In dieser Podcastfolge von "Neues für den Methodenkoffer" stellen Susanne Henkel und Astrid Kettenbens die Heldenreise als wirksame Coaching-Methode vor. Die Heldenreise, ursprünglich von Joseph Campbell beschrieben, ist ein Erzählmuster, das den Aufbruch aus einer gewohnten Welt, Prüfungen, Krisen und die veränderte Rückkehr umfasst. Im Coaching dient sie als Metapher, um Klienten aus einer passiven Opferrolle zu holen, indem sie ihr Anliegen als Heldengeschichte umdeuten. Dieses Reframing öffnet Räume für Fantasie, Humor und neue Perspektiven und ermöglicht es, verborgene Ressourcen, Widerstände und Sehnsüchte sichtbar zu machen.
Die Methode umfasst zehn Stationen: die gewohnte Welt, der Ruf des Abenteuers, die Weigerung, die Begegnung mit dem Mentor und weitere. Praktisch wird sie mit Bodenankern (oder Handankern online) umgesetzt, sodass Klienten zwischen Erzähler- und Heldenposition wechseln und so kognitive und intuitive Ebenen verbinden. Die Coaches betonen die Wichtigkeit, die Methode kontraktbasiert einzusetzen und sie nicht zu überstülpen. Die Heldenreise eignet sich besonders für Veränderungsprozesse, da sie Herausforderungen normalisiert und Klienten als handlungsfähige Hauptfigur ihrer Entwicklung zeigt. Sie ist eine poetische, bildhafte Intervention, die Coaching lebendig und fantasievoll macht.
Herzlich willkommen beim Podcast der Coaching Band. Wir sind Susanne Henkel und Astrid Kettenbens, die systemischen Coaches und Terrapäuten von www.coachingbande.de. Wir freuen uns, dass du uns zuhörst und wünschen dir viel Vergnügen und neue Impulse mit unserer heutigen Folge. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge "Neues" für den Methodenkoffer innerhalb deures Coachingbande Podcastes. Die Sura Brick ist dafür da, dass wir euch regelmäßig Methoden, Interventionen und Denkwerkzeuge vorstellen, die im Coaching nicht nur wirksam sind, sondern eure Coachings auch sehr, sehr lebendig machen. Und in diesem Fall auch sehr fantasievoll würde ich sagen. Es geht nämlich heute um eine Methode, die ganz viel Bildkraft hat und auch so eine ganz eigene Magie entwickelt. Wir sprechen mich heute mal darüber, wie wir die sogenannte "Heldenreise" im Coaching anwenden. Und an dieser Stelle wollen wir mal jemanden grüßen, liebe Diana, grüße gehen raus an dich. Diana war eine Teilnehmerin in einer unserer Ausbildungen und sie hat mich vor kurzem gefragt, sagt mal, wir arbeitet man eigentlich mit der Heldenreise im Coaching und dabei ist mir aufgefallen, darüber haben wir noch nie gesprochen. Also das könnten wir doch eigentlich mal tun und deswegen ändern wir das und stellen heute diese wundervolle Methode mal vor. Also wir schauen uns gemeinsam und mit euch an, warum die Heldenreise im Coaching so wirksam ist, wie sie aufgebaut ist und wie ihr sie wirklich ganz konkret direkt in eure nächsten Coaching-Prozess einbauen könnt, so es denn passt. Also nicht die Methode der Methode, um der Methode will, sondern immer so, dass es hilfreich und nützlich ist für eure Klientinnen. Und wie immer versuchen wir das so praxisnah wie möglich zu machen und nicht einfach nur als Modell zu erklären, sondern wir wollen euch auch mit auf dem Weg geben, warum denn diese Methode im Coaching überhaupt wirklich einen Unterschied machen kann, wann sie passt und wann sie vielleicht auch mal nicht passt. Also was ist die Heldenreise überhaupt? Die Heldenreise ist ein, ne, ja, lassen mich mal so sagen, ein Erzählenmuster, das ja auch in unglaublich vielen bekannten historischen Geschichten auftaucht. Also heute noch werden Drehbücher nach dem Prinzip der Heldenreise geschrieben. Joseph Kempel hat dieses Muster beschrieben, später hat Christopher Vogler es für das Erzählen von Drehbücher weiterverdichtet und es geht irgendwie immer um einen Figur, die aus ja eine angestamten oder gewohnten Welt aufbricht, die bestimmte Prüfungen bestehen muss, die dann natürlich auch Hilfe bekommt, die Krisen durchlebt, die an diesen Krisen wächst und irgendwann wieder verändert zurück nach Hausekehrt. An der Stelle könnten wir einen Punkt machen und auch für ein liebe Susi fertig. Weil genau das ist eigentlich die Heldenreise, ja, also tatsächlich so ist es. Aber vielleicht habt ihr jetzt beim Zuhörn auch sofort gemerkt, warum denn dieses Modell oder dieses Erzählenmuster oder diese Abfolge von Stationen für einen Protagonisten, eine Protagonisten auch für Coaching so spannend ist, denn auch wir haben es ja häufig bei unseren Klientinnen mit Aufbruch zu tun, mit Veränderung zu tun, mit Unsicherheit zu tun, mit Entwicklung, mit Inneren Gegner, mit Ressourcen, mit neuen Möglichkeiten und so weiter und so weiter und schon haben wir eine schöne Brücke zur Heldenreise. Und das wirklich smart daran ist, dass unsere Klientinnen mit Hilfe dieser Heldenreise ihr anliegen mal nicht als Problem betrachten, sondern eben Achtung Re-Framing als Heldengeschichte und dadurch verändert sich natürlich sofort etwas. Also sie sind jetzt nicht mehr die arme Person mit dem großen Problem, sondern sie sind jetzt die Hauptfigur einer Entwicklung, einer Reise, einer Geschichte in der sie sich selbst als wahnsinnig handlungsfähig wahrnehmen werden. Und das ist eben etwas, was das Ganze so stark macht, weil wir alleine nur durch die Wahl dieser Methode Menschen aus dieser häufig ja doch sehr passiv empfundenen Opferrolle raus bringen, nämlich in eine ganz andere Art der Selbstbeschreibung. Also raus aus diesem Warum passiert mir das hinzu, welche Aufgaben stehen denn da? Wozu werde ich denn da gerade eingeladen, wo, warum geht es denn in meiner Reise und was sollte ich denn für Monster überwinden? Ja, allein, allein diese Verschiebung im Blick gewinke ist eigentlich schon eine Methode an und für sich. Ich habe es eben so aus Spaß gesagt, nämlich Re-Framing und das kann natürlich schon unglaublich viel bewegen. Absolut, absolut. Vielleicht machen wir den Bogen für den Moment, bevor wir uns jetzt gleich mal auch die einzelnen Stationen dieser Heldenreise angucken und wie wir jetzt wirklich in einer Coachingsitzung damit arbeiten, machen wir den Horizont noch mal ein bisschen auf, weil am Ende des Tages ist auch die Heldenreise ja nichts anderes als eine Arbeit mit Metafan so. Und natürlich, jetzt könnte man sagen, es macht wahnsinnig viel Spaß mit Metafan zu arbeiten im Coaching, aber wir arbeiten im Coaching sehr gerne aus einem anderen Grund mit diesen Bildern, mit diesen Geschichten. Also Metafan, und die kann man sagen, ich würde sagen, Metafan öffnen Räume. Wenn wir unsere Coachings rein über ihr Problem sprechen lassen, wird gar nichts geöffnet. Wenn ich einen Klienten zum Beispiel frage Mensch Herr Müller, was denn ihr Problem bekommen, ich meistens eine ziemlich lange linearere bekannte Erzählung. Wenn ich aber eben besagten Herrn Müller statt dessen fragen würde, stellen sich doch mal vor, ihr anliegen ist eine Heldengeschichte. Wie würde sie denn heißen? Dann steht natürlich sofort etwas ganz anderes. Und dann kommt noch was dazu, eine Geschichte, eine Metafan, die ist ja auch inspirierend. Da kommt Fantasie hinzu. Da kommt manchmal so etwas wie Humor dazu, wie Augenzwinkern dazu. Wir entwickeln durch eine Geschichte, aber auch eine gewisse Distanz, zu dem was da vor sich geht, weil wir sie plötzlich eben erzähnen. Es kommt eine gewisse Bildsprache dazu. Es entstehen innere Filme und das ist eben etwas, was dann eine ganz neue Perspektive auf das Geschehen wirft. Und auch wenn du gerade völlig zurecht von Distanz gesprochen hast, entsteht aber eben auch gleichzeitig eine gewisse Tiefe, weil so eine Heldenreise, es viel eher erlaubt, Dinge sichtbar zu machen, die vorher vielleicht die Fuß waren, mindestens mal irgendwie nicht so richtig in Sprache formuliert werden konnten. Innerer Widerstände, verborgene Sehnsüchte, Ressourcen, Gefährt*innen auf dieser reise feinde Mutproben-Belohnungen. Also alles was es da gibt, wird durch diese Heldenreise sichtbar und lässt tiefe entstehen. Und diese Tiefe entsteht auch dadurch, dass in Metafan und Geschichten auch immer und direkt unser unbewusstes mit dabei ist und nach dem Transfer sucht, was kann ich denn in dieser Geschichte finden, was Zulösung des eigenen Problems beiträgt. Und das bedeutet eben auch, dass wir eine Umdeutung von Herausforderungen haben. Es ist eben nicht irgendein Problem, was weg muss, sondern es wird umgedeutet. Natürlich gibt es Prüfungen auf meinem Weg, natürlich gibt es auch Zweifel auf meinem Weg. Das gehört eben zu jeder Reise dazu und dass er Leben sogar solche große Helden von denen hier gerade die Sprache ist. Und das entlastet sogar. Also viele Klienten denken ja, wenn sie kommen in Scotshing zum Beispiel, oh man, ich müsste eigentlich mit meinem Problem schon viel weiter sein. Oh man, warum fällt mir das denn so schwer? Was stimmt denn mit mir nicht? Und die Heldenreise antwortet dann im Prinzip, ja, ach, du ach, du nichtst stimmt mit dir nicht. Du bist doch unterwegs und auf Reisen gibt es nun mal Zwischenstation ist, das normalste von der Welt. Ja und dann wird es eben auch mal poetisch im Coaching und ich würde fast sagen, ich lehne mich jetzt ein bisschen aus dem Fenster, aber die Heldenreise ist fast zu etwas wie eine poetische sprachliche Aufstellung, weil eben wir wirklich auch hier ein Bild externalisieren und es damit ganz anders uns zur Verfügung steht als wenn wir mitten drin stecken und wir leben unsere Coaches und Menschen erleben sich in dieser Heldenreise eben als Teil einer größeren Geschichte, als Teil einer größeren Bewegung und zwar als jemand, der sich entwickelt Schritt für Schritt Station für Station. Okay, dann lass uns jetzt mal, lassen wir jetzt mal praktisch wenn wie steigt man in diese Methode ein.
Also, auch hier erkläre ich, zumindest mache ich hier so, jetzt keine riesen theoretischen Hintergründe warum Metafan wichtig sind, warum Geschichten uns helfen, eine Lösung zu finden. Also ich erzähle auch hier nichts vom Unbewussten oder von externalisieren, sondern alles, was ich tue, ist im Grunde genommen, meinen Klienten, meine Klienten mal dazu einzuladen, dieses Anliegen, dieses Thema, was er oder sie mitbringt einfach mal ganz anders zu betrachten, nämlich als Heldengeschichte. Und vielleicht sage ich dann wirklich so was wie. Hmm, wie wärst denn mal, wenn du sich das ganze mal als Held ihres eigenen Lebens vorstellen? Sie sind ihr eigener Held in ihrer Lebensgeschichte. Sie sehen sich jetzt mal als Held, der Herausforderung meistert und Widerstünde bezwinkt. Und das ist in der Tat eine starke Einladung. Keine Sorge, das wird eure Courtschies nicht irritieren, die werden das nicht alles, was ich kindlich oder esoterisch empfinden. Wir alle reagieren bis in Zohr, erwachsener Alter noch auf Geschichten, auf Märchen, auf Erzählungen. Also damit er wird keinen Problem haben. Aber es ist stark deshalb, weil es sehr klar sagt, okay, pass mal auf. Auf Gabiets, wir schauen auf dein Thema mal ganz bewusst aus einer anderen Perspektive. Und da gilt es manchmal auch ein bisschen geduldig zu sein. Ich glaube, so sie diesen Spruch oder diesen Satz haben wir bisher bei jeder unserer Folgen zu Neues für den Methodenkoffer gesagt, aber das gilt auch hier, ne? Also manchen, die sind sofort total begeistern und sagen, oh, wie cool ist das denn? Da bin ich sofort dabei. Bei anderen dauert es ein bisschen länger, nicht jeder kann oder nicht jeder möchte sofort in Bildern sprechen. Also manche Menschen brauchen hier auch ein bisschen Anlauf, manche brauchen ein bisschen mehr Geduld oder manche brauchen vielleicht auch noch mal die ein oder andere Ansage, was können Sie sich denn vorstellen? Und ganz wichtig, aber das ist im Coaching auch generell sozusagen Pflicht und Nicht-Kür ist die Phase den Kontrakt herzustellen und das auch zu klären. Also wir stülten niemandem etwas über, sondern wir sagen, ich habe eine Methode im Gepeck, hätten Sie Lust ihr Thema mal auf eine etwas bildhafte Weise anzuschauen. Also immer die Zustimmung Kohlen von Coaching und nicht einfach überstülpen mit der Heldeneise anfangen und der weiß gar nicht wie ihm oder wie ihr geschieht. Und dann kann man wunderbar damit arbeiten, dass die Person zum Beispiel als erstes mal ihre Geschichte einen Titel gibt und wir können dem Coaching natürlich noch mehr frei hatten lassen. Wir können sagen, in was für einem Genre würde denn deine Heldeneise sich abspielen. Also ist es eher ein Drama, ist es eine Komödie, ist es ein Fantasyabenteuer, ein Thriller, ein Science-Fiction-Film. Es alles völlig in Ordnung kann der Coaching total frei und nach seinen Interessen auswählen. Und alleine das ist erstens manchmal schon wirklich ganz spaßig, aber es ist vor allen Dingen auch für uns sehr aufschlussreich, denn wenn uns jemand sagt, ne ja, also mein aktuelles Thema ist so was wie ein Überlebensdrahmen, einem Großraumbüro, dann haben wir schon eine Vorstellung davon, was da gerade da geht oder? Oder wenn jemand sagt, es ist so eine zähige Geschichte, hellden Willos ziehen, aber hängt immer noch in dieser Dorfgeschichte drin, dann kann ich sofort andocken und es kommt auch sofort Bewegung rein, weil es Willos ziehen ja schon mal formuliert ist. Jetzt habe ich gesagt, wir können, also wir können diese Heldereise auch betäte als poetische Aufstellung. Also das heißt deswegen hier noch ein Hinweis. Wir können tatsächlich auch diese Methode so anwenden, dass wir Bodenanker für jede einzelne Station, die wir gleich noch vorstellen, im Raum auslegen. Also das heißt, dass wir wirklich so eine Art Aufstellungsarbeit haben und dass wir während der gemeinsamen Arbeit auch immer wieder zu der einen oder anderen Station zurückkommen können und Verbindung aufnehmen können. Also das heißt, ihr könnt euch das wirklich so vorstellen, dass diese einzelnen Station der hellenreise nach und nach als Bodenanker im Raum ausgelegt werden. Dazu kommen dann ja Karten oder Moderationskarten mit wichtigen Aussagen des Coaches und am Ende haben wir da eine wirklich tatsächlich begehbare hellenreise. Wenn ihr online arbeitet, müsst ihr das natürlich ein bisschen anpassen, dann findet dieser Weg auf der Schreibtischplatte zum Beispiel statt mit Handankern und nicht mit Bodenankern. Genau und was erreichen wir damit? Wir erreichen damit am Ende des Tages, dass unser Coaching auch immer mal wieder wechselt zwischen der Erzähler Position und der hellen Position selbst. Also das heißt, jemand erzählt die Geschichte und gleichzeitig können wir aber eben wirklich dank dieser Bodenanker, unseren Coaching als Held mit den einzelnen Stationen fair binden, weil aus der Erzählperspektive bekommt unser Coaching Klarheit, bekommt Reflexion, bekommt Struktur, aber aus der Heldeperspektive gibt's dazu, dann Gefühle, es gibt dazu Intuitionen, es gibt dazu Körperwahrnehmungen und all das können wir jetzt sozusagen durch diese beiden Perspektiven in der Heldeneise miteinander verknüpfen. Also wir haben quasi Kopf und Bauch zusammen, das ist ja das, was wir immer wollen und was eben auch der entscheidende Punkt für Wirksamkeit ist, dass diese zwei Systeme das zusammen erleben und nicht entweder das Kognitive oder das Intuitive. Ja, absolut, wir brauchen beides. Dann wäre jetzt mein Vorschlag, wir gehen einfach mal diese Stationen der Heldeneise durch. Du hattest vorhin schon darauf hingewiesen, da könnte jetzt gleich mal so ein bisschen mitdenken, das wirklich ganz, ganz viele sehr berühmte Bücher und Filme genau dieser Heldeneise oder diesem Ablauf folgen. Fürs Coaching sind wir hier ein bisschen reduziert, also wir arbeiten mit einer verdichteten Version, das heißt wir haben in Anführungsstrichen nur zehn Stationen, aber erlicherweise ist das immer noch ausreichend und komplex genug. Ich wollte gerade sagen, also eine Coaching-Metode mit zehn Stationen ist eben Vergleich zu anderen Coaching-Metoden schon gar nicht mehr so verdichtet, aber im Vergleich zu dem Ursprung dieser Heldeneise ist es natürlich etwas reduziert. Wir schauen uns jetzt diese zehn Stationen mal nacheinander an. Es ist im Dohing am Ende des Tages nicht entscheidend, dass ihr wirklich exakt genau alle Stationen durchlauf nur, weil sie einfach gibt oder weil dazu eine Karte geschrieben ist oder sowas. Die konkrete Umsetzung, welche Station relevant ist, richtet sich immer nachdem, was euer Coaching liefert und reingebt. Also da müsst ihr ein bisschen spontan entscheiden. Wir legen mal los mit der ersten Station und wenn ihr jetzt an so einen klassischen, einen klassischen Heldin, Reise, Filmen oder so ein E-Post denkt, dann dürfte das nicht überraschen, was als erstes kommt, denn die erste Station ist die sogenannte gewohnte Welt. Also das ist es leben, wie es gerade ist. Die Ausgangssituation der Alltag, die vollumfänglich vertraute Umgebung. Also im Coaching wird unser Coaching jetzt eben genau die beschreiben. Wie sieht denn eigentlich mein Alltag aus? Was ist denn da total toll und angenehm und was ist da eben weniger earthquakelich? Welche Menschen sind denn in meinem Alltag allgegenwertig? Welche Rote, welche Routinen, aber vielleicht auch schon welche Konflikte gibt es. Also wie sieht im Moment meine gewohnte Welt aus? Und es ist deshalb so wichtig, weil Veränderung natürlich immer, immer, immer bedeutet, dass wir etwas vertrautes verlassen müssen. Und das ist für Menschen selbst dann manchmal gar nicht so leicht, erstaunlicherweise, wenn das vertraute tatsächlich gar nicht wirklich schön ist. Aber es ist eben vertraut. Ja, das ist klingt so paradox, aber leider ist es tatsächlich so, wir halten ganz oft auch am Unglück fest, weil es vertraut ist und wir eben nicht wissen, was kommt denn stattdessen, wenn wir das vertraute verlassen. Aber in unserer Heldenreise käme jetzt die zweite Station der Ruf des Abenteuers. Ich liebe diese Station, das ist immer toll, weil das ist der Moment, indem ihr kinder etwas ruft, vielleicht ist das eine innere Stimme, vielleicht ist das ein Ereignis, was stattgefunden hat, vielleicht ist das auch ein Mensch, der von außen kommt, was auch immer es ist, diese Stimme dieser Ruf sagt so, wie bisher geht es nicht weiter. Und für Scroaching ist das ein wichtiger Moment, weil hier das eigentliche Anliegen sichtbar wird. Also was ruft da eigentlich von Krede? Was will sich verändern oder was soll sich verändern? Was oder wie drängt etwas nach vorn und daraus können wir dann eben das Anliegen sichtbar machen. Und dieser Ruf ist manchmal ganz leise und manchmal auch unglaublich laut und dramatisch, weil dieser Ruf könnte beispielsweise
auch ein Jobverlust sein, eine Trennung sein, ein Konflikt sein, kann aber auch irgendwie nur so was wie. Ich bin irgendwie nicht mehr zufrieden, weiß auch nicht so genau, oder es ist eine Sehnsucht. Eine Sehnsucht, nach da, muss es doch noch mehr geben als das, was ich im Moment erlebe. Also ganz unterschiedlich ist dieser Ruf und sehr individuell. Danach kommen wir zu dritten Station, die heißt die Weigerung und äh, ich für mich mit dieser Station immer sehr verbunden, weil sie so menschlich ist. Wir haben sie eben schon gesagt, selbst wenn irgendwas blöd ist, weigern wir uns doch oft aus unterschiedlich motivativen, was ist das für einen motivativen, motivativen, also aus unterschiedlichem Motiven heraus, wollte ich sagen, weigern wir uns, der noch Lust zu laufen und etwas zu verändern. Also die aller wenigsten, also die aller wenigsten und dann dann würden sie wahrscheinlich auch nicht bei uns im Coaching sitzen, die schreien nicht ja, endlich Veränderungen, endlich wird alles anders, sondern meistens gibt es eben Zweifel, es gibt Ängste, es gibt gute Gründe besser doch nichts zu verändern, es gibt so was wie Bequemlichkeit, all das ausser sich dann in solchen Sätzen, vielleicht mache ich lieber doch nichts. Im Coaching zeigt sich das dann häufig durch so ein Vor- und Zurück oder durch so ein Hin- und Hergerissen seien das Coaching, also er äußert, oder sie äußert einen klaren Wunsch nach Veränderung und gleichzeitig aber auch irgendwie eine, ist da eine starke Gegenbewegung, also sei es, es wird was erzählt und dann kommt immer sofort ein Jahr aber oder es wird etwas erzählt und dann verändert sich die Energie plötzlich und man merkt, ah man fang klang das ganz schön, aber jetzt wird die Person immer leiser und immer zurückgezogen, also man spürt diese Position schon sehr deutlich im Coaching. Dann kommt es zu einer ersten weiteren Rolle, die fest definierte Sönanführung strichen, denn im nächsten Schritt, in der nächsten Station geht es um die Begegnung mit dem Mentor. Das ist immer schön, muss ich sagen. Und das kennen wir jetzt auch aus anderen Coaching-Methoden. Diese Mentor-Mmentor*innen können wirklich reale Menschen sein, die unseren Coaching*innen im Leben begleiten. Es können aber auch frühere Lehrmeister sein, die müssen auch gar nicht mehr am Leben sein. Es können generell zum Vorbild, anhand der Person sein, es können fiktive Personen sein, es können ja sowas wie innere Ressourcen sein. Ich hatte schon mal jemanden, der kam dann mit seinem Kraft hier, das ist sowas wo ich ehrlicherweise im echten Leben manchmal so ein bisschen drüber schmunzle, da musste ich mich im Coaching zusammenreißen, als plötzlich das Kraft hier im Raum war. Aber es ist egal für die Wirksamkeit, also Hauptsache, sie bringen etwas mit, das auf der Reise hilft. Ein rat, eine Gabe, eine Haltung, ja, eine Person real oder fiktiv, völlig egal. Ich weiß ja nicht, ob es noch irgendjemand macht, gerade. Aber ich persönlich gehe diese Station nochmal ab und in meinem Kopf läuft die ganze Zeit diese Geschichte der Herr der Ringe mit. Weil das für mich so eine klassen Scharnsatz ist. Also gut, aber auch den Mentor finden wir natürlich hier. Und im Coaching steckt da wahnsinnig viel Ressourcenorientierter Arbeit drin. Also ganz viel, was wir dann auch später nutzen können. Ja und dadurch natürlich auch ein Perspektivwechsel, denn es geht plötzlich nicht mehr nur um das Problem, sondern um die Frage, wer oder was unterstützt sich dann eigentlich bereits und zukünftig verstärkt. Welche Stärken hast du selbst, die in dieser Situation hilfreich und nützlich sind? Welche Magischen in Anführungszeichen? Hilfsmittel triggst du den längst bei dir. Und dann kommt das überschreiten der ersten Schwelle. Also Step 5 trägt tatsächlich den Titel "überschreiten der ersten Schwelle". Also der Punkt, an dem es jetzt wirklich ernst wird. Der berühmte "point of no return". Ab da gibt es kein Zurück mehr. Oh ja, das überschreiten der ersten Schwelle. Ja, also das heißt aus Reden wird jetzt handeln, es wird aktiv, es wird etwas getan. Wir lassen dieses Zögern und zaubern hinter uns, sondern jetzt geht es wirklich los. Also was ist der erste konkrete Schritt? Was wirst du dafür eventuell zurücklassen? Wofon musst du dich jetzt eventuell verabschieden? Und was soll es einfache Fragen daherkommen? Das steckt wahnsinnig viel drin. Also das ist auch immer wieder schön zu sehen und zu hören, wie diese Geschichte dann gesponnen wird. Wir kommen schon zur sechsten Karte. Jena, euch, na alles schön auf Bodenankern auslegen oder eben vielleicht an einem Weidbord, wenn ihr online arbeitet, auf dem Schreibtisch wie auch immer. Und diese sechste Station ist jetzt überschrieben mit Bewerungsproben verbündete und feinde. Also da passiert relativ viel. Da geht es ab, würde ich sagen. Unter diesem sechsten Punkt wird im Prinzip alles subsomiert, was auf dem Weg so passiert oder passieren könnte. All die Schwierigkeiten, all die Rückschläge, aber auch all die Unterstützer, dann wieder die Saboteure, dann vielleicht auch so was wie Zwischenetappen. Also wie du schon gesagt hast, da kann ziemlich viel passieren. Und da wird auch ganz viel Fantasie eingesetzt. Also da kommen unsere Coaches dann wirklich ins Reden und eben auch häufig in dieses Reden, wo nicht mehr nur die Cocknition dabei ist, sondern eben hin. Ich würde fast sagen, in ein unbewusstes Reden und sprechen, wo einfach so ein, so man dann kommt und manche Sätze, wenn man sie dann noch mal genauer betrachtet, vielleicht sogar unseren Coachy überraschen. Was? Das habe ich gesagt, das ist ja alle Hand. Also da passiert wirklich rebernd, sind nicht viel in dieser oder auf dieser Station. Und es wird das ganze Feld rumbetrachtet und wir sind wieder mal dabei, die Perspektive zu wechseln. Und das macht diese Station nochmal so spannend. Neben all der Fantasie und den lustigen Dingen, die da so passieren können. Und dann kommen wir zum Sippenpunkt. Das ist der Punkt oder das ist die Station der entscheidenden Prüfung. Und das ist die Stelle, an der im Coaching oft deutlich wird, worum es im Kern geht. Oft ist es nicht der äußere Konflikt, sondern sowas wieder innere Schatten oder die Angst der Selbstzweifel oder dieser alte Elende Glaubenssatz, der Blödeinnere Schweinehund oder die Loyalität gegenüber ja Personen oder Ereignissen, die irgendwie eigentlich längst nicht mehr tragen sollte. Und dann kommt das, wofür sich das alles aber trotzdem lohnt. Also es gibt ja hier in eine Belohnung. Und genau die ist die Akte Station. Was kann denn der Coaching gewinnen? Also warum lohnt sich diese Reise? Warum lohnt sich diese Anstrengung? Warum lohnt es sich überhaupt mit all den Schatten und den Inderen und den Äußerern und den ganzen Prüfungen zu arbeiten? Was ist der Schatz? Und jetzt bin ich schüchter beim Herr der Ringende. Also da passt ja nun wirklich. Und worum wird vielleicht auch der Helter, am Ende der Geschichte benedet, dass er diese oder jene Erfahrung gemacht hat, was er damit rausgenommen hat. Das heißt, was wir jetzt machen ist, wir machen so ein bisschen Wunderfrage. Wir nehmen also die Belohnung schon ein Stück vor weg. Um zu beantworten, warum es sich lohnt, diesen Weg zu gehen und nicht bei der Weigerung stehen zu bleiben. Und dann kommt auch schon die neunte Station der Rückweg. Das sagt sich jetzt so leicht daher, das wird auch in der Tat oft als Phase unterschätzt, weil viele denken, ah, check, check, double check, zielfertig alles erreicht, jetzt noch schnell zurück und dann machen wir einen Haken dran. Aber so ist es ja im Leben eben nicht. Also da gehört ja auch die Frage hin, über die man sich mit hervorig gesehen auf dem Rückweg mal Gedanken machen könnte. Wie kommt das neue denn jetzt wirklich mit in den Alltag? Was muss noch getan oder auch gelassen werden? Wer unterstützt denn jetzt in dieser Phase? Wer könnte stören? Wie gehe ich mit dieser Störung im Zweifensfall um? Also auch der Rückweg, auch wenn er schon ein bisschen nach Entspannung im Team klingt, hat es in sich. Und dann haben wir schon die Zehnte Station und wir hatten ja gesagt, wir haben diese große Heldenreise, diese Komplex reduziert fürs Coaching auf Zehntstation, also die letzte und die heißt der neue Alltag. Und hier gilt es eben jetzt wirklich so eine Art Future-Pace zu machen. Also hier ist es auch noch mal eine gute Idee wirklich mit dem Bodenanker, den Kontakt zu gehen, sich mit dieser Zukunft auseinanderzusetzen, ihn einzuführen zu spüren. Wie ist es denn jetzt so der neue Alltag? Wie sieht das neue Leben aus? Wie ist es denn, wenn das Abenteuer bestanden und fertig ist? Was ist jetzt Teil des Lebens geworden? Was vorher vielleicht noch nicht da ist, welche Personen sind neu hinzugekommen? Also wir sind jetzt dabei, in die Zukunft zu springen und diese so gut wie möglich wahrzunehmen zu beschreiben und natürlich auch zu fühlen. Bevor wir jetzt gleich einen kurzen
Wirkt darauf werfen, worauf man als Coach achten sollte. Möchte ich zumindest mal kurz noch ins System reingeben, dass ihr es ja schon mitbekommen habt, dass es verschiedene Rollen bei dieser Heldenreise gibt, die unglaublich viel Potenzial haben. Und die könnt ihr auch erweitern, ihr könnt den Fokus unterschiedlich legen. Aber klar ist, wir haben eben Mentor*innen, wir haben Helfer*innen, wir haben sowas wie Feinde, wir haben sowas wie Schatten, wir können Gestaltwandel oder sowas etabieren. Und durch all diese unterschiedlichen Rollen können wir natürlich auch unterschiedliche Aspekte und unterschiedliche Perspektiven setzen. Insofern prüft genau welche unterschiedlichen Rollen in der Heldenreise, die ihr dann vielleicht demnächst mit einem Coachie macht, Sinn machen. Ja. Und worauf sollte man jetzt achten lassen? Ja. Also, ehrlicherweise wahrscheinlich ist das Meiste bekannt. Trotzdem wiederholig ist es gerne auch nochmal an dieser Stelle und zu dieser wundervollen Methode. Also, wir sind bitte nicht dogmatisch. Wir lassen nicht jede Station durchlaufen. Wenn unser Coachie sagt, hier fällt mir aber nichts ein oder hier, das ist mir nicht wichtig. Oder wenn unser Coachie in der anderen Reihenfolge vorschlägt oder automatisch in der anderen Reihenfolge erzählt. Es geht nicht darum, dass wir sauber jede Station für Stationen abarbeiten. Wir machen hier kein Lapulase, sondern es geht darum, dass unser Coachie bestmöglich ein Erkenntnis daraus nimmt, die Zulösung des eigenen Themas beiträgt. Und das bedeutet eben auch und vor allen Dingen, dass nicht wir eine Geschichte erzählen. Und da muss ich manchmal aufpassen, ich gebe es gerne zu, weil in meinem Kopf eben so eine Geschichte direkt mit anfängt zu entstehen. Und ich von dieser Geschichte auch noch erzählen könnte und welche Monster da auftreten oder welche Mentoren noch dazu kommen könnten. Aber darum geht es nicht. Wir sind nicht in dem Falle die Drehbuchautoren und wir schreiben dieses Drehbuch nicht, sondern es ausschliessen sich die Geschichte unseres Coachies. Wir begleiten diese Entdeckungsreise nur und wir sorgen dafür, dass sie mit Kopf und mit dem Bauch empfunden wird. Das ist wichtig. Im Prinzip sind wir damit schon am Ende unserer heutigen Folge Neues für den Methoden-Koffer. Wir haben glaube ich zum Ausdruck gebracht, dass wir hier sehr stark mit einer Metafer arbeiten, einer Metafer, die wir alle kennen, aus Literatur, aus Filmen sogar in der Musik gibt es die Heldeneise. Wenn diese Metafern doch so entscheidend sind für einen gelingen des Coaching, dann lasst uns das doch mal als Brücke nehmen und auf unseren Veranstaltungsplan gucken. Ich sehe nämlich zum Beispiel, dass wir ab dem 27. Zähnten die Masterclass kreative Metafern im Coaching nutzen haben. Also da wird es nicht um die Heldeneise gehen, soweit ich weiß. Astrid oder? Wiss man auch nicht so genau. Ist ja noch ein Moment hin. Lass uns durch. Über das schon. Aber in jedem Fall geht es darum, wie ihr eben Metafern in eure Coachings einbinden könnt. Wir haben davor am 6. Wir bleiben erst mal bei den Masterclasses, die sich um das Thema Notfallcoaching dreht. Also wie reagiere ich als Coach in brenzlichen Situationen, die auf der Kippe stehen zwischen oh oh mein Coach, die kippt mich hier weg. Der gehört vielleicht eigentlich in eine Therapie. Wie gestaltet ich den Übergang? Wie reagier ich, wenn jemand plötzlich anfängt zu weinen und sich überhaupt nicht mehr einkriegt. Also all diese brenzlichen Situationen im Coaching werden da beleuchtet. Ansonsten, wenn wir zu den normalen in anfungszeichen Fortbildungen ergehen, dann steht in diesem Sommer noch eine ganze Menge an. Ich tehl's einfach mal kurz auf, was mir da so entgegen hüpft. Wir haben die Einführung in das Kinder- und Jugendcoaching. Wir haben die Einführung in's Agile-Coaching, um da sprachfähig zu werden. Wir haben die digitale Aufstellungsarbeit im Coaching mit Stellvertretterfiguren. Wir haben wieder eine Runde start. Genau, jetzt sind wir allerdings schon im September. Wir haben wieder Act im Coaching anwenden. Führungskräfte Coaching. Wir haben die große Coaching-Werkstatt zur Vertiefung alldessen, was ihr in euren Coaching-Ausbildung und in den ersten Jahren der Praxis gelernt habt. Hüpnose im Coaching. Also ich könnte jetzt noch ewig weiter machen. Aber das einfachste wird sein. Ihr guckt einfach mal selbst, was für euch genau das Richtige ist und hilfreich und herzlich unter www.coachingbande.de. Dem kann ich mich nur anschließen. Und vielleicht geht mit dieser Aufforderung deine große Heldenreise los. Wer weiß das schon? Also wir könnten das jetzt wunderbar. Die gewohnte Welt ohne diese Fortbildung. Der Ruf, den Susi gerade gesprochen hat. Also wer weiß, wir können daraus bestimmt eine tolle Heldengeschichte erzählen. Und dann liebe die Jahre, dich grüße ich noch mal ganz nieb und wünsche dir alles gut beim Ausprobieren dieser Methode. Aber wahrscheinlich hast du das bereits getan. Du kannst uns ja mal schreiben, wie es war und dann an dann bitte auch, wenn ihr schon mit der Heldenreise arbeitet, dann schreibt uns doch einfach mal wie ihr das tut und wie und welcher Erfahrung ihr damit gemacht habt. Wir freuen uns drauf. Und ansonsten denkt zwischendurch auch immer mal wieder dran einen Daumen hoch zu drücken bei unserem Podcast auf Spotify oder eine Bewertung zu schreiben bei iTunes oder falls ihr es noch nicht gemacht habt. Kann ich mir gar nicht vorstellen, aber falls dann natürlich auch zu abonnieren und was mir beim Stichwort Rezension schreiben gerade einfällt. All diejenigen von euch und wir wissen ja, dass es doch eine ganze Menge sind, die unser Buch gekauft haben, was im Frühjahr rausgekommen ist. Coaching. Frage Zeichen. Ja, aber richtig. Habt ihr eigentlich schon eine Rezension geschrieben? Bei Amazon oder wo auch immer, ihr wisst diese verdammten Algorithmen und Rezensionen sind die Währung mit denen man diese Algorithmen bezahlen muss. Also wer noch nicht rezensiert hat, haut in die Tasten der Reichen auch, zwei Sätze, drei Sätze, schreibt einfach wie es euch gefallen hat, was ihr besonders gut fandet. Da rüber würden wir uns sehr, sehr freuen. Und dieses Buch war unsere ganz persönliche Heldeneise, die wissen sie so, dass nur mal also mit ganz viel auch Widerstand und ganz viel Weigerung und Herzbild und Meilenstein und ich weiß nicht was, aber wir sind auf jeden Fall auch schlauer rausgegangen, also wir waren gegangen sind. Frau Emsel war unsere Helferin auf dem Weg. Definitiv, definitiv und die Rezensionen sind unsere Belohnungen. Also ich finde das passt doch alles wunderbar. Perf. Fasten, wir hören uns nächste Woche wieder, bis dahin alles Liebe. Macht's gute Lieben! Für heute sagen wir Tschüss, aber nur für heute. Denn schon in einer Woche sind wir mit einem spannenden Thema wieder zurück. Du kannst dich aber natürlich jederzeit auf www.coachingbande.de zu unseren Fort- und Ausbildungen in Intervisionsabenden und natürlich auch dem Wein und Talk informieren. Eine Riesenfreude machst du uns, wenn du uns Themenwünsche für unseren Podcast schickst, unseren Podcast bei iTunes bewährtest und ihn mit deinen Freundinnen teilt. Wir danken dir, dass du uns zuhörst und damit ein Teil unserer Coachingbanden bist. [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die Heldenreise ist ein narratives Muster, das im Coaching als Metapher für Veränderungsprozesse genutzt wird.
Sie hilft Klienten, ihr Anliegen nicht als Problem, sondern als Heldengeschichte zu betrachten (Reframing).
Die Methode arbeitet mit zehn Stationen, darunter die gewohnte Welt, der Ruf des Abenteuers, die Weigerung und die Begegnung mit dem Mentor.
Sie fördert Distanz und Tiefe, aktiviert das Unbewusste und verbindet kognitive mit intuitiven Perspektiven.
Praktisch wird sie durch Bodenanker (oder Handanker online) umgesetzt, wobei Klienten zwischen Erzähler- und Heldenposition wechseln.
Summary:
In dieser Podcastfolge von "Neues für den Methodenkoffer" stellen Susanne Henkel und Astrid Kettenbens die Heldenreise als wirksame Coaching-Methode vor. Die Heldenreise, ursprünglich von Joseph Campbell beschrieben, ist ein Erzählmuster, das den Aufbruch aus einer gewohnten Welt, Prüfungen, Krisen und die veränderte Rückkehr umfasst. Im Coaching dient sie als Metapher, um Klienten aus einer passiven Opferrolle zu holen, indem sie ihr Anliegen als Heldengeschichte umdeuten. Dieses Reframing öffnet Räume für Fantasie, Humor und neue Perspektiven und ermöglicht es, verborgene Ressourcen, Widerstände und Sehnsüchte sichtbar zu machen.
Die Methode umfasst zehn Stationen: die gewohnte Welt, der Ruf des Abenteuers, die Weigerung, die Begegnung mit dem Mentor und weitere. Praktisch wird sie mit Bodenankern (oder Handankern online) umgesetzt, sodass Klienten zwischen Erzähler- und Heldenposition wechseln und so kognitive und intuitive Ebenen verbinden. Die Coaches betonen die Wichtigkeit, die Methode kontraktbasiert einzusetzen und sie nicht zu überstülpen. Die Heldenreise eignet sich besonders für Veränderungsprozesse, da sie Herausforderungen normalisiert und Klienten als handlungsfähige Hauptfigur ihrer Entwicklung zeigt. Sie ist eine poetische, bildhafte Intervention, die Coaching lebendig und fantasievoll macht.
FAQs
Die Heldenreise ist ein Erzählmuster, bei dem eine Figur aus ihrer gewohnten Welt aufbricht, Prüfungen besteht und verändert zurückkehrt. Im Coaching wird das Anliegen des Klienten als Heldengeschichte umgedeutet, um aus der Opferrolle in eine handlungsfähige Perspektive zu kommen.
Sie nutzt Metaphern und Geschichten, um Räume zu öffnen, Distanz zu schaffen und das Unbewusste einzubeziehen. Klienten erleben sich als Helden ihrer eigenen Entwicklung, was eine neue Perspektive und Tiefe ermöglicht.
Man lädt den Klienten ein, sein Anliegen als Heldengeschichte zu betrachten, z. B. durch die Frage: 'Wie wäre es, wenn Sie sich als Held Ihrer eigenen Geschichte sehen?' Wichtig ist, vorher die Zustimmung des Klienten einzuholen.
Die verdichtete Version hat zehn Stationen, die je nach Bedarf angepasst werden. Dazu gehören die gewohnte Welt, der Ruf des Abenteuers, die Weigerung und die Begegnung mit dem Mentor.
Ja, die Stationen können als Bodenanker im Raum ausgelegt werden, sodass der Klient sie begehen kann. Dies verbindet kognitive Reflexion mit körperlichen und intuitiven Erfahrungen.
Sie eignet sich nicht für Klienten, die nicht in Bildern oder Geschichten denken möchten. Man sollte die Methode nicht aufzwingen, sondern immer die Zustimmung des Klienten einholen.
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