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Next Level – Verena Kienel: Warum nachhaltige Investments ohne Renditeverzicht möglich sind

39m 21s

Next Level – Verena Kienel: Warum nachhaltige Investments ohne Renditeverzicht möglich sind

Nachhaltigkeit wird im Podcast als Zukunftsfähigkeit und Risikomanagement beschrieben, das finanzielle Entscheidungen klüger macht. Die Gesprächspartnerin betont, dass Nachhaltigkeit nicht mit Verzicht gleichgesetzt werden sollte, sondern als wertbasiertes Investieren verstanden werden kann. Unternehmen prüft sie auf Transparenz, ambitionierte Ziele und die Verankerung des Themas in der Führungsebene. Greenwashing und übermäßige Regulierung haben nachhaltige Anlagen in Verruf gebracht, doch viele Unternehmen bleiben ihren Zielen treu. Nachhaltigkeit und Profitabilität schließen sich nicht aus, da nachhaltige Prozesse langfristig Kosten senken können. Es gibt zwei Anlagestrategien: Investition in bereits nachhaltige Vorreiter oder in Transformationsunternehmen, die sich auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit begeben. Besonders in emissionsintensiven Sektoren wie Stahl oder Zement sind Transformationen entscheidend für die Klimaneutralität bis 2050. Die Bewertung erfolgt durch Dialog, Analyse von Daten wie Green CapEx und wissenschaftlich basierten Klimazielen. Die Unternehmensführung spielt eine Schlüsselrolle, da die direkte Verantwortung des Vorstands die Glaubwürdigkeit der Nachhaltigkeitsbemühungen widerspiegelt.

Transcription

7465 Words, 47839 Characters

German
Nachhaltigkeit bedeutet Zukunftsfähigkeit und bedeutet gleichzeitig Risiko-Management. Denn wer Unternehmen aus der Nachhaltigkeitsperspektive betrachtet, berücksichtigt gleichzeitig Risiken aus der Lieferkette, aus den Standorten, Menschenrechtsthemen und dementsprechend auch Repotations-Besiken. Und wer das gleich mitdenkt, trifft im Zweifel auf die kühberen finanziellen Entscheidungen. Nächste Level der Podcast über Frauen, Erfolg und Finanzen von Fokus-Money. Das Auto stehen lassen, Licht ausschalten, plastikrezeigeln, Haushaltsgeräte reparieren. Kommt euch das bekannt vor. Was nach für Zicht und auch ein bisschen mühsam klingt, muss es nicht sein. Wir sollten nicht vergessen, dass wir durch unsere Verhaltensänderung sehr viel gewinnen können, sagt meine heutige Gesprächspartnerin. Sie muss es wissen, was man privat im kleinen Tunkanen gibt es auch im Großen. Berena Kielprüft eingehen, wie gut Unternehmen mit ihren Ressourcen umgehen, ob sie den ökologischen sozialen und ethischen Anforderungen gerecht werden und ob sie dazu beitragen, dass sie Lebensgrundlage auch von künftigen Generationen gesichert ist. Als Nachhaltigkeitschefin das für Mögensverwaltas Öko-World filtert sie aus der Vielzahl von Unternehmen vorzeige Kandidaten in Sachen Nachhaltigkeit heraus und forscht nachdemjenigen, die sich auf den Weg gemacht haben, das künftig werden zu wollen. Warum gerade das Kapital eines der größten Hebel hin zu einer zukunftsfähigen Transformation ist, ob sich nachhaltiges und rentables Investieren ausschließt und ob die Zeit in der nur Öko, Freaks und Moral-Apassel in Nachhaltigkeitsfonds investieren, v.a. ist, darüber spreche ich mit ihr in den nächsten 40 Minuten des Podcasts "Nix Level Frauen, Erfolg und Finanzen". Ich bin Heike Bangert und im Studium Mir gegenüber sitzt heute. Diese auf "Sukunftsfähigkeit bedachte Frau Herzlich willkommen" liebe Berena bei "Nix Level, Frauen, Erfolg und Finanzen". Vielen lieben, danke ich freue mich jetzt zu sein. Mirina, wenn du jemanden in einem Satz erklären möstest, warum Nachhaltigkeit in der Finanzwelt heute kein "Nix to Herv mehr ist", wie würdest du sagen? Ich würde sagen, Nachhaltigkeit bedeutet zukunftsfähigkeit und bedeutet gleichzeitig Risikomänagement. Denn wer Unternehmen aus der Nachhaltigkeitsperspektive betrachtet, berücksichtigt gleichzeitig Risiken aus der Lieferkette, aus den Standorten, Menschenrechtsthemen und dementsprechend auch Reputationsrisiken. Und wer das gleich mitdenkt, trifft im Zweifel auch die klygeren finanziellen Entscheidungen. Was fasziniert dich am Thema Nachhaltigkeit? Ich würde sagen, der ganzheitliche Ansatz. Es gibt so viele Facetten von Nachhaltigkeit, so viele Perspektiven und das Zusammenspiel der verschiedenen Aspekte sei es, die ökonomische Komponente, die ökologischen Themen, aber auch die sozialen Themen und ethische Themen. Das ist sehr, sehr vielfältig, sehr faszinierend und das ist für jede Branche und Sektor auch unterschiedlich und man kann praktisch nie auslernen. Du kennst das bestimmt auch ganz viele Verbinden damit verzicht. Ich verzichte auf das Auto, ich verzichte auf die sich verzichte auf das. Wie findest du es? Was würdest du denen sagen? Ist dieses Bild noch zeitgemäß? Man könnte es vielleicht auch anders erzählen, oder? Ja, absolut. Und leider ist ja verzicht gleich mit Nachhaltigkeit geworden. Also in allen Bereichen, nicht nur jetzt in der Finanzbranche. Aber ich finde gerade im finanziellen finde ich verzicht, es gleichzusetzen mit den Werten, die man hat. verzicht heißt ja beim Investieren, ich schließe etwas aus, in das ich nicht investieren möchte. Und dafür stehe ich ja. In dem Sinne, ich möchte vielleicht nicht in Naturmkraft investieren, ich möchte nicht in Waffen investieren, ich möchte auch keine Verstöße gegen Kinderarbeit haben. Das ist zwar ein Verzicht aus der Anlageperspektive, indem ich etwas ausschliße, aber es bleibt ja in Einklang mit meinen Werten. Und deswegen finde ich, dass das viel positiver behaftet sein müsste. Du brüfst ja Unternehmen und guckst ganz genau darauf, wie nachhaltig machen die das eigene. Gibt es denn auch solche, ja, Nachhaltigkeit nur vorgaukeln? Wurde dann sie es? Okay, sind das dann die Unternehmen, die Nachhaltigkeit wirklich leben? Und nicht nur darüber sprechen. Also wie unterscheidest du das? Ja, die gibt es tatsächlich wirklich einige noch. Also man kann natürlich immer sehen, Unternehmen veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht. Der ist vielleicht zwei, drei Hundertseiten lang. Und dann denkt man sich ja, ja toll, die machen das bestimmt richtig, die machen das ernst, die haben viel Geld dafür ausgegeben. Und das sieht man dann auch von den Diagrammen und Farbgebungen her. Aber man muss wirklich zwischen den Zahlen lesen können. Also nur weil jemanden tollen Nachhaltigkeitsbericht hat, heißt das nicht gleich, dass sie nachhaltig sind. Genau, da frage ich jetzt gleich mal da zwischen, weil ich weiß nicht ganz genau, dass keiner, also außerdem dir wahrscheinlich, keiner sonst irgendwie diese 200 Zeiten durchliegt. Ja, das stimmt voll. Jeder denkt, da steht doch sowieso nichts drin. Oder eben nur schön fairen Bereich, irgendwie, da steht drin, was sie denn gerne reinschreiben wollen, ist das so. Teils, teils. Also ich denke schon, dass es viele Unternehmen gibt, die auch wirklich diesen Bericht nutzen, um da zu stellen, was sie wirklich machen. Natürlich muss man zwischen den Zahlen lesen können. Und gerade da ist das Thema Transparenz nämlich sehr, sehr wichtig. Also wir machen, dass daran fest, wie transparent ein Unternehmen wirklich ist, zu diesem Thema. Und das ist eben nicht nur der Nachhaltigkeitsbericht. Da gibt es dann verschiedene Polizies, da gibt es verschiedene Richtlinien. Wie prominent es beispielsweise, überhaupt das Thema Nachhaltigkeit in der Strategie verankert. Wie leicht kommt man an die Informationen bei dem Unternehmen? Und da ist wirklich die Transparenz schon eine entscheidender Faktor, um das zu bewerten, aber natürlich auch an welcher Stelle Nachhaltigkeit im Unternehmen verankert ist. Es war eine Zeit lang schon so, dass viele Nachhaltigkeitsbeauftragte in der Marketingabteilung zum Beispiel verordnet waren oder vielleicht unter Kommunikation und auch nicht direkt an den Vorstand berichtet haben. Und ich denke daran, kann man auch schon sehen, wenn es einen Nachhaltigkeitsbeauftragten gibt, der vielleicht direkt im Vorstand unterstellt, es wo der Vorstand auch eine eigene Verantwortung für das Thema hat, darin kann man auch schon sehen, ob das das Unternehmen wirklich ernst meint oder eben nicht. Aber lass mich nochmal nach fragen. Also, war das tatsächlich dann auch so, dass teilweise was drinstehen, was dann tatsächlich auch gar nicht wahr war? Oder wenn du sagst Marketingabteilung, würde ich jetzt. Ich weiß, das ist ein Klischee, ja. Aber das dann halt doch nochmal ein bisschen hübscher, ausgedrückte Worte, was im Grunde genommen dann gar nicht angelöst wurde. Also, so vielleicht nicht, weil es gibt ja schon viele Nachhaltigkeitsbeauftragte, die auch geprüft werden. Also, das heißt, die Kernaus sagen, die müssen ja dann schon stimmen und stimmen sein. Sind halt nur leere Versprechen vielleicht oder nicht ambitionierte Zielsetzungen. Oder wo man schon merkt, das ist vielleicht gar nicht so ein Fokus-Thema, die berichten jetzt vielleicht zu dem Thema Plastikvermeidung, weil sie es müssen oder weil es da anfangen gibt, aber es ist nicht wirklich verankert in der Strategie oder in den Zielsetzungen. Weil man kann ja immer viel berichten, was man macht. Aber wenn man sich keine Ziele setzt oder Maßnahmen hat, dann steckt auch nicht wirklich viel dahinter. Es ist ja grundsätzlich so, dass Nachhaltigkeit schon mal mehr angesagt war als derzeit. Wir hatten vorher auch schon darüber gesprochen, es ist relativ schwierig. Für Unternehmen, einerseits für diejenigen, die natürlich die Nachhaltigkeit in den Unternehmen befördern, aber auch für diejenigen, die prüfen, für diejenigen, die investieren. Also da hängt sehr, sehr viel zusammen. Wie ist es für dich? Warum ist das Konzept zu in Verruf geraten, wie gehst du damit um? Ja, es ist sehr bedauernswert. Also es ist natürlich so nachhaltige Gelternlagen sind in Kritik. Die sind auch mit Zweifelbehaftet gewesen und ich denke zum Teil sicherlich auch berechtigt. Weil es ja auch einige Greenwashingen vorwürfe gab. Also das ist wirklich die Fonds als es ein Intema war nach 2019 und 2020. Haben ja ganz viele Fonds nachhaltige Anlagen aufgelegt oder es gab auf einmal 100 neue Fonds pro Monat. Und das war natürlich dann auch mit Greenwashing zum Teil behaftet. Also das ist wirklich, die dahinterlegenden Strategien gar nicht eigentlich brücksichtigt haben. Darüber hinaus ist es natürlich auch so, dass die Regulierung vielleicht auch ein bisschen überszielende Ausgeschlossen ist. Und das Thema sehr fair kompliziert hat. Also auch für Anlageberater beispielsweise, die ein nachhaltiges Produkt beraten oder verkaufen wollen, sind die Auflagen sehr, sehr hoch geworden. Also diese Nachhaltigkeitspreferenzabfragen beispielsweise. Dazu kommt dann natürlich auch noch der politische Gegenwind. Also das ist schwierig geworden, dass es jetzt auf einmal ein kritisch zu sehen, das Thema ein Interseinergänze geworden ist. Also vor allem in den USA dann hierher gewubbt ganz genau Europa, aber auch von vielen Unternehmen, die dort Geschäfte machen, natürlich berücksichtigt. Und das ist natürlich auch, dass der Schreckende dann, dass auch europäische Unternehmen zum Teil auch im voraus allenen Dünnen gehorsam oder natürlich verständlicherweise sicherlich auch um ihre Geschäfte zu sichern, sich dem unterordnen oder anpassen. Das ist schwierig. Also ich hoffe aber sehr, dass sich das so ein bisschen wieder dreht. Und wir sehen auch in Gesprächen mit den Unternehmen, die wir investieren. Wir sind da ja sehr aktiv. Das ist vielleicht in der öffentlichen Berichterstattung zurückgeschraubt wird ein bisschen. Ja, dass viele Unternehmen trotzdem noch hinter ihren ursprünglichen Zielen stehen. Wie prüfte das eigentlich? Also diese Schlagworte, die dann eben in den Berichten stehen, berechtigterweise gehe ich jetzt einfach mal davon aus. Aber nächstes so trotz, ja, müsst ihr auch mal nachhagen, wie machst du das? Genau, also da sind wir sehr, sehr aktiv im Dialog mit den Unternehmen. Das heißt natürlich gucken wir uns in erster Linie, die Dokumente des Unternehmen selbst an. Also die, die veröffentlich sind. Wir bewerten die, also auch im Vergleich mit den Piers aus der jeweiligen Branche. Aber wenn etwas nicht klar ist oder wenn wir Zweifel haben beispielsweise, oder auch wenn es in Google oder irgendwo schlechte Neuigkeiten gibt, über das Unternehmen oder mögliche Verdachtsmomente, dann fragen wir direkt nach. Das heißt, wir sind sehr, sehr viel im Austausch mit den Unternehmen direkt. Und fragen wirklich nach, wir bohren nach, wir stellen unsere Erwartungen klar und messen daran auch die Unternehmen. Und daran kann man zum Beispiel auch sehr gut sehen, ist ein Unternehmen überhaupt bereit, mit uns in den Dialog zu gehen. Das ist auch nicht bei jedem Unternehmen gegeben und je stärker die Bereitschaft ist. Und vielleicht auch die Aussagen, die sie treffen uns gegenüber, desto positiver bewerten wir das. Und die ganz entscheidende Frage, in eben solche nachhaltig geführten Unternehmen können die denn auch erfolgreich sein oder umgekehrt, sind nachhaltig geführte Unternehmen gerade erfolgreich. Also wie würdest du sagen? Also auf jeden Fall ist es so Nachhaltigkeit schließt ja nicht Profitabilität aus. Also das kann man so nicht sagen. Zum einen gibt es ja profitable Geschäftsmodelle oder Geschäftsmodelle, die von vorne rein auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind, die natürlich sehr profitable sind. Sei es jetzt aus dem Bereich erneuerbare Energien oder auch pflanzliche Ernährungen oder auch Reise. der Gesundheitsbranche. Also das ist ja absolut machbar. Aber auch Unternehmen, die vielleicht jetzt kein hersehe nachhaltiges Produkt haben, die können natürlich aufgrund ihrer nachhaltigen Prozesse profitabel wirtschaften. Da schließt sich nicht immer aus. Wenn ich beispielsweise weniger Wasserverbrauch habe, weniger Energieverbrauch oder Materialien recykeln kann, reduzieren sich ja zumindest perspektivisch die Kosten. Es ist natürlich trotzdem so, dass es Zielkonflikte immer geben wird. Das kann man nicht ausschließen. Manchmal ist es ja schon so, die Widenen oder kurzfristige Profitabilität steht dann im Vordergrund, weil Nachhaltigkeit erfordert natürlich auch Investitionen und die Zahlen sich nicht immer kurzfristig aus. So sagt es ja schon vorher Führungskultur ist wichtig. Also es ist wichtig, wo die Nachhaltigkeit angesiedelt ist, irgendwie wird das direkt an den Vorstand berichtet oder geht das über irgendeine andere Abteilung, wie wichtig ist die Führungskultur. Ich finde, die schon sehr ausschlaggeben. Man merkt einfach auch daran, wie wichtig es im Unternehmen selbst ist, auch in den Gesprächen, also wenn wir auch vor Ort zu den Unternehmen reisen, da sehen wir dann immer direkt, wer sind denn eigentlich die Gesprächspartner, die uns gegenüber sitzen. Und wenn das eben nur Vertreter sind, die vielleicht da sitzen müssen, weil sie es müssen oder nur jemand von der Investorrelationsabteilung, der aber gar nichts mit Nachhaltigkeit zu tun hat, dann kann man das schon sehr gut einschätzen. Und wir hatten jetzt oft Unternehmen, wo der CSO mit Davor oder der CFO oder auch der CEO und die uns dann wirklich erklärt haben, sich die Zeiten genommen haben, um zu sagen, darum machen wir das. Das ist unser Ziel, da möchten wir hin und da stehen wir auch wirklich hinter. Und deswegen finde ich das sehr wichtig, dass diese Führungskultur auch wirklich das repräsentiert, wofür das Unternehmen nach draußen sich positionieren. Wir machen eine kurze Pause, um euch unseren Sponsor vorzustellen, Öko World. Vielleicht habt ihr euch schon einmal gefragt, was macht eigentlich mein Geld, dass ich fürs alte Anliege lege ich es richtig an, kann mein Geld mehr tun, als einfach nur in Dieter zu erwirtschaften. Genau hier setzt Öko World an. Die unabhängige vorn Gesellschaft zeigt seit mehr als 50 Jahren, dass mit Geldanlage auch Verantwortung übernommen werden, die investiert, kapital gezielt in Unternehmen, die Lösungen für ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln. Dabei folgt Öko World einem besonders konsequenten Ansatz. Wodenzell passende Unternehmen werden vom Haus eigenen Nachhaltigkeit und die Answersorge auf ökologische soziale und ethische Kriterien geprüft. Danach entscheide das Fondsmanagement über eine mögliche Investition und den richtigen Zeitpunkt. Moderner Technologien, wie KI unterstützen die Analyse, die Finale Entscheidungen treffen jedoch weiterhin erfahrene Expertinnen und Experten. Gerade Frauen müssen sich oft intensiver mit ihrer finanziellen Vorsorge beschäftigen, um im Alter abgesicher zu sein. Denn Elternzeiten, Teilzeit oder unterbrochene Karrierewege beeinflussen häufig den Vermögensaufbau. Öko World bietet dafür nicht nur nachhaltige Investmentfonds, sondern auch persönliche Anlage und Vorsorgeberatungen, für alle, die ihrer finanzielle Zukunft bewusst gestalten möchten. Den Link zu Öko World findet ihr wie immer in den Show North. Wie ist es für Anleger? Investe ich besser in diejenigen, die nachhaltig sind und schon so die Kassenbesten eben oder investe ich eigentlich lieber in diejenigen, die es gar nicht sind, aber die sich auf den Weg machen, das zu werden zu wollen. Wie ist es unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkt, wie es unter Renditegesichtspunkten? Ja, also ich denke es gibt für beide seine Berechtigung und das muss wirklich im Einklang sein, mit dem, was ich will. Was heißt, wenn ich als Anleger sage, ich möchte jetzt rein ausschließlich in Nachhaltig Unternehmen investieren. Dafür gibt es dann diese Nachhaltigkeitsfonds, die vielleicht in die Pioniere und die Vorreiter schon investieren. Das sind ja dann zum Teil diese Artikel neuen Fonds, diese dunkelgrünfonds, die wirklich darauf abzielen, nur die zu nehmen, die wirklich auch schon gut dabei sind, die auch immer noch Verbesserungspotenzial haben. Völlig klar, es gibt keine perfekten Unternehmen, was das angeht, aber trotzdem sind die schon sehr weit gekommen. Und das finde ich auch, muss man ja auch belohnen, indem es eben Investitionen, in diese Unternehmen gibt. Aber das andere ist natürlich auch Unternehmen, die im Wandel sind oder in der Transformation sind und sich wirklich zum Ziel gesetzt haben, dass sie beispielsweise ihren Energieverbrauch reduzieren möchten, dass sie ihren Ressourcen verbrauch reduzieren möchten oder die natürlich die Menschen entsprechend auch, weil sie heute hohe Emissionen haben, wirklich unterstützt werden müssen, auf dem Weg, dass sie die reduzieren. Das ist ein ganz ganz spannender Ansatz, die Transformationfonds Geld anzulegen. Es ist auch nachhaltig, die sind auch auf dem richtigen Weg, es ist eine andere Denkweise. Es ist genau das, was du jetzt gerade konzipiert hast. Du hast einen Fonds aufgelegt, der eben genau in diese Transformation oder die Unternehmen, diese Transformation begleitet, erklärt mal, was ist das Konzept? Es ist wirklich ein sehr, sehr spannendes Projekt gewesen und wirklich ein ganz tolles Thema. Denn Transformation ist ja das, dass wir die Wirtschaft und die Gesellschaft wandeln, wollen zu einem klimaneutralen Wirtschaften sozusagen. Die EU hat sich da ja auch die Ziele dementsprechend gesetzt, dass sie eben klimaneutral werden möchte bis 2050. Und das kann nur gelingen, indem wir von den fossilen Energien wegkommen, indem wir weiter die Energienressorsten effizient steigern, indem wir die Industrie wandeln und den Verkehrssektor beispielsweise, den Gebäudesektor, also alle möglichen Sektoren müssen sich eben ändern. Genau, die sind immer die Hardcore-Berichtelgen an. Die sind absolut da drin, weil das sind dann die sogenannten High Impact Sektoren. Das heißt, das sind die Sektoren, die heute sehr hohe Emissionen verursachen, aber die, wenn die sich wandeln, wirklich hohe Auswirkungen haben, dass wir diese Ziele erreichen. Und deswegen sind die so wichtig. Das sind ja dann eben die Sektoren, die wir auch brauchen. Also da gibt es nur mal keine Alternative, wir brauchen Gebäude, wir brauchen Infrastruktur. Na, aber da könnte dann auch jeder kommen und sagen, ich bin auf einem ganz guten Weg. Wie sagst du dann? Ja, das reicht natürlich nicht. Also das wird dann schon ganz genau geprüft. Das heißt beispielsweise jetzt in den Sektoren da und cementen. Ist jetzt ein sehr, sehr spannendes Beispiel auch für uns gewesen, also neuer Ansatz. Also wir hatten uns vorher noch nicht mit den Promkischen beschäftigt, aber beispielsweise der Stahlsektor verursacht heute schon 4-5 Prozent Emissionen in Deutschland oder 6-8 Prozent eben weltweit. Das ist enorm. Und wenn die sich transformieren, beispielsweise zu anderen Produktions- Eisen, also mit den Lichtbogen öffnen oder direkt Reduktion heißt das dann oder dieselber Energie erzeugen. Erneuerbare Energie erzeugen ist der Impact absolut enorm. Und das kann man schon sehr gut messen. Also da geht es wieder nicht um das Thema Datenverfügbarkeit, sondern die Daten sind vorhanden. Man sieht ja, wie viel Umsatz werden beispielsweise heute mit Grümstahl entercielt. Wie viel investieren Sie, das ist das sogenannte Green CapEx. Wie viel Geld wird investiert eben in diesen Wandel? Wir können auch sehen haben sie zertifizierte Klimaziele. Das ist ja wissenschaftlich basierte Ziele. Wie sieht die Klimastratiegie genau aus? Das sind eben Fragen, die wir stellen und Daten, die wir erheben und da kann man sehr, sehr gut sehen und unterscheiden zwischen den Unternehmen dies wirklich ernst meinen. Gib uns mal ein Beispiel, nur damit wir sehen. Also welches ist so ein Umweltklimasünder, der es wirklich ernst meint? Ja und ich würde die gar nicht als Sünder bezeichnet. Das ist ein Staatunternehmen, Salz, Gitter. Das kennt man ja auch. Das ist ja in der Zeit größte deutsche Stahlproduzent. Und das ist natürlich eine Industrie, die enorm Energie intensiv ist. Also es ist kein Sünder an sich, weil wie gesagt, wir brauchen Stahl, wir brauchen auch Stahl für Windräder. Also jetzt ist es nicht notwendig für die nachhaltige Transformation auch deren Produkte, aber deren Emissionen, 80-1 Prozent der deutschen Emissionen aus. Das ist viel. Also sind wir auch letzte Woche, sind wir dann auch zu Salzgitter gefahren und haben es auch das Stahlwerk angeguckt, wie die arbeiten, aber eben insbesondere die Investition, die die getätigt haben und was die erreichen möchten. Das ist total spannend, weil sie haben Milliarden Investitionen schon getätigt, die wollen ihren eigenen Wasserstoff erzeugen, die stellen ihre Produktion auf die Lichtbogen öffnen und die können damit perspektivisch, dass es auch ihre Zielsetzung 95 Prozent ihrer Emission reduzieren. Das ist beeindruckend, dass es absolut enorm und so was es wirklich toll zu sehen, wenn solche Unternehmen dann den Wandel befeuern und da auch als Vorreiter in ihrem Sektorgeld. Es ist ja nicht für alle der Fall. Also bei euch wird auf jeden Fall das Nachhaltigkeits-Resurge, also eure Abteilung und plötzlich das Pongmanagement sind getrennte Abteilungen. Ihr begegnet euch wahrscheinlich in der Kantine und dann gibt es Streit oder nein, wie muss ich das verstehen? Wir hat danach die Oberhand. Das, wenn zum Glück ich mit meiner Abteilung, also genau, wir haben mal diese Trennung eingeführt, aber die hatten wir auch schon immer, dass eben wir in meiner Abteilung dafür verantwortlich sind, dass wir nur die Nachhaltigkeit prüfen. Also für uns ist es jetzt nicht ausschlaggebend, ob der Aktienkurs beispielsweise gut läuft. Wir nehmen diese Prüfung vor, nach all diesen verschiedenen Kriterien und Aspekten oder den Ausschusskriterien, die wir haben und wenn wir dann sagen, ja, das Unternehmen passt, das passt zu unserem Vorghen oder zu unserem Ansatz, dann nehmen wir das in das sogenannte Anlage-Universum auf. Aus diesem Anlage-Universum kann dann das Portfolio-Management mit ihrer Expertise aus dem finanziellen Bereich ihrem aktiven Stockpicking-Ansatz machen. Das heißt, die sind dafür verantwortlich, dass die performen stimmen, dass die richtigen Aktien praktisch auswählen, aus dem, was wir vorgegeben haben. Aber das heißt also mit anderen Worten, bei uns ist die Nachhaltigkeit vorgeschaltet, das heißt erst entscheiden wir, ob's okay, so oder nicht? Genau, es klappt nicht umgekehrt, die können nicht so euch kommen und sagen, das ist ein ganz tolles Rüstungsunternehmen. Das läuft super, können wir das mit reinnehmen? Nein, das können Sie natürlich versuchen, also so funktioniert auch der Prozess bei uns, das heißt, die Vorschläge für Unternehmen, die kommen natürlich aus dem Portfolio-Management, weil da sind die auch viel näher dran und haben da auch eine sehr hohe Expertise. Das heißt, die schlagen uns dann Unternehmen vor und wir prüfen die dann. Aber natürlich alles, was Waffen und Rüstungen ist oder Atomkraft ist bei uns ausgeschlossen. Noch mal ganz kurz um auf die Rendite zu kommen. Hat letzter Zeit, haben natürlich anleger weniger für den mit nachhaltigen Fonds, weil eben sehr viel tatsächlich in Rüstung und solche Aktien investiert worden ist, die deutlich besser gelaufen sind. Und wenn man sich jetzt die Ölunternehmen anguckt, natürlich im Zuge der Krise und im Zuge des Iran-Kriegs, dann ist es dieselbe Vermutung. Ja, das stimmt, das ist auch leider richtig so. Also gerade seit dem Ukraine-Krieg ist es so, dass nachhaltige Fonds grundsätzlich viel viel schlechter performt haben, weil natürlich die Sektoren, die gut gelaufen sind. Das ist eben eine Öl und Gas Kohlewaffen-Rüstung. Die sind in der Regel für nach Haltigkeitsfonds ausgeschlossen. Natürlich ist es auch so, dass in der aktuellen Debatte das Thema Waffen und Rüstung viel diskutiert wird, auch in der Nachhaltigkeitsbranche und es da auch schon einige Bewegungen gab, dass eben dieses Thema auch in einem Nachhaltigkeitsfonds investiert werden kann. Also selbst die U-Kommission hat ja kürzlich jetzt in ihrer überarbeiten Versionen Vorschlag vorgelegt, indem sie um Strittener Waffen weniger streng bewertet, so dass es möglich sein kann, perspektivisch das Atomwaffen beispielsweise in Nachhaltigkeitsfonds investiert werden. Das ist leider eine Entwicklung, die wir so sehen. Es ist natürlich so, dass Investitionen in Waffen und Rüstung absolut notwendig sind, nur es da unser Ansatz auch, es muss nicht in einem Nachhaltigkeitsfonds sein. Ich hoffe schon, dass die Performance auch perspektivisch natürlich wieder besser wird, weil jetzt gerade sieht man auch mit dem Iran Krieg die Abhängigkeit von fossilen Energien ist einfach langfristig nicht haltbar. Wir müssen unabhängiger werden und da liegen natürlich genau das Potenzial für die erneuerbaren Energien und ich hoffe, dass dann da auch die Performance die man sprechen wieder mitzieht. Also Chance in der Krise. Absolut. Wirinner lassen es mal ganz kurz einen Kat machen, bevor wir tiefer in deinen Arbeitsalltag einsteigen, sechs ganz schnelle Fragen zu deine Karriere mit der Bitte um ganz schnelle Antworten. Was hat dich schnelle an das Ziel gebracht als gedacht? Das würde ich sagen, es ist Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit. Ich glaube, wenn man sich das aufbaut und einen guten Namen sich damit macht, dann kommt man sehr viel schneller weiter. Und was war dein größerückschlag? Und was hast du daraus gelernt? Ja, ich hatte mal eine Stelle angefangen, wo wir uns dann nach sechs Monaten getrennt hatten und das war für mich ein großer Rückschlag, weil ich damit gar nicht so gerechnet hatte, dass das einfach nicht passen könnte und ich habe daraus aber sehr viel mitgenommen. Also sehr viel Zeit genommen zur Reflexion und was man eben nächstes Mal besser machen kann und habe das auch eben umgesetzt und das heißt für mich war es dann wieder ein ganz toller Lerneffekt und hat mich dann eben letztendlich in den letzten Jahr. Und welche Wahrheit über Karriere und Geld sagst du auch, wenn es ganz unbequem ist? Es ist viele Einstellungen, so passieren von Männern, so wie Frauen, dass sie eher gleiche oder gleich denkende Personen weiterhin einstellen und dass man deswegen auch nicht immer verzweifeln muss, wenn man mit Stelle nicht bekommt. Wann hat es dir das erst immer gespürt? Jetzt habe ich meine Finanznabe auch super richtig im Griff. Ich glaube da bin ich noch nicht ganz ehrlicherweise, weil das Thema wirklich so breit gefächert ist, es geht ja um alles von Vorsorge bis in Lage Möglichkeiten. Aber ich glaube, als ich die erste Aktie gekauft habe, das hat sich sehr schön angefühlt, obwohl das noch nicht ganz so lange her ist, also vielleicht zehn Jahre. Aber das ist ein tolles Gefühl, wenn man da mal einsteigt. Welche war das? Das waren die Borussia Dortmund-Aktie. Das waren das dann ein emotionaler Kauf. Was redest du Frauen? Welche Fehler sollten sie vermeiden und vielleicht hast du eine Botschaft an Frauen, die gerade erst anfangen? Genau, so Fehler vermeiden, würde ich sagen, ist dieses zu schnell reagieren und Sachen nicht persönlich nehmen. Wenn ein schwieriges Situation mal ist, dass man einfach ruhig bleibt und vielleicht später reagiert, dass es in sehr, sehr wichtige Rad muss dich auch sehr viel lernen. Und welches Buch würdest du zur Karriere empfehlen oder auch egal, welches Buch vielleicht auch zu Unterhaltung alles ist müh. Ich finde, dass Thema Kommunikation ist sehr, sehr wichtig, wie man auftritt, wie man sich darstellt und das Thema Schlagfertigkeit. Und da, ich habe es noch nicht ganz gelesen, aber da ist das Buch von der T-Dj in Onoran, wie man es richtig sagt, es ist halt ausschlaggebend. Und das ist ja ein neues Buch, was ihr rausgebracht hat und ich freue mich schon darauf, dass du lesen, ich denke, das lohnt sich. Dann lass uns einfach nochmal über Nachhaltigkeit sprechen. Also einmal hand aufs Herz war das eigentlich immer schon dein Ding. Du sprichst so und erzielst ganz viel, man denkt, ah, sie hat es wirklich verinnerlicht. Jetzt habe ich es auch verinnerlicht, das war aber nicht von Anfang an so. Also in meiner Kindheit war das schon ein Thema, weil mein Vater immer im Bio Sachen kaufen wollte. Also das war dann dann in der 80er, Anfang 90er. Und wir waren dann nur genervt von als Kinder. Sehr nature verbunden bin ich schon aufgewachsen, nie in den Urlaub geflogen. So Sachen, das war schon ausschlaggebend, aber nie so, dass man wirklich über Themen wie Klimawandel vielleicht gesprochen hat. Oder dass es irgendeine Relevanz für die Berufswahl gehabt hätte. So bin ich ja dann auch über viele andere Stationen ja dann auch in die Finanzbranche gekommen, wo auch Nachhaltigkeit keine Rolle gespielt hat. Das ist wirklich erst später gekommen, sodass ich das aber jetzt heute wirklich verinnerlicht habe. Wie bist du, weil du sagst, du bist über andere Stationen zur Nachhaltigkeit gekommen. Erklär mal, wie hast du angefangen? Ja, ich habe internationales Management-Studiet und wollte eigentlich immer nur was mit Fremdsprachen machen. Also ich liebe Sprachen. Ich habe dann Englisch-Franziell-Spanisch und studiert, wollte auf keinen Verlehrer werden, aber zumindest irgendwas internationales. Und ich bin dann nach dem Studium nach England gegangen, da war ich noch ein Jahr in Frankreich und war mir aber nicht sicher, was man eigentlich so alles machen kann. Und dann bin ich zurück nach London gegangen und da wurden die Jobs, über diese Agenturen, über diese Recruitment-Agencies verteilt. Und da war mal dann eine Stelle, die brauchen irgendjemand, der Deutsch und Englisch spricht. Da ich dachte, ich habe meine Wegen irgendwie eine Bank. Ne, war für mich nicht ausschlaggeblich, hätte mir niemals die Finanzbranche ausgesucht, aber so bin ich praktisch durch Zuför reingewudsch. Und habe damals AP-Morgen angefangen und da war ich ja dann zehn Jahre und das war eine ganz, ganz tolle Erfahrung. Sehr, sehr viel gelernt, hat mich sehr geprägt und habe aber nach dieser Zeit, das waren genau zehn Jahre damit Mitte 30, habe ich dann nochmal überlegt, was will ich eigentlich, was anderes machen, wo man was bewirken kann. Und diese Sinnfrage, die man sich dann stellt, ich bin auch es London weggegangen und habe dann nochmal neu studiert, dann eben Nachhaltigkeitsmanagement studiert, in Deutschland dann dann MBA gemacht und das hat mir total die Augen geöffnet. Das war eine ganz, ganz tolle, leerreiche Erfahrung und Zeit und habe dann eben gesehen, dass man doch Nachhaltigkeit auch mit der Finanzbranche verbinden kann und wenn so bei Öko halt gelandt. Genau, weil eigentlich irgendwie, also nicht bei JP-Morgen, ich will jetzt nicht irgendwie sagen, bei JP-Morgen ist es so aber normalerweise in der Bankbranche da geht's ja um gewinn maximierung. Genau. In der Regel, ja, das ist das wirkliche Ziel und dem Sinn ganz viele andere untergeordnet, zum Beispiel auch die Nachhaltigkeit. Genau so ist es, obwohl ich sagen muss bei JP-Morgen habe ich einen der größten Investoren der Welt betreut, also die Norwegische Zentralbank, die ja sehr viel investiert und die haben ganz, ganz klare Ethik und Nachhaltigkeitsrichtlinien und da bin ich schon so damit in Berührung gekommen, weil wir das natürlich dann umgesetzt haben oder beraten haben, wie die investieren wollen. Also das ist auch Kunden getrieben gewesen. Ich habe das auf dein Leben ab. Also auf meine auf dein Privatleben, auf das Leben deine Familie, auf das was du machst, also bist du, dass es ich so eine Askehtin, eine Klimaschützerin oder irgendwo dazwischen. Ich würde sagen, dazwischen. Ich könnte sicherlich mehr machen, also wo ich natürlich jetzt mittlerweile sehr viel darauf achte, ist Ernährung. Also das ist aus dem Nachhalt, die ihren Anbau kommt, dass man gesünder ist, dass man weniger Flieg im Urlaub und wenn wir Fliegen dann eben mit Atmosphär aufset, zum Beispiel. Aber die ganze Lebensgestaltung ist schon viel nachhaltiger geworden, aber das heißt auch nicht, dass ich nicht mal eine Currywurst gerne essen gehe oder auch mal eben in den Urlaubflieger. Also ich finde es ist schon wichtig, das Bewusstsein zu haben und das denke ich strahlich schon sehr aus und nehmens auch viel mit nach Hause und auch in den Freundeskreis, aber ganz aus Kete spiele ich nicht, da ist sicherlich noch Potenzial. Es ist ja so, dass viele sagen, ach das schaffe ich alles sowieso nicht, ich muss ja keine Ahnung mit dem Auto in die Arbeit fahren und dann lohnt sich das andere auch nicht. Ja, das ist schade, wenn man so einen denkt, weiß er hat, weil jede Aktion, die man macht oder unternehmt, das ist ja eben nicht nur Auto fahren, die bewirkt ja etwas. Und deswegen habe ich auch am Anfang, wie gesagt, das war auch nie mein Thema, aber dieses Bewusstsein und dieses Verständnis, zum Beispiel wenn ich etwas kaufe, wo wird es produziert, wie wird es produziert, gibt es da nicht Alternativen. Kann ich vielleicht doch mal mit dem Fahrrad fahren oder mit den Öffentlichen? Natürlich weiß ich, man kommt mit dem Auto zum Teil besser und schneller überall hin. Aber es ist diesen Mittelweg zu finden und sich grundsätzlich zumindest zu hinterfragen. Ich finde das ist sehr viel Wert und genauso habe ich auch angefangen. Wie wichtig ist dir das, an deine Tochter weiterzugeben? Wir hatten vorher schon darüber gesprochen, weil das ja nicht nur ein Karriere-Thema ist, sondern eben tatsächlich auch eine Nachhaltigkeitsthema, oder? Ja, absolut und für mich eben ganz klar ein Wertthema und das ist mir sehr, sehr wichtig. Also ich hoffe, dass ich die da ein bisschen beeinflussen kann und ihr viel mitgeben kann, denn beispielsweise Wasserverbrauch, die Nutzung alleine. Ich glaube, wenn man früh damit anfängt und früh darauf achtet, sagt, wie wichtig das ist, oder sehr Natur nah aufzuwachsen. Also sie weiß jetzt schon Fögelnamen, Schmetterlingsnamen und Pflanzennamen und so was. Ich glaube, diese Wertschätzung zu Natur, die verliert man nicht und ich hoffe, dass sie dann damit auch was machen kann spät. Da fällt mir eine Studie ein, davon abgesehen. Wissenschaftlerin über Bio-Diversität in Paris hatte erklärt, dass 80 Prozent der Kinder überhaupt nicht wissen, wie die Natur keine Namen kennen, nichts überhaupt nicht rauskommen, sondern auch hauptsächlich in der Stadt sind. Das klang für mich damals sehr, sehr schrecklich und man ist dann doch privilegierlich, wie wenn man sowohl eben das Arbeitsleben, das städtische Leben, als auch eben die Natur hat und sie im Zweifel auch erklären kann, oder? Absolut, das ist natürlich klar die Gegebenheiten in Großstädten zu wohnen. Man hat vielleicht nicht immer die Möglichkeit, auszukommen oder die Zeit. Natürlich auch, das sind schon alles wichtige Faktoren, deswegen wohn ich auch in einer größeren Stadt, aber wir haben zum Beispiel dann Kleingart bekommen und da kann man natürlich das schon kombinieren, oder? Also sich ein bisschen mehr mit den Themen beschäftigen oder dazu was lesen. Also es gibt schon Möglichkeiten, finde ich, aber es ist schade, dass es so ist mittlerweile, aber man kann es verstehen. Du hattest mir als Ziel, du reißt viel, also reißen bedeutet ja, oh Gott, das ist überhaupt nicht nachhaltig, aber es ist natürlich schon auch im Sinne von andere Menschen kennenlernen, andere Gewohnheiten kennenlernen, andere Länder kennenlernen. Und da hat es gesagt, du möchtest gerne in deinem Leben 100 Länder bereist, musstest du? Ich bin jetzt bei 70, also ich habe schon wirklich viel gemacht, viel gesehen und genau das ist nämlich dieser Aspekt, weil ich glaube, wenn man leicht zu sehr in seinem eigenen Umfeld immer nur bleibt oder immer in das selbe Land oder in die selbe Region reist, man nimmt nicht so viel mit. Also ich habe sehr sehr früh angefangen zu reisen von Praktika in China, bis über Brüssel Spanien oder in sonst welchen Ländern und man nimmt sehr sehr sehr viel mit, also sowohl die örtlichen Gegebenheiten, wie man anders leben kann, wie man andere Werte haben kann, was man selber in dem eigenen Leben schätzt oder eben nicht. Und das sind natürlich so Länder von Tajikistan bis Turkmenistan oder so wirklich. ich total spannend, was man da lernen kann. Und ich freue mich immer wieder, wenn ich die Gelegenheit bekommen, solche Länder auch zu reisen. Gibt es irgendwas, was du in deinen Alltag integrieren kannst? Oder was du dann empfehlen könntest? Und sagen, Leute, wir müssen bisschen mehr gelassen. Was ist es? Da würde ich sagen, das sind die Wertschätzung von Zusammenhalt, Familie, Kultur und Traditionen. Das fand ich immer sehr beeindruckend, sind in den faireneren Ländern, wie die damit umgehen, wie sie die Natur wertschätzen, wie sie integriert ist, die Familie und Freunde sind und diese Austausch. Also da haben die eine ganz andere Fokus auf das Leben, als wir haben, wo das viel zu schnell ist, viel zu individuell leider auch mittlerweile worden ist, dass man nicht so sehr auf seinen Umfeld achtet. Das sind zurückkommen auf deine Karriere, welche berufliche Entscheidung würdest du sagen, hat ich am aller meisten gepriegt? Da würde ich sagen, als ich bei JP Morgen angefangen hatte, habe ich in einer ganz normalen Stelle angefangen, im Treasury-Services, ich hatte da Kundenbetreuung, und habe dann gemerkt, die hat das macht total viel Spaß, und ich möchte noch mehr und weiterkommen. Ich habe dann die Entscheidung getroffen, weil sie hatte mich dann beworben für das Training-Programm von JP Morgen, wo wirklich man zwei Jahre die Möglichkeit bekommt, sehr viel zu lernen, verschiedene Bereiche zu kommen, sehr viele Seminare und Trainings hat. Das hat mich sehr gepriegt zum einen und vom Selbstbewusstsein her. Das erst mal vielleicht, nachher vielleicht hat man doch ein bisschen mehr Potenzial, sonst wäre man da gar nicht reingewählt worden, und die Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben. Das hat mich sehr, sehr gepriegt, dass man das mal sehen konnte aus. Das war schon ein bisschen der Maschinenperspekt. Das muss ja so gewesen sein, weil du bist eine tolle Führungsrolle, dabei Öko-Württ, was bedeutet gute Führung für dich? Ja, das ist sehr unterschiedlich. Das hat sich sehr gewandelt in den letzten Jahren. Ich hatte auch bei JP Morgen eine Führungsrolle, und das war natürlich auch ein anderes Umfeld und eine andere Zeit. Das ist ja auch jetzt 10, 12 Jahre schon her. Das war letztlich hier. - Ja, es wandelt sich. Es wandelt sich auf jeden Fall. Ich finde, was mir eben auch in dieser Zeit danach sehr wichtig geworden ist, das Thema Transparenz. Das ist ja auch sehr wichtig, dass man sich viel Zeit nimmt. Also auch mal für private Gespräche, also mit den Mitarbeitern. Ich finde, dass man da immer ansprechbar ist. Also, das ist mir sehr, sehr wichtig. Und das fällt für mich eben unter das Thema gute Führung. Aber mir ist es auch eben sehr wichtig, dass man auch mal lachen kann. Also, das wohnen wichtig, weil es es trägt auch zum guten Umfeld bei. In Sachen Nachhaltigkeit, wo du es für den Vorstand des Fuchs nachhaltige Geldanlage gewählt? Was machen die da? - Oder was machst du da? Ja, man kann sagen, der Lobby-Verband für das Thema nachhaltige Geldanlagen im Deutschsprachigenraum. Das ist ganz, ganz viele Jahre Mitglied. Also das Forum an sich feiert jetzt 25 Jahre Jubiläum. Und das ist wirklich der Verband, der versucht, die nachhaltige Stimme in Deutschland zu stärken und zu vertreten. Und das ist natürlich ganz auch in meinem Sinne. Den finde ich das ganz toll, dass ich da die Gelegenheit bekommen hab, da auch aktiver mitzuwirken. Und das wir eben machen, also wir öffnen Positionspapiere. Es gibt auch einen Marktberichter, jedes Jahr rauskommt, der wirklich über den Zustand, sage ich mal, der nachhaltigen Geldanlage im Deutschsprachigenraum berichtet. Und so viele Webinare und Veranstaltungen, es gibt auch Weiterbildungsmöglichkeiten beispielsweise. Und der Beitrag zu Transparenz in diesen Reiches auch sehr, sehr hoch. Es gibt sehr viele Informationen, und man kann sich wirklich super über das Evangel mit dem Thema beschäftigen. Genau, ich frag dich, weil du jetzt gerade hier sitzt. Bevor ich dann irgendwas ließen muss? Was sollte eigentlich jemand, der ein nachhaltiges Investment tätigen möchte, worauf sollte er gucken? Greenwashing hatten wir ja schon gesagt. Das ist irgendwie, der Markt hat sich ein bisschen bereinigt. Das schon, also ich finde es wichtig, also man sollte sich wahrscheinlich erst mal selber klar werden, was möchte ich, und was möchte ich nicht. Und ich finde es einfacher, über das Thema ranzugehen, was möchte ich nicht. Also was möchte ich nicht investieren? Sagen wir mal jetzt Atomkraft oder Waffen oder Rüstung. Dann ist es einfacher, eben nach den entsprechenden Produkten zu suchen. Also ich würde über das Thema Ausschusskriterien rangehen. Und da gibt es ja auch verschiedene Datenbanken, beispielsweise beim F&G auch, wo man so die entsprechenden Fonds filtern kann. Letztendlich führt aber kein Weg daran vorbei, dass man sich wirklich mit dem Anbieter beschäftigt. Denn ich finde das Thema, wie man etwas macht. Also wie setzt der jeweilige Fonds ein bieter praktisch Nachhaltigkeit um? Wie ernst meint man das? Was zeichnet das Unternehmen aus? Das ist schon eine Notwendigkeit, aber die sich lohnt, dass man sich mal damit beschäftigt. Denn dann kann man wirklich mit gutem Gewissen und mit Einklang mit seinen eigenen Werten investieren. Wenn nochmal die Frage, die wir vorher schon hatten, also lieber in Nachhaltigkeitsfonds investieren, also die, wo wirklich Aktien von Unternehmen drin sind, die alle nachhaltig wirtschaften oder eben in einen solchen Transformationen-Fonds. Ich finde beides wichtig, und beides hat seine absolute Berechtigung. Mir ist wichtig, Hauptsache, man investiert eben in diese nachhaltige Richtung. Also in diesen Wandel, weil wir brauchen das Kapital, ohne das Kapital vom privaten Anleger, wird die Transformation auch nicht gelingen. Und deswegen ist es wichtig, gerade da rein zu investieren, ob es jetzt die schon guten sind oder die auf dem Weg sind. Es ist trotzdem alles, glaube ich, mit dem gleichen Ziel. Was glaubst du, welche Trends gerade in diesen Nachhaltigkeitsinvestieren bereich? Welche Trends werden in den nächsten fünf oder zehn Jahren die Landschaft prägen? Woauf sollten wir gucken, was wird das sein? Ja, ich denke, das Thema Regulierung wird weiterhin diesen ganzen Bereich sehr, sehr prägen. Es ist natürlich sehr abhängig von Regulierung, das ist auch völlig klar. Hoffe, dass die EU nicht sehr so trotz weitem Vorreiter bleibt bei der Regulierung und gerade bei den Transparenzanforderungen am Anfangs natürlich muss es weniger komplex werden. Ich glaube, da ist in letzten Jahren viel kaputt gemacht worden, aber ich denke, da ist die EU jetzt auf dem richtigen Weg. Aber das wird weit in stark prägendes Thema sein. Also, die sind ganz berichtspflichtend, die, wo viele gesagt haben, wie man bräuchte länger dazu, die sie vor formulare auszufüllen. Genau, das ist tatsächlich den eigenen, das eigene Portfolio zu managen. Genau, so ist das. Selbst wir veröffentlichen Profong drei oder vier Dokumente oder Berichte, die wirklich das noch mal beschreiben und dies noch mal beschreiben und sich teilweise überschneiden. Und wir sind ja auch noch ein kleines Haus, also wie das ist, wenn man zehn oder zwanzig oder dreißig forg, das möchte ich gar nicht wissen, also, dass das wirklich viel zu kompliziert gewesen. Und das galt ja immer und gilt bis heute auch nur für die nachhaltigen Fonds. Das heißt, diese Transparenz-Antwortung gibt es gar nicht für konventionelle Fonds. Und das macht natürlich auch alleine schon einen Weppewerbsnachteil für Fonds. Also, ich hoffe sehr, dass das so ein bisschen in Angriff genommen wird. Aber sonst denke ich auch darüber hinaus, Trends ist sicherlich mehr neue Anlagekonzepte. Bisschen digitaler, als wir wollen natürlich die Jüngeren auch viel, viel mehr ansprechen und mitnehmen mit diesen Themen. Also, ich glaube, da wird sich auch sehr, sehr viel tun, dass man einfacher in diese Fonds investieren kann, vielleicht jetzt nicht über die konventionellen Wege, sondern auch mal über die Neo Broke oder die Banken oder über eine App. Ich denke, da wird sich sehr viel tun, aber auch inhaltliche neue Themenschwerpunkte, wie beispielsweise diese Transformationen fongs. Ich denke, das wird jetzt deutlich auch kommen und zunehmend in den nächsten Jahren. Vielleicht wird es auch mehr fongs geben, die nachhaltige KI oder diese Cryptocurrencies berücksichtigen. Also, das sind sicherlich so Trends, die werden wir sehen. Über Hoffnung hatte es schon gesprochen, das hätte ich aber trotzdem noch mal ganz gerne gewusst. Was macht der Hoffnung? Also gerade in Nachhaltigkeit werden wir gesagt, das ist gerade für Rufgeraden. Viele haben Nachhaltigkeit, den Rücken gekäärt, nicht für immer vielleicht, aber zumindest irgendwie vorübergehen. Dass ich beim Arbeitgeber arbeiten kann, bei dem Nachhaltigkeit wirklich eine Rolle spielt und wo alle Mitarbeiter dahinter stehen. Welchen Investmentrat hättest du dir eigentlich gerne früher gehabt? Dass ich meine, du sagst, du hast vor zehn Jahren investiert in Aktien. Was hättest du gerne früher gewusst? Dass das überhaupt nicht kompliziert ist in Aktien zu investieren. Ich wünsche, ich hätte das viel früher gemacht. Obwohl ich eben schon in der Finanzbranche gearbeitet habe, bin ich das Thema aber nie angegangen. Vielleicht, weil man sich nicht getraut hat, weil man gedacht, dass es schwierig ist, es kompliziert. Man verliert zu viel Geld. Und das stimmt ja alles gar nicht. Man kann ja ganz klein anfangen, wenn ich jetzt zurückblicken vor 20 Jahren mit Aktien hätte angefangen, dann, glaube, das wäre ein guter Rat gewesen, dass das gar nicht so schwierig ist, das zu machen. Genau, in Sparklin Schritt für Schritt. Genau. Ein bisschen zur Seite legen. Das ist ein eigentliches, sehr ganz einfach. Aber ich glaube, das ist tatsächlich der Rat, den man immer und immer wieder geben muss, weil er am Ende eben dann zu sehr viel Geld führt. Eine Abschließungsfrage, was bedeutet dich für dich heute, nächst, level? Also ganz persönlich im Bezug auf Erfolg, Geld und gesellschaftliche Verantwortung? Ich glaube, für mich würde das heißen, also dieses Thema zu Friedenheit. Also, dass man wirklich sieht, ich bin zufrieden mit dem, was ich erreicht habe. Das macht mir Spaß. Ich komme gut mit meinen Lebensumständen klar und ich glaube, das vergisst man manchmal. Also ich finde, man muss sich nicht immer hochgreifende Ziele setzen. Man muss nicht immer für die nächsten zehn Jahre alles planen, wo man unbedingt hin will. Ich glaube, für mich ist das erreicht, wenn ich sage, ja, ich bin glücklich mit dem, was ich mache. Und das geht mir gut damit. Das brauche ich im Grunde genommen gar nicht mehr zu kommentieren, was für einen wunderbarer Schluss hat. Vielen herzlichen Dank, dass uns heute mitgenommen hat, die Welt der Nachhaltigkeit, auch wenn das gerade politisch manchmal ein bisschen schwierig ist. Und in Zeiten des Iran-Kriegs und des Ukraine-Kriegs und in Zeiten von Energie, Knappheit, wie wir sie gerade haben, zumindest im fossilen Bereich. In Zeiten der Transformation, ganz wichtig, dass wir alle wieder mehr auf Nachhaltigkeit gucken. Und dass das auch, letzt sich sich mit Rendite nicht ausschließen muss. Vielen herzlichen Dank, dass du dann trotzdem zu diesem Thema kommst und sagst zufriedenheit ist das allerwichtigste. Und wir müssen es an unsere Kinder weitergeben. In diesem Sinne würde ich sagen, ganz lieben Dank, dass du da warst. Ich hoffe, dass alle ganz viel mitgenommen haben. Und ich glaube, wir haben da einiges zu lernen und umzusetzen. Vielen lieben Dank hat mich sehr gefreut, hier zu sein.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Nachhaltigkeit wird als Zukunftsfähigkeit und Risikomanagement definiert, das Lieferketten-, Standort-, Menschenrechts- und Reputationsrisiken berücksichtigt.
  2. Nachhaltigkeit wird fälschlicherweise oft mit Verzicht gleichgesetzt, sollte aber positiv als wertbasiertes Investieren verstanden werden.
  3. Unternehmen können Nachhaltigkeit durch transparente Berichte, ambitionierte Ziele und Verankerung in der Führungsebene (z. B. direkte Berichtslinie an den Vorstand) glaubwürdig demonstrieren.
  4. Greenwashing und übermäßige Regulierung haben nachhaltige Geldanlagen in Verruf gebracht, doch viele Unternehmen halten an ihren Zielen fest.
  5. Nachhaltigkeit und Profitabilität schließen sich nicht aus; nachhaltige Prozesse wie Energie- oder Wassereinsparung können Kosten senken.
  6. Es gibt zwei Anlagestrategien
  7. Besonders in emissionsintensiven Sektoren wie Stahl oder Zement sind Transformationen entscheidend für die Klimaneutralität bis 205
  8. Die Unternehmensbewertung erfolgt durch Dialog, Analyse von Daten wie Green CapEx und wissenschaftlich basierten Klimazielen.

Summary:

Nachhaltigkeit wird im Podcast als Zukunftsfähigkeit und Risikomanagement beschrieben, das finanzielle Entscheidungen klüger macht. Die Gesprächspartnerin betont, dass Nachhaltigkeit nicht mit Verzicht gleichgesetzt werden sollte, sondern als wertbasiertes Investieren verstanden werden kann. Unternehmen prüft sie auf Transparenz, ambitionierte Ziele und die Verankerung des Themas in der Führungsebene.

Greenwashing und übermäßige Regulierung haben nachhaltige Anlagen in Verruf gebracht, doch viele Unternehmen bleiben ihren Zielen treu. Nachhaltigkeit und Profitabilität schließen sich nicht aus, da nachhaltige Prozesse langfristig Kosten senken können. Es gibt zwei Anlagestrategien: Investition in bereits nachhaltige Vorreiter oder in Transformationsunternehmen, die sich auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit begeben.

Besonders in emissionsintensiven Sektoren wie Stahl oder Zement sind Transformationen entscheidend für die Klimaneutralität bis 2050. Die Bewertung erfolgt durch Dialog, Analyse von Daten wie Green CapEx und wissenschaftlich basierten Klimazielen. Die Unternehmensführung spielt eine Schlüsselrolle, da die direkte Verantwortung des Vorstands die Glaubwürdigkeit der Nachhaltigkeitsbemühungen widerspiegelt.

FAQs

Nachhaltigkeit bedeutet Zukunftsfähigkeit und Risikomanagement. Sie berücksichtigt Risiken aus Lieferketten, Standorten, Menschenrechtsthemen und Reputation, was zu klügeren finanziellen Entscheidungen führt.

Verzicht wird oft mit Nachhaltigkeit gleichgesetzt, aber beim Investieren bedeutet er, Werte zu leben – z. B. durch Ausschluss von Rüstung oder Kinderarbeit. Das sollte positiver gesehen werden.

Man muss zwischen den Zahlen in Nachhaltigkeitsberichten lesen können. Wichtig sind Transparenz, die Verankerung von Nachhaltigkeit in der Strategie und ob der Nachhaltigkeitsbeauftragte direkt an den Vorstand berichtet.

Ja, Nachhaltigkeit schließt Profitabilität nicht aus. Unternehmen mit nachhaltigen Produkten oder Prozessen können Kosten senken und profitabel wirtschaften, auch wenn Investitionen sich nicht immer kurzfristig auszahlen.

Beides ist sinnvoll. Vorreiter belohnen gute Nachhaltigkeitsleistungen, während Transformationsfonds Unternehmen unterstützen, die sich auf den Weg zur Klimaneutralität machen, z. B. in emissionsintensiven Sektoren.

Wir analysieren veröffentlichte Dokumente, vergleichen mit Branchenkollegen und führen aktive Dialoge. Wir fragen nach, bohren nach und bewerten die Bereitschaft zum Austausch sowie die Führungskultur.

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