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Narzissmus im Spiegel antiker Mythologie und seine heutige Relevanz

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Narzissmus im Spiegel antiker Mythologie und seine heutige Relevanz

Der Vortrag beleuchtet den Narzissmus aus psychoanalytischer Perspektive, ausgehend von Freuds Theorien und dem antiken Mythos. Die Ausstellung wird als eindrucksvoll beschrieben, da sie die Tiefe des Themas durch Kunst und Videos vermittelt. Narzissmus wird als gefährlicher Konflikt zwischen Selbstliebe und Destruktion dargestellt, der sowohl individuell als auch gesellschaftlich wirken kann. Freud prägte den Begriff 1910 und unterschied zwischen primärem Narzissmus (frühe Selbstbezogenheit) und sekundärem Narzissmus (Rückzug auf das Ich nach Enttäuschungen). Der Mythos von Narziss, wie Ovid ihn schildert, zeigt Parallelen zu modernen Erkenntnissen: Die unbewusste Ablehnung durch die Mutter und das Fehlen des Vaters führen zu einer gestörten Entwicklung. Narziss’ tragische Liebe zu seinem Spiegelbild symbolisiert die Unfähigkeit, echte Nähe auszuhalten, und die Sehnsucht nach symbiotischer Verschmelzung. Die Analyse betont, dass Narzissmus nur durch die Einführung eines „Dritten“ (z. B. des Vaters) überwunden werden kann, der Distanz und Realität ermöglicht. Ohne diese Entwicklung droht Selbstzerstörung, wie im Mythos durch Narziss’ Tod dargestellt. Der Vortrag verbindet antike Weisheit mit moderner Psychologie und unterstreicht die anhaltende Relevanz des Themas.

Transcription

6000 Words, 41109 Characters

German
[Musik] Ich habe nachdem ich beim Catalog mitgewirkt habe, den Catalog natürlich gesehen und war beeindruckt von den Kunsthistorischen Beiträgen drin und dass es ein so stattlicher Catalog geworden ist, wie ich über heute die Ausstellung selber gesehen habe, war ich noch mehr beeindruckt weil auch die Videos so sind, dass man sie gar nicht in der Nämnden Catalog einfangen kann. Also ich empfehle auch die Ausstellung wirklich allen, die interessiert sind sehr. Es geht noch bis 10. und bis 10. Fieber. Entstanden ist die Einladung durch einen vor langer langer Zeit gehaltenen Vortrag in Wien bei dem Frau Marin Welsch da war und sie hat sich über diese lange Zeit gemerkt, dass ich aufgrund meiner beiden Studien zuerst lautein und dann psychologie um sich an der Lütegerin zu werden, dass ich versucht habe das zu verbinden und so kam es also zu der Einladung und ich freue mich sehr heute hier zu sein. Natismus im Spiegelantiker Mythologie und seine heutige Relevanz. Nur der direkte Blick auf die Tatsache oder das Dimulus große Kunst kann uns die Augen öffnen, heißt es in der Einleitung zu Joseph Conrads autobiografischer Schrift "Seshedoline". Was Conrad für die wirkliche Bedeutung des Krieges schrieb, trifft auch auf das Phänomen des Natismus zu. Das heißt also nur wenn man direkt so ein Schicksal eines Natisten mitverfolgen kann oder in irgendeiner Weise persönlich betroffen ist davon oder wenn man über die Kunst mit in Berührung kommt, kann man dieses Phänomen des Natismus einigermaßen verstehen. Es geht im Natismus um einen gefährlichen und oft sogar tödlichen Kampf zwischen Libidinösen und destruktiven Kräften im selben Leben eines Individuums. Ob er sich nur im Selbstzerstörerischen Rückzug aussert oder in Verteiler nach außen gerichteter Destruktion die zur Massenbedrohung ausatmen kann. Um den Natismus in ernsthafter Weise zu reflektieren und ihnen auch auf der emotionalen Ebene zu begreifen, ist es sinnvoll zu den Anfängen, unseres Verstehens psychische Vorgänge zu rückzukären und auf die Antike-Mitologie zu rückzukreifen, der auch segmund freut bei der Entdeckung umbewusster seelische Vorgänge wertvolle Frühe einsichten, verdankt wenn wir zum Beispiel an das Schicksal von Ödebus denken. Nach einem Blick auf die Entwicklung des Natismusbegriffs besieg und freut wird deshalb hier der Mütnis von Natismus in der dichterischen Darstellung, Ovi zu untersucht. Dann möchte ich kurz eingehen auf den Natismusbegrif heute und was in den 2000 Jahren seit der Verständnis dazugekommen ist und wie die Therapien heute aussehen. Und zuletzt möchte ich auf die Ausstellung selber bezugnehmen, da ich nicht kunst ist, ist meine Auswahl wirklich nur von psychonologischer Sicht zu verstehen, weil ich an manchen Objekten, wie ich sie im Katalog finden konnte, beziehungen direkt zum Inhalt des Vortrags finden konnte. Es ist keine Wertung mit meiner Auswahl verbunden. In Anlähnung an den Antikenmütters von Nazismus bezeichnet werden mit Nazismus allgemein die Liebe, die man dem Bild von sich selbst entgegenbringt. Siegmund freut verwende den Begriff erstmals 1910 in einer Fußnote. Ein Jahr später veranlaste sein Patient Schreber in zwischen dem Autoeiratismus und der Liebe zu einem Objekt eine Zwischenstufe in der psychosexuellen Entwicklung anzunehmen, in der das in Entwicklung begreffene Individuum zunächst sich selbst seinen eigenen Körper zum Liebesobjekt nimmt. In der Studie zur Einführung des Nazismus baut der Freude dann 1914 den Begriff in die gesamte Psychonolidische Theorie ein. Er hatte dabei besonders die Besetzungen von Objekten mit Libido im Auge, also mit der psychischen Energie des Sexualtrips. Anschaulich beschreibte, wie sich die Liebidobesetzung des Ichs zu den Objektbesetzungen verhält, nämlich wörtliches Zitat, wieder Körper eines Protoblassmathirchens zu den von ihm ausgeschickten Pseudoprodien, also das ist ein Scheinfüßchen. Je mehr die Besetzung des Ichs an Libido verbraucht, desto mehr verarmt die Objektbesetzung. Man könnte sich das ich auch als ein großes Libido-Resse, wo er vorstellen, aus dem Libido auf die Objekte entzand wird und das immer bereit ist, die von den objekten Rückschräumen der Libido aufzunehmen. In der Entwicklung der Theorie des psychischen Abratstellte freut einen ersten, nazistischen Objektlosenzustand, also beim Baby, den er als Primärn-Nazismus bezeichnete, einem späteren Zustand gegenüber, in dem es zu Objektbeziehungen kommt. Das Vorbild dieses anfänglichen Primärn-Nazismus ist das Intra-Uterieneleben, aber auch das Schlaf, in dem sich das Individuum von der Außenwelt mit ihren realen Objekten zurückzieht. Die Libido, die äußeren Objekten zugeflossen ist, kann wieder ins Ich zurückgezogen werden, zum Beispiel, wenn das ich sie braucht, weil es körperliche Beschwerden registriert hat oder wenn es durch Enttäuschungen durch Objekte zum Rückzug bewogen wird. Man spricht dann von Sekundärer-Nazismus. Viele normale und patologische Aspekte des Nazismus wurden von späteren psychanalytikern weiter studiert und ausgearbeitet. Zum Beispiel Abraham, Lacan, Cohut, Kernberg, Bach, Grin, Gramberg, Schee und Ackta. Andere Grin studiert in seinem Buch "Leifnassismus, Dessnassismus", die Beziehungen zwischen dem Nazismus und dem Todestreb, denen auch als negativ ein Nazismus bezeichnet. Er hebt mehrfacher vor, dass wir die Tatsache nicht vergessen sollten, dass nazistische Patienten verwundete Subjekte sind, verletzt in ihrem Selbstwertgefühl mit offenen Wunden, die ihnen oft nicht nur von einem, sondern beiden Elten teilen, zugefügt wurden. Wenn können sie lieben, wenn nicht sich selbst. Hier aber soll nun zunächst gezeigt werden, wie viel von all diesen Forschungen des 20. und 21. Nihunderts bereits im intuitiven Wissen des Dich des Publios-O-Videos-Nasos zu finden ist, der die mit dem Erfosen im ersten Jahrzehnt nach Christus schrieb. Es ist ein tiefes Verständnis, dass uns nicht der Panten kommen sollte und dass in künstlerischen Darstellungen immer wieder auftaucht. Es gibt mehrere Versionen des Mütters von Nazismus. In der die Ovid gewählt hat, wird Nazismus mit seiner unerfühlbaren Liebe zu seinem Spiegelbild im Wasser dafür bestraft, dass er nach vielen anderen auch die Nymphverächer mit ihrer Liebe Sehnsucht zurückgewiesen hat. Nazismus lässt sich sterben, indem er weder es ist, noch schläft. In einer anderen Version von Kornon geht es nicht um eine unglückliche heterosexuelle Objektwahl, sondern um die homosexuelle Liebe eines jungen Mannes, Amanias, den Nazismus ebenfalls verschmet hat und dem ein Schwarzschickdomen loszuwerden. Auch in dieser Version wird Nazismus für seine Ablehnung eines liebenden, selbst mit hoffnungsloser Liebe bestraft und begeht selbstmord. In einer dritten Version von Basanias stirbt Nazismus zwillingsschwester und lässt ihn untereistlich zurück, ersucht sie in seinem Bild, dass sich im Wasser spiegelt. Ovid starstellungen in den Metamorphosen ist diejenige, die im Reichhaltigstnis. Sie zeigt von einem so vollkommenden Symbolverständnis, dass es frappante Übereinstimmungen mit den Auffassungen unserer Zeit gibt. Nazismus ist durch eine Vergewaltigung gezeigt worden. Sein Vater ist der Flussgott Zepfissus. Von seiner Mutter, der Nymph für Leire Juppel, berichtet Ovid als erstes, dass sie besorgt war. Ihr Kind könnte früh sterben, ohne dass aber irgendeinen Anlass für diese besorgen ist. Es bedarf also keine allzu großen psychonolitischen Erfahrung, um aus dieser Sorge den verborgenen, unbewussten Todeswunsch herauszuherren, der natürlich primär dem Mann galk, der ihr Gewalt angedan hatte. Diese unbewusste Hass aber greift auch auf die Frucht dieser Gewalttart über. Über große Ängstlichkeit und übermäßige Führsorge verraten leicht, dass hier etwas verdeckt werden soll. Leire Juppel befragte, eilig den Seher, Teil Rhesers, ob ihr Kind die Reife des Alters erleben werde und erhält von ihm die Rätselhafte Antwort. Sie sehen ein Noverid, wenn er sich selbst nicht erkennt. Wir sehen hier ebenso wie bei Ödibust im Blintensatz. in der Rolle eines wie andere Grinde an lötiger Dindigkeit der schon erwähnt hat, denn Briss gelebt hat. Wir sehen den Blinden sehr in der Rolle eines Briss, das psychische und physische Blindheit. Das Erkennender Wahrheit erscheint ihm zu gefährlich und unerträglich. Schwer wäre es, für ein Erziehst du tatsächlich gewesen zu ertragen, dass er kein Kind der Liebe ist, sondern der Gewalt. Und dass er Hass in seiner Mutter wecken musste. Schwer wäre es für La Rieupe gewesen, ihre Ablehnung des Kindes hinter ihrer bewussten, scheinbar für die liebevollen Führsorge zu sehen. Doch was verdrängt ist, kämpft sich immer wieder an die Oberfläche. La Rieubenend ihr Kind, Nazisus. Der Name hängt mit dem griechischen Wort "narcao" zusammen, das heißt, er starren, erlarmern. Ein Sinn, den wir im Wort "narcao" sehr gut kennen. Die toxische Wirkung der Nazisse war schon in der Antike bekannt. Der Name spielt also auf tödliche Erstehung an. Zwei schädliche Umstände überschatteten demnach die frühen Jahre von Nazisus. Die unbewusste Feinzähligkeit seiner Mutter und das Fählen des Vaters. Die treiere Funktion des Vaters ist ein notwendiger Schutz gegen das Risiko einer Regression auf die Stufe der Identivierung mit der Mutter und wirkt der Gefahr einer Wiederverschmelzung mit der Mutter entgegen. Darüber hinaus benötigt das und den Vater zunächst als Vorbild, dass zur Idealisierung geeignet ist und später für die Ödebale auseinandersetzung, der ein Zielversöhnung mit dem Revalen und post-Ödebale Reife ist. Nazisus konnte weder vonseiten der Verdächtig überfasslich Mutter noch vonseiten des fehlenden Vaters jene optimal dosierten Frustrationen erleben, die für seine Entwicklung förderlich gewesen wäre. Es verwundert nicht, dass er im Kontakt mit gleichaltrigen keinerlei realistische Selbstentschätzung, sondern eine arrogante Haltung an den Tag legt. Ovid spricht von Dura Superbia von Harten Stolz und das heißt weiter, null die Lumjuveness, null E-Tetigäre-Puelle in Rührten, keine jungen Männer, in Rührten, keine Mädchen. Hier klingt bereits der Mangel an Kontakt an, das Tetigäre kommt von Tangerä, Tangerä steckt in unserem Wort Kontakt drin. Dieser Mangel an Kontakt ist letztlich die Ursache seines Todes. Sein unstellbares Verlangen nach Umarmung und körperlicher und zugleich selische Nähe wird nie erfüllt werden können, weil es im Gleichzeitig unmöglich ist, Nähe auszuhalten. Ovid macht uns zu Zeugender enkstlichen Verwährung, der Hilflosigkeit und schließlich der Panik, die Nazisus in der Begegnung mit der Nymphe Echo erlebt. Nazisus hat sich, wie so oft, von seiner Schadreuer begleit auf der Jagd abgesondert. Also etwas hört, rufte Equisa-Dest ist jemand da, Echo antwortet Adest zur Stelle. Nazisus fordert sie laut auf wenig, komm und Echo kann nur wiederholen wenig, komm. Nazisus kann Echo nicht entdecken und ruft, "Gvitme Fugis, warum fließst du vor mir?" und er hält die selbe Frage von Echo zu antwort. Er versucht, die Unfähigkeit beider, zueinander zu finden zu überwinden und schlägt vor Ruckkojamos, lass uns hier uns vereinen. Dieser Höhepunkt des Dialogs beinhaltet die Vorstellung einer sexuellen Vereinigung, eines Koitus. Koire heißt wertlich zusammen treffen und auch bei Schlafhalten braut Leute hießen Kojontes. Und Echo nie lieber bereit, einem Klang antwort zu geben, antwortet Kojamos, lass uns vereinen. Sie kommt aus dem Wald, um den Hals zu fallen. Doch Nazisus flieht vor Entsetzen und ruft im Morial, beim Sitt-Dibikopianostri, lieberwillig sterben, als das sich würde, dein Eigen. Sobald Nazisus tatsächlich nie erleben könnte, bedeutet sie für ihnen vernichten des Besitzagreifen und Vereinnahmen, dem er den Tod vorzieht. Echo widerholt nun lediglich den Teil seiner Rede, der ihr verlangen auszudrücken vermarkt. Sitt-Dibikopianostri, das sich würde, dein Eigen. Deutlich dritt hier hervor, dass Echo keineswegs bloß der akustischen Spiegelung dient, sondern dass sie als eigene Gestalt mit einem eigenen Schicksal, dass eine eigenen Studie wert wäre, tatsächlich einen weiblichen Gegenbohl zu Nazisus darstellt. Nazisus ist in einem tödlichen Konflikt gefangen. Er vermeidet Kontakt, er trägt Nähe nicht, sondern sich ab und sucht deshalb einzigartigkeit und weitestgehende Individualität. Gleichzeitig treibt den unstellbar sehen Sucht nach einer symbiotischen Wiedervereinigung zu verzweifelten Suche nach Nähe. Flucht vor und Suche nach Nähe, resultieren in dem unheilvollen Kompromiss, an einem unereichbaren, unberührbaren Objekt hängen zu bleiben. In der folgenden Szene hat sich Nazisus wiederum von den anderen auf der Jagd abgesondert. Ein schartiger Wald, der noch von niemandem betreten wurde und dem kein Tier die leblose Stille stört, hat in zu einer reinen, unberührten Quelle gelockt. Während er hier den Durst löschen will, er wächst in ihm ein anderer Durst, Ovid spricht von Alterasitis. Er blickt sein Spielgebild und verliebt sich in diese Hoffnung ohne Körper. Spämm sind die Korpere armat. Er bewundert mit gebanden Blick reglos wie ein marmere Standbild seine Augen, seine Haare, die wangenden Heiß und das schöne Schneeweisse gesicht. Kunktagwemiratur, wie das erstmirabiles Y, er bewundert alles, um er selbst zu bewunden ist. Er bewundert und begehrt und wird gleichzeitig bewundert und begehrt. Probatur heißt zum Original, Petit, Petitur, aktiv und passiv, subjekt und objekt, gehen in einander über und heben sich gegenseitig auf. Die Sprache selbst trifft, diert hier eine Verschmelzung, die zur Auslöschung führt. Wie vorhin echo versucht nun er vergeblich sein Liebesobjekt zum Armen. Sein verzweifeltes Verlangen wird im Wasser gespiegelt, aber nicht erwidert. So als hätte Ovid erkannt, dass dieser Teufelskreis nazistische Projektionen nur durch einen anderen einen dritten Unterbrochen werden kann, greifte hier zu dem für ihn ganz ungewöhnlichem Stilmittel, dass er plötzlich selbst als Erzähler herfordritt und nazistus anspricht. Verblenderter, was hast du nach fluchtigen Druckbildern, was du suchst, ist nirgends, was du liebst, wirst du vernichten, sobald du dich abwendest. Was du siehst, ist es scheinendes zurückgeworfenen Bildes. Nichts ist es aus sich selbst, mit dir kommt es und bleibt es. Mit dir wird es scheiden, wenn du zu scheiden, vermöchtest. Zwei, die zwei letzten sind hier auf Fladeinisch auch herausgegriffen. Quotpet ist Ästnis, Quarm, Quotermasser, Wertere, Beardes. Also was du siehst, nicht siehst es aus sich selbst, mit dir kommt es und bleibt es. Auch wenn er siehst du sein Liebesobjekt sucht, dass er als einzigartig idealisieren und mit dir verschmelzen könnte, so wäre es doch für eine heilsame Entwicklung unerlässlich, dass sich jenes andere Objekt zugleich als eines erweist, das nicht identisch ist, sondern dem er real sinnlich begegnen und mit ihm in eine wirkliche Beziehung treten könnte. Echio kann das nicht leisten, weil sie im gleichen Problem verfangen ist wie er. Auch ihr fehlt eine ganz wesentliche Erfahrung, die die österreichische Dichterin Elisabeth Schwerde in ihrem Gedichtband Echio einleiten so formuliert. Das Echio ist nicht identisch mit dem Objekt seiner Verursachen, sondern nimmt es einen Wellen auf, braucht Raum und Resonanz. Dieses Erleben ist der Andersatigkeit, der Eigenen und der des Anderen, hat zur unbedingten Voraussetzung das etwas Distanz, ein Zwischenraum, eine minimale Trennung ausgehalten wird, ohne sie mit Hilfe von symbiotischen Fantasien immer wieder zu verleugnen und untergehen zu lassen. Eine symbiotische Beziehung mag manchmal einen Selbstteilungsversuch dar. aber nur, wenn dieses Vorstadium reif, verliebe, auch wieder verlassen und der andere als eigenständige Mensch erkannt werden kann, ist der Versuch gelungen. Wenn sich Ovid auch an dieser Stelle selbst kurz einschaltet, vielleicht in Vorbewusstenarnung der Notwendigkeit eines Dritten, so kann er doch den Gang der Handlung nicht aufhalten. Der Dichter dreht gleich wieder hinter Nazisus zurück und lässt ihn selbst sein verlangen nach jemandem ausdrücken, der helfen sollte gegen die unheilvolle Verschmelzung. Nazisus ruft die Umständen Bäume als Zeugen seiner unglücklichen Liebe. Hat je ein anderer ihr Wälder grausamer geliebt? Er hebt also hier den nazistischen Anspruch ein einzigartiges Elend zu erleiden. Die unerträgliche Qual der Trennung wird verstärkt durch die Einsicht, dass nicht äußere Umstände schuld sind, nicht das Meer, Berge, Mauren oder Tore, sondern Exigua Prohibemura Quar, heißt im Original, nur durch ein kleines Wasser sind wir getrennt. Die symbolische Bedeutung des Wassers lässt hier die Sehnsucht an, an zu brennertalen Existenz zurückzukehren. Sie ist mit Fantasien von Ewigkeit, Zeitlosigkeit, Unverletzlichkeit und Allmacht verbunden. Diesen fundamentalen Wunsch bezeichnet Graeme Berge als die Basis seiner Nazismushypodese. Der Mütterster Rückker in den müddeligen Schoß gehört nach Freit zu den großen Urfantasien. Es ist aber auch nicht zu vergessen, dass der Vater von Nazismus ebenfalls als Fluss Gott in enger Beziehung zum Wasser steht und dort selbst sein Liebesobjekt suchte. Diese Ansatz einer üdebalen Objektbeziehung scheint gerade dadurch gekänt, dass er nicht weiter entwickelt werden konnte. Graeme Berge betont im Hinblick auf die Notwendigkeit des Vaters als Dritten, wo Nazis war, soll Ödebus sein. Ein anderer Analythiker namens Wahl betrachtet das selbe Postulat von der anderen Seite und sagt, damit Ödebus wird, muss Naziss sein. Doch Nazisus scheitert an dieser Entwicklungsaufgabe und stirbt. Mit der Vorricht formuliert, müsste Nazisus aufstehen und sich von der Quelle trennen, die seine primäre, archaische Mutterbeziehung symbolisiert. Erst dann könnte er eine Beziehung zu einem Liebesobjekt aufnehmen. Graeme Berge sieht das Paradoxie nebeneinander von Tod und Triumph als Ergebnis einer Spaltung. Er sagt, das Körper ich stirbt, aber der Nazismus triumphiert. Die liebe Dienöse und die destruktive Komponente des ladenten Wunches nach Wiedervereinigung mit der Mutter kommen zu tragen. Nazisus wird zum Subjekt und Objekt seiner eigenen Liebe. Er wird aber auch zum Subjekt und Objekt seiner eigenen Destruktion. Ein Aspekt der viel weniger beachtet wird als das Schicksal seiner Liebes-Synsucht. Nazisus lässt sich sterben, indem er seiner körperlichen Bedürfnisse ignoriert. Es heißt nicht die Sorge um Niederung und nicht die Sorge um Ruhe können in Zutrennung von seinem Spiegelbewegen. Es ist die primitivste Form, der selbst zu stören. Sie ist dadurch getan, dass es sich scheinbar liebt und bewundert und doch vernichtet. Der seerteiräseers, der vor der Aufdeckung der Wahrheit gewarnt hat, behält recht. Nazisus erträgt die Selbsterkenntnis nicht. Die Entdeckung ist die Gussum, der da bin ich, ist nicht bloß eine retrationale Erkenntnis, sondern eine zutiefste emotionale unter der Zusammenbricht. Senzi, ich habe es gefühlt, das heißt hier nicht No-Weh, das wäre ein rationales Begreifen, sondern er hat es gespürt, er hat es immer gewusst, dass da was nicht stimmt. Es geht um eine tödliche Erschütterung, dass es den anderen gar nicht gibt und er vergeblich die Arme nach einem lebendigen echten Liebesobjekt ausgestreckt hat. Seine Einsicht kommt einem Objekt verlustgleich, der in die Hoffnungslosigkeit stürzt. Die liebende Nösenkräfte reichen nun nicht mehr aus, um die destruktiven zu neutralisieren. Mit seinen Trainern zerstört Nazisus ein Spiegelbild, sich selbst, seine Mutter, seinen Vater. Es kommt zur fragmentierung, zur Auflösung. Nur noch durch mehrfache vergebliche Bieten, als es nicht real existente Objekt hinausgezögert wird. Die Entdeckung der Abhängigkeit von anderen hatte Nazisus bisher vermieden, indem er mit hartem Stolz-Vio-Witschrieb seine Verärerinnen und Verärer ignorierte. Jetzt erst gewinnen sie nachträglich insofern für Inbedeutung, als es sich auf seine Erinnerungen sie beruft, um gegen seinen Verdacht anzukämpfen, er wäre vielleicht gar nicht liebenswert. Es heißt Pau-Wit, gewiss nicht gestalt und alter müsstest du fliehen, mich haben schon Nümpfen geliebt. Das Unvermögen, sein Liebesobjekt zu erhalten, fügt Nazisus eine neue, Nazistische Wunde zu, die wie gerade verschäschert im Schatten der Vertrengung weiter blutet bis zu seinem Tod. Bei Obitel schon ist die Fahrer nicht mehr, das Weiß mit Röte gebaut. Es bleibt nicht rische, die Kraft, was eben in Augen gefallen, nicht der Leib zurück, den Echereinstens geliebt hat. Das habe ich nicht aufgeschömmt, das ist sie da. Die Scham darüber, er könnte selbst schuld sein, am Zusammenbruch der Liebesbeziehung, wie er die Mütter, der ja wie ein Traum eine latente Wunschaffühlung beinhaltet, durch Größenfantasien von Unvergänglichkeit und ewiger Präsenz kompensiert. Denn der Mütter des Nazis schließt Pau-Wit mit, auch als er vom unterirdischen Sitz aufgenommen war, schaute er sich selbst im Wasser des Dücks den Flusterunterwelt. Gleichzeitig bleibt er aufgeliebt, veräwig durch die Nazisse eine Blume, die durch ihre Schönheit ebenso auffällt, wie durch ihren beteilbenden Duft. Wenn sie sich in die Lektüre, die heute Gelliktüre über Nazismus vertiefen wollen, sind also drei Werke besonders zu empfehlen, erstens einmal die Arbeit, die ich schon erwähnt habe, von einem Sigmund Freitag 1914 zu Einführung des Nazismus, dann ein lebender Analythiker, der sehr bekannt ist für seine Publikationen, das ist ein Psychiater in Amerika, Otto F. Kernberg und andere Griehn, der vor einem Jahr ungefähr gestorben ist, der ein sehr umfassendes Buch, das sie halt schon erwähnt habe, geschrieben hat, im Erzapferenzösisch geschrieben, sie es auch auf Englisch zu haben, dem Titel "Leifnazism desnazism". Hinter Scheinbar angebasten verhalten, und das war auch Nazisus, er war ein junger Mann, der auf die Jagd gegangen ist, also Scheinbar ein normaler junger Mann, und hinter diesem Scheinbar angebasten Verhalten im Alltag dominiert das vermeiden von Kontakt aufgrund umbewusster panischer Angst vor Abhängigkeit, die aber oft zugleich immer wieder gesucht wird. Die psychopathologischen Störungen, dass selbstliebe und die Unsicherheit im selbste Leben werden durch Aroganz kompensiert, das was Ovid mit Dura Superbier bezeichnet hat und durch kompensatorische Größenfantasien. Wenn Beziehungen überhaupt zustande kommen, was nicht so oft passiert, benazisten, dann schwanken diese Beziehungen zwischen Idealisierung und Entwertung. Psychotherapeutische Behandlungen werden am 1. dann aufgesucht, wenn es zu nazistischen Grisen gekommen ist, wenn also die Kompensationsmechanismen zusammengebrochen sind. Kernberg eben dieser bekannte amerikanische Psychiatern psychanalytiker widmet der nazistischen Persönlichkeitsstörung aufgrund ihrer Häufigkeit und Schwere in seinen Vorlesungen und Büchern besondere Aufmerksamkeit und weist darauf hin, dass sich in der forensischen Psychiatrie bis zu 90% nazistische Patienten befinden. Er unterscheidet verschiedene Stufen nazistische Persönlichkeit, einfachen nazistische Persönlichkeiten, solche mit leichteren Antisozialen zügen wie etwa die Ausbeitung anderer und solche mit aggressiven Dendenzen. Auch paranoid Ideen kommen vor und deutliche Antisozialen züge. Falls ein solcher Patient überhaupt in psychotherapeut kommt, was auch nicht sehr wahrscheinlich ist, weil er ja der Meinung ist, er ist der größte und braucht nimmend. Aber sollte er, weil halt irgendeine Krise aufgedrehten sind in psychotherapeutisch und entgegen seiner Überzeugung keine Hilfe zu brauchen, ist er in der Therapie von dem bestreben [MUSIK] dominiert, der größte Patient bei dem größten Interarbeiten zu sein und diesen zu kontrollieren. Das patologische grandiose Selbstbreitet sich also auch in der Behandlung raus. Aktent vom Nazismus zu antisozialen Persönlichkeit versteht eine Umfähigkeit, Schuldgefühl und Reihe zu empfinden, woran auch die Psycho-derbeutischen Möglichkeiten scheitern, so dass die Gesellschaft oft keine andere Chance hat, als sich einfach zu schützen. Die übersichtliche Differenzierung nassistische Persönlichkeit stehren in solche mit mehr oder weniger maligen Antisozialen Zügen von Kernberg erlaubt klare diagnostische Zuordnungen. Das ist für Psycho-derbeutend zunächst sehr hilfreich. Andere Griehen weist darauf hin, dass niemand mehr darunter leidet, den Kathalogisiert zu werden als nassistische Patient. Also nassistische Patient, der diese Kategorisierung von Kernbergliste wird wahnsinnig, wer das erkehrt ja nicht in eine Kategorie. Denn nassisten wollen ja doch unbedingt einzigartig sein. Sie geraten, wie wir es bei Ovid-Nassismus mitverfolgen konnten in Schwierigkeiten, sobald sie begehren. Das Begehren ist eine seelische Bewegung, die das Subjekt sein Zentrum verlieren lässt. Wenn kein Rückzug in Richtung einzigartigkeit mehr gelingt und keine Verschmelzung mit einem idealisierten Objekt entsteht ein Verlangen nach dem Nichts, nach Wunschlosigkeit. Das kann sich zum Beispiel in einer Asketischenhaltung in Anoraxie zeigen und die Spannung zum Level 0 hin unterschrauben, was an einem psychischen Tod gleich kommt. Die Außenwelt vermarkt keine Empfindung mehr auszulösen. In leichten Ansätzen kennen wir alle solche Zustände, zumal sie auch zu einem natürlichen Entwicklungsstadium nämlich der Provodät gehören, weswegen der Nazismus auch als Krankheit der Jugend bezeichnet wird. Aber was normalerweise nur eine vorübergehende Phase ist, kann durch Enttäuschung und Depression zu einem Schmerz und einer Wunschbeführende, die zu einem klaffenden Loch wird, dass sich nicht mehr schließt. Andere Griehen endet mit Überlegungen, die auch für diese Ausstellung von gesellschaftspolitischer Relevanz sind. Er sagt, Zivilisation ist nicht mehr als das Ergebnis der Balance zwischen den Lebens- und den Todestreben. Er sieht das heute heutige gesellschaftliche Hauptproblem darin, dass viele gesellschaften keine Wege mehr zu sehen scheinen, die Fantasie der Unsterblichkeit kollektiv zu unterstützen und der Versuchung der eigenen Auslöschung zu widerstehen. Die Idee, wir könnten die menschliche Natur ändern, zählt andere Grün zu den Größen- Ideen, deren Verfolgung zum manicfaltigen Formen des Todes führen. Folglich kann er nur zu bescheideneren Zilsetzungen und einer Rückkehr zu Ehrausraten und zu dem Versuch, sich mit der nazistischen Befriedigung zu begnügen, die ihn stolz darin findet, zu einer kulturellen Tradition zu gehören, ohne die anderen Kulturen zu verachten. Das dem Nazismus-Gewidmetebruch von andere Grün schließt mit dem Gedanken, dass es heute wohl nicht mehr reicht, sich heiter auf die Möglichkeit des eigenen Todes vorzubereiten, sondern auch immer unsere Neigung zu überbriefen, uns kollektiv einer Versuchung zu Vernichtung unseres Paläten hinzugeben. Ich komme zum letzten Teil und zunächst zu einem allgemeinen Überlegungen über Kunst und Künstler und unser Interesse an Kunst. Ausgehend von Joseph Comrads Feststellung, dass nur eine direkte Sicht auf die Realität oder das dimelosgroße Kunst unserer Augen öffnen kann, kern wir zur Ausstellung zurück. Heute wenden wir uns nicht mehr wie ein mythologischer Vorzeit an See, die zu physischen und psychischen Blintheiten eigen, sondern mit unteren Künstler, denen wir einen Blick zu Trauen, der sehen kann und will. Es schreibt Markus Neu wird ganz zurecht in seinem Text zu Kone-Habels-Foto-Abfolge Kunst hat prinzipiell ein nazistisches Element. Wieder Landener Dichter und psychonolütige Gregorio Kohon in einem Interview mit andere Griehen festhält, ist Künstler in der Regel ihre Kreativität das allerwichtigste im Leben. Kohonschreib. Ich hatte das Privileg zahlreiche Künstler zu analysieren. Darunter waren Mahler, Musiker und Schriftstelle. Viele von ihnen nicht frei oder wohlbehagen im Leben finden, außer auf dem spezifischen Gebiet ihrer Kreativität. Vielleicht konzentriert sich die psychische Energie von Künstler, ihre Libido, häufig auf die Welt, die sie in ihren Werkschaffen. Ihren Arbeiten verleit Eroswert und lässt dadurch auch Umsteil haben an den Kräften, die der stärkste Gegenmittel sind gegen die zerstörerischen Dänzen eines tödlichen Nazismus. Im Privatleben, das durchaus privat bleiben möge, haben sie vielleicht gerade dadurch, dass ihre künstlerische Dätigkeitsfolbe anspürgt, oft Beziehungsschwirigkeiten, wie auch wir sie wohl erkennen. Wer aber den Weg zu einer Präsentration seiner Arbeit in der Öffentlichkeit geschafft hat, der hat sich nicht völlig in seine innere Welt, in seine Fantasie, in seinen Waren zurückgezogen. Er hat sich nicht entdeut und endgültig von der Realität abgewendet, weil er sie nicht nach seinen Bedürfnissen gestalten kann. Sondern es war irgendwie freutsagt, sie da unter gewissen günstigen Bedingungen möglich, nun anstatt sich ihr durch Regression ins Infantile dauernd zu entfremden. Durchs Beigkeit zur Sublimierung hat der Künstler den Rückweg aus der Fantasiewelt in die Realität geschafft und Kontakt mit realen Menschen aufgenommen, die seine Gedanken und Vorstellungen mit ihm teilen wollen und ihm damit vielleicht auch die Zuwendung und echte Anerkennung geben, die er braucht und lange gesucht hat. Wenn wir uns das Thema dieser Ausstellung vergegenwärtigen, so hatte Psykernolise zu unserem Interesse am Nazismus auch etwas zu sagen. Selbst wenn die Idee zur Ausstellung vielleicht vom Entsetz nüberschreckliche Vorfälle entstanden wäre, die durch den offenkundig mal legenden ausrufen, Nazismus wahnsinniger Verbrechen an die Öffentlichkeit gedrungen sind und alarmieren, so ist doch auch immer wieder deutlich erkennbar, dass der Nazismus einer Person eine große Anziehung auf diejenigen anderen entfaltet, welche sich das vollen Ausmaßes ihres eigenen Nazismus begeben haben, also aufgegeben haben und sich in der Werbung um die Objektliebe befinden. Das Schrieb freut ihn zu ein für ein des Nazismus 1914. Kurz, wer sich selbst nicht mehr traut, grenzenlos selbstsüchtig zu sein und seine Größenidehen zu verwächten, damit seine Sehnsucht nach der Lieber des Objekts bessere Chancen hat, wenn er bescheiden tut, der beneidet ins Geo heim auf die Nazisten. Freut verweist darauf, dass der Reiz einer schönen Frau oder eines Kindes und auf deren Nazismus beruhigt, auf ihre Selbstgenügsamkeit und Unzugänglichkeit, ebenso der Reiz gewissertiere, die sich um uns nicht zu kümmern scheinen, wie das zum Beispiel bei Katzen und großen Raubdieren zu beachten ist. So steckt also auch möglicherweise hinter unserem Interesse am Nazismus und unsere besorkten Empörung über die nazistische Ich-Bezogenheit anderer und über den nazistischen Züge der zeitgenössischen Gesellschaft nicht seltenen gewisse unbewuster Neid auf diejenigen, die ihr selbstsüchtiges Verhalten noch nicht aufgegeben haben und das scharmlos ausleben. Und unter dem Deckmantel der Entrüstung lässt sich auch manches heimlich und unbewusst in Finstere Umschuld mit genießen. Es ist im stillen Vergnügen von Kindern an den Schlimmheiten eines Struvelbeters oder des Benocchio vergleichbar. Ganz zurecht bediedelt Marien Welsch, einen Abschnitt ihres äußerst umfassenden Einführungsdecks, das daher mit "Wir sind Nazis". Abschließend möchte ich nur auf einige Beispiele der Ausstellung bezug nehmen, die mit unterschiedlichen Medien das Thema des Nazismus so eindrucksvoll aufgegriffen haben. Ausführlich und vollständig sind ja diese arbeitene Bereiz in dem ausgezeichneten Kartolochdexende einzelnen Werke behandeln. Wir finden hier die gesamte Ballette von Konflikthaftigkeit, die zentrale Problematik der gleichzeitig Suche nach und Flucht vor Kontakt dritt und schon im ein Titelbild von Luis Kammlitzer entgegen. In die Selbstbetrachtung verwendet, sondern gleichsam als Maske, die den suchenden Blick nach einem Objekt verbirgt. Doch es ist kein lebendiger Blick, der mit dem anderen Kontakt aufnimmt. Wie Karen Welches treffen formuliert, scheinen die Augen des Künstler direkt auf den Betracht zu starren, also starren es ihren leblusser Blick. Wir werden wieder an die betäubende Nazis und an die gleichen Stare erinnert. Auch Katja Hamelesfote arbeitet Nazis und Echer, vermittelt die sehnsüchtige Faszination von Berührung und den Rücksugin Isolation. Eine Gestalt in einen Eiskasten gekauert, er ist kein Brutkasten. Selbst wenn das Individuum im Badewasser rechts, wärme Suchen sollte, so wird diese Gestalt doch bald nach Atemringern müssen und nicht in den müddelichen Schoß zurückfinden. Eine vergebliche Suche, also die Karen Welches, die zu Basis seiner Nazismus über diese Macht. Wie leicht die Kontaktzuche in Panik umschlägt, so wie wir es bei Nazis von Ovid gesehen haben, führt auch irgendein Glaubes exemplarischer Nazis vor Augen. Es beginnt mit Kontaktaufnahme, mit Begrüßung und Endet mit Totschlag. Eine Steigerung erfährt dieser Konflikt zwischen Kontaktzuche und Kontaktvermeidung im Verschmelzungswurz. Der ganz leicht umgibt in passive Verschlingungsangst. Während man sich bei scheitender Kontaktzuche vielleicht noch in die Illusion flüchten kann, dass es an den äußeren Umständen lege, er weist sich der Konflikt zwischen der Sehnsucht mit jemandem einst zu werden und mit ihm zu verschmelzen, eindeutig als ein psychisches Geschehen innerhalb eines Individuums. Seinem verlangen nach Nähe steht die Furchtend gegen, vereinend und dadurch ausgelöscht zu werden. Die Unmöglichkeit einer glückenden Verschmelzung wird uns angesichts Helmut Schobers, nazistisches Stück von 1974 besonders anschaulich gemacht, die Gestalt kauert auf den zerbrochernen Spiegel, indem sich das Gesicht und die menschliche Form auflöst. Eine weitere Linie, an der wir einen greifte Raubenden Konflikt verfolgen können, ist der Antagonismus von Seinen und Scheinen. So wie Uwitsnazisu soll es begehren, es wird das sportlicher junger Mann erscheint, dem mannizieren auch einige Kunstwerke, Anziehung und gleichzeitig Abstosung. Ein eindrucksvolles Beispiel ist Helmut Schobersnazistisches Stück 2. Wer sich dem Spiegel nähert, gerät den Gefahr, sich an dem Spitzenmessing dorn zu verletzenden Raum ragt. Vielleicht erinnern sie sich an jene Version des nazisismusmütters nach Kronen, in der nazisos dem jungen Mann, der sich zu ihm hingezogen fühlt, ein Schwert schickt, als Einladung zum Selbstmord. Eine Folge des drügerischen Scheins hängt mit dem Versuch zusammen, die Furcht vor Vernichtung und Lehre mit Hilfe von unersättlicher Geer zu bekämpfen. So kann zum Beispiel die Sammelleidenschaft in der Quantität-Beruhigung suchen. In Barbara Blumssammlung eigerner Werke wird uns die nazistische Bedürfthechkeit in der Realisierung eines Wunschtraums unübersäber. Die Gesammelten in leinern gebundenen Bücher mit goldener Beschriftung sind auf einem edlen Holzgestellt zusammengehalten. Machen Welsch fragt ganz passend, welche Autor würde sich nicht ins Geheim wünschen, seinen Schriftstellerischen Erfolg auf diese Weise materialisiert zu sehen. Es ist die Menge, die nicht nur imponiert, sondern auch den Verdacht aufkommen lassen kann, dass das einzelne Werk nicht ausreichend befriedigungen gebracht haben mag, wenn es so gleich ein weiteres verlangt. Auch in Niklas Goldbachs Video Ten, also 10 absolut gleiche, der wird es nicht auf 4 man nennt, dem eigentlich vorhin ist dazu, gleich aussehende Menschen, Leute, da ersetzt die Quantität der Arbeitsbeziehungen, den Ersatz für die Qualität der Beziehungen, den eigentlich haben sie sich nichts sagen. Beat der Hermakora weiß dem Text zu diesem Werk auf das Marionettenhafte der 10 identischen Männer bei einem Meeting hin. Auf ihr gefangen seien im eigenen System und ihre Umfähigkeit zu einer wirklichen Kommunikation. Scheinanpassung und Verfielfältigung versagen also auch beim Versuch, nazistische Einsamkeit zu überwinden. Wenn Olaf Nicholas Portray aufs Seat ist, ist er wie Ping Nazissus, also der weinende Nazissus, schon im Werktitel Hoffnung auf ein echtes Gefühl weckt und das vielleicht noch verstärkt, indem es die Annahme unterstützt, es handelt sich um ein selbstbordredes Künstler, so wird diese Hoffnung doch gleich wieder zu Nichte gemacht. Jürgen Tabor verweist zu recht deutlich auf die Distanz zwischen Autor und Figur und die verbleibende Ungleichheit, ob das Werk tatsächlich den Künstler selbst darstellt. Auch die Trainern, wenn sie die Ausstellung sind, sehen sie auch wie es tropft regelmäßig in Wasser. Auch die Trainern sind aber ihre Führenden, wenn sie das Gesicht der Figuren schauen, ist es völlig unberiert, emotional ungerührt. Selbst wenn es sich um einen hochkommenten Schmerz handeln sollte bei den Trainern und ich glaube, es gibt sonst gar keine Darstellungen des Weinen Nazissus. So erstart doch diese Schmerz gleich wieder zur empfindungslosen Pose und auf das mögliche Auflammern von Erkennung, die Vertränkung. Mehrlei Tendenzen berechtigen meines Erachtens zu vorsichtigen Optimismus. Unsere Möglichkeiten des Selbsterkentnisses sind seitowitz Darstellungen in den 2000 Jahren gewachsen. Und das könnte sowohl zu größere Bescheidenheit führen, als auch zu größer Bereitschaft, Verantwortung, dort zu übernehmen, wo sie möglich ist. Das Wissen, dass wir selbst in unserem eigenen Seelenleben nicht her im Haus sind und es große umbewusste Bereichen uns gibt, maand zur Bescheidenheit. Aber diese Einschränkung bedeutet nicht, dass man nichts an das tun kann, als den Willen der Götter durch den Spruch von Seeren zu Kunden. Und wir müssen stattdessen auch nicht der Genetik unumschränkte Macht zu bildigen. Diese Ausstellung deckt Scheinlösungen auf. Sie demaskiert Kameleonartige Anpassung, Lehre und Holheit. Macht mit Ihrem in Frage stellen nicht einmal vor der Kunst selbst halt. Was am Nazismus reizvoll ist, wird nicht mehr unbedingt und nicht unegritische Gegenstimmen idealisiert. Aus dem schönen Jüngling kann auch ein erkrauter Mann werden, wie wir es von Kamne zu sehen. Dem Kraftstorzen Mann im Fitnessstudio wird ein ängstlicher Verzweifel der Beschämter gefangener gegenübergestellt, so dass man, wie es Lotte Dinser beschreibt, eine imposante Versade mit einer Innenansicht vereinen muss. Auch das Ende des Nazismus nicht mehr, wie bei Ovid beschönigt. Dort heißt es, dass der Nazismus lässt sich sterben. Aber jetzt nennt man es beim Zeltmord und Totschlag. Oder aber es wird auf andere Weise eine Idealisierung entgegengearbeitet, wieder schon Dom je im 19. Jahrhundert mit seiner Kajgertur Lebonat. Was früher manchmal als Lebensüberdrucks romantisiert wurde, hat eine realistische Rennsicht Platz gemacht. Statt des Theomen Biedtätels ekliks vor dem Leben, könnte man in Hinblick auf die Ablehnung von Vernichtung und Lehre nun vielleicht von einem Theon Martin von einem Egel vor dem Tod sprechen. Die Chancen für einen größeren Wahrheitsgehalt haben sich also gesteigert. Die zweite ermutigende Tendenz liegt im Erkennen wie notwendig, ein echter lebendiger Kontakt zu einem anderen Menschen ist. Nach den symbiotischen Anfängen einer kindlichen Beziehung ist es für die seelische Gesundheit unerlässlich, dass sowohl die äußere Realität als auch die innere Realität mit ihren Wünschen und Ängsten wahrgenommen werden kann. Wenn nur eines von beiden gelingt, geht entweder der Kontakt zur Welt oder der zum eigenen authentischen Erleben verloren, wie der britische analytiker Winikot eindrucksvoll ausgeführt hat. Es ist nicht durch Scheinanpassung und die Errichtung eines falschen Selbst. Sondern durch mühsamen Prozesse kann das bis zu einem gewissen Grad erreicht werden. Es hat den Anschein das Maler schon früh die Rolle eines Objekts und seiner Haltenten Funktion erkannt haben. Wenn sie in Illustrationen und Nazisus nicht mehr an einer umberührten Quelle, sondern an einem [Musik] um Rampen, um Mauerten und verzierten Brunnen dargestellt haben. Darauf hat Marin Welsch aufmerksam gemacht, auf diese Veränderung, denn im Original bei Ovid heißt es noch ein unberührter Ort, noch niemand war da. Später ist es schon eine eingemauerte Quelle, die so halten kann, was da geschieht. In vielen Neuinterpretationen hatten er zistbegleiter um sich. Und auch da wieder ein eingemauerte Brunnen. In der Psycho der Erbiste Bedeutung des Containers, des Behälters durch den psychonolütigen sehr wichtig geworden, gerade wenn eine schwere psychische Störung vorliegt beim Nazismus. Ich habe zum Abschluss noch einmal das Bild von Kamenitzer haben wollen, allerdings hat meine Annahme von ihrem Beziehung sehr einen Wungstenken beruht. Ich habe nicht gewusst und erst heute in der Ausstellung live gesehen, dass die beiden Bilder einmal mit der Spiegel mit der linken, einmal mit der rechten Hand gergen, tatsächlich völlig identisch sind. Mein Eindruck war, dass bei diesen, das der zweiten Aufnahme im Unterschied zu der, die ich am Beginn gezeigt habe, die Hand nicht so weit vorne wäre und nicht mehr so abwährend wäre. Aber das ist nicht schlechter, eigentlich arbeitet ja der Analythiker mit diesem Wunsch denken, nämlich mit seiner Gegenübertragung, mit den Gefühlen, die er wahrnimmt und daher die Signale empfängt, was braucht der Patient eigentlich, er braucht ein Objekt. Und auch wenn er noch so abwährend wirkt, ist er eigentlich auf der Suche danach. Und damit bedanke ich mich herzlich für auf meinem Entschuldigung.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Vortrag verbindet den Narzissmus-Mythos mit psychoanalytischen Theorien und zeigt die Relevanz für heutige Therapieansätze.
  2. Die Ausstellung wird als beeindruckend beschrieben, insbesondere die Videos, die im Katalog nicht vollständig erfasst werden können.
  3. Narzissmus wird als gefährlicher Kampf zwischen libidinösen und destruktiven Kräften definiert, der sich in Selbstzerstörung oder nach außen gerichteter Destruktion äußern kann.
  4. Sigmund Freud führte den Begriff 1910 ein und unterschied zwischen primärem und sekundärem Narzissmus.
  5. Der Mythos von Narziss (nach Ovid) zeigt Parallelen zu modernen psychoanalytischen Erkenntnissen, wie die unbewusste Ablehnung der Mutter und das Fehlen des Vaters.
  6. Narziss’ Unfähigkeit zu echter Nähe und seine Verstrickung in Spiegelbilder symbolisieren den Teufelskreis narzisstischer Projektionen.
  7. Die Analyse betont die Notwendigkeit eines „Dritten“ (z. B. des Vaters), um eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen.

Summary:

Der Vortrag beleuchtet den Narzissmus aus psychoanalytischer Perspektive, ausgehend von Freuds Theorien und dem antiken Mythos. Die Ausstellung wird als eindrucksvoll beschrieben, da sie die Tiefe des Themas durch Kunst und Videos vermittelt. Narzissmus wird als gefährlicher Konflikt zwischen Selbstliebe und Destruktion dargestellt, der sowohl individuell als auch gesellschaftlich wirken kann.

Freud prägte den Begriff 1910 und unterschied zwischen primärem Narzissmus (frühe Selbstbezogenheit) und sekundärem Narzissmus (Rückzug auf das Ich nach Enttäuschungen). Der Mythos von Narziss, wie Ovid ihn schildert, zeigt Parallelen zu modernen Erkenntnissen: Die unbewusste Ablehnung durch die Mutter und das Fehlen des Vaters führen zu einer gestörten Entwicklung. Narziss’ tragische Liebe zu seinem Spiegelbild symbolisiert die Unfähigkeit, echte Nähe auszuhalten, und die Sehnsucht nach symbiotischer Verschmelzung.

Die Analyse betont, dass Narzissmus nur durch die Einführung eines „Dritten“ (z. B. des Vaters) überwunden werden kann, der Distanz und Realität ermöglicht.

Ohne diese Entwicklung droht Selbstzerstörung, wie im Mythos durch Narziss’ Tod dargestellt. Der Vortrag verbindet antike Weisheit mit moderner Psychologie und unterstreicht die anhaltende Relevanz des Themas.

FAQs

Der Narzissmus bezieht sich auf die Liebe zum eigenen Spiegelbild. Ovid stellt in seinen Metamorphosen Narziss dar, der sich in sein Spiegelbild im Wasser verliebt und daran zugrunde geht.

Freud führte den Begriff 1910 ein und beschrieb ihn als eine Zwischenstufe in der psychosexuellen Entwicklung, in der das Individuum sich selbst zum Liebesobjekt nimmt.

Primärer Narzissmus ist der anfängliche Zustand beim Baby ohne Objektbeziehungen. Sekundärer Narzissmus tritt auf, wenn Libido von äußeren Objekten ins Ich zurückgezogen wird.

Der Vater dient als Schutz gegen Regression und als Vorbild für Idealisierung, was für eine gesunde Entwicklung notwendig ist.

Narziss stirbt, indem er seine körperlichen Bedürfnisse ignoriert und sich von seinem Spiegelbild nicht trennen kann, was zur Selbstzerstörung führt.

Echo repräsentiert ein weibliches Gegenstück zu Narziss, das ebenfalls unter Unfähigkeit zur echten Beziehung leidet, was die Problematik der Nähe und Distanz verdeutlicht.

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