Mit früherer Beziehung abschließen: So könnt ihr euch für eine neue Partnerschaft öffnen!
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Die Podcastfolge behandelt das Thema, wie Menschen aus einer früheren Beziehung herauskommen und wieder auf eine neue Partnerschaft vorbereitet werden können. Es wird betont, dass eine tiefgehende Verarbeitung der Vergangenheit – wie Wut, Trauer oder Angst – unerlässlich ist, um nicht in der Angst vor Wiederholung zu gefangen zu sein. Viele Menschen vermeiden den Kontakt mit dem Ex-Partner aus Angst, nochmalige Fragen zu beantworten, was zu einem langfristigen Gefühl von Einsamkeit und mangelnder Zugehörigkeit führt. Ein wichtiger Schritt ist die innere Reflexion: Warum hat die Beziehung geklappt? Welche Muster und Systemgesetzverletzungen konnten auftreten? Diese Fragen helfen, eigene Lebensziele und eine neue Vision für die Zukunft zu entwickeln. Auch die Trennung von Dingen, die an den Ex-Partner erinnern, spielt eine Rolle, um das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Bei Patchwork-Konstellationen sind vorbehandelte Emotionen entscheidend, um eine wohlführende Beziehung zu ermöglichen. Schließlich wird darauf hingewiesen, dass das Öffnen für eine neue Beziehung nicht automatisch erfolgt und vielmehr durch Bewusstsein, Selbstreflexion und klare Lebensziele gefördert werden muss. Das Coaching bietet Unterstützung, um diesen Prozess schrittweise zu meistern – egal ob allein oder gemeinsam mit dem Ex-Partner.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge.
In dieser Folge geht es darum, mit der früheren Beziehung abzuschließen
und wieder frei für eine neue Partnerschaft zu werden.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Heute haben wir ja das Thema, mit der früheren Beziehung abzuschließen.
Ein sehr spannendes Thema, wie ich finde, weil man im ersten Moment ja vielleicht,
wenn man eine Beziehung hat, die lange nicht gut lief und jetzt zu einer Trennung kommt,
nicht gleich an eine neue Beziehung denkt.
Warum das aber so wichtig ist und warum es auch ein wichtiger Aspekt ist,
vielleicht zuerst die alte Beziehung zu verarbeiten,
bevor man sich in ein neues Abenteuer stürzt.
Darauf möchten wir jetzt etwas näher eingehen.
Ja, das Problem ist häufig dann,
dass man an seinem Ex-Partner oder der Ex-Partnerin hängt
und gedanklich immer wieder dahin zurückdriftet.
Ich habe das gerade im Coaching auch gehabt.
Das war so, dass sie alleine kam
und eigentlich das ein, genau das das Coaching war,
mit der früheren Beziehung abzuschließen.
War sie schon in einer neuen Beziehung denn drin?
Nee.
Okay.
Das ging darum, jetzt erstmal Fragen zu klären.
Also da waren einfach innerlich Fragen offen
und da waren Verständnisfragen.
Wie konnte das so passieren?
Warum passierte ihr das so?
Dann waren noch unverarbeitete Gefühle, die eine Rolle spielten.
Also einerseits Wut bei bestimmten Dingen,
andererseits auch Traurigkeit, die offen geblieben ist.
Und dann eben dieses Reflektieren, was dann manchmal passiert,
wenn Paare lange zusammen sind und sich trennen
oder sie jetzt ja getrennt wurde.
Dann dieses Rückblicken auf Situationen früher.
Ja.
Also nochmal reflektieren und in der eigenen Ursachenforschung
dann Situationen sehen, wo man sich fragt,
warum habe ich das denn so durchgehen lassen?
Warum habe ich da nicht schon gesagt, dass es mir nicht gut geht?
Warum habe ich das gemacht?
Warum habe ich da nicht schon?
Und dass dann nochmal ganz andere Bereiche der Beziehung infrage gestellt werden,
die so aktiv, bewusst noch nie infrage gestellt wurden.
Da stelle ich mir auch schwierig vor,
wenn man sich von seinem Partner trennt
oder die Beziehung auf jeden Fall zu Ende geht
und der andere nicht.
Wenn man sich dafür bereit ist,
es gibt sozusagen kein Abschlussgespräch
und man mit so viel Fragezeichen rausgeht und mitnimmt für sich.
Man spricht vielleicht mit Freunden drüber,
aber man für sich da noch nicht die passenden Antworten hat.
Für seinen Anteil vielleicht auch.
Man das noch nicht so einordnen kann,
so wie du das gerade beschrieben hast.
Und ich glaube, das kann einfach dann auch schwierig sein,
dann zur Ruhe zu kommen und damit abschließen zu können.
Also auch ein gutes Grundgefühl zu haben.
Und natürlich, wie soll man dann sich auf etwas Neues einlassen?
Weil man vielleicht das Gefühl hat,
wenn ich jetzt noch gar nicht weiß,
warum das Alte kaputt gegangen ist,
habe ich vielleicht auch die Angst,
es könnte mir dann ja auch im Neuen nochmal passieren.
Das habe ich tatsächlich vor zwei Wochen
in mehreren telefonischen Erstgesprächen
und WhatsApp-Nachrichten gehabt.
Das waren alles Frauen, die sagten,
mein Partner hat plötzlich mit mir Schluss gemacht.
Er sagt, er hat nicht mehr so die Gefühle oder keine Gefühle mehr
und er möchte aber auch nicht weiter darüber reden.
Also das ist einfach so, ich habe keine Gefühle mehr,
es soll zu Ende sein und ich möchte auch nicht weiter
mich mit dir darüber austauschen.
Puh, das ist schwer, ne?
Das dann auch nach längeren Beziehungen.
Also das war jetzt nicht so nach drei Monaten der Fall,
sondern auch wirklich nach langfristigen Beziehungen,
wo auch noch einiges zu klären dann eigentlich ist.
Was ja meistens daran liegt, wenn jemand sagt,
ich möchte mich damit nicht auseinandersetzen,
ich möchte mit denen nicht nochmal sprechen,
weil vielleicht auch da Ängste bestehen.
Was könnte ich gefragt werden?
Das heißt ja dann auch, wenn keine Gefühle mehr bestehen,
bestehen vielleicht Gefühle zu einer anderen Person.
Also da haben viele ja auch Angst, sich dann dem Thema zu stellen
und blocken dann ab, antworten nicht mehr auf Nachrichten
und das bringt halt bei dem anderen ein großes Leid,
weil das ist ja die totale Verunsicherung.
Man denkt ja, man kennt den anderen
und dann tut er etwas oder sie
und man steht da und sagt,
okay, ich muss jetzt irgendwie damit klarkommen.
Ja und in der Folge kann man sich natürlich auch
für eine neue Beziehung schwerer öffnen,
aber auch meistens für eigene,
eigene Ziele schwerer öffnen,
dass man so sagt, das eigene Leben geht weiter.
Man kann mal schauen, was begeistert mich denn jetzt gerade,
was möchte ich für mich tun,
was war vielleicht alleine gar nicht so,
war vorher in der Beziehung vielleicht gar nicht so möglich,
um dann neue Dinge zu entwickeln.
Lebensträume auch, ne?
Ich finde so, man hat ja gerade auch
in den 30ern, dass man so denkt,
oder auch später oder auch früher,
das ist ja immer recht flexibel,
ja, jetzt bin ich so lange mit jemandem zusammen gewesen,
jetzt wären die und die Schritte die nächsten gewesen,
jetzt fange ich wieder ganz von vorne an.
Ja und so im Extremfall kann das Gefühl entstehen,
dass man ohne die andere Person gar nicht leben kann.
Das hatten wir mal vor
einer ganzen Zeit in dem Coaching,
aber da hat sie die Trennung ausgesprochen,
aber er konnte sie nicht annehmen
und akzeptieren.
Und da war es eben auch mit einer großen
Angst verbunden, ohne die andere Person
nicht leben zu können, niemanden mehr zu finden,
der einen so gut kennt und so, ne?
Ja.
Ja, wenn sowas dauerhaft bestehen bleibt
und das Lösen aus der Beziehung
nicht möglich ist,
was für Folgen entstehen dann?
Ja, eine große Folge ist natürlich
dieses dauerhafte Gefühl von Einsamkeit,
fehlende Zugehörigkeit, das Gefühl zu haben,
man ist irgendwie nicht mehr
so eingebettet in seinem Leben,
man wird so rausgerissen,
man kann das Alte nicht verarbeiten,
man weiß immer nicht, wo man hin will.
Dann natürlich auch vielleicht die Traurigkeit
und ja, eine Art auch richtige Trauer,
weil man nun keinen Partner, keine Partnerin an der Seite hat,
muss man sich auch erstmal vielleicht
ins Single-Leben ja auch gewöhnen.
Und dann natürlich,
vielleicht auch eine Angst,
werde ich nochmal jemanden finden?
Wie lange dauert das jetzt?
Irgendwie hat vielleicht auch aus dem Freundesbekanntenkreis gemerkt,
da sind viele Leute schon länger Single,
also das sind ja immer so Ängste,
die dann erst in dem Moment hervorkommen,
weil man davor ja gar nicht das Problem hatte.
Ja, und die Offenheit strahlt man nicht aus.
Also das war jetzt in meinem Coaching da auch so,
dass dadurch einfach auch die Offenheit fehlt,
also man merkt einfach,
sie guckt sich nicht um,
ist nicht offen und
entsprechend ergeben sich auch keine Gelegenheiten,
weil der Fokus da auch gar nicht hinfällt.
Vielleicht hat man ja auch immer noch so die Hoffnung,
dass der Ex-Partner, die Ex-Partnerin
sich doch nochmal melden könnte
und das böse Märchen sozusagen unterbrochen wird.
Also dieses, ich bin natürlich noch nicht offen
über was Neues,
weil ich habe das alles gar nicht verstanden
und naja, vielleicht ruft er ja auch morgen an oder sie
und dann wird schon wieder alles gut.
Ja, insbesondere wenn vielleicht schon mal
so sprunghafte Situationen waren
oder wenn das vielleicht auch schon mal
vorgekommen ist,
dass man sich schon mal getrennt hat
und wieder zusammengekommen ist,
kann das natürlich auch ein Grund sein.
Und jetzt in dem Coaching war es auch so,
sie sagte, ich kann eigentlich irgendwie
nicht mehr mit ihm, aber auch irgendwie
nicht so richtig ohne ihn leben.
Und da merkt man eben, dass der Abschluss fehlte.
Ja, man hat dann so ambivalente Gefühle eigentlich.
Wir haben einen Blogbeitrag geschrieben,
der euch vielleicht motivieren kann,
euch von eurer alten Beziehung dann zu lösen,
nämlich Gründe für eine Beziehung.
Diese Vorteile kann eine Partnerschaft haben
und,
das ist natürlich auch etwas,
was einen motivieren kann, sich zu lösen,
wenn man in der Hinzu-Motivation,
Hinzu-Bereitwerden für eine neue Beziehung
nochmal sich auf Dinge fokussiert,
die eben auch für eine Beziehung sprechen
und vielleicht auch für eine neue Beziehung.
Ansonsten, wenn ihr merkt,
ihr habt schon viele Dinge probiert
und könnt euch von der alten Beziehung nicht lösen,
ist dann Fragen offen geblieben.
Ihr könnt manche Zusammenhänge
noch nicht wirklich verstehen
und auch gefühlstechnisch hängt ihr noch
in der alten Beziehung fest,
wie Ina vorhin sagte,
vielleicht auch mit Trauer oder Angst
oder auch Wut.
Auch Wut kann natürlich eine Rolle spielen.
Dann meldet euch gerne bei uns
für das telefonische Erstgespräch
und dann finden wir gemeinsam raus,
ob wir euch im Coaching unterstützen können.
Kommen wir zum letzten Punkt,
den Lösungsansätzen.
Was macht man also in diesem Moment,
wenn man das Gefühl hat,
man hat etwas noch nicht verarbeitet,
ist noch nicht offen für was Neues?
Also sich ablenken ist meistens
erstmal nicht der richtige Punkt.
Das ist ja immer was,
was gerne,
was gerade geraten wird
und was man dann versucht.
Aber man merkt eben häufig,
dass es nicht gut funktioniert
und nicht nachhaltig ist.
Also wenn dann wieder ruhige Momente sind,
dann kommen eben die Gedanken zurück.
Also im Vordergrund steht nun wirklich,
die Trennung richtig zu verarbeiten.
Und der erste wichtige Schritt dafür ist es,
nach den Ursachen mehr zu forschen
und innerlich die Systemgesetzverletzungen,
also ungute Gefühle aufzulösen
und vielleicht auch entstandene Prägungen zu lösen.
Also wenn man vielleicht auch
eine gewisse Sorge oder Angst hat,
in eine neue Beziehung hineinzugehen,
weil man Angst hat,
es könnte einem das Gleiche wieder passieren oder so,
dass man solche Dinge eben angeht und löst.
Dazu brauchen wir den Partner nicht real dabei.
Das können wir auch alleine im Einzelcoaching
und innerlich lösen.
Wenn der Partner bereit ist, das zu tun,
weil er vielleicht auch sagt,
ich würde das gerne lösen.
Der Ex-Partner, genau.
Dann kann man das natürlich auch gemeinsam
und zu zweit machen.
Der zweite Schritt ist,
eine neue Vision zu entwickeln.
Also was wünscht man sich für die Zukunft?
Was ist einem überhaupt wichtig in einer Beziehung?
Man darf sozusagen wieder ins Neugestalten kommen.
Man bekommt dann mehr Klarheit darüber,
was man sich von dem Partner,
von der Partnerin wünscht.
Natürlich irgendwie immer im Vergleich
mit den Erfahrungen, die man gemacht hat.
Aber vielleicht hat man ja auch durch die Reflexion,
wenn man sich halt mit der Trennung
nochmal befasst, nochmal in die Verarbeitung geht,
ja auch nochmal ganz neue Visionen.
Dass man sagt, eigentlich würde ich mir gerne
jemanden an meiner Seite wünschen,
der den und den Anteil hat,
die und die Vision hat.
Die Charaktereigenschaft mitbringt, also dass man nochmal nach vorne schaut, aber richtig konkret wird.
Und wenn man es noch nicht getan hat, dann wäre ein Schritt natürlich auch, sich von Dingen zu trennen, die einen ständig an den Partner oder an den Ex-Partner, die Ex-Partnerin erinnern.
Das können einige sein, ne?
Ja, oder das können natürlich auch andere Aktivitäten mal sein, dass man sagt, man macht was anderes.
Also bewusst Dinge, die einen in der Situation triggern, erstmal zu meiden, wenn es möglich ist.
Natürlich aber auch mit dem Ziel, diese Vermeidungsstrategie nicht dauerhaft aufrecht zu erhalten, sondern erstmal kurzfristig einige Träger zu lösen.
Weil man möchte vielleicht doch irgendwann wieder gerne in ein Restaurant gehen, in das man öfter mit dem Ex-Partner, der Ex-Partnerin gewesen ist.
Aber vielleicht kann man erstmal eine Zeit lang den Träger vermeiden, ne?
Ich glaube, es ist auch eher so vielleicht die Idee, dass man sagt, man schließt ab mit Sachen.
Also dass man ganz bewusst mal Bilder weglegt, die man die letzten Wochen, Tage sich immer wieder angeschaut hat.
Wo man immer wieder dieses Gefühl hat.
Also nicht nur Trauer und so hochgekommen, sondern dass man sagt, wir packen das jetzt alles in eine Kiste.
Das ist jetzt ein abgeschlossenes Kapitel.
Ich habe mir jetzt Zeit genommen, das zu verarbeiten.
Und dann ist es auch wirklich abgeschlossen und man fokussiert sich mehr auf sich selbst.
Ja, wo natürlich das schwierig ist, etwas wegzupacken und noch wichtiger ist, das zu verarbeiten, ist, wenn man Kinder gemeinsam hat.
Das kann man nun schwer meiden und verändern und möchte man auch gar nicht.
Da ist es natürlich umso wichtiger, das Ganze dann entsprechend zu lösen.
Die Systemgesetzverletzungen für beide zu lösen.
Was auch ein ganz wichtiger Aspekt näher ist, damit eine wahrscheinlich zukünftig entstehende Patchwork-Konstellation eben funktioniert.
Das Hauptproblem, warum Patchwork-Konstellationen schwer funktionieren, ist, dass man eben noch Wut und Ärger und vielleicht andere Vorbehalte seinen Ex-Partnern gegenüber verspürt.
Und dadurch eben nicht gut über die sprechen kann, schlechte Absprachen treffen kann und so weiter und so weiter.
Der nächste Punkt ist, sich für eine neue Beziehung öffnen.
Also das Dating mal zu genießen, auf eigene Bedürfnisse zu hören, die Vergangenheit loszulassen.
Wieder mehr in die Rolle des Agierens kommen, selber zu gestalten, selber das Gefühl zu haben, was tut mir gut, was möchte ich gerne machen, wie möchte ich daten.
Möchte ich vielleicht erstmal schauen, möchte ich erstmal vielleicht mit Freundinnen oder Freunden mich umgeben und das einfach mal so passieren lassen, möchte ich das aktiv angehen.
Also einfach mal zu schauen.
Wie fühlt sich das an, sich überhaupt zu öffnen?
Ich glaube, so nach der Corona-Pandemie ist das fast nur noch möglich, das aktiv anzugehen, oder?
Also ich glaube, ich bin jetzt in der Dating-Szene nicht mehr drin, wäre mal spannend, sich da mit Dating-Coaches vielleicht zu unterhalten, was die so verspüren.
Aber ich glaube, das findet doch fast alles nur noch per Apps und online statt.
Also gerade in der Corona-Zeit ja noch mehr, weil du ja fast keine Gelegenheit hattest, eigentlich fremde Menschen so zu treffen.
Ja, das hat sich schlecht umgestellt.
Also ich glaube, das ist. Das ist schon sehr, sehr stark auf online und Apps und Co. fokussiert, also. Ich finde das eigentlich sehr schade, dass das so ist.
Also ich finde eigentlich den Gedanken, okay, wir haben uns auch online vor 13 Jahren kennengelernt, ohne Corona.
Aber ich finde die Gedanken eigentlich auch schön, so, wenn Leute mal erzählen, das ist ja auch ein Teil von dem Coaching-Prozess, wo wir dann bei einer Paartherapie zurückkehren in die Kennenlernphase und wenn die dann erzählen, wir haben uns kennengelernt bei Freunden, auf einem Fest.
Das finde ich eigentlich immer. Schön, also was halt meistens passiert ist, die kommen dann danach ins Schreiben oder telefonieren oder so, weil dann einer den anderen mal auf Facebook sucht oder so, aber ja.
Ich finde es eigentlich nicht weiter schlimm oder anders.
Die Frage ist immer, glaube ich, wie du damit umgehst.
Also ist doch letztendlich nicht wichtig, wo du jemanden zum ersten Mal getroffen hast, sondern eher, wie der Start so verläuft.
Und du kannst natürlich dich online treffen und online den richtigen Swipe gemacht haben.
Oh Gott.
Und schreibst dann unendlich viel Nachrichten hin und her.
Ja, und dann kommt das Treffen.
Genau, man sitzt sich gegenüber und weiß sich dann nichts mehr zu erzählen oder merkt dann, dass das doch nicht matcht.
Oder man trifft sich eben relativ schnell nach ein, zwei Telefonaten und sagt, lass mal essen gehen und die Dinge dann real erleben, im echten Leben.
Und ich glaube, dann ist einfach das egal, ob man sich auf einer Party getroffen hat, ob man sich im Edeka angequatscht hat oder in einem anderen Supermarkt.
Das war keine bezahlte Werbung.
Und dann ist das, glaube ich, egal.
Ja, vielen Dank, dass ihr dabei wart und zugehört habt.
Wenn das euch betrifft, dann, wie gesagt, meldet euch sehr gerne bei uns.
Insbesondere, wenn ihr das alleine verarbeiten wollt bzw. müsst, aber auch wenn euer Partner mit dabei wäre.
Auch wenn es um Patchwork-Konstellationen geht und es darum geht, die bisherige Beziehung oder Ehe im Guten verlassen zu können, um ein stimmiges, harmonisches Elternpaar zu bleiben.
Dann, wie gesagt, meldet euch gerne für das telefonische Erstgespräch bei uns an.
Ansonsten bis zum nächsten Mal.
Bis bald.
Bis zum nächsten Mal.
Podcast Summary
Key Points:
Es ist entscheidend, die frühere Beziehung gründlich zu verarbeiten, bevor man sich auf eine neue Partnerschaft einlässt.
Unverarbeitete Gefühle wie Wut, Trauer oder Angst halten viele Menschen an der Vergangenheit fest.
Die fehlende Abschlussphase führt zu Unsicherheit, Angst vor Wiederholung und einem Gefühl der Einsamkeit.
Viele Menschen vermeiden die Kommunikation mit dem Ex-Partner, weil sie Angst vor Fragen oder Erkenntnissen haben.
Eine neue Vision für die Zukunft und die Entwicklung eigener Lebensziele sind entscheidend für eine gesunde Beziehungszukunft.
Es hilft, konkrete Dinge aus dem alten Leben zu trennen, um das innere Gleichgewicht wieder herzustellen.
Patchwork-Konstellationen scheitern häufig, weil Wut und Vorbehalte ungelöst bleiben.
Das Öffnen für eine neue Beziehung erfordert, sich auf eigene Bedürfnisse zu konzentrieren und den Kontakt mit der Vergangenheit bewusst zu lassen.
Summary:
Die Podcastfolge behandelt das Thema, wie Menschen aus einer früheren Beziehung herauskommen und wieder auf eine neue Partnerschaft vorbereitet werden können. Es wird betont, dass eine tiefgehende Verarbeitung der Vergangenheit – wie Wut, Trauer oder Angst – unerlässlich ist, um nicht in der Angst vor Wiederholung zu gefangen zu sein. Viele Menschen vermeiden den Kontakt mit dem Ex-Partner aus Angst, nochmalige Fragen zu beantworten, was zu einem langfristigen Gefühl von Einsamkeit und mangelnder Zugehörigkeit führt.
Ein wichtiger Schritt ist die innere Reflexion: Warum hat die Beziehung geklappt? Welche Muster und Systemgesetzverletzungen konnten auftreten? Diese Fragen helfen, eigene Lebensziele und eine neue Vision für die Zukunft zu entwickeln.
Auch die Trennung von Dingen, die an den Ex-Partner erinnern, spielt eine Rolle, um das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Bei Patchwork-Konstellationen sind vorbehandelte Emotionen entscheidend, um eine wohlführende Beziehung zu ermöglichen. Schließlich wird darauf hingewiesen, dass das Öffnen für eine neue Beziehung nicht automatisch erfolgt und vielmehr durch Bewusstsein, Selbstreflexion und klare Lebensziele gefördert werden muss.
Das Coaching bietet Unterstützung, um diesen Prozess schrittweise zu meistern – egal ob allein oder gemeinsam mit dem Ex-Partner.
FAQs
Ohne Verarbeitung bleibt man emotional an der alten Beziehung hängen. Dies behindert die Fähigkeit, neue Beziehungen aus freiem Willen einzugehen und sich auf eigene Bedürfnisse zu konzentrieren.
Man erfährt oft Wut, Trauer oder Angst, die unverarbeitet bleiben. Dies führt zu ambivalenten Gefühlen und kann die Offenheit für eine neue Beziehung untergraben.
Man sollte sich auf die Ursachen der Beziehung einlassen und innerlich mit Gefühlen wie Wut, Trauer oder Angst arbeiten. Dies hilft, emotionale Blockaden zu lösen und ein klares Gefühl für die Zukunft zu entwickeln.
Ein Abschlussgespräch gibt dem Individuum ein Gefühl der Abschluss und Sicherheit. Ohne es bleibt der Prozess offengelassen und führt zu Unsicherheit und Angst in der Zukunft.
Ja, aber nur, wenn man die Angst verarbeitet. Im Coaching kann man diese Angste innerlich lösen und erkennt, was in der Vergangenheit nicht gut war und warum es nicht mehr passieren soll.
Man kann bestimmte Aktivitäten, Orte oder Fotos vermeiden oder abschließen, um sich von der Vergangenheit zu lösen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um sich auf das eigene Leben zu konzentrieren.
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