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Neues für den Methodenkoffer: Die Ressourcenwaage

28m 18s

Neues für den Methodenkoffer: Die Ressourcenwaage

Die Podcast-Folge der Coaching Band stellt die Ressourcen-Waage vor, eine einfache Visualisierungsmethode nach Franziska Schmalsel. Ziel ist es, mit Klienten deren Kraftquellen zu identifizieren, um Belastungen auszugleichen. Zunächst wird eine Waage auf ein Flipchart oder Whiteboard gezeichnet. Der Klient schreibt seine aktuellen Belastungen (z. B. Streit, Jobangst) einzeln auf Post-its und legt sie in eine Waagschale. Dann sammelt er in der anderen Schale Ressourcen, wie Hobbys, innere Überzeugungen oder konkrete Pläne (z. B. Urlaub), um ein Gegengewicht zu schaffen. Dabei wird sichergestellt, dass die Anzahl der Ressourcen mindestens der Belastungen entspricht, sodass eine stabile Balance entsteht. Anschließend werden die Ressourcen konkretisiert: Jede Idee wird auf ihre Umsetzbarkeit im Alltag geprüft und mit einem Handlungsplan hinterlegt. So wird etwa aus einer vagen Urlaubsidee ein konkreter Wellness-Trip. Die Methode betont die Selbstwirksamkeit des Klienten – allein das Sehen der vollen Ressourcen-Schale kann entlastend wirken. Abschließend wird empfohlen, ein Foto der Waage mitzunehmen, um die Ressourcen im Alltag präsent zu halten. Die Folge endet mit Hinweisen auf kommende Workshops und eine Spendenaktion für den Tierschutz.

Transcription

4346 Words, 26731 Characters

German
Herzlich willkommen beim Podcast der Coaching Band. Wir sind Susanne Henkel und Astrid Kettenbens, die systemischen Coaches und Terrapäuten von www.coachingbande.de. Wir freuen uns, dass du uns zuhörst und wünschen dir viel Vergnügen und neue Impulse mit unserer heutigen Folge. Ich sage es um gerne, aber der erste Monat des Jahres 2023 ist schon rum. Das ist doch eigentlich überhaupt nicht zu fassen, oder? Man, man, man, man, man. Kennen wir auch wie die Zeit vergeht. Genau. Oh ja, na ja. Also heute haben wir, was total cooles mitgebracht, wie ich finde. Es ist mal wieder eine Methode, die man unglaublich locker schnell aus dem Handgelenk zaubern kann bei B-Darf. Also es gibt keine komplexen Ausführungen, nicht 85 Prozess-Schritte, sondern es ist tatsächlich eine total einfach anzuwändene Methode. Mal wieder, ihr wisst, der wir lieben die eigentlich. Und zwar heißt die und damit haben wir eigentlich schon alles erklärt, die Ressourcen-Wage. Gefunden haben wir die Ressourcen-Wage bei Franziska Schmalsel. Und ich glaube von ihr haben wir sogar schon mal eine Intervention vorgestellt. Ich mein, das war im Adventskalender, aber ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Da schaue ich ja auch immer gerne wieder zurück auf diesen Adventskalender. Na ja, die Ressourcen-Wage. Die Ressourcen-Wage hat natürlich das Ziel, dass ihr zusammen mit eurem Koji dessen Kraftquellen erarbeiten könnt. Es ist immer wichtig, vor allem in belastenden Situationen, aber ich würde auch sagen, ansonsten im Leben, dass man sich eine Klarheit darüber verschaffen kann, was man denn eigentlich für potentielle Ressourcen hat. Entweder morgens generell oder im Hinblick auf ein bestimmtes Thema. Wenn wir das nämlich machen, dann fällt es dem Koji leichter, dass er eine Situation, die er als belastend herausfordernd störend und schön empfindet, wieder in so eine neue Balance bringt, indem er sich nämlich angucken kann. Was hatte denn für Ressourcen, um mit dieser Situation umzugehen? Und dann schlägt das Pendel eben nicht mehr so stark in die eine Richtung aus, sondern wir können ein Gegengewicht visualisieren, weil letztendlich ist eine Visualisierung-Metode und durch diese Visualisierung können wir Balance herstellen. So, so wie Visualisierung gesagt, das bedeutet mal wieder, wir brauchen ein bisschen was zum Visualisierend, also sonst von alleine kommt nichts. Das heißt, wir haben im besten Falle vielleicht ein Flipschart oder ein Whiteboard, wenn wir online arbeiten, dazu dann Stifte oder Postits oder am besten vielleicht beides. Und wir brauchen am Anfang auch mal wieder so ein ganz bisschen malerische Kompetenz, aber das kriegen sogar wir hin so sich. Also das ist ja. Na, also ich muss sagen, nein, aber ich habe abhilfe und deshalb ist es so wichtig, dass ihr das wirklich mit den Posits macht, wie die Astro das gesagt hat. Ich habe diese Methode das erste Mal irgendwie, was ich nicht vor Jahrzehnten gemacht und habe eine sehr hässliche Wage auf ein Flipschart gemalt und habe dann eben in die eine Wachschale Sachen reinschreiben oder darum herum schreiben lassen. Hatte zur Folge, das war jetzt kein Verlust, weil die Wage war sehr hässlich, dass das Flipschart natürlich hinterher unbrauchbar war, weil es war ja von dem Koji mit Dingen beschrieben. Dann hatte ich irgendwann mal eine Praktikante, die sehr gut zeichnen konnte und von der habe ich mir ganz viele Flipscharts vorbereiten können lassen können. Eins war ein Flipschart, auf dem eine wunderschöne Wage aufgemalt war. Sie hat mit dann auch noch eins mit einem Rucksack gemalt und so geschichten. Und dieses Flipschart kann ich dann immer wieder benutzen, wenn ich zum Beispiel die Ressourcenwage mache und lasst dann eben mit Positsgewisse Dinge draufkleben, die ich hinterher auch wieder entfernen kann und für den nächsten Koji das Flipschart wieder benutzen kann. Insofern übergeht diesen Hinweis nicht, es ist sehr Ressourcen schonend, was eure Zeichnerischen Fähigkeiten angeht. Wenn ihr nicht jedes Mal neu malen müsst, sondern eben so eine Flipschart vorlage, sage ich mal, auch mehrfach verwenden können. Auf der anderen Seite, geöffnte man so eine Wage malt, dass du einfacher gelingt ist auch. Also vielleicht könnte man Kompetenzen auch ausbauen durch Wiederholung. Also wie auch immer ihr es möchte. Aber als erstes tatsächlich der erste Schritt in der Arbeit mit der Ressourcenwage ist tatsächlich mal so eine Wage, eine Marge, also eine Wage aufs Papier zu zaubern. Entweder indem man einfach einen Flipschart Papier aufhängt, auf dem eine Wage bereits gezeichnet ist oder sie vielleicht selbst zeichnet man könnte sie natürlich auch vom Koji zeichnen lassen und man kann natürlich auch, also auch das wäre eine Möglichkeit, aber jetzt wird ein bisschen kompliziert dann hinterher das Arbeiten damit man könnte natürlich auch so eine ganz tolle, große Apothekerwage tatsächlich in echt aufstellen und damit arbeiten. Aber aus meiner Sicht wird es damit eher schwieriger, weil das werdet ihr gleich verstehen, wenn wir die Methode einmal erklärt haben. Wobei ich diese Idee total sensationell finde, weil du ja in so einer Apothekerwage, wenn sie ihn noch vollständig erhalten ist, wenn du sie irgendwie von der Umarge abt hast, oder so, hast du ja unterschiedliche Gewichte, also so kleine 5, was was ich, Gramm, 20 Gramm und dann kannst du natürlich bei gewissen Sachen sowohl auf der Seite die Belasten ist, also auf der Ressourcenseite immer gleich mit abfragen, wie schwer wiegt das denn, damit du dann wirklich Sachen ausgleichst. Das ist die Herausforderung gleichzeitig. Das ist am Ende wirklich ausgeglichen zu haben, sonst müsste man dann einfach sagen, ja jetzt muss da aber und das haben ein bisschen einfacher, wenn wir mit den Flipchart arbeiten, finde ich. Aber gut, also im Grunde haben wir die Methode jetzt schon fertig erklärt. Ihr könnt euch den Rest wahrscheinlich denken, also ihr habt, gehen wir mal von der visualisierten Version aus, ihr habt euer Flipchart vorbereitet oder ihr habt eben eine Grafik euch irgendwo runtergeladen und habt ihr auf dem Online-Wide-Bot gepackt von der Wage und schreibt drüber für den Koji meine Ressourcenwage. Und dann soll der Koji seine aktuellen Belastungen benennen, also was trägt dazu bei, dass er aktuell in einer Situation ist, die er für sich als ungut oder unrund beschreibt. Und diese Belastungen, das kann sowas sein wie Streit mit der Partnerin, Angst vor Jobverlust, wirtschaftliche Faktoren. Diese Belastungen soll er jeweils einzeln auf einen Postet schreiben und das kommt dann in eine der beiden Wagschalen. Also ob jetzt links oder rechts ist völlig wircht, nur zusammen gesammelt alle Belastungen auf eine Seite. Was soll ich sagen? Ist relativ klar was jetzt passiert, denn jetzt wird natürlich das Ganze in eine Balance gebracht, weil im Moment müssen wir uns ja vorstellen, nehmen wir mal an der Herzen die linke Wagschale gelegt, jetzt ist die natürlich gedanklich super schwer. Auf dem Blatt, auf dem Flip-Chat verändert sich natürlich nicht, aber gedanklich ist die ziemlich weit nach unten gerutscht mit der ganzen Belastungen, die da drauflegen und jetzt gilt es mit der rechten Wagschale eben ein, ist schön, dass ich das auch immer so zeige, die so sie guckt mich schon ganz irritiert an. Aber auf jeden Fall in die rechte Wagschale jetzt natürlich ein gleichgewicht wiederherzustellen, also eine Balance. Also was kann denn jetzt helfen, jetzt sofort oder in Zukunft, damit das wieder in eine Balance kommt. Also damit ich etwas habe, womit ich diese Belastung ausgleichen kann. Das könnte eben natürlich wieder eine Ressource sein, das könnte aber auch etwas sein, was unser Cochie plant, vielleicht ist das ein Urlaub oder vielleicht ist es auch eine innere Überzeugung oder vielleicht ist es einfach ein anderer Mainzhead oder was auch immer da passiert. Alles das soll da in diese Wagschale auch wieder einzeln auf ein Posted. Und jetzt kann man natürlich nochmal gucken, dass man so verschiedenste Lebensbereiche, kennt ihr ja noch aus dem Lebensrat oder so, ne? Kann man auch mal abfragen, was kannst du denn im Bereich Hobbys vielleicht da noch finden, was da reinkommt oder was kannst du in den Bereich Freundschaft? Also dass man da vielleicht auch noch mal so ein bisschen unterstützen und etwas anbieten kann, damit sich diese Wagschale eben auch füllt, weil es durchaus sein kann, wenn unser Cochie gerade eben in dieser belastenden Situation ist, dass das vielleicht am Anfang noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, sich überhaupt auf diese Stärken und Ressourcen und Dinge zu konzentrieren und da auch was zu finden. Dann hören wir damit erst auf, wenn so ein tatsächlich eine gegengewichtung stattgefunden hat und wenn das Ganze wieder ein stabiles Gleichgewicht hat diese Wage. Und das ist die halt mit dem Cochie immer im Gespräch abprüfen, das wäre der charmante Vorteil der richtigen Wage, dass man es auch tatsächlich sehen kann, bei der visualisierten Wage verändert sich ja eben nichts mit den Wagschalen, aber er muss dann immer für sich oder sie muss immer für sich prüfen, ob das denn jetzt schon ausreicht für eine Balance. Und wenn ihr diese Sachen dann gesammelt habt, der Cochie besteht ich, ja, das gleich das jetzt, also komm ich langsam wieder in einen Bereich, wo das wirklich auf dem gleichen Niveau, beide Wagschalen sich auf dem gleichen Niveau befinden, dann ist es damit noch nicht getan, auch wenn vielleicht jetzt ein Großteil der Strecke schon zurückgelegt ist, aber ihr wisst, wir lassen ja niemand einfach so wieder in seinen Alltag ohne uns auch ein Stück weit um den Treppen. Transfer gekümmert zu haben und die Transferarbeit hier würde so aussehen, dass wir den Coach ja am Ende dabei begleiten, dass er für sich erarbeitet wird. Wir, denn jede dieser möglichen Ressourcen, also die zweiten Postsitz, die er beschrieben hat, in seinem Alltag mobilisieren kann, in seinen Alltag integrieren kann, konkret umsetzen kann, erweitern oder erhöhen kann, vermehren kann. Also es wird dann wirklich jede Idee noch mal so ein bisschen einem Ökotecheck unterzogen und mit einem konkreten Handlungsplan hinterlegt. Wenn Asriter den Urlaub angesprochen, da gibt es wahrscheinlich dann nicht so viel mit weiter zu arbeiten, wenn der Urlaub schon gebucht ist und alles klar ist, dann ist der einfach auf der Habenseite. Wenn der Urlaub aber noch eine lose Idee ist, die ganz gut tun würde, um was gegen die Belastung zu tun, dann geht es natürlich darum, diese Idee mit dem Urlaub zu konkritisieren. Was könnte sich dann vorstellen, wann sie das machen könnten, wie umfangreich kann das denn sein? Ich habe im Moment so wenig Zeit, wird eigentlich schwierig. Ja, dann heißt es aber nicht, okay, dann müssen wir die Urlaubs-Dee wieder streichen, sondern dann arbeiten wir trotzdem mit der Idee so lange weiter. Jetzt fällt mir gerade so ein bisschen der Verweis auf Walt Disney ein, also wir unterziehen sie am Ende sozusagen nochmal dem Raum des Kritikers, wenn sie so in der träumarischen Art und Weise nicht umzusetzen ist, aber so das etwas davon übrig bleibt, was den Anforderungen des Alltagstand hält und was dann eben auch gemacht werden kann. Also wenn es am Ende keine zwei Wochen Route 66 mehr sind, aber vielleicht sind es am Ende wenigstens die zweitage Wellness Urlaub mit der Freundin um mal rauszukommen und um mal was anderes zu sehen. Und wenn ihr das, dann Schritt für Schritt für Schritt mit jedem dieser Posts, mit jeder dieser Idee gemacht habt, dann hat der Coaching für seinen Austreten aus dem Coachingraum und Eintreten in den Alltag eben eine ganze Batterie von konkreten Handlungsoptionen, die ihm jetzt helfen um seine Wage, die durch Belastung in Disbalance gekommen ist, mit Hilfe seiner Ressourcen und mit Hilfe von konkreten Handlungsplänen wieder in eine Balance zu bringen. Ja, das ist es eigentlich, also ich, deswegen haben wir am Anfang gesagt, dass das so eine einfach umzusetzende Geschichte ist. Ich vielleicht nochmal einmal als, also in diese Ressourcen kommen häufig starke Überbegriffe, weswegen es auch noch mal so wichtig ist, die dann wirklich zu konkretisieren. Also das steht dann vielleicht auch sowas Zeit für mich, wäre ein Postet der da zum Beispiel reinkäme und dann muss natürlich ganz klar geklärt werden, ganz klar geklärt werden. Was bedeutet das denn? Wie setzt du das denn im Alltag um und das können dann ganz unterschiedliche Dinge sein? Das dürfen auch übrigens mehrere sein, das muss jetzt nicht nur eine sein, sondern da kann dann eben beispielsweise auf Zeit für mich stehen, jeden Nachmittag ein Kaffee auf dem Balkon oder jede Woche eine Badewanne oder ein Sauna besuch oder ich habe keine Ahnung, was wichtig ist, nur das natürlich am Ende des Tages auch, es nicht so viele Umsetzungen werden, dass ich dann hinter der Coaching davon schon wieder gestresst fühlte, sanstungszusetzen. Also auch da gilt es okay, mit was davon willst du denn jetzt direkt mal die erste Woche einsteigen und was willst du vielleicht in der zweiten ausprobieren? Also so dass da natürlich nicht künstlich ein neues Problem kreieren, was eigentlich für ihn oder für sie gedacht war, damit ein Ausgleich stattfindet und nicht noch eine weitere Belastung. Darauf vielleicht noch mal so ein bisschen achten. Ja ich glaube, das ist tatsächlich in der Realität, am Ende auch gar nicht so wichtig ist, ob er alles davon umsetzt. Wichtig ist ja erstmal die Wahrnehmung zu sehen. Ich komme hier ins Coaching mit einem Übergang an negativen gefühlen, einem Übergang an Belastung und habe erstmal das Gefühl, ich kann dem nichts entgegensetzen. Und dann wird eben dadurch, dass diese zweite Wachschale angefüllt wird mit ganz vielen bunten Postsitz, die in der Anzahl mindestens so viel sein sollten, wie auf der Belastungseite vielleicht geht es sogar noch darüber hinaus, dass der Coaching das erstmal wieder das Gefühl bekommt, oh ha, ich habe ja doch einiges, wenn ich mir dessen bewusst werde, was sich dieser Belastung entgegen setzen kann, um eben eigenständig, stichwort Selbstwirksamkeit, darüber haben wir letzte Woche beim Thema Resilienz gesprochen, um eben selbst wirksam dagegen zu steuern. Also ich bin nicht gezwungen, mich dauerhaft so belastet zu fühlen, wenn ich bereit bin, im Zweifelsfall auch das Engagement aufzubringen, Zeit für diese anderen Sachen aufzubringen. Also so ein Klassiker ist ja Zeit für mich hast du gesagt, zum Sport gehen. Das streicht man ja gerne, weil man diese Zeit ja dann vielleicht doch eher wieder mit Dingen füllen könnte, die akut wichtiger erscheinen, irgendein Projekt fertig machen, etc., etc., aber selbst wenn ich dann nicht in der Folgewoche nach dem Coaching zum Sport gehe und mir diese Zeit nicht nehme, komme ich aber am Ende dieser Woche dann wieder zu dem Punkt, dass ich zumindest das Denke verdammt eigentlich hätte ich es doch selbst in der Hand gehabt, dass es diese Woche mal ein bisschen besser läuft und dass ich mich diese Woche mal nicht so belastet fühle, wenn ich es eingehalten hätte, dass ich gewisse Sachen mal von meiner tscheduliste gestrichen hätte und zum Sport gegangen wäre. Also ne, es geht nicht unbedingt darum, dass es alles sofort Astrayen umgesetzt werden muss, es geht in erste Linie auch darum, dass dem Coaching klar wird, du hast Mittel und Wege dagegen arbeiten zu können gegen dieses Gefühl der Überlastung oder das was dich hier gerade stresst oder was dich gerade runterzieht, machen ist dann aber, dass der zweite Step erstmal geht es um das Bewusstsein, dass das klar wird und dass man sich dann nicht so lost fühle. Ja und ich denke bei dieser Methode geht es auch mal wieder, wie so oft ist einfach mal, wie soalisiert Vorsicht zu sehen, was ich eigentlich alles habe und das alleine nur diese Warkschale, also natürlich wird es noch beeindruckt, denn da werde ich die echte Variäule für mich hier stehen habe und es dann wirklich in die Balance kommt, aber ich finde auch tatsächlich diese Flip-Chat Nummer schon total beeindruckend. Einfach zu sehen, okay, es fühlt sich jetzt gerade für mich so an, als ob dieses Problem mit dem ich hierhergekommen bin, total allgegenwertig und übermächtig ist. Aber jetzt nach einer Stunde Arbeit oder vielleicht ist es sogar nur eine halbe Stunde, weil viel länger dauert, nämlich gar nicht, habe ich dem was entgegenzusetzen und alleine das dann vor mir zu sehen als Koji ist schon total wirksam, das einfach wieder mitzunehmen, auch dieses Bild mitzunehmen und das ist vielleicht auch eine ganz gute Idee, davon, also nicht das Flip-Chat-Papier, weil die Susi willst ja wieder benutzen, habe ich verstanden, aber vielleicht ein Foto, ein Foto davon zu machen oder die Post-It-S mitzunehmen, sodass ich eben sozusagen zu Hause auch die mir irgendwo wieder hinhengen kann, wo sie für mich allgegenwertig sind, wo ich sie nutzen kann und daran erinnert werde an meine Ressourcen, an meine Stärken, an das was ich jetzt umzusetzen, Gedenke. Ich glaube auch das ist wieder etwas, was so so wirksam ist, alleine diese Visualisierung manchmal braucht es wirklich gar nicht so weff wie mehr. Ja, keep it simple and simple, das ist für mein Leitmotor sein. Wirkungsvollsten Dinge, wenn man nicht 35 mehr um die Ecke denken muss, sondern einfach mit einer Visualisierung, mit einer Modellhilft-Komplexe, Sachverhalte so ein bisschen runterzudampfen, sie überschaubar zu machen, besprechbar zu machen und dem Kortschisonenmöglichkeit zu geben, sich neue Verhaltsmuster zu überlegen, neue Sichtweisen, neue Denkweisen. Keep it simple and stupid, ich würde sagen, das machen wir heute auch mit unserem Werbeblock, oder? Wer mehr letzte Woche ziemlich ausführlich darüber geredet, was in den nächsten Tagen und Wochen ansteht, deswegen verkürzen wir das heute noch mal. Ein ganz kleines bisschen der Wine & Talk, der steht jetzt nun wirklich unmittelbar bevor, also nur noch wenige Tage meldet euch schnell an. Dann haben wir die hybriden Workshops, mit denen die Anker euch wieder fit macht auf eine Arbeitswelt, die eben nicht mehr nur live oder nur online stattfindet, sondern ganz häufig mittlerweile hybrit. Und dann haben wir unser Coaching Band des Baschel für den Tierschutz. Das ist was, was uns sehr am Herzen liegt, worüber wir ganz kurz nochmal mit euch sprechen wollen. Ihr findet dazu Infos auf unserer Homepage unter Fortbildung. Es geht darum, dass wir für euch eine Fortbildung kreiert haben, deren Einnahmen zu 100 Prozent an zwei Tierschutzprojekte gespendet werden. Wer rechnen kann das klar im Vorteil, 50 Prozent gehen auch in die eine, an die eine Aktion, wollte ich gerade schon sagen, an die eine Initiative und 50 Prozent gehen an die andere Initiative. Ihr bekommt dafür anderthalb Tage Fortbildung am 8.30. ganzen Tag und am 13.30. Noch mal den halben Tag ein bunter Blumenstrauß an Angeboten erwartet euch da und wir würden euch froh, wir würden uns freuen, ich bin aber wir freuen uns auch noch ein Klappeklapp. Wir freuen uns auch für euch, ne, aber worüber wir uns freuen würden, wenn ihr einfach sagt, "Ach Mensch, das habe ich doch schon mal bei der Coachingbande gemacht." Die anderen an Themen vielleicht noch nicht, ist ja auch egal, ist ja für eine gute Sache. So kann man es nämlich auch mal sehen. Also damit hättet ihr eure Spende vielleicht für dieses Jahr, für das Thema Tierschutz, schon getätigt und dafür bekommt ihr sogar noch eine Gegenleistung, nämlich anderthalb Klappeklappetage mit uns und mit unseren Kollegen immer. Also ich freue mich da jetzt schon mega drauf und vor allen Dingen freue ich mich jetzt schon, diesen Schock zu überreichen oder was auch immer ist sein wird. Nicht stellen wir das so vor wie im Fernsehen mit so einem übergroßen, über dem hinschönten Schekt, dem wir dann da irgendwie, aber wahrscheinlich wird es ein bisschen einfacher werden. Großmusses sein, der schägt nicht aber hoch, die Summe sollte hoch sein. Das meint ich jetzt aus Synonym für meldet euch. Aber auf jeden Fall, ich finde das einfach großartig. und ich muss auch hier nochmal an dieser Stelle mein Respekt aussprechen, dass es so viele ehrenamtliche Mitarbeiter*innen gibt, denen eben das Tierwohl, wie uns auch am Herzen liegt und die sich dafür so supermäßig einsetzen. Und ich finde das gehört einfach belohnt und das ist so wunderschön, wenn man dann in so Tieräugelchen guckt, die gerettet worden sind. Also ich glaube, was schönes, ja, es gibt bestimmt noch was Schönes, aber vieles ist nicht. Ja, natürlich, und das vielleicht mal eine kleine Erklärung, weil wir hätten damit jetzt nicht unbedingt gerechnet, aber wenn man sich für irgendwas entscheidet, wo man eben jetzt mal so ein neuge Deutsch Charity-Projekt macht, kommen natürlich ganz viele andere Leute, die sagen ja, aber warum macht ihr denn nicht dafür, oder warum macht ihr denn nicht dafür, oder warum macht ihr denn nicht dieses, oder warum macht ihr denn nicht jenes. Ja, also einfacher praktischer Grund, weil wir ja nicht, also alles könnten wir so bis und nicht bedienen, das geht leider nicht, also dafür gibt es zu viel Leid auf dieser Schlicht- und ergreifend zu viel Leid auf der Welt, dass wir jetzt die Entscheidung getroffen haben, überhaupt mal damit zu starten und es für zwei Tierschutzprojekte zu machen, das liegt vielleicht schlicht und ergreifend und unserer persönlichen Affinität auch für Tiere, das heißt aber nicht, dass wir das über andere Leid stellen wollen oder irgendwie sowas, sondern wir mussten halt ganz praktisch eine Entscheidung treffen. Und wenn das jetzt hier ein Riesenbumpswirt und eine tolle Sache heißt es ja auch nicht, dass wir nicht nächstes Jahr uns was anderes überlegen oder vielleicht noch irgendwas machen oder so, was keine Ahnung. Also es ist keine, dass wir das jetzt ausgewählt haben, ist keine Bewertung im Hinblick darauf, dass andere Sachen weniger unterstützen es wert sind, sondern wir haben einfach eine ganz von uns subjektiv getriebene Entscheidung getroffen, weil wir damit jetzt mal starten wollten. Und weil wir auch wissen, wie viele von euch ja auch so Fällnasen verliebt sind, Katzen, Hund, Ferde, Alnesen. Ebenen haben wir schon gehört, Esel in unseren Fortbildungen, Bilder gesehen, Geschichten gehört. Insofern war das jetzt unser Startschuss und wir hoffen einfach, dass wir damit einen kleinen Nerft treffen, dass wir euch so ein bisschen motiviert kriegen zu sagen, das ist doch bombe. Also da krieg ich auf der einen Seite eine Fortbildung und auf der anderen Seite tue ich noch was Gutes. Noch mal wir behalten davon außer Steuerlicht, das muss leider so sein, die Mehrwertsteuer muss bei uns bleiben. Die geht dann direkt, dass es hin am Sonnenbumpscher haben. Also auch nicht spenden. Also das ist nicht molllinig. Nein, ich verstehe es nicht. Und die Netto-Einnahmen, wie gesagt, gehen komplett an diese zwei Projekte. Wir investieren unsere Zeit, unseren Hirnschmals, die ganze bürokratische Vorarbeit, die ganze bürokratische Nacharbeit. Und ihr, wie gesagt, investiert auch eure Zeit und die Kosten für die Fortbildung. Damit ein paar Tieren in Rumänien und in Koazien künftig ein kleines bisschen besser. Und ich glaube ja, liebe Susi, dass wir damit tatsächlich eine Tradition, eine jährliche Tradition starten. Ich bin da von fest überzochen. Aber natürlich hängt das auch ein bisschen von euch ab. Also wenn das Ding jetzt keiner bucht, wird es vielleicht nicht so eine lange Tradition. Aber tatsächlich, ich finde, dass das, es ist einfach so schön und es macht auch so einen Spaß. Und ich glaube, es wird auch eine ganz besondere Stimmung geben an diesen anderthalb Tagen, weil wir einfach alle miteinander mal wieder die Welt ein bisschen besser machen wollen. Und das finde ich so großartig daran. Also mal gucken, ob wir eine lange Tradition starten. Aber ich hoffe, dass du siehst. Ich glaube, dass. Ich hoffe, dass das auch sehr. Und ich finde auch, das klingt jetzt sehr partätisch. Ihr wisst nicht, ich bin eigentlich nicht so der partätische Typ. Aber ich finde, es gehört sich auch ein Stück weit. Also ich meine, wir haben auch die letzten Mal über Dankbarkeit gesprochen. Wir sind zum Beispiel sehr dankbar, dass wir einen Job machen können, der uns so wahnsinnig viel Spaß macht. Dass wir die Coaching-Bande aufbauen konnten. Dass das mit euch alles so wunderbar harmoniert und so funst. Und ich finde, wenn einem wie ging es für Asperr-Urhalt oder wenn einem also gutes wie das hährt, das ist schon einen Asperr-Urhalt. In dem Fall eine Schule ist nicht der. Genau, bei uns ist es nicht der Asperr-Urhalt, sondern ich finde, wenn man durchaus sagen kann, dass wir da sehr vom Glück und vom der Freude verwöhnt sind, dann ist es nur recht und billig, dass wir eben uns auch mal überlegen, ein Stück davon einfach abzugeben, weiterzugeben und andere glücklich zu machen. Und die Fakture sind es ja auch nicht nur die Tiere, die wir damit glücklich machen, sondern erinnert euch an den Podcast, den wir mit Anja und Metanya geführt haben, von diesen zwei Tierschutzprojekten. Wir machen ja auch Menschen glücklich, die all ihr Herzblut in dieser Arbeit stecken. Und die ganz oft verzweifelt irgendwo drauf gucken, weil sie sagen, wir haben jetzt einfach keine Kohle mehr für Futter. Oder wir haben keine Kohle mehr, um jetzt diesem angefahrenen Hund die Operation zu bezahlen. Oder sowas. Also, ne, auch hier stellen wir uns ja damit an die Seite von Menschen, die mit diesem Geld dann wiederum was bewirken und denen dann dadurch ein Stein vom Herzen fällt, weil plötzlich Sachen möglich sind, die sonst vielleicht nicht möglich werden. Also, guckt es euch an. Unter Fortbildungen das Coaching Band des Baschels für den Tierschutz und kommt in Scharen. Ich möchte das nochmal wiederholen. In Scharen. Bringt eure Geschwistertanten, Onkel und Freunde mit. Also. Okay. Dann gehen wir jetzt nochmal ein bisschen weiter konzipieren, erst dritte damit das auch ein richtig guter. Also organisatorisch ist es eine ganz schöne Herausforderung, sage ich dir, wie ich finde. Also aber das kriegen wir alles. Ja. Wir kriegen das alles. Ja, genau. Läuft. Wir hören uns schon nächste Woche und gucken mal, was wir euch dann sofort die Türe legen. Macht's gut, ihr Lieben. Für heute sagen wir Tschüss. Aber nur für heute. Denn schon in einer Woche sind wir mit einem spannenden Thema wieder zurück. Du kannst dich aber natürlich jederzeit auf www.coachingbande.de zu unseren Fort- und Ausbildungen, den Intervisionsabenden und natürlich auch den Wein und Talk informieren. Eine Riesenfreude machst du uns, wenn du uns Themen wünsche für unseren Podcast schickst, unseren Podcast bei iTunes bewertest und ihn mit deinen Freundinnen teilt. Wir danken dir, dass du uns zuhörst und damit ein Teil unserer Coachingbanden bist. [Musik] [Musik] [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Ressourcen-Waage ist eine einfache, visuelle Methode, um mit Klienten deren Kraftquellen in belastenden Situationen zu erarbeiten.
  2. Zuerst werden aktuelle Belastungen auf Post-its in eine Waagschale geschrieben, dann Ressourcen und Lösungen in die andere, um eine Balance herzustellen.
  3. Die Methode nutzt ein Flipchart oder Whiteboard mit einer Waagen-Vorlage, die wiederverwendbar ist, um zeichnerischen Aufwand zu vermeiden.
  4. Nach dem Ausgleichen der Waage werden die Ressourcen konkretisiert und in einen Handlungsplan überführt, damit der Klient sie im Alltag umsetzen kann.
  5. Ziel ist es, Selbstwirksamkeit zu stärken und dem Klienten bewusst zu machen, dass er Mittel hat, gegen Überlastung vorzugehen.

Summary:

Die Podcast-Folge der Coaching Band stellt die Ressourcen-Waage vor, eine einfache Visualisierungsmethode nach Franziska Schmalsel. Ziel ist es, mit Klienten deren Kraftquellen zu identifizieren, um Belastungen auszugleichen. Zunächst wird eine Waage auf ein Flipchart oder Whiteboard gezeichnet.

Der Klient schreibt seine aktuellen Belastungen (z. B. Streit, Jobangst) einzeln auf Post-its und legt sie in eine Waagschale.

Dann sammelt er in der anderen Schale Ressourcen, wie Hobbys, innere Überzeugungen oder konkrete Pläne (z. B. Urlaub), um ein Gegengewicht zu schaffen.

Dabei wird sichergestellt, dass die Anzahl der Ressourcen mindestens der Belastungen entspricht, sodass eine stabile Balance entsteht. Anschließend werden die Ressourcen konkretisiert: Jede Idee wird auf ihre Umsetzbarkeit im Alltag geprüft und mit einem Handlungsplan hinterlegt. So wird etwa aus einer vagen Urlaubsidee ein konkreter Wellness-Trip.

Die Methode betont die Selbstwirksamkeit des Klienten – allein das Sehen der vollen Ressourcen-Schale kann entlastend wirken. Abschließend wird empfohlen, ein Foto der Waage mitzunehmen, um die Ressourcen im Alltag präsent zu halten. Die Folge endet mit Hinweisen auf kommende Workshops und eine Spendenaktion für den Tierschutz.

FAQs

Die Ressourcen-Waage ist eine einfache Visualisierungsmethode, bei der Belastungen und Ressourcen auf einer Waage gegenübergestellt werden, um Balance zu schaffen.

Am besten ein Flipchart oder Whiteboard, Stifte und Post-its. Eine vorbereitete Waagen-Vorlage spart Zeit und kann mehrfach genutzt werden.

Der Coachee schreibt Belastungen auf Post-its und legt sie in eine Waagschale. Dann werden Ressourcen oder Lösungen gesammelt und in die andere Schale gelegt, bis ein Gleichgewicht entsteht.

Durch das Sehen der Waage wird dem Coachee bewusst, dass er trotz Belastungen viele Ressourcen hat, was Selbstwirksamkeit stärkt und das Gefühl der Übermächtigkeit reduziert.

Jede Ressource wird konkretisiert und mit einem Handlungsplan hinterlegt, z. B. durch konkrete Termine oder Schritte, sodass der Coachee sie umsetzen kann.

Ja, mit einem digitalen Whiteboard und einer Waagen-Grafik funktioniert die Methode genauso gut wie im Präsenz-Coaching.

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