Nachgefragt bei Gerhard Radtke - Was bringt der Smart Meter light?
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In dieser Podcast-Folge von „Irgendwas mit Energie“ spricht Gastgeber mit Radke, einem der Initiatoren der Initiative „Simplify Smart Metering“. Radke blickt auf eine lange Karriere in der Energiebranche zurück, beginnend als gelernter Elektriker bei VW, über ein Studium der Elektrotechnik bis hin zu Führungspositionen im Zähl- und Messwesen bei RWE.
Bereits in den frühen 2010er Jahren leitete er ein zukunftsweisendes Projekt in Mülheim an der Ruhr, bei dem 160.000 Zählpunkte mit digitalen, kommunikativen Zählern ausgestattet wurden. Dieses flächendeckende System musste jedoch zurückgebaut werden, als der Gesetzgeber mit dem Smart-Meter-Gateway einen deutlich teureren und komplexeren Standard für intelligente Messsysteme einführte.
Radke kritisiert, dass der daraus resultierende Rollout nur für Haushalte mit hohem Verbrauch oder steuerbaren Anlagen verpflichtend ist. Die Folge: Deutschland hinkt mit einer Smart-Meter-Quote von nur 5,5 % hinter anderen europäischen Ländern her. Um diese Lücke zu schließen, hat er die Initiative mitgegründet, die einen „Smart Meter Light“ vorschlägt. Dabei sollen einfache, digitale Zähler ohne das teure Gateway für die reine Abrechnung kommunikativ gemacht werden. Dies sei kostengünstig und ausreichend sicher, während die hochsichere Gateway-Technologie weiterhin für Steuerungsaufgaben bei Erneuerbaren Anlagen eingesetzt werden soll. Radke vergleicht dies mit einem VW Golf für alltägliche Fahrten, neben einem Porsche für besondere Anforderungen.
Irgendwas mit Energie. Der Energate Podcast. Wir sprechen mit den Menschen hinter der Energiewende. Herzlich willkommen zu Irgendwas mit Energie, dem Energate Podcast heute mit einer neuen Folge unseres Gesprächs vom Mars nachgefragt und bei mir zu Gast ist, gehört Radke. Das einer der Initiatoren der Initiative Simplify Smart Meatering. Herzlich willkommen, Radke. Ja, hallo und untereig. Radke, das Thema ist schon gesetzt. Es geht ums Mann Nieta. Da gibt es glaube ich auch einiges zu diskutieren, bevor wir aber in die tiefen und un tiefen Smart Meatering in Deutschland einsteigen. Holen Sie uns doch ganz kurz mal ab, was sollten wir über sie wisten? Ja, was sollte man über mich wissen? Ich versuche das mal in einem schnell durchgang, meine wichtigsten Stationen kurz dazu legen. Ich bin mittlerweile 67 Jahre, habe vor vielen Jahren mal angefangen und habe ein Elektriker gelernt bei einem Energieversorgern namens VW. Dann habe ich mich aber noch mal entschlossen zu studieren, habe dann Elektrotechnik studiert. Bin dann nach nicht zurück in die Energiebranche, habe mich erst mal, wir haben früher gesagt, in eine Ingenieurbude. Heute würde man Start-up sagen, ich habe mich dann in einem Start-up vermitteln lassen von meinen Professeur, von meinem damaligen und dann dort auch sehr viel programmiert hat, ver- und software gemacht. Und diese Start-up-Gene, die habe ich mitgenommen, dann 1990 bin ich wieder zurück in die Energiebranche, Gewächsel zur VW damals. Als Planungs-Ingenieur habe ich dann 2000 mit der RWE sind wir fusioniert, bin dann dort auch in eine Zieltechnik gelandet und im Prinzip habe ich dort von 2000 an bis 2019 mich mit 10 Zähl und Messwesen beschäftigt. Ich selber komme aus Bochum, bin Urbochumar und fühle mich da sehr wohl. Sie haben gerade so quasi fast schon beileufig gesagt, sie sind dann irgendwie zur Zähltechnik gekommen. Wie ist das passiert? Was hat sie in diesem Bereich geführt, den sie ja jetzt mittlerweile ja über zwei Jahrzehnte begleiten? Ja, wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, als ich eingestehgen bin als Planungs-Ingenieur von einem Start-up mit querligen, also da war wirklich querlich unterwegs, bin ich dann zu einer Branche gekommen, wo es, naja, nicht ganz so querlich war. Also die Planung, das war, ich musste mich an die neuen Takte erst mal ein bisschen gewöhnen, geht mich ehrlich zu und ich bin dann zum meinem Oberengeneur gegangen und habe gesagt, ich würde gerne noch für meine alte Firma arbeiten, weil so ein bisschen brauche ich das noch, das hat da mir dann auch erlaubt und 96 bin ich dann allerdings, also nach knapp sechs Jahren, hatte ich dann die Gelegenheit, in die Zähltechnik zu wechseln und ab da drehte sich so ein bisschen das Blatt. Damals waren auch schon die ersten elektronischen Zähler, RLM-Zähler, Lastgang-Zähler, die Experten werden es wissen. Im Sondervertragsskundenbereich haben wir also schon mit 4. Stundenwerten gearbeitet, die mussten Fern abgefragt werden. Das war schon damals super interessant und ich habe zu derzeit dann eine Abteilung übernommen, war relativ junger Abteilungsleiter und habe meinen Kollegen damals gesagt, passt auf Leute, die Mechanik und wir hatten noch viel Mechanik auch in der Zählerei. Da kümmere ich mich nicht darum, da seid ihr die besten, aber was die Elektronik und was die neuen Zähle angeht, da steige ich voll ein und so habe ich damals schon 1996 so mich um die elektronische Seite oder um die IT Seite der Zähltechnik gekümmert und das ist dann bis 2019 so geblieben. Sie haben einen großen großen Erfahrungsschatz, was das Thema angeht. Sie haben ja so ein bisschen gerade angedeutet. Der Wechsel in die Energiewirtschaft war dann erstmal vielleicht auch ein bisschen ernüchternd, weil alles nicht so massiv vorangetrieben worden ist, vielleicht nicht ganz so innovativ, aber es gab ja dann doch für sie auch ein innovatives Betätigungsfeld, weil im Laufe der 2000 Jahre mehrere Modellregionen gab, die eigentlich genau diese modernen Zähltechnik erproben sollten, das lief damals unter dem Namen Ienergie und sie waren auch an einem Projekt beteiligt. Das ist richtig. Das Ienergie-Projekt war von einem vom Bund ein gefördertes Projekt und sollte auch den Smart Meter rollout und die Digitalisierung in diesem Segment sehr stark vorantreiben und wir haben uns damals von der RWE Seite dazu beworben. Jetzt muss ich im Prinzip sogar noch zwei Jahre vorher haben wir allerdings schon den Grundstein für das heutige intelligente Messsystem gelegt. Das darf ich bei aller Bescheidenheit so sagen. Wir haben ein System entwickelt, nante sich damals Muck, Multiotiliti-Controller und haben ein modularis Zählsystem entwickelt, wo wir die Messtechnik von der Kommunikationstechnik getrennt haben und das war für den Haushaltsbereich gedacht. Dieses System haben wir "From the Scratch", also von 0 an entwickelt in knapp vier Jahren und haben damals in Mühlheim an der Ruhe 110.000 Zähler ausgewächselt und haben quasi die Stadt Mühlheim mit Smart Metering ausgestattet und ein Teil davon haben wir mit ins EENERG-Projekt genommen und haben darauf unser Projekt hieß damals "EDMA". Ich muss ehrlich gestehen, ich weiß jetzt die Abkürzung nicht mehr aufzulösen. Man könnte es googeln und haben damals dieses "EDMA-Projekt" mit einer Insel in Mühlheim, also noch weiter elektrifiziert. Wir haben dann weiße Ware kommunikativ gemacht und konnten direkt in den Haushalten steuern und regeln. Alles das, was heute im Prinzip auch in aller Munde ist, haben wir damals 2012 Aufwärts schon nicht nur wir, eben auch andere Verteilnets- oder Netzbetreiber in diesem Projekt gemacht. Mühlheim an der Ruhe war damals im Prinzip die erste Großstadt in Deutschland, die fast flächendeckend mit elektronischen Zählen, mit digitalen Zählen, die zum Teil sogar auch schon eine Steuerfunktion hatten ausgestattet, liegt schon eine ganze Weile zurück, bis nicht was daraus eigentlich geworden ist. Ja natürlich, also das war ja, ich sagte mein Baby und der mit den Kolleginnen und Kollegen, mit denen wir das gemacht haben, haben wir natürlich sehr, sehr viel Herzblut in dieses Projekt gestellt. Also wir konnten innerhalb wie gesagt von vier Jahren, 160.000 Zählpunkte umrüsten. Zu der damaligen Zeit hatten wir die Erlaubnis, einen Zählerstand pro Tag zu erfassen. Das durften wir tun. Wir durften versuchsweise auch mal vierte Stundenwerte erfassen, aber aus Datenschutzgründen, weil wir dann die individuelle Einverständnis der Klärung aller Kunden benötigt hätten. Hat man uns gesagt, das machen wir nicht. Also ihr könnt das mal versuchsweise testen, aber diesen einen Zählerstand pro Tag den durften wir. Abfragen, das haben wir auch sehr erfolgreich gemacht. Ehrlich gesagt, hatten wir da auch eine Lernkurve am Anfang hat es nicht so gut geklappt. Wir haben das mit einem Powerline System gemacht und ein Teil haben wir auch mit der Telekom zusammen abgefragt, die haben dann etwas andere Kommunikationstechnik eingesetzt. Aber letztendlich war es sehr erfolgreich, aber am Ende des Projektes kam dann ja für uns die ernüchternde Nachricht genau so machen, was dann eher nicht, dann haben sich also BSE, BNSA und die Bitcoin zusammengetan und haben ja die Grundsteine für dieses intelligente Messe-Stem, für dieses Smart Meter Gateway gelelegt. Das hatte für uns zu konsequenz, dass wir das Projekt Mühle im Zähl noch geraume Zeit betreiben durften. Wir mussten es dann aber wieder zurückbauen. Das haben wir dann auch gemacht, kam jetzt gar nicht ganz so gut an, weil die Verbraucher ja einen gewissen Komfort hatten, es kam kein Ablehsam mehr, sie hatten auch Zugriff auf ihre Zählerdaten und das mussten wir dann sukzessive wieder zurückbauen. Die Artikel in der Mühleimer Zeitung waren dann ja nicht ganz so schön zu lesen für uns, aber wir hatten keine andere Wahl. Okay, so im Prinzip kann man festhalten, damals war man in Mühleheim schon so weit, wo wir heute eigentlich gerne hinwollen würden. Klar, mit einer anderen Technologie, zwischenzeitlich wurde dann für Deutschland entschieden, dass man ein Mieter-Roll-Out macht, aber dann nicht so wie in Mühleheim, nicht Flächendeckens, sondern eher ausgewählt für die großen Verbraucher, für die Verbraucher, die steuerbare Lasten und erneuerbaren Andagen haben, das ist weit weg von Flächendeckend. Wie gucken Sie denn heute auf den Mieter-Roll-Out so, wie wir den in Deutschland betreiben? Ich muss ehrlich sagen, wir hatten natürlich diesen Flächendeckenden Ansatz und waren dann damals relativ enttäuscht, dass es dann doch eine zwei Klassen Gesellschaft im Prinzip gegeben hat. Man hat ja eine Kostennutznanalyse in der Zeit gemacht, die EU, hat zu der Zeit vorgeschrieben, dass man im Prinzip 100 Prozent seiner Zählpunkte Fernausleser machen muss. Da gab es auch bestimmte zeitliche Vorgaben. Erlich gesagt habe ich die jetzt nicht mehr so ganz auf dem Schirm. Und diese 100 Prozent waren im Prinzip alle Zählpunkte. Es sei denn, man machte eine Kostennutznanalyse und damit konnte man die 100 Prozentgrenze frei definieren, sage ich jetzt mal ganz erlop. Die meisten Länder in Europa haben das nicht gemacht und haben quasi aufgrund dieser EU-Vorgabe einen Flächendeckenden-Roll-Out-Vorge.
durchgeführt. Italien war relativ schnell. Ja, Frankreich war relativ schnell. In Deutschland hat man diese berühmte Kostennutznana-Löse gemacht und am Ende dieser Kostennutznana-Löse stand fest. Es macht nur Sinn ab 6000 KW Stunden unter und oder 7 KW PV einspeise Leistung oder PV Leistung, macht es Sinn, diesen Rollout so zu umzusetzen, wie man ihn in Deutschland definiert hat mit diesem intelligenten Mestestee, mit diesem Smart Meter Gateway, weil das eine relativ kostspielige Sache war und auch immer noch ist, hat man eben diese 100 Prozent eingegrenzt. Und daraus resultiert diese, wie Sie es gerade genannt haben, zwei Klassengesellschaft. Also wir haben einmal diese sogenannten Pflicht ein, Baufälle, wo relativ technologisch, komplexe Systeme verbaut werden, die auf Verhältnismäßig teuer sind und auf der anderen Seite. Ja, haben wir eigentlich eigentlich ein Rückschritt hinter das, was vor dem Bühlenheim zählt war. Also man kommt nicht mal auf dieses Level, dass Sie, dass Sie damals dort erreicht haben. Im Ergebnis stehen wir heute in Deutschland bei einer Smart Meterquote von 5,5 Prozent und auch gerade die haben wir nur geschafft, weil jetzt zuletzt sich einiges getan hat und wenn man dann ins benachbarte Ausland guckt, ja, dort wird andere Technik teilweise verbaut, aber die sind eben sehr, sehr viel weiter. Sie haben mitinitiiert, die Initiative Simplify Smart Metering, die eigentlich genau daran auch was ändern will. Also die wollen dafür sorgen, dass Smart Meter Technologie, wenn wir sie mal so nennen, vielleicht müssen wir gleich mal noch auf das ganze Börding, was um dieses Thema so rumkostiert, noch mal ganz kurz darauf eingehen, aber Sie wollen auf jeden Fall dort für sorgen, dass richtig Tempo in die Sache reinkommen. Was ist die Idee konkreter hinter? Na ja, die Idee ist durchaus bei uns in meinem Team, damals noch bei RWE und später bei Inodji nach dem Rückbau von Mühlheim zählt entstanden, weil dann haben wir ja damals schon erkannt. Also es gibt dieses Smart Meter, so wie man sie von der Regierung fordert, nur für einen begrenzten Teil. Und dann haben wir uns damals schon überlegt und haben gesagt, na ja, dann machen wir diesen einfachen Zähler auch kommunikativ, damit letztendlich alle Zählpunkte ja kommunikativ sind und das kein Ableßer mehr kommen muss. Also uns war es damals schon 2014, 2015 einen graus zu sagen, es kann noch nicht sein, dass jetzt da auf der einen Seite heißophistikated intelligente Messe-Stämme reinkommen, aber dann ein Großteil weit über 50% also 60, 60, 70% der Endkunden nach wie vor Postkarten schreiben müssen oder den Ableßer ins Haus lassen müssen. Und so haben wir damals schon einen Zähler entwickelt mit drei Zählerherstellern, der die Zählerstände in das Heimnetz der Endkunden gefunden hat. Das waren etwas andere Ansatz als den wir gleich vom Smart Meter Light vielleicht noch mal etwas näher beleuchten, aber die Idee war dieselbe, wir wollten alle Zähler kommunikativ machen. Das haben wir auch geschafft, allerdings war das dann wieder, also die gleiche Erfahrung, dass es sie ist. Also das lassen wir so nicht so ein in ein Kommunikationsnetz eingebundener Zähler so stand es in Gesetz, muss über ein Smart Meter Gateway abgefragt werden und ihr habt ja gerade keins und deshalb dürfte das so nicht tun. Und insofern haben wir da auch ein durchaus erfolgreichen technologisches, technologisches Pilotprojekt wieder zurückfahren müssen. Das war schade, aber wir haben viel gelernt und ich bin an 2019 ausgestiegen. In die Alterszeit gegangen, habe mich selbstständig gemacht, habe immer noch in diesen Themen weiter mich engagiert und so ist der Kontakt zu den Kollegen aus der Simplifas Smart Meter Gruppe entstanden, Marcel Linnemann, Lukas Eber, Felix Zösch und Andreas Fabri und meine Wenigkeit. Haben sich dann zusammengetan und haben diesen Full-Roll-Out-Ansatz nochmal aufleben lassen und haben gesagt, Mensch, lasst uns doch die einfachen Zähler auch kommunikativ machen, um dann letztendlich einen Full-Roll-Out zu haben. Vielleicht gehen wir da an der Stelle nochmal kurz rein. Wir haben ein Vorbespräch geführt, da haben sie mir berichtet, trotz all ihrer Begeisterin für das Smart Meterring dreht sich bei ihnen noch der sogenannte Ferraris-Zähler. Also sozusagen die analoge Uhr und gut standardmäßig wird dann heute eher die sogenannte moderne Messer-Inrichtung verbaut. Aber das ist eigentlich auch nichts anderes als der Umstieg auf die Casio-Ur, die einfach die Uhrzeit digital anzeigt. Aber es ist bei weiten keines Smartwatcher, also wir sind da in ohne Kommunikation, was eben genau dazu führt, was sie gerade sagen. Es wird immer noch abgelesen mit Hilfe von Postkarten im schlechtesten Fall. Ja, man kann Foto machen, kann das irgendwo auf einer Webseite eintragen, aber es gibt eben diese Fernauldauslesbarkeit nicht und auch andere mögliche Anwendungsfälle. Also, hatten da technologisch noch so ein bisschen durch die 90er Jahre, wenn man nicht in der Smart Meter Gateway Welt angekommen ist. Was ist ihre Idee, wie man daran was ändern sollte? Ja, also nochmal die Idee ist eigentlich zu sagen, wenn wir schon elektronische Zähle einbauen und da führt ja jetzt kein Wicht dran vorbei. Also, es wird kein Ferrariszähler mehr eingebaut, es wird kein Ferrariszähler mehr gebaut, die alten Schwarzen Kisten haben ihren Dienst getan, sie sind zum Teil älter als ich und funktionieren immer noch. Das müssen die elektronischen Zähle erstmal nachmachen, aber nichtsdestotrotz diese Technologie wird nicht mehr weiter eingebaut. So, wenn man aber schon elektronische Zähle hat, dann wie ich das doch nah im Zeitalter der Digitalisierung, diese elektronischen Zähle nicht einfach konventionell mit einem Blatt Papier oder mit einer Ablesekarte abzulesen und den Zähler stand dann traditionell aufs Faktgerät oder per Mail oder per Anruf zu dem Versorgah hinzufunkten, das passt doch irgendwie alles gar nicht zusammen und deshalb war die Idee zu sagen, wenn man es nur um abrechnungsrelevante Daten geht, das muss man ja auch noch mal trennen, wenn es also wirklich darum geht, die Postkarte zu ersetzen. Brauchen wir dann wirklich einen so ein Heightech-Messsystem, wie es jetzt in den Flichteinbaufällen eingebaut wird. Das ist super secure, weil man damit auch steuern möchte und ich halt das auch für richtig, wenn man Anlagen steuert, abschaltet oder leistungsmäßig dimmt, sollte man sehr, sehr sichere Kommunikationswege wählen, das weiß heute jeder, dass da auch irgendwie böse Bogen unterwegs sind, die versuchen sich in solche Systeme einzuhäcken, da kann sich jeder ausmachen, was passiert, wenn die solche Steuerungen übernehmen, gibt ein schönes Buch, Blackout von Mike Ellsberg, der das mal vorgedacht hat und das gilt es natürlich unter allen Umständen zu vermeiden. Deshalb bin ich sehr dafür, dass man da mit einer sicheren Technik arbeitet, wenn es aber nur darum geht, Zählerstände zu übertragen. Dann weiß ich nicht, ob dieses Argument die unsere Kommunikation ist sicherer als Elektronik-Banking, das war so das Schlachwort, wie man unseren Smart Meter-Rollout erklärt hat, wir sind sicherer als Elektronik-Banking mit unserem Smart Meter-Gateway. Hab ich nur immer so für mich gedacht, na ja, also mein Abrechnungsdatum vom Zähler, ob das sicherer sein muss als Elektronik-Banking, da würde ich mir erwünschen, dass meine Bankdaten sicherer sind als mein Abrechnungswert, den ich ins Back entschieden. Und von daher habe ich gesagt, manch das müsste mit einer einfacheren Technik gehen und unsere Nachballender machen, dass ja auch alle vor. Unsere Nachballender haben getrennt, die Strategie, Steuerung von der Abrechnungsrelevanten Datenerfassung. Und sie haben angefangen, erst mal die Abrechnungsrelevanten Daten fernabfrachbar zu machen. Und wir haben den zweiten Schritt, mein ich vor am ersten gemacht, haben gesagt, wir wollen ein super Secure-System bauen, weil wir damit perspektivisch steuern. Wir steuern aber nur in knapp 30 Prozent aller Fälle, in den anderen 70 Prozent geht es lediglich darum, tarifinformationen bzw. Abrechnungsinformationen zu übertragen. Das muss man jetzt auch nicht in Klartext machen, da gibt es heute genug sichere Verfahren, um das also verschlüsselt und signiert, also Felschungssicher von A nach B zu übertragen. Aber man braucht nicht diese kryptografische Höchstleistung, die wir damit mit dem Gateway umgesetzt haben, die halte ich fürs Steuern, für sinnvoll, für den Rest, aber für zu überdimensioniert. Das ist ein Thema, das mittlerweile jetzt eben unter dem Stichwort Smart Meter Leid geführt wird. Da gab es in der Vergangenheit schon viele Diskussionen darüber und das gab oftmals auch viel Ablehnung, weil es immer hieß. Wir haben uns jetzt für einen Technologiepfad entschieden, der ist schon häufig genug und es läuft sowieso nicht so. Jetzt lasst uns bitte nicht noch mit einer Alternative anfangen. Aber bei allem, was sie ausführen, reden wir ja gar nicht über eine Alternative, sondern sie sagen ja auch, wahrscheinlich kann man an dem ganzen Gateway Fahrt, also Smart Meter Gateway Rollout auch Kritik üben, aber sie sagen da wollen wir gar nicht ran, sondern wir gucken auf die Seite, wo bisher eben noch gar keine kommunikationsfähigen Zähler verbaut sind, zu sagen und war das ein.
Eine ist der Porsche und sie sagen, lass uns da doch mal noch Golf daneben stellen, damit nicht alle in den Porsche einsteigen müssen, weil der ist ja auch relativ teuer. Genau, das ist genau unsere Idee. Wir haben ja zum Glück ein modulares System, bestehend aus einem ja elektronischen Zähler, das ergänzt werden kann durch ein super sicheres Gateway, das dann Kommunikationsaufgaben übernimmt, aber auch noch einige andere technische Aufgaben. Da möchte ich jetzt gar nicht im einzelnen drauf eingehen, aber in Summe ist das der Porsche. Und den braucht man, wenn man, was was ich schnell von A nach B oder in den Urlaub oder weiter strecken fährt, aber von zu Hause bis zu nächsten Pommesbode braucht man keinen Porsche. Da ist das auch gar nicht so gut fürs Auto auch nicht. Der braucht dann einen menschlichen Sprit für die 200 Meter. Das geht mit dem Golf genauso gut. Und das ist halt unser Ansatz. Wir nehmen diesen Zähler, diesen einfachen Zähler, machen ihn etwas Schlauer und schon können wir auch diesen einfachen Zähler kommunenkativ anbinden. Das heißt aber nicht, dass wir ihn nicht so bald ein Gateway in die Nähe dieses Zählers kommt, können wir diesen Zähler auch an das Gateway anschließen. Also wir wollen gar nicht eine zweite Parallelinfrastruktur aufbauen. Wir wollen erst mal nur eine Möglichkeit schaffen, wenn der Zähler alleine im Zähleranschlusskasten verbaut wurde, dass er eben auch schon seine Abrichtungstaten in irgendeiner Form nach außen kommunizieren kann. Und sobald der Zähler, sobald in diesen Zählerschrank ein Gateway rankommt, dann bindet man ihn an das Gateway an und gut ist. Also überhaupt kein Parallelwelt in dem Sinne, sondern es ergänzt sich aus meiner Sicht, aus unserer Sicht optimal. Was wäre denn technisch notwendig, um aus dem einfachen elektronischen Zähler ins Mandmieter leid zu machen? Da gibt es jetzt unterschiedliche Möglichkeiten und das wird ja dann auch an vielen Stellen, ja vielleicht auch manchmal ein bisschen bewusst missverstanden. Die einen sagen, da gibt es noch gar nichts. Die anderen sagen, wir brauchen noch zehn Jahre, bis wir das entwickelt haben. Vielleicht vertun sie sich da so ein bisschen, weil wir es Geld für so lange gebraucht haben. Es gibt heute schon Zähler, die in der Lage sind, für Wasser und für Gas, für Wasser und für Wärme. Ihre Zählerstände perfunkt, in eine Cloud, in ein Beckensystem zu funken oder zu einem Datensammler zu funken. Wenn es jetzt technisch wird, dann sind das zum Beispiel Laura Technologien, Marjoti Technologien. Die sind heute schon am Markt verfügbar und in den Sparten Wärme und Wasser durchaus auch schon gebrochlich. Da gibt es auch schon dafür erforderliche Infrastruktur und viele Netzbetreiber, insbesondere kleinere miterere Stadtwerke, haben schon ein funktionierendes Laura Netz, ein flunk funktionierendes Marjoti Netz, machen damit Smart City und Smart-Parkplatzbewirtschaftung und so weiter und so fort. Und in genau diese Netze könnte man eben auch diese einfachen elektronischen Zähler einbinden, mit der Einschränkung, dass man damit nur abrechnungswerte übertragen kann. Wie gesagt, ich wiederhole das jetzt immer wieder keine Steuern, nichts abschalten, nichts einschalten, nichts Leistungsbegrenzen. Das machen wir alles nicht. Aber für die 70% der Fälle, wo wir nur Daten brauchen, um die Abrechnung zu erstellen, wird sowas funktionieren. Also die Technologie ist da. Und nicht, die muss nicht erfunden werden. Die Spielregeln müssen vielleicht noch ein bisschen geschärft werden. Okay, das ist so. Aber die Technologie ist vorhanden. Und Laura und Marjoti ist nur eine Technologie. Man könnte was mit Weilies Embus machen. Man könnte was mit NBIOT machen. Also es gibt verschiedene Dänz der Möglichkeiten, immer mit dem Ziel, diesen einfachen Zähler kommunikativ zu machen. Es ist keine Raketentechnik notwendig, um neue Anwendungsfelder zu generieren. Im Abrechnungsbereich, die Fernauslesbarkeit, haben Sie jetzt schon ein paar Mal erwähnt, ist so naheliegende Anwendungsfall. Was werden darüber hinaus noch denkbar? Also sagen wir mal so. Die Fernauslesbarkeit ist die Grundvoraussetzung. Wofür braucht man die? Dann wird ja heute ganz oft gesagt, wir brauchen die für dynamische Tarife. Da braucht man dann die Fettelstundenwerte, das richtig. Aber für den Vorauchen, die Zählerstände auch noch für viel banalere Dinge. Man stelle sich vor, mal machten Lieferantenwechsel. Den müssen wir heute zu Tage in 24 Stunden entwickeln. Wenn man das mit zugerufenden und geschätzten Zählerständen macht, dann ist die Katastrophe vorprogrammiert. Also dann hat der Kunde den Zählerstand falsch abgelesen. Oder in der Übermittlung ist was schief gegangen. Da hat man die Postgarte falsch gelesen. Oder was auch immer. Und dann muss man irgendwas wieder rückabwickeln. Es ist nur ein einziger Zählerstand, dem man dafür bräuchte. Und mit diesem einen Zählerstand könnte schon ganz viel Prozesseffizienzen heben. Das ist wie gesagt ein Lieferantenwechsel. Das ist ein Auszuchen-Einszug. Man ist immer das selbe Spiege, wenn der Mieter auszieht, muss ein Zählerstand wechseln. Wenn der Mieter muss ein Zählerstand nennen. Das geht oft, der eine Vergiss des der andere Schummelken, bisschen in die eine Richtung, der andere Schummelken, bisschen in die andere Richtung, könnte man sich alles sparen, wenn man auf Knopfdruck einen Zählerstand hat. Und das ist so eine Lieblingsfrage, die ich gerne stelle, wenn ich mit Netz betreibern oder Stadtwerken spreche, wenn ich den sag, was wäre, wenn du einen Zählerstand auf Knopfdruck hättest? Und dann fangen die immer an zu lachen und zu grinsen und sagen, ja, das wäre super. Weil ich dann ganz viele einfache Prozesse, oder Prozesse bei uns viel mehr vereinfachen könnte als das heute der Fall ist. Ich muss nicht nach recherchieren, ich muss kein Hinschicken, ich muss nichts korrigieren, ich hab den Zählerstand auf Knopfdruck. Ganz banale, also ganz banale Beispiele würden, aber extrem viel vereinfachen. Es gibt ja diverse Stadtwerke, die auch in ihrer Initiative mit dabei sind und die eben genau das stützen. Und auch sagen, wir würden profitieren auf der anderen Seite. Hat man aber den Eindruck, dass doch auch ein größerer Teil der Stadtwerke und auch andere Energieunternehmen skeptisch ist. Wir reden jetzt auch hier heute über das Thema Smart Meterleit, weil der Koalitionsausschuss Jüngst genau dieses Thema wieder aufgemacht hat. Das war eigentlich so ein bisschen die Diskussion darüber war schwergängig, weil man viel Ablehnung gehört hat. Jetzt kommt die Politik und sagt, wir halten das für ein sinnvollen Weg, obwohl von einem knappen Jahr im Energiewende-Monitoring-Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums da noch andere Sätze zu dem Thema zu lesen waren. Aber jetzt kommt es offensichtlich zu einem Sinneswandel, wo möglich auch, weil die U-Kommission dabei ist, den Druck auf den Rollout noch mal zu erhöhen. Und trotzdem war dann eine erste Reaktion des Stadtwerker, Verbandes, VKU, die lautet, wir nehmen das zur Kenntnis. Das ist ja immer relativ deutlich, weil das heißt, so viel wie davon halten wir überhaupt nichts. Warum eigentlich? Also, Sie haben doch gerade Gründe genannt. Wie erklären Sie sich das, dass es immer noch so viel Skepses gibt? Ja, das ist eine gute Frage. Also, erstmal muss ich auch sagen, wir haben von unserer Initiative aus auch schon vor einiger Zeit mit Grad-Positionsbapieren auf dieses Thema Aufmerksam gemacht. Wir haben mit der BNSA gesprochen, wir haben mit dem BWM-I, damals glaube ich, dieses BWM-I gesprochen und haben für unser System geworden. Es waren aber oftmals eben auch Einzelaktionen, so wie wir das gemacht haben, hat das auch die SMA, die Smart Meter Initiative, SMA, SMA, Semplifalsmart Metering, SSM, wurden oft verwechselt und das hat vielleicht auch ein bisschen zu Verwirrungen geführt, weil wir das noch nicht so richtig koordiniert haben. Das hat sich dann alles ein bisschen geändert. Wir haben die Köpfe zusammengesteckt und haben uns mit den Kollegen von Theber von Octopus ja, zusammengetan gesagt, Mensch, wir müssen da gemeinsam was auf die Beine stellen und das ist uns auch ganz gut gelungen. Nichtsdestotrotz kam immer wieder und kommen auch jetzt noch britische Stimmen, wo ich, man, ich kann das verstehen, dass Leute, die jetzt, also sehr viel Geld in die Entwicklung, die das Smart Meter, der Gateways weiss, reingesteckt haben, die wollen das zurückerlösen. Völlig legitim ist Geschäft. Nur noch mal, wir wollen ja gar nicht diesen Smart Meter ersetzen oder dieses intelligente Messsystem ersetzen. Wir glauben nur, dass man eine weitere Option zur Verfügung stellen sollte. Denn jetzt träumen die ein oder andern ja auch schon von einem Full-Roll-Out mit intelligenten Messsystemen. Möglicherweise haben manche Häuser auch diese Strategie. Das will ich gar nicht ausschließen. Dann kommt in dem Zusammenhang wird ja ganz schnell dieses Stichwort "N zu 1" in den Ring geworfen. "N zu 1" heißt, das intelligente Messsystem ist so design, dass man mehrere Zähle an einen Geldweh anschließen kann. Wenn die Voraussetzungen dafür vorhanden sind, also erst mal müssen wir mehrere Zähle geben, dann müssen die also auch technisch verratet werden oder perfunkt, das kann funktionieren, muss aber nicht immer funktionieren. Aber es ist durchaus eine Möglichkeit,
die Systeme effizienter zu nutzen und mehrere Zähler an Eingeld werden zu schließen. Ob das alleine genügt, um einen Full-Roll-Out mit diesem genau, mit diesem System durchzubringen, ja, das soll jeder für sich entscheiden. Es gibt genügend Leute, die sagen, das ist dann immer noch zu teuer und es ist auch in manchen Fällen einfach nicht machbar. Diesen Endfaktor, den kann ich nicht beliebig hochbrauchen. Also, leib ich doch beim Pflichtroll-Out und mach vielleicht noch ein paar optionalen Einbaufälle, aber Full-Roll-Out wird schwierig. Und deshalb sagen wir, ja, dann nehmen wir noch diese Option dazu und wir verpflichten keinen. Also der Pflicht- oder Dispsis ist ja verpflichtend für diese genannten Fälle. Endzu eins ist nicht verpflichtend, ist freiwillig. Kann man so machen, muss man nicht. Es gibt auch die Möglichkeit, optional sich eins Smart Meter Geld weh einbaut zu lassen. Jeder Kunde kann sich einen beliebigen Mesttern betreiber suchen und es gibt genügend am Markt. Die bauen einen Kunden einen Geldweh ein, also ein intelligentes Messsystem, obwohl sie, also obwohl es es gar nicht erforderlich ist, gesetzlich erforderlich ist. Dann muss der Kunde den Preis dafür bezahlen, dann wenn er dazu bereit ist, alles gut. Wir wollen, dass was wir wollen, ist lediglich eine zusätzliche Option für optionale Einbaufälle, eine zusätzliche Option für optionale Einbaufälle. Das kann man nehmen, muss man nicht. Und deshalb verstehen wir diese Aversion überhaupt gar nicht, denn alle, die das gar nicht wollen, die brauchen es ja nicht nehmen. Aber wir möchten den stattwerken, die vielleicht schon einen LP-Wahnnetz betreiben. Den möchten wir die Möglichkeit eröffnen, zusätzlich zu der N, plus N zu 1 Version, noch andere Optionen installieren zu können. Und da verstehe ich jetzt, ehrlich gesagt, die Aversion jetzt überhaupt nicht gegen, kann ich nicht nachvollziehen. Und wir versuchen eben, dass immer noch ja deutlich herauszuarbeiten, dass wir das nicht verpflichtend vor schreiben, dass es lediglich die Option ist. Wer meint, er kann es anders besser, wirtschaftlicher, der soll es doch so machen. Und dann kann man doch in zwei, drei Jahren mal gucken, wie sich der Markt entwickelt hat. Also der Markt ist, der ist brutal ehrlich, wenn das nicht funktioniert, dann wird sich das nicht durchsetzen. Und wenn sich das funktioniert, was spricht dann dagegen? Das ist eben, deshalb verstehe ich die Kritik. Ich kann die nachvollziehen oder ich kann nachvollziehen, wenn die Leute sagen, wir brauchen das nicht. Das ist für uns nicht interessant. Wir haben kein LP-Wahnnetz, das habe ich auch schon vom Netzbetreiber gehört. Es brauchen wir alles nicht. Ja gut, da nehmt es einfach nicht. Aber warum verbietet ihr es anderen, die es vielleicht brauchen und sinnvoll einsetzen können? Das verstehen wir nicht. Und vielleicht hilft jetzt der Koalitionsausschuss, der Beitrag jetzt noch mal diese Diskussion so zu führen, dass man sie offen und ehrlich führt und dass man nicht gegeneinander, dass das eine System gegen das andere ausspielt, sondern dass man letztendlich dem Netzbetreiber, dem Stadtwerk, die Option lässt. Und dann wird sich für das eine Stadtwerk dafür, das andere dafür entscheiden und alles ist gut. Der Vorschlag findet sich ja auch unter der Überschrift die Gitalisierung der Verteilnetz. Und Sie haben gerade gesagt, vielleicht gibt es in ein oder anderen Netzbetrauben mit dem Variante, sagt wir brauchen das alles nicht. Und das würde ich mal in Frage stellen, denn wir sind ja auf dem Weg eines Systems, wo wir früher einiger zentrale Kraftwerke hatten. Und wir haben jetzt Millionen von Einzelkomponenten in einem gemeinsamen System. Da braucht man erstmal eine gewisse Transparenz, um überhaupt zu wissen, was ist da los? Da würde in Kommunikationsfähige Zähler auf jeden Fall helfen. Und im anderen Schritt braucht man dann sicherlich für manche eben die Steuerung des Themen haben abgehakt. Wir haben verstanden, für welchen Bereich man das braucht und für welchen eben nicht. Aber müsste es dann nicht auch ein Eigenantrieb geben bei Netzbetreibern. Aber eben auch bei Energie, die verrantnt zu sagen, ich will wissen, was da los ist und erhift mir diese Technologie. Und sie hilft mir im Zweifelsfall eben auch noch Prozesskosten, die ich heute habe, die umständlich sind, wenn ich ablesere mit Autos durch die Gegend fahren lasse, das könnte ich mir alles sparen. Also ja, es ist eine schon eine rhetorische Frage, aber ich verstehe es an der Stelle eher nicht, gesagt auch nicht. Naja, das ist schwierig. Wenn es weiß ich darüber unterhalten, die es beide nicht verstehe, ich verstehe es auch nicht. Ich verstehe es nicht. Und ich noch mal, ich kann mich, ich wiederhol mich da. Wir möchten nichts aufzwingen. Wir möchten lediglich Optionen bereitstellen. Und ich kenn wirklich stattwerke. Ich muss ja keine Namen denn die sagen, nee, für uns ist das, für uns kommt das nicht in Frage. Ja, dann ist es, man ist das so. Finde ich jetzt überhaupt nicht tragisch. Ob die am Ende des Tages dann einen Full-Roll-Out in ihrer Strategie haben oder nicht. Weiß ich ehrlich gesagt nicht. Nicht jeder lächer seine Strategie gleich offen und diskutiert die dann mit mir. Das kann ich nicht. Das kann ich nicht beurteilen. Jetzt sind ja erst mal alle dabei, die Pflicht einbaut, Quoten zu erfüllen und die, die das nicht machen, die kriegen dann einen blauen Brief. Also da wird ja schon ein bisschen Druck aufgebaut. Aber an der Stelle stelle ich zum Beispiel fest, dass dann Messsysteme eingebaut werden an Stellen, wo sie funktionieren. Ja, das ist nicht jedes Messsystem funktioniert an jeder Stelle. Das ist ein Kommunikationsprobleme. Die kennen wir aus anderen Bereichen auch. Und wenn ich jetzt die Quote erfüll, dann hänge ich ein Messsystem dahin, wo es funktioniert, ob ich es da zwingend brauche, ob er dann überhaupt gar nicht steuern muss, steht auf ein ganz anderen Blatt. Und da denke ich mir auch, dass reine installieren, um Quoten zu erfüllen, macht wenig Sinn. Also eigentlich haben wir uns doch auf einen Steuerungsrollaut fokussiert. Wir haben gesagt und ich will darum mich da jetzt auch, diese Technik ist ideal geeignet, um zu steuern. Also würde ich doch die Dinge jetzt überall da einbauen, wo ich unbedingt steuern muss und wird auch schon versuchen, dort die Steuerung zu implementieren. Also an den PVanlagen, an den Wallboxen, die ich ein und ausschalten kann oder dimmen kann, ich schalte sie ja nicht komplett aus. Aber es wird im Moment, wenn die Dinge eingebaut, Hauptsache die Quote stimmt. Das ist doch eigentlich, ja, ich kann das nachvollziehen, man will ja kein blauen Rief kriegen. Aber ist das jetzt die richtige Strategie? Aus meiner Sicht nicht. Aus meiner Sicht wäre die richtige Strategie, die dort einzubauen und sofort versuchen auch die Steuerung mitzu implementieren. Weil dafür sind sie gedacht, dafür sind sie gebaut und die anderen Fälle, wo ich das nicht brauche, ja, die baue ich halt mit diesen etwas einfachen, mit diesen Golfzählen. Da nehme ich halt kein Porschezähler, ich nehme den Golfzähler und wenn ich dann hinterher steuern muss, baue ich das Modul dazu. Also so würde ich es machen und das erhoffen wir uns ja jetzt von der neu aus Richtung, dass man sich in diese Richtung bewegt, ob uns das gelingt oder ob die Zweifler sich am Ende des Tages durchsetzen, weil dann ja auch an vielen Stellen gesagt wird, jetzt haben wir so lange gebraucht, jetzt müssen wir das auch überall einbauen, egal wo. Also ich weiß nicht, ob das Argument das schlachtkräftigste ist. Also ich würde es da einbauen, wo es wirklich gebraucht ist, wo es wirklich Sinn macht und die andere Option eröffnet dann noch weitere Möglichkeiten. Ich habe vorhin gesagt, bei 5,5 Prozent Rolloutquote stehen wir heute, selbst wenn dann der Rollout, der Pflichtrollout vollständig abgeschlossen wäre, da würden wir uns wahrscheinlich irgendwo bei einem Trittel bewegen, es bleibt auch ganz viel übrig und die Reukommission verlangt ja genau das Gegenteil, die sagt bis Ende 2030 sollen mindestens 50 Prozent der Entkunden mit intelligenten Messsystemen ausgestattet sein und dann drei Jahre später bis Ende 33, 65 Prozent. Also eigentlich zwei Drittel, da sind wir noch ein ordentliches Stück davon entfernt. Vielleicht ist das auch die Hauptursache, warum die Politik jetzt umlängt, ist das natürlich bisher nur, es sind ein paar Zeilen, ein paar Sätze in einem Papier des Koalitionsausschusses. Da ist zum Beispiel die Bundeswirtschaftsministerin nicht mit drin, die aber dann ja maßgeblich für die Umsetzung zuständig ist. Im zweiten Halbjahr ist so, wie wir hören, eine Novelle das zugehörigen Messstellenbetriebsgesetzes dann geplant. Für wie wahrscheinlich halten Sie es stand heute mittlerweile, ich denke mal die Chancen sind gestiegen, dass dann tatsächlich in der nächsten Novelle des Zuständinggesetzes das Wort "Small Meter Leid" vorkommt und da die Tür geöffnet wird. Ja, fuh, äh, schwierig. Also die, ich habe die Glasgugel, ich habe sie nicht, oder wenn ich sie hätte, die ist ziemlich vernebelt. Ich würde es mir wirklich wünschen, dass es dort drin steht, nicht verpflichtend, so dass jeder das so machen kann, wie er es gerne möchte. Ich glaube, dass es auf jeden Fall zur Beschleunigung beiträcht, dass es auf keinen Fall den Rollort verlangsamen würde, sondern das eben, und das musste doch das erklärte Ziel sein. Dann kommen wir der EU-Forderung näher und ich glaube auch dieser Paradigmenwechsel, dass wir sagen, also wir machen nur noch für einen bestimmtes Klientel Fernabfragbare Zähler.
Also, wenn ich mich jetzt in unsere Nachbarländer, das macht kein anderes Land, macht das so. Vielleicht sollte man dann auch mal fragen, fahren wir jetzt auf der falsche Spur oder, dass man dann noch mal drüber nachdenkt, ob das jetzt wirklich der Königsweg war, den wir jetzt als einziges Land. Ich glaube, es gibt noch eins. Ich bin mir gar nicht ganz sicher, aber wir sind wirklich in der Minderheit. Alle machen Full-Roll-Out, alle machen fernabfrachbare Zähler, vielleicht sollten wir da noch mal umdenken. Und wenn wir dann umdenken, dann kann ich mir eben vorstellen. Und das würde ich mir dann auch aus dieser Novelle erhoffen, dass man dann diesen Smart Meter Leid Ansatz eben mit einbringt, nicht zwingend vorgibt, aber ihn mit einbringt. Ja, dann hoffen wir mal, dass Deutschland vom Schlingerkurs beim Smart Meter Roll-Out vielleicht dann doch noch in die richtige Spur kommt. Lieber Herr Ratke, vielen herzlichen Dank. War das sehr informative Gespräch, bei dem wir die Geschichte das Smart Meter Rings in Deutschland von den frühens 2000er Jahren bis in den Juni 2026 bis zu einem Koalitionsausschuss, der das Sports-Mot Meter Leid erlähnt durchgegangen sind. Ich habe einiges dabei auch gelernt, ich hoffe unsere Hörerin und Hörer auch. Klasse und herzlichen Dank, dass Sie hier waren. Ja, danke, danke. Mir hat es auch viel Spaß gemacht. Vielen Dank. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir hören uns jederzeit wieder auch in den regulären Folgen des News-Updates in der letzten Folge. Wir haben auch genau über diesen Koalitionsausschuss und die Smart Meter Leid thematik gesprochen. Hören Sie da auch gerne noch mal rein und wir sein dann. Bis dahin. Alles Gute und Tschüss. Das war irgendwas mit Energie, der Energeld-Podcast. Teckliche Infos zur Energiebände liefern wir auf www.enagelt-messenger.de
Podcast Summary
Key Points:
Radke, ein erfahrener Elektrotechniker, war jahrzehntelang in der Energiebranche tätig und hat sich intensiv mit Zähl- und Messwesen beschäftigt, unter anderem bei RWE.
Er war maßgeblich an einem frühen Flächendeckenden Smart-Meter-Projekt in Mülheim an der Ruhr beteiligt, das jedoch zugunsten des späteren, teureren Smart-Meter-Gateway-Standards zurückgebaut werden musste.
Der aktuelle deutsche Smart-Meter-Rollout ist auf Großverbraucher und Erzeugungsanlagen beschränkt, was zu einer „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ führt: Nur etwa 5,5 % der Haushalte haben ein intelligentes Messsystem.
Die Initiative „Simplify Smart Metering“ setzt sich für einen „Smart Meter Light“-Ansatz ein: Einfache, digitale Zähler sollen kostengünstig kommunikationsfähig gemacht werden, um die flächendeckende Fernauslesung zu ermöglichen.
Die Idee ist, dass für die reine Abrechnung keine hochsichere Gateway-Technologie nötig ist, sondern einfachere, sichere Verfahren ausreichen – analog zu einem „Golf“ neben dem „Porsche“ für Steuerungsaufgaben.
Summary:
In dieser Podcast-Folge von „Irgendwas mit Energie“ spricht Gastgeber mit Radke, einem der Initiatoren der Initiative „Simplify Smart Metering“. Radke blickt auf eine lange Karriere in der Energiebranche zurück, beginnend als gelernter Elektriker bei VW, über ein Studium der Elektrotechnik bis hin zu Führungspositionen im Zähl- und Messwesen bei RWE.
Bereits in den frühen 2010er Jahren leitete er ein zukunftsweisendes Projekt in Mülheim an der Ruhr, bei dem 160.000 Zählpunkte mit digitalen, kommunikativen Zählern ausgestattet wurden. Dieses flächendeckende System musste jedoch zurückgebaut werden, als der Gesetzgeber mit dem Smart-Meter-Gateway einen deutlich teureren und komplexeren Standard für intelligente Messsysteme einführte.
Radke kritisiert, dass der daraus resultierende Rollout nur für Haushalte mit hohem Verbrauch oder steuerbaren Anlagen verpflichtend ist. Die Folge: Deutschland hinkt mit einer Smart-Meter-Quote von nur 5,5 % hinter anderen europäischen Ländern her. Um diese Lücke zu schließen, hat er die Initiative mitgegründet, die einen „Smart Meter Light“ vorschlägt. Dabei sollen einfache, digitale Zähler ohne das teure Gateway für die reine Abrechnung kommunikativ gemacht werden. Dies sei kostengünstig und ausreichend sicher, während die hochsichere Gateway-Technologie weiterhin für Steuerungsaufgaben bei Erneuerbaren Anlagen eingesetzt werden soll. Radke vergleicht dies mit einem VW Golf für alltägliche Fahrten, neben einem Porsche für besondere Anforderungen.
FAQs
Das Ziel ist, alle Stromzähler – auch einfache elektronische – kommunikativ zu machen, um einen flächendeckenden Rollout zu erreichen. So sollen Ablesungen per Postkarte oder Besuch entfallen.
Deutschland führte eine Kosten-Nutzen-Analyse durch, die ergab, dass sich intelligente Messsysteme nur ab 6.000 kWh Verbrauch oder 7 kW PV-Leistung lohnen. Daher wurden nur bestimmte Pflichteinbaufälle definiert, was zu einer geringen Smart-Meter-Quote von etwa 5,5 % führte.
Das Smart Meter Gateway ist ein hochsicheres System für Steuerungsaufgaben, ähnlich einem Porsche. Smart Meter Light ist eine einfachere, kostengünstigere Lösung für reine Abrechnungsdaten, vergleichbar mit einem Golf.
In Mülheim wurde ein flächendeckendes System mit modularen Zählern und Powerline-Kommunikation aufgebaut. Es ermöglichte tägliche Auslesungen, musste aber später auf behördliche Vorgaben hin zurückgebaut werden, was bei den Bürgern auf Unmut stieß.
Viele Haushalte haben noch alte mechanische Ferraris-Zähler oder moderne Messeinrichtungen ohne Kommunikation. Diese werden weiterhin per Postkarte oder Foto abgelesen, da der Rollout intelligenter Systeme nur langsam voranschreitet.
Er hält die hohe Kryptografie des Gateways für Steuerungsaufgaben für sinnvoll, aber für reine Abrechnungsdaten überdimensioniert. Einfache, sichere Verfahren wie beim Online-Banking reichen aus, um die Daten fälschungssicher zu übertragen.
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