Julia beschreibt ihren Weg in die Modebranche, beginnend mit ihrer kreativen Jugend in Österreich und der HTL für Grafik und Design. Statt einer handwerklichen Ausbildung zog es sie in die kreative Konzeption. Nach der Schule arbeitete sie als Assistentin eines Fotografen in New York, bevor sie nahtlos einen Mode-Master in London begann, wo sie sich auf Accessoires spezialisierte. Praktische Erfahrungen sammelte sie in Indonesien, wo sie einen preiswerten Produktionshub entdeckte und erste eigene Kollektionen startete. Ein Rückschlag folgte durch einen Crowdfunding-Betrug, den sie durch Einzelaufträge und Übernahme der Produktion bewältigte. Diese Phase lehrte sie viel über Produktion und Finanzierung. Abschließend schildert sie die Schwierigkeiten, europäische Qualitätsansprüche in Indonesien durchzusetzen, da dort oft das Verständnis für hochwertige Materialien wie echtes Leder fehlte. Ihre Reise betont den Wert von Transparenz und die Lernkurve durch praktische Herausforderungen.
Julias frühe Leidenschaft für Design und HTL-Zeit
Also welcome back to much a Madness heute mit der lieben Julia.
Die Julia ist Designerin und ich habe dich gesehen über Instagram.
Ich weiß ganz, wie simpel es ist.
Wir haben eine gemeinsame Freundin, die Christina, sie hat schon von dir erzählt und ich dachte, Ah spannend, ich liebe ja Mode und Fashion und dann bin ich auf deine Seite gestoßen und dachte mir so, wow.
Die kann was, also wie ich total schöne Mode Kollektionen, aber dadurch, dass ich ja wie ich eigentlich gar keine Ahnung habe, weil ich von der Medizin komme, was wie man Mode macht, wie man dazu kommt.
Die Designerwelt, dachte ich mir so, da kannst du vielleicht den Hörerinnen ein bisschen erzählen, wie du dazu gekommen bist.
Und ja, wie du dein Label eigentlich aufgebaut hast.
Sprecher*in 2
Ja, sehr.
Sprecher*in 1
Gerne.
Sprecher*in 2
Danke mal für die Einladung.
Wir erzählen natürlich sehr gerne.
Ja, genau, wie gesagt, also eben mein Handtaschenlabel, das heißt, gleich wie mein Name Julius Kerget und hab so 2019 und aber natürlich, der Werdegang davor war schon immer wieder intensiv, da gehört schon einiges dazu, also es wirkt nach außen natürlich immer zum Glück wirkt immer mehr dann, aber da steckt schon sehr viel dahinter, gerade in der Modebranche und aber bei mir war es eigentlich von Anfang an, ich war immer ein kreativer Mensch, also.
Von klein auf.
Meine Mama hat das immer gefördert.
Also ich glaube, so malen war meine Lieblingsbeschäftigung und auch stundenlang und deswegen war es von Anfang an klar.
Ich habe mich dann in Österreich, also ich bin aus Gmunden und die nächste Schule wäre dort eben mit Grafik und Design gewesen, in Linz die HTL, die habe ich dann auch gemacht, weil ich habe zwar schon immer so mit Mode und so, das hat mich interessiert, aber ich wollte nicht eine klassische Modeschneiderschule machen, weil es mir weniger mehr um die Kreativität.
Gegangen, um das das sein, obwohl ich dann noch nicht mal genau gewusst hab wie diese, was diese Begriffe alles bedeuten.
Aber mir ist eigentlich im Endeffekt mir was anderes gegangen.
Ich war leider immer zu ungeduldig für für die.
Sprecher*in 1
Kenn ich ja.
Sprecher*in 2
Perfekte Ausführung, weil wie gesagt, man lernt halt schon sehr genau schnitt, zeichnen et cetera und.
Meine Mama hat ich so ein kleines Nähatelier zu Hause gehabt, das ist, da hab ich immer für meine Barbiepuppen et cetera immer selber genäht, aber bei mir hat das Halt, das ist einfach wichtig, die Umsetzung war dann egal.
Also wenn ich es dann kurz drauf hab, dann was ich so im im Notfall hat es dick so und Uhu angetan statt statt nähen.
Also das hat einmal jetzt von vorne schön ausgeschaut und hinten war es dann egal.
Also so zurückzuführen, es war eigentlich bei mir relativ klar, dass es halt eher mehr irgendwie jetzt nicht ums Handwerk per se geht und hab mich dann eh während des Studiums, also es war noch kein Studium, es war die HTL.
Da habe ich mich dann eigentlich auch schon immer sehr stark für Fotografie interessiert.
Bewerbung, Bürokratie und prägendes Jahr in New York
Aber mein Lehrer war damals irgendwie nicht gut genug in unserem Fotostudium, also in dem Unterrichtsfach, und deswegen haben wir dann auch die würden zwar auch keine Fotografin gerne werden, aber ich möchte das Handwerk einfach ein bisschen besser beherrschen und habe mir dann eben so naiv halt einfach überlegt okay, wo sind die besten Fotografen, die sind in New York, dann lebst du halt einmal.
Dort habe ich Bewerbung hin, habe ich mein Full Old School, mein Portfolio halt. 12 Stück aufkaschiert hinschickt und ich finde, das war das.
Also Suchmaschinen war damals noch nicht so gut und und es hat auch lustigerweise, es hat noch kein Tracking gegeben, also ich hab das mit der Post verschickt, das hat auch Vermögen gekostet und die haben dann eigentlich gesagt, ja, wie lange dauert das so, naja, die haben schon gesagt, kann halt bis zum Monat dauern also ich hab halt quasi into the Blue verschickt und dann halt schon irgendwann mal so nach einem Monat.
Versucht e.
Mails Nachzuschicken oder auch mal anzurufen, aber sogar ich kann mich noch erinnern, sogar für das Telefonat sind wir irgendwie zu befreundet den Nachbarn gegangen, weil das war so extrem teuer das ist.
Und es war auch gar nicht so einfach, dass du das mit der Vorwahl richtig hinkriegst.
Also das mit dem Plus und plus 1 und dann die Nuller Weg dazulassen.
Also es war nicht so.
Sprecher*in 1
Einfach, du hast ja das stimmt nicht.
Sprecher*in 2
Stimmt, ich muss auch zwischendurch googeln.
Aber ja, also das kann ich mir einfach nur, das war so prägender Moment, wo man irgendwie so über Freunde sagt.
Ja hat irgendwer so einen günstigen Tarif für Auslandstelefonate, weil sonst ist es Wahnsinn.
Ich weiß nicht so 5 Minuten 100€.
Sprecher*in 1
Wahnsinn.
Sprecher*in 2
Ja, und jetzt haben Sie dann darauf hin.
Also ich habe dann irgendwie 2 quasi Rückmeldungen gekriegt von einem Fotografen und habe mich halt dann für einen entschieden und war dann ein jahrelang eben quasi so Assistentin und.
Und parallel dazu habe ich mich aber schon in London für Mode, Studium, also quasi Uni beworben.
Für den Master.
Also eigentlich habe ich mich für den Bachelor beworben, aber in London, da kann man quasi, da wird das angerechnet, da kann man den Bachelor überspringen und habe mir dadurch, also ursprünglich wollte ich das zwar nicht, aber meine Mama hat gesagt, das machst du sicher, da sparen wir uns einfach einen Haufen Geld.
Das war mein Bausparer, also habe ich somit dann den Bachelor übersprungen und habe dann gleich mit dem Nasa begonnen noch, das war wirklich nahtlos.
Also ich bin direkt von New York dann nach London geflogen und habe dann dort mit dem Studium begonnen, ja.
Vom New Yorker Paradies zum Mode-Master in London
Und mir war aber noch von New York, kannst du auch erzählen, wie New York war für dich so was für mich, oder ich freue mich das so.
Ich liebe New York.
Sprecher*in 2
Also ich glaube, jetzt werde ich fast ein bisschen enttäuscht.
Ich war 2019 noch mal.
Da habe ich immer, das war dann also ein bisschen Little Kick off von von meiner Kollektion, da haben wir immer in New York eine Präsentation gehabt, und aber ich glaube, so wie ich in Erinnerung habe und wie es jetzt ist, ist
Sprecher*in 1
schon ein großer.
Sprecher*in 2
Unterschied.
Aber es war halt da einmal.
Also für mich war es das Paradies auf der einen Seite, ich war noch unter 21 über 1920, das heißt?
Ich fand das nicht integriert, aber es hat trotzdem funktioniert, weil durch den Fotografen, der hat halt quasi Celebrities fotografiert und oder Superreiche und somit war ich halt ständig auf irgendwelche Partys.
Im Endeffekt bin ich halt.
Sprecher*in 1
Über Ihnen und.
Sprecher*in 2
Dann war es eigentlich relativ schnell, dass du halt da irgendwie in dieses Netzwerk reinkommst, wo du halt in die Superclubs bist und mit Promoters und du quasi halt im Endeffekt.
Da schaut halt natürlich keiner mehr auf deine Idee.
Also Bier habe ich mal nicht kaufen können, ganz normal ums Eck, aber in die Clubs bin.
Sprecher*in 1
Bilder dahin gekommen war für ein Leben.
Sprecher*in 2
Voll also, es war da schon irgendwie und halt auch extrem, was ich halt alles erlebt habe, wenn ich es irgendwie gesehen habe, getroffen habe oder also es war eine super spannende Zeit und ja hat genau gepasst.
Aber.
Sprecher*in 1
Dann war London ja genau.
Sprecher*in 2
Dann war London ja genau und.
Sprecher*in 1
Wie lange warst du dann in London?
22?
Sprecher*in 2
Genau da war eben dann in London.
Hab eben dann den Master gemacht, was eben in dem Fall also der der Master ist halt mehr spezialisiert eben auf das Design, auf Kollektion entwerfen und jetzt weniger um die Umsetzung, deswegen hab ich es ja machen können, weil ich hätte ja quasi von der Qualität der vom Nania hätte das ja nicht machen können, also.
Im Bachelor musst du quasi die Kollektion selber nähen.
Du kannst das Nähen und im Master wird halt, da musst du produzieren lassen und somit war das im Endeffekt für mich eigentlich möglich, weil nur so die technischen Voraussetzungen hätte ich es nicht gehabt und da beim Studium hab ich mich eigentlich schon immer auf Accessoires spezialisiert, also am Anfang waren Schuhe natürlich dann noch Handtaschen dabei, aber vorrangig Schuhe und hab auch da spezielle Kurse dazu noch besucht eben wie, also weiß natürlich schon wie es gemacht wird, auch die
Schnitt dazu, aber ich hätte jetzt weniger die Geduld einfach am perfekten Schuh zu machen.
Sprecher*in 1
Das ist schon wirklich arge Arbeit.
Die Schärfe, also das Gefühl, macht ja die kardinol super, macht ja die Schuhe von dem Wow, also was da denk ich so ihr armer Rücken.
Sprecher*in 2
Ja, ja, die macht immer die macht No extreme Reader.
Sprecher*in 1
Das ist wow.
Sprecher*in 2
Aber im Endeffekt, also das wird halt oft unterschätzt und es ist halt einfach auch die Passform so extrem und ich habe auch ursprünglich dann mit Schuhe begonnen, so nach London bin ich dann auch nahtlos nach Indonesien gegangen, eigentlich aus einer ganz anderen.
Produktionshub Indonesien: Erste Erfahrungen und Entdeckungen
Idee heraus.
Also ich war auch damals schon sehr in einem asiatischen Luxusmarkt und habe da eigentlich mehr die Zukunft gesehen, war auch da so, dass da einfach der Boom war und habe aber irgendwie gewusst, okay so Japan ist halt irgendwie so zu teuer China, ich war davor, also ich war das erste Mal mit 8 Jahren in China, aber es ist irgendwie so und im Studium haben wir auch sehr viel.
Asiatische Studenten gehabt, aber ich bin mit denen einfach diese ganzen 2 Jahre lang nicht warm geworden und die waren auch überhaupt nicht auf Austausch aus oder irgendwie so ein Netzwerk aufzubauen oder halt zu kommunizieren.
Also habe ich gewusst, ich brauche jetzt nicht einfach nur so nach China reisen.
Sprecher*in 1
Und Hallo, da bin ich ich.
Sprecher*in 2
Glaube die schauen mich einfach gar nicht an was.
Sprecher*in 1
Das interessieren kann.
Sprecher*in 2
Also ich hab mich einfach schwer dann und hab mir gedacht okay beginst du mal mit, was ist denn noch Süd aus da irgendwo waren und nicht Indonesien waren und dann haben wir auch beginst du nochmal da und versuchst dich halt nochmal so zu fahren super naiv aber ja und so war das eigentlich und was aber super spannend war ist ich hab halt in Indonesien dann diesen Produktionshub entdeckt und dass du halt einfach wirklich so gefühlt an jeder Ecke wie es halt bei uns so Änderungsschneidereien gibt
gibt es halt da wirkliche Schneidereien und eben auch Schuster zum Beispiel.
Also Schuster ist Schuhmacher und.
Wie gesagt, also die machen wirklich.
Du kannst da hingehen, dein Design geben und die machen also ein Einzelstück und aber eben so einen total leistbaren Preis.
Also was bei uns unvorstellbar ist, weil es halt einfach sehr klassisch ist.
Wenn du Schuhe machen lässt.
Das ist dann sehr auf Herrenschuhe fokussiert, die man kennt und ja, also von dem her war das im Endeffekt super spannend das zu erfahren und dann bin ich halt da irgendwie so total reingekippt in das ganze.
Und habe das Halt am Anfang wirklich nur für mich gemacht, weil weil ich halt dann selber einfach okay.
Ja cool kann ich halt jetzt so einen Schuh für mich das einen wie ich haben möchte und auch bei den Taschen und dann waren halt immer mehr Leute die mich gefragt haben, ja wo heißt der Schuh etc.
Und dann habe ich gesagt, ja dann habe ich da drüben machen lassen und dann ja kannst du mal mitmachen, so hat das dann begonnen und und.
Das ist halt dann einfach zu einem Punkt gekommen, wo halt dieser Schuster gesagt hat, na ja, es wäre jetzt sinnvoll, dass ich mal Produktionsstätte suche und dann habe ich halt einfach recherchiert im West Java Landung, das ist halt einfach dieser Hub, da produzieren halt auch die ganzen großen Labels in Nike, Adidas et cetera, also ist so spannend Industrieregion in die Berge ist eigentlich ganz schön, aber ist halt also also diese Industrieregion ist jetzt nicht so schön, also da habe ich
wirklich sehr sehr viel gesehen und und.
Da realisiert man dann auch noch mal, wenn du eigentlich mitkriegst Du kaufst da im Nike schon coole Yoga Outfit und wenn du weißt wie das produziert wird, wie da die Umstände rundherum sind.
Das hat dann schon einmal.
Ja, also es war einfach, es hat mir irgendwie was mitgegeben für das Mindset und und auch so jetzt wo ich jetzt einfach so dahinter stehe, im Endeffekt ist es alles so wichtig, so transparent wie möglich oder ich mach es einfach komplett transparent, ich habe wirklich nichts zu verbergen.
Also es kann jederzeit jeder kommen und auf der Webseite sieht man es ja auch, wo jedes Material herkommt, was es kostet.
Und mir ist auch eben wichtig, wie produziert wird und ja, aber nochmal zurück zu Indonesien, das war eben meine Anfangszeit, wo ich halt einfach total produktionserfahrung gesammelt habe.
Also ich habe dann auch für Freelancerin gearbeitet und eben parallel.
Aber eigentlich eben nur im klaren Stil.
Halt für mich das gemacht mit den Schuhen und und war einfach eine super spannende Zeit im Endeffekt.
Crowdfunding-Betrug: Schock und wertvolle Learnings
Es ist extrem viel passiert, also es war mitunter, dass dann ich habe dann die erste quasi so Mini Kollektion mit den Schuhen habe ich über Crowdfunding finanziert finanziert gehabt, aber ja naiver Anfangsfehler, das war damals ein Freund von mir, der die Produktion gehabt hat und der ist dann mit dem ganzen Geld abgekommen.
Sprecher*in 1
Der, Oh Gott.
Sprecher*in 2
Und dann war es halt einfach so.
Wir müssen natürlich keins sagen können.
Sprecher*in 1
Ich hab.
Sprecher*in 2
Gesagt, ja, da war damals sogar sogar die Bank Austria, also da war das war irgendwie so eine Art Crowdfunding Aktion oder Promo das halt, dass wenn du halt so einen gewissen Teil das kriegst finanziert hat die Bank Austria dann auch noch einen Teil mit, also es war halt dann schon einfach, nicht nur jetzt.
Ich sage jetzt mal Oma, Opa, sondern das war halt nicht mehr angezentra und ja, aber wie gesagt, Not macht halt erfinderisch und du bist halt am kreativsten in quasi unter Druck und das war dann.
Eigentlich habe ich dann im Endeffekt die Produktion übernommen, weil die Arbeiter waren halt da, die haben halt keinen Job mehr gehabt.
Was dann eben spannend war.
Es war dadurch natürlich der Preis viel günstiger, weil ich hab nur die Arbeitslöhne, also die des Tagesgehalts oder was auch immer zahlen müssen, was halt viel weniger ist, wie wenn du halt natürlich über den Produzenten den offiziellen Weg machst.
Und ich hab das dann eigentlich, weil es war schon zum Teil Material gekauft, es ist ja schon zum Teil geschnitten worden, aber es hat noch ein bisschen Material gefehlt und.
Ich hab wie gesagt kein Geld mehr gehabt und dann war aber zu diesem Zeitpunkt schon einmal zwischendurch, dass mich einige immer wieder gefragt haben.
Ah, kannst du eigentlich so Design auf Anfertigung machen oder in der und der Form etc.
Und dann macht okay perfekt.
Jetzt kann ich es machen, weil jetzt kann ich bestimmen jeden Tag und somit habe ich wieder diese ganzen angerufen und du kriegst ja viel mehr wenn du quasi einen Einzelauftrag, das ist ein Aufschlag dabei.
Und so wie dann eigentlich wieder habe ich es dann geschafft.
Natürlich mit Verspätung habe ich es dann geschafft, wieder die ganze Kollektion zu finanzieren und zu produzieren und schlussendlich halt dann liefern können.
Aber ja, das war also das war wirklich eine herausfordernde Zeit, aber es war der absolute Crashkurs für alles andere, was dann im Nachhinein gekommen ist.
Was ich halt damals nicht gewusst habe, dass also es war halt einfach nur weltuntergangsstimmen.
Sprecher*in 1
Hat man den Typ wieder gefunden oder irgendwas hab ich.
Sprecher*in 2
Gesagt, ja, also also, also es hätte mehrere Optionen.
Also jetzt läuft er so mit Indonesien, das ist ja dann nicht so wie bei uns mit Anwälten und geschützt und registriert und etc.
Also die Option was mir da übrig geblieben wäre ist so mit schwarzen Energie und halt so was ist.
Du kannst ja dann beauftragen, wenn du halt gefühlt den mit einem Baseballschläger suchen gehen, aber der hat Kindergott und das hab ich sowieso vom moralischen her gemacht.
Okay was denkt man das was da ist so Karma etc.
Alles gut, das wird schon irgendwie.
Also ich bin dann immer so wenn wenn jemand so was tut, der muss eh selber mit dem Quark kommen, stimmt deswegen ist glaube ich oft das das schlimmere Übel und und natürlich ist es nicht fair jetzt im Nachhinein gesehen.
Bin ich eigentlich dankbar über solche solche Stolpersteine, wie man es auch nennen will, weil sie mir halt einfach sehr viel gelehrt haben in der Zeit und ja, also den gibt es bestimmt noch.
Keine Ahnung was er macht, aber ja nein, der ist halt einfach untergedacht ja und?
Kampf um europäische Qualitätsstandards in Indonesien
Und die war halt aber damals in Indonesien war schon immer natürlich mein Wunsch an europäische Qualität sehr hoch und man muss dazu sagen, so wie der Hub aufgebaut war vor Ort, es hat zwar natürlich Leder gegeben und ich bin dann auch sehr viel gereist und habe mir auch so die Größen größeren Gerbereien, die halt ich habe halt immer einen Fokus auf Exportware, also sprich alles was nach Europa, Amerika etc.
Geht den Fokus gehabt und es war halt.
Aber dann trotzdem so, dass ich eigentlich die als eher mehr ausgerichtet war auf Plastikleder, auf eher günstige Materialien.
Also du hast halt, wenn du irgendwie in in die Ganzen zu den ganzen zukaufs Geschäfte gegangen bist oder waren ja eher mehr Fabriken.
Hast du halt, also war halt eher mehr als auf billige Jahre fokussiert.
Also da hast du halt wirklich anmaß alles gekriegt und und das war eher schwierig wirklich zu sagen okay ich würde es aber in Leder, ich würde es aus guten also und woher kommt das?
Also es gibt ja beim Leder wieder ganz viele Unterschiede.
Also du kannst halt wirklich billigstes mit Chemie überzogenes Leder haben oder?
Ja oder quasi ist es dann.
Und es war, ich habe mich wirklich bemüht, quasi das auf den europäischen Standard zu bringen, weil ich natürlich auch Tortina verkauft habe, aber bin dann schlussendlich ehrlich gesagt daran gescheitert.
Also es war einfach, ich habe es ist schon daran gelegen, dass halt auch.
Und das kann man, dann kann man da gar nicht übelnehmen.
Vielleicht ist es jetzt ganz anders mittlerweile, weil halt einfach extrem viel in nach Bali gezogen sind und es ist schon sehr westlich geworden mittlerweile, also das Deutsche jetzt ist mittlerweile sicher ganz ganz anders und mehr möglich, weil es die natürlich das auch kennen.
Aber es waren so so Dinge halt einfach.
Ich hab halt dann versucht in Arbeit zu erklären, weil ich hab halt weißes Leder gehabt, was natürlich total anfällig ist.
Und du musst halt eigentlich in einem sauberen Umfeld arbeiten mit weißem Leder, weil sonst sind die Schuhe halt bevor sie fertig sind schmutzig.
Sprecher*in 1
Ja, ja, eh.
Sprecher*in 2
Und, und, und.
Dann hab ich halt, und das war halt schon teures Leder und sie haben es halt auch nie verstanden, warum ich echtes Leder verwende, weil sie haben halt gemeint, wenn du das Kunstleder kaufst, ist ja viel billiger, also ja, aber das hat eine ganz andere Qualität, ich würde das halt nicht machen und dann war also ein.
Ein einprägendes Erlebnis für mich, dass ich halt dann irgendwie zurückkomme.
Also ich bin ja jeden Tag hingefahren und bin halt dann hingekommen und dann sehe ich, wie die halt da gemütlich auf einem weißen Leder wie ein Teppich ausbereitet Draufsitzen und ein paar Nudeln essen und ich denke mir einfach so, es ist jetzt nicht dein ernst und dann halt nur einfach mit der Begründung, ja das kann man dann eh putzen, aber da hat man dann einfach gemerkt, sie haben keine Wertschätzung für das Material an sich, weil in Italien ich meine wenn du da über Leder rennst, dann wäre
es emotional oder da kommen einfach die Tränen, also da brauchst du.
Nichts da also.
Sprecher*in 1
Da würde ich keinen suchen.
Ich habe niemals.
Sprecher*in 2
Und, und, und.
Deswegen, und das war dann einfach der Punkt, wo ich für mich einfach erkannt habe, okay, du versuchst jetzt wirklich eigentlich so Education und Arbeit zu leisten, aber es ist halt, und das kann man einem Übel nehmen, weil es ist einfach in einer Kultur verankert und und ist halt einfach so.
Ferner sind halt andere Dinge halt viel wichtiger, wie jetzt im Endeffekt ist.
Wien: Idealer Standort für europäische Produktion
Deswegen war für mich dann eigentlich der neue Fokus, dass ich einfach.
Mit der Produktion nach Europa gehen möchte also da einfach dort und da schaut es mal alles ganz anders aus, weil dort halt quasi alles aus einem bestimmten Land kommt, also zum Beispiel du kriegst Leder aus Italien, du kriegst Beschläge auch aus Italien oder aus Polen oder etc.
Damals bei Schuhe war es eben anders.
Also du hast halt Gummi, Sohlen gibt es halt wieder eigene Länder die Halt eher mehr auf das spezialisiert sind.
Also du musst halt deine ganzen Zutaten, wenn man so nennen will.
Zusammensuchen aus verschiedensten Regionen und ist halt jetzt nicht alles, dass du alles in einem Land findest oder vielleicht, aber halt einfach ist.
Jetzt nicht schlau das zu machen, weil du halt weniger Auswahl hast und deswegen war für mich dann klar, OK, gut, dann muss ich nach Europa und somit bin ich dann nach Wien gegangen, weil halt Wien das am am besten angebunden ist.
Es halt voll zentral.
Du kannst mit dem Auto reden mit dem Zug, Mhm.
Es ist halt einfach angenehm und es war halt auch immer.
Also das war damals dann 7 Jahre am Stück, wo ich im Ausland war und das war dann halt zwischen noch einmal einfach oder angenehm einfach, diese Bürokratie nicht zu haben mit Visum etc.
Es war schon so alleine dieses Aufenthalts, also dieses J.
One Visum für New York, das hat mir einfach habe ich einfach ein Jahr gebraucht, das quasi vorzubereiten und die sind da sehr.
Sprecher*in 1
Extrem schon hier die Bürokratie schon.
Ja genau da hört man es in anderen Ländern genauso schlimm ist also.
Sprecher*in 2
Zumindest ja.
Du hast dann also du hast die normale Bürokratie, aber da hast du dann auch noch mal diese, dass du halt da überhaupt sein.
Sprecher*in 1
Wirst ja, das stimmt eigentlich, ja, vergisst.
Sprecher*in 2
Man immer, ich weiß gar nicht, wie es für Österreich ist.
Aber wie gesagt.
Sprecher*in 1
Das ist aber die Österreich.
Ja, das stimmt, ich weiß nicht, mein Mann, der einen Startup hat, der hat auch den Kofaun, ist aus Chile zum Beispiel und Du brauchst diese rot weiß rot Karte, dann diese Aufenthaltsgenehmigung weil du nicht.
Du darfst nicht besser qualifiziert sein, als dein Österreicher zu werden, so sag ich es genau, aber es ist.
Sprecher*in 2
Haben sie in Amerika also.
Sprecher*in 1
Es macht machen.
Also es stimmt, glaube ich, aber spannend wusste ich auch nicht, dass es so stimmt eigentlich, da denkt man gar nicht daran, also.
Sprecher*in 2
Es kann.
In Amerika ist es sehr, also da weiß nicht, was man da alles abgeben muss.
Also wie gesagt, ich weiß halt eben nur immer dann vom Ausland oder von London und so.
Du musst halt schon lange nicht mit dir mieten, das ist auch sehr extrem, du musst die Miete also ein ganzes Jahr lang im Voraus sein und diese pilik ja ja eh, das ist halt schon da muss man sich halt wirklich daran überlegen, wie man ist.
Und ich hab damals zum Glück ein Stipendium kriegt, weil das war auch nicht so einfach, du kriegst halt also wenn du in Österreich auf einer Uni studierst, wird dir das Auslandsstudium finanziert, aber wenn du zu 100% das Studium im Ausland machst, gibt es da nur ganz wenig, da hat es 1 gegeben.
Spezielles Stipendium, das dafür gegründet wurde, was ich nachher eben, aber das ist jetzt so ein strenger Bewerbungsprozess, das ist fast wie eine Förderung oder so, wo du halt Glück haben musst, dass du es dann vielleicht kriegst.
Und das muss halt einfach der Case dahinter halt.
Sprecher*in 1
Irgendwie passen für die ja ja, aber ja, und da bist du in Wien.
Genau.
Sprecher*in 2
Genau.
Und dann habe ich halt quasi begonnen, halt quasi mit der die Produktion halt.
Aber damals waren wirklich nur Schuhe.
Ich meine, ich habe in Indonesien schon zum ersten Mal eben Handtaschen gemacht, aber wirklich auch nur für mich und halt so schon ein bisschen, aber halt eher mehr so im was ich halt haben wollte, das war halt sehr naheliegend, die Handtaschen und und ich meine Schuhe waren damals schon kompliziert wegen der Passform, weil man muss sich da halt auch fast ein bisschen entscheiden, für welche Demografie du das machen willst.
Weil zum Beispiel.
Wir haben für einen höheren Riss wie jetzt in Asien sind die Schuhe, die Füße sind viel flacher, aber dafür breiter, also ist das halt schon, das kommt wirklich, also das unterschätzt man halt und im Endeffekt ist es trotzdem so, du kannst die schönsten Schuhe noch haben, wenn sie dann nicht passen, trockst du es auch nicht, wer tut sich das den Schmerz an, also mit High Heels haben wir uns eh schon viel Schmerzen an Frauen, aber es ist halt dasselbe, also nur weil du jetzt einen Schuh um 1000€
kaufst ein High von einem Designer hast du es nicht, dass du dir passt und bequem wirst.
Ja, also das ist leider wirklich nicht so und das ist aber jetzt gar nicht irgendwie, weil das ein schlechter Schuh ist, sondern halt einfach wirklich, weil die Passform so extrem ist und die so unterschiedlich sein kann.
Und und deswegen war das dann für mich einfach so.
Europa ist jetzt schon eine ganz andere Nummer, du hast halt eben, wenn du eben.
Zulieferer aus verschiedensten Ländern hast.
Die wollen nicht alle eine Mindestbestellmenge haben, also auch schon gar nicht bei den einzelnen Zutaten, weil wie gesagt, wenn du das jetzt mal über einen machst, ja dann summiert sich da schon was.
Aber also wenn du jetzt nur eine Zutat in einem Land kaufst, der wird jetzt keine Freiheit haben, wenn du halt nur so eine kleine Bestellung machst und deswegen ist es oft auch schwierig dann mit jemandem zu arbeiten mit Mindestbestellmengen plus du brauchst halt.
Also es ist eine sehr große Vorinvestition bei den Schuhen, weil du musst halt.
Also ich hab damals auch meine eigenen Sohlen machen lassen, das heißt, du hast alle Größen, du hab unisex gemacht, also das geht halt, du musst Schulleisten entwickeln für jede Größe et cetera, also da, da reden wir schon von einem sehr großen Investmentbetrag und das hab ich mir dann damals nicht drüber getraut.
Also ich hab dann einfach so OK gut, das ist einfach too much.
Ich mein, Wir sind sowieso fremd finanzieren, aber ich hab mir jetzt einfach auch nicht vorstellen können, dass ich von der Bank ja einfach so einfach so einen großen Kredit krieg.
Und habe mich dann aber eigentlich eben auf die Handtaschen spezialisiert, weil ich finde, das ist immer und ich möchte noch immer gerne Schuhe machen, aber ich finde es einfach ein strategischer, besserer Sinn Zug, dass du sagst okay, du startest halt mit Lederware, also Handtaschen und wenn du genug vertrauen hast von deinen Kunden, dann macht es Sinn, dass du dann irgendwann einmal später Schuhe, quasi noch ein, weil du hast ja trotzdem immer dieses mit dem große Versandkosten hin und
herschicken.
Sprecher*in 1
Haha, schade, wir kriegen ja einen Matcha geliefert, das ist ja nicht ein Traumherr, das ist ja da, danke, ich bin zum Arschi.
Sprecher*in 2
Geworden.
Ah, i can you very like a cup bread i will love to pread and Cup.
Magst du A Cup oder von es geht schon danke.
Sprecher*in 1
Ah, der ist ja herrlich.
Sprecher*in 2
Das ist von uns noch gebrandet.
Wow, wirklich super.
Sprecher*in 1
Das ist ja eine.
Sprecher*in 2
Schwebenzeit lang einen Concept Store Cup den Monat lang.
Sprecher*in 1
Ja, ich hab's gesehen, ich habe ihn gesehen.
Heute ist dieses Jahr wow, ah.
Ist ja herrlich, der ist nicht gut.
Also wo ist der, der ist jetzt gerade dabei.
Sprecher*in 2
Ja, genau, wie gesagt, ich bin da von der Matcha Snob eben.
Und wie gesagt, wenn wir das machen, müssen wir ein ganz spezieller Hafer mich aus Amsterdam und ich habe dir dann selber geliefert, aber ich will genau das und das und es muss so viel Gramm Matcha.
Sprecher*in 1
Drin sein.
Ich bin auch ich, bin ja.
Wie gesagt, ich trinke.
Wo ist dein Bett?
Mein Mann besorgt, besorgt immer einen japanischen Stop bei der rechten Windzeile besorgt er mir den immer und ich bin auch, ja ich trinke nur Matcha, trinke sonst gar nichts, ich trinke ja und mittlerweile schaffe ich, dass meine ganze Familie Matcha trinkt, mein Mann Matcha trinkt aber nur kalt, also mittlerweile meine Freunde langsam durch den Podcast nur Matcha trinken so, weil sie jetzt auch die Benefits jetzt noch merken was es ist also.
Mich sehr danke sehr gerne.
Also sagen okay mach, da bin ich gerade happy schön wir gehen weiter.
Genau da war es in Wien schuheklasse, dass man dann Schuhe dann auch noch weitermachen könnte.
Sprecher*in 2
Genau die Taschen, genau ja, und so hat sie eigentlich bei mir dann das ganze geformt, dass ich eben mit Handtaschen begonnen habe.
Markenaufbau: Von New York bis Tokio
Oder halt das, das eigentlich so als Strategie genommen habe und habe parallel halt in Europa mal einfach so ein bisschen so ein Produktionshub aufgebaut, verschiedene Sachen bereist und war dann also 2019 habe ich dann eben für diese größere Förderung beworben.
Ich glaube, es waren damals 150000€, wo du halt die Hälfte davon finanziert kriegst.
Den Rest musst du halt eben anders aufstellen.
Und auch mit Kredit et cetera.
Und das war dann halt quasi so bisschen so das Kick Off und hab eigentlich dadurch ich vorher nur international war, hab ich auch irgendwie so das dann aufgebaut.
Also wie gesagt, ich hab eben die erste Präsentation in in New York gehabt, dann auch schon rum in Tokio wo eh die Christina oder Christina gemeinsam war und aber dann ist ja schon.
Sprecher*in 1
Echt sozusagen wollte ich immer schon wissen, wenn du.
Also in New York kann ich mir vorstellen, wenn du wahrscheinlich dort Connections auch so hattest, sprechen die dich dann dort auch mit Tundoki oder wo bewirbt man sich oder ist das eine Messe oder wie kann man sich das vorstellen, wo du?
Sprecher*in 2
Sitzt oder?
Also das hat damals die Vivien organisiert, die ist halb Japanerin, und die hat auch ein Modelabel gehabt und dann Store im 7.
Bezirk und und.
Und ich glaube, es war zusätzlich, ich glaube, ich könnte mir vorstellen, ganz die ganze Geschichte.
War sie jetzt so genau bitte nicht.
Also ich glaube, dass damals übers Außenwirtschafts Center, dass die Halt quasi einen Förderpot gehabt haben für Kreative, ja für was auch immer und?
Die Vivien hat es davor schon mal organisiert, also sie haben dann quasi was, also Österreichisches sein nach Asien zu bringen und aber sie hat das eigentlich echt ganz cool gemacht.
Also es ist halt ganz klassisch zur Fashion League Zeit abgelaufen, wie das eh in jedem anderen großen.
Modemetropole stattfindet.
Also.
Das heißt ja auch immer die ganze Showroom Season parallel zur Fashion Week, wo sie halt wo sie halt entweder als Agentur einmietest oder als Brand irgendeiner Location und dann präsentierst du halt die neue Ware, die halt dann ein Jahr später rauskommt im Endeffekt und sie hat eben so einen Multi Brand Showroom organisiert mit österreichischen Designern wo man sich bewerben hat können, es war halt eben gefördert, somit war die die Teilnahmegebühr halt viel geringer wie sonst, wie das sonst
kosten würde.
Es war halt einfach.
Ja, ein gefördertes Projekt, und das habe ich zweimal eben gemacht.
Und sie hat damals eben schon eigentlich ein gutes Netzwerk gehabt aus japanischen Einkäufern von Stores und hat sich halt um das Ganze gekümmert, dass es im Endeffekt, wir waren halt nur präsent und haben halt die Kollektion präsentiert und dadurch sind halt dann auch die ersten Bestellungen von Stores reingekommen.
Ja, das war eigentlich ganz spannend am Anfang und es hat eigentlich ganz gut auch funktioniert und aber dann ist halt Corona gekommen.
Corona: Fokus auf den deutschsprachigen Markt
Also das war halt dann eben ganz anders als geplant.
Also ich habe dann eben auch die Förderung verlängert gekriegt wegen Corona, weil ich habe halt alles auf internationale Tätigkeiten irgendwie gesetzt gehabt und war dann im Endeffekt so, dass das.
Dass sie halt ja, dass es halt verschoben wurde, das war eh klar.
Es hat ja gar nicht gewusst, was passiert ist.
Sprecher*in 1
Weil es ist, so lange es auch geht.
Sprecher*in 2
Genau, und da war dann eben der Punkt, wo ich dann da ist.
Dann dieser Trend aufgekommen, irgendwie so, man sollte halt das Geld im Land lassen und weißt du so Support Your Locals etc.
Und ich habe zu dem Zeitpunkt halt alles nur auf Englisch gehabt und wir haben dann gesagt okay, wir müssen jetzt komplett auf den Onlineshop, haben wir innerhalb von kürzester Zeit.
Umgebaut hat mehr User friendly gemacht, im Endeffekt auf Deutsch übersetzt und eigentlich versucht hat, das mitzunehmen.
Und und das hat aber damals wirklich ganz gut funktioniert, also weil wie gesagt, die Leute haben halt einfach auch das Geld so ausgegeben und haben halt irgendwie diesen Unterstützer Gedanken.
Ja genau, es war halt schon sehr stark und es ist fast so ein Trend worden, dass du halt nur von Österreich irgendwas kaufst und.
Genau so und so war das dann eigentlich und habe halt dann wirklich so auf deutschsprachige PR gesetzt.
Jetzt habe ich das, zuerst habe ich es in London gehabt, dann habe ich es halt eben oft zu einer deutschen Agentur gegangen und habe eigentlich jetzt ja dann die Corona ganz gut so überstanden und so dann eigentlich weitergemacht und es ist ja trotzdem so, man braucht halt einfach eine Zeit, auch wenn Österreich vor das kleine Land ist.
Sprecher*in 1
Ja.
Sprecher*in 2
Aber du brauchst halt trotzdem eine Zeit, bis du halt einmal angenommen wirst, bis du halt es ist.
Sprecher*in 1
Wirklich so?
Also ich muss sagen, ich weiß was deine Erfahrung ist.
Wie fällt es dir jetzt, ohne dass ich jetzt ausrichten möchte oder so, aber ich weiß halt du habe ich eine gute Freundin von die die nini m so wie Carolin und die hat ich gesagt in Österreich Gegensatz zu London weil die ihre Marke in London eigentlich gesagt.
Obwohl du Österreicherin bist und obwohl man erwartet vielleicht, dass man da unterstützt wird.
Eher ist es härter irgendwie anstatt wie wenn in London ist man mehr Opel und in Österreich ist es dieses Mindset und dafür kämpfe ich ja dieses so nicht immer gegeneinander, aber das ist in Österreich so, auch bei den Designern, so, dass man da gar nicht so so politisch ist.
So why.
Sprecher*in 2
Ja, verstehe man nicht.
Ich will verstehen, ich bin ja so.
Aber mit einer Freundin neben Tamagro oder an der Planung, dass man so was für Filme wie ein Ort Female und Members Club.
Also es stimmt nämlich und es war eigentlich vor immer mein Zugang, ich habe das auch nie verstanden, also ich habe mit einer Zeitlang, es gibt ja bei uns die AVA, die Austrian Fashion Association, die eigentlich quasi dieser Ambreadler ist für die ganzen österreichischen Designer und da sind auch coole Leute dabei und und super erfolgreicher, also international gesehen und.
Und die haben wir da eigentlich immer versucht, das so zu connecten oder mit denen halt irgendwie auszutauschen, weil wir sitzen im Endeffekt im alle im Server.
Wir kochen alle mit Wasser und es gibt und die Modebranche ist ziemlich hart, wenn man also es ist einfach so und ich denke mir so, man kann sie doch oft einfach da ein bisschen mehr unterstützen und.
Sprecher*in 1
Irgendwie.
Sprecher*in 2
Also bin ich mir aber oft fehl am Platz vorgekommen mit meinem wie offen ich an die Dinge gegangen bin und habe es sehr oft gemerkt, was ich sehr schade finde.
Und jetzt habe ich das Gefühl, langsam haben wir auch mittlerweile ein bisschen mehr.
Geöffnet und sagen Ah mal ja, stimmt, das ist gerade wirklich scheiße und ich denke mal an, man kann es ja oft, also.
Sprecher*in 1
Es ist ja so ja das füreinander miteinander.
Ich sage immer, wenn Frauen zusammen sind, es ist es beginnt eine Stärke, das ist ja unfassbar, und deswegen finde ich es total schade und die den, die halt auch, weil die Kotin jetzt zurück nach er zieht, Gott sei Dank nach Wien wieder zurück und ich habe auch gesagt für sie sollte er sein noch ein Step.
Dass sie dann eine ist, die Junge unterstützt, ja, die sagt Okay nein, was können wir da in Österreich machen, damit man sich gegenseitig unterstützt?
Also mit diesem Memberklopf, vielleicht kann ich dir auch sagen, genau schau, was da ist.
Miteinander finde ich total schön, weil ich verstehe, ich verstehe das überhaupt.
Sprecher*in 2
Nicht.
Und ich denke mal auf der einen Seite, Männer haben das immer schon gemacht, immer schon, und die machen ein beschissenes zum Lernen, hängt am blöden bisschen, ja genau, die sagen einfach, hast du da was, wie dir das Schanzi da zack, zack, zack, mach das.
Ist du kriegst den Auftrag, obwohl das oft nicht einmal die beste Wahl.
Sprecher*in 1
Ist aber es kriegt aber nichts mehr irgendwie.
Ja, es ist wirklich so, das verstehe ich eben auch nicht, dass das noch immer in den Frauenköpfen ist, dass man sagt, dass man glaubt, man hat gedankenseitig was weg, was eine.
Sprecher*in 2
Wurd ist das stimmt ja, dass da eben der Gewehre kommt, weil ich finde, das ist oft einfach so und und auch wenn es.
Erstens einmal.
Es ist nie so gut wie das Originale und wenn dir jetzt wirklich jemand was nachmachen würde oder so, du musst den Weg selber geben.
Also ich kann dir jetzt gerne meine Tools, meine Zutaten geben, ja ein paar Kontakte, du musst es natürlich.
Manchmal denke ich mir so okay ich habe hart für den Kontakt gearbeitet, aber hart arbeiten hast du eben.
Jetzt habe ich, aber du musst es trotzdem was draus machen, also es ist jetzt nicht so, dass du jetzt, dass das in der Sekunde mit diesem einen Kontakt dein Business jetzt weiß nicht wohin Katalog gehen würde, weil es ist ja.
Was zu tun?
Dieser eine Kontakt löst er nicht irgendwie oder macht er nicht die Arbeit?
Sprecher*in 1
Für die.
Sprecher*in 2
Also sag ich immer und ich glaub halt trotzdem einfach, was ist Karma, was ist das ergeben unternehmen und es kommt halt einfach retour und wenn ich halt nichts von der Person red dann kommt irgendwas anderes retour oder ich rede von einem anderen einmal einen Kontakt der genau sagt Weißt du schon, da hast du es und den stell dir jetzt vor und ich kann nie was dieser Person vielleicht retour geben, aber alles gut also.
Sprecher*in 1
Ich glaub auch, dass ich so irgendwo auch nicht sag muss, wenn man für Energie positiv Energie.
Freisetzt.
Dann kommt sicher irgendwo anders.
Ja, und ich sage auch, ich liebe Leute, die einfach gut sind darin, miteinander zu verknüpfen.
Ja, ich sage mit meinem Mann und ich sind das zum Beispiel, wir können, ich kann sofort, ich weiß sofort, wer miteinander funktioniert und wer denkt und ich würde mir nie würde mir auf die Idee kommen, ich sage so, jetzt erwarte ich mir aber was überhaupt nicht, aber ich glaube, das ist so wie du.
Wie dein Mindset eigentlich ist?
Weil ich erwarte mich nicht automatisch und ich glaube, Authentizität ist das wichtigste und das kommt immer zurück.
Das Positive, also ich finde es total toll, dass du da so etwas in Planung hast.
Das freut mich total.
Ich glaube wirklich, dass gerade in der Fashion, wo ich mich ja überhaupt nicht auskenne, aber ich glaube, da fehlt wirklich dieses Zusammengehörige, was ich so höre, und das ist ja toll, dass da vielleicht was kommt, falsch in Österreich, das freut mich total.
Also gib mir auch das.
Julias Anspruch an Funktionalität und langlebige Taschen
Wirklich gespannt?
Ähm und ja, genau okay dann gesteckt bist du da und jetzt hast du, jetzt bist du mir helfen mit mit Taschen und genau das ist dann wirklich also die Fehler welche ist ein Traum und ich weiß schon welche ich mir dann noch Göttin wenn ich hier noch nicht.
Sprecher*in 2
Draußen, gell?
Wie gesagt genau, aber die noch einmal, die können dann einmal die Kanale zeigen.
Sprecher*in 1
Ja, ich weiß schon.
Also ja, Ach ne.
Sprecher*in 2
Ich bin wirklich noch was.
Sprecher*in 1
Tolles.
Sprecher*in 2
Ja, am 6.
Mai wird quasi die neue Kollektion, da machen wir dann auch für 6 Wochen lang so einen Avida Mini Pop Up Anzugsstore im ersten Bezirk.
Sprecher*in 1
Ja, da komme ich sicher vorbei.
Sprecher*in 2
Ja gerne.
Komm eben bitte eine kleine CT ft Zeremonie von Misa so ein Yasmati und so türkische Leiter zu Yasin also ja.
Sprecher*in 1
Super.
Ja, da komme ich sicher mit meiner Mama, weil meine Mama liebt ja auch.
Also ich liebe ja taschen, ich sage ja, ich liebe ja auch so Taschen Freak zum Leidling meines Mannes, ja.
Ich hab gesagt, ich wusste so lachen, weil ich ich krieg im August also kriegen wir das zweite Kind und ich sag, ich sag so, der sagt so, wieso willst du nicht push press und ich sag so, dann kannst du sicher aber gleich werden, das ist Schmuck in der Tasche also vermiedere Tasche ich sag so ein fix weißt du wo ich weinen kann?
Sprecher*in 2
Ja, vielleicht kann man es manchmal.
Die Männer erklären, dass es halt wie ein Auto ist.
Ja, es ist einfach so schön davon.
Du könntest jedes Jahr ein neues Auto haben.
Sprecher*in 1
Ich hab gesagt, ich hab gesagt.
Gelebt haben musst du, das ist einfach so.
Es ist so, aber.
Sprecher*in 2
Ja, deswegen, das ist halt auch so mein Zugang.
Ich weiß genau, wie was wir für Opfer sind bei Handtaschen, Ich bin total ehrlich gesagt, wenn wir es ganz ehrlich machen von der Funktion her Würz ein Papier sacalati oder so, aber das ist jetzt gegen mein Geschäft, aber es ist einfach so es.
Sprecher*in 1
Ist gut.
Also meine Mutter, die werde ich auf jeden Fall mitnehmen von deinem Papa.
Meine Mutter liebt vor allem Schuhe, also Schuhe und Handtaschen.
Ja, sie wird das ja, das Mami That for you, also sie wird das.
Sprecher*in 2
Wohl geben sehr schön vorher okay.
Sprecher*in 1
Also okay ich würde auch geweint, aber sonst okay Wien und das und wie sagst du da?
Fahren wir jetzt in Wien, wie hat sich es gebessert, wie fühlst du dich da wohl, hast du gesagt so das hat alles so seinen Sinn gehabt, dass du jetzt auch in Wien bist.
Sprecher*in 2
Ja, also wie gesagt so von der Location her ist halt Wien super und ich würde sagen so mittlerweile glaube ich habe ich mir schon diese, also ist es schon wirklich gut angekommen.
Würde jetzt mal sagen natürlich gibt es noch immer ganz viele.
Frauen, die das noch neu entdecken.
Und es ist eine super gute Base, also da kann man nichts sagen, wenn man es jetzt mit anderen Länder vergleicht, da geht es uns schon echt ganz ganz gut, muss man ehrlich sein und natürlich ist jetzt für mich schon der Schritt, die möchte halt gerne jetzt mehr wieder international machen, also wenn man jetzt einfach sagt OK gut, es ist halt.
Jetzt jetzt habe ich das einfach eine Zeit lang gemacht und jetzt möchte ich wieder gerne mehr international machen.
Und weil es eben genau natürlich aus dem Grund auch spannend ist.
Es gibt halt dann schon einmal andere Länder, die halt zum Teil nur ein bisschen mehr offener sind oder halt nur schneller irgendwie.
Also ich versuche mich halt schon immer sehr, sag jetzt mal, es sind gewisse Dinge schon mal.
Mutig zum Teil also von den Taschen, vom Design her.
Also wie gesagt, ich habe meine erste braune Tasche erst vor 2 Jahren rausgebracht, weil ich vor allem mal gesagt habe, keine braune Tasche, also ich habe mich wirklich dagegen gesträubt, ich meine, natürlich ist es trotzdem ein Bestseller, das ist jetzt auch braun, es machen ein bisschen mehr braune, aber es sind halt immer wieder, es sind bei mir ist immer diese.
Farbnuance so extrem wichtig.
Also ich bin da so sensibel, was die Farbenkombinationen miteinander sind, also da brauche ich eigentlich auch am längsten, es ist weniger das Design, sondern bei mir sind wirklich die Materialzusammenstellung, die Farben, also das muss bei mir halt totale Emotionen auslösen, es muss miteinander harmonieren, es muss irgendwie, es darf nicht was sein, was sich wiederholt hat.
Auf der anderen Seite, es muss gleichzeitig auch noch zeitlos sein.
Also ich will auch, dass du die Möglichkeit hast.
Dass du sie eben das ganze Jahr trägst, dass die Farbe nicht so extrem ist, aber trotzdem ein Eyecatcher ist.
Also es sind halt einfach auf der anderen Seite.
Ich liebe zum Beispiel Kontraste und und das fließt halt ein, eigentlich im Design ein bisschen ein und.
Sprecher*in 1
Ja, das ist dein Nackenzäcken quasi ja schon, dass ich natürlich.
Sprecher*in 2
War.
Und es ist auch so.
Ich meine ich, ich hasse das Wort funktional weil und das funktionalste ich mir immer einen Rucksack vor.
Weißt du so ein praktischer Rest war Superpraktisch.
Und wasserdicht.
Und ist ja alles gut also, aber es ist halt schon, obwohl ich das Wort nicht mag, versuche ich halt dann trotzdem die Taschen funktional zu designen.
Weil es natürlich wichtig ist.
Also es ist für einen Umsatz.
Also ja, es ist einfach generell, es ist einfach so, also wie gesagt, wir sind bei den Schuhen ja unbequeme Schuhe, die können auch so schön sein, werden nicht getragen und wenn du schöne bequeme Schuhe machen kannst, die könnten nicht wie gesundheitsschuhe ausschauen.
Das stimmt ja, aber ja.
Also wie gesagt, das wäre ja der Idealfall, dass du sagst, du machst Gesundheitsschuhe, aber die schauen aus wie ja.
Sprecher*in 1
Ich denke nur die alten armen Frauen, die auch noch Männer, die Gesundheitsschuhe sind, die sind so hässlich.
Also meine Großmutter hat immer.
Sprecher*in 2
Die Schuhe aber, die orthopädischen Schuhe, die sind halt wirklich einfach gut.
Also eigentlich sollten wir Aben.
Sprecher*in 1
Und das sollten wir auch tragen.
Sprecher*in 2
Für den Alltag, das kommt sicher.
Aber dann mal der Trend.
Sprecher*in 1
6.
Nein, exakt nicht so.
Sprecher*in 2
An das anfängt trage.
So wie eine neue Studie rauskommt, das ist so gut für die Spine und lernt.
Sprecher*in 1
Ja, wie geht's?
Alles so?
Ja, eh das.
Sprecher*in 2
Ist so ein Zimmer und.
Sprecher*in 1
Alles Draufschreiben und dass die Leute rennen, das stimmt eigentlich.
Sprecher*in 2
Und so, ja, so eigentlich ist das die ja, also das heißt, ich versuche natürlich auch, diesen Aspekt ganz stark mit einzubauen, ohne den jetzt zu sehr vermarkten, weil den Halt einfach super unsexy finde.
Aber.
Sprecher*in 1
Ja, aber sicher auch gut.
Ja, ist aber trotzdem wichtig, weil das stimmt schon manchmal.
Für Handtaschen denkst du so?
Ja, ich finde es auch schade gut, wenn du Taschen auch das ganze ja eigentlich verwenden kannst.
Das muss man schon sagen.
Sprecher*in 2
Genau.
Und es ist auch so vom also ich bringe 2 Kollektionen pro Jahr raus und Design verende ich maximal alle 3 Saisonen, dass ich halt komplett was neues mache, weil ich halt schon auch eben in dieses, also es ist Kerze zu meiner Philosophie, dass es eigentlich.
Zeitloses Design ist, ich sehe das, also das würde unser Widerspruch sein, wenn ich jede Saison ein komplett neues Design rausbringen würde, weil sonst würde es ja das sagen bedeuten, dass das letzte jetzt nicht mehr gut genug ist und man muss jetzt was Neues nehmen und ich habe diesen Anspruch auch von der Qualität her, dass ich sage, du hast einfach diese Lieblingstasche oder diese Tasche und du trägst sie rauf und runter und dann irgendwann tust du sie halt einmal in Kosten und nach 5 Jahren
entdeckst du sie wieder und was du verliebst, die Neue die Taschen habe ich ja damals tragen und.
Und die ist so cool und die muss einfach, die muss das einfach diese Zeit überleben und muss man immer topfit im Shape sein nach dieser Zeit, oder du gibst das einmal.
Sag jetzt mal deinen Kindern.
Sprecher*in 1
So dass du sie weitergibst.
Und sie wohnen auch schon bei meinem Mann, wo ich gesagt habe.
Sprecher*in 2
Das ist wie 50%, oder?
Sprecher*in 1
Also das werden die Kinder, die ja nicht einmal haben, keine Sorgen.
Sprecher*in 2
Genau die ganzen Tricks.
Aber genau so ist es immer.
Das ist schön.
Dass du halt einfach den Anspruch habe, ich halt von der Qualität her und einfach vom Designer, dass es halt dann im Endeffekt so lang einfach dran bleibt.
Wirtschaftliche Krisen und Social Media Marketing
Und was was sagst du?
Wünschst du dir so für die Zukunft, für dich selber oder vielleicht auch für für die Community, für dich, dass du sagst oder für einen Jung Designer, dass du vielleicht in Wien zum Beispiel neu starten möchte oder in Österreich generell?
Oder wirst du als Tipp geben, vielleicht ihnen.
Sprecher*in 2
Also ich sage jetzt zum Schaden, es ist gerade eine sehr schwierige Zeit, weil es ist halt einfach die aktuelle gesamte Weltwirtschaftssituation.
Wir haben zuerst Corona gehabt, da war ein kurzes Aufblühen, also vor allem, also Corona war überhaupt sogar nicht gut, aber aber es war halt so für Reisen, für gewisse Branchen war es eine absolute Katastrophe, für Konsumgüter oder Luxusgüter war es eigentlich gut, weil da einfach viel Geld da war, weil man es eben nicht durch Essen und Reisen nicht ausgeben hat können.
Ja, jetzt sind wir ganz woanders.
Es trennt sich halt gerade extrem viel.
Also es gibt halt also die, die Schere wird halt immer weiter zwischen Halt die Mittelschicht oder ist halt sehr zurückhaltend, weil die Zeiten so unsicher sind, einfach weil es alles durch Krieg definiert ist.
Wir haben einfach ja Inflation, Österreich ist in Europa, haben wir die größte Inflation aktuell also.
Man spürt es schon überall und deswegen es wird nichts billiger und und ich sage jetzt mal, was Social Media angeht, ist schon auch noch mal dieses organische wachsen ist viel, viel schwieriger.
Also bis jetzt sagen wir, wir haben es zwar 23 mal probiert, über Agenturen noch mal so kurze Zeit mit AIDS zu schalten, und so hat gar nicht für uns funktioniert, eigentlich nur Geldverschwendung und deswegen habe ich okay gut, ja.
Vor allem es ist natürlich echt so.
Wir sind im Schneckendämpfer unterwegs, weil halt natürlich meta die drosseln, weil absichtlich als Business wollen sie halt, dass du so frustriert bist, dass du zahlst.
Verstehe würde ich wahrscheinlich auch machen wie ein Meter wäre es ist einfach eine Strategie wie du zu mehr Geld kommst und das machen sie sehr gut.
Und gleichzeitig ist es ja der Teufelskreis.
Also wenn du mal anfängst, dann ist es halt fast wahrscheinlich ein bisschen wie eine Droge, dann werden sie am Anfang gut ausspülen und dann musst du immer wieder mehr zahlen, weil wenn du schon mal drinnen bist, dann eh klar immer mehr, mehr, mehr und dann kommst du dann auch immer so schnell raus, also dann wird schon so was bringen, aber trotzdem, man muss ja immer rechnen im Endeffekt also diese Kosten, die sind ja nicht, die kommen ja nicht von irgendwo, die muss ja ins, die muss ja ins
Business einbauen, die sind ja in einem Produkt dann drinnen, das heißt, wenn jetzt pro Jahr die die die werbekosten sag ich jetzt mal um 1015% steigen, dann hast du so, dass das Produkt teurer wird und und und jetzt halt natürlich wie gesagt Schneckentempo und organisch, aber.
Schauen wir mal.
Sprecher*in 1
Aber es ist es.
Ich hab so ne Generation ist eh ich sag immer wir waren eigentlich unsere Generation oder zone, ich sag so ne arschkarte irgendwie im Leben weil wir hatten 2008 die Finanzkrise und dann kommt Corona, jetzt kommt die Immobilienkrise und es ist so, ich sag so wann kommt dieser Aufschwung dieser Krise, ich mein ja, es muss Krisen geben, damit sie wieder einen Aufschwung hat, das verstehe ich schon, aber es stimmt, es ist, wir haben schon, wir sind mehr leidensfähiger muss man schon sagen oder
durchhalten, fähiger müssen wir müssen wir sein, unsere Generationen.
Aber ja, aber schon.
Ja, starten ist schwierig, das stimmt.
Sprecher*in 2
Ja, würde ich schon sagen.
Also wie gesagt, das ist jetzt nicht mehr so, dass du es funktioniert nicht mehr so gut eben wie wie vor 56 Jahren oder schon alleine glaube ich immer so Influencer Marketing damals hast du halt jemanden was giften können und das hätte vielleicht so vor dem Boom machen können, jetzt ist halt jeder schon so, entweder du musst sehr viel zahlen, es gibt schon immer sehr viele Asympolten wo du giftige machen kannst, aber wir sind alle schon so überflutet und es ist alles schon so.
Und und man weiß natürlich, dass das zum Teil bezahlte oder die oft bezahlte Werbung ist.
Es also, wir sind überhaupt nicht mehr so aufnahmefähig, dass man dann, boah schaut, da habe ich was entdeckt, weißt du ja, schau, sondern es ist halt einfach, es wird gewollt, dass du das siehst, und wir haben das Bewusstsein halt erreicht oder ganz viel, dass sie halt einfach das so aktiv halt einfach mitkriegen, und deswegen ist man gar nicht mehr so offen für jetzt Werbung oder Empfehlungen oder sonst irgendwas oder sagen, schau, da habe ich eine neue Tasche, das ist jetzt meine
Lieblingstasche, weil morgen kommt der andere, dann weißt du so.
Nach dem Motto und und und.
Deswegen sage ich jetzt einmal, ist es, wenn man jetzt startet, halt schon einmal schwieriger, weil du halt einfach dieses nicht mehr so leicht hast.
Was halt damals vielleicht ein bisschen besser gegangen ist und die Leute einfach offener werden, oder halt du brauchst einfach sehr viel mehr Startkapital, weil wenn du sagst okay gut, dann mache ich halt paid ads von Anfang an, also da musst du halt monatlich schon ziemlich viel zahlen, ohne dass du halt vielleicht jetzt irgendwie was.
Dabei schon rauskommt, weil du musst dir da mal das Vertrauen aufbauen.
Sprecher*in 1
Ja, ja, das verstehe ich ja, das stimmt eh.
Heutzutage ist es im Business zu starten und so ist es wirklich gerade.
Also die Phase ist schwierig, das auf jeden Fall.
Sprecher*in 2
Ich meine, es gibt für Förderungen und da finden die Österreicher ein absolutes Förderland.
Also das ist schon sehr gut, muss ich sagen, und ich habe selber schon einige Förderungen eben gekriegt, sonst wäre das eh.
Ist es schwierig, sonst was zu machen?
Aber natürlich, die Kosten sind halt somit auch gestiegen.
Also du kannst mittlerweile viel weniger mit dem Fördergarten machen, die du halt vorher machen hast, weil einfach alles mehr braucht und und gerade so, es ist trotzdem noch Mode, es ist zum Teil ein Luxusprodukt, also es kommt natürlich darauf an auf was du spezialisierst, aber es ist zum Teil auch schon mal ein großes Luxusprodukt und gerade in Zeiten von Krisen wird halt oft auf Luxus verzichtet.
Und werden halt einfach in andere Dinge investiert und und damals realistisch bleiben.
Aber ich bin trotzdem sehr positiv, also ich will das jetzt paar Dinge zu, ich bin halt versuch einfach nur so trotzdem die Situation realistisch zu sehen, aber ich bin sehr positiv gestimmt und und ich find also das Wichtigste ist einfach, dass man was macht und dass man halt einfach so sehr glaubt, weil du brauchst das Durchhaltevermögen und wenn du das nicht wenn du das zu 100% machen willst oder dir einfach.
Authentizität, ethische Produktion und Fast Fashion Kritik
Du es halt nur mehr Ausprobierst fürs Geld zu machen.
Es gibt natürlich diese reinen Business Cases auch und die können auch sehr erfolgreich finden, weil wenn du dann irgendwie zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit einer Portion Glück et cetera kann das halt einfach auch ohne dass du das jetzt vielleicht leidenschaftlich machst, kann das halt wirtschaftlicher Erfolg werden und aber ich glaube, das ist dann schwierig, das ist dann vielleicht eher mal ein bisschen auf der Eintagsfliege.
Dass du dann halt da drauf was machst.
Aber halt eine Brand aufzubauen, da gehört ja schon nochmal viel dazu, weil du kannst ja das nicht in dem ersten Jahr die Brands hoch aufbauen und im nächsten Jahr machst du ganz eine andere Identität und dann über also, sondern du musst schon mal ein bisschen deinen eigenen Weg finden und halt einfach das aus einer Leidenschaft heraus machen und dann tue ich halt nicht im Endeffekt und dann?
Finde ich ist es auch was schönes und ich finde, wir brauchen eigentlich schon auch noch mal mehr von diesem.
Einfach überzeugt sein von etwas um halt wirklich so ein ehrliches Produkt zu machen, weil es gibt natürlich auch mittlerweile ganz viel eben diese mehr, diese wirtschaftlichen getriebenen Business Cases, die das halt nur denen eigentlich eh fast wurscht ist.
Das Produkt, die Qualität etc.
Da geht es wirklich nur okay einfach in Ads Reinzupulvern schnell viel verkaufen.
Irgendwann Trend halt anzukurbeln.
Dadurch und und wenn das Projekt fertig gelaufen ist, dann machen wir was anderes und und das ist halt, wenn man die ganze Gesamtsituation betrachtet inklusive, ich sag jetzt mal unsere Krisen, auch quasi die Klimakrise etc.
Dann ist es halt einfach sehr widersprüchlich so zu denken und, und das ist halt auch von mir, also ich würde mir niemals jetzt offiziell sustainable nennen, es ist mittlerweile eigentlich schon so eigentlich ein abgerutschtes Wort, aber.
Aber es war von mir von Anfang an eigentlich drinnen, dass ich halt gar nicht, ich würde gar nicht diese billigere schädliche Variante nehmen, weil ich halt auch nicht anders glaube und weil ich das auch nicht schön finde zu meinem Produkt.
Also deswegen ist es halt einfach kein Plastik, sondern es ist halt Papier und es ist halt eben dann such einmal das recycelte Papier raus oder etc.
Und deswegen sind das halt einfach Dinge, die ich halt von Natur aus mache, weil ich einfach das bestmöglichste Produkt bieten möchte und das halt auch noch schon mal zu einem sehr guten Preis, ja oder?
Sprecher*in 1
Ist eh find ich total toll, weil ich muss schon sagen, dass ich hab letztens auch mit Freunden drüber geredet.
Wie gesagt, die Klimakrise und das alles einfach wegfällt von uns, also wie das durch Corona erst ein Thema war und dann redet niemand mehr darüber.
Es ist weil wir haben natürlich andere Krisen.
Die Fokus sind aber es ist schon irgendwie so, auch beängstigend, wie das dann einfach weil das ist ja trotzdem da.
Sprecher*in 2
Ja, es ist wie abdeckungsmöglich, weil es ist die anderen.
Sprecher*in 1
Genau da muss man sich jetzt nicht mehr drum kümmern.
Ja, genau.
Sprecher*in 2
Jetzt haben wir was anderes.
Sprecher*in 1
Genau, und das ist wirklich, das ist echt erschreckend, ja, weil das ist ja trotzdem da.
Also es war auch für die Zukunft und so und deswegen toll, dass du trotzdem sagst, du stehst trotzdem dahinter.
Sprecher*in 2
Ja, also ich muss halt einfach.
Also für mich ist es so wichtig, dass ich zu 100% dahinter stehen kann und ich finde es halt erschreckend, weil wir sind alle, wir wissen alle ganz genau eben, also es ist jetzt nicht mehr so, dass.
Dass du halt Klimakrise schon mal irgendwo gehört hast.
Und das ist vielleicht ein Gerücht, sondern es ist halt einfach schon sehr präsent und ich finde es fängt halt trotzdem auch bei jedem Einzelnen selber an, da mitzuwirken und ich finde es halt so irgendwie traurig, dass es halt auf der einen Seite schieren und die ganzen extremst fast Fashion die sind haben Indie tags und indie tags gibt es jetzt schon echt lange 20 oder 25 ich weiß gar nicht wie lange und.
Innerhalb von kürzester Zeit sowas von überholt und das finde ich schockierend, weil wir wissen, unter welche Umständen das produziert wird, wie billig das es ist, dass es eigentlich nur Schrott ist, denn wir uns da selber, wir wissen gar nicht mehr, wo wir diesen Müll alles hinbringen, spenden, dann ist eigentlich ein richtig schlechtes Plastikteil vielleicht nach Afrika und fühlen uns gut dabei, also Frechheit und ich finde das so erschreckend, dass die.
Weil eigentlich müssten die Zeiten für die wie diese eigentlich dürften, die überhaupt gar keinen so einen großen Erfolg haben, weil wir müssten eigentlich sagen, Oh mein Gott, was machen die da, weißt du, die projizieren so arg, und das ist so ein Schwachsinn, und das ist so ein, sag ich jetzt mal, das ist so ein Plastikmüll, das geht ja gar nicht, auf der einen Seite nehmen wir die Nahrungsergänzungsmittel, um den Plastikmüll rauszuschwimmen, und dann kaufen wir, aber dann sehen wir ihn an,
ich meine, wie du jetzt, wie gesagt, das ist sehr allgemein gesprochen, aber.
Sprecher*in 1
Aber trotzdem damit.
Sprecher*in 2
Beschäftigt zahlen.
Ich vermiete halt einfach, ist so die Zahlen, die sprechen ja viel so und das finde ich so extrem, weil wenn es keiner machen würde, dann werden die nicht erfolgreich.
Ja genau und ich finde es so extrem, dass es so viel halt, dass die einfach so einen enormen Wachstum innerhalb von kurzer Zeit gemacht haben.
Natürlich muss man auch dazu sagen, es gibt auch ganz viele, die es wirklich nicht leisten können und die halt aber gerne weißt du auf Instagram, du siehst das und das ist jetzt angesagt, ja und wenn halt das t Shirt dann alles.
Euro kostet die sag jetzt nicht einmal t Shirt, weil die verkaufen keine Basics, die verkaufen fast schon Trends oder halt was halt irgendwie gerade cool ist, angesagt ist.
Und da will natürlich jeder dabei sein und ich versteh s wenn du halt einfach dieses Budget halt nicht hast.
Aber ja, eigentlich kann ich das nicht erwarten, ich find's auch total schade wenn man es so schwer.
Sprecher*in 1
Nein, das stimmt auch.
Und wenn man dann.
Sprecher*in 2
Alle Zahlen anschaut.
Sprecher*in 1
Dass es so von uns, dass es so wieder weg ist, das finde ich so schockierend.
Und ich finde auch ich.
Ich sage, ich habe es eh schon so oft im VTS gesehen, aber ich sage es immer noch gerne.
So, versucht es nicht diesen Trend down mitzumachen.
Ja, und das ist leider diese Generation auch Generation z, oder ja, aber du merkst einfach schon.
Mädels oder auch Burschen, einfach dieser Trend, woher sie es haben, das ist ja kein Stil, das ist ja einfach so ein Trend und ich ermutige immer, wenn ich es schaut, findet euren eigenen Stil, weil das ist so viel wert und da siehst du halt das Internet und Instagram oder auch immer oder tik tok und ich kenne mich wirklich überhaupt nicht aus, aber das ist wirklich so, du kennst es halt auf der Straße sofort okay.
Sprecher*in 2
Wo ist
Sprecher*in 1
es her?
Aber das ist auch das gefährliche, auch an diesem Internet.
Aber ja, gut, Latsch, das ist ja, aber es ist ein spannendes Thema, aber man muss sich schauen und ich find's gut, dass
Sprecher*in 2
du das Internet verbietest ich.
Sprecher*in 1
Sage immer, das Social Media ist schon was echt tolles, aber es ist halt für für eine junge Generation und ich bin da fest davon.
Ich finde das toll aus Australien, ich finde auch toll, dass man bis 16 kein Social Media haben sollte, ich glaube wirklich, dass es gesund ist für den menschlichen.
Entwicklung einfach und für auch deine Identität, die du dann hast.
Ich hatte das auch merken das alle nicht irgendwie, aber ich sage immer Social Media ist auch nicht nur Böses und ist auch sehr viel Gutes, muss man auch dafür sagen ja aber ja schon mal schön abgeweicht aber ich weiß gar nicht genau jetzt wollte ich dir noch die Feuchte in den Matcha question da noch am Ende stellen wollte ich nur sagen deine Zukunft was wünscht du dir für dich selber?
Also sagst du also schon erwähnst du vielleicht international?
Internationale Expansion, Concept Stores und persönliche Favoriten
Ja genau, also das ist das, was dich.
Sprecher*in 2
Das ist, würde ich sagen, ist so jetzt eigentlich mein großes nächstes Ziel.
Also ich würde wirklich gerne jetzt mehr international machen, mehr Stock ist in 9 Länder zu kriegen und.
Sprecher*in 1
Was weißt du denn dein Traumland, wo du sagst?
Gibt es sowas?
Sprecher*in 2
Überhaupt, ja sicher gibt es das immer wieder.
Also wie gesagt, ich sage jetzt ja die Mode, die Modestädte, London, Paris.
Finde da einfach in in den guten ich meine schauen wir mal ob es bis zu den guten Departments ist, weil leider Gottes schließen gerade extrem viel.
Also da wird sich halt einfach einiges ändern, deswegen ist es auch oft noch schwierig zu sehen wo es hingeht, aber wie gesagt, ich glaube es geht wieder sehr eben wie du auch schon gesagt hast, zurück zur Individualität und dass es auch wieder mehr geschätzt wird.
Dass man halt also da dann.
Ich hoffe eben, dass dann schon wieder eigentlich ein bisschen dieser Boom von so Concept Stores wieder rauskommt, wo eigentlich eine gute Kuration stattfindet, weil es ist schon sehr traurig, also in Wien ums Eck der Park, der war eigentlich der.
Sprecher*in 1
Liebe Concept Stor, ja, und der war da so gut.
Sprecher*in 2
Und er hatte lang.
Aber es ist halt irgendwie gerade nicht diese Zeit.
Dann also super Schott, dass es den nicht mehr gibt, weil du findest da so viel Inspiration und es ist irgendwie ja, also.
Welche Stores können eigentlich wieder mehr?
Und ich hoffe, dass es, dass es irgendwie dann wieder mehr kommt, weil jetzt Krise zu proportionalen Zeiten, also ist es halt jetzt schwierig da zu sagen, ja, also theoretisch die großen auch in Amerika Stacks et cetera, die.
Da möchte ich jetzt nicht einmal eine Bestellung kriegen von denen, weil da weiß ich, dass ich einfach da niemals bezahlt werde, weil die halt einfach quasi in Konkurs sind.
Deswegen ist es jetzt ja gar nicht so, dass ich mir denke, boah, ich will da und da und da was reinkommen, weil das kann dann das Ende von meinem Business gleichzeitig bedeuten, also ich glaube, man muss halt einfach jetzt so wie ein frohen Eiern, so ein bisschen vorsichtig dahin, aber trotzdem nicht, also man darf einfach in die Schockstarre verfallen und stehen bleiben in Zeiten von Krisen, sondern du musst immer weitermachen, aber halt trotzdem ein bisschen vorsichtiger einfach.
Einfach an gewisse Dinge und trotzdem auch noch offen sein.
Halt für für Veränderung gleichzeitig und einfach dranbleiben.
Sprecher*in 1
Das stimmt, das ist spannend.
Danke ich dir gut.
Wo kann man dich finden?
Das ist eine ganz wichtige Frage, wo finde ich, weil man sagt, Okay möchtest unbedingt eine Kollektion, wenn die auch nachhaltig ist oder halt gut, ich sage, ich kann euch nur empfehlen, ich sehe schon eine neue Kollektion, ich finde das sehr sehr toll, aber wo kann man wo sagst du also Internet ist natürlich.
Sprecher*in 2
Auch die erste andere Stelle genau auf unserer Webseite www.judithkeget.com.
Wir haben auch, also wir sind auch beim Steffel, man kann sich ja bei uns einen Termin ausmachen, bei uns im Studio, da wo wir arbeiten, wir haben jetzt keinen Job, aber man kann quasi einfach gerne mal vorbeischauen.
Und sich alles in Ruhe anschauen.
Bei einer Tasse Tee, der ist.
Sprecher*in 1
Wirklich sehr gut.
Sprecher*in 2
Und genau.
Wir haben aber auch wir schauen immer wieder, dass wir so eine Art Pop ups machen etc.
Wir haben jetzt dann eh im März für 6 Wochen lang im ersten Bezirk haben wir eine Location, wo man uns finden kann, es gibt eine kleine Boutique sieht.
Sprecher*in 1
Man dann auf Instagram wahrscheinlich genau auf der.
Sprecher*in 2
Seite Website Man gibt es eine Kategorie.
Aber natürlich, die meiste Auswahl haben wir für uns im Studio.
Also da lohnt es sich auf alle Fälle, wenn man da mal einfach vorbeischaut im siebten Bezirk und wenn man sich mal ein bisschen durchschaut.
Sprecher*in 1
Durchschaut.
Ach, herrlich, genau jetzt kommen noch die berühmten letzten, so quasi Quatsch heragen ich habe ja schon vorher gesagt, Highls oder Sneakers.
Sprecher*in 2
Highls irgendwas?
Ja, ich versuche es, ich habe schon 23 mal Anläufe gemacht mit Sneakers, ich.
Ich glaube nicht viel ist es auch nicht dafür gemacht, das finde ich so komisch.
Sprecher*in 1
Ich wusste, ich bewundert, dass.
Ich habe früher ein Heiliges getragen und das hat irgendwie aufgehört, aber ich?
Sprecher*in 2
Denke mir, es wäre eigentlich viel besser für mich und angenehmer.
Ich meine ich habe zum Sport Sportschuhe an ganz viel aber aber so wenig irgendwie ja verstehe ich, verstehe ich vielleicht noch wenn dann die Sneakers aus sind, dann werde ich anfangen zum Träumen.
Gegen den Strom.
Das stimmt.
Sprecher*in 1
Dann.
Sprecher*in 2
Guilty Pleasure, Guilty Pleasure okay wow.
Ich überlege gerade, ob das irgendwas zum Essen ist.
Sprecher*in 1
Ja, du kannst.
Genau das ist ja ja vor allem.
Sprecher*in 2
Wow, was habe ich letztens glaube ich letztens.
Oh ja.
Mein Gott, also eigentlich versuche ich voll gesund zu essen und ich liebe gemüsewalk könnt mir jeden Tag noch von Gemüse erlernen.
Ich liebe es, aber ich hab mein gitty plätscher ich kaufs nie, aber mein gitty Plätscher ist leberkäse.
Sprecher*in 1
Ich sage dir, ich sage dir, da sprichst du mir.
Sprecher*in 2
Aus dem Herzen.
Sprecher*in 1
Ich liebe leberkäse, aber ich liebe es.
Es ist einfach so ein Vormittag, wenn du schaust.
Es ist ja Wahnsinn, ich bin mein.
Sprecher*in 2
Mann, du liebst mich, Käse.
Sprecher*in 1
Ja, ah, ich sage dir.
Hier ich hab gedacht, wo sie so lachen, weil wir hatten am Sonntag bei meinem Brunch bei meinem Mann und ich uns eingeladen und dann sind wir auf der.
Sprecher*in 2
Ich hab danach.
Sprecher*in 1
Probleme und Lebkäse oder Käsekreide und so.
Wir müssen beide so lachen ich ich hatte schon im Kopf und hab mich nicht getraut zu sagen, weil er sonst sonst gedacht hätte, die Schwangere relativ lebkäse und dann sagt schaut euch einfach ich hätte Bock auf meine Leberkäse das ist wirklich oh das verstehe ich aber.
Sprecher*in 2
Ja, das ist in Ordnung, das das Leben werfragt solche Sachen.
Ah ja eh, das ist wohl in Ordnung, also mit Maß und Siedel.
Sprecher*in 1
Genau das finde ich auch.
Das finde ich auch und ich hab, das ist eigentlich gar nicht so eine Quatschfrage, aber das würde mich wirklich interessieren, weil du jetzt schon so vielen Ländern jetzt gewohnt hast und Städten, wo ist das eine Herzensstadt, wo du sagst?
Also.
Sprecher*in 2
Ich würde sagen, damals war es New York.
Ich würde es schon noch immer sagen, aber ich glaube, ich mag jetzt eben diesen, diesen, diesen Traum oder diese Illusion fast bewahren, weil ich weiß, wenn ich wahrscheinlich jetzt zurückkommen würde, so alle, die, was jetzt im Freundeskreis immer wieder hinfahren, die sagen, das ist halt so schmutzig, waren die Obdachlosen, also ich glaube, ich fand es jetzt gar nicht mehr so schön, wie ich es damals gefunden habe.
Mit dem aber wie gesagt, ansonsten Paris.
Mag ich eigentlich auch ganz gut.
Ja ja, es ist schwierig, ich habe glaube ich gar nicht so so diese eine Stadt, sondern.
Sprecher*in 1
Das ist schön.
Bei mir ist auch immer, also bei mir ist ja ich habe in Madrid gelebt und für mich ist meine Herzensstadt immer ein Always ist Madrid.
Sprecher*in 2
Ich war Zeitlang in Portugal produziert oder so, also ist auch frisch.
Also wie gesagt.
Sprecher*in 1
Es gibt so schwierig, wie man Lust hat, sich einfach mal überlegt nach Lissabon auszuwahren, weil wir so Lissabon Fan sind, auch so.
Auch die Lieblingsstadt meines Vaters, lustigerweise.
Kontaktmöglichkeiten, Pop-ups und persönliche Empfehlungen
Also ja eigentlich auch Portugal, ist auch so schön, also wirklich, ach na schön, ja, das kann ich schon wieder ab, danke, dass ich da sein durfte in einem schönen Studio muss ich wirklich sagen, danke, dass du die Zeit genommen hast, dass ich ja und freue mich, freue mich, danke sehr auf dich kennenzulernen, ich freue mich, ich freue mich wirklich, dass du auch was da startest, vielleicht so mit Frauen in der Modebranche, weil ich halte das wirklich.
Gibt es einfach zu wenig und ich finde es total schön zu hören, dass du da was machst.
Ich bin gespannt.
Danke danke sehr, dass du da.
Sprecher*in 2
Bist danke.
Podcast Summary
Key Points:
Julia entwickelte früh eine kreative Leidenschaft, besuchte die HTL für Grafik und Design, entschied sich aber gegen eine klassische Schneidereiausbildung.
Nach der HTL ging sie nach New York, um bei einem Fotografen zu arbeiten, und begann anschließend direkt einen Mode-Master in London, spezialisiert auf Accessoire-Design.
In Indonesien sammelte sie praktische Produktionserfahrung, entdeckte einen preisgünstigen Handwerkshub und startete erste eigene Schuh- und Taschenkollektionen.
Ein Crowdfunding-Betrug führte zu einer finanziellen Krise, die sie durch Einzelaufträge überwand und wertvolle unternehmerische Lektionen lehrte.
Sie stieß auf Herausforderungen bei der Umsetzung europäischer Qualitätsstandards in der indonesischen Produktion, insbesondere bei Materialwertschätzung und Arbeitsumgebung.
Summary:
Julia beschreibt ihren Weg in die Modebranche, beginnend mit ihrer kreativen Jugend in Österreich und der HTL für Grafik und Design. Statt einer handwerklichen Ausbildung zog es sie in die kreative Konzeption. Nach der Schule arbeitete sie als Assistentin eines Fotografen in New York, bevor sie nahtlos einen Mode-Master in London begann, wo sie sich auf Accessoires spezialisierte.
Praktische Erfahrungen sammelte sie in Indonesien, wo sie einen preiswerten Produktionshub entdeckte und erste eigene Kollektionen startete. Ein Rückschlag folgte durch einen Crowdfunding-Betrug, den sie durch Einzelaufträge und Übernahme der Produktion bewältigte. Diese Phase lehrte sie viel über Produktion und Finanzierung.
Abschließend schildert sie die Schwierigkeiten, europäische Qualitätsansprüche in Indonesien durchzusetzen, da dort oft das Verständnis für hochwertige Materialien wie echtes Leder fehlte. Ihre Reise betont den Wert von Transparenz und die Lernkurve durch praktische Herausforderungen.
FAQs
Julia war schon von klein auf kreativ und hat stundenlang gemalt. Ihre Mutter hat diese Leidenschaft gefördert, was sie zur HTL für Grafik und Design in Linz führte.
Sie besuchte die HTL für Grafik und Design in Linz und absolvierte später einen Master in Modedesign in London, wobei sie den Bachelor übersprang.
Sie bewarb sich naiv bei Fotografen in New York, wurde Assistentin und erlebte die dortige Szene, bevor sie direkt nach London zum Studium wechselte.
Sie sah Potenzial im asiatischen Luxusmarkt und entdeckte in Indonesien einen erschwinglichen Produktionshub mit vielen Handwerkern für individuelle Stücke.
Ein Freund betrog sie bei einer Crowdfunding-Kampagne und verschwand mit dem Geld. Sie übernahm die Produktion selbst und finanzierte sie durch Einzelaufträge.
Es war schwierig, europäische Qualitätsstandards durchzusetzen, da lokale Arbeiter Materialien wie echtes Leder nicht wertschätzten und lieber günstige Alternativen nutzten.
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