(Paar)Therapie mit KI: Ist ChatGPT der neue Beziehungsexperte? #297
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KI-Tools wie Chat-GPT oder Gemini können in der Paartherapie als Ergänzung dienen, insbesondere bei oberflächlichen Tipps zur Selbstfürsorge oder bei der Suche nach neuen Interpretationsansätzen. Sie bieten jedoch keinerlei emotionalen Kontakt, Empathie oder tiefgehende Verständnisqualitäten, die für wahre Beziehungsentwicklung unerlässlich sind. Die KI liefert immer positive Bestätigung, was dazu führt, dass Menschen ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse verdrängen. Im Gegensatz dazu fördert die menschliche Therapie durch direkten Kontakt, Zuhören und gemeinsame Reflexion echte Verbindungen und tiefe Wachstumsmomente. Studien zeigen, dass KI-Beratung kurzfristig wirksam ist, aber langfristig effektiver als bei menschlicher Therapie ist. KI kann nicht die komplexen, emotionalen und beziehungsbasierten Prozesse im Paar erfüllen, da sie keine persönliche Beziehung, keine Gestik oder eine tiefe Wahrnehmung der Partner erlebt. Für nachhaltige Beziehungsentwicklung ist daher ein echter menschlicher Austausch unverzichtbar. Das Team betont, dass KI zwar praktisch nützlich ist, aber niemals als Ersatz für die persönliche, empathische Beziehungsausrichtung fungieren sollte. Die Wirkung von KI bleibt begrenzt, und ihre langfristige Wirksamkeit ist noch ungewiss. Die kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wann KI im Therapieprozess eingesetzt werden darf, bleibt entscheidend. Für echte Wirkung und emotionale Tiefe bleibt die menschliche Präsenz und der persönliche Beziehungsaustausch unersetzlich.
Also ich habe davon auch schon öfters gehört, dass Menschen, was für mich persönlich ein bisschen unvorstellbar ist,
sich abends hinsetzen und ihre Probleme der KI erzählen und ins Gespräch gehen.
Und ich muss sagen, es ist für mich keine Option im Kopf, weil mir da die Emotion fehlt.
Also zum Beispiel jemand, der dazu neigt, eher Dinge zu verdrängen,
der wird mit der KI Hilfestellung beim Verdrängen bekommen, weil du ja danach suchst.
Wenn du jetzt zu einem menschlichen Therapeuten gehst, der sagt, verdrängen ist nicht so gut,
dann wird der dich daraus begleiten, aus dem Weg des Verdrängens, auch wenn dir das gerade nicht so gefällt.
Und das macht die KI nicht, weil die KI macht ja das, was dir gefällt.
Und so wie du die Fragen stellst.
Nichtsdestotrotz kann die KI ja immer mal wirklich gute Tipps auch geben.
Ich brauche Augen, in die ich hineinschauen kann.
Ich brauche ein Lächeln manchmal oder jemand, der einfach den Raum hält mit der Anwesenheit auch.
Dann aber auch das Gefühl zu haben, es kommt halt von einem Menschen, der mir das sagt.
Und nicht jemand, der das sagt, weil das in seiner. Ein Algorithmus so vorgegeben ist.
In dieser Folge sprechen wir darüber, inwieweit KI-Tools wie Chat-GPT oder Gemini
in der Paartherapie bereits angekommen sind und welche Herausforderungen damit verbunden sind.
Wir haben in den letzten Jahren viele Paare begleitet, die versuchten, ihre Beziehung zunächst alleine,
manchmal auch anteilig mit Hilfe von KI, zu verlängern.
Auch wir beschäftigen uns mit dem Thema und haben wertvolle Erkenntnisse über die Chancen,
aber auch Grenzen dieser Technologie gewonnen.
Du bist im Podcast der Lebensidealisten gelandet.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung.
Da haben wir erstmal schon mal eine Kontroverse zwischen uns beim Thema KI.
Und wie spannend ist denn diese Folge?
Denn ich habe mich total gefreut.
Ich habe mich total gefreut, diese Folge zu machen und du hast gleich gesagt, Olli, das ist nicht so mein Thema.
Ja, genau.
Hast du schon mit Chat-GPT und Gemini gearbeitet?
Einmal mit unserem Sohn zusammen, aber ansonsten ist das nicht das Tool, was ich in meinen Alltag aufrufe,
um Antworten für die Fragen meines Lebens, die so aufkommen, zu benutzen.
Ich google eher, muss ich sagen, aber ich benutze keine KI.
Das denkst du, aber wenn du googelst?
Dann benutzt du ja Gemini, denn du wirst ganz oft oben die AI-Overview sehen.
Das heißt, du wirst vielleicht für dich erlebt haben, dass du in den letzten Monaten immer weniger auf Websites gegangen bist für die Antworten,
sondern hast die Antworten, die du möchtest, schon auf der Google-Seite selbst bekommen.
Was ja eine kuratierte Antwort von einer AI ist, also von Gemini, die Websites nimmt und da die Antworten liefert.
Das hat bei uns zum Beispiel dazu geführt, dass wir jetzt 80% weniger Besucher,
auf unserer Website haben, als zum Beispiel noch vor einem Jahr, als das noch nicht soweit ausgerollt war,
weil all das, was wir in unseren Ratgeber-Blog-Beiträgen beantworten, bereits die KI von Google beantwortet.
Und dann werden wir manchmal berücksichtigt, manchmal nicht.
Was sehr schade ist, weil wir natürlich in Teilen ganz andere Antworten haben, als das, was andere für Antworten liefern.
Aber wir werden halt nicht mehr berücksichtigt oder nicht immer berücksichtigt.
Ja, ich habe schon recht viel.
Viel mit KI gearbeitet, aber auch gar nicht so tiefgreifend im Detail, sondern eher auch viel so mit dem Team zusammen aus dem Marketing.
Oder ich habe noch ein anderes Unternehmen, was ja Software entwickelt.
Und da sind wir jetzt natürlich ganz intensiv dabei, mit verschiedenen KIs zu arbeiten.
Und das ist schon sehr spannend.
Auch im privaten Bereich ist das sehr spannend.
Wir haben schon verschiedene Experimente gemacht, so mit unserem Sohn.
Ich habe mal auf eine. Die Kamera auf eine Buchseite gehalten und gesagt, lies mal vor.
Und dann liest die KI vor.
Auch gar nicht so schlecht in der Tonalität und Betonung.
Oder wenn wir beim Abendessen dann Tiere raten gespielt haben.
Einer beschreibt ein Tier, der andere soll raten.
Insbesondere wenn du am Coachen gerade bist und willst du Zweitabend essen.
Dann haben wir eben gesagt, lass uns mal die KI mit dazu holen.
Und dann haben wir die KI-Tiere beschreiben lassen, die wir erraten sollten.
Was sehr lustig war, weil sie im ersten Stand. Das so verstanden hat, dass sie ein maximal exotisches, schwieriges Tier beschreiben soll.
Und wir hatten null Ahnung, sind nie drauf gekommen, dass wir der KI erstmal sagen mussten,
sie soll Tiere nehmen, die ein bisschen bekannter sind.
Wo man auch eine echte Chance hat, die zu erraten.
Aber auch das funktionierte sehr gut.
Auch andersrum, dass wir was beschreiben und die KI errät.
Also man kann das in verschiedenen Bereichen schon echt gut nutzen.
Also ich habe davon auch schon öfters gehört, dass Menschen,
was für mich persönlich ein bisschen unvorstellbar ist, sich abends hinsetzen und
ihre Probleme der KI erzählen und ins Gespräch gehen und dann auch sagen:
"Ja, ich habe das mit der KI schon einmal durchgesprochen und habe mir da Hinweise geholt."
Und ich muss sagen, ich komme mir da auch sehr oldschool vor.
Aber es ist für mich keine Option im Kopf, mich hinzusetzen mit meinem Handy und meine Probleme,
und damit meine ich ja auch wirklich wichtige Fragen im Leben, da so zu besprechen.
Ich würde das dann mit Menschen besprechen, denen ich ins Gesicht gucken kann.
Und dann, das wäre mir zu computergesteuert auch noch im Gefühl.
Also ich glaube, ich könnte das als Antwort, aber es ist eine ganz persönliche Sache, schwer annehmen,
weil mir da die Emotion fehlt, weil ich ja so emotional bin.
Und ich brauche diese Spiegelung, jemanden, den ich in die Augen gucken kann
und nicht so einfach eine Antwort, ein Antwort-Fragespiel.
Na ja, aber es kann ja verschiedene Konstellationen geben, in denen das
auch spannend sein kann.
Also zum Beispiel, wenn dich nachts was beschäftigt und nicht loslässt,
ist die KI eben auch nachts verfügbar, während Freunde, Familie halt schlafen.
Das wäre eine erste Möglichkeit.
Aber da muss ich einhaken, wenn du jetzt so ein schlimmes Thema hast,
was dich nachts beschäftigt, was dich nicht schlafen lässt.
Auch da gibt es ja, also ich könnte ja immer noch meinen engsten Menschen
eine Sprachnachricht schicken oder zunutze sie anrufen,
wenn es jetzt wirklich so schlimm mir gehen würde.
Oder dann würde ich fast eher. Was heißt so schlimm?
Gut schlafen, es beschäftigt dich, du suchst nach Lösungen,
findest aber keinen Weg, fragst dich, wie kannst du vorgehen,
kommst auf die Idee, ja Mensch, darüber könnte ich mal ein paar Impulse bekommen.
Nee, auf die Idee würde ich nicht kommen.
Nee, weil du mit der KI noch zu wenig gemacht hast,
weil zum Beispiel ja ein Merkmal ist, dass du so gut wie immer Bestätigung bekommst.
Die KI wird dir niemals sagen, das ist eine dumme Frage.
Die KI sagt immer, das ist eine sehr wertvolle Frage,
sehr gut, dass du sie stellst, daran habe ich noch nicht gedacht.
Das heißt, du bekommst zuerst immer eine Bestätigung,
dass das, was du wissen willst oder die Motivation, warum du gefragt hast, gut ist.
Das heißt, du bekommst immer Bestätigung, an dir ist nichts falsch,
das ist gut, dass du das fragst.
Ja, und zwischen Menschen, wenn das jetzt eine Freundin wäre
oder jemand aus der Familie, gibt es das halt in Form von
jemand nimmt dich in den Arm, jemand lächelt dir zu und sagt nicht,
das ist eine gute Frage, die du gestellt hast.
Ja, jetzt kannst du ja aber dazu kommen, dass man sagt,
das gibt ein Thema, wo man sich freut.
Ja.
Wenn man die Familie nicht öffnen möchte oder das unstimmig ist,
nehmen wir das Thema Affäre fremdgehen zum Beispiel.
Das möchten viele im Beziehungsrahmen halten,
aber natürlich besteht da bei vielen ein enormer Gesprächsdruck,
um das irgendwie zu verarbeiten.
In der Beziehung selber, manchmal gibt es tiefgründige Gespräche,
man kann da viel drüber sprechen, manchmal eher nicht,
weil Distanzkonflikte sich noch verhärten.
Hast du vielleicht mal Raum, mal nicht.
Aber jetzt, der eine sitzt bei der Arbeit,
einer ist mehr bei der Arbeit, einer mehr bei den Kindern zum Beispiel,
bei dem einen, der sitzt bei der Arbeit und kann sich nicht konzentrieren
und hat ganz viele Fragen im Kopf, für die er irgendwelche Antworten,
gerade in dem Moment braucht, das Gefühl, die blockieren mich.
Der andere sitzt zu Hause, die Kinder sind gerade raus,
jetzt soll man eigentlich einkaufen fahren, ein bisschen Haushalt machen,
muss noch Orga-Themen machen und sagt, ich kriege meinen Körper nicht hier raus bewegt,
das fühlt sich alles so schwer an.
Können das ja auch wieder Optionen sein, wo man sagt,
vielleicht bekomme ich Impulse und Antworten von der KI.
Ich glaube, das ist auch wirklich ein Gewöhnungsthema.
Ich würde, glaube ich, sowas, wenn ich in so einer Situation wäre, auch eher googeln
und dann würde ich, wie du sagst, natürlich eine KI-Antwort im ersten Schritt oben bekommen.
Aber ich glaube, wie gesagt, das ist ja auch nur meine persönliche Vorgehensweise,
ich würde dann eher in irgendwelchen Artikeln suchen.
Ich habe dazu eine Reportage gesehen, die kommt glaube ich aus dem Funk,
Funk-Universum, ich weiß nicht genau, welcher Kanal das war,
gibt da ja diverse irgendwie, Steuerung, F, Puls und so weiter.
Und die haben das getestet, wie das so bei therapeutischen Ansätzen funktioniert
und mit einem Therapeuten das begleitet.
Und ja, die Darstellungen, die spiegeln so unsere Erfahrungen auch wieder,
oder wenn man selber Fragen stellt, dass die KI eigentlich sehr gut ist
für oberflächliche Impulse auf der Verhaltensebene.
Also die gibt auch diese typischen Standard-Tipps,
die gibt auch diese typischen Standard-Tipps, die gibt auch diese typischen Standard-Tipps,
die wir ja auch in vielen Folgen haben, eben das, was du so googeln kannst,
zum Beispiel schreibe auf, treib mehr Sport, geh mehr in die Selbstfürsorge,
treff dich mit Freunden, also so ganz viele Tipps und Tricks kann die KI super geben.
Die kann manchmal auch schon etwas tiefgründigere Ansätze liefern,
bei gewissen Grenzen, aber gerade wenn es so um komplexe Gefühlslagen geht,
dann ist natürlich aktuell zumindest das noch schwierig, dass die KI da richtig
in die Gefühlslagen geht.
gute Antworten gibt, weil natürlich Mimikgestik zum Beispiel fehlt.
Es fehlen ja einige Ebenen, die wir Menschen zwischen uns haben, wo wir vielleicht mal auch sehen können, also ich habe gar nicht selten im Coaching, dass ich quasi ein etwas Interpretiertes ausspreche und sage, das scheint aber dir damit nicht so gut zu gehen.
Und das hat derjenige nicht gesagt, das sehe ich in seiner Mimik, in seiner Gestik, seiner Haltung und interpretiere das, das kann falsch sein, aber das ist eben auch aus der Erfahrung heraus manchmal richtig und dann kommt derjenige eigentlich erst zu seiner eigentlichen Verletzung oder dann geht es in die nächste tiefere Ebene.
Die KI macht ja nur das, was du ihr vorgibst.
Also zum Beispiel jemand, der dazu neigt, eher Dinge zu verdrängen, der wird mit der KI Hilfestellung beim Verdrängen.
Weil du ja danach suchst.
Wenn du jetzt zu einem menschlichen Therapeuten gehst, der sagt, verdrängen ist nicht so gut, dann wird der dich da raus begleiten aus dem Weg des Verdrängens, auch wenn dir das gerade nicht so gefällt, weil du ja den alten Modus magst des Verdrängens.
Und das macht die KI nicht, weil die KI macht ja das, was dir gefällt und so wie du die Fragen stellst.
Also ich finde auch die KI in so komplett Sachthemen sehr gut, wenn ich mir jetzt vorstelle zu überlegen, okay ich möchte.
Haus bauen, man hat da konkrete Fragen zu oder ich habe ein Foto vom Flur und habe keine Ideen, wie könnte man das gestalten, kannst du mir irgendwie Impulse geben.
Aber das ist ja nichts, was mein Leben, sag ich mal, in der Tiefe beeinflusst, wenn das für mich aber so hoch emotionale Themen sind, wo ich auch das Gefühl habe, ich möchte eine gewisse Individualität haben im Gefühl, dann wäre das für mich nicht der stimmige Weg, weil ich brauche Augen, in die ich hineinschauen kann.
Ich brauche ein Lächeln manchmal.
Oder jemand, der einfach den Raum hält mit der Anwesenheit auch und manchmal sind das auch, finde ich, aus meiner Erfahrung im Coaching auch so kleine Zwischenmomente, so Sachen zwischen den Zeilen, die ganz viel ausmachen.
Wenn die Tränen fließen manchmal, dass jemand sagt, das ist okay, das darf auch sein und dann aber auch das Gefühl zu haben, es kommt halt von einem Menschen, der mir das sagt.
Und nicht jemand, der das sagt, weil das in seinem Algorithmus so vorgegeben ist.
Jetzt weint jemand oder jetzt ist das so, jetzt muss ich das und das sagen.
Ich finde das irgendwie einen großen Unterschied.
Das ist auf jeden Fall ein großer Unterschied.
Also zum Beispiel, wenn du fragst, hey, wir hatten da folgenden Streit und du beschreibst die Situation, wie gehe ich vor?
Dann kann das schon sein, dass die KI dich auf deine Anteile hinweist und sagt, Mensch, da würde ich jetzt empfehlen, dass ihr euch zusammensetzt und das nochmal ganz in Ruhe mit passendem Rahmen besprecht und so weiter.
Also es kann schon sein.
Dass die KI da immer wieder sinnvolle Ratschläge und Tipps gibt.
Dann würde ich ja im nächsten Schritt, wenn ich dann eine Frage habe, zum Beispiel sagen, ja, aber wie soll ich das denn besprechen?
Und dann würde ich ja dann wieder Hinweise bekommen, dafür setzt du dich, ich fange schon so an zu sprechen, dafür setzt du dich an einen ruhigen Ort.
Und genau das ist eins der Probleme, was beschrieben wird in der Dokumentation und aber auch in Studien, die ich gefunden habe, die schon gemacht worden sind, dass das Spiel natürlich andersrum funktioniert.
Der Therapeut stellt dir Fragen und führt dich damit auf einen Weg, der aus dir heraus immer mehr entsteht, weil er die Nuancen in den Fragen so setzt, dass du eben auf den Weg kommst, aber auch Selbsterkenntnisse erlebst, während das bei der KI genau andersrum ist.
Du stellst der KI Fragen und sie antwortet dir.
Dadurch gibst du ein Stück weit den roten Faden und die Marschrute durch deine Fragen vor, während das ja. Zum Beispiel in der Therapie gerade bei uns anders ist, wir stellen die Fragen, wir geben den Weg vor und da gehen wir eben Wege, deswegen nimmt man sich ja auch den Coach auch als Art Sparringspartner zur Seite.
Da geht man eben auch Wege, die man alleine ungern gehen würde und wo natürlich die Gefahr da ist, dass man die, wenn man sich vor die KI setzt, auch umschifft.
Genau, ein weiteres Problem sind die unzureichenden Informationen häufig, also wenn es jetzt um die Partnerschaft geht, dann sitzen selten beide vorm Kommissar.
Das heißt, die KI hat quasi eine Seite und Fragen, die gefärbt sind mit dem Blickwinkel der einen Seite.
Der Therapeut hört sich beide an und kann dadurch eben auf beide eingehen und das Ganze zusammenführen.
Und wenn man schon alleine davor sitzt, müsste man eigentlich der KI ein ganz großes Briefing geben.
Das ist eigentlich seine ganze Beziehung. Das, was wir alles zum Beispiel in den Erstgesprächen, im kennenden Strategiegespräch aufnehmen, was wir zwischendurch alles notieren,
das müsste die KI. Die KI muss ja auch alles haben. Beziehungsdauer und Setting und historische Daten, damit die KI überhaupt ein bisschen versteht, wen hat sie denn da vor sich.
Weil das geht ja schon damit los, dass man eigentlich nur eine stumpfe Frage erstmal stellt.
Meistens sagt man, hey, folgende Situation ist passiert, wie gehe ich damit um?
Und schreibt nicht noch sein ganzes Vorleben und sagt, hey, ich bin mit meiner Partnerin 17 Jahre zusammen, seit 15 Jahren verheiratet, wir haben drei Kinder in dem Alter, die haben folgende Voraussetzungen.
Und folgendes hat sich entwickelt. Und jetzt ist folgende Situation ausgetreten. Das gibt man ja alles nicht rein.
Also du müsstest eigentlich erstmal ein paar DIN-A4-Seiten vollschreiben, um die KI zu briefen, damit die KI einigermaßen auf deine Situation individuell antworten könnte.
Und jeder erzählt ja seine Beziehungsgeschichte auch wieder anders. Das hört sich jetzt so an, als ob das nur Fakten sind, die man der KI da mitgibt.
Aber wir erleben das ja auch immer wieder, wenn ich jetzt die eine Person frage, wie hast du das Kennenlernen wahrgenommen?
Ist das gar nicht selten so, dass die andere Person natürlich auch die Person so kennengelernt hat und die Grunddaten stimmen, aber auch da wieder diese ganzen Nebengeräusche in der Wahrnehmung komplett anders sein können.
Und das wiederum, ich finde immer so im Coaching, das ist so ein Arbeiten mit Puzzleteilen.
Und du weißt am Anfang nicht, welche Puzzleteile du unbedingt brauchst.
Also das ist ja auch für unsere Seite immer so spannend und herausfordernd, dieses ganz genaue Zuhören, Hinhören.
Okay, ist das ein Puzzleteil, was ich brauche, was später mir ein Hinweis auf ein. anderen Teil noch geben kann, auch wenn das in dem Moment vielleicht nicht so wichtig erklingt oder nur so ein Nebensatz war.
Und diese unterschiedliche Wahrnehmung zum Beispiel finde ich immer ein großes Puzzleteil, was nochmal viel ausmacht, gerade in Bezug auf eine Krise, wenn Menschen halt unterschiedliche Wahrnehmungen schon von ihrer Vergangenheit haben.
Ja, also wo zusammengefasst wurde auch in der Reportage, wofür die KI an der Stelle sehr gut ist, ist zum Beispiel das Überbrücken von Wartezeit.
Und eben genau diese eher oberflächliche. Oberflächlicheren Tipps auf Verhaltensebene im Rahmen der Selbstfürsorge.
Wie kann ich jetzt mich selbst reflektieren?
Solche Fragen kann die KI gut beantworten.
Und was kann ich in der Selbstfürsorge in Situation XY für mich tun, um Energie zu gewinnen, geduldiger zu sein?
Solche Dinge kann man gut machen.
Themen in der Tiefe lösen ist aktuell noch schwierig.
Es gibt ein Fachmagazin für Therapeuten, insbesondere Paartherapeuten.
Beratung.
Aktuell heißt das.
Ich habe hier die zweite Fassung 2025.
Ich komme nur zweimal im Jahr raus, glaube ich.
Und da geht es vor allen Dingen sehr um die wissenschaftliche Betrachtung von verschiedensten Themen.
Hier gibt es einen Artikel, der heißt von Mails, Kamera bis hin zu Chatbots von Christian Eichenberg und Julian Krusche.
Und die schauen sich hier verschiedene Bereiche eben an.
Also was machen Mails?
Also der Austausch per Chat, per Kamera.
Was machen Chatbots?
Wie ist die Wirkweise?
Mit auch verschiedenen. Wirkschlüsseln, weil die verschiedene Testverfahren anlegen, um zu schauen, wie ist wirklich die Kurzzeitwirkung innerhalb von drei Monaten?
Wie ist die Langzeitwirkung über drei Monate hinaus?
Und da zeigt sich, dass. Ich schaue mal hier durch.
So eine historische Entwicklung brauchen wir nicht.
Also es gibt hier eine historische Einordnung, wie es wissenschaftlich eben so ist.
Dann gibt es hier die Evidenzlage, die Wirksamkeit verschiedener digitaler Beratungsformate.
Das fand ich sehr interessant.
Das erste ist textbasiert.
Also asynchron bedeutet, man schreibt E-Mails.
Man nutzt Foren und so weiter.
Synchron wäre ein Live-Chat, dass man sich per WhatsApp z.B. miteinander austauscht.
Vorteile sind die hohe Verfügbarkeit, Förderung der Selbstreflexion durch Zeit zur Formulierung.
Denn das ist nämlich auch sehr spannend.
Dadurch, dass man seine Frage, seine Problemstellung formuliert, reflektiert man sich schon selbst.
Daher kommt auch immer der Ratschlag, Dinge aufzuschreiben, weil das einfach die Selbstreflexion fördert.
Und die Möglichkeit der Anonymität und schriftlichen Archivierung ist auch für viele. Ein großer Vorteil.
Bei Video-basiert geht es darum, dass es methodisch sehr nah an Face-to-Face-Terminen ist.
Das ist auch das, was wir immer wieder festgestellt haben, gerade in der Corona-Zeit.
Es ist ganz schön, dass dann Studien das auch nochmal bestätigen, wie wir es auch für uns empfunden haben.
Dass letztendlich, ob wir nun Face-to-Face gegenüber sitzen oder das Paar auf der einen Seite wirklich nebeneinander sitzt,
vor dem gleichen Bildschirm und wir sind auf der anderen Seite eines anderen Bildschirms,
macht von der Wirkweise. kaum einen Unterschied.
Es gibt einen Unterschied, können wir mal gucken, aber ist sehr geringfügig zu vernachlässigen.
Und KI-gestützt, also Chatbots, die von vorsortierten Systemen erstmal sprechen,
das heißt, eher so algorithmisch, es gibt was, was schon vorbereitet ist,
bis hin zu komplett autonomen Chatbots, was dann eher ja für Gemini und ChatGBT gilt.
Also bei der textbasierten Beratung, wenn man jetzt miteinander schreibt,
also bei der textbasierten Beratung, wenn man jetzt miteinander schreibt,
Also bei der textbasierten Beratung, wenn man jetzt miteinander schreibt,
dann gibt es empirische Studien, die über signifikante Effekte berichten,
in diesen Beratungsformaten, hier jetzt zum Beispiel bei Depressivität und Angst.
Da gibt es verschiedene Untersuchungen zu, ich will jetzt nicht im Detail darauf eingehen,
kann man sich selber sonst mal zurecht googeln, wenn man das genauer sieht,
genauer lesen möchte, aber das ist auf jeden Fall etwas, was nachhaltig wirksam ist.
Ist ja auch ein Bestandteil, den wir in diesem Paket anbieten, also dem WhatsApp-Support,
wo es möglich ist, zwischen den Terminen auch sich Impulse zu holen, wenn es einen Streit gab,
dass man schreibt, also dass man auch, wie du sagst, seinen Gedanken mal Ausdruck verleihen kann,
das aufschreiben kann, reflektieren kann, sich kurzzeitig und schnell Ratschläge holen kann.
Was nur ein Anteil von unserem Paket ist, das ist nicht der Schwerpunkt,
aber was wir ja auch schon seit längerer Zeit mit dazu genommen haben, was auch von vielen gerne genutzt wird.
Das unterstützt vor allem die Phasen zwischen den Terminen und wenn man irgendwann abgeschlossen hat,
das Paket oder die Paartherapie, dann ist man drei Monate weiterhin aktuell in der Begleitung drin,
um sich Unterstützung zu holen.
Aber auch da nochmal zu erwähnen, das sind ja Menschen, die schreiben, also das sind wir, die schreiben,
das sind Sprachnachrichten mit unseren Stimmen oder mit dem Stimmen der Coaches,
die kommen, das ist nichts, was KI schreibt und so weiter.
Das könnte die KI aber auch machen, die Stimmen der Coaches.
Ja, das wäre schon abgefahren.
Das geht, das ist ganz einfach.
Also technisch gar kein Problem, aber wir haben es tatsächlich auch auf der Rechnung,
in der Leistungsbeschreibung extra stehen, dass die WhatsApp-Antworten von echten Menschen
und nicht von KIs erfolgen, weil das gerade bei diesem sensiblen Thema vielen auch sehr wichtig ist.
Und für uns ist es auch wichtig, dass wir dadurch ja auch noch mehr Gesamtverantwortung,
Gesamtzusammenhänge zu der Beziehung des Paares verstehen.
Bei uns wechseln das und wir haben typischerweise da eher so eine asynchrone Beratung,
weil man schreibt eine Nachricht, also schildert eine Situation, eine Frage
und bekommt meistens am gleichen Tag eine Antwort.
Aber wir haben selten eine synchrone Beratung, wo man wirklich miteinander im Minuten-Sekunden-Takt chattet.
Das können wir nicht darstellen.
Manchmal ist das so, dass dann eher Zufall, dass wenn jemand in meiner Support-Zeit,
in der ich dann gerade aktiv bin, auch sehr aktiv ist,
dann kann das auch passieren, dass wir in einen Synchron-Austausch kommen
und die Paare mit dem größten Paket bei mir, die haben das auch synchron.
Aber ansonsten ist das eine asynchrone Beratung.
Die synchrone Beratung ist ja auch getestet worden und da zeigt sich auch die klare Wirksamkeit
der Online-Beratung, was hier empirische Arbeiten belegen.
Schon 2013 wurde das untersucht.
Das heißt, da sieht man in verschiedensten Studien mit verschiedenen Zielgruppen,
dass das hilft bei Angststörungen, bei Depressionen.
Bei Beziehungsproblemen, die therapeutisch via Chat behandelt worden sind.
Man muss aber ja auch sagen, finde ich, die Sachen, die geschrieben werden in den Chat,
natürlich sind die tiefgreifende Probleme, aber das ist natürlich auch so in der Fragestellung
dann häufig, dass man auf diese Sache antwortet.
Also hat natürlich auch einen sehr begrenzten Rahmen als Frage, die häufig kommt.
Also es werden selten, finde ich, große Fragen gestellt.
Das wird natürlich bei uns dann im Coaching geklärt.
Das ist ja auch das Ziel.
Dass es so um die kleineren Baustellen gibt, die im Alltag zwischendurch passieren.
Und das ist auch das, was hier in den Studien auch am stärksten hervorgehoben wird.
Dass vor allen Dingen durch die schnellere Verfügbarkeit, und das ist ja auch genau das Ziel bei uns,
das Wohlbefinden insgesamt gestiegen ist.
Weil man ein Thema nicht zwei, drei Wochen bis zum nächsten Termin mitschleppen muss,
sondern zwischendurch Antworten bekommt, zwischendurch Fortschritte erzielt
und nicht immer wieder in Sackgassen läuft.
Und sagt, ja scheiße, jetzt muss ich wieder zwei Wochen warten, bis ich da irgendwie weiterkomme.
Das ist fürs Wohlbefinden, für die Zufriedenheit nicht so schön.
Wenn ich dann aber am gleichen, spätestens am nächsten Tag, eine Antwort darauf bekomme,
komme ich zwischendurch weiter, ich mache viel mehr Fortschritte, das steigert das Wohlbefinden.
Ja, dann gibt es den zweiten Teil, die videobasierte Beratung.
Das ist ja genau das, was wir machen.
Bei uns finden ja alle Coachings via Zoom statt.
Das heißt, man wird in Echtzeit über eine Kommunikationsplattform bei uns zoomen.
Beraten und auch hier steht, hat stark zugenommen, nicht zuletzt infolge der Covid-19-Pandemie,
hat es an erheblicher Bedeutung gewonnen.
Und auch hier gibt es mehrere Studien, die belegen, dass dieses Format in vielen Anwendungsbereichen
eine vergleichbare Wirksamkeit zum klassischen Face-to-Face-Setting aufweist
und in bestimmten Feldern sogar Vorteile bieten kann.
Das haben wir zum Beispiel, also für viele Paare bei uns hat das Vorteile,
keine Fahrzeit.
Man kann sich viel besser in den Alltag integrieren, durch Homeoffice und so weiter.
Also vieles hat da wirklich Vorteile, entspannt sich vor allen Dingen.
Wenn man zum Beispiel bei uns den Podcast gehört hat, das methodische Vorgehen mag,
sich schon mit einigen Aspekten des Vorgehens von uns beschäftigt hat und sagt,
wir möchten ganz gerne die Methodik haben.
Die Methodik glauben wir, die hilft uns, die hört sich gut und stimmig für uns an.
Und wir möchten ein intensiveres Betreuungspaket.
Wir wollen nicht nur alle paar Wochen Termine.
Wir wollen auch wirklich eine intensivere Begleitung mit WhatsApp Support,
mit Sprechstundenterminen, mit einer Videolernplattform,
wo man einige Dinge richtig intensiv vertiefen kann, wenn man möchte.
Man nicht muss, aber kann.
Und dadurch einige Dinge so tief für sich erarbeiten kann,
dass man das wirklich danach mitnehmen und in diese Nachhaltigkeit kommen kann.
Ja, hier wird noch mal darauf verwiesen, dass zwei Testgruppen bestanden,
eine mit Face-to-Face-Therapie.
Und das war das, was wir hier gemacht haben.
Ja, hier wird noch mal darauf erwiesen, dass zwei Testgruppen bestanden, eine mit Face-to-Face-Therapie.
Und die andere mit der Video-basierten Therapie.
Und das Ergebnis ist, dass in beiden Gruppen es zu signifikanten Verbesserungen
hier bei Angstsymptomatiken gekommen ist.
Und dass zwischen beiden Formaten es keine signifikanten Unterschiede gab,
was auf die Übertragbarkeit dieser Intervention in den digitalen Raum hindeutet.
Das ist genau das, was wir in unseren paar Therapien auch genauso festgestellt haben.
Und dann haben wir den letzten Teil noch in diesem Paper.
Das ist die KI-gestützte Beratung.
Hier steht drin:
Neuere Studien zeigen, dass KI-basierte Beratung und therapeutische Interventionen
in verschiedenen Kontexten vielversprechende, aber oft zeitlich begrenzte Effekte haben.
Also hier ist vor allen Dingen die Erkenntnis, dass das zwar vielversprechend ist und temporär hilft,
aber die Langzeiterfolgsquote nicht so gut ist.
Also das heißt, die Erfolge schleichen sich nach drei Monaten langsam wieder aus.
Und du hast ja auch keine Verbindlichkeit.
Also wenn du dich bei der KI jetzt einfach nicht mehr melden würdest mit deinem Problem,
würdest du ja auch in Ruhe gelassen werden.
Und häufig ist es ja so, wenn man wirklich ernsthaft in eine Begleitung einsteigt,
die intensiv zum Beispiel ist, dann hast du mehrere Termine in Vorplanung.
Dann hast du einen Fahrplan.
Das ist ja wie so ein bisschen wie, wenn du mit jemandem zum Sport gehst.
Das ist in der Verbindung schon eine andere Verbindlichkeit.
Und das macht was mit einem.
Das kann einem gerade in der Krise auch eine große Stütze sein, wenn ein fester Rahmen besteht.
Auf dem man, wo man einmal am Anfang eine Entscheidung trifft und dann aber auch losläuft.
Und nicht immer und immer wieder neu ansetzen muss, sondern wo dann klar ist:
Okay, dafür habe ich mich entschieden und das ist mein Fahrplan.
Und da ist auch jemand, der fragt nach, der fragt nach, wie es gerade ist.
Wo es noch Unterstützung braucht.
Und dann muss ich nicht die Person sein, die immer wieder etwas hervorbringt, um wieder ins Gespräch zu kommen.
Und hier fortgeführt ist dann ein Absatz, der eigentlich genau mit dem konform geht, warum du die KIs nicht nutzt.
So würde ich es interpretieren zumindest.
Hier steht, das ist 2024 in einer Studie, Antworten von ChatGPT4.
Ist ja auch immer eine Frage, welches Modell nutzt man natürlich.
Mit denen menschlicher Berater*innen in realistischen Rollenspielgesprächen nachgestellt worden sind.
Unter Einsatz kontrollierten Promptings und klarer Beratungsrichtlinien waren die KI generierten Antworten in der Expertenbewertung mit professionellen menschlichen Reaktionen erzeugt.
Die KI war konkurrenzfähig.
Also, es war konkurrenzfähig.
Dennoch passiert es, dass nach drei Monaten die Effekte ausschleichen.
Und hier steht auch nochmal, verschwanden jedoch nach drei Monaten weitgehend.
Die Effektstärken waren klein bis moderat, was auf begrenzte, vor allem kurzfristige Wirkungen hinweist.
Also auch da wieder kurzfristig gibt es einen Push und es hilft.
Deswegen sehr gut für eine Übergabe.
Es ist eine gute Übergangszeit, wenn man vielleicht warten muss auf seinen richtigen Therapieplatz.
Aber anscheinend, obwohl die Antworten konkurrenzfähig eingestuft worden sind zu echten menschlichen Experten, scheint es nicht die Wirkung zu machen.
Und da sind wir bei den Punkten, die du nennst.
Verbindlichkeit ist nicht da.
Beziehungsarbeit.
Ich habe keine festen Termine, wie mit einem Therapeuten und so weiter.
Insbesondere vielleicht in der Paartherapie sogar noch mehr im Vergleich zu einer Psychotherapie.
Weil die Psychotherapie mich kein Geld kostet.
Die Paartherapie schon, wenn ich die selber bezahle und das nicht richtig wahrnehme, nicht richtig nutze, dann verbrenne ich sogar echtes Geld dabei und dann Emotionen fehlen.
Ich habe keine Beziehungsarbeit.
Ich habe keinen Bezug zu der Person, die mir zwar die Ratschläge gibt.
Und ich glaube, das ist einfach auch entscheidend.
Ich habe kein Gefühl, wer das ist.
Ist ja egal, ob Mann, Frau, wer mir da gegenüber sitzt in dem Moment, weil ich keine persönliche Beziehung aufbaue.
Und das merkt man, finde ich, auch in den Coachings manchmal.
Ein Paareres hatte ich jetzt vor zwei Wochen, glaube ich.
Da hatte ich ein Paar abgeschlossen.
Und da sagte sie: "Und wir sind so froh, Ina, dass wir dich an unserer Seite hatten."
Natürlich kann man jetzt sagen: "Ja."
Und sie wären auch froh, wenn sie andere Menschen von unserem Team an ihrer Seite hätten, weil die hätten es auch gut gemacht.
Aber ich glaube, das ist es manchmal im Leben.
Es ist ein Gefühl, dass man denkt, so wie wir auch am Anfang fragen: "Habt ihr ein gutes Gefühl, aus dem ersten Termin zu gehen?"
Da fragt man ja so ein bisschen: "Ist es für euch auch ein Match?"
Dass wir hier zusammen durch diesen Weg gehen.
Und das muss passen.
Ich bin super kritisch als Mensch.
Das müsste ein absolutes Match für mich sein.
Ich müsste die Stimme gut hören können,
die Art und Weise, wie jemand spricht.
Ich müsste da irgendwie das Gefühl haben,
das ist nicht so hochgestochen
oder derjenige ist eine andere Blase vom Leben,
was so weit von mir weg ist.
Ich bräuchte jemanden, der so,
ja, das muss halt so im Flow sein.
Das muss so ein Vibe sein,
dass man denkt so,
oh, da kann ich mich öffnen.
Um auch mich öffnen zu können,
brauche ich halt Verbindung.
Der eine mehr, der andere weniger.
Bevor wir gleich zu unseren Ansätzen kommen,
wir haben sie schon überall so ein bisschen reingebracht
und vielleicht auch nochmal transparent darstellen,
wie bei uns denn der KI-Einsatz schon intern abläuft.
An der Stelle der Hinweis,
wenn du die von Ina beschriebene Verbindung und Empathie möchtest
und die von mir beschriebene Verbindlichkeit in den Terminen
und dir vielleicht auch das gut tut,
in Verbindlichkeit Termine zu haben
und auch das Gefühl zu bekommen,
wenn ich da investiere,
dann setze ich mich auch selbst ein Stück weit unter Umsetzungsdruck.
Das ist kein unerheblicher Faktor,
für manche Menschen,
je nachdem, wie man da geprägt ist.
Dann melde dich noch sehr gerne
für das Telefonische Erstgespräch.
Wir schauen gemeinsam,
wie wir euch in eurer Beziehung begleiten können
mit unserem Paket aus der Kombi
Paartherapie und Beziehungstraining,
wo wir euch ganz eng tatsächlich begleiten.
Das ist nämlich das,
was wir festgestellt haben.
Wenn Paare in der Krise sind,
wo es um Zusammenbleiben,
Trennung,
wie machen wir das alles?
Es ist gerade ganz akut was vorgefallen,
gerade bei Fremdgehen,
Affäre und so weiter,
dass diese enge Begleitung
vielen so gut tut,
dass man auch zwischen den Terminen
sich eben in verschiedenen Formaten begegnen kann.
Zusammenfassend,
ich will eher als Fazit oder Lösung,
KI-Tools kann man gut als Ergänzung nutzen,
aber nicht als Ersatz.
Also sie können durchaus Impulse geben
für Gespräche,
zur Reflexion,
bestimmte Verhaltensweisen.
Sie können manchmal auch einen anderen Blickwinkel geben,
weil sie eben immer so besonders positiv
gestimmt sind,
dass man etwas,
wo man keine gute Absicht sieht,
vielleicht die KI auch die gute Absicht benennen kann,
andere Interpretationsansätze liefern kann.
Das ist zum Beispiel sehr interessant.
Ich habe da ein Beispiel,
wo ich die KI genutzt habe.
Ich hätte auch was anderes
jetzt wahrscheinlich auch recherchieren können,
aber ich hatte das mal in einem Chatverlauf,
dass der eine dem anderen
so ein Smiley geschickt hat.
So ein Emoji.
Und die eine Person fühlte sich von diesem Emoji verletzt.
Ich habe dieses Emoji noch nie benutzt.
Und dann habe ich dieses Emoji verletzt.
Und dann habe ich das Emoji erstmal kopiert.
Habe das bei Gemini reinkopiert
und habe gesagt,
welche Interpretationsansätze gibt es alles für diesen Smiley?
Und dann kamen drei verschiedene Ansätze.
Oder vier, glaube ich.
Vier Ansätze kamen.
Vier.
Und drei davon waren eher positiv
und einer davon war eher so
negativ empfunden.
Und die Person hatte nun diesen vierten ausgewählt.
Ich kann Ihnen gar nicht beschreiben,
es gibt vier Interpretationsansätze
zu diesem Emoji.
Du hast dir den einen ausgesucht.
Guck mal, es könnte auch anders sein.
Es könnte ja auch einen dieser drei anderen Wege gemeint haben.
Denn man muss ja nicht diesen Weg gehen.
Aus der Verletzung heraus
sieht die Person nur diesen schlechteren Weg
und nicht die drei guten.
Auch für sowas kann man zum Beispiel
die KI ganz cool nutzen, wenn man sagt,
Mensch, ich brauche mal Hinweise,
welche Interpretationsansätze gibt es?
Wie kann ich diesen Chatverlauf anders verstehen?
Das wäre total spannend.
Das ist ja so ein bisschen wie ein Buch nachschauen, finde ich.
Also wie so ein Lexikon.
Und in Heutzutage.
Wann hast du es,
das letzte Mal die gelbe Seite rausgeholt
und nach dem Telefon vom Restaurant geguckt?
Das macht keiner mehr heutzutage.
Und in welchem Duden findest du Beschreibungen von Emojis?
Ja, das sowieso.
Das finde ich auch irgendwie,
das ist ja auch ein bisschen so Wissensart.
Und das finde ich durchaus natürlich berechtigt.
Deswegen ergänzend,
weil das vielleicht meinen Blickwinkel einmal öffnet,
weil mir gerade nur ein Interpretationsansatz einfällt.
Aber vielleicht kennt die KI noch andere,
die einfach meinen Blickwinkel öffnen.
So ein bisschen meine Krise,
meine Kreativität fördern,
die ich vielleicht gerade nicht habe,
weil mich das im Basisgefühl triggert
und ich deswegen nur diesen einen Ansatz gerade sehen kann,
weil mir die Kreativität dadurch fehlt.
Gerade als Paar sind die direkten Gespräche
natürlich unverzichtbar.
Wie gesagt, das ist immer einseitig,
wenn ich mit der KI kommuniziere
und dich außen vor lasse.
Da wird es nicht die perfekte Lösung geben.
Es braucht immer die Gespräche,
weil die KI kennt den Alltag nicht.
Die versteht nicht, wie ihr seid.
Da ist ganz vieles,
was einfach an Wissen fehlt.
Deswegen ist auch empfehlenswert,
wenn man das Begleiten nutzt,
würde ich dann auch tendenziell
das eher zu zweit machen.
Zu zweit davor sitzen und sagen,
hey, wir haben keine Lösung,
was können wir tun?
Alleine der Filter,
dass du überblicksgeprägt bist
und ich detailgeprägt,
ist ja schon in vielen Bereichen
nicht unerheblich.
Und das ist ja eine Information,
die weiß die KI ja nicht,
außer ich gebe sie rein.
Aber die ist mir ja manchmal
gar nicht so bewusst,
weil es für einen im Kopf
vielleicht logisch ist,
dass man da
unterschiedlich ist.
Und dementsprechend ist das
so eine Information,
die vielleicht fehlen könnte.
Also man bräuchte quasi
ein gigantisches Briefing,
damit man mit der KI
maßgeschneiderte Antworten
liefern kann,
die ein bisschen besser passend sind.
Aber dazu müsste man selber
überhaupt wissen,
was gehört in so ein Briefing rein.
Und da geht es ja schon los.
Und da fehlen dann eben wieder
die Fragen,
die der Paartherapeut
ja alle stellt.
Um genau diese ganzen Dinge
alle für sich zu erfassen.
Ja, wie setzen wir selber
denn KIs ein?
Weil wir sind ja auch
als Unternehmen
dann doch recht modern
und haben viele Prozesse
auch gut automatisiert
und haben auch tatsächlich
KIs im Einsatz,
aber sehr stark abgegrenzt.
Das heißt,
die automatisierten Prozesse
und KIs erleichtern uns
die Arbeit
und sorgen dafür,
dass wir uns voll
auf die Coachings
und Therapiesitzungen
konzentrieren können.
Also überall dort,
wo es jetzt wirklich
um die Paare geht,
da ist immer der Mensch aktiv.
Und wir setzen die KIs,
wir haben Datenbanken trainiert
mit allen Podcasts vor,
Folgen, Videos,
Lehrmaterial,
also wir haben
einen KI-Agenten bei uns,
der all das Wissen
über unsere Methodik hat,
was wir auch haben
und der ist
für unser Marketing zuständig.
Das heißt,
wir setzen KIs explizit
nur fürs Marketing aktuell ein
und nicht für den Prozess,
wie wir mit Kunden,
wie wir mit Paaren agieren.
Da sind die KIs aktuell
vollkommen außen vor.
Das wird alles
per Mensch gemacht.
So zum Beispiel
diese Vorlage
für Podcast-Folgen,
die hat bis vor wenigen Wochen
noch jemand im Team geschrieben.
Die werden jetzt
von der KI erzeugt,
weil die nur noch
wenige Stichpunkte braucht
und dann selbstständig recherchiert,
unser internes Wissen nimmt
und daraus die Vorlage
für die Podcast-Folge generiert.
Und was wir dann wieder
daraus machen,
ist ja auch wieder was anderes.
Am Ende sitzen ja wieder
wir beide als Menschen hier
und gucken und denken
und schweifen ab
und sagen hier und da.
So soll es ja auch,
finde ich, sein.
Das wäre ja auch gut,
auch für uns viel zu langweilig.
Ja, es ist ja wie immer
nur, dass man so ein bisschen
einen roten Faden hat,
ein wenig eine Vorlage hat,
was wir schon immer hatten,
dass man eben wirklich
sein Ziel erreicht
und auch konstruktiv
Mehrwert hat
und nicht nur schwafelt.
Und natürlich macht man dann
immer noch was Eigenes draus,
dass ja die individuelle Note,
die es ja auch spannend
dann für uns macht.
Aber diese Vorlage,
die braucht jetzt eben
niemand mehr erzeugen.
Und das ist das,
wie wir KIs nutzen
und jetzt auch immer mehr
zur Qualitätssteigerung
zum Beispiel.
Das heißt,
bei uns passt jetzt zukünftig,
das ist gerade in Arbeit,
eine KI auf,
dass wir wirklich
jede Nachricht beantwortet haben,
dass wir keine Nachricht
vergessen haben
oder dass,
wenn eine E-Mail mal direkt
an den Coach geht
von einem Paar,
was in Betreuung ist,
was quasi an uns vorbeiden
ja fließt,
weil es direkt den Coach betrifft,
dann passt die KI auf,
dass der Coach
wirklich geantwortet hat.
Solche Sachen passieren.
Also das heißt,
es wird darauf geachtet,
dass jeder eine Antwort bekommt,
dass man nichts vergisst
und so weiter.
Das heißt,
da eher so die Qualitätssteigerung,
dass nichts drunter und drüber läuft.
So für sowas setzen wir KI ein,
aber immer dann,
wenn bei uns jemand
eine Antwort bekommt,
ob die per Mail ist,
per Telefon,
per WhatsApp-Sprachnachricht,
per WhatsApp-Nachricht,
dann macht das keine KI,
dann ist da immer ein Mensch,
der sich da wirklich Gedanken
um die Antwort macht
und dann eine passende Antwort,
formuliert.
Aus der Erfahrung
von inzwischen über 1300 Paaren,
die wir begleitet haben
und wo man auch schwer
eine KI trainieren kann.
Also vieles von dem,
was wir tun,
könnte auch eine KI machen,
so gerade der WhatsApp-Support.
Dazu müsste man aber
zum Beispiel beginnen,
Sprechstunden und Coaching-Termine
aufzuzeichnen
und zu transkriptieren
und damit die KI zu trainieren.
Das ist in unserem Themenfeld.
Für mich ist das nicht denkbar.
Ich weiß nicht,
das können mal alle,
die zuhören,
mal in die Kommentare schreiben,
ob das denkbar wird.
Denkbar wäre,
die KI
bei einem Zoom-Meeting
mitlaufen zu lassen
und zu transkriptieren,
was man da
aus den tiefsten
Gedanken,
Gefühlen
und Co.
seiner Beziehung erzählt,
aufzeichnen zu lassen.
Ich hatte schon zweimal
die Anfrage
von einem Paar,
ob man das mit aufzeichnen kann
oder ob wir das aufzeichnen.
Und da habe ich gesagt,
nee, wir zeichnen hier nichts auf.
Aber positiv empfunden
so als Benefit,
dass die danach
eine Zusammenfassung bekommen können
oder aus Sorge?
Also einmal so,
einmal aus Sorge
und einmal
im Nachhinein
dachte sie,
ich würde was aufzeichnen,
ob ich das zur Verfügung
stellen kann.
Ich kann euch meine Mitschriften geben,
also was ja auch
für alle transparent ist.
Das bekommt jedes Paar
ja auch am Ende
des Prozesses komplett.
Aber genau,
und einmal auch
aus der Sorge heraus
und habe gesagt,
hier wird nichts aufgezeichnet.
Also all das,
was ihr hier ausspricht,
ist in meinem Kopf.
Und da ist das abgespeichert
und abgelegt
unter Arbeit,
Mappe
und dann schließt sich
die Mappe
am Ende des Coachings wieder
und genau,
Ich glaube schon, das wird einen großen Mehrwert bringen.
Wenn man danach so eine Zusammenfassung des Termins lesen könnte. Allerdings müsste die auch von uns ganz intensiv geprüft werden vorher, weil da ja auch vieles drin sein kann, was triggert.
Ja, und was wertend ist.
Vieles drin sein kann, was falsch verstanden wurde, was die KI falsch darstellt, was dann von den beiden vielleicht aber als Wahrheit genommen wurde, wenn sie es lesen.
Also ich sehe auch da drin Potenziale, aber auch Risiken, aber vor allen Dingen sehe ich ein Problem im Thema Datenschutz und Sensibilität.
Und ich würde mir nicht wünschen, dass ich schriftliche Zusammenfassungen habe von unseren tiefgründigeren Gesprächen, also selbst wenn die positiv verlaufen.
Genau, und da finde ich auch wieder, das ist wie, als wenn ich in ein Konzert gehe oder auf ein Konzert gehe und die ganze Zeit mein Handy hochhalte und alles durchs Handy gucke.
Oder wenn ich das Handy weglege und sage so, jetzt nehme ich das mal als Mensch auf und gucke wirklich mit den Augen zu. Das ist ein Unterschied, finde ich.
Ja, also zusammengefasst, KI ist eine gute Sache zu überprüfen.
Überbrückung für oberflächliche Verhaltenstipps, total gut geeignet. Neue Blickwinkel auf Dinge zu bekommen, auch andere Interpretationsansätze, aber ersetzt keine Paartherapie.
Jetzt muss man sagen, Stand 2026, wenn wir diese Folge in 15 bis 20 Jahren vielleicht hören.
Das ist viel zu weit gedacht.
Ja, wer weiß. Und dann denken die so, Gott, das war auch alles Neuland für die. Das ist jetzt auch alles selbstverständlich. Man weiß es nicht.
Ganz oft in Bezug auf unseren Sohn, dass ich denke, ja, für den ist es eine ganz andere Lebensrealität nachher in zehn Jahren.
Und der kann jetzt auch nicht verstehen, dass wir damals kein Handy hatten als Kinder oder als Jugendliche oder so. Das ist schon für den ganz abgefahren.
Und genauso wird es ja dann auch für uns sein.
Ja, spannend finde ich wird es dann nachher, wenn die Qualität der KI zum Beispiel in der Therapie, in der Paartherapie deutlich größer in Studien.
Als die des Menschen. Weil wir wollen doch alle eigentlich im ersten Step mal Wirkung für uns haben. Wir wollen doch, dass es uns wirklich besser geht.
Und dann ist nachher die Frage, ab welchem Level Unterschied nehme ich in Kauf, dass das eine KI ist und sage, dann ist mir egal, dass ich die Emotionen nicht habe.
Weil nehmen wir an eine Paartherapie, wenn du online nach Erfolgsquoten guckst, angenommen so eine Paartherapie bei einem Menschen hat so 40, 50 Prozent Erfolg.
Das ist dir danach signifikant langfristig gut geht. Und eine KI hat 90 Prozent. Was machst du dann?
Also ich würde jetzt inzwischen zu keinem Hautarzt mehr gehen, der das Hautscreening, die Krebsvorsorge nicht KI-gestützt macht.
Aber genau, du sagst gestützt, ne?
Also ich könnte mir auch vorstellen, wie im Flughafen mich hinzustellen, so zu machen. Das scannt mich durch und sagt dann grün oder gelb und so weiter.
Jetzt ist ja noch so, dass die einmal durchgucken am Ende die Ergebnisse von der KI. Also jedenfalls bei mir einmal durchschauen.
Aber wo ich es gerne hätte, ist, wenn es grün ist, kann die KI mir grün sagen. Wenn es gelb oder rot ist, dann würde ich gerne einem Menschen gegenüber sitzen.
Genau, weil dann möchtest du nicht eine Computerstimme, die sagt, Hautkrebs, Status 4.
Ja, genau. Ich meine, die KI ist auch nicht mehr so. Die will auch nicht so reden.
Genau, aber trotzdem, ne? Und dann sitzt du alleine, ziehst dich dann noch nebenbei an und denkst so, ja, vielen Dank und gehst wieder raus.
Aber es macht schon ein gutes Gefühl, auch da wieder die Kombination zu haben aus dem Arzt.
Der da sitzt und den empathischen Teil macht und auch ein großes Grundverständnis von all dem hat was passiert.
Aber die KI, die im Hintergrund Millionen von Bildern vergleicht und sagt, mit einer Wahrscheinlichkeit von so und so viel Prozent liegt Folgendes vor oder nicht.
Wenn das für mein Leben viel besser ist, das ist halt die Frage. Wann kann die KI das auch im Therapeutischen, dass man sagt, die hat 3, 4, Faktor 5, 6, 7-fach bessere Ergebnisse.
Was macht das dann mit der Therapie?
Wir warten mal ab.
Wir warten ab. Noch werden wir gebraucht.
Was gut ist, ist auch schade, wenn unser sinngebender und erfüllender Job auf einmal wegfallen würde.
In dem Sinne, meldet euch sehr gerne, wenn ihr Lust habt, mit echten Menschen eine Paartherapie zu durchlaufen.
Wir freuen uns dann sehr, euch begleiten zu dürfen, weil das eben für uns alle sehr sinnstiftend ist.
Und wir uns sehr freuen, wenn wir bei euch echte Wirkung erzeugen.
Ansonsten hören und sehen wir uns in der nächsten Folge. Bis bald.
Bis dann.
Bis bald.
Bis bald.
Podcast Summary
Key Points:
KI-Tools wie Chat-GPT oder Gemini können oberflächliche Impulse und Verhaltensvorschläge geben, aber fehlen bei der Erfassung tiefgründiger Gefühle und emotionaler Kompetenz.
Die KI gibt immer Bestätigung, was dazu führt, dass Menschen emotional abgeschirmt und ihre eigene Selbstreflexion verlieren, was für tiefgehende Beziehungsthemen problematisch ist.
KI kann keine authentische Beziehungsausrichtung schaffen, da sie keine physische Präsenz, Emotionen, Mimik oder Gestik erlebt und dadurch keine echte Empathie vermittelt.
Paartherapie erfordert eine Verbindung durch Augenkontakt, Zuhören und gemeinsame Werte – Dinge, die KI nicht nachahmen kann.
KI kann als ergänzende Unterstützung dienen, z. B. bei Interpretationsweisen oder bei der Suche nach neuen Blickwinkeln, aber nicht als Ersatz für menschliche Gespräche.
Die Wirkung von KI-Beratung ist kurzfristig und nach drei Monaten oft zurückgeht, wohingegen menschliche Therapie dauerhafte Verbesserungen zeigt.
Für eine authentische Beziehungsausrichtung ist es entscheidend, dass beide Partner im Gespräch eine gemeinsame Verbindung aufbauen, die durch Authentizität und Vertrauen geprägt ist.
KI-Tools sind bei der Erstellung von Marketinginhalten oder Vorlagen nützlich, aber sie werden in der direkten therapeutischen Begleitung vollständig durch menschliche Experten abgegrenzt.
Summary:
KI-Tools wie Chat-GPT oder Gemini können in der Paartherapie als Ergänzung dienen, insbesondere bei oberflächlichen Tipps zur Selbstfürsorge oder bei der Suche nach neuen Interpretationsansätzen. Sie bieten jedoch keinerlei emotionalen Kontakt, Empathie oder tiefgehende Verständnisqualitäten, die für wahre Beziehungsentwicklung unerlässlich sind. Die KI liefert immer positive Bestätigung, was dazu führt, dass Menschen ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse verdrängen.
Im Gegensatz dazu fördert die menschliche Therapie durch direkten Kontakt, Zuhören und gemeinsame Reflexion echte Verbindungen und tiefe Wachstumsmomente. Studien zeigen, dass KI-Beratung kurzfristig wirksam ist, aber langfristig effektiver als bei menschlicher Therapie ist. KI kann nicht die komplexen, emotionalen und beziehungsbasierten Prozesse im Paar erfüllen, da sie keine persönliche Beziehung, keine Gestik oder eine tiefe Wahrnehmung der Partner erlebt.
Für nachhaltige Beziehungsentwicklung ist daher ein echter menschlicher Austausch unverzichtbar. Das Team betont, dass KI zwar praktisch nützlich ist, aber niemals als Ersatz für die persönliche, empathische Beziehungsausrichtung fungieren sollte. Die Wirkung von KI bleibt begrenzt, und ihre langfristige Wirksamkeit ist noch ungewiss.
Die kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wann KI im Therapieprozess eingesetzt werden darf, bleibt entscheidend. Für echte Wirkung und emotionale Tiefe bleibt die menschliche Präsenz und der persönliche Beziehungsaustausch unersetzlich.
FAQs
Nein, KI kann nicht die Paartherapie ersetzen. Sie kann nur als Ergänzung dienen, da sie keine Emotionen, Verbindlichkeit oder tiefgreifende Beziehungserfahrungen bietet.
KI fehlt die menschliche Präsenz wie Augenkontakt, Lächeln oder eine empathische Reaktion. Diese Elemente sind entscheidend für das Gefühl der Verbundenheit und Vertrauen.
KI kann Impulse geben, verschiedene Interpretationsansätze vorschlagen und oberflächliche Lösungen für Alltagsthemen wie Selbstfürsorge oder Konflikte bieten.
Ja, das Risiko liegt darin, dass die KI fehlende Emotionen, persönliche Hintergründe oder tiefere Gefühle nicht erfährt und dadurch falsche oder verkürzte Einsichten liefert.
Weil sie eine echte Beziehung zwischen den Partnern fördern, die gegenseitige Verständnis und Vertrauen aufbauen und die komplexe Wahrnehmung von Gefühlen und Erfahrungen teilen.
Ja, KI kann verschiedene Interpretationsansätze für ein Emoji oder ein Gesprächsvorbild liefern, was hilfreich ist, um neue Perspektiven zu gewinnen und vermeintliche Verletzungen zu hinterfragen.
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