Øystein Gjerme - Alle kristne kan leve i Jesu løfter
27m 43s
In dieser Podcastfolge des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis diskutiert Dr. Inner Vollmer mit der Sozialpädagogin Manuela Sacherer über die Bedeutung des Schwimmens für Kinder. Schwimmen wird als kulturelles Gut betrachtet, das soziale Teilhabe, Gesundheit und Sicherheit fördert. Allerdings können immer weniger Kinder schwimmen, bedingt durch Bäderschließungen, hohe Kurskosten, Personalmangel in Schulen und die pandemiebedingten Einschränkungen. Dies stellt nicht nur ein Sicherheitsrisiko dar, sondern verstärkt soziale Ungleichheit. Die Initiative „Schwimmen für alle Kinder“ in Tübingen setzt hier an: Sie bietet mit Ehrenamtlichen bezahlbare Kurse, inklusive spezieller Angebote für Kinder mit Behinderungen, und finanziert sich über Spenden. Politisch werden mehr Schwimmgelegenheiten, finanzielle Unterstützung für benachteiligte Familien und ein stärkeres öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung des Schwimmens als Basisfertigkeit gefordert. Die Initiative zeigt, wie durch Netzwerkarbeit und Engagement chancengleiche Zugänge geschaffen werden können.
Psst! Alle mal herhören! Ein Podcast für alle, die sich dafür engagieren, dass Kinder Jugendliche und ihre Familien gestärkt werden. Das ist der Podcast des Präventionsnetzwerkes-Ortenaukreis. Dieser Podcast stellt Ihnen unsere Arbeit, unsere Themen rund um Kindergesundheit und unser Netzwerk vor. Dazu interviewen wir erfahrene Kooperationspartner und Partnerinnen und Experten, die ihr mit Ihnen teilen. Also bleiben Sie dran bei Psst! Alle mal herhören! Hallo und herzlich willkommen beim Podcast! Alle mal herhören des Präventionsnetzwerkes-Ortenaukreis. Ich freue mich, Sie zu uns, heute den Folgen begrüßen zu dürfen. Mein Name ist Dr. Inner Vollmer und ich bin beim PNO als zentrale Präventionsbeauftragte tätig. Unsere heutige Folge wird das über das Projekt "Stagekinderschancenreich, das Ministerium für Soziales Gesundheit und Integration finanziert". Zum heutigen Podcast darf ich man euer Sacherer begrüßen. Sie ist Sozialpädagogin, Schulsozialarbeiterin an einer beruflichen Schule und seit 2007 als Schwimmlärerin tätig. Außerdem ist die Vorständin bei einer ehrenamtlichen Initiative, die sich schwimmen für alle Kindernems, SFA-K, abgekürzt. Das würde vor allem das Bündnis für Tübingen. Herzlich willkommen, Manuela Sacherer! Guten Morgen, Frau Folmer! Hallo und ein Hallo an die Hörerinnen und Hörer dieser Podcasts. Ich freue mich, dass ich heute dabei sein darf. Ja, Herzlich willkommen! Ich bin auch schon ganz gespannt und freue mich sehr. Ich habe heute die Podcastfolge beschäftigt sich mit dem Thema Schwimmen für alle Kinder und dabei wollen wir auf die Wichtigkeit des Schwimmens und den Zugang für alle Kinder eingehen zum Schwimmen. Und dann natürlich auch noch abschließend das Best-Bractice-Ball-Spiel aus Tübing vorstellen. Und bevor wir jetzt aber direkt ins Thema starten, interessiert mich brennen, was die Frau Sacherer am Schwimmen so fasziniert. Also beim Schwimmen ist, Schwimmen ist gemeiß Utefogt, Präsident in der DLG, mehr als nur die Ausübung eines Sportes. Es ist ein Kulturgut, das heißt, das ist in unserer Kultur verankert, das Kinder in einem bestimmten Alter Schwimmen lernen und damit auch in diese Gesellschaft des Schwimmens reinkommen. Das heißt, Schwimmen ist nicht nur ein Sport, sondern da geht es auch um soziale Teilhabe, um dabei sein, um soziales Verhalten zu üben. Gesundheit und Bewegung gehört dazu. Also wer schwimmt, der bewegt sich, der hat einen Verhältnis, ein Gutes oder gesundes Verhältnis zu seinem Körper. Es geht um Chancengleichheit, das heißt, beide sind auch Lernorte, um soziale Verhaltensweisen zu üben. Und ein großer Aspekt ist natürlich auch die Sicherheit, das heißt, es müssen Erdrinkungsunfälle vermieden werden, wenn sie sagen, es betrifft jetzt nicht nur Kinder oder wenn wir wissen, es betrifft nicht nur Kinder, die nicht schwimmen sichern sind. Dann muss man sagen, okay, Erwachsene müssen auch die Chancen, Schwimmen zu üben und dann einfach weniger in Gefahr zu geraten zu erdrinken. Ja, das klingt wie eine art gesellschaftliche Basis-Kombitänzer, sowas wir lesen oder rat fahren. Ja, wie hat sich denn die Situation entwickelt? Warum können immer weniger Kinder schwimmen? Also, da gibt es verschiedene Ursachen, also einerseits, ich meine in der Corona-Zeit war, so dass die Bäder geschlossen waren, für zwei bis drei Jahre, also im Gesamtüberblick. Das heißt, das sind Kinder, die vielleicht vorher schwimmenunterricht gehabt haben, die konnten dann zwei Jahre oder drei Jahre nicht in die Bäder, bedeutet diese Kompetenz oder diese Fähigkeit ist wieder weg. Der Zugang zu beidern ist durch unterschiedliche Ursachen auch nicht immer ganz einfach, dass die Entfernung, also wie viele Bäder gibt es noch, werden kleine Bäder geschlossen aus finanziellen Gründen, dann fällt natürlich auch die Möglichkeit, dort schwimmen zu lernen oder schwimmen zu üben auch weg. Das ist das eine, also die finanzielle Situation, die Situation nach Corona, dass viele Kinder dort einfach diese Kompetenz nicht mehr erlernen konnten. Die Kinder sind dann unsicher oder überschätzen sich, also das heißt, das ist ein großes Risiko für Seen und Flüsse. Familien haben Angst, meiden diese, diese Möglichkeit in Seen oder Flüssen zu baden und dadurch werden die Kinder natürlich auch nicht mehr schwimmen sicher. Schwimkurs sind teuer, also wenn Schwimmschulen, Kurse anbieten, dann ist das für viele Familien nicht erschwingig, die können sich das schlicht nicht mehr leisten oder es ist schwierig, das auch in den Familienalltag hineinzubringen. Und an Schulen, die ja Schwimunterricht zum Teil oder in den Grundschulen im Lehrplan haben, ist es so, dass die Personalsituation, also eine Person, zwei Personen als Aufsicht, 24 bis 25 Kinder, das geht nicht, dass dort Schwimunterricht erteilt wird, das ist einfach logistisch nicht möglich. Das heißt, Schulen helfen sich dann da, dass die guten Schwimmen und die weniger guten bleiben, wir nicht schwimmen, wir becken einfach aus Sicherheitsgründen und lernen dadurch aber auch nicht schwimmen. Ja, oder sitzen auf der Bank. Genau, also sie lernen nicht schwimmen und ich kann das gut durchaus nachvollziehen, weil die Situation, die Aussichtsituation einfach schwierig ist, weil das Schlüssel 1-20 nicht stimmt oder 2-20. Ja, das habe ich selbst erlebt zu meinen Studiumszeiten. In Karlsruhe als Sportstudentin wurden wir ausgebildet um in dem Programm Schwimmfix, nannte sich das, Lehrkarte zu unterstützen. Wir sind dann an die Grundschulen gegangen und haben dann die Kinder betreut oder mit denen ein Schwimkurs gemacht, die eben nicht schwimmen konnten, weil sonst die Situation eben so gewesen wäre, ob ich sie gerade beschrieben haben, dass die Kinder eben nicht schwimmen, becken sich aufhalten oder schlichtweg auf der Bank sitzen. Und dann hat man dem so versucht, im Gegen zu wirken, aber genau da war das tatsächlich genau die geschildere Situation. Also die Schlussfolgerung daraus, die ich so ziehe, ist, dass die fehlende Schwimmfähigkeit eben nicht nur ein Sicherheitsproblem ist, sondern eben auch ein soziales. Ja, das sehe ich auch so. Also wie gesagt, Schwimmen ist mehr als nur die Ausübung eines Sportes, sondern ist es auch die Möglichkeit zur Teilhabe. Und es im Rahmen der Chancengleichheit oder der Bildungsgerechtigkeit sollte es möglich sein, dass auch Kinder aus Einkommen schwacher Familien die Möglichkeit haben, Schwimmunterricht zu bekommen. Und dann auch am sozialen Leben teilhaben, also in dieser Richtung. Ja, also das betrifft sozusagen nicht nur die Kinder, sondern letztendlich die ganzen Familien und es nimmt ja eben auch politische Dimensionen an oder? Ja, und der Tag, also ich meine das habe ich vorher angesprochen, mit der Situation, warum ist es so, dass so viele Kinder nicht mehr schwimmen können oder nicht den Zugang haben. Bei den Kommunen ist es halt so, dass es aufgrund von finanziellen Angelegenheiten oder von Personalmangel in den Bädern, die Situation so ist, dass halt viele Bäder entweder schließen oder teilweise geschlossen werden, angepasste Öffnungshalten haben und dadurch der Zugang zu Schwimmunterricht oder zum Wasser einfach eingeschränkt ist. Also das heißt, es ist nicht mehr passgenau, Familien sagen, okay, wir haben Wochenende frei und wir gehen halt Samstag nach Mittag oder Sonntag vor Mittag, da muss man dann schon schauen, ist das Schwimmbart wirklich offen oder gibt es noch ein Schwimmbart hinter mir? Ja, wir haben jetzt vorhin auch gesagt, darüber gesprochen, dass es für Familien gar nicht mehr erschwinglich ist, also Schwimmen lernen kostet Geld. Zum einen die Frage, wie viel kostet es denn und zum anderen die Frage, warum sind den Schwimmkurse oft so teuer? Also ich kann jetzt nur von unserer Initiative von Schwimmen für alle Kinder berichten, bei uns ist es so, dass die Schwimmkurse, also dass die Kinder für zwei Jahre in den Schwimmkursen sein können. Danach wird geguckt, warum dieses Kind das Bronzeabzeichen noch nicht hat, also das Ziel, weil Schwimmen für alle Kinder ist, das Bronzeabzeichen zu erreichen, damit die Schwimmssicherheit gewährleistet ist mit dem Bronzeabzeichen. Und bei uns sind die Kinder ungefähr zwei Jahre im Projekt und der Schwimmkurse kostet dann 560 Euro pro Kind. Also das ist so eine Zahl. Wenn Sie die Preise der Schwimmschulen anschauen, dann ist das ganz unterschiedlich. Also da gibt es bei den Vereinen etwas billigerer Kurse als bei den Schwimmschulen. Warum sind die so teuer, man muss die Beide bezahlen, also die Eintritte bezahlen oder die Schwimmfläche bezahlen, man muss das Personal haben, das muss ausgebildet sein. Man muss überhaupt Leute finden, die zu diesen Zeiten auch Schwimmunterricht machen können. Also das sind schon die Kosten, die entstehen, wenn und wir müssen natürlich auch Weiterbildungen machen, um dann, also alle zwei Jahre den Rettungsschwimmer, das Rettungsschwimmer abzeichen und Weiterbildungen im Sinne von Schwimmen ausbildungen und das kostet halt alles. Ja, das herklingt wie, wenn Schwimm schon zum Luxus gut geworden wäre und dass das ja eigentlich nicht sein. Das stimmt aber.
Wie ich gesagt habe, es kommt ja immer darauf an. Schwimmen ist ja eine Investition, die im normalen, ein einziges Mal bezahlt wird, dann kann das Kind schwimmen und dann kann es weiter schwimmen. Das heißt, wenn wir den Wettbewerb gehen, es kann zu Vorreinigen geben, es ist Freizeit schwimmen wir in. Dann ist dieser Sache ja erledigt. Das ist schon etwas, was man einmal investieren sollte. Und dann kommt es halt darauf an, die Familien, die sich das nicht leisten können, also Einkommen schwache Familien bei uns, die bekommen dann Unterstützung, dass sie diese Kosten nicht selber tragen müssen, dass ihre Kinder dennoch oder trotzdem schwimmen lernen können. Und schwimmen, Entschuldigung, schwimmen würde ich nicht als Luxusgut bezeichnen. Es erscheint so, aber wenn man schwimmen kann, dann ist es eine Fähigkeit, die man ja sehr lange haben kann. Man braucht auch nicht viel, man braucht ein Badeanzug, eine Badehose in Handtuch, vielleicht noch Schwimmbrillen und dann den Eintritt für Schwimmbad. Also das ist dann damit erledigt, es braucht keine Materialkosten großartig. Und damit ist dann schon gewährleistet, dass es kein Luxusgut sein muss. Ja, also das ist am Anfang eine einmalige Investitionen für einen Leben lang im Prinzip wie beim Fahrradfahren, aber wo der Lernthmann sehr meistens ohne Kurs. Aber genau da kommt dann eher noch das Fahrrad dazu, was dann viel teure ist und diese Ausgaben hat man ja dann beim Schwimmen überhaupt gar nicht. Was müsste der politisch passieren, um echte Schorzen gleichheit zu schaffen? Also beim Schwimmenjahr zu der generell? Beim Schwimmen. Ja. Also das ist ja wie bei vielen Sachen. Also der Zugang sollte für alle Menschen, also für alle Menschen, gewährleistet sein, unabhängig vom Einkommen oder vom sozialen Status. Und es sollte dafür gesorgt werden, dass diese Basiskompetenz, also das Schwimmen erlernen. Also für ohne Einschränkungen gilt für alle Kinder, in dem Fall, die noch nicht schwimmen können, dass die das dann erlernen können. Und dazu muss man halt sagen, okay, wer ist verantwortlich dafür? Wer hat die Kinder oder die Familien im Blick? Und wie kann man die unterstützen? Also das ist einerseits, ist das bestimmte mit der zur Verfügung Stellung von Schwimfläche und der Möglichkeit, Orte zu schaffen, wo Kinder Schwimmen lernen können. Und das andere ist auch diesen Zugang zu schaffen. Jetzt gerade bei Familien, die nicht so am Thema Schwimmen dran sind, dass man dieauer erreicht und dass man sagt, okay, das ist eine Investition in die Zukunft für eure Kinder. Es geht nicht nur um den Sport, sondern es geht auch darum, soziale Fähigkeiten zu üben, Netzwerke zu knüpfen. Auch diese Bereiche einfach auch im Auge zu haben. Also politisch wohlwollen, die Schwimmbäder im Blick haben, die Familien, die Bedürfnisse oder Bedarf für die Familien im Blick haben. Und das ohnehin an der Bevölkerung haben. Das wäre so, glaube ich, die wichtigsten Punkte. Jetzt engagieren Sie sich selbst, der auch bei Schwimmen für alle Kinder in Tybingen, erzählen Sie doch einfach mal, wie das entstanden ist und was ist das überhaupt, auch für eine Initiative. Also Schwimmen für alle Kinder ist eine Initiative, die 2015 von Dagmar Müller gegründet wurde. Dagmar Müller hat damals festgestellt, dass es kein Schwimmbangibot gibt für Kinder aus Einkommensschwacher-Familien. Und weil ihr das Thema Wasser und Schwimmen lernen, sehr am Herzen lag, hat sie dann aktiv proaktiv dafür gesorgt, dass es diese Möglichkeit auch in Tybingen gibt. Das heißt, sie hat angefangen mit zwei Kindern, die Schwimunterricht bei einer Schwimsschule genommen haben und durch Spenden und Sponsoren wurde diese Schwimkurse finanziert oder diese Schwimkurse für diese Kinder. Die Initiative hat sich dann vergrößert. Es kamen immer mehr Kinder dazu, es kamen mehr Kooperationspartner*innen dazu. Bis zu dem Zeitpunkt, als die Initiative dann auch eigenes Personal ausgebildet hat. Das heißt, erneintlich haben sich gemeldet, haben gesagt, ich mache den Rettungsschwimmer, ich mache eine Ausbildung beim Schwimmbabad Württemberg, die haben Angebote, um Schwimmerausbildungen zu machen. Und dann wurden die ersten Kurse in Tybingen installiert. Mittlerweile ist die Initiative sehr groß, es gibt über 500 Kinder in unseren Kursten. Wir haben ein Team von fast 40 Ehrenamtlichen, die in verschiedenen Positionen bei uns sind an Initiative mitmachen, ein Großteil davon unterrichtet auch selber. Und wir haben im Laufe der Jahre immer wieder das Angebot angepasst. Also zuerst waren es nur Kinder, die unterrichtet werden sollten. Dann sind es Jugendliche, sind Jugendliche dazu gekommen. Mittlerweile sind auch Kinder mit Behinderungen in unseren Kursten. Es gibt spezielle Inklusionskurse. Und so entwickelt sich die Initiative weiter an den Bedürfnissen und Bedarfen der Umgebung, also der Familien. In der Initiative sind wir ein Vorstandsteam von 5 Personen, die unterschiedliche Aufgaben haben, um diese Schwimmbinder, diese Kurse zu managen und zu organisieren. Okay, das klingt wahnsinnig beeindruckend vor allem. Ich frage mich jetzt auch, woher, wie klappt es, dass sie so viele Ehrenamtliche für sich gewinnen können? In Ehrenamtshop ist er in der heutigen Zeit schon fast ein Privileg. Und sie fehlt ja an allen Ecken und Enten an Ehrenamtlichen. Also Typingen ist eine Universität statt. Das heißt, es gibt immer wieder junge Menschen, Studierende, die auf der Suche nach einem Ehrenamt tatsächlich sind. Es gibt also von der Seite auch, es gibt tatsächlich auch Anfragen von Personen, die aktiv auf der Suche nach einem Ehrenamt sind. Wir haben auch ehemalige Schwimmbinder, die bei SFK-Schwimmen gelernt haben, also SFK-Schwimmen für alle Kinder, die Schwimmen gelernt haben. Und dann gefunden haben, okay, das fand ich jetzt so toll, das möchte ich weiter machen, da möchte ich etwas zurückgeben. Also wir haben momentan glaubst 7 ehemalige Schwimmbinder, die bei uns sich engagieren und Schwimunterricht geben. Und das andere ist halt wirklich einfach Leute ansprechen, Präsenz sein. Wir sind bei ganz, ganz vielen Veranstaltungen in der Stadt präsent und bewerben dann auch immer wieder. Bei jeder Gelegenheit werben wir dafür, dass Leute, wenn sie sich interessieren, sich einfach mit uns in Kontakt setzen. Einfach mal sagen, was gibt es? Muss ich ins Wasser? Nein, sie müssen nicht ins Wasser. Wir brauchen auch Unterstützung. Bei Veranstaltungen, bei ganz anderen Sachen. Also da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, uns zu unterstützen. Vieles ist auch hören sagen, was heißt, jemand kennt jemanden, der vielleicht auch Interesse hat, also so im Laufe der Zeit. Da kommen die Leute und schauen sich das an und manche bleiben hängen und manche dann halt nicht. Wir haben eine Flukturation von 10 bis 15 Prozent pro Jahr, das sind die meistens die Studierenden, wenn die dann fertig sind, dass die woanders hingehen. Das heißt, wir sind schon auch immer auf der Suche nach neuen Leuten, die sich engagieren wollen. Okay, was können jetzt andere Kommunen daraus lernen, aus dem Beispiel oder auch was zu Tipps können Sie geben? Wenn jetzt andere Städte sagen, wir wollen das auch ausprobieren. Wie fange ich denn da an bei sowas? Ich würde auf alle Fälle die Bedarfe abklären, also was ist denn wirklich ein Bedarf? Kann ich schon mit Schwimkursen anfangen, muss ich zuerst. Es gibt ja auch Wassergewöhnungskurs, also was will ich denn eigentlich klein anfangen? Schauen, was gibt es schon, gibt es schon Initiativen? Mit welchen Initiativen könnte ich mich zusammen tun? Gibt es schon Ideen, Projekt, Ideen? Also ist rundetisch Kinderarmut, Bündnis für Familie. Also was für Strukturen gibt es um mich rum? Netzwerke knüpfen, also Schulen, wie Sie selber gesagt haben, während Ihrer Studienzeit haben Sie Schulen unterstützt. Das ist natürlich auch etwas Schulen, viele Schulen brauchen Unterstützung, die freuen sich auch. Und dann eben gucken, was kann man anbieten? Was will man überhaupt anbieten? Und was sind die Bedarfe dieser Schulen? Und dann die Finanzierung abklären? Also sucht man sich Kooperationspartner*innen in den Schwimmschulen und dann muss man auch wissen, was kostet die Stunde dort? Kriegt man Rabatt? Wie viel Kinder kann ich da reinbringen? Und dann sich an die Finanzierung machen, entweder über Stadtland, Kreis, Spenden, Sponsoren. Also ich glaube da braucht schon einen umfassendes Konzept, dann auch um zu gucken, kann ich das machen. Gibt es vielleicht sogar interessierte Eltern oder Leute, die zum Beispiel Schwimmausbildung haben und sagen, oh wow, ich kann mir vorstellen, einmal in der Woche oder zweimal in der Woche etwas zu machen. Also auch da abzufragen, gibt es denn schon Ressourcen, die mir jetzt so noch nicht bekannt sind. Und Öffentlichkeitsarbeit, also einfach auch im Sinne von, wir finden das ganz toll, wir finden das ganz wichtig. Gibt es Unterstützung*innen, die in diesem Projekt dabei sein wollen und können. Also so würde ich mal anfangen. Und sich dann auch verbinden mit anderen und einfach nachfragen und was habt ihr gemacht oder wie seit ihr vorgegangen? Also da gibt es ja schon auch Berichte, die dann auch als Grundlage dienen können. Ja, zum Beispiel, ja, bestfract. - Genau.
auch noch mal auf der Homepage und auch in der Sono-Node verlinkt ist, da kann man dann auch noch mal sich in aller Ruhe einlesen wie alles aufgebaut und ich gehe schwere von aus, dass sie auch als Ansprechpartnerin gerne Auskünfte geben für andere Städte, wenn da Fragen bestehen. Natürlich. Und da war natürlich. Was wünschen Sie sich denn für die Zukunft auch, also was muss passieren auch im Kontext, um mehr Sorgen gleichheit zu schaffen, was ist da so ihr Rund? Ja, also im Bereich mehr Chancengleichheit, also ich bin ja im Ursprungsberuf bin ich als Sozialpädagogen, also ich befährste mich viel mit dem Thema Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit, die Möglichkeit, Barrierefrei Zugang zu Angeboten zu haben und das nicht aus dem Blick verlieren und dann sagen, okay, nur weil man sagt, oh das ist viel zu kompliziert, das geht nicht, dann nicht einfach sofort sich den Wind aus den Segel nehmen zu lassen, sondern zu sagen, ja okay, vielleicht geht es auf dieser Ebene nicht, vielleicht muss ich einfach auf eine andere Ebene, ich wünsche mir, dass viele Leute auch erkennen, dass schwimmen lernen nicht nur schwimmen lernen ist, per se als Sport, sondern dass da ganz viel an Empathie stattfindet, an Kommunikation stattfindet, an Verhandlungsprozessen, an sich in Gruppen einfügen, meine Position als Kind, als Person in dieser Gruppe finden, den Austausch, Kinder mit Behinderungen kennengen zu lernen zu sehen, dass die eine andere Zugang haben, eine andere Art, der Bewältigung des Schwimmens haben, dass die aber mindestens gleichwertig ist einfach nur anders, also einfach dieses auseinandersetzen mit den Lebensrealitäten unter and so wachsen, das finde ich eine schöne Idee, wenn das eine Möglichkeit ist Zugang zu diesen zum Schwimmens zu finden und ich finde auch das Scheitern, ich habe das in der Jubiläumsrede angesprochen, auch den Kindern mitzugeben, das Scheitern oder etwas nicht können normal ist, dass das okay ist und das ist dann einfach eine gute Idee ist, weiter zu machen oder sich Unterstützung zu holen und nicht einfach aufzugeben. Das glaube ich ist schon eine lebensraktische Fähigkeit, die man dann bekommt und das wünsche ich mir, dass das für ganz, ganz, ganz viele Kinder oder für alle Kinder eigentlich möglich sein sollte. Für das Lehr team über das haben wir jetzt noch gar nicht gesprochen, die Schwimmleerkräfte, die sind bei uns ja auch, also ich kenne ja ja alle Schwimmleerkräfte, die bei uns arbeiten, wir tauschen uns aus, wir haben nicht nur die Veranstaltungen, wo wir uns treffen, sondern wir haben auch interne Treffen und Schulungen und da ist es auch ganz wichtig zu sehen, jede Person hat einen anderen Zugang oder eine andere Art des Unterrichtens und das hat Platz, also das hat Platz, wenn man eine gute Kommunikation hat, wenn man ein gutes Klima innerhalb des Teams haben und dann kann dieser Schwimmunterricht mit sehr viel Spaß und Freude dann auch funktionieren. Also ich wünsche mir viele Kinder, die kommen und viele ernahmliche, die sie dann unterrichten und ganz viel Schwimmfläche. Ja, das wäre das optimale. Ich finde es auch nochmal schön, dass sie betont haben, dass das Scheitland dort auch gelernt wird. Ich nehme das als Tennis-Trainerin auch immer wieder, Wart dieses, die wichtig ist, auch den Kindern beizubringen. Ich muss nicht alles von Anfang an können, sondern nicht darf auch etwas lernen. Das sind ja so Basiskombitenten, die für die einen rüstet für das Leben einfach auch. Das es eben auch übers Schwimmen möglich ist, wie über auch viele andere Sportarten möglich ist. Das ist auch nochmal schön, als Schlussworts und Schwimmen sozusagen als Teil der Grundbildung und vielleicht inspiriert unser Interview nun auch andere Städte, ähnliche Projekte zu starten. Klar ist das nicht eins zu eins übertragbar ist, jede Stadt, jede Kommune hat ihre Eigenheit und sie haben sie auch schon so schön beschrieben, dass man einfach schauen muss, was ist schon vor Handen, was müssen wir aufbauen, wie sind die Bedarfe? Also erst mal so eine Istzustand analysieren. Ja, und das wäre ja sehr wünschenswert, wenn wir jetzt mit dieser Podcastfolge auch andere inspirieren, dieses Thema in Angriff zu nehmen. Und bevor jetzt die Folge zu Ende ist, würde ich Sie abschließen, bitten nochmal die Wichtigstenkern auszagen, für unsere Zuhörinnen und Zuhörer zusammenzufassen. Also die wichtigsten Kernauszagen, also Schwimmen ist mehr als nur ein Sport. Schwimmen ist eine Möglichkeit, sich zu integrieren, zu inkludieren und eine Möglichkeit zur sozialen Teilhabe. Es muss nicht immer Leistungssport sein. Sich zu engagieren kann auch mehrwert für sich selber bringen, generieren. Beim Schwimmen können sich unterschiedlichste Menschen begegnen und deshalb darf Schwimmen auch kein Luxusgut werden, also nur für eine einzelne sehr exklusive Gruppe. Richtige Schwimmenunterricht macht Spaß. Also das ist eine der wichtigsten Kernauszagen. Es muss Spaß machen, sonst ist das meiner Meinung nach kein guter Schwimmenunterricht. Und das gilt für die Kinder, die Schwimmen lernen, aber auch für die Trainer und Trainerinnen. Und ich glaube, es ist gut, also eine wichtige Kernauszage ist. Die Bedarfe der Menschen sei es jetzt Inklusion, Integration oder Sport immer im Auge zu behalten. Also es muss Menschen geben, die Bedarfe im Auge behalten und im Blick behalten, damit das nicht verloren geht. Vielen herzlichen Dank für das auch lernte und auch inspirierende Gespräch und die Vorstellung eines ganz tollen Best Practice-Ball Spiels. Das ist auch noch mal aufzeigt, wie sich so was von Grundaufaufbau und man eben kleinen anfängt. Und dann wird es zu so etwas groß und vielleicht auch wie bei Ihnen in Tübingen. Und ja, wir sind am Ende der Folge angelangt und damit schüßt und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt, alle mal Hörern der PNO-Potcast. Das war der Podcast "Psst", alle mal Hörern vom Präventionsnetzwerk Ortenaukreis. Ein Podcast für alle, die sich dafür engagieren, dass Kinder, Jugendliche und ihre Familien gestärkt werden. Wenn Ihnen dieser Podcast gefallen hat, dann freuen wir uns, wenn Sie ihn abonnieren und teilen. Wir? Das ist das Präventionsnetzwerk Ortenaukreis, kurz genannt PNO. Wir vernetzen Personen aus dem Gesundheitsbildungs- und Jugendhilfewesen und fördern deren Zusammenarbeit und Weiterbildung. Mehr zu uns, unserem Netzwerk und unseren Angeboten, finden Sie auf www.pnominosortenau.de
Podcast Summary
Key Points:
Schwimmen ist mehr als Sport
Gründe für abnehmende Schwimmfähigkeit
Die Initiative „Schwimmen für alle Kinder“ in Tübingen bietet bezahlbare Kurse mit Ehrenamtlichen und setzt sich für inklusiven Zugang ein.
Politisch sind mehr Schwimmflächen, finanzielle Unterstützung für einkommensschwache Familien und öffentliche Bewusstseinsbildung nötig.
Summary:
In dieser Podcastfolge des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis diskutiert Dr. Inner Vollmer mit der Sozialpädagogin Manuela Sacherer über die Bedeutung des Schwimmens für Kinder. Schwimmen wird als kulturelles Gut betrachtet, das soziale Teilhabe, Gesundheit und Sicherheit fördert.
Allerdings können immer weniger Kinder schwimmen, bedingt durch Bäderschließungen, hohe Kurskosten, Personalmangel in Schulen und die pandemiebedingten Einschränkungen. Dies stellt nicht nur ein Sicherheitsrisiko dar, sondern verstärkt soziale Ungleichheit. Die Initiative „Schwimmen für alle Kinder“ in Tübingen setzt hier an: Sie bietet mit Ehrenamtlichen bezahlbare Kurse, inklusive spezieller Angebote für Kinder mit Behinderungen, und finanziert sich über Spenden.
Politisch werden mehr Schwimmgelegenheiten, finanzielle Unterstützung für benachteiligte Familien und ein stärkeres öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung des Schwimmens als Basisfertigkeit gefordert. Die Initiative zeigt, wie durch Netzwerkarbeit und Engagement chancengleiche Zugänge geschaffen werden können.
FAQs
Der Podcast stellt die Arbeit, Themen rund um Kindergesundheit und das Netzwerk des Präventionsnetzwerkes Ortenaukreis vor und interviewt erfahrene Kooperationspartner und Experten.
Schwimmen ist ein Kulturgut, das soziale Teilhabe, Gesundheitsförderung, Chancengleichheit und Sicherheit vor Ertrinkungsunfällen umfasst.
Ursachen sind Bäderschließungen während Corona, finanzielle Hürden für Kurse, Personalmangel in Schulen und eingeschränkter Zugang zu Schwimmbädern durch Schließungen oder reduzierte Öffnungszeiten.
Die Initiative finanziert Schwimmkurse über Spenden und Sponsoren, sodass betroffene Familien die Kosten von 560 Euro pro Kind für einen zweijährigen Kurs nicht selbst tragen müssen.
Kosten entstehen durch Badeintritte, Miete der Schwimmfläche, qualifiziertes Personal, Weiterbildungen wie Rettungsschwimmer-Ausbildungen und organisatorischen Aufwand.
Es braucht mehr Schwimmflächen, bezahlbare Zugänge unabhängig vom Einkommen, Unterstützung für Familien und öffentliche Bewusstseinsbildung für die Bedeutung des Schwimmens als Basiskompetenz.
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