Nicht gut genug fühlen: So schaffst du es, dieses Gefühl aufzulösen!
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Das Gefühl nicht gut genug zu sein ist ein tief verwurzelter Selbstbewusstseinsmangel, der in der Kindheit entstand, oft durch bedingte Liebe und Anerkennung bei Eltern. Dieses Muster spiegelt sich später im Beruf, in der Partnerschaft und in sozialen Medien wider, wo perfekte Lebensbilder dargestellt werden und ein Vergleich entsteht. Das führt zu Selbstzweifeln, Perfektionismus und ständigem Bedürfnis nach Anerkennung. Während gängige Tipps wie Affirmationen oder Selbstreflexion helfen können, ist die tiefere Lösung im „Systemgesetz“ zu suchen – also in den grundlegenden Beziehungen und Strukturen aus der Kindheit. Durch innere Wiederherstellung, auch wenn Eltern nicht verfügbar sind, kann das Gefühl von Wertschätzung und Sicherheit neu aufgebaut werden. Die Methode, die als „Guinea-Methode“ oder „Systemempowering“ bezeichnet wird, ermöglicht es, die eigenen Gefühle im Gefühlsbereich zu verinnerlichen und so das Fundament für ein gesundes Selbstwertgefühl zu stärken. Diese Prozesse sind jedoch nicht selbst im täglichen Leben zu bewältigen, sondern erfordern professionelle Coaching-Unterstützung, wie sie in spezieller Ausbildung vermittelt wird. Der Abschluss der Folge bietet praktische, leicht anwendbare Tipps wie die Überprüfung von Glaubenssätzen, die Anerkennung eigener Interessen und die Achtsamkeit gegenüber eigenen Bedürfnissen, um langfristig ein gesundes, ausgewogenes Leben zu entwickeln.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Folge bei den Lebens-Ear-Listen.
In dieser Folge geht es darum, sich nicht gut genug zu fühlen.
So schaffst du es, dieses Gefühl aufzulösen.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise,
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Oftmals bewundern wir Menschen, die selbstbewusst auftreten
oder, wie wir denken, schon viel erreicht haben.
Die scheinen immer sehr selbstsicher zu sein und wissen auch, dass man sie bewundert.
Und deswegen kommt bei manchen Menschen auch die Angst auf,
dass sie nicht genug sind, also dass sie nicht ausreichen.
Das kann auch in der Partnerschaft, aber auch im Beruf oder anderen Lebensbereichen
zu Konflikten führen.
Warum es vielen vielleicht so geht und wie man diesen Glauben
auflösen kann, zeigen wir in dieser Folge.
In dieser Woche war bei mir auf jeden Fall das Immunsystem nicht gut genug
und hat erstmal meine Stimme schön belegt.
Also wer schon ein, zwei Folgen gehört hat,
ich habe nicht vorweg am Whisky genippt,
sondern meine Stimmbänder sind ordentlich belegt.
Deswegen höre ich mich heute nicht so an wie sonst,
beziehungsweise das ein oder andere Husten könnte auch zwischendurch dann dabei sein.
Ja, das Problem daran, sich nicht gut genug zu fühlen, ist auch genau das.
Man fühlt sich nicht gut genug, das hat verschiedene Auswirkungen.
Ursächlich ist ja meistens in der Vergangenheit,
dass etwas in der Kindheit passiert wurde und das Selbstbewusstsein
nicht so ausgeprägt hat, wie es hätte sein können.
Genau, da gab es mal eine Erwartungshaltung an einem,
die das meistens ausgelöst hat, dass man das Gefühl hat,
okay, ich kann das nicht so gut.
Ich bin anders als die anderen, das reicht nicht aus,
ich muss mich vielleicht mehr bemühen,
ich unterscheide mich vielleicht in Verhaltensweisen,
wie ich Sachen verarbeite, wie ich rangehen würde an Sachen von anderen
und das bringt viele Menschen so zum Nachdenken,
dass sie dann denken, ich bin nicht gut genug.
An der Kindheit ist das häufiger dann der Punkt,
wenn das Thema Liebe an Bedingungen geknüpft wird.
Wenn die Liebe, Anerkennung, Aufmerksamkeit der Eltern
an bestimmtes Verhalten oder an bestimmte Leistungen geknüpft werden.
Ja, vor allen Dingen das Zweite.
Was ja meistens bei Kindern anfängt, so ab vier, fünf, sechs,
wenn man etwas möchte, was Kinder tun,
wenn sozusagen die Erwartungshaltung eine andere wird,
dass dann bei manchen Menschen das erstmals Gefühl auftritt,
ich werde nur geliebt, wenn ich etwas leiste
oder wenn ich mich so benehme, dass ich etwas wert bin.
Was eigentlich eine ganz schön traurige Vorstellung ist.
Weil die Liebe zwischen Eltern und Kindern ist ja eine ganz besondere Liebe,
die sich dadurch gerade kennzeichnet, dass es eine bedingungslose Liebe ist.
Also, dass man an die Kinder keine Bedingungen stellt,
sondern sie immer liebt.
Das erklären wir bei uns in der Einführung ja auch immer schön
mit dem Thema Herz und Schwert.
Dass Kinder natürlich durchaus Grenzen brauchen
und es auch Konsequenzen gibt, aber immer mit der Herze,
also, dass man den Kindern aufzeigt, das mache ich,
weil ich für dich sorge, für dich da bin,
ich als dein Elternteil die Verantwortung habe,
dass es dir gut geht.
Genau, dass ich die Verantwortung für deine Gesundheit habe,
dass ich die Verantwortung für deinen Schutz habe.
Also immer mit der Begründung, ich handele, um dich zu schützen.
Und gerade bei Kleinkindern wird das natürlich noch mehr benötigt,
weil da der eigene Schutz manchmal nicht so absehbar ist.
Und dass es natürlich nicht dadurch funktioniert,
dass man eben Liebe entzieht.
Also nicht mehr mit dem Kind spielt,
das Kind nicht zum Kuscheln kommen darf,
man das Kind nicht vernünftig ins Bett bringt,
das Kind wegschickt und sagt, du musst jetzt alleine Zeit verbringen,
also Ausschluss betreibt, solche Dinge.
Die führen dazu, dass dieses Problem im Erwachsenenleben auftritt,
dass man sich nicht gut genug fühlt.
Das kann natürlich im Laufe des Lebens gesteigert werden.
Genau.
Durch die Schulzeit, wenn man sich die richtigen Noten bringt,
durch die Bewerbungsphase.
Bei mir war das zum Beispiel noch in der Bewerbungsphase ganz schwierig.
Das ist anders als heute.
Heute findet man ja sehr, sehr einfach einen Ausbildungsplatz normalerweise,
wenn man sich bemüht, vernünftige Unterlagen abgibt
und ein vernünftiges Vorstellungsgespräch hinlegt.
Dann ist das heute, glaube ich, deutlich einfacher.
Ich habe Dutzende Bewerbungen geschrieben
und es haben sich aber auf jeden Ausbildungsplatz
einfach so viele Menschen beworben.
Wir haben noch unzählige Bewerbungsverfahren,
Assessment Center und Sonstiges durchlaufen,
weil die Anzahl der Auszubildenden so viel höher war als die Plätze.
Das ist heute ganz anders.
Und da kann natürlich auch das Gefühl wieder verstärkt werden,
wenn man in diesem Auswahlverfahren ständig rausrutscht,
für etwas nicht gut genug zu sein.
Dann kommen die sozialen Medien,
die ständig das perfekte Leben präsentieren.
Das perfekte Leben.
Das perfekte Leben.
Was dann zwar in Realität so nicht ist,
was wir auch im Kopf, im Denken alle wissen,
aber im tiefer liegenden Basisgefühl eben nicht ankommen,
sondern im tiefer liegenden Gefühl wir immer nur sehen,
unser Leben ist nicht gut genug, wie wir es führen.
Genau.
Ich glaube, das ist auch etwas, wie du schon sagst,
dass das unbewusst abläuft.
Also, dass wir die perfekten Eltern sehen,
mit den perfekten Kindern, mit der perfekten finanziellen Lage,
die gerne arbeiten, in ihrer Arbeit,
die total die Sinnfindung haben,
gleichzeitig aber auch super gerne viel Zeit mit der Familie verbringen.
Also, es ist ja so ein scheinperfektes Bild,
was da gerne präsentiert wird.
Und dass man sich dann, wenn man schlechte Lebensphasen hat,
wundert und denkt, okay, ich schaffe davon gefühlt nur 50 Prozent
und das macht mich unglücklich.
Warum bin ich nicht genug?
Warum bin ich nicht genug als Mutter, als Vater?
Warum kann ich nicht so viel Pensum bei der Arbeit leisten?
Also, ich glaube, das ist einfach auch etwas,
wenn man immer wieder damit konfrontiert ist,
wie, ja, es ist ja nicht die Realität,
aber wie andere zeigen, wie sie das alles meistern
und man selber das gefühlt nicht schafft,
das macht ganz viel innerlich aus für einen Glaubenssatz.
Ja, die Folge dieser Überzeugung ist,
dass die Beziehungen mit anderen Menschen erschwert werden.
Also, natürlich die partnerschaftliche Beziehung,
aber auch vielleicht die Beziehung zu Freunden und zu Arbeitskollegen.
Zum Chef vielleicht auch.
Also, jeder, der dann einen kritisieren könnte.
In der Beziehung kann es dann auch sein,
dass man gerade so jemanden anzieht,
der einem auch immer mal wieder aufzeigt,
nicht gut genug zu sein,
weil es das gewohnte Muster vielleicht auch von den Eltern ist,
obwohl man das eigentlich gar nicht will.
Wir kennen aus dem Coaching so Beispiele,
wie, dass die Frau mit der Nachbarin verglichen wird.
Die Nachbarin hat auch noch zwei Kinder mehr
und schafft das alles und geht sogar noch arbeiten.
Und die macht auch dreimal die Woche abends Sport.
Ja, und der Körper passt und bei dir nicht.
Und dann kommen noch zusätzliche Vermutungen hinzu.
Und das sind dann immer so Dinge,
wo man dann von anderen Menschen irgendwelche Lebensausschnitte sieht
oder in Dinge etwas hineininterpretiert
und das dann auf die eigene Wirklichkeit projiziert,
was eigentlich gar nicht matcht.
Es gibt ja so zwei Folgen auch noch einer Partnerschaft dazu.
Einmal, dass man selber,
also, dass die Person, die sich nicht,
gut genug fühlt,
vielleicht auch dann in den Perfektionismus so ein bisschen gleitet
und dann diesen Anspruch,
wir müssen mehr schaffen,
wir müssen uns nur bemühen,
das muss besser werden,
in die Partnerschaft bringt
und den anderen damit unter Druck setzt.
Also den anderen immer wieder pusht und sagt,
komm, lass uns heute Abend noch das und das erledigen,
das und das machen.
Jetzt muss doch noch die Weihnachtsdeko perfekt sein.
Also, dass das natürlich auch die Auswirkungen
auch den anderen damit auf die Partnerschaft,
auf die Familie hat.
Und der zweite,
dass man schnell in so Rollen rutscht,
dass die Person, die sich nicht gut genug fühlt,
natürlich gerne Wertschätzung und Anerkennung bekommen möchte.
Und damit auch den anderen immer wieder antriggert,
Mensch, es wäre schön, wenn du mir sagst,
dass du mich liebst, dass du mich gern hast.
Sag mir doch mal, wie toll ich das alles mache.
Und das natürlich auch ein Problem für den anderen sein kann.
Und dass das auch ein Anteil ist,
den der andere auch gar nicht leisten und ausgleichen kann.
Weil dann viel zu viel gefordert wird
und sich das eben auch nicht gut anfühlt.
Ich nenne dazu immer so ein bisschen die Metapher
von Asterix und Obelix.
Normalerweise sollen wir als Kinder
so wie Obelix in den Zaubertrank der Eltern fallen.
Liebe, Aufmerksamkeit, Anerkennung.
Alles ist da.
Urvertrauen, Sicherheit.
Und die meisten,
die aber eben dieses Nicht-Gut-Genug-Fühlen
in sich tragen,
die laufen wie Asterix,
dann eben durchs Leben
und suchen immer nach dem nächsten Zaubertrank,
also nach der nächsten Bestätigung
und nach der nächsten Aufmerksamkeit,
nach der Liebe.
Und das soll dann der Partner leisten.
Und der muss dann sozusagen den Anteil ausgleichen,
den die Eltern nicht gegeben haben.
Und das kann der nicht.
Das geht vielleicht eine Zeit lang gut,
aber auf Dauer führt das zu Konflikten
und dazu,
dass derjenige, der sich nicht gut genug fühlt,
auch relativ schnell wieder eben schlecht fühlt,
weil er eben nicht,
das bekommt, was er vom anderen braucht.
Wir haben einen Blogbeitrag geschrieben, Selbstbewusstsein ausstrahlen, 10 Tipps für ein selbstbewussteres Auftreten und in diesem zeigen wir euch, wie ihr euer Selbstbewusstsein stärken und mehr Selbstsicherheit ausstrahlen könnt. Beides sehr wichtige Dinge, wenn eben dieses Thema nicht genug fühlen eine Rolle spielt, weil ganz häufig eben das Selbstwertgefühl ursächlich dafür ist.
Wenn das ein Thema bei euch ist, dann könnt ihr natürlich auch sehr gerne euch für das telefonische Erstgespräch bei uns eintragen, sodass wir in einem Einzelcoaching das Thema mit euch angehen.
Typischerweise reichen 3x2 Stunden Coaching im Einzelcoaching für euch aus, um an diesem Thema sehr, sehr gut zu arbeiten.
Ja, wir haben einmal eine Lösung für euch parat und einige Tipps noch.
Die Tipps sind eher das, was ihr wahrscheinlich auch schon gelesen habt, wenn ihr euch damit beschäftigt habt und nach dem Thema gesucht habt.
Das ist das, was man so gängigerweise in Büchern und im Internet findet.
Die tiefere Lösung aus dem Systemempowering, die wollen wir euch dann jetzt vorstellen, denn neben dem typischen Glaubenssätze überarbeiten und so weiter, dann merkt man eben, das funktioniert alles nur dann, wenn da die Ursache liegt.
Ganz häufig liegt aber eben die Ursache tiefer.
Wir nennen das die Systemgesetzung.
Und wenn die Ursache da liegt, dann kann man seinen Glaubenssatz gut genug sein.
Nicht so einfach erfüllen, dann kann man sich noch so häufig vor den Spiegel stellen und runterrattern.
Du bist geliebt, du bist gut genug und all diese ganzen Affirmationen durchführen.
Wenn eben die Systemgesetz eben das Fundament nicht voll da ist, dann wird das nicht gut funktionieren.
Kommen wir einmal zur Lösung.
Wir haben also das Gefühl, nicht genug zu sein in uns.
Und da würde man jetzt so vorgehen, dass man überlegt.
Wann ist das Gefühl das erste Mal im Leben aufgetreten?
War das in der Kindheit, in der Jugend, in der Schulzeit, in der Ausbildungszeit, in der Partnerschaft, das erste Mal, als man Mutter oder Vater wurde?
Das kann zu verschiedenen Zeitpunkten im Leben sein.
Aber wichtig ist, wir wollen einmal wissen, wann es das erste Mal entstanden ist.
Weil die erste Verletzung, die wir selber also in diesem Punkt erfahren haben, hat sozusagen einen Stein ins Rollen gebracht.
Und meistens wiederholt sich das dann auch im Leben.
Also dass wir öfters noch weitere Situationen haben, wo dieses Gefühl nochmals auftritt.
Aber wir wollen einmal das erste Gefühl haben.
Und dabei auch schauen, ob das andere Gefühl da ist.
Kennst du das, dich gut genug zu fühlen?
Und da ist dann ja auch die Frage, gibt es bestimmte Situationen, also ist das situativ, dass du dich gut genug fühlst oder nicht gut genug fühlst?
Und dann kann man das auch nochmal weiter auseinander differenzieren, um sich weiter auf diese Situationen zu konzentrieren.
Und dann kann man das auch nochmal weiter auseinander differenzieren, um sich weiter auf diese Situationen konzentrieren.
Um sich weiter auf die Suche der Ursache zu begeben.
Oder war das schon immer so?
Das kann auch sein, dass man sagt, nee, das Gefühl, gut genug zu sein, seit ich mein Bewusstsein habe, kann ich mich daran nicht erinnern, wie dieses Gefühl ist.
Ja, dann geht es darum, innerlich dieses Gefühl zu lösen.
Also man kann das natürlich auch im realen Leben mit den Verursachern, meistens den Eltern lösen, wenn das denn die Eltern sind.
Aber man kann das auch innerlich machen, wenn die Eltern keine Bereitschaft haben, nicht ausgeglichen genug sind.
Und das ist meistens.
Der Fall, dass eines davon nicht da ist und wir das dann innerlich machen, das ist dann die Guinea-Methode.
Das kann man sich so vorstellen, als würden wir innerlich dafür sorgen, dass die Eltern Einzelcoachings durchführen, um ausgeglichen kraftvoller im inneren Bild zu werden.
Und wir dadurch die Situation vorfinden, dass die Eltern, wir nennen die Eltern dann im Neuen, verantwortlich sind.
Und das Gefühl lösen können, die Anerkennung zeigen können und wir dann das eigene Leben, diese eigenen Situationen, wo Verletzungen stattgefunden haben oder dieses Gefühl fehlte, nochmal durchgehen und wir nennen das dann Empowern.
Das sind Systeme, die aus dem NLP dann auch kommen und funktionieren dadurch, dass unsere Vorstellungskraft für vieles ausreicht und unser Basisgefühl zwischen vorgestellt und real erlebt eben nicht unterscheiden kann.
Dadurch können wir in der Vorstellung die Gefühle erzeugen und im Basisgefühl ablegen, sodass sich dann dieses Gefühl, gut genug zu sein, einstellen kann oder dieses Gefühl, von den Eltern geliebt zu sein, voll da sein kann.
Mit einigen Techniken funktioniert das dann sehr nachhaltig und löst eben die Risse im Fundament, sodass das Fundament deutlich stabiler wird.
Das kann mit Eltern sein innerlich.
Auch ja mit anderen Menschen, die uns das Gefühl gegeben haben.
Wenn das in der vorherigen Beziehung entstanden ist, weil das vielleicht eine toxische Beziehung war und der Partner stark am Selbstvertrauen gerüttelt hat, kann das sein.
Dann kann man das innerlich genauso machen.
Auch da gibt es Möglichkeiten, wie man dafür sorgen kann, dass man ihn entsprechend so sehen kann, dass er Verantwortung übernehmen würde, damit das eben funktioniert.
Und diese Gefühle nachlassen.
Ich finde das immer ganz spannend bei so Einzelcoaching-Themen.
Natürlich sollte man das im ersten Schritt für sich machen, aber gerade so ein Thema gut genug sein, ist, finde ich, auch ein Thema, was man ja auch nicht an seine eigenen Kinder weitergeben möchte.
Also man selber ja, wenn man Mutter oder Vater ist, ja auch mit diesem Thema Selbstbewusstsein stärken, dem Kind einen starken Rücken, sag ich mal, geben, relativ schnell.
Konfrontiert ist.
Und wenn man selber da so Schwierigkeiten mit sich selbst hat, kann man das natürlich auch schwer an andere authentisch weitergeben.
Und damit würde die Kette dann weitergehen.
Ja, noch ein Hinweis dazu, das Thema Systemempowering, Genea-Methodik, das im Einzelcoaching zu lösen, das ist jetzt etwas, wo wir euch einen Einblick geben können, aber wo man jetzt keine konkrete Anleitung geben kann, wie man das selbst zu Hause löst.
Denn dafür haben wir die Coaching-Ausbildung gemacht.
Das ist ein wesentlicher Bestandteil der Coaching-Ausbildung und selbst wir würden das tendenziell nicht im Einzelcoaching mit uns selbst lösen, sondern uns da immer Anleitung und Unterstützung holen, da man selbst dann eher befangen ist und dann nicht so gut in den Prozess findet.
Von daher, meldet euch, wenn das ein Thema bei euch ist.
Dreimal zwei Stunden im Dreier-Meinstein-Paket sind ausreichend, denn die Methodik ist da sehr, sehr effektiv.
Wir kommen da sehr, sehr gut durch.
Wenn das Fundament hergestellt ist.
Entweder bei uns oder weil ihr das Gefühl habt, das ist so.
Ich habe da ein gutes Fundament, das liegt tatsächlich an Glaubenssätzen und anderen Dingen.
Dann können wir euch jetzt noch ein paar Tipps mitgeben, wie ihr versuchen könnt, da ranzugehen.
Oder aber ihr könnt natürlich auch einfach so erstmal die Tipps probieren und schauen, ob das bei euch eine Wirkung macht.
Und falls ja, dann ist das super.
Und falls nein, dann geht es ans Fundament ran.
Der erste Tipp wäre, die Glaubenssätze zu überarbeiten.
Die Glaubenssätze könnte man vielleicht im ersten Schritt auch mal aufschreiben.
Also was sind die Glaubenssätze, die ich habe, um auch mal das klar vor Augen zu haben.
Und das dann versuchen, in positive Aussagen umzuändern.
Um sozusagen das Gefühl zu haben, von dem negativen Blickwinkel zu einem positiven Blickwinkel zu kommen.
Und da würde dann auch, es hilft natürlich, das in Affirmationen umzuwandeln und das täglich zu wiederholen.
Indem wir uns täglich vorhalten, was wir können.
Wie der positive Blickwinkel ist.
Und dabei sind natürlich die Glaubenssätze auf Identitätsebene gemeint.
Also Glaubenssätze, die du über dich selbst hast.
Also ich bin so und so.
Genau, oder ich habe.
Der zweite Tipp wäre, sich der eigenen Interessen bewusst werden und zu einer eigenen Meinung stehen.
Also auch einen realistischen Blickwinkel einmal zu versuchen einzunehmen und zu sagen, was kann ich gut, was sind meine Interessen und wie stehe ich eigentlich dazu, wie ist mein Wert.
Und auch zu überlegen, welche Werte haben die anderen Menschen.
Wir haben ja vorhin auch schon über Social Media gesprochen.
Also wie realistisch ist vielleicht auch das Bild von anderen und sich hervorzurufen, auch andere machen Fehler.
Auch andere werden das Gefühl mal vielleicht haben, vielleicht nicht so stark, dass sie Sachen nicht ausreichend erledigen können.
Dass sie nicht das Gefühl haben, sie sind zufrieden mit sich.
Das ist ein ganz normales Gefühl, was wir in uns haben.
Und das, was wir bei den anderen sehen, vielleicht nicht so stark.
Nicht zu bewerten als, ja, die schaffen alles und ich schaffe nichts.
Ja, da sind wir dann auf der nächsten Ebene.
Das ist dann über der Identitätsebene, die Überzeugungsebene.
Und da geht es natürlich auch darum, zu sagen, Fehler machen ist in Ordnung.
Genau.
Sich nochmal bewusst dazu, sich nochmal bewusst hinsetzen und schauen, in welchen Punkten leiste ich im Blickwinkel von anderen Menschen 120 Prozent.
Man könnte auch mal andere Leute fragen.
Und bin immer noch nicht zufrieden.
Genau.
Man kann einfach mal andere fragen.
Wie bin ich denn?
Was leiste ich denn in deinen Augen?
Reicht das aus?
Mache ich zu viel?
Mache ich zu wenig?
Und dann bekommen viele, die da perfektionistisch veranlagt sind, durch dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein, das Feedback, dass sie viel zu viel investieren.
Und manchmal ist das für andere sogar unangenehm.
Weil jemand, der immer 100 Prozent leistet und eigentlich voll gut davor ist, der bekommt jetzt keine Anerkennung mehr, weil da jemand ist, der immer 120 Prozent gibt.
Auch noch genervt darüber ist, dass das nicht ausreicht, weil er wollte noch mehr.
Und der, der 100 Prozent gibt und eigentlich schon total gut war, der kriegt im Vergleich auf einmal dafür keine Anerkennung mehr ab.
Das wäre jetzt auch so der Doppelpunkt.
dritte Tipp, Achtsamkeit für sich und das
Umfeld, also was brauche ich selbst gerade,
was brauchen meine Mitmenschen?
Ich finde immer, man kann so gewisse
Sprints im Leben immer gut machen, dass man
sagt, man hat mal Phasen, da
powert man durch, aber es darf genauso
Phasen geben, wo man auch mal sagt, okay,
ich mache das, was
ich gerade schaffen kann. Und das
auch ganz bewusst mal wahrzunehmen, was
man wirklich selber braucht.
Es gibt Phasen, da kann man
sich auf eine Sache halt sehr gut konzentrieren
und fokussieren, da fallen
aber auch bewusst dann andere
Sachen hinten runter. So ist das
Leben. Man kann nicht überall 120
Prozent geben.
Aber wenn man diesen Blickwinkel auf die eigene
Achtsamkeit mal liegt und sich mit
einem liebevollen Blick anschaut,
ändert sich manchmal auch dann das Gefühl.
Ein weiteres Thema
könnte es sein, sich
einen positiven Fokus zu setzen, also
Zufriedenheit und Dankbarkeit, zum Beispiel durch
ein Achtsamkeitsjournal,
sich jeden Tag darüber bewusst werden,
wie
der Tag gelaufen ist, womit man
zufrieden ist, wobei man dankbar
ist, damit man auch
Kleinigkeiten honorieren kann, wenn
einem das schwerfällt, vielleicht sich Unterstützung
von dem Partner oder der Partnerin oder auch
von Freunden mal holen und
einfach ein
nivelliertes
Bild zu bekommen. Also diese
eigenen 120 Prozent mal
auf 100 Prozent zu formen der
anderen, um mal zu schauen,
wo ist denn ein gesundes Level,
was ist ein gesundes Maß, um vielleicht
diese Richtung dann zu finden.
Und ein letzter Punkt ist auch, sich über die
eigene Zukunft bewusst werden.
Das passt jetzt ja auch gerade zum Ende
des Jahres, dass man überlegt,
okay, möchte ich mit diesem Gefühl
ins neue Jahr starten oder möchte ich
mir ganz bewusst
mal aufschreiben, wie
ich über mich denken möchte,
wie soll es im nächsten Jahr sein, wie
stelle ich mir die Zukunft vor, in welchem
Bereich möchte ich vielleicht achtsamer mit mir
umgehen, welche Bereiche
fallen mir erstmal leichter auch damit zu starten.
Also ich sage, okay, da kann ich
in den Bereichen kann ich ein bisschen nachlassen,
da kann ich im ersten Schritt vielleicht
eher ins Gefühl
kommen, dass das ist genug, wenn ich weniger
mache und ich bin genug und
welche Bereiche fallen mir noch schwer und das sind
Ziele für die Zukunft.
Dann sind wir auch schon am Ende dieser Podcast-Folge.
Wir hoffen, ihr
konntet euch einige Tipps
mitnehmen und habt einen Einblick
in die Systemgesetz-Ebene,
Fundament von uns erhalten.
Falls euch das Thema
betrifft, meldet euch sehr gerne bei uns.
Ansonsten wünschen
wir euch noch eine schöne
Adventszeit und freuen
uns, wenn ihr beim nächsten Mal wieder mit dabei seid.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Tschau. Tschüss.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Podcast Summary
Key Points:
Das Gefühl nicht gut genug zu sein hat häufig seine Wurzeln in der Kindheit, wo Liebe und Anerkennung an Leistungen oder Verhaltensweisen geknüpft wurden.
Dieses Muster führt zu einem bedingten Selbstwertgefühl und verhindert eine bedingungslose, sichere und vertrauensvolle Beziehung.
Soziale Medien verstärken das Gefühl, dass das eigene Leben nicht genug ist, indem sie perfekte, fremde Lebensbilder präsentieren.
Menschen, die sich nicht gut genug fühlen, neigen dazu, Perfektionismus zu entwickeln oder ständig Anerkennung von anderen zu verlangen.
Die tiefere Ursache liegt oft nicht im Glaubenssatz, sondern im System, das die Eltern oder früheren Beziehungen ausgestaltet haben – das nennt man „Systemgesetz“.
Eine wirksame Lösung besteht darin, das Gefühl durch innere Wiederherstellung und Empowerment im „inneren Bild“ neu zu definieren.
Der Prozess kann auch im Zusammenhang mit toxischen Beziehungen oder fehlenden Elternwerten durchgeführt werden.
Dafür ist eine Coaching-Unterstützung notwendig, da die Methoden nicht selbst im Alltag anwendbar sind ohne Ausbildung und Erfahrung.
Summary:
Das Gefühl nicht gut genug zu sein ist ein tief verwurzelter Selbstbewusstseinsmangel, der in der Kindheit entstand, oft durch bedingte Liebe und Anerkennung bei Eltern. Dieses Muster spiegelt sich später im Beruf, in der Partnerschaft und in sozialen Medien wider, wo perfekte Lebensbilder dargestellt werden und ein Vergleich entsteht. Das führt zu Selbstzweifeln, Perfektionismus und ständigem Bedürfnis nach Anerkennung.
Während gängige Tipps wie Affirmationen oder Selbstreflexion helfen können, ist die tiefere Lösung im „Systemgesetz“ zu suchen – also in den grundlegenden Beziehungen und Strukturen aus der Kindheit. Durch innere Wiederherstellung, auch wenn Eltern nicht verfügbar sind, kann das Gefühl von Wertschätzung und Sicherheit neu aufgebaut werden. Die Methode, die als „Guinea-Methode“ oder „Systemempowering“ bezeichnet wird, ermöglicht es, die eigenen Gefühle im Gefühlsbereich zu verinnerlichen und so das Fundament für ein gesundes Selbstwertgefühl zu stärken.
Diese Prozesse sind jedoch nicht selbst im täglichen Leben zu bewältigen, sondern erfordern professionelle Coaching-Unterstützung, wie sie in spezieller Ausbildung vermittelt wird. Der Abschluss der Folge bietet praktische, leicht anwendbare Tipps wie die Überprüfung von Glaubenssätzen, die Anerkennung eigener Interessen und die Achtsamkeit gegenüber eigenen Bedürfnissen, um langfristig ein gesundes, ausgewogenes Leben zu entwickeln.
FAQs
Dieses Gefühl hat häufig seine Wurzeln in der Kindheit, wo Liebe oder Anerkennung an bestimmte Leistungen geknüpft wurden. Dadurch entstand ein Glaube, dass man nur geliebt wird, wenn man etwas leistet.
Es führt zu Spannungen, zum Perfektionismus und zu ständigem Druck auf den Partner. Man bittet nach Anerkennung, was dem anderen oft zu viel und unerträglich macht.
Es bezieht sich auf die innerliche Lösung von Ursachen, die das Gefühl von Unzureichendkeit verursachen. Es stärkt das Fundament, das die Selbstwertgefühl bereitstellt.
Durch die Methode der „Guinea-Methode“ kann man innerlich die Eltern „ausbilden“, sodass sie liebevoller und verantwortungsvoller sind und das Kind so erlernt, sich geliebt zu fühlen.
Sie zeigen perfekte Lebensbilder, die im echten Leben nicht real sind. Wenn man sich selbst mit ihnen vergleicht, fühlt man sich oft als nicht genug und unzufrieden.
Man kann Glaubenssätze überarbeiten, sich auf Interessen und Werte konzentrieren, Achtsamkeit praktizieren, Dankbarkeit aufschreiben und sich über die Zukunft bewusst werden.
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