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Ole Werner

58m 49s

Ole Werner

In diesem Podcast der DFB-Akademie diskutieren Ansem Küchle und Ole Werner über die Bedeutung von Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit als Trainer-Kompetenzen im Profifußball. Werner, damals Teilnehmer eines Trainerlehrgangs mit Küchle und nun Cheftrainer, erläutert, dass diese Eigenschaften nicht durch bewusste Handlungen entstehen, sondern durch tägliches, verlässliches Verhalten. Er betont, dass ein Trainer das, was er sagt, auch tun muss – und dass unzuverlässige Aussagen vermieden werden sollten. Die Unterscheidung zwischen Authentizität und Glaubwürdigkeit wird hervorgehoben: Während Authentizität das Zeigen der eigenen Identität bedeutet, entsteht Glaubwürdigkeit durch konsistente Kommunikation und Umsetzung. Werner beschreibt seine Herangehensweise, die er als demütig und fokussiert auf die Mannschaft charakterisiert. Er sieht seine Aufgabe darin, Spieler besser zu machen und Erfolg zu ermöglichen, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Dies hilft ihm, Vertrauen zu rechtfertigen, indem er sich auf Vorbereitung, klare Kommunikation und Entscheidungen konzentriert, auch wenn er keine Siege garantieren kann. Er verweist auf seine Erfahrung als Interimstrainer bei Holstein Kiel, wo er ohne Profi-Erfahrung als Spieler durch klare Ideen und Authentizität überzeugte. Insgesamt zeigt das Gespräch, dass Vertrauen und Glaubwürdigkeit in der Trainer-Spieler-Beziehung fundamental sind und durch beständiges, ehrliches Handeln über Zeit aufgebaut werden müssen.

Transcription

10349 Words, 62939 Characters

German
Das, was du sagst, das musst du auch machen. Und das ist eigentlich das, worum es geht, glaube ich, ganz oft auch in meinem Beruf, dass man verlässliches in den Äußerungen, die man trifft, auch vielleicht die Äußerungen, die man nicht mit verlässlichkeit treffen kann, zurückhält, weil eben gerade diese Beziehung, Spieler, Trainer, verantwortlicher Trainer, Mitarbeiter, Trainer, natürlich vor allem vom Vertrauen von dieser Glaubwürdigkeit am Endestages, absolut bestimmtes und abhängig. Trainer-Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie. Das Gespräch mit Ule Werner wurde am 3. August 2023 in Bremen aufgezeichnet. Moin und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akademie, in dem wir über Trainer-Kompetenzen sprechen. Heute sind Ansem-Küfle und ich an der Weser und hier im wirklich schönen gelegenen Stadion des SVW-Dabremen treffen wir auf Ule Werner. Und ja, Ule und ich haben, außer dass wir mal beruflich miteinander zutunern, eine Gemeinsamkeit. Wir haben nämlich beide einen Trainer-Lizenz-Kurs mit Ansem-Küchle gemacht und da einiges an Erfahrung gesammelt. Bei euch beiden war es damals noch die Elite Jugend. Heutzutage ist es die B+-Lizenz bei uns Ansem, was die Ali-Zenz. Und warum Ule noch einschreweiter gegangen ist als wir beide Ansem. Und wie die Zeit damals vor euch als ich glaube sogar Zimmerpartner war. Und wie wir das eventuell auch mit der Kompetenz und Glaubwund vertrauen, die Wichtigkeit zusammenbringen. Darüber wollen wir heute sprechen. Ule, erst mal vielen Dank für dein Zeit und Bereitschaft. Dass du heute hier mit uns zusammen bist und Ansem, ja die Zeit bei so einem Lehrgang, die ist ja schon intensiv. Konnte Ule dich dann mit seiner doch gelassenen Norddeutschen Art dar, ein bisschen runterbringen? Ich musste gerade überlegen, ob es nötig war, mich runterzubringen damals. Aber auf jeden Fall kann ich mich gut daran erinnern. Wir hatten ja viel Zeit auf dem Platz, aber auch dann auf dem Zimmer. Und konnten uns gut austauschen. Und es war ja glaube ich auch eine bewegende Zeit beim Ule. Insofern, dass so die Frage war, was kommt denn dann zukünftig? Oder wer mehr gleich darauf zu sprechen kommt? Auf jeden Fall, was die Zeit so macht, lustige Geschichte, dass wir jetzt hier, ich glaube, sind jetzt acht Jahre später zusammen sitzen. In ganz anderer Rolle. Stimmt, absolut. Ganz ganz andere Rolle. Und damals wahrscheinlich auch wieder, dass alle noch das andere so zu erwarten gewesen. Definitiv nicht. Hast du eine Erinnerung an Ansem? Gute oder schlechte, die du direkt los werden willst? Ganz ausschließlich gute. Gott sei es. Das kann ich sagen, ohne mich jetzt hier zu verbiegen. Also, um kann ich glaubwürdig und vertrauen, würde ich bleiben. An dem Punkt. Ja, ich glaube, das war ein generellen Kurs, der sehr viel Spaß gemacht hat. Und ja, auch, hab auch einen guten Zimmerpartner erwischt. Oder das, was vorher kannten, hat das ganz gut harmoniert. Und ich denke, da gerne dran zurück. Auch wenn ich erschrocken bin, das ist jetzt schon acht Jahre her. Das fühlt sich nicht so an. Okay, die Blumen gab's also vorher. Dann können wir jetzt vielleicht anfangen. Oder das wirklich so ist mit der Glauben, vertrauenswürdigkeit. Ohle wir starten, aber zu Beginn immer ganz allgemein. Und das geht darum, was macht denn für dich einen guten Trainer aus? Also, gibt es Attribute, würde du sagen, die gelten im Endeffekt vielleicht für alle? Ja, gut abgesehen. Von dem Punkt, dass man, glaube ich, das ins Malhandwerkzeug haben muss, sich gut mit Fußball auszukennen, mit dem Spiel an sich. Ich glaube, das ist ein sehr, sehr komplexer Beruf. Natürlich ist sehr komplexer Job. Das, was, glaube ich, alle haben müssen, ist irgendwo eine gewisse Empathie. Eine gewisse Fähigkeit, sich in die Situation anderer hinein zu versetzen. Ob es nun dann die Spieler selbst sind oder auch natürlich der immer größer werdende Mitarbeiterstab. Ich glaube, das ist etwas, was alle Trainer, wenn es Tages brauchen, weil es mehr noch als die fachliche, inhaltliche Schiene, glaube ich, darum geht, eine Gruppe zu führen. Und ich glaube, das kann man nur, wenn man verschiedene Sichtweisen einnehmen kann. Und einen spezielle Bereich ansem aus deiner Studie heraus ist ja auch die Glauben, vertrauenswürdigkeit. Die eine der Top Kompetenzen war, die den Cheftrainern der Profis zugeschrieben wird. Lass uns doch zu Beginn mal direkt die Sinne schärfen und kannst uns einmal einordnen, worüber sprechen wir überhaupt? Gerne, gerne. Es ist natürlich ein recht späriger Begriff. Ja, glaub und vertrauenswürdigkeit. Das muss einmal erst mal über die Lippen kommen. Wie immer versuchen wir das Ganze ja auch sehr praktisch und praxisnah dann auch zu verpacken. Das ist ja auch unser Ziel für die heutige Folge. Im Grunde sind zwei Begriffe. Auf der einen Seite die Glaubwürdigkeit kommt ja auch vom Begriff Glauben. Also man möchte eben gegenüber Glauben schenken, was er sagt. Und das andere ist die Vertrauenswürdigkeit. Und oftmals ist es ja so, dass man dem Gegenüber auch als Spieler in ein neuer Trainer kommt. Erst mal vertrauend Schenkennen muss. Man hat ja keine andere Wahl. Man kann sich in Trainermeister nicht aussuchen. Ja und das ist dieser zweite Begriff. Der Trainer ist sehr wichtig. Man braucht einen vertrauensvolles Weltnis zwischen Trainer und Spieler. Und es gibt sicherlich auch noch andere Ansprechpartner zu denen vertrauensvolles Weltnis vom Deutungisten. Da werden wir gleich auch mit Ode noch mal draufzusprechen kommen, wenn ich da so einen Sportdirektor beispielsweise denke, Co-Trainer, Trainer, Staff, auch da heißen. Vertrauensvolles Heldnis von großer Bedeutung. Ole woran denkst du, wenn du diese beiden Begriffe hörst? Ja, das ist interessant, weil das ja so ist, dass man sich bewusst mit solchen Begriffem relativ selten auseinander setzt, um offen zu sein. Am Ende des Tages fast ist es eigentlich für dich, oder für mich das zusammen. Und das ist eigentlich das, worum es geht, glaube ich, ganz oft auch in meinem Beruf, dass man verlässliches in den Äußerungen, die man trifft. Auch vielleicht die Äußerungen, die man nicht mit Verlässlichkeit treffen kann, zurückhält. Weil eben gerade so wie es an seinen Gesacht hat, diese Beziehung, Spieler, Trainer, verantwortlicher Trainer, Mitarbeiter, Trainer. Natürlich vor allem vom Vertrauen von dieser Glaubwürdigkeit am Ende des Tages absolut bestimmtes und abhängig ist. Ansehmater gesagt, Vertrauen schenke ich vielleicht, jemandem auch im Vorfeld schon mal, obwohl ich gar nicht genau weiß, was steckt dahinter in dieser Beziehung, wenn ich jetzt ein Spieler Trainer denke. Glaubst du, das kann ich durch Maßnahmen steuern, dass die Spieler mehr Vertrauen in mich haben und mir glauben, glaubst du als Typ, als Trainer Typ ist das eher, vielleicht läuft das unterbewusst ab. Und so, wie ich agiere mit den Spielern zusammen, merken die schon, ja, sie können mir Vertrauen. Oder kann ich da aktiv wirklich was beisteuern? Ich glaube, das ist ganz schwer, das aktiv zu machen und bewusst zu machen. Jetzt nehme ich eine Handlung vor, die jetzt meine Glaubwürdigkeit unterstreicht. Ich glaube, das funktioniert nicht, sondern das tägliche miteinander. Und das ist eben genau dieser Punkt, wo die Spieler ja auch den Trainer beobachten, macht er das, was er sagt. Und macht er das, was er mir vielleicht zugesagt hat oder wie auch immer setzte das wirklich um. Und das passiert, glaube ich, einfach auch über einen langen Zeitraum. Und am Anfang ist das immer so, glaube ich schon, bei den aller meisten Menschen zumindest so, dass die erstmal eine gewisse, eine ganz vorschusslorbe ernen, entgegenbringen und sagen, ja, erst mal grundsätzlich vertraue ich jemanden. Aber das ist natürlich auch so, dass das immer in jeder einzelnen Situation, bei jeder einzelnen Entscheidung, bei jeder Äußerung, die man gemacht hat, irgendwo auch immer wieder unter Beweis gestellt werden muss. Und das, glaube ich, oder mache ich zumindest jetzt nicht, irgendwie vorher skizzierten Maßnahmen, oder wo ich mir jetzt zu Hause überlege, heute bin ich mal in dem und dem Punkt glaubwürdig und beweise, dass damit, ich glaube, das sind die ganz alltäglichen Entscheidungen eines Trainers, die dann glaubwürdig sein müssen. Und das halt immer dann das Verhältnis zwischen dem, was du sagst und wie du handelst, glaube ich, entscheidend. Also gar nicht ganz bewusst damit umzugehen, sondern eher unbewusst unterbewusst, irgendwie Dinge einzustreuen oder sich so zu verhalten. Ja, vielleicht zuverlässig zu sein ansehen. Wir haben zuverlässigkeit als eine der Personalen Kompetenzen. Glaubt und Vertrauenswürdigkeit spielt da ja auch mit rein. Ole hat es gerade schon gesagt, es ist ja vor allem ein Zeichen des Miteinander. Oder miteinander, wir deutlich bin ich glaub oder vertrauenswürdig. Ja, wie wir alle wissen, ist das miteinander mit entscheidend dafür, ob ich ja vollkommen kann oder nicht. Ole hat es ja vorher auch schon gesagt. Wir wissen ja auch aus den Studien, dass wissen für ein Trainer wichtig ist, Fach-Bissen, auch Fach-Kompetenzen, aber ohne soziale Kompetenzen, ohne in richtigen Umgang mit den Menschen werde ich keine vollkommen. Das wissen wir. Und ohne beispielsweise glaubwürdig zu sein, werde ich auch keine Belastung und keine belastbare Beziehung mit Spielern aufbauen können. Ich würde gerne an der Stelle auch noch mal auf die Unterscheidung von Begrifflichkeiten zu sprechen kommen. Es würde auch oft darüber gesprochen, dass ein Trainer authentisch sein muss. Und es wird auch gerne kombiniert, dann authentisch heißt glaubwürdig. Das würde ich gerne auch mal ein bisschen voneinander trennen. Also auf der einen Seite ist die Authentizität, das schwierige Wort. Und auf der anderen Seite ist die Glaubwürigkeit. Jemand, der authentisch ist, der hat ein gewisses Selbstbild. Hat eine gewisse Identität und schafft es, dann diese Identität auch nach außen zu zeigen. Dann ist man authentisch. Jemand, der glaubwürdig ist, schafft es über die Kommunikation glaubhaft zu sein. Wie Ola perfekt vorher gesagt hat. Ich verspreche etwas, ich sage etwas. Und ich halte das dann auch. Das sieht man dann auch an meinen Maßnahmen, die ich treffe. Das vielleicht mal auch an der Stelle unterschieden. Es würde ja verschiedenen Trainern unterstellt, dass sie authentisch sind. Interessant und Sphärer. aber man muss authentisch sein als Trainer. Oder wie würdest du dich selber die Spezüglich bewerten? Ja, ich glaube, dass ich sehr authentisch bin. Also ich habe noch nie darüber nachgedacht. Natürlich habe ich schon mal darüber nachgedacht, wie ich werke. Aber ich habe noch nie darüber nachgedacht. Ich müsste ein anderer sein als ich bin. Natürlich verändert man sich immer im Laufe der Zeit durch Erfahrungen, die man macht oder weil man auch Fehler macht. Und dann vielleicht sagt okay, in der nächsten Situation verhalt ich mich anders. Aber grundsätzlich bin ich so, wie ich bin und versuch eben mit meinen Stärken und Schwächen eine Gruppe zu führen. Und ich glaube auch, dass das sehr anerkannt wird. Und das auch in dem Moment, wo man es anders machen würde, dass sofort bemerkt werden würde. Also ich glaube, es ist so etwas, was ich intuitiv mache, was ich nicht erlernt habe im Sinne von ganz bewusst irgendwo mir Dinge vorgenommen, um dann so zu sein, wie ich ja heute bin. Sondern ich bin einfach so, wie ich bin. Und das scheint überwiegend ganz gut zu funktionieren. Und für mich ist halt auch immer wichtig, dass ich mich selber wohl fühle in dem, was ich mache. Und ich glaube auch, das kann nicht nur tun, wenn ich so bin, wie ich bin. Mit meinen, wie gesagt, stärken und schwächen. Dem ein bin ich vielleicht in gewissen Situation mal zu ruhig. Aber ich kann jetzt nicht gekünstelt in einer Situation, die mich nicht aus der Fassung bringen, so tun, wobei ich das Gefühl habe, der eine andere erwartet ist. Natürlich musst du immer in New Orleans auch auf Situationen reagieren können, und auch ich bin nicht immer nur ruhig und nicht immer nur gelassen. Aber ich bin immer so, wie ich das in dem Moment auch wirklich fühle und für richtig halte und nicht bewusst etwas anderes oder jemand anderes. Weil ich glaube, das würde sofort bemerkt werden. Und würde auch die Akzeptanz, die ich dann in meinen Handlungen habe, dort die verringen. Ich kann ja auch noch mal zurück schon auf unseren Trainerlärgern, weil damals schon auch allen auch mir aufgefallen, dass du richtig Spaß hattest, bei dem was du machst. Das kann ich jetzt leider gar nicht mehr sagen, weil ich habe die auf dem Platz jetzt nicht mehr so oft persönlich gesehen. Das ist gut, dass es erhalten geblieben ist. Aber das war schon etwas, was man damals auch gesehen hat bei dir. Du warst ja, wenn ich dich so beschreiben darf, damals auch jemand, der außerhalb, wie man war, der ruhig war, der immer wieder einen guten Witz auflager hatte. Und dann aber auf dem Platz habe ich dich immer so beschrieben. Auch heute noch für mich jemand, der dann auf einmal so wie so ein Broteln da wohl kann, war, die man richtig angemerkt hat, der jetzt Lust, da was weiter zu geben, eine ganz klare Ansprache und Klarheit, glaube ich, ist auch etwas, was dich auszeichnet. Das habe ich damals schon beobachtet und viel dann dann auch gesagt, es kann richtig gute Trainer werden. Schön, dass du jetzt auch den Weg so genommen hast. Definitiv. Das ist ja einfach ein Unterschied. Ja, das ist natürlich so, wenn ich jetzt neben dem Platz bin, bin ich so, wie ich auch privat die meiste Zeit bin. Aber auf dem Platz geht es mir halt um die Sache. Fußball ist dann meine Leidenschaft, das ist die Leidenschaft der Spieler, das ist die Leidenschaft der Mitarbeiter. Es geht für uns emotional um sehr, sehr viel, wenn wir das machen. Und das muss im Training auch finde ich spürbar sein und auch, ja, ginge dann auch nicht anders. Natürlich ist es auch wichtig, als Trainer sich mal zurückzuziehen, mal zu beobachten. Aber ich glaube, man darf durchs, dann dann auch im Platz schon auch diese Leidenschaft spür, die ich auch von meiner Mannschaft dann am Wochenende sehen will. Was ich spannend finde, bei dir ist auch damals, als wir dort in einem gleichen Zimmer waren, war es ja so, dass du schon im Fußball als Trainer aktiv warst, du warst bei Holstein-Kitel 2 zur Zeit Trainer. Und ich möchte den Übertrag schaffen zum Thema Glaubwürdigkeit, denn es sind, ich habe darüber auch schon im Vorfeld gesprochen. Wenn wir über Glaubwürdigkeit sprechen, dann geht es ja auch oftmals um diese sportliche Glaubwürdigkeit nehmen, einem die Spieler etwas ab. Ich meine, du warst damals eben Trainer von Holstein-Kitel 2, bis dann wenig später dann auch befördert worden zum Trainer der ersten Mannschaft. Wie gingst du dir da im Bezug auf diese Glaubwürdigkeit dann auch direkt bei den Spielern, bei den Profis? Gedankn hab ich mich darüber wieder nicht so sehr gemacht, offen gesagt, sondern ich hab das so gemacht, wie ich das für richtig gehalten hab. Und was bei mir eigentlich immer schon so lange ich Trainer bin, der zentrale Punkt ist, ich will das Beste für die Spieler und für die Mannschaft. Ich hab einen Job, dessen Aufgabe, das ist die Spieler besser zu machen, die Mannschaft besser zu machen, Spieler und Mannschaft erfolgreich zu machen. Das ist meine Aufgabe. Und der ordentlich alles unter. Also dem, ja, darauf arbeite ich hin. Und es geht weniger um mich, als es eher immer darum geht, die richtige Lösung dann für die Gruppe oder für einzelne Spieler, zu finden. Und das hab ich schon die ganze Zeit so gemacht, dass es eigentlich auch, dass das mir Spaß bringt, Leuten zu helfen, besser zu werden, erfolgreich zu sein. Das ist nichts, was mir schwer fällt. Und ich glaube, dass das Spieler sehr schnell merken. Und deshalb glaube ich, glaube ich, jetzt auch nicht gefahr, irgendwo, wenn ich, oder auch damals, als ich die Mannschaft übernommen, bin ich nicht gefahr gelaufen, jetzt irgendwie mich vielleicht, als jemand, der keine Profi-Erfahrung als Trainer hat, keine nennenswerte Profi-Erfahrung als Spieler hat, irgendwie jetzt zu überhöhnen oder irgendwie von Dingen zu sprechen, die ich selber nicht erlebt hab oder wo ich mich nicht so gut hineinversetzen kann, sondern ich versuche, hab der Mannschaft versucht, mit dem, was ich kann, was ich weiß zu helfen. Und das war in dem Moment erst mal eine sehr klare Idee zu formulieren, wie man Fußball spielen will, dann auch in sehr kurzer Zeit, weil wir wenig Zeit bis zum nächsten Spiel hatten. Eine Idee zu vermitteln, die jetzt auch nicht groß komplex ist, sondern die Spieler auch in der kurze Zeit verstehen können, und die vor allem auch dann zu den Stärken, zumindest aus meiner Sicht zu den Stärken der Mannschaft passen. Und ich glaube, dass das, wie gesagt, für mich keine große Frage war, wie bin ich da jetzt glaubwürdig, sondern für mich war einfach das Ziel zu sagen, ich bin so, wie ich bin, das mache ich schon die ganze Zeit so, das hat mich dann irgendwie auch in die Situation gebracht, dass der Verein gesagt hat, wer zumindest eine gute Idee den Mann Chance zu geben, und dann geht es mir halt immer darum, und das ist tausendprozentig ernst gemeint. Es geht mir eigentlich offen gestanden nie um mich selbst, sondern es geht mir immer darum, ob die Mannschaft Erfolg hat, ob die Spieler besser werden. Und das ist, das, was mir glaube ich, die Mannschaft sehr stark abnimmt, aber auch fallte so ist. Und ja, wenn wir ein Spiel gewonnen haben, dann ist es wirklich so, dann freue ich mich in der Regel für die Mannschaft. Und wenn wir ein Spiel verloren haben, dann frage ich mich zuerst, was kann ich besser machen, dass die Jungs nicht so betreffelt in der Kabine sitzen. Und es geht wirklich sehr, sehr selten um mich. Und das ist glaube ich, das, was dann auch in so einer Situation mir einfach hilft, mich glaube ich, auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Du hast damals als du Interimstreiner bei Holstein, bei dem Profis warst, sagt, ich möchte das Vertrauen, das sie mich gesteckt wird, ja rechtfertigen. Weil du gehst als Trainer natürlich in eine Position, wo dich jemand reingebracht hat und gesagt hat, okay, den Oleg, dem Traum, wir das jetzt zu. Dem Fertrauen, wir wirklich in dieser Rolle jetzt auch zu ergehen, in der sehr wichtigen als Cheftrainer der Profis dann. Und du sagst, als gerade gesagt, das einzige, was ich gemacht habe, ist so, nehme ich dir das abzuarbeiten. Du hast einfach dein Job erledigt. Du hast jetzt keine große Show machen, hast gesagt, aber jetzt bin ich hier bei dem Profis und Cheftrainer und mehr im Rahmenlicht als vorher, sondern du sagst, du gehst eher demütig an die Sache ran und versuchst einfach deine Aufgaben zu erledigen. Ja, das ist so. Genau. Vertrauen heißt für mich oder Vertrauen rechtfertigen. In dem Job heißt nicht, dass ich jede Spielgewinke kann. Das kann ich nicht. Ich kann auch nicht garantieren, dass wir erfolgreich sind. Aber ich kann das Vertrauen in mich rechtfertigen, indem ich mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch da würde ich jetzt keine 100% in Anspruch nehmen, aber 95 bis 100%, dass wir kein Spiel verlieren, weil wir faul sind und schlecht vorbereiten, weil wir nachlässig sind in der Art und Weise, dass wir uns vorbereiten, dass ich keine unangenehme Entscheidung, Scheue, die getroffen werden muss, wenn sie dann nach reiflicher Überlegung zu treffen ist, dass ich kommuniziere mit den Leuten für die ich Verantwortung trage. Und das kann ich garantieren. Und zumindest zu einem sehr hohen Prozentsatz. Jeder niemand ist bei 100% und jeder Mensch macht Fehler. Ich auch jeden Tag. Aber das ist das, was ich meine, mit Vertrauen rechtfertigen. Ob das erfolgreich ist, das hängt auch noch von ganz vielen anderen Faktoren ab, die man natürlich zum großen Zeil selbst in der Hand hat, aber nicht ausschließlich. Aber diese Punkte habe ich mit meinem Trainer-Team zu sehr nahezu komplett in der Hand. Und das ist das, was ich meine, mit Vertrauen, dass dann Spieler in mich setzen, dass ein Verein in mich rechtfertigen. Und das ist das, was ich versuche. Als ich dich damals, ich glaube, das war 21, bei Holstein mal besucht habe für die DFB-Trainer-Zeithof-Fußball-Training. Und dann haben wir im Rahmen einer Spielvorbereitung. Und da haben wir auch viel miteinander gesprochen. Und du hast uns aufgezeigt, wie du die Mannschaft einführst in diese Woche, wie ihr trainiert. Das war ein ganz klare Abläufe. Und du hast auch gesagt, im Endeffekt sind es immer dieselben. Mal habe ich einen Tag weniger Zeit, mal einen Tag mehr. Aber sich bewusst, auf den Gegner vorzubereiten. Und das auch als Trainer-Team an die Spieler weiterzugeben. Und das Gefühl zu vermitteln, ja, wir sind gut vorbereitet. Wir gehen jetzt in das nächste Spiel. Auch in dieser Beziehungspieler-Trainer ein Vertrauen und ein Glauben. Auch in das wir arbeiten hier vernünftig. Wir sind gut vorbereitet. Und wir gehen am Wochenende auf dem Platz. Und ja, mehr können wir nicht tun. Jetzt müssen wir performen. Aber diese Städte an sich arbeiten. Und da eine Routine auch zu entwickeln, vielleicht. Hatest du auch mal Zeitpunkte, wo du sagst, "Ey, das hat nicht geklappt. Und wir sind schlecht vorbereitet." Und okay, da lief jetzt was falsch. Genau, das ist der entscheidende Punkt. Man muss sich natürlich sehr genau drauf vorbereiten. Am Ende muss das trotzdem immer noch funktionieren. Wenn man sich jetzt vier, fünf Wochen sehr genau und akribischer, ob er das vorbereitet hat und der Plan hat nie funktioniert, dann ist die Vertrauen. Wir haben uns die Falsche-Eidee für die Mannschaft. Es gibt auch Pech-Seien im Fußball-3-Few-Wochen. Es gibt auch Dazus. Aber auch das ist in der Art und Weise, wie wir arbeiten mit einer Mannschaft. Es ist so, dass wir uns anschauen, welche Spieler sind da. Wo liegen die Stärken dieser Spieler? Weistens hat es auch mit der Kader-Zusammenstellung zu tun, die vorher passiert ist. Bei der Dwayer als Trainer nicht jedes Mal komplett mit dabei ist. Wir sind bremig, nicht nur in der Sonne gekommen. Man guckt sich an, welche Spieler sind da. Was haben die für Stärken? Welche Art und Weise von Fußball möchte auch der Verein spielen. Die Idealfall passt das zusammen. Die Spieler, die in der Kabine sitzt und dieses Bild. So wollen wir dann Fußball spielen. Es ist meine Aufgabe, dort eine Idee zu entwickeln. Verhaltensmuster mit der Mannschaft zu entwickeln. In der diese Stärken und dieses Bild von Fußball zur Geltung kommen kann. Das gibt es, man gibt es einen Mannschaft, der zu einem relativ frühens Zeitpunkt. Mit der ersten Spielvorbereitung auf einen Gegner im Endeffekt. Dann ist es natürlich auch wichtig, wenn man einmal gesagt hat, so wollen wir Fußball spielen. Wir glauben, dass das zu euch passt, dass ihr mit euren Stärken da erfolgreich sein könnt. Dass man an dem festhält, weil man nicht nur die Überzeugung hat, sondern auch eben ein ganz klares Bild. Davon hat das es mehr Sinn macht, in den Stärken der Mannschaft der Spieler, sich weiterzuentwickeln, selbst von kurzfristig mal Dinge nicht funktionieren, als jede Woche was anderes zu machen. Natürlich wird das auch immer wieder auf die Probe gestellt. In dem Moment, wo ich ein Spiel verlier, sondern nicht so schlimm. Aber wenn ich drei, vier Spiele verlier, ist die Frage, was macht der Trainer? Geht da jetzt auf eine andere Art von Fußball? Bleibt er dabei. Ist das, was er gesagt hat, wirklich ist es wirklich unsere Stärke. Die Spieler fangen solchen Situationen an zu zweifeln. Können wir das überhaupt zu spielen? Ist das überhaupt der Volksversprechend? Ich glaube, dass man schon natürlich immer auch die richtigen Details findet, an dem man sich verbessern muss, an dem man arbeitet. Aber ich glaube, du darfst diese Idee von Fußball nicht über einen Haufen werfen, weil das zumindest in dem Punkt, wenn du die Spieler richtig analysiert hast, ihre Stärken richtig identifiziert hast, glaube ich, auch langfristig nicht erfolgreich ist. Wie hast du dich da in den vergangenen Jahren selber entwickelt, wenn es darum geht, dann auch standhaft zu bleiben, in der eigenen Idee sich nicht um werfen zu lassen, vom ersten Gegenwind, von diesen angesprochenen drei Dieterlagen, viele Dieterlagen, wenn man dann so ins Überlegen kommt, "Ahh, ändern wir was in der Rangehensweise?" Wie hast du dich da als Trainer in den letzten Jahren entwickelt, wenn du dich da so reflektierst? Am Anfang war das ja einfach im Jugendbereich, weil ich auch noch nicht viel über Fußballwuste auch wollen zu sein. Ich habe natürlich selber Fußball gespielt, aber ich glaube, man lernt, wie es als Trainer funktioniert, wie dann Fußball im Detail als Trainer funktioniert. Erst wenn man das wirklich ist, sondern am Anfang habe ich gar nicht so viele Ideen im Kopf gehabt, weil für mich erstmal sowieso die Aufgabe war, wie trainiert man eine Mannschaft? Und wie gibt man überhaupt auch nur den kleinsten Plan, mal mit, ich glaube, das ist gar nicht so einfach. Natürlich ist es so, mit mehr Jahren hast du mehr Lösung auch im Kopf. Natürlich wird auch dein Bild vom Fußball klarer, weil du einfach gesehen hast, was kannst du gut vermitteln? Was passt zu dir als Person, was wollen auch die Vereine, die an dir interessiert sind, die mit dir zusammenarbeiten für den Fußball sehen? Also sicherlich auch nicht der Trainer, den jeder Verein gut findet, sondern auch irgendwie schon Bock haben, dass viele Torrefallte, wie der Hallfall, wenn man jetzt mich als Trainer holt. Und natürlich hat man dann immer mehr auch Ideen im Kopf, was trotzdem so ist, dass die Erfahrung mir eigentlich vom ersten Tag angezeigt hat, dass es richtig ist, nicht stuer zu sein, im Sinne von "ich ziehe Dinge dockmatisch durch", sondern wirklich immer wieder und das passiert jeden Tag, das passiert im Endeffekt, wahrscheinlich immer im Kopf jede Stunde zu überprüfen, ob das, was wir richtig machen, was wir machen, ob das jetzt richtig ist, im Sinne von "Wir" ist erhöht, wahrscheinlich halt Spiele zu gewinnen. Und trotzdem ist es so, dass die Erfahrung gezeigt hat, dass es Sinn macht, zu großen Teilen einfach auf die Stärken der Spiele zu setzen und daran auch festzuhalten, wenn der Wind von vorne kommt. Und als Trainer ist das so, dass du Größe auch die Vereine werden, dass es jetzt auch in Entwicklung umso mehr Leute haben auch Ideen und sprechen mit und kommen auch auf dich zu. Und dass du erfolgreicher Größe, ja, größer ist das vielleicht das falsche Wort, aber dass du erfolgreicher erfahrener auch Spieler sind, umso eher kommen die auch mit Ideen auf dich zu. Und es ist auch wichtig, diese Ideen ernst zu nehmen, in Entscheidungen mit einzubeziehen. Aber am Ende musst du halt immer wieder das große ganze Blick haben. Und glaube ich dann vor allem auch an dieser Idee von Fußball festhalten, darf sich da nicht verlieren. Und ich glaube, das ist immer auch die Aufgabe, die man hat, bei all den Interessen um ein herum, das immer wieder auf dieses, ja, darauf zuzuspitzen. Und das ist von, von Verein zu Verein, von Aufgabe zu Aufgabe, eigentlich immer komplexer geworden. Holzschrank G2 war deutlich einfacher als erste Mannschaft. Da Bremes deutlich komplexer, deutlich komplexerer Verein als Holzschrank G. Bei mir war es trotzdem so, dass mir das eigentlich nie so richtig schwer gefallen ist, weil ich glaube ich immer auf den nächsten Schritt relativ gut vorbereitet war. Ich bin jetzt nicht nach einem Jahr hohe Trainer geworden, nach einem Jahr anderen Verein gewesen, sondern das sind immer so logische Schritte gewesen. Und deshalb, ja, glaube ich, habe ich heute einfach einen viel größeres Rüstzeug an Möglichkeiten, auf gewisse Situationen zu reagieren, Details zu verändern, ohne dass man eine Spielidee aufgeben muss. Ich habe jetzt mittlerweile mit Mannschaften, zum Beispiel alle, alles falsch, alles auf Wiederfalsch, gibt es nicht, aber so gut wie alle gängigen Grundordnung mal gespielt. Und trotzdem war das Bild von Fußball, das wir abgegeben haben als Mannschaft in unterschiedlichen Verein, glaube ich immer sehr ähnlich. Das zeigt eigentlich, wie wir als Arbeiten, als Trainer-Team, wie ich arbeite als Trainer. Und es macht eben aus meiner Sicht Sinn an diesem Bild von Fußball festzuhalten, weil es in der Regel zu den Spielern passt, die ich trainiere. Und darüber hinaus halt auch, weil es die Ardenweise von Fußball sich am besten vermitteln kann. Jetzt hast du ein interessante Stichwort gesagt, Vorbereitung. Denn wir reden ja auch immer darüber, wie kann man denn eine Kompetenz auch entwickeln. Und es gibt sicherlich verschiedene Aspekte, die dazu führen können, dass ich meine Glaubwürdigkeit formen kann, dass ich diese Kompetenz weiterentwickle und ein Aspekte, der sich eine Rolle spielt, ist Vorbereitung, ist Planung. Dass du gerade wunderbar finde, beschrieben, dass du das gemacht hast. Planung und Vorbereitung ist auch ein Stichwort, wenn es darum geht, dass ich zu einem neuen Verein komme. Und da interessiert uns, wie du das gemacht hast bei Werder Bremen. Ich meine, man hat nur eine Chance für den ersten Eindruck, auch wieder im Sinne der Glaubwürdigkeit vor den Spielern. Jetzt kamst du von Holstein Kiel, so eine Art New-Kamer warst du, jetzt zu einem Zeitpunkt im Bundesliga-Geschäft. Und ja, hast du dann die Chance? Jetzt komme ich rein, in die Kabinen, jetzt komme ich rein, in die Besprechungsraum. Nimm uns damit mit, wie hast du dich vorbereitet und wie war das dann, als du dann da reinkommst? Ja, da kann man, kann ich eigentlich weit ausholen, es ist ja so, dass erst mal Werder Bremen ein sehr bekannter großer Verein in Deutschland ist. Und es auch Leute, die ich sehr gut kenne, die ich selber gespielt habe oder die ich dann über Trainerlehrergen kennengelernt habe. Also ich habe eigentlich immer schon relativ klare Spiel davon gehabt, wie Werder Bremen grundsätzlich Fußball spielen will. Das Werder Bremen ein Verein ist der offensiv Fußball oder für offensiv Fußball steht. Das war mir eigentlich schon sehr früh bewusst. Dann ist es auch so gewesen, noch deutlich bevor, dass jetzt hier zustande kam. Es ist so gewesen, dass ich auch schon im Austausch mal mit verantwortlichen Formverein war, wo man, ja, sich mal grundsätzlich über die Idee von Fußball unterhalten hat, die für den Verein wichtig ist. Wie ich an Dinge herangeh, ohne dass man da wirklich diesen konkreten Hintergrund schon hatte, dass es bei Werder Bremen jetzt bald losgeht. Das war zu dem Zeitpunkt in keinemster Weise absehbar. Dann wurde das irgendwann konkret. Da muss man sagen, auch sehr überraschend. Dann fängt man an sich vorzubereiten auf diese Aufgabe. Es ist auch eine Frage, die ich mir früher gestellt habe als Trainer, wie ist das wohl? Neun Verein und man kennt niemanden, wie funktioniert sowas? In dem Moment, wo es dann soweit ist, kriegt man automatisch, glaube ich, sehr, sehr viele Informationen. Es rufen ein Leute an, die in dem Verein arbeiten, wenn sie mitbekommen, dass sein könnte, dass man der neue Trainer ist. Man spricht mit den sportlich verantwortlichen. Auch diese sind natürlich sehr interessierter an, einem möglichst viele und genaue Informationen zu geben. Es ist in der Mannschaft, was ist in der Mannschaft los? Welche Stimmung herst du da gerade vor? Welche Spieler haben? Welche Rolle, welche Aufgabe? Wo sind gerade sportliche Schwierigkeiten? Wo sind Dinge, die gut funktionieren? Und dann ist natürlich auch noch viel Selbstrecherche über Videos, sich ein Eindruck zu verschaffen von einer Mannschaft. Ja, und das alles habe ich getan, gemeinsam mit Patrick Colman, mein Co-Trainer, den ich dann aus Key mitgebracht habe. Am wir uns Spiele von Werder Bremen angeschaut, haben diese Gespräche geführt mit den verantwortlichen. Haben für uns natürlich selber schon ein Bild davon gehabt, wie wir, wo mit dieser Mannschaft, mit diesen Spieler an Fußball spielen wollen. Das wollte er vorhin natürlich auch von uns hören, was wir dort konkret vor haben. Und ein weiterer Vorteil, das wird man jetzt nicht immer so haben, aber es ist auch der gewesen, dass wir beide Markus anfangen. Mein Vorgänger hier, sehr gut kannten aus der Kielerzeit, also sehr genau auch wussten, wie er Fußball spielen lässt, was auch in vielen Punkten zu unserer Haar und Weise ähnlich ist. Da konnten wir ganz gut abschätzen, an welchem Punkt gerade die Mannschaft ist, also welche Themen gerade gut funktionieren, an welchen Themen vielleicht noch eher gearbeitet werden oder wo vielleicht auch Dinge einfach unklar waren. Und so haben wir uns auf diese Aufgabe vorbereitet und dann war es wieder das gleiche, wiedermals in Kiel, dann eben in sehr kurzer Zeit eine Mannschaft auf ein Spiel vorbereiten. Und das gilt, glaube ich, dann wieder nur, wenn man die Dinge einfach hält, wenn man sie kurz hält, wenn man ja der Mannschaft ein Plan mitgibt, der nachvollziehbar ist, wo die Aufgaben sehr klar sind. Und wenn das dann funktioniert, hat man schon mal ein bisschen mehr Glaubwürdigkeit und auch ein bisschen mehr Rückenwände für die Wochen, die dann kommen. Wenn es nicht funktioniert, es ist dann manchmal ein bisschen schwerer, das war ein Kiel, so da haben wir das erste Spiel verloren. Aber auch da funktioniert es auf die Art und Weise, glaube ich, wenn man dann den nachvollziehbarer Idee hat. Du hast es angesprochen, du hast Patrick Kohlmann mitgenommen, wie wichtig war es für dich eine Vertrauensperson auch mitzunehmen in dieses neue Umfeld und jemand zu haben, mit dem du dann auch vielleicht sprechen kannst, die eine vorher schon kannt ist. Aber wenn du vielleicht die eine oder andere Person auch bei Werder schon mal kanntest, aber wie entscheidend ist es für dich oder dass du dir auch vorstellen können, ohne ihn hier hinzukommen und dann diesen Job zu erledigen und was wäre da vielleicht anders gewesen? Vorstellen, können hätte ich mir das schon auch alleine eng wo als Trainer hinzugehen, aber es ist sicherlich nicht die Optimalehösung, glaube ich, weder für den Verein, noch für den Trainer. Da geht es natürlich darum, dass ich eine Vertrauensperson habe, mit der ich mich austauschen kann, wo ich auch weiß, der ist in Zweifel mir als Cheftrainer gegenüber immer loyaler als ihm verein. Es ist aber umgekehrt mindestens genauso wichtig, dass dort jemand sitzt, der bevor du etwas gesagt hast, weiß, was jetzt wohl passieren wird und die vielleicht mal sagen kann, okay, wenn du es so machst, wie ich glaube, dass du es vor hast, überlegen, lass uns nochmal überlegen, ob es hier genauso funktioniert. Oder der, den ich auch, ja, wenn der mich auch ohne Worte versteht, also der eben dann auch weiß, okay, jetzt hat er Trainer vor der Mannschaft das und das gesagt, so und so hat das gemeint, weil es aber nicht, ob die Spieler das so verstanden haben. Also nochmal, ich weiß wie das meines war im Kiel, aber was vielleicht genauso gemacht, aber ich glaube, es ist nicht so ganz allen gekommen, muss man nochmal erklären. Also der mich einfach sehr gut kennt, der mich sehr gut einschätzen kann, der mir Dinge abnehmen kann, das ist extrem wichtig und es ist auch für die Arbeitsabläufe wichtig, dass jemand da ist, dem du nicht noch erklären musst, wie du eine Trainingsbesprechung strukturierst, wie du ein Trainingsstrukturierst, wie die Übung aufgebaut werden sollen, der diese Dinge mit abnehmen kann. Man kann auch nicht alles alleine machen, aber der dann eben wieder das an andere kommunizieren kann. Und deshalb ist das für mich sehr wichtig, es ist keine Grundvoraussetzung dafür, dass man als Trainer bei einem Verein erfolgreich arbeiten kann. Ich glaube, da gibt es auch genug Gegenbeispiele, aber es macht den Start auf jeden Fall einfacher und es ist für mich als Person extrem wichtig gewesen, um ja einen guten Start zu haben. Also man muss ein bisschen wie bei uns beiden im Zusammenspiel oder? Ja, ich sehe die Ähnlichkeiten auch immer wieder. Lass da gerade Trainer. Dann bleiben wir es auch noch diskutieren. Das ist da echt bespät. Da denken wir nochmal, du war nach. Lasst uns kurz bei dem Zeitpunkt bleiben, als wir hier im Bremen angefangen, als Frank Baumann hat bei der Vorstellung gesagt, er ist guter Dinge, dass das hier mit euch funktioniert und du dich schnell zurechtfinden wird, weil du in Norddeutscher Typ bist und weil du zum Verein passt. Diese Passung, Trainerverein, die haben die thematisieren wir sehr häufig und ich glaube, dass das auch mit diesem Kompetenzbereich, der Glaube und Vertrauenswürdigkeit was zu tun hat. Denn wenn du jetzt überhaupt nicht zu wieder Bremen passen würdest, würde es wahrscheinlich auch nicht funktionieren. Sowohl, was deine Spielidee angeht, als auch von dir als Trainer Typ, oder? Ja, glaube ich auch, ich glaube auch, dass insgesamt diese Passung, Trainerverein für Vereine absolut entscheidend ist, um langfristig erfolgreich zu sein und auch ein Grund ist, warum immer mal wieder auch Vereine auf Trainer zurückgreifen, die für auch aus dem eigenen Nachwuchs kommen, weil einfach die Spielidee schon mal auf jeden Fall klar ist, weil die Trainer in dem Verein sozialisiert wurden, mit einer gewissen Arbeitsweise vertraut gemacht worden, aber mir in Kiel ja genauso und nun sind zumindest von der Art und Weise des Fußballs als auch vom Umgang untereinander. Ich glaube auch, Kiel und Bremen schon ähnliche Vereine, wenn gleich wäre der Bremen einfach viel größer ist. Wie kann man diese Passung aus der Trainerperspektive sicherstellen und wie vielleicht, wenn du dich dahin versetzt aus der Sportdirektorenperspektive, warum reicht es? Weil wir da sehr häufig nicht nur in den Podcast, sondern darüber hinaus diskutieren, was macht denn die Passung aus? Ist ja erst so ein Begriff, der im Raum steht, aber was macht sie dann wirklich aus? Wie würdest du das hin? Am Ende geht es immer noch um Fußball und für ein Trainer ist es am einfachsten die Passung mit einem Verein, erstmal grundsätzlich zu überprüfen, indem man sich anschaut, wie die Mannschaften dort Fußball spielen und der noch in der Vergangenheit Fußball gespielt haben und ob das eine Art ist, die man selber gut vermitteln kann. Das ist, glaube ich, erst mal das allerwichtigste. Wenn es dann um persönliche Dinge geht, dann kann man da, glaube ich, nur ein Gefühl haben, dass sich aus den direkten Gesprächen mit denen vorgesetzten sportlich verantwortlichen ergibt. Also du hast ja einen so Gesprächen, die du fürst, mögst vielleicht zwei, drei sein, bevor du dann an Start gehst als Trainer, für das ist manchmal auch ein bisschen mehr oder weniger, aber bei mir waren es jetzt immer so zwei, drei Gespräche, die du mal geführt hat, kannst du ja nur ein Gefühl haben. Und was ist auch da wieder etwas, was dann ja an der Zusammenarbeit jeden Tag auf die Probe gestellt werde. Ich kann in dem Moment noch nicht genau wissen, wie mein Gegenüber reagiert, wenn wir vier Spiele verloren haben und schlecht spielen. Ich kann noch oder mein Gegenüber als Sportdirektor kann auch nicht wissen, wie ich reagiere, wenn sich da zieht, Transferzerschlagen, in einer Transferphase, von denen ich gehofft habe, dass sie funktionieren. Aber ich kann halt über diese ganzen Situation natürlich sprechen und daraus den Eindruck gewinnen, ob das passt oder nicht, ob man die gleiche Denkweise hat. Und das ist glaube ich der Schlüssel, also ganz konkret durchzugehen. Als Sportdirektor, du übrigenst, jetzt schauen wir uns mal vor, wir planen Kader für diese Saison, das und das wollen wir alles haben. Funktioniert aber nicht war kein Geld, da ist, wie gehst du damit um, wie kommunizieren wir in so einem Moment. Oder als Sportdirektor fragen, wenn es ein wichtiges, du pass auf schwierigen Entscheidungen mit der Aufstellung, wie kommunizieren wir in solchen Fällen. Vertrag verlängert sich bei einem Spieler nach 25 spielen, der könnte jetzt sein 25. Einsatz haben am vorletzten Spieltag. Wir wollen aber eigentlich nicht mit dem Verlänger, aber es geht doch um Saisonziel. Wie reagierst du als Trainer? Also ich ganz konkret über diese Situation, die dann immer in dem Verhältnisverein- Trainer an Konflikt sein können, sich austauschen. Und dann gewinnt man glaube ich ein Eindruck und dann hat man auch gegenseitig eine gewisse, ich sage sagen, Verlässlichkeit oder auch eine gewisse Verpflichtung, weil man über diese Sachen gesprochen hat und das eigentlich vorher festgelegt hat. Ich glaube dann kann man eine gute Entscheidung treffen. Ich glaube, es geht weniger drum, wenn man über Passung spricht, wie es jetzt der Verein, also es geht auch drum, aber es weniger, wie es der atmosphärisch oder der Tricofarbe oder was das für eine Stadt. Ich glaube viel wichtiger geht es um diese Arbeit an sich und das kann man glaube ich vorher in Gesprächen schon, kann man Eindruck gewinnen, kein 100%iger, aber ein Druck gewinnen, um dann in den Momenten, in denen diese knackpunkt der Auftreten ja möglichst auch gut vorbereitet zu sein und zu wissen, dass das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit trotzdem passt. Vielen Dank für die Offenheit. Spannendes Beispiel, hast du den Spieler auf und vor letzten Spieltag beim 25. Einsatz oder nicht, wenn du sagst, okay, für mich als Trainer oder für die Mannschaft ist das jetzt wichtig, aber natürlich hast du gegenüberstehend die Vereinsinteressen und da muss es ja auch ein Konsens geben oder du setzt dich halt durch. Dann ist wie so oft, gewinnst du, hast du recht gehabt, verlierst du. Ich möchte auf einen Punkt zu sprechen kommen, der mit der Kommunikation mit den Spielern zu tun hat. Ich meine als Trainer, muss man Entscheidungen treffen, das hat es dir vorher auch gesagt, man ist nicht derjenige, der sich ständig irgendwo, man holt sich Meinungen ein, aber man ist am Ende der auf den Spieler auf Vertrauen, der dann auch Entscheidungen treffen muss. Es gibt auch schwierige Entscheidungen, wie zum Beispiel Spieleinspieler oder Spieleinspieler nicht. Was hast du da für dich intuitiv für Prinzipien entwickelt, wann du mit einem Spieler darüber sprichst, dass er aufgestellt wird oder nicht aufgestellt wird? Können Sie da mal bitte einen Einblick? Das ist unterschiedlich. Ich versuche in der erste Linie auch, damit ich selber den Kopf frei habe, nicht mehr am Spieltag selbst, wenn am Spiel darüber zu sprechen. Manchmal geht das nicht, weil ich auch manchmal tatsächlich Entscheidungen irgendwie mit in die Nacht nehme und damit auch auf schon richtig lag, weil ich vielleicht über nach nochmal jemanden krank werde oder sowas, das passiert. Das ist jetzt mal so ein Punkt, der ist der erste, die wie gesagt, glaube ich, einfach für die Ruhe am Spieltag, wichtig, meine Ruhe, die Ruhe der Mannschaft, aber wie gesagt, halte ich auch nicht immer zu 100 Prozent ein. Ansonsten ist natürlich vor allem immer da auch Kommunikation wichtig, wo die Erwartungshaltung und die Entscheidung auseinandergehen. Also wo der Spieler berechtigterweise, vielleicht auch denken kann, dass er von Beginn an spielt, ich mich aber anders in Scheibe, dann spreche ich mit dem Spieler in aller Regel und da ist es einfach wichtig, wie glaube ich immer, ehrlich wird am längsten, das sozusagen wie es ist und das sind dann keine Gespräche, die haben wir so eine Spaß bringen, das sind ehrlich gesagt die Gespräche, wo ich am meisten auch Bauchschmerzen habe, am Abend vorher, sind halt auch Entscheidungen, die mir ja in der Regel nicht leichtfallen, sonst müsste ich sie nicht erklären, wenn sie offensichtlich wären. Aber es ist eben eine Aufgabe und eigentlich man muss den Job machen, ich werde dafür beziehen. ist es auch, das, was alle von wir verlangen können, diese Entscheidungen zu treffen. Und du hast es gesagt oder es ist schwierig, sind schwierige Entscheidungen unangenehm in Entscheidungen und du kannst es nie allen recht machen in diesem Beruf. Das ist so, aber was ich machen kann, ist, dass ich zu mir den Entscheidungen transparent mache, dem Spieler gegenüber, um ihm die Möglichkeit zu geben. Ja, es nächste Woche vielleicht besser zu machen oder zumindest zu verstehen, was der Trainer entschieden hat. Manchmal liegt es ja auch nicht an der eigenen Leistung, manchmal sind zacktische Überlegungen. Manchmal ist auch einfach vielleicht ein anderer dran oder passt besser zu dem direkten Gegenspieler. Es gibt 1000, 1000 Gründe, warum man sich für einen Spieler entscheidet und damit auch gegen einen anderen. Aber ja, ich versuche halt zumindest, meine Entscheidung transparent zu machen und kein Hasenfuß zu sein, sondern eben das, was ich auch vorhin gesagt habe, Verantwortung oder Vertrauen zurückgeben, indem ich eben auch diese unangenehm Gespräche nicht scheu, einfach um die Spieler auch eine Perspektive zu geben. Und der Erfahrung ist, es ist so, dass unzufriedenheit da entsteht, wo ein Spieler sich in einer schlechten Situation befindet, aus seiner Perspektive und auch nicht genau weiß, wie er sie verändern kann. Da entsteht glaube ich unzufriedenheit, in dem Moment, wo ein Spieler in einer schlechten Position ist, Spricherspielt nicht, aber vielleicht auch weiß woran es liegt und auch eine klare Perspektive hat, wie sich das ändern kann, kann da sogar was positives draus entsteht, in dem eben ja der Spieler in Ansporn hat sich in gewissen Punkten zu steigern und das versuche ich halt in einem Gespräch zu klären. Trotzdem ist das nicht immer so, dass es eigentlich nie so, dass diese Gespräche Spaß bringen oder ein Spieler mir danach sagt, mein Klasse Trainer, das so. Mir das gesagt, das passiert nicht, aber damit muss ich leben und kann ich auch legen. Ich glaube als Trainer würde man sich auch so eine Reaktion auch nicht wünschen. Wo muss ja auch der Hunger da sein, dass man ein Spiel möchte? Und ich finde, du hast das jetzt sehr schön rausgestellt, dass Transparenz ein weiterer Faktor ist, denn eine Glaubwürdigkeit irgendwo bewirken kann, Unterstützung kann, transparent Entscheidungen darzustellen vor einem Spieler, um dann eben auch langfristig auch weiter zusammenarbeiten zu können. Denn es kann natürlich auch die Glaubwürdigkeit leiden, wenn ich zum Beispiel Entscheidungen verzehrt darstelle. Und das passiert dann, wenn ich keine Klarheit in meinen Aussagen habe. Sicher hat jeder von uns auch schon mal so was erlebt, vielleicht auch mal Spieler, dass ein Trainer eine Entscheidung erklären wollte, dann aber vielleicht wichtige Details vergessen hat oder eben diese Details kann ich benennen wollte und dass sich hinterher aber dann als Fehler herausstellt, weil so entstehen halt dann Wissverständnisse, weil ein Spieler in der Situation anders interpretiert. Deswegen fand ich, war das sehr, sehr schön dargestellt. Auch in diesen Gesprächen, es ist halt so, dass ich mir eigentlich immer vorher zum Bestichtpunkt aufschreibe, was ich dem Spieler sagen will. Also selbst es sind ja meistens das ist ein Gespräch von der Minute im Normalfall, keine große Diskussion entsteht jetzt. Aber ja, was will ich dem sagen, mit zwei Spiegelstrichen und da auch aufgücke bevor da rein kommt und dann auch diese Dinge rüberbringen. Ich glaube es auch wichtig, dass man das in Ruhe macht und dass man sich für diese Gespräche halt auch einen ruhigen Moment sucht und kein wo man irgendwo hektische oder zwischen Türen angelt, weil dann passieren genau diese Probleme glaube ich, dass mir trotzdem schon tausend mal passiert. Es ist auch normal bei der Anzahl angesprechen, aber es verringert die Wahrscheinlichkeit, dass so was passiert und mittlerweile macht es sehr konsequent. Die Vertrauenswürdigkeit leidet ja oft auch in einem Moment. Also wenn ich einmal zeige, dass ich etwas, dass ich nicht einhalte, was ich vielleicht gesagt habe und der Spieler bekommt das mit und verliert das Vertrauen in mich, das dann wieder aufzubauen, auf das Level, wo es vielleicht schon mal war, das ist glaube ich extrem schwer und deshalb ist dann vorgehen ja total verständigt dann zu sagen, okay ich möchte glaubwürdig sein, ich möchte transparent sein, ich glaube, dass der einzige Weg dieses Vertrauen auch dann aufzubauen und zu versuchen ist ja nicht so situativ kommen zu lassen, dass ich einmal total dagegen verstoßen aber hast du da irgendwas im Kopf, wurde vielleicht mal eine Zusage getroffen hast, die du dann aus welchem Grund auch immer zurücknehmen musstest, wo das Vertrauen zwischen Spieler und ihr als Trainer gelitten hat. Ja habe ich schon klar. Erstmal ist es so, ich glaube, wenn du einmal so einen Vertrauen auf verletzt hast, es kriegst du nie wieder auf das gleiche Level, das bleibt immer irgendwie im Hinterkopf, geht aber selbstern genauso. Also wenn deinem Spieler ja in den Schalengegen Spieler getroffen ist, getroffen wurde und der dir vielleicht zusätzlich damit gut umzugehen, es funktioniert trotzdem nicht, dann hat man das beim nächsten Mal im Kopf, es ist auch klar und als Trainer ist es umgekehrt genauso, fällt mir sofort ein, was aber mehr, dann natürlich zwischen mir und dem Spieler war, was aber eher aus einer Unklarheit zwischen dem Sportdirektion mir heraus entstanden ist, wo es dann um eine Zukunft im Verein ging und wo ich zwar nichts versprochen habe oder nichts versprechen konnte, aber zumindest eine Tendenze geben habe, die sicherlich bei dem Spieler eine gewisse Erwartungshaltung geweckt hat und dann aber sich rausgestellt hat, dass dort der Sportdirektion und ich anders als ich es war, genommen habe ich auch nicht einer Meinung waren und das hat dann natürlich dazu geführt, dass dieses Vertrauen zu dem Spieler jetzt nicht mehr gut war und da sind wir wieder bei dem, auch bei den Missverständnissen, die glaube ich auch oft entstehen im Fußball, manchmal will man vielleicht auch Dinge nicht komplett klar formulieren, ein anderer nimmt sie dann als 100% gegeben war und dann entstehen Probleme und umgekehrt ist es auch im Fußball so, dass manchmal man als Trainer einem Spieler etwas schon sehr klar sagt, ist dann aber in der Kabine vielleicht auch anders wiedergegeben wird, weil das vielleicht für den Spieler nicht so wahnsinnig schweichelhaft ist, wenn da jetzt die Warengründe sagt und auch damit muss man leben und wundert sich dann manchmal, aber das ist jetzt zum Beispiel ein ganz konkrete Fall gewesen, indem ich sicherlich ein Fehler gemacht habe. Ich würde gerne an der Stelle noch was mit einbringen, was ja auch mit Laubwürdigkeits-Zutunat Kabinen ansprachen hat, dass du gerade den Winck gerade gegeben als Trainer hat man sein gewissen Stil, mit dem man vor der Mannschaft spricht und es gibt ja auch häufig in den sich Spieler dann später dran, mal so ansprachen oder Trainer auf einmal was ganz anders macht oder wo es auf einmal dann epische Musik gibt und laut gebrült wird um was polarisierendes zu sagen, wie siehst du dich da in Bezug auf ansprachen, versuchst du da auch mal was bewusst anders zu machen oder beziehst du vielleicht auch andere Personen in mal ein, wenn du sagst jetzt glaube ich brauche die Spieler mal eine andere Ansprache vor dem Spiel oder eine Halbte. Ja, ich bin freund davon, dass vor allem in der Halbzeit am Spieltag Spieler schon klarer abläufe haben und dann nicht jeden Tag was anderes passiert und ich bin auch noch nicht mit dem Artlar auf der Hand in die Kabine gekommen oder ein Kiebe im Storch oder habt da irgendwie den Feuerspunkern in die Kabine gelassen, das ist jetzt noch nicht passiert und trotzdem kann man jetzt auch nicht immer nur mit einer auf einer Art und Weise eine Mannschaft erreichen die Situation sind wir auch immer mal unterschiedlich mal geht es vielleicht eher darum Ruhe auszustrahlen mal musst du vielleicht auch in deiner Ansprache schon über die Art und Weise wie so sie fürst aber auf wie sie thematisch aufbaust vielleicht auch eine gewisse Aktivität vermitteln und gewisse Aktivität vermitteln in der Regel sind die Abläufe das heißt wer wann wie spricht schon relativ gleich damit halt auch die Spieler die alle ihren unterschiedlichen Ablauf haben, Spieltag für sich haben den halt auch dann haben können aber der Rest ist zumindest verlässlich und trotzdem ja habe ich immer andere Themen meine Ansprachen oder vor dem Spiel im Kreis auch durchaus nochmal andere Themen manchmal wird auch in anderen auch noch was sagen auch wir uns haben schon mal Koträne gesprochen und auch schon mal Spieler gesprochen vor dem Spiel also ich glaube nur wichtig ist das trotzdem ein festes Gerüst da ist das verlässlich ist damit halt dann auch in dem Moment wohl mal abweichst von diesem Gerüst das ganze auch eine Werkung hat wenn jetzt jede Woche was anderes machst dann glaube ich bringt es die Routine der Spieler im Spieltag schon deutlich deutlich durch einander und dann haben auch besondere Momente nicht mehr diese Werkung. Wirkung ist das Stichwort auch bei Kritik oder Kritik erzeugt oft eine Wirkung wie gehst du mit Kritik um los der vorher auch gesagt du bist bewusst stärken orientiert ja du möchtest auch die stärken eher herausheben und verbessern manchmal ist aber also das Ding ja nicht so funktionieren äußerst du zum Beispiel Kritik an einzelnen Personen bewusst nicht vor der Mannschaft oder bewusst mal eben schon vor der Mannschaft wenn es in der besondere Person betrifft wie tigst du da also wenn es wenn es Themen sind die die ganze Mannschaft betreffen heißt in der Regel auch vor der Mannschaft also wenn ich wenn im Spiel ein Fehler passiert und ich zeig das im Video jeder kann das sehen denn macht es auch Sinn das genau da anzusprechen weil ansonsten sprechen dann der vier Augen machen würde würde ich dann mit dem sprechen und ich so was für ich würde näßen und näße aber wieder mit dem nächsten wenn es Dinge sind die ja nur irgendwo den einzelnen Spieler betreffen dann mache ich es in der Regel mit dem Spieler unter vier Augen und ja das ist so wie wir damit umgehen trotzdem Kritik nie irgendwo herablassend warum auch also niemand macht einen Fehler oder zum Beispiel mal erstmal von außen jemand macht einen Fehler irgendwie absichtlich oder verhält sich jetzt absichtlich schlecht oder so davon gehe ich in erster Linie erst mal nicht aus. Ich bin auch kein besserer Mensch. Und als andere macht genauso Fehler. Und deshalb immer mit Respekt, es geht immer um die Sache, es geht immer darum für die Mannschaft Dinge anzusprechen, damit man besser wird, damit wir Erfolg haben können. Und so gehe ich mit Kritik oben oder so, üblich Kritik. Geht immer um die Sache. Gibt mir genauso, wenn ich Dennis kritisieren möchte, möchte ich es auch immer sehr sachig. Ich habe noch nie kritische Wort von dir gehört. Aber euch bleibt das dann aber auch unter euch. Das ist auch krass. Auf Wiedersehen. Folge X, Out Takes. Wenn wir über Kritik sprechen oder über Phasen, wo es auch mal nicht ganz so gut läuft, die haben wir alle schon mal. Und ich glaube, dass jeder Trainer, der uns hört und das können wir alle drei bestätigen, mal folgenden Satz gesagt hat, ich habe vertraue in meiner Mannschaft. Und das auch öffentlich getan hat. Du hast das gemacht in einer Phasen, der es hierbei wieder nicht ganz so gut lief. Du hast aber öffentlich gemacht. Ich vertraue in meiner Mannschaft. Ich vertraue in meinen Jungs, in dem was sie tun. Und ich glaube, wir holen das Beste raus, was wir tun können. Wie wichtig ist es auch, der Mannschaft das Gefühl zu geben, dass du ihr als Trainer vertraus. Um sie dadurch vielleicht stärker zu machen. Ja, das ist total wichtig, dass man überzeugt, dass von dem Weg, den man gemeinsam geht und von der Arbeit und von dem, was investiert wird. Und wenn man es nicht mehr ist, muss man es ansprechen und es wieder in diese Richtung gelenken. Auf der anderen Seite ist es auch so, ich war halt auch als Trainer von meinem Mannschaften immer überzeugt. Also ich habe mich noch nie irgendwo hinstellen müssen und sagen, ich vertraue meiner Mannschaft und habe der Mannschaft nicht vertraut. Also es ist noch nicht passiert. Also ich bin davon überzeugt, dass es immer an einem selbst liegt im Sport. Also zumindest mal in einer Liegase. Wenn wir gegen Bayern München spielen, liegt es nicht nur an uns. Sondern liegt es auch daran, wie sehr vielleicht ein stärkere Gegner die Tür manchmal aufmacht. Aber das trotzdem ganz großer Teil bei einem selbst liegt und man selber den beeinflussen kann durch Arbeit, durch das Miteinander. Davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt und wenn ich meine Mannschaft, wenn ich mit meiner Mannschaft arbeite jeden Tag mit den Spielern umgehe, identifiziert mich zu 1000 Prozent mit diesen Menschen zu 1000 Prozent mit der Art und Weise, wie wir arbeiten. Und vertraue uns und den einzelnen Bestandteil in dieser Gruppe auch, dass sie, wenn sie alles geben, auch erfolgreich sind, im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Und wie gesagt, es hat mir noch nie schwer gefallen, dass zu sagen, weil das immer so war. Also vertrauen und glauben in die Mannschaft auch in die eigenen Stärken. Ansem ich wollte gerne noch einmal auf die Sportdirektor anzusprechen kommen, die wir auch schon zwei, drei Mal hier erwähnt haben. Weil in deiner Studie hast du auch Sportdirektoren gefragt, wie haben die diesen Kompetenzbereich gesehen bei den Cheftrainern? Also die Sportdirektoren haben hier Potenzial gesehen, nach oben. Warum? Ja, meist ist es natürlich die Kommunikation der Schlüssel. Oftmals vielleicht Aussagen, Digitätik werden die Sportdirektoren so nicht gegenüber Spiedern tätigen würden. Ich finde aber es ist ein sehr komplexes Geschichte, den Kommunikationen, es halt alles. Und entstehen halt dann Missverständnisse, die wir vorher mal gesagt haben, auch mal schnell zwischen auch Spieler und Trainer. Von daher hat das mich jetzt nicht überrascht, dass Sportdirektoren sagen, hier ist einfach noch Verbesserungspotenzial in Sicht der Glaubwürdigkeit. Anders herum haben die Trainer dort absolut ihre Stärken gesehen. Ich denke, das liegt aber auch daran, ich meine, die Trainer, die es in diesem Bereich geschafft haben, haben über aus guter Leistung auch irgendwo gezeigt und haben sich bewährt. Und verfügen denke ich auch über Fähigkeiten grundsätzlich mal mit Spiedern auch umzugehen. Und deswegen hat man auch ein gewisses Selbstverständnis und Selbstfuss sein. Das ist auch gut so, finde ich, diesen Selbstglauben auch mit Spiedern umzugehen und auch Glaubwürdig auch das Vertreten zu können, was man als Trainer möchte. Ich möchte diese Gelegenheit auch gleich noch mal nutzen und noch mal hervorheben. Das Glaubwürdigkeit, die Kompetenz war, die in der Studie am stärksten auch abgeschnitten hat. Glaubwürdigkeit war, wenn ich das jetzt so vergleichen würde, ging über anderen Kompetenzen absolut in um 1. Aus der Perspektive der Trainer, aber eben auch aus der Perspektive der Sportdirektoren und auch der Experten die zusätzlich befragt wurden. Was dazukam ist, dass wir auch mit Spiedern gesprochen haben in einer anderen Studie und auch hier war Glaubwürdigkeit die Nummer 1. Das ist finde ich sehr interessant, weil es doch einige Kompetenzen gibt, die Spieler ganz anders bewerten würden als der Trainer, wie zum Beispiel Netzwerken. Also Netzwerken würde ein Spieler jetzt beim Trainer nicht für so wichtig halten, das ist ein Spieler redlich egal, ob der Trainer Netzwerken kann oder nicht. Der Trainer persönlich, ja, ich meine wir haben ja auch immer wieder jetzt auch was gehört, für den ist natürlich schon wichtig. Auch irgendwo, zu wissen mit welchem Personen spreche ich denn auch oder mit wem, bin ich bekannt und wem nicht für die Zukunft. Glaubwürdigkeit ist da die Nummer 1, warum? Weil Glaubwürdigkeit oder wenn ich glaubwürdig bin, das Ganze eben auch Commitment erzeugt bei Spielern, Spieler oder Fans und so weiter das Ganze drumherum merken, hätte er es glaubwürdigter und erzeugt, dass ein gewisses Commitment. Und man weiß auch aus anderen Studien, dass auch Glaubwürdigkeit bei der Führungskraft auch für eine gute Lernatmosphäre auch sorgt. Also auch ein Platz, um sich weiterentwickeln zu können und Spieler wollen sich in der Regel weiterentwickeln. Von daher ist auch aus diesem Grund Glaubwürdigkeit extrem bedeuten. Spann schließt so ein bisschen den Kreisole, wie du es am Anfang auch gesagt hast, denn man macht sich vielleicht wenig Gedanken genau über dieses Feld, über Glaubwürdigkeit und vertrauenswürdigkeit und das kommt irgendwie so mit. Ist im Endeffekt aber immens wichtig, egal ob das jetzt in dieser Position des Cheftrainers ist, glaube ich, sondern wenn wir sowieso im Miteinander umgehen, dem anderen auch zu zeigen, ja, du kannst auf mich bauen. Und wenn wir es dann herunterbrechen, aussetze, wie ich glaube dir, ich vertraue dir, daraus entwickelt sich auch eine große Stärke, die wiederum als Rückschluss auf den Sport zu Ergebnissen führen kann, die absolut positiv sein können. Das heißt, sich damit mal zu befassen und zu sagen, in dem Bereich, in dem wir jetzt sind, ja, da haben wir schon eine gewisse Stufe erreicht und dann noch sich Gedanken darüber zu reflektieren und nochmal zu schauen, so wie du sie auch gesagt hast, du reflektierst und schaust, was hat geklappt, was nicht, was für vielleicht besser schlechter, vielleicht auch den Horizont dabei zu fasst. Definitiv gut zusammengefasst, würde ich sagen. Welche Tipps, was sind deine Takeaways für die Trainer-Kollegen, um sich bei der Kompetenz, Glaubwund, Vertrauenswürdigkeit gut aufzustellen? Ja, erst mal sei so, wie du bist, akzeptiere deine Schwächen und versuch deine Stärken einzubringen. Denk, wer ist der zweite Punkt, denk und handel im Interesse der Spieler. Also sie den Spieler im Vordergrund und nicht dich selbst bei deiner Entscheidung, bei deiner Handlung. Und wenn ich einen dritten Punkt noch nehmen kann, sagt lieber mal etwas weniger und kommuniziere lieber mal etwas weniger, bevor du etwas sagst, was du nicht halten kannst. Das, wenn du drei Punkte, die ich empfehlen kann. Sehr schön. Das nehme ich mit und voller auch kein vierten Punkt von dir. Okay, gut. Du ansehen. Hast du noch eine Ergrenzung dazu? Das war richtig gut zusammengefasst, auch was unser heutiges Gespräch betrifft. Ansonsten wollte ich natürlich noch mit positiven Worten auch, ja, ohne sozusagen nach Hause schicken, weil ich habe auch Hannes noch gefragt davor, was würdest du denn eigentlich besonderes bei Ole beobachten können? Und er hat gesagt, dass du eine absolut natürliche Autorität austrahlst. Er hat gesagt, du bist jemand, der sich überhaupt nicht verstellen muss und das auch nie tut, sondern eigentlich immer auch authentisch bleibst. Und genau das Thema Grund bist du auch immer glaubwürdig. Und glaubt es unterstreicht sehr, sehr schön. Warum du auch der richtige Gast heute für uns warst. In dieser Folge zum Thema Glaubwürdigkeit, Vertrauenswürdigkeit, das hat auf jeden Fall richtig viel Spaß gemacht. Danke, hat mir auch Spaß gemacht und ich wollte mich, dass ihr das so sehen will. Und das ist nicht gelogen. Vielen Dank euch beiden für das spannende Gespräch, für die Einblicke, Ole für deine Zeit. Viel Erfolg weiterhin, natürlich Ansem, wie immer, hat es mir viel Spaß gemacht und wir hören uns wieder. Bis bald. Ciao. Eine Podcast-Serie der DFB Academy. * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit sind zentrale Kompetenzen für Trainer im Profifußball, basierend auf Verlässlichkeit zwischen Aussagen und Handeln.
  2. Authentizität und Glaubwürdigkeit werden unterschieden
  3. Vertrauen wird nicht durch bewusste Maßnahmen erzeugt, sondern durch tägliches, konsistentes Verhalten und langfristige Beziehungsarbeit.
  4. Ole Werner betont, dass er sich selbst nie in den Mittelpunkt stellt, sondern das Wohl der Mannschaft und die Verbesserung der Spieler priorisiert – das schafft Glaubwürdigkeit.
  5. Vertrauen rechtfertigen heißt, sich voll auf Vorbereitung, Kommunikation und Entscheidungen zu konzentrieren, ohne Erfolg garantieren zu können.
  6. Die persönliche Entwicklung von Ole Werner, vom Trainer der zweiten Mannschaft zum Cheftrainer, zeigt, wie Authentizität und klare Ideen Vertrauen bei Spielern aufbauen.

Summary:

In diesem Podcast der DFB-Akademie diskutieren Ansem Küchle und Ole Werner über die Bedeutung von Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit als Trainer-Kompetenzen im Profifußball. Werner, damals Teilnehmer eines Trainerlehrgangs mit Küchle und nun Cheftrainer, erläutert, dass diese Eigenschaften nicht durch bewusste Handlungen entstehen, sondern durch tägliches, verlässliches Verhalten. Er betont, dass ein Trainer das, was er sagt, auch tun muss – und dass unzuverlässige Aussagen vermieden werden sollten.

Die Unterscheidung zwischen Authentizität und Glaubwürdigkeit wird hervorgehoben: Während Authentizität das Zeigen der eigenen Identität bedeutet, entsteht Glaubwürdigkeit durch konsistente Kommunikation und Umsetzung. Werner beschreibt seine Herangehensweise, die er als demütig und fokussiert auf die Mannschaft charakterisiert. Er sieht seine Aufgabe darin, Spieler besser zu machen und Erfolg zu ermöglichen, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen.

Dies hilft ihm, Vertrauen zu rechtfertigen, indem er sich auf Vorbereitung, klare Kommunikation und Entscheidungen konzentriert, auch wenn er keine Siege garantieren kann. Er verweist auf seine Erfahrung als Interimstrainer bei Holstein Kiel, wo er ohne Profi-Erfahrung als Spieler durch klare Ideen und Authentizität überzeugte. Insgesamt zeigt das Gespräch, dass Vertrauen und Glaubwürdigkeit in der Trainer-Spieler-Beziehung fundamental sind und durch beständiges, ehrliches Handeln über Zeit aufgebaut werden müssen.

FAQs

Ein guter Trainer braucht neben fachlichem Wissen und Fußballverständnis vor allem Empathie und die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, um eine Gruppe zu führen.

Glaubwürdigkeit bedeutet, dass ein Trainer das, was er sagt, auch tut und Versprechen einhält. Vertrauenswürdigkeit ist wichtig, um eine belastbare Beziehung zu Spielern und Mitarbeitern aufzubauen.

Nein, Glaubwürdigkeit lässt sich nicht durch bewusste Maßnahmen steuern. Sie entsteht durch alltägliches, verlässliches Handeln und die Übereinstimmung von Worten und Taten über einen langen Zeitraum.

Authentizität bedeutet, dass ein Trainer seine eigene Identität nach außen zeigt. Glaubwürdigkeit bezieht sich darauf, dass er durch Kommunikation und Handlungen glaubhaft ist, also Versprechen einhält.

Ule Werner ist sehr authentisch, da er sich selbst treu bleibt und nicht versucht, eine andere Rolle zu spielen. Er zeigt seine Stärken und Schwächen und reagiert intuitiv, was von Spielern anerkannt wird.

Er hat sich nicht viele Gedanken gemacht, sondern seinen Job wie gewohnt gemacht, mit dem Fokus, das Beste für die Mannschaft zu erreichen. Er wollte den Spielern mit seinen Fähigkeiten helfen und keine überhöhte Rolle spielen.

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