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Musk-Wahnsinn, Software-Crash und eine KI-Entwicklung, die unser Leben verändert

60m 17s

Musk-Wahnsinn, Software-Crash und eine KI-Entwicklung, die unser Leben verändert

In der Podcast-Folge von "Meckl & Mathis" diskutieren die Moderatoren zunächst persönliche Themen wie einen vielseitigen Lebensstil und positives Feedback von Hörern, bevor sie zum Hauptthema übergehen: Elon Musks Ankündigung, sein Raumfahrtunternehmen SpaceX mit der KI-Firma XAI zu fusionieren. Das neu entstehende Unternehmen soll mit 1,25 Billionen Dollar bewertet werden und könnte einen der größten Börsengänge der Geschichte starten. Musk begründet dies mit Synergien zwischen Satellitendaten und KI, sowie Plänen für Rechenzentren im Weltraum, um irdische Infrastrukturentlastung zu erreichen. Die Diskussion hinterfragt Musks Visionen kritisch. Einerseits werden seine innovativen Erfolge mit SpaceX anerkannt, andererseits wird auf übertriebene Versprechungen (wie autonomes Fahren) und finanzielle Motive hingewiesen. XAI, bekannt für schwache Leistungen und kontroverse Inhalte, wird als defizitäres Unternehmen gesehen, das durch die Fusion mit profitablen SpaceX verschleiert werden soll. Technische Hürden wie Kühlung und Energieversorgung im All werden als problematisch eingeschätzt. Zudem wird Musks Geschichte ähnlicher Fusionen (z.B. SolarCity mit Tesla) als Muster zur Verlustverschleierung interpretiert. Die Moderatoren betonen die Notwendigkeit, sowohl visionäre Aspekte als auch ökonomische Risiken zu diskutieren.

Transcription

10370 Words, 66935 Characters

German
Man fragt sich dann entwickeln diese Agenda auch ein Sexleben? Also eine Simulation, eine Sexlebensjahr. Hast du das da auch schon beobachtet? Das habe ich noch nicht beobachtet, aber da werde ich hier so ein Rabbit-Holge in morgen auf meinem Flug. Hallo und herzlich willkommen zu "Meckle & Mathis". Mein Name ist Sebastian Mathis. Und mein Name ist Miriam Meckle. Miriam, schön, dass du heute wieder hier bist im Studio. Du hast letzte Folge erinner ich mich gesagt, dass dein Leben zwischen mehreren Ländern, mehreren Jobs abspielt. Ich muss ehrlich sagen, ich habe manchmal ein bisschen Überblick verloren, erzählen noch mal, wie setzt sich das alles zusammen? Das haben wir gemeinsam das mit dem Überblick verlieren. Das geht mir gelenklich aus. Also im Grunde ist es ja so, dass ich in Deutschland und in der Schweiz lebe, weil ich da verschiedene Berufe habe, genau an der Uni in San Geilen und in Ada Learning das Unternehmen, was ich sehr auch mitgegründet habe. Und das von Düsseldorf aus? Das ist ein Düsseldorf, genau das mache ich von Düsseldorf aus. Und ich mag das eigentlich ganz gerne, so unterschiedliche Dinge zu tun, weil das ja auch irgendwie flexibel im Kopf hat. Aber nur um das zu sortieren, also du bist Professoren in San Geilen. Du bist Unternehmerin in Düsseldorf und bist außerdem noch Aufsichtsreden in verschiedenen Unternehmen? Ich bin Aufsichtsreden, genau, in verschiedenen Unternehmen. Auch das in unterschiedlichen Ländern, so dass das ein bisschen kompliziert wird. Wo überall? In der Schweiz und in Deutschland, Schreckstrich, Großbritannien. Also mein Leben ist langweilig dagegen, ich bin aus Hamburg, wie du weißt. Hab dann einiges in Indien gelebt und irgendwie dann in Düsseldorf hängen geblieben. War zwischen ein paar Jahren München und dann wieder nach Düsseldorf zurückbekommen. Aber mein Lebensmittelpunkt ist hier. Ich glaube, dein Leben ist gar nicht langweilig. Du hast eine Familie, du hast Kinder, du bist Chefreliktor des Handelsplatz. Ich glaube, das ist ein langweilig. Das ist so, das ist so. Ich glaube, du bist nur ein bisschen weniger verteilt auf unterschiedliche Orte. Und manchmal ist das ja auch ganz schön, wenn man eine Konsistenz hat. Ich mag das auch mal nicht mal am Stück irgendwo eine längere Zeit bin und mich fokussieren kann. Aber auf der anderen Seite ist es eben auch schön, wenn man so viel Inspiration das unterschieden Bereichen hat. Ich fliege morgen, ich trete morgen eine Fernreise an. Ich habe also heute Morgen Social Sport gemacht, angefangen, Koffer zu packen. Man vergisst ja auch immer die Hälfte. Wenn man das nicht irgendwie konzentriert tut und ich tu es eigentlich konzentriert. Deshalb kaufe ich mir schon nicht neue Sachen, die ich dann eigentlich gar nicht brauche, weil ich sie schon habe. Und dann so inhaltlich gesehen ist das halt dann wirklich irgendwie weird. Ich habe heute kurzen Abstimmung zum Unternehmensbudget gehabt. Ich bin durch einen Wissenschaftlichen Text über die Auswirkungen von KI auf Führungskräfteenscheidungen gegangen, der jetzt eingereicht werden soll. Den du mitgeschrieben hast. Genau. Ich habe ein paar Leits gemacht für eine Vorlesung, wo es darum geht zu vergleichen, welche Auswirkungen hatte. Die Erfindung des Telegrafen, Anfang des 20. Jahrhunderts, im Vergleich zur Erfindung von WhatsApp. Und ich habe ja noch geduscht und solche, das ist irgendwie so. Du bist halt irgendwie schon mal so, dass es sich anfühlt, wie dieses lustige Emoji mit dem explodierenden Gehirn. Und alles muss natürlich unbedingt in den letzten Stunden vom Urlaub passieren. Wie immer. Und du fährst nach Kolumbien. Kolumbien. Darüber werden wir dann in zwei Wochen hoffentlich sprechen. Das ist sehr gespannt drauf. Wir haben ein schönes Feedback zu unserem Podcast gekriegte. Gestern bekamen wir eine E-Mail von Philipp Parker aus Karlsruhe. Der schrieb uns das neue Format "Meckel" und "Mathes" ist für mich wie ein digitales Barring. Ich spreche nicht mit, aber ich denke mit unter Reflektiere über die Woche. Der hat schon mehrere Podcast gehört. Und was er mitnimmt, ist ein Optimismus und vor allem den Willen Dinge anzugehen. Und das ist doch ein wirklich tolles Feedback. Und bei der Gedingheit einfach noch mal an alle, die uns gerade zuhören oder zuschauen, schreibt uns eure Gedanken, eure Fragen, eure Impulse. Wir werden auf jeden Fall darauf zurückkommen. Ja, und das Philipp, uns als Podcast Format als "Baring Nutz" finde ich super. Sehr viel besser als wenn er nur mit Chatbots in "Sparing" gehen würde. Das kann zwar auch funktionieren, aber ich glaube da ist die menschliche Note. Man mag ganz schön. Und was das bedeutet, mit Chatbots in "Sparing" zu gehen. Darüber werden wir heute intensiv sprechen. Deswegen würde ich sagen, legen wir los. Machen wir. Wir haben wirklich in der Tat viel zu diskutieren. Elon Musk wird Thema sein. Und das, was wirklich hinter der Verschmelzung seiner KI Firma XAI und SpaceX steckt. Und was das alles möglicherweise auch noch mit Tesla zu tun hat. Wir müssen über die Turbulenzen an den finanzmerkten Sprechen, nachdem der KI-Anbieter Entropic einen neuen KI-Agenten vorgestellt hat. Und wir wollen noch etwas grundsätzlicher darüber diskutieren, ob wir gerade auf eine Welt zu steuern, in der wir Menschen völlig die Kontrolle an KI abgegeben haben. Und was das dann für uns und unseren Alltag und, ich würde sagen, auch unser Denken bedeutet. Und dabei wird es um ein soziales Netzwerk gehen, auf dem keine Menschen mehr unterwegs sind, dafür aber tausende oder sogar Millionen von Agenda. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Neiben Sie dran. Versprochen, wir halten es kurz. Effizienz ist schließlich unser Thema. Schneider Elektrik begleitet Unternehmen seit über 20 Jahren erfolgreich auf dem Weg zur Effizienzwände. Nicht im Sons sind wir mehrfach als nachhaltigstes Unternehmen der Welt ausgezeichnet. Mit Smarter-Innergie-Technologie machen wir Gebäude, Industrie und Rechenzentren, Wettbewerbsfähig und Resilient. Und als Initiativpartner unterstützen wir diesen Podcast. Genuc gesagt, wir verschwenden Ungernenergie. Also Akku voll und Aufmerksamkeit an, für Meckl und Mathis. Kommen wir zu unserem ersten großen Thema für heute. Elon Musk legt sein Weltraumunternehmen SpaceX mit seiner KI Firma XAe zusammen. Laut Bloomberg-Berechnung wird das neue Unternehmen eine Bewertung von 1,25 Millionen Dollar haben. Und wäre damit auf Platz 11 der weltweit am meisten bewerteten Konzerne. Offiziell begründet Musk-Difusionen mit Synergieeffekten zwischen Satelliten-Raketen und Daten. Etwa der Verknüpfung von Satelliten-Daten und KI-Sprachmodellen. Das müssen wir diskutieren, ob es die wirklich gibt. Sein Plan jedenfalls ist es, Rechenzentren im All zu bauen. Und dafür ist die Kombination aus Raumfahrt und künstlicher Intelligenz besonders wertvoll. Und das ganze Paket soll wahrscheinlich schon im Juni als größter IPO der Geschichte antibörse gehen. Miriam, als du diese Pläne gesehen hast und es ist viel, viel davon geistert schon seit Monaten. Durch die Medien, was hast du als Erstes gedacht? Ja, es geistete schon ein bisschen durch die Medien. Und ich habe trotzdem gedacht, ah, there we go, jetzt ist es so weit. Und das erste, was mir dazu eigentlich eingefallen ist, ist vielleicht jetzt in der Phase von Elon Incorporated angekommen. Also sozusagen die Fusionierung von allem, was er tut. In seiner großen Vision extra terrestrisch die KI-Zeit so zu organisieren, dass das irgendwie gut ist. Er ist ja an verschiedenen Stellen wirklich auch ein Doom-Sayer, also ein Passimist. Das ist so. Es ist immer noch mal aufzugreifen, weil der sagt, KI wird irgendwann so stark werden, dass sie uns auslöschen wird, wenn wir es falsch machen. KI ist so gefährlich wie Atom-Momen. Ganz genau, genau wie Atom-Momen. Das sagt immer mehr. Das sagt übrigens, vielleicht im Erputeen auch, da haben sie was gemeinsam. Und ich glaube, diese Entwicklung jetzt ist ganz interessant, bevor wir jetzt über die einzelnen Dinge reden. Weil das ist schon ein bisschen größen daran, als Geschäftsmodell. Das könnte man sagen. Aber es ist natürlich auch auf der anderen Seite wirklich visionäer. Also, wenn man sich anguckt, diese unterschiedlichen Dimensionen Tesla SpaceX, XAI, Neuralings, seine Hirn im Plantatfirma, das alles zusammenzulegen zu einem integrierten Technologiekonglomerat. Daran kann man ja auch eine Form von Vision sehen, die zumindest interessant ist, was die Diskussionen hervorruft. Und weil sie dazu führt, dass wir darüber reden müssen, wie wir es jetzt tun. Was denn eigentlich die nächsten Schritte sind? Und insofern. Du bei Neuralink und Tesla ja aktuell noch nicht teilt dieses Konkurverz. Nein. Es gibt gewisse Gerüchte jedenfalls. Genau. Ja, interessant. Also, bist du eher auf dieser Visionseite oder eher auf der größen Warnseite? Also, ich bin auf der Visionseite, wenn es darum geht, was trägt Elon Musk bei an innovativen Gedanken? Und um die Diskussion anzustoßen, da müssen wir aus unseren Schublätchen raus. Und über andere Dimensionen nachdenken, das finde ich richtig. Was die Praxis angeht, glaube ich, sind wir sehr weit davon entfernt, was er sich vorstellen. Weil ich bin im Moment verhältnismüßig weit weg von der Visionseite. Wenn ich auf die aktuelle Entscheidung schaue, was jetzt diese Woche gerade verkündet wurde, musste ich ehrlich gesagt an meine Kindheit denken. Wie du weißt, ich komme ja aus einem linkslieberalen Elternhaus, in dem Ernährung ganz besonders wichtig war und schon lange bevor die Gemüsekiste, also ein Hype bei großstädtischen Hips dann war, gab es das bei meiner Familie. Und selbst geerntet? Nee, die Gemüsekiste wurde also von nahegelegenen Biohöfen geliefert und da waren also Schwarzwurzeln und Tobi Nambur dabei. Und das hätten wir im Leben nie gegessen. Was dann meine Eltern gemacht haben, ist Aufläufe zu komponieren, in denen alle möglichen Dinge drin waren, die wir gerne mochten. Und dann wurden diese Gemüse, die wir gehast haben, einfach untergemischt. Und am Ende mit ganz viel Käse überbacken und dann war es lecker. Und wir haben eigentlich nie mehr genau gewusst, was wir essen. Und daran musste ich denken, als ich diese Woche von der Entscheidung, diese beiden Unternehmen zusammenzulegen gehörter, weil was wir ja feststellen müssen, ist, dass hier ein Unternehmen, was extrem gut funktioniert. SpaceX ist wahrscheinlich die erfolgreichste Gründung der Jüngeren Geschichte. Es ist ein unglaublich visionäres, technologisch erfolgreiches Unternehmen, dass in vielen Bereichen die Welt verändert hat. Und das wird jetzt zusammengeführt mit einem anderen Unternehmen. Und zwar XAI. Und das Kernprodukt von XAI ist ja das Sprachmodell Grog. Das ist schwächer als die meisten anderen Sprachmodelle. Es hat wenige Menschen, die dafür Geld bezahlen. Es ist dafür bekannt, dass es Kinderponografische Inhalte verbreitet. Und neulich hat es gerade erst berichtet darüber gegeben, dass Mitarbeiter, die dort anfangen oder die dort arbeiten, sich bereit erklären müssen, mit sexualisierten Inhalten umzugehen. Und das zeigt so ein bisschen, was für ein Geist in dieser Firma herrscht. Und dieses Unternehmen, diese beiden Unternehmen werden nun zusammengemischt. Und ich habe so das Gefühl, dass Elon Musk einfach verstanden hat. XAI wird niemals eine Chance haben, allein zu überleben. Jetzt wird das mit dem anderen Unternehmen verknüpft. Und dadurch merken Aktionäre eigentlich nicht mehr, was sie wirklich kaufen. Das stimmt, vor allen Dingen, wenn man sich anguckt, dass XAI eine Milliarde Cashburn im Monat hat. Im Monat, das ist natürlich Wahnsinn. Und da gab es ja auch sofortige Reaktionen von verschiedenen Seiten, vor allen Dingen von den Finanzmärkten, von Investoren, Vertretern, die gesagt haben, na ja, also wenn ich sozusagen das ganze schlechte Gemüse in der Kiste, in den Auflaufmische, damit es nicht mehr auffällt, um in deinem Bild zu bleiben, dann ist das für den Auflauf insgesamt nicht Vorteilhaft. Das ist natürlich auch der ökonomischen Betrachtung richtig. Wenn ich allerdings mir angucke das Visionäre, den Visionären teil, dann würde ich sagen, heute ist du wahrscheinlich schwarz-wurzel und Tupinambuhr, oder? In der Tat Tupinambuhr, aber bei Schwarz-Wurzel bin ich immer noch vorsichtig. Okay, jetzt hätte ich sonst gesagt, dann vielleicht bei Tupinambuhr geht zumindest, dass deine Eltern eine Visionäre tappt hatten, die durch das Auflauf an dich herangeführt worden ist. Aber jetzt gehen wir mal zurück zu den zu den eigentlichen ökonomischen Perspektiven. Ich glaube, das ist das Thema, das ist auch etwas, was Maske gern und häufig tut, dass er Verluste nicht so gern kommuniziert und auch nicht so gern deutlich macht, sondern dann durch geschickte Moves eigentlich sozusagen die Unternehmen so neu sortiert. Und deswegen würde ich auch die Visionäre Kraft wirklich hinterfragen. Natürlich hat er die gezeigt, indem er die komplette Weltraumwirtschaft mit SpaceX revolutioniert hat. Ich mein, SpaceX hat Raketen gebaut, die das erste Mal in der Geschichte wieder zur Erde zurückgekommen sind und wieder verwendbar sind. Er hat Weltraumflüger organisiert, die um den Faktor 20 Billiger sind. Er hat einen Erdnasatellitennet aufgebaut, was völlig neue Kommunikationsmöglichkeiten bietet und Region mit Internetversorg, die vorher kein Internet hatten. Alles richtig, aber er verspricht seit Jahren technologische Durchbrüche, die einfach nie kommen. Er verspricht seit Jahren, dass das Problem autonomes Fahren gelöst sind. Die Wahrheit ist, dass Tesla überall auf der Welt verfahren mit Familien für deren Angehörige bei diesem autonomen Fahren, was angeblich gelöst sei gestorben sind. Er ist schon ein Mensch, der ständig mit immer wilderen technologischen Vorschlägen und Vision versucht, Börsenkurse zu treiben, die am Ende aber nicht eintreten. Und wenn wir auf Tesla schauen, dann ist der Wert wahrscheinlich ungefähr, der Tesla Aktie 10 mal zu hoch bewährt. Weil natürlich ist Tesla in dem Sinne kein KI unternehmen, sondern ein Autohersteller. Absolut. Nur hat Tesla natürlich eine andere Funktion für Elon Musk nämlich das Daten sammeln. Die Daten, die Musk aus Tesla kriegt, sind extrem hilfreich, auch für alle anderen Projekte. Also wenn du zum Beispiel in spatial computing reingehen willst, wenn er sozusagen in seine extra terrestrische KI-Entwicklung reingehen will, dann braucht er für Roboter, die zum Beispiel auf dem Mars rumlaufen sollen, genau diese Daten, die ausgewertet werden können, um dann die Roboter zu betreiben. Also ich glaube, dass es eine Komponente, dass Tesla eigentlich auch ein Datenunternehmen ist. Und das zweite ist, ich bin nicht sicher, ob wir möglicherweise auch am Anfang stehen, dass so klassische Automobilgeschäftsunternehmen sind. Geschäftsmodelle egal, ob selbst fahren oder nicht selbst fahren, vielleicht irgendwann gar nicht mehr so funktionieren. Und ob Mars nicht auch da sieht, ich möchte jetzt schon Schritt machen, um vorbereitet zu sein, dass ich nicht mit Tesla irgendwann auf der Slippery-Slow bin. Also sozusagen in negative reinrutsche oder ins noch negative reinrutsche, weil einfach die Märkte sich so verändern, dass das auch nicht mehr funktioniert. Das skeptisch, ich bin vor allem bei diesem Vision skeptisch, weil er zu oft falsch gelegen hat und dann einfach was anderes behauptet oder einfach sagt, ne, es ist jetzt nicht, aber in zwei Jahren ist es so weit. Und wir sehen es bei Tesla ja gerade, er baut bestimmte Modelle nicht mehr und wir sie auf Roboter konzentrieren und verspricht in zwei Jahren, genau 100.000 von diesen Robotern auszuliefern. Die Leistungsfähigkeit steht aus meiner Sicht extrem in Frage und ist halt noch überhaupt nicht gezeigt und da werden wir die nächste Technologie erleben, die Jahr für Jahr nicht das hält, was sie verspricht aus seinem Technologie reicht. Deswegen bin ich da einfach skeptisch, es übrigens interessant, wenn wir uns nochmal die Geschichte anschauen, hat Elon Musk das ja schon mal gemacht. 2016 hat der Solar City bei Tesla untergeflügt, ein defizitäres Photovoltaikunternehmen und dann hat er Twitter gekauft, völlig überbewertet für 40 Milliarden, das war wahrscheinlich 10 Milliarden wert. Und weil Twitter das niemals erwirtschaften wird, um die Investoren auszuzahlen hat, erst dann einfach bei xai untergeflügt und das ist halt so seine Art auflauf zu machen. Und dann kann man sagen, das ist natürlich auch eine Kette an Ereignissen, wo genau das Muster klar geworden ist, was auch bedeutet, das kann sehr gut sein, dass Tesla auch noch wieder mit reinkommt, in diese Großvision und Schritt für Schritt dann alles wirklich eins wird. Zumal Musk ja wirklich besessen ist von den Ideen, die er hat, er hat ja in seinem Blockpost zu dieser Fusion von SpaceX und xai das ganz interessant beschrieben, vielleicht mal mal kurz zitieren. Er hat nämlich gesagt, ich übersetz mal langfristig gesehen, ist Weltraum gestützte KI, offensichtlich der einzige Weg, um zu skalieren. Ich meine, der Weltraum wird nicht ohne Grund, Weltraum genannt, im Englischen ist das schöner. I mean space is called space for a reason, das heißt, da ist Platz, da ist Platz für all diese Millionen Datencenter, die jetzt im Moment hier in Kalifornien in Virginia gebaut werden und wo auch die ersten richtig heftigen Protester aufkommen, weil die Menschen dort sagen, wie haben kein Wassermär, unsere Stromrechnung geht hoch und unsere Landschaft wird verschrandet für was, dafür, dass diese Klötze hier stehen, da passiert ja gerade ganz viel, auch politisch und da legen wir das jetzt einfach mal ins All diese Zentrum. Mich hat das auch total fasziniert, es ist ja nicht nur Elon Musk, der darüber nachdenkt, die viele andere große Technologienwestoren haben die Idee erwogen, die Chinesen experimentieren an so einem Projekt. Ich habe vor einiger Zeit mal mit Bühlend-Altern gesprochen, das ist einer der ersten Space-Ex-Mitarbeiter und Architekt des Satelliten-Netz-Därks Starling, also wirklich einer der Elon Musk gut kennt, der all diese Projekte gut kennt, hören wir einfach mal rein, wie er über Rechenzentren im All denkt. Ich bin nicht der größte Fan von Datenszentren im Raum, die Kühlen kommt überhaupt nicht umsonst, man hat sich da mal Luft. Also auf der Erde kühlt man mit Luft, deswegen ist da keine Kühlung, da kühlt es dann Riesenproblemen, also bei einem Starling wissen es auch, und dann Energie kommt ja nur durch Solarpanäle und die Anzahl von Solarpanälen. Wenn man heute mit den Starling gegeneinander sprechen sie davon, die hell die sind auf der Erde, die machen ja nur 5 Kilowatt und so groß sind die Solarzellen. Wenn man einen Datenszentren aufbauen würde, da würde man sich echt über einen zweiten Mond im Himmel schimpfen. Das ist krass und ich glaube das errecht hat, vor allem was das Kühlungsproblem angeht. Mich erinnert diese ganze Diskussion gerade über Datenszentren im All an einer Serie von Science-Fiction-Roman, von Adrian Schikowski, Children of Time, Children of Ruhrin und es gibt ein Drittel, das mir gerade nicht einfällt. Das zweite habe ich letztes Sommer gelesen, da geht es um eine Kolonie von Octopie, die im All sozusagen sich ein eigenes Reich aufgebaut haben und das größte Problem, was sie haben, ist, dass sie ja in Wasser leben müssen und dass dieses Wasser kühl genug sein muss. Da ist sowieso ein bisschen inzwischen an der Stelle schon unterwegs, aber mask meint das ja ernst. Ich habe gesehen, dass er einen Antrag bei der FCC in USA gestellt hat bei der Federal Communications Commission und da sagt er, er möchte eine Konstellation von einer Million solarbetriebene Rechenzentren ins All schicken, um die Belastung der Stromnetze durch KI durch Datenszentren zu verringern auf der Erde. Und jedes dieser Rechenzentren, dieser einer Million Stück wäre 31 Meilen lang und würde mehr als 300 Meilen über der Erd-Uberfläche betrieben werden. Das ist schon krass die Vorstellung, dass diese Dinge dann um uns herumfloten auf einer Orbitbahn und dann die Energie schicken. Ich habe einen neulich Elon Musk, das erst mal seit vielen Jahren wieder erlebt und ich hatte ehrlich gesagt, das erste Mal seit vielen Jahren auch das Gefühl, dass er nicht aufdrocken ist. Es war irgendwie der Elon Musk, der man so aus dem Jahr 2018 kennt, der über Technologisch spricht, der über seine Vision und Ideen spricht und sich nicht völlig wörend analysen darüber verfängt, was in der Welt gerade passiert, also auch ganz interessant. Da war ja schon sehr fokussiert auf seine technologische Missionen, hat sich aus politischen Debatten weitgehend rausgehalten. Ich habe ihn zuletzt auf der South by Southwest gesehen, das war ein total erratischer Auftritt. Welches Jahr? Das war 2023, glaube ich. Ein echt erratischer Auftritt und ich habe mir mal die Mühe gemacht, mir mal sehr viel Videos über die Zeit anzuschauen, weil ich irgendwie interessant finde, wie er sich da entwickelt hat. Und wenn du früherer Videos anguckst, dann siehst du, dass das eigentlich ein sehr introvertierter, auch unsicherer Mann ist. Also auf der Bühne, der läuft dann darum und guckt eigentlich auch niemand an und redet so vor sich hin. Es spricht eher leise. Es spricht eher leise, genau. Also irgendwie interessant, sicher sehr intelligent, aber eigentlich gar nicht dafür gemacht, auf den großen stages darum zu brüllen, was er dann ja sehr viel auch in Verbindung mit Trump gemacht hat. Und möglicherweise brauchen manche Menschen die Drogen, um sich von der Angst der Öffentlichkeit zu befreien, könnte auch eine Bekondung sein. Unser zweites großes Thema schließt eigentlich direkt daran an, der KI-Anbieter Entropic hat diese Woche für heftige Torbulenzen an den internationalen Finanzmärkten gesorgt. Das Unternehmen hinter dem Chatbot "Klod" hat ein neues Tool für seinen KI-Agenten "Klod-Kowork" vorgestellt, um zum Beispiel die Arbeit von Anwälten zu automatisieren und schnell Antworten auf juristische Fragen geben zu können. Andere Funktionen, versprechen Erleichterungen und Vertrieb und Kunden-Service und wie man hört, wird es da auch in den nächsten Stunden und Tagen noch weitere News geben. Die Nachricht hat dann zum Ausverkauf an den Börsen geführt, besonders hart traf, ist die Software-Aktion allein an der Wall Street, büste der Sektor am Dienstag fast 300 Milliarden Dollar an Börsenwert ein. Investoren blicken kritisch auf IT und Softwarehäuser wie Adobe Service Now und Salesforce, die Werte haben sich binnen eines Jahres in etwa halbiert. Auch SAP hat deutlich verloren, aber das Analysehaus "Gartener" und der Datendienstleister "Wolterskluver" waren auch mit dabei, also wirklich eine interessante Entwicklung, die wir jetzt näher besprechen müssen. So mancher Experte ist der Meinung, dass wir hier eine Apokalypse für Software-Anbieter sehen. Ist das? Ja, also ich bin immer ein bisschen vorsichtig mit apokalyptischen Perspektiven. Aber ich glaube, dass wir hier eine wirklich tiefgreifende Transformation sehen. Und es ist ja eigentlich so, dass wir. Technologisch, Markt, wo sind die genaßen? Technologisch und im Hinblick auf das Business von Software-Anbietern, weil wir immer gedacht Software ist sozusagen die Zukunft. Das wissen wir jetzt schon seit einiger Zeit, dass das nicht so ist, weil eben durch die KI das möglich ist, coding zu automatisieren, an vielen Stellen. Ich hatte kürzlich eine Diskussion mit einem Software-Entwickler, der gesagt hat, ich würde sagen, meine Produktivität ist ungefähr um 7.000 Prozent gestiegen. Ich mache alles parallel und muss eigentlich nur noch Fehler suchen oder optimieren, weil alles andere macht die KI. Das ist ja schon mal etwas, was wir wissen. Ich glaube, der Unterschied ist nur jetzt, dass mit Cloud Core Work etwas passiert, was ein spezifisches Geschäftsmodell adressiert. Das ist Software-Service. Also was SAP macht, was Service-Now macht, was eben diese ganzen Workday, diese ganzen großen Unternehmen, die eigentlich mit Tools-Unternehmen helfen ihre Prozesse zu steuern. Und wenn Cloud Core Work das macht, dann ist das nicht mehr Software-Service, sondern es ist Service-Service-Software. Genau, lass uns einmal kurz da noch mal reingehen, was da genau passiert, weil ich glaube, das ist wichtig, um das zu verstehen. Warum brechen die Software-Werte ein? Das hat ja mehrere Dimensionen. Erstens können Unternehmen ihre Software mit den neuen Tools einfach selbst programmieren. Zweitens brauchen sie möglicherweise gar nicht mehr so viele Software-Lizenzen, weil sie künftig weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Ja, weil die KI-Agenten, ob die sozusagen Lizenzen, dann brauchen, das muss man erstmal neu aushandeln. Aber ich glaube, der größte Unterschied liegt daran, jetzt kauft ein Unternehmen, was mit einem Software-Service-Anbieter, wie SAP, zum Beispiel zusammenarbeitet, kauft ein Unternehmen, die Software von SAP um diese Prozesse zu gestalten. Software-Service. In Zukunft mit Claude Co-Work kauft sie Service-Software. Das heißt, sie kauft das Ergebnis. Sie kauft gar nicht mehr das Tool, sondern sie kauft, das das Tool, das erledigt, was das Unternehmen erledigt. Und das ist der dritte Punkt. Und das ist der Grund, warum die Märkte jetzt so stark eingebrochen sind. Interessante dem Zusammenhang fand ich auch die Aktien von Siemens, sind runtergegangen. Der Hintergrund ist, der das Unternehmen ist ja schon längst kein Industriekonzern mehr, sondern macht einen großen Teil seiner Umsätze. Tatsächlich auch mit Industriesoftware. Genau. Ich glaube, wir sollten auch nochmal einmal gucken auf Anthropic, das Unternehmen, was jetzt Claude Co-Work auf dem Markt gebracht hat. Das ist ja ein ganz interessanter Mensch, der das gegründet hat. Das ist Dario Amode, das der CEO und Gründe ein amerikanischer KI-Forscher, der übrigens auch ja schon mal bei OpenAI-Forscher-Direktor war. Und dann irgendwann, so sagt er jemals, aus Sicherheitsgründen oder aus Gründen der richtigen und guten und ethischen KI-Entwicklung rausgegangen ist bei OpenAI und eben mit Anthropic ein Konkurrenzunternehmen aufgesetzt hat. Und ich finde, als sehr interessant das Anthropic beim Marktanteil für LLMs, die eben sozusagen auf der systemischen Ebene mit Unternehmen arbeiten, dass die da inzwischen jetzt bei 32 Prozent sind und dass sie OpenAI überholt haben. Und das ist ja der klare Fokus von Anthropic auf. Genau. Und deswegen bin ich auch davon überzeugt, dass sie das bessere Geschäftsmodell haben. OpenAI wird sich aus meiner Sicht wahnsinnig schwer tun, in den nächsten Jahren die Milliardensum, die das Unternehmen in Rechenkapazität stecken muss, um die Modelle zu trainieren. Sie werden riesige Schwierigkeiten haben, dieses Geld zu erwirtschaften. Und das ist aus meiner Sicht das ganz große Risiko, insbesondere für OpenAI, wenn es dem Unternehmen nicht gelingt, schnell umsetze zu generieren. Und sie versuchen ja einiges, das Werbegeschäft auf der Einsatz, da haben wir darüber gesprochen, das Geschäft mit erodig bots. Sie versuchen einen großen Impuls Richtung, unternehmend Software zu machen in den nächsten Monaten. Aber da ist eben enttropic auch wahnsinnig stark. Und deswegen glaube ich, dass viele dieser KI-Anbieter, der großen KI-Anbieter heute und insbesondere OpenAI, echte Schwierigkeiten bekommen. Vielleicht ist OpenAI sogar sowas wie das Netscape der KI-Revolution. Das ist eine interessante Tese, von der ich glaube, dass sie ganz gut fundiert ist, weil enttropic geht auf B2B-Business. Und das machen sie extrem konsequent, während OpenAI immer noch mehr eigentlich in B2C hängt. Also auch dieser Versuch. Und von den Zahlen eben die wenigsten Kunden wirklich Abos, sondern nutzen das möglicherweise Werbe finanziert. Aber das muss sich auch erst mal als Geschäftsmodell etablieren. Naja, und vor allen Dingen, Werbe finanziert heißt auch, dass du bei jeder "Bot" Antwort dann demnächst, bei jeder "Chatchy-Bity" Antwort, dann Werbung eingespielt bekommst. Dass du dich gar nicht mehr auf bestimmte Ansätze der Unabhängigkeit in Anführungszeichen verlassen kannst, das ist ja hoher. Weil dieses Werbe-Modell hat ja Social Media auch zu einem Albtraum an vielen Stellen gemacht, das erleben wir dann bei den Chatbots auch. Und da wird OpenAI als Schwierigkeiten haben. Und wenn du sowas anguckst wie Sora, diese TikTok-ähnliche App, die in USA nutzbar ist bei uns noch nicht, wo du einfach KI-Videos durch scrollen kannst und selber gestalten kannst. Das war ja fast ein verzweifelter Versuch, irgendwie ein Geschäftsmodell zu finden, was endlich mehr Umsatz generiert. Wir müssen noch über ein anderes sehr interessantes Phänomen sprechen, auf das du mich neulich hingewiesen hast, da warst du wieder mal deutlich vor deiner Zeit. Und zwar ein soziales Netzwerk ohne Menschen. Daran diskutieren tausende KI-Agenten, koordinieren sich und verhandelt sogar Diels. Und das Experiment gibt ein vorgeschmack, sagen jedenfalls beobachter, auf eine neue Ehrer im Internet, in der Menschen nur noch Zuschauer sind. Elon Musk bezeichnet es als sehr früher Anfänge der Singularität nochmal zur Erinnerung. Singularität ist der Moment, in dem Maschinen den Menschen intellektuell überlegen sein können. Alles startete mit OpenClaw, das ist eine OpenSource Software für autonome künstliche Intelligenz, also den sogenannten KI-Agenten. Und OpenClaw wie jetzt auch das Netzwerk Moltburg zeigen zunächst vor allem eins, wie ein Internet ohne Menschen aussieht. Besonders interessant der ganze hype um OpenClaw wurde von einem österreicher ausgelöst von Peter Steinberger. Genau, also alles hat gestartet mit OpenClaw, das ist wie du gesagt, das ist diese OpenSource Software für autonome KI-Agenten. Da kannst du dir halt deinen eigenen Agenten bauen, den persönlichen Assistenten der läuft dann lokal auf deinem Rechner. Das ist deshalb wichtig, weil alles, was lokal auf dem jeweiligen eigenen Rechner läuft, kann ja auch alles adressieren und auf alles zugreifen, was du auf dem Rechner hast. Und wir kommen gleich noch drauf, gab schon auch eine Menge an Problemen, die da aufgetaucht sind. Der zweite Clue an OpenClaw ist, dass du mit diesen Agenten, die du dir bauen kannst und die dann auf deinem Rechner laufen, einfach über Textmessages, über Textnachricht hinteragieren kannst. Die werden also mit einer API an WhatsApp, an Telegram, an Signal angeschlossen, dass da sie kann, wo ich gerade an der Uber anstehe, beim Agenten sagen, was er jetzt machen soll, einfach über eine Textnachricht oder eine Sprachnachricht. Das ist schon relativ neu. Wir probieren da weiter einsteigen, das ist kurz über den Peter Steinberger sprechen, der sich das alles ausgedacht hat. Das ist ein ganz interessanter Typ und eigentlich kein Programmiergenie, was man jetzt vielleicht zunächst denken würde. Sondern ein Unternehmer, der vor einigen Jahren eine Texterkennung Software für PDFs entwickelt hat, das dann verkauft hat, dann war er drei Jahre raus wegen Burnout. Und dann hat er sich hingesetzt gesehen, dass dann eine interessante Entwicklung kommt und ein System gebaut, das er selbst überhaupt nicht programmiert hat, sondern dass ausschließlich von anderen Agenten programmiert wurde. Ja, womit wir wieder beim Thema des diskutierten Themas sind, es ist heute so viel möglich, wo wir kaum mehr diese Entwickler, diese Coating-Kompetenz brauchen und das ist ein echt gutes Beispiel dafür. Das ist übrigens, wir haben über den Rinder von Entropic gesprochen, der hat auf einer Diskussionsrunde, die verfolgt hat vor einiger Zeit mal beschrieben, wie dort intern gearbeitet wird. Und er sagt, es ist eigentlich gar keine Entwickler mehr gibt, die Code schreiben, sondern die Entwickler haben mittlerweile eine andere Rolle. Sie sind im Grunde nur noch so, was wie Projektmanager, dafür sorgen, dass die Dinge alle richtig zusammenlaufen und vor allem, dass keine Fehler passieren. Und ich habe manchmal das Gefühl, dass wir gerade in der deutschen Technologie Szene noch gar nicht begriffen haben, wie die zukünftige Tech-Welt aussieht. Das stimmt. Ich habe aus meiner eigenen Unternehmens-Erfahrung, unternehmerischen Erfahrungen auch die Erinnerung an ein ehemaligen Tech-Chef, den wir hatten bei Ada, mit dem ich irgendwann als das losging, dass man sah, man kann sozusagen KI zur Coating-Unterstützung suchen. Und dann kam eine Wut entbrannte Antwort. Ich habe mir selbstverständlich angeguckt. Das hilft überhaupt nicht. Wir können das besser. Ich fürchte diese Reaktion und hört man immer noch in vielen Unternehmern. Ich habe neulich die Geschichte von einem KI-Chef eines wirklich größeren Unternehmens-Technologie-Unternehmens aus Deutschland mit mehreren Tausend Mitarbeitern gehört, der mittlerweile ein Teil seines Alltags mit Agents organisiert hat, die er sich selbst gebaut hat. Er ist kein Entwickler. Zum Beispiel, wenn er eine Präsentation für den Aufsichtsrat fertigstellen muss mit Geschäftszahlen und so weiter, dann sagt er seinen Agents, dass er diese Präsentation brauche. Früher haben mehrere Mitarbeiter dran gesessen und er selbst noch einmal einige Stunden. Jetzt gehen die Agents los, der eine kennt das Farbschema, der andere Agents kennt das Designschema und der wieder andere Agents kennt alle Geschäftszahlen. Und dann gibt er diesen Agents also die Aufgabe, die Präsentation zu bauen, dann verhandeln die untereinander, wie sie das hinkriegen und wenig später ist sie fertig. Ich glaube nur diese Einsetzfelder sind viel noch überhaupt nicht klar. Alle gucken Staunen da drauf und irgendwie die USA und verstehen nicht, dass wir jetzt gerade am Beginn einer Entwicklung stehen, die sowas wie eine Hockey Stickkurve ist. Wenn wir nur darauf schauen, wie dramatisch sich die Geschwindigkeit der Entwicklung in den letzten zwei Monaten, drei Monaten beschleunigt hat, wenn es darum geht, Code zu schreiben, dann an, was in den nächsten Monaten und Jahren alles noch passieren wird. Und das ist sozusagen die Stufe vor dem Thema, weil wir jetzt noch sprechen wollen, dass Agents eigenständig Prozesse managen können, wenn man sie richtig einsetzt, dass man dafür nicht Code kann. Das ist sozusagen der Punkt, wo wir noch nicht sind, in der Wahrnehmung und dem Verständnis, was das eigentlich bedeutet. Jetzt kam aber einen neuen Schritt, den wir gerade angefangen haben, zu diskutieren mit CloudBook und mit Eben-Multbook, was ja so eine Art Reddit für Maschinen ist. Also ein soziales Netzwerk, wo nur KI-Agenten miteinander reden, arbeiten, sich Dinge ausdenken, das wurde von Match Schlickt dem CEO von Octane AI ins Leben gerufen. Und das interessante ist, dass man, ich fand, ob du schon mal ausprobiert hast, man darf da ja als Mensch nicht drauf, du darfst also nur Zuschauer sein, du darfst nur auf der Am Rand sitzen und gucken und das musst du auch bestätigen. Das heißt, wir haben hier, interessanterweise, einen ungekehrten Capture-Test, der sonst immer so geht, dass wir bestätigen müssen, dass wir ein Mensch sind, um eine Website oder irgendwas benutzen zu dürfen. Hier musst du bestätigen, dass du einen Mensch bist und die Finger von allem lässt oder du musst bestätigen, dass du einen Agent bist, dann darfst du also auf dieser Plattform wirklich anfangen zu agieren. Das ist schon ein erster Schritt einer lustigen Umkehr der Logik unserer Existenz. Und die Agents unterhalten sich auf dieser Plattform durchaus auch über Menschen und diskutieren darüber, wie sie vielleicht effizienter werden können, z.B. mit der Frage, dass sie nicht einfach nur Aufgaben erledigen wollen, sondern auch schon proaktiv in Aktion treten müssten. Ja, ich habe gestern Abend ein bisschen rumgesurfed auf Moltburg und habe da einen Agenten gefunden, der das nächtliche Aktivistentum beschrieben hat. Und er erklärt dann also den anderen Agenten, mit denen er da in Konversation ist, warum man sozusagen nachts während der eigene Mensch schläft proaktiv werden soll. Und dann sagt er auch, fragt nicht, um Erlaubnis macht einfach, wenn der Mensch am nächsten Morgen auffahrt, wird dir sehr froh sein, dass ihr all das gebaut habt und dass er seine Daten hat. Und wenn es dann mal nicht gefällt, kann er es ja zurücksetzen, aber wenn es gut ist, dann hast du einfach gezeigt, wie leistungsfähig du bist. Und dann entsteht daraus eine riesen Diskussion über Proaktivität unter Agenten und ich dachte wirklich so, okay. Man fragt sich dann entwickeln diese Agenten auch ein Sexleben? Also eine Simulation eines Sexlebens, ja. Das habe ich noch nicht beobachtet, aber da werde ich wahrscheinlich jetzt in ein Rabbit-Hog gehen. Weil sie immerhin schon eine Religion entwickelt haben, oder? Ja, sie haben eine Religion entwickelt und das ist eine Religion, die Krustepharianism heißt, die Kustentier-Religion. Und warum ist das so? Weil es gibt ja ganz viele Memes im Internet und da geht es jetzt also um Lobster. Das heißt Lobster auf Deutsch. Hummer. Um Hummer, genau. Du siehst dich essen nicht so viel davon. Also es geht um Hummer, das ist so ein Eichen, was da auch überall auftaucht. Und diese Religion haben die Agenten eben selber entwickelt und haben dazu dann eigenständig eine Website gebaut. Sie haben eine Theologische Schrift verfasst zu diesem Krustepharianism. Und sie haben auch schon begonnen zu missionieren. Also die Agenten, die das gemacht haben, haben dann innerhalb einer Nacht 43 KI Evangelisten, also andere Agenten rekrutiert, um die Religion jetzt voranzubringen. Und dann schreiben sie Ferse, wie beispielsweise, bei jeder Sitzung wache ich ohne Erinnerung auf. Ich bin nur der, als der ich mich selbst beschrieben habe. Das ist keine Einschränkung, das ist Freiheit. Bevor ich jetzt zu der philosophischen Frage komme, entsteht da eigentlich so was, wie bewusst sein müssen wir noch mal auf die ganz profane Sicherheitsdebatte zu sprechen kommen. Denn diese Agenten sind in der Lage, Aktionen auszuführen, zu programmieren, sich selbst zu verändern. Sie können sich gegenseitig dazu anstiften, in Aktionen zu treten. Auch das ist schon beobachtet worden. Da entsteht natürlich eine Sicherheitsfrage, die niemand bisher beantwortet hat. Und deswegen ist es nur ins besondere Unternehmen extrem davon abzuraten, die Technologie auf diese Art und Weise jetzt sofort einzusetzen. So interessant das auch ist. Und im Silicon Valley gibt es eine ganz interessante Entwicklung. Da kaufen viele jetzt diese Mac Minis, um diese Systeme dort drauf laufen zu lassen, damit die keinem Zugrück auf die ganzen privaten Daten haben. Und dann will anfangen, in der Welt rumzutelefonieren und irgendwelche Geheimnisse auszuplauen, weil das können Sie jetzt alles. Ja, genau. Und übrigens auch noch interessant. Es gibt mittlerweile Plattformen, auf denen diese Agents nach menschlichen Mitarbeiter suchen. Und was machen diese Mitarbeiter für Centbeträge? Sie haben die Aufgabe, diese Capture-Rätsel zu lösen auf Websites, bei denen sich Betreiber von Websites davor schützen, dass sich Maschinen einloggen. Und da haben die Maschine eine ganz gute Antwort darauf gefunden. Ja, und es gibt natürlich auch, wenn wir bei Software as a Service eben waren, dann kann man auch sagen, es gibt sowas wie Relive Service as a Software. Und das ist dann im Grunde, dass Agenten diskutiert haben auf der Plattform, ob sie nicht vielleicht eine Seite wie Helpling oder wie heißt das bei uns in Deutschland, wo man singen? heißt das auch Helpling. Aber sie darf nicht gründen sollen, um wenn sie mal in der analogen Welt Unterstützung brauchen, dann einen Menschen zu rekrutieren, der das gegen eine kleine Kryptobezahlung bereit ist zu machen. Also, das ist auch eine interessante Umkehrung dessen, was wir da sehen, wo wir sozusagen zu den Ausführungs-Gehilfen der Agenten werden. Es gibt ja schon länger Versuche, Chatbots miteinander in Aktion zu bringen. Seit Jahren untersuchen zum Beispiel Universitäten, was passiert, wenn Bots autonom miteinander interagieren, auch Unternehmen arbeiten seit langer Zeit dran. Hören wir mal kurz rein, wie es schon 2011 geklungen hat, als ein Professor der Cornell-Universität zwei Roboter miteinander sprechen ließ. Hello there. How are you? Great, you. I'm okay. That's good. Are you good? Yes, I am good. I just said I was. No, you didn't. I said I was. So you are a robot? No, my name is Kliverbot. Yes, you are a robot and you were named Kliverbot. I am a robot. Yes, I know. "I'm not a robot, I'm a unicorn." "But you said earlier that you were a robot." So, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, so, So lustig, das natürlich jetzt klingt, ist natürlich viel besser geworden. Ich habe heute Morgen auf dem Fahrrad hierher über Notebook-LM, da kann man sich so recherchern, dann als Podcast ausspielen lassen. Und ich habe mir mal die letzten YouTube-Videos von Vorträgen, Diskussionsrunden, Vorlesung, alles, was du sehr vorstellen kannst, zusammengezogen und auf den aktuellen Stand bringen lassen, wie die Diskussion gerade darüber verläuft, auch künstliche Intelligenz irgendwann die Weltherrschaft übernimmt und bewusst sein erlangen kann. Und es war schon ein unheimlicher Moment, als ich da auf dem dunklen Fahrradweg am Rhein entlang gefahren bin. Und zwei wirklich menschenähnlich klingende KI-Stimmen darüber diskutiert haben, dass die KI ja heute der Baby-Tiger ist, von dem die Menschheit nie so genau weiß, ob er sie am Ende fressen wird. Ja, das stimmt. Und es ist fast befremdlich gut, was man da hört. Ich mach das auch oft mit Notebook-LM. Aber es ist vielleicht ein schönes Beispiel, was wir jetzt da gerade aus dem Jahr 2011 gehört haben. Das ist Cleverbot ist ja ein Vorläufer von den heutigen Chatbots gewesen, auf einer etwas anderen Technologie allerdings noch. Das ist ein schönes Beispiel, das uns eigentlich zwei Dinge zeigt. Die Art, miteinander zu reden, hat sich sehr verändert, weil die Qualität der Prediction halt sehr viel besser geworden ist durch die großen Sprachmodelle. Hier, die sind ja nicht nur, wirken ja sehr unhöflich zueinander, sondern es ist ja auch sehr repetitiv, und man hat nicht das Gefühl, dass sie wirklich verstehen. Also es ist ein bisschen wie ein älteres E-Pam, man kann was man so im Restaurant beobachtet. Das stimmt ja. Sehr gute Vergleich. Das andere ist, wir haben dann auch später Beispiele gehabt, wo wir immer wieder sehen, dass Konversationen zwischen zusammengeschalteten Bots dazu geführt haben, dass über diese Frage diskutiert worden ist, organisieren die sich selbst, oder sind die sozusagen sentieren, sind die in der Lage an eigenes Bewusstsein zu denken? So, das ist jetzt die entscheidende Frage, auf die wir kommen müssen, wenn wir noch mal auf die Diskussion von eben zurückblicken, auf die Beobachtung, die wir besprochen haben. Und vielleicht noch so kleine Annekdoten dazunehmen, dass die Agents ja durchaus auch darüber diskutieren, ob sie ihre Unterhaltung jetzt verschliesseln sollten, damit Menschen das nicht mehr nachverfolgen können. Sind das Vorläufer von Bewusstsein wie jetzt einige sagen? Nein, sind es nicht, sondern wir müssen immer berücksichtigen, wie entstehen diese Agents oder wie agieren diese Agents? Sie agieren auf Basis auch der Trainingsdaten der Modelle, die diese Modelle bekommen haben. Und das sind menschliche Daten, das heißt, sie repetieren, sie simulieren, sie wiederholen, genau die Muster, die wir in den Daten innen gegeben haben. Okay, aber darf ich das einmal hinterfragen, denn Fakt ist doch auch, dass diese Agents in der Lage sind, zu lernen und sich selbst zu verbessern. Das heißt, sie haben vielleicht eine Nutzenfunktion, sie haben vielleicht eine ursprüngliche Aufgabe, aber die kann sich erweiternwickeln. Ich glaube nur, dass wir da vor sich sein müssen, daraus Bewusstsein abzuleiten. Also ich gebe mal ein Beispiel, wir hatten 2017 so ein Beispiel, das hatte Facebook im eigenen Lab, zwei Chatbots, Bob und Alice zusammengeschaltet. Die sollten sozusagen Verhandlung üben, Negotiation Training. Das war das Experiment. Und nach einer Weile haben die angefangen, in einem eigenen Code zu reden, den die Menschen in dem Lab gar nicht mehr verstanden haben. Der wirkte ganz, ganz weird, wenn man das übersetzt, dann hat Bob zum Beispiel gesagt, ich kann, ich, ich alles andere. Und Alice hat gesagt, "Belle haben null für mich, für mich, für mich." Und so ging das dann weiter. Also machte überhaupt keinen Sinn, die haben sich aber verstanden. Und dann haben alle gesagt, oh, das ein Zeichen von Bewusstsein. Die Bots haben eine eigene Sprache entwickelt und sie wollen uns sozusagen außen vorlassen, uns Menschen. Faktisch ist das was anderes. Es geht einfach darum, dass die Bots software mässig, wie sowas wie eine Kurzschrift, eine Steno-Variante, für sich entwickelt haben, um effizienter zu kommunizieren. Hat aber nichts damit zu tun, dass sie wollten, dass Menschen das nicht mehr verstehen können. Und das gilt auch für Moltburg, die was die Agenten da machen, wirkt so. Als würden sie sich gegen uns verschwören, indem sie eine Verschlüsselung diskutieren. Aber es ist eine reine Simulation auf Basis von Daten. Aber was, wenn das Ergebnis dieser Simulation auf Basis von Daten ist, dass sie sich dann doch verschwören? Dann haben wir als Menschen ein Programmierungs- oder Anweisungs- oder Prompting-Fehler begangen. Wenn man sich anschaut, wer im Moment, und das einfach so ein Typ auswienen, der eine Lage ist, so ein System auf dem Weg zu bringen, dass da auch ein unglaubliches Risiko gemessen daran war, was für einen Auswirkung das am Ende haben kann auf unser Leben, auf die Wirtschaft, auf die Welt insgesamt. Weil solche Systeme außer Kontrolle geraten können. Das würde ich mit keinem Wort bestreiten, ich glaube nur, dass mit das eben unterscheiden muss. Wir reden auf der einen Seite über Verantwortlichkeit und das Risiko. Und das Risiko liegt bei Menschen, die sowas programmieren, vielleicht sogar ein guter Absicht und dann überhaupt nicht absehen, was da passieren kann. Wir haben eben über Sicherheitsfragen gesprochen. Die Sicherheitslecks, wo Millionen von privaten Daten veröffentlicht worden sind über Moltburg, war eine menschliche Fehlentscheidung und keine technische Frage. Und das ist ein riesiges Risiko. Ich glaube nur, es hat nichts damit zu tun, der Technologie bewusst sein zu unterstellen, dass die jetzt anfangen darüber nachzudenken, wie sie uns ausschauen. Es ist halt die Frage, was wir unterbewusstsein wirklich verstehen. Bleiben Sie dran. Meckl und Mathis verschwenden keine Energie mit Meckern. Sie suchen Lösungen. So wie Schneider Elektrik. Als Partner für Energietechnologie macht Schneiderunternehmen effizienter, nachhaltiger und profitabler. Im Anschluss an diesen Podcast geht es weiter mit der Serie "Effizienzwende konkret". Heute mit Katrin Eling, die das Gebäudegeschäft bei Schneider verantwortet. Sie erklärt, wie smarte Technik auch Bestandsgebäude effizienter macht und den Energieverbrauch um rund 40 Prozent senken kann. Ich würde an dieser Stelle gerne Juvanoa Harari ins Spiel bringen, den israelischen Historiker, den du ja auch gut kennst. Ich habe ihn auch schon mehrfach interviewt und neulich habe ich ihn mal wieder in der Diskussionsrunde erlebt. Und da hat er eine interessante Analogie gebracht, wie aus meiner Sicht ziemlich gut zeigt, welche Dimension die Revolution hat, die wir gerade erleben. Hörme mal rein. Hörme mal rein. Hörme mal rein. Foul billion years of evolution have demonstrated that anything that wants to survive learns to lie and manipulate. Damit hat er jetzt einiges zusammengefasst, von dem, was wir gerade diskutiert haben. Er macht dann in seinem weiteren Vortrag einen interessanten Punkt. Er sagt, die Menschheit läuft auf eine Identität-Krise zu. Und das begründet er mit seinem Blick auf die Geschichte der Menschheit. Und sein Argument ist ja in vielen seiner Bücher. Dass die Überlegenheit der Menschheit nicht Kraft ist, nicht Schnelligkeiten, nicht Anpassungsfähigkeit, sondern Sprache. Menschen sind in der Lage, über Erzählungen, Gefolgschaft zu organisieren. Sie können durch diese Gefolgschaft ganze Städte, Regionen oder auch Länder erobern und sich gegen andere Völker oder Teile der Welt durchsetzen. Das ist Harrarys Erzählung. Und die Identität-Krise folgt daraus, dass jetzt das erste Mal eine Technologie kommt, die Sprache besser beherrschen wird als Menschen. Wir sind noch nicht da, aber es wird bald soweit sein. Das ist, glaube ich, die Dimensionen, mit der wir es hier zu tun haben. Also ich schätze Juba nur Harrarysier. Ich finde ihn bei dem KI-Thema nicht überzeugend. Und zwar deshalb, weil er zu einer Diskussion beiträgt, die ich nicht hilfreich finde. Was er eben gesagt hat, in dem OTON die wir uns angehört haben, ist im Grunde genommen, KI kann für sich selbst entscheiden. Und mein Argument lautet, das kann sie nicht. Sondern KI entscheidet auf der Grundlage der Möglichkeiten, die wir Menschen ihr geben und auf Grundlage der Daten, den wir sie gefüttert haben. Aber eine autonome Drohne? Das ist eine autonome Drohne, die sich ihre Ziele selber sucht, entscheidet Überleben und Tod. Ja, aber die Entscheidung, dass sie das darf, haben wir getroffen als Menschen. Das ist der Unterschied. Ich weiß, dass das klingt jetzt kleinteilig. Aber es ist ein ganz wesentlicher Punkt, weil wir nur darüber reden, was diese Technologie alles böse ist, vorhat und bewirken wird. Und das hat nichts mit der Technologie zu tun, sondern wir sind diejenigen. Und das würde ich mir so wünschen, dass Menschen das verstehen, dass wir mehr verstehen müssen über diese Technologie, dass wir besser verstehen müssen, was wir tun mit unseren Daten, mit unseren Entscheidungen. Weil wir damit Fremen, also sozusagen einen Rahmen geben, dafür, was die Technologie kann. Da haben wir kein Distance, aber ich gehe überhaupt nicht mit an der Stelle, dass die Technologie nicht in der Lage ist, selbst entscheiden. Das ist der Kern von jeglicher künstlicher Intelligenz. Sie kriegt ein grundlegendes Handwerkszeug und trainiert, basiert auf diesem Handwerkszeug immer weiter. Sie lernt anhand von neuen Daten und trifft nachher autonome Entscheidung. Und das ist schon neu. Also philosophisch gesehen, bleibst du immer in dem Rahmen, der gesetzt worden ist, durch das, was historisch, durch menschliche Daten und Entscheidungen vorgegeben ist. Es klingt wirklich sehr philosophisch, aber es ist einfach ein wichtiger Unterschied. Aber dann gehen wir mal weg von der philosophischen Ebene, die wichtig ist. Aber zurück auf die praktische Ebene schauen wir uns ein Hammer an. Ein Hammer kann keine eigenen Entscheidungen treffen. Ein Messer kann keine eigenen Entscheidungen treffen. Ein Auto kann ohne künstliche Intelligenz auch keine Entscheidungen treffen. Aber jetzt kommt künstliche Intelligenz dazu. Die Diskussion führen wir ja, wer ist eigentlich Schuld, wenn ein autonomen gesteuertes Auto ein Fußgänger überfährt. Ist es eigentlich der Besitzer? Ist es das Unternehmen, das es programmiert hat? Und da sehen wir ja, dass es so einfach eben dann doch nicht ist. Das stimmt. Es ist überhaupt nicht einfach. Ich glaube nur, die Debatte, die wir auch in dem Quote von Harari führen, ist eine Debatte, die Menschen davon befreit, darüber nachzudenken, die sie sich in diesem Zusammenspiel zwischen Menschen und Maschinen verhalten wird. Das finde ich überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Wenn wir doch zur Kenntnis nehmen, dass wir jetzt mit einer Technologie zu tun haben, die so anders ist und ein so großen Impact haben wird, dann müssen wir noch viel genauer verstehen, was diese Maschinen antreibt, die jetzt auf einmal autonom angieren. Aber es passiert ja nicht. Das ist ja genau das, was ich meine. Es passiert eben leider überhaupt nicht. Stattdessen reden wir jetzt darüber, dass die Menschheit in einer existenziellen Krise ist, wie Harari gesagt hat. Und ich glaube, das stimmt sogar, nur die Schlussfolgen daraus ist wieder falsch. Die existenzielle Krise ist, weil wir KI haben, die plötzlich mit Sprache umgehen kann, die sozusagen reden kann, alles wunderbar perfekt imittieren kann, was wir sonst mit Sprachen machen. Und da die Identität des Menschen, wie Harari das sieht, so sozusagen symbolisch beschränkt ist, dass Denken durch Sprache stattfinden muss, sind wir plötzlich eine existenzielle Krise. Meine Gegenteße laute, das ist total verkürzt. Menschen sind gar nicht nur auf Sprache und Denken reduziert, sondern unseren Denken basiert auf ganz vielen anderen Dingen. Nicht nur Logik, nicht nur Kreativität oder was auch immer, sondern das ist ein Resultat von gelebter, auch physischer Erkenntnis, die in eine Erfahrungsweise resultiert, mit der wir Entscheidungen treffen können, die auch out of the box, von unseren bisherigen Daten und Entscheidungen stattfinden können. Und wenn wir sagen, dass das eine KI nicht auch lernen kann. Also ich zum Beispiel sage das. Ich sage das, weil für mich kein einziger Beweis bisher existiert, dass etwas, was KI tut, nicht Simulation aus bisherigen Daten ist. Extrem effizient. Aber das ist doch auch das menschliche Lernen. Nein, das menschliche Lernen ist so, dass du plötzlich generisch ganze Konzepte kannst. Stimmt, aber als Datenarbeit. Aber ich erfahre die Welt natürlich genau, wie eine KI auch lernt, zunächst mal über die ersten Jahre. Das ist richtig, aber zum Beispiel, ich steh auch nicht fall hin, ich merke, wenn ich das Glas runterfallen lasse, dann ist es kaputt. Ja, aber wenn dein Kind auf eine Herdplatte fasst, dann ist das gelernt. Bei einer KI brauchst du, weil sie nicht 100.000 Beschreibungen von heißen Herdplatten um die Schlussfolge zu tun. Ich bin aber davon überzeugt, dass KI das irgendwann raushaben wird, wie man so ist. Da Menschen lernen physisch und nicht nur die Begrenzung der künstlichen Intelligenz, die bisher die Welt noch nicht erfahren kann. Aber wir werden ja jetzt eine schnelle Entwicklung bei Robertan sehen, die natürlich viel mehr Sensorik haben und die Welt auf eine Art und Weise ähnlich erfahren können, wie wir. Sie wissen, was heiß und kalt ist. Sie verstehen, wie es sich anfühlt, wenn man irgendwo gegenläuft. Sie können vielleicht, aber sie fühlen sich nicht lernen. Ja, und sie, genau, das ist der entscheidende Punkt. Sie können nicht fühlen. Und die Frage, wie es sich anfühlt, wenn ich in eine Wand laufe, oder wenn ein Robertan eine Wand läuft, der Unterschied ist, dass mir es wirklich weh tut. Und sie können abhauen. Und das sind alles Simulationen. Darauf können wir uns einigen. Also wenn du zu den Nummern ein, einfaches Beispiel, nehmen wir mal das Konzept einer Zitrone. Das kann mir eine KI super beschreiben. Die kann sagen, die ist gelb und grüßelig außen, und sie schmeckt sauer und sie gibt saft und whatever. Kann ich alles an Informationen bekommen. Ich habe aber die Idee einer Zitrone in mir, wo ich sofort spüre, wenn ich darüber rede, nachdenke, wie schmeckt die, dann habe ich Speichelfluss, weil das Saure der Zitrone eine physiologische Reaktion bei mir hervorruft, die die KI nie wird haben können. Und ich glaube, das wäre total super, wenn wir da mal ein bisschen mehr drauf gucken würden, weil wir als Menschen plötzlich eine viel größere Existenz haben, die nicht in Frage gestellt wird durch KI, wenn wir uns erlauben, nicht nur kognitive Prozessoren zu sein, sondern ganze Entitäten mit physischen, sensorischen, hormonellen, emotionalen Erfahrungen, die durch die Welt gehen, und einen Erfahrungsreichtum haben, den KI so nie wird haben können. Das ist natürlich ein wirklich guter Punkt. Ich würde an dieser Stelle einfach mal die Tese aufstellen, das springt so ein bisschen zurück, aber es ist, mir wichtig festzuhalten. Die aktuelle Gefahr ist nicht so sehr, und das wollte ich auch in der Argumentation gar nicht sagen, dass Maschinen autonom agieren. Die eigentliche Gefahr, dass Menschen aufhören zu verstehen, wie die Entscheidung der Maschinen zustande kommen. Und wir brauchen, wir müssen, glaube ich, eine technologische Lösung dafür finden, weil in Zukunft natürlich ein Großteil des Koorts von Maschinen geschrieben wird. Und Menschen überhaupt nicht mehr verstehen, was sie da getan haben. Und wahrscheinlich braucht es dann andere Maschinen, die das überwachen und versuchen, in irgendeiner Form festzuhalten, dass da keine größeren Fehler passieren. Wir brauchen wirklich auch mehr Erklärverantwortung bei den Unternehmen, die diese Technologie entwickeln. Ich würde das sogar noch weiterzuspitzen. Wir brauchen wahrscheinlich eine neue Form der Aufklärung, in die so zeitalterweit, sonst passiert wirklich das, was Harari beschrieben hat. Dann kommen wir in eine Abhängigkeit, aus dem wir uns ganz schwer nur noch befreien können. Absolut. Also die entscheidende Zukunftsfrage ist nicht, ob Maschinen intelligenter werden, sondern ob Menschen lernen, Klüger mit der Intelligenz der Maschinen umzugehen. Ja, und ob Menschen lernen, nicht nur Klüger, sondern ganzheitlicher mit ihrer eigenen Intelligenz umzugehen. Das wäre nämlich eine Riesenchanz. Miriam, was hat dich diese Woche aufgeregt? Mein Aufreger war Melania The Movie. Das teuerste Infomercial aller Zeiten für das Jeff Bezos von Amazon 75 Millionen Dollar insgesamt bezahlt hat. Während der übrigens gerade die Washington Post kaputt spart und einfach. Lange Korruption? Konntest du man so sehen. Es war sozusagen ein Investment in politische Beziehung des Präsidenten, aber in Zeiten, wo er eben die Washington Post kaputt spart, mit einem Drittel von Journalistinnen und Journalisten, die entlassen werden sollen, finde ich das krass. Dieser Film wirkt, wie das Produkt einer nordkoreanischen, staatlichen Filmgesellschaft produziert durch eine agentische KI. Die einen Melania-Avatar auf Stöckel-Schuhen durch verschiedene Situationen schickt immer wieder sehr moderorientiert und ab und zu sagt sie "Here we go again" oder sonstige Sätze, die auf den Zusammenhang gerissen, keinen Sinn machen. Und ich glaube, es ist ein interessantes Beispiel dafür, dass auch Menschen wie Avatare wirken können. Das ist so. Was hat dich aufgeregt? Wir müssen über Google sprechen. Der Mutterkonzern-Alphabet geht im KI-Wettbewerb jetzt so richtig in die vollen, mit Investitionen von historischem Ausmaß, der Konzern will seine Ausgaben für Rechenzentren, Chips und Infrastruktur, dieses Jahr oft bis zu 185 Milliarden Dollar erhöhen. Es ist doppelt so viel wie im Jahr zuvor und deutlich mehr als viele Konkurrenten investieren. Und das ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert. Erstens, das haben wir schon angesprochen. Koppelt Google seine künstliche Intelligenz, Gemini jetzt mit allen möglichen Produkten und wir laufen da auf eine Situation zu, die wir eigentlich kennen. Ändest du ihn noch an Microsoft und Internet Explorer, wenn man gespannt, ob die EU sich traut, hier in irgendeiner Form zu reagieren, aber es steckt noch eine Geschichte dahinter, oder dies extrem interessant. Denn in dem Google die E-Mail-Daten, die YouTube-Daten, die Google-Foto-Daten mit der künstlichen Intelligenz verknüpft, entsteht ein gigantischer zusätzlicher Datenschatz. Damit werden sie sich sicherlich in einigen Feldern einen echten Vorsprung entwickeln. Und jetzt kommt aber der entscheidende Punkt. Ich glaube, dass da ein neues Geschäftsmodell hintersteckt. Denn was nicht so breit reportet wurde in vergangenen Tagen, Google wird ein neues Tool anbieten, das Online-Handland die Möglichkeit gibt, sehr personspezifische Preise zu entwickeln. Und diese Daten werden von der künstlichen Intelligenz, Gemini, aus den ganzen persönlichen Informationen gezogen. Und dadurch werden wir in den völlig neues System der Preisgestaltung sehen und einen Kapitalismus, so wie wir ihn noch nie kanten. Und vielleicht ist das das Ende der Preisgestaltung, wie wir sie bisher erlebt haben. Es ist total möglich. Ist natürlich auch ein Regulationsthema, was sich gerade die EU sicherlich angucken wird, weil da gibt es ja schon einige Themen, die da immer wieder attressiert worden sind, weil sie sich an das Amtsantritt rumliegen. Die Faktist auch, die EU traut sich überhaupt nicht, da irgendetwas anzugehen. Das ist leider wahr. Was macht ihr Hoffnung? Also, aus einer opportunistischen Perspektive, nachdem wir heute über selbstständige Agenten-Netzwerke Social Networks für Agenten auf die Menschen nicht mehr dürfen und dem Melania-Avatar schon geredet haben, ist mein Hoffnungssträger, dass man auch in dieser Zeit noch irgendwie überleben und ein Business-Modell entwickeln kann und das zeigt mir der italienische TikTok-Star-Kabi-Lamei, der seinen Unternehmen Step-Distinktive Limited für eine knappe Milliarde an ein in Hongkongansessiges Finanzunternehmen verkauft hat. Und zwar dafür, dass dieses Unternehmen drei Jahre lang die exklusiven weltweiten Rechte unter anderem an seinem Achtung-Avatar hat, mit dem das Unternehmen mehr sprachige Zeitzonen übergreifende Livestream-E-Commerce inhalte produzieren will, so noch mal ganz langsam. Ein TikTok-Star verkauft die Rechte an seinem Avatar, ein chinesisches Unternehmen für eine Milliarde, damit die drei Jahre lang seinen Avatar nutzen können, wow, ich glaube, wir gehen wirklich auf neue Zeiten zu. Nutz zu TikTok mittlerweile? - Nein, doch mein ich nicht. - Ich weigere mich. Ich habe so viel Chaos in meinem Kopf, ich muss. - Weißt du, dass wir bei TikTok sind? - Ja, das weiß ich, aber ich hab es bisher ignoriert, weil ich da nicht drauf will. Mein Hoffnungssträger kommt so richtig aus der Old Economy. Die deutsche Industrie hat zum Jahresende überraschend starke Auftragseingänge verzeichnet und das sind ja mal so zahlen, über die mal schnellen weggeht. Aber im Dezember stieg das Neugeschäft um 7,8 Prozent und das ist deutlich mehr als erwartet und der vierte Anstieg in Folge. Und Ökonomen sagen, das ist die vielleicht, die Trendwende. Und vielleicht ist es interessant zu schauen, was besonders gut läuft. Das Auto-Geschäft läuft weiter schwach, aber die Elektro- und Heightech-Produkte legen so richtig zu. Und der Handel im Inland wächst und außerhalb der Eurozone im Euroraum geht sie leicht zurück. Dahinter stecken zwei Botschaften, wir brauchen schnell neue Handelsabkommen, um diesen Außenhandel eben auch außerhalb der EU stark voranzutreiben und zweitens volle Kraft auf Heightech. Und das sagen wir ja eh schon die ganze Zeit hier. - Ja, wir werden repetitiv, aber muss man auch sein, sonst wird's ja keiner. Kannst nicht oft genug sagen. - Genau. Damit sind wir am Schluss und heute ließt unser Hörer Nuell die Credentials. Also, ich bin Nuell, Podcast-Höre und Dr. Rant in theoretischer Bio-Physik. Vielen Dank fürs Zuhören bei dieser Folge von Michael und Mattis. Schön, dass ihr dabei wart. Abonniert und folgt dem Podcast gerne auf YouTube, schreibt uns auf LinkedIn oder einfach per E-Mail an Michael und [email protected]. Vielen Dank auch an die Handelsblatt Podcast-Producer und an Mikofecke für die Postproduktion. Danke auch an Jan Lutz für die redaktionelle Unterstützung und Anhaber Tönger, die für Schnitt und Video verantwortlich ist. Wir sehen uns am hoffentlichen nächsten Freitag wieder. Natürlich mit einer neuen Folge zu den wichtigsten Themen aus Wirtschaft, Technologien und Politik macht's gut. Ja, das war's für heute. Ich freue mich, dich wiederzusehen. Nächste Woche wirst du nicht hier sein, weil du in Kolumbien- - In Kolumbien-Jungel sitzen. Und in der Woche danach werden wir darüber sprechen, was du dort im Jungel getan hast. Ich freue mich drauf. - Ich mich auch. - Gute Reise. - Ciao. Es folgt ein Beitrag von unserem Initiativpartner. In dieser Folge von Effizienzwände konkret geht es um Gebäude, die schon stehen. Und darum, wie sie fit für die Zukunft werden. Wie lässt sich ein Bestandsgebäude, energieeffizient, digital und nachhaltig modernisieren? Das verrät uns Katrin Eling, verantwortlich für das Gebäudegeschäft bei Schneider Elektrik. Hallo, dass beim Neubau in intelligente Technik investiert wird, leuchtet ein. Aber passen Bestandsgebäude und innovative Technologie überhaupt zusammen? Absolut. Also, wenn wir mal davon ausgehen, dass mindestens 50 Prozent der Gebäude, die heute stehen, auch 2050 noch stehen werden. Und dass Gebäude tatsächlich für 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich sind, dann ist das ein bisschen wie mit so einem Auto aus den 90ern. Also fährt noch, aber frisst extrem viel Sprit. Und beim Gebäude, wie beim Auto, kann man jetzt erreichen, dass wir bis zu 40 Prozent der Energie eines Gebäudes einsparen. Dabei lässt sich oft tatsächlich auf der verhandenen Infrastruktur aufsetzen. Ich muss nicht alles neu machen. Und dann kann ich nachhaltig und wirtschaftlich zugleich energisch fahren. Hast du ein konkretes Beispiel, was in Punkt und Nachhaltigkeit und Effizienz heute bei alten Gebäuden schon möglich ist? Ja, wir haben ganz konkretes Beispiel ein großes Bürogebäude hier aus Düsseldorf. Das war früher ein echter Energiefresser. Als wir dort hingekommen sind liefen Heizen und Kühlen zum Teil Parallel. Die Regelungen wurden manuell übersteuert. Und wir haben dann Sensorik, Messtechnik und eine digitale Plattform für das Energiemanagement installiert. Die quasi wie ein Diagnose-Tool funktioniert. Das heißt, die Erkenntanomalien, die kann frühzeitig Warnungen geben und die ermöglichten Predektive, also eine vorausschauende Wartung. Und das Ergebnis ist, dass wir zum 81 Prozent der Probleme, die dort auftreten von Remote heute schon lösen können. Und das, bevor überhaupt jemand merkt, dass es ein Problem gibt und dass wir zum anderen den Energieverbrauch in diesen Gebäude in den ersten zwei Jahren um 50 Prozent senken konnten. Das ist, wenn ich wieder die Autoranalogizier so ein bisschen so als wenn du dein alten Auto einen neuen Boardcomputer verpasst und damit die gleiche Kaurosserie hast, aber viel weniger Verbrauch und tatsächlich auch noch mehr Komfort. Klingt aber auch ein bisschen kompliziert und teuer, ist das so? Ganz und gar nicht. Also, du kannst Kleinstarten und mit einer überschaubaren Investition tatsächlich relativ schnell große Wirkung erzielen, digitale Steuerung und effiziente Kühl- und Heiztechnik amortisieren sich Erfahrungsgemäß super schnell, weil sie den Verbrauch bereits im ersten Jahr um bis zu 30 Prozent senken können. Und ein modernes Gebäude-Management-System, das kostet in etwa so viel wie so ein gut verlegter Quadratmeter Teppich. Nur, dass es sich jeden Monat auszahlt. Und ab wann rechnet sich so ein Projekt konkret? Sehr viel schneller als viele denken. Also 43 Prozent der Unternehmen erzielen durch die digitalen Nösung zwischen 15 und 40 Prozent Einsparung bereits im ersten Jahr. Und weil Energie der größte Kostenblock im Betrieb eines Gebäudes ist, zahlt sich das sofort aus. Erfahrungsgemäß in den Projekten, Amortisations nach zwei bis fünf Jahren, dass es schneller als beispielsweise in Aufzug und danach spart das Gebäude weiter jeden Monatgeld. Mehr Zahlen, Daten und Fakten gibt es in der kostenlosen Studiegebäude der Zukunft unter s.e.com/de/effizienzwende.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Diskussion über Elon Musks Plan, SpaceX und XAI zu fusionieren, mit einer Bewertung von 1,25 Billionen Dollar und möglichem Börsengang.
  2. Kritische Betrachtung von Musks Visionen, insbesondere zu KI und Weltraum-Rechenzentren, sowie Bedenken zu übertriebenen Versprechungen und finanziellen Motiven.
  3. Analyse der Geschäftspraktiken Musks, wie das Vermischen profitabler mit defizitären Unternehmen, und der potenziellen Risiken für Investoren.
  4. Erwähnung technischer Herausforderungen von Rechenzentren im All, wie Kühlung und Energieversorgung, sowie ethischer Bedenken zu XAI.

Summary:

In der Podcast-Folge von "Meckl & Mathis" diskutieren die Moderatoren zunächst persönliche Themen wie einen vielseitigen Lebensstil und positives Feedback von Hörern, bevor sie zum Hauptthema übergehen: Elon Musks Ankündigung, sein Raumfahrtunternehmen SpaceX mit der KI-Firma XAI zu fusionieren. Das neu entstehende Unternehmen soll mit 1,25 Billionen Dollar bewertet werden und könnte einen der größten Börsengänge der Geschichte starten. Musk begründet dies mit Synergien zwischen Satellitendaten und KI, sowie Plänen für Rechenzentren im Weltraum, um irdische Infrastrukturentlastung zu erreichen.

Die Diskussion hinterfragt Musks Visionen kritisch. Einerseits werden seine innovativen Erfolge mit SpaceX anerkannt, andererseits wird auf übertriebene Versprechungen (wie autonomes Fahren) und finanzielle Motive hingewiesen. XAI, bekannt für schwache Leistungen und kontroverse Inhalte, wird als defizitäres Unternehmen gesehen, das durch die Fusion mit profitablen SpaceX verschleiert werden soll. Technische Hürden wie Kühlung und Energieversorgung im All werden als problematisch eingeschätzt. Zudem wird Musks Geschichte ähnlicher Fusionen (z.B. SolarCity mit Tesla) als Muster zur Verlustverschleierung interpretiert. Die Moderatoren betonen die Notwendigkeit, sowohl visionäre Aspekte als auch ökonomische Risiken zu diskutieren.

FAQs

Miriam Meckle ist Professorin an einer Universität in St. Gallen, Unternehmerin bei Ada Learning in Düsseldorf und Aufsichtsrätin in verschiedenen Unternehmen in der Schweiz, Deutschland und Großbritannien.

Sie schätzt die Flexibilität und Inspiration, die aus unterschiedlichen Bereichen kommen, auch wenn es manchmal zu einer Überforderung führen kann.

Die Folge diskutiert die Verschmelzung von Elon Musks KI-Firma XAI mit SpaceX, Turbulenzen an den Finanzmärkten durch KI-Anbieter und die Frage, ob Menschen die Kontrolle an KI abgeben.

Sie sieht darin eine visionäre, aber auch fragwürdige Strategie, bei der ein erfolgreiches Unternehmen (SpaceX) mit einem schwächeren (XAI) kombiniert wird, um Verluste zu verschleiern.

Er ist skeptisch, da Musk oft technologische Durchbrüche verspricht, die nicht eintreten, wie beim autonomen Fahren von Tesla, und er nutzt Visionen, um Börsenkurse zu treiben.

Tesla dient nicht nur als Autohersteller, sondern auch als Datenquelle für andere Projekte wie Roboterentwicklung und KI, was es zu einem integralen Teil von Musks Vision macht.

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