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Mondlandung 1969: Der Wettlauf ins All

65m 43s

Mondlandung 1969: Der Wettlauf ins All

Der Podcast „Zeit für History“ erzählt die Geschichte des Space Race, der 1957 mit dem Start des ersten künstlichen Satelliten Sputnik 1 der Sowjetunion beginnt. Dieser Schock im Westen löste eine globale Reaktion aus und zeigte, dass die Sowjetunion technologisch vorne lag. Die USA reagierten mit der Gründung der NASA und intensiveren Forschung. Obwohl die Sowjetunion zu Beginn des Wettlaufs zahlreiche Erfolge verbuchte, zog sich das Ziel langsam auf den Mond. 1961 setzte US-Präsident John F. Kennedy das Ziel der ersten bemannten Mondlandung öffentlich klar, was die amerikanische Raumfahrt neu befeuerte. Trotz mehrerer Rückschläge – wie der Tragödie von Apollo 1, bei der drei Astronauten im Feuer starben – gelang es den USA, nach einer längeren Pause erfolgreich auf dem Mond zu landen. Der entscheidende Moment, der die Welt beeindruckte, war die Mondlandung von Apollo 11 im Juli 1969. Die Crew beschrieb die Mondoberfläche und die berühmte Aussage „One small step for man, one giant leap for mankind“ wurde weltweit vermittelt. Ein weiteres historisches Ereignis war das berühmte Earthrise-Foto, das die Erde aus dem Weltraum zeigte und eine tiefe wissenschaftliche und philosophische Wirkung hatte. Obwohl die Sowjetunion mehrere technische Siege erzielte, verloren sie im Abschluss des Wettlaufs auf dem Mond. Der Erfolg der USA wurde durch technische Verbesserungen, strategische Planung und starke öffentliche Motivation ermöglicht. Der Space Race ist als ein großer historischer und politischer Wettlauf gesehen worden, der nicht nur die Raumfahrt, sondern auch die Weltanschauung und die Beziehungen zwischen den beiden Supermächten beeinflusste. Nach dem Ende des Kalten Krieges verlor die Raumfahrt ihre Begeisterung, und bis heute bleibt die Mondlandung als Symbol für menschliche Innovation und Zusammenhalt im All.

Transcription

8970 Words, 56530 Characters

German
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Das hört sich jetzt erstmal harmlos an, aber damit lösen sie eine nie zuvor dagewesenden Schock im Westen aus. Besonders ihr großer Gegner, die USA hält den Atem an. Wenn die Sowettunion mittlerweile schon in der Lage ist, Satelliten in den Weltraum zu schicken, dann wäre es doch kein Problem mehr, eine Atomraketer bis in die USA zu schießen. Dieser Schock, das eigentlich so unscheinbaren Satelliten, fütte damit nicht nur zur Gründung der NASA, sondern löst er den größten Wettlauf unserer Geschichte aus. Zwei Welten mit gegensätzlichen Ideologien. Die USA und die Sowettunion. Kapitalismus gegen Kommunismus. Vereint in einem Ziel. Als erste Nation, das unvorstellbarer zu erreichen. Den Sprung ins All und fließlich den ersten Schritt auf dem Mond. Damit hallo zur 58. Folge von Zeit für History. Auf die ich mich wie immer besonders freue, weil wir heute ein wirklich faszinierendes Thema vor uns haben. Ich würde sogar behaupten, es wird eine der vielfältigsten Episoden seit dem Podcast gibt. Ich meine, allein die Schlagwörter reicht eigentlich, kalter Krieg, Raumfahrt, Mondlandung, JFK und natürlich die Sowettunion. Und die betonig hier besonders. Ein Wettrenn oder ein Rennalgemein hat es nun mal an sich, dass man in erster Linie den Sieger im Kopf behält. Jedes Kind weiß heute, dass der erste Mensch auf dem Mond ein Amerikaner war. Für viele ist das völlig selbstverständlich. Obwohl es Jahrzehnte lang so aussah, als ob die Sowettunion ziegen würde. Heute erinnert sich kaum jemand mehr oder dann, dass sie es waren, die praktisch bis zum Ende in diesem Wettrenn immer die Nase vorne hatten. Der erste Mann im All war ein Sowettischer. Der erste Weltraumspaziergänger war ein Sowettischer. Genau wie die erste Dreimon Crew und die erste Frau. Wie kann es also sein, dass die Sowettunion der USA zumindest auf diesem Gebiet eigentlich komplett überlegen war? Und wie konnten die Amerikaner dann doch plötzlich aufholen und gewinnen? Ich würde sagen, es wird Zeit in eine Reise in den kalten Krieg. Hin zum größten Wettlauf unserer Geschichte bis zur Mondlandung. Bevor wir uns das alles anschauen und in die heutige Folge einsteigen, stelle ich euch wie immer zunächst einmal zwei Fragen, mit denen ihr ganz einfach euer Vorwissen testen könnt. Heute also zum Thema der Wettlauf ins All. Die erste Frage lautet. Wie wir später noch hören werden, mussten die Amerikaner im Wettlauf einen besonders schweren Rückschlag einstecken. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte starb ein Astronaut und dann nicht nur einer, sondern gleich drei. Das Raumschiff Apollo 1 fängt zum Brennen an. Aber wie kam es dazu? A) Ein Triebwerk explodierte kurz nach dem Start. B) Es gab einen Defekt in der Elektrik bei einer Übung. Oder C) Ein Astronaut drückt den Startknopf des Raumschiffs viel zu früh. Und die zweite Frage lautet. Heute kennt jeder die Apollo 11 Mission und zum Beispiel Niel Armstrong, den Mondspaziergänger. Doch kaum einer weiß, dass dieses ganze Ereignis um einen Hauch vereitelt worden werde. Und ein Abbruch der Mission kurz bevorstand. Denn A) In der Kommandozentrale in Justen zeigten alle Computer genau bei der Mondlandung plötzlich Fehler 1, 2, 0, 2. B) 5 Minuten vor der Mondlandung, der ist der Funkontakt komplett ab. Oder doch C) Einer der Astronauten musste sich vor Auflegung übergeben und war nicht mehr einsatzbereit für den Mondspaziergang. Wie immer findet ihr die Antworten zu den Fragen im Laufe der Folge. Vergesst an dieser Stelle nicht eine 5-terne Bewertung darzulassen und dem Podcast zu folgen, um in Zukunft keine spannenden Geschichte mehr zu verpassen. Jetzt würde ich aber sagen, legen wir los. Kapitel 1 - Schock im Westen Es war der 4. Oktober 1957 als weltweit Tausende von Funkarmateuren auf ihre Geräte starten. Alle warteten also geduldig, aber nicht nur sie, auch Hunderte von Sternwarten rund um den Globus waren gefüllt und richteten ihren Blick in Himmel. Sie alle hofften auch nur irgendetwas von Sputnik 1 zu sehen oder zumindest zu hören. Erst verging einige Minuten, kann eine Stunde und manche Hirten bestimmt schon aufgegeben. Kann man denke ich verstehen. Sie hatten sich wieder schlafen gelegt und verpassen deswegen das Signal. Wer durchhielt, der wurde belohnt. Denn irgendwann kam dieses Geräusch. Ja also ich als Leih würde jetzt mal sagen, eigentlich recht unschmeinbar und harmlos oder? Manchmal sind es genau diese Dinge, die die Größe wirkung haben. Dieses Funksignal von Sputnik 1 war nämlich in mehrfacher Hinsicht historisch und einmalig, das kann man sagen. Vor allem war es nämlich das erste künstliche Signal, dass sie jemals aus dem Weltraum gesendet wurde. Und allein das ist natürlich schon eine Sensation. Diese originalen Piebgeräusche konnte ihr ja gerade schon hören, die sind bis heute erhalten geblieben. Und die wurden damals auch genau so weltweit empfangen. Und das wirklich zum ersten Mal von einem wirklich breiten Publikum. Also ich hatte vorhin schon die Funkamateure erwähnt, die eben man ihren Geräten standen. Aber auch über Radio oder Wissenschaftler und Politiker weltweit hörten genau das. Der größte Erfolg war damit natürlich ein symbolischer. Das Piepen machte für jeder man hörbar, die Sowettunion hat einen technologischen Vorsprung. Sie sind die ersten, die das geschafft haben. Ich spreche jetzt die ganze Zeit von Sputnik 1. Also wie kann man sich dieses Flugobjekt überhaupt vorstellen? Das genaue Bilder zu, zu Sputnik 1 findet ihr natürlich auf Instagram. Dort erscheinen ja zu jeder Folge immer die Bilder der Episode. Also alle wichtigen Personen, Geräte und Karten nochmal verbildlicht. Also schau gerne bei "Zeit für History" auf Instagram vorbei. Aber ich beschreibe trotzdem jetzt mal dieses Flugobjekt, diesen Sateliten für euch. Also Sputnik 1 ist im Endeffekt eine perfekte Kugel. Also komplett rund und hat einen Durchmesser von gerade mal 58 cm. Die Kugel bestand aus zwei einzelnen Halbkugeln, die dann mit einem 2 mm starken Blech verschraubt wurden. Also ich mir die Bilder dazu angeschaut habe, ist mir das erstes aufgefallen, wie diese Kugel glänzt. Also das schaut wirklich perfekt poliert aus und das wurde auch ganz bewusst so gemacht. Die Oberfläche war eben sorgfältig gereinigt, um die Sonnenstrahlung zu reflektieren, damit die ganzen Geräte und Verkabelungen in dem Sateliten praktisch nicht überhitzen. Optisch stechen einem auch gleich diese riesigen Antennen ins Auge. Also das Verleizt im Sputnik fast zu einem Insekten oder Alien-Look. Sieht ja ein bisschen grusig aus, muss ich sagen. Also von der Kugel ragen eben vier lange Stäbe hervor. Zwei davon sind etwa zwei Meter 90 lang und die anderen beiden zwei Meter 40. Die Anordnung der Antennen und die Antennen selbst haben natürlich auch ein Hintergrund. Das sollte einfach dafür sorgen, dass die Funksignale gleichmäßig auf die Erde abgeleitet werden. Wie gesagt, der Satelit war nur klein, etwa 58 Zentimeter durchmesser. Trotzdem hatte die Kugel eine Menge an Bord. Zwei Funksender, verschiedene Batterien, Thermoschalter, Druckschalter und ein eigenes ausgeglügeltes Wärme-Regulationssystem. Und dieser unscheinbare Satelit löste also den Weltbekannten. Sputnikshock aus. Das hat sich dann auch eigentlich innerhalb von Minuten auch natürlich durch Telefon damals einen USA rumgeschworen. Und dann war auch wirklich der Teufel los. Also die Medien in den USA haben sich überschlagen. Also die haben natürlich sofort auch die Rüstungspolitische oder oder Kriegerische, kalte Kriegsmoment erkannt. Was dabei eine Rolle gespielt hat. Alle Zeitungen haben Karikaturen gemacht, dass sie so jetzt ihnen jetzt irgendwelche Dinge von oben auf den Kopf schmeißen. Und wer Sputnik schicken kann, der kann auch Atomenaketen schicken. Das hat tagelang angehalten oder Wochenlang sogar. Also die USA sind richtig aus ihrer Sicherheit rausgeschickt worden. Gerade habt ihr Uli Kulke gehört. Herr Kulke ist schon ein List und vor allem Buchautor. Dabei hatte er auch zur Raumfahrt, der Mondlandung und dem Wettlauf zur Mondveröffentlich. Passenderweise haben wir also im Zuge dieser Folge ein Interview geführt. Wie immer geht das fünf Tage nach der Podcastfolge online. Insgesamt ging unser Gespräch eine Stunde lang und war wirklich spannend. Wir gehen dabei noch mal auf einige Nebenstories und Personen ein, die es nicht in die heutige Folge geschafft haben. So hat ihr dann auch nochmal einen echten Mehrwert auch beim Interview. Wir machen jetzt aber weiter mit unserer Geschichte. Denn Herr Kulke hat ja bereits beschrieben, das Wort Sputnik verbreitet sich wie ein Lauffeuer in der USA. Wobei ich hier ganz klar erwähnen muss, Sputnik war ein reiner Propagandasieg. Nicht mehr und nicht weniger. Oft wird dann so gesagt, mehr als P.P. war nicht drin und das stimmt wirklich. Also weder Druck der Satellite, wichtige Informationen zur Raumfahrt, noch zum Weltall an sich bei. Wissenschaftlich war er eine flaute. Es muss man so hart sagen. Auch wenn ihr euch schon vorstellen könnt, dass dieser Aspekt von der Sowettunion eher nicht erwähnt wurde. Das war eben Teil dieser ausgeklügelten Propaganda. Im kalten Krieg ruhten die Waffen, man kämpft er eben mit Worten und solchen Siegen. Und die Sputnik Propaganda schlug ein auf allen Ebenen. Natürlich erst mal in der USA gleich nach dem erfolgreichen Versenden des Signals hat der Herr Kulke gerade schon schöner gelernt. Andererseits wurde der Satellite eben von der Sowettunion richtig inszeniert. Also das haben Sie wirklich ausgeklügelge gemacht. Ich habe das total spannend gefunden bei der Recherche. Wenn man nur mal dieses Sputnik eins googelt, wie viele ordinale Darstellungen es aus dieser Zeit gibt. Also zum Beispiel sogar auf eigenen Briefmarken. Das findet ihr auch bei den Bildern zur Folge. Ich habe gerade das Bild vor mir und beschreibe euch das mal kurz. Da kann man eben so eine Briefmarker aus dem Jahr 1957 sehen. Und da ist die Erde abgebildet und Sputnik eins kreispraktisch symbolisch um unsere Welt. Man kann sich also wirklich vorstellen, wenn man damals so etwas sah, dann hat man sich echt gedacht, wow, die Sowettunion hat technisch drauf. Und das war ja auch nicht gelogen. Die Menschen waren ins All vorgestoßen. An der Stelle vielleicht noch ein kleiner Fan fängt. Das Wort Sputnik wurde übrigens von deutschen Medienvertreter unter die hundertwichtigsten Wörter für das 20. Jahrhundert Gewält. Also allein das sagt schon einiges aus. Das war damals wirklich nicht zu unterschätzen dieser Schock. Für die USA kam es aber noch schlimmer, denn ihr habt den Namen vorhin schon gehört. Sputnik eins. Ja, das waren nur Teil eins. Vier Wochen später wurde der Erfolg mit Sputnik Nummer zwei noch übertroffen. Und das hatte auch sein Gerund. Denn der zweite Satellit schost das erste Tier, in die er hat umlaufbaren. Eimlich die sechs Kilo Schwerte, Mischlingshündin Leica. Eine wirklich verrückte und beeindruckende Geschichte, die aber leider tragisch änderte. Aber mal von vorne. Also in diesem Satelliten war eine eigene, ich nenne es jetzt mal, Hundehütte eingebaut. Die waren nur 80 cm lang. Das heißt Leica, wenn man sich heute Bilder von ihr anschaut, war wirklich ein kleiner süßer Hund. Und Leica saß jetzt praktisch in dieser Hunde Hütte im Satelliten und der übernahm die ganze Versorgung. Also Futter, Wasser, Gleichzeitig, Brotpulver, Fleischpulver. All das wurde ihr praktisch durch das System gefüttert. Beim Staat lief noch alles super. Also wie gesagt nur 29 Tage nach Sputnik eins. Da waren wir jetzt mittlerweile beim dritten November 1957. Innerhalb kurzer Zeit erreichte das Raum verzeugt dann auch die Erdumlaufbahn. Man muss aber eben sagen Leica hat die Expedition nicht überlebt und trotzdem war der Sieg für die Sowett- und Jung perfekt. Sie hatten nicht einmal eine Monat den ersten Satelliten ins All geschickt und dann sofort mit dem ersten Tier in der Erdumlaufbahn nachgelegt. Der Sputnik-Shock, man könnte es schon fast Sputnik-Erniedrigungen nennen, hatte die USA voller Wisch. Die konnten das wiederum natürlich nicht auf sich sitzen lassen und starteten sofort eine Reihe neuer Projekte, die dann eben unter anderem zur Gründung der NASA führten. So konnte ihn also nach fünf Monaten der Staat des ersten Weltraums Satelliten gelingen. Das Space Race, der Wettlauf ins All, hatte offiziell begonnen. Kapitel 2. Wieso der Weltraum? Wir wissen jetzt also, wo der Wettlauf, der fließe ich dann den ersten Menschen auf dem Mondbrach der begonnen hat. Bevor wir jetzt gleich dieses Rennen weiter verfolgen, will ich an dieser Stelle nochmal einschritt zurückgehen und kurz einen Blick auf den historischen Kontext werfen. Was waren eigentlich die Gründe um Motive der USA auf der einen Seite und der Sowette Union auf der anderen und Wieso investierten sie aber von Milliarden Dollar und hunderttausende Arbeitskräfte für dieses eine Ziel. Ich habe mal die wichtigsten Punkte zusammengetragen und ich denke, dass das ganz sinnvoll das zu wissen. Zentral dafür ist natürlich der kalte Krieg. Darum finden wir das erste Motiv. Einfach die, ja ich sage mal, ideologische Rivalität. Ich denke, so kann man es am besten ausdrücken. Dieser Wettlauf war jetzt nicht nur ein simples Rennen. Wer gewinnt, sondern es war vor allem der Kampf zwischen zwei Weltanschauungen. Kapitalismus, Gegenkommunismus, Freiheit und Demokratie gegen Planwirtschaft. Die Raumfahrt wurde also schnell zu einem "Ja, Schaubplatz dieser Auseinandersetzung". Der Grund dafür ist einfach, dass sie damals schon als Gradmesser galt. Wer ist technologisch und organisatorisch am weitesten. Beide Systeme beanspruchten einfach, der beste Weg zu Vortschritt und Wohlstand zu sein. Und wie konnte man das zeigen? Na ja, etwas in den Weltraum schicken, ist denke ich mal relativ beeindruckend. Der Wettlauf ins All kam außerdem zum perfekten Zeitpunkt. Dafür muss man noch etwas ausholen. Also nach dem zweiten Weltkrieg setze so etwas wie eine zweite Dekolonisationswelle ein. Das soll heißen. Dutzende Länder wurden zum ersten Mal seit Jahrhunderten wieder eigenständig. Um allein ein paar Zonen, also Indien und Pakistan 1947 in Donnesien, wurde 1949 unabhängig von den Niederlanden, Vietnam 1954 von Frankreich und die meisten afrikanischen Länder folgen dann noch in den 60er Jahren. Brauch ist jetzt vielleicht schon aufgefallen, da sind genau die Jahre vor und mitten im Wettlauf. Viele dieser ehemaligen Kolonien suchten jetzt also eine neue politische Weltanschauung oder einen wirtschaftlichen Weg. Für die Sowettunion und die USA war das Space Race also eine Möglichkeit, diese Länder zu beeindrucken. Was ist sinnvoller? Kapitalismus oder Kommunismus. Wer hat auf technologischer und organisatorischer Ebene die Nase vorne? Das zweite Motiv hatte ich ja schon erwähnt, die Propaganda. Das spielt natürlich in diesem Wettstreit mit ein, aber es diente auch einfach wirklich dazu den Gegner lächerlich zu machen. Dazu gibt's eine lustige Geschichte, auf die ich bei der Discherche gestoßen bin und die mir total im Kopf geblieben ist. Also nach dem Start von Sputnik 1 wollten auch die USA zeigen, dass sie mithalten können. Ihr erstes Satellit war aber eine total kleine, nur 1,5 kg schwer der Kugel. Deswegen erhielt dieses Satellit dann vom Sowettischen Vorsitzenden, Krustschof, den Spitznam Grapefruit. Das ist jetzt jetzt erstmal ganz schön fläch, also darauf muss man auch kommen, aber es war im Endeffekt auch kein Wunder, dass sie sich darüber lustig machten. Sputnik 1 v. 83 kg. Der Größenunterschied war also so riesig, dass sie Grund zu lachen hatten. Die Propaganda war aber nicht nur von internationaler Bedeutung, sondern hatte natürlich auch eine enorme Wirkung auf die eigenen Bürger. Die Menschen mussten damals motiviert werden, um die im Mänzenkosten und Anstrengungen überhaupt zu unterstützen. Das dritte große Motiv ist natürlich das Militär. Die gleichen Raketen und Satelliten, die man in den Weltraum schoss, konnten auch als Trägeraketen für Sprengköpfe oder Nuklearwaffen verwendet. werden. Die Raumfahrt war also zu keinem Zeitpunkt nur ein Wettstreit um Wissenschaft. Diese Herangehensweise ist wirklich sehr sehr naiv. Also es geht bei technologischen Fortschritt natürlich immer auch um das Militär. Zwangsweise auch, wenn es vielleicht eine Firma nicht will, aber so ist es eben. Und wenn man sich jetzt auch noch in einer Zeit des kalten Krieges befindet, natürlich gleich doppelt. Ein Hintergrund zum Space Race würde ich nur kurz anschneiden, weil wir uns diesen im Interview mit Herrn Kulke noch viel genauer anschauen. Und zwar die Rolle Deutschlands im Wettlauf. Man kann nämlich sagen, dass Raketen Know-How in Ost und West rekrutiert es sich zum großen Teil aus Experten, die während des zweiten Weltkrieges unter Hitler dienen. Nach Kriegsänder fielen diese Fachleute ja blöd gesagt als Kriegsbeute an die USA und die Sowjetunion. Das wohl bekannteste Beispiel ist "Wernher von Braun". Unter dem ein S-Rechieben hatte er eine steile Karriere hingelägt und wurde dann aber nach dem Ende des zweiten Weltkrieges zum Hauptorganisator des Apollo-Montfahrprogramms. Ich glaube, dass es ein Aspekt den heutzutage gar nicht mehr so viel im Kopf haben. Wie gesagt, die ganzen Hintergründe findet ihr im Interview. Kapitel 3. Das Ziel steht fest, der Mond. Wir waren vorhin stehen geblieben, dass die USA nach dem Sputnikshock auf Skastrückte. 1958 gründeten sie dann wie gesagt die NASA und starteten sofort eine Reihe neue Projekte. Und schafften damit dann eben tatsächlich fünf Monate nach Sputnik den ersten erfolgreichen Start des Weltraums Hatelliten. Das Space Race hatte also begonnen und brachte den USA weitere Niederlagen. Ihre Anstrengungen waren offensichtlich nicht groß genug. Ich meine allein die Fakten sprechen für sich. Im Mai 1958 startete der erste großes Hatellit mit zwölf wissenschaftlichen Instrumenten von der Sowettunion. Im September 1959 gibt es eine Raumsonde und die erste Mondsonde die gezielt auf dem Mond einschlägt. Damit war sie das erste künstliche Objekt auf dem Mond. Von der Sowettunion. Zwei Jahre später stößt an Bord eines Raumschiffes der erste Mensch ins Weltall vor. Sein Name lautet Judi Gagarin aus der Sowettunion. Wir sind jetzt also mittlerweile im Jahr 1961 angekommen und man muss sagen vier Jahre nach Sputnik hatte die Sowettunion die klade Vormachtstellung im Weltraum. Obwohl die Amerikaner dann auch noch im selben Jahr ihren ersten Menschen ins All schießen musste sich etwas ändern. Wenn auch nur symbolisch. Das Wettrenn in den Weltraum hatte die USA bereits verloren. Da gab es keine zwei Ansichten. Was macht man also in diesem Fall oder was würdet ihr tun? Die USA hat sich so entschieden. Einfach ein neues Ziel auslufen. Eine klugel herangehensweise, die im Endeffekt dann auch funktioniert hat. Der Weltraum ins All wurde zum Wettlauf zum Mond. Der Hauptverantwortlich er dafür war kein geringerer als John F. Kennedy. Die ersten Monate in seinem Präsidentenamt waren nämlich alles andere als einfach. Er war erst drei Monate Präsident und stand politisch auferkligen bein. Da gibt es am Anfang wirklich einiges, dass J.F.K. vermasselt hat. Also anders kann man das nicht sagen. Der erste große Punkt ist natürlich die Invasion in der Schweinebrucht in Kuba. Als er eben versucht, damit Exil Kubaanern, Che Guevada und Phil Castro zu stürzen, das ist total nach hinten losgegangen. Und gleichzeitig sei er jetzt auch noch wie die Soviets im Space Race die Nase vorne haben. An der Stelle, ein kurzer Tipp, falls euch J.F.K. und diese Zeit in seiner Präsidentschaft genau interessiert, vor sieben Folgen hat es ja eine Doppel-Episode zu ihm gegeben. Das war jeweils die 51. Folge Teil 1 und die 51. Folge Teil 2. Da haben wir speziell über das J.F.K. Attentat gesprochen. Im ersten Teil gede es aber eben um seine vorgeschichte, wie er zum Präsidenten wird und wie dann seine Präsidentschaft auch echterweise kritisch gesehen wurde. Vor allem auch im Interview mit Herrn Dr. Etkis haben wir darüber noch mal genauer gesprochen. Also wie gesagt, wer nach der jetzigen Folge noch genauer in die USA damals einthauchen will, das sollte sich auf jeden Fall J.F.K.s Episode anhören. Also aus dieser Zeit haben wir auch eine Notiz vorlegen, die er an seinen Vizepräsidenten geschickt hat. Ich lese euch das Ganze mal vor. Zitat? Haben wir eine Chance, die Soviets zu schlagen, indem wir ein Labor im Weltraum errichten oder einen Flug um den Mond oder gar eine Rakete zur Landung auf dem Mond hin und zurückbringen? In dieser Frage hörten man das erste Mal, dass dieses Ziel direkt ausgesprochen wird. Natürlich hinter verschlossenen Türen, aber für J.F.K. war der Mond das nächste große Ding. Und das macht er ja auch noch im selben Jahr öffentlich. Zitat? Kein Weltraumprojekt wird bei der gesamten Menschheit mehr Eindruck hinterlassen und bedeuten dafür die langfristige Eroberung des Weltraums seien als der Mond. Also ich finde ein sehr kluger und weitsichtiger Satz ist sehr im Endeffekt auch so. Also heute weiß noch jeder die Daten und den Herngang der Mondlandung hat sich auf jeden Fall bewahrheitet. An der Stelle will ich aber auch noch mal einen Punkt erwähnen, der eben oft vergessen wird. Auch wenn es häufig so dargestellt wird, der Mond war keines wegs von Anfang an immer das große Ziel im Space Royce. Also es hat ja jetzt mittlerweile acht Jahre gedauert nach vielen Rückschlägen und Niederlagen für die Amerikaner, dass man zum ersten Mal überhaupt diese Mondlandung öffentlich ausspricht. Und das geschah an einem warmen Sonnigenseptembertag. Da hat J.F.K. nämlich eine große Rede gehalten in einem Stadion der Rice University in Texas. Vor etwa 40.000 Menschen. Also da habe ich auch noch mal ein Bild vor mir, wirklich sehr beeindruckend, diese ganzen Reihen sind gefüllt mit vielen Studenten, Journalisten, die Kameras in die Luft halten, Mikrofon und so weiter. Und insgesamt ging es seine Rede auf fast 20 Minuten. Die wichtigsten Worte, zumindest für uns, vielen aber ganz plötzlich in der Mitte. Hören wir mal rein. Die Tonqualität ist leider nicht die beste, wie gesagt, das wurde damals eben nur auf Mikrofon aufgenommen, die etwas weiter weg waren. Deswegen übersetze ich euch mal das Ganze. Also singen wir Mess auf Deutsch, sag keine die, sie tat. Wir entscheiden uns zum Mond zu fliegen und die anderen Dinge zu tun, nicht weil sie leicht sind, sondern weil sie schwer sind. Weil dieses Ziel dazu dien wird, das beste unserer Fähigkeiten zu messen. Weil diese Herausforderung eine ist, die wir bereit sind, anzunehmen und eine, die wir zu gewinnen, beabsichtigen. Wir reden, halten konnte keine die, so viel kann man sagen. Der Balfall im Publikum zeigt ja auch, wie sehr das Ganze noch mal die amerikanische Öffentlichkeit beeindruckt und angesprochen hat. Das ist jetzt eben dieses neue Ziel gehabt als erste Nation einen Menschen auf dem Mond zu bringen. Das Ziel war ja jetzt wirklich ausgesprochen, also es gab kein Zurück mehr, keine die hat gefordert, noch in diesem Jahrzehnt, also vor 1970 den ersten Menschen auf dem Mond zu bringen und natürlich wieder sicher Zurück zu fliegen. Aufsprechen und umsetzen sind aber immer noch zwei verschiedene Dinge und weiterhin hatte die Sowjetunion die Nase vorne. 1963 wurde Valentina Terejkova zur ersten Frauenweltraum. Sie umkreiste die Erde 8 und 40 mal. Und selbst wenn die amerikaner Kühneversuche unternamen, wurden sie sofort von den Sowjets überträumft. Herr Kulke hat dazu zwei kuriosen und irgendwie auch lustige Geschichten. Um die zu verstehen, müsst ihr eigentlich nur zwei Namen kennen. Einmal Klusstoff, den hat mir schon erwähnt, das war damals der Ministerpräsident der Sowjetunion und einen Mann namens Koroljof. Der war sozusagen das Mastermind hinter der sowjetischen Raumfahrt. Also Klusstoff, der Politiker und Koroljof der Entschöner. Das war nämlich zu dem Moment, wo die amerikaner sind jetzt weggedangen von den Mercury-Capsules, wo nur ein Mensch drin gesessen haben und die haben gesagt, so wir werden jetzt innerhalb des nächsten halben Jahres die Gemini-Capsules schicken, wo zwei Leute drin sind. Das hat dann auch der Klusstoff wohl in der Zeit und geliebt und hat gesagt, Moment, da wollen wir aber schneller sein. Wir wollen gleich drei Leute in ein Raumschiff reinpacken. Und das hat dann der Klusstoff dem Koroljof gesagt, dass du hast das bis da und da hin zu machen. Wir müssen schneller sein als die amerikaner. Koroljof hat überhaupt nicht gewusst, warum er das jetzt auf einmal machen sollte, weil die Raumschiffe selber wahnsinnig an nicht anpassbar und deswegen hat er jetzt auch kein neues Raumschiff kreieren können, was dann die Entwicklung weitergebracht hätte. Der hat gesagt, wir müssen jetzt zu dritt das erledigen. In der Alte Wostock-Capsule hat er drei Leute reingepackt. Das heißt, die konnten gar keinen Raum anzug anziehen. Die mussten da halt nackt auf dem Schoß, sich gegenseitig sitzen und waren reingepresst und dann haben die Russen dann gefeiert. So, wir haben uns euch jetzt mal gezeigt ungefähr, aber das hat natürlich keinerlei konzipquenz gehabt für die technische Entwicklungen. Und die nächste Etappe war dann zum Beispiel bei den Sowjets der Raumspatz hergang, wo jemand dann an alleine sich aus einer Luke rausgehangelt hat und einfach da außen dann in den Weltraum gewinnt hat und das dann eben auch als Fortschritt verkauft wurde. Das ist so heiß über Kopf dann getan worden von den Sowjets, denn das war der Leonov, der damals ausgestiegen ist 1965, er ist ein Weltraumspaziergang, der ist raus und ist aber dann erst gar nicht wieder reingekommen und die Gefahr, dass er nicht wieder reingekommen wäre, war riesengroß weil er hat ein Raumanzug an und innerhalb der Raum Kapsel in der er vorher sich aufgehalten hatte, da war natürlich normale Druckverhältnisse, da war der Druck, war draußen nicht mehr da, das heißt, dein Raumanzug ist immens aufgeblät gewesen und mit dem hatte sich dann wirklich nur mit aller letzter Kraft und aller letzter Sekunde auch da durch diesen engen Schacht wieder reinpressen können, also das war eine lebensgefährliche Geschichte, also das war sozusagen so ein bisschen die Sowjets damals vorgegangen sind. Ich glaube, das ist auch einer dieser Gründe, wie so die Sowjetunion in den ersten Jahren immer ein Schritt voraus war, dieses ausprinzip einen drauf setzen, auch wenn es lebensgefährlich ist. Wenn man diese ganzen Berichte lest und den Ablauf der Ereignisse, dann bekommt man wirklich den Eindruck, ja die Sowjetunion hat nochmal ein im Vergleich zur USA draufgesetzt, hat sich nochmal ein bisschen mehr getraut. Trotzdem muss man sagen, nach der JFK-Rede holte Amerika wirklich auf, also wir sind jetzt mittlerweile im Jahr 1966, John F. Kennedy wurde schon vor drei Jahren ermordet und im Space Race sieht es aber echt besser aus. 1966 wurde zu einem Jahr, wo die USA zum ersten Mal wieder richtig aufgeschlossen hatte. Es gelang ihn ihre erste Sonde sicher auf dem Mond zu landen. Die NASA und die USA hatten wirklich aufgeholt. Man könnte sogar sagen, dass sie zum ersten Mal die NASA ein paar Zentimeter vorne hatten, aber genau jetzt kam alles anders und das viel schlimmer als erwartet. Kapitel 4 schreckliche Momente. Wir waren jetzt also im Jahr 1966 stehen geblieben und das ist der Zeitpunkt, wo das weltbekannte Apollo-Programm so richtig konkret wurde. Damals ging man davon aus, dass das erste bemannte Apollo-Ramschiff noch in diesem Jahr starten würde. Bald wurde dann auch die Öffentlichkeit informiert, dass drei Männer und zwar Virtual Grissom, Edward White und Roger Chaffee als Besatzung ausgewählt wurden. Was eigentlich der erste große Schritt auf dem Weg zur Mondlandung werden sollte, wurde stattdessen zum vorzeitigen Ende. Diese ganze Geschichte um Apollo 1 ist wirklich tragisch. Also während eines Bodentests brach in der Kabine ein Feuer aus, dass Rasen schnell größer wurde und alle drei Astronauten in wenigen Sekunden hütete. Ja, das ist jetzt wieder einer dieser Punkte. Um den Wettlauf zum Mond, den man heute gern vergisst. Am Ende steht dann eben der Name Apollo 11 und der glorreiche Sieg. Das am Anfang dieser Sieger Geschichte, aber so eine Tragödie steht, das wird dann eben nicht erwendt. Das war wirklich eines der einschneidenden Ereignisse in der modernen amerikanischen Geschichte. Also die erste Kante Strophe, die die NASA eigentlich überhaupt erlebt hat, zum ersten Mal in der Geschichte des Landes starb ein Astronaut und dann gleich drei. Tragödie in Cape Canaveral, drei Astronauten sterben im Feuer. Das Titel dann am nächsten Tag die New York Times. Außerdem hieß es in derselben Zeitung in Großbuchstaben, Ursache des Landes unbekannt. Heute wissen wir zum Glück mehr darüber. Das Feuer kam nämlich durch einen elektrischen Defekt zustande. Das haben die Untersuchungen dann bis heute ergeben. Das war zwar der Hauptgrund, aber nicht der Einzige. Es gab auch schlampige Kontrollen. Die Kabine war schlecht gebaut, kaum Brandschutz, der Austieg war viel zu kompliziert, dass es einfach keinen Kommen gab und ein richtigen Notfallplan gab es eigentlich auch nicht. Damit haben wir die Antwort auf die erste Frage, richtig, war Antwortmöglichkeit B. Der Hauptgrund war ein Defekt in der Elektronik. Mal ganz abgesehen von der menschlichen Tragüdie wurde Apollo 1 wirklich zum größten Rückschlag im Space Race überhaupt. 20 Monate lang flog keine bewandte Fährermärends all. Das hieß dann das für das ganze Jahr über die Amerikaner keinerlei Staat mehr gemacht haben. Das ist ein richtiger Rückschlag gewesen. Also da hat man schon fast gedacht, dass die Soldiers da jetzt das Ruder übernehmen. Also inzwischen waren ja schon die Amerikaner eigentlich weiter fortgeschritten, als die Soldiers, aber das war da noch mal ein sehr sehr herber Rückschlag. Der einzige Grund, wieso die USA nach diesem Rückschlag noch die Nase vorne hatte, war eigentlich ein Timinglück. Auch die Sowjetunion stand nämlich vor großen Problemen. Sie hatten kurze Zeit später auch hier erstes Opfer zu beklagen. Den Cosmonaut Komarov eralt er nämlich ein genauso tragisches Ende. Die Landekapsel des Raumfahrtschiffes wurde nach dem Wiedereintritt in die Atmosphäre nämlich nicht genügend gepremst, weil der Fallschirm versagte, erkrachte auf dem Boden und stap. Außerdem rückte in der Sowjetunion das Thema Raumfahrt etwas aus dem Fokus. Im Jahr 1966 wurde nämlich Leonid Brechneff der Führendepolitiker. Er hatte Kruststoff abgelöst und Brechneff verfolgt der Space Race natürlich weiter, aber einfach nicht mehr so in Nährgeschwiese im Vorgänger. Alles in allem hatte die USA also Zeit ihren Rückschlag zu verkraften und stärker als je zuvor zurückzukommen. Die einen halben Jahr der Abwesenheit nutzte die NASA für Fehlanalysen und der Chef sagt ja sogar öffentlich, dass die zukünftigen Missionen nahezu perfekt sein werden. Und was soll man sagen? Ja, hielt sein Versprechen. Kapitel 5. Ein Foto für die Ewigkeit der Earthrise. Etwa zwei Jahre nach dem tragischen Apollo 1 und Glück brach kurzverweihnachten der erste bemannte Flug zum Mond auf. Ich nehme euch mal mit in dieser Atmosphäre vor Ort vor dem Start und das sieht man wirklich wie die Raumfahrt mittlerweile in der Gesellschaft angekommen war. Schon am Vorabend hatten sich die Menschenmassen gesammelt, viele mit Klappstühlen, Decken und Thermos kann, um die Kühle nach irgendwie auszuhalten. Es war wie gesagt kurzverweihnachten. Man hörte Stimmen, Gelechter, aber auch immer wieder dieses gespanntes Schweigen, wenn jemand über die Rakete sprach. Es war ein bisschen wie, wenn man auf einem riesigen Festival auf den großen Auftritt wartet. Wann geht der Vorhang endlich runter? Kurz zu den Ausmaßen, wir sprechen hier von einer viertel Millionen Menschen, die am Startort versammelt waren. Familie mit Kindern, Studenten, alte Kriegswetterrahen, Touristen und Menschen aus aller Welt. Manche hatten kleine Radios dabei, aus denen dann die letzten Dursagen der NASA-Knisterten. Andere saßen auf ihren Autodechern, um einen besseren Blick auf die Startanlage zu haben. Manche hielten kleine amerikanische Flaggen in der Hand, andere flüsterten sogar Gebete. Und immer wieder diese Mischung aus Vorfreude aber auch fuhrt. Die Erinnerung an Apollo 1 und die drei Toten Astronauten war noch relativ frisch. Jeder wusste, was jetzt im Weskais passieren konnte. Kurz vor dem Start wurde es dann plötzlich still. Keine Stimme mehr. Alle Augen waren jetzt auf die Rakete gerichtet. Dann kam das tiefe Rollen, erst Fern, aber dann so laut, dass der Boden vibrierte, dass man es selbst in der Brust spülen konnte. Eine riesige Feuerball-Ristie-Nacht auf, die Menge jubelte. Also stellte es das mal wirklich vor, mehr wie 200.000 Menschen schrien jetzt. Und andere standen einfach nur offen mit dem munter. Apollo 8, hob ab. Und die Menschen am Boden wussten jetzt, sie waren Zeugen von etwas geworden, dass in die Geschichte eingehen würde. Vor allem die Astronauten müssen in diesem Moment nervös gewesen sein. Das kann man sich vorstellen, unter ihnen saßen nämlich 160 Millionen PS. Das war damals die größte Rakete, das Läsch, Verbrennungsmaschine aller Zeiten. Um halb acht morgens ist der Himmel dann Strahlenblau. Um 57 bei Countdown, T-8, also 8 Sekunden vor dem Start, schall es dann aus allen Kopfhörern. Zündung. Mit vor Ort war auch ein deutscher NASA-Mitarbeiter, der diesen Moment später niedergeschrieben hat. Zitat? Genau nach Plan, zünden die fünf riesigen Triebwerke der Mont-Rakete. Unter ihnen öffnet sich ein Hölnschlund, als gleichende Flamme in die Ablengrube schlagen und die ganze Schussrampe in Feuerunkfallen baden. Sekunden verstreichen, während die Motoren ihren Schub aufbauen und ihre volle Leistung erreichen. Dann ist es soweit. Der Boden schüttert um Bebt, der Kabelturm schwangt und echts in seinen Gefügen. Zentnerweise stützen die Massen von den Flanken das ungeheuer hebt ab. Ich will jetzt hier gar nicht diese epische Stimmung zerstören, aber trotzdem hier kurz erwähnen. Das Spektakel ist jetzt alles andere als ein schneller Staat. Es wirkt fast wie eine Zeitlukemaufnahme. Auf den ersten 120 Metern erreicht so eine Rakete, er nämlich gerade mal die Geschwindigkeit von einem Profisprinter. Drei Stunden nach dem Staat sieht es dann aber schon anders aus, da wird nämlich zum zweiten Mal der Antrieb gezündet und innerhalb von fünf Minuten beschleunigt das Raumschiff auf fast 40.000 km/h. Apollo 8 ist auf dem Weg zum Mund. 31 Stunden nach dem Staat kommen es dann zu einer dieser historischen Erreignisse. Die Crew macht eine von sechs Live TV-Übertragungen und das aus einer Entfernung von Saga und Schreibe 220.000 km. Als Kameramann fungiert natürlich einer der Astronauten, also da haben sie jetzt nicht extra einen mitgenommen, der filmt eben die beiden anderen, wie sie den zuschauen Sachen demonstrieren. Zum Beispiel die schwere Losigkeit, das ist ja so ein Klassiker, den man aus Film und Serien kennt und die Menschen eben besonders fasziniert. Das ganze dauert dann insgesamt auch 15 Minuten. Nach einigen Korrekturmanövern befindet sich dann auch die Erde in der Mitte des Fensters. Apollo 8 überträgt jetzt die ersten Klanbilder der Erde. Schirmlabel einer der Astronauten beschreibt den Anblick. Es ist South America, all the way down to Gableord. Ich bin von California und der Southwestern Party, die United States. Hier ist ein Big-Bahn-Klog-Bank going towards East. Es covers a lot of the Gulf of Mexico, going up to the eastern part of the United States. Auch hier ist die Tonqualität leider nicht ideal, deswegen leese ich euch nochmal die deutsche Version vor. Houston, was ihr seht, ist die westliche Hemisphäre. Von hier aus gesehen ist der Nordpol oben. In der Mitte, etwas unterhalb der Mitte, ist Südamerika. Bis unten hin zum Kaporn. Ich kann Kalifornien sehen und den Südwestlichen Teil der Vereinigten starten. Es scheint mir, dass die Ostküste jetzt leider etwas bewirkt ist. Ich kann Wolken über Mexikus sehen. In der Mitte ist Südamerika. Der Hauptteil von Central America ist aber klar. Ein zweiter Astronaut meint dann zum Publikum auf der Erde. Ihr seht euch jetzt selbst 300.000 km aus dem Weltraum. Mike, woran ich denken muss, wenn ich jetzt ein einsamer Reisender von einem Ferneplanet werde, was würde ich wohl aus dieser Entfernung über die Erde halten? Ob ich sie wohl für bewohntehalten würde oder als verlassen? Ja, ich würde sagen, das sind schon wirklich beeindruckende Worte, die einen auch ein bisschen zum Grübel bringen. Nachdem die Crew die Übertragung gestoppt hat, passiert das Raumschiff dann den Punkt gleicher Anziehungskraft, also genau zwischen Erde und Mond. Jetzt rassen sie also noch viel schneller auf dem Mond zu. Und das ist ganz klar einer der großen Errungenschaften im Space Race. Von diesem Moment an ist die Interstellare Raumfahrt zum ersten Mal Realität. Die Erdanziehungskraft wurde von Menschen überwunden. Seit Jahrtausenden wissen die Menschen, der Mond zeigt sich immer nur von einer Seite. Vielleicht mal kurz zur Erklärung, alle, die dieses Phänomen jetzt nicht kennen, der Mond umkreist die Erde in einer sogenannten gebundenen Rotation. Das heißt, ein ganzer Umlauf dauert genauso lange, wie er sich selbst dreht. Das hat also zu den unterschiedlichsten Theorien geführt, wie es auf der anderen Seite, also auf der Rückseite, vom Mond aussehen könnte. Denn das hat man ja noch nie gesehen. Jeder konnte sich jetzt also ausmahlen, was er wollte und ja irgendeinem etwas behaupten. Auf absehbare Zeit hatte nämlich niemand angenommen, dass jemals ein Mensch zum Mond kommen würde. Jetzt standen aber drei Amerikaner davor, diese Rückseite zum ersten Mal zu sehen. Als der Mond dann immer näher kommt, gibt der Astronaut Love die erste Beschreibung der Mondoberfläche Perfunk. Zitat? Ok, justen. Der Mond ist im wesentlichen Grau, gar keine Farben. Sieht aus wie Gips oder wie gräulicher Sandstrand. Wir können sehr viele Einzelheiten sehen. Die Krater sind alle abgerundet. Es gibt davon eine ganze Menge. Manche sind neuerend Atoms. Viele von ihnen, besonders die Runden sehen aus, als ob sie von Meteoriten getroffen wurden. Gleichzeitig fingen die beiden anderen Astronauten dann an, die Mondoberfläche immer wieder zu fotografieren. Darunter hatten sie eine sehr im Bildkammer das die ständig Fotos machte, während sie am Mond verbeiflogen. Und dann passiert er etwas, mit dem keiner so richtig gerechnet hatte oder das nicht besonders geplant war. Das berühmte Earthrise-Foto. Bisher hatten sie das Raumschiff immer mit der Spitze Richtung Mondoberfläche ausgerichtet, damit sie eben diese Oberfläche genau dokumentieren konnten. Kurz bevor sie dann aber hinter dem Mond kam und wieder von Kontakt zu Erde hatte, drehte der Kommandant das Raumschiff einfach mal ein Stück um seine eigene Achse. Und plötzlich war die Erde dann im Seitenfenster zu sehen. Für alle an Bord und später für die ganze Welt ein unvergesslicher Moment. Zitat einer der Astronaut meinte "Oh mein Gott, schaut euch dieses Bild an. Hier geht gerade einfach die Erde auf. Wow, ist das schön. Das konnte man eben auf der Erde per Funk hören. Ein Astronaut legte dann gleichzeitig ein Farbfilm ein und machte das berühmte Bild. Ich habe das Earthrise-Foto gerade vor mir. Ihr habt es bestimmt schon mal gesehen. Wie gesagt, das findet ihr natürlich auch auf Instagram trotzdem hier mal eine kurze Beschreibung. Also im unteren Viertel des Bildes sieht man die Mondoberfläche unter rüber eben nur schwarz. Also das All, Puh des Schwarz und in der Mitte die Sonne, wie sie halb sichbar gerade aufgeht. Also wirklich ein sehr, sehr beeindruckendes Bild. Ja, das ein irgendwie klar macht, wie alleine die Erde dann doch im Universum umherschwebt. Ich denke, hier habe ich das recht mal etwas philosophisch zu werden. Wir sind zwar immer noch in einem Geschichte-Podcast, aber das gehört natürlich auch ein wenig dazu. Dem Astronom-Holl wird nämlich folgendes Zitat zugeschrieben. Er scheint irgendwann einmal eine Fotografie der Erde aus dem Weltraum, so wird die Menschheit nicht mehr dieselbe sein. Das soll er 1948 gesagt haben, also mehr als zwei Jahrzehnte vor diesem Foto. Das soll er 1948 gesagt haben. Seine Worte sind zwar in verschiedenen Varianten überliefert, aber er war zweifellos davon überzeugt, dass wir in diesem Moment eine zusätzliche Dimension unseres Daseins erkennen würden. Weiter meinte er, Zitat, ist erst jedem einzelnen die totale Einsamkeit der Erde bewusst, egal welcher Nationalität oder welchen Glauben er angehört, so wird eine neue Idee mit einer Macht um sich greifen, die in unserer Geschichte resgleichen sucht. Also in dem Moment, wo sich um den Mond in den Mondaubit rumgeflogen sind, kam ihn dann sozusagen ganz fern, so wie bei uns der Mond um Hohaus stehen. Dann geht hinten um Hohaus von der Mondauf. So war das eben bei denen, dass da die Erde aufgegangen ist. Und da ist das zum ersten Mal die Erde aus dieser Entfernung aufgenommen worden. Das war dann ein ikonenhaftes Bild, was damals dann die ganze draufsicht auf die Erde oder überhaupt unser Verhältnis auch zu Erde ein bisschen verändert hat. Also das ist von allen möglichen Umweltorganisationen, die ja damals gerade erst im Entstehen waren, Ende der 60er Jahre, dann auch sehr stark als ikone verwendet worden. Ich glaube, Friends of the Earth hat das dann auch als sein Logo genommen und so weiter. Also das war schon eine sehr große aufregende Geschichte auch. Das war der eigentliche, ja wenn man so will, vielleicht sogar der größere Ertrag der Umfahrt als die Mondlandung dann später selbst. Man hat natürlich gewusst ungefähr wie sie aussieht, man hat ja schon Globen gehabt und so weiter. Aber viele Leute sind da aus dem Schramm oder aus ganz großen Worten gar nicht mehr rausgekommen. Ich will jetzt sein, ich zu Schwägerisch werden. Also man sieht, wie da brechlich die Erde ist, wie klein und wie unbeleutend wir da überhaupt im ganzen All sind. Also da sind es sehr viel philosophiert worden, aber es ist schon so tatsächlich, dass man da zum ersten Mal richtig den Blick auf die Erde geworfen hat. Apollo 8 um runde dem Mond insgesamt zehn Mal und macht sich dann auf den Rückweg zur Erde. Am 10. Januar 1969 werden die Astronauten ausgelassen. auf dem Broadway in New York von 10.000 en Jubelnd mit einer Konfetti-Parade empfangen. Kapitel 6, die Mondlandung. Mit Apollo 8 war der Mond also zum ersten Mal zum Greifen nahe gekommen. Für die Landung an sich war aber noch eine eigene Mondferde notwendig und die war damals einfach noch nicht fertiggestellt. Im März 1969 wurde sie im Rahmen der Apollo 9-Mission dann zum ersten Mal getestet. Kurze Zeit später führte Apollo 10 dann das Ganze in der Mondumlaufbahn durch. 1969 sollte also wirklich das Jahr der Entscheidung werden. Bevor wir uns die Mondlandung genauer anschauen, vielleicht an der Stelle noch mal ein kurzer Blick zum Gegner der USA. Man muss wirklich sagen, mittlerweile waren die Soviets echt nüchternar geworden, was ihre Chancen betraf. Der Erfolg von Apollo 7, vor allem aber dann dieser erste bemannte Mondumrundung von Apollo 8, hatten ihnen eigentlich jede Hoffnung genommen, als erste Nation ein Menschen auf dem Mond zu landen. Mit ungeheuerem Aufwand klammerten sie sich noch an die Hoffnung wenigstens eine unbemannte Sonder auf dem Mond zu landen, Mondgesteinen einzusammeln und zurück zur Erde zu bringen. Vorausgesetzt, wenn das irgendwie zu schaffen werde, bevor die USA den ersten Astronauten auf dem Mondlanden würde. So kam es aber nicht. Die Soviets, die am Anfang des Weltlaufs die Nase immer vorne hatten, legen genau jetzt, wo es darauf ankam, auf der Zielgeraden ein Fehlstatt nach dem anderen hin. Und dann kam es für sie noch schlimmer. Am 16. Juli 1969, Robert Apollo 11 ab. Die erste Mondlandung stand also kurz bevor. Und doch wurde sie fast wegen einer einzigen falschen Meldung vereitelt. Und das ist wirklich unglaublich, aber mal der Reihe nach. Das Massenspektakel dieses Raketenstaats stellte das, wie uns vorher von Apollo 8 angeschaut haben, nach weit in den Schatten. Die Region um den Starplatz war von Menschen überfüllt. Einige hatten sich schon Tage vorher die besten Plätze gesichert, Zelte, Wohnwagen, Straßenkreuzer oder einfach deckendienten als Schlafplatz. Vorhin hatte ich gemeint, bei Apollo 8 waren es etwa 250.000 Zuschauer und jetzt sprechen wir von einer Million Menschen, die vor Ort waren. Technisch liegt bei Apollo 11 in den ersten Tagen alles rund, besser als man es, bei so einer großen Primärder erwarten konnte. Der Staat und die Reise zum Mond verlief eigentlich völlig nach Plan. Die Rakete funktionierte perfekt. Die Systeme am bord liefen flüssig. Es gab keine Notfälle und alle waren motiviert. Nur vier Tage nach dem Staat stand die Mondlandung kurz bevor. Aber genau jetzt kam es zu dieser Hollywood reifen Szene, die heute leider total unbekannt ist. Einige hunderttausend Kilometer entfernt verfolgt nämlich ein junger Mann mit Kopfhörern und monitornder Spektakel. Er sieht wie sich die zwei Astronauten zunücken und das ist bekanntermaßen, damals das Signal um auf dem Mond zu landen. Der 26-Jährige Steve Bales auf der Erde ist in der NASA-Basis aber plötzlich genau jetzt umgeben von Alarmtönen und roten Signalen auf seinen Bildschirm. Fehler 1, 2, 0, 2. Das schaltet es immer wieder aus allen Lautsprechern und das kann er auf jedem Bildschirm lesen. Und das muss man sich jetzt mal vorstellen. Dieser 26-Jährige Mann ist flischgebackener Luftfahrt in Schöner und der sitzt jetzt staunend vor dem Monitor. Fehler 1, 2, 0, 2. Keiner in Justen in der Basis kann sich darauf ein Reim machen. Das hat es der Vornoch nie gegeben. Was ist das? Alles steht jetzt auf einmal auf der Kippe. 400.000 Menschen in 10.000 Entfabriken und Behörden haben acht Jahre lang auf diesem Moment hingearbeitet. So viele Menschen hatte die NASA nebenbei insgesamt beschäftigt und benötigt, um schließlich auf dem Mond zu landen. 25 Milliarden Dollar hat das Ganze gekostet. Und das steht jetzt alles auf dem Spiel, wegen einem krechtsenden Computer. Und Bail hat die Entscheidungskraft. Er ist der Ingenieur in der Basis. Er muss entscheiden. Abbruch oder Fortsetzung. Sein Chef gibt ihm 15 Sekunden und sagt, ich verlasse mich auf deine Expertise. Go oder Abbruch. 15 Sekunden, das muss man sich jetzt mal vorstellen. Mehr hat der Junge nicht. Denn auch 380.000 Kilometer entfernt vor dem Mond wird die Zeiknab. Nur 100 Meter über den geplanten Landeplatz sind jetzt auch noch die Astronauten planlos. Auch Sie empfangen das Signal Fehler 1-2-0-2. Also, ich muss sagen allein von der Vorstellung, dass ich jetzt allein das sitze müsste und diese Entscheidung zu treffen. Go oder Abbruch. Also da wird es mir schon ganz schlecht. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Wirklich, wirklich Hollywood Live und besser wie jedes Filmskript. Wir wissen natürlich heute im Endeffekt entscheidet sich der 26-Jährige für Go. Damit lag er goldrichtig. Im Nachhinein stellt es sich heraus. Ein Computer an Boden war überlastet. Damit haben wir jetzt erst mal die Antwort auf die zweite Frage. Richtig war Antwortmöglichkeit A. Das Ganze, also die Mondlandung wurde fast abgeblasen, weil in der Kommando-Zentrale in Juden einige Computer plötzlich Fehler 1-2-0-2 zeigten. Gerade noch rechtzeitig bringt Armstrong dann die Spinnenbeine seines Gefährtes auf den Mondboden. Die Lämpchern auf der Konsole vor seinem Stehplatz zeigen jetzt Bodenkontakt. Mit etwas Versperrtungen kommt das dann auch auf den Monitor in Juden an und dann hörte die ganze Welt Armstrongsworte. Der Egel ist landet. Der Adler ist gelandet. Der erste Satz, der von der Mondlandung in die Geschichte eingeht. Man würde jetzt denken, ja, sobald Armstrong und Aldrin auf den Mond gelandet waren, springen sie sofort aus der Kapsel und laufen über die Mondoberfläche. Oder? Na ja, nicht ganz. Bevor sie überhaupt die Luke öffnen durften, mussten sie erst einmal schlafen. Die beiden waren nach dem anstrengenden Flug und der Landung total erschöpft und Juden bestand darauf, dass sie ein bisschen Pause machen. Ein paar Stunden mussten Armstrong und Aldrin also in der Lande fährt erwarten. Gruten sich aus, wenn die ganze Welt geband vor den TV-Sas und darauf wartet, dass sie endlich den ersten Schritt macht. Man kann sich das kaum ausmahlen. Millionen von Menschen sitzen voller Spannung vor dem Fernseh. Und die Astronauten müssen erst mal eine Neckache machen. Eine total witzige Vorstellung, wenn man bedenkt, wie dieser historische Moment eigentlich war. Erst nach der Ruhepause geht es dann raus und sie schreiben Geschichte. Und jetzt fällt dann auch der berühmt, dass das hat, der Raumfahrgeschichte, der z.B. "One Small Step for Man" - "One giant leap" von "Mankind". Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit. Auch hier gibt es wieder eine kleine Annekdote. Man konnte es eigentlich, wenn ihn genau hingehört habe, schon etwas hören. Angeblich hat Armstrong nämlich nicht "Small Step for Man" gesagt, sondern nur "Small Step for Man". Er hat also vor Aufregungen in diesem großen Moment das A vergessen. So dass der komplette Satz eigentlich lauten würde, es ist ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Sprung für die Menschheit. Die geänderten Version mit dem A ist natürlich in die Geschichte eingegangen, völlig zurecht, so war der Satz auch gemeint, das hat er später auch bestätigt, trotzdem gab es eigentlich diesen lustigen Versprecher. Ja, und einige Momente in unserer Geschichte haben einfach so ein Timing, dass man es sich gar nicht ausdenken kann. Denn nur 13 Stunden nach diesem Satz von Armstrong kommen es auf dem Mond zu einer gewaltigen Explosion. 800 Kilometer vom Landeplatz der Amerikaner entfernt, war die Sowjetische Mondsonder aufgeschlagen, hart, ungebremst und zerstört. Beim Wettlauf ins All hatte die Sowjetunion eigentlich immer die Nase vorne, doch als es dann um dem Mond gehen, um ein neues Ziel, da mussten sie eine harte Niederlage einstecken. Bis 1972 schicken die Amerikaner noch insgesamt fünf Apollo Besatzungen auf dem Mond. Sie führten wissenschaftliche Experimente durch. Sie durchsuchten die Schwerkraft und die kosmische Strahlung. Machten seismische Untersuchungen, legten weite Strecken mit Mondbubilen zurück und spielten sogar Golf auf dem Mond. Bei der letzten Mission Apollo 17 blieben die Astronauten drei Tage auf dem Mond. Deshalb beginnt es neun Jahrtausends dachten US-Präsidenten hier und da wieder über eine Mission zum Mond nach. Vor allem auch als Zwischenstation für Reisen zum Mars. Am lautesten waren der George W. Bush und Donald Trump. Konkrete Pläne sind aber nicht entstanden. Inzwischen hat auch China dem Mond ins Fisier genommen und eine Sonne dorthin geschickt. In einem Sinne sich die Experten aber eigentlich einig. Trotz aller Erfahrungen aus den vorherigen Programm dürfte es heute viel länger dauern, wie in den Technikbegeisterten 60er-Jahren bis einer sich wieder ernsthaft dazu entscheidet, ein Raumfahrer auf dem Mond zu schicken. Dahinter steckt keine große Verschwörung, sondern ein einfacher Grund. Was heute fehlt, ist der Kampf der Systeme. Das große Renn, der größte Wettlauf unserer Geschichte, ist nun mal vorbei. Niemand weiß, ob in Zukunft ein anderer Himmelskörper jemals wieder eine solche Begeisterung entfachen wird. Wenn ja, dann würde ich sagen, haben wir schon in einigen Jahren eine spannende Podcast vor uns. Damit denke ich, können wir diese Geschichte gut abschließen. Ich muss sagen, mir hat es wirklich Spaß gemacht, diese Geschichte zu recherchieren. Mal wieder ein ganz anderes Thema und auch einen der aktuellsten Folgen in der Geschichte des Podcasts. Mir gefallen diese, ja ich sage mal, leicht wissenschaftlich angehauchten Themen immer sehr gut und in Richtung Weltraum und Weltfahrt ist es ja bisher noch gar nicht gegangen. Also haben wir das auch mal abgehakt, war wirklich sehr, sehr interessant. Werbung, hier wüsste ja. Wenn wir über die Sowettunion sprechen, wie heute im Weltlauf zum Mond, dann geht es auch immer um die Frage, wie definiert sich Russland gegen über seinen Nachbarn. Und genau darum geht es in einem neuen Buch, das mich total gepackt hat. Moskhaus westliche Rivalen, eine europäische Geschichte vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer, erschienen bei Kletkotter. Der Historiker Oliver Jens Schmidt erzählt die große Geschichte der Gesellschaften, die seit Jahrhunderten Nachbarn von Russland sind. Gerade durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist dieses Buch natürlich aktueller denn je. Man versteht viel besser, warum Europa's Nordosten heute so geschlossen zur Ukraine steht. Und das gefällt mir besonders gut, es ist nicht nur ein Buch, das Geschichte erklärt, sondern auch unsere Gegenwart verständlicher macht. Moskhaus westliche Rivalen von Oliver Jens Schmidt bei Kletkotter. Über den ersten linken der Folgenbeschreibung kommt ihr direkt zum Buch. An der Stelle noch ein kurzer Hinweise in eigener Sache und zwar habe ich vor wenigen Monaten ein neues Projekt gestartet. Und das Ganze nennt sich Geschichte "Hautner". Dabei geht es vor allem um den YouTube-Kanal Geschichte "Hautner". Dort stehe ich nämlich selbst vor der Kamada und Reise in verschiedene Geschichtsträchtige Orte und Städte. Bisher gibt es schon Videos aus Rome, aus Pompeii. Ich war in Frankfurt, Mainz, Trier und habe mir verschiedenste Dinge von der Antike bis zur Gegenwart angeschaut. Also in der Folgenbeschreibung findet ihr den Link zu Geschichte "Hautner" ansonsten einfach googlen oder auf YouTube Geschichte "Hautner" eingeben und da kommt ihr zu diesem Kanal. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn ich euch dort als regelmäßigen Zuschauer gewinnen könnte. Zum Schluss jetzt noch ein paar Hinweise zur Literatur die ich speziell zur Recherche verwendet habe. Das war einmal das Buch von Norman Mailer Moonfire, die legendär der Reise der Apollo 11, also eben speziell zum Aspekt von Apollo 11 und allgemein zum Thema des Wettlaufs zum Mond habe ich auch noch das Buch von Uli Kulke gelesen, mit dem ich eben auch das Interview geführt habe und das heißt 69, der dramatische Wettlauf zum Mond. Wie immer, jetzt auch noch ein paar Worte, wie ihr mich und dem Podcast kostenfrei unterstützen könnt. Und das geht vor allem, indem ihr dem Podcast mit einer 5-sterne Bewertung unterstützt und ein Follow-Dalas. Beides ist komplett kostenlos und darüber freue ich mich sehr. Genauso freue ich mich über positive Feedback oder Anderegungen in der Kommentarfunktion. Das geht sowohl bei YouTube, Spotify und Apple Podcast. Außerdem könnt ihr mir natürlich auf Instagram folgen, das lohnt sich besonders, weil dort zu jeder Episode zwei Post erscheinen. Einmal am Tag der Veröffentlichung und dann immer noch 7 Tage nach der Podcast-Vorge. Außerdem bekommt ihr dort in den Inser Stories alle wichtigen Neuigkeiten mit und verpasst so nichts. Danke an der Stelle auch noch an meine YouTube-Kanal-Miklieder, die mich dort tatkräftig unterstützen. Das sind der Teil Thomas, Marco, Cherry Smith und Rick Sanchez. Ein großes Dank an euch und an alle, die bis hier in gehört haben. Ich freue mich, wenn wir uns beim nächsten Mal wiederhören. Bis dahin, tschüss! Diese Episode wurde wie alle Folgen von Zeit für History 100 Prozent unabhängig von mir, der Scherschiert und produziert. Der Podcast finanziert sich deshalb durch Werbung. Wenn dir also diese Geschichte gefallen hat und du in Zukunft werbefreihören willst, dann kannst du Mitglied auf Steadi werden und damit auch noch den Podcast ermöglichen. Alle Infos findest du in der Folgenbeschreibung. Bis zum nächsten Mal, tschüss!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Start von Sputnik 1 im Oktober 1957 löste einen weltweiten Schock aus und markierte den Beginn des Space Race.
  2. Die Sowjetunion hatte technologische und propagandistische Vorsprünge, was die USA in einer militärischen und wissenschaftlichen Krise versetzte.
  3. Der Mond wurde das neue, zentrale Ziel des Wettlaufs, nachdem die USA durch die Rede von John F. Kennedy 1961 dieses Ziel öffentlich festlegten. Key Points
  4. Der Start von Sputnik 1 im Oktober 1957 löste einen weltweiten Schock aus und markierte den Beginn des Space Race.
  5. Die Sowjetunion hatte technologische und propagandistische Vorsprünge, was die USA in einer militärischen und wissenschaftlichen Krise versetzte.
  6. Der Mond wurde das neue, zentrale Ziel des Wettlaufs, nachdem die USA durch die Rede von John F. Kennedy 1961 dieses Ziel öffentlich festlegten.

Summary:

Der Podcast „Zeit für History“ erzählt die Geschichte des Space Race, der 1957 mit dem Start des ersten künstlichen Satelliten Sputnik 1 der Sowjetunion beginnt. Dieser Schock im Westen löste eine globale Reaktion aus und zeigte, dass die Sowjetunion technologisch vorne lag. Die USA reagierten mit der Gründung der NASA und intensiveren Forschung.

Obwohl die Sowjetunion zu Beginn des Wettlaufs zahlreiche Erfolge verbuchte, zog sich das Ziel langsam auf den Mond. 1961 setzte US-Präsident John F. Kennedy das Ziel der ersten bemannten Mondlandung öffentlich klar, was die amerikanische Raumfahrt neu befeuerte.

Trotz mehrerer Rückschläge – wie der Tragödie von Apollo 1, bei der drei Astronauten im Feuer starben – gelang es den USA, nach einer längeren Pause erfolgreich auf dem Mond zu landen. Der entscheidende Moment, der die Welt beeindruckte, war die Mondlandung von Apollo 11 im Juli 1969. Die Crew beschrieb die Mondoberfläche und die berühmte Aussage „One small step for man, one giant leap for mankind“ wurde weltweit vermittelt.

Ein weiteres historisches Ereignis war das berühmte Earthrise-Foto, das die Erde aus dem Weltraum zeigte und eine tiefe wissenschaftliche und philosophische Wirkung hatte. Obwohl die Sowjetunion mehrere technische Siege erzielte, verloren sie im Abschluss des Wettlaufs auf dem Mond. Der Erfolg der USA wurde durch technische Verbesserungen, strategische Planung und starke öffentliche Motivation ermöglicht.

Der Space Race ist als ein großer historischer und politischer Wettlauf gesehen worden, der nicht nur die Raumfahrt, sondern auch die Weltanschauung und die Beziehungen zwischen den beiden Supermächten beeinflusste. Nach dem Ende des Kalten Krieges verlor die Raumfahrt ihre Begeisterung, und bis heute bleibt die Mondlandung als Symbol für menschliche Innovation und Zusammenhalt im All.

FAQs

Sputnik 1 war der erste künstliche Satellit, der in den Weltraum geschossen wurde. Dieser Erfolg verursachte einen weltweiten Schock, da er den technologischen Vorsprung der Sowjetunion deutlich zeigte und den kalten Krieg mit einem neuen, dramatischen Element beschleunigte.

Der Begriff 'Space Race' bezeichnete den wettbewerbsintensiven Kampf zwischen den USA und der Sowjetunion um technologische und militärische Vorsprünge im Weltraum, der sich durch Propaganda, wissenschaftliche Fortschritte und militärische Anwendung der Raumfahrt auszeichnete.

Die Propaganda war entscheidend, um dem gegnerischen System auf der Idee und Technologie zu zeigen, dass es technologisch und organisatorisch überlegen war. Beispielsweise wurde Sputnik 1 als ein Propagandasieg betrachtet, der die USA ängstigte und die Wahrnehmung der Sowjetunion als technologisch führend veränderte.

Beim Bodentest brach ein Feuer aus, das durch einen Defekt in der Elektrik entstand. Alle drei Astronauten starben. Dies war der erste schwerwiegende Rückschlag für die USA und führte zu einer Pause von 20 Monaten im bemannten Raumflug.

Ein Computer in der Kommandozentrale in Houston zeigte plötzlich Fehler 1, 2, 0, 2. Dies führte zu einem Alarm und einem Spannungs- und Unsicherheitsmoment. Der Ingenieur entschied sich jedoch für eine Fortsetzung, was die Mondlandung ermöglichte.

Das Earthrise-Foto zeigt die Erde, die sich auf dem Mond abspiegelt. Es war eine historische Entdeckung, die die Welt erstmals aus der Perspektive des Weltraums sah und eine neue, tiefe Auseinandersetzung mit der eigenen Welt und dem Planeten auslöste.

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