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Neujahrsvorsätze für Paare: So bleiben eure Ziele nicht nur leere Versprechen!

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Neujahrsvorsätze für Paare: So bleiben eure Ziele nicht nur leere Versprechen!

Neujahrsvorsätze sind oft erfolglos, weil sie unrealistisch, übermäßig ambitioniert oder nicht mit dem persönlichen Lebensgefühl vereinbar sind. Stattdessen sollten Paare gemeinsame und individuelle Ziele setzen, die stimmig und realistisch sind. Der Fokus liegt nicht nur auf der Formulierung, sondern auf der konkreten Umsetzung: Dazu gehören gesetzte Ziele auf Papier, gemeinsame Diskussionen, die Integration in To-Do-Apps und regelmäßige Reflexion. Wichtige Faktoren sind auch die Betrachtung von Lebensveränderungen, wie etwa Lockdowns, und das Verständnis hinter Wünschen, z. B. durch Stress oder Lebensbedingungen. Durch die Nachsicht gegenüber vergangenen Zielen gewinnt man ein tieferes Verständnis für eigene Fortschritte. Ein zentrales Ziel ist es, Ziele nicht radikal zu ändern, sondern langfristig und mit Respekt für das eigene und partnerschaftliches Wohlbefinden zu gestalten. Die Lösung liegt also nicht in neuen Zielen, sondern in der stimmigen, nachhaltigen und gemeinsamen Entwicklung.

Transcription

4828 Words, 28780 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Podcast-Folge bei den Lebensidealisten. In dieser Folge geht es um Neujahrsvorsätze für Paare. Darum solltet ihr euch unbedingt Ziele setzen und so erreicht ihr eure Ziele auch wirklich. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise, hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung oder helfen euch dabei, gar nicht erst in die Krise hinein zu geraten. Ja, vorab vielleicht, wenn einige sich wundern, also das ist nicht meine normale Stimmfarbe. Irgendwie immer, wenn wir Podcast aufnehmen, bin ich erkältet. Also diese raue Stimme begleitet mich immer in den Podcast-Folgen. Aber so ist das zu dieser Jahreszeit. Das sind die Kindergarten-Killer-Viren, die sich immer gerne bei mir ansammeln. Aber wir schauen einfach mal, wie weit meine Stimme reicht. Jahreswechsel. Der wird ja häufig auch genutzt. Um das Jahr erstmal zu reflektieren. Wie ist es gelaufen? Was ist passiert? Aber auch gerne dafür, neue Ziele zu setzen. Typisches Ziel ist ja irgendwie zu sagen, ja, ich melde mich jetzt beim Sport an. Ab 1.1. geht meine Idee los. Ich möchte so und so einen Lebensstil haben. Da gibt es ja ganz verschiedene Ansätze. Und irgendwie hat das ja, glaube ich, auch viel mit diesem Datum zu tun. Also dieses alte Jahr geht vorbei. Ein neues Jahr beginnt. Das ist so wie der. Ich habe letztens gelesen, dass zum Beispiel ganz viele Routinen immer an einem Montag angefangen werden. Weil Leute das Gefühl haben, die neue Woche fängt an. Man hat einmal resettet. Und ich glaube, das ist so der größte Reset, den wir ja im Jahr haben. Dieser Jahreswechsel in ein neues Jahr rein. Ja, da sind wir, glaube ich, auch direkt schon beim Problem angekommen. Denn das ist, glaube ich, einfach zwar ein gefühlter Wechsel. Aber es hat sich ja ansonsten in meinem Leben nichts verändert. Naja, die Jahreszahl, ne? Ja, es steht neues Jahr davor. Ne, das ist genauso wie, wenn man zum Geburtstag gefragt wird. Und wie fühlst du dich jetzt? Dann, ja, so wie gestern. Also es ist ja nur ein Datum, wo sich irgendwie dann irgendeine Zahl verändert. Aber ich fühle mich ja deswegen nicht anders als gestern. Und das ist, glaube ich, bei den Montagsroutinen zu starten, kann man gut machen. Ist da sicherlich sinnvoll. Kann man aber auch mittendrin. Da braucht man sich nicht von abhalten lassen. Und Silvester. Silvester auch, ne? Das ist natürlich ein guter Punkt, um sich über das vergangene Jahr und das nächste Jahr und die Ziele Gedanken zu machen. Aber man sollte eben auch bedenken, dass eben es hat sich nichts verändert. Man braucht immer noch Motivation, Antrieb, Begeisterung, Disziplin, um das durchzuziehen. Das neue Jahr ändert nicht so wahnsinnig viel. Außer, dass es eben ein guter Punkt ist, um zu starten. Man könnte aber auch genauso gut sagen, ja Mensch, wir nehmen jetzt das Datum Sommeranfang. Und da verändert man was. Oder wir nehmen. Oder wir nehmen Winteranfang oder was auch immer. Man kann sich eigentlich jeden möglichen Zeitpunkt aussuchen, etwas zu verändern. Genau. Und das Problem ja eigentlich bei Neujahrsvorsätzen ist ja, dass sie selten eingehalten werden. Also, dass man häufig so das Gefühl hat, bei sich selbst vielleicht auch schon mal gemacht hat, die Erfahrung oder bei anderen sieht, dass so ein Neujahrsvorsatz immer so vier bis sechs Wochen meistens anhält. Manchmal auch kürzer, je nachdem. Und dann bricht man wieder aus dieser neu gewonnenen Routine. Die so häufig ist, dann aus. Ja. Und dann kommt natürlich als erstes so ein Gefühl von Enttäuschung, ein Gefühl von Versagen. Man hat ja auch immer so ein bisschen. Ich finde, es ist ja nicht nur ein Vorsatz. Und diesen Vorsatz ist ja auch immer irgendwie so eine Geschichte, wie man sein möchte, wie das Leben sein soll. Und deswegen, glaube ich, ist man ja auch getäuscht, fühlt man sich häufig, dass man das nicht hinbekommen hat. Und das macht natürlich ein extrem ungutes Gefühl bei vielen Menschen. Wut ist auch so ein typisches Gefühl. Wut und Traurigkeit. Wut und Traurigkeit. Das war das nicht. Was man sich doch eigentlich so sehr wünscht oder vorgenommen hat. Ja, man hat gerade irgendeinen Ist-Zustand und einen Wunsch-Zustand, wo man gerne hin möchte. Und ich glaube, das wird häufig einfach nur zu platt behandelt, das Thema. Dass man sich einfach irgendeinen Neujahrsvorsatz macht. Und der ist dann vielleicht auch so ein bisschen lustig formuliert. Aber man muss ja auch sagen, ich glaube, viele haben da auch auf der einen Seite resigniert und machen gar keine Neujahrsvorsätze mehr. Weil sie sagen, man hält sich eh nicht dran. Aber auch das Umfeld spiegelt einen das ja recht pessimistisch wieder und sagt, was ist denn dein Neujahrsvorsatz? Das ist ja schon die Frage, ist ja schon so häufig formuliert von wegen, was hast du dir ausgedacht, was du eh nicht einhalten wirst. Also da sind ja wenige, die ganz optimistisch motiviert fragen, hey, was hast du dir denn fürs neue Jahr für Ziele gesetzt? Und ich glaube, das würde ich dann auch. Wenn wir jetzt schon, wollen wir schon Richtung Lösung gleich sprechen? Ja, also ich würde nochmal den Aspekt. Weil ich glaube, die Probleme kennen glaube ich alle und die Folgen, oder? Aber was ich nochmal mit reinbringen wollte, ist, dass es ja auch oftmals in der Partnerschaft so ist. Also dass zum Beispiel in der Partnerschaft vielleicht der eine dann Vorsätze hat und der andere sagt, ja, warten wir mal ab, mal gucken, ob du es schaffen wirst. Also dass das auch dann zum Konfliktthema wirklich werden kann. Also nicht nur bei Freunden, Bekannten, sondern einfach auch, typisches Beispiel ist vielleicht das Thema abnehmen oder nicht rauchen oder so. Dass wenn einer dann motiviert ist, der andere. Dass der andere das gar nicht anerkennen möchte und dann sagt, ja, das hast du schon dreimal versucht. Also die sind das lächerliche Ziehen, ne? Also die resignieren auch schon innerhalb der Beziehung. Genau. Ja, führt natürlich auch dazu, dass ich nicht gerade Lust drauf bekomme, neue Ziele mir zu setzen und auch nicht so viel Lust bekomme, die mit meiner Partnerin zu teilen oder mit meinem Partner, wenn ich da auch nicht auf die Unterstützung hoffen kann, so, ne? Oder man hat zusammen ein Ziel, man sagt, man macht zusammen Sport. Und dann kann das ja auch sein, dass der Partner dann vielleicht enttäuscht ist, ne? Dass man denkt so, oh, halte ich das durch und es kommt zum Streit, weil der Partner sagt, ja, in Woche fünf, ich gehe wieder zum Fitnessstudio oder ich gehe wieder laufen und der andere sagt so, ne, das war doch, also habe ich mir doch anders vorgestellt oder. Da kommen wir jetzt ja eigentlich auch schon zu dem spannenden Teil, ne? Wie so das Problematische ist. Ja, wir haben nochmal einen Blogbeitrag für euch fertig gemacht, die Top 10 Neujahrsvorsätze für Paare. So erreicht ihr eure Ziele wirklich. Und da gehen wir nochmal intensiv auf das Thema. Und erklären, warum Vorsätze manchmal nicht eingehalten werden können, welche Tipps helfen, Neujahrsvorsätze zu erfüllen und welche Vorsätze ihr euch als Paar machen könnt. Und ja, solltet ihr merken, dass irgendwie eure Ziele nicht so übereinstimmen oder ihr gar nicht mehr so die Haltung zueinander habt, euch Ziele gemeinsam zu setzen, dann meldet euch gerne für das telefonische Erstgespräch bei uns an und ja, schaut doch mal ganz unverbindlich, ob das mit uns matcht und ihr euch von uns coachen lasst. Ja, Lösung. Wie geht man damit um? Also ich glaube, das Erste ist überhaupt mal, sich einen richtigen Rahmen zu schaffen und sich vernünftig über Ziele auszutauschen. Ich würde auch gar nicht den Begriff Neujahrsvorsätze nutzen, weil der, glaube ich, bei vielen einfach schon so negativ behaftet ist, sondern ich würde tatsächlich darüber sprechen, sich Ziele fürs nächste Jahr zu setzen. Sich gemeinsame Ziele zu setzen, auch einzelne Ziele. Und würde die auch splitten in drei Bereiche. Einmal Ziele für mich selbst alleine, Ziele für uns als Paar und Ziele für uns als Familie. Und das gilt natürlich einzeln auch für dich oder für die Kinder, wenn sie groß genug sind, dass die sich auch überlegen können, was wünschen die sich denn fürs neue Jahr an Zielen. Und da habe ich so ein bisschen an das Buch gedacht, The Big Five for Life, wo man sich auf fünf große Lebensziele setzt. Und dann anders als in unserer. typischen Mentalität nicht sagt, dann arbeite ich jetzt, bis ich 67 bin und dann habe ich Zeit, diese fünf Ziele zu erreichen, sondern sagt, ab dem Moment, wo für mich eines dieser fünf Ziele schon feststeht oder alle fünf feststehen, aber sobald ich ein Ziel für mich definiert habe, was zu meinem Big Five for Life gehört, versuche ich jeden Tag ein Stück weit näher an dieses Ziel zu kommen. Und das ist, glaube ich, etwas, was man eben auch fürs Jahr übertragen kann. Big Five for the Next Year oder sowas, wo man dann sagt, ich finde die und versuche dann auch jeden Tag ein Stück weit an sie heranzukommen, schaue zwischendurch mal auf meine Formulierung, auf das, was ich mir da ausgedacht habe und schaue, dass ich diese entsprechend erreiche und dichter herankomme und kann das vielleicht sogar mit einem Erfolgsjournal verbinden. Da haben wir ja auch schon Folgen zugemacht und einige auch im Blog empfohlen. Dass man einfach schaut, wie bin ich bei meinen Zielen davor, wofür bin ich dankbar und so weiter, um sich da jeden Tag mit drei bis sechs Minuten drauf zu fokussieren. Genau, also als erstes, glaube ich, ist es wichtig, dass man sich realistische Ziele setzt, also Ziele, die wirklich für einen auch erfüllbar sind. Also ich finde, man macht sich häufig auch viel zu große Ziele. Einen viel zu kurzen Zeitraum. Ich finde es gut, wenn man große Ziele hat, aber manchmal, um die eigene Zufriedenheit zu erreichen, sind es vor allem die kleinen Ziele im Alltag, die auch einen weiterbringen oder die einen Mehrwert für einen haben, auf die man vielleicht gar nicht so kommt oder gar nicht so guckt, wenn man so an Ziele denkt. Deswegen, wie du schon sagst, da können wir ja vielleicht auch mal so ein bisschen erzählen, wie wir das immer machen. Bei uns ist es meistens, dass wir das direkt an Silvester machen. Also an dem. Tag, meistens an den Abend, je nachdem, ob man mit anderen feiert oder nicht oder einen Abend vorher, dass wir uns zusammensetzen und uns einen Plan fürs nächste Jahr machen und in der Unterteilung, wie du sagst, dass man einmal für sich als Einzelperson das macht, dann als Paar, also wir beide und dann noch mit unserem Sohn dann als Familie. Es ist dann noch so klein, dass wir natürlich noch nicht einbeziehen, was seine Ziele sind, aber dass wir einfach, wir beide sozusagen reflektieren, was unsere Ziele als Familie wären. Und wir ihn einfach und seine Bedürfnisse mit integrieren. Genau. Und dann haben wir ja noch einen vierten Punkt bei uns mit drin, das sind dann eben die Lebensidealisten, was haben wir eben auch noch da für unternehmerische Ziele, die führen wir eben auch nochmal mit auf. Genau. Ja, ich glaube bei den Zielen, da ist es immer so, dass man überschätzt, was man in einem Jahr schaffen kann und unterschätzt, was man so in fünf, sechs, sieben Jahren schaffen kann. Und es ist auch wichtig, sich nicht zu viele Ziele zu setzen, sodass man auch im Privatleben neben der Arbeit nicht das Gefühl hat, man rennt nur einer Ziel- und To-Do-List hinterher. Das hat man eben im Unternehmen oder im Beruf schon. Das heißt, das sollte schon etwas sein, was einen nicht unter Stress, unter Druck setzt. Das darf vielleicht, wenn man möchte, herausfordernd sein, darf mit Abenteuern verbunden sein, mit Lebensmomenten verbunden sein, aber sollte einen jetzt auch nicht negativ stressen, sodass man durchs ganze Jahr hetzt und zwangs. und gefühlt fremdgesteuert von einer Zielliste sein Leben gestaltet. Aber es sollte ja schon so sein, dass man sich herausfordert, selbst, aber auch die Partnerschaft vielleicht. Das wäre ja so der nächste Schritt, dass man sagt, okay, man versucht, die eigenen Ziele mit Vision des Partners zu verbinden. Also, dass man nicht sozusagen drei Zettel da liegen hat und sagt, ja, das ist mein Ding, das ist unser Ding, das ist halt für mich. Das kann ja auch total konträr sein, was für Ziele man hat. Dass du andere Ziele hast, vielleicht wie ich sie für mich selber habe und dass man aber schaut, dass man eine Verbundenheit schafft zwischen den Zielen. Also, dass man den anderen das nicht nur mitteilt und sagt, ah, okay, das und das ist mein Ziel, ne, nimm das mal an, sondern sagt, okay, was ist mein Ziel, was ist dein Ziel? Weil ganz oft ist ja so, dass sich darin auch eine Verbundenheit finden lässt, dass vielleicht ähnliche Ziele sind oder dass man darüber spricht, wie man sich denn unterstützen könnte, um diese Ziele zu erreichen. Wird ja häufig auch gebraucht, sei es Zeit, sei es irgendwelche anderen Ressourcen, die freigesetzt werden müssen, dass diese Ziele dadurch auch realistischer werden, aber man als Paar auch das geführt, man hat eigene Ziele, aber es ist trotzdem eine Teamsache, auch ein bisschen dieses Ziel zu erreichen. Nehmen wir mal so ein Ziel wie einer von uns zählte, Marathon zu laufen. Dann ist das, muss es ja nicht sein, dass der andere auch mitläuft, weil wenn das gar nicht, das Ziel ist, sondern zu sagen, okay, dass man ins Gespräch kommt, wie hast du dir das vorgestellt, welchen Zeitpunkt, was glaubst du, wie viel müsste man dafür trainieren, wie viel Zeit brauchst du, wie können wir uns einbinden in unseren Alltag, was wäre dir wichtig, brauchst du dafür noch Ausstattung, also dass das ein bisschen runterbricht und zusammen daran arbeitet, dieses Ziel zu erreichen, aber auch ganz klar natürlich dann merkt, wo sind Grenzen, also sind diese Ziele wirklich stimmig, also auch mal sozusagen, was ich, wenn es ein Marathon auf Hawaii ist, zu sagen, ja, finde ich schön, dass du es machen willst, aber irgendwie macht das bei mir gerade total Bauchschmerzen, dieses Ziel, weil das würde die und die Konsequenzen mit sich bringen, müssten wir nochmal drüber sprechen. Da bist du bei unserem nächsten Punkt angekommen, dass jeder eben stimmige Ziele für sich findet. Stimmig heißt für uns ja immer, dass unser Basisgefühl, manche sagen auch Bauchgefühl, mit dem Denkgefühl übereinstimmt, also wenn ich mir dieses Ziel vorstelle und irgendetwas wehrt sich in mir, dann passt da was noch nicht. Dann wäre es vielleicht wichtig, da nochmal hinzuschauen, dann geht es eben nicht darum, mit dem Denken, dieses komische Gefühl, was aufkommt, wegzuargumentieren, warum das falsch liegt, sondern sich selbst die Frage zu stellen und das ist eben für Ziele immer eine ganz wichtige Frage, was kann ich tun, lernen und verändern, damit es stimmig wird, damit es passt. Das gilt für mich, das gilt aber auch für uns als Paar und als Familie, also wie du schon sagst, es kann ja immer einen unstimmigen Anteil auch geben, dann ist immer die Frage, was können wir tun, lernen, verändern, damit das für uns alle stimmig wird, denn im Mindestmaß brauchen wir ja für die Ziele des anderen eine Toleranz, dass wir das tolerieren können, im besten Fall können wir unterstützen und noch schöner ist es, wenn es sogar ein gemeinsames Ziel wird, aber das Mindestmaß ist eben Toleranz und auch eine Stimmigkeit beim anderen. Genau, das wäre jetzt vielleicht mal eine Frage, das hatte ich im Coaching auch, so deine Meinung mal dazu, da hatte mich jemand gefragt, ist das denn immer wichtig, dass man gemeinsame Ziele hat, zusammen als Paar? Ja, ich würde sagen, das ist wichtig, es gibt einen gewissen Rahmen für jedes Paar, der immer unterschiedlich ist, von Zielen, die gemeinsam sein sollten und Zielen, die einzeln sein sollten, genauso wie Werte in einem gewissen Rahmen, Überschneidungen haben sollten, Interessensgebiete und so weiter, sodass man einen Bereich hat, über den man sich gut austauschen kann, Bereiche hat, die jeder einzeln hat und im besten Fall findet man die Bereiche, die jeder Einzelner hat, trotzdem einigermaßen spannend oder aber kann sie zumindest tolerieren, wenn dazu keine Fragen gestellt werden oder so, also es gibt jetzt ein Beispiel, was du tolerierst, was dich nicht interessiert, ist zum Beispiel, dass ich Snooker oder Billard spiele, das heißt, oder auch, dass ich mal im Fernsehen schaue, wenn dort gerade irgendeine Championship läuft, aber ich erwarte nicht, dass du mitguckst, ich erwarte nicht, dass du Fragen stellst, weil ich weiß, das ist nicht dein Bereich, aber es stört dich auch nicht und ich passe auf, dass das eben nicht in einem Maße geguckt oder gespielt wird, sodass es unsere Familie stört, also wenn ich jetzt fünfmal die Woche trainieren gehen würde und sonntags noch Spiele hätte, dann wird das wahrscheinlich unstimmig werden, so dann geht das in einen roten Bereich hinein und darum geht es halt immer und dann gibt es eben auch Ziele, wie jetzt zum Beispiel haben wir häufig das Thema Reisen als gemeinsame Ziele, die halt übereinstimmen. Schwierig wird es eben, wenn man keine gemeinsamen Ziele hat, weil ab dem Moment, wo man gar keine gemeinsamen Ziele hat, beschreiben Paare halt regelmäßig, dass man nebeneinander herläuft oder lebt. Dann fehlen einfach wirklich die Gemeinsamkeiten, an einem Strang zu ziehen, Dinge gemeinsam zu erleben, wenn Paare an unterschiedlichen Orten Urlaub machen, unterschiedliche Hobbys haben, die Hobbys des anderen, die Urlaubsorte des anderen einen nicht mehr interessieren, dann wird es eben schwierig. Ja, oder am nächsten Schritt noch schlimmer, wenn man das dem anderen schlecht macht oder lächerlich macht. Also dann finde ich, das ist ja schon eine Form von, so weit weg von Toleranz, dass es den anderen natürlich dann stark verletzen kann. Ja, oder pauschal Sachen komplett ausschließt. Also ich hatte das im Coaching da, hat die Frau sich gewünscht, mal eine Insel zu bereisen und der Mann hat gesagt, auf gar keinen Fall. Warum? Es war für ihn eine Partyinsel, passte nicht in sein Leben, hat da irgendwann mal eine Überzeugung darüber gebildet, wie die Menschen dort sind, wie man dort Urlaub macht, was für ein Typ Mensch man ist, der dort hinfährt und er hat gesagt, das ist er nicht, das passt für ihn nicht. Aber über die Jahrzehnte hat sich auf der einen Seite die Insel gewandelt und auf der anderen Seite kann man ja auch mal gemeinsam einfach drauf schauen, also dass man nicht sofort sagt, nein, sondern eben wieder da schaut, oh, ist für mich unstimmig, ich möchte eigentlich nicht auf die Insel. Aber lass uns mal gucken, was können wir tun, lernen, verändern, damit das stimmig werden kann. Es muss ja nicht immer stimmig werden, aber dass man zumindest mal anfängt, darüber zu sprechen, sich austauscht und so weiter und dann eben zu diesen gemeinsamen Zielen dann auch findet. Da erinnere ich mich gerade an eine Situation, wir waren letzte Woche im Reisebüro zusammen und da hat der Berater uns eine Tour mit einem Schiff vorgeschlagen. Und das fand ich ganz spannend, weil wir haben darüber, also über eine Schiffstour jetzt gar nicht so gesprochen, zusammen als paar Mal, so wirklich, aber wir haben über manche Orte schon mal gesprochen, die wir interessant finden, die wir gerne irgendwann in unserem Leben mal gesehen hätten und genau in dieser Tour, die er uns vor einmal vorgeschlagen hat, waren zwei Orte dabei, an die man hält, die bei uns beiden auf der Liste standen. Und das fand ich ganz lustig, weil in dem Moment, als ich diese Route gesehen habe, dachte ich, so macht es bei mir ein absolut stimmiges Gefühl, weil diese zwei Orte dabei waren. Und in dem Moment, als ich anguckte und dachte so, ja, cool, diese zwei Orte, das hatten wir beide auf unserer Liste stehen, das ist genau das, was uns eigentlich gefällt. Und das finde ich immer ganz schön, dass man, wenn man mal über Sachen spricht, man muss es ja nicht gleich immer umsetzen. Also, das heißt ja nicht, dass man jetzt nächstes Jahr, wenn man etwas Interessantes findet, da hinreisen muss oder, aber man hat das ja so im Hinterkopf immer in seinem Leben. Und man nimmt ja auch ein Gefühl von Verbundenheit dazu wahr, wenn man sagt, ja, stimmt, das würde mich auch interessieren. Und wenn das dann eintritt, macht das, finde ich, auch einfach mal ein extrem gutes Gefühl. Wiederum gab es ein anderes Ziel, was wir vorher in der E-Mail als Wunsch formuliert haben, wo er uns aufklärte und einfach nochmal seine Erfahrung beim Reisen mit Kindern schilderte, fragte, was für ein Typ Kind unser Sohn ist. Und wir dann zu dem Ergebnis kamen, dass es jetzt gerade unstimmig ist, dorthin zu reisen, sondern dass etwas ist, was wir wahrscheinlich drei, vier, Jahre verschieben werden, damit auch alle drei, also wir alle drei das genießen können und das eben auch nicht als Stress empfinden, sondern das auch als Lebensmoment empfinden können. Ja, für Stimmig-Unstimmig und Entscheidung treffen haben wir ja auch nochmal in unserem kostenlosen 5x5-Kurs das Video Öko-Check und das passt da eigentlich ganz genau hin. Das zeigt, wie man Entscheidungen stimmig trifft, nämlich auch wie man einen, kann man eben auch für ein Ziel nehmen, weil letztendlich dreht sich der Öko-Check ja darum, ich habe jetzt in der Gegenwart Nachteile und möchte in der Zukunft etwas finden, was mir Vorteile verschafft, also habe ein Ziel in der Zukunft und dann wird man über vier Fragen dahin geführt, wie man das denn erreicht, denn du hast eben schon das Umsetzen erwähnt. Wir sehen mehrere Schwierigkeiten bei den Zielen oder den Vorsätzen. Das erste, was man vermeiden sollte, ist, dass man sich vornimmt, Ziele zu besprechen und es nicht macht. Also da sind wir schon beim ersten Umsetzen, dass man sich überhaupt wirklich zusammensetzt, den Rahmen findet, meinetwegen auch einen Termin dafür macht, dass man eben wirklich über seine Ziele und Wünsche, Bedürfnisse fürs nächste Jahr spricht. Dann natürlich reicht es nicht, sich das Ganze auszudenken. Ein ganz entscheidender Faktor ist das Aufschreiben. Da haben wir ja nochmal drin, das Aufschreiben. Wir machen immer so ein Vision Board, wir haben so ein großes Blatt, wo wir alles raufschreiben. DIN A3 ist das genau, da schreiben wir alles rauf, wir sortieren das, aber wir umsetzen, wir übertragen daher auch Dinge, entweder wenn es unternehmerische Ziele sind in unsere To-Do-Apps und so weiter. Das heißt, wir gehen die nächsten Steps, das Ganze auch umzusetzen. Weil die entscheidende Frage ist ja immer, was kann ich tun, lernen, verändern, damit die Ziele erreicht werden? Und da steckt eben ein Tun, ein Umsetzen drin, ein Lernen. Ich hatte gerade jemanden im Coaching, der sagte immer, ja, ich, ich, nee, es geht nicht, nein, es geht nicht, nein, es geht nicht. Der wusste nicht, was zu tun war. Um etwas umzusetzen. Das heißt, wenn ich nicht weiß, was zu tun ist, weil mir die Lösung nicht einfällt, weil ich alles schon probiert habe, aber es nicht klappt, dann komme ich zum Lernen zurück. Dann muss ich jemanden finden, der das, was ich mir wünsche, schon erreicht hat. Das heißt, wenn dein Ziel wäre, Marathon nächstes Jahr zu laufen und du kriegst das alles nicht richtig hin, du hast so viele Schmerzen beim Laufen oder das klappt nicht, das klappt nicht, du kriegst dich nicht motiviert, dann wäre der nächste Schritt, jemanden zu finden, der einen Marathon erfolgreich gelaufen ist und den zu fragen, wie hast denn das gemacht? Und dann erzählt der dir, wie er es gemacht hat. Hat Tipps und das sind Abkürzungen, die du dir damit reinholst. Du schaffst dir Abkürzungen, indem du dir Wissen, Umsetzungskompetenz von Menschen reinholst, die das schon geschafft haben. Und verändern wäre irgendwie vielleicht eben, was du vorhin gesagt hast, so Routinen sich anzuschauen, zu gucken, wie passt das ins Leben. Also ich muss ja vielleicht etwas verändern, weil für einen Marathon, also wenn man innerhalb eines Jahres, ich stelle mir vor, also wenn man sich das jetzt vornimmt, bei unserem Status gerade, würde ich sagen, Quartal 4 ist vielleicht irgendwie einigermaßen realistisch, da hinzukommen. Und dann braucht man bestimmt, ich weiß es aber nicht, deswegen, ich müsste da auch lernen und ich würde auch erstmal einen Sporttrainer oder einen Marathonläufer fragen wollen, so aktuell schaffen wir so und so viel, was glaubst du, was ist realistisch, wie viel Training und welches Training müsste man überhaupt machen, um das vielleicht in Q4 zu schaffen, weil es soll ja stimmig bleiben. Ich möchte nicht anfangen, jeden Tag nur noch zu laufen und damit irgendwie andere Lebensbereiche durcheinander zu wirbeln, sondern das soll, das ist die Veränderung, sich stimmig in unseren Lebensalltag integrieren lassen. Das Schöne bei diesem Notieren oder Aufschreiben ist ja auch immer die Verbindlichkeit dadurch, die entsteht, dass man etwas notiert, aber was ich auch mega spannend finde, ist, dass man auch im besten Fall das von den letzten Jahren auch noch hat. Total, das schauen wir uns im ersten Step immer an. Das ist nicht so spannend immer, einfach auch so zu sehen, was hat man damals für Ziele gehabt vor zwei, drei Jahren, die sind manchmal schon so weit weg gefühlt von einem und was hat man erfüllt, aber auch von welchen Zielen hat man sich innerhalb des Jahres auch verabschiedet, weil sie vor allem nicht mehr stimmig waren. Was hat sich von alleine vielleicht auch aufgelöst, wo man gesagt hat, okay, das lassen wir mal bis Mitte des Jahres. Ich finde zum Beispiel ganz häufig auch Ziele bei Kindern, also auch Kleinigkeiten, wo man sagt, Mensch, ich weiß, wir hatten ja vor ein paar Jahren auch mal das Ziel, so Schlafroutinen anzugehen nochmal, nochmal Veränderungen reinzubringen und da waren auch, weiß ich noch, ein, zwei Sachen dabei, die haben sich im Laufe des ersten Quartals dann vor allem mal erledigt, weil sie sich dann selbst verändert haben. Es ist immer spannend zu sehen, wie das Leben im Wandel ist und was man auch schon alles geschafft hat. Das macht ja auch manchmal auch ein gutes Gefühl, ne? Ja, also einmal die Stimmigkeit, es können aber auch Umstände sein, die sich verändern, also gerade wenn man sich überlegt, man hat sich Silvester 2019 hingesetzt und macht Ziele für 2020 und auf einmal heißt das ab März Lockdown, ja, da ist auf einmal etwas anders, dann kann ich nicht krampfhaft an meinen Zielen festhalten. Das macht mich unglücklich, sondern dann gilt es eben, diese zu überprüfen und nochmal für eine neue Stimmigkeit zu sorgen, die zu verändern, nochmal neu drauf zu gucken, was kann ich wieder jetzt in dieser neuen Situation tun, lernen, verändern, damit ich die einhalten kann oder so dicht wie möglich herankomme und das dann entsprechend umbaue. Und vor allen Dingen ist es total spannend, eben zu schauen, weil man häufig blicken Menschen zurück, das betrifft vor allen Dingen Menschen, die jetzt nicht das größte Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein haben und sich immer fragen, ja, was habe ich schon erreicht und naja, wenn man dann mal drei, vier, fünf Jahre zurückblickt und schaut, was hat man erreicht, wo stand man dort, welche Ziele hat man schon erfüllt, wo steht man heute, dann werden viele merken, dass da doch einiges in der Zeit passiert ist und dass man in vier, fünf, sechs, sieben Jahren viel, viel mehr geschafft hat, als man eigentlich dachte und sich dadurch auch nochmal innerlich bestärkt und sieht, wow, da ist ja doch einiges drin, aber auch eben bei den Zielen realistisch schaut, muss ich das jetzt wirklich im nächsten Jahr schon schaffen, oder ist das was, was ich auch schieben und verteilen kann, ja, genau. Ja, das zu den Zielen, also setzt euch zwischen den Feiertagen hin oder an Silvester, macht euch ein, bereitet euch mit einem großen Blatt Papier vor, eure Ziele zu visualisieren, aufzuschreiben, zu sortieren, priorisieren und wenn ihr sie gesetzt habt, dann sorgt auch dafür, dass sie in eure To-Do-Apps hineinwandern, dass ihr sie irgendwo sichtbar aufhängt, dass ihr darüber sprecht, euch austauscht und ja, auch ins Umsetzen kommt, denn das ist das Entscheidende und formt eben Ziele, die für euch wirklich stimmig sind, geht nicht zu radikal vor, auch das Radikale ist häufig ein Schritt, der eben ein Ziel torpediert, also wenn ich mir vornehme, von heute auf morgen mit dem Rauchen aufzuhören, ist dieser Step zu sagen, ab Neujahr rauche ich nicht mehr häufig zu radikal, schaut, ob ihr die richtige Ebene erwischt, also liegt da nicht vielleicht was anderes dahinter, warum ihr auf einmal zu viel Schokolade esst, ist da Stress im Job, dann schaut, dass euer Ziel ist, weniger Stress im Job, dann braucht ihr automatisch weniger Schokolade, solche Themen euch anzugucken und zu schauen, was liegt da wirklich dahinter, was löst diesen Wunsch eigentlich aus. Okay, dann hören wir uns wieder in der nächsten Folge. Bis zum nächsten Mal. Bis dann. Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Neujahrsvorsätze werden häufig nicht eingehalten, weil sie unrealistisch oder übermäßig ambitioniert sind und keine langfristige Motivation schaffen.
  2. Stimmige Ziele erfordern, dass sie mit dem persönlichen und familiären Bauchgefühl übereinstimmen und emotionale Grenzen respektieren.
  3. Paare sollten gemeinsame Ziele setzen, aber auch individuelle Ziele für sich und als Familie definieren, um Abwehr und Konflikte zu vermeiden.
  4. Es ist entscheidend, sich tatsächlich zu treffen, Ziele zu diskutieren und aufzuschreiben, damit sie concretisiert, verbindlich und umsetzbar werden.
  5. Die Umsetzung erfordert nicht nur Planung, sondern auch Lernen von Erfolgsbeispielen, Veränderung von Routinen und Reflektion über Lebenssituationen.
  6. Ziele sollten realistisch und nachhaltig sein, um Stress zu vermeiden und das Leben nicht zu überlasten.
  7. Veränderungen im Alltag – wie Lockdown oder andere Umstände – müssen berücksichtigt werden, um stimmige Ziele anzupassen.
  8. Eine Nachsicht gegenüber vergangenen Zielen und Erfolgen stärkt das Selbstwertgefühl und zeigt, wie viel erreicht wurde.

Summary:

Neujahrsvorsätze sind oft erfolglos, weil sie unrealistisch, übermäßig ambitioniert oder nicht mit dem persönlichen Lebensgefühl vereinbar sind. Stattdessen sollten Paare gemeinsame und individuelle Ziele setzen, die stimmig und realistisch sind. Der Fokus liegt nicht nur auf der Formulierung, sondern auf der konkreten Umsetzung: Dazu gehören gesetzte Ziele auf Papier, gemeinsame Diskussionen, die Integration in To-Do-Apps und regelmäßige Reflexion.

Wichtige Faktoren sind auch die Betrachtung von Lebensveränderungen, wie etwa Lockdowns, und das Verständnis hinter Wünschen, z. B. durch Stress oder Lebensbedingungen.

Durch die Nachsicht gegenüber vergangenen Zielen gewinnt man ein tieferes Verständnis für eigene Fortschritte. Ein zentrales Ziel ist es, Ziele nicht radikal zu ändern, sondern langfristig und mit Respekt für das eigene und partnerschaftliches Wohlbefinden zu gestalten. Die Lösung liegt also nicht in neuen Zielen, sondern in der stimmigen, nachhaltigen und gemeinsamen Entwicklung.

FAQs

Weil sie oft unrealistisch formuliert sind und ohne konkrete Umsetzungspläne bleiben. Außerdem fehlt oft die Motivation, Disziplin und das Gefühl, dass die Ziele tatsächlich zu erreichen sind.

Durch gemeinsame, stimmige Ziele, die für beide Partner sinnvoll und erreichbar sind. Es ist wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen und die eigenen Bedürfnisse respektvoll zu berücksichtigen.

Die Stimmigkeit der Ziele mit dem eigenen inneren Gefühl. Wenn etwas ein Bauchgefühl hervorruft, ist es möglicherweise nicht stimmig und muss überdacht werden.

Es schafft Verbindlichkeit, hilft beim Sortieren und Priorisieren und gibt ein klares Bild davon, was man erreichen möchte. Außerdem wird durch das Aufschreiben das Umsetzen leichter.

Ja, es ist sinnvoll, Ziele zu setzen, ohne dass man sie sofort umsetzt. Man kann sie als Vision Board nutzen und schrittweise aufnehmen, um sie in den Alltag zu integrieren.

Um zu erkennen, was bereits erreicht wurde und was sich im Laufe der Zeit verändert hat. Das fördert Selbstwertgefühl und hilft, eine realistische Perspektive auf die Zukunft zu entwickeln.

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