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Ohne Netz und doppelten Boden: Christianes Neustart im ecuadorianischen Dschungel - Life Reinvention after 40

56m 3s

Ohne Netz und doppelten Boden: Christianes Neustart im ecuadorianischen Dschungel - Life Reinvention after 40

In diesem Podcast-Interview spricht Host Melly mit Christiane Grill, die vor knapp zwei Jahren mit ihrem Mann und ihrem Sohn von Leipzig nach Ecuador ausgewandert ist. Sie lebten zuvor in Leipzig, wo Christiane im Marketing arbeitete. Der Auswanderungswunsch bestand schon lange, wurde aber durch familiäre Verpflichtungen immer wieder aufgeschoben. Schließlich fanden sie über YouTube ein Grundstück in der Nähe von Tena, am Rande des Regenwaldes, und setzten den Plan innerhalb von sechs Monaten um. Trotz anfänglicher Sprachbarrieren (sie sprachen kein Spanisch) und ohne das Land je zuvor besucht zu haben, hatten sie keine Bedenken, da sie auf ihre beruflichen Fähigkeiten vertrauten. Christiane betont, dass man mit einer Internetverbindung überall für internationale Unternehmen arbeiten kann. Anfangs verdiente sie Geld mit Backen. Sie sieht jeden Neuanfang als Chance, sich neu zu erfinden und verborgene Talente zu entdecken. In Ecuador schätzt sie die geringeren Lebenshaltungskosten und die entspannte Lebensweise der Einheimischen, die trotz geringer Sicherheit glücklich sind. Sie vermisst an Deutschland nur Freunde, Familie und bestimmte Lebensmittel, nicht das System. Die Familie plant, eine kleine Lodge zu bauen, um Besucher empfangen zu können.

Transcription

8993 Words, 52665 Characters

German
Wenn du dein Leben bewusst lebst und weißt was du kannst, ist es doch eigentlich egal, wo du hingehst. Es gibt immer eine Möglichkeit, um Geld zu verdienen. Und ich habe ja nur auch schon ein paar Jobs gemacht. Also ich war ja nur lange Zeit alleine ziehen mit meiner Großen. Und wirklich in dem Klecker Dorf, in Schleswig-Holstein, wo du halt jetzt auch nicht die Bombe-Job am Geboter hattest. Und da habe ich als Umgehälz zu verdienen, halt das Schuhesekretäringer arbeitet, kannst du auch machen. Und ich war super happy in dem Job. Und so kann es halt auch immer wieder Punkt in dein Leben geben, wo du sagst, okay, ich habe jetzt lange genug Marketing gearbeitet. Mach ich jetzt mal vielleicht komplett was anderes. Ja, vielleicht werde ich Autoren, weil ich schon immer Bücher schreiben wollte. Denn man kann das glaube ich auch immer mal als Chance sehen, was Neues auszuprobieren, sich neu zu erfinden. Herzlich willkommen, du hörst den Interview-Podcast Ami. Where Encoding myself means inspiring everyone. Die würde sich dein Leben verändern, wenn du ab morgen deine Träume mutig lebst. Wenn du ab morgen deine inneren Stimme, ganz da tief drin, einfach vertraust. Denn ich glaube jeder von uns hat ein ganz außergewöhnliches Talent. Und wir wurden designen das auch zu leben. Deswegen lad ich mir hier meine ganz persönlichen Heroes ein. Menschen, die ihren beruflichen Herzensweg gefolgt sind, die auch mal falsch abgebogen sind oder ganz von vorne wieder anfangen mussten. Und ich spreche mit den Mentoren, die dich auf diesem spannenden Weg begleiten, um dein absolut bestes Potenzial zu aktivieren. Ich bin dein Host, Melly. So zahlschöne Sie. Hallo, heute gibt es eine ganz besondere Folge. Ich spreche mit Christiane Grill, die gemeinsam mit ihrem Mann Alex vor sein Jahren, knapp zwei Jahren, ausgewandert ist, nach Ecuador. Wir haben zusammenleipzig bei einem Sustainable Star-Up-Brand gearbeitet und die beiden haben nochmal komplett neu angefangen. Alles verkauft, alles auf den Kopf gestellt, die ganze Familie eingepackt. Und wir sprechen darüber, was, dass so alles an Veränderungen mit sich bringt, wie man die Meister, sie hat ganz viele Tipps und Tricks für jeden, der sich mit diesen Gedanken trägt. Und vor allem auch beruflich, wie man das Meistert, und nochmal komplett neu anfängt. Und warum man auf keinen Fall dramatische, ausonderer Schoss schauen sollte. Viel Spaß bei der heutigen Folge. Hallo, liebe Christiane. Ich freue mich, dass wir heute sprechen können. Wir kennen uns schon eine Weile. Eine ganze Weile, jetzt schon mehr haben wir zusammen gearbeitet. Ich danke dir, dass es heute Zeit nimmst, um mir über deinen. Ja, was ist das eigentlich, dein Auswanderer Leben zu sprechen? Ich bin ja selber so eine verrückte Nude, aber ich bin auch immer wieder total fasziniert und begeistert, wenn man das und Menschen hört, die eben so alles auf dem Kopf stellen. Und dann noch nicht mal so, ihr seid ja. Also ihr seid in Familie nach Ecuador ausgewandert, nach fast zwei Jahren jetzt, also vor, es fast zwei Jahren so. Und ja, wenn du, ich würde gern mal anfangen mit deiner Geschichte, wie kam es dazu? Wo kommst du her ursprünglich? Also wir kennen uns ja durch die Arbeitsurspränglich. Ja, dann freuen wir uns in Leipzig. Ich bin die Wand und die meiste. Genau, erzähl mal vielleicht so ein bisschen Background. Ja, also tatsächlich bin ich in Schleswig-Holstein geboren, bin gebürtiger ganz förder drin. Und hab da auch 30 Jahre geliebt, dass ich mal einen Mann kennengelernt habe. Dann haben wir 17 Jahre Leipzig zusammen gehabt. Und jetzt sind wir vor knapp zwei Jahren nach Ecuador ausgewandert, in den Regenwald. Und die Auswanderung, wir haben uns eigentlich so kennengelernt, wenn man nicht ich, ne? Also da hab ich nämlich gerade zu dem Zeitpunkt mit meinem Bruder nach Farm in Urgweigeschaut. Weil mein Bruder und ich hatten halt auch immer den Traum ausgewandern. Und ja, mein Bruder aber beruflich für sechs Jahre nach Sadinien wie Gangst du. Und ich bin dann halt in Leipzig. Und dieser Traum war halt immer schon da. Und vor knapp zehn Jahren, wenn wir sogar fast schon mal in Costa Rica gelandet. Also wir waren schon quasi auf dem Weg zu Flieger und da war es anzukucken. Ja, du und dein Mann dann Alex. Ja, genau. Also da werden wir dann auch mit der kompletten Familie ausgewandert. Aber dann kam wie oft halt so das Leben dazwischen. Waren für die Krankheitsfälle und Todesfälle in der Familie, so dass man halt sagen, oder wie gesagt, dann wir können, die einfach nicht mit gutem Gewissen irgendwie jetzt hier alleine lassen. Zusätzlich sind wir gepätsch wirkt. Also ich habe die Tochter mitgebracht, Alex hat die Tochter mitgebracht und gemeinsam haben wir unseren Sohn. Die Mittlere hat bei ihrer Mutter in Deutschland gelebt, also auch in Leipzig. Und du hattest sie halt nicht mitnehmen können. Und das war halt auch ein großer Punkt, wo wir uns dann zu dem damaligen Zeitpunkt halt einfach dagegen entschieden haben. Ja, und dann haben wir über YouTube unseren jetzigen Nachbar kennengelernt. Also Alex proct. Er hat eine Zeit lang immer gerne abends YouTube Videos geguckt, auch vom Auswandern. Und ist dann auf unseren Balken stusten? Aber ich habe mir das nicht alle mal. Und dann, also in Kerto hat mir selber gar nicht schon auf der Pfanne. Und dann kann mein Mann runterziehen, ja, seit Schatzflusshälsen von Kerto. Ja, guckt ihr den Waren? Ja, wir sind schon seit 20 Jahren in dieser Land und der ist super happy. Ja, und ich habe doch mal Überlegung. Und lustigerweise hatte der unser jetziger Nachbar, dann auch in der Nachbarschaft gleich noch ein Grundstück, was genau unseren Vorstellungen entsprach. Dann haben wir Näge mit Köpfen gemacht und haben glaube ich mit einer der schnellsten Auswand noch ungefähr hingelegt überhaupt. In halt von 600 Jahren haben wir in Leipzig alles verkauft. Haus und sind hier in der Ecke oder gezogen. Ja, genau. Da muss man noch dazu sagen. "Ja, ja, er hatte wirklich alles richtig gesettert." "Ja, er hat mir aus schon langer gehabt und Familie und Tiere. alles was als Zuge hört. Und die packt man einfach mal eben ein und da habt ihr keine. Denken gehabt oder. das war dann einfach so der Moment. Jetzt machen wir das jetzt oder nicht? Wir wussten, dass beide jetzt genau die richtige Zeitpunkt ist. Und wir hatten tatsächlich auch keinen Bedenken. Also, wir wissen, wir sind in einem Alter, wo wir unsere Fähigkeiten kennen. Weil das ist ganz oft so die Frage gewesen, "Ja, was macht ihr denn?" "Womit wollt ihr euer Geld verdienen, was wollt ihr beobstlich machen?" Und ist halt immer die Zeit heute, die gibt das ja alles heran. Du kannst ja egal, wo du dich auf diesem Planeten befinden, das mit einer Internetverbindung für internationale Unternehmen arbeiten. Zu überhaupt kein Problem. Oder wir waren auch jahrelang selbstständig. Wir wissen auch, was es heißt selbstständig zu sein. Also, wir wissen, dass wir solche Sachen stemmen können. Und von daher hatten wir diesbezüglich überhaupt keine Angst. Ja, habt ihr denn als ihr gegangen seid? Wie hat sich das angeführt? Habt ihr gedacht, so wie jetzt weg? Und jetzt kommen wir auch nie wieder oder war das immer so mal testen? Weil ich kenne das natürlich auch so ein bisschen. Und ich mache ja immer so ein Test erst mal. Du hast ja auch gedacht, betesten das jetzt erst mal, seit der erste Mal ein paar Monate hingefloben oder? Man muss dazu sagen, was das halt gleich erzählt hatte. Also wir waren beide noch nie in Latin America. Ja, genau. Den bitte ich gut. Mein Mann war einmal jetzt neun Tage vorher da, hat unser Grundstück gekauft. Wir strecken, weil wir haben beide keine Spanien gesprochen. Also unser Sohn auch nicht. Und wir haben uns aber klar, wir kommen jetzt auch nicht mehr zu können. Also ob wir jetzt tatsächlich hier stranden und hier bleiben. Das steht auch in einem anderen Blatt. Weißt ja nie, wo es ein Hinverschlägt. Also, Ecuador an sich ist ja auch super vielseitig. Du hast ja ganz wunderbare Hochtele, die so schön sind, wo du dann auch mal einen Kamin anmachen kannst, wenn es mal ein bisschen Kälter draußen bist oder so. Also das wäre vielleicht auch noch so eine Überlegung. Aber jetzt machen wir erst unser Haus fertig. Und nicht gerade einen kleinen Lodsch auf. Da haben wir noch so viel noch beschäftigt wie es in jahrig. Du kommst ja eigentlich aus einem, also beide am Ende. Ja, wir haben zusammen gearbeitet. Da hast du für eine nachhaltige Marke so, das per Social Media gemacht und ganze Influencer Marketing und so. Das ist ja ein Kastennisse, viele verschiedene Dinge hast, ob international gearbeitet. Und lässt man das dann einfach so los. Der Alex, ihr wart ja im gleichen Unternehmen zusammen. Er hat Produkte sein gemacht und sagt man dann einfach so. Jetzt gut bei, altes Berufsleben. Oder hat dir euch einen Plan gemacht. Wusstet ihr, wie ihr euer Geld zukünftig verdienen werdet? Oder musstet ihr kein Geld verdienen? Oder wolltet ihr tatsächlich was ganz anderes machen? Und einfach bis rumboden. Wie du vorhin gesagt hast. Wir haben uns das komplett offen gelassen. Das erste Geld, was ich hier verdient habe. Es gibt immer Möglichkeiten, Geld zu verdienen, in dem ich Schokoladenkrim torte. Wir packen aber ja, die Leute lieben meine Schokoladenkrim torte. Oder auch brotig. Ich habe schon Geld verdient hier mit Brotbacken. Weil du hast tatsächlich sehr viele Deutsche hier. Und, bitte ich meine Porte. Das ist einfach so. Und deine Back- und Kochkünste, die kenn ich ja auch. Die sind gut. Da kann man Geld verdienen, das glaube ich. Ja, cool. Also, dann habt ihr es einfach so auf euch zukommen lassen, tatsächlich. Also, wie hättest du mir dann das vertrauen da so? Ja, ich glaube, wir sind ja nur auch keine 20 mehr. Und wenn du dein Leben bewusst lebst und weißt was du kannst, ist es doch eigentlich egal, wo du hingehst. Also, ich war ja nur lange Zeit alleine ziehen mit meiner Großen. Und wirklich im Klecker Dorf, in Schleswig-Holstein, wo du halt jetzt auch nicht die Bombe-Job am Gebote hattest. Und da habe ich als Umgelze verdienen, halt das Schusekriteringer arbeitet, kannst du auch machen. Und so kann das halt auch immer wieder Punkt in deinem Leben geben, wo du sagst, okay, ich habe jetzt lange genug am Marketing gearbeitet. Ja, vielleicht werde ich Autoren, weil ich schon immer wüerschreiben wollte. Man kann das glaube ich auch immer mal als Chance sehen, was Neues auszuprobieren, sich neu zu erfinden. Ja, machst du das generell so, dass du das so vertrachtest, dass du sagst, das ist so eine Chance, was Neues. Es gibt ja auch viele Menschen, die das immer so ein bisschen auch ängstlich betrachten und sagen, okay, wenn ich jetzt das Neues anfange, dann, oh Gott, was könnte da alles schiefgehen? Was könnte da alles passieren? Also ich habe jetzt auch gerade so auf meinem meiner Community, gab es auch mal so ein Thema, wo ich so ein paar Fragen gestellt habe, dazu warum die Menschen nicht wirklich das machen, wo nach sie gerufen werden, so innerlich. Und dann haben ganz viele gesagt, ja, sich fühlen sich da blockiert. Sie haben da irgendwie einen totaler Resistance innerlich. Und das hat diesen Stimme so zu folgen. Das bist du auch nicht, ne? Und das ist ja Angst getrieben, ne? Richtig. Das sind alles Ängste, die uns jetzt mal durch die Familie auch schon aufgespielt werden. Zum Beispiel, ich durfte kein Abitur machen, weil ich zum Beispiel in der Familie aufgewachsen bin, wo das Gang und Gebe war, das nur, da man arbeiten war, also noch sehr kratriage Formen, sozusagen. Mein Vater gesagt, was willst du denn mit dem Abitur mitchen? Du brust das noch nicht, du kriegst dir irgendwann Kinder und dann kümmerst du dich im Kinder, da brauchst du keine Abitur. Und da habe ich mich so bekwatschen lassen. Und da gibt man da, ich weiß, kenn das. Genau, das ist es. Denkt man nur die Leute, wollen das Beste für dich. Aber das, das letztendlich vielleicht gar nicht das Beste für dich ist, sondern dass du rausfinden musst, was für dich das Beste ist, ist es glaube ich das wichtigste. Und jeder, jeder Neu anfangen ist immer eine Chance, auch zu gucken, welche Talente man vielleicht zusätzlich auch noch hat. Oder seitens von sich, die man vielleicht gar nicht so wirklich wahrgenommen hat, und dann aber die Möglichkeit hat das zu bestielen. Und das ist vielleicht einen auch ganz anders glücklich machen kann, als vielleicht so ein 9-5-Job, der irgendwie natürlich sehr, sehr safe ist. Aber nicht immer ist sicherheit das Beste. Es gibt keine Sicherheit. Königst du die? - Genau, die gibt es nicht. Kannst du morgen in dein Auto streigen und hast die Hälfte von deinem Leben vielleicht nicht gelegt? Ja, ja. Ja, es ist auch, ich glaube die Menschen denken auch sehr oft, dass das so im Angestellten Verhältnis zu finden, sehr diese Sicherheit, dass sie denken irgendwie, oh nein, Selbstständigkeit, freibruflich arbeiten, mach ich mal lieber nicht, weil Angestellte seines Sicherer, ich glaube, das ist halt heute, vielleicht überhaupt nicht mehr ein Sicherer. Also eben Sicherheit schaffen, geht gar nicht. Du kannst nur versuchen, dich zu gut wie möglich aufzustellen und dann vielleicht zu eben verschiedene Dinge vielleicht zu machen. Das zu sagen, irgendwie du versuchst vielleicht, einen, zwei Sachen parallel zu machen. Aber diese Sicherheit, man versucht das immer zu erreichen, aber wir haben die ja nie, kann so viel zu schnell passieren. Ja, und das ist zum Beispiel, was, glaube ich, durch die Auswandera, bei mir noch mal sich mehr gefestigt hat. Das ist, wir leben hier in der Kitschwa, Gemeinde. Also Kitschwa sind hier in die Gene, wenn du siehst, für die ihr Leben bestreiten, die also ja noch weniger Sicherheiten haben als er jetzt mal wie Europäer, wo du Versicherung hast, wenn dein Haus abfackelt oder wie auch immer. Das gibt es hier einfach nicht. Viele der Menschen hier sind tagellöhner, das heißt, die gehen morgens los und suchen sich ein Job. Da weißt du, die Woche übernich, irgendwie wie viel habe ich am Ende der Woche verdient oder so was. Und sie leben trotzdem und tatsächlich leben sie sehr glücklich hier. Also wenn ich das manchmal sehe, die haben nie schlecht gelauene. Ja, wenn irgendwas schief geht oder so, die fliegen nicht. Wir haben ja wirklich intensiv auch mit denen zusammengearbeitet. Die sind so freundlich und so herzlich und so offen. Und das alles ohne Sicherheit funktioniert halt auch. Der Alusen-Buder-Punk, ich hab das gerade letztens auch von einem gehört, der nach Bali ausgewandert ist tatsächlich auch auf vielen Jahren. Und der hat das eins zu eins auch genau gleich gesagt. Die Menschen haben wirklich viel weniger und er hat auch viel weniger letzten Endes. Er hat da die Freiheit da auch online zu arbeiten, aber hat auch viel weniger aber. Es ist tatsächlich so, dass er einfach die Menschen viel glücklicher sind. Und er auch viel glücklicher, viel ausgeglichen. Das ist alles viel einfacher und viel weniger Stress getrieben. Ja, als in unserer Gesellschaft so, und vermisst du denn was in Deutschland? Also gibt es Dinge, die du auch vermisst. Das ist wirklich immer essen und Freunde und Familie. Aber an Deutschland, an sich an diesem ganzen System, wie ich ja nun lange Zeit gelebt habe, vermisst ich nichts. Also es ist eigentlich geplant, dass wir nächstes Jahr auf Besuch zurückfliegen. So richtig Bock hat da keiner von uns. Das ist schon so, vor allem wenn man sich so wofür dann, dass du lieber gern die Menschen zu dir bringen, geht es nicht. Doch, doch haben wir jetzt gerade. Also deswegen machen wir ja auch eine Lodsch, damit die Leute denn zu uns kommen können. Genau, ich wollte mal fragen. Also wie verdient ihr denn jetzt so euer Geld? Also ihr habt jetzt euer Haus gebaut? Ihr lebt in der Nähe von Kito, ja? Und dann. Kito ist überhaupt so. Also, Kito ist jetzt nicht so bombedürzt. Da kann man auch mal genau den Ort. Genau, wir leben in der Nähe von Tena und Tena, ist sozusagen das Tor zum Regenwald. Also wir wohnen wirklich am Rande des Regenwalds, also hinter uns kommt nicht mehr so gesagt. Und Kito ist halt wie gesagt die Hauptstadt, und die liegt auf 200.000 Meter Höhe, die liegt halt in den Anden und wir sind quasi vor den Anden. Also das Kito ist einmal komplett von den Anden durchzogen. Und wir leben halt unten. Ja. Und Alex, veriannt jetzt am Zuarbeiten im Juli? Also der arbeitet auch frei beruflich. Und ja, ich arbeite demnächst auch wieder. Bist du hinzumindest? Im Bissjet, er freicht aber. Also das ist tatsächlich die Freiheit, die ich mir nehmen kann, dass ich sage, hey, ich möchte halt nicht mehr als so und so viel arbeiten. Und hier in Ecuador reicht halt dieses Geld locker aus, um über die Runden zu kommen. Also die Kosten sind natürlich, um einiges geringer, bis auf bei Lebensmitteln. Und ich sage jetzt mal Luxus im Hüttern, also tunig ist Toia hier und mögelsit Toia oder so. Also umsonst ist es nicht, also das Leben ist erstaunlich, erstaunlich Toia, wenn man das vergleicht mit anderen Entdeckungsländern, wo man auch leben kann. Ja. Was müsste man dann? Also wenn ich jetzt so jemand wäre, der sich mit dem Gedanken auch so trägt, vielleicht so was zu machen. Also gerade Ecuador, das ist jetzt auch nicht so das Land, wo jeder sagt, da will ich hier nicht so in den Spanien. Es ist vielleicht ein bisschen exotischer, aber der eine oder andere wird das schon sehr spannend finden, denke ich. Aber was müsste man dann so, und ihr seid jetzt zu drin, eigentlich als Familie, mit Hund und mittlerweile auch noch mehr Tieren, die ihr glaub ich angesammelt habt in eurem Haus. Ich hab das aus Augenholfen mittlerweile dreigen worden, müde und enden und dann hatte ich bis vor kurzem noch einen Spicksbuh an aufgezogen, der ist jetzt mittlerweile Flüge und also du willst ungefähr wissen, was wir so im Monat bekommen. Ja, eben auf was man so ungefähr, oder so ungefähr, oder in der Woche, oder weißt du so für Einkäufe, Essen, trinken, also wir geben so im Schnitt für Lebensmittel in Monat so bummlich 700 Dollar aus. Man muss aber zum Vergleich sagen, also durchschnitts Mon liegt hier bei 460 Dollar im Monat. Also das ist nicht besonders künftig. Und tatsächlich trifft das auch so beustruppen, ob ich das nicht erwartet hätte, zum Beispiel Lehrkräfte, junge Lehrkräfte, bedienen auch nicht mehr als 460 Dollar im Monat. Das ist ganz schön wenig dafür, dass wir halt studiert haben und Abitur gemacht haben. Du kannst natürlich mit wesentlich weniger Geld auskommen. Also wir haben ja auch ganz verrückte Leute kennengelernt, die aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt kommen. Und je nachdem wie dein eigener Anspruch ist, glaube ich, wie man sprechen gibt es, denn natürlich auch ein bisschen mehr aus. Aber rein theoretisch kannst du dich ja auch super selbst versorgen. Wir haben 365 Tage im Jahr quasi Sommerfeeling. Und ja, also bei uns wird es auch tatsächlich darauf hinauslaufen, dass halt auch noch mehr angebaut wird hier bei uns. Dass wir also uns mit Obst und Gemüse selbst versorgen können. Und dann fallen natürlich auch die Kosten. So dass sie einfach unabhängiger seid. Also ich mag das sowieso gerne. Also ich hab das schon immer gerne gegärtnert. Und hier habe ich halt die Freiheit und auch noch genügend Platz. Und. Deshalb auch auszuleben und Tierhaltung kann ich auch machen. Das ist überhaupt kein Thema. Da habe ich meine Sachen, wo ich freude kann, dass ich das hier umsetzen kann. Und ihr habt auch eure Kinder davon, ist eins mitgekommen? Genau. Sie ist jetzt in welcher Klasse? Unser Sohn ist jetzt in der Ziegen. Das ist 50. Genau. Und ihr, die Schule habt ihr dort ausgewählt oder ihr habt das vorher gemacht. Also uns war vom vorne rein eigentlich schon klar, dass es diese Schule sein wird, weil viele Kinder aus der Nachbarschaft hier auch auf diese Schule gehen. Und da waren die Bewertung halt durchweg positiv, die Eltern waren zufrieden, die Kinder gehen gerne zur Schule. Und das war für uns echt so ein Ausschlaggebender Punkt, wo wir halt auch mit dem guten Geschwühl dann hierhergegangen sind. Ja. Das habt ihr also schon gewusst. Und es ist aber sparnisch gewesen. Hat das irgendjemand wo. Also wenn ich jetzt so an meine Tochter denke, die hat da schon ein bisschen Schiss gehabt, immer so davor. Eure Mädels, die sind ja nicht mitgekommen. Deine Mädels. Und er hat ja irgendwie Angst gehabt davor, dass er die Sprache nicht spricht. Vor dem neuen Umfeld, vor dem neuen Land gab es da irgendwie tatsächlich, glaube ich, dass er gar nicht so groß Angst hat. Er hat das halt wirklich von Anfang an super gemeistert. Ich mein klar, es kann natürlich in mein Max-Vertreidzimmerz wir hierhergekommen sind. Das ist natürlich gerade echt voll beginnend und vergeblich schwieriges Alter. Ja, das kann natürlich ein schwieriges Alter sein, aber muss auch nicht. Also wenn ich sehe, wie unser Sohn, wie positiv der sich hier entwickelt hat, das sind wir einfach nur völlig dankbar und glücklich. Und sind so unfassbar stolz auf unseren Sohn, dass er das wirklich so toll gemeistert hat. Aber ich glaube, man macht sich da auch viel zu viele Gedanken mit den Kindern. Also wir haben hier wirklich auch viele Entwicklungshelfer in der Nachbarschaft. Die vielleicht nur für zwei bis fünf Jahre hier sind oder die lange Zeit unterwegs waren und jetzt wieder hierher gekommen sind. Also da haben wir zum Beispiel eine Familie. Sie ist deutsch-Equadorianerin erst Niederländer und die Kinder sind die letzten fünf Jahre auf ein Wartung gewesen und sind jetzt erst wieder zurückgekommen. Das ist unfassbar, die Kinder die sprechen, sieben Sparken. Wow, ja. Und das ist ganz überall auf der Welt umstellen. Das ist da ganz normal, ne? Aber hast du das denn jetzt erfahren vielleicht von deinem Umfeld? Weil das hört man ja auch manchmal so diese eben gerade, was die Kinder angeht, so die Kritik vielleicht. Oh, das schmeiß man das Kind so rein und das ist ja dann auch vieles. Das haben damit ja viele zu kämpfen, die so eine Veränderung irgendwie starten wollen. Dann, "Gosch, das kannst du den Kind nicht antun?" Was ist denn hier dann wieder zurückkommen, dann das Kind her wieder zurück? Und das ist nicht gut und sollte man am besten gar nicht machen. Ist ja dann manchmal so, ne? Das sind aber meistens die Leute, die so selber noch nicht gemacht haben. Das ist wie Kindererziehung von anderen Kritisieren. Ja, ja. Auf die sollte man also nicht hören. Eindeutig nicht. Also ich denke, jedes Elternteil, was sein Kind irgendwie liebt, ja, kann einschätzen. Wie offen ist mein Kind? Kann ich dem das zumuten? Wenn du natürlich im Superintrovertiertes Kind hast, dass ich vielleicht beim Vornherein einfach schon schwer mit Veränderung ist, dass jetzt vielleicht nicht eine Maßnahme, die ich ergreifen würde. Aber wenn du dein Kind gut einschätzen kannst, dann sollte das schon zu mir. Es gibt immer eine Eventualität, die du nie mit einbrechnet hast, aber das, ne, man soll einmal ein bisschen auf sein Herz und seinen Bauch und seinen gesunden Menschen bestand hören. Auf das, was man selbst so denkt, ne? Richtig. Ist das dann mit der Schule? Er hat sich da auch ganz leicht reingefunden oder habt ihr manchmal Schwierigkeiten irgendwie oder das passt alles total? Das hat von Anfang an gepasst. Also die Schule ist sowieso, die haben öfters Kinder aus dem Ausland. Und deswegen war das für uns natürlich auch ein großer Punkt. Also, dass die das Gewöhnt sind, dass sozusagen Kinder aus dem Ausland kommen und die Wissenheit, wie man die Anbesten halt integriert. Und das hat auch wirklich super funktioniert. Also das war nicht einfach mein Kind gesagt, die ich möchte, wenn die Schule wissen alle duft oder eben kann ja auch sein, man hat das dann ganz anders irgendwie andere Dinge beigebracht, bekommt eine andere Art des Lernens, das, aber dann ist es wahrscheinlich doch noch viel, viel offener und warmherziger als wir das vielleicht aus den Schulsystem. Ja, da wahrscheinlich. Ja, das ist ja, muss ich echt sagen, die Kinder kümmern sich total umeinander. Das ist auch was, was diese Schule, seinem Konzept stehen hat halt auch, dass die großen sich im Kleinkümmern und so weiter. Und das machen die auch. Also die werden hier gleich integriert und ich habe das jetzt auch in den letzten Monaten auch beobachtet, wenn andere Kinder dazu gekommen sind. Zum Beispiel Menschen, die jetzt hier auch einen Job haben oder so was, die aus den USA kommen oder so. Da hat kein Kind bisher ein Problem gehabt. Ja, toll, toll. Ja, ich glaube, es sind auch andere Art von Menschen, die man so kennenlernen, wenn man da weggeht. Das sind eben nicht die Menschen, die man zu Hause unsicht hat, die da eher besorgt sind. Man merkt das ja jetzt, auch wenn man jetzt in Europa entspannen ist, sind andere Schlag von Menschen halt. Die Kinder, die ihr haben, ihr Leben tatsächlich auch, dann wär's anders gelebt. Ja, diese Ängste sind da nicht so da, ne? Ja, ich mein guck mal, solche Sachen wie Versicherung funktionieren ja tatsächlich auch nur wiegelensten. Wie oft hast du deine Versicherung gebraucht? Ich kann mich da jetzt nicht wirklich dran erinnern, wenn ich das jetzt in Deutschland eine Versicherung gebraucht habe. Ja, ich wollte gerade sagen, das wird tatsächlich auch nur so einen Punkt, den ich aufgeschrieben habe, Versicherungen, Gesundheitsystem, sind ja alles solche wichtigen Punkte auf unserer deutschen Liste, oder? Wie unterscheidet denn das? Also tatsächlich muss ich dir sagen, das Gesundheitssystem ist super hier. Wir hatten jetzt gerade meine Tochter, ist ja damit ihr Mann, der war am zweiten Tag der Meinung, da möchte ich jetzt gerne mal ohne Schuhe auf den Kunstrasen Fußball spielen, hat dann auch einen kleinen Unfall gehabt, das hat sich alle Szenen, der hatte Schürfrunden und hat dann auch ein Sonntag solche Schmerzen, dass wir uns Krankenhaus mussten. Es musste wirklich behandelt werden. Okay. Und wir haben keine Cent bezahlt, obwohl die Kinder eine Krankenversicherung hat. Es gibt hier wirklich Krankenhäuser, die arbeiten komplett kostenlos. Ja, also um die Versorgung zu wissen. Super. Ja, ist kein Witz, die Grüße, passende Medikamente obendrauf kostenlos, wenn die gerade da haben. Also solche Sachen wie jetzt beiden Amputationen oder so, ich sag jetzt mal wirklich krass auf Fälle. Also dafür würde ich schon empfehlen, das tut zu fahren. Aber wir haben hier zwei Krankenhäuser, also im großes Krankenhausen, das kleiner ist, du hast Arztpraxen, Zahnarztpraxen, du kannst dir hier genauso die CD-Blicchen lassen, wie du das in Deutschland machen könntest, du kannst genauso Schönheitsopplerzen machen lassen. Das ist immer so dieser Trugschluss, dass die Leute denken, okay, eckerd hochbrechten, Entwicklungsland. Aber das ist nicht so, du hast viele, die hier zum Medizin-Studium in die USA gehen und dann wiederkommen und solche Geschichten und dementsprechend sind die gut ausgebildet. Ja, das ist tatsächlich so, man denkt, man denkt so, man ist ja in einem ganz anderen, auf einem ganz anderen Planeten da. Und da geht dann plötzlich gar nichts mehr. Ich meine schon in Spanien sagen ja viele immer, wo, ne, ein Gotteswillen, dann muss man lieber nach Deutschland zurückfahren für jeden Einkriff, jede Ophe, jedes Wewechem, was man so hat, die Menschen haben narrungs, dass das nicht so gut sein könnte. Ich kann das beschlehen, wenn man das mit der Schweiz vielleicht vergleichbar Deutschland hat, ist nicht so recht. Wie ist denn so dein normaler Tagesablauf? Du stehst so, weil sich nicht hier zu lange steht, man vielleicht zum sieben auf und macht, gibt irgendwie Sportmachen oder irgendwie was, wie pießen. So dein Ablauf. Also tatsächlich steh ich morgens um sechs auf, weil unser Sonia in die Schule muss und ja, dann frühstück machen. Und dadurch, dass wir ja nun immer noch bauen, ist es so, dass wir heute sind, da auch immer noch beschäftigt sind. Also wir haben jetzt gerade die Tischlaher im Haus, der macht uns jetzt gerade unser Treppengeländer fertig. Ich hier im Garten ist genügend zu tun, es ist natürlich, wenn du in Eckwahrtor lebst oder im Regenweiz, dann musst du deinen Tachen ein bisschen individuell planen. Du kannst jetzt nicht sagen, so "Hey morgens umach gehen wir jetzt hoch, ob das Grünstück von meinem Bruder." Also so viel zum Thema "Mein Bruder" hat, obwohl er nicht hier wohnt, noch das Nachbargrundstück gekauft, mit 300 Gakauffanzentrauf. So viel zum Thema "Mein Bruder" sehen, wie lange wir hier noch bleiben. Die Familie ist schon da. Und da kannst du jetzt nicht sagen, "Hey wir gehen jetzt morgens um 8 Kakao ernten." Weil wahrscheinlich genau in dem Moment schüttet's wie aus Eiman. Also man muss da wirklich ein bisschen flexibel mit seinem Tag arbeiten. Das ist tatsächlich so. Wir haben halt 12 Stunden Häl und 12 Stunden Dunkel um 6 Gideon auf und um 6 Gte unter. Und das jeden Tag. Ja das ist schon ein bisschen kürzer so, ein bisschen weniger Licht einfach. Richtig, aber das war so tagsüber im Licht kriegst du das nicht. Das reicht vollkommen aus. Und einfach war das auch so ein bisschen befremdlich, muss ich sagen. Den denkst du so, 18 Uhr, jetzt ist es dunkel. Was mache ich denn jetzt? Ja, hier ist aber, es ist immer warm. Du kannst hier genügend Kleiben oder irgendwie Feierau machen, kannst oder was Essen gehen kannst oder wie auch immer. Also, es verlagert sich dann einfach ein bisschen. Ja, das wollte ich noch ragen, genau. Du, ja, wie ist denn das so das Leben? Also, wie gestaltet sich das Leben so mit anderen Menschen? Also, das ist ja auch so ein Punkt, wo man darüber nachdenkt, wenn man da weggeht und neu anfängt. Lern ich da überhaupt Menschen kennen oder bin ich jetzt einsam? Werst du, du hast vorhin das schon gesagt, du bist auf jeden Fall auch fasziniert gewesen, davon, das vorher schon zu machen. Also, du hast dich schon früher mit dem Gedanken getragen. Werst du denn auch alleine gegangen? Ohne dein Partner, ohne den Alex oder eher nicht. Und wie ist das so mit Freundschaften schließen? Freunden, weil davor haben auch immer viele Bedenken. Das ist die Frage, die ich auch immer oft gestellt bekomme. Wie ist denn das da? Schießt man dann schnell Freundschaften oder bist du einsam? Die Menschen haben Angst vor Einsamkeit. Also, ich wünsche dich für einsam. Aber es ist tatsächlich so, dass wir hier nicht mehr einsam. (lacht) Das ist tatsächlich so, dass wir hier so super aufgenommen wurden, dass wir also von vorne rein gleich ein Freundeskreis hatten, die auch immer für uns da waren und auch sind. Und es kommen auch immer mehr dazu, tatsächlich. Wie findet ihr die dann? Wie passiert das? Gete da einfach eine Kneipe nehmen, anderen in Kaffee oder durch die Schule? Also, ich würde jetzt mal so sagen, alle, die hier zum Beispiel im Bereich Tena neu sind. Wir treffen uns den Freitag bei unserem Kumpel Musti, der macht einen wunderbaren Böner und türkische Küche. Und da sitzt dann irgendwie, sätsbar, da hatte aber Pungo Kern. Bei das Amst am Stammtisch bei Musti und Quatscht und ist. Und alle, die neu sind sozusagen irgendeiner bringt, die dann mit. Und dann lernst du dich halt kennt. Ja. Cool. Ganz unbezogen so. Einfach vollkommen unbezogen. Also wer kommt, der kommt und wer nicht, dann halt nicht. Aber es ist eigentlich hier so der beste Punkt, um neue Kontakte zu knüpfen. Und wenn wir jetzt irgendwelche Fragen hast, viele sind ja, brauchen dann irgendwie noch einen Visum oder suche eine Job oder wie auch immer. Und da ist immer ein oder der beide, der irgendjemand kennt, der jemanden kennt und dann wird das schön. Mhm. Okay. Seit ihr habt ihr denn jetzt einen Visum gehabt von Anfang an? Ihr seid ja bald permanent Residence oder? Genau. Genau. Nächstes Jahr sind wir permanent Residence. Und jetzt haben wir ein zwei Jahres Visum. Das musst du machen, das ist hier immer dieser Weg in Ecuador. Und nach zwei Jahren, wenn du zwei Jahre im Land gewesen bist, also das, du musst 21 Monate in diesen zwei Jahren, musst du in diesem Land gewesen sein und dann hast du die Möglichkeit, eine permanenter Open-Hit-Rumierung zu bekommen. Okay. Aber alles andere kannst du vorher machen. Also du kennst hier arbeiten, du kannst eine Steuernummer haben. Du hast es eine Cellular nennt sich, dass hier, also die hier auch gebraucht wird für alles Mögliche, sei es zum Einkaufen oder die auch immer, weil du hier zum Beispiel als Selbstständige auch alles gegen rechnen kannst. Also wie ein Einkauf kannst du gegen das, was du sozusagen einlimmst gegen rechnen kannst. Ah, okay. Das hat dann guter Vorteil, ne? Wird da nicht alles weggestrichen, so wenn du euch landet? Einzelwürdigste. Ich liebe das Systeme. Das ist großartig, wirklich. Ja, fantastisch. Das ist also, da muss man also nicht so diese Angst haben, dass man da voll online Networks besuchen muss oder Tracking, Hiking-Gruppen aufsuchen muss, um Freundschaften und Bekanntschaften zu schießen. Die Erfahrung habt ihr auch sich nicht mehr gemacht, ne? Überhaupt nicht. Ich bin auch kein Freund von, ja. Was ich sagen. Ja. Und wie gesagt, das geht ganz schnell. Da muss man sich keine Gedanken machen. Wenn man selber ein bisschen offen ist, dann läuft das schon. Der Fitteswiese, sagt man, braucht es da irgendwie noch so spezielle Sachen, die du irgendwie erfüllen muss, wenn ich das jetzt machen wollen würde, muss ich da oder kann das praktisch jeder machen. Also es gibt glücklicherweise ein Ecuador-Unfassbar-Filemöglichkeiten in Hieser zu kommen. Also das kann sein, wenn du jetzt zum Beispiel für die Ecuadorianisches Unternehmen arbeitest, kriegst du automatisch in Hieser. Wenn du, sag ich jetzt, meine internationale Organisation unterwegs wärst, zum Beispiel, die Kriste auch in Hieser. Wenn du als Künstler unterwegs bist, Kriste auch in Hieser, also die haben extra einen Künstler wie so. Du kannst investieren in Ecuadorianische Unternehmen Betrag X Y, dann kriegst du auch Hieser oder du hast halt Betrag X Y auf dem Konto. Okay. Und kannst damit auch das Wiesum haben. Also die wollen sicherstellen, dass du dich mindestens ein Jahr lang selber versorgen kannst. Okay. Okay. Ja, das ist gut. Das kann ich auch von Australien ja, da muss du erstmal Geld auch in Konto vorweisen. Aber, Popier, ich lustige ja, weil sie auch nicht alle, ne? Also wenn du jetzt, wenn du jetzt, ein Freund von uns war gerade heute da, der ist einfach ein Ecuador-Kleben geblieben auf seiner Weltweise sozusagen, ne? Und der ist halt auch keine Kohle in der Tasche, so nach dem Motto. Und der hat hier halt einfach einen Job und dann kriegst du halt einen Arbeitswiesum. Ja. Okay. Also du musst jetzt mich unbedingt großartig von den Zellenmittel auf deinem Konto haben. Okay. Okay. Ja. So ich hoffe, jetzt fängt es fort an mit Regen. Ich hoffe, das wird jetzt nicht so ein. das schädet mir auf einmal Regen, weil dann höre ich dich nicht mehr. (lacht) Du hast das vorhin gerade gesagt, hier kann man immer nicht so genau vorplan. Da muss man ein bisschen flexibel sein. Also von Grundsatzher, ein sehr flexibler Mensch, weil das ist ja auch jetzt nicht so typisch deutsch eigentlich, ne? Wenn ich zum manchmal so die Deutschen um mich rum erlebe, dann wünschen die sich doch sehr viel geordnete Verhältnisse, die wollen wissen, woran sie sind immer und alles muss ordentlich und perfekt sein und auch die Häuser und auch Spanien hat ja rumecken und kannten und überall Zins und die Fenster sind alt und im Winter gibt es keine Heizungen und was weiß also, das ist ja bei dir noch mal ein anderes Level so. Ja, man sollte schon im gewissen Grad von Flexibilität mitbringen. Das ist wirklich empfehlenswert. Ja. Ja, sonst funktioniert das nicht. Nee, also du kristier als deutscher wirklich deine Lektion und entweder du lernst sie oder du bist nicht richtig in diesem Land, das muss man wirklich mal dazu sagen, das ist schon manchmal eine richtige Herausforderung. Aber das ist ein Ur-Eck-Wandwoag, ne? Ich glaube fast außerhalb von Deutschland geht es schon los. Ich wollte gerade sagen, das ist nicht nur, wir sind ja auch so Italien zum Beispiel, wo man das auch schon merkt. Genau, so weil guter sechs Monate lang auf sein Telefonanschluss gewartet, wo auf Settinien geliebt hat, ne? Das sind wir hier echt flott, ne? So wie du dann Internetanschluss bestätzt, kommen sie meistens sogar noch am selben Tag und dann hast du nie lang. Boah la! Boah la! Das ist dann richtig, ja, das ist schnell im Vergleich, ja stimmt. Ich weiß gar nicht, haben wir die Frage vorhin beantwortet? Ich glaube da wurden wir unterbrochen, wo ich dich gefragt habe, ob du auch alleine gegangen wärst. Ach so, ja, stimmt. Das waren nämlich noch eine spannende Frage. Ja, tatsächlich würde ich sagen, ja. Okay. Also, ich habe ja damals überlegt, mit meinem Bruder zusammen auseinander, ne? Ich glaube, es ist immer wunder, wenn man irgendwie schon mit jemanden unterwegs ist, wo man weiß, dass man sich auf den verlassen kann, ne? Also, ich habe hier genügend Fälle, wo ich halt auch sehe, es machen Leute alleine und es funktioniert auch wunderbar alleine. Aber für mich wäre, mir ich persönlich wäre halt das Optimum gewesen, dass du halt wirklich zu zweit bist und jemand hast, ob du dich verlassen kannst, auf dem gewissen Situation ist. Ja. Was war so eure größte Herausforderungen bis jetzt? Seit der Zeit? Da gab es ja bestimmt einige, oder? Ja, es gab einige. Also tatsächlich ist, wenn du in Regen bei Ziest-Fochtigkeit eine ganz große Herausforderung haben, also viele Dinge haben hier halt einfach keine Lagerhaltbarkeit, Seiß-Klamotten, Seiß-Schuhe, also wir sind alle Leder-Schuhe-Fischemmels, ja, alle Gräte-Fischemmels. Ja, dann wäre mir heizlich toll, das ist einfach so schön, die ich wirklich total geliebt habe, und dann so, oh, ja, schätze, Leiden sich, glaub, das war es, ne? Ja, da füttert man, herzgleich mit. Das ist eine Herausforderung speziell hier im Regenwald und tatsächlich dieses Flexibelseid, ne? Dadurch, dass die Leute für sich selber verantwortlich sind, wenn die abends feiern waren, haben die nächsten tagen dicken Schädel oder was, ne? Und dann stehen seit morgens nicht auf der Baustelle, sie steht allein auf der Baustelle und denkst du, ja, das war jetzt nicht optimal, ne? Ja, und das ist aber ein aber der, das klären man mit um zu gehen, sozusagen. Ja, dann lernst du mit um zu gehen. Du musst weißt halt, denn mittlerweile so wie viel Zeit extra soll dich so piemal da um einrechnen. Ja. Ja. Ja. Du hast ja auch gesagt, dass ihr nach Deutschland zurückgeht. Dein Bude hat schon einen Grundstück gekauft. Du hast ja auch eben die beiden Kinder, wie auch seht ihr euch dann, wie auch hört ihr euch? Also unsere Mittlere, die war jetzt schon zwei Mal da. Also die war jeweils immer ein Koate. Für, dann letztend Mal sie fünf Wochen da und dieses Mal zwei und ein half Wochen. Die große ist das erste Mal da. Jetzt haben wir jetzt, und das haben wir ja nicht gesehen. Ja, wir telefonieren regelmäßig, unregelmäßig, muss man tatsächlich sagen. Also ich hoffe, dass ich nie die Mutter werde, die ihre Kinder jeden Sonntag anguckt, weil das irgendwie so sein muss und damit irgendwie sie unter Druck setzt. Wenn es gerade gerade passt oder was dann wird halt angerufen. Und wenn es gerade nicht passt, dann wird man sich vielleicht auch mal zwei Wochen nicht. Oder so. Aber ich sage jetzt, wenn die Migrationswege sind ja alle da und offen. Ja. Also so wirklich die Ausschall, kann ich das gar nicht sagen. Mhm. Ihr habt ja jetzt euer Haus fertig gebaut, war das dann schwierig so generell. Also vom Bau des Hauses her, die ganzen Materialien, die Baugenähmigung, das alles auf dem Weg zu bringen. Und dann baut ihr jetzt ja auch noch so ein bisschen wie Fählen, Lodges kann man die schon bewerben. Das ist die bald Mietbahn. Ja, die Porell Tree Lodsch, das erste Apapne kann bald gemietet werden. Und dann man dann auch kleines Fählenhaus, das müssen wir aber erstmal noch schicke machen. Ja, Baumanäherien ist zum Teil schwierig. Also ich sage mir, wie cement oder so. Das küsste natürlich hier, das ist kein Thema. Aber solche Sachen wie Holz, das Holz wird halt frisch geschlagen. Das muss trockenen, bevor es überhaupt verarbeitet werden kann und so weiter. Und wir haben halt auch draufgeacht, dass sie jetzt nicht irgendwie aus dem Wald gezogen wird. Und wenn das halt schon seriöse Klän sind, unsere Häuser herkommt, die halt auch in die Gesenzen da beragen und das aus dem Wald holen dürfen. Das ist schon ein bisschen tricky, da war dann natürlich auch ein bisschen länger. Bück ist es nicht so, dass du jetzt hier in Holz an dem Gehsum sagt, ich möchte das, das und das und dann kriegst du es am nächsten Tag liebwärt. Nein, das ist schon mehreren Monate oder Wochen, wo du drauf warten musst. Also Haus haben wir ja selber Designs und haben hier halt ein relativ ungewöhnlichen Dachstuhl. Also der hat zwar an das Lüftungssystem, ich hab den jetzt gesehen. Der halt das Lüftungssystem hat von die ursprünglichen Kitschbachhäusern. Und es haben wir uns da abgeguckt, weil das ist nämlich ein Problem. Durch die Feuchtigkeit, du musst immer die Luftmuszokulieren. Und es ist ja halt manchmal auch sehr warm hier und wenn du keine Luft hast, die zirkulieren kann, dann gehst du in deinem Haus kaputt. Und von daher hat das schon verhältnismäßig lange dauert hier ein Haus zu bauen. Also es gibt Leute, die bauen hier innerhalb von sechs Wochen ihr Haus auf. Oh, geht auf. Okay und hast du da aber, ich kann mich noch erinnern, wir haben mal gesprochen. Da hast du mal gesagt, ihr habt da manchmal auch keine Fenster dran gehabt. Und wer hat ja gerade bei den ganzen Tier in die Star-Vorki, ich wäre ja da ein bisschen schreckhaft, könnte da nicht so gut schlafen. Ich würde mich schon so schlimm überwuchte das Vorstell. Also tatsächlich brauchst du eigentlich keine Fenster hier, weil es ja das ganze ja überbaben ist. Also wir waren überlegen ob wir nur die Mosquito-Nätze in die Fenster machen. Aber tatsächlich haben zusätzliche Glasfenster, nur unwesentlich mehr gekostet als diese Mosquito-Dinger. Da haben wir gesagt, wir machen auch Glasfenster rein. Aber die Fenster sind trotzdem in den ganzen Tag. Also du hast so ein Mosquito-Netz, was immer offen ist. Und das ist schon ein Brauchsob. Also man braucht da jetzt nicht Klimaanlage oder so. Es gibt es wahrscheinlich, macht auch keiner an. So was. Du könntest das machen. Einige Guteils bieten das an und viele reiche Ecuadorianer bauen sich. Denn halt auch mit Klimaanlage ins Haus. Aber ich halte ja nicht so viel. Wenn du dann irgendwie bei 20 Grad drin sitzt, voll klimatisiert und gehst raus vor die Tür, das ist doch mit Doppel auf den Kopf. Ja, da bist ja alle 300 erkältet. Ja, schon kräftig. Ja, ich kann es mir auch nicht so ich vorstellen, aber es gibt es ja oft. In so warmen Ländern, dass du eben dieses Schocksystem dann so hast. Nein, also das war nichts für uns. War nichts für euch, denn lieber so. So voll. Fehlend dir denn irgendwelche Dinge, wenn du so an deinen Leben vorher denkst. Und jetzt so das, was du gibt es da irgendwas, du sagst so außer vorher, hast du gesagt, vielleicht so das Essen, aber sonst gar nichts. Nein. Okay. Also ich wutzte dann solche Tage und die sind hier wirklich selten, wo du den vielleicht nur mal so 22 Grad hast. Und das ist dann, wenn du dich dran gewöhnt hast, ist es dann schon frisch. Du ziehst du mal ein Jäckchen vor und dann könnt ich mir einen heißen Tee und kein Kalben. Oder ich mache mir einen heißen Kakao und wie ist das denn total? Nein, weil das schmeckt dann nur, wenn es ein bisschen kühler ist. Ja. Er war ansonsten, ne, also ich verwisse nichts. Also sowas wie Jahreszeiten oder sowas oder System in Deutschland. Nee, müssen wir gar nicht. Brauch mal dann einfach nicht mehr, ne? Denkst du denn manchmal so, wenn du an die Zukunft denkst, machst du dir Gedanken über eure, so ihr seid ja zusammen da, ne? Ihr will ja auch älter. Ist das was, wo du sagst, da denk ich mal nur über einen Trüber nach. Da wird man manchmal ein bisschen humisch oder du sagst, du ne, also, man wird halt älter, wenn irgendwas ist, dann ist du hocks, oder ist auch alleine oder der Alex oder, denkt ihr über sowas nach oder das, eigentlich denkt man da nicht drüber nach. Weil eben das sind ja so manchmal, wenn man gerade, wenn man ins Ausland geht, ne? Ist das so, dass man sich vielleicht doch schon mehr mit solchen Gedanken irgendwie beschäftigt? Dann, wenn man da nicht. Äh, tatsächlich kannst du hier für relativ wenig Geld sozusagen, könntest du dir auch mit Pflegekraft ins Haus holen oder wenn ich jetzt später sage, so, ich hab jetzt keine Lust mit der Mutter, sende sich hier unsere 2000 Quadratmeter gappen zu mir, dann hol ich mir dafür jemanden, also das fängt jetzt schon ganz gut hier. Du hast tatsächlich noch keine alten Heime oder sowas, ne? Eben das, das meine ich so, ne? Dieses System ist ja doch ein bisschen anders, ne? Aber das ist hier total normal, egal ob der Opfer will oder nicht, der wird so auch mit den E-Küche geschleift, ne? Wenn der auch im Rollstuhl sitzt oder was, da gibt es kein links und kein rechts, der packt die Familie hinein und dann wird er mitgeschleift, ne? Ist auch hier mit Handy-Kab-Menschen oder so zum Beispiel, das. In der die hier nicht irgendwie in irgendwelchen Heim wechselt, sondern die kümmern sich hier halt alle drum, Gemeinschaftlich ist auch in Ecuador zum Beispiel, Abtreibung verboten, ne? Es ist ein sehr christliches Land und da kannst du dann auch mal passieren, dass ein junges Mädchen halt um Gewoltschvanger wird, aber dann wird die jetzt nicht irgendwie verprügelt oder es wird sich geschämt oder irgendwas, sondern die Familie hilft dir dann, ne? So, dass du zum Beispiel auch weiterhin noch zur Schule gehen kann und so weiter. Das ist die Supporten sich hier ganz anders. Und das muss ich sagen, bewundere ich sehr. Ja, das ist natürlich eine ganz andere, ein ganz anderes Föhrinander da sein, ne? Gerade wenn man so an die letzten zwei Jahre denkt, wo dann doch die Großelder dann irgendwie in diesen Heimen waren und dann auch noch alleine in den Heimen waren, ne? Dann hat man sich schon irgendwie, wir hat mir das Nissen reflektierten sich dachten. Irgendwie würde man in so einer Situation sein, doch einfach die Oma holen und hause bringen, fertig. Aber es haben dann doch wenige gemacht, ne? Und. Ja, klar, du hast immer weniger Zeit, ne? Die Familienstrukturen sind ganz anders. Also, was sag ich mal, in Deutschland vor 100 Jahren noch Gang oder Gebel war, wie es hier sozusagen ist, ne? Dass also auch die älteren Generationen noch zum Beispiel mit im Haushalt gelebt haben oder so. Oder dann ihre Aufgaben, mit der Aufgaben bekommen haben, sei es zum Beispiel, sich um die jüngere Generation zu kümmern oder so, ne? Das ist halt. in Deutschland das ist alles weggefallen, so dieses familiäre, ne? Du hast gar keine Zeit mehr dazu, um irgendwie so richtig zu leben, wie es hier zum Beispiel noch passiert. Ja, schon. Ich denke, die Großelder ist das System hier, ne? Ja. Und, wenn du dirst du, würdest du sagen, dass die schon sehr viel bewusster leben, dass wir uns da. Denkst du das ein oder das andere ist schlechter oder besser oder wie so? Ich möchte da kein System wirklich verurteilen. Also, ich bin zum Beispiel auch jemand, ich könnte mir jetzt nicht vorstellen mit meiner Schwiegermutter und meinem Schwiegermutter. Ganz der Zeit unter einem Dach zu gehen. Aber ich muss sagen, es ist natürlich. du weißt du bist nie alleine, ne? Also, egal was passiert, die wird immer geholfen. Das muss ich sagen, finde ich schon sehr bewundernswert hier und es wird nicht beurteilt. Also, wenn du hier ein Problem mit irgendjemand hast, dann musst du das auch mit dem direkt klären. Da kannst du nichts zu deinem Nachbar gehen, weil dir gerade jetzt irgendwie den kennt oder was und sagst dir immer hier so. Die Leute sind sehr viel direktor und sie leben tatsächlich, glaube ich, auch intensiver und auch selbstbestimmt dann auch. Ich meine, ich werde immer vor, du hast irgendwie mit dem Abend Bock irgendwie mit deinen Mädels so richtig die Cocktailsausel zu machen und ihr habt einen Cocktail zu viel gehabt. Die geht's am nächsten Morgen nicht gut. Du kannst nicht arbeiten. Hier ist es so, da kannst du halt nicht arbeiten. In Deutschland würdest du sofort vorverurteilt werden. Dann schäffe ich wahrscheinlich ausraschen, würde sagen, was ist los mit dir? Was nimmst du dir hier raus? Genau, das ist schon nochmal ein bisschen. andere Verständnis wird da aufgebracht. Hier ist auch keiner. wenn die irgendwie beim Dorf fest so richtig über die Strecke schlägt und was, was ich knülle knalle im Graben liegt oder so. Der wird am nächsten Tag genauso begrüßt. Ja, das ist nochmal eine andere, das gehört irgendwie auch zum Leben dazu. Und das Verständnis und das man auch mal alle fünf gerade sein lässt anscheinend. Ja. Wenn hier die Sonne prall scheint oder was, meine Güte, der stellt sich doch nicht in die Sonne, dann gehst du in Schatten. Ja. Und das ist ganz normal. Heiler würde hier, wenn die Sonne so scheint, in die Sonne gehen. Ja, für. Wir machen es genau andersrum. Also ich auch nicht mehr, aber früher haben wir das ja alle so gemacht. Das ist ein paar Dokshägen. Hast du noch Wünsche für die Zukunft? Lebenswünsche, die du dir noch irgendwie erfüllen möchtest. Außer jetzt die großen. Ja, also wir wollen auf jeden Fall die Panamirikaner noch mal machen. Also bis runter, nach Feuerland. Das ist so, da hat mir eigentlich Ursprünglich, wenn wir Deutschland gebieben werden, wir wollen wir Mongoleien noch machen. Ja. Und da muss jetzt um ein Schiennis machen, wir machen das wieder in Amerika. Bleibt da auch auf eure Ecke dort. Ja. Wenn wir schon mal hier sind, kann man auch, kann wir das noch machen. Ja. Hast du irgendwelche Tipps noch, die wir noch mitnehmen? Die wir noch mitgeben könnten an Menschen, die vielleicht das spannend finden oder sich nicht so richtig getraut haben, bis jetzt diesen großen Schritt zu wagen. Und wo man immer wieder so vor dieser Entscheidung steht, gegen was was zu denen. Also nicht so viel nachdenken, wenn du da wirklich Lust auf hast, wenn du das fühlst, dann nicht tomer nachdenken. Schiefgehen kann es überall auf der Welt, egal, wo du bist. Ja. Aber es kann ja auch passieren, dass es nicht schief geht, sondern einfach alles schön ist. Ja. Ja, das müssen nicht immer so verrückte, auswundere Story Gone Bad sein, dass das irgendwie das große Drama folgt, wenn man den Schritt war. Das wird ja gerne so verkauft, weil Drama sich einfach gut verkauft. Aber das ist halt genau, das guckt euch nicht solche Auswanderin-Sindungen an. Ich habe einmal diesen Fehler gemacht, ja. Und hab gedacht, ich müsste dann, ich glaube, gut bei deutscher oder irgendwie sowas war das. Und hab mir dann so drei Paare, die nach Eck-Vardor ausgewandert sind, angeguckt, ja, danach war ich völlig fertig, weil bei allen, die eher kaputt, keiner von denen hat es geschafft. Aber das ist halt das Drama für's TV. Das ist halt einfach so. Und manchmal das Gefühl, die Deutschen wollen immer so gerne mit Drama unterhalten werden. Ja. Ja, da wissen sie nicht, wie schön es auf ihrem Sofa ist. Vielleicht ist das so, dass man immer wieder irgendwie, ja, will sie vielleicht da auch halten. Ja, weil wenn alle wissen, dass es doch nicht ganz so schwer ist oder ganz so dramatisch, dann würden wir viel mehr noch den Schritt vielleicht wagen. Ne, ne, ne. Wir haben schon gesagt, wir sagen nicht mehr. Wir sagen, dass die Leute nicht mehr, dass das relativ einfach tatsächlich ist, wenn du das möchtest. Ja, sonst hab ich sie noch Deutsche Lach von hier. Das wollen wir ja alle nicht nehmen. Ja, also keine auswandere Schuss schauen, lieber coole, auswandere Podcasts. Ja. Oder Lebensveränderer Podcasts. Und deine Geschichte mal anhören hier. Ja, ich glaube, das macht an dann Mut. Vielen, leben, danke. Christiane für deine Zeit heute. Sehr gerne. Ich weiß, dass ich das hätte schätzen. Vielen Dank. Und ich finde es super inspirieren, auch für mich immer. Ich finde das ganz spannend, wie Menschen da so alles hinter sich lassen und eben bei dir so völlig, völlig in ein anderes Leben eintauchen. Und mit Kind und Sack und Kegel und ja, das waren so nix toll. Und ihre Träume leben ja, ganz, ganz wichtig. Ja. Ja, du hast nur ein Leben. Du machst was aus. Genau. Vielen Dank. Gerne aus. Hallo und ich danke dir fürs Reinhören. Wenn dir die Folge heute gefallen hat, freue ich mich riesig, wenn du mir eine Review hinterlässt. Es hilft mir unglaublich noch mehr Zuhörer zu inspirieren, eher im Herzensweg zu folgen. Du kannst mir auf Social Media folgen, auf Instagram oder linken. Die Links findest du in den Show Notes. Bis zur nächsten Folge, deinem Lied. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das bewusste Leben und Wissen um die eigenen Fähigkeiten macht den Ort unwichtig, da überall Geld verdient werden kann.
  2. Die Auswanderung nach Ecuador wurde schnell realisiert, nachdem ein passendes Grundstück gefunden wurde.
  3. Das Ehepaar hatte keine großen Bedenken, da es auf seine Fähigkeiten und jahrelange Selbstständigkeit vertraute.
  4. Anfangs wurde Geld mit einfachen Tätigkeiten wie Brotbacken und Kuchenverkauf verdient.
  5. Die Angst vor Veränderung wird als erlernte Blockade gesehen; Neuanfänge bieten Chancen, neue Talente zu entdecken.
  6. Die einheimische Bevölkerung lebt trotz geringer Sicherheit und niedriger Löhne (Durchschnitt 460 $) glücklich und zufrieden.
  7. In Ecuador reicht ein geringeres Einkommen zum Leben, die monatlichen Lebensmittelkosten liegen bei etwa 700 Dollar.
  8. Die Familie vermisst an Deutschland nur Freunde, Familie und bestimmte Lebensmittel, nicht das System selbst.

Summary:

In diesem Podcast-Interview spricht Host Melly mit Christiane Grill, die vor knapp zwei Jahren mit ihrem Mann und ihrem Sohn von Leipzig nach Ecuador ausgewandert ist. Sie lebten zuvor in Leipzig, wo Christiane im Marketing arbeitete. Der Auswanderungswunsch bestand schon lange, wurde aber durch familiäre Verpflichtungen immer wieder aufgeschoben.

Schließlich fanden sie über YouTube ein Grundstück in der Nähe von Tena, am Rande des Regenwaldes, und setzten den Plan innerhalb von sechs Monaten um. Trotz anfänglicher Sprachbarrieren (sie sprachen kein Spanisch) und ohne das Land je zuvor besucht zu haben, hatten sie keine Bedenken, da sie auf ihre beruflichen Fähigkeiten vertrauten. Christiane betont, dass man mit einer Internetverbindung überall für internationale Unternehmen arbeiten kann.

Anfangs verdiente sie Geld mit Backen. Sie sieht jeden Neuanfang als Chance, sich neu zu erfinden und verborgene Talente zu entdecken. In Ecuador schätzt sie die geringeren Lebenshaltungskosten und die entspannte Lebensweise der Einheimischen, die trotz geringer Sicherheit glücklich sind.

Sie vermisst an Deutschland nur Freunde, Familie und bestimmte Lebensmittel, nicht das System. Die Familie plant, eine kleine Lodge zu bauen, um Besucher empfangen zu können.

FAQs

Mein Mann Alex hat über YouTube unseren jetzigen Nachbarn kennengelernt, der seit 20 Jahren in Ecuador lebt. Er hatte ein Grundstück in der Nähe, das unseren Vorstellungen entsprach, und innerhalb von sechs Monaten haben wir in Leipzig alles verkauft und sind ausgewandert.

Nein, wir hatten keine Bedenken, weil wir unsere Fähigkeiten kennen und wissen, dass man überall mit Internetverbindung für internationale Unternehmen arbeiten kann. Wir waren schon selbstständig und wussten, dass wir das stemmen können.

Alex arbeitet freiberuflich und ich werde demnächst auch wieder arbeiten. Ich habe bereits Geld mit Brotbacken und Schokoladencremetorte verdient. Die Lebenshaltungskosten sind hier geringer, sodass wir mit weniger auskommen.

Ich vermisse das Essen und meine Freunde und Familie, aber nicht das System oder das Leben in Deutschland. Wir planen, nächstes Jahr zu Besuch zurückzufliegen, aber keiner von uns hat wirklich Lust darauf.

Wir geben etwa 700 Dollar im Monat für Lebensmittel aus, aber der Durchschnittslohn liegt hier bei nur 460 Dollar. Man kann mit weniger auskommen, besonders wenn man sich selbst versorgt, da das Klima ganzjährig sommerlich ist.

Wir haben eine Schule in der Nachbarschaft ausgewählt, weil viele Kinder dorthin gehen. Die Bewertungen waren durchweg positiv – die Eltern waren zufrieden und die Kinder gehen gerne zur Schule.

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