Ist das eine Blase? Der Wirtschaftsportkars derzeit.
Meiner Aufgabe ist es, gerecht zu wählen und wissen sie, ich will, dass dann die Familien,
die kleinen Mittlerinnen einkommen, dass die die Entlastung bekommen.
Deswegen habe ich hart dafür gekämpft, dass diejenigen die super reißen in diesem Land,
dass die mehr Steuern bezahlen und das Geld gleben wir den kleinen Mittlerinnen
ein, also den die als Handwerker als Pflegekräfte, die da als Busfahrer unterwegs sind.
Die sollen mehr Geld im Geldbeutel haben über die Einkommesteuere formen.
Das haben wir durchgesetzt und das ist auch der richtige Weg.
Verharias, das klingt doch super. Was Finanzminister lasst klingen mal von der SPD?
Da verspricht gerade Menschen mit geringen und mittleren Einkommen entlasten.
Ja, die Frage ist, wie viel am Ende wirklich dabei herausbringt bei dieser Steuerreform,
die der Finanzminister uns da gerade angebriesen hat und an der die Regierung gerade arbeitet.
Diese Woche könnte sogar schon der Gesetz entwurf dazu vom Kabinett beschlossen werden.
Und wir wollen uns diese Form jetzt mal genauer anschauen.
Ja, deswegen haben wir uns für diese Folge heute die Frage vorgenommen, müssen wir bald weniger Steuern zahlen.
Also bringt die Steuerreform der Regierung wirklich die Entlastung vor allem für die geringen und mittleren Einkommen,
die lastigen Mal da verspricht oder verspricht er da vielleicht zu viel.
Darum geht es heute in, ist das eine Blase, dem Wirtschaftspodcast der Zeit über Geld macht und Gerechtigkeit.
Und mit mir an Bord ist heute Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsursor der Zeit in Hamburg.
Und du bist doch arrierst, doch arrangest ebenfalls Redakteur bei der Zeit in Hamburg.
Und wir können gleich einen sehr spannenden Gast in dieser Folge begrüßen,
der sich wirklich extrem gut auskennt mit allen Steuerfragen.
Aber bevor es damit losgeht, wollen wir einmal in unser biblisches und bekanntes Spielchen einsteigen.
Liebe Carla, Fakt oder Fantasie, die Hörantörer kennen ist.
Also wir bringen einen Fakt oder Fantasie mit und alle müssen raten, war oder falsch.
Ich gebe dir den Vortritt.
Ja, ich fange sehr gerne an, du darfst raten, ob das, was ich dir heute mitgebracht habe, stimmt oder nicht.
Ich würde gerne mit dir heute einen kleinen Ausflug machen und zwar nach England.
Und Steuern sind ja letztlich dazu da, Geld einzunehmen, damit der Staat was hat, was er eben andere Dinge für so zahle Projekte,
für alles Mögliche, was der Staat aufrecht, erhält, damit das Geld ausgeben kann.
Und zum Teil führt das manchmal in eine absurde Richtung.
Und jetzt kommt die Geschichte, die ich dir mitgebracht habe von der so sagen soll.
Ist es so, da habe ich mir das ausgebracht. Und zwar in England hat die Regierung im 17. Jahrhundert eine Steuere eingeführt,
bei der sich die Höhe der Steuern die Menschen für Haus sein mussten, danach richtete, wie viele Fenster dieses Haus hatte.
Die Menschen haben darauf angefangen, ihre Fenster zu mourn, um weniger Steuern zu zahlen, was schon zeigt.
Einerseits der Staat will super abkassieren, andererseits versuchen die Menschen irgendwie darum herum zu kommen.
Ich glaube, ich hab es sogar schon mal irgendwo gehört, dass es das gibt, aber vielleicht meine ich das auch nur.
Ich würde jedenfalls denken, das stimmt. Die Frage ist nur warum, die das jetzt ausgerechnet einen Fenster an festgemacht haben.
Also je größer das Haus, desto mehr Fenster, desto höher die Steuer wäre jetzt erstmal logisch, also sage ich ja, stimmt.
Da bist du so gut informiert, das stimmt tatsächlich.
Mir sagte diese Windau-Tacks, wie die genannt wurde, tatsächlich noch nichts vorher. Die wurde 1696 unter Königwillhelm dem Dritten eingeführt.
Die sollte halt, also ich meine, die Idee war, je mehr Fenster ein Haus hat, desto größer ist der Wohlstand auch im Haus.
Und deswegen, oder der Familie, oder des Haushalts, der da wohnt. Und deswegen hat man das so gemacht.
Aber es hat halt nicht so wirklich gut funktioniert, weil die Leute an angefangen haben und gesagt haben, naja, paar weniger Fenster tun es auch, machen wir die Haltmatzung.
Soviel Fall deutlich einfacher, als heute Tage die Grundsteuer, die ist ja ein bisschen kompliziert dazu berechnen.
Über die sprechen wir heute nicht, aber ich wollte dir auch eine Sache mitbringen, die deutlich weniger komplex ist.
Aber doch, sagen, das Fidium in seiner Gesamtheit beschreibt nämlich, die Steuerinnahmen insgesamt und zwar in Deutschland 2025.
Das Steueraufkommen, das gesamte Steueraufkommen vielleicht, hast du die Zahl schon gehört.
Aber wir reden ja heute über die Einkommsteuer, die macht auch nur einen Drittel dessen auch nicht nur.
Es ist die größte Steuer, die es in Deutschland gibt, also das bringt das meiste Geld ein, die Einkommsteuer.
Aber das gesamte Steueraufkommen in Deutschland hat, und das ist meine Behauptung jetzt, hat im vorigen Jahr 2025 zum ersten Mal die Schallmauer von einer Billion Euro durchflagen.
Also wir reden über einen Wert, der sozusagen alles zusammenfasst, was in Deutschland der Staat einnimmt an Steuer.
Okay, da enttabst du mich tatsächlich bei einer Wissenslücke, weil ich nicht weiß, wie hutter Steuer einkommen in Deutschland ist.
Also das ist immer weiter steigt, glaube ich schon, ich würde jetzt mal sagen, bestimmt.
Da habe ich sich in die Irrige früher. Man hätte es noch gelesen, glaube ich.
Man hat so eine man kannte Zahl.
Genau, also es ist nah dran, es waren 1990 oder ganz genau waren es in 989,8 Milliarden Euro.
Also noch nicht diese Schallmauer durchbrochen, aber wir sind nah dran, die Frage ist, ob das jetzt dieses Jahr 1926 nochmal steigt.
Aber ja, das ist womit der Staat im Moment arbeiten kann.
Ja, würde man ja eigentlich denken, irre viel Geld, warum kommen die damit nicht aus?
Ja, darüber wollen wir jetzt gleich nochmal sprechen und vor allen Dingen auch über die Frage,
wie wir in diesem Steuerstaat da stehen, nämlich, wie viel Geld wir abgeben müssen und was am Ende übrig bleibt.
Genau, also wir wollen uns jetzt einmal intensiv mit der Einkommensteuer beschäftigen.
Wir wissen, das ist ein superträumendes Thema, aber es ist ein total wichtiges Thema,
weil es entscheidet, letzt sich darüber, wie viel bleibt uns Netto, wirklich von dem,
was wir erarbeiten übrig, wie viel haben wir im Onat zur Verfügung und es auszugeben.
Deswegen eigentlich ein Thema, mit dem sich jeder mal beschäftigen sollte und wir tun das heute für euch.
Und wir haben uns einen super Gast dazu eingeladen, einen Ökonom, der sich mit dem Thema schon sehr lange beschäftigt
und der uns das heute einmal einordnen kann.
Wenn in Deutschland über Steuern diskutiert wird,
wenn die Regierung wie jetzt gerade über neue Steuerkonzepte berät,
dann gibt es einen Menschen, den viele um Ratfragen,
weil er seit Jahren einer der Profiliertesten Steuerexperten des Landes ist.
Stefan Bach vom deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, dem DEW Berlin,
kennt sich im deutschen Steuerrecht so gut aus, wie nur wenige, würde ich sagen, er berät,
Finanz- und Haushaltsausschuss des Bundestages, fertig auch Stellungnahmen für die für das Bundesverfassungsgericht
an zur Finanzpolitik, zur Sozialpolitik zu Einkommens- und Vermögensverteilung.
Aber Stefan Bach erklärt gerne auch anfängern, wie uns vielleicht das Steuersystem.
Es hat er etwa mit seinem Buch unsere Steuern, wer zahlt, wie viel, wofür schon vor einiger Zeit gemacht.
Und deshalb sind wir sehr froh heute hier bei ihm zu Gast zu sein, im DEW Berlin.
Im kleinen Studio, das es hier gibt und Herr Bach hat uns auch schon verraten,
ja zu den dienstältesten Mitarbeitern hier im Haus gehört, seit 1992 ist er dabei.
Herr Bach, vielen Dank, dass wir hier bein sein dürfen.
Ja, hallo, ich freue mich, herzlich willkommen.
Vielen Dank, dass ich bei dem Podcast mitmachen darf.
Herr Bach, Sie beschäftigen sich schon lange, sind wir gerade gesagt, mit dem deutschen Steuersystem.
Was ist immer so pauschal gefragt, fasziniert Sie an dieser Frage, die ja andere doch eher,
würde ich sagen, als trockene Materie bezeichnen würden?
Ja, also mit den Steuern beschäftige ich mich wirklich schon von Anfang an,
auch schon im Studium, beziehungsweise meine Promotionen gegenüber ein Unternehmen steuert,
Thema vor ja als 35 Jahren oder noch länger.
Ich kann mich kaum noch erinnern, das waren auch ganz andere Zeiten bei den Steuern.
Fand ich immer so faszinierend, das ist ja sozusagen die das zentrale Finanzierungsinstrument
des modernen Wohlfahrtsstaates. Man redet ja auch von Steuerstaat, den haben wir im Prinzip seit 100 Jahren.
Und das ist Teil der modernen Wirtschaftsordnung, weil die öffentliche Güter finanziert werden.
Und dann hat man aber so das interessante Phänomen, ja, dass die Steuern eigentlich so in gewisser Weise
und fremdkörper im Kapitalismus sind.
Das ist ja so Sozialismus im Kapitalismus, weil alle müssen was abgeben.
Steuern sind Raub, sagen die Libertären immer und das stimmt ja auch natürlich liegaler Raub,
alle müssen was abgeben von ihrem Geld und dafür werden aber dann die öffentlichen Güter finanziert.
Die war alle Brau, also Infrastruktur, Justiz, Militär und so weiter und so fort.
Und da hat man natürlich immer so ein bisschen den Konflikt, weil da natürlich die Leute immer sagen,
das ist alles zu viel und man versucht sich zu drücken. Also diese Konflikte, die fand ich immer hochspannend.
Und ansonsten gilt ja Steuerthema, das bleibt uns immer erhalten.
Das geht immer weiter mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Mal war es dann die Ökostäuer in die 90er-Jahren, hat uns schon stark umgetrieben.
Dann war es unternehmern Steuerreformen in den letzten Jahren und das leitet auch so ein bisschen meine Forschung und Beratung.
Ihr Verteilungsfragen auf Vermögensteuer, Abschaftsteuer habe ich viel gemacht, das steht ja jetzt auch wieder an.
Und eben die aktuellen steuerreformen Diskussionen auch intensiv bedeutet.
Ja, über die wollen wir sprechen, ich find ja den Einstieg schon interessant,
weil jetzt bin ich Steuern schon ein Tag ein Interessanter. Sieht das vielleicht vorher freund.
Wir wollen heute sprechen mit Ihnen über die Einkommenssteuerpleine der Bundesregierung.
Vielleicht können Sie uns einmal zusammenfassen, was Plantiregierung da eigentlich, man verliert
hier so langsam ein bisschen den Überblick.
Die aktueller Regierungskoalition hatte sich in ihren Koalitionsvertrag hineingeschrieben,
dass man kleine und mittlerere Einkommen zur Mitte der Legislatur entlasten wolle.
Und da spricht ja auch einiges dafür, wir sind in Deutschland steuer und abgaben.
Vielze Weltmeister, aber natürlich bei den Arbeitseinkommen, bei den Erwerbseinkommen.
An anderer Stelle des Steuersystems sind wir eher günstiger, aber eben die breite Bevölkerung.
Und das gilt natürlich auch tendenziell für Rentnerinnen und Rentner, die von Transfer-Einkommen,
Alters-Einkommen leben.
Die haben eben diese sehr hohen Belastungen und da wären eben Entlastungen schon angezeigt.
Problem nur, das kostet relativ viel Geld und wie wir ja wissen, der Haushalt ist eben
auf Kante genäht, wir haben riesige strukturelle Defizite.
Und jetzt müssen wir leider feststellen, die Regierung hat dazu einen Entwurf vorgelegt,
aber Tenoer ist, da sind nur relativ kleine Entlastungen und wenn man auch noch implizite
Belastungen durch die sogenannte kalte Progression dagegen rechnet, dann haben wir eigentlich
keine Entlastung, sondern sogar eine leichte Belastung auch für unter und mittlere Einkommen.
Vielleicht einmal eine kurze Nachfrage, weil sie es gerade erwähnt haben, strukturelle Defizite
heißt, also dauerhaft nimmt der Staat weniger Geld ein im Moment, als er ausgibt.
Genau, derzeit ja ein Haushaltsdefizit für den gesamten öffentlichen Haushalt, einschließlich
Sozialversicherungen von 4,3,4%, 4% des Bruttoinlandsbruchs der Wirtschaftsleistung,
also riesig, deutlich höher auch als Mastricht, jemals zugelassen hätte.
So viel geben wir mehr außerdem als wir uns eigentlich nicht mehr halten können.
Genau, das ist unser Defizit.
Da müssen wir Schulden sozusagen auch nehmen, das geht alles in die Verschuldung.
Strukturelle Defizit heißt dann bereinigt um die schlechte Konjunkturelle Situation, das
ist ein bisschen Technik und Statistik, aber sagen wir mal 3,5%, jetzt müssen wir natürlich
die Sondervermögen und die Bereichsausnahmen für Verteidigung, wo wir ja explizit uns
einen mehr großen Schluck aus der Polle nehmen wollen und die Schuldenbremse ausgesetzt haben
muss man abziehen, aber trotzdem, und das Geld in der, was jetzt sozusagen in den Sondervermögen
wird teilweise auch jetzt nicht wirklich Rezise darüber streiten, sich die gelehrten.
Also Fazit, wir haben große strukturelle Defizite und wenn die Verschuldung nicht deutlich steigen
soll, wir sind dann auch relativ günstig, aber die steigt jetzt eben deutlich an, dann muss
man eben auch auf den Haushalt achten und da hat die Regierung schlicht momentan kein
Geld für Steuerentlastungen, es sei dann eben, sie würde auf der Ausgabenseite mehr machen,
aber da fehlen momentan auch die Funktionen.
Jetzt sind wir ja schon bei dem Punkt im Prinzip, was bringt das eigentlich, was die Regierung
da plant, vielleicht machen wir noch mal ein Schritt zurück, was genau plant, sie eigentlich,
also was sind die Entlastungen, die sie uns konkret verspricht und bevor wir dann noch
mal drauf eingehen, was bringt das Ganze?
Also grob zusammengefasst die Regierung plant beim Einkommen Steuertarif zunächst den
Grundfreibetrag, also den Steuerfreinteil des Einkommen so um 5% auszuweiten, dann wird
am Tarif aber nur relativ wenig gedreht, also diese Tarifkowo, die Steuersetze ansteigen,
die wird so ein klein bisschen Runtrag gedreht, aber bei den Spitzen verdienen, die sogar
eine reichen Steuer wird erhöht, um ein bisschen Gegenfinanzierung auf die Wage zu bringen,
dann soll der Arbeitnehmerpauschbetrag, den wir pauschal abziehen können von unseren Arbeits
Einkommen, der soll angehoben werden, das Kindergeld und der Kinderfreilbetrag soll erhöht
werden, da haben wir ja auch verfassungsrechtliche Aufträge, alles in allem ist das ein Entlastungsvolumen
für die allermeisten Leute von insgesamt 10 Milliarden Euro, davon muss man dann abziehen,
die reichen Steuererhöhung, knapp drei Milliarden Euro, dann kommen wir auf eine gesamtwirtschaftliche
Entlastung von 7 Milliarden Euro, kein wirklich großer Betrag.
Erst blinkt aber aber erst mal viel, muss ich sagen, also wenn ich jetzt so ein paar
Videos bringt, da kommt dann schon natürlich das Bundesfinanzminister in die Bundesregierung,
rechnet sich das natürlich ein bisschen schön, die führt dann eben die Familie mit zwei
Kindern vor, die relativ stark von der Kindergelderhöhung profitieren, ungefähr 300 Euro im Jahr
höheres Kindergeld und dann bringt es bei der Einkommensteuer in der Mitte noch mal ungefähr
so 300 Euro für die Familie mit zwei Kindern, für die Familie mit zwei Kindern, ein bisschen
einen Einkommen von ungefähr so 60, 70,000 Euro, also so praktisch dem Durchschnittshaushaltseinkommen,
genau so aus Durchschnitts Einkommen für ein Single, wird liegt so bei den Arbeits Einkommen etwa
so bei 55, 60,000 Euro und dann hängt natürlich dann ab von der Haushaltskonzellation ab,
was die beiden Partnerinnen zusammen verdienen, also bei besser verdienen ist es etwas mehr bei
unteren und mittleren Einkommen, es ist etwas weniger, aber für die Familie, für ein Single,
heißt das natürlich, oder auch für ein Rentner, für Rentnerinnen und Rentner, die keine Kinder
mehr im Haushalt haben, oder also kein Kindergeld oder Kinderfreibetrag noch für Kinder kriegen,
da sind das dann eben nur 200 bis 300 Euro. Okay, aber das wird werden. Nur an Sommer deutlich
zu sagen, also Familie, zwei Kinder, 60,000 Euro ungefähr, Haushaltsankommen, 5,600 Euro,
sagen wir mal 600 Euro im Jahr natürlich, nicht im Monat, im Jahr, also schon durchaus ein bisschen Geld,
aber jetzt auch keine wahnsinnige Entlastung, zumal ja eben auch viele Leute haben eben keine Kinder,
oder keine Kinder mehr im Haushalt, also ältere Bevölkerung, Rentnerinnen und Rentner und
die zahlen auch nur relativ wenig Einkommen steuer, weil die ja aufgrund dieser komplizierten
Übergangssache häufig nur einen kleinen, also ihre Rente nicht vollversteuern müssen, sondern nur
teilweise, d.h. bei denen sind die Entlastungen dann eher so Richtung 100 bis 200 Euro anzusetzen.
Und ab welchem Einkommen ist denn keine Entlastung mehr drin, also jetzt in dem Modell der Regierungs.
Was gibt das? Wo gibt das? Wo gibt das genau? Aber sehr hohen Einkommen endet dann die Entlastung,
nämlich dann wo der reichen Steuersatz, das ist dieser Zuschlag von 42 auf 45 Prozent.
Grenzbelastung, also die zusätzliche Belastung auf das zusätzliche Zuverdienste
Einkommen, die setzt jetzt schon bei 250.000 Euro schon, sage ich 250.000 Euro für Versteuern des
Einkommen, d.h. es heißt so präzibt, also da reden wir dann schon über wirklich nur wenige,
das sind so schätzungsweise die reisten, je nachdem wie man rechnet, sagen wir mal 0,4,5 Prozent
der Bevölkerung, die kriegen bis hin, dass sie in Zupastoren des Einkommen von mehr als 250.000
Euro haben. Da steigt dann der Steuersatz und dann ist dann der sogenannte Break Even, also wo
das dann von der Entlastung in die Belastung übergeht, so bei 258.000 Euro schätzungsweise,
die werden dann eben belastet, d.h. da runter gar nicht, jetzt von den, d.h. von 100 bis 250.000
Euro haben Sie gerade gesagt, ist da keine zusätzliche Belastung da? Nein, weil die ja auch alle
von der Tarifentlastung profitieren, da ist es ja absolut profitieren dann die Besser-
und Hochverdiener von der Tarifentlastung am stärksten, so nach dem Motto, die haben ja auch
sozusagen niedrigend zoll, also vier Euro untere und mittleren Einkommen in der Kurve, das ist eben
einfach so bei dieser progressive Tarifkoffe, das die im Absolut am stärksten profitieren,
von allen diesen Steuerentlastungen relativ zum Einkommen, was ja die maßgebliche Größe ist,
natürlich deutlich weniger als die gering verdienen. Aber das klingt doch ehrlich gesagt, um jetzt
schon mal ein bisschen in die Bewertung einzusteigen, eigentlich ein bisschen unfair, man will ja eigentlich
gerade die unteren und mittleren entlasten, jetzt entlastet man aber eigentlich offenbar die
Gutverdiener, noch mal besonders stark, hätte man das oder die Wand ist nicht anders gemacht. Klar,
das ist das die Lämmer, wenn man gerade die Mitte entlasten will, da ist eigentlich die Einkommenssteuer,
weil die ja so stark progressive ist, gar nicht das richtige Instrument, weil der Einkommenssteuer
hat mal das mit den Grundfreibetracht frei und vorher kann man ja auch noch die Vorsorge aufwenden
und die Spenden und behinderten Pauschbeträge und sowas außergewöhnliche Belastung und kann man
alles abziehen, so das eigentlich eher so in der, sagen wir mal, so in der Einkommensverteilung bei 30, 40
Prozent beginnen da erst nennenswerte Belastungen und durch den progressiveen Tarif, wenn man da die
Tarifkurve runterzieht, führt das notwendigerweise dazu, dass die höchsten absoluten Entlastungen bei
den Besser- und Hochverdienern eintreten. Das ist so ein bisschen das die Lämmer, was gerade auch so,
die, sagen wir mal, die baralen, neo-diebaralen und konservativen, die immer stark auf der
Einkommenssteuer umreiten und sagen die ist viel zu progressive und viel zu hoch. Das haben die
dann aber immer, dass man, wenn man dann mal alles durchrechnen stellt, man eben fest, dass so in der
Mitte der Gesellschaft und bei der arbeitenden Mitte relativ wenig davon ankommt und das
meiste Geld dann eben bei den Besserverdienern dann ausgegeben werden muss. Was auch nicht falsch sein muss,
weil da auch dahin war ja durchaus defizitisch die fortfachkräfte Zuwanderung und Fachkräftemangel und so,
aber das ist halt eben eine andere Story. Und ein Punkt, der ja auch mal wieder aufgeworfen wird,
kalte progression. Also was ist das? Das ist die Tatsache, dass die Menschen aufgrund der
Inflation etwas höhere Lüne bekommen und dadurch in eine höhere Bestörung rutschen. Jetzt
war natürlich zuvor genau dieser Punkt groß gemacht worden, also wir wollen die kalte
progression abmildern, ist das zu groß verkauft worden oder ja, also das ist natürlich
schon ein Phänomen, dass man aufgrund dieser starken progressiveen Wirkungen, also sprich steigende
Steuerbelastungen mit höherem Einkommen bezogen auf das numinale in Euro gerechnet da. Einkommen,
das ist natürlich eben immer ein Phänomen und deswegen haben wir ja auch historisch schon,
das wird immer ein bisschen übertrieben, wenn man so in die Statistiken schaut. Es gab immer
wieder Steuerreformen, wo das dann zurückgegeben wurde, aber in den letzten Jahren hat man das
so automatisiert, beziehungsweise es gibt ja schon vorgelagerten Urteilismus erfassungsgerichtes
aus den 90er Jahren, wo gesagt wurde, zumindest der Grundfreibetrag und der Kinderfreibetrag,
das Existenzminimum muss regelmäßig angepasst werden, an die Sozialhilfe an die Grundsicherung.
Und da haben wir einfach wases rechnen Auftrag, dafür gibt es ja auch immer so einen
sogenannten Existenzminimumbericht, der demnächst wieder erscheint beim BMF, der wird dann
genau ausgerechnet, wie Euro ist, das Existenzminimum und wie hoch muss der Grundfreitrag sein. Und
da hat man packlich eine automatische Inflationsanpassung, was jetzt nicht unmittelbar rechtlich vorgegeben
ist, ist die Anpassung der Tarifgrenzen, also da wo dann diese Tarifkurve hochgeht. Und das
man dann, diese Tarifkurve eigentlich runternehmen muss, wenn die Inflation sehr stark ist und dann
gar keine real Einkommenszuwächse handen sind, dann will man ja vermeiden, dass die Leute höhere
Steuersetze zahlen, obwohl sie real eigentlich gar keinen Einkommenszuwachs haben. Und das haben wir
in den letzten zehn Jahren angefangen, dass da immer regelmäßig die Tarifstufen angepasst
wurden. Und Lindner hat das ja noch in der Ampel durchgesetzt, da gab es auch schon die
Haushaltsprobleme, hat da das gegen die Koalitionspartner noch durchgesetzt. Und Ökonomisch ist das
schon sinnvoll. Und das ist auch jetzt genau bei diesem Vorschlag der Regierung des Problems,
wenn man nämlich jetzt angesichts höherer Inflationsraten, wenn man mal gucken, Energiepreise steigen und
das zieht sich jetzt langsam durch die Lieferketten durch. Wir rechnen für dieses Jahr mit drei Prozent
Inflation, nächstes Jahr vermutlich auch. Das heißt, wir haben wieder höhere Inflationsraten.
Und wenn man das dann mal durchrechnet, dann stellt man fest, dass diese sieben Milliarden
Entlastungen, gesamtwirtschaftlich eigentlich die kalte Progression überhaupt nicht ausgleichen,
wenn da müsste eigentlich die Regierung 15 Milliarden in die Hand nehmen. Und 15 Milliarden, die
sie tatsächlich auch jetzt mehr einnimmt, da das sehen wir in den Steuerschätzung und in der
Entwicklung des Steueraufkommens, dass das immer sehr dynamisch ist, wenn man den Tarif nicht zurücknimmt.
Das war ja super technisch. Ich bin zwischendurch ein bisschen ausgestiegen, muss ich sagen, aber heißt das?
Eigentlich, dass halt die kalte Progression noch nicht mal komplett ausgeglichen wird, habe ich das
ja vielleicht diese 600 Euro Entlastung in der arbeitenden Mitte für die Familie. Da ist es aber
jetzt so die Preise steigen, ja. Und das Kindergeld zum Beispiel wird um 5 Prozent erhöht. Die
Inflation wird aber in den nächsten beiden Jahren auch nur 5 Prozent betragen. Hinweis noch,
oder sagen wir 6 Prozent, genau eigentlich sind 6 Prozent, genau so hinweis diese Pläne, die
auch jetzt diskutiert werden. Die sind tatsächlich für zwei Jahre geplant, also bis 2027 und
2028. Also muss man alles immer die beiden Jahre zusammenrechnen. Genau. Und da sind es eigentlich
6 Prozent. Wir wissen es natürlich noch nicht genau, aber wir sauren mal 5 Prozent, rechnen mal ein
bisschen Vorsicht mit 5 Prozent, dann gleicht ja die Kindergelderhöhung gerade mal die Inflation
aus, sprich die reale Entwertung des Kindergeldes. Und beim Einkommen Steuertarif ist nur der Grund
frei betrag wird um 5 Prozent angehoben. Die Tarifkurve aber nicht. Das heißt beim Einkommen Steuertarif
haben wir tatsächlich real gerechnet unter Berücksichtungen der kalten Progression auch bei unteren und
vor allem bei mittleren Einkommen, Belastungen und eine Entlastung. Also Fazit, real gesprochen,
die Entlastung der arbeitenden Mitte fällt aus. Im Gegenteil haben wir sogar eine leichte Belastung
in der Mitte und bei besser verdienen und bei den Hochverdienern, die werden ja sowieso belastet,
okay, da kann man sagen, das ist eine Grundsatzentscheidung, das wird den Tarif da ein bisschen progressiver machen und
mehr Steuergerechtigkeit und so weiter. Das ist jetzt eine politische Frage, das kann man nicht
kritisieren, aber eben eine Entlastung findet realwirtschaftlich betrachtet nicht statt. Apolitisch ist
das doch super Heike, also ich mein und vor allem, also ich mein klingenweil verkauft das als Entlastung,
es ist de facto keiner. Die Frage ist kann das jemand so klar ausrichten, wie sie es gerade für uns
dagelägt haben, aber sie haben ja uns schon gesagt. Nee, ja, aber das ist doch, man führt doch hier
die Mäle an der Nase herum. Nein, ja, die Frage ist, wie könnte man es anders machen? Sie haben ja selber
auch schon Vorschläge vorgelegt. Ich meine, dieses Gesetz ist jetzt der Entwurf soll im
Kabinett beschlossen werden, geht dann natürlich noch mal in die Beratung im Bundestag. Wir haben jetzt
gesagt, wahrscheinlich guckt doch nicht mal da eine Entlastung heraus, wie wäre denn, was wäre denn,
da ich mein Ansatz, um doch das deutlich pürbarer zu machen für die Mitte, die ja auch im Fokus sehr
des Koalitionsvertrags steht, wie Sie es aber gesagt haben. Man müsste die Entlastungen einfach stärken. Man
müsste den Grundfreibetrag stärker erhöhen, das würde dann vor allem im Eingangsbereich des
Tarietes die Leute entlasten, also die kleinen und mittleren Einkommen relativ stärker. Das kommt
darauf an, wie viel, also im Prinzip kann man sagen, so wenn man da noch mal 7, 6, also wenn man
noch mal paar Prozentpunkte drauflegt, das Problem ist nur, das wird dann immer relativ teuer,
weil hier alle entlastet werden, nicht nur die Grink verdienen, sondern auch die Wässer und
Hoferdien. Das heißt, wir entlasten da, ja, mittlerweile übrigens 50 Millionen Leute in der
Einkommen und Lohnsteuer mit drin. Alle, weil es ist ja mittlerweile fast alle bis auf die kleinen
Rentner und die, die, die, die Grundsicherungsempfangenen haben wir da alle drinne und das ist natürlich
klar, das ist, das Motto ist da, die Masse füllt, die Kasse. Das heißt natürlich, wenn wir die Masse
entlasten, dann haben wir ein großes, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, in der Kasse. Das ist,
das ist eben das Problem und der genauer, wir haben Vorschläge, wir haben Vorschläge gemacht,
dann gab es ganz interessant auch davon, der Union, die hatten Vorschläge gemacht, Buri,
Dorn aus der Unionsbundestagsfraktion. Da ging es dann um einen Volumen von ungefähr so 20 bis
25 Milliarden Euro. Ich glaube, die Unionseute hatten noch ein bisschen mehr. Ich hatte vorgeschlagen,
dass man dann auch im Gegenzug den Spitzensteuersatz vorsichtig anhebt und nicht erst ab 250.000, sondern
schon ab 120.000 oder so. Das wollen die Unionseute natürlich nicht. Deswegen waren bei denen die
Erstrunden, die zunächst Entlastungen etwas höher. Der anderen Seite muss man übrigens auch sehen,
Stichwort, wir reden ja immer nur so über diese, wenn man den Tarifkurve, der analysieren reden,
wir ja immer nur über die sogenannten Erstrunden effektisch. Ich wollte statisch, ohne Faltensanpassung.
Wir tun dann so als ob die Leute das gleiche Geld verdienen, wie bisher. Tatsächlich hat
mehr gerade bei den besser verdienen, eben durchaus deutliche Anpassungsreaktionen bei Vermietung
oder insbesondere bei den Selbstständigen, die daneben Steuervergünstigung nutzen können. Das heißt,
also faktisch ist auch die Frage, ob diese drei Milliarden mehr Einnahmen bei der reichen Steuer,
ob die in dem Umfang überhaupt in die Kasse kommen, wenn dann etwa selbstständige Stärke die
Tessourierungsbegründstigung nutzen oder andere Steuergestaltungen jetzt mit Abschreibungen und
so weiter bei der Unternehmen und Steuerreform öffnen wir da ja durch aus neuer Dinge. Das heißt,
das muss man natürlich berücksichtigen. Aber ginge das denn überhaupt, dass man das so macht,
wie Sie das jetzt beschreiben, weil das sind ja einfach, Sie haben sich selber gesagt, wäre noch
einer finanzielle Mehrbelastung der hohe Spitzensteuersaats, würde das ja wahrscheinlich noch nicht retten,
müsste man da noch mal über eine höhere Erbschaftsteuer, Vermögensteuer. Ich weiß, dass das dann denken.
Also, wäre ja vorgekommen, aber auch bei 20 Milliarden oder das ist das Problem, das wäre eben genau,
das heißt, Teno, das Problem, das Grundproblem ist eben, wenn wir die mittleren Einkommen deutlicher
entlasten, als das jetzt geplant ist, dann haben wir sofort minder Einnahmen im öffentlichen
Gesamthaushalt von 40, 50 Milliarden Euro, je nachdem, wie viel man da machen will. Und das ist
eben dann tatsächlich jedenfalls in der Einkommensteuer nicht mehr sinnvoll bei besser und hochverdienern
zu refinanzieren, weil wir da eben in Bereichen sind, wo dann leicht ausgewichen wird, wo weniger
investiert wird. Wir sind eben in der Strukturkrise, in der Industriekrise, wir haben gesamtwirtschaftliche
Stagnation, da tut man sich natürlich generell schwer, dann jedenfalls unternehmerische Engagement
stärker zu belasten. Das gilt natürlich auch tendenziell für Instrumente, wie die Erbschaftsteuer
oder die Vermögensteuer. Stich von Abschaftsteuer, da werden wir jetzt im Winter, im nächsten
Frühjahr sicherlich eine Reformdiskussion bekommen, weil das unser Fassungsgericht über die
exzessiven Privilegien, die es dafür unternehmensübertragungen gibt, entscheiden wird und vermutlich
neu Regelungsaufträge erteilen wird. Oder stichwort Vermögensteuer, das ist ja im linken politischen
Spektrum durchaus populär, wo man dann die Reichen und super reichen stärker belasten will.
Da geht's schon was, wir haben da ja auch verschiedene Studien zugemacht, da geht's schon was.
Na, muss es halt wohl sein. Aber trotzdem ist es natürlich so, also klar,
nicht die super reichen ist ja völlig klar, das kann man ja täglich in der Zeitung lesen,
das ist natürlich unternehmerisch gebunden, das Vermögen und die privaten Investitionen,
die unternehmerischen Investitionen laufen seitwärts oder sogar zurück. Da ist jetzt auch nicht unbedingt
so die ganz große Zeit.
dass man da über deutliche Belastungen nachdenkt. Wir würden auch eher empfehlen,
prioriter verbleibende Privilegien, Steuern, Privilegien, also bei der Abschauststeuer oder bei
der Immobilienbesteuerung, bei den Kapitaleinkommen, stichwort Abgeltungssteuer oder auch bei
der Unternehmensbesteuerung. Da gibt es noch den einen oder anderen Punkt, die man mal
beseitigen könnte, weil da hat man dann jetzt nicht so unmittelbar dieses Problem mit den
Investitionsanreizen und den Nachteilen, die es da gibt, das kann sogar langfristig, weil
da ja auch häufig so viel Lenkungswirkungen entstehen, so genannte ökonomische Verzerrungen,
kann sogar langfristig das Wachstum stärken. Bisschen in die Breite, stichwort Ehegarten,
Splittigen und so weiter, da können wir natürlich noch viel machen. Da sollte man ansetzen und
aber eben jetzt wirklich im großen Stile da über reichen Steuern diese riesigen Entlastungen,
die man auch weiter in Mitte zu finanzieren, das ist unrealist. Und um nochmal zu sprechen,
weil das, was sie gerade ganz kurz angressen haben, wenn jetzt die Mitte stark entlastet,
oder stärker entlastet, wird wie sie es jetzt vorgeschlagen ist, da bleibt ja dann zusätzlich
das Geld in Putmune, der Leute übe ich, bringt das konjunktuell eigentlich etwas, so sagen durch
zusätzlichen Konsum, da hat man da ein bisschen mehr Wachstum oder ist das, ist das ein Effekt,
wenn wir jetzt über 600 Euro mehr im Jahr sprechen, vielleicht sind sie dann doch ein bisschen mehr, 600 Euro,
hilft uns das auch als Volkswirtschaft an. Ja, das ist ein richtiger Punkt, das muss man natürlich
auch berücksichtigen, dass wenn man die Leute breit entlastet, hat man ja schon technische Effekte
dadurch, wenn die Leute das dann wirklich auch wahrnehmen, dass sie mehr Geld in der Kasse haben,
dann geben sie das ja auch aus. Und das gibt eben konjunkturelle Nachfrage, Wirkungen, führt auch
zu höheren Indirekten, Steuern, das muss man berücksichtigen, auch ein bisschen mehr Wirtschaftsanreiz,
ein bisschen mehr Arbeitsangebot, das spielt ja auch eine zunehmende Rolle, dass die Leute sich schon
an diesen hohen, dass diese hohen Belastungen bei den Arbeits Einkommen, bei den Erwerbs Einkommen,
dass die natürlich der Erwerbstätigkeit eher behindern, auch da hat man ein paar positive Wirkungen,
das kann man alles berücksichtigen, da setzen dann ja auch die neoliberalen und konservativen
drauf immer so stichworten, so leffer kürft, da sind wir relativ hoch und wenn man die Steuern senkt,
dann wird die Wirtschaftsbelebt und das bringt dann eben automatisch zu Steuern mehr einer,
für dann automatisch zu Steuern mehr einnahmen. Ja, diese Effekte gibt es auch, die sind umstritten,
aber nach allen halbwegs seriösen Schätzungen würde ich da aus wissenschaftlicher Perspektive,
jetzt sagen wir mal bei Entlastungen im mittleren und oberen Einkommensbereich, würde ich ja maximal
drittel der Steuerauswälle als automatische Selbstfinanzierungseffekte durch Wachskeuzbelegungen ansetzen,
das heißt also wenn man die Steuern so stark senkt, hat man in der taten paar Wachskeuzbelebende
Effekte keine Frage, aber das reicht eben nicht aus um die finanzielle Zittern, die dann entstehen zu
refinanzieren. Aber gleichzeitig, also wir haben dabei gesprochen, kalte Progression wird vielleicht
zu gerade mal ausgeglichen, vielleicht auch gar nicht, aber was ja noch in Zukunft sind die
Sozialbreitträge. Also wir werden wahrscheinlich wie noch mal höher Rentenbeiträge sehen, wir werden
höherer Pflegebeiträge sehen, die Krankenkassenbeiträge bleiben stabil, aber halt auch nicht für alle. Also ich
glaube die höher verdienen, dann werden da künftig durch die Beitragsbemassungsgrenze noch wieder mehr
zahlen. Das heißt ist der verpufft dieser Effekt, den sehr gerade beschrieben haben, nicht komplett,
weil einfach die Sozialbeiträge, die Entlastungen bei der Steuerausfressen. Ja, genau, das ist tatsächlich
die große Herausforderung, dass das jetzt auch noch auf uns zukommt. Wir haben halt so eine
Kumulation von verschiedenen Krisenlagen, das fängt ja schon an mit der Pandemie und mit
die Verteidigungsausgaben. Die werden auch jetzt mehr oder weniger Schulden finanziert, aber das
muss ja auch irgendwann, das ist ja auch Wirrkungen, und das führt eben dann zu höheren Finanzierungskosten
für die Staatsschuld hat auch Wirrkungen. Und diesen Probleme in den sozialen Sicherungssystemen,
das ist natürlich keine angenehme Perspektive. Das wird alles zu weiteren Belastungen. Und wenn
jetzt die Regierung dann versucht, auf der Ausgabenseite, was ja viele fordern, so nach dem Motto,
wir haben kein Einnahmenproblem, wir hätten ein Ausgabenproblem und in der Tat die Staatsquote,
also die Anteil des Staates an der Wirtschaftsleistung, der ist ja jetzt seit einigen Jahren über 50 Prozent
mittlerweile. Und wir waren vor zehn, 15 Jahren noch eher bei 43, 44 Prozent und die Konservativen
und Neoliberalen wollten immer auf 40 Prozent runter. Helmut Kohl wird ja immer gerne zitiiert
mit der Erkenntnis, dass bei einer Staatsquote von über 50 Prozent der Sozialismus beginnt.
Und da sind wir jetzt angekommen. Und deswegen, also das heißt natürlich klar, kann man sagen,
wenn wir uns mal die ganzen Ausgabenpositionen im Budget durchhauen, dann fällt uns ja schon
vielleicht der eine oder andere Posten. Also brauchen wir den Reine ja doch jetzt. Oder also nur
auf ihrem Punkt nochmal zurückzukommen. Da kann man sicherlich vieles machen. Und natürlich am
besten, wenn natürlich Effizienz, dass alles effizienter wird, dass die Verwaltungen leistungsfähiger
wird und soweit auch da haben wir ja einen großen Nachholbedarf in Deutschland keine Frage. Nur da
ist eben das Problem, so ähnlich wie das Solo Paradoxon, das neue Technologien erst mal nicht
zu mehr, sondern zu weniger Produktivität führen, ist bei Verwaltungsreformen häufig das Problem,
dass man erstmal Geld ausgeben muss, damit man sparen kann. Das kennen wir ja auch so ein
Privathaushalt aus unserem Unternehmen und einem Betrieben, wenn mal da eine Reformrunde und eine
Sparrunde kommt, dass man erstmal viel Geld ausgeben muss, um dann langfristig besser zu wirtschaften.
Und das heißt, das ist also keine Option für kurz und mittelfristige Entlastungen bei den öffentlichen
Haushalten und dann bleibt da nur der Blick auf die monetären Leistungen, auf die Sozialbeiträge,
auf die Subventionen, den Stichwort Subventionsabbau mit dem Rasenmeer oder besser natürlich mit der
Gartenschere, oder vielleicht auch mit der Kettenselgich, nachdem, wie man da vorgehen will, nicht wahr,
aber da kommt man nicht, aber da kommt man es nicht drumherum, das wäre die Frage, also weil Sie
haben ja Anfangs auch gesagt, wir haben dieses strukturale Difizit und es reicht eben nicht auch über
die Reichensteuer oder über andere Einnahmefragen, weil man könnte ja auch über die Mehrwertsteuer sprechen,
da mehr einzunehmen, sondern man muss dann doch gucken, dass man ja stutzt. Ja, für ein Schere.
Also für uns, auch vom Naive, aus dem Elfenbeintom oder vom Mühntich, sage ich jetzt mal,
wer macht, ich würde mich sagen, okay, man soll erst mal, dass es irgendwie im Privathaus halt,
wenn einem das Geld ausgeht, muss man natürlich gucken, wo kann ich spare, oder das sollte
natürlich auch grundsätzlich für den Start gelten. Und wie gesagt, da gibt es sicherlich viele Punkte,
nur das führt natürlich politisch zu großen Konflikten und tatsächlich ist es dann eben auch so,
dass auf der Ausgaben seid die Leute, das natürlich auch merken, wenn dann eben weniger startliche
Leistungen gewährt werden. Also bei der Krankentasse zum Beispiel wird zwar jetzt die Beitragserhöhung
versucht man zu vermeiden, aber gleichzeitig wird natürlich radikal auf der Ausgabenseite der
Deckel drauf gegeben. Das merken die Leute natürlich auch, dass irgendwie Zuzahlungen kommen da
gegebenenfalls oder es gibt keine Arztermine mehr, da wird brutal rationiert. Das heißt also,
das merken die Leute dann auch. Die haben dann zwar ein bisschen mehr Netto vom Brutto oder eben
weniger Belastungen beim Netto, aber gleichzeitig sozusagen das Brutto vom Netto spricht die öffentlichen
Leistungen, die wir dann letzten Endes bekommen, die ihn auch zurück. Also das ist schon ein deutliches
Dilemma, aber da gibt es natürlich keine klare Lösungen da oder eben halt Steuererhöhungen an
anderer Stelle erwähnen die Mehrwertsteuer. Ich sage immer, das ist der steuerpolitische Elefant im
Raum, der seit mehreren Jahren da im Hintergrund umher tapert und vielleicht auch dann dem Nächster
in den Porzellanladen der Finanzpolitik reinkommt. Ja, aber um da vielleicht kurz einzugreffen ist
ein komplett anderes Thema mit dieser Mehrwertstelle, aber wenn man die jetzt erhöht, dann trifft man doch
vor allem die Grinkverdiener, weil das sind diejenigen, wo die Lebensmittel einen großen Teil der
Ausgaben, einen größeren Teil der Ausgaben ausgaben. Vielleicht müssen wir immer sagen, wie viel sie ist, 19% beträgt
der Mehrwertsteuerseits auf eigentlich alles bis auf Lebensmittel. Und ja, was wäre denn da überhaupt
denkbar? Mit den 19% Mehrwertsteuerseits sind wir ja noch sogar relativ niedrig im internationalen
Vergleich in den europäischen Nachbarländern. Mal guckt, die meisten haben ja eher 2021/22/22. Prozent,
da hätte man so gesehen noch ein bisschen Spielraum. Nur klar, das belastet eben dann den Verbrauch
und damit eben auch die mittleren Einkommen dann relativ stark während eben hochverdienende, die ja gar nicht
ihr ganzes Geld unbedingt ausgeben müssen. Aber die sind da eher, kommen da eher günstiger weg. Also
von daher kontergeriert das natürlich auch die Entlastung der arbeitenden Mitte. Es wird vielleicht
töckstens sehen, soweit noch einen Schud raus, dass man da sagen kann. Also als Stichwort Rentenpolitik,
Rentensenkunk, oder wie kann man sozusagen die Dynamik bei den Rentenausgaben so ein bisschen begrenzen.
Da wäre das dann so, wenn man das so macht, dass man die Mehrwertsteuer erhöht und das Geld dann
dazu einsetzt, um wirklich die Erwerbseinkommen zu entlasten. Also etwa bei der Renten- und Arbeitshosenversicherung,
Krankenversicherung, Zahlen, die Rentnerinnen und Rentner ja auch. Dann hätte man da noch so eine gewisse
Umverteilung, dass man zumindest die erwerbstätige Bevölkerung endt. So per Salto dann endlastet,
auch saliert mit der höheren Mehrwertsteuer-Belastungen. Aber dann hat man natürlich das Problem,
dass die ältere Bevölkerung dann belastet wird und all das Armut, was ja ein zunehmendes Problem ist,
Das verschafft sich das.
dann genauso wie bei das bei Rentenkürzungen ja auch haben.
Okay, ich hoffe, wir sind durch alle möglichen Klassen des Steuers.
Es ist tiefst durchgegangen.
Einkommenssteuer ist natürlich das Hauptthema, darum geht's ja jetzt auch in der Reform.
Vielleicht zum Schluss einmal ganz kurz die Perspektive der zeitliche Ablauf, also das Gesetz
ist ja jetzt im Kabinett.
Und wie geht's weiter, das kommt dann in den Bundestag und wird es dann ab 27 soll es dann
gelten und schon Entlastungen bringen oder wie wäre da fortlauf, wenn es denn beschlossen
würde.
Genau, der Plan ist ja, dass dieses Gesetz jetzt im Laufe des Herbstes bis nach Weihnachten
spätestens dann beschlossen ist und im Gesetzblatt steht, dann kann es umgesetzt werden.
Die Frage ist jetzt, ob man sich dann noch irgendwie bewegen kann, dass man ein bisschen mehr
Geld draufpackt und dafür dann eben entsprechend höhere DFZ in Kauf nimmt.
Beziehungsweise andere Finanzierungspotentialer da fällt dem Finanzminister ja durchaus auch
noch das ein oder andere ein, stichwort Zuckersteuer, die dann gegebenenfalls auch für Colasiro
oder für Fruchtseftel.
Hat er wieder abkassiert, hat er wieder einen Sachen zurückgenommen worden.
Genau, oder eben, also stichwort Sündensteuer, eine Tabaksteuer ist auch geplant und auch
an anderen Stellen wir haben schon ein bisschen über reichen Steuern gesprochen, aber so
Grundsteuer, so alles so Dinge wo Deutschland noch relativ günstig ist, da könnte man sich
schon vorstellen, dass da die ein oder andere Belastung stattfindet, natürlich merken,
dass die Leute auch in der Breite, aber sie spüren es vielleicht nicht so sehr.
Also da muss man gucken, dass man noch die ein oder andere Euro, die ein oder anderen
Euro zusammenkratzt, um da bisschen mehr Potenzial auf die Erwage zu bringen bei der Entlastung,
weil so ist das natürlich nicht besonders schön, für die Unternehmen Steuern entlastet.
Also nächstes Jahr, genau die strukturellen Defizite werden eben nächstes Jahr da noch ungleich
stärker steigen, weil wir ja auch noch weitere Entlastungen etwa bei der Unternehmensbesteuerung
dann ins Kontor schlagen und auf der Ausgabenseite eben auch das eine oder andere Programm noch
aufgestockt werden muss, also das ist schon keine einfache Aufgabe, die wir derzeit haben,
vielleicht noch zum Abschluss, also so, wenn man so auch historisch zurückblickt, Steuerpolitik
war immer um Stritten, aber sozusagen und Finanzpolitik sowieso, aber sozusagen vielleicht
mal abgesehen von der deutschen Einheit, hatten wir doch so in den letzten 50, 60 Jahren
so diese Kumulation von verschiedenen Herausforderungen, die jetzt nacherinander auf uns zukommen
und zum aller, und jetzt kommt auch noch die Industriekrise und so weiter, das kommt auch
noch alles auf uns zu, also da ist schon, da sind die Politiker wirklich nicht zu beneiden,
das ist alles irgendwie auf die Reihe kriegen, müssen auch im politischen System mit eben
zunehmendem Populismus und so, das macht die Sache ja auch nicht ein, das bleibt auf jeden
Fall spannend und ich nehme mal, es gibt noch viele Steuern, über die wir uns unterhalten
können und vielleicht auch welche an die wir heute noch gar nicht denken, wir sagen ganz
hat sich ein Dankerfach, ja ich danke Ihnen, ja ich fand das Gespräch jetzt wirklich sehr
interessant, weil es total in die Tiefe gegangen ist, an ganz vielen Stellen, aber ich finde
Herr Bach hat das einfach auch total gut für den Steuerleihen und wenn man mit Herrn Bach
spricht, dann fühlt man sich automatisch als Steuerleihen, aber trotzdem was ist deine
Quintessenz? Also wir haben ja die Frage gestellt, müssen wir bald weniger Steueren zahlen,
was willst du sagen, Herr? Nein, es wird schon für die meisten Menschen eine Entlastung geben,
aber ich finde es halt super beschreiben, es hat ja sehr gut beschrieben, dass das eigentlich
wenig bringt, weil zum einen wird vielleicht bei meinem Glück hat, so gerade mal diese kalte
Progression, also die Inflationen, die folgende Inflation ausgeglichen, im Zweifel womöglich
noch nicht mehr das und dann kommen aber noch steigend mit Sozialverträge, das heißt, viele
werden das eigentlich netto bei dem, was Sie dann am Ende sehen oder wo Sie das Gefühl haben,
wie viele habe ich denn jetzt eigentlich zur Verfügung, kaum merken, und das finde ich schon
irre, dass sich dann halt unser Finanzminister dahin stellt und sagt, so von uns kommen jetzt
die großen Erdlastung, das ist eigentlich nicht okay. Ich finde auch diese Versprechungen,
also die politischen Versprechungen, das ist immer, da begeht man sich auf ganz dünnes
Eis, weil auch wenn jetzt Entlastungen kommen von 500, 600 Euro, das ist erstmal klingt
das viel, aber dann reden wir ja immer über einen Betrag, der ja über das Jahr gerechnet
wird, das heißt im Monat sind das dann vielleicht weniger als 50 Euro, 30, 40 Euro für
die vierköpfige Familie, über die wir eben gesprochen haben, je nachdem wie man rechnet,
aber erstellen wir uns vor, das sind 10 Euro pro Kopf, da kann es doch nicht mehr fändschen.
Die Frage ist, ob das den Leuten dann wirklich auch auffällt und Sie diese Entlastung tatsächlich
spüren und das ist ja eigentlich immer die Versprechung und wenn dann natürlich auch auf der
anderen Seite höhere Sozialausgaben und die kalte Position dazu kommen, ja, dann ist
diese starre Form notwendig, um diese Entwicklung auszugleichen und deswegen richtig, also
meiner Sicht, aber auf der anderen Seite ist eben die Frage, wie kommt das wirklich politisch
an und bringt das überhaupt, was dann diese immer darüber zu sprechen und diese hohe Versprechungen
oder diese großen Versprechungen zu machen.
Und ich glaube an die Leute werden, die die schauen das natürlich trotzdem, also du musst
ja nicht so ein total tiefgreifendes Gespräch mit einem Okonom führen, wie wir das gemacht
haben, du musst letztlich nur nächstes Jahr mal auf deinen Gehaltsabrechnung schauen und auf
dein Konto und gucken, wie viel kann ich mir davon im Supermarkt und sonst so eigentlich
kaufen.
Also das ist glaube ich schon ein bisschen schwierig, wenn die Politik da jetzt großmonege
versprechen macht, die sehr am Ende nicht halten kann.
Was denkt ihr über die Einkommenssteuere Form?
Schreibt uns gerne wie immer an
[email protected] oder kommentiert bei Spotify, was ihr denkt
zu der Folge, aber auch zu anderen Themen oder wenn ihr Ideen habt, Anregungen, Kritik,
dann freuen wir uns über eure Nachrichten.
Und wir würden uns auch total freuen, wenn ihr uns einfach mal schreibt, welche Themen
euch interessieren, weil wir machen ja diesen Podcast für euch.
Wir haben immer Ideen, aber vielleicht habt ihr noch andere, auf die wir noch nicht
gekommen sind, von daher schreibt uns auch dann gerne und wir sagen herzlichen Dank
an die Poolartist, vor allem an den Max, der uns heute betreut hat.
Und wir freuen uns auf die nächste Folge, wenn ihr es wieder heißt, ist das eine Blase,
die wird das Podcast der Zeit.
Ist das eine Blase, ist ein Podcast der Zeit, produziert von Poolartist.