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Neues für den Methodenkoffer: Das innere Team

61m 54s

Neues für den Methodenkoffer: Das innere Team

In dieser Podcastfolge von Susanne Henkel und Astrid Kettenbens wird das Konzept des „Inneren Teams“ nach Friedemann Schulz von Thun vorgestellt. Die Methode dient dazu, verschiedene Persönlichkeitsanteile sichtbar zu machen, die in uns wirken – ähnlich wie Teammitglieder mit unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnissen. Jeder Anteil hat eine positive Absicht, auch wenn er sich manchmal hinderlich äußert, etwa als innerer Kritiker oder Perfektionist. Das Innere Team eignet sich besonders bei Entscheidungskonflikten, wiederkehrenden Verhaltensmustern, Rollenkonflikten, übermäßiger Selbstkritik oder Prokrastination. Praktisch wird es umgesetzt, indem der Klient seine inneren Anteile auf einem DINA3-Blatt zeichnet und so eine Landkarte seiner Persönlichkeit erstellt. Der Klient übernimmt die Rolle eines Teamkapitäns, der die Anteile moderiert und ihre positiven Absichten erkennt, anstatt sie zu bekämpfen. Ziel ist es, innere Konflikte zu normalisieren und ausgewogenere Entscheidungen zu treffen. Die Coaches betonen, dass die Methode zwar zeitintensiv, aber sehr nachhaltig ist und tiefe Einsichten ermöglicht. Sie ermutigen Zuhörer, das Innere Team in der eigenen Praxis auszuprobieren und weiterzugeben.

Transcription

9488 Words, 58219 Characters

German
Herzlich willkommen beim Podcast der Coaching Band. Wir sind Susanne Henkel und Astrid Kettenbens, die systemischen Coaches und Terrapäuten von www.coachingbande.de. Wir freuen uns, dass du uns zuhörst und wünschen dir viel Vergnügen und neue Impulse mit unserer heutigen Folge. Hallo, ich bin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Coachingbande heute mal wieder aus der Rubrik Neues für eueren Methodenkoffern und ich bin Susanne und ich bin Astrid und ich weiß gar nicht, liebe Susi, wann wir das letzte, weil eine Methodenkoffern vollge aufgenommen haben. Ich glaube, wir haben das streiflich vernachlässig, deswegen bin ich jetzt auch echt glücklich mal wieder so unglaublich praktisch hier zu handhaben. Stimmt, ich weiß es auch nicht, aber mir kommt es auch so vor, es wäre es schon lange her, aber manchmal vorgeuten man sich ja auch damit vielleicht ist es gar nicht so schlimm. In dieser Rubrik Neues für den Methodenkoffern stellen wir euch ja regelmäßig Coaching Intervention. Vom Maiß sind die Systeme, manchmal bedienen wir uns auch aus einer anderen Schule und wir versuchen das immer so aufzubereiten, dass ihr das direkt in eurer Praxis einsetzen könnt. So auch heute, ob gleich die Methode, die wir heute mitgebracht haben, doch sehr umfangreich ist, also mal gucken wie gut uns das jetzt gelingt, das Knackig in eine Podcastfolge zu packen. Auf jeden Fall können wir sagen, sie gehört sicherlich mit zu unseren Lieblingsmethoden, denn sie findet ja bei uns auch in Form einer Fortbildung statt, also hat eine gewisse Relevanz. Ja, ha, ich widerspreche überhaupt nicht allerdings und ich weiß nicht, aber vielleicht gucken wir dann Rückbetrachten noch mal drauf, liebe Susi, wie oft sie bei dir in der Coaching Praxis tatsächlich zum Einsatz kommt, weil sie doch ein bisschen umfangreicher ist. Ich finde nicht, dass sie schwer ist, also sie ist genauso einfach wie genjahren, aber sie braucht ein bisschen Zeit. Die Rede ist vom inneren Team und ich glaube fast, dass fast alle unserer Zuhörer einen das schon mal gehört haben, das inneren Team von Friedemannschulz von Tun. Darum geht es heute. Und vermutlich kennt ihr das aus eure Coaching Praxis entweder oder aber auch aus dem eigenen Leben, dass ihr entweder selbst oder eure Klientinnen zum Beispiel vor einer Entscheidung stehen und plötzlich macht sich da so was bemerkbar, was davon abhält eine Entscheidung zu treffen, weil man nämlich das Gefühl hat, das ist ja wie englchen und täufig in oder irgendwie generell verschiedene Stimmen in mir, die sich irgendwie nicht unaynig sind, sondern die sich irgendwie nicht einig sind. Sorum. Die eine Stimme sagt, die haso, per Idee macht das auf jeden Fall. Die andere sagt dann aber mindestens genauso laut und auch vor Schnellenini lässt es mal lieber sein, das ist bestimmt keine gute Idee. Also ihr wollt etwas entscheiden, aber ihr kommt nicht so richtig zum Zug, weil ihr merkt, ich bin total hin und hergerissen oder eben eure Klientinnen. Oder aber, ich bring mal noch ein anderes Thema mit rein, du fragst dich, warum du in bestimmten Situation immer genau so reagierst, wie du reagierst. Obwohl du eigentlich was ganz anderes wolltest. So als hätte irgendein jemand das Steuer übernommen, als ob du irgendein wie fremdbestimmt berst oder oder oder. Also ich mach mal ein Beispiel ganz einfach ist, ne? Du hast dir mal wieder vorgenommen, weniger zu naschen und am Abend sitzt du auf der Couch und gehst doch an den Schrank, wo die was auch immer liegen. Also was Schokolade da liegt oder Bombungs oder Kuchen. Eigentlich wolltest du das ja nicht. Und genau das setzt im Prinzip auch das innere Team an. Es macht nämlich sichtbar, dass wir zu solchen Thematiken wie Snackich oder Snackich nicht, aber natürlich auch zu weit aus gewichtigeren Themen häufig verschiedene Persönlichkeitsanteile in uns haben, die sich dann auch lautstark äußern, weil die ja wiederum auch ihre Bedürfnisse haben. Und der zweite nützliche Faktor daran ist aber auch, dass das Innere Team dabei hilft, das zur völlig normalität zu erklären. Also dass man sich nicht mehr irgendwie schlecht fühlt oder sauer auf sich selber ist, sondern dass man versteht, dass es ein normaler Zustand ist und wie man dann eben im weiteren damit arbeitet mit diesen verschiedenen Stimmen, mit diesen verschiedenen Persönlichkeitsanteilen um am Ende doch noch eine Entscheidung treffen zu können. Das gucken wir uns heute eben einfach mal an. Ja und das Schöne ist. Wie soll ich sagen, wir sehen diese inneren Stimmen oder diese verschiedenen Persönlichkeitsanteile, wie du sie gerade genannt hast, nicht als Problem, sondern als echte Ressource, die uns helfen können, eine Lösung zu finden, die uns helfen können, unser Ziel zu erreichen. Denn und das ist jetzt wirklich sehr, sehr wichtig, direkt hier am Anfang, jeder Anteil, wirklich jeder Anteil, jeder, jedes Mitglied dieses innere Teams hat seine Berechtigung, seine positive Absicht und seinen ganz eigenen persönlichen Wert. Also gehen wir mal rein, wir erklären euch, versuchen euch zu erklären, wie das inneren Team funktioniert, so wie wir es anwenden und einsetzen und euch auch mitzunehmen, dahin wann ihr es nutzen könnt und wie eine ganz konkrete Anwendung in eurer Praxis aussehen kann. Dann lasst uns doch mal vorne starten mit den Grundlagen, liebe Susi. Vielleicht kannst du mal, weil ich weiß, ich habe gehört, liebe Susi, dass das inneren Team in der Ausbildung auch dein Thema ist. Und jetzt bist du ja, wer sollte denn besser jetzt geeignet sein, dieses gesamte Konzept einfach mal in ein paar setzen vorzustellen. Also bitte, your turn. Na gut, also das inneren Team ist ein Konzept, ich glaube, du sagst, das ist ein Gang schon von Friedemann Schulz von Tun, das so in den 1990er Jahren entwickelt wurde. Die Grundidee, um mal ganz rudimentär da einzusteigen ist, dass wir nicht ein Dimensionale sind, sondern dass wir verschiedene Persönlichkeitsanteile in uns haben. Das ganze Tool ist ein, ich würde sagen, durchaus dem kreativen zuzuordnendes Coaching Tool, weil es wird gemalt. Wir gehen da im Verlauf sicherlich nochmal genauer drauf ein, aber das schon mal vorweg, braucht ein bisschen Equipment, das heißt, gerne ein Dina 3 Blatt für einen Coaching, das hat man selten zu Hause rumliegen. Wir kleben immer einfach zwei Dina 4 Blätter zusammen, damit ein Dina 3 Blatt dabei rauskommt, ein paar Stifte und ihr müsst in der Vorbereitung schon euch sicher sein, dass der klient oder lass ihr den Klienten auch mitnehmen könnt, auf diese Reise mal was zu zeichnen. Es geht nicht um schön, also keiner muss ein Künstler sein, es geht nur darum, sich auf diesen kreativen Prozess einzulassen. Wie gesagt im Detail gucken wir uns das gleich noch mal an, aber natürlich werden diese verschiedenen Persönlichkeitsanteile in uns in irgendeiner Form visualisiert. Und ich überlege gerade, ob das nicht vielleicht auch ein Grund ist, warum ist gar nicht so häufig, wobei ich muss ja nicht malen, also das ist ja eigentlich, ich habe damit ja gar nichts zu tun. Das Konzept, die du gerade gesagt hast, wenn ich es ganz, ganz, ganz kurz zusammenfassen sollte, ist im Grunde genommen, dass diese Anteile zusammen ein Team geben, oder? Und dieses Team stellen wir uns vor, wenn ich das ganz total verkürzt sagen würde, weil jedes Team mit Lied guckt wieder ein bisschen anders auf die Welt, guckt ein bisschen anders, hat eine andere Perspektive. So könnte man das doch ganz, ganz kurz zusammengefasst machen, oder? Genau. Und wie so in einem realen Team gibt es eben auch in diesem inneren Team, was wir in uns tragen, manchmal harmonie, manchmal Konflikte, manchmal ziehen alle am Strang, manchmal ist es aber auch einfach so, dass die unterschiedlichen Team mit Lieder unterschiedliche Aufgaben haben und aus der Aufgabe herauskann, ist dann manchmal auch zu Schwierigkeiten führen. Also in der Ausbildung bring ich immer das Beispiel von der Fußballmannschaft, wo wir Stürmer und wo wir verteidiger haben. Alle wollen dafür sorgen, dass die Mannschaft siegt, aber die Stürmer, wenn sie dafür ein anderes Verhalten haben als die verteidiger. Und das kann eben manchmal in bestimmten Situationen schwierig werden, wenn zum Beispiel mal alle aufstor werden sollten, weil man hinten liegt. Lasst uns mal ein Beispiel nehmen. Also ich glaube mit Fußball kann auch wirklich fast, fast jeder und jede was anfangen. Lasst uns mal aus unserer Babbel in Anführungsstrichen was nehmen. Vielleicht überlegt ihr die ein oder der andere gerade, ob es nicht eine tolle Idee wäre, mal wieder eine Fortbildung zu machen, liebe Susi. Ich wüsste da, wo man sowas machen kann. Also da meldet sich dann vielleicht der wispigirige Anteil oder der neu-girige Anteil und sagt, boah, das wird super, ich lerne so gerne und gleichzeitig meldet sich da vielleicht so jemand, der auf das Geld schaut oder ein Sicherheitsorientierte Anteil, der dann sagt, aber das kostet ganz schön viel Geld. Ja und das ist ja noch längst nicht alles, dann gibt es bestimmt bei manchen noch den Perfektionisten oder die Perfektionisten, die sofort reingereht und sagt, in der Moment, moment, man, da machen wir nur mit, wenn wir sicher sein können, dass wir da auch die besten sind oder aber irgendein Anteil, der für Entspannung steht und sagt, auch kommen. Schilme deine Basis. Das Leben ist auch so schön, muss noch eine Fortbildung machen. Da kann eine ganze Menge aufs Tapé kommen. Da ist viel los im Team. - Ja. Das wichtigste, ich habe es vorhin gesagt, aber ich möchte es noch mal wiederholen. Alle, die Stimmen, sind nicht besser oder schlechter. Nicht eine, ist besser oder schlechter. Nicht auf eine können wir verzichten. Alle, die Stimmen sind berechtigt. Es gibt keine falschen, keine schlechten. Eine Stimme hat eine Funktion, eine positive Absicht. Deswegen sage ich immer so gerne, wir sind im Coaching keine Exorzisten, die irgendwelche falschen oder schlechten Anteile austreiben. Und unser Coaching wird mit dem inneren Team, mit dem visualisieren des inneren Teams in die Situation katterpultiert, dass er sich selbst als so eine Teamkäpten wahrnehmen kann, der lernen kann, seine verschiedenen Anteile überhaupt mal zu sehen. Auch zu erkennen, wofür stehen die denn? Für welches Bedürfnis stehen die denn? Und der das Ganze dann eben auch kontext abhängig moderieren kann. Weil, wenn wir das zugrunde legen, was du gerade gesagt hast, jeder Anteil hat eine positive Absicht. Entsteht ja die Schwierigkeit daraus, dass in bestimmten Kontexten diese positive Absicht jetzt aber gerade vielleicht nicht ganz die richtige ist. Und dass dann eben den Teamkäpten braucht, der mal moderiert, mal umsortiert, mal umgruppiert. Und jetzt kommt Butter bei die Fische, genau hier liegt nicht selten das Problem. Weil wir es verlernt haben, auf unsere inneren Anteile in Gesamtheit zu hören. Das heißt, es kann wunderbar sein, dass ein Coaching, der uns gegen Übersitz immer nur ein bestimmten Anteil hört. Und diese eine bestimmte Anteil ganz groß und ganz laut ist und die Führung übernimmt. Und aber dem Coaching als Host, also als derjenige, der es eigentlich moderieren sollte, dem ist es gar nicht bewusst, dass da noch viel mehr Stimmen sind, die aber eben nicht so laut sind. Mhm. Klar, es ist ja weise, kennen wir sowas häufig, dass der inneren Kritiker zum Beispiel sehr, sehr laut ist. Jetzt ist dem seine Aufgabe nicht so einfach zu beschreiben, mit der so einfach nur kritisieren. Meistens soll der ja vor irgendwas schützen oder so. Aber der hat ein Naturgegeben oft ein ziemlich voller Autos-Mundwerk. Der perfektynistische Anteil ist auch so einer, der nie zufrieden ist und ständig mehr fordert. Natürlich auch aus einer guten Absicht heraus, also sich zu beweisen, gute Leistung zu erbringen. Aber wenn man solche Stimmen da zum Beispiel mit dabei hat, dann geht es relativ schnell, dass das passiert, was du gerade gesagt hast, dass die anderen temporär würde ich mal sagen unhörbar werden. Ja. Und das schöner im inneren Team ist jetzt auf der einen Seite überhaupt, dass es eine Möglichkeit, einen Raum gibt, wo diese inneren Anteile alle mal zu Wort kommen. Und es normalisiert damit diese inneren Konflikte. Der Koji erkennt, ich hab verschiedene Bedürfnisse, die sind alle in mir, die sind alle Teil von mir. Und das ist völlig okay. Statt vielleicht zu denken, ich bin offensichtlich kompliziert, ich weiß mal wieder überhaupt nicht, was ich will. Er setzt durch, ich habe, ich habe verschiedene Bedürfnisse, die sind alle gut, die sind alle okay und ist alles ein Teil von mir. Wir haben jetzt noch mal zu diesem Eingangs Beispiel mit den Entscheidungen zurückkehren, dann hilft so was natürlich ungemein dabei, Entscheidungen zukünftig besser zu treffen. Denn wenn ich einmal weiß, welche Anteile melden sich denn und quasi auch dann schon geschult bin, hinzuhören, dass es da vielleicht auch noch leisere Anteile gibt. Und dann auch übersetzen kann, warum melden die sich denn, was brauchen die denn, dann kann ich natürlich leichter und vor allem auch ausgewogenere Entscheidungen treffen. Absolut. Wir könnten das Ganze auch mal systemisch betrachten, bis wo sie. Dann ist es nämlich so, dass dieses innere Team, die innere Komplexität überhaupt erst sichtbar macht. Und wenn etwas sichtbar ist, dann kann man es auch handhaben. Es ist wie so eine Landkarte, haben wir ja häufiger mal diesen Begriff im Coaching, ich würde sagen, also das innere Team vor allen Dingen, dann, wenn es denn mal vor uns liegt, ist es wie eine Landkarte meiner eigenen Persönlichkeit. Dann lassen wir mal reingehen, wann wir, wann ihr das innere Team so einsetzt. So ihr ist denn zum Beispiel schon kennt. Das kann ja auch sein, dass jetzt jemand die Folge hört, der selbst auch mit dem innere Team bereits arbeitet und jetzt noch mal so ein abgleich machen möchte. Wie machen dies, wie erklären dies, wie nutze ich es. Also ihr könnt uns gerne im Nachgang an die Folge auch einfach mal schreiben, bei welchen Anlassen oder bei welchen Coaching anliegen ihr auf das innere Team sehr gerne zurückgreift. Und ich würde aber damit, wie es hier auch umgespräche, die ich dort anbauen können, den Ball mal in deinen Spielfeld werfen, was mit welchen Themen greiftst du denn darauf zurück? Ich habe schon gehört, wie so eine Allisierungsmetode und dauert ein bisschen lang. Und es ist jetzt vielleicht nicht deine Top 5 Lieblingsmetode. Aber ich weiß ja, du benutzt es auch. Also wann würdest du sagen, okay, jetzt geht kein Weg dran vorbei, jetzt nehme ich es. Also sagen wir mal so, wo es auf jeden Fall immer in meiner solich, soll ich nicht in meinem eigenen Team abgewogen wird, ist wirklich tatsächlich bei den Entscheidungsfindungen, die du schon angesprochen hast. Also wenn jemand sagt, "baue ich bin dahin und hergerissen", wenn ich daran denke, dann so, oder wenn ich daran denke, dann so, ich weiß einfach nicht genau, was ich will. Vor allen Dingen diese Formulierung, ich weiß nicht, was ich will. Also wenn es nochmal ein Unterschied so ein bisschen macht, will ich Option A oder Option B oder gehe ich jetzt ausländlich oder nicht. Und diese Verunsicherung wirklich, man spürt und ich höre, da ist die Verunsicherung, weil jemand nicht weiß, was er oder sie will. Dann habe ich tatsächlich im Kopf, da würde das inneren Team jetzt perfekt passen, um genau diese verschiedenen Aspekte im Inneren selbst sichtbar zu machen, um die zu hören und zwar alle stimmen. Mhm. Was ich auch finde, was so ein absoluter Klassiker ist, ist, sich so wiederholende Verhaltensmuster, die Klientinnen entweder nicht verstehen oder das verstehen, gar nicht im Pottergrund steht, sondern einfach nicht will, das nicht mehr. Also es nervt mich, dass ich immer so und so reagiere. Ich verstehe nicht, warum ich das immer wieder mache, obwohl ich weiß, dass das nicht gut für mich ist und dass ich das nicht will. Da fang mir auch spontan zwei Beispiele ein, aus dem Beziehungskontext ein Mann, ein Mann, also Klientin. Der Klient hat immer seine Beziehung in einer unglaublichen Regelmäßigkeit drei Monaten beendet und die Klientin, also sie gehört nicht zusammen, hat sich immer Beziehung gesucht, wo sie in so eine helfende Rolle reingehen, musste also kein Partner auf Augenhöhe hatte, sondern immer irgendjemand, dem man über die Klippe helfen musste, was das ist, das Wort ist. Und beide saßen im Coaching-Formerin und haben gesagt, ich will das überhaupt nicht, aber es kommt am Ende immer einfach so. Ich würde das auch total gerne mal anders machen. Ich finde, da gibt es, also da habt ihr da was im Leben, oder? Also, ich finde, da. Wo ich finde, dass es tatsächlich auch gut passt und da würde ich sogar sagen, tendiere ich noch eher zu, als bei Entscheidungsfindungsthemen, auch wenn die mir eben als alle erstes eingefallen sind, ist bei Rollenkonflikten. Also wir alle sind ja viele, das wissen wir ja spätestens jetzt seit dem inneren Team. Aber wir haben ja auch ganz, ganz, ganz, ganz unterschiedliche Rollen in unserem Leben. Also, das heißt, ich bin auf der einen Seite eine Führungskraft, auf der anderen Seite bin ich aber auch Kollegen. Ich bin ne Mama, also ich jetzt selbst nicht, nur eine Hundemama, aber ich bin eben auch Berufstätige. Ich bin ehemann Frau, aber gleichzeitig bin ich auch eine totale Individualistin und Freiheitsliebend. Also, das heißt, diese Rollenkonflikte, die aus diesen unterschiedlichen Perspektiven verstehen und aus den unterschiedlichen Anforderungen, die auch ich mir und andere an mich stellen in meinen unterschiedlichen Rollen. Da entsteht natürlich auch Konflikt in meinem inneren Team. Und das macht auch dieses Konzept von Friedemannschuls von Thun sichtbar. Und ich kann dann eben gucken, wie harmonisiere ich diese unterschiedlichen Anteile. Aber das ist ja noch längst nicht alles. Ich glaube, wir können jetzt erstmal eine Weile reden, was es für Anwendungsbereiche gibt. Und es ist ja auch toll, damit ihr euch das besser vorstellen könnt. Mir fällt nämlich auch ein Klassiker wirklich im Coaching ein, dass da jemand sitzt, der sich übermäßig hart kritisiert oder ich möchte, fast sagen abwertet. Und natürlich wird der oder diejenigen schon ein paar Mal gehört haben von außen. Jetzt hör doch mal auf, die ständig zu kritisieren. Aber dieser Klugeratschlag, wie so oft im Leben, dieser Klugeratschlag kommt einfach nicht durch. Wir können aber mit dem inneren Team stattdessen mal schauen, welcher Anteil ist das denn, der da die ganze Zeit so vehement kritisiert? Was ist die positive Absicht dieses Anteils? Was braucht der, um vielleicht ein Stück zur Seite zu gehen? Ein bisschen leiser zu werden? Welche Anteile gibt es noch? Wer kann denn auch mal ein bisschen mithreten oder ein bisschen die Wortführung übernehmen? Und das ist natürlich viel viel nachhaltiger, sich von außen sagen zu lassen. Jetzt lass es doch mal sein oder zuhör doch mal auf damit. Mir fällt noch was ein. Und zwar etwas, was wir auch wirklich häufig im Coaching hören, nämlich Prokrastination. Ich will ja eigentlich anfangen, aber irgendwie tun es nicht. Also häufig ist das ja wirklich so ein Gefühl, als ob ich plötzlich fremd gesteuert bin. Also da ist ein Anteil, der anfangen wir dann andere auch nü. Und statt jetzt immer nur diesen bremsenden Anteil zu bekämpfen. Und das ist ja etwas, was wie soll ich sagen, eigentlich die Realität bei vielen entspricht. Also ich bekämpfe da einen inneren Anteil, aber noch mal jede innere Anteil hat eine Berechtigung, hat eine positive Absicht. Also macht es doch viel mehr Sinn zu schauen, was braucht in dieser Anteil jetzt, wo vorhat denn der Angst, dass wir immer noch nicht angefangen haben? Und das ist der Kniff im inneren Team. Ich hatte auch noch einen Punkt, aber ich glaube, es ist eigentlich fast das Gleiche. Also ich hatte jetzt gesagt, so bei stagnierender Zielerreichung, also auch das kennen wir alle regelmäßig. Wir haben irgendein Ziel. Wir kommen aber irgendwie nicht voran. Jetzt ist natürlich nicht pro Grastination der einzige Grund, warum wir nicht voran kommen, aber es ist doch sehr, sehr artverwandt, weil auch bei dieser nicht stattfindenden Zielerreichung ist es halt oft so, dass es Anteil in uns gibt, die unterstützen das Ziel. Und dann gibt es aber auch welche die skeptisch sind und die skeptischen Anteile sind vielleicht gerade lauter und bremsen diese Zielerreichung so ein bisschen aus. Also verwandt mit deinen Punkt geht in eine sehr ähnliche Richtung. Ja, so eine Selbstsabotage. So Mäuterräum, Mäuterräum in ihrem inneren Team würde ich das nennen. Ja und dann am Ende des Tages, wie soll ich sagen, also eigentlich alles rund um das Thema Selbstakzeptanz. Weil das finde ich wirklich eine mega Botschaft dieses inneren Teams, völlig egal mit was wir jetzt und welchen Thema wir tatsächlich arbeiten, aber das spielt bei allen Themen eine Rolle. Nämlich, dass zwischen den Zahlen immer sowas rauskommt, wie du bist, nicht falsch. Du bist nicht falsch, wenn du widersprüchlich bist. Du bist nicht falsch, wenn es unterschiedliche Stimmen gibt, die eine wollen, Hühn, die andere wollen, hat. Das ist komplex und du bist komplex, weil du bist ein Mensch. Und genau das ist normalmenschlich. Und das schwingt immer wieder mit, also dieses ich akzeptiere auch mal das Chaos und auch mal den Widerspruch in mir selbst. Hmm, wahrscheinlich würden wir uns noch weiter ran, wenn wir uns beispielsweise beeinfallen. Aber ich glaube wir können grundsätzlich jetzt mal ein Strich drunter machen, es wird deutlich und darum ging es uns, dass die Anwendbarkeit sehr mannigfaltig ist. Was wichtig ist, ist, dass ihr euch von Anfang ein Clad darüber seid, dass das inneren Team wirklich ein Klassiker ist, der wird auch nicht nur im Coaching verwendet, der wird auch in empädagogischen, im soziologischen, in der Psychologie. Ich glaube, es gab sogar mal Versuche mit dem inneren Team herauszufinden, warum jemand wählt, was er wählt. Also in der Politikwissenschaft wurde es auch eingesetzt. Das heißt aber auch nicht jeder hat eine Kochenausbildung, der damit arbeitet und muss es auch nicht haben, weil das inneren Team sehr intuitiv funktioniert. Das ist einfach zu erklären, es gibt natürlich Menschen, die rational denken, aber wir sollten nicht den Fehler machen, dass wir die Ausgrenzen, also im Sinne von in unserem Kopf schon die Mauer haben zu sagen, oh, man gegenüber ist ein klassischer CEO, ich erlebt den total rational, deswegen wird das inneren Team für den nicht sein. Es ist häufig sogar fast umgekehrt. Die Menschen, die ganz dolle, rational unterwegs sind, die sind eigentlich sehr dankbar, wenn sie auch mal was anderes machen dürfen, die verstehen das schnell, warum das geht, die können das schnell umsetzen, die haben auch keinen Schmerz damit irgendwas zu zeichnen. Also ich würde hier wirklich sagen, Feuer frei für diese Methode. Das ist jetzt eigentlich meine Brücke, liebe Susi, ich freue frei für die Methode, dann lass uns doch mal zur konkreten Anwendung kommen. Machen wir doch jetzt mal, also jetzt haben wir viel gesprochen, grundsätzlich was es ist, du hast auch schon Verraten, es wird gemalt, wir wissen jetzt genau, bei welchen Themen, also eigentlich bei allen, wundervoll, jetzt lass uns mal konkret werden. Also ich verrate schon mal, dass inneren Team ist ein zweistufiger Prozess und den Rest, liebe Susi, würde ich einfach mal dich übergeben. Ich fang zumindest mal an, dass mit dem beistufigen Prozess, lasse mich mal ein bisschen eingrenzen. Das machen wir natürlich so, weil bei uns eine Coachingsitzung 90 Minuten ist und das inneren Team ja Zeitbrauch, wenn jemand keine Ahnung, solche Setting gibt es ja auch, wenn jemand mit seinen Coaches vielleicht ein ganzen halben Tag arbeitet oder sowas oder das in einem Workshop format macht, dann kann man das inneren Team auch in einem durcharbeiten, aber in unserem Setting ist es meistens so, dass wir zwei Sitzungen dafür einplan. Das heißt, es muss aber auch vorher mit dem Coaching abgestimmt sein, dass es für den auch okay ist, zwei Sitzungen einzugehen zu bezahlen. Bei uns ist es blitt meistens so, dass Sitzung 1, na ja, ich würde mal sagen, die Vorbereitung ist. Also wir haben das normale Ankommen, wir haben das Kennenlernen des Coachinganliegens, wir haben die Zielklärung und dann bereiten wir das inneren Team dahingehend vor, dass wir mal dem Coaching dabei helfen, zusammen, welche Teammitglieder sich denn zu seinem Thema melden. Also wenn du an die Frage denkst, machst du dich selbständig oder machst du dich nicht selbständig, welche Tendenzen spürst du denn da in dir, das Wort Tendenzen könnt ihr benutzen, wenn euch welche Stimmeln hörst du denn da in dir zu Spooky klingt. Und dann schreiben wir eine einfache Liste auf. In der Originalversion ist es so, dass hier schon ein Strukturbild erst der Ordnung gemalt wird, das verwärfen wir, weil das für uns ein bisschen doppelt gemoppelt ist, weil da wird noch nicht zugeordnet, noch keine größten Platzierung und so weiter und sofort. Deswegen überspringen wir das und erstellen einfach mit dem Coaching eine Liste. Allerdings brauchen wir hier auch schon Coaching-Fragen, eine Coaching-Haltung, damit der Coaching auch wirklich alle seien Stimmen entdecken kann. Und vor allen Dingen auch ein bisschen Schweigen aushalten, weil meine Erfahrung ist, wenn ich genau diese Frage stelle, wenn sie jetzt nochmal an das Thema denken, welche Stimmen oder Anteile oder unterschiedliche Perspektiven melden sich denn da, dann ist es häufig sehr schnell, kommen da zwei bis drei und dann braucht es manchmal ein bisschen. Also weil eben wir hatten ja vorhin schon gesagt, dass wir manchmal verlernt haben, auch die ruhigeren Anteile mal zu hören. Also da heißt es wirklich einfach auch ein bisschen Geduld haben und was noch zu fragen und was noch, wer gibt es hinter sonst noch so und dann genau das sammeln. Dann erkläre ich auch in dieser ersten Sitzung immer noch wieder ein so ein inneres Team, tatsächlich rein praktisch gezeichnet wird. Da gibt es ja so Vorgaben oder Vorlagen, das wir quasi einen Kopf zeichnen, einen Torsuzzeichnen und dieser Torsuz ist so was wie die Bühne, auf der das inneren Team auftritt und deswegen wird da so rechts und links wie so ein Vorgang, so ein Bühnenvorgang gezeichnet. Da gebe ich tatsächlich auch manchmal Beispielbilder einfach an die Hand, dass derjenige das besser sich vorstellen kann. Und dieses Zeichnen ist auch, das finde ich ganz wichtig zu sagen, dass es auch keine Spielerrei, also das kann man nicht einfach überspringen und sagen, wir haben doch die Liste, dann lassen wir uns doch jetzt einfach darüber reden, sondern das Zeichnen ist tatsächlich wie ich finde system immer nennen, weil diese kreative auseinandersetzung, diese kreative Darstellung, da passiert schon ganz viel Reflexionsarbeit beim Kochi und wenn wir das weglassen, indem wir die Teammitglieder nur benennen und dann über die Teammitglieder reden, dann fehlt eine total wichtige Ebene aus dem inneren Team. Braucht manchmal ein bisschen Überzeugungsarbeit, also wenn du mich als Kochi sitzen hättest, würdest du da auch erstmal Überzeugungsarbeit leisten müssen, dass ich jetzt wirklich male und ist eben gar nicht, weil ich nicht gerne malen würde, sondern weil ich einfach die Befürchtung hätte, das, was ich eigentlich ausdrücken will, könnte ich nichts so ausdrücken, aber da kann man sich ja dann irgendwie helfen. Dabei ist jetzt wichtig, dass jede Anteil wirklich gewürdigt wird und dass jede Anteil auch eine Namen bekommt, also das heißt wir malen den klar bekommt er damit gestalt, er bekommt logischerweise ja auch einen Platz auf dieser Bühne von der du eben schon gesprochen hast, weil ich positioniere ihn oder sie, also diesen Anteil jetzt mal ja irgendwo dort, also entweder im Vordergrund, im Hintergrund vielleicht noch hinterm Vorhang, vielleicht weiter oben oder unten, und dann, wie soll ich sagen, gebe ich dem ja einen Gesichtsaustruck, ich gebe dem eine Größe im Vergleich zu einem anderen Anteil und so weiter und so weiter und dadurch entsteht eben ganz ganz viel, was wir hinterher in einer Reflexion nutzen können und jetzt würde ich gerne mal an der Stelle, liebe Susi, dir eine Frage stellen von der ich weiß, dass sie mal so und mal so gehandhabt, würde ich gerne einfach mal von dir wissen, weil ich weiß gar nicht, ob wir jemals darüber miteinander gesprochen haben, dieser Name der da gegeben wird. Es gibt viele, die sagen, da darf kein negativer Name vergeben werden. Also ich dürfte da jetzt nicht, das ist die "Oh Gott, bitte, Kuhkling, also irgendwas negatives". Wie siehst du das? Handhabst du das auch, korrigierst du dann in Kuhnschi, wenn das sagt, also die würde ich jetzt aber gerne die Böde Kuhn korrigieren ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber ich lasse es nicht durchgehen. Und zwar mit folgende Begründung, es sind hier alles innere Anteile. Wenn der Kuhkling jetzt, was was ich, der Malta oder Bilder acht innere Anteile benennen und dafür davon heißen vier Blöde Kuh, alter Quaruland, Dover Stinker und Mikriga-Angsthase, dann wird hier damit eine Haltung deutlich, nämlich, dass der Kuhkling eigenes von sich ablehnt und abspalten will. Und das zum einen möchte ich vermeiden und zum anderen sollten wir in der Anmoderation und in der gesamten Begleitung immer wieder darauf abstellen, dass wir sagen und jeder Anteil hat eine positive Absicht. Der Dover Stinker oder das Blöde der Arschloch passt jetzt nicht richtig dazu, dass diese Anscheie eine positive Absicht hat. Also ich versuche dann dahin zu moderieren, dass der das von mir aus natürlich ansprach oder erst mal so sagen darf, aber dann fange ich wahrscheinlich an zu grins und sag, Ach so, jetzt bin ich aber mal gespannt. Das ist so wahr, schluch, was ist denn die positive Absicht davon? Wir wissen ja jeder Anteil von Ihnen hat eine positive Absicht. Und wenn die dann wieder rausgearbeitet ist, dann kann man nochmal spielerisch umhofer gucken, kann sagen, aber ich glaube jetzt ist es doch Zeit für einen anderen Namen oder wie wollen Sie denjenigen oder diejenigen, den jetzt nennen? Dann hätten wir das doch auch geklärt. Noch eine praktische Sache, diese Namensvergabe und unter anderem aus dem Aspekt, den du jetzt angesprochen hast. Diese Namensvergabe ist vielleicht in der Hausaufgabe ein bisschen schwierig, weil ich glaube, der fällt der klient, die klient in manchmal doch wieder darauf rein, bei so einfachen abwertenden Namen zu bleiben. Je nachdem, wie sich das zeitlich verhält, in der ersten Sitzung, versuche ich zumindest für einen Teil dieser Stimmen, diesen Namen schon in der ersten Sitzung zu finden, zusammen mit einer Kernbotschaft. Also der Mikriege Angsthase wird dann vielleicht zum. Zum. Zum Angsthase. Das würde doch vielleicht noch gehen. Ja, dann müsste man ein bisschen im Gespräch gucken, wie es es konnotiert, der Angsthase ist. Der Angsthase, etwas, was der Kochie ablehnt, also der Lacht quasi, so ein Angsthase, oder ist es was, was der Wertschätzen zum Ausdruck bringt. Aber es machen wir mal aus dem Angsthase und zum Beispiel ein Sicherheitschef. Also ich würde den Namen, den suchen mit dem Kochie und dann auch einmal fragen und was ist denn jetzt im Hinblick auf dein Thema? So die erste, wichtigste Kernbotschaft, die dein Sicherheitschef, hiermit auf den Weg gibt. Und das würde ich auch schon auf diese Liste schreiben, weil das kommt dann später nämlich auch in dieses Bild rein. Der Name und Kernbotschaft. Und ansonsten nimmt der dann, je nachdem, wie weit wir gekommen sind, vielleicht haben wir alle durchbenannt und alle Kernbotschaften gefunden, vielleicht auch nur von der Hälfte. Aber den Rest nimmt der Kochie dann als Hausaufgabe mit. Also zu Hause wird gezeichnet, so wie du es beschrieben hast, Astrid. gegebenenfalls werden noch ein paar Namen und ein paar Kernbotschaften gesucht. Und ich bereite die Kochies auch immer darauf vor, dass es zu Hause sicherlich noch spätmeldag gibt. Es gehört eigentlich zum guten Ton. Nicht alle stimmen melden sich sofort im erstellen diese ersten Liste, sondern erst, wenn man wirklich anfängt, dat tief einzutauchen und sich damit zu beschäftigen. Und dann auch die Info und es ist total okay. Alles was an spätmeldern noch kommt, schreiben Sie einfach noch mit auf die Liste und integrieren Sie dann in ihr Bild. Gibt es du trotzdem auch, dass es etwas, was ja aus der Praxis immer so wichtig ist? Die Fragen kommen auch immer in der Ausbildung. Beschränkst du auf eine gewisse Anzahl? Also wenn da jetzt jemand 20 Anteile malen will? Ja, auf jeden Fall, weil es wird sonst zu komplex, dass mit der Anzahl ihr sitzt, sonst einfach tagelang in der Reflexion des Bildes. Ich würde es ähnlich handhaben wie bei einer Aufstellung, dass man guckt wirklich nur, die die jetzt gerade relevant sind. Und auch immer gucken, werden da gegebenenfalls zwei in eins gepackt. Also die vorsichtige Skeptikerin sind vielleicht am Ende des Tages zwei Stimmen und nicht nur eine, also dass das sauber auseinander sortiert wird. Und dann aber auf, ich würde mal sagen, sechs bis zehn innere Anteile Stimmen, Bilder, Figurchen beschränkt wird. So jetzt hast du schon gesagt, das ist dann die Hausaufgabe. Also wir sammeln gemeinsam, wir vergeben vielleicht noch Namen und Kernbotschaften und erklären auch tatsächlich ein bisschen mehr, als wir das vielleicht in einer Sitzung, in einer Coaching-Sitzung tun würden, wo wir gemeinschaftlich eine Intervention durchgehen. Also das wird die Hausaufgabe, dann gibt es eben angenommen eine zweite Sitzung und in der schauen wir jetzt wirklich gemeinsam dieses Bild an. Also wir schauen dieses Bild an, wir reflektieren und entwickeln Lösungen, weil dieses Bild ist ja natürlich hinsichtlich eines Temers entstanden und wir haben auch diese Intervention ja deswegen ausgewählt, weil sie auf das Ziel einzeit, was unser Coaching entwickelt hat. Also jetzt geht's ans Eingemacht der Edith Penner gesagt. Und wir kennen so einen Vorgang eigentlich alle wahrscheinlich aus dem Kunstunterricht. Klar im Kunstunterricht wurden große Werke, der Kunstgeschichte interpretiert. Aber letztendlich machen wir hier nichts anderes. Also uns geht's nicht um den Perfektionismus in der Darstellung oder im Bild, aber uns geht's auch darum, dass dieses Bild, was der Coaching jetzt mit zurückbringt, ja eine ganze Geschichte erzählt. Wenn da zum Beispiel der Perfektionist Riesen groß im Vordergrund steht, vielleicht hat er sogar so gemalt, dass der noch die Elbogen ausgefahren hat oder sowas. Und irgendein anderer Anteil der Ehe für Entspannung oder Ruhe oder Gelassenheit steht, wird vielleicht halb hinter dem Vorgang gezeichnet, sodass man ihn kaum richtig erkennen kann oder so klein, dass man eine Lupe bräuchte, dann wird natürlich uns schon viel auf dem Silver Tablet präsentiert. Worüber wir dann im Coaching wunderbar reden können? Ja. Und jetzt könnten wir auch mit diesem fertigen Bild, dass dessen Geschichte wir dann ja schon gehört haben. Auch uns bedienen an vielleicht noch weiteren Ideen, wie ich den mitteilen arbeiten kann, nämlich zum Beispiel in dem Mein Coaching als Teamkäppten die Moderation übernimmt. Also wie können Sie denn jetzt alle Anteile hören, wie können Sie denn dafür sorgen, dass jetzt jeder mal zu Wort kommt und am Ende des Tages ihr Thema gelöst wird. Also wirklich sich vielleicht vorstellen, so eine keine Ahnung, Moderation, Moderation zum Konferenztisch, wo alle zusammenkommen oder wenn ich jetzt wirklich weiß, da ist jemand, der Fußball spielt, kann ich das ja auch so wieder darstellen, also Bilder, die mein Coaching schon genutzt hat, kann ich natürlich auch weiter benutzen. Um eben dann einfach wirklich, wirklich zu modellieren, als derjenige, der Gastgeber, der ich ja bin, auf dessen Bühne, das alles stattfindet, um sich ja zu stellen, dass alle Anteile gehört werden und trotzdem ich entscheide, wo es hingeht. Ich finde in dieser Phase der Bildbesprechung oder Bildinterpretation sind gute Fragen, gute Coachingfragen, die er sowieso im Repertoire habt, das A und O und natürlich auch wieder eure Intuition. Also was springt euch an in diesem Bild und was wollt ihr tatsächlich einfach mal zur Disposition oder auch zur Diskussion stellen? Also wenn da eben so ein ängstlicher Anteil ist, dann könnte die fragen, was bräuchte denn der ängstliche Anteil um Endweder, dem mutigen Anteil zuzustimmen oder aber mit wem könnte der ängstliche Anteil denn eine Aliens schließen? Und wie könnten die beiden oder die drei dann dafür sorgen, dass der mutige Anteil Ihnen mal zuhört? Oder wie könnte denn ein guter Kompromiss aussehen, mit dem hier alle leben oder auch, kann man ja auch einen Frage stellen, geht es eigentlich um einen Kompromiss? Ist hier der Kompromiss das Mittel der Wahl? Oder geht es darum, dass jemand anders die Führung übernimmt und wie könnten wir das erreichen, das an anderer Anteil die Führung übernimmt? Also alles was an Coaching Fragen zum Kontext des Bildes erfasst, könnte ihr da jetzt abfeuern? Abfeuern, ein Feuerwerk der Fragen und Intuition ist finde ich großartig. Am Ende des Tages geht es wirklich darum, dass dieses inneren Team jetzt gemeinschaftlich eine Lösung entwickelt und alle beteiligt sind, es dürfen alle bleiben, niemand wird rausgeschmissen, niemand wird exorziert. Ja, wobei es eben nicht immer darum geht, dass alle Anteile einer Meinung sind, sondern dass wie kann man Stattdessen formulieren, dass es um einen verstehen, einen respektieren geht, was ich an der Stelle manchmal mache und ich glaube darüber haben wir schon mal eine Methodenkofferfolge gemacht, ist es 6 Step Reframing oder das haben wir schon mal zu machen? Und im 6 Step Reframing gibt es ja diesen einen Part sozusagen, wo man also wo der Kreativteil sozusagen neue Lösungen anbietet und der Problemteil sich dann überlegen kann, welche dieser Lösung er denn jetzt mal für einen Probe monat unterstützen würde. Das kombinier ich da auch manchmal noch so rein, wenn klar wird, na ja, es wird jetzt nicht so einfach, dass alle Anteile sagen ja alles klar, dann machen wir es so, dass man dann auch so eine Kombination aus zwei Methoden machen kann oder die Idee aus dem 6 Step damit rübernimmt. Ja, absolut, absolut. Haben wir da jetzt noch irgendwas vergessen in der Beschreibung? Lasst uns noch mal kurz überlegen? Ich glaube wir könnten, wir könnten mal, weil man kann, also ich habe es ja eben schon mit dem 6 Step im Prinzip eingeleutet, wir könnten noch mal gucken, was für andere Varianten oder kreative Erweiterungen, denn mit dem inneren Team möglich sind. Gibt es denn was, was du manchmal dazu nimmst oder ersetzt, was ich zum klassischen Zeichnen dazu oder so? Ja, tatsächlich mache ich das ganz gerne, dass ich Gegenstände noch, also wie so Symbole in Anführungsstrichen, also jede Anteil bekommt ein Gegenstand zugeordnet und das, was auch immer das ist, ne? Das Spielfigur oder manchmal ist es auch ein Stofftier oder vielleicht ist es ein Stein, aber das so in der Kombination mit dem Anteil selbst, das finde ich ganz anschaulich und ich finde das ganz schön. Ich bin nicht immer nur im Malen. Das kommt mir sehr entgegen. Ich kann auch was einbringen zum Thema Kombination. Ich kombiniere manchmal auch das Familienbrett mit dem Inneren Team. Dann gehen wir auch raus aus dem Malen. Und dann werden die Inneren Anteile, also genauso in einer Liste gesammelt, genauso mit einem möglichst positiven Namen, einer Kernbrotschaft. Aber dann werden sie zum Beispiel nicht gezeichnet, sondern werden sie aufgestellt. Ja, ja. Ja, wobei das schon fast eine eigenständige Intervention ist. Weil, also, ich glaube auch, dass das gut funktioniert, haben wir übrigens auch bei unterschiedlichen anderen Interventionen, diese Stühle. Ich glaube, das hier tatsächlich, ich weiß nicht, aber ich würde sagen, dass das Zeichnen hier wahrscheinlich die kreative Hauptarbeit ist. Und dann würde ich immer irgendwie vielleicht noch mit kombinieren. Ja, mit den Stühlen zu spielen. Also mit den Ständen. Auf jeden Fall, wir sehen es nur ja manchmal auch umgekehrt. Wenn wir Aufstellung machen in der Ausbildung zum Beispiel, dass jemand automatisch auf dem Familienbrett, wo dann tatsächlich auch externe Person aufgestellt werden, aber automatisch auch in der Ranteile mit aufstellt, die dann da plötzlich mit stehen. Insofern, es ist machbar, es ist total spannend. Und es würde jetzt vielleicht Leuten entgegenkommen, die sich auf Biegen und Brechen weigern den Stilten. Und dann nehmen wir noch mal einen. Mal. Aber wir wollen einen der Stelle ganz kurz n Ex-Kurs machen, weil du gerade zu Recht eben noch mal angemerkt hast, dass das Zeichnen kreative Hausaufgabe, die auch aber Hauptaufgabe ist, wie es sich denn mit Online-Tools verhält, wenn wir das innereteam Online machen. Da haben wir ja das Zeichnen nicht, sondern da haben wir eben fertig gezeichnete Immogies, Figurchen im Comics-Dil oder im illustrierten Stil, die wir dann in ein inneres Team reinziehen. Das heißt, da würde diese Aspekt wegfallen. Ich finde, das ist eine gute Zwischenlösung für, ich habe aber nur eine Sitzung Zeit. Also ich kann mir das nicht erlauben, das über zwei Sitzungen zu strecken. Und dann funktioniert das auch, aber es bleibt eben diese Reflexionsarbeit, die wir bei der inneren Einkehr des Zeichnens haben, die wird dann sehr stiefmütterlich behandelt, weil es es nicht gleichzusetzen, dass ich mir acht Illustritte Figurchen raus suche. Und sie von meinem virtuellen Bord von rechts nach links ziehe, das ist doch eine andere Auseinandersetzung, dann mit der Thematik. Aber es geht auch. Und es ist eine wahnsinnige Zeit ersparen. Und ich finde es trotzdem immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich, obwohl es die gleichen Figurchen sind oder die gleichen Zeichnungen, die ich aus oder die Coaches aus wählen, dann doch anders interpretiert werden. Das finde ich dann wiederum total spannend. Also deswegen finde ich, dass trotzdem noch eine kreative Leistung, auch wenn das malen selbst bin ich natürlich bei dir nicht mehr dabei ist. Aber die Namensgebung und auch diese Kernbotschaft, von der du gesprochen hast oder die Gegenstände, die ich gerade in Spiel gebracht habe, die können da ja trotzdem immer noch bleiben. Und insofern bin ich bei dir, ich finde es eine gelungene Alternative. Und ich würde sagen, es geht was verloren, ja. Aber es ist trotzdem noch das inneren Team, so wie es gedacht ist. Da haben wir so ein paar Lubs gedreht, gehen wir doch noch mal rein, wie man mit was für Metaffern arbeiten kann, wenn man das inneren Team bespricht. Also zum Beispiel bei jemandem, der aus dem Business-Context kommt, würde ich rein gehen mit so einer Idee von Menschen, gucken sie sich doch jetzt ihr inneres Team mal an. Und jetzt erstellen sie doch mal in Organigramm ihres inneren Teams. Also wie sieht es hier im Moment aus? Wer hat hier das sagen? Wer wird überhört? Und dann kann sich aus dieser Organigrammerstellung natürlich dann die weitere Arbeit ergeben. Ist übrigens genauso übertragbar, jetzt beispielsweise auf ein Familiensystem. Also wer ist denn jetzt hier mit betragenden Sinne, der vielleicht für sorgliche Vater, wer wäre denn die strengen Mama? Und wer ist das rebellische Kind oder das pubertierende, was vielleicht das gleiche ist? Also das auch bringt ganz viel Klarheit über die Dynamiken, die da gerade laufen, im eigenen inneren Team. Ihr könnt auch in der Zeit springen. Also ihr könnt natürlich immer gucken, wie war das inneren Team früher? Wie ist das inneren Team jetzt? Wie kann das inneren Team in einem Jahr oder in fünf Jahren aussehen? Also welche Anteile sollen dann gegebenenfalls stärker werden? Oder welche neuen Rollen braucht es? Ja, welche neuen Rollen braucht es? Find ich eine total schöne Frage. Was fällt mir noch ein? Ich weiß es nicht, Entscheidungen haben wir schon gesprochen, richtig? Ich glaube, wir haben mir schon ziemlich viel gesagt und reingegeben, dass es gibt da noch so eine schöne Frage, die ganz grundsätzlich auch, wenn wir schon viel gesprochen haben, die ganz grundsätzlich schön ist. Und vielleicht ist das auch so etwas wie eine Lieblingsfrage, mit der ich gerne arbeite, nämlich welche Anteile hat in letzter Zeit, die in den zu wenig Aufmerksamkeit von ihnen bekommen. Und wenn sie den jetzt mal sprechen lassen, was würde der denn sagen? So. - Ja. Also es sind Pammers, oder? - Ja, natürlich auch das wäre jetzt so was, was man in die Unendlichkeit ausrollen könnte. Aber ich glaube, die Grundidee ist klar geworden, oder? Ja, ich würde auch sagen. So, sie wusstößte jetzt das inneren Team an seine Grenzen. Also jetzt haben wir viel gesprochen, was alles möglich ist. Du sagtest, wir können es bis in die Unendlichkeit weiterführen. Aber wusstößte das inneren Team jetzt an seine Grenzen. Was würdest du sagen? Ich würde noch mal das aufgreifen, was wir eingängst schon hatten, dass das vorurteilherrscht. Das ist bei serationalen Menschen an Grenzen stößt, die angenommenerweise Schwierigkeiten mit Metafern haben. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe diese Erfahrung noch nie gemacht. Ich habe wirklich noch nie das inneren Team anmoderieren wollen. Und dann irgendwie in coaching-Klienten gehabt, der gesagt hat, nee, also ich verstehe jetzt alles nicht und irgendwie mal ein und irgendwelche Metafern. Und was ich inneres Team mehrere stimmen, wollen sie mir jetzt sagen, ich bin schitzufrehen oder was soll das jetzt hier? Also all das ist mir noch nie passiert. Ich kann berichten, es ist immer sehr gut angekommen. Aber dieses Vorurteil ist sicherlich eine Grenze, mit der sich das inneren Team auseinandersetzen muss. Ja, diese, ich und meine multiple Persönlichkeit. Genau. Und in der ähnliche Richtung würde ich jetzt auch gerade noch mal denken, nämlich, was auch wichtig ist, dass das inneren Team oder einzelne Anteile nicht am Ende zu so einer Ausrede wäre. Also so was wie das war, ich doch überhaupt nicht. Das war ja hier mein, wie hast du es doch hingesagt, mein Sicherheitschef, ich hab damit überhaupt nichts zu tun. Nee, also so funktioniert es auch nicht, sondern wir bleiben natürlich für unser Handeln verantwortlich. Wir sind die Gastgeber, wir sind die Teamkäptens. Und insofern können wir uns leider vielleicht manchmal diese Ausrede nicht aufs Trapez nehmen. Eine Sache hat mir vorhin auch schon mal angesprochen, aber ich möchte jetzt hier auf jeden Fall noch mal als mögliche Grenze oder mögliches Hindernis, möchte ich mal dran erinnern. Es liegt an euch, dass ihr darauf achte, dass das inneren Team nicht zu komplex wird, weil das könnte eben ein Stolperstein werden. Wenn ihr das zulast, das euer Kochi, 20 verschiedene Anteile identifiziert, die wahrscheinlich zu so ein so viel Prozent dann sogar redundanz sind, verlieren alle Beteiligten den Überblick. Hier in der Besprechung im Nachgang und der Durchmoderation, also aber auch der Kochi, vielleicht kann man auch den Bild auch gar nicht zum Erkennen, wenn da 20 unterschiedliche Vigüchen gezeichnet sind. Also hier würde ich wirklich sagen, achte drauf, weniger ist oft mehr. Und das obliegt aber euch, dass ihr diesen Stolperstein aus dem Weg räumt, indem ihr das nicht zulast, sondern da gut führt, dass der Kochi wirklich eben nur, was man mir von gesagt, sechs bis zehn Anteile benennt und aufzeichnet. Ja. Ja. Ich habe manchmal den Eindruck, dass bei manchen Kochi, dass in der Team auch dazu führen kann, dass die Ehr anfangen zu grübeln. Also dass die Ehr im analysieren, stecken bleiben, im drüber nachdenken, was könnte denn jetzt der Anteil X und der Anteil Y und so weiter. Und dann finde ich es wirklich, wirklich wichtig, dass wir als Koches das auch beobachten mitbekommen und dann eben wieder Handlungsorientiert arbeiten. Denn das innereteam ist natürlich dazu da, um wieder Ziele zu erreichen, um das nicht gewünschte Verhalten abzulegen, oder das eher wünschte Verhalten endlich zu leben, oder die Entscheidung zu treffen. Also es ist kein Instrument, um noch stärker und noch länger zu grübeln und im Denken zu bleiben, sondern am Ende des Tages soll das innereteam genutzt werden, um ins Handeln in Stuhn zu kommen. Das finde ich noch wichtig. Ich würde mal sagen, das ganz grundsätzlich, beim inneren Team, wie auch bei allen anderen Coaching-Methoden gilt, wenn das, was ihr im Angebot habt und was ihr jetzt als Idee nach der Zielklärung im Kopf habt, wenn das dem Klienten der Klienten hilft und er oder sie sich nicht. durch verstanden fühlt, ist es ein gutes Tool, wenn ihr aber das Gefühl habt, oh jetzt müsste ich aber hier wirklich Druck aufbauen und insistieren und noch fünf mal erklären, weil man gegenüber es eigentlich total verwirrt oder wirkt jetzt noch belastet da durch das Angebot diese Methode zu machen, dann schlicht und ergreifend weg damit und was anderes aussuchen. Beckt damit, genau. Es ist ein Angebot, es ist eben nicht die einzige Wahrheit und es ist auch nicht die heilsbringende Intervention für alles. Es muss zu uns passen, es muss zur Situation passen zum Kochi passen. Meinst du, es würde Sinn machen noch mal ein Beispiel aus der Praxisfeld, die vielleicht gerade eins ein, wo wir noch mal so ein bisschen verdeutlichen Können, wie es funktioniert? Ja, ich hatte es noch gar nicht so lange her, ich hatte eine Klientel im Koaching, die den Wunsch hatte schon lange sich selbstständig zu machen, aber auch gleichzeitig spürte, dass sie sich irgendwie nicht traute. Also sie hat nichts unternommen, um aus diesen Wunsch-Realität werden zu lassen. Ich war hin und hergerissen, ich schalte seit Monaten daran, zum Steuernkassenamt zu gehen und ein Gewerbe zu beantragen, dabei wäre das doch wirklich der erste und auch sehr einfache Schritt. Also so ein Plastiker, der zu dem passt, dass wir ja einen Gang gesagt haben, für welche Anlässe es geeignet ist. Okay, und dann hast du dich entschieden, mit dem inneren Team zu arbeiten? Genau, ich hatte das Gefühl, es wäre ganz gut geeignet. Ich habe mir das kurz vorgestellt, sie hat auch sehr schnell sehr begeistert gesagt, oh ja, das klingt spannend auf jeden Fall. Und dann haben wir eben im ersten Schritt ihre inneren Stimmen identifiziert, benannt Kernbotschaft dazu formuliert und dann war da zum Beispiel eine Visionärin, oh wunderbar jemand, der sich selbstständig machen möchte, die also wirklich ein Füllhorn voller auch richtig gute Ideen hatte. Aber es gab eben auch noch vorhin genannten, deswegen bin ich darauf gekommen, vorhin genannten Sicherheitschef, der immer wieder gesagt hat, ach, Dung, das ist ein totales finanzielles Risiko, du hast ein gesichertes Einkommen, du hast einen guten Job, du hast ne Altersvorsorge, die von deiner Firma gezahlt wird, ach Dung, es ist ein Risiko. Und dann gab es da noch ein Perfektionisten oder eine Perfektionistin, in ihrem Fall, die immer gesagt hat, ja, also bevor du jetzt aber vor schnell dazu einen Kassen und Steuer am Geist, lass uns erst mal einen richtig guten Validenplan machen. Also die Perfektionistin wollte von Abes Z alles durchplanen. Okay, und dann hast du sie oder hast du in einer Sitzung alles durchgespielt oder hast du sie nach Hause geschickt und malen lassen? Ja, wie ich das grundsätzlich mache, 90 Minuten sind bei mir, dafür zu kurz gab eine zweite Sitzung. Okay, cool. Und dann, was habt dir da gemacht? Nein, ja, die hatten ganz tolles, kreatives Bild tatsächlich wieder mit zurückgebracht und wir haben dann wirklich jede Stimme mal ausreichend ernst, genau. Und mal hingehört, also die visionären durfte wirklich mal ihre ganzen Ideen, ihre ganzen Träume ausbreiten. Der Sicherheitschef ist mal richtig klar und deutlich zu Wort gekommen, wo er die Schwierigkeiten und die Risiken sieht. Und die Perfektionistin hat eben auch mal eine Chance gehabt, klar zu machen, worum es ihr geht und dann war der erste, so die erste Zwischenetappe, dass sich alle gehört gefühlt haben und dass die Klientin auch das erste Mal das Gefühl hatte, ich muss mich nicht selbst bestrafen dafür, dass ich noch nicht den Gewerbeschein beantragt habe, sondern mir ist jetzt klar, warum ich den Gewerbeschein noch nicht beantragt habe. Ja, aber da habt ihr jetzt ja noch nicht die Lösung. Also jetzt gab es Verständnis oder und und eben Befreiung, weil dieses, ich bin nicht falsch oder ich mache nichts falsch, das finde ich ist ja schon ein mega Schritt, aber wie seid ihr jetzt zur Lösung gekommen? Ja, wir sind tatsächlich zu einer Lösung im klassischen Coaching Sinne gekommen. Manchmal dient das inneren Team aber auch nur einer Selbstklärung und die Lösung stellt sich dann vielleicht auch erst Wochen und Monate hinterher ein. Aber wir haben geschaut, was braucht jetzt jeder Anteil? Also der Sicherheitschef brauchte einen klaren Finanzplan, der wollte wissen, wie sichern wir das nicht die Jahr ab, was passiert mit der Altersvorsorge, wie stellst du dir das ja eigentlich alles vor? Gibt es ein finanzielles Polster, wie können wir dafür sorgen, das finanzielle Polster groß genug zu machen, dass wir uns das Experiment Selbstständigkeit hier erlauben können. Die Perfektionistin war erst bereit loszulassen, als es wirklich einen strukturierten Businessplan gab, der nicht nur die Firmengründung inkludiert hat, sondern auch wirklich das komplette erste Jahr. Das war sehr umfangreich, hat die Klientin aber alles alleine, dafür braucht sie mich ja dann nicht gemacht und damit war die Perfektionistin glücklich und zufrieden. Und die Visionären wollte einfach auch weiterhin Raum haben für ihre Kreativität, weil die ja wichtig ist, um diese ganzen Ideen, die mit dieser Selbstständigkeit zu tun hatten, also auch den Zweck der Selbstständigkeit, um die wirklich auch Spudeln zu lassen, weil das ist ja dann später das Kapital. Also gemeinsam. Gemeinsam statt gegeneinander so wird's zur Lösung. Ja, sehr cool. Und das, das interessante ist, dass statt gegeneinander zu kämpfen, sich jetzt eben diese Anteile zusammengetan haben und dann hat die sich nochmal ein Jahr vorbereitet auf ihre Selbstständigkeit. Das ist natürlich nichts für jeder Mann oder jeder Frau. Wir werden eher so die Kandidaten, die sagen ja, klar mache ich morgen Werbeschein beantragen und los geht's und der Rest findet sich dann schon, aber wir haben auch ein anderes inneres Team. Die hat sich erst wohl gefühlt, als diese Vorbereitungszeit inkludiert war und hat dann eben auch gut starten können, diese Selbstständigkeit. Ja, ich finde das ist nochmal ein guter Hinweis. Mal wieder auch aufs eigene Ausprobieren und auf, schaut doch auch mal euer eigenes inneres Team an, was da so los ist, denn je besser ihr eure eigenen Anteile kennt und je besser ihr euch auch mit dieser Methode im eigenen tun, also nicht als Coach, sondern als Coachievertraut gemacht hat, desto besser könnt ihr auch mal wieder damit arbeiten. Ja. Und das inneren Team, das muss man auch mal sagen, das inneren Team ist auch Fehler verzeihen. Wir haben es ja eingangs schon gesagt, es ist nicht jeder Coach oder Terrapäute, Terrapäute, in der mit dem inneren Team arbeitet. Das sind auch manchmal, das wird auch manchmal in der Begleitung in ganz anderen Kontexten angewendet. Man kann da eigentlich nicht viel falsch machen, wenn man, wenn man sich die Struktur und die Abläufe so ein bisschen vergegenwertigt und die drauf hat. Aber es ist auf jeden Fall eine Methode, die in jeden Methodenkoffer gehört, deswegen haben wir sie heute vorgestellt. Wir haben klar gemacht, es gibt unglaublich viele Themen, wo sich die Arbeit mit dem inneren Team anbietet und haben auch, ich würde sagen, fast relativ aus fühlig gezeigt, wie sie den Anzuwenden ist, was jetzt zu sie noch mal mit diesen Praxis Beispiel abgerunden hat. Also jetzt finde ich, seid ihr dran, also auf zum nächsten Was ist denn das Wort? Das würde ich sagen, ihr seid dran, weil das inneren Team auch ein hervorragendes Selbstcoaching-Tool ist, also auch an alle Colleginnen, einfach mal selber euer inneres Team aufzeichnen, zu irgendeinem Thema, was euch gerade beschäftigt. Das macht nämlich auch unglaublich viel Spaß und ich weiß, dass meine Klientinnen, mit denen ich das mal gemacht habe, das häufig immer wieder aus der Schublade holen und dann auch im Selbstcoaching zu Hause anwenden. Also eine Eierlinge wollen mich sagen. Oder aber solche Konferenzen mit ihren Anteilen und dafür sich dann noch mal anschauen. Also es ist wirklich mannig falsig auch noch danach einsetzbar. Manig falsig ist ein gutes Stichwort, unser Herbst wird auch sehr mannig falsig. Wir machen heute mal einen schnelldurchlauf. Am 6.10. geht's los, mit der Fortbildung zum Thema Führungskräftecoaching. All diejenigen, die mit Führungskräften verstärkt vermehrt arbeiten wollen, sind genau da richtig. Dann startet am 15.10. Die Ausbildung zum oder zu systemischen Organisationsentwickler in am 29.10. widmen wir uns der Frage, wie man den Hypnose sicher im Coaching anwenden kann. Den November beginnen wir am 4.11. mit der Kurzfortbildung zum Lösungsorientierten Kurzzeitcoaching. Dann 21.11. geht's los mit dem Iki Guy im Coaching arbeiten und am 26.11. Lernen wir, wie man mit dem Y&H im Coaching arbeiten kann. Und alles was sonst noch in dem Jahr ansteht. Das guckt ihr euch am besten selbst mal an auf www.coachingbande.de. Ich habe mit dem überhaupt nichts hinzuzufügen außer, dass wir uns natürlich über Rückmeldungen freuen. Wir freuen uns, wenn ihr und schreibt, wie ihr mit dem inneren Team arbeitet, ob ihr das genau so hand habt oder vielleicht ganz anders. Und natürlich freuen wir uns auch über Wünsche für weitere Methoden, die wir hier in der nächsten Folge aus der rubrik und das neue für den Methodenkoffer dann mal vorstellen können. Also last, uns einfach von euch hören wir freuen uns drauf. Es musste ich grammatikalisch kurz mich konzentrieren, damit das richtig war. Elim macht's gut, bis zur nächsten Woche. Wir sagen, wir tschüss, aber nur für heute. Denn schon in einer Woche sind wir mit einem spannenden Thema wieder zurück. und Ausbildungen in Intervisionsabenden und natürlich auch dem Wein und Talk informieren. Eine Riesenfreude machst du uns, wenn du uns Themenwünsche für unseren Podcast schickst, unseren Podcast bei iTunes bewährtest und ihn mit deinen Freundinnen teilt. Wir danken dir, dass du uns zuhörst und damit ein Teil unserer Coaching Band ist. [Musik] [Musik] [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Innere Team nach Friedemann Schulz von Thun ist eine Coaching-Methode, die verschiedene Persönlichkeitsanteile im Menschen sichtbar macht.
  2. Jeder Anteil hat eine positive Absicht und Berechtigung; es gibt keine „schlechten“ Anteile.
  3. Die Methode hilft bei Entscheidungskonflikten, sich wiederholenden Verhaltensmustern, Rollenkonflikten, Selbstkritik und Prokrastination.
  4. Das Tool wird kreativ umgesetzt
  5. Ziel ist es, dass der Klient als „Teamkapitän“ lernt, seine Anteile zu moderieren und ausgewogene Entscheidungen zu treffen.
  6. Die Methode normalisiert innere Konflikte und zeigt, dass unterschiedliche Bedürfnisse gleichzeitig existieren dürfen.

Summary:

In dieser Podcastfolge von Susanne Henkel und Astrid Kettenbens wird das Konzept des „Inneren Teams“ nach Friedemann Schulz von Thun vorgestellt. Die Methode dient dazu, verschiedene Persönlichkeitsanteile sichtbar zu machen, die in uns wirken – ähnlich wie Teammitglieder mit unterschiedlichen Perspektiven und Bedürfnissen. Jeder Anteil hat eine positive Absicht, auch wenn er sich manchmal hinderlich äußert, etwa als innerer Kritiker oder Perfektionist.

Das Innere Team eignet sich besonders bei Entscheidungskonflikten, wiederkehrenden Verhaltensmustern, Rollenkonflikten, übermäßiger Selbstkritik oder Prokrastination. Praktisch wird es umgesetzt, indem der Klient seine inneren Anteile auf einem DINA3-Blatt zeichnet und so eine Landkarte seiner Persönlichkeit erstellt. Der Klient übernimmt die Rolle eines Teamkapitäns, der die Anteile moderiert und ihre positiven Absichten erkennt, anstatt sie zu bekämpfen.

Ziel ist es, innere Konflikte zu normalisieren und ausgewogenere Entscheidungen zu treffen. Die Coaches betonen, dass die Methode zwar zeitintensiv, aber sehr nachhaltig ist und tiefe Einsichten ermöglicht. Sie ermutigen Zuhörer, das Innere Team in der eigenen Praxis auszuprobieren und weiterzugeben.

FAQs

Das innere Team ist ein Konzept von Friedemann Schulz von Thun, das zeigt, dass wir verschiedene Persönlichkeitsanteile in uns haben, die wie ein Team zusammenwirken. Jeder Anteil hat eine positive Absicht und Berechtigung.

Es eignet sich besonders bei Entscheidungsfindungen, wiederholenden Verhaltensmustern, Rollenkonflikten, übermäßiger Selbstkritik oder Prokrastination. Es hilft, innere Konflikte sichtbar zu machen.

Man benötigt ein DIN A3 Blatt (oder zwei zusammengeklebte DIN A4 Blätter) und Stifte. Der Klient malt seine inneren Anteile, wobei es nicht auf künstlerische Schönheit ankommt.

Es visualisiert die verschiedenen Stimmen im Klienten, die unterschiedliche Bedürfnisse haben. So kann der Klient als Teamkapitän alle Anteile hören und eine ausgewogenere Entscheidung treffen.

Der innere Kritiker will meist vor etwas schützen, z. B. vor Fehlern oder Enttäuschungen. Seine Absicht ist positiv, auch wenn er laut auftritt.

Statt ihn zu bekämpfen, fragt man nach seiner positiven Absicht und seinen Ängsten. So kann man verstehen, was er braucht, um leiser zu werden.

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