Neujahrsvorsätze für Paare: So bleiben eure Ziele nicht nur leere Versprechen!
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Neujahrsvorsätze sind oft erfolglos, weil sie unrealistisch, übermäßig ambitioniert oder nicht mit dem persönlichen Lebensgefühl vereinbar sind. Stattdessen sollten Paare gemeinsame und individuelle Ziele setzen, die stimmig und realistisch sind. Der Fokus liegt nicht nur auf der Formulierung, sondern auf der konkreten Umsetzung: Dazu gehören gesetzte Ziele auf Papier, gemeinsame Diskussionen, die Integration in To-Do-Apps und regelmäßige Reflexion. Wichtige Faktoren sind auch die Betrachtung von Lebensveränderungen, wie etwa Lockdowns, und das Verständnis hinter Wünschen, z. B. durch Stress oder Lebensbedingungen. Durch die Nachsicht gegenüber vergangenen Zielen gewinnt man ein tieferes Verständnis für eigene Fortschritte. Ein zentrales Ziel ist es, Ziele nicht radikal zu ändern, sondern langfristig und mit Respekt für das eigene und partnerschaftliches Wohlbefinden zu gestalten. Die Lösung liegt also nicht in neuen Zielen, sondern in der stimmigen, nachhaltigen und gemeinsamen Entwicklung.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Podcast-Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um Neujahrsvorsätze für Paare.
Darum solltet ihr euch unbedingt Ziele setzen und so erreicht ihr eure Ziele auch wirklich.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise,
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung
oder helfen euch dabei, gar nicht erst in die Krise hinein zu geraten.
Ja, vorab vielleicht, wenn einige sich wundern, also das ist nicht meine normale Stimmfarbe.
Irgendwie immer, wenn wir Podcast aufnehmen, bin ich erkältet.
Also diese raue Stimme begleitet mich immer in den Podcast-Folgen.
Aber so ist das zu dieser Jahreszeit.
Das sind die Kindergarten-Killer-Viren, die sich immer gerne bei mir ansammeln.
Aber wir schauen einfach mal, wie weit meine Stimme reicht.
Jahreswechsel.
Der wird ja häufig auch genutzt.
Um das Jahr erstmal zu reflektieren.
Wie ist es gelaufen?
Was ist passiert?
Aber auch gerne dafür, neue Ziele zu setzen.
Typisches Ziel ist ja irgendwie zu sagen, ja, ich melde mich jetzt beim Sport an.
Ab 1.1. geht meine Idee los.
Ich möchte so und so einen Lebensstil haben.
Da gibt es ja ganz verschiedene Ansätze.
Und irgendwie hat das ja, glaube ich, auch viel mit diesem Datum zu tun.
Also dieses alte Jahr geht vorbei.
Ein neues Jahr beginnt.
Das ist so wie der. Ich habe letztens gelesen, dass zum Beispiel ganz viele Routinen immer an einem Montag angefangen werden.
Weil Leute das Gefühl haben, die neue Woche fängt an.
Man hat einmal resettet.
Und ich glaube, das ist so der größte Reset, den wir ja im Jahr haben.
Dieser Jahreswechsel in ein neues Jahr rein.
Ja, da sind wir, glaube ich, auch direkt schon beim Problem angekommen.
Denn das ist, glaube ich, einfach zwar ein gefühlter Wechsel.
Aber es hat sich ja ansonsten in meinem Leben nichts verändert.
Naja, die Jahreszahl, ne?
Ja, es steht neues Jahr davor.
Ne, das ist genauso wie, wenn man zum Geburtstag gefragt wird.
Und wie fühlst du dich jetzt?
Dann, ja, so wie gestern.
Also es ist ja nur ein Datum, wo sich irgendwie dann irgendeine Zahl verändert.
Aber ich fühle mich ja deswegen nicht anders als gestern.
Und das ist, glaube ich, bei den Montagsroutinen zu starten, kann man gut machen.
Ist da sicherlich sinnvoll.
Kann man aber auch mittendrin.
Da braucht man sich nicht von abhalten lassen.
Und Silvester. Silvester auch, ne?
Das ist natürlich ein guter Punkt, um sich über das vergangene Jahr und das nächste Jahr und die Ziele Gedanken zu machen.
Aber man sollte eben auch bedenken, dass eben es hat sich nichts verändert.
Man braucht immer noch Motivation, Antrieb, Begeisterung, Disziplin, um das durchzuziehen.
Das neue Jahr ändert nicht so wahnsinnig viel.
Außer, dass es eben ein guter Punkt ist, um zu starten.
Man könnte aber auch genauso gut sagen, ja Mensch, wir nehmen jetzt das Datum Sommeranfang.
Und da verändert man was.
Oder wir nehmen. Oder wir nehmen Winteranfang oder was auch immer.
Man kann sich eigentlich jeden möglichen Zeitpunkt aussuchen, etwas zu verändern.
Genau.
Und das Problem ja eigentlich bei Neujahrsvorsätzen ist ja, dass sie selten eingehalten werden.
Also, dass man häufig so das Gefühl hat, bei sich selbst vielleicht auch schon mal gemacht hat, die Erfahrung oder bei anderen sieht,
dass so ein Neujahrsvorsatz immer so vier bis sechs Wochen meistens anhält.
Manchmal auch kürzer, je nachdem.
Und dann bricht man wieder aus dieser neu gewonnenen Routine.
Die so häufig ist, dann aus.
Ja.
Und dann kommt natürlich als erstes so ein Gefühl von Enttäuschung, ein Gefühl von Versagen.
Man hat ja auch immer so ein bisschen. Ich finde, es ist ja nicht nur ein Vorsatz.
Und diesen Vorsatz ist ja auch immer irgendwie so eine Geschichte, wie man sein möchte, wie das Leben sein soll.
Und deswegen, glaube ich, ist man ja auch getäuscht, fühlt man sich häufig, dass man das nicht hinbekommen hat.
Und das macht natürlich ein extrem ungutes Gefühl bei vielen Menschen.
Wut ist auch so ein typisches Gefühl.
Wut und Traurigkeit.
Wut und Traurigkeit.
Das war das nicht.
Was man sich doch eigentlich so sehr wünscht oder vorgenommen hat.
Ja, man hat gerade irgendeinen Ist-Zustand und einen Wunsch-Zustand, wo man gerne hin möchte.
Und ich glaube, das wird häufig einfach nur zu platt behandelt, das Thema.
Dass man sich einfach irgendeinen Neujahrsvorsatz macht.
Und der ist dann vielleicht auch so ein bisschen lustig formuliert.
Aber man muss ja auch sagen, ich glaube, viele haben da auch auf der einen Seite resigniert und machen gar keine Neujahrsvorsätze mehr.
Weil sie sagen, man hält sich eh nicht dran.
Aber auch das Umfeld spiegelt einen das ja recht pessimistisch wieder und sagt, was ist denn dein Neujahrsvorsatz?
Das ist ja schon die Frage, ist ja schon so häufig formuliert von wegen, was hast du dir ausgedacht, was du eh nicht einhalten wirst.
Also da sind ja wenige, die ganz optimistisch motiviert fragen, hey, was hast du dir denn fürs neue Jahr für Ziele gesetzt?
Und ich glaube, das würde ich dann auch. Wenn wir jetzt schon, wollen wir schon Richtung Lösung gleich sprechen?
Ja, also ich würde nochmal den Aspekt. Weil ich glaube, die Probleme kennen glaube ich alle und die Folgen, oder?
Aber was ich nochmal mit reinbringen wollte, ist, dass es ja auch oftmals in der Partnerschaft so ist.
Also dass zum Beispiel in der Partnerschaft vielleicht der eine dann Vorsätze hat und der andere sagt, ja, warten wir mal ab, mal gucken, ob du es schaffen wirst.
Also dass das auch dann zum Konfliktthema wirklich werden kann.
Also nicht nur bei Freunden, Bekannten, sondern einfach auch, typisches Beispiel ist vielleicht das Thema abnehmen oder nicht rauchen oder so.
Dass wenn einer dann motiviert ist, der andere. Dass der andere das gar nicht anerkennen möchte und dann sagt, ja, das hast du schon dreimal versucht.
Also die sind das lächerliche Ziehen, ne?
Also die resignieren auch schon innerhalb der Beziehung.
Genau.
Ja, führt natürlich auch dazu, dass ich nicht gerade Lust drauf bekomme, neue Ziele mir zu setzen und auch nicht so viel Lust bekomme, die mit meiner Partnerin zu teilen oder mit meinem Partner, wenn ich da auch nicht auf die Unterstützung hoffen kann, so, ne?
Oder man hat zusammen ein Ziel, man sagt, man macht zusammen Sport.
Und dann kann das ja auch sein, dass der Partner dann vielleicht enttäuscht ist, ne?
Dass man denkt so, oh, halte ich das durch und es kommt zum Streit, weil der Partner sagt, ja, in Woche fünf, ich gehe wieder zum Fitnessstudio oder ich gehe wieder laufen und der andere sagt so, ne, das war doch, also habe ich mir doch anders vorgestellt oder. Da kommen wir jetzt ja eigentlich auch schon zu dem spannenden Teil, ne?
Wie so das Problematische ist.
Ja, wir haben nochmal einen Blogbeitrag für euch fertig gemacht, die Top 10 Neujahrsvorsätze für Paare.
So erreicht ihr eure Ziele wirklich.
Und da gehen wir nochmal intensiv auf das Thema.
Und erklären, warum Vorsätze manchmal nicht eingehalten werden können, welche Tipps helfen, Neujahrsvorsätze zu erfüllen und welche Vorsätze ihr euch als Paar machen könnt.
Und ja, solltet ihr merken, dass irgendwie eure Ziele nicht so übereinstimmen oder ihr gar nicht mehr so die Haltung zueinander habt, euch Ziele gemeinsam zu setzen, dann meldet euch gerne für das telefonische Erstgespräch bei uns an und ja, schaut doch mal ganz unverbindlich, ob das mit uns matcht und ihr euch von uns coachen lasst.
Ja, Lösung. Wie geht man damit um?
Also ich glaube, das Erste ist überhaupt mal, sich einen richtigen Rahmen zu schaffen und sich vernünftig über Ziele auszutauschen.
Ich würde auch gar nicht den Begriff Neujahrsvorsätze nutzen, weil der, glaube ich, bei vielen einfach schon so negativ behaftet ist, sondern ich würde tatsächlich darüber sprechen, sich Ziele fürs nächste Jahr zu setzen.
Sich gemeinsame Ziele zu setzen, auch einzelne Ziele.
Und würde die auch splitten in drei Bereiche. Einmal Ziele für mich selbst alleine, Ziele für uns als Paar und Ziele für uns als Familie.
Und das gilt natürlich einzeln auch für dich oder für die Kinder, wenn sie groß genug sind, dass die sich auch überlegen können, was wünschen die sich denn fürs neue Jahr an Zielen.
Und da habe ich so ein bisschen an das Buch gedacht, The Big Five for Life, wo man sich auf fünf große Lebensziele setzt.
Und dann anders als in unserer. typischen Mentalität nicht sagt, dann arbeite ich jetzt, bis ich 67 bin und dann habe ich Zeit, diese fünf Ziele zu erreichen, sondern sagt, ab dem Moment, wo für mich eines dieser fünf Ziele schon feststeht oder alle fünf feststehen, aber sobald ich ein Ziel für mich definiert habe, was zu meinem Big Five for Life gehört, versuche ich jeden Tag ein Stück weit näher an dieses Ziel zu kommen.
Und das ist, glaube ich, etwas, was man eben auch fürs Jahr übertragen kann.
Big Five for the Next Year oder sowas, wo man dann sagt, ich finde die und versuche dann auch jeden Tag ein Stück weit an sie heranzukommen, schaue zwischendurch mal auf meine Formulierung, auf das, was ich mir da ausgedacht habe und schaue, dass ich diese entsprechend erreiche und dichter herankomme und kann das vielleicht sogar mit einem Erfolgsjournal verbinden.
Da haben wir ja auch schon Folgen zugemacht und einige auch im Blog empfohlen.
Dass man einfach schaut, wie bin ich bei meinen Zielen davor, wofür bin ich dankbar und so weiter, um sich da jeden Tag mit drei bis sechs Minuten drauf zu fokussieren.
Genau, also als erstes, glaube ich, ist es wichtig, dass man sich realistische Ziele setzt, also Ziele, die wirklich für einen auch erfüllbar sind.
Also ich finde, man macht sich häufig auch viel zu große Ziele.
Einen viel zu kurzen Zeitraum.
Ich finde es gut, wenn man große Ziele hat, aber manchmal, um die eigene Zufriedenheit zu erreichen, sind es vor allem die kleinen Ziele im Alltag, die auch einen weiterbringen oder die einen Mehrwert für einen haben, auf die man vielleicht gar nicht so kommt oder gar nicht so guckt, wenn man so an Ziele denkt.
Deswegen, wie du schon sagst, da können wir ja vielleicht auch mal so ein bisschen erzählen, wie wir das immer machen.
Bei uns ist es meistens, dass wir das direkt an Silvester machen.
Also an dem.
Tag, meistens an den Abend, je nachdem, ob man mit anderen
feiert oder nicht oder einen Abend vorher,
dass wir uns zusammensetzen und
uns einen Plan fürs nächste Jahr machen
und in der Unterteilung, wie du sagst,
dass man einmal für sich als Einzelperson das
macht, dann als Paar,
also wir beide und dann noch mit unserem Sohn
dann als Familie. Es ist dann noch so
klein, dass wir natürlich noch nicht
einbeziehen, was seine Ziele sind,
aber
dass wir einfach, wir beide
sozusagen reflektieren, was unsere Ziele als
Familie wären.
Und wir ihn einfach und seine
Bedürfnisse mit integrieren.
Genau. Und dann haben wir ja noch einen vierten
Punkt bei uns mit drin, das sind dann
eben die Lebensidealisten, was haben wir
eben auch noch da für unternehmerische Ziele,
die führen wir eben auch nochmal mit auf.
Genau. Ja, ich glaube
bei den Zielen,
da ist es immer
so, dass man überschätzt, was man
in einem Jahr schaffen kann
und unterschätzt, was man so in fünf, sechs,
sieben Jahren schaffen kann.
Und es ist auch wichtig, sich nicht zu viele Ziele
zu setzen, sodass man auch
im Privatleben
neben der Arbeit nicht das Gefühl
hat, man rennt nur einer Ziel-
und To-Do-List hinterher. Das hat man
eben im Unternehmen oder im Beruf schon.
Das heißt, das sollte schon etwas
sein, was einen nicht unter Stress,
unter Druck setzt. Das darf vielleicht,
wenn man möchte, herausfordernd sein,
darf mit Abenteuern verbunden
sein, mit Lebensmomenten verbunden sein,
aber sollte einen jetzt auch nicht
negativ stressen, sodass man
durchs ganze Jahr hetzt
und zwangs. und gefühlt
fremdgesteuert von einer Zielliste
sein Leben
gestaltet. Aber es sollte ja schon
so sein, dass man
sich herausfordert,
selbst, aber auch
die Partnerschaft vielleicht.
Das wäre ja so der nächste Schritt, dass man sagt, okay,
man versucht, die eigenen Ziele
mit Vision des Partners zu
verbinden. Also, dass man nicht sozusagen
drei Zettel da liegen hat und sagt, ja, das ist mein Ding,
das ist unser Ding, das ist halt für mich.
Das kann ja auch total
konträr sein, was für Ziele man hat.
Dass du andere Ziele hast, vielleicht
wie ich sie für mich selber habe und dass man aber
schaut, dass man eine Verbundenheit
schafft zwischen den Zielen.
Also, dass man den anderen das nicht nur
mitteilt und sagt, ah, okay, das
und das ist mein Ziel,
ne, nimm das mal an, sondern sagt, okay,
was ist mein Ziel, was ist dein Ziel?
Weil ganz oft ist ja so, dass sich darin
auch eine Verbundenheit finden lässt,
dass vielleicht ähnliche Ziele sind
oder dass man darüber spricht, wie man sich denn
unterstützen könnte, um diese Ziele zu erreichen.
Wird ja häufig auch gebraucht,
sei es Zeit, sei es
irgendwelche anderen Ressourcen, die
freigesetzt werden müssen,
dass diese Ziele dadurch auch realistischer
werden, aber man als Paar auch
das geführt, man hat eigene
Ziele, aber es ist trotzdem eine
Teamsache, auch ein bisschen dieses Ziel zu erreichen.
Nehmen wir mal so ein Ziel wie
einer von uns zählte, Marathon zu
laufen.
Dann ist das,
muss es ja nicht sein, dass der andere auch mitläuft,
weil wenn das gar nicht,
das Ziel ist, sondern zu sagen,
okay,
dass man ins Gespräch kommt, wie hast du dir das
vorgestellt, welchen Zeitpunkt,
was glaubst du, wie viel müsste man dafür
trainieren, wie viel Zeit brauchst du, wie können
wir uns einbinden in unseren Alltag,
was wäre dir wichtig, brauchst du dafür noch
Ausstattung, also dass das
ein bisschen runterbricht und zusammen daran arbeitet,
dieses Ziel zu erreichen, aber auch ganz
klar natürlich dann merkt, wo sind Grenzen,
also sind diese
Ziele wirklich stimmig, also
auch mal sozusagen, was ich, wenn es ein Marathon
auf Hawaii ist, zu sagen, ja,
finde ich schön, dass du es machen willst, aber irgendwie macht
das bei mir gerade total Bauchschmerzen, dieses Ziel,
weil das würde die und die Konsequenzen mit
sich bringen, müssten wir nochmal drüber sprechen.
Da bist du bei unserem nächsten Punkt
angekommen, dass jeder eben
stimmige Ziele für sich findet.
Stimmig heißt für uns ja immer,
dass unser Basisgefühl,
manche sagen auch Bauchgefühl, mit
dem Denkgefühl übereinstimmt, also
wenn ich mir dieses Ziel vorstelle
und irgendetwas wehrt sich in
mir, dann passt da was noch nicht.
Dann wäre es vielleicht wichtig,
da nochmal hinzuschauen, dann geht es
eben nicht darum, mit dem
Denken, dieses komische Gefühl,
was aufkommt, wegzuargumentieren,
warum das falsch liegt,
sondern sich selbst die Frage
zu stellen und das ist eben für
Ziele immer eine ganz wichtige Frage,
was kann ich tun, lernen und verändern,
damit es stimmig wird, damit es passt.
Das gilt für mich, das gilt aber auch
für uns als Paar und als Familie, also
wie du schon sagst, es kann ja immer
einen unstimmigen Anteil auch geben,
dann ist immer die Frage, was können
wir tun, lernen, verändern, damit das für uns
alle stimmig wird, denn im Mindestmaß
brauchen wir ja für
die Ziele des anderen eine Toleranz,
dass wir das tolerieren können,
im besten Fall können wir unterstützen
und noch schöner ist es, wenn
es sogar ein gemeinsames Ziel wird,
aber das Mindestmaß ist eben
Toleranz und auch eine Stimmigkeit
beim anderen.
Genau, das wäre jetzt vielleicht mal eine Frage, das hatte ich
im Coaching auch, so deine Meinung mal dazu,
da hatte mich jemand gefragt, ist das denn
immer wichtig, dass man gemeinsame
Ziele hat, zusammen als
Paar?
Ja, ich würde sagen, das ist wichtig, es gibt
einen gewissen Rahmen
für jedes Paar, der immer
unterschiedlich ist, von
Zielen, die
gemeinsam sein sollten und Zielen,
die einzeln sein sollten, genauso wie
Werte in einem gewissen Rahmen,
Überschneidungen haben sollten, Interessensgebiete
und so weiter, sodass man
einen Bereich hat, über den man sich gut
austauschen kann, Bereiche hat, die jeder einzeln
hat und im besten Fall
findet man die Bereiche, die jeder Einzelner
hat, trotzdem einigermaßen spannend
oder aber kann sie zumindest tolerieren,
wenn dazu keine Fragen
gestellt werden oder so, also
es gibt jetzt ein Beispiel,
was du tolerierst, was
dich nicht interessiert, ist zum Beispiel, dass
ich Snooker oder Billard spiele,
das heißt,
oder auch, dass ich mal im Fernsehen schaue,
wenn dort gerade irgendeine Championship läuft,
aber ich erwarte nicht, dass
du mitguckst, ich erwarte nicht, dass du
Fragen stellst, weil ich weiß, das ist nicht dein Bereich,
aber es stört dich auch nicht
und ich passe auf, dass das eben nicht in einem
Maße geguckt oder
gespielt wird, sodass es
unsere Familie stört, also wenn ich jetzt
fünfmal die Woche trainieren gehen würde
und sonntags noch Spiele hätte,
dann wird das wahrscheinlich unstimmig
werden, so dann geht das in einen
roten Bereich hinein und
darum geht es halt immer und dann
gibt es eben auch Ziele, wie jetzt
zum Beispiel haben wir häufig das Thema
Reisen als gemeinsame Ziele,
die halt übereinstimmen. Schwierig wird es eben,
wenn man keine gemeinsamen Ziele hat,
weil ab dem Moment, wo man gar keine
gemeinsamen Ziele hat, beschreiben
Paare halt regelmäßig, dass man
nebeneinander herläuft oder lebt.
Dann
fehlen einfach wirklich die Gemeinsamkeiten,
an einem Strang zu ziehen,
Dinge gemeinsam zu erleben,
wenn Paare an unterschiedlichen Orten Urlaub
machen, unterschiedliche Hobbys
haben, die Hobbys des
anderen, die Urlaubsorte des anderen
einen nicht mehr interessieren, dann wird es eben
schwierig. Ja, oder am nächsten Schritt noch schlimmer,
wenn man das dem anderen schlecht
macht oder lächerlich macht.
Also dann finde ich, das ist ja schon eine
Form von, so weit
weg von Toleranz, dass
es den anderen natürlich dann stark verletzen kann.
Ja, oder pauschal Sachen
komplett ausschließt. Also
ich hatte das im Coaching da, hat die
Frau sich gewünscht, mal eine Insel zu
bereisen und der Mann hat gesagt,
auf gar keinen Fall.
Warum? Es war für ihn
eine Partyinsel, passte nicht in sein
Leben, hat da irgendwann mal eine
Überzeugung darüber gebildet,
wie die Menschen dort sind, wie
man dort Urlaub macht, was für ein Typ
Mensch man ist, der dort hinfährt
und er hat gesagt, das ist er nicht, das passt
für ihn nicht. Aber über die
Jahrzehnte hat sich auf der einen Seite die Insel
gewandelt und auf der anderen Seite
kann man ja auch mal
gemeinsam einfach drauf schauen, also dass man nicht
sofort sagt, nein, sondern
eben wieder da schaut,
oh, ist für mich unstimmig, ich möchte
eigentlich nicht auf die Insel.
Aber lass uns mal gucken, was können
wir tun, lernen, verändern, damit das
stimmig werden kann. Es muss ja nicht
immer stimmig werden, aber dass man zumindest
mal anfängt, darüber zu sprechen, sich austauscht
und so weiter und dann eben
zu diesen gemeinsamen Zielen
dann auch findet.
Da erinnere ich mich gerade an eine Situation, wir waren
letzte Woche im Reisebüro zusammen
und da hat der
Berater uns eine Tour
mit einem Schiff vorgeschlagen.
Und das fand ich ganz spannend, weil wir haben
darüber, also
über eine Schiffstour jetzt gar nicht so gesprochen,
zusammen als paar Mal, so wirklich,
aber wir haben über manche Orte schon mal
gesprochen, die wir
interessant finden, die wir gerne irgendwann
in unserem Leben mal gesehen hätten
und genau in dieser Tour, die er
uns vor einmal vorgeschlagen hat, waren zwei Orte dabei,
an die man hält, die
bei uns beiden
auf der Liste standen.
Und das fand ich ganz lustig, weil in dem Moment, als
ich diese Route gesehen habe, dachte ich,
so macht es bei mir ein absolut stimmiges Gefühl,
weil diese zwei Orte dabei waren.
Und in dem Moment, als ich anguckte und dachte so,
ja, cool, diese zwei Orte,
das hatten wir beide auf unserer Liste stehen,
das ist genau das, was uns eigentlich
gefällt. Und das finde ich immer ganz
schön, dass man, wenn man mal über Sachen spricht,
man muss es ja nicht gleich immer umsetzen.
Also, das heißt ja nicht, dass man
jetzt nächstes Jahr, wenn
man etwas Interessantes findet, da hinreisen muss
oder, aber man hat das ja so im Hinterkopf
immer in seinem Leben. Und man nimmt ja auch
ein Gefühl von Verbundenheit dazu
wahr, wenn man sagt, ja, stimmt,
das würde mich auch interessieren. Und wenn das
dann eintritt, macht das, finde ich, auch einfach mal
ein extrem gutes Gefühl.
Wiederum gab es ein anderes Ziel, was wir
vorher in der E-Mail als Wunsch
formuliert haben, wo er uns
aufklärte und einfach
nochmal seine Erfahrung beim Reisen
mit Kindern schilderte,
fragte, was für ein Typ
Kind unser Sohn ist.
Und wir dann zu dem Ergebnis kamen,
dass es jetzt gerade unstimmig ist,
dorthin zu reisen, sondern dass etwas
ist, was wir wahrscheinlich drei, vier,
Jahre verschieben werden,
damit
auch alle drei, also wir
alle drei das genießen können und
das eben auch nicht als Stress empfinden,
sondern das auch als
Lebensmoment empfinden können.
Ja, für Stimmig-Unstimmig und Entscheidung
treffen haben wir ja auch nochmal
in unserem kostenlosen 5x5-Kurs
das Video Öko-Check
und das passt da eigentlich
ganz genau hin. Das zeigt, wie man
Entscheidungen stimmig trifft, nämlich auch
wie man einen, kann man eben auch für
ein Ziel nehmen, weil letztendlich
dreht sich der Öko-Check ja darum, ich habe jetzt
in der Gegenwart Nachteile und
möchte in der Zukunft etwas finden,
was mir Vorteile verschafft, also habe ein Ziel
in der Zukunft und dann wird
man über vier Fragen dahin geführt,
wie man das denn erreicht, denn du hast
eben schon das Umsetzen erwähnt.
Wir sehen mehrere
Schwierigkeiten bei den Zielen
oder den Vorsätzen. Das erste,
was man vermeiden sollte, ist, dass
man sich vornimmt, Ziele zu besprechen
und es nicht macht. Also da sind wir
schon beim ersten Umsetzen, dass
man sich überhaupt wirklich zusammensetzt,
den Rahmen findet,
meinetwegen auch einen Termin dafür macht,
dass man eben wirklich über seine Ziele
und Wünsche, Bedürfnisse
fürs nächste Jahr spricht.
Dann natürlich reicht es nicht,
sich das Ganze auszudenken.
Ein ganz entscheidender Faktor ist das
Aufschreiben. Da haben wir ja nochmal drin,
das Aufschreiben. Wir machen immer so ein Vision Board,
wir haben so ein großes
Blatt, wo wir alles
raufschreiben.
DIN A3 ist das genau, da schreiben wir alles rauf,
wir sortieren das, aber
wir
umsetzen, wir übertragen daher auch Dinge,
entweder wenn es unternehmerische Ziele
sind in unsere To-Do-Apps und so weiter.
Das heißt, wir gehen die nächsten
Steps, das Ganze auch umzusetzen.
Weil die entscheidende Frage ist ja immer,
was kann ich tun,
lernen, verändern, damit
die Ziele erreicht werden? Und da
steckt eben ein Tun, ein Umsetzen
drin, ein Lernen. Ich hatte
gerade jemanden im Coaching,
der sagte immer, ja, ich, ich,
nee, es geht nicht, nein, es geht nicht, nein, es geht nicht.
Der wusste nicht, was zu tun war.
Um etwas umzusetzen. Das heißt,
wenn ich nicht weiß, was zu tun ist,
weil mir die Lösung nicht einfällt, weil ich
alles schon probiert habe, aber es nicht
klappt, dann komme ich zum Lernen zurück.
Dann muss ich jemanden
finden, der das, was ich mir wünsche,
schon erreicht hat. Das heißt, wenn dein
Ziel wäre, Marathon nächstes Jahr zu laufen
und du kriegst das alles nicht richtig
hin, du hast so
viele Schmerzen beim Laufen oder
das klappt nicht, das klappt nicht, du
kriegst dich nicht motiviert, dann
wäre der nächste Schritt, jemanden zu finden,
der einen Marathon
erfolgreich gelaufen ist
und den zu fragen, wie hast
denn das gemacht? Und dann
erzählt der dir, wie er es gemacht hat. Hat
Tipps und das sind Abkürzungen,
die du dir damit reinholst. Du
schaffst dir Abkürzungen, indem du dir
Wissen, Umsetzungskompetenz
von Menschen reinholst,
die das schon geschafft haben.
Und
verändern wäre irgendwie
vielleicht eben, was du vorhin
gesagt hast, so Routinen sich anzuschauen,
zu gucken, wie passt das ins Leben. Also
ich muss ja vielleicht etwas verändern, weil
für einen Marathon, also wenn man
innerhalb eines Jahres, ich stelle mir vor,
also wenn man sich das jetzt vornimmt,
bei unserem Status
gerade, würde ich sagen,
Quartal 4 ist vielleicht irgendwie
einigermaßen realistisch, da hinzukommen.
Und dann braucht man bestimmt,
ich weiß es aber nicht, deswegen, ich müsste da auch
lernen und ich würde auch erstmal
einen Sporttrainer oder einen Marathonläufer
fragen wollen,
so aktuell schaffen wir so und so viel,
was glaubst du, was ist
realistisch, wie viel Training und welches Training
müsste man überhaupt machen, um das
vielleicht in Q4 zu schaffen,
weil es soll ja stimmig bleiben. Ich möchte nicht
anfangen, jeden Tag nur noch zu laufen
und damit irgendwie andere
Lebensbereiche
durcheinander zu wirbeln, sondern das
soll, das ist die Veränderung, sich
stimmig in unseren Lebensalltag
integrieren lassen.
Das Schöne bei diesem Notieren oder Aufschreiben ist ja
auch immer die Verbindlichkeit dadurch, die
entsteht, dass man etwas notiert, aber
was ich auch mega spannend finde, ist,
dass man
auch im besten
Fall das von den letzten Jahren auch noch hat.
Total, das schauen wir uns im
ersten Step immer an. Das ist nicht so spannend immer,
einfach auch so zu sehen,
was hat man damals für Ziele
gehabt vor zwei, drei Jahren,
die sind manchmal schon so weit weg gefühlt
von einem und was
hat man erfüllt, aber auch
von welchen Zielen hat man sich innerhalb
des Jahres auch verabschiedet, weil sie
vor allem nicht mehr stimmig waren.
Was hat sich von alleine vielleicht
auch aufgelöst, wo man gesagt hat, okay,
das lassen wir mal bis Mitte des Jahres. Ich finde
zum Beispiel ganz häufig auch Ziele bei Kindern,
also auch Kleinigkeiten, wo man sagt,
Mensch, ich weiß, wir hatten ja vor ein paar Jahren
auch mal das Ziel, so Schlafroutinen
anzugehen nochmal,
nochmal Veränderungen reinzubringen
und da waren auch, weiß ich noch, ein, zwei Sachen dabei, die haben
sich im Laufe des ersten Quartals
dann vor allem mal erledigt, weil
sie sich dann selbst verändert haben.
Es ist immer spannend zu sehen, wie das Leben im Wandel
ist und was man auch schon alles
geschafft hat. Das macht ja auch manchmal auch ein
gutes Gefühl, ne?
Ja, also einmal die Stimmigkeit,
es können aber auch Umstände sein, die sich
verändern, also gerade wenn man sich überlegt,
man hat sich Silvester
2019 hingesetzt und
macht Ziele für 2020
und auf einmal heißt das ab März
Lockdown, ja, da ist auf einmal
etwas anders, dann kann ich nicht krampfhaft
an meinen Zielen festhalten.
Das macht mich unglücklich, sondern
dann gilt es eben, diese zu überprüfen
und nochmal für eine neue
Stimmigkeit zu sorgen, die zu verändern,
nochmal neu drauf zu gucken,
was kann ich wieder jetzt in dieser neuen
Situation tun, lernen, verändern,
damit ich die einhalten kann oder so dicht wie möglich
herankomme und
das dann entsprechend umbaue.
Und vor allen Dingen ist es total spannend,
eben zu schauen, weil man häufig
blicken Menschen zurück,
das betrifft vor allen Dingen Menschen,
die jetzt nicht das größte Selbstwertgefühl
oder Selbstbewusstsein haben und
sich immer fragen, ja, was habe ich schon erreicht
und naja,
wenn man dann mal drei, vier, fünf Jahre
zurückblickt und schaut,
was hat man erreicht, wo stand man dort,
welche Ziele hat man schon erfüllt,
wo steht man heute, dann werden
viele merken, dass da doch einiges
in der Zeit passiert ist und dass man in vier,
fünf, sechs, sieben Jahren viel, viel mehr
geschafft hat, als man eigentlich dachte
und sich dadurch auch nochmal innerlich
bestärkt und sieht, wow,
da ist ja doch einiges drin,
aber auch eben bei den Zielen
realistisch schaut, muss ich
das jetzt wirklich im nächsten Jahr schon schaffen,
oder ist das was, was ich auch schieben und verteilen
kann, ja, genau.
Ja, das zu den Zielen,
also
setzt euch zwischen den Feiertagen hin
oder an Silvester,
macht euch ein,
bereitet euch mit einem großen Blatt Papier
vor, eure Ziele zu
visualisieren, aufzuschreiben, zu
sortieren, priorisieren und
wenn ihr sie gesetzt habt,
dann sorgt auch dafür, dass sie in eure
To-Do-Apps hineinwandern,
dass ihr sie irgendwo sichtbar aufhängt,
dass ihr darüber
sprecht, euch austauscht
und ja, auch ins
Umsetzen kommt, denn das ist das
Entscheidende und formt eben
Ziele, die für euch wirklich stimmig sind,
geht nicht zu radikal vor,
auch das Radikale ist häufig
ein Schritt, der eben ein Ziel
torpediert, also wenn ich mir vornehme,
von heute auf morgen mit dem Rauchen
aufzuhören, ist dieser Step zu
sagen, ab Neujahr rauche
ich nicht mehr häufig zu radikal,
schaut, ob ihr die richtige Ebene erwischt,
also liegt da nicht vielleicht was anderes
dahinter, warum ihr auf einmal
zu viel Schokolade esst, ist da Stress im Job,
dann schaut, dass euer Ziel ist,
weniger Stress im Job, dann braucht ihr automatisch
weniger Schokolade, solche Themen
euch anzugucken und zu schauen, was
liegt da wirklich dahinter, was
löst diesen Wunsch eigentlich aus.
Okay,
dann hören wir uns wieder in der nächsten
Folge. Bis zum nächsten Mal.
Bis dann.
Musik
Podcast Summary
Key Points:
Neujahrsvorsätze werden häufig nicht eingehalten, weil sie unrealistisch oder übermäßig ambitioniert sind und keine langfristige Motivation schaffen.
Stimmige Ziele erfordern, dass sie mit dem persönlichen und familiären Bauchgefühl übereinstimmen und emotionale Grenzen respektieren.
Paare sollten gemeinsame Ziele setzen, aber auch individuelle Ziele für sich und als Familie definieren, um Abwehr und Konflikte zu vermeiden.
Es ist entscheidend, sich tatsächlich zu treffen, Ziele zu diskutieren und aufzuschreiben, damit sie concretisiert, verbindlich und umsetzbar werden.
Die Umsetzung erfordert nicht nur Planung, sondern auch Lernen von Erfolgsbeispielen, Veränderung von Routinen und Reflektion über Lebenssituationen.
Ziele sollten realistisch und nachhaltig sein, um Stress zu vermeiden und das Leben nicht zu überlasten.
Veränderungen im Alltag – wie Lockdown oder andere Umstände – müssen berücksichtigt werden, um stimmige Ziele anzupassen.
Eine Nachsicht gegenüber vergangenen Zielen und Erfolgen stärkt das Selbstwertgefühl und zeigt, wie viel erreicht wurde.
Summary:
Neujahrsvorsätze sind oft erfolglos, weil sie unrealistisch, übermäßig ambitioniert oder nicht mit dem persönlichen Lebensgefühl vereinbar sind. Stattdessen sollten Paare gemeinsame und individuelle Ziele setzen, die stimmig und realistisch sind. Der Fokus liegt nicht nur auf der Formulierung, sondern auf der konkreten Umsetzung: Dazu gehören gesetzte Ziele auf Papier, gemeinsame Diskussionen, die Integration in To-Do-Apps und regelmäßige Reflexion.
Wichtige Faktoren sind auch die Betrachtung von Lebensveränderungen, wie etwa Lockdowns, und das Verständnis hinter Wünschen, z. B. durch Stress oder Lebensbedingungen.
Durch die Nachsicht gegenüber vergangenen Zielen gewinnt man ein tieferes Verständnis für eigene Fortschritte. Ein zentrales Ziel ist es, Ziele nicht radikal zu ändern, sondern langfristig und mit Respekt für das eigene und partnerschaftliches Wohlbefinden zu gestalten. Die Lösung liegt also nicht in neuen Zielen, sondern in der stimmigen, nachhaltigen und gemeinsamen Entwicklung.
FAQs
Weil sie oft unrealistisch formuliert sind und ohne konkrete Umsetzungspläne bleiben. Außerdem fehlt oft die Motivation, Disziplin und das Gefühl, dass die Ziele tatsächlich zu erreichen sind.
Durch gemeinsame, stimmige Ziele, die für beide Partner sinnvoll und erreichbar sind. Es ist wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen und die eigenen Bedürfnisse respektvoll zu berücksichtigen.
Die Stimmigkeit der Ziele mit dem eigenen inneren Gefühl. Wenn etwas ein Bauchgefühl hervorruft, ist es möglicherweise nicht stimmig und muss überdacht werden.
Es schafft Verbindlichkeit, hilft beim Sortieren und Priorisieren und gibt ein klares Bild davon, was man erreichen möchte. Außerdem wird durch das Aufschreiben das Umsetzen leichter.
Ja, es ist sinnvoll, Ziele zu setzen, ohne dass man sie sofort umsetzt. Man kann sie als Vision Board nutzen und schrittweise aufnehmen, um sie in den Alltag zu integrieren.
Um zu erkennen, was bereits erreicht wurde und was sich im Laufe der Zeit verändert hat. Das fördert Selbstwertgefühl und hilft, eine realistische Perspektive auf die Zukunft zu entwickeln.
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