Öl und Gas: Kommt die wahre Krise erst noch? / „Zu gefährlich“ – Warum Anthropic sein neues KI-Modell zurückhält
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Die Folge des Handelsblatt Today-Podcasts behandelt zwei Hauptthemen: die geopolitischen Risiken im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die Märkte sowie eine bahnbrechende KI-Entwicklung im Bereich Cybersicherheit. Zunächst wird die angespannte Lage nach einer fragilen Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA analysiert. Neue Eskalationsgefahren, einschließlich eines US-Ultimatum, sorgen für Nervosität an den Börsen, was sich in Kursrückgängen widerspiegelt. Trotz eines vorübergehend gesunkenen Ölpreises warnen Experten wie Fatih Birol von der Internationalen Energieagentur vor einem "schwarzen April", da Lieferketten für Öl und Gas langfristig gestört bleiben könnten, selbst bei einer politischen Entspannung.
Zweitens wird das neue KI-Modell "Claude Mythos" des Unternehmens Anthropic vorgestellt. Dieses Modell kann eigenständig kritische Sicherheitslücken in Software identifizieren und Angriffsszenarien darauf ableiten. Aufgrund des erheblichen Missbrauchspotenzials wird es vorerst nur ausgewählten Partnern wie Apple oder Microsoft zugänglich gemacht. Während die Technologie die Cybersicherheit langfristig verbessern könnte, indem sie Unternehmen bei der proaktiven Schwachstellensuche unterstützt, besteht kurzfristig die Gefahr, dass sie die Bedrohungslage verschärft, indem sie Angreifern mächtige Werkzeuge in die Hand gibt. Die Ankündigung dient auch der Positionierung von Anthropic als sicherer KI-Anbieter im Vorfeld eines möglichen Börsengangs.
Hallo und herzlich willkommen bei Handelsblatt Today. Wir sprechen hier bösnteiglich über wichtige Nachrichten und ihre Bedeutung für die Finanzwelt. Heute schauen wir natürlich auf die aktuellen Entwicklung im Krieg gegen den Iran und auf ihre Auswirkungen auf die Märkte, vor allem auf den Ölpreis. Warum uns da bei Öl und auch bei Gas die wahre Krise erst noch bevorstehen könnte, das ordnet gleich meine Kollegin Judith Henke aus Frankfurt ein. Und außerdem geht es um das KI-Unternehmen Anthropic. Anthropic hat nämlich ein neues KI-Modell vorgestellt, das Sicherheitslücken wie kein anderes finden soll. Und deshalb gleichermaßen fluch und segen für die Cyber-Sicherheit sein könnte. Das bespreche ich gleich mit unserem Tech-Experten Christoph Kerkmann. Heute ist Donnerstag, der 9. April und ich bin Tami Holderiet. Schön, dass sie dabei sind. Und wie immer gibt es zuerst das Markt-Update aus Frankfurt und da ist mir heute meine Kollegin Judith Henke zugeschaltet. Hallo Judith. Hallo Tami. Judith, heute kurz nach Mittag kamen die ersten Berichte. Dann in Trump setzt Europa wegen der Straße von Homus offenbar massiv unter Druck und fordert innerhalb weniger Tage Zusagen für eine militärische Beteiligung. Gleichzeitig wackelt die fragile Waffenruhe nach den heftigen israelischen Angriffen im Liebernern. Wie reagieren die Börsen auf diese Mischung aus politischen Druck und neuer Eskalationsgefahr? Ja, also man merkt deutlich, dass die Euphorie, die wir noch gestern gespürt haben, über die Waffenruhe verflogen ist. Wenn wir jetzt erst nach Asien schauen, da sahen wir heute Morgen, beziehungsweise Nacht. Bereits eine gedämpfte Stimmung der japanische Nikkei-Index gab um 0,5% nach der Topics-Ferlohr um 0,7%. Auch in China tendierten die Märkte schwächer. Die Anleger in Asien sind natürlich noch mal nervöser, weil die Sicherheit der Handelswege trotz der Verhandlung völlig unklar bleibt. Und Asien noch mal stärker abhängig ist von den Energielieferungen als Europa. Aber auch die europäischen Anleger sind nervös. Natürlich einerseits wegen der Situation im Nahen Osten bezüglich der Öl und Gas-Lieferung und natürlich auch wegen diesen neuen Ultimatum, was Trump hier setzt. Der Dachs notierte am Nachmittag rund 1% tiefer. Und das sieht man natürlich eine deutliche Ernüchterung nach dem massiven Kurssprung von über 5% am Mittwoch. Die Investoren machen sich auch Sorgen, dass der Konflikt durch die Angriffe im Liebernern erneut voll eskaliert und die Waffenruhe hinfällig ist. Hier noch was schon die Öl und Gas-Lieferung angesprochen. Über die sprechen wir später in der Sendung noch mal. Kannst du vielleicht erst mal ein bisschen grundsätzlicher noch erklären, was siehst du als die entscheidenden Faktoren für den nächsten Tag an? Viele Sankter von ab, ob die für das Wochenende geplanten Friedensverhandlung in Pakistan wie geplant stattfinden können. Die Sicherheitsverkehrung wurden dort massiv verschärft. Die Delegation werden heute Abend bereits erwartet. Aber die Rhetorik, die derzeit an den Tag gelegt wird, ist natürlich Gift für die Aktienkurse. Der Iran droht mit starken Reaktionen, Israel betont, dass die Waffenruhe für den Liebernern nicht gilt. Das Risiko eines Abbruchs der Gespräche bleibt extrem hoch. Und zusätzlich zur Geopolitik rückt dann auch noch die Zinspolitik. Vor allem in den USA wieder in den Fokus. Die Protokolle der US-Notenbank Fett haben gezeigt, dass eine wachsender Zahl von Mitgliedern wegen der Inflation sogar Zinserhöhungen vernotwendig halten könnten. Wir warten jetzt erst mal gespannt darauf, wie sich die US-Inflation entwickelt sollten. Natürlich sollte hier die Zahlen hoch aushalten. Dann könnte das die Märkte zusätzlich belasten. Also nochmal ganz unabhängig vom Geschehen im Nahnosten. Okay, dann lass uns jetzt trotzdem nochmal auf Einzelwerte schauen. Gibt es da welche, die du heute besonders spannend fandest? Ja, da gibt es heute eine gewisse Zweiteilung im Dachste. Gewinner ist BASF, die Akze liegt derzeit rund 2% im Plus. Das liegt vor allem an höheren Verkaufspreisen, die der Chemiekonzernen durchsetzen konnte. Und auf der anderen Seite steht SAP als deutlicher Verlierer mit einem Minus von derzeit etwa 6%. Das ist vielleicht auf den ersten Blick überraschend, weil es ja eigentlich positive Nachrichten gibt über eine Kooperation mit der Telekom zur Entwicklung einer Bürger App für die Bundesregierung. Aber offenbar ist einfach der Druck im Markt aktuell zu groß. Ja, außerhalb des Dachs ist Gares Heimer ein Thema. Da liegt die Akze derzeit etwa 3% im Minus. Der Verpackungskonzernen muss den Estdags verlassen, weil da sein Jahresabschluss nicht frisst gerecht vorgelegt hat. Ja, und wer auf den Automobilsektor schaut, Mercedes liegt derzeit auch etwa 3% im Minus und meldet trotz einer Modelloffensive erneut sinkende Verkaufszahlen. Und gleichzeitig, wenn man zu Konkurrenz schaut, der Chef des chinesischen Konkurrenten BYUD, der wandt auch noch vor einer brutalen Knockoutphase in der Branche, also vor einem herrte Konkurrenzkampf. Ehe Autos könnten natürlich auch von der Lage von der Energiekrise profitieren. Beweis, es bleibt auf jeden Fall an vielen Fronten sehr spannend. Dann erst mal danke bis hierhin Judith und bis gleich. Bis gleich. Und wie immer hier der wichtige Hinweis, alles, was wir in diesem Podcast besprechen, ist keine Anlage-Imfählung, sondern dient rein ihre Information. Für mögliche Verluste übernehmen wir keine Haftung und an möglichen Gewinnen werden wir auch nicht beteiligt. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Bleiben Sie dran. Die Energie-Märkte sind in Bewegung. Schuldenergie beobachtet den Markt kontinuierlich und kombiniert Sport- und Terminmarkt. Wir empfehlen Einkaufszeitpunkte, sich an Preise frühzeitig ab und stabilisieren so ihre Kosten. Gleichzeitig bleibt ein Teiflexibel, das Ergebnis, Planbare und Wettbewerbsfähige Energie kosten. Informieren Sie sich jetzt auf Schuldpunkt.de. Schuldenergie, Powerful Partnership. Zugefährlich für die Öffentlichkeit. Das sagt das Startup-Enthropic über sein neues Modell "Mithos". Es kann auf ein wahr eigenständig Sicherheitslücken in IT-Systemen aufspüren und zwar in einem Ausmaß, das Selbstexpertin und Experten überrascht hat. Und nicht nur das, das Modell kann daraus direkt ableiten, mit welchen Angriffstaktiken man diese Sicherheitslücken am besten nutzen und attakieren könnte. Enthropic hat sich deshalb entschieden, das Modell erstmal nicht frei zugänglich zu machen und stellt es nur ein paar ausgewählten Partnern zur Verfügung, zum Beispiel Amazon, Apple, Google und Microsoft. Was bedeutet dieses neue Modell für unsere digitale Sicherheit? Stehen wir jetzt vor einer neuen Eskalationstufe im Cyberraum? Und welchen Einfluss könnte das Modell auch auf die Bewertung von Enthropic haben? Mit Blick auf einen potenziellen Börsengang noch in diesem Jahr? Überall das spreche ich jetzt mit meinem Kollegen Christoph Kerckmann aus dem Handelsblatt Tech-Team. Hallo, Christoph. Hallo, Tommy. Christoph, zu gefährlich für die Öffentlichkeit, sagt Enthropic über Mythos. Wie ernst sollten wir diese Aussage nehmen? Zumindest Enthropic meint das sehr ernst. Das Unternehmen argumentiert dieses neue Basismodell "Clawed Mythos Preview", wie es in Fuller Schönheit heißt. Kann so zuverlässig Sicherheitslücken entdecken, dass daraus eine große Gefahr für die IT in Fragestruktur unser vernetzten Welt entsteht. Bei Tests will Enthropic sehr schwerwiegende Sicherheitslücken in jedem wichtigen Betriebssystem und in jedem Browser gefunden haben. Das sind Sicherheitslücken mit den Angreifers aus der Ferne Kod ausführen können und damit auch das System übernehmen könnten. Insofern ist es tatsächlich sehr schwerwiegend. Ein sehr markantes Beispiel ist, gibt ein Betriebssystem, das heißt OpenBSD, ein sehr altes Betriebssystem, das besonders einen besonderen Fokus hat auf Sicherheit und hohe Code-Kalität. Das kommt zum Beispiel in vielen Firewalls zum Einsatz und Enthropic hat eine Schwachstelle gefunden in OpenBSD, die 27 Jahre alt ist. Das heißt, viele, viele Entwickler haben sich dem Programm Code angeguckt, aber diese Sicherheitslücken nicht gefunden. Und wegen dieser Erkenntnisse, also insgesamt von mehrere Tausend Sicherheitslücken angeblich gefunden und wegen dieser Erkenntnisse hat Enthropic sich eben entschlossen, das Modell nicht allgemein zur Verfügung zu stellen. Was ist gerade beschrieben? Können wir vielleicht da nochmal kurz einhaken und über die Technik dahinter sprechen. Wie findet das Modell denn diese Sicherheitslücken und was kann es, was eben andere Modelle bislang nicht können? Es gibt einige Entwicklungen, die zusammenkommen und die auch jetzt nicht nur für Enthropic gelten. Erstens die großen Sprachmodelle, die zum Einsatz kommen, LLMs, die verstehen sich auf den Umgang mit Sprache. Das kennen wir, wenn wir Chatten, zum Beispiel mit ChatchbT oder mit Claude von Enthropic, sie verstehen sich aber auch auf den Umgang mit Programmcode. Also sie können Software analysieren und erklären, sie können auch Software schreiben, zumindest Vorschläge machen und teilweise auch schon ganze Module autonom schreiben. Und mit jeder Generation werden die Fähigkeiten immer besser. Zweitens arbeiten Hersteller wie Enthropic, Rob May, oder auch Google daran, dass diese Modelle in mehreren Schritten Schlussfolgerungen treffen können. Das wird reasoning genannt in der Branche. Das heißt also die Modelle geben nicht mehr.
sondern sie können selber von einem bedankelichen Schritt zum nächsten kommen. Und was halt drittens hinzukommt, diese Systeme agieren zunehmend autonom. Man spricht auch teilweise von Agenten oder agentischen Systemen, die also eben eine eigene Handlungen vornehmen können. Das Modell kann jetzt in diesem konkreten Fall in einem Durchlauf erstmal den Programmcode lesen, das Programm, das es analysieren soll. Es kann Hypotesen aufstellen über die Schwachstellen und auch aus Testen. Und weil sie immer ein Computer ist, der nicht schläft, kann das an vielen Stellen gleichzeitig passieren. Das heißt, man kann viel schneller als Menschen, das bisher alleine konnten, zum Beispiel Schwachstellen entdecken. Und das finde ich nämlich den total entscheidenden Punkt. Das eine ist natürlich, wie du gesagt hast, dass das Schwachstellen findet und schon tausende Schwachstellen auch im Verbreitetasoftware entdeckt hat. Aber eben auch, dass es diese Schwachstellen dann auch gezielt attakieren kann und selbst Entwickler habe ich bei dir gelesen, ohne viel Hintergrundwissen mit Hilfe dieses neuen Modells-Angriffe auf solche Lücken bauen konnten. Was bedeutet das denn für unsere Cyber-Sicherheit ganz generell gefragt? Es gibt ja in der IT-Sicherheit seit jeher eine Asymmetrie. Der Angreifern reicht im Prinzip eine Schwachstelle, nicht immer, aber in vielen Fällen eine Schwachstelle, um den System einzudringen. Die Verteidiger dürfen sich so gesehen, keine Fehler erlauben. Das ist ein bisschen wie beim Fußball, wo der Torwart und der Stürmer auch so eine gewisse Asymmetrie haben. Dieses neue System ist noch nicht in der Breite getestet worden. Das heißt, wir müssen sehen, wie es sich dann wirklich verhält, wenn alle Menschen das nutzen, wenn sie auch die Annahmen von Enthropic vielleicht überprüfen. Was wir aber grundsätzlich sehen, ist, dass sich durch die Entwicklung der Sprachmodelle bei Enthropic und auch bei der Konkurrenz diese Asymmetrie verstärken könnte. Man muss sich vor Augen halten, bis dann ist es sehr, sehr teuer, sichheitslücken zu suchen und auch Angriffsprogramme dafür zu schreiben. In der Branche spricht man davon zero day exploits. Das sind eben Programme, die bislang unbekannte Sicherheitslücken auszunsten können. Derzeit ist das vor allem staatlichen Akkführen vorenthalten. Das könnten also zum Beispiel Spionen sein oder groben Siebenauftragte starten. Das ist zu befürchten, dass jetzt auch viel mehr Akteure in der Lage sein werden, Sicherheitslücken zu entdecken und auszunutzen. Und die entsprechende steigt natürlich die Bedrohungslage. Was ist zum Beispiel, wenn kriminelle, solche Sicherheitslücken entwickeln, damit in Systemeindring und Daten verschlüsseln. Ransung, oh ja, wir haben das genannt, ist ein sehr, sehr großes Problem für die Wirtschaft. Wie sich das genau infalten wird, können wir jetzt nicht sagen. Dafür ist es noch zu früh. Dafür ist das Modell auch noch nicht in der Breite verfüllen. Eine Erfahrungswert ist aber, dass die Fähigkeiten, die in einem Spitzenmodell, also in einem Spitzen KI-Modell verfügbar sind, nach sechs bis sieben Monaten oft auch schon in anderen Modellen verfügbar sind und dass sich dieses Wissen also verbreitet. Und mal umgekehrt gefragt, könnten solche Technologien nicht langfristig auch für mehr Sicherheit sorgen, weil man eben selber schon die eigenen Schwachstellen entdeckt, bevor sie vielleicht jemand der Böses will entdeckt? Absolut und das ist ja auch die Idee, dieser Allianz, die in Thropic gründet. Man möchte ja dieses Werkzeug an die Unternehmen geben, damit sie ihre Systeme absichern und herden können. Software ist ja nie perfekt, es gibt immer Sicherheitslücken, egal, wie viel Aufwand man da reinsteckt. Und wenn Entwickler den Programmcode künftig vorab automatisiert, prüfen, steigt hoffentlich die Qualität klar. Man muss sich aber auch vor Augen halten, dass weltweit viele, viele Millionen sein Programmcode aktuell, im Einsatz sind, die müssten Entwickler auch alle überprüfen und ausbessern. Und die Frage ist, wie schnell sie dazu in der Lage wären. Also ich glaube schon, dass diese Technologie helfen könnte, es soft wäre sicherer zu machen, wie die Übergangsphase aussieht. Das ist allerdings die große Frage. Jetzt ist bei der ganzen Sache ja auch ganz spannend, das Timing. In Thropic hat einen hochgerecheten Jahreswert von 30 Milliarden Dollar und will, das hört man zumindest so ein bisschen in der Presse und man muss bald an die Börse gehen. Wie sehr ist diese Sicherheitsinitiative, wie sie es ja nennen, auch Teil einer Wachstumsgeschichte, die man der Börse gut erzählen will? Project Glasswing, also diese Allianz, die perfekt zur Selbstdarstellung von Thropic. Das Start-up entwickelt sehr mächtige KI-Technologie. Das ist ja auch die Selbstdarstellung, positioniert sich aber gleichzeitig auch als ein sicherer Anbieter, dem die Sicherheit sehr wichtig ist, auch durchaus im Kontrast zu OpenAI, wo der Gründer-Dario-A-Modell früher selber auch war. Und es zurückhalten dieses neuen Modell, dürfte sicherlich zur Markenbildung beitragen. Und eine Sache darf man nicht vergessen. In Thropic positioniert dieses neuen Modell auch als ein Mittel für die Verteidigung. Also, sprich um die eigenen Systeme zu herken. Die Partner in der Allianz, da sind ja Apple, Amazon, Microsoft dabei, nutzen MÜVORs ja, um proaktiv Sicherheitsfügen zu schließen. Und insofern gibt es da ja ein unmittelbaren Effekt für die Nutzung dieses Modells und auch für den Umsatz. Und es ist natürlich auch Marketing für alle anderen Unternehmen, die dann ihren eigenen Programmcode künftig ab sichern wollen. Und wenn wir jetzt zum Abschluss vielleicht noch mal so ein bisschen Strich drunter machen, ist MÜVORs eher eine gute oder eine schlechte Nachricht aus Cyber-Sicherheits-Aspekten in deiner Meinung nach. Für in Thropic ist es sicherlich eine gute Nachricht, was die Cyber-Sicherheit betrifft. Da habe ich so meine Zweifel, klar ist aber, dass die Entwicklung der gesamten Branche in die Richtung geht. Das heißt, die KI-Technologie an der gerade gearbeitet wird, wird es immer mehr erleichtern, automatisiert, Sicherheitslücken oder falsche Konfiguration zu entdecken. Das ist nicht nur ein Thema von In Thropic, sondern von allen anderen. Ich fühle, dass uns einige ganz schön bewegt, Monate und Jahre bevorstehen, wenn diese Modelle wirklich reif werden und breit verfügbar sein werden. Vielen Dank, Christoph, für deine Einschätzung. Sehr gerne. Nach der vorsichtigen Erleichterung von gestern, scheint die Lage im Nahen Osten heute schon wieder deutlich angespanter. Denn wir haben es eben auch schon im Marktbericht kurz besprochen. Die Waffenruhe zwischen Iran und den USA hat kaum begonnen, da bröckelt sich schon wieder. Trotzdem bleibt der Ölpreis heute erst mal weiter unter der Marke von 100 Dollar, unter die, weil gestern nach Ankündigung der Waffenruhe gefallen. Doch diese Entspannung könnte trügerisch sein, und es nicht nur, weil aktuell niemand weiß, ob die Waffenruhe hält. Denn in der realen Versorgung spitzt sich die Lage weiter zu. Der Chef der internationalen Energieagentur Fatibi-Roll warnt deshalb vor einem Zitat schwarzen April. Und um all das einzuordnen, spreche ich jetzt nochmal mit meiner Kollegin Judith Henke, unserer Expertin für Rohstoffe. Hallo, nochmal Judith. Hallo, Tommy. Judith, die Lage ist ja sehr dynamisch gerade. Das ist wahrscheinlich noch unter Trieben gesagt. Aber auf den ersten Blick sieht es zumindest vorsichtig nach Entspannung aus. Der Ölpreis ist weiter unter 100 Dollar. Ich habe es eben schon gesagt. Es gibt eine zwar unsichere, aber immerhin Waffenruhe. Die Straße von Hormuz könnte bald geöffnet werden. Warum waren Experten wie beruhlt trotzdem so nachdrücklich? Ja, weil die Erleichterung etwas vor eilig gewesen sein könnte. Natürlich hoffen jetzt viele, dass sich der Rohstoffmarkt, der Energiemarkt normalisiert. Und diese Hoffnung sind da, glaube ich, jetzt auch gerade noch, wer weiß, wie lange eingereist. Aber es ist natürlich Waren-Experten wie Birol von der internationalen Energie-Agentur nicht umsonst vor einem schwarzen April. Denn selbst wenn jetzt diese Waffenruhe stabil wäre und die Straße von Hormuz geöffnet wäre, dann würden sich trotzdem erst mal knapp halten bei uns und in Asien bemerkbar machen. Dass sie sie machen, sich bereits bemerkbar. Denn es ist so, dass sich an Energiemarkt generell eng pässt erst mit einer zeitlichen Verzögerung bemerkbar machen. Die Händler reagieren zwar auf die politische Entspannung aktuell, aber das physische Öl, das wir im April jetzt brauchen. Das ist schlichtweg noch nicht da oder da treffen die allerletzten Tanke erst mal ein. Kannst du denn ein bisschen einordnen? Wie lange würde es realistisch dauern, bis sich solche Lieferketten wieder normalisieren? Allein bis die Logistik sich normalisiert, also bis die ganzen Staus an der Straße von Hormuz sich aufgelöst haben, bis dann auch wieder die Tanke richtig beladen sind und bis im Prinzip alles wieder reorganisiert ist. Würde es schon so zwei Wochen dauern. Also genau die Zeit, die jetzt erst mal vereinbart wurde. Das heißt, wenn danach die Straße von Hormuz gestossen ist, dann hat sich gerade mal so die Logistik wieder neu arrangiert und dann auch noch umsonst. Ja und noch drastischer ist es bei Stilllegungen, einige Ölprotizenten haben ihre Produktionen stilllegen müssen, weil die Lager voll sind, weil wiederum die Lieferung ja nicht auf die Tanke verladen werden können. Und das dürfte ungefähr mehrere Monate dauern, bis da die Produktion wieder hochgefahren wird. Und noch länger dauert das natürlich bei Reparaturen, denn einige Energieinfrastruktur war der auch getroffen von Angriffen, besonders drastisch in Kathar, die riesige LNG-Anlage. Da dürfte es sogar mehrere Jahre dauern, bis da die Produktion wieder vollständig hergestellt ist. Wie viel Öl und Gas fließenden gerade durch die Straße von Hormuz? Ja, normalerweise sind das rund 20 Millionen Barrel Ölprotag, die durch die Straße von Hormuz fließen. muss fließen, das ist etwa ein
5. der weltweiten Versorgung, die bei ungefähr 100 Millionen Barrel-Öl pro Tag liegt aktuell sind diese Ströme jedoch um 95 Prozent eingebrochen. Es passieren eigentlich fast nur noch iranische Schiffe, die Straße von Humus, die bewegen ungefähr 1,5 bis 1,8 Millionen Barrel und die gehen auch nicht an den europäischen Markt, die gehen ja hauptsächlich nach China, teilweise nach Indien, nach Malaysia angeblich, aber das ist der Umweg, den China nimmt ja und bei Flüssig-Gaster ist die Lage noch extremer, hier findet seit Wochen praktisch gar kein Transport mehr statt. Es gibt aber ja Pipelines als Alternativen. Kannst du mir einordnen, wie viel kann tatsächlich umgeleitet werden, was für eine Alternative können diese Pipelines tatsächlich sein? Ja, also da gibt es einmal die East-West Pipeline in Saudi Arabien, die ist eigentlich im allerwichtigsten der Zeit, die hat eine Kapazität von 7 Millionen Barrel pro Tag und derzeit auch wird auf voller Auslastung betrieben und ja etwa 5 Millionen Barrel pro Tag werden derzeit über diese Pipeline an einen Hafen, Janbu, am Roten Meer, weitergeleitet und geht an die Kunden Saudi Arabiens wird als exportiert, 2 Millionen Barrel pro Tag werden aber für den eigenen Bedarf des Landes gebraucht. Ja, das ist eigentlich die wichtigste Pipeline, es gibt noch eine Pipeline der Vereinigten arabischen Emirate, die transportiert 1,5 Millionen Barrel pro Tag, die ist auch voll ausgelastet. Der Irak, der ja der zweitgrößte Produzent der Golfregion ist, der hat eigentlich kaum nennenswerte Ausweichmöglichkeiten, also LKW-Transporte, wenn jetzt viel so riskant, das gibt noch eine Pipeline nach Kultestan, die transportiert aber nur 300.000 Barrel pro Tag, also keine nennenswerte Zahl. Ja, deshalb sind Iraksexporte auch massiv eingebrochen im März um fast 97 Prozent. Irak hat auch seine Produktion, das hatte ich vorhin angesprochen, sehr stark stilllegen, müssten ungefähr 80 Prozent, weil eben die Lager voll sind. Und wie groß sind die Risiken von diesen alternativen, zum Beispiel, "Bedschüss, Rote Meer"? Ja, das ist das zweite Problem. Also, es haben ja gerade gestern gesehen, die Iraner wissen natürlich, dass es diese Pipeline gibt in Saudi-Arabien und ja, gestern im Rahmen dieser sehr erfolgreichen Waffenruhe, wurde dann erst mal mit Hilfe von Drohnen eine Pumpstation entlang der Pipeline attakiert. Die Schäden halten sich laut dem Betreiber offenbar in Grenzen, aber es zeigt natürlich, dass diese Pipeline verwundbar ist und eben angegriffen werden kann. Natürlich kann auch der Hafen, also Jan-Buh angegriffen, werden, der wurde auch bereits schon angegriffen, der liegt in Reichweite der Huttirebällen aus dem Jemen und Stichwort Huttirebällen, dass das Öl muss natürlich über das Rote Meer transportiert werden. Und ja, da natürlich, wir erinnern uns, gab es diese vielen Angriffe der Huttirebällen auf Schiffe in den vergangenen Jahren. Das hat sich zwar in der letzten Zeit beruhigt, aber die Gefahr ist natürlich noch da. Das heißt auch hier, das ist eine Option, die ist ja das auch eine ticken der Zeitbomb, wo natürlich dran. Also alles, alles Alternativen und Optionen mit deutlichem Einschränkung. Das heißt, wenn ich jetzt alles zusammennehme, was du gerade gesagt hast, stehen uns dann in Europa nach den starken Preissteigerungen der letzten Wochen, zunächst jetzt mal konkrete Knappheiten bevor. Ja, das kann man schon auf jeden Fall sagen. Ja, also die Gefahr ist serial. Asien leidet bereits jetzt unter dem Versiegende Lieferung und Europa wird dazu nächsten Brennpunkt-Experten gehen davon aus, dass das letzte Schiff mit Diesel aus der Naostregion in Europa voraussichtlich am 10. April ankommt und danach könnte es insbesondere bei Diesel und auch bei Kerosinen zu spürbaren Versorgungsengpässen kommen. Und welche Auswirkungen wird das auf den Markt haben? Ja, die Preise durften dann perspektivisch natürlich wieder steigen und was ich auch recht interessant finde. Wir sprechen ja bei Öl, vor allem die ganze Zeit, über diesen Preis mit Lieferung im Juni, also in der Zukunft. Aber wenn man auf den Ölpreis schaut mit der Auslieferung in den nächsten 10 bis 30 Tagen, quasi dated branch, Öl was direkt ankommt, dann ist der Preis da zeitweise auf 145 US-Dollar Probaril gestiegen. Also das sind Rekordstände und das zeigt, dass wir uns schon jetzt quasi im Übergang von den spekulativen Preissteigerungen hin zu einer akuten physischen Knappheit befinden, die dann eingepreist wird. Und welche real wird täglichen Folgen davon sehen wir vielleicht schon oder werden wir in Zukunft sehen? Also Stichwort, Energie, Span, Einschränkung im Alltag, sowas? Ja, wir sehen das leider auch schon jetzt. Also vor allem in Asien, da gibt es schon Obergrenzen für Kraftstoffabgabe in mehreren Ländern. In Europa ist das derzeit für Slovenien der Fall. Ja und in Südkorea werden Bürger gebeten, das Auto einen Tag pro Woche stehen zu lassen. Das weckt glaube ich bei vielen älteren Zuhörern hier noch Erinnerungen an die Sonntagsfahrverbote. Ja und in vielen Ländern wurde auch eine Homeoffice Pflicht für den öffentlichen Dienst eingeführt. Was ich besonders drastisch finde ist, dass in einigen Südost-Asiatischen Ländern zum Beispiel Laos oder Bangladesh die Schulen geschlossen oder die Schulwoche verkürzt wurden, um Energie zu sparen. Also da wurde quasi an der Bildung gespart, das muss man sich mal für anschaulichen. Ja, tatsächlich sehr drastisch. Ist das zuvor ein gesagt, es dauert mindestens zwei Wochen bis sich Lieferketten wieder normalisieren könnten. Was wäre denn ein Scenario, bei dem sich die Lage kurzfristig wirklich entspannt und was müsste dafür passieren? Also für eine echte Entspannung, was du die Straße von Humus vollständig bedingungslos und ohne iranische Kontrolle geöffnet werden? Ja, gut, auf das passiert. Ist die Frage, es ist auf jeden Fall zur Zeit, ja, ich weiß nicht, ob ich als Rederei der aktuellen Öffnung des Straße von Humus so vertrauen würde. Ja und was natürlich letztendlich den Markt absolut wieder beruhigen würde, wäre ein Frieden. Also ein Ende der Kampfhandlung, weil so lange da weiterhin auch der Waffen stillstand missachtet wird. Da ist natürlich keine Aussicht darauf, dass ich da Lieferketten normalisieren. Bleiben Sie dran. Die Energiemärkte sind in Bewegung. Schuldenergie beobachtet den Markt kontinuierlich und kombiniert Spot- und Terminmarkt. Gleichzeitig bleibt ein Tiflexibel, das Ergebnis, Planbare und Wettbewerbsfähige Energie kosten. Ganz praktisch vielleicht noch mal zum Schluss, was bedeutet das also alles für Unternehmer und Verbraucher in den nächsten Wochen? Ja, also wir dürften uns darauf einstellen, dass jetzt quasi wir von der Phase der steigenden Preise von der Erwartung der Knapheit hin in die Phase übergehen, wo wir Knapheiten spüren. Das bedeutet für Unternehmen Lieferengpäse und natürlich höhere Energiepreise. Und für uns Verbraucher könnte das natürlich auch teurer werden. Also ich glaube wir dürften uns noch länger über Spritpreise über zwei Euro Polita ergern. Und ja vor dem Hintergrund finde ich persönlich auch diese Vorschläge, wie man jetzt die Spritpreise senkt oder Autofahrer entlastet. So ein bisschen schwierig, weil die Preise ja eine echte Knapheit widerspiegeln. Und dann vielleicht auch gut ist, wenn man sich seine Autofahrten dreimal überlegt. Ja, das können natürlich hier auch Spanemaßnahmen folgen. Es wird ja jetzt schon über einen Tempolimit diskutiert. Viele Autofahrer fahren ja schon von selbst langsamer. Ja, ich denke solche Homeoffice-Maßnahmen oder Empfehlung könnte es geben. Ich glaube jetzt, dass es zu Schließung von Bildungseinrichtungen kommt oder so, das halte ich für Untergangs-Szenarien, aber natürlich so lange die Waffenruhe sehr fragil ist oder sogar die Kampfhandlung wieder konkret aufgenommen werden. Wir dürfen uns darauf gefasst machen, dass wir weiterhin hohe Preise mindestens haben. Vielen Dank, Judith, für deine Einschätzung. Gerne. Das war Handelsblatt Today für heute. Der Redaktionsschluss war wie immer um 16 Uhr. Und wenn Sie jetzt noch Fragen oder Feedback für uns haben, dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an. Today @handelsblatt.com. Sie erreichen uns Hosts auch immer überlinkt in oder Instagram. Oder Sie kommentieren einfach auf der Podcastblatt vom Irraval, wie Ihnen diese Folge gefallen hat. Ich bedanke mich, bei Max Rex für die Produktion der Sendung und natürlich bei Ihnen fürs Zuhören. Machen Sie es gut und bis bald. Fast sechs Jahre ist der Absturz von Wirecard jetzt her. Aber wie sind eigentlich die letzten 48 Stunden da vorab gelaufen? Ich bin Cybergoode und ich bin Ina Karabas. Wir sind die Host von Hannes Bad Crime dem Podcast über die spannendsten Streitfälle der deutschen Wirtschaft. Wir bringen die Mails, Chatnachrichten und Fotos der letzten 48 Stunden von Wirecard live auf die Bühne. Und jetzt gibt es neue Termine. Anfang Juni kommen wir auch nach Hamburg, Frankfurt und Köln. Tickets gibt es auf hannenswartpunktkommen, schreckstreit.
Crime Life, wir freuen uns auf euch!
Podcast Summary
Key Points:
Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten belasten die Finanzmärkte, da eine fragile Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA zu bröckeln droht und ein US-Ultimatum die Unsicherheit erhöht.
Das KI-Unternehmen Anthropic hat ein neues Modell namens "Claude Mythos" entwickelt, das autonom Sicherheitslücken in Software aufspüren und Angriffe darauf simulieren kann, was sowohl Chancen als auch Risiken für die Cybersicherheit birgt.
Trotz kurzfristiger Beruhigung am Ölmarkt warnen Experten vor anhaltenden Versorgungsengpässen und einem "schwarzen April", da die Lieferketten durch die Krise im Nahen Osten langfristig gestört sind.
Summary:
Die Folge des Handelsblatt Today-Podcasts behandelt zwei Hauptthemen: die geopolitischen Risiken im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die Märkte sowie eine bahnbrechende KI-Entwicklung im Bereich Cybersicherheit. Zunächst wird die angespannte Lage nach einer fragilen Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA analysiert. Neue Eskalationsgefahren, einschließlich eines US-Ultimatum, sorgen für Nervosität an den Börsen, was sich in Kursrückgängen widerspiegelt. Trotz eines vorübergehend gesunkenen Ölpreises warnen Experten wie Fatih Birol von der Internationalen Energieagentur vor einem "schwarzen April", da Lieferketten für Öl und Gas langfristig gestört bleiben könnten, selbst bei einer politischen Entspannung.
Zweitens wird das neue KI-Modell "Claude Mythos" des Unternehmens Anthropic vorgestellt. Dieses Modell kann eigenständig kritische Sicherheitslücken in Software identifizieren und Angriffsszenarien darauf ableiten. Aufgrund des erheblichen Missbrauchspotenzials wird es vorerst nur ausgewählten Partnern wie Apple oder Microsoft zugänglich gemacht. Während die Technologie die Cybersicherheit langfristig verbessern könnte, indem sie Unternehmen bei der proaktiven Schwachstellensuche unterstützt, besteht kurzfristig die Gefahr, dass sie die Bedrohungslage verschärft, indem sie Angreifern mächtige Werkzeuge in die Hand gibt. Die Ankündigung dient auch der Positionierung von Anthropic als sicherer KI-Anbieter im Vorfeld eines möglichen Börsengangs.
FAQs
Die Börsen reagieren nervös auf die Eskalationsgefahr und politischen Druck, was zu Kursrückgängen führt. Besonders asiatische Märkte sind betroffen, da sie stark von Energielieferungen abhängen.
Neben der Geopolitik rückt die Zinspolitik, insbesondere in den USA, in den Fokus. Höhere Inflationszahlen könnten zu Zinserhöhungen führen und die Märkte zusätzlich belasten.
'Mithos' ist ein KI-Modell, das eigenständig Sicherheitslücken in IT-Systemen aufspüren und Angriffstaktiken ableiten kann. Es gilt als so mächtig, dass Anthropic es nicht öffentlich zugänglich macht, um Missbrauch zu verhindern.
Es könnte die Asymmetrie zwischen Angreifern und Verteidigern verstärken, da mehr Akteure Schwachstellen entdecken und ausnutzen können. Langfristig könnte es aber auch helfen, Systeme proaktiv abzusichern.
Selbst bei politischer Entspannung dauert es Wochen, bis Lieferketten normalisiert sind. Produktionsstilllegungen und beschädigte Infrastruktur könnten die Versorgung über Monate oder Jahre beeinträchtigen.
Die Logistik allein benötigt etwa zwei Wochen, um Staus aufzulösen. Produktionsstilllegungen dauern mehrere Monate, Reparaturen an Infrastruktur sogar Jahre, bis die Versorgung vollständig wiederhergestellt ist.
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