Nicht warten. Losfahren: Wie Pegah Tavakkolkhah aufhörte zu hoffen — und unterwegs ihre Freiheit fand
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Die Erzählerin, eine Iranerin, kam mit 25 für ihre Promotion nach Deutschland und musste sich in einer völlig neuen Kultur zurechtfinden. Besonders schmerzhaft war, dass sie ihre Muttersprache kaum noch sprechen konnte. Als Symbol für ihren Neuanfang kaufte sie sich ein Fahrrad, obwohl sie erst als Erwachsene das Radfahren lernte. Nach einer enttäuschenden Beziehung, in der sie darauf hoffte, von ihrem Partner auf Touren mitgenommen zu werden, entschied sie sich, alleine zu fahren. Seitdem unternimmt sie regelmäßig mehrtägige Radreisen, meist zwischen vier Tagen und vier Wochen. Diese Reisen sind für sie eine Form der „kleinen Pensionierung“ – Auszeiten vom Alltag, ohne alles hinter sich lassen zu müssen. Das Besondere daran ist die Langsamkeit: Sie hat Zeit, die Natur intensiv zu erleben, etwa einen Vogel auf dem Wasser oder Gras im Wind. Diese Erfahrung bezeichnet sie als echte Freiheit, die auf mehreren Ebenen wirkt: biologisch (Essen und Schlafen nach eigenem Rhythmus), logistisch (selbstbestimmte Routen) und mental (Akzeptanz der Umgebung, ohne sie ändern zu wollen). Sie stellt auf diesen Reisen ihre eigenen Motivationen infrage und erkennt, dass wahre Freiheit darin liegt, sich von Erwartungen und dem Drang, andere zu beeindrucken, zu lösen.
Es gab so viele Situationen, die ich nie in meinem Leben von 20 Jahren in Iran begegnet habe. Aber jetzt ist es komplett neue Situation und jetzt muss ich denken, okay, also was ist die richtige Verhalten hier? Das einzige, was ich nicht machen konnte, war Fahrfahrer. Und vielleicht war das das Gerund, dass ich gedacht habe, ja, die erste Woche kauf ich mir ein Föhrer. Und das war Anfang von ein neues Geburt von mir. Ich wollte immer das und das machen, und ich habe mich nie getraut, weil ich dachte, ich bin nie bereit. Ich muss so und so sein. Ich muss das und das können. Bevor ich mein Traum erfülle. Dann war es klar, also ich kann vor eine Weile nicht wandeln und kein Fahrrad fahren. Und dann musste ich jetzt mit dieser Stille klar kommen. Ich habe es geschafft als Frau, als Iranerin, als Immigrant. Und auch wenn das mal schwierig bin, trotz dem. Ich hätte mal dabei, dass ich denke, irgendwann wird alles etwas einfacher. Irgendwann ist mir Zeit. Irgendwann passen die Umstände besser. Und dann mache ich genau die Dinge, die ich schon immer lange machen wollte. Wenn ich ehrlich bin, ist dieses irgendwann aber oft nur eine bequeme Ausrede. Denn die meisten Veränderungen beginnt nicht dann, wenn alles perfekt ist. Sie beginnen genau in dem Moment, in dem wir aufhören zu warten. Das ist bei der Karriere so, bei der Gelderlage und natürlich auch im Privatleben. Oder wenn wir jetzt mal ein Beispiel von mir nehmen, eben auch bei meinen Podcasts. Wenn ich immer auf den perfekten Moment gewartet hätte, dann gäbe es heute wahrscheinlich keine über 500 Podcastfolgen von mir von diversen Podcasts. Und an diesen Gedanken musste ich denken, als ich mich auf das Gespräch mit meinem heutigen Gast vorbereitet habe. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "Mehr Mut zum Glück". Mein Name ist Daniel Kort und zu Gast ist heute Pega Tava Kulkarn. Für die Promotion ist sie aus dem Iran nach Deutschland gekommen und musste sich hier mit Mitte 20 ein komplett neues Leben aufbauen. Neu Sprache, neue Kultur, neu Menschen. Sie hat einmal gesagt, dieser Prozess, der habe sich angefühlt, als würde ein Mensch in viele kleine Teile zerbrechen und sich langsam wieder zusammensetzen. Und was dann bei ihr folgte, das hätte sie wahrscheinlich selbst nie so geplant. Aus einem alten Sekntend Fahrrad wurden zunächst kleine Touren rund um München. Daraus wurden mehr tegige Reisen und irgendwann stellte sie fest, dass sie auf diesen Fahrten etwas gefunden hatte, wo nachseh eigentlich schon viel länger gesucht hatte. Wir sprechen darüber, warum sie heute bewusst alleine unterwegs ist, warum ein Baum manchmal einfach nur ein Baum sein darf, warum Langsamkeit den Blick auf das Leben verändert und warum sie irgendwann aufgehört hat, darauf zu warten, dass jemand sie mitnimmt. Am meisten überrascht hat mich allerdings ein ganz anderer Teil ihrer Geschichte, denn ausgerechnet in dem Moment als ein Kreuzbandriss ihr das Rad fahren und wandern unmöglich machte, begann sie noch einmal ganz neu über Freiheit nachzudenken. Es ist ein Gespräch über kleine Schritte statt große Sprünge und ehrliche Fragen über Akzeptanz und darüber das Glück manchmal genau dort auftaucht, wo wir eigentlich gar nicht gesucht haben. Und damit direkt rein ins Gespräch und ganz viel Spaß. Meine Leitung geht heute nach München zu Päger Tava Kolka. Sie hat einen spannenden Geschichte über ihren Weg zum Glück zu erzählen und ich freue mich, dass du heute hier im Podcast "Sugas Bist Päger" herzlich willkommen. Hallo Daniel, ich freue mich auch sehr ausmenschentlich und deine Community begrüßen zu dürfen. Ich habe mehrere Geschichten auf deinem Podcast gehört und ich finde das sehr interessant, wo die Menschen Glück finden und wie die Glück finden. Und jede Geschichte klingt sehr interessant und ich bin gespannt auch meine Geschichte mit dir und dein Community zu teilen. Ja, deine Geschichte ist ja durchaus auch ein bisschen anders, denn du bist mit 25 alleine in Deutschland angekommen. Kanntest niemanden, du hast die Sprache schon etwas gesprochen. Deine Familie war nicht vor Ort, was war so der erste Moment, an dem du gedacht hast, was mache ich eigentlich hier? Ich glaube, also man hat so viele Gedanken und so viele Dinge, die man auf erklären soll, wenn man so in ein fremden Land ist, dass man überhaupt keine Zeit hat zu denken, was mache ich hier? Also ich musste wirklich alles neu erklären und wirklich eine komplett neue Weg finden. Weil das ist komplett neue Kultur, neue Sprache. Menschen sind anders, Menschen denken anders. Und auch logistisch muss man alles neu bauen. Und jede Moment musste ich wirklich denken, okay, was ist richtig in dieser Moment und was ist falsch? Also es gab so viele Situationen, die ich nie in meinem Leben von 20 Jahren in Iran begegnet habe. Aber jetzt ist es komplett neue Situationen und jetzt muss ich denken, okay, also was ist die richtige Verhalten hier? Und ja, also das war das allerinteressantes. Genau. Wie lange hat das gedauert, bist du angekommen warst in Deutschland? Ich würde sagen, drei Jahre. Drei Jahre? Ja, ja. Und du bist jetzt zum Studierendejähr gekommen, oder? Ich bin vor meinem Doktor-Arbeit hier gekommen. Mein Doktor war in Bioinformatik, an der LMO in München. Und das war noch ein zusätzlicher Warriab. Das, also ich muss jetzt auch in komplett neue, so ein komplett neu umgebung auch studieren, mit Leuten, die ganz anders denken und anders sich verhalten. Was ich in Iran kenne. Was war denn so das erste Bild, dass du von Deutschland hattest und was war dann die Realität als du dann angekommen bist? Ich war schon in Deutschland mit fünf war ich schon da, also das war nicht komplett neu. Also natürlich mit fünf weiß man nicht was gerade passiert. Ich war auch schon mal in England, also mit 18. Also ich hab schon ein bisschen Gefühl gehabt, wie es funktioniert in Europa. Ich weiß es nicht, also es gibt einfach so, dass das Schlimmste war. Das Schlimmste war, ich konnte plötzlich meine Muttersprache nicht mehr sprechen. Und diese Muttersprache zu sprechen war nur wirklich halbe Stunde am Tag mit meiner Mutter. Ja. Und das war vor mir diese Gefühle, das so mein Stimme ist so irgendwo da und ich kann es nicht rauslassen. Das war das alle Schlimmste. Du hast mal beschrieben in unserem Vorgespräch, das fühlt sich so an, wenn man in so neues Land kommt, als ob man einen Menschen zerreist in ganz kleine Stücke und dann muss man sich langsam neu zusammenbauen. Und mitten in dieser Orientierungslosigkeit, die du am Anfang hattest, kam dir der erste Impuls, ich kaufe mir ein Fahrrad. Warum das? Ja, genau. Das war mein Traum, ob er überhaupt, bevor er mein Traum war, wenn ich in Iran war, die erste Woche, das in Deutschland, mich kaufe mir ein Fahrrad. Und das habe ich auch getan. Und jede Frage, warum wohl das so mit ein Fahrradfahrer ist, weiß ich es nicht. Als Kind wollte ich schon mit den Fahrradfahrern lernen und irgendwie war ich unerfolgreich. Also meine Versuche haben, waren sehr unerfolgreich. Und dann, bevor ich nach Deutschland komme, habe ich noch mal versucht, also mit 24. Und das hat geklappt. Also halbe Stunde habe ich geschafft, auf den Fahrrad zu fahren. Und dann habe ich gesagt, ich kaufe mir als es ist Fahrrad. Ich glaube, das konnte sein, dass damals vor 16 Jahren für mich deutschen Fahrradfahrern gleich verratfahren. Wenn ich schiege, ich kann Fahrrad fahren. Ich weiß nicht, warum es so wichtig war, aber ich glaube, das konnte sein, dass ich als in Iran ich konnte wirklich alles tun. Und das ist etwas, was in Westen man nicht über Iran weiß. Ich konnte schiefahren gehen, ich war schiefahren, ich war reiten. Ich hab alles, ich war klättern, ich hab alles wirkliches gemacht. Das einzige, was ich nicht machen konnte, war Fahrfahr. Und vielleicht war das, dass ich gedacht hab, ja, die erste Woche kaufe ich mir ein Fahrrad. Und dann, die erste Woche sind wir zu ein Fahrradshop gedangen mit meiner Kollegin von der Uni. Und dann haben wir ein Sekundant brat gekauft. Und dann sehen wir sofort zu Trisienwiese, wo ganze Oktoberfest stattfindet. Damals war es ganz leer, das war Oktober. Und also Mitte Oktober. Und dann da bin ich geradelt. Und jetzt war ich der stolzste Fahrradfahrer in Deutschland. Aber trotzdem, das war immer so, also die erste Woche war für mich, oh mein Gott, diese Menschen, die auf der Straße fahren, die sind so intelligent. Wie wissen sie, wo sie fahren und wie sie bremsen und was, wenn es überhaupt nicht flach ist? Einmal war, hab ich nicht komplett an der falsche Seite gefahren. Und die Leute haben sich geägert, aber natürlich konnte ich wirklich nicht wissen, wo man fährt. Und dann, ich glaube, das war zweite Tag, zweite Tag bin ich in Fußgänger-Sohn in Stadtsentrum gefahren. Und dann die Polizei hat gesagt, was machst du? Ich sag 'ne ich lerne gerade Fahrradfahrer. Ich hab keine Ahnung. Und natürlich, das ist komisch, dass in einem 25-jährigen Frager-Sohn, sag ich lerne gerade. Ich hab keine Ahnung, was ich mache. Und bist du dann regelmäßig?
nur in München gefahren oder hast du auch weitere Strecken da schon zurückgelegt? Also seitdem bin ich immer mit dem Fahrer zu Arbeit gefahren oder überall, wo ich in der Stadt fahren wollte, aber dann die letzten, wo ich sagen, die letzte 10 Jahre, dann habe ich angefangen, also mit dem Fahrer zu sehen, die den Ech von München waren, so fahren, so 70 Kilometer an einem Tag und das hat mir diese Vertrauen gegeben, dass ich das machen kann, so Lenkere Ströcke. Und dann habe ich vor sechs Jahren, also ich habe so einen Partner gehabt, so ganz, ganz kurzweisch zusammen mit einem Mann und er war sehr Sportler und er war selber nie auf einem Fahrradtool, aber er hat darüber gesprochen, ich habe die Hoffnung gehabt, dass er mich mal mitnimmt. Und er hat einfach mal, als wir zusammenwandern waren, hat er gesagt, ja, wenn du läuftst, deine Beine machen so Geräusche und Steinerollen unter Beine, also ich war dies qualifiziert von seinem, aber trotzdem willgehend, wie habe ich, gehofft, dass er mich mitnimmt. Und dann habe ich einen Tracking-Drad gekauft, wegen ihm und Gott sei Dank hat er mit mir Schluss gemacht und jetzt, also habe ich einen Tracking-Drad von 800 Euro und ich weiß nicht, was ich damit tun soll. Und dann am 21. Mai, 29. Mai, 2021 habe ich aufgewacht und ich dachte, egal ob ich einen Partner finde oder nicht, ich gehe Fahrrad fahren. Und dann nächste Tag bin ich mit dem Zug von München nach Passor gefahren und dann in drei Tagen von Passor nach Wien 360 Kilometer gefahren. Und wie kamst du dazu, dass du gesagt hast, egal ob ich jetzt ein Partner finde oder nicht, ich mach das jetzt einfach alleine. Was war in diesem Moment so anders als an allen Tagen, davor, wo du dich nicht getraut hast so was machen? Das ist eine sehr, sehr gute Frage. Also ich glaube bis diesem Moment, bis dieser 9. Mai, 19. Mai, habe ich die Hoffnung gehabt, dass irgend wie irgend jemand nimmt mich mit. Egal wer jemand denkt, okay, also wir nehmen Pecker mit zu einer Radweise. Und in diesem Moment habe ich komplett meine Hoffnung verloren. Also das ist eine Moment, wo ich am Ende von Frustration, also ich habe keinen Kapazität mehr für Frust und ich bin komplett Hoffnungsloss. Und was macht man, wenn man komplett Hoffnung verloren hat, man nimmt diese Sache in Hand. Also man sagt, okay, ich entweder, okay, also dann das ist vorbei, wollen wir das überhaupt nicht mehr. Und man sagt mal, okay, was kann ich selber da machen? Und in diesem Fall, ich habe nicht gesagt, ich will nicht mehr Fahrrad fahren, sondern ich habe gesagt, okay, das mache ich selber alleine. Ich nehme das mit meinen eigenen Händen. Und du fährst ja bis heute immer noch alleine nicht, weil du musst, sondern weil du es so willst und du hast mal einen schönen Satz gesagt, der ist mir wirklich hängen geblieben. Wenn man alleine ist, sieht man ein Baum und das ist einfach ein Baum. Was meister damit? Genau. Das ist so ein… ja, das ist mein Favorit. Also, bevor ich das alleine ausprobiert habe, ich habe immer gesagt, ja, also wenn man zusammenfährt oder zusammenreist, dann sieht man einige Beute oder sieht man ein Baum und dann sagt man, oh wow, so ein schönen Baum und dann ich sage, oh wow, so ein schönen Grundbaum und dann der andere sagt, wow, so ein schönen große Baum und wie genießen das zusammen? Also, das Ziel war, also meine Idee war, ich soll unbedingt mein Genuss mit jemanden andere Teile, sonst das ist nicht wirklich legal, also, das ist nicht legal. Und das, das geht darum auch teilweise, dass man jemanden beeindrucken möchte. Also, schauen mal, dass ich das gesehen habe und wie gut ich das beschreiben kann. Das ist gerun und das ist gerust und das ist so, blah, blah, blah, blah. Und wenn ich alleine bin, ich beeinde Ruhe kann niemanden, weil es gibt niemand und dann ich sehe ein Baum und das ist einfach ein Baum. Ich brauche nicht mehr, dass beschreiben. Weil wenn ich diese Baum beschreiben, dann sehe ich nicht mehr diese Baum. Ich sehe diese Wurter, ich sehe diese Wurter, blau, groß, klein. Er nur, ja, aber ich sehe ein Baum und ich genieße diese Baum genau wie es ist und dann beispielsweise. Du hast ja eben von der ersten Tour erzählt, du hast das ja jetzt nicht so wie viele andere Gäste gemacht, dass du für Monate oder gejahre dann unterwegs war, sondern das sind immer limitierte Strecken, wo du entweder im Olob gefahren bist oder zwischen den Jobs. Was hast du da alles noch errabelt? Ja, ja, also da du auch so ein großer Finanzfan bist. Ich soll das sagen, das ist ein großer Fan von Retire Off10. Okay. Also oft in Pension zu gehen und das ist so von mich, so diese Stuckreisen, also das ist das dann vier Tage sein, das kann zwei Wochen sein, vier Wochen sein, das ist so kleine, wirklich Rietheilment. Zu außseiten. Genau. Und ich finde deswegen ist das auch machbar von mich, weil ich muss nicht unbedingt sagen, okay, sie jetzt kundige ich komplett und dann gehe ich ein Jahr wandeln oder radeln, weil ehrlich gesagt, das macht auch nicht so viel Spaß, wenn man ständig unterwegs ist, also das ist zu viel Energie. Und ich habe verstanden, meine Grenze ist vier Wochen, also vier Wochen kann ich so weiter radeln oder wandeln und dann nach vier Wochen komisch nach Hause, ich brauche also wirklich meine Ruhe und eine Woche nichts machen. Und deswegen finde ich das machbar und meine Hoffnung ist, dass die Solcher reisen, dass die ich mache, sie ist ein Vorbild vor anderer Menschen, dass sie Mut bekommen, die sie Glück finden, ohne dass sie alles hinter sich lassen. Also nochmal zu deinem Prozess, also Mut um glücklich zu sein. Ich brauche nicht einfach, sage ich, also ich lasse alles hinter mir und dann jetzt gehe schon, finde mein Glück und mein Freiheit. Nein, also kann man das einfach in kleinen Stücke machen. Ich finde das total spannend. Jetzt muss ich da aber nochmal einhaken. Was macht ich denn so glücklich an diesen Turen, an diesen Auszeiten? Was ist so das Besonder? Es gibt viele Sachen, eins was sehr wichtig ist, dass ich sehr langsam reise und da ich sehr langsam reise, ich habe Zeit, alles was um mir passiert, einfach anzuschauen und beobachten und genießen. Also ich sitze da und ich schau, diese Gras in einem Feld und wir sind im Wind sich bewegt und das ist das schonste auf der Welt in diesem Moment. Also das ist oft passiert, dass ich einfach angefangen habe zu weinen als ich das gesehen habe und das passiert nur weil ich langsam gehe und ich sitze da und jede Fahrbahn, jede Stein und dann wenn man so diese Umwelt beobachtet, dann sieht man Sachen, die man nicht vorhin gesehen hat. Zum Beispiel, ich sehe so ein Vogel und ich weiß genau wo ich weiß, war raden an Kanal "Normz" bereist und dann kommt diese Vogel, geht kurz auf dem Wasser auf dem Kanal und dann geht's weg. Und ich denke also, wenn diese Vogel einen schlüchsten Tag gehabt hat, sieht sie diese Vogel und denkt darüber wirklich, nein, es fliegt weiter. Es sieht nicht da und denkt, heute habe ich so ein schlechter Tag gehabt, war so windig und so stäumig und dann ich sitze und denke, was heute morgen passiert ist und älgeräumlich. Meist du? Aber wenn ich schnell fahr, dann ist es nicht, dass ich überhaupt nicht diese Vogel. Ich möchte auch beweg weg. Im Alltag merkst du solche Situationen ja auch erselten, weil du nicht die Zeit nimmst, dir das genauer anzuschauen. Genau, also wir gehen immer schnell, weil wir wollen immer etwas erledigert. Und uns und anderen beeindrucken, wie schnell wir sind. Ja, ja nicht nur wie schnell wir sind, wie toll wir sind, wie viel Geld wir haben, was wir alles können und das Braus of Time Fahrrad ja gar keinen beweisen. Genau, genau. Und das ist ein Grund, ich habe kein Instagram-Kanal bis jetzt, weil ich habe diese Angst, wenn ich irgendwann ein Kanal habe und dann am Anfang zu posten, dann ich sitze da und warte, dass die Menschen mich applaudieren, wo man sich macht. Das kommt automatisch. Also du hast ja dann auch ganz andere Ziel, du möchtest ja noch mehr Leute erreichen, du möchtest mehr Leute begeistern. Die Fotos werden immer künstlicher.
Und das sind dann auch nicht die natürlichen Fotos. Und das ist praktisch immer so ein Wettrenn. Genau. Ja. Also zu deiner Frage, dass es der, wirklich was Unterschied macht, ist diese Langsamfahrung. Das Zweite ist diese Freiheit zu erleben. Mhm. Und diese Freiheit kommt auf verschiedene Ebene. Also, erste Ebene, was man so ganz am Anfang anfängt zu erleben, ist biologisch und logistisch. Mhm. Also biologisch, biologisch, das heißt, ich esse, wenn ich schwelle, schlafe, wenn ich schwelle, ich mache Pause so lange wie ich will, ich gehe so weit wie ich will, ich schlafe in diese Campingzeit, und ich campingzeit. Ah, also logistisch und biologisch. Und wenn man so dann auf nächste Ebene, das ist so Freiheit auf, okay, also, ich accepte mein Umgebung und wie diese Tag läuft und mein Umwelt genau wie es ist. Mhm. Also, wenn es stormig ist, das stormig, ja, ich kann nichts machen. Das brenn ich mich älterer. Oder wenn es kindig ist, so ist es. Und das ist, dass normalerweise beschreibt man alles Akzeptanz, aber Akzeptanz ist in Wahrheit Freiheit. Mhm. Weil wenn ich etwas nicht akzeptiert, dann will ich das unbedingt ändern. Und dann verlier ich mein Freiheit, weil ich bin gefangen mit etwas, was ich rüber, ich keine Kontrolle habe. Mhm. Und das finde ich sehr, sehr spannend, auch solche Reisen zu finden. Also diese Freiheit zu finden. Das heißt, Freiheit bedeutet für dich, dass du dich von allem praktisch löst, also von Erwartungen, von Besitz, von Rollen und dann eben auch vom eigenen Selbst, ne? Genau, genau. Und auch diese langen Reisen auch gibt, man bekommt man die Zeit, eigene Motivationen unter Frage zu stellen. Mhm. Also ich frag mich oft, also zum Beispiel, wenn ich denke, okay, also ich will unbedingt bis da und da schaffe, dann frage ich mich, warum wirst du das machen. Wirst du das machen, um weiß nicht, was irgendjemand zu zeigen, dass du das gesehen hast oder dass du so weit geschafft hast, oder weil es so cool aussieht auf deinem Strauber, dass du war. Also das ist man lachter, aber vom Zeit zu Zeit, also unsere Intention, wie sagt man, Intention auf Deutsch? Intention, ja. Intention, unsere Intention ist wirklich nicht, nein, ich mache das, weil ich mich oder jemanden andere beibendruhe. Und diese langsam Reisen gibt mir die Zeit, meine eigenen Intentionen unter Frage zu stellen. Mhm. Und fragen, warum mache ich das? Der muss ich jetzt auch nochmal nachfragen, wie reagierende deine Kollegen, wenn mit denen darüber sprichst, weil die können sich das wahrscheinlich gar nicht so vorstellen, dass das für dich Freiheit bedeutet, weil für die bedeutet das ja eine Regel, was ganz anderes. Also es ist ja meinem Umfeld auch so, die würden nicht auf die Idee kommen, im Fahrrad jetzt mal ein paar hundert Kilometer zu fahren, um dort die Gräse im Wind zu beobachten oder die vögelen Wasser. Ja. Wie ist das so? Sprichst du mit denen drüber? Ich habe ein paar so Präsentationen gehalten, wo ich arbeite und über meine Reisen erzählt, aber mehr über die Physie viel auf so viel Seite. Mhm. Also warum ist das wichtig, dass man nichts messen und nichts planen, spontan gehen? Und auch wirklich sehen, "Ach, okay, also die ganze Umwelt ist meine Familie und ich bin zu Hause in ganzes Wald auf diese Welt." Ja. Und die Feedback, dass ich bekommen habe, das war extrem interessant, weil die Leute haben mir gesagt, "Oh mein Gott, also ich wollte immer das und das machen." Und ich habe mich nie jetzt raut, weil ich dachte, ich bin nie bereit. Mhm. Und dein Präsentation hat mir gezeigt, deine Geschichte hat mir gezeigt, ich muss auf nichts warten. Mhm. Ich kann es einfach machen. Ich kann es auch mal nicht planen. Und also diese Feedback war enorm positiv, weil dann konnte man sehen, wie viel die Menschen unter Druck sind, Mhm. Was anderes zu werden, bevor sie ihre eigene Träume erfohlen. Ja. Und vor allen Dingen, wann sie die erfüllen können. Weil viele warten einfach so lange, bis es zu spät ist. Also, bis du zum Beispiel ein Haus gebaut hast, und das musst du abbezahlen, das dauert mehr Rearzehnte. Oder du hast eine Familie, kannst es dann nicht mehr machen. Und das engt ein, dann natürlich ein. Und dann kannst du solche Sachen nicht mehr so einfach machen wie vorher. Genau. Bei dir war das aber so, dich hat das Leben dann ja auch noch mal direkt getestet. Du hast nämlich einen Kreuzbandriss erlitten. Und nicht mehr wandern, kein Rad fahren mehr. Und die ganze Freiheit war weg. Was passiert mit einem Menschen? Dessen größte Freiheitsquelle jetzt von einem Tag auf den anderen wegfällt? Wie hast du darauf reagiert? Okay, also das war, äh, ich sag das war das beste, was mir passiert ist mein Kreuzbandriss. Warum? In dem Moment natürlich, dass es passiert ist, ich habe mir nicht vorgestellt, dass ich so was sagen wollte. Also, das ist das zweite, weil erste Beste, was mir passiert ist, meine Rat-Türe. Mhm. Und das ist interessant, weil das ist genau Gegenteil von Rat-Tur und Trost. Das ist das zweite. Jetzt bin ich mal gespannt, was du sagst. Äh, also, also, das ist sehr sehr interessant, weil in dem Moment, dass das passiert ist, dass es beim Schiebern passiert und dann lag es auf dem Schnee. Und ich habe, ich habe wirklich nicht kapiert, was gerade passiert ist. Aber ich wusste, dass ich nicht mehr aufstehen kann. Mhm. Und in, also, ich bin sehr fasziniert mit Buddhismus. Und in dem Moment, also in Buddhismus haben wir diese Konzept, Anita. Anita heißt also, ah, wie sagt man, im Permanence auf Deutsch? Unbeständigkeit. Unbeständigkeit. Mhm. Okay, also Anita heißt unbeständigkeit auf Deutsch. Und ähm, das heißt, alles verändert sich und alles stilte irgendwann. Mhm. Und in diesem Moment habe ich da, okay, also dann in dies, das ist das Moment vor meinen Knie so teilweise zu sterben. Ja. Und alles, was ich wusste, okay, ich kann nicht aufstehen. Und dann war ich im Klinik und dann ist das festgestellt, dass es wirklich ernst ist. Und dann habe ich gefragt, ja, warum ich, warum ist es mir passiert? Und dann sofort habe ich bemerkt, okay, das ist so interessant. Also, warum nicht ich? Was ist so besonders an mir? Dass ich, dass ich kein Kreuzbandres haben soll. Und die anderen das haben sollen. Also, und so was schafft man, wenn man das von drauf sind, dass beobachtet. Mhm. Weil sonst das ist mein Ego, warum ich schon, ich bin so tolle, ich habe so cool, schiefig und schiefig gefahren. Und das war schon die erste Beobachtung. Das war sehr sehr interessant. Ja, das ist ganz in Ordnung, dass ich jetzt Kreuzbandres hab. Und das dann war es klar. Also, ich kann vor eine Weile nicht wandern und kein Fahrrad fahren. Mhm. Und dann musste ich jetzt mit diese Stille klar kommen. Ja. Also, Stille von dem Kurper. Und ich hab alles getan, dagegen zu gehen. Weil bis zum mal, also die erste Woche, ich konnte nicht so viel wirklich laufen. Aber dann, ich angefange so richtig, überall in der Stadt zu gehen. Und wirklich jeden Tag 10 Kilometer zu gehen, weil ich wollte, dagegen gehen. Also, gegen mein Kreuzbandres. Mhm. Und dann kam mein Opel nach vier Wochen. Und nach mein Opel konnte ich wirklich kein, ich musste jeden Tag zu Physiogen. Und das war 400 Meter. Und diese 400 Meter hat jedes Mal halbe Stunde gedauert. (lacht) Also, denn Natur hat gesagt, okay, also du willst wirklich nicht, du sitzt, du, also dann mussten wir das so machen, du kannst kein 400 Meter gehen. Und dann, das Kuhle daran war, okay, jetzt kann ich Nähgien wirklich gehen. Und jetzt diese Zufriedenheit, ja. Dass ich auf dem Rad oder in den Belgien gesucht hab, soll ich hier finden, wo ich Sitze in mein Zimmer und mit, was ich gerade hab. Mhm. Und dann war es klar, mein Identität ist nicht so ein Fahrradfahrer oder Manderer, weil das kann immer weg sein. Mhm. Ich kann nur glücklich sein, also Mut zum Glück noch mal. Also, ich hab diese Mut zum Glück so gefunden, dass ich Zufriedenheit gehabt mit diese Zustand, wo ich mich gefunden hab. Mhm. Und in diesem Fahrrad war ich still zu sein. Und jetzt weiß ich, und deswegen sage ich, das war das zweite Beste, was mir passiert ist, weil jetzt weiß ich, egal, was mir passiert und egal, ob ich weiß, ich morgen noch weiter wandern, gehen kann oder ran, gehen kann. Mhm. Ich kann immer überall diese Zufriedenheit und diese glücklich sein, finde. Mhm. Auch in 10 Quadratmeter Zimmer. Wo hast du sie da gefunden in den 10 Quadratmeter? Mit mir selbst. Mit dir selber. Mit Acceptance, dass ich nirgendwo gelingen kann. Da habe ich das gefunden.
mit Acceptance. Das ist ganz in Ordnung, ist, dass ich nicht wahrhat zu fahren gehen kann und nicht wandern gehen kann. Und das hat es vorher nicht. Vorhin habe ich immer diese Zufriedenheit auf dem Rad und auf der Straße und auf dem Trail gesucht. Und wie hat sich das seitdem geändert? Also ist dieser Zustand nach wie vor da, dass du mit dir selber zufrieden bist oder hat sich da jetzt noch mal was weiterentwickelt? Ich habe gelernt, ich brauche nicht rauchsel sein, ich brauche nicht mich die ganze Zeit bewegen, ich brauche nicht weiß ich was, funktionierende Menschen jeden Woche treffen und weiß nicht was spielen und lachen, weil das war auch noch was, was wir die ganze Zeit gemacht haben. Ja, wir sind ja mit diesem Mensch und reden und lachen, natürlich hat es Spaß gemacht. Aber dann, irgendwo hat diese Ruhe gefällt, aber ich konnte mich nicht aufhören, weil ich dachte, das ist mein Ziel, das ist was bin ich, was ich machen soll. Ich finde es total spannend und du hast ja jetzt auch gesagt, dass allein mit sich sein, das hat dir auch geholfen, Frage zu stellen, die du dir vorher jetzt auch gar nicht gestellt hast. Welche Frage hatte ich denn dabei am meisten überrascht von dir selber? Generell auf Radreisen und viel wandeln, die Frage war, was brauche ich wirklich um glücklich zu sein und kam die Antwort Freiheit. Also Freiheit, das ich weiß nicht was um der drei Uhr los war zum Schiefahren, nach Österreich, also wundvorgenehmen bis Österreich, das ist ganz verruchstisch, ganz nicht glauben, was ich so ausgemacht habe. Oder weiß ich was, also Freiheit zu haben, also plötzlich sagen, ja, also jetzt gehe ich vier Tage an Raden bis Prag und dann habe ich gesehen, also gleichzeitig wollte ich unbedingt ein paar und ein Kind haben und dann war es klar, auch wenn es schwer ist zu akzeptieren, das, was ich schwil, Freiheit, also diese Sinne von Freiheit, also das ist logistische Freiheit, weil es verschiedene Ebene hat, wir diskutieren haben, diese logistische Freiheit, was mir so richtig ist und vielleicht auch teilweise biologische Freiheit, das ist genau in Kontrast mit Kind zu haben und Partner zu haben oder diese Genuss alles alleine zu machen und alleine mit mir selbst Zeit fälberen gehen. Das ist genau gegen Teil von ein Partner zu haben, weil ich musst du überhaupt nicht reden, wenn ich auf einem paar Türkein, ich muss da alleine sein und ich muss schweigen. Das war wirklich eine der schunste Geschenke, dass ich bekommen konnte von Trage zu stellen, was ist mir wichtig und ob was ich mir wünsche, ist in Harmonie mit, was mir wichtig ist und das hat mir geholfen, also das war noch ein Grund, dass ich wirklich in Ruhe war, damit kein Kind zu haben, kein Partner zu haben, weil endlich habe ich diese Muske gehabt, Fragen, was willst du wirklich, was wie gesagt bringt, bringst du Freude und das war als ob jemand das Licht angemacht hat und dann habe ich das gesehen. Aber wie du auch in deinem Podcast darüber sprichst, das braucht viel Mut, erstmal die Frage zu stellen und dann zweitens eine älliche Antwort zu geben. Aber die Frage ist viel, viel wichtiger und deswegen, also wenn die Menschen sagen, ja, niemand hat die Antwort, wir suchen die Antwort, ich sage immer, nein, so lange ihr die richtige Frage nicht freut, ihr findet die Antwort nicht, also Antwort zu was, man soll richtige Frage führen und dann findet man diese Antwort. Ja und man muss das dann natürlich auch akzeptieren, also wenn du jetzt jahrelang an dem Festhält, was du dir eigentlich vorgestellt hast und du merkst, es funktioniert aber nicht, da muss ich irgendwann eine andere Antwort finden und die hast du für dich dann gefunden? Genau, genau, genau, sehr gut, ja, sehr richtig. Du warst letztes Jahr zurück im Iran, was war so der erste Moment, als du da ankamst, was hast du da so gespürt? Das war eine der beste besuchen, die ich in Iran gehabt habe, weil ich habe gesehen, dass die Frauen ohne Kopf durch man zu wechseln. Und das hat mir so eine riesige Freude gebracht, weil damals, wenn ich da war, natürlich seitdem ich existierte, die Frauen waren unter Druck, Kopf durchzutragen und ganze Körper zu verstecken, also nur Kopf durch Haare und Res von Körper, also mit großer Manter. Und dann geh ich da und ich sehe die Frauen ohne Kopf durch und das ist, das ist also so ein großer Erfolg für die Menschen, die da sind und das zeigt diese Resistanz, dass sie nicht akzeptieren und irgendwann schaffen sie ihre ganz menschliche Rechte zurückbekommen. Das war, dass alle, alle, alle, beste und schonste Geschenk, dass ich von meine eigene Menschen bekommen konnte, weil ich habe nichts davor getan, aber ich weiß, dass viele Menschen sind davor getötet und gestorben, um wir die Frauen, diese Freiheit zurückbekommen. Das haben wir nicht einfach so bekommen. Ja, das ist auch wirklich wichtig, dass es da dann auch andere Spillt gibt, aber es ist natürlich extrem schwierig und auch langwierig. Du teilst ja deine Abenteuer, bewusst auch mit deinen Freunden und mit deiner Familie dort und die haben dir zurückgespiegelt. Wir erleben das, was du alles machst und erlebst durch dich. Wie fühlte sich an so Freiheit stellvertretend zu feiern für Menschen, die diese Freiheit eben nicht haben? Das ist eine der wichtigsten, so ein Grund, warum es mir Freude bringt, Fahrer zu fahren, dass mit besonders meine Menschen in die Ranteile, es gibt dieses Song von "Stromal", der belgische Sänger, der singt also "Alorondons", also er hat einen Song, er ist "Sonté" und in diesem Song "Sonté" er sagt, ich celebriere vor die Menschen, die nicht celebrieren können und ich gerade vor die Menschen, die nicht strahlen können, aber sie haben diese Sinsucht nach diesem Natur und sie haben diese Sinsucht, diese Fluss zu erleben und diese Kuste zu erleben und diese Blumen zu erleben und das bringt mir große Freude zu wissen, dass einige Menschen, die aus logistischer Gerunde das nicht erleben können, sie haben in der Distance diese Tür gefunden und ich habe die Tür geoffnet und sie sehen diese Welt. Ja und das ist sehr sehr wichtig für mich. Wie teilt es zu dieser Erlebnisse mit ihm, weil du hast ja kein Instagram, schickst du den Fotos oder E-Mails mit Fotos, wie machst du das? Ich poste auf WhatsApp Statues, das heißt also ein ganz ganz begrenzter Anzahl von Menschen, die ich kenne, sehen das und das auch hilft mir, dass ich meine Reise dokumentiere, so normalerweise poste ich einen Picture, ein Bild und ich schreibe auch was darüber, also das kann auch sein, dass manchmal auch so ein Witz ist, etwas Witziges schreibe ich oder etwas Philosophisches oder einfach ich schreibe, was gerade heute passiert ist und diese Bild beschreibt, was gerade passiert ist und so habe ich ein relativ gut dokumentierte Bilder von meiner Reise, das ich kann das ruck schauen und dann sehen auch ja sowas passiert ist. Aber das wäre doch eigentlich auch so ein Moment zu sagen, ja das kann ich mich auch bei Instagram vorstellen und da dann noch mehr Leute erreichen, die vielleicht auch auf der Suche nach dem Blöck sind und dann sehen was du erlebt hast und all erlebst. Das Unterschied ist, dass ich versuche nicht diese Menschen beeindrucken. Sie sind Menschen, die mich kennen und ich erwarte keine Reaktion, ich muss nicht meine Bilder bearbeiten, ich neige nach keine Statistik und was ist die Anzahl von Menschen, die ich das gesehen habe und ich habe ist schon Angst, wenn ich auf Instagram gehe, dann habe ich diese Neigung, okay, also wie viel habe ich das gesehen und was habe ich geschrieben und das machen wir bisschen Angst. Gut aber letztendlich ist es ja wie mit dem Weg, mit dem Fahrrad dann nach Österreich zu fahren, du musst den ersten Schritt machen und die ganzen Vorbehalte, die man da hat, die muss man einfach über Bord werfen und dann einfach gucken was passiert. Da hast du volles Gäste, ja viele Leute sagen, wir macht das auf Instagram, das ist so lustig.
Ja, ich finde das total spannend, weil auf der einen Seite sagst du, du möchtest halt das gar nicht machen, so nach Statistiken, Jagen und nach den schönsten Fotos auf der anderen Seite. Machst du jetzt auch mehrere Podcastinterviews und damit verfolgsst du ja auch was, also du möchtest deine Geschichte erzählen, du möchtest das viele, die da auch zuhören und das viele vielleicht dann auch ein Anreizpunkt mitnehmen, um dann selber loszugehen. Ja, ja, da bin ich voll total dabei. Ich glaube ich werde das anfangen zu machen. Okay, du hast ja einen Buch geschrieben, es hört auf den Namen Friedemoyn Nasing Matters, für wen hast du es denn geschrieben, wen hat es zu beim Schreiben vor Augen? Also, das ist für die Menschen, die die Hoffnung verloren haben, dass irgendwo am Ende von Tunnel-Licht gibt. Ich war diese Mensch, ich habe die Hoffnung verloren, dass am Ende von dieser Tunnel-Licht gibt. Ich habe festgehalten und ich habe immer noch gewartet bis ich diese Licht sehe. Und meine Hoffnung ist, dass diese Buch gibt, diese Menschen, Ideen, wie sie diese Licht erreichen können und auch sie bekommen die Hoffnung, dass es wirklich diese Licht gibt. Sie muss ja nur geduldig sein. Hast du das im Selbstverlag veröffentlicht? Ich habe es noch nicht veroffentlicht. Ich schreib das, wenn ich jetzt endlich mit so viel Reisen und Radens aufhore, kann ich endlich fertig schreiben. Okay, aber du bist da schon ein gutes Stück weiter gekommen. Ja, ganz, ganz, ganz viel habe ich schon fast 300 Seiten geschrieben. Und das hat auch mehr diese Buch, hat mir diese Mut gegeben, in zum Beispiel eine Story-Nights in München aufzutretten und die Geschichten von meinen Radreisen zu erzählen. Und ja, ich habe riesige Spaß dabei. Also, die sind in YouTube, also das kann man finden in YouTube. Ich habe riesige Spaß, diese Geschichten zu erzählen, weil das ist teilweise so improv, ich improvisier, weil ich oben ist nie vorhin, bevor ich schon eine Geschichte erzähle, was ich machen sage. Und ja, also auch das andere Ziel, wie du gerade gesagt hast, ist die Menschen zu inspirieren. Und auch, wenn das mal schwierig bin und auch wenn ich mal weine und wenn es mal mein Fahrrad kaputt geht, trotzdem klappt es. Und ihr kommt das auch machen. Ich bin überhaupt nicht so besonders fit oder reisch oder weiß ich was. Und deswegen konntiert das auch machen. Sonst hast du den Leuten im Iran auch, dass sie auch ein bisschen glauben zurückbekommen, wie sich das entwickeln kann? Ich war eh spinnig, ich sehe was du meiste. Wenn du das jetzt auf Engelschreibst, dann könntest du ja auch viele Iraner lesen. Wenn du es auf Deutsch schreiben würdest, dann würden sie ja nicht lesen können. Und willst du denen auch Mut mitgeben mit dem Buch? Ja, ja, weil das geht nicht nur um Radreisen, sondern nochmal das geht um Philosophie von so einer Reise. Und das geht um Philosophie. Das Leben und was alles und uns passiert, an das zu beobachten. Wir haben jetzt zwischendurch immer wieder Glück und auch über Mut zum Glück gesprochen. Hat in der Weg der letzten sechs Jahre, also das Radfahren, das Loslassen von alten Glaubenssetzen, die langs Stunden auch alleine auf der Straße, der Kreuzpadriss, hat das alles deine Antwort auf diese Frage zum Glück verändert oder siehst du das Glück wie vor sechs Jahren auch? Ich sehe das definitiv anders. Also ich mache immer diese Beispiel, also ich finde das so ein tolles Beispiel. Also wenn du dein Hand vor deinen Augen hältst, ganz ganz ganz ganz nah. Das einzige was du siehst ist nun dunkle Zeit und vielleicht so ein Stück so ein ganz kleines Stück, ein Millimeter Licht. Und dann je weiter das geht, du siehst mehr. Also dann erst mal fangst du auch, okay das bist schon so, siehst du bisschen die Farbe und dann siehst du die Finger und dann siehst du ganzer Hand und dann siehst du ganzer Ar und dann siehst du die Welt. Und es gibt keine Ende, wie weit das gehen kann, diese Arm. Und am Anfang, als ich das angefangen habe, diese Mut hat es bisschen weit gemacht und ich habe angefangen, dieser Finger zu sehen. Ich habe auch Glück, vielleicht kann ich das machen und wie ich erzählt habe, habe ich Freiheit auf so biologisch und logistische Ebene erlebt. Und je weiter man reißt und je weiter man beobachtet ohne ohne sich zu ernst zu nehmen. Und je langsamer man fährt und je mehr man darüber reflektiert, man kann besser diese große Bildssehen. Und sein Perspektiv ändern. Deswegen mache ich das weiter, weil jedes Mal ich habe so eine neue Inspiration, weil ich glücklich sehe, was du natürlich wach. Das habe ich nie gesehen und darüber habe ich nie gedacht. Und ja, es gibt keine Ende Perspektiv zu erweitern. Hast du vielleicht ein kurzes Beispiel für so ein Punkt, was du dir nie vorstellen konntest? Ich finde die Tieren sehr sehr inspirierend. Ich schreibe oft über die Tieren, die ich auf dem Weg sehe, wie wir unsere Gespräche eingefangen haben mit Vogel. Man sieht diese Vogel in der Vogel. Oder ich war auf einem Bridge Street, also Meditation Bridge Street in Australien. Und ich habe die Kangaroos, sagt man Kangaroos? Kangaroos, ja. Kangaroos. Ich habe die Kangaroos an einem kleinen so, an einem, ich sag mal, Lake. Ja, klein seh. Kleine Seh. Auf einem kleinen Seh, diese Kangaroos gesehen. Und dann kommt so, ja, oder kommt ein Fox und dann kommt Kanienschen und dann hier der Trinkt und schaut rum. Und dann trinkt bis hin und dann eine geht weg und dann eine Bleit länger. Und dann eine so trinkt bis hin weiter und dann eine bis hin fressisch und grasst. Und dann habe ich da, oh mein Gott, also diese Kangaroos, sie stellen da. Und Kangaroa, sagen wir Jonathan, denkt nicht, was Marie gestern gemacht hat. Oder denk ich, oh mein Gott, Marie ist so hub, schon ich bin so hässlich. Und da weiß nicht, was sie hat, drei Baby Kangaroos und ich habe kein Baby und ich bin jetzt so miserabel und so ein Luser als Kangaroos. Jede trinkt Wasser und geht weg und dann, das ist als ob es gibt überhaupt keinen Zukunft und keinen Vergangenheit. Also wenn man dieser Kangaroos fragt, was ist vor einem Minute passiert, das hat überhaupt keine Ahnung davon. Deswegen auch diese Buch "Why Zebras don't get outside". Ich weiß nicht, wie man das auf Deutsch übersetzt. Warum Zebras keine Migrenekerie ist? Ah, Migrenekerie, das heißt. Ihr Ansel heißt nicht Migrenek, aber das war diese Übersetzung. Okay. Und dann diese Erklärung ist, und das ist, das ist wahr, weil wenn eine Lowe Zebras verfolgt, die Zebras fliehen und dann die Lowe fängt ein Zebra und die andere gehen weg. Also dann diese Stress ist nur fünf Minuten. Und sie stellen nicht da zu denken, okay, also heute ist mein Unk, Johnny ist gestorben und vielleicht bin ich morgen der nächste. Also ist statistisch gestorben. Ja, also es forste sein Geräuschen und dann weiter. Und deswegen gehen sie ja, sie bekommen keinen Migrenen. Aber wie ja, wenn ich heute kein weiß nicht was, kein gute Note bekommen bei der Schule, dann denke ich, okay, morgen auch ist genau so und dann über morgen ist es gerne auch so. Und deswegen kriegen ich morgen Migrenen. Okay, also um das jetzt mal zusammenzufassen, wir Menschen machen uns einfach über alles zu viele Gedanken und können nicht mal die Gedanken frei schweifeln lassen. Wie jetzt die Tiere, wenn sie am Wasser oder am See stehen und was trinken oder fliehen müssen vor dem Löwen. Und das ist die Problematik, wo viele Menschen den Weg raus nicht finden. Genau, genau. Und ich glaube, also diese einfach die Tiere zu beobachten, dann kann sehr sehr inspirieren sein. Nur wenn man offen ist, dann denkt man, ich bin ganz anders, ich bin viel besser. Also was kann ich von Teren lernen. Okay. Jetzt bin ja schon bei meiner letzten Frage vor dem Wirtschaftel. Was würdest du denn jemanden sagen, der jetzt genau da steht und du vor sechs Jahren gestanden hast? der diese Sehnsucht auch nach Freiheit spürt.
Und die Sonne nicht so wirklich sehen kann, aber jetzt eben noch wartet, dass jemand kommt, ihn an die Hand nimmt und mitten nimmt. Was würdest du demjenigen sagen? Fängt an mit kleine Experimente. Ich habe ganz, ganz kleine Experimente gemacht. Also, wir schon zählt, hat zum Beispiel in meine eigene Geschichte, 70 Kilometer, dann drei Tage, dann eine Woche, dann vier Wochen. Dann habe ich nach, weiß ich was, also zwei, drei Jahren hat es genau bis ich mir ein Zelt gekauft habe. Also wirklich kleine Schritte, weil das Problem ist, also in unserer Gesellschaft, wie sehen nur die Menschen, die alles bis zum Extrem machen. Also die sind die, die Instagram so eine Boone haben. Die Leute, die weiß nicht was. Die fallen aus. Ja, also in Nepal gehen, mit Zelt und schlechtes der Wetter und keine Ahnung und sie sind extrem fit und jeden Tag in Jim und dann man denkt, okay, das ist so cool, aber natürlich kann man das nicht machen. Und mein Ziel ist, als Frau nochmal Immigrant, Iranerin zu zeigen, man braucht nicht überhaupt besonders fit sein und besonders gutig sein oder besonders reich sein, sowas zu machen. Man fängt immer mit alle, alle, alle Kleinstell-Experiment und sich mal das als Experiment, nicht mal als Challenge. Und dann, wenn ich diese, diese Experimente so oft mache, dass ich damit mich sehr wohlfule, dann vielleicht mache ich ein andere Experiment. Ich sage nicht mal schweregere Experiment, weil warum will ich das beschreiben, ob etwas schwere ist, das was anderes, sondern das ist ein anderer Experiment. Und da schaut man, okay, glaub das oder nicht, gefällt mir das überhaupt oder nicht. Weil das kann sein, ja, ich will das gefällt mir nicht im Zell zu schlafen. Ja, das ist auch ganz in Ordnung. Ja, aber genau das ist der Punkt. Also das Interview mit dir war ja jetzt kein höher, schneller weitergeschichte, sondern das war eine Geschichte der kleinen Schritte, würde ich jetzt mal sagen. Also das, was du eben gesagt hast, das ist enorm wichtig und das zeigt eben auch, dass man nicht mit 20 alles machen muss, dass man seinen Job nicht hinschmeißen muss, dass man auf alles verzichten muss, um dann neu anzufangen. Also du hast ja jetzt nicht neu angefangen, indem sie sind, aber du hast halt angefangen, meine Schritte zu gehen, langeere Turen zu machen und hast dich auch nicht von dem Weg dann abbringen lassen und hast immer dazu gelernt und nach zwei, drei Jahren kam eben das Zell dazu. Genau, ja. Und das war ja dann nochmal neues Learning, was du dann gemacht hast. Und ich glaube, dass es heutzutage ganz viel wert, dass man auch Bestätigung für solche kleinen Schritte bekommt. Aber was uns fällt, ist diese Vorbild. Also in unserer Gesellschaft fällt ein Vorbild von normalem Menschen, die. Meine, meine, nach normale Sachen machen. Mhm. Narraturner Salzburg zum Beispiel. Raturner Salzburg, ja. Sehr gut. Piger, ich würde sagen, wir kommen jetzt zum Wirtschaftel, das heißt, ich nenne die Begriffe und du sagst einfach, was dir dazu einfällt, dass kein Kurzsein kann, aber auch ein bisschen länger sein, wie du magst. Und beginn möchte ich mit einem Punkt, über den haben wir eigentlich noch gar nicht gesprochen, das ist kairer. Ah, ja. Ich glaube, mein Solz wissen, warum. Man arbeitet, was bedeutet mein Arbeit für mich? Und man, also ich persönlich, ich versuche mich komplett von meinen Job, von meinen Titel, von die Menschen, die ich damit arbeite, also komplett so grenzen. Also ich, sehr, sehr bewusst, ich sage mich, wo ich arbeite, ich definie mich nicht mit meinem Job. Ich sage mich, mein Job, das ist meine Familie, weil das einfach ein Job. Und das kommt und das geht. Und man soll wissen, warum mache ich diese Job? Warum ist es mir wichtig? Mhm. Ja, also ich gebe nicht alles davor, sagen wir so, ich gebe nicht alles davor. Weil sonst nochmal verliert man da diese Perspektive. Also dann sonst noch kommt diese Arme zu nah, zu, also diese Hand zu, vor die Augen. Ja. Dann siehst du wieder den Wald vor Bäumen nicht und du bist dann gefesselt an den Job und an die Kairi, die du eventuell noch erreichen willst und das lehnt dann auch unter Umständen. Das ist auch eine Erfahrung, die ich dann auch gemacht habe. Und da du nochmal viel im Finanzinterwecks bist. Also die Menschen sagen ja, wenn ich so und so viel Geld habe, dann kann ich machen, was ich will und dann geben sie zu viel für ihre Jobs. Aber das Punkt ist wirklich so oft, so wie möglich man reflektiert und denkt okay, also was bringt mir wirklich Freude und ich warte nicht 20 Jahren, berühmt sich so und so viel Geld investiert habe, das ist mit dem Leben anfangen. Sondern ich genieße auch gleichzeitig, dass ich investiere mein Leben und ich muss ich alles geben um diese mein Investment zu maximieren. Und das, was du machst, ist halt auch nicht so teuer. Genau, genau. Also ich soll das sagen, weil das ist mir so wichtig, dass alle erstes Tour, das ich gemacht habe. Ich habe zwei Rucksäcke in ein Einkaufskorbschen reinget, habe ich schon eine Lose gefahren. Also ich habe nun eure Ausgegeben vor dieser Eier. Natürlich habe ich von meiner Unterkunft Geld ausgegeben, aber sonst nix. Und zweite Reise habe ich mir einen Kuchhoff vor 30 Euro gekauft und das war es. Also die erste drei Ture, mich gemacht habe, aber so insgesamt sechs Wochen, ich habe mit zwei Rucksäcke in ein Einkaufskorbschen gereist, in ganzem Frankreich und Schweizer. So Sixion, so modern unterwegs. Weil die Motivation war viel, viel wichtiger als jetzt, siehst du schon, denke, was, welche Ausrüstung soll ich kaufen, wie viel Geld soll ich da rausgeben? Das ist auch nochmal ein wichtiger Punkt. Also gut, dass du das auch nochmal angesprochen hast, kommen wir zum zweiten Punkt, das ist ihr Ran. Das ist jemand vor immer zu Hause. Und das ist sehr wichtig, besonders jetzt in diese schwierige Zeit für die Menschen. Das ist sehr wichtig, wenn wir uns Sorge um Iran machen, wir machen nicht nur Sorge um unsere eigene Familie. Wir machen Sorge um alle Bevölkerung, die da wohnen, die da sind. Und wie der nicht kennt, ist mein Familie okay. Und dann ist es egal, was woanders passiert und in Straße daneben. Nein, wie unsere Wunsch vor Iran und vor die Iranerin ist, dass alle sie in Sicherheit und unsere Wirtschaft gut läuft, dass die Menschen ihre Freiheit auf logistisch und biologische Ebene haben um die nächste Levels von Freiheit schaffen. Genau, das ist mein Traum vor Iran. Ja, fangen wir, dass er in der Füllung geht. Danke, danke, ich hoffe auch. Der nächste Begriff, du hast sehr häufig darüber gesprochen, dass Freiheit ist. Ich glaube, am Ende Freiheit heißt die Wunsche, die nicht in Erfolung kommen, loszulassen. Weil wenn ich mir etwas Wunsche, was aus irgendeinem Grund nicht in Erfolung kommt, dann bin ich miseraab, bin ich depressiv, bin ich traurig, weil ich etwas ändern musste, das aus irgendeinem Grund ist, kann es nicht ändern. Und dann bin ich gefangen mit diesem Wunsch, diese Desire. Und ich bin so weit in meinem so reflektieren und so weit in, wie weit meine Hand ist, dass Freiheit heißt, acceptieren, was ich nicht ändern kann. Und acceptieren, wenn ich was ändern kann, dann ende ich das. Aber wenn ich nicht alles alle magulische Optionen versucht habe und das hat nicht geklappt, dann Freiheit ist zu acceptieren, dass es genau so ist. Der vorletzte Begriff haben wir auch darüber gesprochen, alleine ist es. Alleine zu sein, was du gehst. Ja. Das ist das allerbeste. Ich habe so viel Freude mit mir selbst. Ich erzähle vom Zeiss, was er jetzt so lustige Witze ist. Ich lache selber, ob er meine eigene Witze ist. Und ich glaube, die richtige Glück und richtige Freiheit ist in Zufriedenheit mit sich selbst und mit sich alleine sein. Und acceptieren, dass ich selber mein eigener Retter bin. Und ich soll selber das im Hand nehmen. Auch wenn es darum geht, nach Hilfe zu fragen, ist so das Urganei.
nach Hilfe zu fragen. - Sehr gut. Schließen möchte ich mit dem anderen Begriff und der ist auch im Podcast-Ziedel und das ist gut. - Mut. - Mhm. Ich freue mich sehr, dass du mit Mut unsere Gespräche werden möchtest. Weil ich habe immer gesagt, also diese Element, dass man braucht, um Freiheit zu finden, Glück zu finden, Zufriedenheit zu finden, ist Mut. Mhm. Und wie wir vorhin gesprochen haben. Ich glaube, das ist sehr wichtig, diese Mut zu finden, um schwierige Fragen zu fragen. Mhm. - Und diese Mut zu finden, die Antwort von dir ist schwierige Fragen wirklich zu geben. Nichts sagen, ja, ja, okay, ich weiß aber, nein, ich muss dir diese Antwort mit diesem Antwort nicht konfrontiert werden. - Ja. Und Mut mit Hoffnungssosigkeit umgehen und mit Frust umzugehen. Also am Ende, was uns bewegt und das einzige, was eine Änderung bringt, ist Mut. Weil Mut heißt, ich mache das mal anders. Mhm. Und ich probiere ein andere Perspektiv mal. Und ich frage mal ein andere Frage. Und ja, das ist der Schlüssel zu. Ja, glücklich sein. Deswegen passt perfekt zu deinem Titel. Sehr gut. Und wir gehen Hoffnungsfrough jetzt aus diesem Gespräch raus. Ich fand das interessant, weil es eben ein etwas anderes Interview war. Ich finde auch deine Entwicklung sehr beeindruckend und ich bedanke mich bei dir, dass du die Zeit genommen hast, über deinen Weg und deine Learnings zu sprechen und wünsch dir alles Gute. Danke dir, Daniel. Das hat auch mir sehr viel Spaß gemacht mit dir zu sprechen. Und diese sehr, sehr tiefe Fragen, die du gestellt hast, ich habe dir schon geschrieben. Also, als du mir geschrieben hast, fast um was diese Interview geht, ich habe angefangen zu weinen. Also mein Gesicht war volle Tränen, weil ich habe gesehen, dass du wirklich mein Philosophie und mein Perspektiv zum Bleiben verstanden hast. Mhm. Und das wird es miteinander teilen. Und ich wünsche dir viel, viel Erfolg mit deinem Finanzprodkost und mit der Mutzung Gluck-Fotkost. Und ich freue mich noch weitere Geschichten von deinen Kombinitzoren. Ja, herzlichen Dank für die netten Worte. Ich finde es auch mal wichtig, wenn man sich mit den Gästen dann auch beschäftigt, weil es bringt ja nichts. Wenn du dann dich gar nicht mit dem Gast beschäftigst unter irgendwelche Fragen raushaus, die überhaupt nichts mit der Storch zu tun haben, weil dann brauchst du dir die Mühe auch nicht machen, podcast über Mutung, Glück zu machen. Ja, also ich bin sehr dankbar vor dieser Zeit mit dir. Ich auch, herzlichen Dank, Päger. Ja, je länger ich über dieses Gespräch nachdenke, desto mehr komme ich auf einen Satz zurück, den Päger, ganz nebenbei gesagt hat. Sie hat nicht von großen Abenteuernd gesprochen, nicht von Rekorden oder spektakulären Reisen, wie viele andere Gäste hier im Podcast, sondern von kleinen Experimenten. Vielleicht ist genau das die eigentliche Botschaft dieser Folge. Wir glauben oft, dass Mut immer laut sein muss, dass er mit einer großen Entscheidung beginnt oder mit einem radikalen Neuer anfangen. Päger zeigt, genau das Gegenteil. Ihr Weg bestand aus vielen kleinen Schritten, aus einer ersten Fahrradtour, aus einer zweiten, aus einer dritten, und immer wieder aus der Bereitschaft sich ehrlich zu fragen, warum mache ich das eigentlich? Und besonders nachdenklich, hat mich gemacht, dass ihre größte Erkenntnis nicht auf einer Radreise entstanden ist, sondern in einer Zeit, in der sie sich kaum bewegen konnte. Plötzlich war all das weg, was ihr vorher freiert gegeben hatte. Und genau, dann hat sie entdeckt, dass Freiheit vielleicht viel weniger mit dem Außen zu tun hat, als wir oft glauben. Es war bei mir übrigens damals auch so, als ich meine Knie OP hatte, da konnte ich mich auch über Monate nicht wirklich bewegen. Da habe ich angefangen, Finanzbücher zu lesen. Und daraus ist dann letztendlich der Finanzrock entstanden. Und von daher, wenn man in dieser Reflexionsphasen hat, dann kann das zu ganz neuen Entwicklungen erblieben führen. Aber man muss natürlich dann auch die Zeit haben, um reflektieren zu können. Vielleicht nimmst du aus dieser Folge deshalb gar nicht den Impuls mit sofort etwas Großes zu verändern, vielleicht reicht auch ein kleines Experiment, eine Entscheidung, die du schon lange vor dir herschiebst, oder einfach eine ehrliche Frage an dich selbst. Genau darüber habe ich übrigens schon mit Karina Helbig gesprochen von Parmonaten. Das große Veränderung oft mit Kleinschritten beginnen. Und wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich sehr über eine Bewertung. Oder wenn du dem Podcast einem Menschen empfiehlt, der gerade genau so ein kleines Experiment gebrauchen könnte. Danke, dass du heute wieder dabei warst. Ich freue mich, wenn wir uns auch in der nächsten Folge von Memo zum Glück wieder hören, dann spreche ich mit meinem nächsten Gast über große Träume und die harte Wirklichkeit, die manchmal dazu gehört. Bis dann wird ich dir eine gute Zeit, ein Traumhoften Sommer und vor allem den Mut, den ersten kleinen Schritt zu gehen. Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Eine Iranerin kommt mit 25 für ihre Promotion nach Deutschland und muss sich ein völlig neues Leben aufbauen.
Das Fahrradfahren wird zum Symbol für Freiheit und persönlichen Neuanfang, obwohl sie es erst als Erwachsene lernt.
Nach einer enttäuschenden Beziehung entscheidet sie sich, alleine Radtouren zu unternehmen und wartet nicht mehr auf Begleitung.
Sie reist bewusst langsam und in kleinen Etappen (maximal vier Wochen), um die Umgebung intensiv wahrzunehmen.
Langsamkeit ermöglicht ihr, echte Freiheit zu erleben – fern von Erwartungen, Leistungsdruck und sozialen Rollen.
Sie stellt ihre eigenen Motivationen infrage und lernt, Akzeptanz als Form von Freiheit zu verstehen.
Summary:
Die Erzählerin, eine Iranerin, kam mit 25 für ihre Promotion nach Deutschland und musste sich in einer völlig neuen Kultur zurechtfinden. Besonders schmerzhaft war, dass sie ihre Muttersprache kaum noch sprechen konnte. Als Symbol für ihren Neuanfang kaufte sie sich ein Fahrrad, obwohl sie erst als Erwachsene das Radfahren lernte.
Nach einer enttäuschenden Beziehung, in der sie darauf hoffte, von ihrem Partner auf Touren mitgenommen zu werden, entschied sie sich, alleine zu fahren. Seitdem unternimmt sie regelmäßig mehrtägige Radreisen, meist zwischen vier Tagen und vier Wochen. Diese Reisen sind für sie eine Form der „kleinen Pensionierung“ – Auszeiten vom Alltag, ohne alles hinter sich lassen zu müssen.
Das Besondere daran ist die Langsamkeit: Sie hat Zeit, die Natur intensiv zu erleben, etwa einen Vogel auf dem Wasser oder Gras im Wind. Diese Erfahrung bezeichnet sie als echte Freiheit, die auf mehreren Ebenen wirkt: biologisch (Essen und Schlafen nach eigenem Rhythmus), logistisch (selbstbestimmte Routen) und mental (Akzeptanz der Umgebung, ohne sie ändern zu wollen). Sie stellt auf diesen Reisen ihre eigenen Motivationen infrage und erkennt, dass wahre Freiheit darin liegt, sich von Erwartungen und dem Drang, andere zu beeindrucken, zu lösen.
FAQs
Im Iran konnte sie alles tun, nur nicht Fahrrad fahren. Deshalb war es ihr Traum, sich in der ersten Woche in Deutschland ein Fahrrad zu kaufen, um dieses Erlebnis nachzuholen.
Das Schwierigste war, dass sie plötzlich ihre Muttersprache nicht mehr sprechen konnte und sie nur etwa eine halbe Stunde am Tag mit ihrer Mutter auf Farsi reden konnte.
Nachdem sie die Hoffnung verloren hatte, dass ein Partner sie mitnimmt, entschied sie sich am 29. Mai 2021, alleine zu fahren. Sie fuhr mit dem Zug nach Passau und dann in drei Tagen 360 Kilometer nach Wien.
Wenn man alleine reist, muss man nichts beschreiben oder beeindrucken. Man kann den Baum einfach so genießen, wie er ist, ohne Worte oder Erklärungen.
Sie macht kleine Stückreisen von vier Tagen bis zu vier Wochen. Ihre Grenze ist vier Wochen, danach braucht sie eine Woche Ruhe zu Hause.
Sie reist langsam und hat Zeit, alles um sich herum zu beobachten und zu genießen, wie das Gras im Wind oder einen Vogel auf dem Wasser. Diese Langsamkeit gibt ihr Freiheit und hilft, ihre eigenen Motivationen zu hinterfragen.
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