„Nein!“, „Ich hasse dich!“, „Mir doch egal!“: Was dein Kind dir damit wirklich sagen will
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In dieser Folge des Elternpodcasts erklärt Kati Weber, wie Eltern Aussagen ihrer Kinder in verschiedenen Autonomiephasen als Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse verstehen können. Anhand von Beispielen zeigt sie, dass ein „Nein“ eines zweijährigen Kindes in der ersten Autonomiephase (ca. 1,5–6 Jahre) auf das Bedürfnis nach Sicherheit hinweist – das Kind möchte Dinge selbst machen und braucht dafür Führung und Grenzen. In der zweiten Autonomiephase (ca. 6–9 Jahre) steht das Bedürfnis nach Zugehörigkeit im Vordergrund; Aussagen wie „Ich hasse dich“ sind kein persönlicher Angriff, sondern ein Hilferuf bei Überforderung und der Wunsch nach Verbindung und Verständnis. In der dritten Autonomiephase (ab ca. 9 Jahren) wird das Bedürfnis nach Achtung zentral; „Mir doch egal“ bedeutet, dass das Kind nach eigener Identität und Erfahrung sucht. Weber betont, dass Eltern solche Aussagen nicht persönlich nehmen sollten, sondern als Signale für unerfüllte Bedürfnisse. Sie rät, mit elterlicher Führung, bedingungsloser Liebe und Achtung zu reagieren, um Kooperation zu fördern. Das Konzept der „Lila Liebe“ hilft, Konflikte friedvoll zu lösen und eine bindungsorientierte Elternschaft zu leben.
Hallo und herzlich willkommen zum Elternpodcast Nummer eins in Deutschland. Familie verstehen Gewaltfreie Kommunikation für Eltern. Ich bin Kati Weber für dich gern Kati und als ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach Mascha Rosenberg, Elternberaterin, zwei frache Spiegel-Bestseller-Autorin und Mama von zwei Kindern, bin ich hier, um dir dabei zu helfen, dein Kind wirklich zu verstehen. Und ihm die Führer, die Führung und gleichzeitig die Liebe und Achtung zu schenken, die es braucht. Und mit dem von mir entwickelten Erziehungs- und Beratungskonzept der Lila Liebe zeige ich dir, wie das im turbulenten Familienalltag gelingen kann. Jeden Montag bekaust du hier eine neue Folge mit Impulsen und Strategien für deine Bindungs- und Bedürfnisorientierte Elternschaft. Unterstützung dabei, Konflikte friedvoll zu lösen, das wissen darüber, wie du die Bedürfnisse deines Kindes und deine eigenen Erkennst und erfüllsst und die ungeschönte Wahrheit über deine Verantwortung als Elternteil und das alles authentisch, mit Tacheles und auf den Tisch gehauer, voller Lila Liebe versteht sich von selbst. Klick jetzt auf Abonnieren oder den Plus-Batten und hol dir Woche für Woche mehr verstehen, mehr Kooperation, mehr miteinander und mehr Leichtigkeit in deinem Familienalltag und das alles ohne Belohnung und Bestrafung. In dieser Folge möchte ich dir helfen zu verstehen, wie du bestimmte Aussagen in den verschiedenen Autonomiefasen verstehen kannst. Also ich werde Aussagen verknüpfen mit Bedürfnissen in der Kinderwelt und ich habe in meiner GFK mit Kati-Community bei Instagram aufgerufen, dass mir die Menschen aussagen, ihre Kinder zu schicken und das Alter dazu schreiben und es kam wirklich überdurchschnittlich viele Antworten rein und in dieser Folge werde ich mit Hilfe meines Erziehungs- und Beratungskonzepts der Lila Liebe diese Aussagen in Bedürfnisse übersetzen unter Berücksichtigung der drei Autonomiefasen. Warum das so wichtig ist, das erfährst du in dieser Folge und ich hoffe, dass diese Folge wie viele andere Folgen auch dabei hilft, dein Kind besser zu verstehen. Lass Dülim Werbung anfang ein kurzer Boxen stopp für dich und dein Familienalltag denkst du dir auch manchmal Hilfe, mein Kind ist in der Pubertät ab Herbst. 2006 startet mein brandneuer Online-Course mit Teenager auf Augenhöhe. Das Geniale daran. Du bist von Anfang an dabei, denn der Kurs entsteht gerade und du kannst dir jetzt deinen Platz auf der Warteliste für 0 Euro sichern natürlich komplett unverbindlich und diese Warteliste ist weil mehr als ein Schnöder-E-Mail-Verteiler, denn wir starten direkt in einer interaktiven Telegram-Community, in der ich exklusiver Einblicke in die Entstehung des Kurses sowie Impulse und Sprachnachrichten mit ihr Teile. Auf der Warteliste sicherst du dir einen exklusiven Lauschrabat und erfährst als erste bzw. erster, wann der Kurs mit Teenager auf Augenhöhe wirklich startet. Mein Teenie-Sund-Günter ist mit Einblicken aus seinem Leben für dich am Start, so fener in seinem Teenie da sein, die Bratschaft dazu findet. Mitmachen ist bei uns sehr freiwillig. Hüppfig jetzt über den Link in den Show-Nutz-Direct und unverbindlich auf die Warteliste, auf die interaktive Warteliste und komme jetzt in meine Community. Ich freue mich auf dich. "Delüben Werbung" Ende. Wir starten mit der ersten Aussage von einem zweijährigen Kind. Nein, ich will nicht. Nein, zum Anziehen, nein, zum Zähneputzen. Alles ist nein. Das Kind ist zwei Jahre alt und befindet sich in der Umgangssprache genannten Trotzphase. Also alles nein, nein, nein, nein, nein. Die fängt so zirke an, ab anderthalb Jahren. Und das ist die erste Autonomiefase. Den Begriff finde ich persönlich wesentlich schöner als Trotzphase. Denn die erste Autonomiefase ab circa anderthalb Jahren bis Roundabout 5, 6 Jahren geht die, fangen die Kinder halt an, vermehrt, Nein zu sagen. Auf einmal haben die eine Meinung, sammarticken die noch ganz sauber. Nein, hier, nein, da, nein, überall. Typisch für ein Kind in der ersten Autonomiefase. Was will ein Kind mit einer neuen Menin? Denn eigentlich sagen, auf welches Bedürfnis möchte dein Kind mit seinem Nein hinweisen? In der ersten Autonomiefasung zwischen anderthalb und 5, 6 Jahren befinden sich die Kinder, laut meines Konzepts der Lila Liebe im Oberbedürfnis Sicherheit. Das heißt, alles, was sie tun, alles, was sie sagen, damit versuchen sie sich unter Bedürfnisse von Sicherheit zu erfüllen, damit sie Sicherheit übersetzt sich ein Festenboden unter den Füßen haben. Denn wer ein Festenboden unter den Füßen hat, der kann alles schaffen, was er will. Was sind denn Unterbedürfnisse von Sicherheit? Also worum kümmert sich denn? Das Kind, die also mit jedem Nein, versucht sich dein Kind in diesem Alter, um Sicherheit zu kümmern. Und das kann zum Beispiel sein. Geborgenheit? Nein, ich will nicht in die Kita, ist übersetzt. Ich brauche ganz viel Mama, Papa, nie? Nein, ich will keine Zähne putzen. Heißt zum Beispiel, ich möchte selber machen. Nur so, Beispiel, ne? Nein, zum Anziehen könnte sein. Ich brauche dringend Grenzen oder ich brauche dringend Führung Anleitung, wie ich das machen kann. Unter Bedürfnisse von Sicherheit in meinem Konzept der Lila Liebe sind neben Autonomie, Kooperation und Zufallessigkeit. Das ist der Dreiklang der Lila Liebe eben auch Führung, Grenzen, Schutz, Geborgenheit und vieles mehr. Genau. Und das darfst du, wenn dein Kind zwei Jahre, also hier, das Kind ist zwei Jahre alt, mit jedem Nein, möchte dein Kind dich auf ein Unterbedürfnis von Sicherheit aufmerksam machen, ein Unterbedürfnis in meinem Konzept der Lila Liebe. Und du darfst dieses Unterbedürfnis erkennen, dein Kind schreit also nach einem festen Boden unter seinen Füßen. Und wenn du dieses Bedürfnis erkannt hast, dann kannst du das erfüllen und dann kommt dein Kind automatisch in die Kooperation ins Mitmachen. Wenn es möchte, mitmachen alle Kinder, das ist eine Evolutionäer, ist es in den Kindern anderen, dass sie mitmachen wollen. Und dafür brauche ich deine älterliche Führung. Die älterliche Führung ist ein Teil der älterlichen Verantwortung in der Lila Liebe. Die älterliche Führung heißt für mich, du erkennst, was dein Kind braucht und du kümmerst dich darum, dass dein Kind das bekommt, was es braucht. Und dann hat es ein festen Boden unter den Füßen, fühlt sich sicher und kommt wieder ins Jahr in die Kooperation. Und wenn jetzt das Kind älter ist, also in der nächsten Autonomiefase, warte eins, will mich noch sagen, genau, Autonomiefase, ich übersätze Autonomie in der ersten Autonomiefase mit selber machen. Also jedes Nein, kannst du schon mal über einen Kampf scheren, jedes Nein, deines Kind, es in der ersten Autonomiefase, kannst du übersetzen, mit es will auf jeden Fall selber machen, mehr selber machen im Alltag. Es kann halt nicht alles selber machen, dann kommt die Frustration. Und dann, nein, ich mache nicht mehr mit, dann darfst du herausfinden, welches Bedürfnis steckt noch dahinter, das wird erfüllt und zack, haben wir die Kooperation, oh, das klingt so einfach. Ich weiß, dass das nicht einfach ist, habe ich auch nie überhaupt, dass das einfach ist. Das sind diese Momente. Nein, zur Kita, nein, zum Anziehen, nein, zum Zähne putzen, nein, zum Schlafen gehen, einfach nein, hier, nein, nein, überall. Je mehr du anfängst, in der ersten Autonomiefase, die Autonomie, zu übersetzen, mit selber machen und dafür sorgst, dass dein Kind so viel wie möglich selber machen kann, altas orientiert selbstverständlich. Das wird jetzt nicht auf einmal Autofahren oder den Herd anmachen oder was aus dem Ofen holen, nur es gibt ja Dinge, die dein Kind selber machen kann. Zum Beispiel ein Marmeladen-Glas auftren, du drehst es leicht an und den Rest macht dein Kind selber. Das Glas einschüttend, dein Kind hält das Glas und du schüttest ein oder ihr tauscht die Rollen. Die Butter aufs Brot schmieren, den Schlüssel, entschlüssel, Loch stecken, etwas in den Rucksack packen. Die Schuhe helfen dein Kind, die Schuhe anzuziehen, du machst es nicht, sondern du unterstützt so, dass dein Kind den Eindruck hat, es macht es selber und dann wird es immer mehr selber machen können. Davon ja, irgendwann sieht es sich tatsächlich, die Schuhe selber an, es sei denn, es braucht mehr Geborgenheit, dann ist es wieder schön, wenn Mama und Papa die Schuhe anziehen, obwohl es es selber machen könnte. Genau, also das ist die Frustration in der ersten Autonomiefase und wenn Kinder in den anderen Autonomiefassen sind, also in der zweiten Autonomiefase zwischen fünf, sechs und neun Jahren oder in der dritten Autonomiefase ab neun Jahren, kann es auch mal vorkommen, dass du den Eindruck hast, ey mein Kind fällt sich wie ein Dreieriger, das ist ja der reinste Wahnsinn. Dann dürfen bei dir die Glotten klingeln, nämlich und zwar, weißt du dann, dass ein Kind sich gerade in einer überfordernen Situation befindet, ob du die überfordert findest oder nicht spielt überhaupt gar keine Rolle, sondern es ist die Wahrheit deines Kindes, das heißt, es fehlt gerade der sichere Boden unter den Füßen. Was brauchen denn Menschen, den sichere Boden unter den Füßen fehlt? Sicherheit, ne? Also sagen wir erstmal nein, weil das ganze System blockiert gerade, wenn ich das ohne die Sicherheit mache, dann überlebe ich das nicht. Also rufen wir ganz laut Nein. Die Außenwelt hat den Eindruck, ich bin nehme mich wie ein Dreierigstkind, vielleicht von dir selber auch, ne? Und dann kannst du das verknüpfen, aha, erstmal dürfen wir die Sicherheit herstellen, wir checken also welches Unterbedürfnis von Sicherheit, ist hier der Fall, das erfüllen wir und dann können wir weitergehen. Ich mache jetzt ja auch gleich mit den anderen Beispielen. Wichtig ist nur, dass in den Autonomiefasen in der Lila liebe, die erst, dass eine ersten Autonomiefaser Autonomie übersetzt wird, mit selber machen, da darfst du also den Fokus legen, auf machen, machen, machen, Hände, machen mit den Händen. In der zweiten Autonomiefase zwischen 5, 6 und 9 Jahren geht es um selber Entscheidungen treffen, das heißt, zum selber machen, kommt obendrauf noch dieses Flanken danach selber Entscheidungen treffen zu können, dein Kind kann nicht entscheiden, ob wir in den Urlaub fahrt oder nicht, dein Kind kann auch nicht entscheiden, ob gegessen wird oder nicht und ob du was du machst und was du nicht machst. Nur dein Kind kann entscheiden, welchen Weg ist zur Kita geht oder zur Schule geht, dein Kind kann entscheiden, welche Freundin es trifft, welchen Polo war angezogen wird, kann entscheiden, was in die Brutbox kommt. Also es gibt genug Möglichkeiten und in der dritten Autonomiefase bleiben, die Bedürfnis, also die Übersetzung autonomie mit selber machen, selber Entscheidungen treffen, dazu kommt dann noch selber Erfahrung sammeln zu dürfen. Dann darfst du Räume öffnen.
wo wirklich Erfahrungen gesammelt werden, wo wirklich Konsequenzen der eigenen Handlungen erkannt werden können und dann geguckt wird, möchte ich das weiter so machen oder möchte ich es in Zukunft anders machen. So, wir kommen jetzt in die zweite Autonomiefase. Das Kind ist sieben Jahre alt und die Äußerung heißt, "Ich hasse dich." Ja, auch ein Klassiker. Aus der zweiten Autonomiefase macht auch total Sinn. Übersetzt ist die zweite Autonomiefase die Wackelzahnpupertät, weil hier die meisten Kinder ihre Zähne verlieren. Hier ist der Übergang von Kita in die Schule. Das heißt, wir haben eine Riesenübergang. Zähne fallen aus. Das sind Krasseprozesse im Körper. Dann noch äußerliche Einflüsse von Kita in die Schule. Also die Kinder befinden sich an einem Riesenumbruch nicht nur im Körper, sondern eben doch die Zähne und eben auch die Außenwelt. Und du hast so den Eindruck, "Ein Kind irgendwie. " Nee, ich weiß nicht, das verändert sich gerade so. Irgendwas ist komisch. Es lief doch gerade irgendwie total gut und jetzt hast es mich oder was ich was sie sagen. Ja, weil es sich wieder einordne möchte, weil in der zweiten Autonomiefase in meinem Konzept der Lila Liebe die Zugehörigkeit enorm wichtig ist. Alles, was dein Kind macht, damit versucht es sich, Sicherheit zu erfüllen aus der ersten Autonomiefase. Das bleibt natürlich bestehen mit all den Unterbedürfnissen. Und dazu kommt jetzt total wichtig die Zugehörigkeit. Hier haben wir Unterbedürfnisse wie Gemeinschaft, Spiel und Spaß, Empathy, Liebe, Verstehen, Verstanden werden. Und da versuchen sich die Kinder drum zu kümmern. Das heißt, wenn ein Kind zu dir sagt, ich hasse dich, dann sagt dein Kind nicht, dass es dich wirklich hast. Und jetzt vielleicht gerade Hass erfüllt, zorn nicht sauer. Das sind Gefühle, die eigenen Gefühle. Nur es sagt nicht, dass es dich wirklich hast, sondern es nutzt dieses "ich hasse dich" um ein Gefühl, ein Gefühl ausdruck zu geben und auf ein unerfülltes Bedürfnis aufmerksam zu machen. Und das kann eben eines der Unterbedürfnisse von Zugehörigkeit sein. Gleichzeitig darfst du bedenken, dass es offensichtlich ja gerade eine große Herausforderung hat. Mit einer Situation, du darfst als allererstes checken, ob ein Unterbedürfnis von Sicherheit hier gerade versucht wird darauf aufmerksam zu machen. Mit "ich hasse dich" und dann geht ihr Richtung wahrscheinlich Empathy, Liebe, Gemeinschaft, Spiel und Spaß und so weiter. Also, die Unterbedürfnisse von Sicherheits sind immer das erste, was du abchecks und dann rutscht du in die zweite in das Oberbedürfnis Zugehörigkeit. Also dein Kind sagt nicht zu dir "ich hasse dich" genauso wie in der ersten Autonmiefase mit dem "nein, nein, nein, nein" "ich will nicht", sagt dein Kind nicht "nein, ich will das nicht", sondern es sagt "ich will so gerne, kannst du mir helfen, dass du schaffst." Damit ich das schaffen kann, was ich will, dürfen meine Bedürfnisse erfüllt sein. Mit "ich hasse dich", sagt dein Kind "ich hasse dich" oder "ich liebe dich nicht" oder "du bist ein Arschloch", sondern es sagt "hilfe, ich bin gerade total überfordert, ich weiß nicht, wie ich klank und "klarke, man kannst du mir helfen, dass du schaffst und kannst du mir helfen, dass ich ein Teil von hier, von der Welt bin, von der Gemeinschaft in der ich lege." Genau und das machen wir einmal immer wieder Autonomie erfüllen mit "machen und Entscheidungen treffen". Das machst du grundsätzlich im Alltag, je mehr Autonomie sich automatisch bei Kindern erfüllt, weil du es im Blick hast, weil du dich darum kümmerst, desto höher ist die Bereitschaft zu kooperieren und je weniger seltener werden dann eben auch diese Momente von zum Beispiel "ich hasse dich", gleichzeitig dürfen die ja sein. Weil das Ziel ist nicht, dass immer alle Bedürfnisse von vorne rein 100% erfüllt sind, es ist total in Ordnung, dass Bedürfnisse mal unerfüllt sind, wichtig ist nur, dass du solche Aussagen, wie ich hasse dich, verpist dich, du Arschloch, du wickser, die ich persönlich nimmst. Sondern hier wirklich sagt so, wie alt ist mein Kind gerade, es ist offensichtlich gerade total überfordert, es braucht auf jeden Fall meine Hilfe mit meiner Führung und dazu kommt für die Zugehörigkeit bei Kindern in der zweiten Autonomiephase, braucht es deine Ärzte. Also braucht es deine älterliche Liebe, auch als Bestandteil deiner älterlichen Verantwortung. Genau und für älterliche Liebe verzichte ich dringendst auf Belohnung, Bestrafung, Manipulation, Ablenkung, weil sonst sind wir in der liebevoller Bedingungen und die älterliche Liebe ist für mich immer bedingungslos. Das heißt, kein Kind kann dir sagen, was es will, kann den Tonfall haben, den es haben will, alles der Ausdruck, der Gefühle und der versucht sich um ein Bedürfnis zu kümmern. Und wahrscheinlich durfte es so etwas früher nie sagen und du durfte es auch nie laut sprechen oder ich bin total sauer, habe ich gesehen, dass wir kein Gefühlswordschatz hatten, nur ich hasse dich, verpiste dich, du bist ne Kackschalzmammel. Nein, so durfte man nicht reden, dieser Tonfall um Gottes Willen, Leute scheiß doch auf den Tonfall, guckt auch hin, was wirklich der Ursprung ist und das sind immer Bedürfnisse, unerfüllte Bedürfnisse. Und wenn ihr in Verbindung kommen wollt mit euren Kindern hört auf, sie zu verurteilen für das, was sie sagen und wie sie sagen, sondern fang an zu übersetzen. Ihr geht in die Führung, damit die Sicherheit erfüllt ist und ihr geht in die älterliche Liebe, damit die Zugehörigkeit sich erfüllt und dann wird daraus ein Schu. So und wenn ein Kind mit zwölf Jahren in der Pubertät sagt, ich hasse dich, dürfen wir auch gucken, okay, hier scheint gerade was im Gange zu sein. Mein Kind möchte mir ausübersicht erzählen, aha, es ist zwölf Jahre alt. Gleichzeitig, das Verhalten erinnert mich eher an sieben acht Jahre. Wir gucken also erst mal was ist von Sicherheit unerfüllt, was ist von Zugehörigkeit unerfüllt, bis wir dann wirklich auch in der Bedürfniswelt von der Pubertät der Teenagerzeit ankommen. Und das machen wir jetzt, nämlich die dritte Aussage ist von einem zehnjährigen Kind mir doch egal. Wenn das auf Konsequenzen zum Beispiel hingewiesen wird, ne? Wir doch egal, macht dein Scheiß alleine, du hast mir gar nichts zu sagen. Ja, wir sind hier in der Pubertät, wir sind in der dritten Autonomiephase angelangt, die geht ab neun Jahren los. Und hier haben wir das Oberbedürfnis Achtung. Ja, Achtung darf es halt werden und hier verändert sich nochmal so viel bei den Kindern und die sind so mit sich beschäftigt, diese Teenager klarzukommen auf dieser Welt. Auch die machen nichts gegen dich und die müssen auch nicht funktionieren, denn niemand muss funktionieren. Und wir haben das Oberbedürfnis Achtung darunter steckt Bedürfnisse wie und jetzt setzt sich mal hin und lasst das mal sagen, was dafür krass sind. Wir sind jetzt hier nicht bei Grenzen und Schutz, ja, auch eine Herausforderung und so ein bisschen Geborgenheit, ja, und da nehmen wir noch Liebe und Empathie und Gemeinschaften. Und jetzt sind wir bei Integrität, Individualität, Respekt, Konkurrenz, Wertschätzung, wahrgenommen werden. Das sind richtig krasse Begriffe, oder? Ja, darum versucht sich dein Teenager Kind zu kümmern. Wenn es denn die Bedürfnisse der anderen Oberbedürfnisse weitestgehend erfüllt hat, ansonsten kommt es da ja gar nicht an. Also mir doch egal, will dein Kind wahrscheinlich sagen, nein, es ist mir nicht egal, nur ich würde gerne rausfinden, wer ich bin. Darf ich meine eigenen Erfahrungen sammeln? Ja, mir ist wichtig, dass ich gucken, welchen Platz ich auf dieser Welt habe, was meine Aufgabe hier ist, wer bin ich eigentlich? Und behandelst du mich so, wie du möchtest, dass ich dich behandel? Und wie behandel ich dich, wie ich möchte, dass ich behandelt werde? Also, Integrität, ich versuche gerade die Bedürfnisse zu besetzen und entspricht mein äußerst falsch, meinem Inneren. Oh, war ja, Konkurrenz, hast du dir jemand schon mal Gedanken über das Bedürfnis Konkurrenz gemacht? Alter, da geht's richtig ab, sage ich dir. Also, hinter mir da auch egal, was mir gar nichts zu sagen, steckt. Alter, ich bin so überfordert, ich würde gerne rausfinden, wer ich bin, kannst du mir helfen. Ja, und schon sind die Welt doch ganz anders aus. Auch hier, nimm es nicht persönlich, nimm kein nein, deines Kindespersönlich, kein ich hasse dich und kein mir doch egal. Das ist halt so die typische Verurteilung von Teenager, den ist doch eher alles egal. Die machen eh nur noch das, was sie wollen. Ja, die sind sehr mit sich beschäftigt und die brauchen dringend auch älterliche Führung, älterliche Liebe und eben auch die älterliche Achtung. Auch ein Teil der älterlichen Verantwortung, bleib in deiner Verantwortung. Das Wichtigste ist für deine Verantwortung, dich nie im Leben angegriffen zu fühlen von deinem Kind. Fühlt zu dich angegriffen, sind das Geschichten aus deiner eigenen Kindheit. Das ist dein inneres Kind, da darfst du hingucken, wenn du soweit bist, wenn du bereit bist, musst du auch nicht hingucken, nur bleibe im hier und jetzt präsent. Bleibe die Mama und der Papa, punkt aus und schiebe deine eigenen Erfahrung, deine eigenen Geschichte, jetzt für den Moment zur Seite. Du kannst jederzeit hingucken, nur nicht, wenn du gerade mit deinem Kind zusammen bist, weil sonst rent ihr gegen Gewand. Dann kannst du es nur persönlich nehmen, weil du, du hast es nicht sagen, mir noch egal, nee, ich mache jetzt hier meinen eigenen Kram, du hast mir gar nichts zu sagen. So lange du deine Füße unter meinen Tisch, wenn du jetzt nicht dann und du bist jetzt auch mal alt genug, mein Freudein. Also mir doch egal, zehn Jahre alt, sagt, kannst du mir helfen herauszufinden, wer ich bin, kannst du mir helfen, zu lernen, wie ich mich um mich kümmern kann. Wenn das allerdings ein zienjähriges Kind sagt, ist es totaler überfordert, wir dürfen also gucken, braucht es gerade Schutz, braucht es Grenzen, braucht es Geborgenheit, auch Teenager brauchen Geborgenheit, wir setzt sich mit Mama und Papaneer. Wenn nicht das Erkander und erfüllt habe, das Unterbedürfnis, dann gehe ich in die Zugehörigkeit mit den Unterbedürfnis. Wahrscheinlich hier ganz viel Empathy und Bedingungslose Liebe, schon mal direkt immer rein damit, ist so wie so eine Vitamin-C Tablette. Und dann können wir ankommen mit, geht es hier gerade um Individualität, geht es um Respekt, geht es um Konkurrenz, geht es um Integrität, ja vielleicht dürftest du dich mit den Unterbedürfnissen von Achtung dann auch mal aus und an ersetzen. Das ist dann schon ein bisschen größerer Tobak, nur es ist auf jeden Fall machbar und es ist total spannend, weil es so eine krasse Weiterentwicklung deines Selbst ist, weil wir sind ja alle nie in der dritten Autonomie-Phase wirklich angekommen. Wir sind alle in der ersten Stecken geblieben und benehmen uns teilweise heute noch wie drei jährige. Mich übrigens eingeschlossen, wenn es Situationen, wo ich richtig hart überfordert bin, gleichzeitig hab ich gelernt, auch damit war haftig und authentisch umzugehen, das wäre dann wieder eine andere Podcastfolge, wie ich damit umgehe, wenn mir die Hutchnurplatz nur "Ich fühl dich ja". Ja, ich weiß, dass das teilweise sehr, sehr herausfordernd ist.
Wir wollen was ändern. Wir dürfen uns gucken. Wir bleiben hier keine Opfer und Lappen. Wir können einmal kurz zusammen einmal an die Hände fassen. Einmal. "Mehm, mehm, meh, so schwer und so scheiße." Hab ich gehört, streich ich in deinen Köpfchen. Jetzt gucken wir nach vorne. Denn es ist machbar. Wir können so viel ändern. Die Kinder kriegen dann wirklich was sie brauchen. Verstehst du? Die haben dann einen festen Boden unter den Füßen. Die gehören, die fühlen sich zugehörig. Und die dürfen sein, so wie sie sind. Übersetzt Sicherheit, zugehörigkeit, Achtung. Daraus können nur superheldinnen entstehen. Superheldinnen, die in Trinsisch dazu bereitzten, zum Wohle allerweizutragen. Und Leute, dann ist der Frieden vorprogrammiert, ohne das wir zu kämpfen haben. Denn wir sind gemeinsam in Verbindung. Ich bin völlig aus dem Häuschen. Ich kann nicht sagen. Jetzt habe ich die drei Aussagen übersetzt in die drei Autonomie-Fasen. Ich hoffe, du bist mitgekommen. Ansonsten gibt es ja auch mein Konzept, der Lila Lieber und die Bedürfnis. Übersetzung bei mir im Shop natürlich. Und was kann ich dir als Top-Tip noch mitgeben? Kartistop-Tip. (Musik) Ich bleib einfach dabei. Wie gefühlt in jeder Podcastfolge. Alles, was dein Kind macht, alles, was dein Kind sagt, ist der Versuch, sich um sich zu kümmern. Und deine Aufgabe ist sich davon nicht angegriffen zu fühlen, weder von dem was dein Kind sagt. Noch wie ist dein Kind sagt? Dein Auftrag ist herauszufinden, was will dein Kind dir wirklich sagen? Was steckt dahinter? Hinter nein, ich will nicht steckt. Hallo, bin ich in Sicherheit. Hinter ich hasse dich. Hallo, gehör ich dazu. Bin ich Teil des Ganzen. Und hinter mir doch egal, steckt, wer bin ich eigentlich. Hallo, wer bin ich. Genau. Und wenn wir so auf unsere Kinder gucken, dann ist auf jeden Fall mehr als die halbe Miete schon drin. Das kann ich dir sagen. (Musik) Heidewitzker. Was sie gehört, wie euphurisch ich bin, wie enthousiastisch, wenn ich über die Bedürfniswelt von Kindern spreche, meinem Konzept der Lila Liebe dann redigt, teilweise schneller, als ich denken kann. Sonst ein Hörstest, den noch mal an, kann sie Geschwindigkeit herunterstellen. Nur ich brenne dafür, Leute. Dass wir Menschen erkennen, was wir gerade jetzt aktuell für Bedürfnisse haben, wie wir uns selber unabhängig von Menschen, anderen Menschen, Dingen, Orten, Zeiten darum kümmern können. Weil wir dann immer erfüllter werden. Und hier erfüllter, wir sind, desto mehr sind wir bereit, unser Herz zu öffnen und voller Frieden nach draußen zu gehen. Also ich flipp hier völlig aus, gerade in meinem kleinen Büro. Ich hoffe, es kommt bei dir rüber und du sagst, ey, man, Kati, ist eine geile Sache. Ich mach mit, ich bin dabei. Und ab heute gucke ich nochmal anders auf meinen Kindern. Und heute fange ich an wirklich zu übersetzen, was mein Kind mir sagen will. Und wenn ihr Hilfe raus, ich bin ja da. Gefällt dir mein Podcast, Familie verstehen. Gewaltfreie Kommunikation vereltern. Und hast du Bock, mich in meiner Wirksamkeit zu unterstützen oder dich für meine Kosten freien, empfüll sie hier im Podcast zu bedanken? Dann lasst mir gerne eine positive Bewertung da und tippe auf den abonnieren oder Plus-Button, um jede neue Folge mitzubekommen, egal auf welcher Podcast-Plattform du so unterwegs bist, ob YouTube, Spotify, Apple oder woanders. Natürlich freue ich mich auch riesig, wenn du meinen Podcast weiter empfielst, an deine Freundinnen, Kolleginnen oder einfach an alle, die sich mehr Verbindung und weniger Machtkämpfe im Familienalltag wünschen und die Aufbelohnung und Bestrafung in ihrer Elternschaft verzichten wollen. Schreibt mir auch gerne in die Kommentare, was du aus dieser Folge für dich mitnimmst oder stell deine noch offene Frage direkt unter der Folge. Vielleicht greife ich genau dein Thema in einer nächsten Episode oder bei Instagram auf. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen. Und auf meiner webpage kv-herzensache.de kannst du dir außerdem ganz fix einen Flyer für mein Podcast herunterladen und verteilen oder auslegen, zum Beispiel im Kitas-Schulen oder in deinem Kiez. Ich freue mich riesig über deine Unterstützung. Und wenn du noch mehr Infos brauchst, schau gerne in die Show-Nutz dieser Folge und check auch gerne all meine Impulse auf Instagram unter unter. Kati mit tierherübsilon.weber unter. Also, lass uns gemeinsam die Welt ein wenig freundlicher gestalten. Deine Kati.
Podcast Summary
Key Points:
Die erste Autonomiephase (ca. 1,5–6 Jahre) ist geprägt vom Bedürfnis nach Sicherheit; „Nein“ bedeutet oft „ich will es selbst machen“.
In der zweiten Autonomiephase (ca. 6–9 Jahre) steht das Bedürfnis nach Zugehörigkeit im Vordergrund; Aussagen wie „Ich hasse dich“ signalisieren Überforderung und den Wunsch nach Verbindung.
In der dritten Autonomiephase (ab ca. 9 Jahren) dominiert das Bedürfnis nach Achtung; „Mir doch egal“ drückt den Wunsch nach eigener Identität und Erfahrung aus.
Eltern sollten kindliche Aussagen nicht persönlich nehmen, sondern als Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse verstehen und mit Führung, Liebe und Achtung reagieren.
Das Konzept „Lila Liebe“ betont, dass Kooperation entsteht, wenn Sicherheit, Zugehörigkeit und Achtung erfüllt sind.
Summary:
In dieser Folge des Elternpodcasts erklärt Kati Weber, wie Eltern Aussagen ihrer Kinder in verschiedenen Autonomiephasen als Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse verstehen können. Anhand von Beispielen zeigt sie, dass ein „Nein“ eines zweijährigen Kindes in der ersten Autonomiephase (ca. 1,5–6 Jahre) auf das Bedürfnis nach Sicherheit hinweist – das Kind möchte Dinge selbst machen und braucht dafür Führung und Grenzen.
In der zweiten Autonomiephase (ca. 6–9 Jahre) steht das Bedürfnis nach Zugehörigkeit im Vordergrund; Aussagen wie „Ich hasse dich“ sind kein persönlicher Angriff, sondern ein Hilferuf bei Überforderung und der Wunsch nach Verbindung und Verständnis. In der dritten Autonomiephase (ab ca.
9 Jahren) wird das Bedürfnis nach Achtung zentral; „Mir doch egal“ bedeutet, dass das Kind nach eigener Identität und Erfahrung sucht. Weber betont, dass Eltern solche Aussagen nicht persönlich nehmen sollten, sondern als Signale für unerfüllte Bedürfnisse. Sie rät, mit elterlicher Führung, bedingungsloser Liebe und Achtung zu reagieren, um Kooperation zu fördern.
Das Konzept der „Lila Liebe“ hilft, Konflikte friedvoll zu lösen und eine bindungsorientierte Elternschaft zu leben.
FAQs
Die erste Autonomiephase beginnt etwa ab 1,5 Jahren und dauert bis etwa 5-6 Jahre. Kinder sagen häufig 'Nein' und wollen vieles selbst machen, was auf das Bedürfnis nach Sicherheit hinweist.
Jedes 'Nein' in dieser Phase zeigt ein unerfülltes Unterbedürfnis von Sicherheit wie Autonomie, Führung oder Geborgenheit. Es bedeutet oft 'ich will es selbst machen' und braucht deine Führung, um Kooperation zu erreichen.
In der zweiten Autonomiephase (ca. 5-9 Jahre) drückt 'Ich hasse dich' Überforderung und ein unerfülltes Bedürfnis nach Zugehörigkeit aus, wie Empathie, Liebe oder Gemeinschaft. Es ist kein persönlicher Angriff, sondern ein Hilferuf.
Nimm es nicht persönlich, sondern prüfe zuerst auf unerfüllte Sicherheitsbedürfnisse und dann auf Zugehörigkeit. Biete bedingungslose Liebe und Führung, ohne Bestrafung oder Ablenkung.
In der dritten Autonomiephase (ab ca. 9 Jahren) zeigt 'Mir doch egal' das Bedürfnis nach Achtung, wie Integrität, Respekt oder Individualität. Dein Kind sucht seinen Platz in der Welt und braucht deine Unterstützung.
Biete älterliche Achtung, Führung und Liebe, ohne dich angegriffen zu fühlen. Erlaube deinem Kind, eigene Erfahrungen zu sammeln, und bleib in deiner Verantwortung, um seine Bedürfnisse zu erkennen.
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