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Negative Gedanken besiegen

69m 23s

Negative Gedanken besiegen

Die Transkription behandelt das Thema des Grübelns und der negativen Gedankenspiralen, auch Overthinking genannt. Die Gesprächspartner beschreiben, wie man sich in Gedanken verliert, Szenarien immer wieder durchspielt und dabei nicht ins Handeln kommt. Als extremes Beispiel dient die Geschichte von Nancy Reagan, die nach dem Attentat auf ihren Mann Ronald Reagan aus Verzweiflung und Sorge eine Astrologin konsultierte, anstatt auf logische Sicherheitsmaßnahmen zu setzen. Dies verdeutlicht, wie Verunsicherung zu irrationalen Lösungen führen kann. Im Kontrast dazu steht die Erfahrung des einen Gesprächspartners auf einer anstrengenden Alpenwanderung. Er berichtet, dass die körperliche Herausforderung und die frische Luft seinen Kopf völlig frei gemacht und das Grübeln gestoppt haben. Die Teilnehmer betonen jedoch, dass es normal ist, sich Gedanken zu machen, insbesondere bei wichtigen Entscheidungen oder zwischenmenschlichen Konflikten. Das Problem entsteht erst, wenn man sich in sinnlosen Kreisläufen verliert, die einen lähmen und nicht weiterbringen. Sie kündigen an, auf Basis eines neuen wissenschaftlichen Reviews vier wirksame Hebel gegen das Grübeln zu besprechen, um zu erklären, wie man diesen Zustand erreichen kann, ohne in die Berge gehen zu müssen.

Transcription

11694 Words, 70851 Characters

German
Er sagt dann das und ich werde das sagen. Und er sagt dann wieder das und darauf, er wieder ich das. So richtig, in meinem Kopf komplett durchzugehen. Also der hätte es eine Folge TKKG draus machen können. So viel habe ich da gelabert in meinem Kopf. Das logische, nämlich einfach den SQL-Service zu verstärken und so weiter, dann auch nicht nur zum Ziel führt, aber man will alternativ und ausprobieren. Ja, kann ich nachvollziehen. Aber die Frage ist jetzt, was passiert, wenn das in so Kreisläufe in deinem Kopf geht? Und sich eigentlich immer nur noch so um das Ding dreht, ohne dass du uns handeln kommst, ohne dass du was machst. Und man sieht ja viele Menschen leid, weil sie eben sich dauernd in solche Sachen reindrehen. Und das finde ich super interessant. *Musik* Der Tschreutes fühlen. Der Podcast mit Azschröder und Leon Windschalt. *Musik* *Musik* Azschau, ciao. Ciao, ciao. - Ist für Italien oder wo seid ihr? Mittlerweile kurz vor Miran, eine Etappe noch. Dann haben wir was geschafft. Bei jedem Schritt mache ich auch, auch, auch, auch. *Lachen* Und jetzt eben beim Abendessen festgestellt, dass ich 200 meinte an der Ause sagen kann. Aber wie gesagt, letzte Etappe, halt was der heißt. Und irgendwie fühle ich so, dass ich ihn nicht im Alter bin. Dass mein Körper morgen sagt, macht das bitte nie, nie wieder. Ja, es macht einfach so viel Spaß, das macht so viel Spaß. Und dadurch, dass ich meine Schuhe in Hamburg schon eingelaufen habe, ich habe auch keine Blase gekriegt. Und ich habe ja, ich habe ja einen neuen Podcast, den ich jetzt über den Sommer alleine mache. Also ein Solo Podcast. Der heißt Azsches Sommer. Und die erste Folge heißt auch ohne Blasen durch die Alpen. Es klinkt natürlich wie ein RTL-Zweifel. Aber es erinnert mich an dieses Lied, meine alte, die kann Blasen, die kann Blasen, Blasen, an den Füßen nicht ertragen. Und dann geht es noch so weiter, denn sie ist eng, eng, eng, eng, eng, eng, enges Schuhe nicht gewöhnt. Man merkt, dass du aus der Karnevals-Hochburg kommst. Ja, so. Ich versuche mich direkt anzupassen. Das heißt, was erwartet uns, der Spass der Alpen, komme die Aze ganz normal. Ja, es ist so ein bisschen ohne Psychologie im Prinzip. Als Drittwichtigster Psychologe Deutschlands natürlich. Und ohne Studien allerdings. Das ist jetzt nur persönliche Erfahrung drin. Aber ja, klar, ich versuche eine schöne Geschichte zu erzählen. Es ist so wie die ersten 20 Minuten auf der Bühne. Und das versuche ich jetzt, den Freitag zu machen. Da wo die zärtlichen Kursien sonst waren, ist jetzt eben Azsches Sommer. Versuch so persönliche Geschichte mit einzuflechten. Und wird immer mal wieder so exkurse machen. Mal hin zur Besoshochzeit in Wenedig oder auch Jimmy Blue Außen-Knächtes. Das muss ich auch besprochen werden. Gerade als Psychologin, das sind mich natürlich dein Wander-Mindset. Bist du da jetzt sorgenfrei in den Bergen? Also ist der Kopf so richtig aus? Oder ist es wie bei mir manchmal, dass dann gerade dann die Mühle anspringt, wenn Maruhe ist? Ich muss sagen, die Tour ist schon hart. Das heißt, ich brauche alle meine Energie, um hier durch die Berge zu kommen. Und das führt tatsächlich dazu, dass der Kopf irgendwo ist. Und ich nicht grüble. Ich habe keine Zeit mehr Gedanken, zu viel Gedanken, um alles zu machen. Dann das Ganze noch in absolut frischer Luft und einer Traumhaft Landschaft. Aber wenn man mit der AX um 12 schon so 800 Höhen Meter hat, dann hat man andere wirklich andere Probleme, also über den ganzen Kleinkram nachzudenken, der ein sonst so beschäftigt. Und das gelingt wirklich gut. Und Tönis ja mit mir, der auch dazu Probleme, zehnmal zu durchdenken. Aber ich erlebe den hier gerade gelassener als den Dallai Lama. Wie man diesen Zustand erreichen kann, ohne dass man jetzt in die Südtiroler Berge muss, oder da wie du 200 Mal am Tag am Ende aorschreiben muss, wie gewandert ist, das wollen wir heute klären. Ich glaube ganz viele von uns kennen das, dass man die Dinge immer und immer wieder durchkaut. Wir in der Psychologie sagen, ruminieren sich in so negativen Gedankenspiralen verlieren. Und am Ende die ganze Zeit so eine Art overthinking, immer und immer wieder drüber nachdenken. Eigentlich auch wahrscheinlich noch nie zu irgendwas geführt hat. Und viele von uns so geht es mir zumindest ganz oft, wünschen sich wahrscheinlich zu verstehen, wie kann man das stoppsagen? Wie kann man das zumindest ein Stück weit bremsen? Wir haben ja schon mal eine ganze Folge gemacht, so stoppst du deinen grübeln, die extrem viel gehört wurde. Und wir haben uns gedacht, wir knüpfen heute mal weiter, denn es ist ein neues Review rausgekommen. Das kennt jeder, der uns hier schon länger zührt. Also eine Übersicht, eine Zusammenfassung des Forschungsstandes. Total interessant da drin. Vier große Hebel gibt's hier am Ende zum Schluss. Jetzt will ich aber erst mal rein mit dir in eine Geschichte, die einfach unfassbar spannend ist. Und vor der ich noch nie gehört hatte, ich hab's sich heute recherchiert. Und fand's total geil. Also, halt ich fest. Ich halt mich fest. Achtung es wurde geschossen, brüllt Agent Ray in seinen Funke-Ret. Achtung es wurde geschossen, es gibt Verletzungen. Und als erste Antwort kommt, "Rawheit ist okay, Rawheit, das ist ein ledernes Cowboy-Halsbandwohl, ist der Secret Service Deckname für den mächtigsten Mann der Welt". Es sind Schüsse gefallen, es ist brandgefährlich, aber Rawheit soll okay sein. Wir sind am 30. März 1981, am Früh nachmittag vor dem Hildenhotel in Washington, DC. Und kurz darauf wird klar, Rawheit ist überhaupt nicht okay. Wir springen jetzt ein bisschen vorwärts, sind im Krankenhaus, weil diese Agents festgestellt haben, wir müssen Rawheit, den mächtigsten Mann der Welt, den Präsident der USA, dringend versorgen, weil der Blut fließt. Das sieht man wohl durch den Anzug. Die Krankenschwestern brichtet, dass der Spiegel in der Notaufnahme schellen, jetzt diesen Patienten raus aus seinem Anzug, zerschneiden den Anzug, blauernadelstreifen und das weiß erhämt. Die Fetzen fallen auf den Boden, während der Blut eine ganz schnell in den Operationssaal gerollt wird. Die FBI gänden noch schnell, die persönliche Haare aufstecken, als alles eine Plastiktüte und als man die Tüte dann am nächsten Tag öffnet, finden sie in der Brusttasche des Jacquettes, dass da auch abgeschnitten wurde, einen Briefumschlag mit einer ganz ominösen Plastikkarte, die so ein bisschen aussieht wie eine Kreditkarte. Und niemand weiß, was es damit auf sich hat. Erst am nächsten Tag im weißen Haus klärt sich das Ganze auf. Diese Karte gehört Ronald Reagan, Rawheit, damals US-Präsident, und es ist nicht irgendeine Karte, es ist seine Kennkarte, um das Nuklea Waffenasenal zu aktivieren. Also die Duche Karte steckt ja dann normalerweise, in den sogenannten Football den Atomkoffer. Und kann damit, der wird ihm immer hinterher getragen dieser Koffer. Das ist dann irgendein Lied, der Atom, was genau diesen Koffer bewachen muss. Und es ist ganz genau. Ja, ganz genau. Und für diese Karte einfach in der Brusttasche. Eigentlich ist es so erschütternd, dass einfach das Lachen im Hals stecken bleibt. Ja, vor allem wenn man sich vorstellen will, wenn die Karte da runtergefallen wäre und wenn wir hier gedacht, "Ach komm, ist schon nix und dann hätte, was weiß ich, wer diese Karte in die Hände bekommen, gut er hätte noch den Football kriegen müssen. Aber einfach um die Dimension klar zu machen, der mächtigste Mann der Welt, hier im Krankenhaus, alles ist chaotisch, alles geht durch einander und es ist auch einfach eine brandgefährliche Situation gewesen. Regen hat dann diesem Morgen, nämlich einfach eine Rede gehalten vor irgendeinem Gewerkschaftsbund und wird dann eben von diesen Secret Serviceagenten raus begleitet, wo dann schon die Kameratins und natürlich viele Schaulustige warten und plötzlich zückt ein Mann aus dieser Menge aus eine Waffe und beginnt zu schießen. Sechs Schüssefallen, der Pressesprecher wird getroffen, ein Polizist wird getroffen. Man dann auch einer dieser Secret Serviceagenten, der sich vor seinen Präsidenten geworfen hat, der dann ganz schnell in die Liesosine gestürzt wird. Da denkt man erst, es geht ihm gut, aber es fließt halt eben blut, also ins Krankenhaus. So. Jetzt wissen wir ja heute, dass er überlebte, und noch lange gelebt hat. Man muss dazu sagen, an dieser Stelle schon, Ronald Reagan war insgesamt sehr lessig. Manche würden sogar sagen, Paul hat so gearbeitet im Amt, als Präsident ist wirklich belegt, ein bis zwei Stunden am Tag und den Rest hat. Was? Ja, er hat das so. Ja, er hat genau deswegen bringt, ich sag. Er hat einen zwei Stunden pro Tag gearbeitet, und in den Rest hat Gerald Ford gemacht, er hat dann später und noch Präsident war. Also er war ein Weißpräsident. Aber Ronald Reagan war super lessig und hat kaum gearbeitet. Er hat sich lieb. Ja, genau. Repräsentiert, er hat einen Schlau. Das aus deinem Mund. Also du wärst ja auf jeden Fall der Weißpräsident gewesen, der sie um alles gekümmert hätte. Also, präzifig wie im Podcast. Du wärst Ronald Reagan. Genau. Und ich wär der Weißpräsident. Okay, Reagan ist also scheinbar der Glassenerre, seine Frau wiederum, ist offenbar weniger gelassen. Ich kann auch vorwegnehmen, dass keiner gestorben ist, auch von den anderen, auf wenn's da Verletzungen zum Teil noch bis heute gibt, die diese Leben geprägt haben. Reagan kärt dann auch ziemlich schnell ins Amtsrück. Vielleicht, weil er weiß, ich hab da nicht so viel zu tun, wie du es beschrieben hast. Nach 26 Tagen hält er schon die erste Kabinettssitzung, nachdem er kurz davor quasi noch fast verblutet wäre. Aber seine Frau, um die geht's hier eigentlich, Nancy Reagan, dies natürlich shockiert. Und da muss man, glaube ich, jetzt auch mal einfach sagen, wäre wahrscheinlich jeder von uns. Und natürlich macht sie sich auch furchtbare Sorgen. Vor allem, wenn man hört, wer der Atentäter ist und was ihn angetrieben hat. Das nämlich eine ganz wichtige Sache verrate ich gleich. Es wird dann später rauskommen. viel, viel später. Auch das noch ein spannender Hintergrund dazu gleich mehr. Diese Frau nennt sie Reggen, die first Lady, versucht sich von ihren Sorgen zu befreien, diese halt eben um ihren Mann hat logischerweise und zwar mit John Quigley. Das ist eine Astrologin, eine Sternendäuterin. Die hat drei Büche über Astrologie geschrieben und hat gesagt, sie ist so famous, dass sie sich aussuchen konnte, wenn sie da nimmt und sie auf kein Fall normale Leute, sondern nur die, die sie extrem interessant findet. Sie hat wollen den Reggen schon in den 70er Jahren kennengelernt, irgendwie so ein Showgeschäft im Showbusiness über berühmte Verbindungspersonen, den ich jetzt mal. Und jetzt nach diesem Attentat an 30. März 81 wird die Frau des Präsidenten diese Vaseigern Quigley wieder kontaktieren. Und sie wird sie fragen, ob sie dieses Attentat vielleicht hätte vorhersehen können und verhindern können und Quigley die Vaseigerin, die Astrologin sagt, ja, das hätte sie tun können, wenn sie zu der Zeit hingesehen hätte und zum Personal des weißen Hauses gehört hätte. Das bringt mich jetzt schon wieder auf die Palme, weil bringt mich auch auf die Palme, sagt du, warum? Ja, weil ich kenne so viele Situationen, jetzt haben wir alle durch harschhafte Beobachtung rausgefunden, da sie älter bin als du. In meinem Leben habe ich so oft erlebt, das hinterher gesagt wurde, ja, hätte ich dir gleich sagen können. Ja, das ich da fast so trinkwärts mache, wenn ich so was höre. Und gerade wenn da noch jemand mit irgendwelcher Macht der Sterne kommt und astrologischen Erklärungen, warum er das denn hätte sagen können, diese Frau so mein Eindruck und das unterstelle ich einfach, so leides Methode wahrscheinlich fast allen Astrologinnen und Astrologen da draußen, nutzen, Not und Verzweiflung und Unsicherheiten von Menschen aus, mit Methoden, die schlichtweg nicht funktionieren können. Und da geht es eigentlich nur darum, wie verkaufigt ihr das, wie präsentiere ich dir, dass ich deine Sorgen in den Griff kriegen kann und dass sich Menschen Sorgen machen, wenn auf den Ehemann geschossen wird, der fast gestorben wäre, das war einfach nur normal und natürlich. Und ich glaube, dass das auch ganz ganz zentral hier bei dieser Geschichte ist, wie das passiert. Das wie gesagt, da gehen wir gleich noch mal drauf ein. Nancy Ragen hat dann selber später in ihren Memoaren geschrieben, dass sie so ne Angst hatte, jedes Mal, wenn ihr Mann des Hausverlassen hat, dass sie quasi diese Astrologien quickly immer wieder um Tipps gebeten hat. Für das Timing von Regans, also Präsident Regans, kommen und gehen. Das Ganze ging soweit, dass Mrs. Ragen dieser Astrologin dann 3000 Dollar im Monat bezahlt hat, gar nicht so wenig und die dann quasi zum Teil, ja auf so eine Azeminister zum Personal gehört. Das war ja das, was sie angekündigt hatte. So, worum geht es mir jetzt hierbei? Ein Mensch macht sich massive Sorgen, ja zu Recht, weil wenn so was mit deinem Mann passieren kann, aus dem nichts heraus, aus einer völlig irrationalen Reaktion von so einem Atemtherter, dass man dann anfängt, sich Sorgen zu machen, sich Gedanken zu machen, sich um die Sicherheit kümmern möchte, das ist ja total nachvollziehbar. Das Menschen dann zu solchen irrationalen Sachen, wie Astrologie greifen, muss ja am Ende auch jeder für sich selber wissen. Ich möchte einmal am Anfang ganz klar machen, es ist normal, dass wir uns Sorgen und es ist auch gar nicht einfach falsch pauschal, dass wir uns Gedanken machen oder am Kopf Dinge durchkauen, weil wenn eine Gefahr besteht oder auch was kleineres jetzt machen wir es mal wieder ganz alltäglich. Wenn ich mich frage, welchen Beruf soll ich ergreifen, wie kann ich das Projekt gut nach vorne bringen? Wie bin ich ein guter Vater? Dann ist das doch total legitim, sich da man ein paar Gedanken zu machen, ein bisschen Hirnschmals reinzustecken und da vielleicht auch immer mal wieder drüber nachzudenken oder nicht. Absolut, um dann auf die Lösung mit so einer Astrologien zu kommen, da muss man ja auch schon, da war intellektuell über sich die Unterwegseite. Ich weiß, ich mache mich jetzt gerade unbeliebt, aber ne, so ein bisschen schmunzeln werden wir ja sicher alle, weil die normalen Reaktionen wäre ja gewesen, beim SQL-Service da bessere Methoden anzumanen, vielleicht den Sicherheitsdien zu verstärken, aber zu einer Astrologien zu gehen. Aber okay, du willst ja auch darauf hinaus, dass man manchmal so verunsichert ist, dass man so sehr ins Grübeln kommt und vielleicht Methoden mit einbezieht, die jetzt auf dem ersten Blick auch nicht logisch sind. Okay, also das ist dann dem intellektuellen, weiß noch ich, ob ich das mitgeht, aber wie gesagt, hab ich gleich noch was für dich vielleicht ändert, dass auch dein Blick drauf mir war wichtig, am Anfang, dass wir verstehen, es macht absolut Sinn, in manchen Situationen sich Gedanken zu machen und so grübeln. Und das glaube ich wichtig, wenn wir jetzt mal im Kontrast dazu andere Momente nehmen, was, wenn morgen alles schief läuft, wenn ich diesen Vortrack halten soll, hab ich eigentlich andere Unterlagen gedacht, hab ich mich gut genug vorbereitet, oder wenn ich zu spät, komm, wenn ich wieder schwitze, wenn, wenn ich anfange zu stottern, das ganze Team, das mir zuguckt, das wird mich, die werden mich auslachen und ich werde danach meinen Job verlieren. Solche Gedanken, vier Uhr nachts in deinem Bett, bevor du diesen Vortrack halten sollst, kennt wahrscheinlich fast jeder von uns in von mir aus anderer Form, die machen einen ja einfach nur fertig. Und sie bringen einem auch nichts, weil schlafen wäre jetzt viel besser als in deinem Kopf durchzugehen, was alles schiefgehen könnte. Und da hab ich mich gefragt, kennst du das oder bist du mittlerweile so wichtig hier wahrnehme, so sehr so ein Bergwanderer, so ein mentaler Bergsee, das hat gar nicht mehr vollkommen. Nein, da muss ich sagen, dass ich mich manchmal auch nachts in so Gedanken karosselle rein drinnen kann. Also bei meiner ganzen Leichtigkeit, auch ich weiß zu schaugestellen Leichtigkeit, hab ich doch Themen, wo ich mich selber wundere, dass mich das so triggered sind, hab ich das so zwischenmenschliche Sachen, aber die beschäftigen mich dann schon. Und dann kennt jeder, du dräst dich rein, du willst auch nicht mehr darüber nachdenken und je mehr du nicht drüber nachdenken willst, desto mehr drästet dich rein. Und man sagt ja, grübeln ist wie schaukeln, man bewegt sich, kommt aber nicht von einer Stelle. Und das kennen wir glaube ich alle, ist dieses Overthinking, was du am Anfang gesagt hast, das ist ja was, was uns allen bekannt ist und wo der ein oder andere vielleicht die bessere Methode hat, daraus zu kommen. So ein, ich weiß nicht, ob es deine Exit-Strate-Gee gibt, wie auch immer, dann werden wir sicher zum Schluss hier drüber sprechen. Aber ich kenne das auch schon sehr. Ja, ich weiß speziell beruflich, hatte ich mal in die Situation, ganz am Anfang meiner Karriere, weil ich immer mit einem Keyboard unterwegs bin, kenne ich ja nicht schon seit der Sandkiste und wir haben ganz viel andere Projekte auch zusammen, musikalische Projekte zusammen gemacht und dann war ich mit dem unterwegs und es stellte sich raus, dass ich immer mehr als Stand-Up-Aper gefragt wurde. Früher haben wir viele Musiknummern auf der Bühne gemacht und das wurde aber immer weniger und ich wurde gerade für Fernseh-Shows, wo ich ohnehin gebucht und dann, ja war der Moment, als ich dann für mich selber festgestellt habe, ich bin jetzt stand-up-Ahr, macht mir das am meisten Spaß und das macht überhaupt keinen Sinn mehr, irgendwelche Musik auf der Bühne zu machen. Jetzt musste ich mich von Mike trennen und heir bestimmt ein halbes Jahr anlaufgebracht und habe immer wieder drüber gegrübelt und das gänzt du vielleicht auch, dass gerade wenn so zwischenmenschliche in der näheren Freundeskreis geht, dass man dann in so einer Zwickmühle ist. Einerseits ist ja klar, kauf mir nicht, war ja klar und auch künstlerisch, das muss gemacht werden und trotzdem suchst du immer wieder nach dem Ausweg und da habe ich lange gebraucht, ja, kenne ich sehr gut. Ich kenne ich 100 Prozent und auch was bei mir auch so ist, ich weiß, ich müsste eigentlich so ein kritisches Gespräch führen, ja, ich meine mal zu sagen, das ging nicht klar, was du gemacht hast oder, also gerade wenn ich so konflikte spüre und ich bin schon ein bisschen besser dringewohren aber früher war ich da wirklich Weltmeister drin, so komplette Streitgespräche, mit eher sagt dann das und ich werde das sagen und er sagt dann wieder das und darauf wieder ich das so richtig in meinem Kopf komplett durchzugehen. Also der hätte es eine folge tkkg draus machen können, so viel habe ich da gelabert in meinem Kopf und hin und her und hin und her alle Parameter durchgegangen und dann auch die Wut im Kopf, ja und dann wird der genau das sagen und ich weiß das ja jetzt schon und dann an der Vortikstutter drauf und das ist für mich so dieses, ja, statts hast du es machst, grübelst du nur drüber rum. Genau und dann gibt es ja so wunderbare kalender sprüche, was war es, ich ernt 90% der sorgen die wir uns machen machen wir uns umsonst, das hilft aber nichts. Sonst ist trotzdem. Ja, du in dem Moment, wie du schon sagst, man spielt alles durch und man kommt vielleicht sogar eine Wut, weil man sich selber vorstellt, was ja andere sagt, geht dann vielleicht irgendwann nicht, dass ich das gespräge und der sagt so vor, erst stimmt das, dass sie recht sich ein, wo sie unterschreiben. Und du hast das in halbes Jahr mit dir umgeschleppt, da eine Folge hatte, anderen Wochen im Kopf aufgenommen. So ging es bei mir übrigens auch zu Ende. Mitmacht, ich hab's mag erzählt, er meinte ich, ich seh dich schon halbes Jahr, wie du damit grübelst, wenn du jetzt nix gesagt hast, er sah dir das ja nicht, ich langsam das Gespräch gesucht und ich versteh das total. Ja, ich glaube, dass diese kalender sprüche deswegen nicht helfen, weil man verstehen muss, warum man das macht, was eigentlich wirklich dahintersteckt. Und dieses Review, was schon am Anfang angekündigt habt, dass jetzt ganz nah rausgekommen ist, die haben sich verschiedene Theorien angeguckt und die zusammengefasst. Und ich glaube, wenn man dienstückweit begreift und das sind für mich eben diese vier Hebel am Ende, dann kann man anderen Zugang dazu bekommen. bevor wir dahin gehen, aber erst mal vielleicht bis hier ein kurzes Sammengen. "Okay, das wir über Sachen nachdenken, dass wir auch mal grübeln, dass wir uns fragen, "Ei, wenn da was gefährliches passiert ist?" Oder auch, wenn man einen Streit mit einem Freund hatte. Das ist erstmal normal. Ja. Also wenn du dich darin so verlierst. Und ich glaube, da sollten wir als nächsten Schritt jetzt erstmal klären, was es jetzt nachdenken, sie richtet und was es grübeln eben auch. Ja, vielleicht auch notwendig, zum Beispiel, weil wir sie bis gar nicht mal sitzen. Ganz genau. Und kommen wir auch nicht weiter. Ja. Ja, war ja sinnvoll, dass du mal darüber nachgedacht hast, dass du mit Mike sprechen musst, sondern sonst hätte es ja einfach nix machen können und einfach deine Koffer packen und lässt einen guten Freund verstehen. So, war sinnvoll, das Nancy Ragn sich mal fragt, was es eigentlich mit der Sicherheit meines Mannes und dann vielleicht als liebende Frau sich irgendwelche Strategien überlegt. Also einmal die Unterscheidung nachdenken, ist Ziel gerichtet. Ich will eine Lösung fürs Problem finden und dann schau ich mir die Option an und überlegt, wie kann ich das ganze angehen. Wenn ich jetzt aber in so einer destruktiven Denkspirale bin und nur noch grübeln, das ganze Kaputt kauer, dann fällt mir das oft nicht so einfach auf. Grübeln ist nämlich eben nicht Ziel gerichtet. Grübeln, da geht es mir um das Denken selber und nicht um irgendwas zu machen. Und da gibt es eine ganz schöne Übung, die man ausprobieren kann, die zwei Minuten regel. Also funktioniert so. Fand ich ganz so das Sand aus der kognitiven Verhaltenstherapie des depressiven grübeln, das habe ich das mal entnommen. Die sagen, ich stelle dir doch einfach mal auf den Smartphone, Stop-Ur für zwei Minuten zum Beispiel und in den zwei Minuten darf sie jetzt denken, egal was du willst. Ja. Ja. Ja. Du darfst jetzt zwei Minuten lang kompletterer übernacht denken, wie schlimm morgen deine, dein Vortrag werden könnte. Kannst du auch nach zum Fieu machen im Bett. Du darfst jetzt zwei Minuten kompletter übernacht denken, wie sehr meig dich hassen wird und wie schwierig das ist. Du darfst jetzt zwei Minuten kompletter übernacht denken, was wäre, wenn mein Ehemann in der nächsten Woche noch mal fünf Atentätern gegenübersteht und alles ist, will ich ja laubne, alles, was wäre, wenn hätte könnte Täter kein Problem. Und wenn dann Handy dann piep zwei Minuten sind um, stellst du dir drei Fragen. Bin ich mit meiner Problemlösung vorangekommen? Okay. Hab ich was verstanden, was mir vorher noch nicht klar war? Bin ich in der Zeit weniger selbstkritisch und oder weniger depressiv, also im Sinne von Niedergeschlagen oder aussichtslos geworden, also hat das nachgelassen. Und wenn du jetzt nicht eine dieser drei Fragen klar mit jahrbeantworten kannst, dann ist es wahrscheinlich dieses destruktive Grübel. Also wenn du nicht wirklich der Problemlösung näher gekommen bist, hey, ich hab mich jetzt das überlegt und das ist mein Schritt. Wenn du nichts neues verstanden hast, sondern wieder nur diesem Kreis warst. Um wenn du nicht das Gefühl hast, ey, du bist netter jetzt mit dir geworden und weniger Niedergeschlagen, sondern das eigentlich gleichgeblieben ist oder vielleicht sogar schlimmer, dann ist es grübeln. Und wir wissen jetzt nicht, ob Nancy Reagan wirklich weiter grübelt hat, ne? Ich persönlich muss sagen, ich hätte es ganz klar. Aber mir ist eine Sache da sehr so in den Kopf gekommen, wenn man sich anguckt, wer der Atentäter ist. Da berichtet der Spiegel weiter, dass diese Atentäter also John Hinckley hieß, das ist allgemein wissen. Aber dieser damals 25-jährige, also bei dem Atentat, war wohl von der Schauspielerin Joe De Foster, total besessen. Und dies damals absoluter Weltstar gewesen mit Taxi Driver. Das war ja von Scorsese und Drama im Prinzip über einem Psychoparten, der in politiker auch vollt. Genau. Und um jetzt die Liebe dieser Schauspielerin zu gewinnen und ihren Respekt will Hinckley den Präsidenten ermorden. Er feuert ab, das haben wir am Anfang gehört und ein Querschläger von diesen Schüssen, der an der gepanzerten Limousinen irgendwie ein wahrscheinlicher Dördershoffs abprallt, trifft dann eben auch den Präsidenten unter den linken Axelhöhle, was erst mal keiner merkt, obwohl die Kameras mit Film bist, die dann im Auto sitzen und sehen, ey, da fließt Blut und der ins Krankenhaus gebracht wird, wo es dann zu der Szene mit dieser Plastik hat. Kommt. Ich fand das und jetzt komme zu dem, was du eben gesagt hast, mit, ne, ja, wenn dann so eine Astrologin fragt, voller Autosorgen, der ist ja vielleicht nicht ganz so heller. Ja. Ich fand das jetzt ein Stück weit und das weiß dir als Psychologe versuche ich immer zu verstehen, ohne dass ich direkt Verständnis habe. Ich will es gar nicht bewerten, sondern einfach nur zu verstehen. Wenn sowas passiert, jemand aus so einem Wahnsinn heraus, ne, ich hab dann Film gesehen, bin in die Schauspielerin verliebt, da geht es irgendwie um, um einen Psychoparten, den Politiker verfolgt und deswegen erschieß ich jetzt den Präsidenten, um dann Joe die Foster für mich zu gewinnen, das ja so absurd, das ist so unvorherrige hersehbar, da kannst ja noch so viel gute Geheimdienstarbeit machen, dass hier so ein Low and Wolf, so ein einsamer Wolf, da findest du kein Muster, da findest du wahrscheinlich keine Vorbereitung, den kannst du nicht mit irgendwelcher, weiß ich nicht, FBI-Recherische vorher ausfindig machen und kalt stellen und schon gar nicht mit dem Logik. Und das tut dann, genau nicht, genau, eben nicht mit Logik, dass du dann aus so einer Sorge heraus, von mir aus die Sterne um Rat fragst, weil dir das irgendwie wieder ins Weltbild passen muss, dass sowas absurdes passieren kann. Ja, da würde ich jetzt mal sagen, wer will das verurteilen, weiß was ich meine? Total, ich bin ja jetzt schon wieder persönlich, ja, du hast mir gut erklärt, wenn eine Situation insgesamt so unlogisch ist und im Täter vielleicht eine Psychose hat, was auch immer, wir war ganz unlogisch handelt, klar, da kommt man eben auch auf die Idee, dass das Logische, nämlich einfach den SQL Service zu verstärken und so weiter, dann auch nicht nur zum Ziel führt, aber man will alterativen ausprobieren. Und trotzdem auch da, kann es jetzt natürlich wieder ein zu viel geben. Quicklet, die Astrologin, hat dann später in ihrem Buch geschrieben, dass sie im Prinzip verantwortlich war für das Timing von allen Pressekonferenzen. Es ist eigentlich fast alle Reden, alle staatlichen, so Union-Adresses, also wenn sich der Präsident an die Nation wendet oder das Landen und Appen der Air Force One ist die eigentlich all das gemacht hat, organisiert hat darauf Einfluss hatte und einmal sagt sie sogar, dass sie dem Präsidenten erklärt hat, pass mal auf, du musst hier deine Militärstrategie mit der Sowjetunion verändern und dass das dann vielleicht sogar diese, ja, dazu geführt hat, dass es einen Umdenken gab im Umgang mit dem Ausblock. Also sie spricht sich selber eine unglaubliche, weitreichende Macht zu, sie hat, stessanterweise sind sie tatsächlich nur einmal ganz kurz mit den Präsidenten gesprochen, sonst ging das wohl alles über Nancy, über Telefonate, mit so einer Art Standleitung in zweiser Haus. Nancy Reggen wird über das Ganze anders berichten, was die sagt und was aus dem Attentäter wurde, dazu am Ende mehr, für mich bringt uns das weiter in unserer Geschichte, weil ich denke, so irrational manche Sorgen und manches Grübeln ist, so sehr kann es auch passieren, dass manche Strategien, die wir benutzen, wenn die Sorgen eigentlich berechtigt sind, wie jetzt beim Racken der angeschossen wurde, dass diese Strategien nicht passen. Es kann eben auf beiden Seiten aus dem Ufer laufen, einmal die Sorgen, dieses Overthinking kann falsch sein und einmal das, was wir machen, um damit umzugehen, wenn Sorgen da sind, egal ob die berechtig sind oder nicht. Ja, ja, verstanden. Ja, ja, ich finde das du ganz gut dahin übergeleitet hast, dass eben das immer so eine in so einer Bandbreite stattfinden muss, dass es zu viel und zu wenig gibt. Also ganz klar, das haben wir jetzt ja schon verstanden hier, dass wenn du gar nicht grübelst, du wüsste Dinge auch nicht vorbereitet bist und dass es eben auch so viel gibt und das ist glaube ich eine ganz gute Grundlage, um jetzt hier weiter zu reden, dass wir wissen müssen, dass es eben in der gewissen Bandbreite auch stattfinden darf. Genau. Und gerne noch im Kopf behalten, dass wir vielleicht grübeln für tatsächlich das negativ und destoaktiv in Zukunft benutzen, für uns selber im Kopf, jetzt ohne dogmatisch zu sein und nachdenken halt eben eher das Zielgerichtete wäre. Ja, in gesundheit. Also diese negativen Gedanken, diese grübeln, diese Spiralen, das zerkauen, ist das, was einen eigentlich nicht vorwärts bringt. Ja, interessanterweise gehen wir jetzt mal ein Schritt weiter. Wode in der Forschung lange unterschieden zwischen dem grübeln, was ich gerade beschrieben habe und dem nachdenken, aber es gibt noch eine Form von negativen durchkauen im Kopf wie so eine Kuh, die dort Gras wiederholt hoch, hohholt aus dem Pansen, nämlich Sorgen machen. Ja, und beide das ist erst mal ähnlich, ich kann es nicht abschalten, weil sich immer und immer wieder darum dreht, aber grübeln bezieht sich eher auf der Ereignisse aus der Vergangenheit. Ja. Warum habe ich das gesagt, hätte ich der anders meinem Freund begegnen sollen. Warum passiert das ausgerechnet mir? Ja, es wird quasi wieder rausgekramt aus der Mottenkiste deines Gedächtnisses und wird so analytisch und ganz selbstkritisch betrachtet und es fühlt sich oft, weil man ja so nach hinten gucken muss, man fühlt sich machtlos uns ermürbend, weil man ja auch nichts mehr ändern kann daran. Ich glaube, das ist auch ein wichtiges Wort in dem Zusammenhang, dies ist sehr mübende, aber ich habe doch mal eine Nachfrage und zwar das setzen wir jetzt mal, dass grübeln eben in die Vergangenheit gerichtet ist. Genau, das ist die psychologische Definition davon, dass es eher in die Vergangenheit gerichtet ist. Sorgen sind natürlich eher auf die Zukunft bezogen und denken wir nochmal an den Anfang, wenn ich morgen diese Präsentation vor meinem Team verkacke. Was wenn ich die Stelle nicht bekomme, wird es meinem Kind auf der Klassenfahrt gut gehen. Ja. Und oft endet das ja dann in so einem was wäre wenn. Und dann kommen schlimmste Befürchtungen oder vielleicht sogar Katastrophenfantasien, wenn nicht morgen diese Da werde ich arbeitslos. Und dann kann ich mich nicht mehr leisten. Was werden meine Eltern sagen? Meine Frau verlassen mich. Auf der Klassenfahrt, die Kinder, die gehen schwimmen. Meine Tochter, die schüttet noch nicht so gut. Was, wenn der Lehrer die Außen augenfalliert, die könnt ihr untergehen. Die wird ertrinken. So dieses immer weiter sich da reinsteigern. Und da finde ich sich selber mal zu fragen. Er bin ich eher so der, der die Vergangenheit guckt oder er, der sich Sorgen nach vorne macht. Das finde ich ganz spannend, weil für mich ist es zum Beispiel viel öfter nach vorne gerichtet. Ja, also ich mache mir viel öfter Sorgen darum, was können noch kommen? Was, wenn, was, wenn irgendwann keiner mehr Lust hat, zu meinen Schaus zu kommen? Was, wenn, was, wenn meine Eltern sterben? Was, wenn ich mal Kinder habe und ich bin schlechter Vater und weisse, so, also solche Gedanken, ist es für mich viel mehr nach vorne gerichtet. Wie ist bei dir? Ich hätte jetzt aus der Stand gesagt, ich bin auch ein eher nach vorne gerichtet, weil ich, äh, ähnlich wie du auch zum Teil sehr unternehmerisch denke, und sehr kaufmende Stänke. Und ich glaube, jemand, der eigene Unternehmung hat, muss ja nach vorne denken. Und also positiv, negativ, positiv, ja eben auch Chance zu sehen und nicht so sehr die Probleme. Ähm, aber ich fühle mich da schon jetzt, wenn ich tour nachdenke, der Mitte ein ordnen. Ich ärgern mich auf die Gitterlüber, dass ich, dass ich manchmal so ins Grübeln komme, was wäre, wenn gewesen, aber ja, und und gerade auch im mittleren Bereich gibt es doch immer wieder, sagen, die mich auch triger. Wie gesagt, auf dem zwischenm menschlichen, wenn es um Gerechtigkeit geht, um Leit geht, um damit, wie ich nicht sage, dass ich immer der Gerechte bin, um Himmels willen. Ähm, ich hab damit Sicherheit auch immer wieder Fehler gemacht, aber das ist so mein Hauptspielplatz, in dem ich unterwegs bin. Und da, auf dem Bereich, bin ich dann wahrscheinlich eher rückwärtsgerichtet. Hmm. Super spannend, dass du sagst, es gibt für dich noch so im Mittelbereich, weil man hat das lange in der Wissenschaft, eben als getrennte Phänomene behandelt. Ja. Guckt man jetzt nach vorne oder guckt man zurück. Und mittlerweile fast die Psychologie, dieses so Gedanken zerkauen, sich im Kopf immer wieder um was drehen, und dann einen neuen Begriff zusammen. Und zwar repetitives, negative denken, R&T, repetitiv, negative thinking. Und was ist damit gemeint? Na ja, meistens kommen das ja doch auch irgendwie zusammen vor, so im Doppelpack fast schon, ne? Wenn ich mich jetzt frage, Thema Job, so. Ich kann dann über vergangenes Nachdenken. Mein letztes Vorstellungsgespräch war furchtbar. Im gleichen Moment kommt aber vielleicht die Gegenwart. Ich weiß überhaupt nicht, was ich jetzt hier gerade in meinen anschreiben schreiben soll, um dann so ein Vorstellungsgespräch überhaupt zu bekommen. Und dann kommt noch die Zukunft. Was ist denn eigentlich, wenn ich da in diesem Vorstellungsgespräch verkacke und den Job nicht kriege? Ja. Also, man hat früher oft gedacht, dass wir total sinnvoll diese ganzen Gedanken auseinanderzunehmen. Was sind eigentlich die Gedanken, die uns da umtreiben? Dieses neue Review sagt jetzt aber, "Hä moment mal Leute, vielleicht ist es gar nicht so wichtig, was wir da denken, sondern wie wir mit diesen Gedanken umgehen, mit diesen repetitiven, negativen Gedanken." Und das fand ich total schön, weil bisher in der Psychologie ist es ja so, wenn ihr schon länger dabei ist, weiß das, das psychische Störung unterschieden werden. Also, das ist eine Depression und das ist von mir aus einer Suchterkrankung und das ist eine Essstörung und dann oft noch viel Präziser. Also, bipolarer Art von Depression zum Beispiel oder eine unipolare Depression und so weiter. Also ich erspare uns jetzt Details, aber es gibt so ein dickes Buch für die psychischen Störung drin, stehen mit vielen, vielen hunderten Seiten, werden da ganz viele verschiedene psychische Störung aufgedrösselt. Jetzt gibt es aber, da immer wieder auch Gegenmeinungen, die sagen, "Ey Leute, guckt euch doch mal an, wie schwierig das ist, diese psychischen Störung wirklich drennschaf zu unterscheiden." Weil ganz oft ist es so, dass Leute mit einer Depression auch eine Angststörung haben und nicht selten auch noch eine Suchterkrankung, sind das jetzt wirklich drei unterschiedliche Störung und diese Person hat einfach drei Diagnosen oder müsste man eigentlich sagen und das heißt transdiagnostisch, klingt ein bisschen kompliziert ist aber einfach, man müsste quasi so eine Art übergreifendes Störungsbild entwickeln. Nach dem Otto eine bestimmte Person hat vielleicht ein bestimmten patologischen Faktor in sich, was psychisch krankhaft ist. Und dann müssen wir aber nicht mehr sagen, du hast eine Depression und du eine Angststörung und du eine Suchterkrankung, sondern wir fassen das quasi so übergreifend zusammen. Die Gegner dieser Theorie sagen momentmal, aber wenn jemand ganz kleine Essstörung hat und keine Suchterkrankung oder eine Zwangsstörung, warum sollen wir das dann alles in ein Topf schmeißen? Da gibt es viel Diskussion in der psychologischen Forschung. Kannst du dir vorstellen? Ich finde das super interessant, weil was eine psychische Störung ist, das wird immer schon wieder verhandelt. Das ist nicht einfach ein Stein gemeißelt, das orientiert sich an der aktuellen Forschung und es könnte sein, dass wir in 100 Jahren zurückgucken und sagen, ach du Schande, so habt ihr 2025 über psychische Störungen gesprochen? Ich meine es hier am Gebiet, was ich auch, also dieser Bereich, den du gerade beschrieben hast, sehr interessiert. Wo sind die Abgrenzung dieser psychischen Erkrankung? Und ich glaube, ich wage mich nicht zu weit hinaus, wenn ich sage meistens, meistens Linie, dann noch wirklich noch andere Sachen vor. Wenn wir das bei einem Beispiel eine Essstörung, man diagnostizierten Essstörung, jetzt kann sich ja auch jeder vorstellen, dass damit oder vielleicht die Grundlage dessen eine andere psychische Erkrankung noch ist. Und ich glaube, das macht es ja für dich auch so interessant, als so eine Diagnose kommt selten allein. Es gibt ja, man kann ja die menschliche Psyche nicht isoliert betrachten. Und das heißt, der oder die ist mega süchtig, da haben wir eine bipulare Störung. Wenn man das überhaupt noch sagt, ich spür schon, das ist gar nichts, das sagt und ich spür es schon bei dir. Alles gut, alles gut. Aber du weißt, was ich meine, so was kommt der selten isolierter her? Und das war ja auch wichtig, dass hier noch mal so fest ist. Ich wollte es nur noch mal klarstellen. Ganz genau. Nichtsdestotrotz, bevor jetzt alle Schreien und die Mistgabeln zücken und was weiß ich zum Gesundheitsministerium rennen und sagen, wir müssen psychische Störung anders definieren. Es gibt auch viele gute Gründe, müssen sie aufzuteilen in verschiedene Arten nenne ich jetzt mal und auch ganz klare Labels zu haben. Und ich habe schon sehr sehr oft von Betroffenen gehört. Selbst wenn sie dann neben ihrer Essstörung auch noch von mir aus depressive Symptome hatten, dann hilft mir, dass so sehr so beschrieben zu bekommen und auch möglichst passgenau was mit mir ist. Das war auch eine halte Definition hat. Dass meine Definition hat, dass man sieht, ich bin damit nicht alleine, es gibt noch andere. Ja. Sehr konkret, das fühlen was ich fühle und das ist vielleicht dann bei einer Essstörung auch wirklich was anderes als bei einer Suchterkrankung. Obwohl es Leute gibt, die beide Kriterien erfüllen. Also nicht vor einigensferniziert. Ja, und ich kann ja eigentlich jetzt ja, dass das ja Haupteingang ist, wenn man im Hausbau bleibt und es aber eben noch andere Türen gibt. Ja, das ist eben die Diskussion, welche System, welche Metafon von mir aus, das ist jetzt eine Hausmähren eingängen oder interessiert uns eh nur, ob im Dach-Loch ist, das wird diskutiert. So möchte ich einfach mal hier, weil ich das total spannend finde und gerne auch Updates geben werde, wenn das alle anderen hier auch interessiert, mal mit rein geben. Aber an der Stelle auch ein Punkt dazu, weil was hat das jetzt mit unserem Thema heute zu tun, mit grübeln, mit Sorgen, mit repäthitiven negativen Gedanken? Ja. Na ja, weil in diesem Mürfio halt gesagt wird, dieses wiederholtes Beschäftigen mit solchen negativen Gedanken, das durchkauen. Da könnte man sagen, so ein selbstabwertender Gedanke wie, ich bin hoffnungslos, der es vielleicht eher mit einer Depression verbunden oder ein Gedanke, wo es um so eine Betrohung geht. Ich könnte morgen schon wieder total bloß gestellt werden, oder mich blamieren, wenn ich diesen Vortrag halte. Der es dann vielleicht eher mit einer Angststörung einhergehend. Und so kann man das immer weiter denken, wenn es jetzt darum geht, ich hab ein Herzinfarkt und mach mir die ganze Zeit Sorgen um so körperliche Symptome, dann ist das vielleicht eher eine Panikstörung. Aber die Gemeinsamkeit, all dieser Störungen, sagt jetzt dieses Review, liegt nicht im Inhalt der Gedanken, es ist gar nicht so wichtig, ob du jetzt darüber nachdenkst, morgen werde ich bloß gestellt, oder ich bin hoffnungslos oder ich krieg nach den Farkt, sondern die Gemeinsamkeit liegt darin, dass man in diesen negativen Gedanken feststeckt. Und die immer so, immer wieder durchdenkt. Und das fand ich einfach total interessant, weil die gehen da noch einen Schritt weiter und sagen, das ist vielleicht gar nicht einfach ein Symptom von einer Depression oder von einer Angststörung, dass man sich die ganze Zeit solche negativen Gedanken macht, sondern vielleicht ist das auch ein Teil der Ursache oder der Entwicklung oder mindestens der Aufrecht erhalten. Und damit sind die nicht alleine, da gab es schon mal zwei Reviews, vor einiger Zeit, wo das diskutiert wurde und ich finde das einfach einen ganz, ganz wichtigen Punkt. Früher hat man bei diesen negativen Gedanken gedacht, "Was denkt denn in depressiver und was denkt denn einer mit einer Angststörung?" Und da wird dann dran gearbeitet und das wird auch heute noch gemacht und das muss gar nicht falsch sein. Wenn die einzelne Person vor dir sitzt, willst du wissen, was denkt die denn? Wie können wir mit deren Gedanken umgehen? Dieses Review berichtet auch, dass so Kognitive-Verhaltenstherapie besonders gut funktioniert, wo man genau solche Kognitionen und Gedanken angeht. Aber die sagen eben auch, Leute, lasst uns bitte darüber nachdenken, ob es nicht hilfreich wäre, dieses repäthitive, negative Denken ganz grundsätzlich anzugehen. Und jetzt, kleines Zwischenfahrtzit für uns alle, wenn wir das als Gedanken mal zulassen, es ist gar nicht so wichtig, was dann dein Kopf rumschwürt. Es sind vielleicht gar nicht so sehr die Inhalte, sondern spannend wäre, wie kannst du grundsätzlich mit diesem repäthitiven, negativen Denken umgehen? Dann wäre das was, was für zukünftige Therapieforschung wichtig ist, was vielleicht auch dann für die tatsächliche Therapiezentrale ist, wo sich die Wissenschaft bestimmt jetzt noch viel mehr mit Beschäftigenwürttens zukunft. Aber jetzt wieder für unseren Alltag und wir machen ja hier kein Therapiersatz, sich das selber zu fragen, wenn man jetzt nicht so stark betroffen ist, dass man Therapie braucht, eigentlich da ich auch noch was dazu, das fand ich eine super schön Überlegung. Und da muss ich jetzt von dir wissen, gehst du mit, also versteht man alles, was ich gesagt habe? Ich versteh das und bin schon eigentlich so richtig angefixt, weil das kennen wir glaube ich alle aus unserem Näheren, gerade von mir, es auch erweitert haben. Es ist, Menschen gibt den, das durch das negative Denken und sich das, sich zu viel Sorgen machen, die es reindrehen, genau dieses Overthinking von dem wir jetzt schon die ganze Zeit dann sprechen, selber den Weg verbauen. Und ich weiß nicht, ob du das kennst, dass du mit deinem Freund zusammen sitzt und über jemand an das sprichst und sagst, was können wir denn mal tun, dass der, dass es positiver sieht? Und das muss ja jetzt unser Ansatz sein. Und du hast ja schon gesagt, du kannst dir vorstellen, dass die Forschung sich da auch in Zugerfe noch mehr mit beschäftigt und man sieht ja viele Menschen leiden, weil sie eben sich dauernd in solche Sachen reindrehen. Aber das greift das für mich perfekt auf, hast du gerade das, das ist auch das genau das richtige Beispiel, bei dem Freund, der sich die ganze Zeit so negative Gedanken macht. Ja, der sich kennt jeder. Ja, kennt jeder. Das sitzt man ja nicht von außen da und sagt jetzt müssen wir über deinen negativen konkreten Gedanken reden. Genau. Sondern man hat auch irgendwann als Außenstehen das Gefühl, ey, da ist egal, worüber da nachdenkt. Ja, wir müssen dem grundsätzlich helfen. Ja, ja. Ja. Und das ist im Prinzip auch die Überlegung hierbei. Noch mal natürlich fühlte sich für die Einzelperson überhaupt nicht so anders, wer es egal worüber sie nachdenkt. Und es mag auch fälle geben, wo das nicht egal ist. Ich denke an sowas, wie bei einer post-hormatischen Belastungsstörung. Von mir ist aber auch bei einer Depression, wo es vielleicht inhalte gibt, die ganz konkret bearbeitet werden müssen. Aber so grundsätzlich zu sagen, wie kommen wir an die Wurzeln vom negativen Denken, vom wiederholten negativen Denken? Das fand ich einfach sehr spannend. Ja. Und bevor wir da jetzt weitergehen und gleich zu den vier Hebeln kommen, die ich aus dieser Reviewarbeit abgeleitet habe, vielleicht einmal die Frage, wann reicht es ja nicht mehr, dass seine gute Freundin von außen jetzt vielleicht mal gleich kommt oder man hier so eine Podcast folgert. Also wann ist es wirklich Zeit, sich Hilfe zu holen? Ja. Und wie immer in der Therapie ist es ja eine Frage des Leidensdrucks? Genau, richtig gesagt. Da erkennt man es. Also wenn sich dieses Gedankenkarus hell wirklich negativ auf dein Leben auswirkt, wenn das dein Alltag beeinträchtigt, wenn du dich nicht mehr wiedererkenntst, schlaf ist auch ein gutes Barometer. Wenn du wirklich das Gefühl hast, nicht jetzt, ich habe hier mal zwei Nächte schlecht geschlafen oder sowas, oder weil morgen eine Prüfung ist, habe ich jetzt die Nacht kaum gepennt, sondern wenn du nicht mehr runter kommst, wenn du das Gefühl hast mit dein normalen Strategien zum Beispiel mit einer Freundin sprechen oder sich mal einen Plan zu machen. Wenn das nicht mehr greift, dann check das ab, weil dieses Ununterbrochen im Kopf so Gedanken durchzukauen, das hat sehr, sehr negative Konsequenzen. Teiß man und eh ring, das sind zwei Psychotherapeut und auch Forschende, die haben dann ein Buch übergeschrieben und die gehen davon aus, dass das wirklich zu so einer mentalen Gewohnheit werden kann. Und das dieses immer wieder negative Gedanken durchzukauen, dann auch zu so ein Ununterbrochenen Ausstoß von Stressreaktion führt, was dich auf Langstrecke kank machen muss. Während du darüber erzählst, spülen wir doch für mich alle, wie viel Energie das auch kostet und wie viel Raum das in deinem Leben einnimmt. Wie viel Lebensfreude du vielleicht auch beschneidest, wie viel Energie du unnutzlos abfürst. Und da ist es ja schon, dann im umgesunden Verhütnis du einfach teilen deines Lebensaufgibst und diesen grüblen Wittmiss. 100 Prozent. Und das macht einen dann aufsteigel kaputt, oder wenn man sich Hilfe sucht, gibt es gute Wege raus. Das fand ich schön, dass dieses Röfio gezeigt hat, dass eigentlich die Intervention, die so typischerweise zum Beispiel bei Therapien dann angewandt werden, es gab aber auch ein paar online gestützte Formate, dass die helfen und es sie auch relativ gut helfen. Und das ist die gute Nachricht, man kann was tun. Wir wie immer hier bleiben zwei, drei Stufen drunter und fragen uns jetzt im Alltag mit kleinen Schrauben, was kann man machen und wie angekündigt vier habe ich mir rausgesucht. Und für mich sind es eigentlich sogar ganz Schrauben, da sind mehr so große Schrauben hier, weil ich fand es total schön. Und zwar hat dieses Review verschiedene, sag ich mal, Erklärungsmodelle, die haben Sie ja die Forschung angeguckt und es gibt natürlich verschiedene Erklärungsmodelle, warum Menschen diese repäthetiven, negativen Gedanken haben, die haben sich verschiedene dieser Modelle angeguckt und die zusammengefasst. Und für mich ergeben sich daraus Ableitung, was man machen kann und die vier gewählte zusammen durch. Das ganze passiert immer darauf, dass man sich fragt, warum macht ein Mensch das und ich habe den ganzen jetzt ein jeweils eigene Titel gegeben. Der erste ist für mich der Vermeider. Und das dahintersteckende Modell ist das Vermeidungsmodell von Sorgen, was davon ausgeht, dass man, wenn man diese Sorgen immer wieder vermeidet, sie negativ verstärkt oder eine negative Verstärkung erlebt. Ich fühle mich ein bisschen ertappt. Warum? Der Vermeider, da geht bei mir schon die Warnlamp an die Innere und. Ja, ohne dass wir sich jetzt auflösen natürlich werden, das erklärst aber ich fühle mich schon mal melden, ich hätte die Hand schon oben. Ja, negative Verstärkung, Psychologie, Grundkurs, wäre dann im Prinzip, ich drücke belastende, mentale Bilder, das, was ich nicht wahrhaben will, das, was furchtbar ist, das schiebig weg, das drück ich runter, damit entferne ich etwas negatives und verstärke damit, wie ich das also mache, fühlt sich ja im Prinzip auf den ersten Blick gut an, was negatives wegzuschieben. Das Problem ist jetzt so, sagt dieses Modell, dass, dass im Prinzip eine emotionale Verarbeitung verhindert, die dann für so ein "Hey, du musst dich da dann gewöhnen, dass da irgendwas schlimmes passieren könnte oder dass du da die Sorge hast, dass deinem Kind auf der Klassenfahrt was passiert, wie lang willst du dir jetzt diese Sorgen machen? Wie es das Kind 18 ist, ne? Also, man vermeidet dadurch, dass man das aufarbeitet, dass man das verarbeitet, dass man sich ein Stück weit dran gewöhnt und die Angst damit irgendwann ein Schritt für Schritt ausgelöscht wird. Was heißt das jetzt praktisch? Was können wir tun, wenn man so dieser Vermeidungstyp ist? Wenn eine Sache in der Angstforschung, und ich wende das jetzt hier auf dieses sich Sorgen machen, grübeln, wenn ich das jetzt mal an, sehr, sehr klar ist, dann ist es das Konfrontation hilft. Du stellst dich den Dingen, weil was passiert in deinem Kopf? Die Angst kickt am Anfang voll rein, aber die kann ich die ganze Zeit aufrechterhalten bleiben. Und dieses sich die ganze Zeit, so grübeln Sorgen zu machen, ist eigentlich immer nur der Versuch, diese Angst nicht ganz auf den Gipfel kommen zu lassen, sondern ich bleib in so einem diffusen Nebel, wenn man jetzt mal in den Berg vorstellen, abzuläuft den Berg nicht bis zum Gipfel hoch, stellt sich der echten Angst, sondern bleib so auf halber Höhe und springt dann gerne schon wieder auf den nächsten Berg hoch und bleibt auch da nur auf halber Höhe und dann ist die erste Vorschlung vielleicht auch ja, ich könnte meinen Job verlieren, aber statt das mal zu Ende zu denken, mich dieser Angst wirklich bis zum Ende zu stellen, sie richtig zu fühlen und ihr damit die Chance zu geben, nachzulassen, weil sie nicht ewig bleiben kann, geht man lieber den Halbenberg wieder runter und springt wie ein so einer Sorgenkette, den nächsten Berg hoch und vergeht's an sich zu fragen, um mein Körper, der ist echt auch ziemlich hässlich und deswegen werde ich ja nie jemanden kennenlernen. Auch das fühlt man wieder nicht zu Ende bis zum Gipfel, sondern geht wieder runter und stellt sich gerne direkt der nächsten Sorge, sowas wie ach und immer, werde ich arm sein und die Idee ist jetzt also, versuch mal, auf den Gipfel deine Angst zu kommen und so komisch das wirkt und so komisch das klingt, denke es zu Ende, wenn deine Sorge die ganze Zeit ist, boah, ich werde diesen Job niemals bekommen und jetzt hörst du mal auf, dass nur so halbgeime Kopf durchzumachen, sondern setzt sich mal ganz konkret hin und denk es das zu Ende, was heißt das, du bekommst den Job nicht, okay, das heißt als Nase ist, du hast nicht genug Kohle um deinen Kredit abzubezahlen, okay und jetzt mal was noch schlimmer, du wirst das Haus aufgeben müssen und dann wird deine Frau sich von dir trennen und die Kinder werden dich verachten und du wirst einsam und halbverhungert im alten Heim sterben, denkt das so weit zu Ende und so abso dass jetzt klingt mit der tatsächlich eine Angst ist das richtig unangenehm, aber bis zum Schluss gedacht passiert, Gewöhnung daran. Leon, du beschreibst mein Weg hier, grad ganz genau, wenn wir uns heute Abend kennengelernt und du hast so erklärt, Herr Bessitz, aber für mich ist die ganze Nacht nicht schlafen, aber B hätte ich für mich eine Lösung. Ich habe ja diesen Lösungsweg beschritten. Du ähnersdicht, dass ich hier öfter schon mal darüber gesprochen habe, wie Schüchter nicht war. Ja, früher auch noch bis Anfang 20. Bis in die 20er hinein. Und ich habe über diese Konfrontation, die du gerade beschreibst. Also irgendwann hat ich die Schnau zu voll. Ich hab gedacht, ich muss jetzt eben diese Angst überwinden. Ich muss eben zu dem Gipfel hochgehen. Ich muss mich Situationen stellen, wo ich ausgelacht werden könnte. Ich muss mich Situationen stellen, die vielleicht auch nach hinten losgehen können. Aber ich kann, muss sie so Angst irgendwie auf Lösungen. Und das ist immer ja auch sehr gelungen bei dem Schüchtern sein. Bei vielen anderen Sachen auch. Wir haben ja hier auch schon mal über meine Harmonie sucht gesprochen. Und das war jetzt eigentlich immer die Lösung. Gerade den letzten Jahrzehnten, dass ich dann ganz genau deshalb, weil ich eigentlich so Harmonie sucht, ich bin, mich noch Konfrontation gestellt habe. Und die Konfrontation hat das aufgelöst. Du beschreibst das eigentlich perfekt. Ja, und bitte wär da merkt, ne? Wir haben eben darüber gesprochen, wann es ist krankhaft. Das ist ein ganz schöner Weg. Und das alleine mit sich auszumachen kann ein zu langer und zu steiniger Weg sein. Wenn man dann nicht das Glück hat, das ist so funktioniert wie bei dir. Wirklich lieber mit den Profis ran. Ja, für sich so wittert. Oder auch möchte ich probiert das mal selber aus. Becker und magraf, voller Autosorgen. Das Buch kann ich total empfehlen. Das ist voller praktischer Impulse, voller Gedanken dazu und auch noch einiges an Theorie. Das sind Forschende, die das mal zusammengefasst haben. Ich habe daraus für wieder um Meinbuch, so ein ganzes Kapitel auch dazu gemacht. Und das dort auch reingepackt. Aber wer tiefe einstegen möchte, voller Autosorgen von Becker und magraf, das könnte da helfen. Nächster. Den habe ich der Absicherer genannt. Und das so der Hintergrund, das Modell der Intoleranz gegenüber Unsicherheit, das hier schon öfter kam. Und die Idee ist im Prinzip, es gibt Menschen, die Unsichere und vielleicht mehrdeutige Situation als Stress hier empfinden. Und die Nutzen dann sorgen, um damit umzugehen, dass diese negativen Ereignisse überhaupt eintreten können. Das ist natürlich Quatsch, weil im Prinzip unter Grabig mit diesen Sorgen eigentlich nur Mein Vertrauen in die Fähigkeit, das Problem wirklich zu lösen. Ich gebe mein Kopf zum bisschen das Gefühl, indem ich das alles durchkaule, indem ich da repetitiv drüber nachdenke, beschäftige ich mich mit dem Problem und schaffe Sicherheit, schaffe Gewissheiten, weil ich jede Option durch. Ja, das du eigentlich von dir beschrieben hast. Genau, der Bimmer könnte ausfallen. Ja, ich könnte mich verhaspeln so und das geht man komplett durch. Und gibt sich erstmal so das Gefühl von Kontrolle, in Wirklichkeit unter Grab, man aber eigentlich, dass man in Vertrauen entwickeln kann, er ist selbst wenn du dich verhaspelst. Ja. Selbst wenn zwei in der dritten Reihe lachen. Das ist selbst wenn der Bimmer ausfällt, du wirst diesen Vortrag packen. Ja, und das ist das Problem. Was wider dieses repetitiven, negativen Denken aufrechterhen. Ja, da geht es ja auch um die Zirkanz. Was kann man uns und wenn du akzeptierst, was passieren könnte, verliert das Problem, die macht über dich. Ja. Und die Kurien liet das denn mit der Aseisbeliebten und bekannten Amiguitätstoleranz? Das würde wahrscheinlich dazu passen. Ich würde jetzt vermuten, dass Leute, die das haben, die da hoch hoch hochwert hätten, in den Fragebogen, dass die auch eher die Absicherer wären. Was heißt das praktisch wieder? Was können wir tun? Ich bin bei Nick Wigginal auf dem schönen Gedankenstoßen, so ganz konkret. Wenn man sich in dieser Gedankenspirale dann befindet. Wieder so in dem Modus, ich muss alles absichern und alles durchdenken. Dann hat das ja absolute Priorität. Und genau jetzt muss ich über dieses Problem nachdenken, statt mich vielleicht wirklich einfach für den Vortrag vorzubereiten. Nick Wigginal sagt, jetzt, er machen Denktermin mit dir selber. Ja. Zum Beispiel jeden Abend um 18 Uhr, hast du von mir aus 20 Minuten Zeit, unterdaffst du alles grübeln und Sorgen machen und repetitive, negative, negative, nachdenken. Voll rausballern. Aber nach den 20 Minuten kannst du wieder ein Handy-Teil mal stellen. Wie wir es am Anfang hatten, ist auch vorbei. Und damit so seine Tese, ich habe Psychotherapeut, ich kann das sehr gut nachvollziehen, signalisier ich mal im Kopf, ey, ich werde das noch absichern, ich mache mir dann auch Gedanken drüber. Aber jetzt gerade nicht. Und ich glaube, wenn man dem ganzen so 'n bisschen so 'ne absurde Komponente gibt, fängt man auch an sich selber so ein bisschen drauf zu trainieren. Okay, jetzt gerade mache ich mir keine Sorgen, aber lieber hinter Kopf, ich brüge dich heute Abend, kannst du das machen. Aber jetzt gerade bleibe ich ja in meiner Sache dran, dass für mich so die Hoffnung wäre, wenn man das lang genug macht, wenn man sich umtrainiert und dann vielleicht in den Momenten, ich habe dir das noch letztens erzählt, dass ich immer in den Kopf manchmal nicht so Gedanken ab, ganz bewusst sage, stopp. Jetzt nicht weiter, diesen Weg so nicht, geht die Kreuzung in die andere Richtung lang, dass das irgendwann funktioniert. Ich fühle das total. Und wahrscheinlich ist es gut, da eine Kante einzubauen in Form einer zeillichen Begrenzung, dann hat man was, woran man sich orientieren kann. Ich glaube, wie du schon sagst, dann tritt ihr irgendwann ein Trainings-Effekt ein. Ja, kann ich es jetzt um das Zulug des Spannungsanfraut ziehen. Der Vorletzte ist der Konstante. Und das Modell hier hinter ist das Kontrastvermeidungsmodell. Ich hoffe, dass bei all den Begriffen heute, ihr daraus ein, im Zweifel, sagt ich hör mir die Folge nochmal an, und ich fand das einfach alles so spannend. Und dieses Kontrastvermeidungsmodell lasse mich das auch wieder ganz einfach erklären. Die Idee dahinter ist, dass man sich die ganze Zeit so negative Gedanken macht, weil man lieber einen konstanten negativen Effekt hat. Also die ganze Zeit vorherschne negative Stimmung anstatt, dass das nach oben oder nach unten ausbrechen kann. Also ich halte sie sich die ganze Zeit, man richtet sich ein, man ist der Konstante, weil man sagt, ich habe lieber die ganze Zeit so ein bisschen Sorgen und Nehrgrübeln. Und so, weil wenn ich mich jetzt drauf einlassen würde, das ist mir mal richtig gut geht. So wenn ich die Leiter richtig hochklättere, da kann ich ja doppelt und dreifach tief abstürzen. Ja, dann lieber die Erfüllte sehen, sucht ihm erreicht bagen. Das hat mir ja auch schon mal öfter angesprochen. Also man verzichtet auf seine Möglichkeiten, weil man im bekannten vielleicht auch trüben Gewässer weiter dünn will. Ja, ganz genau. Also dieses Modell kann jeder für sich pücheln, ob man fühlt, dass das auf einen Zutriften oder auf eine gute Freundin, der man vielleicht was mitgeben möchte. Dieses Modell schlägt vor Menschen, die sich übermäßig viel Sorgen machen. Die sind besonders sensible für so emotionale Kontraste und gerade für die Negativen. Wenn es jetzt noch weiter runtergeht und Gottes willen, deswegen halte ich mich lieber schon weit unten, da kann ich nicht so abstürzen. Ja, ich bin also wieder motiviert, das zu vermeiden und was hilft mir dabei, repetitiv in Negativen Gedanken. Ich merke gerade, wenn wir heute für jedes repetitive ein Schnappstrengen würden, damit schon langsam auf Südtirol an die Wohr. Auch hier, wieder die Frage, was hilft, um dem was entgegenenster. Ja, ich kann nicht sagen, schnell was hilft. Ja, bloß gerne Algo. Noch mal Nick Wiggnell, er läute mal nur auf den Papiergrübeln. Das glaube ich. Wie oft hat mir das schon und heute eben wieder nimm dir einen Blog und schreibe es auf. Gleich fühlen wir weiter, jetzt kurz Werbung. Aze Sommer, es wird warm. Ja, und wenn die Sonne richtig aufgehen soll, dann kommt schon wieder "Koro" in Spiel. Unser Helm. Das ist ein Name natürlich, was für euch Leute. Ihr wisst, wenn ihr auf Koropo bestellt, geht es immer 5% auf unser Nacken. Ihr gibt einfach am Ende den Code "Fühlen" ein auf "Koro.com/Fühlen" mit "ü". Für diesen Sommer würden wir sehr empfehlen, da wir vorbei zu schnitzeln. Ja, das Verrückte ging mir auch so, wenn du so länger auf der Seite bist, ich habe jetzt ein bisschen Zeit, dann entdeckst du immer mal wieder Produkte, wo du sonst so überweckest, surf bist. Sind die gefriert, getrocknen Kiewies aufgefallen, die kann man wunderbar ins Müsli bröseln. Ich weiß nicht, was du da so entdeckt hast, aber "Koro" hat ja immer noch mal Ecken, wo man noch gar nicht so richtig gestöbert hat. Ich habe jetzt für mich entdeckt, Humus selber zu machen. Kauf ich sonst da im Supermarkt, aber kannst du auch mit Koropo sehr geil selber machen, schmeckt komplett frisch, einfach eine Dose Kichererbsinder bestellen, purieren, dann Tahin-Sesam passt. Ich hoffe, ich spreche es richtig aus, bis hin Zitrone, ein bisschen Knoblauffermarkt, ein bisschen Salz. Es ist total geil und schmeckt wirklich besser als das. Und supermarkt deswegen, Leute, hier geht auf Koropo.com und bestellt und gönnt euch 5% mit unserem Code "Fühlen". Das war die Werbung. Natürlich dieses Durchkauen von Gedanken, "Hey, wie könnte mein Pianist, mein Keyboarder, Mike reagieren?" Das löst die Emotion aus. Ich habe es ja eben erzählt, dass ich da manchmal wirklich so eine Wut fühle, wenn ich so eine Streitgespräche durchgehe. Ja. Und das ist ja dann was, wo man dann wieder Schwierigkeiten hat, mit umzugehen und zahlfeln noch mal mehr nachdenkt, um das irgendwie wegzuschieben oder für sich greifbar zu machen. Und eine Idee wäre, also ich grübel auf Papier. Also anstatt in meinem Kopf, dann kann man unmöglich so schnell schreiben, wie man denken kann, dass der erste Pluspunkt, das heißt, ich muss das ja ausformulieren. Sehr gut. Und allein dabei entsteht ja schon mal eine gewisse Ruhe. Dieses Gedankencaussell dreht sich langsamer. Und bitte, bitte. Wir alle haben diese Sorgen oft so im Kopf, aber ich habe ja eben schon das Bild von so die Fusenwolken benutzt. Oft sind sie eben nicht so konkret. ürlich! dass man schwachs auf weiß mit deinem Kuhl auf so ein karriertes Matteblatt schreiben muss. Siehst du das vor dir und anstatt das jetzt so automatisch wieder in die Kreise im Kopf reinzugeben, wie du das immer tust, entsteht ja jetzt eine Chance mal kritischer zu fragen, hast das eigentlich fair mir selber gegenüber, nicht da die ganze Zeit mit solchen Gedanken runterzuziehen. Wenn ich die jetzt hier mal vor mir auf dem Blatt sehe, sind die eigentlich plausibel. Wenn ich mal ein Realitätscheck mache, ist das wahrscheinlich, dass mein Kind auf dieser Klassenfahrt ertrinkt oder ist das von mir wieder nur so ein Versuch, damit wenn was passiert, ich schon vorbereitet war und die ganze Zeit konstant in so einer negativen Stimmung war, dass ich das dann nicht noch viel schlimmer anfühlt, das könnte einem darüber klar werden. Richtig, richtig, richtig gut, ich schreib und schreib hier. Dann hast du hoffentlich noch Platz auf deinem Kestimblatt für den letzten. Ja, der überzeugte. Und dieses Modell geht jetzt davon aus, dass Menschen glauben, setze über ihr Denken haben. Und zwar an beide Richtungen. Ich kann ja denken, dass grübeln total positiv ist, weil mir das hilft, mich vorzubereiten, weil mir das hilft, ein Überblick mit zu verschaffen. Oder ich kann denken, boh, das ist echt was Schlimme. Das ist ja gesundheitsschädigend und das ist unkontrollierbar und das jetzt mich unter Stress. Und ich hab doch ein Podcast gehört, wenn man das die ganze Zeit macht, das kann ein Jahr nur krank machen. In beiden Fällen, wenn ich das für was Gutes halte, dann mache ich vielleicht noch mehr. Wenn ich es für was schlechtes halte, geht übrigens auch beides im selben Kopf, dann drück ich es vielleicht wieder weg und versuch's loszuwerden. Obwohl und jetzt kommt direkt die Lösung dazu, die Lösung wäre zu sagen, nicht die Sorgen selber sind das Problem oder das grübeln. Und vielleicht auch gar nicht so sehr der Inhalte davon, sondern unser Umgang damit. Und dieses Review berichtet dann von zwei Studien, die mal versucht haben, die Reaktionen der Menschen auf ihre repäthitiven, negativen Gedanken zu verändern. Also mit der Idee, vielleicht kannst du die Akzeptieren und annehmen. Und nicht so sehr verurteilen und dich nicht so sehr fertig machen, dafür, dass dieses grübeln oder die Sorgen überhaupt da sind. Und da habe ich gedacht, das ist für mich deswegen ein schönes Ende. Weil ich manchmal das gefülle, dass das so als Muster hier in vielen, vielen Folgen, die wir in den letzten Jahren gemacht haben, auch immer klarer wird. Wir erinnern uns an die Folge Ruhe im Kopf über die Wettlesnensgesprochen haben, wo wir über dieses Gedanken wandern. Ja, oder das Gedanke. Das ist gar so selb um jetzt das Repite. Und das Gedanke aus dem Tief zu vermeiden. Genau, dass man das auch mal akzeptieren kann. Und vielleicht an der Stelle auch locker wird. Vielleicht sogar innerlichen Schritt zurückmarkt. Und sich dieses, nehmen wir mal das wirklich bildlich. sich dieses Garossel von 3,5 Meter Entfernung anschaut. Und wie laufen dann die der Feuerwehrwagen und der Hubschrauber da vorbei? Ja. Ja, das ist es. Das ist super. Das bildlich sich vorstellen, super. Du sitzt auf dem Karossel, das Drehzion, Drehzion, Drehzion, du drehst durch. Ja. Aber du kristas Karossel nicht weg, wenn du jetzt aussteigst aus diesem Karossel, 3 Meter weggehst und akzeptierst, dass das da steht. Und dass das da ist. Und dass wir hier in all den Folgen gelernt haben, ey Leute, dass wir Gedanken reisen lassen. Das ist ein Karossel in unserem Kopf gibt. Und dann kannst du dich schon was normalen. Ja. Ihr vielleicht kannst es ganz erfreuen. Ihr geht natürlich aus. Ja, das ist Spendel in die Andere Richtung. Aber das ist eine gewisse Lockerheit entsteht. Und du ist ja egal, ob es sehr bald ist oder es Gedanke aus der Stelle oder welches Bild wir auch immer verwenden. Aber das aus der Entfernung siehst, ah, da treisen meine Gedanken, aber lass sie doch mal. Genau. Locker, locker ist super. Locker mal deine Überzeugungen, übers Grübeln, übers Sorgenuchen. Ja. Das bringt dich nicht um. Das macht dich nicht fertig. Du bist nicht der einzige. Das ist ganz normal. Wenn's dir mal passiert, kein Problem. So das wäre die Sichtweise eher so eine Akzeptierende. Und ich glaube, wenn man das schafft, vielleicht kann man ein Stück weit alle vier kombinieren. Dann ist man ein riesenschritt weiter. Also, kurze Zusammenfassung zum Schluss. Wir haben gesagt, es gibt verschiedene Erklärungsansätze, warum sich Menschen diese Sorgen machen, der vermeider, der vielleicht lieber wegschiebt, als das anzugehen. Da haben wir gesagt, denkst zu Ende, du hast es bestätigt aus deiner Erfahrung, dann der Absicherer, der keine Unsicherheit will. Da haben wir gesagt, ey, vielleicht grübbels du man nicht jetzt, sondern immer um 18 Uhr für 20 Minuten. Genau. Der Konstante, der sich die ganze Zeit unten hält, damit wenn er noch weiter abstürzt, dass nicht so wehtut, dann haben wir gesagt, mach's mal auf dem Papier, mach mal ein Reality-Check. Und der überzeugte, der ganz felsen Fester von überzeugt ist, das grübeln und Sorgen, was ganz schlecht ist oder was ganz tolle sind und deswegen einfach viel viel mehr davon macht. Ja. Und den bieten wir Akzeptanz an. Das klingt gut. Vieles schon wieder hier für immer aufgeschrieben. Toll. Oder? Wie ging's zu Ende für die Astrologin, die mit der Nancy Racken, der Frau vom Präsidenten, ich würde jetzt mal vermuten, sie haben sich wahrscheinlich nicht wirklich gestritten, aber die hatten zumindest ein bisschen Beef am Start, weil Nancy Racken hat dann selber auch noch einen Buch geschrieben und hat zwar gesagt, Miss Quigley war sehr warm und mitfühlen, aber die hat so ein bisschen deren Einfluss runtergespielt und hat gesagt, dass denen das sehr unangenehm war als das rauskam, dass da überhaupt eine Astrologin-Rolle gespielt hat und dass es von außener Tüchen ein bisschen komisch wirken würde, aber dass die nie bei den ganz zentralen Entscheidungen Rolle gespielt hat, obwohl sie sie wohl immer wieder kontaktiert hat. Und der Atentäter, John Hinckley, der auf die Rundel-Dragon geschossen hat, der wurde wegen geistiger Unzurechnungsfähigkeit für nicht schuldig erklärt und hat dann jahrelang in einer geschlossenen Heilanstalt gesessen, ist mittlerweile wieder frei, wieder draußen. Man hat dann also das Secret Service, die Schutzmaßnahmen wohl noch mal besonders verstärkt, der Spiegel berichtet, aber das ist eigentlich danach gar nicht mehr so ernst zu nehmen, eine Morddrohung gegen ein US-Präsidenten gab oder die sich geholft haben, besser so. Erst 2009 mit dem Amtsantritt von Barack Obama, der jetzt zum Glück bis heute lebt und unangeschossen ist. Im Gegensatz zum Amtieren im Präsidenten. Dacht ich gerade auch, hab ich noch gar nicht über Nacht gedacht, stimmt Trump mit seiner Pose, wäre jetzt die Frage, ob da ja auch schon so eine Astrologin irgendwo im Hintergrund wirkt, bei Trump würde ich fast sagen, da wäre Umschalten auf Astrologie vielleicht sogar ein Upgrade. Ich habe da eine Ausstologie-Fans, niemand hat Ahnung davon, das ist eine selbstgemachte, erfundene, Quaksalbereien, die in ihren eigenen Termini funktioniert und dich nur verlabern möchte, damit du irgendwelche teuren Bücher darüber gekaufst, irgendwelche Kurse belegst oder sonst was, von mir aus darf das jeder machen, aber die, die das anbieten, den möchte ich wirklich die volle Breitseite der Kritik entgegenhalten, weil wenn ihr die armen Menschen da draußen mit Angststörungen, mit Depressionen oder mit Suchterkrankung oder Essstörungen, für eure komische astrologische Flinte bekommt und damit ascendenden Volllabor, dann geht es dir im Zweifel nachher noch schlechter, weil Hilfe, die nicht hilft, kann vielmehr Schaden anrichten als eine gute Psychotherapie und deswegen für Donald Trump von mir aus, ob bitte für den Rest der Welt, wenn es nicht umbedingt sein muss, geht zu den echten Profis. Ja, freier, nicht, ich hab darauf gefahren, am Anfang, dass diese Ausbruch kommt, ich bin ganz glücklich, dass er dann doch noch kam. Gut, du hörst, ich hab gesagt, von Denken kann jeder, den Denken darf ein jeder, aber nicht alle machen, gebraucht davon. Ja, dann gehen wir doch damit und hoffentlich ohne Repetitive oder mit weniger Repetitiven Gedanken aus dieser Folge. Ach, das war mir aber wieder ein Fest, ich wünsche dir froh, es wandern wenig, auer, auer, auer, vielleicht schaffst es ja morgen unter 200 Ausrufen und freue mich sehr, dass wir uns hier nächste Woche wiederhören. Ich freue mich auch auf dich und wer Lust hat auf Atsze zwischen durch und so ein ganzes Korpoel blödsinn und mit sehr vielen Augenzwingern. Immer freitags kommt jetzt Atses Sommer, ich bring euch mit diesem gemeinsamen Kurzurlaub dann durch die heißen Molate. Ich hab mir das schon hier auf ein unterarm gekracken mit meinem Erding und drücke dich von hier mein Lieberwand, dass man freu mich auf die Sommerfolgen und wir hören uns ganz bald hier alle daraus ein Fülleuch umarmt. Leeron im Tag und es war mir ein Fest. Das war betreut es fühlen, der Podcast mit Atseschröder und Leon Windschardt. Jetzt abonnieren auf Spotify dieser iTunes und überall wo es Podcast gibt.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Gespräch handelt von negativen Gedankenspiralen (Grübeln/Ruminieren) und dem damit verbundenen Overthinking.
  2. Die Geschichte von Ronald Reagan und seiner Frau Nancy dient als Beispiel
  3. Grübeln wird als normaler, aber oft sinnloser Kreislauf beschrieben, der einen blockiert und von konkretem Handeln abhält.
  4. Die Wanderung in den Alpen wird als Gegenbeispiel genannt
  5. Es wird angekündigt, dass die vier großen Hebel gegen das Grübeln aus einem neuen Review besprochen werden.

Summary:

Die Transkription behandelt das Thema des Grübelns und der negativen Gedankenspiralen, auch Overthinking genannt. Die Gesprächspartner beschreiben, wie man sich in Gedanken verliert, Szenarien immer wieder durchspielt und dabei nicht ins Handeln kommt. Als extremes Beispiel dient die Geschichte von Nancy Reagan, die nach dem Attentat auf ihren Mann Ronald Reagan aus Verzweiflung und Sorge eine Astrologin konsultierte, anstatt auf logische Sicherheitsmaßnahmen zu setzen.

Dies verdeutlicht, wie Verunsicherung zu irrationalen Lösungen führen kann. Im Kontrast dazu steht die Erfahrung des einen Gesprächspartners auf einer anstrengenden Alpenwanderung. Er berichtet, dass die körperliche Herausforderung und die frische Luft seinen Kopf völlig frei gemacht und das Grübeln gestoppt haben.

Die Teilnehmer betonen jedoch, dass es normal ist, sich Gedanken zu machen, insbesondere bei wichtigen Entscheidungen oder zwischenmenschlichen Konflikten. Das Problem entsteht erst, wenn man sich in sinnlosen Kreisläufen verliert, die einen lähmen und nicht weiterbringen. Sie kündigen an, auf Basis eines neuen wissenschaftlichen Reviews vier wirksame Hebel gegen das Grübeln zu besprechen, um zu erklären, wie man diesen Zustand erreichen kann, ohne in die Berge gehen zu müssen.

FAQs

Grübeln ist ein ständiges Kreisen von Gedanken, das oft zu nichts führt. Es kann in Gedankenspiralen enden, die einen lähmen und von produktivem Handeln abhalten.

Reagan war sehr gelassen und kehrte bereits nach 26 Tagen ins Amt zurück. Er arbeitete nur ein bis zwei Stunden am Tag und delegierte viel.

Nancy Reagan konsultierte die Astrologin Joan Quigley aus Sorge um ihren Mann. Sie zahlte ihr 3000 Dollar monatlich, um Termine und Reisen von Reagan astrologisch abzustimmen.

Die Aktivierungskarte für das Atomwaffenarsenal war in Reagans Jackentasche, als er angeschossen wurde. Sie wurde im Krankenhaus gefunden und hätte in falsche Hände geraten können.

Ablenkung durch anstrengende Aktivitäten wie Wandern hilft, weil der Fokus auf die körperliche Anstrengung gelenkt wird. Auch frische Luft und schöne Landschaften können den Kopf frei machen.

Es ist legitim, sich Gedanken zu machen, z. B. über Berufswahl oder Projekte. Problematisch wird es erst, wenn es in endlosen Schleifen ohne Handlung endet.

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