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NNS19: Sheila Hicks. a little bit of a lot of things

63m 51s

NNS19: Sheila Hicks. a little bit of a lot of things

Dieser Podcast beschreibt ausführlich die Publikation „ein bisschen auf ein paar Dinge“, den Katalog zur gleichnamigen Ausstellung der amerikanischen Künstlerin Sheila Hicks im Kunstmuseum St. Gallen. Das Buch ist bewusst schlicht gehalten: eine Fadenheftung ohne Umschlag, wodurch die technische Herstellung sichtbar wird. Es enthält Ausstellungsansichten, ein Gespräch, einen Essay, einen Ausstellungsrundgang und eine Biografie, jeweils zweisprachig auf Deutsch und Englisch mit unterschiedlichen Schriften und einem auffälligen Mittelsatz. Sheila Hicks, 1934 in Nebraska geboren, wuchs während der Wirtschaftskrise auf Reisen durch die USA auf, was ihre spätere Offenheit und ihren Erfindungsreichtum prägte. Sie studierte an der Yale University bei Josef Albers, der vom Bauhaus geprägt war, und reiste danach durch Lateinamerika, wo sie indigene Webtechniken kennenlernte. Später ließ sie sich in Paris nieder. Ihre Werke sind experimentell und skulptural, etwa monumentale Textilberge oder kleine „Minims“, in denen sie Fundstücke verarbeitet. Der Kurator Johnny Jetser erläutert im Gespräch, dass die Ausstellung unter Zeitdruck und mit finanziellen Schwierigkeiten entstand, aber dank Hicks’ Begeisterung gelang. Er betont die besondere Verbindung zur Textilstadt St. Gallen und hebt hervor, dass Hicks wie eine Katze mit sieben Leben immer wieder neue Wege ging – sie akzeptierte keine Grenzen, weder als Frau noch als Künstlerin, und verbindet traditionelles Handwerk mit zeitgenössischer Kunst. Der Katalog dokumentiert diese Vielfalt und hält die flüchtige Ausstellung nachhaltig fest.

Transcription

9009 Words, 56122 Characters

German
Der Schillerhicks hat euch eine Katze, sieben Künstische Leben gehabt, sie hat sich immer wieder neu erfunden. Und ich glaube, der Erfindungsreichtum ist wirklich die Qualität der Arbeiten. So wie ich das verstehe oder sehe, ist das Buch eigentlich auch wie eine Art Grenzen austesten. Das Textile, das ist ja nur ein Material. Die Frage ist, was machen wir da raus? Und wie stellt man es da? Wie bringt man diese Stofflichkeit oder eben auch Schiller in dieses Buch rein? Willkommen bei "Nicht nur schön". Den Büchetpodcast, der bei "Binhalt" anfängt und bei der Gestaltung endet. Mein Name ist Jonas Wandler. Und ich bin Laura Breitschmied. Jonas, willkommen zur neuesten Folge von "Nicht nur schön". Wie so oft wollen wir heute über eines der schönsten Schweizer Büchersprechen. Und du hast eines mitgebracht. Hallo Laura, schön sitzen wir wieder zusammen in unserem Studio. Du hast ja in der letzten Folge über ein Kunst- und Bauprojekt gesprochen, vom Künstler Florian Graf und dieses steht auf einem Pausenplatz in einer Schule hier in Zürich. Heute wollen wir ein bisschen weitergehen. Wir wollen ein bisschen um die Welt reisen, mit Hilfe dieser Publikation, die ich hier mit dabei habe. Dann bin ich gespannt, wohin diese Reise führen wird. Ich fange an mit der Objektbeschreibung, wie immer dieses Buch ungefähr A5 groß, ungefähr 3 cm dick und es ist eine freier Knobschule. Das heißt, es kommt ohne Kovl und ohne Umschlagsmaterial aus. Dadurch wird die Technik, die in so einem gewunden Buch steckt, auch sichtbar. Heute ist vielleicht ein guter Moment ein bisschen genau zu erklären, wie das mit dem Binden funktioniert. Kannst du das ganz kurz zusammenfassen? Ich probiere es kurz zu machen. Es ist ein so elementare Teil der Buchproduktion, das wir sie hier eigentlich noch gar nicht erwähnt haben. Also ein Buch wird üblicherweise auf flachen Papierbogen gedruckt, im klassischen Offsetverfahren. Die Papiere sind entweder 50 x 70 oder 70 x 100 cm groß. Nach dem Druck werden sie im Kreuzfalt gefaltet, das heißt immer in der Mitte des Formats. So lange bis man so nahe dran ist am Endformat wie möglich. Jeder Bogen ergibt je nach Druckbogengröße und Buchformat dann 8, 16 oder 32 Seiten. Diese gefalzt und bogen werden dann zusammengetragen und mit Faden zusammengebunden. In Abständen von ca. 1 cm sieht man die dann als Linien auf dem Rücken. Um das Ganze dann auch stabiler zu machen, wird der Rücken noch verleimt. Üblicherweise wird dann zusätzlich noch eine Art Streifen aus Gase darüber gelegt und oben und unten noch ein Kapitelbändchen ergänzt. Bevor es dann mit dem Kovor verklebt wird, entweder davor oder danach wird dann der Buchblock an drei Kanten geschnitten, je nachdem ob das Kovor eben einen Überstand hat oder eben nicht. Und in diesem Fall hat es eben kein Überstand. Erst hat kein Überstand und es hat auch überhaupt kein Kov hier wurden, die Druckbogen gefaltet. Dann mit einem blauen und einem hellblauen Fadengebund, die sieht man hier hinten auf dem Buch rücken, verleimt und dann einfach an drei Kanten geschnitten. Wenn ich jetzt anfahr, mir zu blättern in diesem Buch, dann fällt auf, dass es ein relativ dickes Papier ist und es ist ziemlich stark texturiert. Auf den ersten 100 Seiten sind unkommentierte Ausstellungsansichten zu sehen und nach diesen 100 Seiten folgen dann 16 Seiten auf einem hauchtenden Papier, bevor wir wieder zu diesem ursprünglichen Papier zurückkehren, dass sich danach bis zum Ende des Buches durchzieht. Nach diesem langen Bildteil folgen dann vier Kapitel. Das ist ein Gespräch, dann ein Essay, dann ein transgebeiertere Ausstellungsrundgang mit der Künstlerin und am Ende eine ausgiebige Biografie. Vielleicht gut zu erwählen ist, dass das Buch Zleischsprachig gesetzt ist, in deutsche und englischer Sprache. Jeder Sprache wird eine Schrift zu geteilt, eine seriflose Fürs Deutsche und eine serifenschrift für das Englische. Je nach Textsorte ist das Layout in 1, 2 oder 3 Spalten gesetzt. Die Schriftgröße wird jeweils angepasst, aber es fällt auf, dass das Buch über die vollen 260 Seiten im Mittelsatz gesetzt ist. Was bedeutet das? Wenn man jetzt das Word-Programm aufmacht und anfängt zu tippen, dann ist übliche Weise die Schrift links angeschlagen und auf der rechten Seite flattert es. Wenn es im Mittelsatz gesetzt ist, dann verläuft die Achse in der Mitte und es flattert auf beiden Seiten. So viel zur Typografie, die in diesem Buch relativ prominent auch einen Platz einnimmt. Wenn ich das Buch schließe, lande ich auf dem Backcover und auf diese Rückseite ist ein Klappentext wie üblich, diesmal in diesen beiden Schriften, in diesen beiden Sprachen. Und wenn ich das Buch umdrehen, fällt mir auf, dass der Titel auf dem Buch rücken zu lesen ist, obwohl es eben keinen Kovl gibt. Auf den Kanten der erwähnten Druckbogen sind normalerweise Markierungen angelegt, damit die Buchbinde die richtige Reihenfolge einhalten. In diesem Fall wurden die ansonsten abstrakten technischen Markierungen so angelegt, dass sie ein Schriftbild ergeben. Und ich merke, dass ich da tatsächlich ein bisschen an die Grenze der mündlichen Übersetzung komme. Wir werden nicht ganz draus kommen bei dieser Beschreibung. Der kann auch bei uns auf dem Instagram-Kanal nachschauen, wie das genau aussieht. Da wird seit neuestem auch immer einen kurzen Klip-Ui des Buch Blättern und diese Details auch zu sehen sind. Also ich lande nun über diesen Buch rücken auf dem Kovl und da lese ich schwarz in dieses texuellierte Papier geprägt. Schila, ein bisschen auf ein paar Dinge, Hicks. Und das war jetzt eine Detailierte und für mich so weit verständliche Erklärung. Ich kann natürlich auch immer ein bisschen auf das Buch schienen. Vielleicht hat mir das geholfen. Erzählst uns noch etwas über Schila Hicks. Ja sehr gerne, ich denke, das ist ein guter Einstieg in dieses Buch. Wenn ich auf Seite 248 Blätte schaue ich auf das Portray. Eine älteren Dame, sie trägt einen roten Pullover, darüber ein weites Wein rotes Schile, ganz im Kontrast zu den grünen Pflanzen, die sie in diesem Garten oder Innenhof umgeben, der dazu sehen ist. Und ihren Hellwachenblick hält sie auf eine Sache gerichtet, die außerhalb des Bildraums steht. Und sie scheint gerade dabei zu sein, etwas spannendes zu erzählen. Diese Frau ist Schila Hicks und sie ist eine amerikanische Künstlerin, die vor 92 Jahren in Nebraska auf die Welt gekommen ist. Dieses Buch ist der Katalog zur Ausstellung ein bisschen auf ein paar Dinge, die 2023 in der Lockermise des Kunstmusäums sang. Der Katalog wurde von Janine Jetser, dem aktuellen Direktor des Kunstmusäums herausgegeben. Gestaltet wurde es von Hubertus Design in Zürich und publiziert wurde es bei deutschen Verlag hat ihr Kanz. Wenn es dokumentiert diese Ausstellung, gibt aber auch viele Einblicke in die Biografie und die wichtigsten Stationen in der Karriere von Schila Hicks. Und das werde auch ich jetzt tun. Wie gesagt wurde, Schila Hicks 1934 in Nebraska geboren, genauer gesagt in Hastings. Das ist eine kleine Stadt im mitteligen Westen der USA. Wenn man es auf einer Karte anschaut, ist es sogar ziemlich genau in der Mitte der Vereinigten Staaten. Irgendwo zwischen Denver und Chicago für die, den das etwas sagt. Und um ihrem Zugang zur Kunst zu erklären, lehse ich gerne eine kurze Passage aus dem Buch vor. Es ist ein Gespräch der Künstlerin mit dem Kurator Robert Storl. Ich wurde in den 1930er Jahren geboren. Während der Wirtschaftskrise sucht ihr mein Vater nach Arbeit. Er packt seine beiden Kinder auf den Rücksitz des Autos und wir fohren mit unserer Mutter durch die Vereinigten Staaten. Er arbeitet an verschiedenen Orten und mein Bruder und ich lehben auf dem Rücksitz. Wir haben uns beschäftigt, indem wir aus dem Fenster schaute, Spiele spielten, Dinge aufgesammelt haben, wo immer wir anhelten und zusammen gebastelt haben. Es war Improvisation und Brickolage von Stadt zu Stadt. Und das gibt vielleicht einen Eindruck vom Kontext, in dem sie geboren wurde. Und diese Reise von Stadt zu Stadt ging dann auch immer weiter, auch als sie kein Kind mehr war. Also mit 20 ging sie dann nach New Haven, wo sie an der Yale University bildene Kunst studierte. Das ist eine Stadt etwa zwei Zugstunden von New York City entfernt. Und dort besuchte sie unter anderem den Unterricht des Deutschen Künstlers Josef Albus. Vielleicht ein bisschen Kontext Josef Albus war am legendären Bauhaus ausgebildet worden und der Anderem vom Schweizer Künstler und Kunst theoretiker Johannes Yten. Der bekannt ist für seine Farbenleere. Albus selbst hatte im Anschluss ebenfalls am Bauhaus. unterrichtet, bevor die Kunstschule in den 1930er Jahren von den Nationalsozialisten geschlossen wurde. Große Teile der Belegschaft flohnen dann aus Deutschland und Albers Weg fürte in die USA. Zuerst hatte er dort unterrichtet am Black Mountain College, bevor er dann eben an die Yale University in New Haven gewechselt ist. Jetzt haben wir schon ganz viele Stationen besucht, wochen geht es weiter? Ja, Schila Hicks verbrauchte die Jahre nach dem Studium in Lateinamerika, zuerst in Santiago der Chile, wo sie die Farbenlehre von Albers an Architekt innen unterrichtete und später ging es dann weiter nach Mexiko. Sie reiste allgemein sehr viel durch ganz Lateinamerika und sammte überall kräftig weiter Objekte, aber auch lokale Webtechniken. Ihr künstliches Werk, das damals schon vorwiegend Auszeckstielen arbeiten besteht, findet bereits Anklang sowohl in Lateinamerika als auch in ihrem Heimatland, USA, über umwege landet sie schlussendlich dann in Paris, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Jetzt hast du schon einiges über die Biografie von Schila Hicks erzählt und wie kann ich mir ihre Werke vorstellen, die während der Ausstellung in der Lokremies in Sanfgallen ausgestellt waren? Wie gesagt hat sich Schila Hicks im Laufe ihrer Karriere sehr stark mit Textilen befasst. Das waren vor allem am Anfang klassische Reform wie Wanteppiche, aber mit der Zeit wurde es immer experimenteller und auch skulp-turaler. Ein gutes Beispiel dafür ist das monumentale Summware to Go und das ist eine Art große Berg aus Textilballen, diese Ballen bestehen aus Textilfasern und haben verschiedene grün und blautöne. Sie sind zu einem 6 m hohen Haufen gestapelt, der spezifisch für diese Ausstellungen in Sanfgallen konzipiert wurde. Dann gibt es aber auch rundherum viel flachere Werke, die wie Bilder an der Wand hängen, aber auch die haben immer ein Volumen, eine Textur, auch ein Relief. Es hat also jedes Stück einen minimal skulp-turalen Aspekt. Und vielleicht muss ich auch noch eine Werkgruppe, die sie Minim nennt, erwähnen, weil sie auch an die Passage erinnern, die ich vorhin vorgelesen habe. Das sind kleine geworbenes Kitzen in die Schila Hicks Fundstücke integriert, die sie in ihrer Tasche sammelt, in ihrem Alltag, Sachen, die sie interessieren und faszinieren. Jedes Siso Minim ist eine Art Tagebuch-Eintrag, womit sie bestimmte Momente oder Personen festhält. Und diese beinhalten zum Beispiel die Lahare oder Muscheln oder Pflanzen. Und ja, so schließt sich ein bisschen dieser Kreis und wir wären fast wieder am Anfang dieser kleinen Zeitreise. Jetzt sind wir über die USA, zentralen Südamerika, Paris, nach Sanfgallen gereist. Vielen Dank für diesen Überblick und den Kontext dieses Buches. Natürlich haben wir auch da wieder Menschen gesprochen, die näher am Treck dran waren. Genau, wir hatten das Glück, den Kurator Johnny Jetsoph, ein Gespräch bei uns zu empfangen. Er ist seit 2022 direkt auch am Kunstmuseum Sanfgallen. Die Stadt in der Ostschweiz kannte er aber schon etwas länger. 2001 bis 2006 war er Leiter der Kunsthalle in Sanfgallen, bevor er über viele Jahre zuerst das Swiss Institute in New York und später auch die Art limited an der Artbars leitete. Ein bisschen auf ein paar Dinge war seine erste Ausstellung in seiner neuen Funktion in Sanfgallen. Und es war wirklich eine Freude mit ihm über die Hintergründe zu dieser Ausstellung zu sprechen. Wir sprechen über Sheila Hicks. Du hast die Ausstellung mit ihr korratiert und zwar lasst direkt oder am Kunstmuseum Sanfgallen. Johnny Jets, schön, bist du heute bei uns. Ich freue mich über Bücher zu reden. Ich habe eine tiefe Leidenschaft für das Bücher machen und wir haben ja zwei Medien als Ausstellungsquartoren. Wir haben die Ausstellung, die ist sehr flüchtig, so eine gewisse Zeit lang. Letzt sich kaum vollumfänglich dokumentieren und dann haben wir eben Bücher als eine Möglichkeit, die Ausstellungen ein bisschen länger am Leben zu erhalten. Du zeigst eine Textilkünstlerin im Textil von Sanfgallen. Vielleicht kannst du es auch noch ein bisschen erklären, wenn man an Museum übernimmt. Ist ja nicht vom ersten Tag an das eigene Programm zu sehen. Sheila Hicks war deine erste Ausstellung und wie kam es dazu, sie zu zeigen? Ich war ja 14 Jahre in New York. Ich bin 20/20 zurückgekommen und die Schwierigkeit glaube ich war so wie Sanfgallen zu verstehen und die Schweiz im Museumslandschaft zu verstehen. Ich hatte ein paar Monate um ein Programm vorzubereiten. Ich wurde direkt in November 2022 und habe 20/20 im Februar zwei große Ausstellungen eröffnet. Sheila Hicks war die erste in der Lockermiese. Das heißt die ganze Planung war halt dich auf Speed. Es ging gar nichts anderes und es war halt dich zu verdanken, meine neuen Freundschaft mit Sheila Hicks, als das wir uns so gut verstanden haben und das ist von der tollen Tag die Lockermiese hat und durch eine Rolle gespielt. Es ist ein ausgewöhnlicher Ort. Es ist extrem schwierig räumlich. Es heißt schon mal rund und hat verschiedene Einbarten, die in eigentlich abruht, lassen. Die Siede-Räbe-Wägung ist sehr stark, die nehmen anbar und da muss man etwas dagegen tun als Künstler oder als Koartum. Ich habe Sheila Hicks war wirklich interessiert, damit zu tun diese Herausforderung anzunehmen und dank ihr Begeisterung konnten wir diese Ausstellung machen. Es war eine sehr schwierige Zeit zu beginnen. In Sanfgallen, es gab keine Ausstellungsprogramme auf drei Jahre hinaus, sondern es gab viele Löcher, die es zu stopfen galt und das wir hatten große Finatelia-Probleme, als ich mit einem großen Defizit angefangen habe. Sheila Hicks hat gesagt, "jetzt kam ein Problem und so, wir kriegen diese Arbeiten schon und ich habe noch viele Arbeiten und wir bringen die." Es waren sehr zuerst 47 Arbeiten auf der Werkleiste und dann hat eine aufgelöste Transporte angerufen und gesagt "Ja, sie will unbedingt noch mal 19 Arbeiten mehr in den Lastwagen tun und diesen ja gar nicht auf der Werkleiste und was sollen wir tun und überhaupt und dann gesagt "Ja, es geht schon irgendwie auf und so kam diese wertvolle Ladung in Sanfgallen an und das war eigentlich, ich glaube ich, die Voraussetzung für diese Ausstellung und der Titel ist ja ironisch unterminieren, eigentlich ein Little bit of a lot of things, als eigentlich eine eksportierte retrospective. Zinkunswerke, glaube ich, habe 6 Jahre 10 in den und ich glaube, es war neben 66 Kunstwerke in Erstellung." Man könnte jetzt sagen, es war auch ein ziemlich schlauer Muf, weil sind die Eltexilinarbeit ja doch auch viele Verbindungen zum Ortsangalenschaft und im Parislepen, das gab mal diesen Tischewee, als St. Gallen nach Paris, du hast eigentlich eine offene Tür eingetreten, man ist wahrscheinlich die Thematik angeht. Es gibt sich sicher diese Textil Affinität natürlich. Ich meine, es ist absolut außerordentlich, dass eine Stadt über 700e Hinweg von einer Leitindustrie oder zuerst einem Handwerk und dann eine Industrie geprägt wurde und ich glaube, die Sanfgalle sind natürlich Affin, sind Textil-Expertinnen, das ist sicher so, aber ich denke es ist auch mehr, ich glaube, wir sind zu Bildschirm Menschen, und ich glaube, diese Daktität, dieser Arbeit, das etwas, das hochwillkommen ist. Und ich glaube natürlich auch sehr viele Leute, die halt so eine Verbindung zu Kraftiness haben und es hat so diese Schnittstelle bedient, auch von Ortsangkraft. Schila Hicks hatte ja verschiedene Präsenzen in der Schweiz. Die erste Erstellung war im Kunstgewehrbimuseum in Zürich, also Handwerk verortet, dann die zweite Erstellung in Loser und war die Trinaldiratapisserie. Ihre Welt gaben das viel zu reden, weil es eben nicht nur klassisches, tritznales Textilhandwerk verwendet wurde. Da gab es dann auch diese Brüche hin, zur mir zeitgneschen Kunst, zur Konzeptkunst und jetzt in Sanfgalle, dass man eigentlich zeigt, es gibt es Kraftiness, aber es ist eben auch 100% zeitgnesche Kunst und Elevante in diesem Kontext. Funktioniert dies analogiert, dass man sagt, dieser Dai-Ausstellungs- und auch ein bisschen die Veränderung und Interessen der Künstlerin. Ich habe halt in meinem Essen diese drei Ausstellungen als Anglepunkte benutzt, weil es ein bisschen Schweizer Kunstgeschichte Schila Hicks ist und natürlich exemplarisch sehr vieles aufzeigt. Ich sage immer, Schila Hicks hat da ich wie eine Katze siebenkünstige Leben gehabt, das hat sich immer wieder neu erfunden. Als er hat begonnen, eben nicht, ich als Textilkünstlerin hat aber auch ein Großsehndes für Architektur gehabt, als sie war, die ein Yale studiert, das war ich ziemlich herzufallt, jetzt ich beworben, mit zusammen in einer Kollegin, sie war ja mehr in einer ländischen Uni am Studieren. Diese Kollegin hat sich dann tragischerweise umgebracht und sie ist dann aufgenommen worden in Yale, Schila Hicks und ist dann alleine nach Yale gegangen und das war natürlich exzellent, weil durch den Faschismus in Deutschland sind natürlich sehr viele Bauhausmeister, sie sind nach Amerika imegiert und hat einen großer Wissenssatz für ihr statt. gefunden. Jälen man natürlich auch davon betroffen. Unter anderem war das natürlich Josef Albers, jetzt im Fall von Schiller Hicks, der ein sehr wichtiger Leermeister wurde. Und auch hat es natürlich ein Kontakt gehabt mit Annie Albers und hatte eigentlich wie gesehen, Annie Albers durfte ja nie Künstlerin sein, sondern dies wie in Kunstharnwerk stecken geblieben und so will, ob schon sehr eine große Kertivität an den Tag gelegt hat und ihr Arbeit absurd einen künstlichen Wert hat. Aber damals war es ganz klar, eine Frau konnte nicht künst sein, als verschiedenen Gündeln, ich will die hier auch nicht aufführen und ich finde diese Gündeln natürlich lächelig, als heutiger Perspektive. Aber damals war es so. Und von Schiller Hicks, was verrückt ist es einfach dieses Unternehmertum im Geiste. Die studierten Njel Albers, sie sind interessiert, dass eine Farbenlehe auf der ganzen Welt gelehrt wird und der schickt sie nach Schiele mit einem Leheauftrag in der Tasche, aber sie weiß das eigentlich gar nicht. Und sie kriegt ein Fulbright-Sypendium und um dorthin zu reisen und sie beschließt, das Geld aufzusplicken und dass sie ja jetzt ja auf dem Landweg den ganzen siedermekanischen Kontinent runterreist bis nach Schiele. Und sie sieht natürlich unheimlich viel in dieser Zeit und sie wird mit prekulimianischer Kultur konfrontiert. Und sie landet dann am Schluss wirklich in Schiele, unterrichtet dann auch und verliebt sich und bleibt mal in Schiele, erlebt euch eine ganz neue Kultur, lernt ganz neue Menschen kennen und das ist eigentlich die große Stärke von Schiller Hicks, dass sie diese Offenheit hat, sie akzeptiert keine Grenzen, sie akzeptiert keine Grenzen, was man als Frau zu tun hat zu lassen hat und sie ist unternehmlich sehr geschickt, sie ist künstlich kärtief, sehr begabs und das ist das so wieder erste Grundstein, aber sie geht nach Paris, man sagt ja, muss im Paris sein, dass die man noch die Stadt, wo die künstlichen hinmissen und sie wird aber dann schwanger. Also sie war vorher noch in Mexiko, hat dort eine Liebserfell gehabt und muss dann schwanger zu gehen nach Mexico und lebt dann mit ihrem Partner dort, da ist Bindsüchte in Gerero auf dem Lande und wird natürlich dort noch viel mehr exponiert mit diesen Webereien, eigentlich mit diesem indigenen Wissen, mit diesen indigen Traditionen. Und das ist das verrückte Gepack, dass sie hat so aus jungen Künstlern, als ja da eineseits diese Bauhaus philosophie und das Wissen, das Wissen und das Gesamtkunstwerk, das sie im Bauhaus propagiert wurde und dann es hat sie auch diese Reise erfahren und diese Beziehung zu, also meistens waren es, hat Mitarbeiter in der Plantagen, die sie dann unterstützt haben. Und das waren mal so ein bisschen die Basis, habe sie dann im Wiede neue Funden auch, weil zum Beispiel hat sie begonnen, Kunst zu machen, aber sie wurde ja auch aus Künstlern nicht akzeptiert, sie ging dann zu Florence Null in New York um ihre Stoffe zu präsentieren und da hat Florence Null ihr Jacke bewundert und hat sie gefragt, wo er dieser Stoff hat, sie gesagt, dann habe ich sie selber gewoben, das sei ich auf der Basis von einem Inkerstoff und so kamen sie ins Gespräch, sie hat eine Stoffkollektion für Null entwickelt und über Null und überbezielen in Mexiko, kam sie nach uns Mama und er fett Bar, da haben wir alle der Gündungssektor was super offen und gesagt, ja, es ist genial, kannst du das nicht gehösen machen, diese Webe rein, das so ausschaut wie ein Tafelbild und das hat sie dann gemacht und dann wurde sie schon sehr schief vom Mama angekauft und dann gab sie auch eine Ausstellung, die direkt da in vom Kunstgewerb Museum gesehen hat in New York und sie hat dann eigentlich, glaube ich, drei Künstinnen von den Ursprünglich sechs, hat sie eingeladen nach Zürichens Kunstgewerb Museum, es war noch zu früh, um wirklich Künstinnen zu sein, dass dann in den siezigen Jahren passiert, vor allem mit der Einladung von Städelik Museum, wo als sie so die erste Adlung stattfand, ob schon das Städelik Museum ja auch eine Designzahmlung hat, als auch eines dieser Museen, wie auch das Mama, das eigentlich verschiedene Standbeine hat. Aber es hat sich so schrittweise etabliert, in 70 Jahren auch viele Aufträge von Architekten, es gab halt viele neue Firmen sitzen und da brachte man Kunst am Bar und die Textile Kunst natürlich super gut, weil sie auch noch akustisch diese Räume besämpftigt und von dem her eigentlich zwei Fliegen auf einen Schlecht schlägt und das war dann wieder meine neue Phase als diese großen Aufdeck und zum Bar und in den letzten zehn, 15 Jahren erst wurde sie dann wirklich als Großmeisterin gefeiert und hat dann endlich diese Ausstellung bekommen, die sie eigentlich schon immer verdient gehabt hat. Wenn ich die Zuhöre und diese sieben künstlerischen Leben erzähle und man sieht es über die ganze Biografie hin als Textilkünstlerin beschreiben würde, dann ist der Begriff oder die Bedeutung von Textil verändert sich ja in diesem Sinne auch also vielleicht vom wirklich Handwerklichen, vom Wissen, vom auch Indigenen wissen, dass sie erlernt und schätzt und verarbeitet bis hin zu der Performance, die dann auch bei euch stattfand, wo es dann auch stark um soziales oder zwischenmenschliches geht, dieses sehr breite Verständnis von Textil oder gewebtem, wie würdest du das beschreiben? Ich habe der entscheidende Punkt ist wirklich die Postmoderne, weil die Postmoderne hat als die Gartungen aufgelöst und es macht wie kein Sinn mehr zusammen, ja das ist Textilkunst und das ist hochkunst, was die Postmoderne hat genau das geleistet, dass sie eigentlich heilen Low aufgelöst hat und dass alles alles sein kann und ich habe in einer Gegenwartskunst, wo man etwas über einen RADY-MATE transportieren kann, wenn man diesen Begeg von Marcel Dysho aufnimmt, da ja ein Urinal auf den Rücken gestellt hat und dies zum Kunstbejekt erklärt hat, das heißt alles kann zum Vehikel werden, zu Kommunikationen und zum Kunstmachen, man muss es nur richtig aufladen mit der lichtigen Information und daher macht es auch keinen Sinn mehr zu sagen, nein das ist Textilkunst und das ist hochkunst und ich habe letztendlich hat Schilerhicks auf diesen Moment warten müssen um was Künstchen wirklich ernst genommen zu werden. Ich denke daher, dass Textile, dass sie ja nur ein machte, ja, die Frage ist was machen und der RADS und wie stellt man es dar? Und ich habe der Erfindungsreichtung von Schilerhicks, ist wirklich die Qualität der Arbeit, endlich diese Metamorphosen, dass sich immer alles weiterwandelt. Also eineseits die er eigenen Arbeiten zum Beispiel hat sie bei der Bienelle der Dapis Chienlossan 1964 Blußen von Kankenschwestern retzikliert, sondern natürlich im Kontext der Dapis Chienale ans Kandal, wenn man fahren zu, wo ist das Kunstharmwerk und das soll das überhaupt alte Blußen, aber sie hat da wirklich wie eine Konzeptkünste nachgearbeitet. Das hat eine Teil waren diese Blußen, da und eine Teil waren wunderschöne Leinensstoffe, die bestickt waren. Das ist der größte Leinenwebstuhl der Welt war das in Frankreich, aber es hat eigentlich wie diese zwei Polen zusammengebracht, das eineseits diese hochkunst der Webrei und dann aber auch ein Konzeptueller Zugang zu Textilien, nämlich die Arbeitsblußen von Kankenschwestern, die ausgeschäuert sind. Es war keine Folge, nehmen Sie das, wo das hier kritisiert und einmal mehr, was der Direktor von Städeligmuseum der Physi eingestanden ist, der in der Juiva und hat diese Blußen dann aber wiederverwendet, sie hat sie zerrissen, zu Stofffetzen und hat sie eingefärbt und hat diese Fetzen dann aufgetörend, weil ich wie so konfett die Berge sieht, haben wir es denn aus und hat dann eine neue Arbeit entwickelt. Das finde ich das spannende. Es bringt Vorstellungsinhalte, die weit weg sind von traditionelle Textilkunz nehmen Sinne und auch in gewissen Arbeit, nisse zum Beispiel diese Indigene Tradition Spüber, vor allem in früheren Arbeiten, aber es ist ja auch sehr stark von diesen gelöst, als es einfach eine Farbe in ihr Klaviatur von diesem Vokabular und ich habe das Vokabular aus auch ein wichtiges Stichwort. Es hat eine unglaubliche Bandbreite entwickelt von verschiedenen Familien von Arbeiten, die sie immer weit verfolgt und weit entwickelt. Dieser Reichtum ist ja auch im Buch widerspiegelt, denke ich, es ist nicht ein klassische Ausstellungskatalog, der einfach sich damit zufrieden gibt, alle Werke einmal zur Katalogisieren, die da zu sehen sind. War das von Anfang an die Absicht, als ihr auch dieses Buch im Kopf hattet oder kam einfach dann so viel dazu, dass man wie im Schluss gesagt hat, das muss alles irgendwie da rein oder wir müssen dann wissen, über den Katalog hinweg denken, auch wir als Bücher machen. Als dieses Buch ist eigentlich von der Planung und von den Ressourcen her, ist das absolute wunderschöne Verschwendung. Also wir haben unglaublich viel Zeit investiert, wir sind ein paar Eerwege gegangen und das Wichtigste war wirklich diese Ausstellung zu verhebigen, dass man immer noch ein Bücher glaubt und und wie ich püchle. Ich habe auch sehr lange keine Katalog mit einer gescheiten Biografie. Ich habe da gesagt, ich schiele, wie achemissen geziert, das alles offen zu legen. Er hat es auch ein bisschen ein Servic, dass eine Biografie gibt, die er die vollständige ist und die man ziemlich schnell überblicken kann. Wenn wir kurz so deinen Text zurückkommen, da gab es ein Fund im Archiv des Museums für Gestaltung von Sotafeln zu Schieler Hicks. In Janalivert, die aufgetrieben bei einer Röschersche und die waren bis anhin unpubliziert. War das eine besondereits, die dazu besprechen? Also es sind publiziert, aber nur online. Man muss sagen, das ist auch ein riesen Vorteil von online Sammlungen. Das ist natürlich das Museum für Gestaltung vorbildlich und führen. Sie haben einen großen Bestand schon online gestellt und arbeiten weit hin dran. Das sind ja noch 100.000 der vorher exponenten. Das genial ist, dass man einfach suchen kann unter Schieler Hicks und dann alles findet. Als man findet auch Fotodokumentation der Ausstellung, die Museum für Gestaltung in den 60er Jahren und findet das Plakat. Und man findet diese Bilddaffen, die es noch schwierig zu sagen, ob die e-teile Ausstellung waren oder ob das so die Daktismus Material war, aber wahrscheinlich etwas Teil der Ausstellung, weil ja diese Abzüge von Schieler Hicks geliefert wurden. Oft sind sie sich nicht vorstellen, dass sie das geschickt hat als Bewerbungsunterlagen, sondern höchstwahrscheinlich waren das wirklich Exbonate. Und daher auch diese Schreibmaschinen schrift, also quasi wie der Präsentationstaft in der Hauptaustellung. Das sieht man ja eben diese Farmarbeiter in Gerero, wie sie an diesen impolisierten Webstühlen arbeiten. Und ich finde es euch nicht einfach sehr reizvoll. Also erstens sind die Fotografien wirklich vorragend. Der Fotografie-Leer von Schieler Hicks in Yale war Herbaut-Matter, aus der wichtige Schweizer Fotograf und Werber. Und ich finde es auch spannend einfach, das Daktile zu übersetzen. Und es sind auch wieder zwei Fliegen auf einen Streich, für eineseits sind es großartige Fotos. Und dann sind es jetzt in großartige Zeitdokumente, die zeigen, wie auch Ausstände macht wurden damals. Und daher fand ich es so spannend zu zeigen, hey, Schieler Hicks, die hat dann eine Ausstängstgeschichte. Und ich glaube, das ist auch unser Aufgabe als Museum, das wir auch die lokale Kunstgeschichte ins Bewusstsein drücken. Und nicht sage immer, ich will kein Museum wie ein selektor-Automatt, wo überall die gleichen Produkte angeboten werden. Wir müssen die Dinge rausschellen, die einziger Artik sind. Fürs Amgalen und ich glaube, je mehr Anknipfungspunkte da sind, muss er spannender wird das. Und hier, was hat die Schweizer Rezeptionsgeschichte von Schieler Hicks? Welche Rolle benimmt dann das Buch in diesem Kontext? Da gibt es ja unterschiedliche Zugänge. Früher hat man zu allem ein Buch gemacht, heute ist man da ein bisschen selektiver, auch als Ressourcengründen. Aber auch korrativ kann man da ja der politisch gibt es da weitere Argumente. Also wenn wir das nochmal aufs Amgalen zurückmüssen, sagen gar nicht seine Buchstatt, die Stiftspyper-Deg ist dieser skulturelle Zentrum dieser Stadt. Die ganze Stadt ist uns Kloster um entstanden. San Galen ist eine Kleinstadt, am Rande der Schweiz, am Oster und der Schweiz. Die Bahn nach München ist immer verspätet. Was ist Tor nach Europa? Ist noch nicht so offen wie zum Beispiel Basel. Für uns seine Möglichkeit, einfach wissen zu bündeln Dinge zu bündeln, die wir gemacht haben. Aber auch die Vermittlung zu erleichtern. Also ich glaube es ist das Kundenfreundlichste Schieler Hicks Buch, das bisher erschienen ist. Und ich glaube das ist mir auch wichtig. Es war der Erdif anstehen, mich einzulesen mit der bestehenden Literatur. Es war eine viel Zeit. Ich habe mir dann die Zeit nehmen können. Aber ich will den Wohnen schon ein Buch herauszugeben, dass das Werk von Schieler Hicks ein bisschen auf dem Seenbetablet besinnt, dass man auch an die Lese indenkt und sich viel überlegt, wie man ein Buch machen kann, dass auch erfolgreich ist. Ich sage immer ein gutes Buch ist ein vergebenes Buch. Ich habe mich wichtig in der Anspruch, dass ich vergeben bin, dass es natürlich underlistisch ist. Aber es ist ein bisschen eine Schorzerichtung. Du hast vorhin von diesen Online-Archiven, die auch zugängeschaffen gesprochen. Das Buch, was wir hier auf dem Tisch haben, ist natürlich etwas ganz anderes. So ein taktiles Medium, gerade bei Hicks besonders wichtig, dass man da etwas hat, das man spürt. Superwichtig, aber ich finde ja, ich finde die Buchkunst ist so etwas spannendes, und wie ich eingangs gesagt habe, als wir es in den Menschen mit verschiedenen Sinnen sehen. Wir verabenschauen ein bisschen mit unserem Bildschirm Blick. Durch diesen Screen schauen wir uns die Welt an. Ich glaube, sein Buch zeigt, was die Buchkunst ausmacht. Jetzt hast du von der Buchkunst gesprochen und vielleicht denkst du auch schon am Morgen früh und dann auch später ab und nach darüber nach, welches Buch du noch machen möchtest. Gibt es so ein Traumprojekt, das dir vorschwebt? Ja, da gibt es viele. Ich habe sein Buch, das ich noch gerne machen würde, weil Perfektion. Und zwar vielleicht mit unrealisierten Projekten oder mit Dingen, die gar nicht möglich sind. Und dass man einfach dieses Zelt aufspand und diese das unmögliche dokumentiert. Ich habe drei Ausstellungen gemacht zu Lehre, wie Künstler, solche Lehre, in zu mentalisieren und benutzen als Vehikel in ihr Kunst. Und das fand ich immer besonders befriedigens, weil die Lehre bleibt eigentlich auch immer ein tolles Projektionsfeld für die eigenen Gedanken, für die eigene Immagination. Und das ist für das Stichwort Immagination auch im Kontext von Bücher machen, das extrem befriedigend ist. Jan Jetsrat und sie in diesem Gespräch davon erzählt, wie Schila Higgs eigentlich durch ihr Leben ging und vieles aufsammelt, der Fahrungen, Begegnungen, Techniken, Wissen und wie das zum Fundament ihrer künstlichen Praxis wurde. Und ich finde das so spannend als Rückblick, sieht es aus, wie logische Schichtete ja einander folgen. Weil man aber denkt, was gesagt, sie ist 1934 geboren, das waren andere Zeiten und Umstände und dass sie eigentlich jede Entscheidung, die es traf, auch gegen Konventionen ankämpfen musste, dass nichts vorgegeben war, dass nichts logisch war in dieser Entwicklung. Und diese Bürofi vielleicht auch ein bisschen Beispielhaft sein kann für Bürofi in von Künstler*innen, bei denen eben der Widerstand auch ein großer Teil war und den man vielleicht aus der heutigen Perspektive auch mal vergessen oder unterschätzen kann. Ja, das stimmt. Mir ist von Gespräch auch diese Begegnung mit Annie Albus, der Frau von Josef Albus in Erinnerung geblieben. Es wirkt wie eine Art Spiegel in den Schila Higgs vielleicht geschaut hat am Anfang ihrer Karriere oder am Ende ihrer Studiums. Ja, da muss man sich auch noch anfügen. Es ist ein Vorteil, vielleicht von Schila Higgs, das sie noch lebt und noch mal anders wahrgenommen werden kann. Annie Albus wird ja inzwischen auch in zeichnässigen Kunst-Astellungen gezeigt und ist diesen Weg gegangen, aber halt nicht mehr zu lebt Seiten. Ja und diese starke Persönlichkeit von Schila Higgs, die kommt in all diesen Texten im Buch "Gut zur Geltung" finde ich. Also diese Person ist gut zu spüren, wenn man das so sagen kann. Vielleicht auch, weil zwei dieser Texte transcribierte Gespräche sind und da kommt auch diese direkte Redezeuge. Und da habe ich das Gefühl, kann man den Charakter dieser Frau ein bisschen erahnen. Der Charakter von Schila Higgs hat vielleicht auch zur Form des Buches beigetragen, das wir heute besprechen. Und nachdem wir jetzt mit Janie jetzt gesprochen haben, möchten wir natürlich auch noch herausfinden, wie diese inhaltende Gestalt eines Buches angenommen haben. Genau dafür haben wir die Grafik in ein Janer Liebe und Jonas Vögelig getroffen, die für die Gestaltung des Catalogs zuständig waren. Jonas Vögelig ist Gründer von Hubertus Design hier im Zürich, er führt dieses Büro mit Kerstin Landis und beschäftigt mittlerweile auch noch andere Designer. Parallel zu dieser Tätigkeit leitet er seit über zehn Jahren den Studiengang "Visuale Kommunikation" an der Züricher Hochschule der Künste. Und in nahezu Kunst wird er auch eine Rolle spielen im Verlag Lars Müllup Publishers. Aber dazu vielleicht später mehr. Janer Liebe hat an der Züricher Hochschule der Künste und an der Riedfeldakademie in Amsterdam grafig studiert. Nach ihrem Bachelor war sie eine Zeit lang hier in Zürich tätig unter anderem bei Hubertus Design, wo auch dieses Buch entstanden ist, das wir. wir heute besprechen. Aktuell ist Janer wieder in den Niederlanden, wo sie ein Masterstudium an der Werkplatztypografie in Angriff genommen hat. Zum Glück war sie gerade zu Besuch in Zürich und so konnten wir die beiden zusammen in unserem Studio in Empfang nehmen. Wir fangen an eine Frage an, die ein bisschen weiter weg ist vom Buch, in das wir heute eintauchen werden und zwar sprechen wir ja oft wie bei schönsten Schweizer Bücher. Ihr habt in eure Biografie dabei die auch schon eine Auszeichnung bekommen die Goldenletter. Die Auszeichnung für das sogenannte schönste Buch der Welt vergeben von der Stiftung Buchkunftsin Leipzig und ihr habt das Unabhängen veranhandelbar bekommen, 2028. Dazu die Frage vielleicht, was braucht es damit ein Buchprojekt gelingt? Es braucht gute Partner, gute Zusammenarbeit, Dialog, meiner Meinung nach und Vertrauen bis zu einem gerissen Punkt. Gute Inhalte auch oder Reibungsfläche oder Ausdauer oder vielleicht auch Hordnerkigkeit, aber ich würde schon unterscheiden zwischen gute Buchprojekte oder Prozesse und gute Bücher. Das muss meiner Meinung nach nicht unbedingt zusammenhängen und ob ein Buchprojekt gelingt muss nicht gleichgesetzt sein mit der Goldenenletter. Das ist ja ein Preis, der wir durch verschiedene Gränen bestimmt teilweise demokratisch, teilweise dialogisch und ja muss in diesem Sinne nicht unbedingt mit einem guten Buchprojekt oder einem guten Prozess im Bezug auf Buchgestaltung zusammenhängen. Ich glaube, ich sehe es sehr ähnlich, ein gutes Buchprojekt ist nicht unbedingt gebunden an diese Preise, was für mich persönlich jetzt auch ein gutes Buchprojekt ist, eben dieses Vertrauen auf allen Ebenen und an allen Stellen, also jetzt zwischen Designren, dem Editing, aber dann auch in der Produktion und das ist gar nicht so einfach, weil es sind so viele Punkte, wie zusammenfließen, die man einfach auch nicht immer kontrollieren kann. In diesem Vertrauen kann auch sehr viel Kritik angebracht werden und das kann in diesem Vertrauen ein spannende Gesprächiger führt werden, die auch vielleicht das Design in Frage stellen. Ich glaube, dass Vertrauen beinhaltet diese intensive auseinandersetzung und diese Kritik, die dann vielleicht auch reib, oder die vielleicht auch schwieriges dem Prozess, kann dann sehr befruchten sein, auch für ein Projekt. Ja, also ein anderer Setzung oder Reibungsfläche im Produktiven, konstruktiven Sinne gibt es dann doch sehr oft. Interessant ist, finde ich auch, dass sich das Verhältnis gegenüber dem Buch und dem Inhalt und vielleicht auch dem Team, welches ein Buch gearbeitet hat, über die Zeit verändert. Es kann also durchaus sein, dass wenn das Buch dann draußen ist, man es erst mal nicht mehr so gerne hat oder nicht mehr sehen kann und dann aber über die Zeit wieder lieb gewinnt. So diese Langlebigkeit und eben auch, wie sich das Verhältnis dann zu einem Buch dann verändern kann. Ja, ich glaube, das ist ein guter Übergang zu diesem Buch "Schila Hicks" ein little bit of a lot of things, über das wir heute vor allem sprechen wollen. Es ist ein Ausstellungskatalog zu einer Ausstellung in der Lockerwiese in Samkalen. Die hat 2023 stattgefunden. Das Buch kam dann zwei Jahre später raus. Wie ist das Buch zu euch in Studio gekommen? Beziehungsweise zu Hubertus und wann seid ihr eingestiegen? Wie weit war das Projekt schon als ihr das auf dem Tisch hattet? Ja, die Anfrage kam über John J. der die Ausstellung verantwortet hat und ich oder Hubertus hat auch schon das Öfteren mit John J. jetzt zusammengearbeitet, auch für andere Buchprojekte. Zwei Jahre nach der Ausstellung wurde es veröffentlicht. Und wann seid ihr eingestiegen oder warum gab es diese Bezögerung? Wir haben einfach lange daran gearbeitet. Auf jeden Fall war es ziemlich schnell klar, dass das nicht zur Ausstellung erscheinen muss oder auch nicht auf die Finisorge der Ausstellung. Das hat extrem Druck weggenommen und dann gibt natürlich auch viele Wendungen. Da muss John ja dann vielleicht auch ein bisschen erzählen, weil du ja doch sehr intensiv daran gearbeitet hast und wir blieb deine Recherche so in Erinnerung. Ein extrem breit angelegte Tiefe engagierter Recherche, die einzigartig ist für ein solches Projekt, wenn man sagen will, das ist ein Ausstellungskatalog. Würde ich sagen, das ist das eben nicht, es geht über diesen Typus des Kotalogs hinaus. Vielleicht sagst du da besser was dazu. So wie ich das zu dieser Zeit verstanden habe, war es auch ein Anliegen von John, nie dass es nicht nur ein Ausstellungskatalog wird, vielleicht auch weil die Ausstellung zu diesem Zeitpunkt bereits vorbeiwar, also das ist, das ist eigentlich ein Buch, wird das auch für sich alleine steht. Und ich glaube, es war schon auch das Ziel, dass es nicht nur eine einfache Dokumentation ist, aber ich glaube, das kann auch ein Ausstellungskatalog und setze ich immer hinterfragen. Es hat halt auch viele Abbildungen, die halt nicht anzangaben oder die Ausstellungen gebunden sind, auch ganz tolle Abbildungen, wie ich finde, oder dann einen ganzen Teil über eine Arbeit von Schiller, die selbst John nicht konnte, die Jan ernehmlich entdeckt hat im Archiv des Museums für Gestaltung. Und so hat sich das eigentlich entwickelt, gewobeln oder wurde neu verwoben. Und habt ihr mit der Künstlerin selber auch darüber gesprochen oder obzeit ihr zeitlich versetzt hat, zugekommen? Wir haben mit ihrer Zoom-Kaus gehabt und das war wirklich eine ganz tolle Erfahrung, also wahnsinnig, herzlich, warm, positiv, begeistert über unsere Entwürfe. Was macht man dann mit einem Buch über Schiller? Was hat das für eine physische Prisein, oder wie statt man das aus? Ja und wie bringt man diese Stofflichkeit oder eben auch Schiller in dieses Buch rein? Das war schon ein wahnsinnig tolle Erfahrung. Am Anfang ist ein ziemlich ausgiebiger Foto-Teil, wo man quasi komplett durch diese zirkuläre Ausstellungsräume einmal geht, also über 100 Zeiten und dann gibt es eben auch diesen letzten Teil, ist eine Verschriftung, dieser Masterclass, wo Publikum ist, und es ist eigentlich gesprochen, eine Sprache, die aber dann in Text wiedergedeben wird und dann durchschaffen, durch Videos stils und es hat eben diesen filmischen Moment, diesen Live-Moment, kann das vom Material, was ihr hattet. Ist das Material, war eigentlich zu dieser Zeit bereits da, es fährt von uns eigentlich eine Reaktion auf dieses und ich glaube gerade beim Ausstellungsrunkang war es uns wichtig, dass man sich fühlt, als wäre man im Raum und als Gehemaan selbst durch diesen Raum gerade auch, weil die Ausstellung bereits vorbei war und es den Moment von diesem Dulkgang eigentlich physisch nicht mehr gibt und das filmische Material hinten, also die Filmsteh, das war eigentlich auch etwas, das bereits existiert hat, also nicht in dieser Art, es war ein Video, das wir dann in verschiedenen Orten versucht haben, in diesem Text einzubeben, um eben diese Präsenz vielleicht von Schiller und auch die Art und Weise, wie sie sich bewegt, wie sie entragiert mit den Leuten und ihren Objekten, die sie zum Teil in die Hände nehmen anfasst, etwas zeigt, dass das auch spürbar wird. Ganz im Anfang gab es an unterschiedlichen Stellen noch viel mehr Verflüchtungen, wo es auch noch kleinere Figurchen gab. Von auch Freisteller, oder? Also wir haben wirklich kleines Theaterstück versucht zu spielen oder zu inszenieren und die Bildelemente waren in dieser Form eigentlich viel komplexer und das Schriftbild oder Schrifttextbild somit natürlich auch vielleicht ambitionierter oder auch chaotischer. Und diese Reduktion auf das Still, also immer das selbe Format, das Bild ist das Wort an auch ein bisschen ein Kompromiss. Was diese Seiten halt auch ausmacht ist, dieses eliminierendes Spaltenstegs, so dass eben nicht nur diese vertikale Leserrichtung entsteht, sondern eine wieder durchwobene, auch horizontale in alle Richtung gehende Verwebung und das war uns schon wichtig, dass wir das irgendwie halten konnten. Also ein spezifisches Detail, was wir noch nicht genannt haben, ist, dass ein zweitsprachiges Buch ist. Jede Sprache hat eine Schrift, eine Serifenschrift, die andere serifen los und die haben dann jeweils eine Seite des Buches entweder auf der rechten oder auf der linken Seite immer durchlaufen. Etwas, was ich auch noch veränutzt sind die Ansausspalten und die Schriftgröße und dadurch entsteht eigentlich wirklich so ein mal eng marschigeres und mal ein breit marschigeres layout und diese Rhythmus in all diesen Teilen, diese extrem verschieden, könnt ihr uns etwas dazu sagen, wie ihr dieses System etabliert habt. Es war vielleicht nicht von Anfang an 20 Street for World Systems, sondern wirklich eine intensive Aus- und An- and- and- Sitzung mit Schila Hicks Arbeit selbst. Und diese Mittel auch seht, dieses wilde Flatten und auch das Verweben von den unterschiedlichsten Inhalten war dann eigentlich eine Reaktion dazu oder eine An- Nährung vielleicht. So wie ich das verstehe oder sehe ist das Buch eigentlich auch, wie eine Art ein Grenzen aus testen, wie das funktioniert in unterschiedlichsten Bereichen oder für welchen Inhalten vielleicht eine andere Anordnung oder eine andere Spaltenaufteilung vielleicht besser funktioniert. Also wie gesagt, das Buch ist komplett in Mittelauce gesetzt. Die Schriften passen in ihrer Größe eigentlich nicht zusammen, sind auch nicht angeglichen worden. Das war ja auch wichtig. Ich habe mich zuerst am Dissimt dagegen gestreut, aber ich habe dann gefunden, okay, wenn du das so willst, also das beist sich ja auch. Irgendwie ist es so ein bisschen, so macht man's eigentlich nicht. Das fammen wir irgendwie dann auch cool. Und es gibt noch ein paar so Eigenheiten zum Beispiel einzelne Wörter auf Ausgangszahlen. Auch das macht man nicht in diesem Sinne, aber war uns auch ebenfalls wichtig um diese Vertikale, diese Fäden sozusagen, diese Achsen zu betonen. Ich glaube, das waren so Eigenheiten und dann natürlich das doch relativ schwere Papier. Ja, wir wollten so eine gewisse physische Präsenz auch erreichen. Und trotzdem haben wir natürlich versucht, da noch eben einen Hauch von einem Papier einzuflegen mit den Legenden oder mit dem Index der Abbildungen aus dem Rundgang. Du hast am Anfang erwähnt, ihr habt auch Kapitel erfunden. Hat das damit zu tun? Ja, genau. Also hat auch damit zu tun, oder? Wir hätten ja die Legenden beispielsweise auch in den Ausstellungsrundgang integrieren können. Das war auch eine Zeit lang so, also dass das überhaupt kein eigener Teil war. Also dieses radical editorial sorting, wie das just Grotens nennt, das kommt da eigentlich ein bisschen zum Zuge, also diese Teile bleiben autonom. Und in diesem Sinne werden die Inhalte dann bei der Leserschaft eigentlich geknüpft, nicht jetzt sozusagen beformundend im Buch selbst, sondern das entsteht halt erst durchs Lesen. Das Buch, das ist ja ziemlich roh, oder? Das hat diese Freire Kumposchuhe, das gibt ein einziges Papier, bis auf diese eine Ausnahme. Wie kann die Entscheidung zu diesem schlechten Objekt? Also auch wie die Gestaltung innen kann auch das Objekt natürlich direkt aus dieser Auseinandersetzung mit ihrem Werk. In dieser Art drückt sich das jetzt sicher durch diese radicalen Entscheidung von diesem einen Papier oder von diesen zwei Papieren aus, die eigentlich nicht weiter verarbeitet wurden. Also diese Rohheit von diesem Material ähnlich wie eben die Fäden oder die Materialien, die Schiele hicks braucht und zu etwas Neum formt, dass das kommt sicher von ihr. Und vielleicht auch zu erwähnen ist das Schieler und das war auch in der Ausstellung "Präsent-Tagebücher" ausgestellt hatte. Und diese Tagebücher, die waren eigentlich eingewickhaft in Fäden und das war ein Inspiration. Ich weiß auch gar nicht, wie viele Damis haben wir schlussendlich gemacht, aber es war ein unzählige Damis. Also eine Idee war eben zum Beispiel, dass diese Fäden des Bindens, dass die nicht geschnitten werden, sondern dass die halt lange bleiben und dann sozusagen um das Buch gewickelt werden, analog zu Schiele aus Tagebücher. Wir haben Damis gemacht in China. Wir haben Damis gemacht in der Miederlande. Es wurden extra Fäden angeknüpft. Dann haben uns die Knoten, die dann entstanden sind, nicht gefallen. Es kamen Damis zurück, die hatten so eine Fährdischwanz an Fäden hinten dran. Und die Kosten werden dann natürlich eben auch explodiert. Also Proknoten so und so viel Kosten. Also schon ziemlich abgewonnen. Ich glaube aber ein Harbtargument war einfach auch, ja, dass wir gefunden haben, das ist alles künstlich und das ist dann Handarbeit und muss das nicht einfach auch industriell produzierbar bleiben. Und ja, dieser ganze Weg sieht man den Buch in der jetzigen einfachen, vielleicht radicalen Form, so nicht unbedingt an. Es steckt auf jeden Fall mehr drin als jetzt einfach, ah, das ist ein einfacher roher Buchblock und das ist es gibt schon bei dieser Art von Künstlerinnen, die schon lange und immer mehr Leute inspiriert und interessiert viele andere Bücher. Unter anderem ein Buch, was auch die Goldenen letzte geworden hat von Iamabom, Sheila Hicks, Weaving as a metaphor. Es ist schon lange vergriffen, super Teil war dieses Buch oder waren auch andere Bücher, auch alle auf einem Tisch, dass man da irgendwo noch eine Lücke findet. Also wir haben zu dieser Zeit eigentlich sehr viele Bücher angeschaut und zu sehen, welche Ansätze bereits bestehen, war eigentlich unglaublich wichtig. Denke ich jetzt im Nachhinein für dieses Buch nicht nur, dass man sich irgendwie einen Raum frei macht, um man selbst anhin stellen kann, sondern viel mehr auch um sich inspirieren zu lassen oder zu schauen, was funktioniert vielleicht bereits oder auch welche Bilder wurden bereits mehrmals abgedruckt und gibt es da vielleicht noch eine Möglichkeit, ein anderes Bild herauszusuchen, eine andere Fotografin zu finden, die auch bereits Sheila Hicks fotografiert hat. Ich glaube, das hat viel mehr eigentlich das Projekt bereichert und ich glaube für mich persönlich war das Sheila Hicks Weaving as a metaphor wirklich auch so, okay, wenn das möglich war, dann können wir jetzt komplett wild gehen und ich glaube von dort kam auch so diese Energie wirklich komplett eigentlich etwas wildes zu machen und das hat sich dann eigentlich auch in dieser Art bestätigt, weil alle wilden Entwürfe und Objekte, die Sheila gesehen hat, hat sie auch sofort unterstützt. Ja, kann man sich auch sagen, dass ihre eigene Proxy, das Experiment beinhaltet, sehr, sehr stark, oder das wäre dann irgendwie auch komisch, wenn sie das dann bei anderen abblocken würde. Also das Korra, das war glaube ich einfach Entwurf Nummer 1 von ja nach und der hat sich einfach gehalten und dann auch mit dieser Schrift und das war einfach klar und diese Schrift ist auch noch vielleicht interessant jetzt, das zu erwähnen mit der Goldenen Letter eine reinterpretation, wenn man so will, eine Koss-Lohn, jetzt zeichnet von Scott van der Sieh. Scott van der Sieh hat diese Schrift auch beigesteuert an Jonas Buch, und welches ausgezeichnet worden ist, uns Scott van der Sieh war auch bei Hubertus Partner als das Buch 2018 die Goldenen Letter bekommen und also er ist auch so ein so einem sagen im Hintergrund, schwingt er da wie mit, ist einfach noch schön, das zu erwähnen vielleicht. Im Intuam wie erwähnt du bist schon oder wärst in nahezu kunft bei Lars Müllou Publishers eine Rolle spielen, wir besprechen hier im Bücher, aber das ganze publizistische gehört natürlich dazu und vielleicht kannst du uns erzählen, was deine Rolle sein wird und was dich daran reizt, jetzt da aktiv bei einem Verlag mitzuwirken. Es ist so, dass Kerstin Landis und ich werden über die nächsten drei Jahre den Lars Müllou Verlag übernehmen, ich aus Verleger und Kerstin Landis als Managing Director, Lars bleibt noch dabei, wird aber über die drei Jahre versuchen weniger zu machen und wir immer mehr. Das ist so ein bisschen der Plan. Jetzt wie das alles zustande kommt ist natürlich eine längere Geschichte, weil ich kenne Lars ja auch schon lange, ich einig der ersten Bücher, an welchen ich gearbeitet habe, ist bei Lars Müllou erschienen, bloß Kassus, Christian Waldfogel damals, der Beitrag der Schweiz für die Kunstbiennale infinitig und so haben wir uns näher kennengelernt und ich habe auch von den Plänen erfahren, dass Lars sich überlegt hat, wie lang es den Verlag unter seiner Leitung und Führung noch geben soll. Und da standen verschiedene Optionen im Raum. Die eine war Verlag schließen nach 45 Jahren oder 44 Jahren und eine andere Option war man eben auch vielleicht in Investoren, in Investoren zu suchen, zu finden, die dieses Erbe und diese tollen Titel weiter in die Zukunft trägt. Und da ich selbst eben schon solange in diesem Buch "Business Bin" oder eben so "Buch Obsessiv Bin" war das keine Frage für mich. Es lag irgendwie auf der Hand, ich konnte nicht anders aus das zu morgen und deshalb ist das irgendwie ganz eine aufregende Zukunft natürlich auch schwierig. Jetzt so diese Perspektive zu wechseln, das ist ein anderes Business aus dieser verlegrischen Perspektive und Bücher heranzugehen, Bücher vielleicht auch zu erfinden, wie das wahrscheinlich nur wenige gemacht haben oder können, wie das eben Lars macht. oder Netzwerke zu pflegen, um Inhalte überhaupt Ron zu kommen, Inhalte neu zu denken und dann das alles eben mit diesem Impetus eine gestaltenden Persönlichkeit. Was mir besonders gefallen hat, am Gespräch mit den beiden. Ich ziehe zusammenarbeit zwei Personen, die an einen ganz anderen Punkt in ihrer Karriere sind. Und dieser Mix zwischen Energie und Erfahrung habe ich irgendwie stark wahrgenommen und ich denke, dass sie sich in Gespräch aber auch im Projekt ganz gut ergänzt haben. Und noch zum Thema Generation, ich fand es auch rühren zu hören, dass eine profilierte Künstlerin wie Schila Hicks auch beim Xenbuch immer noch so motiviert war. Und dass dieser Enthusiasmus noch da ist, ist irgendwie ganz toll mit 93 Jahren. Ich glaube, das Stichwort Vertrauen kann in beiden Gesprächen, sowohl mit Jan Jetser, dem Vertrauen zwischen Kurator und Künstlerin, Institutionen und Künstlerin hervor, und dann jetzt auch zwischen den Gestalterinnen und dem ganzen Kontext in sie brauchen. Und da fand ich es schon auch noch, wie sich zu hören, wir haben über die Zwei-Sprachigkeit gesprochen und dem Umgang mit den Schriften. Und wie Jan etwas vorgeschlagen hat, dass von Jonas eigentlich zuerst als, das würde ich so nie machen, beschrieben wurde. Und natürlich, dass eineseits eine Möglichkeit als Hingreg, die Sender in einem Projekt so mitzuarbeiten. Und da die Schichte mitzuschreiben und gleichzeitig, ist es für ein Projekt ja umso bereichender auch, wenn neue Perspektiven dazu kommen. Und das funktioniert aber eben nur, wenn Vertrauen da ist und gegenseitige Offenheit, sich einzulassen auf die Vorschläge. Und etwas, was mich einfach eine ganz andere Ebene berührt hat, wir haben zusammengeschaut, wo den Schiller Higgs aufgewachsen ist und es wirklich in der Mittel auf Nover. Und das eigentlich wirklich über das Buch aber auch über die Ausstellung, diese Person und ihre Werk, ihre Geschichte, ihr Leben kennenlerden durften, ist eigentlich ein wunderschönes Beispiel dafür, was Publikationen bewirken können. Und wenn ich jetzt denke, es ist nicht aus St. Gallen zu mir gekommen, sondern eben aus diesem Mittel auf Nover in Nebraska, ist es eigentlich schon extrem beeindruckend. Ja, und ich denke, das ist auch ein Grund, warum solche Projekte sich sehr interessant sind und auch in Erinnerung bleiben, Begegnungen mit Menschen, die man sonst nie getroffen hätte. Und ja, sowohl Jonas als auch Jana haben von diesem Zoom call mit Schiller Higgs erzählt und diese Aura, diese Person, die aus einem ganz anderen Kontext und einem ganz anderen Ort kommt und auf einmal kommen diese vier, fünf Personen um ein Projekt zusammen. Und das ist sicher eine Erfahrung, die allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird. Jonas und sind wir schon am Ende der Episode. Vielen Dank für diesen Einblick in die Welt von Schiller Higgs. Alle Infos zu unserem Gästen unter mischprochnen Büchen findet ihr wie immer in den Show-Nodes. Diese Folge, wie auch alle anderen Episoden von nicht nur schön, sind auch Apple Podcasts Spotify und nicht nur schön, Punkt-Zehör zu hören. Und seit kurzem haben wir auch einen Newsletter, wenn ihr ab jetzt keine Folge mehr verpassen wollt, könnt ihr euch gerne über unsere Website dafür anmelden. In der nächsten Episode werden wir von einer Hitzewelle überrollt. Es geht dabei um die Reaktivierung, vergessen und techniken, die uns bei der Bewältigung der Klimakrise helfen können und um einen Schattenplätzchen während der Architektur-Biernale in Wemedig. Jonas, ich freue mich auf den nächste Folge mit dir. Ich freue mich auch. Adi Widerci.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Buch „ein bisschen auf ein paar Dinge“ ist ein Katalog zur Ausstellung von Sheila Hicks im Kunstmuseum St. Gallen (Lokremise) und wurde von Hubertus Design gestaltet.
  2. Die Publikation ist eine Fadenheftung ohne Umschlag, wodurch die Bindetechnik sichtbar wird; sie ist zweisprachig (Deutsch/Englisch) mit unterschiedlichen Schriften und im Mittelsatz gesetzt.
  3. Sheila Hicks, geboren 1934 in Nebraska, reiste als Kind durch die USA und studierte später an der Yale University bei Josef Albers, einem Bauhaus-Vertreter.
  4. Ihre Karriere führte sie nach Lateinamerika (Chile, Mexiko) und schließlich nach Paris, wo sie bis heute lebt und arbeitet; ihre Werke umfassen Textilien, Skulpturen und die „Minims“ genannten Tagebuch-Objekte.
  5. Der Kurator Johnny Jetser betont, dass die Ausstellung trotz schwieriger Bedingungen (Zeitdruck, Finanzprobleme) realisiert wurde und die Textilverbindung zu St. Gallen eine zentrale Rolle spielte.
  6. Hicks’ Werk wird als grenzüberschreitend und innovativ beschrieben – sie habe sich immer wieder neu erfunden und verbinde Handwerk mit zeitgenössischer Kunst.

Summary:

Dieser Podcast beschreibt ausführlich die Publikation „ein bisschen auf ein paar Dinge“, den Katalog zur gleichnamigen Ausstellung der amerikanischen Künstlerin Sheila Hicks im Kunstmuseum St. Gallen. Das Buch ist bewusst schlicht gehalten: eine Fadenheftung ohne Umschlag, wodurch die technische Herstellung sichtbar wird. Es enthält Ausstellungsansichten, ein Gespräch, einen Essay, einen Ausstellungsrundgang und eine Biografie, jeweils zweisprachig auf Deutsch und Englisch mit unterschiedlichen Schriften und einem auffälligen Mittelsatz.

Sheila Hicks, 1934 in Nebraska geboren, wuchs während der Wirtschaftskrise auf Reisen durch die USA auf, was ihre spätere Offenheit und ihren Erfindungsreichtum prägte. Sie studierte an der Yale University bei Josef Albers, der vom Bauhaus geprägt war, und reiste danach durch Lateinamerika, wo sie indigene Webtechniken kennenlernte. Später ließ sie sich in Paris nieder. Ihre Werke sind experimentell und skulptural, etwa monumentale Textilberge oder kleine „Minims“, in denen sie Fundstücke verarbeitet.

Der Kurator Johnny Jetser erläutert im Gespräch, dass die Ausstellung unter Zeitdruck und mit finanziellen Schwierigkeiten entstand, aber dank Hicks’ Begeisterung gelang. Er betont die besondere Verbindung zur Textilstadt St. Gallen und hebt hervor, dass Hicks wie eine Katze mit sieben Leben immer wieder neue Wege ging – sie akzeptierte keine Grenzen, weder als Frau noch als Künstlerin, und verbindet traditionelles Handwerk mit zeitgenössischer Kunst. Der Katalog dokumentiert diese Vielfalt und hält die flüchtige Ausstellung nachhaltig fest.

FAQs

Es ist der Katalog zur Ausstellung von Sheila Hicks, die 2023 in der Lokremise des Kunstmuseums St. Gallen stattfand. Das Buch wurde von Janine Jäggi herausgegeben, von Hubertus Design gestaltet und im Verlag Hatje Cantz publiziert.

Es ist eine Fadenheftung ohne Cover, wodurch die Bindetechnik sichtbar wird. Die Druckbogen wurden mit blauen und hellblauen Fäden gebunden, verleimt und an drei Kanten geschnitten.

Sheila Hicks ist eine 1934 in Nebraska geborene amerikanische Künstlerin, die sich vor allem mit Textilkunst beschäftigt. Sie studierte an der Yale University bei Josef Albers und lebt heute in Paris.

Die Minims sind kleine gewebte Kisten, in die Sheila Hicks Fundstücke aus ihrem Alltag integriert. Sie dienen als eine Art Tagebuch-Einträge und enthalten zum Beispiel Muscheln, Pflanzen oder andere Gegenstände.

Josef Albers war ihr wichtiger Lehrer an der Yale University. Er vermittelte ihr unter anderem die Farbenlehre, die später Einfluss auf ihre künstlerische Arbeit hatte.

Der Kurator Janine Jäggi plante die Ausstellung als seine erste in der Lokremise. Durch seine Freundschaft mit Sheila Hicks und ihre Begeisterung für den ungewöhnlichen Ort konnte die Schau realisiert werden.

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