Go back

Neuer Gesetzesentwurf: So will die EU unabhängiger von den USA werden / Das IPO-Rennen: Anthropic will an die Börse

21m 16s

Neuer Gesetzesentwurf: So will die EU unabhängiger von den USA werden / Das IPO-Rennen: Anthropic will an die Börse

Die heutige Sendung von Handelsblatt Today beleuchtet die aktuellen Marktbewegungen und geopolitischen Spannungen. Die Stimmung an den Börsen ist gedrückt, da der Iran-Konflikt eskaliert und US-Präsident Trump neue Zölle gegen die EU und andere Länder angedroht hat. Dies führte zu einem Minus beim DAX und einer Verunsicherung bei Anlegern, die auch den Kryptomarkt erfasst hat. So wurden aus Bitcoin-ETFs innerhalb von 12 Tagen 4,7 Milliarden Dollar abgezogen, was den Bitcoin-Kurs auf 67.000 Dollar sinken ließ. Ein Schwerpunkt der Sendung ist das neue „Tech-Souveränitätspaket“ der EU-Kommission. Dieses besteht aus zwei Gesetzesentwürfen, dem Cloud and AI Development Act und dem Chips Act 2.0. Ziel ist es, die Abhängigkeit von US- und chinesischen Technologien zu reduzieren. Geplant sind unter anderem die Verdreifachung der Rechenzentrumskapazitäten in der EU sowie strengere Sicherheitsstufen für Cloud-Dienste im öffentlichen Sektor. Zudem soll die Nachfrage nach europäischen Halbleitern gesteigert werden. Die Umsetzung wird jedoch voraussichtlich Monate bis Jahre dauern. Abschließend wird der geplante Börsengang von Anthropic besprochen. Das KI-Unternehmen hat seinen IPO vertraulich eingereicht und wird nach der letzten Finanzierungsrunde mit rund 965 Milliarden Dollar bewertet, womit es sogar OpenAI übertrifft. Experten sehen jedoch Risiken in den hohen Erwartungen und den Abhängigkeiten von Cloud-Partnern. Der Börsengang von SpaceX wird ebenfalls thematisiert, während die Deutsche Bank aufgrund höherer Rückstellungen für faule Kredite Verluste hinnehmen musste.

Transcription

3627 Words, 23420 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen hier bei Handels Blood Today. Wir sprechen bösentäglich über wichtige Nachrichten und ihre Bedeutung für die Finanzwelt. Heute schauen wir uns einmal genauer an, wie die EU-Unerpengager von den USA und China werden will. Zumindest, was die Technik angeht. Und im Schwerpunkt sprechen wir mal wieder über einen geplanten Börsengang, heute über den von Antropic. Wir haben mitfacht den dritten Juni und ich bin Alim Wund. Und wir starten wie immer mit unserem Markt Update. Heute kommt der wieder einmal aus Frankfurt, diesmal von meiner Kollegin Laura De Lamott. Hallo Laura. Nach weiteren Rekorden an der Wall Street profitieren jetzt ja auch die deutschen Börsen, der Light Index DAX, der es gestern weiter Richtung Alzheimer's hochgeklärt hat, das liegt mittlerweile bei 25.500 8 Punkten. Wie sieht es denn heute aus, Laura? Geht die Auffeljag noch weiter? Nein, leider nicht. Also die Börsen in Japan und China haben alle zum Teil deutlich im Plus geschlossen. Tokyo und Hong Kong haben sogar 2,5 Prozent zugelegt, waren ganz ordentlich. Aber die Anleger hier zu landen sind schon seit dem Morgen ganz vorsichtig. Der DAX eröffnete schon unter dieser psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten und hat jetzt im Tagesverlauf noch weiter nachgeben. Die liegt jetzt 1,2 Prozent im Minus, der MDAX und Euros-Docs, die sind ein bisschen besser, aber auch noch im Minus und auch die Wall Street hat leicht unter dem Niveau von gestern eröffnet. Das ist ja ein ganz schöner Unterschied, sogar es dann, was ist in der Gerund für den Stimmungsumsprung? Ja, es gab so zwei Themen. Zum einen ist die Unsicherheit um den Iran Krieg wieder stärker geworden. Also OS-Präsident Trump betont ja immer noch, dass die Verhandlungen da weiter voranschreiten, zu einem Friedensabkommen. Aber ja, aus dem Iran hört man irgendwie gegensätzliche Ankündigungen. Also, dass es da überhaupt keine Anhingungen in Sicht ist. Und in der letzten Nacht haben beide Seiten sich auch wieder gegensätzlich angegriffen. Also die Eskalation geht da weiter. Der Ölpreis hat dann auch gleich reagiert. Es ist wieder gestiegen leicht. Und ja, deswegen sind die Anleger sehr verunsichert. Und der zweite Punkt ist, dass OS-Präsident Trump auch wieder neue Zölle angegündigt hat. Also wir dachten ja, dass jetzt da endlich Einigung ist mit den ganzen Abkommen. Aber jetzt kam er um die Ecke mit weiteren Drohungen, weil bestimmte Länder unter anderem auch die EU, Großbritannien und Kanada und China, weil diese Länder die Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhindern oder irgendwelche Importverboten nicht richtig überprüfen. Ja, sollen die jetzt auch nochmal mehr zölle Zahlen zwischen 10 und 2,5 Prozent sind da im Ständermraum. Jetzt sind die Aktienmärkte, nicht die einzigen Märkte, wo Anleger gerade in Nerven zeigen. Wir sehen auch am Kryptomarktabflöse. Was ist denn da los? Ja, seit 12 Tagen ziehen die Anleger da ununterbrochen Geld ab aus Bitcoin ETFs. Bisher sind 4,7 Milliarden Dollar daraus geflossen. Also das ist wirklich viel und auch so viel wie noch nie, seit diese Produkte im Januar 2024 aufgelegt wurden. Und das wiederum drückt auch den Bitcoin-Kurs am 12. Mai lag der noch bei 82.000 Dollar und jetzt bei 67.000 Dollar. Und der Grund dafür, so heißt das, ist das Unternehmen Stradda G. Das ist einer der größten Bitcoin-Eigner, die handeln so profisely mit Bitcoin, hat jetzt erstmals Bitcoin verkauft und das obwohl der Chef Michael Zäler, ursprünglich ja mal gesagt hatte, er würde niemals Bitcoin verkaufen. Interessant und warum macht er es jetzt doch? Ja, also er hat zu letztes schon seine Haltung so ein bisschen geändert und hat auch gemeint, er könnte schon unter bestimmten strategischen Bedingungen damals verkaufen und ja das macht er jetzt eben auch. Aber ja irgendwie ist jetzt trotzdem die Verunsicherung sehr, sehr groß. Vor allem institutionelle in Bestorien ziehen jetzt da ihr Geld aus dem Kryptomarkt ab. Aber auch also nicht nur wegen diesem Verkauf, aber sondern auch weil sie ja sehen, dass momentan mit KI sehr viel Geld zu verdienen ist und dann wegen dieses Geld verhohen das an. Apropos KI, über den Börsengang von Anthropic, darüber werden wir später nach einem Schwerpunkt sprechen. Aber ganz kurz zum zweiten wichtigen großen Börsengang der uns diesem Monat beschäftigt, beim Tech Concern Space X gab es heute ja auch spannende Neuigkeiten bezüglich des IPOs. Ja, genau, es gab mir den Berichte, dass die SpaceX-Aktien jetzt zu einem Stückpreis von 135 Dollar ausgegeben werden sollen. Das ist auf jeden Fall ein Preis, den sich auch privat tätig obwohl leisten können und da wird Elon Musk, da hat ja so eine große Fan-Gemeinde schon auch darauf schielen, dass die da und ich was kaufen werden, will wohl bis zu 30 Prozent der Aktien an privat anlieger abgeben. Der Börsengang kommt nächste Woche, wir werden sehen. Schauen wir zum Schluss noch auf Einzelwertel, deren finale Aktienkurse wir heute schon kennen, welche sind die da besonders aufgefallen? Ja, da habe ich nochmal zwei raus, gepickt zum einen die Deutsche Bank, die hat heute 2,7 Prozent verloren gehört zu den schwächsten Werten im DAX, dass der Grund dafür ist, dass der Finanzchef Raja Akram heute angedeutet hat auf einer Investorenveranstaltung, dass die Deutsche Bank mehr Geld im zweiten Vatal für faule Kredite bei Seite liegen muss. Erfaule Kredite sind ja die, wo die Krediten immer schon im Zadungsrückstand sind und naja irgendwann konnten diese Kredite vielleicht ganz ausfallen und da muss die Missen Banken generell immer Vorsorge machen und ja die Bank da mehr Geld zur Seite liegt dann an, sie ja schon schlümmes. Und die zweite Aktie, die noch aufgefallen ist, war Red Care Pharmacy aus dem MDAX, die haben aber gewonnen, so ganze 7 Prozent, weil heute das Butzkabinett eine Honouraerhöhung für Apotheken verabschiedet hat. Das war schon geplant. Jetzt ist es also durch. Ab Juli steigt das Fixum, was die Apotheker da an jedem Medikament verdienen von 8,35 Euro auf 9 Euro und zum Jahreswechsel nach auf 9,50 Euro. Vielen Dank für den Marktbericht, Laura. Na klar, gerne. Und an dieser Stelle möchten wir sie wie immer darauf hinweisen. Alles was wir in diesem Podcast besprechen ist keine Anlage-Imfählung, sondern dient allein ihrer Information. Für mögliche Verluste übernehmen wir keine Haftung und an möglichen Gewinn werden wir auch nicht beteiligt. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Bleiben Sie dran. Was bietet eigentlich deine Bank? Hier drei Vorteile von Trage Public. Kostennlose konnte mit Karte? 2 Prozent Sinzen. Investieren, ab einem Euro. Also, mach es so wie 10 Millionen Kunden von Trage Public und hol dir jetzt die App. Kapitalanlagenbergen Risiken. Zinzen von Partner Banken. Die widenden aus Geld nackt von uns und Kurs Risiken. Sorrenty ist nicht Solitude. Sorrenty ist eine Chance zu schützen, zu verifahren, zu sagen, dass es nicht mehr aufwenden oder die Penden nicht mehr mehr zu uns geben. Ja, das waren recht deutliche Worte von digitalen ist der krassen Wildberger am Montag auf der Handels-Ladkonferenz-Tech. Nicht nur ihm liegt es Thema am Herzen. Auf die EU-Kommission denkt schon seit einigen Monaten sehr intensiv darüber nach, wie Europa in technischen Fragen weniger abhängig von China und den USA wird. Heute hat sie ein erstes Ergebnis vorgestellt, das sogenannte "Tacks of Rantee Package". Mit mir im Studio ist unser technologiereportag Christoph Kerkmann und wir schauen uns jetzt zusammen an, wie dieses Text "Superinitätspaket" aussieht. Hallo Christoph. Hallo Eisen. Bevor wir gleich über das Paket sprechen, vielleicht noch ein kurzer Reminder von dir, warum will die EU eigentlich unabhängig erwerten? Jeder, der digitale Technologienutz, der bekommt die Abhängigkeit in der Wir sind vor Augen geführt. Das reicht von den Smartphones, die in der Tasche haben, bis hin zu künstliche Intelligenz. Wir können Cloud Platform als Beispiel nehmen. Da gibt es ja die großen drei Amazon, Microsoft, Google, die werden auch in der Branche als Hyperscaler bin. Die haben hier in Europa ein Marktanteil von zusammen 70 Prozent. Und die EU-Kommission warnt, dass es im Moment so eine geopolitische fragmentieren gibt, also spricht die Weltregionen driften auseinander, es entstehen neue Konflikte und angesichts dieser Konflikte können Abhängigkeiten, wie wir sie gerade durchsprochen haben, zu einem strategischen Risiko werden. Und es gibt einen extrem Beispiel, das zeigt, wohin das führen kann. Beim internationalen Strafgerichtshof konnte der Chefangliger zeitweise nicht auf seine Inletze und auch seine Daten zugreifen, die im Microsoft-Konto gespeichert waren. Das hatte zu tun mit Sanktion der USA. Man muss halt sagen, wenn jemand nicht mehr an seine Daten kommt, dann ist er abwärtsunfähig. Wie gesagt, ein extrem fall, aber der Zeit, was passieren kann. Dann lassen Sie doch jetzt mal auf das Paket schauen. Das besteht im Wesentlichen aus zwei Gesetzes entwürfen, dem Cloud and AI, die Well-Up-Mente-Act und dem Chips-Act 2.0. Fangen wir einfach mal mit dem Cloud and AI-Develop-Mente-Act an. Was sind da in deinen Augen die wichtigsten Punkte? Die EU wird mit dieser Gesetzesinitiative die technologische Souveränität bei Cloud und künstlicher Intelligenz stärken. Was heißt das? Rechenkapazitäten in der Cloud sind ja eine zentrale Voraussetzung für die digitale Wirtschaft und natürlich auch für künstliche Intelligenz. Da gibt es zum Beispiel das Training von KI-Modellen oder auch die Anwendung von KI. Weil die EU deutlich weniger Kapazitäten hat als zum Beispiel die USA, droht hier einen Webbewerbsnacht-Teil und das bei einer kwaerschnitzlichen Mobilität sehr wichtig ist für die Wirtschaft. Daraus aus dieser Analyse leitet die Kommission ein sehr konkretes Ziel ab und zwar sollen die Rechenzentrumskapazitäten hier in der EU in der nächsten fünf bis sieben Jahre verdreifacht werden. Und ganz konkret, welche Maßnahmen schlägt die EU dafür vor? Die Kommission plant mehrere Maßnahmen, als soll zum Beispiel EU-weit verlässliche Bedingungen für Investitionen im Rechenzentren geben. Das ist ja manchmal schwierig, auch gerade hier in Deutschland und das wirft ja wahrscheinlich auch in der Rechte unumstrittenheit. Ideen. Es gibt auch Potenzial für Kontroversen. Und zwar plant die EU eine Vorgabe für den öffentlichen Sektor. Bei der Nutzung von Cloudteans soll es künftig für den öffentlichen Sektor, also für Behörden, Ministerien oder auch Unternehmen der öffentlichen Hand. Da soll es künftig viel Sicherheitsstufe geben. Das heißt, die erste Stufe sieht zum Beispiel vor, dass die Daten in Europa bleiben müssen. Die zweite sieht vor, dass die Betreiber verhindern müssen. Das dritt starten, also zum Beispiel die USA auf Daten zu greifen oder den Betrieb stören können. Es gibt noch weitere Vorgaben, bis hin zu Stufe 4. Da heißt es, dass sogar die gesamte Software unter Kontrolle europäischer Unternehmen stehen muss. Was angesichts der aktuellen Abhängigkeiten nicht möglich ist, derzeit. Das klingt jetzt für mich aber nicht so, als ob US-Anbieter wie Amazon, AVLs, Google oder Microsoft vom europäischen Markt ausgeschlossen werden. Stimmt das? So wie die Linke-Kommission ihre Pläne kommuniziert, klingt es tatsächlich nicht so, als ob die Unternehmen vollständig ausgeschlossen werden sollen. Ehrlich gesagt, wäre es auch unrealistisch, weil ihre Bedeutung für die Wirtschaft und auch für die Verwaltung sehr, sehr groß ist. Wie genau sich jetzt diese Regulierung auswirbt, für die Unternehmen hängt aber von der Umsetzung ab. Ich habe mit einem Analysten darüber gesprochen, der hat mir gesagt, es gibt noch sehr, sehr viel Ungewissheit. Deswegen ist die Interpretation, was das für Folgen haben wird noch sehr schwierig. Dann lassen es doch jetzt mal auf den zweiten Gesetzes an Wurf schauen, was sind für dich die wichtigsten Punkte beim Chips Act 2.0? Wenn man hat es schon an der Versionsnummer, es ist ein neuer Versuch der EU-Kommission, die EU-Bahn bei der Chips-Produktion zu stärken. Der erste Chips-Act sah vor allem Subventionen für neue Chips-Habbrücken vor. Und künftig zielt die EU stärker darauf ab, vor dem Nachfrage nach Chips aus Europa zu stärken. Die Mitgliedstaaten sollen ja auch ermutigt werden, mehr Halbleiter von europäischen Anbietern zu kaufen. Wie genauso ist so eine Ermutigung denn aussehen? Es soll eine gezielte Nachfragepolitik geben. Die Überlegung ist halt da, dass lokale Nachfrage auch dann respektive schnukale Produktion stärkt. Im Entwurf stehen es halbe reiche Maßnahmen drin, die sind aus meiner Sicht aber eher angerissen, zum jetztigen Zeiten der Lecherschöder müssen wir gucken, was die EU auch noch nachliefert. Also ein Ziel ist zum Beispiel die Fähigkeiten beim Chips-Design zu stärken, also bei der Entwicklung von Halbleiter. Das wird Chips-Design genannt. Es soll aber zum Beispiel auch strategische Projekte geben, auch teilweise mit öffentlicher Unterstützung, um wichtige Teile der Halbleiter Produktion nach Europa zu holen und vor allem auch die Fähigkeiten wieder hier anzusiedeln. All das formuliert die Kommission, aber noch relativ allgemein, da tu ich mich mit der Bewertung noch schwer. Auch wenn nicht europäische Unternehmen vielleicht nicht ausgeschlossen werden, klingt es trotzdem so, als ob es künftig einen größeren Achthilfe, sie werden konnte. Deswegen hier die Frage, wie kommt diese Suburinitätspaket im Auslanden an, vor allem in China und in USA? Ich habe noch keine aktuellen Reaktion dazu gehört, aber wir müssen uns bewusst machen, dass die USA sehr sehr kritisch auf die Digitalpolitik und Technologiepolitik der europäischen Union schauen. Es gibt ja hier Gesetzespakete wie zum Beispiel den Digital Services Act oder den Digital Markets Act, die das verhalten große amerikanischer Technologieunternehmen regulieren und die aktuelle Regierung unter Donald Trump hat sich dazu sehr kritisch geäußert. Insofern darf man davon ausgehen, dass auch diese Regulierung der amerikanschen Unternehmen das legen erschwert in Washington auch sehr kritisch gesehen wird. Jetzt sprechen wir ja hier erst über zwei Gesetzesanführer, die erst mal umgesetzt werden müssen und dann ja noch in deutsches oder in europäisches Recht übersetzt werden müssen. Wie geht es dann jetzt weiter? Wie schnell können wir damit rechnen, dass die Vorstellung auch wirklich umgesetzt wird? Es ist genauso wie du gesagt, dass es wird Monate und Jahre dauern, bis das wirklich in ein Gesetz umgesetzt wird. Sicherlich hängt es auch davon ab, wie viel Widerstand es in den Mitgliedstaaten gibt, beziehungsweise wie viel Unterstützung, denn während sich alle sicherlich über die Ziele einig sind, kann man diskutieren, wie man genau diese Ziele erreicht und es ist ja längst nicht gesichert, dass alle Mitgliedstaaten diese genauen Pläne unterstützen. In der Vergangenheit haben solche Bräuche, Gesetzespakete durchaus auch mal zwei Jahre oder mehr gebraucht. Danke dir Christoph, für die eine Ordnung. Sehr gerne. Und wenn Sie jetzt noch mehr Details über die beiden Gesetze sind Würfe erfahren wollen, verlänke ich Ihnen den passenden Artikel in den Showdowns. Sollten Sie noch kein Handelblatt abo haben? Kein Problem. Probieren Sie es doch einfach aus. Die ersten vier Wochen bezahlen Sie nur einen Euro. Das Angebot finden Sie auf unserer Website. Am Montag hat entfrobbing bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC den lang erwarteten Börsengang beantragt. Detailst du preis oder auch zur Anzahl der Aktien, die ausgegeben werden sollen, die sind im Moment noch nicht bekannt. Trotzdem ist jetzt schon klar, und darüber haben wir auch schon mehrfach hier im Podcast gesprochen, dass das einer der wichtigsten IP-Austus Jahres wird. Wie wichtig? Darüber spreche ich jetzt mit unserer KI-Reporterin Luisa Bumke. Halle Luisa. Hi Aline. Entdraubiger hat im Börsengang ja ganz still und heimlich als confidential filing eingereicht. Warum sogar Heimnisfall? Und wann genau wird Entdraubiger jetzt dann die Börse gehen? Ja, sogar heimnisvoll ist das gar nicht. Bei den großen OS-Börsengängen ist es inzwischen ziemlich üblich, die unterlagen erst einmal vertraulich einzureichen. Das hat zwei Vorteile. Entdraubiger kann rückfragen der Börsenaufsicht klären, ohne sofort alle Zahlen und Risiken offen zu legen. Und das Unternehmen muss wird bewärbern, wie OpenAI noch keine genauen Einblicke geben. Zum Beispiel über die Kostenstruktur oder wie große Abhängigkeiten von Cloudpartnern, wie Amazon oder Google wirklich sind. Ein offiziellen Termin für den IPO gibt es noch nicht. Jetzt prüft erst einmal die SEC die unterlagen. Insider gehen aber davon aus, dass der Börsengang im Herbst stattfinden könnte und das wird auch mit dem bisherigen Berichten übereinstimmen. Dann lass uns jetzt doch mal auf die Zahlen gucken. Wie hoch wird Entdraubiger aktuell bewertet? Ja, nach der jüngsten Finanzierungsrunde Ende Mai wird Entdraubiger mit rund 965 Milliarden Dollar bewertet und kratzt damit sogar an der Billionengrenze. Das ist besonders bemerkenswert, weil Entdraubiger im Februar noch mit 380 Milliarden Dollar bewertet wurde und sich damit innerhalb wenigen Ammonat vervielfach tat. Damit ist Entdraubiger auf dem Papier sogar mehr wert als OpenAI. Die wurden nämlich zuletzt nur mit 850 Milliarden Dollar bewertet. Und die spannende Frage ist jetzt, ob Entdraubiger die großen Erwartungen an der Börse auch gerecht wird. Ja, du sagst das schon, das sind wirklich sehr beeindruckende Zahlen. Vor allem der Sprung ist ja auch einfach absurd groß. Laufen Anleg, da da nicht auch Gefahr in eine Blase zu investieren. Ja, das ist wahrscheinlich die größte Frage und auch das größte Risiko, denn die Bewertung in der natürlich sehr stark an vergangenen Technologibungswurs auch zu Blasen geführt hat. Denn Anlegar bezahlen ja die Erwartung, das KI in Zukunft riesige Märkte verändert. An der Seite ist das nicht nur mehr Erwartung oder Fantasie, mittlerweile wird die Bewertung auch durch starke Umsatzsprünge gedeckt und diese waren in dieser Größenordnung in den letzten Jahren noch nicht denkbar. Das Risiko liegt also viel mehr woanders, denn die großen Umsatzsprünge sind auch damit verbunden, dass es eben große Abhängigkeiten zu plaudern, Bietern und Ähnlichem gibt. Wie gesagt, Entzwarpick zum Beispiel arbeitet in Google und immer so zusammen und da haben sie zum Teil Verträge über Abnahmen von 100 Milliarden Dollar für die nächsten Jahre. Also sie müssen diese Erwartungen auch in den nächsten Jahren erfüllen und das wird wahrscheinlich für die Unternehmen am schwierigsten. Entzwarpick ist ja nicht der einzige Mega IPO über den wir dieses Jahr sprechen werden. Erst nicht mal der einzige Mega IPO über den wir diesen Monats sprechen. Im Moment schauen die Anleger natürlich ganz gespannt auf SpaceX. SpaceX will nächste Woche Freitag voraussichtlich an die Börse gehen. Ist es für einen FROPIG vielleicht nicht auch ein Nachteil nur die Nummer 2 unter den Mega IP auszusein? Ich denke eher nicht. SpaceX ist ja ein sateliten Rüstungsraumfahrts, aber auch KI-Unternehmen. Entzwarpick hingegen ist ein reines KI-Unternehmen und das erste Genei-Eye-Unternehmen, was an die Börse gehen könnte. Entzwarpick wird damit im Maßstab für Unternehmen wie Op-Mai-Eye und andere setzen. Bei SpaceX ist es so, dass SpaceX natürlich damit wahrscheinlich deutlich höher bewertet wird als Entzwarpick noch mit 2 Billionen in Dollar ungefähr. Aber das ist ein großer Auswirkung. Ich glaube nicht. Ich glaube, Entzwarpick wird den Trend setzen und da achten die anderen KI-Unternehmen darauf. Und was sind dann die Auswirkungen auf Op-Mai-Eye? Setzt Entzwarpick Op-Mai-Eye mit den Börsengang jetzt unter Druck? Ja, der Druck auf Op-Mai-Eye ist natürlich immens. Eigentlich sind alle davon ausgegangen, dass Op-Mai die erste Genei-Eye-Unternehmen, wie klar Firma wird, die an die Börse geht. Jetzt ist Entzwarpick in den letzten Monaten an Op-Mai-Eye-Verbeigezogen und könnte jetzt auch beim IPO an der Firma verbeizielen. Das ist natürlich die Mensadruck, den Op-Mai-Eye und Sam Oldman jetzt standhalten muss. Und wie das am Ende ausgehen wird, wird sich zeigen. Entzwarpick ist auf jeden Fall der Testfall. Und wenn das nicht gut laufen könnte, könnte das immense Auswirkungen auch auf die Bewertung von Op-Mai-Eye und anderen Firmen haben. Wie schätze denn die Chancen ein, dass der Börsengang gut verlaufen wird? Die Chancen stehen aktuell ziemlich gut, der Kaibum ist nämlich ungebrochen und die Anleger suchen weiter nach Möglichkeiten, direkt auf dieser Entwicklung zu setzen. Entzwarpick wächst extrem schnell, wie ich ja schon gesagt habe und auch die Voraussetzung für einen. In den USA sind gerade ziemlich gut. Natürlich gibt es noch einige Unsicherheiten, weil die Kostenstruktur noch nicht klar ist. Auch nicht klar ist, wie sich der Markt in den nächsten Monaten bis zum Herbst verändern wird. Aber bis dahin dürfte das Momentum auf Enttropics-Seiche liegen. Bleiben Sie dran. Anlieger, die aktiv an der Börse handeln wissen. Bei jeder Entscheidung zählt nicht nur was man handelt, sondern auch wie und wo man handelt. Genau dafür gibt es Tradegate Direct, die Trading App mit direktem Zugang zur Tradegate BSX, Europas größter Retailbörse, lange Handelszeiten von 7,30 bis 22 Uhr, professionelle Funktionen und dauerhaft kostenfreistraining. Nur markt übliche Spreads können anfallen. Mehr auf Tradegate.direct. Eine Sache für die Enttropics-Inletzterzeit sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hat, das ist das Modell "Mutors". Das soll zumindest eingeblich so mächtig sein, dass Enttropics erst mal nur ausgewählten Partnern zur Verfügung gestellt hat. Das ist natürlich auch ziemlich gutes Marketing. Ist der ganze Halb-Mütter es vielleicht nur Show, um die eigene Bewertung nach oben zu schreiben? Also natürlich profitiert Enttropics von den ganzen Spekulationen und von dem Halb-Mütors. Wie weiter, aber dem Börsengang treibt und vielleicht auch die Bewertung von Enttropics, dass es jetzt noch nicht abzusehen. Unabhängig lässt sich eben nicht bewerten, wie stark Mütors wirklich ist, weil eben nur ausgewählte Organisationenzugang haben. Da müssen wir uns wohl bis zum Herbst geduld um zu erfahren, wie groß die Spekulation oder das Marketinggetriebene in den IPA mit Einfließt. Dann sprechen wir uns alle spätestens im Herbst wieder. Luisa, vielen Dank, dass du heute hier im Studio warst. Sehr gerne. Vielen Dank, dass ich da sein durfte. * Musik * Das war es für heute von uns. Redaktion Schluss war wie immer um 16 Uhr. Für Feedback oder Anregungen schreiben Sie uns auch gerne eine Mail-On to Day at Handels Latch.com. Sie erreichen uns Haus, auch immer über Link in oder Instagram, oder über die Kommentare, spaltet auf der Podcast-Klatform Ihrer Wahl. Ich bedanke mich bei Johannes Große für die Produktion der Sendung und natürlich auch bei Ihnen fürs Zuhören. Machen Sie es gut und bis bald. * Musik * Sie verantworten die Finanzen und damit den Erfolg Ihres Unternehmens. Die Daten, die Sie dafür brauchen, sind da, aber sie liegen verteilt über mehrere Tools, sind fragmentiert oder veraltet. Pläomacht schluss damit. Denn Pläofereint alle Unternehmensausgaben auf einer Plattform. Aktuell verlässlich, vollständig. Hören Sie auf zu suchen und fangen Sie an zu gestalten. Über 40.000 Unternehmen in Europa vertrauen bereits auf Pläober Ihrem Ausgabenmanagement. Buchen Sie Ihre Demo auf plo.io/go.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Finanzmärkte zeigen sich verunsichert aufgrund der Eskalation im Iran-Konflikt und neuen US-Zolldrohungen gegen die EU, Großbritannien, Kanada und China.
  2. Der DAX gab nach und liegt im Minus, während auch Kryptowährungen wie Bitcoin stark unter Druck stehen, da Anleger massiv Geld aus Bitcoin-ETFs abziehen.
  3. Die EU-Kommission hat das „Tech-Souveränitätspaket“ vorgestellt, um die Abhängigkeit von den USA und China in den Bereichen Cloud, KI und Chips zu verringern.
  4. Das Paket zielt darauf ab, die Rechenzentrumskapazitäten in der EU zu verdreifachen und die Nachfrage nach europäischen Halbleitern zu stärken.
  5. Das KI-Unternehmen Anthropic hat vertraulich einen Börsengang bei der SEC beantragt und wird aktuell mit rund 965 Milliarden Dollar bewertet.
  6. Der Börsengang von SpaceX steht kurz bevor, während die Deutsche Bank aufgrund höherer Rückstellungen für faule Kredite Verluste verzeichnete.

Summary:

Die heutige Sendung von Handelsblatt Today beleuchtet die aktuellen Marktbewegungen und geopolitischen Spannungen. Die Stimmung an den Börsen ist gedrückt, da der Iran-Konflikt eskaliert und US-Präsident Trump neue Zölle gegen die EU und andere Länder angedroht hat. Dies führte zu einem Minus beim DAX und einer Verunsicherung bei Anlegern, die auch den Kryptomarkt erfasst hat. So wurden aus Bitcoin-ETFs innerhalb von 12 Tagen 4,7 Milliarden Dollar abgezogen, was den Bitcoin-Kurs auf 67.000 Dollar sinken ließ.

Ein Schwerpunkt der Sendung ist das neue „Tech-Souveränitätspaket“ der EU-Kommission. Dieses besteht aus zwei Gesetzesentwürfen, dem Cloud and AI Development Act und dem Chips Act 2.0. Ziel ist es, die Abhängigkeit von US- und chinesischen Technologien zu reduzieren. Geplant sind unter anderem die Verdreifachung der Rechenzentrumskapazitäten in der EU sowie strengere Sicherheitsstufen für Cloud-Dienste im öffentlichen Sektor. Zudem soll die Nachfrage nach europäischen Halbleitern gesteigert werden. Die Umsetzung wird jedoch voraussichtlich Monate bis Jahre dauern.

Abschließend wird der geplante Börsengang von Anthropic besprochen. Das KI-Unternehmen hat seinen IPO vertraulich eingereicht und wird nach der letzten Finanzierungsrunde mit rund 965 Milliarden Dollar bewertet, womit es sogar OpenAI übertrifft. Experten sehen jedoch Risiken in den hohen Erwartungen und den Abhängigkeiten von Cloud-Partnern. Der Börsengang von SpaceX wird ebenfalls thematisiert, während die Deutsche Bank aufgrund höherer Rückstellungen für faule Kredite Verluste hinnehmen musste.

FAQs

Die EU sieht strategische Risiken durch Abhängigkeiten bei Cloud-Diensten und KI, da geopolitische Konflikte den Zugriff auf Daten gefährden können, wie beim Internationalen Strafgerichtshof.

Die EU will die Rechenzentrumskapazitäten in den nächsten fünf bis sieben Jahren verdreifachen, um die technologische Souveränität bei Cloud und KI zu stärken.

Nein, ein vollständiger Ausschluss ist unrealistisch, aber die EU plant Sicherheitsstufen für den öffentlichen Sektor, die je nach Stufe Daten in Europa halten oder europäische Kontrolle vorschreiben.

Der Chips Act 2.0 zielt darauf ab, die Nachfrage nach europäischen Halbleitern zu stärken, statt nur Subventionen für neue Fabriken zu geben, etwa durch strategische Projekte und Förderung des Chip-Designs.

Nach der jüngsten Finanzierungsrunde wird Anthropic mit rund 965 Milliarden Dollar bewertet, mehr als OpenAI mit 850 Milliarden Dollar.

Die Bewertung birgt Risiken, da sie auf Erwartungen basiert, wird aber durch starke Umsatzsprünge gestützt. Die größte Herausforderung sind Abhängigkeiten von Cloud-Partnern wie Google.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.