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Olafs Long Covid Genesung

70m 27s

Olafs Long Covid Genesung

In dieser Podcast-Episode spricht Olaf mit der Moderatorin über seinen langen und schweren Weg durch Long COVID. Nach einer anfänglich harmlosen Corona-Infektion erholte er sich nicht mehr, litt unter extremer Erschöpfung, Brain Fog, Migräne und Blutdruckproblemen und wurde schließlich vorwiegend bettlägerig. Der gut gemeinte Rat seiner Ärztin, durch Training dagegen anzukämpfen, verschlimmerte seine Symptome und führte zu wiederholten Zusammenbrüchen. Olaf versuchte verzweifelt, durch Selbstoptimierung und Datenanalyse einen Ausweg zu finden, was ihn jedoch noch tiefer in die Erschöpfung trieb. Erst durch einen Zufall – ein YouTube-Video über Emotionsregulation bei Tieren und ein einfühlsames Telefonat mit einer Psychotherapeutin – begann er, seine verdrängten Emotionen zuzulassen. Durch Weinen, das Loslassen von innerem Widerstand und die Konfrontation mit seiner tiefen Sehnsucht nach Liebe, konnte er sein Nervensystem beruhigen. Diese emotionale Öffnung führte zu einem Wendepunkt: Der ständige Stress ließ nach, und er entwickelte eine achtsame Haltung gegenüber seinem Körper. Er lernte, körperliche Warnsignale wie Müdigkeit oder Blutdruckabfall als Schutzmechanismen vor emotionaler Angst zu verstehen und loszulassen. Seine Genesung verlief in Wellen mit plötzlichen Sprüngen, bis die Krankheit schließlich vollständig verschwand. Olaf betont, dass sein Weg nicht als Anleitung zu verstehen ist, sondern als Hoffnungsgeschichte. Er ist heute dankbar für die Erfahrung, da sie ihm ein erfüllteres, emotional verbundeneres Leben ermöglicht hat.

Transcription

10710 Words, 62611 Characters

German
Ding, ding, ding, ding, ding. Herzlichen Willkommen zu einer neuen Episode des Superheilen und Superheil-Dienen ohne Kreifprogramm. Heute mit dem Superheilen Olaf. Der mir wird bald zugeschaltet ist. Zuerst mal herzlich willkommen, Olaf, schön, dass du da bist. Schön, dass ich da sein kann, Karoline. Wir sprechen heute über deine Geschichte. Du hast nach einer Corona-Infektion Long COVID davon getragen und was vorwiegend Bett gebunden und bis jetzt wieder genesen und du erzählst uns heute wieder ein Weg ausgesehen hat und wie du das geschafft hast. Ich freue mich sehr darauf und schon mal vorab danke, dass du das mit uns teilst, weil ich auch weiß, dass das gar nicht so leicht ist, seine Geschichte erstens mal die 60 Minuten zu verpacken. Ist ja meistens viel mehr passiert. Und zweitens auch dann so ehrlich davon zu erzählen, ist ja keine leichte Zeit gewesen. Ja, doch das ist jetzt bei mir auch schon über ein Jahr her und mich noch mal zurück zu erinnern, so in Vorbereitung auf das hier war. Boah, da ist mir erst mal wieder gekommen, wie schlecht es mir eigentlich ging und dass ich das schon so ein bisschen verdrängt hatte. Also die zuerst fing alles ziemlich harmlos an. Ich hatte COVID, hat das Gefühl so richtig erhol ich mich nicht davon. So nach zwei Wochen so halb fühlen, dachte ich okay, ich gehe mal wieder zur Arbeit, das kann ja nicht zu sein und habe dann dort einfach gemerkt, ich bin so schnell so und glaube ich erschöpft, ich muss mich wieder krank melden. Und nach so ein bisschen hin und herpendeln ist mir dann wohl gekommen, dass das vielleicht ein deutlich längere Angelegenheit da ist. Und das das größte Symptom war einfach lange erschöpfung, ich habe zwölf Stunden lang geschlafen, mehr da, minder erholsam, habe mittags schleife dazu noch gebraucht und habe immer wieder versucht, mich daraus zu kämpfen. Meine Ärztin hatten wir damals geraten, ich soll möglichst viel trainieren und mich da rausboxen. Das ist keine empfehlung, die ich irgendjemandem geben würde. Ich bin immer wieder ins Pem, hat es mich immer wieder reingehaut, dass es mich einfach schlimmer reingehaut hat, ja, nachdem ich es versucht habe, bis ich dann irgendwann ja einfach kaum noch Kraft hätte. Sag mal, war hier zu diesem Zeitpunkt schon bewusst, dass es so etwas wie Long COVID post COVID überhaupt gibt, weil in der MLCS Community, in der ich damals war, haben wir uns schon, wir betroffenen uns schon sehr früh darüber unterhalten, dass viele Menschen da wahrscheinlich Fatiggeschichten davon tragen werden. Und wenn ich dann so ein Podcast mit Menschen spreche, dann frage ich das immer ganz gerne, weil ich glaube in der breiten Bevölkerung ist es sehr lange gar nicht angekommen, dass es da so Geschichten wie post COVID gibt und was das bedeuten kann. Hat es du damals davon schon gehört oder war das für dich dann irgendwie, als du dich nicht mehr guter holt hast, klar, das könnte sowas wie post COVID sein? Ja, also die Medien hatten so nach zwei oder drei Jahren Corona schon immer wieder darüber berichtet gehabt und so hatte ich die Idee, dass es das geben könnte, wenn ich auch die Idee, dass ich davon betroffen bin, erst mal weit weggeschoben habe von mir, aber dann so langsam auch im Gespräch mit meiner Ärztin Chien das dann wohl das das naheliegendste zu sein und ich war damit dann auch ziemlich herreingelassen, weil sie hatte keine Ahnung, was man damit machen soll, ich habe versucht mir irgendwie zu helfen, ich habe mich Ewigkeiten damit verrückt gemacht, da irgendwie in Weg rauszufinden, weil es auch noch so eine vergleichsweise neue Krankheit war, jetzt weiß ich eigentlich so neu, ist die gar nicht eine chronische Fatig, die gibt's seit Jahrzehnten und länger. Ja, das war mir nicht bewusst und ich hatte einen H-Trade-Tracker, ich habe versucht, einen Programm zu schreiben, immer wieder wo ich all meine Daten, die ich erfassen konnte zu analysieren um rauszufinden, was mir denn jetzt hilft, dass mehr Bewegung gut ist, weniger Bewegung, wenn man Puls zu hoch geht, ob das irgendwie ein Problem ist. Wie die Ernährung mit all dem Interagiert hatte, da zig Ideen, hab mich immer mehr und mehr da reingehängt und wurde immer und immer mehr erschöpfter in dem Versuch da irgendwie rauszukommen, bis ich dann irgendwann einfach nur da lag und spät noch so eine Stunde verlassen konnte, also ich konnte immer aufstehen um aufs Klo zu gehen oder mir was zu essen holen, aber ich hatte nicht mehr die Kraft, mich mit irgendwas zu befassen und da kam es mir dann, dass es halt auch Geschüpplichten von Leuten gibt, die da nicht mehr wirklich rauskommen, dass da, also dass es möglich ist, dass ich jetzt meine beste Zeit gelebt habe. Und das war eine sehr sehr bedrückende Zeit für mich, da kam auch immer wieder so Gedanken für mich hoch, man, es ist verrückt, was das Gehirn dann macht, ich hatte so Fieberträume und einer, der ist super illustrativ für so meinen Werdegang, deshalb erzähle ich den gerne und das ist eigentlich eine Erinnerung an meine Jugend und zwar waren wir da in einem Jugendcamp, hat so gewisse Aufgaben gemacht, um sich kennenzulernen, eine von den Aufgaben war es, was aufzuschreiben, was nett ist, über eine andere Person und jeder hat was aufgeschrieben, hat es der nächsten Person gegeben und als ich mein Zettel bekommen habe, habe ich den gelesen und alle anderen, die waren vor mir fertig mit dem Lesen und dann haben nämlich alle angeguckt und irgendwie war mir das, irgendwas war mir da unangenehm und ich habe dann gesagt, oh das liegt dann der Handschrift, ich kann das nicht richtig gut lesen und die haben es mir nicht geglaubt und diese Erinnerung hat sich als super unangenehm bei mir ins Gedächtnis angebrannt, als ich praktisch so halb fertig mit beim Leben war, sind solche Sachen und noch viele, viele mehr bei mir hochgekommen, das war super spannend. Hat das auch, also ich habe einfach Fragen wieder, erst so, würde ich gerne wissen, das heißt dein Verlauf ist dann immer schlimmer und schlimmer geworden und du bist immer weiter da rein drutscht, bis gar nichts mehr ging, also so von zuerst nach zwei Wochen hast du gemerkt, okay ich bin erschöpft, ich versuche noch zu arbeiten, aber das ging nicht. Und hast du dich auch, weil deine Ärztin auch meinte, du solltest trainieren, dass du auch dadurch weiter rein drutscht bist, bist du dann wirklich eigentlich wettgebunden warst? Auf alle Fälle, ja ich habe mich beim Trainieren immer wieder übernommen, bin dann rein gerutscht, habe dann überlegt, ja gut vielleicht mache ich beim Training, was falsch, hatte eine Pulsur, habe überlegt, ja gut, wenn ich den Puls in einem gewissen Bereich lasse, wird's dann besser, das war nicht die Antwort. Also da war, da ist eine riesen Reihe von Versuch und Ertum noch noch vorangegangen, genau und Sachen, die ich probiert habe, am besser zu werden, die aber alle überhaupt nicht geholfen haben und mich eher noch weiter reingebracht haben, zumindest dieses Versuch, in dieser Krampf irgendwie jetzt der Lösung finden zu wollen, das hat mir absolut nicht gut getan. Und du hast jetzt beschrieben, dass vorwiegend die Schöpfung dich so ausgenockt hat, hast du auch noch andere Symptome gehabt? Also ich hatte diese Schlafstörung im Prinzip, nachdem ich zwölf Stunden geschlafen habe, war ich so fit wieder vor. Ich hatte so ein konstant Anspannung und Erregung in mir, die, wo ich eigentlich nicht mehr zur Ruhe konnte, jen konnte, ich hatte diese BrainForg, sehr deutlich. Also bei Zeiten muß dich Sachen anfangen aufzuschreiben, weil mein Gedanke nach fünf Sekunden wieder komplett woanders war und ich so überhaupt nicht etwas längeren logischen Gedanken führen konnte, einkaufen ist, ja so das berühmte Beispiel, das zu den Zeiten wo ich jetzt rausgehen konnte und das konnte, das war super, ich hab so ewig gebraucht, das war ein super überfahren, das Erlebnis, ja, wo ich einfach eine Stunde lang gebraucht habe, um vier, fünf Sachen einzukaufen, das war total surreal. Ich hatte Migräne, ich hatte ein Symptom, das mir der Blutdruck plötzlich eingebrochen ist, ich hatte durch Long Covid allgemeinen sehr niedrichen Blutdruck und es gab einfach Momente, wo der einfach runtergegangen ist und ich muß mich hinsetzen und konnte nicht mehr weitermachen, was ich eigentlich machen wollte. Und ich hab bestimmt noch ein paar Sachen vergessen. Ja, also ein ganzes Puppuri an verschiedensten Symptomen, das beschreiben ja schon noch einige und trotzdem ist es manchmal sehr individuell, also gibt es dann noch oft so eine Symptome, wie kann man oft doch gar nicht alle aufzählen, weil es ein ganzer Katalog an den System hat, also ich hatte am Ende Knieschmerzen, haben da auch noch mit reingezählt, was super interessant war, da komme ich noch dazu. Jetzt hast du gesagt, du bist dann vorwiegend auf der Couch gewesen und du hast auch mir im Vorgespräch erzählen, dass du dann im dunklen Gelegen bist und ja, dass dann da gar nichts mehr ging. Wie hast du diese Zeit wahrgenommen? Also du hast jetzt schon vorher auch gesagt und das finde ich einen sehr spannenden Satz, ich glaube, den können sehr viel viele sehr gut nachvollziehen, auch wenn es einem in dem Moment vielleicht gar nicht so bewusst ist, aber du hast gesagt, ich habe meine besten Jahre jetzt gelebt und das ist irgendwie ein, also für mich war das ein ganz zermürvendes Gefühl damals. Wie hast du diese Zeit erlebt als du da wirklich betegebunden warst? Ja, wie gesagt, es war, es war bedrückend. Und auch so aufreistend, ich habe ja schon so eine Erinnerung, die mich immer wieder heimgesucht habe, erzählt und es war so eine konstante Anspannung und Gedanken, die mich immer wieder hin und hergerissen haben, was einfach unglaublich unangenehm war für mich. So eine der, und ich glaube, das illustriert so ganz gut, wie es mir mental da ging, ohne dass ich das irgendwie realisieren konnte. Eine Vorstellung, die mir so ein bisschen geholfen hat, in der Zeit war, dass ich mir vorgestellt habe. Ich hänge an im Flugzeug und ich lasse los. Und da kam dann erst mal ein bisschen Adrenalinkick und dann aber war einfach das Gefühl da so jetzt, kann ich nichts machen, jetzt muss ich nichts machen, jetzt passiert, was passiert. Und mir ging es mit all dem, was da auch nicht rumging, so schlecht, dass das eine unglaublich befrende Empfindung für mich war. Also hast du dann irgendwie für dich schnell gedacht, okay, irgendwie komme ich da schon wieder raus oder gab es schon auch diese Momente, wo du gedacht hast, okay, das war es jetzt. Also das ist ja, weil es gibt ja die verschiedensten Schwere gerade, auch weil er mit CFS, bei dir was jetzt Long COVID, aber auch bei Long COVID gibt es ja die verschiedensten Schwere gerade, da gibt es ja Leute, die einfach ein bisschen zurückstecken müssen und dann gibt es die Leute, die Hausgebunden sind, da was sich im Haus noch bewegen können. Und dann gibt es eben Leute, die vorwiegend Bettgebunden sind, da gibt es noch viel schlimmer Pflegebedürftig, aber das ist ja schon, was du auch durchgemacht hast, ist ja nochmal was ganz was anderes, wie viele andere, die vielleicht gar nicht so schwer betroffen sind. Gibt man da irgendwann auf oder hat man da immer so diesen inneren Kampfgeist, was man sich denkt, also weil du jetzt beschrieben hast, du hast dann irgendwann einfach losgelassen, aber ist dieses loslassen ein, ich gebe jetzt auf und es passiert, was passiert, oder ist es loslassen ein, okay, ich akzeptiere die Situation jetzt so wie sie ist, aber ich finde einen Weg, dass es mir besser geht. Also das war, das war nur eine Vorstellung, die mir mal für 20, 30 Sekunden ein bisschen Ruhe gebracht hatten, dann hat der Körper wieder angefangen, oh, aber ich muss so nicht will und was kann ich machen und das darf nicht sein und dieses ganze bedrückende innere Chaos ist einfach weiter gegangen, aber ich hatte, es ging bei mir viel in Wellen, es gab dann auch Momente, wo ich wieder sogar raus konnte, auf einem E-Scooter ein bisschen durch die Gegend fahren konnte, für so eine Stunde oder zwei am Tag und dann kam immer wieder die Gedanken, oh ja, ein paar Wochen da geht es mir eigentlich wieder super und dann zwei Wochen später die Idee, komm ich überhaupt jemals wieder raus und so bin ich auch eine sehr lange Zeit hin und her aus Silia zwischen, ja, richtig tolle Hoffnung und dem erfahren, dass dem nicht so ist und dass ich wieder dort bin, wo ich eigentlich nicht sein wollte. Hast du irgendwo das YouTube bekommen? Entschuldigung, ich wollte dich nicht unterbrechen. Was mir dann geholfen hat, ich glaube da können wir also so richtig Hilfe, meine Erzsten habe ich irgendwann gelernt mit dem Lächeln zu ignorieren, weil die waren wirklich nicht gut und so überarbeitet wie die absolute Liebe Dame war, hat sie auch mein Feedback dazu sich nicht erinnern können beim nächsten Mal und so war ich im Prinzip auf mich allein gestellt, ich habe immer wieder versucht, im Internet zu recherchieren und war da, wie gesagt, hin und hergerissen zwischen den Haufen Dingen, die mir eigentlich nur verrückt gemacht haben, so Ideen, wo ich dachte, das sollte eigentlich funktionieren und ja am Ende hat es mir nur einen Haufen Kraft gebracht, aber es gab eine Sache, wo ich dann tatsächlich eine Verbesserung gemerkt habe und zwar habe ich durch irgendein YouTube Video mitbekommen, dass Tiere ihre Emulation durch ihre ihren Nervensystem regulieren durch Emotionsausdruck, durch Schitteln, durch Brüllen, durch Weinen und so weiter und habe gedacht, ja gut, ich probiere das mal, ich habe alle möglichen Nervensystems Übungen auszuprobiert zum Vagus Nerf aktivieren und die haben auch alle mal ja für die Zeit, wo ich sie gemacht habe und vielleicht noch 10 Minuten danach was gebracht, aber haben nicht irgendwie nachhaltigen Effekt gehabt, aber zusammen mit dem Video, mehr oder weniger durch Zufall, hat dich einen Telefonat mit einer Freundin und mit herblich zusammensichologie studiert gehabt, die ist psychotherapeuten und da hat sie so ein bisschen ihre, wohl ihre therapeutische Routine in diesem Gespräch mit gehabt und hat eigentlich nicht viel gemacht außer gesagt, hey, wie geht's dir eigentlich mit dem mit dem Ganzen, ich würde das total belasten, du lebst noch zusammen mit einen Eltern, jetzt wieder dadurch, wie ist denn das eigentlich für dich und das hat und hat mir irgendwo gezeigt, dass da vielleicht eigentlich noch eine Emotion in mir ist, die ich nicht bemerkt habe, ich habe ja dann gesagt ja eigentlich, eigentlich komme ich klar damit, also so arg betrückt mich das gar nicht, was total hinsch ist, wenn ich, ich habe ja gerade erzählt, ich glaube mein Leben ist vorbei und trotzdem ist da so ein Teil von mir, der wenn er sich dann präsentiert, von einem anderen Menschen ist so nicht, ich komme damit klar, ja mein Leben, ich weiß nicht, wie das noch weitergeht, aber es ist nicht schlimm und ich komme damit klar, das so von jetzt betrachtet, das ist so komplett hindrisch und mit so diesen zwei Events zusammen habe ich dann überlegt, ja gut vielleicht kann ich ja irgendwie durch eine Emotionsaustrucke, meine Eröffnsysteme ein bisschen runterregulieren, hat mir dann traurige Musik reingemacht, hat mir einen schönen Platz zum hinlegen, hingerichteten, hat mich hingelegt und guckt hab ich weinen kann und hab überlegt, wie es mir eigentlich geht und ich, da kam nichts, ich konnte überhaupt nicht weinen und dann habe ich meine Exfreundin gedacht und wo durch sie jetzt eigentlich mit ihrer Krankheit geht und wie schlimm die Trennung für sie ist, alles noch noch eine längere Geschichte dazu, die mit verwoben ist, aber was das Wichtige für mich ist, aus Empathie für jemand anderen, da konnte ich tatsächlich weinen, ich mir ging es so beschissen, dass ich nicht wusste, ob ich jemals wieder irgendwie wert und die Empathie den emotionalen Ausdruck, den ich bringen konnte, war für jemand anderen, so weit weg war ich von mir und nachdem ich das einmal gemacht hab, ich hab mich ein bisschen besser gefühlt, ich hab mich dann am nächsten Tag wieder hingelegt, hab geguckt und dann konnte ich so langsam auch mich selbst für mich öffnen, konnte mich da hinlegen und so ein bisschen sehen, ja da ist eigentlich unglaublich viel, was mich bedrückt und wie es mir überhaupt nicht gut geht und ich konnte mich damit der Musik hinlegen und das rauslassen und einfach merken, was ich bei mir die letzten zehn Jahre oder so oder länger in meinem Leben eigentlich angestaut hatte, wo ich immer wieder gesagt habe, nee, damit komme ich klar, das ist fein und das war unglaublich hilfreich immer wieder da, mich hinzulegen, in diesen Ausdruck zu gehen, mir anzuschauen, wie geht es mir eigentlich, weil ich das auf einer rationalen Ebene immer gesehen hatte, aber auf einer emotionalen Ebene hatte ich einfach diese Verbindung nicht und so langsam, gerade dadurch, weil mich die Krankheit gezwungen hat, mich irgendwo in eine Aktivität zu gehen, ich konnte mich mit nichts mehr ablenken, ich hatte keine große Wahl außer mich mit mir selbst zu beschäftigen und auch den Dingen, die ich den meinem Leben nicht so richtig ging, die ich Ewigkeiten nicht anstehen musste und einfach dazu genickt hatte, durch eine Gelegenheit, einen Einbruch bei uns und jetzt zu meinen Eltern gezogen, ich zusammen mit meiner Exfreundin und das waren superbeenkt und bedrückende Verhältnisse, meine Mutter war eine extreme Belastung da in dem Moment, wie sie, meine Krankheit auf gewisse Weise überhaupt nicht sehen wollte, mein Vater war da überhaupt nicht besser und das mir selbst überhaupt emotional einzugestehen, das war ein unglaublich riesiger Schritt für mich und hat mir dann auch ein bisschen weitergeholfen, was ich habe. Ich habe irgendwo zu deinem Traum passt, von dem du erzählst, dass man dir nicht glaubt, ich weiß nicht, ob du da darüber sprechen möchtest, weil das ist ja ein sehr, sehr privates Thema, aber da du es jetzt kurz angeschnitten hast, wie, dass das von deiner Familie nicht so akzeptiert wurde oder dir nicht geglaubt wurde, ich glaube da gibt es ganz, ganz viele zuhörern und zuhörern. Ich bekomme auch immer wieder in Achrichten gesagt, dass das sehr schwierig ist mit einer Familie, die nicht unterstützen ist. Magst du vielleicht da ein bisschen erzählen, wie du damit umgegangen bist, weil das ja wirklich super schwierig ist, wenn man erstes nicht geglaubt wird. Ich kenne das von Ärzten und Ärztinnen und da ist es schon eine Katastrophe, weil das ja Menschen sind ja im Helfen sollten, aber die sind ja emotional gesehen, normalerweise nochmal ein Stück weg von einem mit der Familie, es ist nochmal eine andere Geschichte und auch so wie man vielleicht damit Friedenschließend kann oder was macht man da überhaupt. Also wenn du da etwas dazu sagen möchtest, glaube ich, bin sich einige freuen. Ich erzähl da total gerne noch was dazu und auch vielleicht noch zu einem späteren Zeitpunkt von der Geschichte, weil, wo wir jetzt gerade sind im Verlauf, da bin ich überhaupt nicht dazu in der Lage, irgendwie gut mit meinen Eltern umzugehen. Ich bin so in mir selbst gefangen, dass ich da ja, dass ich nicht wirklich unterscheiden kann, was eine Belastung in mir ist und was eine Belastung durch meine Eltern ist. Und das zeigt sich eigentlich sehr bald so in meinem nächsten Erlebnis und zwar, ich habe an dem Zeitpunkt schon zehn Jahre lang meditiert gehabt und habe immer wieder versucht, durch Meditation mich zu regulieren, da zurückzukommen, aber mit dem Brain fog und so ging das einfach wirklich nicht. Und dadurch, dass ich diese diese Release übung gemacht habe, so ein bisschen die Emotionen rausgelassen habe, das war ein Dacke, Dacke kam das wieder zurück, dass ich mich ein bisschen hinsetzen konnte und meditieren. Und bei nach so einer Woche oder so, auch immer wieder Medizeit für mich nehmen meine eigene Trauer reinschauen, ist tatsächlich was sehr erstaunliches in der Meditation passierten. Das ist schwer zu beschreiben und das hat beschreibe ich lieber so ein bisschen die Effekte, aber im Prinzip hatte ich sehr, sehr plötzliche, neuronale Veränderung. Der Stress war innerhalb von einer Sekunde weg und diese Fieberträume, die vorher kamen, die haben sich erklärt. Ich habe praktisch sehen könnte, dass eins der Dinge, die ich mein Leben lang nicht sehen wollte, war, dass ich ein unglaubliches Bedürfnis habe, lieb zu werden. Und das klingt erstmal so banal und menschlich, aber wenn ich eben davon erzähle, wie ich überhaupt keine Empathie für mich hatte, nicht für mich anfangen zu weinen konnte, dann kann man vielleicht verstehen, wie bedeutsam das ist und z.B. dieser Traum, den ich da angefangen, also nicht Traum, die Erinnerung, die ich da anzufangen zu erzählen hatte, die hat sich dann erklärt. Da hat jemand was nettes über mich geschrieben, das war die Übung und das war unglaublich wichtig für mich, das zu spüren und das haben die anderen gesehen, dass mir das was bedeutet. Aber es war was, was ich überhaupt nicht selbst sehen wollte, dass es was, wo ich mich schwach gefühlt habe, weil ich dadurch auch von anderen abhängig war. Und da waren ganz, ganz, ganz viele Erinnerungen von meinem Leben, wo einfach ich gemerkt habe, da haben sich Türen verschlossen, da haben sich Menschen verschlossen, da haben sich Möglichkeiten verschlossen, einfach nur, weil ich das in mir nicht sehen konnte. Und dadurch, weil mich die Krankheit gezwungen hat, immer wieder in meinen eigenen Schmerz reinzuschauen, hatte ich dadurch die Übung und die Möglichkeit, auch in diese tiefe Wunde von mir reinzuschauen und danach ging es mir plötzlich deutlich besser. Long Covid war nicht weg, aber dieser ständige Unterton von Stress war weg. Und das verrückte war, es war als ob sich die Leute auch um mich rumgeändert haben. So vieles, was man empfindet, sind auch Projekte und auf die Aufmerksamkeit. Meine Mutter wurde von einer absolut nervigen Belastung zu einer richtig, richtig guten Freundin. Durch die, daher im Prinzip durch diese Öffnung und Einsicht, die ich da bekommen habe, wurde mir relativ schnell klar, wie sehr auch, dass dieses, was ich da in mir verstecken wollte, mit ihr zusammenhängt, was sie als Kind erlebt hat, wo sie ihre Missbrauchstraumat daher hat. Und wie sehr sie mir davon mitgegeben hat, indem sie immer wieder mehr als Kind beigemacht hat, ja, die wollen uns eigentlich gar nicht. Und dieses Zeichen von Liebe, was davon anderen Personen kommt, das ist gar nicht authentisch. In Situationen, wo das nie der Fall war. Und das, das hat mir sie mir einfach somit gegeben, weil sie es nicht an das Kante, weil das ihre Art war, sich zu schützen mit ihrer Sache, mit ihrem Paket, was sie dazu tragen hatte. Und die, ja, das war unglaublich. Dadurch konnten wir plötzlich in tiefe Gespräche zu kommen. Und vorher habe ich mich immer wieder belästigt, gefühlt von Oberflächlichem Small Talk, den sie da an mich ran tragen wollte, aber da ich das Glück hatte, dass sie, ja, die waren sieben Jahre Therapie mit der ganzen Sache davor, die war absolut bereit dafür und die ist auch absolut bereit dafür, dass ich das hier teile, die, die freut sich, dass so was nicht irgendwie weggeschwiegen wird. Das wird niemandem gut. Und so hat sich im Prinzip bei mir aus einer Emotion, die ich im Körper spüren könnte, so viel verändert, wie ich durch zig Sachen, die ich gelernt habe und probiert habe überhaupt nicht konnte. Pem war auch ab dann weg, weil dieser Drang mich selbst zu überlasten war, nicht mehr da. Ganz viel daran lag zum Beispiel daran, dass ich, dass ich meinen Selbstwert daraus kriegen wollte, dass ich super Leistungsfähig und sportlich bin. Daraus hatte ich meine ganze Identität geschaffen, dass ich super im Beruf bin, da alle Erwartungen erfüll, dass ich alle Erwartungen für, für meinen Partner erfüll, für meine Eltern. Und das hat mich komplett fertig gemacht. Und ich habe gar nicht gesehen, was ich eigentlich selbst brauche. Ich konnte nicht für meine, ich konnte nicht für mich weinen, ich konnte meine eigenen Emotionen nicht sehen, ich habe irgendwie dafür gelebt für andere da zu sein. Und das dieser dieser Drang ging damit weg. Und ich habe damit die Krankheit plötzlich als etwas positives betrachtet. Also ich bin unglaublich, und ich vielleicht ist das was Schönes, was ich den Leuten mitgeben kann. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich die Krankheit hatte. Die hat mir so unglaublich viel gegeben und ich kann verstehen, dass ich das auch ja nicht für jeden gut anfühlt, wenn ich das sage, weil ich weiß, wie schlecht es fehlen, damit einfach geht. Und ja, vielleicht kann ich ein kleines Stück Hoffnung damit bringen, dass gerade, wenn man da viel Schmerz hat, dass das da eine Öffnung entstehen kann, die einem auch viel Freude bringt. Und so war das für mich. Und dann hatte ich langsam auch die Möglichkeiten, weil du mich ja vorher gefragt hast, ja, wie, wie bist du denn mit den Eltern umgegangen? Dann hatte ich langsam auch die Möglichkeit, mehr mit meinem Vater darüber connect zu connecten. Und es hat sich die Situation ergeben, dass meine Eltern waren bei dem Olaub. Und ich war noch krank in ihrem Haus und sie kam zurück und ich habe sie gefragt, wie geht es euch eigentlich? Sie haben mir erzählt, wie es ihnen geht und dann habe ich gewartet. Und irgendwann habe ich gefragt, wollen wir wissen, wie es mir geht. Und meine Mutter hat's gecheckt und was ich, ja, natürlich voll, wollen wir wissen, wie es hier geht. Dann habe ich meinen Vater gefragt, ja, hey, willst du wissen, wie es mir geht? Und er hat gesagt, ja, ich freue mich zu hören, dass es dir schon besser geht. Er konnte's einfach nicht hören. Das war einfach was, was er selbst nicht an sich ran lassen seh, wollte und sehen wollte, dass es seinem Sohn nicht richtig gut geht. Und da ist nichts, was ich da irgendwie machen konnte. Das war einfach, er hatte nicht die, die Emotionsregulatorischen Fähigkeiten, sich so eine Emotion auszusetzen. Er wusste nicht, wie er so was handeln konnte. Das hat er nie beigebracht, nicht als Kind, nicht als Erwachsener und so war einfach nicht in der Lage, damit zu begegnen und das zu sehen. Und das hat weh getan, aber irgendwo kam auch ein Verständnis dafür, dass es, ja, das ist nicht okay, dass es nicht wie ein Vater so einsolte. Aber das ist das, was er konnte. Das ist halt das, was er konnte. Ich würde dich gerne etwas zu diesem Emotionenfühl fragen, weil du jetzt gesagt hast, dass du ebenso diese oft werdende innere Antreiber genannt hast, du dich definiert hast über die Leistung, über den Job, über den Sport usw. Und dass doch dieses Fühlen von Emotionen das wegging und du dich auch besser gefühlt hast, was ich sehr gut nachvollzieh. Oder dass du mit damit besser umgehen kannst, was ich sehr gut nachvollziehen kann, weil ich glaube, dass ganz viel Anspannung von Ihnen auch kommt, viele nennen es ja auch dieses das ist ein Wirestein, das ist für den Handsprudio. Druck kommt und das kann ich ja ganz gut nachvollziehen und das habe ich auch ein bisschen so erlebt, dass sich manche Dinge durch weniger Druck besser angefühlt haben, was ich zum Beispiel nicht konnte, war die Umsetzung da worden. Also ich hatte keinen richtigen Tools-Möglichkeiten, beziehungsweise ist es immer noch etwas mit dem ich insofern straggle, dass ich das Gefühl habe, dass sind Dinge, die sind so in mir drinnen, dass das besser wird und dass ich damit besser umgehen kann und in manchen Situationen gelingt mir besser und in manchen schlechter, aber so wie sich das jetzt anhört, war das bei dir ein relativ kurzer Prozess, aber vielleicht kannst du uns noch ein bisschen erklären, wie du das erlebt hast. Einfach damit das für nicht zuhause innen ein bisschen besser nachvollziehbar ist, wie du das erlebt hast. Ja, und ich glaube, ich hatte dann unglaublichen Vorteil vor jetzt vielen, die dazu hören, den ich keine Ahnung davon hatte, was ich da mache. Also ich bin da mehr oder weniger reingeschlittert in diese Emotionsregulation durch diese ganzen Sache. Ich hatte das hat mir niemand als Heilungsweg in irgendeiner Weise beschrieben, sondern ich hatte das einfach verstanden, als vielleicht kann ich damit mal eine ruhige, entspannte Stunde haben in meinem Leben. Und ich kann es absolut versichern, dass jede Kognitivverstandene Idee über Emotionen rauslassen, die es super wichtig um einen die Richtung zu zeigen, aber allein im Alltag, das aus einer Kognition heraus umzusetzen, das ist furchtbar anstrengend und funktioniert so mehr der weniger. Du redst ja selbst davon, die Umsetzung, die aus dem Verstand heraus, das ist schwierig und das funktioniert nicht wirklich in der Tiefe. Und das Glück, was ich hatte, ist, dass ich ohne jeden hintergedanken konnte, ich mich da einfach hinlegen und weinen. Ich hab's nicht groß probiert. Ich hatte das Glück, dass ich nicht irgendwie eine Idee hatte, die mich da antreibt, was ich da machen sollte, damit ich gesund werde. Wenn das da ist, dann kannst wieder anfangen, dass man da sich, dass man da zu liegen und das rauszulassen, was in einem ist, dass man da liegt und versucht, das rauszupressen. Und es hat jeder schon 100 mal gehört. Wahrscheinlich, hoffentlich, wenn ich es, es ist auf alle Fälle wichtig zu hören. Und da, ja, da hatte ich einfach unglaubliches Glück, dass ich da gar nicht wusste, worauf ich mich einlasse und so, was ich damit geben kann, ist, das wissen, man kann es absolut nicht kognitiv kontrollieren. Man kann sich dem absolut ergeben. Und von mich war, für mich, loslassen immer wieder ein strahiges Motiv in der Krankheit. Wenn's mir richtig schlecht ging, habe ich mir überlegt, ich lasse mich jetzt los und bin im Freien Fall aus dem Flugzeug. Als ich da geweint hab, hab ich einfach nur Widerstände in mir losgelassen, die da ewig zugemacht haben und nicht aufmachen konnte. Und das hat sich durch ganz viele Momente meiner Krankheit durchgezogen und im Leben nach trennen. Also alles, was ich jetzt während dieser Krankheit gelernt hab, ist immer noch unglaublich wichtig und hilfreich für mich. Das, das, das ist, das ist das Schöne an dem Ganzen, das, das, das, was ich da gelernt hab, das ist nicht irgendwie um gesund zu werden, sondern das ist um viel erfüllteres Leben zu haben. Das ist auch, ich konnte mit meiner Mutter plötzlich mich viel tiefer verbinden. Wir konnten Unterhaltung haben auf emotionalen Ebenen, die waren vorher nicht möglich, weil ich, sie war schon bereit durch ihre sieben Jahre Therapie und ich war dann bereit dadurch, dass ich immer wieder das angeguckt habe, wie es mir eigentlich nicht gut geht, was ich eigentlich tatsächlich brauchen, was ich Ewigkeit nicht ansehen konnte. Und ich würde so gerne dann noch jetzt so diesen, diesen Trick mitgeben, den wir alle gerne hätten, dass wenn wir den umsetzen, das ist dann klappt. Aber das ist nur eine Idee im Kopf. Und den braucht es noch nicht mal. Es reicht, wenn man sich einfach hinlegt und für manche kann es auch das Wut ausdrücken sein, dass man sich hinset, im Chessen glaubt, das Wichtige ist einfach, dass man auf sich hört, was da innen drin ist. Und das rausgibt, und dass das okay ist, wenn es nicht kommt, dass es okay ist, wenn viel kommt, dass das einfach alles okay ist, man, man sich nicht zu irgendwas zwängt. Ja, ich hätte das Glück, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen bin. Ich bin definitiv auch Team rauspressen und dann liegt man da und denkt sich so, aber jetzt fühlen doch mal jetzt, aber jetzt, jetzt macht doch mal was. Ja, natürlich. Und das kenne ich sehr gut, dass ich, dass ich dann auch im Kopf bin und mir denke, jetzt, jetzt müsstest du, ja, als ist man, hast du jetzt fünf Minuten, jetzt weim doch mal. Aber das ist doch gar nicht zu leicht umzusetzen. Und ja, vielleicht ist das wirklich so. Also ich kann mir das schon gut vorstellen, dass wenn man irgendwie unbedarf, dann diese Sache rangeht und vielleicht auch gar nicht so genau weiß, was man da tut, dass das einfach ist. Also wenn man von sieben Instagram man hört, dass man das machen kann und dass das gut tut und dass das helfen kann, weil man dann ja das auch wieder aus dem Kopf raussteuert und nicht aus dem Körbode der Emotion raus oder so. Ja, genau. Und ich glaube, dass wir das auch einfach nicht lernen. Ich glaube, das ganz viele schon auch dieses, dieses Emotionen zulassen, ist ja gerade auch für Frauen so ein Thema, dass nicht gern gesehen wird und auch Wut zugelassen wird und dass man das vielleicht doch einfach neu lernen muss, auf welche Art und Weise auch immer, dass das dann ausgedrückt wird, weil da gibt es ja dann schon verschiedene Möglichkeiten, so wie du das jetzt auch gesagt hast, du hast geweint, viel oder und das zugelassen und andere Hauen ins Kissen und dann gibt es, was auch die Tiere davor erwähnen, die dann zum Beispiel zieht dann auch, da gibt es ja mehrere Dinge, die man tun könnte oder ausprobieren könnte und vielleicht muss man dafür sich so ein bisschen das Tool finden, dass für einen dann passt, was für einen, was sich für einen gut anfühlt. Ja, total und einfach das Wichtigste ist, sich so gütig zu begegnen, wie wir irgendwie kann. Man kann natürlich da immer wieder Meditationen dazu machen, das war so eine Metameditation, war für mich ein der wichtigen Sachen, die das ist nichts, was ich gerne gemacht habe, muss ich sagen. Aber im Prinzip, man setzt sich hin und sagt immer wieder, möge ich glücklich sein, möge es mir gut tun und man übt einfach diese bisschen freundliche Haltung, sich selbst gegenüber, der heraus man eigentlich gar nicht pressen möchte und gerade weil man da so viele Widerstände hat, also so kennst ich zumindest, es ist eine unglaubliche wichtige Übung, die ich auch jedem absolut anzerzlegen kann. Jetzt haben wir nichts zu sehen. Ja, ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Aspekt, den auch viele von uns verlernt haben, immer sind die anderen wichtiger, als man selbst und gerade wenn man dann in der Krankheit steckt, ist es für viele sehr schwierig, auch Hilfe anzunehmen und dass sich andere, wie sagt man das richtig, was andere sich um einen Kümmern so, das glaube ich, dass es oft ein Thema auch ist. Jetzt haben wir viel über so diese emotionale Ebene gesprochen, magst du vielleicht ein bisschen erzählen, ob es vielleicht noch andere Eckpfeiler in deiner Gesundung gab, was dir sonst noch so geholfen hat oder würdest du sagen und das Füllen von Emotionen hat dann langfristig dazu beigetragen, dass du wieder gesund wurde. Also schon als großer Eckpfeiler, aber war das das einzige? Nee, das war mir der weniger der Startschuss gefühlt, eigentlich. Das hat mir wieder erlaubt zu meditieren und wie gesagt, ich habe das nicht gemacht, weil ich dachte, ich kann gesund dadurch werden, sondern weil ich gemerkt habe eben in dieser Einmelditation wie unglaublich bedeuten, dass mein Lebensqualität verbessern kann. Und was das einfach über die Zeit einem erlaubt ist, mehr und mehr seine körperlichen Empfindungen zu beobachten, ohne sie zu bewerten und einfach nur zu sehen, was da ist. Die meiste Zeit glauben, sehen wir uns durch die Brille und durch die Brille unseres Selbstbildes und interpretieren alles auf eine Art, die uns so dastehen lässt, wie wir sind und ein Teil davon ist, wie wir diese Krankheit sehen. Und da immer wieder diese meditativen Haltung der Achtsamkeit anzunehmen in der Krankheit war so wichtig für mich. Also angefangen hat das, ich hatte Knie schmerzt, ich wollte wieder laufen und hatte Knie schmerzen und habe dann gemerkt, wenn ich so in eine meditativen geistige Haltung gehe, sind die Knie schmerzen weg. Und an dem Moment war ich so her, okay, ich kann das sein, dann habe dann meine Theorie war dann okay, ich gehe wahrscheinlich dann auf den natürlicheren Weise und dadurch halte ich mein Knie so, wie es eigentlich geschont wäre und habe versucht, dann diese diese Haltung zu imitieren, ne? Man kennt das, man hat eine Erfahrung und dann möchte man das verstehen und möchte kontrollieren können, das war wie diese Motivationen aus der heraus, es ist dann weg, es ist dann, sind die Knie schmerzen wieder gekommen und die Erfahrung war weg und ich habe gedacht okay, ich habe das wahrscheinlich eingebildet, hat dann später mit einer Physiotherapeutin mit diesen Knieschmerzen gearbeitet, die mir im Prinzip gesagt hat, ja das Knie ist eigentlich okay, da sind nur ganz, ganz viele Krämpfe. Da sind es einfach die Muskulatur, die da unglaublich stark drum um angespannt ist. Und als ich das dann mehrere Wochen später verstanden habe, konnte ich so ein bisschen verstehen, wie mir diese achtsame Haltung da die Knieschmerzen plötzlich weggelassen sein, konnte. Und das habe ich dann gelernt, anzuwenden beim Laufen, im Prinzip war dann meine Erfahrung, ich laufig krieg die Knieschmerzen und ich weiß, ich kann mich da einfach rein entspannen, ich kann diesen Kramf einfach loslassen. Und wenn das denn da ist, wenn man diese Erfahrung gemacht hat, dass das möglich ist, dann krampft es schon mal viel weniger, dann hat man schon mal das vertrauen, dass das, was da ist, nicht mehr bedrohlich ist. Und diese Spirale von ich empfindene Bedrohung und da ist mehr Kramf, da der Kramf war da, um irgendwie ein Knie zu schützen vor, was, was überhaupt kein Problem war. Wie ganz viel ist in der Krankheit, das war einfach ein Kramf, um mich vor, was zu schützen, was nicht wirklich real war. Und mit diesem, mit diesem Lern der achtsame Haltung, was mir dann einfach möglich den, den Kramf mehr da weniger loszulassen. Und das hat mich nochmal, ja, krass, krass beeinflusst. Ein weiteres Erlebnis, als ich dann wieder so ein bisschen fitter wurde, war, beim Tanz, ich hatte immer noch das Problem, dass mir plötzlich der Brulutdruck untergehen konnte, dass sich in der sozialen oder anderen Arbeitssituationen war und der Blutdruck ist abgefallen, ich muss mich hinsetzen, damit ich nicht irgendwie in unmachtfalle. Und ich habe in mir beobachten können, wie die Angst davor mich zu überlasten zu diesem Abfall des Blutdrucks geführt hat, dass da mein Körper eine Angst davor hatte, dass ich was mache, was mir nicht gut tut. Und dann konnte ich langsam anfangen, Vertrauen aufzubauen, indem ich einfach immer wieder auf das gehört habe, was mir da der Körper gesagt hat, nicht in dem Moment, wo mir schwindelig wird, sondern schon davor, wenn da vielleicht so ein leichtes Zwicken im Bauch ist. Und das hat dann über die Zeit heraus, bei mir ein Vertrauen aufgebaut, wo ich gemerkt habe, okay, selbst wenn da und so das letzte Mal, wo ich diese, diese Lernschleife, ich hab's gefühlt, man macht so eine, hat so eine Lektion, dann versteht man das, dann macht man das einmal und dann vielleicht vergisst man es wieder, kann das an andern, nicht mehr umsetzen, bis man wirklich das verinnerlicht hat. Und das letzte Mal, wo ich das verinnerlicht hatte, war ich in einer sozialen Situation, in einem Tanz- und Univers unglaublich peinlich gewesen, jetzt da mein Pantspartner zu sagen, hey, ich muss mich dahinsetzen, ich bin fertig, das ist absolut nicht, mein Selbstbildkonform gewesen, aber ich war mir das Werten, das war, das war absolut wichtig, das zu tun. Und wie ich dann gelernt habe, dass ich das für mich tue, das wenn es zu viel ist, dass ich mich hinsetze und raus, immer auch, wenn ich da vor Angst habe und wenn ich, wenn das vielleicht nicht sozial akzeptiert ist oder komisch angeguckt war, das hat den mir so das Vertrauen aufgebaut und damit ging's weg, damit wird das weniger und weniger, damit war das nicht mehr notwendig und ich habe das dann im Nachhinein als Schutzmechanismus meines Körpers verstanden, der einfach nicht mehr gebraucht wurde, wenn ich so schon auf mich selbst gehört habe, wenn ich mich so schön und mich selbst gekümmert habe, dann musste der mir nicht einfach so eine riesene Hammer davor setzen, sagen, okay, ne, du setzt dich jetzt hin, du hast jetzt keine Wahl, du setzt dich jetzt hin, du machst jetzt Pause. Das waren andere und unglaublich wichtiges lernen. Ja, das ist, ich finde das sehr spannend, weil wenn ich sonst mit Menschen immer mal wieder im Podcast spreche, eben dann, dann glaube ich, wenn sie das so erzählen, habe ich das Gefühl, ohne denen jetzt so in den Mund legen zu wollen, aber dann habe ich das Gefühl, eben die verstehen, das meistens zuerst auf einer kognitiven Ebene und wollen das dann umsetzen. So, zumindest tenne ich es auch so von mir. Ich verstehe dann was, sagt mir, mein Therapeut war es, oder ich war das auf Instagram und das macht für mich total sinnes, total stimmig, aber dann soll ich das umsetzen und dann scheitert's, also dann ist das so ein langer Prozess, weil man dann viele korrektive Erwahrungen machen muss und weil das so im Kopf verankert ist, dass man es eben schwer rausbringt, dass man das irgendwie üben muss und so, wie den Muskeln trainieren muss, dass man das besser kann und wenn du das beschreibst, ist es so von einer, kommt mir das vor, es ist das etwas, was natürlich, ihn trinnt sich aus, die rauskommt, was total schön ist, also ich habe mir vorstellen kann, dass das für viele gar nicht so leicht ist, gerade weil ich von vielen anderen Betroffenen weiß, dass sie tendenziell eher Kopfmenschen sind als fühlen Menschen sehen. Das ist ein gutes Stichpunkt, also ich war auf alle Fälle vor meiner Akkrankung sehr stark als Kopfmenschen, also ich war nicht direkt autistisch, aber ich habe in der Informatik gearbeitet, habe nach einem Psychologiestudien Elektrotechnik und Informatik studiert, wenn ich, also wenn ich mit meinen Freunden geredet habe und da hat eine Trennung hinter sich, dann war das in drei Sätzen erledigt, wir waren da nicht emotional, also wir waren da jedenseits von allem, wir waren komplette Kopfmenschen, deshalb habe ich auch so keinen Bezug zu dem, was ich brauche gehabt habe, deshalb habe ich das auch auf so harte Weise lernen müssen und ich glaube, was ich hatte war so ein bisschen im Vertrauen, dass, und ich weiß nicht, wo das her kam, dass das schon gut wird, dass ich meinem Körper da auch vertrauen kann in dem, was er mir zeigt, dass ich das nicht bekämpfen muss in mir, dass die krank ist, ging mir nicht darum, gesund zu werden, also die letzten halbe Jahr oder so, es ging mir einfach nicht mehr darum, gesund zu werden in dem ganzen, ich hatte für mich, habe ich die Übung gemacht, weil mir da was wichtigeres war und das ich gemerkt habe, ich kann mein, kann da was für mein Leben lernen, was so viel wichtiger ist als die Gesundheit, eine emotionale Verbundenheit mit mir selbst, wo ich auf mich hören kann, weil jedes sich gesund machen, das ist wieder so ein bisschen Kampf gegen das, was der Körper da eigentlich schon will. Also ich verstehe das als eine sehr gute Gehaltung von unserem Körper, der uns zwingt, einkehr zu nehmen, langsamer zu machen, der uns, wenn wir da Grenzen haben und runterfährt und sagt, hey, du gehst da nicht weiter, du musst da vielleicht würde ich einstehen oder geh da nicht hin, das tut dir nicht gut. Und ich glaube, ich hatte einfach das Vertrauen, dass es wichtiger ist, auf das zu hören, was er mir sagt, als mich gesund zu machen, dass es wichtiger ist, was ich da davon lernen kann, wenn ich auf mich selbst höre, als da irgendwie rauszukommen, weil ich schon, und das war einfach ein riesenglückes Fall, weil ich einfach durch diese Meditation das Gefühl hatte, ich bin schon so genug, auch wenn ich krank bin, weil ich dann nicht mehr den Druck hatte. Ja, ist der Wundernswert, weil da werde ich immer gern hier gekommen und ich denke, ich denke mir, das ist jetzt, ich denke, es ist auch gut, wir haben noch so viel Arbeit vor mir. Nee, aber ich verstehe schon, aber das, wie mein Gehirn, wie mein Gehirn funktioniert. Aber mein Gehirn funktioniert genauso, ich glaub ihm nur nicht immer, mein Gehirn sagt mir auch heute noch immer wieder, ich sollte ex machen und ex sein, die Gedanken, die sind trainiert. Und du kannst dich trotzdem, deshalb meditiere ich regelmäßig, auch immer noch und genieße es, weil du kannst das einfach sein lassen, du musst das nicht glauben, was dein Leben in Kopf vor sich tut. Du musst das nicht glauben. Weil du jetzt gesagt hast, es ging dir dann nicht mehr darum, gesund zu werden. Ich habe immer gesagt, ja jetzt geht es mir nicht mehr darum, gesund zu werden und innerlich war ich so, aber nächstes Jahr in Weihnachten bin ich gesund und mache ich das. Das ist okay. Das ist okay. Das darf alles sein für einfach trotzdem, was dein Körper jetzt braucht und da ist überhaupt kein Problem mit irgendwas. Ja, ja. Da ist überhaupt kein Problem damit. Nee, ich glaube, das ist schön, dass man das Problem ist. Aber für mich ist es so, es imponiert mir einfach und ich glaube, dass dein Weg auch einfach nicht da anders hingeführt hat, was ja total schön ist und dass du das auch so mit uns teils, weil ich finde, das ist so, glaube, viele Menschen haben auch mittlerweile die Idee, dass erstens mal Genesung langsam und schwierig sein muss und dass man da innerlich auch auf diese Krämpfe hat, weil man ja Dinge von früher attrennieren muss und dass es schon auch Zeit ist, dass nicht immer so sein muss. Ich finde das schon schön, wenn auch eben Menschen von verschiedenen Erfahrungen berichten und wie sie das erlebt haben, weil das eben, weil ich mir total gut vorstellen kann, ich glaube, immer alle Menschen sind dann so wie ich und haben diese inneren Krämpfe und das muss aber nicht immer so sein, beziehungsweise auf andere Art und Weise und das finde ich schön, wenn man das auch mal anspricht. Also ich hatte die lange, die inneren Kämpfe, ich war sehr lange krank bis dann irgendwann halt im Gefühl der Durchbruch kam. den an denen ich nie irgendwie geglaubt hätte. Und dann war es plötzlich viel leichter. Also ich hatte auch unglaublich Glück, dass ich so viele Zufälle einfach gefügt haben. Dass ich zu richtigen Zeit dieses eine YouTube-Video gesehen habe, zu richtigen Zeit das Telefonat hatte mit der Freundin. Ja, und dass ich nicht so wirklich wusste, was ich da eigentlich mache. Ist es dann bei dir einfach dadurch durch dieses Fühlen und eben nicht gesund werden? Also es klingt so einfach, aber wenn du es jetzt erzählt hast, da sind ja schon auch viele Dinge verpackt, die andere Menschen im Podcast auch erzählen, die sie machen, die du halt einfach ein bisschen anders erfahren hast. Das sind ja viele verschiedene Dinge. Würdest du, also ist es dann bei dir so passiert, dass dann so ein linearer Weg irgendwie nach oben war, dass es dir einfach immer ein Stück besser ging und du das voll gefeiert hast und dass dann so eine aufwärtsspirale würde, oder wie hat sich das dann kaufelig auch geäußert? Also mein Weg, mein Gesundheitszustand ist, Anfangs waren noch halbwegs gut. Dann habe ich mich immer weiter runter und runter und runter gewirtschaftet, bis es einfach nicht mehr ging und nichts Gefühl habe, soll jetzt gebe ich auf. Und dann ging es langsam, langsam wieder hoch. Und dann hat es diesen, nach einer gewissen Zeit, diesen Jump einfach nach oben gemacht, von dem ich gesprochen habe mit den emotionalen Rauslassen und dann blieb es lange, lange stagniert und ich habe Monate mit einem Knie rumgemacht, bis ich das gecheckt habe, hat es wieder ein Bump gemacht und dann ging es wieder Monate und es sind so leichter aufs und ab, sondern merk ich, ah ja, diese, dieses absenken meines Blutdrucks, das ist eigentlich ein Selbstschutzmechanismus, auf den ich hören kann und wo ich was von lernen kann und dann hat das wieder ein Sprung gemacht und es hat nicht lange gedauert und bei mir ist es eigentlich grundsätzlich eine Geschichte von aufs und ab und plästlichen Sprung gewesen. Nicht irgendwie eine langsamen Verbesserung, also die war auch da, die war zwischen den Sprungen da, aber ich habe sie nicht gesehen, bis es dann offensichtlich war und die war auch wichtig, also dieses, das war auch unglaublich wichtig, dass ich jetzt nicht irgendwie zu früh gesund geworden bin, weil es halt einfach noch wichtig war für mich zu lernen, z.B. dass ich mit meinem Vater darüber reden konnte, wie es mir eigentlich geht und wirklich zu zeigen, dass es mir schlecht geht, emotional. Das hat, das hat ewig, das hat über ein Jahr gedauert, bis ich das überhaupt konnte. Da war ganz viel emotionale Lernprozesse, die einfach mich auf ein viel schöneres Leben vorbereitet haben, so, der mich die Krankheit gezwungen hat und so war da kein Tag irgendwie zu viel, wo ich gesagt hätte, hey, wenn ich den nicht gehabt hätte, wäre es besser gewesen. Okay, am Anfang, wo ich mich gefühlt, ein bisschen den Boden gewirtschaftet hätte, natürlich hätte ich gerne was anderes gehabt, aber anscheinend hat es das gebraucht, bis ich an den Punkt gekommen bin, um gemerkt zu haben, hey, so kann ich nicht weiter machen. Deshalb, ja, ich will es nur mitgeben, man kann so viele tolle Sachen davon lernen und im Nachhinein läuft mein Leben einfach so viel leichter und ich merke so eine tiefe Verbindung zu mir, die lasse ich manchmal ein bisschen schleifen und ich brauche dann immer mal wieder so einen kleinen Dämpfer vom Leben, um zu merken, hey, kannst du wieder bei dir ankommen. Also vielleicht ist es nur eine Erkältung, die irgendwie drei, drei Tage oder vier Tage geht, aber das reicht dann schon, um nochmal in der Erinnerung zu haben, hey, du kannst nochmal mehr auf dich hören, da kannst du dich nochmal mehr mit dir verbinden. Das war einfach was, was die Krankheit so unglaublich mehr gebracht hat, wo ich so viel gelernt habe, dass, ja, ich bin dankbar für die Zeit absolut. Ich glaube, jeder kann da was positives von tragen, gerade wenn man den Fokus nicht aufs rauskommen liegt, nicht aufs jetzt endlich gesund werden, sondern aufs jetzt hier leben. Ja, was oft glaube ich sehr schwer ist, wenn man so von Symptomen überlei, wenn man das so belastet ist von den Symptomen und da ist es, glaube ich manchmal ein bisschen schwierig, das loszulassen, weil das so drückrend ist und das man mal so einfach klingt und glaube ich oft so schwierig ist in dem Moment. Ja, ich möchte auch nicht, dass sich irgendjemand jetzt verantwortlich fühlt, also verantwortlich fühlt, dass er da irgendwie loslassen sollte und alles leicht haben und dankbar sein sollte oder so. Mir ist vollkommen klar, dass das sich unglaublich eng und verzweifelt anfühlen kann und ich habe absolute Empathie dafür. So was ich reden kann, ich vielleicht kann ich ein bisschen Hoffnung mitgeben, dass es das gibt, aber das ist nicht, dass es nicht irgendwie ein Vorbild, was man nacharm sollte, sondern dass es vielleicht eine Erfahrung, die anders Glück bringt. Mich würde noch interessieren, hast du auch ganz klassische Therapien ausprobiert oder auf Ernährung geachtet, auf Pacing geachtet, auf andere Therapien gemacht und auch da was rausgezogen, also hast du das Gefühl, wenn du das gemacht hast, dass dir das auch was gebracht hat? Ich war ein Psychotherapie für ein paar Stunden, das war schön, aber es war nicht zu dem Zeitpunkt, war ich schon kurz vor dem Gesund werden und die Erfahrung, die ich einfach durch Introspektion machen konnte, ging so schnell, dass das nicht wirklich hinterher gekommen ist. Wenn ich von dieser Haltung rede, wo man dann auch, wo ich praktisch gemerkt habe, ich muss auf meinen Körper achten und dann fährt er mich nicht runter mit, mit in den der Kaislauf rein geht. Wenn man so immer wieder in seinen Körper reinspürt, dann merkt man auch viele andere Sachen, die man auch in der Psychotherapie gespiegelt bekommt, wie zum Beispiel an einem Tag konnte ich zum Beispiel beobachten, dass das da eine Person vor mir stand, die beim begegnen und unangenehmes Gefühl mehr ausgelöst hat und die ich dann stark negative wertet habe, indem ich mir in meinem Kopf eine Geschichte dazu erzielt hat, wie sie aus irgendeinem Grund nicht richtig ist. Und konnte dann praktisch aus diesem, mich lediglich in diesem Moment beobachten, was meinem Körper, meinem Kopf vorgeht, erkennen, dass, ja, ich habe da irgendwie Angst von dieser Person abgelehnt zu werden, dass die mich nicht sozial akzeptieren würde und deshalb mache ich eine vorgeschobene Abgrenzung und Abneigung gegen diese Person aus meiner eigenen Angst heraus. Und diese ganzen Sache, die sind auch in dieser Zeit passiert für mich. Da konnte ich also ganz viel, weil, wie ich eigentlich geglaubt habe, dass meine Welt ist, dass es immer wieder zerbrochen und das war das Schöne, dass ich zum Beispiel dachte, ja, diese gewisse Art von Mensch, die ist nicht richtig und jetzt kann ich damit mich Freunden in Verbindung gehen, wie oft nicht mit Freunden reden kann. Das hat sich unglaublich verändert, ne? Du kannst wahrscheinlich hören, dass ich nicht mehr die Person bin, die nach einer Trennung irgendwie drei Sätze sagen würde und das war es. Also da ist so viel mit passiert, was unglaubliche freich war. Aber leider von Pacing, das habe ich kurz probiert und ich fand es als für mich war, auf mein eigenes Gefühl zu hören, so viel wichtiger. Weil an manchen Tagen, da bist du erkältest und weißt das noch nicht, da kommt vielleicht bald eine Erkältung durch und du kannst spüren, dein Körper wird sich automatisch runterregulieren, um dich zu schauen und das kannst du nicht mit einem Plan in einem Kopf beraten. Und du kannst auch merken, wenn du dich rein fühlst, dass es Dinge gibt, die dich motivieren, dass du an manchen Tagen wo irgendwas Freudiges ist, plötzlich viel mehr Energie hast. Und wenn du die Verbindung dann in dir spürst, dann merkst du, hey, was denn die Sachen, die mir Energie bringen? Wo möchte ich eigentlich mehr hin? Was in meinen Leben macht mich eigentlich glücklich und Energievollen, was sind die Sachen, die mich eigentlich mehr so festhalten. Und so war alles, was irgendwie im Plan folgen war, immer weniger hilfreich für mich, als mehr und mehr lernen, einen eigenen Körper wahrzunehmen, auf das eigene Körpergefühl zu hören. Ich finde es total schön, weil ich glaube, dass ich eben habe ich eh vorhin schon gesagt, dass wir ganz oft verlernen, laufe der Kindheit wahrscheinlich, wie das so ist, wenn man sich selbst in Verbindung steht. Und deine Geschichte ist halt schon ein Beispiel dafür, wie das auch gewinnbringen sein kann, wenn man das wieder lernt und zulässt. Wir sprechen schon seit über einer Stunde Olaf. Und ich wollte sagen, du hast was nächste. Wir müssen langsam zum Schluss kommen müssen. Ja, und deswegen wollte ich dich fragen, ob es irgendetwas gibt, dass wir noch gar nichts angesprochen haben, das sieht total. wichtig ist, dass wir darüber noch sprechen. Ja, ich das mich kurz überlegen. Ja, vielleicht erzähle ich noch es Ende von meiner Krankheit. Volker. Das glaubt das wäre rund. Und zwar wieder nach ein paar Monaten dünppeln auf einem gleichen Niveau bin ich zu einer Veranstaltung gekommen. Das war eine Party und habe dann gemerkt, wie ein plötzlicher Anfall von Müdigkeit da auf mich zukommt. Und dass ich da wohl nicht die Energie habe, das war schon spät, war 10 Uhr. Ich habe zu der Zeitpunkt, habe ich 12 Stunden Schlafgebrauch plus so ein Mittagsschlafensstunde. All die anderen Symptome waren zu der Zeit weg. All die anderen Symptome, ja, mit denen hatte ich soweit meinen Frieden geschlossen, dass sie nicht mehr aufgetaucht sind. Und dann, ja habe ich mich gemerkt, okay, ich akzeptier es. Ich merke, ich kann da jetzt wahrscheinlich heute nicht noch zu dieser zu dieser Feier gehen und habe mich umgedreht, praktisch von der Situation weg, habe noch mal kurz innegehalten, um mich reinzuspüren. Und habe dann gemerkt, oh, ich spür da Angst. Und das ist eigentlich die Angst, das, das, die mich ablehnen, das, die mich nicht mögen. Das ist eigentlich das, was in diesem Moment unter dieser Müdigkeit steckt. Das ist das, was die Müdigkeit, was mein Körper vorschiebt. Diese Müdigkeit ist das, was der Körper davor schiebt, damit er mich vor dieser Gefahr, der glaubt, dass die da wäre zu beschützen. Und in dem Moment, in dem ich das praktisch sehen konnte und ich kognite, also und hier möchte ich, ah, hier ist es mir super wichtig, dass es nicht irgendwie eine kognitive Realisation. Die haben alle, das kann man büchern lesen, dass es vollkommen normal, aber praktisch zu erfahren im eigenen Körper, wie aus, aus dieser Angst die Müdigkeit besteht und wie man diese Angst praktisch ausatmen kann und regulieren kann und damit die Müdigkeit weggeht. Wenn man spürt, dass man diese Möglichkeit im eigenen Körper hat, dann hat diese Angst nicht mehr die Kraft und damit war für mich die Krankheit vorbei. Und das ist unglaub, also das ist immer noch schwer zu begreifen für mich, durch die ganze Krankheit, ich bin von jemandem gegangen, der super wissenschaftlich war. Ich bin aus der psychologischen Forschung mehr oder weniger ausgestiegen, weil mir die Statistik nicht genau genug gemacht wurde dort und die Ergebnisse für mich nicht belastbar genug waren. Immer wieder solche Erlebnisse zu machen, die eigentlich jenseits von der der normalen Erklärung liegen für die Symptome, war unglaublich verrückt, aber ich muss es einfach so teilen, dass damit mit dem Erleben im Körper, dass das darunter liegt und dass ich das einfach regulieren kann, ohne jede Anstrengung, dass das im Prinzip nur eine Emotion ist, die man da wegblasen kann. Mit dem hat sich dann die Krankheit verabschiedet. Und ich bin tatsächlich vorne, ich brauche zwölf Stunden schlaf und plus Mittag schlaf bin ich von, ja, ich schreibe das noch nieder, was ich gerade erlebt habe bis drei Uhr nachts und dann stehe ich morgen auf und gehe joggen. Oder das habe ich dann auch so zwei Wochen weiß, ist das jetzt real? Das ist jetzt real, was ich da erlebt habe, aber ja, das ist geblieben, bis heute. Genau, also ja, dass man keine positive Erfahrung mit all dem haben. Ich hoffe, dass es das noch mehr leute, dass vielleicht sich inspiriert fühlen, da eher von zu lernen, das dagegen anzukämpfen. Ja, das, also wenn du das so erzählst, ich sage immer ganz auf dem Podcast bis ich bin, aber weißt du, ich spür das schon irgendwann in inneren Widerstand und ich gerade und ich bin jetzt aber jemand, ich beschäftig mich wirklich schon lange auch mit so Themen, auch mit der Emotionen und wie können wir das fühlen? Und ich mag schon, ich weiß noch nicht genau, was es ist, ich kann es noch gar nicht beneinen, aber irgendwie denke ich mir so und das finde ich jetzt, was du gesagt hast, ist aber so schön, weil das ist auch mein Zugang mittlerweile, wenn ich das Gefühl habe, dann will ich wissen, erstens wo das herkommt, weil irgendwann dröselst du mich für mich dann meistens auf, weißt du? Ich kann mich nämlich gut erinnern, am Anfang habe ich Raylen Egel gehört, wie die gesagt hat, eben dass sie auch aus der Krankheit, was positiv ist mitgenommen hat und das war zum Anfang meiner Erkrankung und ich habe so gedacht, wovon sprich die überhaupt, also die ist doch total bescheuert und irgendwann ein paar Jahre später habe ich das gleiche Video doch zu, weil wieder gesehen und ich habe gedacht, ja, hast du recht, hast du recht, hast du recht und das, das kann ich jetzt rückblicken, kann ich das gut einordnen, aber ich kann auch, ich möchte einfach noch mal für die Zuhöre innen, vielleicht auch noch mal sagen, wenn der ganz viel Widerstand der herkommt oder man sich denkt, spinnt er eigentlich, kann ich das gut nachvollziehen, auf eine sehr liebevolle Art und Weise, weil ich glaube, dass man auch, vielleicht, du hast den ganzen Prozess ja auch durchlebt und so, wie du das jetzt auch sagst, du warst vorher so ein Statistischer Mensch und hast bis ausgestiegen aus dem Wissenschaftsbereich, weil es dir nicht akkurat genug war und jetzt auch so aus total Konträres und das finde ich es auch, also wenn man sich das dann noch mal vor Augen führt, klingt, dass jetzt in einer Stunde so, das ist alles so kurzzeitig passiert und von heute auf morgen war das gut, aber das ist ja eine lange Zeit, in der du dich auch weiterentwickeln hast. Ja, absolut und ich kann total verstehen, wenn man Widerstände hat, das zu hören, also ich hätte es nie, ich hätte es nicht geglaubt, ich hätte es nicht geglaubt, ich sage es einfach so. Und deswegen umso schöner, dass du dich aber jetzt hier auch rausstellst und das auch erzählst, weil damit macht man sich ja auch irgendwo angreifbar, aber so wie du gesagt hast, vielleicht zieht sich jemand was draus raus und vielleicht hat jemand die Möglichkeit, dass da ein weniger Widerstände sind oder dass man einfach denkt interessant, vielleicht probier ich da mal was aus und deswegen finde ich so schön, dass du das jetzt auch mit uns teilst. Da bist du wieder. Da bin ich wieder. Es hat zum Glück lang genug gut funktioniert, mit dem er hinter ist. Voll gut, ich würde den letzten Satz, den ich gesagt habe, nach einer kurzen Pause wiederholen, dann schneide ich das dann raus. Dann schneide ich das dann raus, ich mache mal ein Video aus. Ich kühl würde ich nicht. Du hast mich nicht. Sag mir gern, falls du mich wieder hörst. Ja, jetzt ich wieder zitternd. Lasst mich wieder. Okay, haben wir jetzt eine halbe, ex gute Verbindung? Ja, es scheint stabil zu sein. Also ich hör dich auf jeden Fall. Ich würde den letzten Satz nochmal wiederholen und dann kann ich das rausschleiden. Ja, perfekt. Und deswegen ist es so wichtig, finde ich, dass du auch von deiner Geschichte erzählst, weil ich glaube, dass ich da ganz viele Menschen dann was rausziehen können. Ja, und danke, dass du das hier machst, Karolina, ich weiß von einigen Betroffenen, was sehen, dass es ja sehr viel Hoffnung gibt. Oh, na ja, ich hoffe, dass jemand hier was drin findet und sein Gespräch, was ihr irgendwie weiterhilft, da du Hoffnung gibt. An dem Podcast wird es nicht geben, weil ich nicht Menschen hätte, ich interview und kann. Also gar nicht, den Dank, wenn es zurückgeben. Sag mal, Olaf gibt es jetzt, ne, wir haben darüber gesprochen, wir haben das Ende krasiv und dann eine Geschichte erzählt, jetzt geht es dir total gut. Das habe ich raus gehört, das freut mich sehr. Gibt es denn vielleicht für Menschen, die jetzt zugehört haben und noch Nachfragen haben, eine Möglichkeit mit dir in Kontakt zu treten? Ja, ich habe eine Webseite und in den Show Notes findet ihr eine Webseite für meine E-Mail-Adresse, wenn ihr irgendwie Fragen habt. Super, das verlinke ich natürlich super, super gerne. Und dann bedanke ich mich für deine Zeit, Olaf. Das ist ja. mega, weil du bist in Thailand, glaube ich gerade, oder? Ja, genau. Ja, mega. Jetzt von Geroll nach Thailand, finde ich immer so geil und das hat jetzt mit Betruder da versammelt funktioniert, bis zu Ende. Also vielen Dank, dass du dir auf die Zeit genommen hast, mit mir ein bisschen Hoffnung in die Welt zu senden. Es hat mich sehr gefreut, vielen und das ist ein sehr guter Teil.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Olaf berichtet von seiner schweren Long-COVID-Erkrankung, die ihn nach einer zunächst harmlosen Corona-Infektion zunehmend bettlägerig machte.
  2. Hauptsymptome waren extreme Erschöpfung, Schlafstörungen, Brain Fog, Migräne, niedriger Blutdruck und Knieschmerzen; er erlebte einen starken Abstieg bis zur Bettlägerigkeit.
  3. Der Rat seiner Ärztin, viel zu trainieren, verschlimmerte seine Lage; er rutschte immer wieder in PEM (Post-Exertional Malaise).
  4. Durch ein YouTube-Video und ein Telefonat mit einer Psychotherapeutin entdeckte er die Bedeutung des emotionalen Ausdrucks (Weinen, Loslassen) zur Regulierung seines Nervensystems.
  5. Eine tiefe emotionale Öffnung, das Zulassen von Trauer und das Erkennen eines lange verdrängten Bedürfnisses nach Liebe, führte zu einem Wendepunkt; er entwickelte mehr Selbstempathie und Achtsamkeit.
  6. Meditation und das bewusste Wahrnehmen körperlicher Signale halfen ihm, Schutzmechanismen wie Blutdruckabfall und Müdigkeit als emotionale Angst zu erkennen und loszulassen.
  7. Seine Genesung verlief nicht linear, sondern in Wellen mit plötzlichen Sprüngen; er betont, dass es ihm nicht mehr um „gesund werden“ ging, sondern um ein erfüllteres Leben.
  8. Er ist dankbar für die Krankheit, da sie ihm emotionale Tiefe und eine bessere Verbindung zu sich selbst und seiner Mutter ermöglichte; er bietet Kontakt über seine Webseite an.

Summary:

In dieser Podcast-Episode spricht Olaf mit der Moderatorin über seinen langen und schweren Weg durch Long COVID. Nach einer anfänglich harmlosen Corona-Infektion erholte er sich nicht mehr, litt unter extremer Erschöpfung, Brain Fog, Migräne und Blutdruckproblemen und wurde schließlich vorwiegend bettlägerig. Der gut gemeinte Rat seiner Ärztin, durch Training dagegen anzukämpfen, verschlimmerte seine Symptome und führte zu wiederholten Zusammenbrüchen.

Olaf versuchte verzweifelt, durch Selbstoptimierung und Datenanalyse einen Ausweg zu finden, was ihn jedoch noch tiefer in die Erschöpfung trieb. Erst durch einen Zufall – ein YouTube-Video über Emotionsregulation bei Tieren und ein einfühlsames Telefonat mit einer Psychotherapeutin – begann er, seine verdrängten Emotionen zuzulassen. Durch Weinen, das Loslassen von innerem Widerstand und die Konfrontation mit seiner tiefen Sehnsucht nach Liebe, konnte er sein Nervensystem beruhigen.

Diese emotionale Öffnung führte zu einem Wendepunkt: Der ständige Stress ließ nach, und er entwickelte eine achtsame Haltung gegenüber seinem Körper. Er lernte, körperliche Warnsignale wie Müdigkeit oder Blutdruckabfall als Schutzmechanismen vor emotionaler Angst zu verstehen und loszulassen. Seine Genesung verlief in Wellen mit plötzlichen Sprüngen, bis die Krankheit schließlich vollständig verschwand.

Olaf betont, dass sein Weg nicht als Anleitung zu verstehen ist, sondern als Hoffnungsgeschichte. Er ist heute dankbar für die Erfahrung, da sie ihm ein erfüllteres, emotional verbundeneres Leben ermöglicht hat.

FAQs

Das größte Symptom war eine anhaltende Erschöpfung. Er schlief zwölf Stunden, brauchte mittags zusätzlich ein Nickerchen und hatte kaum Energie für alltägliche Aufgaben.

Das Training führte zu Überlastung und verschlimmerte seine Symptome. Er erlebte wiederkehrende Zusammenbrüche (PEM), die ihn letztendlich bettlägerig machten.

Er litt unter Schlafstörungen, konstanter Anspannung, Brain Fog, Migräne, plötzlichem Blutdruckabfall und sogar Knieschmerzen.

Durch ein YouTube-Video über Emotionsregulation und ein Gespräch mit einer Psychotherapeutin begann er, seine aufgestauten Emotionen zuzulassen. Er weinte und nutzte Meditation, um sich selbst besser wahrzunehmen.

Sie war der entscheidende Wendepunkt. Das Zulassen von Emotionen reduzierte seinen Stress, beendete die PEM und half ihm, eine tiefere Verbindung zu sich selbst und seiner Mutter aufzubauen.

Anfangs fühlte er sich von ihnen unverstanden. Durch seine emotionale Öffnung konnte er sich jedoch seiner Mutter annähern, während sein Vater weiterhin Schwierigkeiten hatte, die Situation zu akzeptieren.

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