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Nicht dazugehören - wenn die Welt sich falsch anfühlt

22m 16s

Nicht dazugehören - wenn die Welt sich falsch anfühlt

In dieser Folge geht es um das Gefühl, anders zu sein – entweder, dass man selbst oder die Welt „falsch“ ist. Beide Perspektiven führen zur gleichen Konsequenz: dem Gefühl, nicht dazuzugehören und innerlich isoliert zu sein. Dieses Empfinden hat oft seinen Ursprung in frühen Prägungen, wenn Kinder in ihrem individuellen Sein nicht bestätigt oder gespiegelt wurden, sondern Kritik oder Bestrafung erfuhren. Dadurch lernen sie, sich von ihren eigenen Empfindungen und ihrem Körper zu distanzieren. Ein weiterer Punkt ist der scheinbare Widerspruch zwischen den Grundbedürfnissen nach Verbundenheit und Autonomie. Viele Menschen glauben, sie müssten sich zwischen diesen beiden Polen entscheiden, was zu einer Abspaltung führt – entweder von sich selbst oder von der Welt. Die Lösung liegt darin, sich wieder mit dem eigenen Körper und der inneren Weisheit zu verbinden. Je tiefer diese Verbindung ist, desto wohler und sicherer fühlt man sich in sich selbst und in der Welt. Der Sprecher betont, dass die Wahrnehmung, die Welt sei „krass“ oder verkehrt, nicht falsch ist. Entscheidend ist, wie man ihr begegnet: durch innere Stärke, die nicht hart oder abgespalten ist, sondern unaufhaltsam. Diese Stärke hilft, einen verbundeneren Platz in der Welt zu finden, anstatt sich zu verbiegen oder wegzuschauen.

Transcription

2669 Words, 15856 Characters

German
So, nachdem es letzte Woche die Folge raus aus der Falle, dich falsch zu fühlen gab und ich sehr viel Feedback dazu von euch bekommen habe, gehen wir in dieser Folge noch so ein bisschen an Schritt tiefer in das Thema rein. Eine Nachricht, die mich erreicht hat, mag ich als erstes mit der Teilen und die lautet, die Blilian, ich kenne das ja auch, das mich falsch fühlen, aber umgekehrt hatte ich auch schon ziemlich früh das Gefühl, dass eben die anderen falsch sind, dass die Welt falsch ist. Und das Gefühl oder der Gedanke, dass ich eigentlich gar nicht falsch bin, sondern die anderen fühlt sich zwar ganz anders an, hat aber letztendlich die gleichen Konsequenzen nämlich nicht dazu zu gehören. Vielleicht hast du ja auch Gedanken zu diesen zwei Seiten der Medaille. Ja, habe ich und die teile ich in dieser Folge mit dir und mit euch. Und lass uns mal als erstes nochmal auf dieses Gefühl zurückkommen, weil dieses nagende Gefühlen irgendein Form anders zu sein. Also egal ob das aus deiner Perspektive so ist, dass du falsch bist oder dass du auch eher das empfinden hast. Die Welt ist falsch, fakt ist ja, dieses nicht dazu gehören ist ein Gefühl von sich abgeschnitten oder sich auch abgetrennt zu fühlen. So ein bisschen nach der Motto, ich gehöre zu nichts. Und was damit oft einhergeht, ist einfach immer wieder auch dieser Gedanke. Und wir denken dann sogar, dass das auch ein Empfinden ist. Alle anderen scheinen das Leben irgendwie auf die Reihe zu kriegen. Nur ich halt nicht. Und die Folge davon ist ja so, wenn wir dem nachgehen, also wenn wir dieser Idee sozusagen Raum geben, dann ist so die Folge davon so was wie das Gefühl von innerer Isolation, also das Gefühl, dass dich keiner richtig versteht und dass so wie in so einem abgekabselten Raum für dich selber irgendwie unterwegs bist. Und um sich dem, worum es dir speziell geht, also mit dieser Frage auch, so ein bisschen anzunehren, kann es durchaus hilfreich sein. Und das meine ich so, sich bestimmte Fragen zu stellen und gleichzeitig. Und jetzt dieser Punkt ist echt wichtig, sich mit seinem Spüren zu verbinden, damit bei all diesen Antworten nach denen wir ja suchen. Das ist wirklich wichtig, weil wir können uns ganz viel im Kopf fragen. Und dann kommt meistens nicht wirklich richtig, viel Gutes raus. Also gute Ideen haben wir alle, aber es bringt uns keine Lösung. Damit eben nicht so eine Art von Kopfsalat entsteht, der dann nur wieder frustriert ist, sondern dass wirklich diese Antworten mehr aus deiner inneren Tiefe und aus deiner inneren Weisheit macht es super viel Sinn, dich eben mit deinem Spüren wieder zu verbinden. Und das gelingt halt am besten, wenn wir uns zum Beispiel, wenn du meine Arbeit kennst, weißt du, dass ich persönlich viel mit Ambadiment arbeite. Also wenn wir uns zum Beispiel mit Hilfe von Ambadiment mit unserem Körper verbinden und dass über diesen Weg auch gar nicht abstrakt sein lassen, sondern ich je mehr wir uns damit tatsächlich beschäftigen und auseinandersetzen, desto mehr wird es auch wieder normal. Also um gute Antworten zu kriegen, weil ich ja gerade gesagt habe, stell dir gerne unbedingt bestimmte Fragen, gelingt das halt am allerbesten, wenn wir uns mit unserem Körper wieder verbinden und du wirst wirklich merken, dass dann wichtig die Antworten, die du dann findest, die haben eine andere Substanz. Okay? Jetzt ist ja so ein bisschen die große Frage, woher kommt denn das Gefühl? Dieses Gefühl, wenn ich jetzt auf deine Frage eingehe, die Welt ist strange. Die Welt ist irgendwie komisch, spuki, verkehrt. Was auch immer. Woher kommt dieses Gefühl? Das eine ist eine frühe Prägung, also zum Beispiel wenn du als Kind nicht in deinem So sein bestätigt oder auch bestärkt wurdest, sondern vielleicht eher viel Kritik übersehen werden, vielleicht auch. Direkte oder subtile Formen von Bestrafung erlebt hast, Androhungen bekommen hast, vielleicht auch Hilflosigkeit an der Eltern erlebt hast, weil du dich so verhalten hast, dass sie einfach hilflos waren, vielleicht hast du auch Gefühlskälte erlebt oder ähnliches, dann kann das neben vielen anderen Aspekten eben auch zu dem Gefühl führen, sich abgeschnitten von der Welt zu fühlen. Und ja, ganz viele von uns haben als kleines Kind eben nicht die Bestätigung und Spiegelung von ihrem So sein erhalten. Weil viele Eltern denken, sie machen mit ihrer Erziehung irgendwas gut und richtig. Das Ding ist aber, sie spüren ihr Kind nicht. So, was passiert dabei in der Erlebniswelt des Kindes für das Kind? Und ich mag jetzt ganz gerne an der Stelle sagen, ich bin keine Experten in diesem Thema. Ich habe mich aber aufgrund meiner eigenen Geschichte sehr spezifisch mit einigen Themen sehr intensiv auseinandergesetzt. Also, für das Kind ist es letztlich so, dass es sich in seinem Erleben von seinem Körper, über den es ja die Welt erlebt und erfährt, beginnt es sich falsch zu fühlen. Noch mal. Oder anders gesagt, es muss sich, das Kind muss sich von seiner Erfahrung beziehungsweise von seinem inneren Erleben und somit von seinen Empfindungen abtrennen. Weil das halt für so ein kleines Wesen einfach nicht aushaltbar ist. Also das alleine geschieht, wenn ein kleines Kind keine Bestätigung, keine Spiegelung in seinem So sein erfährt. Und wir dürfen nicht vergessen, dass jeder von uns letztlich und wir vergessen das ganz oft, individualität mitbringt. Also, wir dürfen, ja. Also, wir renden einer Welt rum, der es extrem viel um so macht, so hat man zu sein, so hat man zu denken und so weiter. So sieht man richtig aus, so ist man als Mann, so ist man als Frau, so hat man Beziehung zu führen, etc. Et cetera. Wir leben in so einer Welt, in der vieles so genormt ist. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass jeder von uns individualität mitbringt. Was heißt das denn? Das heißt, jeder von uns bringt ein ganz, ganz eigenes Erleben mit in diese Welt und auch ein Erleben von der Welt. So. Und ganz eigen heißt einzigartig und vor allen Dingen, und das ist so ein sehr präsentes Thema unserer Zeit anders. Jedes Wesen, jedes Menschenwesen, was auf diese Welt kommt, bringt ein anderes Erleben von sich selber und von der Welt mit. Also so ist letztlich unsere Natur. Und der Schmerz oder die Abspaltung oder das Empfinssamer darin passiert ja, wenn wir darin nicht gespiegelt und bestärkt werden in dieser Individualität, in diesem ganz, ganz anderen. Und das Feld Eltern halt nicht leicht, das Feld ja uns Menschen insgesamt überhaupt nicht leicht, ein anderen Menschen wirklich in seinem So sein, sehen zu können, stehen lassen zu können, achten zu können. Und einem anderen Menschen in seinem Anderssein wirklich zu begegnen, also da auch wirklich im Kontakt zu sein. Das ist ja, wie unsere Zeit, das auch zeigt, eines der größten Missing Links. So, also wir dürfen nicht vergessen, dass jeder von uns individuell ist. Qualität mitbringt. Was heißt das? Das heißt, jeder von uns bringt ein ganz ganz eigenes erlebender Welt mit und ganz eigen heißt einzigartig und anders, weil so ist halt unsere Natur. Und wenn wir dann sehr früh schon daran nicht bestärkt werden, wenn wir daran nicht gespiegelt werden, wenn der Stadt dessen korrigiert und discipliniert werden, dann ist das als kleines Wesen unerträglich, weil wir halt unsere Emotionen noch nicht alleine regulieren können. Das heißt, wir werden dann mit der Kritik und mit dem alleine gelassenen in unserem So sein werden wir auch mit all unseren Emotionen alleine gelassen. Im Umkehrschluss heißt das, wir müssen uns als kleines Wesen schon distanzieren. Also in erster Linie erstmal von uns selber haben natürlich auch von unseren Empfindungen und somit auch von unserem Körper, weil wir unsere Empfindungen halt vor allem im Körper spüren. Und das wiederum heißt dem Umkehrschluss, dass es vielleicht irrelevant ist, ob du das so empfindest, dass du falsch bist oder dass du das so empfindest, dass die Welt falsch ist. Also ich vermute, du fühlst dich, wie auch immer es ist, du fühlst dich in irgendeiner Form so was wir abgeschnitten. Und ohne dass ich das behaupten möchte, dass diese Teese in irgendeiner Form, die ich jetzt hier gerade aufstelle, dass die irgendwie vollständig ist, ist es unter diesem Aspekt eventuell auch unwichtig, ob du das empfindest, dass du verkehrt bist oder auch die Welt. Ich will gar nicht sagen, dass seine Wahrnehmung an der Stelle falsch ist. Aber lassen wir es an dem Punkt stehen, du nimmst wahr, dass etwas nicht stimmig ist. Okay? So. Und das ist ja ein Punkt, der in dieses ganze Thema sehr stark rein spielt und der nicht zu unterschätzen ist. Also es geht darum, dass du eine Wahrnehmung hast, die erstmal nicht verkehrt ist und die eventuell einen gewissen Ursprung hat, der mit deiner frühen Präung zu tun haben kann. So. Aber lass uns noch einen zweiten Punkt ansehen, weil wir alle tragen ja neben anderen Grundbedürfnissen auf jeden Fall diese Bedürfnisse von Verbundenheit und gleichzeitig Autonomie in uns. So, das sind zwei Bedürfnisse, die sich scheinbar erst mal widersprechen, weil nicht umsonst haben ja viele von uns vor den uns am nahestehendsten Menschen ja auch die allergrößten Geheimnisse. Das heißt, wir wollen und können unsere Verbindungen und Kontakte nicht aufgeben. Also angenommen, das Partner Partner. So, diesen Kontakt möchtest du nicht aufgeben. Aber unsere Laster, unsere vermeintlichen Machen, unsere Schwächen, mit denen wir uns vielleicht nicht zeigen mögen, die wir aber ebenso wenig aufgeben können oder wollen, weil sie uns vielleicht nur Form von Freiheit oder das Gefühl von Autonomie schenken, die können wir auch nicht aufgeben an dieser Stelle und eben auch nicht preisgeben. Also daran spiegelt sich, indem was ich jetzt geschildert habe, so ein bisschen die Diskrepanz zwischen dem, was wir auch mitbringen. Also wir alle bringen Grundbedürfnisse mit zu denen unter anderem eben das ganze Thema Autonomie, aber eben auch genauso stark verbundenheit steht, wenn ich jetzt sage genauso stark, das ist natürlich bei jedem Menschen auch ein Stück weit individuell anders, aber die Grundbedürfnisse in uns gibt es. Und wenn ich das jetzt so sage, heißt, ist das keine Entschuldigung, das soll auch kein Freiheitsschein für Lügen oder für irgendwas Ähnliches sein. Aber worauf ich hinaus möchte ist ja die meisten von uns haben das Bild, Verinnerlicht, es gibt halt nur End-Wieder oder, also End-Wieder, ich bin unabhängig und frei und mir sind alle anderen egal, oder ich bin verbunden und dann bin ich mir aber selbst egal, weil diese Form der Verbundenheit in der es keine Autonomie gibt, letztlich Selbstaufgabe bedeutet. So, die Tatsache, dass wir zwischen End-Wieder oder Wählen müssen, die sorgt dann dafür, dass wir uns oder aber auch der Welt gegenüber, also sprich anderen gegenüber abspalten müssen. Noch mal. Die Tatsache, dass wir zwischen End-Wieder oder Wählen müssen, sorgt dafür, dass wir uns entweder von uns selber oder eben von der Welt beziehungsweise dann eben auch von anderen Menschen abspalten müssen. Und ich vermute, du spürst ein Stück weit oder du verstehst worauf ich hinaus möchte. Mit beiden Themen, ja, möchte ich letztendlich so ein bisschen darauf hinaus, dass egal, ob wir uns selber oder die Welt als falsch erleben, eine gewisse Form der Abspaltung oder des sich nicht spürens in uns stattführen, findet. Ob das jetzt wirklich deine Wahrheit ist, das weiß ich natürlich nicht. Was ich aber weiß, da ich mich seit Jahren sehr tief mit diesen Themen auseinandersetze und auch in meinen Gruppen mit sehr, sehr unterschiedlichen Menschen dazu forsche und mich austausche ist, viele Menschen beginnen, sich in sich selber wohler und sicherer zu fühlen und gleichzeitig auch die Welt an sich als richtiger und sicherer zu erleben, wenn sie tiefer mit sich selber und ihrer inneren Weisheit und mit ihrer inneren Stärke verbunden sind. Und das ist der Aspekt, der mich immer fasziniert hat. Also ich kenne das auch von mir, weil ich bin ja erstmal als grundlegend unsicheres Wesen auf diese Welt gekommen und habe dann auch, ich sage mal, die ein oder andere Geschichte erlebt schon sehr, sehr früh, die diese Unsicherheit noch so stark verstärkt hat, dass es eigentlich den ganzen ersten Teil meines Lebens, also spreche meine Kinder und Jugend extremst unangenehm für mich überschattet hat. Das heißt, ich weiß bei diesem Thema sehr gut, wovon ich spreche. Und je mehr ich im Laufe meines Lebens gelernt habe, mich mehr mit mir selber und mit meiner inneren Weisheit und mit meiner inneren Stärke und vor allen Dingen auch mit meinem Körper wieder zu verbinden, desto mehr erlebe ich nicht nur mich selber Stück für Stück und Stück in richtiger, sondern eben habe auch oder bin auf dem Weg einen sichereren Platz auf dieser Welt zu finden, weil ich ja selber oft in diesem Spagat gestanden habe, bin ich falsch, ist die Welt falsch, was ist ja eigentlich los und von dem her vielleicht so als Schlusswort möchte ich dir erstmal an dieser Stelle für deine Frage natürlich sehr danken, aber dir auch sagen, dass deine Wahrnehmung und ich glaube, das dürfe wir uns allen Stück wie auf der Zunge auch zergehen lassen, deine Wahrnehmung ist völlig richtig, weil was auch immer dazu geführt hat, dass du die Welt als falsch empfinden ist, das hat ja einen Ursprung und somit letztlich auch ein Sinn, auch wenn die Wahrnehmung erstmal vielleicht komisch ist oder unangenehm ist. Aber was ich an diesem Punkt einfach erstmal sagen möchte, ist du bist absolut richtig mit deiner Wahrnehmung und um dem ganzen jetzt noch so ein bisschen ein E-Tippflichen zu hinterlassen, ja und das ist vielleicht nochmal was, was ein bisschen die Gedankenmühle anschmeißen lassen darf, weil ich dir mitgeben mag, ja, unsere Welt ist ja letztlich krass, also wenn ich sag, so du liegst mit deiner Wahrnehmung richtig, man ich das erst mal in Bezug natürlich auf deine Prägungen, auf deine Geschichte, aber wenn wir hinschauen, die Welt ist krass und vieles ist auf dieser Welt, verkehrt total und unausprechbar, so, das ist fakt, und die Frage ist ja wie begegnen wir dem denn dann letztlich, wenn das so ist, weil wir können zwar viel tun, wir können für vieles einstehen und so weiter, aber die Welt an sich erstmal können wir so nicht auf einen Schlag verändern, das sind wir uns eigentlich, die Frage ist also, wenn die Welt so krass ist, wie sie das normal ist, wie begegnen wir dem ganzen denn, begegnen wir dem indem wir uns irgendwie klein machen, von uns abspalten, indem wir wegschauen und somit so ein bisschen so ein Leben im, ja du merkst vielleicht in meinem Ausatmen dieses Leben im Aushalten und im Fabienleben und ich schnaufe so tief, weil ich ja selber davon echt viel erlebt habe. Ich weiß genau, wie sich das anfühlt. Die Frage ist, wenn die Welt so krass ist, wie begegnen wir ihr? Tun wir das im Weg schauen und im verbiegen? Oder aber indem wir uns dieser Krassheit der Welt, zu der im Übrigen auch das Söfen unserer eigenen Emotionen sehlt und uns dieser Krassheit der Welt wirklich stellen und selber von innen heraus lernen stark zu werden. Denn es gibt eine innere Stärke, die wir verkörpern können und die ist zu dem meisten was wir in der Welt erleben. Diese innere Stärke von der Sprache, die ist nicht hart und die ist nicht abgespalten. Aber die ist unaufhaltsam und mit ihr finden wir auch einen verbundeneren Platz auf dieser Welt. Das lasse ich erst mal einfach stehen, weil mehr zu diesem Thema findest du in meinen Kursen. Also wenn du dann neugierig bist, schau gerne auf meiner Webseite Lilian-Runge.de vorbei und hol dir auch super gerne meinen Kosten freien, im Body-Mend-Kurs in dir selbst zu Hause sein und der Titel sagt ja schon, worum es letztlich hier auch geht. Das hat sehr viel mit der heutigen Folge zu tun. In diesem Sinne würde ich erst mal sagen, das war eine tolle Frage, ich danke dir und bis zum nächsten Mal habe eine ganz ganz lebendige Zeit. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Gefühl, anders zu sein – sei es, dass man selbst oder die Welt „falsch“ ist – führt zu innerer Isolation und dem Gefühl, nicht dazuzugehören.
  2. Frühe Prägung (z. B. fehlende Bestätigung, Kritik oder Bestrafung in der Kindheit) kann dazu führen, dass man sich von seinen eigenen Empfindungen und seinem Körper abtrennt.
  3. Die Grundbedürfnisse nach Verbundenheit und Autonomie stehen scheinbar im Widerspruch, was oft zu einer Abspaltung von sich selbst oder der Welt führt.
  4. Die Lösung liegt darin, sich wieder mit dem eigenen Körper, der inneren Weisheit und Stärke zu verbinden, um sich selbst und die Welt als „richtiger“ zu erleben.
  5. Die Wahrnehmung, dass die Welt „krass“ oder verkehrt ist, ist nicht falsch; wichtig ist, wie man ihr begegnet – durch innere Stärke statt durch Anpassung oder Vermeidung.

Summary:

In dieser Folge geht es um das Gefühl, anders zu sein – entweder, dass man selbst oder die Welt „falsch“ ist. Beide Perspektiven führen zur gleichen Konsequenz: dem Gefühl, nicht dazuzugehören und innerlich isoliert zu sein. Dieses Empfinden hat oft seinen Ursprung in frühen Prägungen, wenn Kinder in ihrem individuellen Sein nicht bestätigt oder gespiegelt wurden, sondern Kritik oder Bestrafung erfuhren. Dadurch lernen sie, sich von ihren eigenen Empfindungen und ihrem Körper zu distanzieren.

Ein weiterer Punkt ist der scheinbare Widerspruch zwischen den Grundbedürfnissen nach Verbundenheit und Autonomie. Viele Menschen glauben, sie müssten sich zwischen diesen beiden Polen entscheiden, was zu einer Abspaltung führt – entweder von sich selbst oder von der Welt. Die Lösung liegt darin, sich wieder mit dem eigenen Körper und der inneren Weisheit zu verbinden. Je tiefer diese Verbindung ist, desto wohler und sicherer fühlt man sich in sich selbst und in der Welt.

Der Sprecher betont, dass die Wahrnehmung, die Welt sei „krass“ oder verkehrt, nicht falsch ist. Entscheidend ist, wie man ihr begegnet: durch innere Stärke, die nicht hart oder abgespalten ist, sondern unaufhaltsam. Diese Stärke hilft, einen verbundeneren Platz in der Welt zu finden, anstatt sich zu verbiegen oder wegzuschauen.

FAQs

Beide Gefühle führen zu einem Gefühl des Nicht-Dazugehörens und der inneren Isolation. Es ist letztlich irrelevant, ob du dich selbst oder die Welt als falsch empfindest – die Konsequenz ist eine Abspaltung von dir oder der Welt.

Es entsteht oft durch frühe Prägungen, wie mangelnde Bestätigung oder Spiegelung deines So-Seins als Kind. Wenn du nicht in deiner Individualität bestärkt wurdest, musstest du dich von deinen eigenen Empfindungen und deinem Körper abtrennen.

Indem du dich mit deinem Körper verbindest, zum Beispiel durch Embodiment-Übungen. Wenn du Fragen aus deiner inneren Tiefe heraus beantwortest, statt nur im Kopf zu grübeln, erhalten die Antworten eine andere Substanz.

Kopfsalat führt oft zu Frustration, weil gute Ideen keine Lösung bringen. Durch die Verbindung mit deinem Körper und deinen Empfindungen findest du Antworten, die aus deiner inneren Weisheit kommen und echte Veränderung bewirken.

Jeder bringt ein einzigartiges Erleben von sich und der Welt mit. Wenn dieses Anderssein nicht bestätigt oder sogar korrigiert wird, entsteht ein Schmerz, der zur Abspaltung führt.

Statt dich klein zu machen oder wegzuschauen, kannst du lernen, von innen heraus stark zu werden. Diese innere Stärke ist nicht hart, aber unaufhaltsam und hilft dir, einen verbundeneren Platz in der Welt zu finden.

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