Mit diesen 4 Problemen hat jeder in einer neuen Beziehung zu kämpfen
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In dieser Podcast-Folge der Lebensirrlisten werden vier häufige Probleme im frühen Stadium einer Beziehung behandelt: Selbstzweifel, Unsicherheit und Angst, das Kennenlernen der Eltern und Gedanken über die Zukunft. Die Autoren zeigen auf, dass viele dieser Probleme tief verwurzelt in vergangenen Erfahrungen sind und nicht durch den aktuellen Partner verursacht werden, sondern durch persönliche Prägungen und emotionale Verletzungen. Selbstzweifel entstehen oft, weil Menschen wieder mit ähnlichen Konflikten konfrontiert werden, wenn sie in Beziehungen mit ähnlichen Musterpartnern treten. Unsicherheit und Angst sind Ergebnisse von Schutzmauern, die aus frühen Beziehungen stammen. Das Kennenlernen der Eltern offenbart oft erhebliche Prägungen, die sich gegenseitig verstärken und zu Verletzungen führen können. Gedanken über die Zukunft – wie Kinder oder Wohnweise – sind meist oberflächlich besprochen, weil Werte und Bedeutungen nicht klar definiert sind. Die Lösung liegt in einem tiefen, reflektiven Gespräch über persönliche Verletzungen und Prägungen, um ein stabiles emotionales Fundament zu bauen. Dieses Fundament ermöglicht es, auf gemeinsame Werte und Ziele zu vertrauen, ohne sich an alte Schutzmauern zu klammern. Offene Kommunikation, Entwicklungsmöglichkeiten und gegenseitige Toleranz sind entscheidend, damit die Beziehung nicht nur funktioniert, sondern auch glücklich und voller Wertschätzung bleibt.
Herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge der Lebensirrlisten. Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Heute haben wir das Thema, mit diesen vier Problemen hat jeder in einer neuen Beziehung zu kämpfen.
Und natürlich wollen wir uns nicht nur die Probleme anschauen, sondern auch, wie man damit umgehen kann, wenn man das Gefühl hat, eines der Probleme betrifft euch.
Wir haben das Thema ausgewählt, weil uns immer wieder bei Coachings aufgefallen ist, dass es bestimmte Muster gibt, bestimmte Probleme gibt, die sehr häufig am Anfang von einer Beziehung auftreten.
Und es ist auch völlig normal und auch okay, dass man sich am Anfang Gedanken macht.
Oder das erste Bedenken so aufkommt, wenn diese Probleme auftreten.
Passt das so? Ist das normal? Ist das schon ein Anzeichen für irgendwas?
Und deswegen wollten wir das Thema nochmal aufgreifen.
Was sind diese vier Probleme, die häufig vorkommen?
Genau, das erste Problem, das sind Selbstzweifel.
Dass jemand, einer von beiden an sich selbst zweifelt.
Also eigentlich mangelndes Selbstvertrauen.
Ja.
Das muss gar nicht ein allgemeines mangelndes Selbstvertrauen sein.
Im Job kann man total gut sein und kann eine Führungsposition haben, aber trotzdem innerhalb der Beziehung an Selbstzweifeln leiden.
Zum Beispiel aus der vorherigen Beziehung sind ungeklärte Fragen offen geblieben, die in der eigenen Reflexion vielleicht noch nicht gelöst worden sind oder die einfach unklar sind.
Also zum Beispiel ist die Frage, kann es diesmal in der Beziehung anders, also besser laufen und holen mich die alten Konflikte wieder ein?
Ja.
Da hat letztens mal jemand einen guten Satz gesagt im Coaching.
Das fand ich ganz prägnant.
Nämlich ist derjenige schon etwas älter und hatte zwei Ehen und jetzt eine längere Beziehung und sagte, was er im Laufe seines Lebens jetzt gemerkt hat, er kann die Frauen so oft wechseln, wie er möchte, er kommt immer wieder an die gleichen Konflikte.
Also anscheinend liegt es ja an mir, dass die Probleme da sind.
Und nicht an meiner Beziehung insgesamt oder an den Frauen jeweils.
Woher kommt das?
Dass ich immer wieder in lange Beziehungen die gleichen Probleme und Konflikte entstehen lasse.
Das ist ja auch so ein bisschen dieser Gedankengang, dass Menschen andere Menschen ja anziehen.
Also wie kommt es dazu, dass ich immer wieder auf diese Art von Mensch komme?
Also das ist ja so ein bisschen so andersrum gesehen sozusagen.
Also wieso ziehe ich immer diesen Menschentyp in mein Leben?
Gibt es Parallelen?
Zu den Beziehungen vorher, was häufig so ist, also in den Ausprägungen.
Und das sind halt diese Zweifel am Anfang.
Also wird mir das, was mir in der letzten Beziehung passiert, wieder passieren?
Werden die Probleme halt mitgenommen?
Genau.
Und dann natürlich auch die Selbstzweifel komplett bei einem selber.
Also gerade wenn man jemanden ganz attraktiv findet oder anziehen findet, bin ich gut genug für diesen Menschen.
Also sich selber dann irgendwie kleiner zu machen als den anderen und den anderen ja so durch die rosa-rote Brille so hervorzuheben.
Hochzuheben und zu sagen, aber kann ich da eigentlich mitziehen?
Passt das so mit uns?
Man hat quasi so seine eigenen Probleme und Fehler so im Fokus durch den Selbstzweifel und sieht den anderen, wie du sagst, durch die rosa-rote Brille in so einem besonderen Licht und so fehlerlos quasi.
Ja, oder auch die Frage, genau, warum liebt mich mein Partner überhaupt?
Also kann man mich überhaupt lieben?
Also das sind ja alles so Themen, die ja ganz tief in mir drin sind, die ja mit mir zu tun haben, die eigentlich ja gar nichts mit mir zu tun haben.
Mit dem Partner zu tun haben.
Wenn ich sage, kann man mich lieben, ist das ja ein Thema bei mir selbst.
Ja.
Aber die sich dann stellen, wenn natürlich ein neuer Mensch in das Leben reinkommt, wenn es wieder um die Gefühle geht.
Genau.
Was gibt es für dieses Thema Selbstzweifel für eine Lösung?
Naja, es ist erstmal so, dass wir schauen, woher kommen denn diese Selbstzweifel überhaupt?
Denn die sind ja in die Beziehung anscheinend mitgebracht.
Natürlich können auch Selbstzweifel innerhalb einer Beziehung entstehen.
Aber wenn wir jetzt mal hier von dem. Wenn wir am Anfang einer Beziehung ausgehen und ich bekomme relativ schnell Selbstzweifel,
dann sind die ja sehr wahrscheinlich nicht durch den aktuellen neuen Partner entstanden.
Nur angetriggert wahrscheinlich, ne?
Vielleicht angetriggert.
Ja.
Aber entstanden sind sie wahrscheinlich woanders.
Also wir spüren gerade die Wirkung und dann sollten wir uns auf die Suche nach der Ursache machen.
Ja.
Wann sind diese Selbstzweifel entstanden?
Wir suchen da ja immer nach dem Punkt, wann war es mal gut?
Wann hatte ich noch keine Selbstzweifel?
Wann fühlte ich mich beim Start von Beziehungen selbstsicher?
Und was ist passiert, dass sich das verändert hat?
Und das dann zu lösen innerlich, diese Anteile, die diese Selbstzweifel gemacht haben.
Seien es, dass Konflikte ungelöst geblieben sind in vergangenen Beziehungen und ich das Gefühl habe,
ich kann Konflikte nicht lösen.
Manche Menschen gehen aus zwei, drei Beziehungen heraus und nehmen danach die Überzeugung mit,
ich bin beziehungsunfähig.
Und klar, wenn ich beziehungsunfähig bin, wie soll diese Beziehung gut klappen?
Das ist ja auch eine Art von Selbstzweifel.
Ein Selbstzweifel, der eigentlich da ist.
Genau.
Also sich ganz klar seinen Schwächen zu stellen, seinen Prägungen zu stellen
und die zu lösen, wenn es Prägungen sind, emotionale Verletzungen waren, die sich lösen lassen.
Ansonsten sich auch mal mehr seinen Stärken bewusst machen.
Fragt auch mal eure Freunde, was sie an euch gut finden, was ihr richtig gut könnt.
Also holt euch doch mal positives Feedback ganz bewusst von außen ein.
Vielleicht mit der Einleitung, dass es darum geht,
dass man Selbstzweifel hat.
Also ganz offen damit umzugehen und dann von anderen mal ein Feedback sich einzuholen
und zu merken, das ist gar nicht so.
Oder auch mit dem neuen Partner oder der neuen Partnerin zu reden.
Ja, ich glaube, das ist auch ganz wichtig, das anzusprechen.
Die Zweifel anzusprechen.
Manche Menschen haben das ja auch, dass sie,
das war eine ganz oberflächliche Ebene, aber auch auf das Äußerliche bezogen.
Wenn man zum Beispiel einen sehr attraktiven Menschen kennenlernt,
und man selber sich nicht attraktiv findet,
dass man das auch ganz offen anspricht.
Ja, genau.
Weil so hat der Partner die Chance, gewisse Dinge,
die in einem guten Rahmen sind, auszugleichen.
Dass er den Ausgleich schafft.
Oder einfach in manchen Dingen auch weiß, warum reagiert man so.
Weil vielleicht dann ansonsten auch eine Unsicherheit
für den Partner oder die Partnerin entstehen kann.
Weil durch diese Selbstzweifel verhalten wir uns ja vielleicht manchmal anders,
als wir uns normalerweise verhalten würden, wenn wir sicher wären.
Und der andere fragt sich, warum machst du das?
Das kann auch verletzend sein.
Weil der andere nachher den Fehler bei sich sucht.
Da wären wir bei Eifersucht.
Also Eifersucht haben wir hier gar nicht mit drin gleich in unseren Themen, glaube ich.
Aber Eifersucht ist ja auch so ein Thema, was die neue Beziehung belastet,
aber eigentlich zur alten Beziehung gehört.
Und das ist hier bei den Selbstzweifeln quasi ähnlich.
Das zweite Problem ist Unsicherheit und Angst.
Also die Frage, sollte ich mich sofort auf meinen Partner, meine Partnerin einlassen?
Wie weit lasse ich mich ein?
Wie weit lasse ich Gefühle zu?
Und was ist, wenn ich wieder verletzt werde?
Also so die Angst davor, wieder das zu erleben.
Man hat ja vielleicht gerade so auch das Ende einer Beziehung dann häufig im Kopf noch,
also das Ende der vorherigen Beziehung im Kopf.
Und da so die Angst haben, okay, kann mir das nochmal passieren?
Und ist das jetzt nur eine, manche sagen ja auch, das ist nur eine Frage der Zeit bis Punkt, Punkt, Punkt.
Also so dieses, der Schein trügt.
Kann ich mich jetzt überhaupt auf mein Glück einlassen?
Bin ich zu unvorsichtig?
Also da diese Unsicherheit und Angst zu haben, ne?
Das hängt ja auch mit der Schutzmauer zusammen, die durch Verletzungen und gute Gefühle, schlechte Erfahrungen aufgebaut wird.
Und klar sagen dann viele neue Chance, neues Glück, so als Sprichwort.
Und glauben dann, man kann völlig neu und leicht und ohne Schutzmauer in eine neue Beziehung hinein starten.
Aber so funktioniert unsere Emotion nicht.
Denn diese Schutzmauer nehmen wir mit, zumindest in einem gewissen Maße.
Vielleicht nicht so hoch, wie sie beim Ex-Partner war.
Oder ein Stück weit Schutzmauer nehmen wir halt mit.
Bestimmt.
Man überlegt ja auch, finde ich, wenn man auf neue Partnersuche geht, man nimmt die Erfahrungswerte aus der alten Beziehung mit.
Dass man zum Beispiel sagt, das und das ist nicht gut gelaufen.
Und das möchte ich auf keinen Fall bei meinem neuen Partner wieder.
Und schon gehe ich ja gar nicht neutral in eine neue Beziehung.
Sondern ich möchte natürlich, was ja auch irgendwie verständlich ist, das, was nicht gut gelaufen ist, nicht nochmal haben.
Oder das, was ich dachte, vielleicht bei einem anderen nicht gesehen zu haben am Anfang.
Da möchte ich jetzt ganz besonders drauf achten.
Stimmte Werte, die vielleicht verletzt worden sind.
Und die sind einem dann besonders wichtig, weil man die selber erst über die Jahre, was ich erfahren habe.
Aber wirklich frei bin ich dann natürlich nicht.
Ja, die Lösung des Ganzen, wie gehe ich mit Unsicherheit und Angst um, die ich mitbringe.
Das eine ist, die Klarheit schaffen.
Klarheit darüber, was führte denn in den vorherigen Beziehungen dazu, dass es nicht so gut funktionierte oder einfach nicht so funktionierte, wie ich es mir gewünscht habe.
Was führte dazu, dass ich mich vielleicht auch nicht mehr so gut fühle.
Was führte dazu, dass ich mich vielleicht auch mal verletzt gefühlt habe.
Dass Konflikte und Streit entstanden sind.
Und sich da vor allen Dingen darüber bewusst werden, was war der eigene Anteil dazu.
Was habe ich damit hineingebracht, um zu schauen.
Weil das ist ja das, was ich lösen kann.
Ich kann ja nicht die Anteile meines Ex-Partners oder meiner Ex-Partnerin für den lösen.
Das hilft mir auch nicht.
Ich kann ja schauen, was sind die Prägungen, die Dinge, die in mir wirken.
Und die kann ich lösen und verändern.
Und das führt dazu, dass ich mein eigenes Vorbild habe.
Fundament stabilisiere, wenn jeder Mensch so in sich
Fundament hat, auf dem alles aufbaut,
dann führen halt
Prägungen, Risse,
also Prägungen,
Verletzungen, all das zu Rissen im Fundament
und sorgen halt
für eine Unstabilität und diese Unstabilität,
die sorgt wiederum für
Unsicherheit, Angst oder auch zuvor
die Selbstzweifel und
wenn wir das lösen, das eigene
Fundament stabilisieren,
dann finden wir auch
ganz automatisch einen Partner,
der wieder noch ein Stück weit besser zu uns
passt. Ja, da fällt mir auch
das Wort gleich Abhängigkeit ein, so ein bisschen,
also dass man selber das
Glück ja nicht von dem, also sein eigenes
Glück nicht von dem Partner abhängig machen
sollte oder
darf, weil
dieses eigene Fundament, wie du sagst, das ist ja der
Grundstein und wenn ich
selber in mir drin sicher bin
und diese
Unsicherheit, dann wird mich das,
also passiert mir das wieder, wenn ich damit
im Reinen bin und damit geheilt bin, für mich
gefühlt, dann
kann ich auch ganz anders agieren, ne?
Aber sobald ich natürlich auch so eine
Abhängigkeitshaltung einnehme
und irgendwas brauche oder so,
dann wird es natürlich schwierig, ne?
Ja. Okay,
nehmen wir Punkt Nummer drei, ne?
Punkt Nummer drei, ein spannender Punkt.
Kennenlernen mit den Eltern
der Partner. Oder ja potenziellen
Schwiegereltern. Ja, wer weiß, ne?
Wer weiß.
Ja, da stellen sich viele unterschiedlichste
Fragen. Ja, aber das ist auch,
also ich erinnere mich auch noch an das
Kennenlernen mit deinen Eltern
am Anfang unserer Beziehung vor
fast zwölf Jahren, jetzt im April zwölf
Jahre. Ja. Das fand ich auch
sehr aufregend. Da ist auch immer die Frage, zu welchem
Zeitpunkt lernt man sich kennen? Manche machen
das gleich recht schnell, manche
ein bisschen später.
Und da war ich auch angespannt.
Also das fand ich auch aufregend.
Achso, du meinst, zu welchem Zeitpunkt man die Eltern
kennenlernt? Ja, ja, ja. Okay.
Was hast du jetzt gedacht? Zu welchem Zeitpunkt man
sich kennenlernt, dachte ich an uns beide.
So in Bezug auf, wie weit
ist man im Leben oder so. Achso, ja, ja.
Nee, ich meinte jetzt, wann man die Eltern kennenlernt.
Also zu welchem Zeitpunkt von
der Paar-Geschichte, ja.
Ja, das schon, weil
warum ist das so? Weil da Fragen dann
hochkommen, wie werden sie mich mögen?
Aber auch einfach eine Neugierde, ne? Also
wie werde ich mit denen klarkommen?
Wird man in ein Gespräch kommen?
Werden die mich viel
ausfragen? Werde ich
zu Menschen kommen, die mich versuchen
nett aufzunehmen oder
was gibt es da für Prägungen in der
Familie, ne? Ja. Sind das verurteilende
Menschen? Passt das vom Lebensstil? Passt das von
der familiären Geschichte? Jede Familie ist anders,
ne? Ja. Und
da habe ich auch noch ein Beispiel aus
einem Coaching, wo letztendlich
das war so die erste Verletzung
zwischen den beiden.
Die sind auch schon sehr lange zusammen
und nach
drei Wochen waren die
unterwegs und auf dem
Weg wohl irgendwie lag dann auch das
Haus der Schwester wohl oder die
mussten da direkt hinfahren. Jedenfalls
sagte er, Mensch, lass uns mal zu
meiner Schwester fahren. Dann kannst
du die auch gleich mal kennenlernen und
das war für sie einfach noch nicht der
passende Moment und
es gab auch bei ihr
wieder gewisse Selbstzweifel, Unsicherheit
und Ängste, die sich dann
alle in diesem Punkt
die Schwester kennenzulernen
nochmal so manifestierten und
da so hervorkamen dann.
Und das wurde dann im
Coaching nochmal bewusst. Also zuerst haben wir
drüber gesprochen und ja, nee, also
so richtig relevant für heute ist es
ja doch nicht und auf einmal haben wir
anderthalb Stunden über diesen einen Punkt gesprochen,
weil wir da feststellten, dass
in diesem einen Punkt schon
so viele Prägungen von ihm und von
ihr drin steckten, die aufeinander
prallten, was sie da natürlich noch nicht gesehen
haben, aber jetzt nochmal sehen konnten
und wir dann zum Ergebnis kamen,
wir gehen mit beiden in Einzelcoachings,
um diese ganzen Prägungen erstmal zu lösen
und die Verletzungen aufzulösen,
damit dann das Ganze
gut läuft, weil letztendlich
er ist so ein ganz anderer
Typ als sie, sie ist eher mit Unsicherheiten
und Ängsten geprägt und er ist immer
so Spaß und mach schon und los
und treibt andere ein bisschen zu sehr an
und ist bei diesem Antreiben
auch so, dass er halt ihr Gefühl übergangen
hat, aber sie hatte auch nicht den Mut, ihr Gefühl
vollständig auszusprechen und dadurch
haben sich natürlich zwei erwischt,
die sich wie Puzzlestücke, aber auch spiegeln
sollen. Der eine, der darf lernen,
ein wenig ruhiger und entspannter
zu sein und nicht anzutreiben, sondern auch
auf das Gefühl der anderen zu
achten und sie
darf aus der Beziehung lernen,
mehr Mut zu haben und ihre Gefühle offener
auszusprechen.
Du hattest schon die Prägung angesprochen.
Genau, die Prägung.
Man lernt ja, wenn wir jetzt mal
mit den Eltern bleiben, Geschwister
gehören natürlich auch mit zur Familie, aber wenn man
bei den Eltern mal bleibt,
oftmals ist es ja auch so, kennt ja jeder
vielleicht den Spruch, du bist ja wie dein Vater, du bist ja wie
deine Mutter und das ist ja
auch so beim Thema Prägung.
Wenn man gerade auch weiß,
dass der Partner,
die Partnerin eine enge Beziehung zu einem
Elternteil oder beiden Elternteilen hat,
weiß man auch, dass da ja viel Einfluss natürlich,
Einfluss gibt es immer, aber vielleicht noch mehr
Einfluss ist und auch die Prägungen
stärker vermittelt worden sind und
ja, das ist natürlich dann auch spannend
zu sehen, wie leben
die Eltern, welche Werte
haben die Eltern.
Ein
Aufschluss auch darüber, kann es
sein, muss es nicht immer, weil
der
Partner, die Partnerin kann ja auch sich
bewusst davon entwickelt,
davon wegentwickelt haben, also man sollte
da finde ich auch nicht dauerhaft dann sagen, ja
du bist, deine Eltern sind so,
du musst auch so sein, das ist zum Glück ja
nicht so, man kann ja auch anders sein als seine
Eltern und darf das ja auch gerne,
aber da kann man schon vieles
erkennen. Ja, weil
natürlich, so wie die Eltern miteinander umgehen,
so habe ich ja gelernt, wie man
in Beziehungen miteinander umgeht, so wie die
Eltern miteinander streiten und all das,
das lerne ich ja für mich auch, das ist über dem
ich ja erstmal, natürlich man kann
sich davon wegentwickeln oder in
eine andere Richtung entwickeln oder Dinge
bewusst anders gehen als die
Eltern vielleicht, da ist immer
so ein ganz wichtiger Punkt, das ist auch wieder
ein Fall, den ich gerade gestern in einem
Kennenlernen hatte, ich hatte diese Woche
extrem viel Kennenlernen, deswegen
habe ich so viele Beispiele von spontanen
Kennenlernen oder von Kennenlernen
und zwar ging es auch genau um
diesen Punkt zu sagen,
dass er sagte, ich
wollte nie so werden wie mein
Vater, in dem speziellen Punkt
und jetzt
habe ich ein Kind und ich bin leider
genauso wie mein Vater, obwohl ich es nie wollte
und wo wir
zu dem Punkt kommen, was heißt, sich wegzuentwickeln
oder sich anders zu entwickeln,
nämlich, dass man nicht nur ausspricht,
ich möchte anders sein, sondern sich anschaut,
was kann ich konkret tun,
lernen, verändern,
um wirklich anders zu sein
und es nicht nur auszusprechen.
Das ist natürlich auch eine Reise, das ist ja nicht von heute um morgen.
Ne, wenn ich 18
Jahre lang geprägt werde durch meine Eltern,
dann brauche ich vielleicht auch eine entsprechende
Zeit, nicht 18 Jahre,
aber vielleicht auch nicht nur eine Woche
oder einfach nur mal eine Entscheidung,
was anders zu machen.
Und
ein weiterer wichtiger Punkt, warum das
für uns so relevant entscheidend, das ist natürlich
wieder alles Dinge, die unbewusst
passieren, die uns nicht bewusst sind,
manchmal schon, aber den meisten
nicht.
Das bedeutet natürlich auch, dass
in dieser Kombination
meine Eltern, ich,
da stecken ja auch Päckchen und Prägungen drin,
die dann, wenn ein neues Paar
zusammenkommt, die Kinder betreffen wird.
Also 50% meiner Prägung
werden wahrscheinlich
in mein Kind übergehen,
50% deiner Prägung dahin.
Das heißt, ich tue mir natürlich gut daran
zu schauen, dass diese 50%
möglichst stabil sind.
Und je stabiler das ist, desto mehr
Chancen sehe ich,
dass ich auch letztendlich ein Kind
erziehen kann, was entsprechend
stabil und ein gutes Fundament hat.
Und das sind so, glaube ich, unbewusste
Mechanismen, die dieses
Kennenlernen der Eltern sehr hypen.
Ja, und es ist einfach auch eine
besondere Situation.
Also, ich finde mal so
die ersten zwei, drei Mal, wo man sich sieht,
es ist einfach ja noch häufig
sehr verkrampft, auch wenn man
natürlich da vielleicht Gutes geführt, ist es ja auch
völlig normal, dass am Anfang einer Beziehung das
nochmal einfach ein Thema werden kann.
Da wird das ja auch bewertet, wird gesprochen,
danach spricht das Paar darüber, wie fandst
du meine Eltern, sind dir die sympathisch?
Die Eltern geben eine Meinung ab,
Mensch, wie ist sie?
Das ist ja schon eine spannende Frage, ne?
Da bringst du einen ja auch wirklich in Bredouille mit.
Weil wer sagt dann ganz offen, ja, also
darf ich offen sprechen, deine Eltern waren echt scheiße.
Aber man kann ja,
manche sagen dann ja auch sowas wie,
ja, hab ich dir, ich hab dir ja gesagt,
mein Vater, meine Mutter ist so und so,
hast du auch gemerkt.
Irgendwie so ein bisschen charmanter, ne?
Muss man natürlich
gucken, nach einer Woche Beziehung,
wenn man die Eltern spontan kennenlernt,
wäre ich da auch vielleicht vorsichtig, ne?
Obwohl, man kann ja auch
positiv drüber sprechen, das kann ja auch alles super laufen, ne?
Ich hab deinen Vater ja kennengelernt
und du wolltest das noch gar nicht.
Weil eine Notfallsituation entstand.
Wir hatten einen medizinischen Notfall und es war überhaupt nicht geplant,
dass du meinen Vater kennenlernst und es war auch ein,
er war eigentlich ja der medizinische Notfall,
sozusagen, in dem Moment.
Und deine Mutter hab ich da auch gleich mit kennengelernt, ne?
Die musste auch gleich dazukommen.
Also man muss halt sagen, meine Eltern sind getrennt, deswegen kamen wir alle so zusammen
und es war nicht geplant und es war auch eine sehr
belastende Situation, als wenn er angespannt ist.
Es war ein richtiger Notfall und
natürlich nicht so eine Situation wie bei deinen Eltern,
wo man sagt, man fährt
gemütlich.
Waren wir grillen bei mir?
Ja, das war wie so ein Bilderbuch, ne?
Bilderbuch, eieiei.
Wir sind zum Grillen eingeladen und das war, ja,
das war äußerst angespannt für mich.
Aber ich muss auch sagen,
es war trotzdem ein sehr schöner Tag und ich hab auch,
würde ich sagen, ein gutes Los gezogen
mit meinen Schwiegereltern. Falls ihr das jetzt hören solltet,
meine lieben Schwiegereltern,
dann einen schönen Gruß.
an euch. Das ist sehr nett
von dir. Ja, man kann das ja auch mal aussprechen,
auch wenn was gut ist.
das kann man es auch mal aussprechen.
Absolut.
Genau.
Was haben wir noch?
Problem Nummer vier.
Gedanken über die Zukunft.
Ja.
Das ist natürlich was, was auch relativ früh auftritt.
Vielleicht nicht in den ersten zwei, drei Wochen.
Da macht man sich vielleicht noch nicht Gedanken darum,
ob das der Partner fürs Leben sein wird,
sondern ist vielleicht noch ein bisschen entspannter.
Ja.
Weil man in der Kennenlernphase noch ganz früh ist.
Aber irgendwann kommt ja der Punkt,
wo man sich auch wieder Fragen stellt,
wie möchten wir das Gleiche für die Zukunft?
Haben wir vielleicht die gleiche Vision?
Ja, oder die grundsätzlichen Fragen beim Zusammenziehen.
Wie wollen wir leben?
Wollen möchten wir Kinder haben?
Wollen wir heiraten?
Land oder Stadt?
Genau.
Ziele, Zwischenziele.
Ja.
Also da gibt es ja ganz viele Sachen.
Arbeit auch, ne?
Ja.
Wie stellen wir uns unser Arbeitsmodell mit Familie später vor?
Oder auch ohne Kinder.
Wie wollen wir beide arbeiten?
Wollen wir beide voll durchziehen?
Und was sind. Was sind unsere Ziele, ne?
Wollen wir viel reisen?
Oder sind wir eher diejenigen,
die zu Hause sich das gemütlich machen?
Das sind ja eigentlich auch viele Dinge,
die dahinterliegende Werte klar machen.
Also bin ich eher heimisch
oder bin ich eher viel reisen?
Bin ich eher der Fünf-Sterne-Urlaubstyp
oder eher Wohnwagen?
Oder eher Wohnwagen.
Das sind alles wichtige Fragen, ne?
Genau.
Und wenn ich eher Wohnwagen bin,
dann fühle ich mich vielleicht auch
im Fünf-Sterne-Hotel nicht so wohl.
Niveau, ja.
Oder ich probiere es einfach mal aus.
Ja.
Also Wohnwagen stelle ich mir auch cool vor.
Aber Leute, die zum Beispiel sagen,
sie reisen nicht,
dann denke ich mir,
die sind noch nie richtig gut in den Urlaub gefahren.
Das ist mein Glaubenssatz, ne?
Das ist deiner, ja.
Genau.
Aber das Wichtige ist ja halt,
dass man das abklärt
und dass man das bespricht
und dass man zu diesen Punkten kommt.
Vieles davon klärt sich natürlich
wirklich automatisch ab.
Einfach durch verschiedene Dinge.
Man spricht über verschiedenste Themen.
Geht da mal in die Zukunft und schaut,
Mensch, wie ist das bei dir?
Kannst du dir vorstellen, im Haus zu leben?
Geht spazieren, sieht irgendwelche Sachen
und spricht dann spontan drüber.
So was, ne? Genau.
Man sieht eine Familie mit Kindern und sagt,
Mensch, die haben drei Kinder.
Kannst du dir das auch vorstellen?
Nee, nur eins.
Und dann muss man halt wieder gucken.
Ja.
Und so kommt man ja darüber ins Sprechen
und findet so die Ziele, den Sinn
und die verschiedenen Werte.
Was uns letztendlich immer wieder auffällt,
ist, dass einige Bereiche
zu oberflächlich besprochen werden.
Und die Oberflächlichkeit entsteht dadurch,
dass man sich nicht mehr so sehr
versteht, dass nicht ganz klar ist,
dass hinter einem Begriff so wahnsinnig
viele Interpretationsmöglichkeiten stecken
und man den eigentlich noch mal für sich
deutlich genauer definieren müsste
und schauen muss, verstehen wir uns gleich?
Also,
wenn wir jetzt aufeinander kommen und sagen,
ja, also für mich ist Freiheit
ein ganz wichtiger Wert und der andere sagt,
ja, für mich auch, super, das matcht ja total,
dann kann Freiheit was ganz anderes bedeuten.
Das kann sein, dass ich mit Freiheit meinte,
ich möchte eigentlich nie
irgendwas kaufen, eine Immobilie,
ich möchte immer nur mieten,
ich möchte,
und das ist für mich Freiheit.
Und der andere sagt, ja, nee, das ist,
nee, digitaler Nomade.
Ja, oder heißt
einfach auch, einen Blick zu haben
vom Haus
auf ein freies Landstück oder so, ne?
Sowas, ne? Also das kann ja auch Freiheit.
Also quasi eine Immobilie erwerben, aber mit
freiem Blick, ne? Und schon ist Freiheit was ganz anderes.
Ehrlichkeit, ne?
Beide sagen, oh ja, Ehrlichkeit, ganz wichtiger Wert.
Ja, aber nur klügen sie da,
laut, oder? Also, das ist wieder die Frage,
so, was heißt Ehrlichkeit ganz genau?
Wie lebt man Ehrlichkeit im Detail?
Und was gehört für einen
dazu, was nicht? Und da
merken wir in den Coachings häufig,
dass die Paare da sind und aussprechen,
wir haben die gleichen Ziele im
Leben, wir haben die gleichen Werte,
und wenn man das hinterfragt, dann
entsteht auf einmal eine Unsicherheit.
Oder auch wann die Sachen ins Leben kommen, ne?
Also ich kann ja auch sagen, ich möchte Kinder, aber
vergesse zu erwähnen, dass ich das vielleicht vor 30
nehmen möchte oder vor dem abgeschlossenen Studium,
und so weiter. Und schon kann das
bei dem anderen, der nimmt das erstmal so auf
und nach zwei Jahren sagt derjenige, ja,
wieso, du hast doch gesagt, du wolltest Kinder.
Sag mal, ja, aber hab ich ja auch gesagt, aber jetzt
ja nicht. Und das ist ja schon,
vielleicht dann fünf Jahre später ist ein ganz anderes
Thema dann, ne?
Aber auch, denke ich mal, immer,
was noch ganz wichtig ist, dass
Offenheit für eine Entwicklung da ist,
für eine Veränderung. Ja, absolut.
Denn letztendlich sind diese Werte und die ganzen Dinge,
die da sind, ja nicht in Stein gemeißelt
und bleiben ein Leben lang, sondern
wenn die Offenheit dafür ist,
sich zu entwickeln oder manche Dinge
auch vielleicht zu verändern, dann
kann es ja gut funktionieren, ne? Also
In der Theorie meinst du, hat man ein Konzept
vielleicht und in der Praxis, wenn man
dann, ja, das ist ja
bei vielen Themen so, sei es zum Beispiel
bei der Arbeit oder bei Kindern, ne? Ich kann ja
theoretisch sagen, ich möchte drei Kinder, aber
wenn ich dann nach einem oder zwei Kindern sage, Mensch,
so mit unseren Ressourcen und
das passt jetzt so, wie es jetzt ist und wir
möchten ja so bleiben, dass es
flexibel ist, ne?
Nehmen wir das Beispiel mit der
Selbstständigkeit. Am Anfang,
als wir zusammenkamen, war für die
Selbstständigkeit eher nicht gut besetzt,
eher mit Unsicherheit besetzt, mit Sorgen,
mit manchen Ängsten.
Wiederum war ich schon
selbstständig, aber noch nebenberuflich
und im Laufe der Zeit
hat sich ja auch die Selbstständigkeit entwickelt
und ich glaube, du hast
einen anderen Bezug dazu gesehen, weil sich
manche Dinge auch in der Selbstständigkeit
ja solide entwickeln können
und man ja Risiken
abschätzen kann,
schauen kann, wie man Risiken eingeht
und ja, jetzt sitzt du hier
und bist selbst selbstständig
und bist als Paartherapeutin
und Coachin mit unterwegs
und hast selber gar keinen Angestelltenjob mehr, ne?
Und warum? Weil es für dich
gar nicht mehr mit Unsicherheit besetzt ist, sondern
wie ist jetzt Selbstständigkeit besetzt? Was hast du zu tun mit
Freiheit?
Freiheit, Termine einteilen zu können,
mal halbtags,
vormittags, halbtags, nachmittags zu arbeiten.
Wir haben die Freiheit,
dass wenn die Kita geschlossen wird
durch Corona, dass wir sagen können, okay, wie
verteilen wir das auf uns? Wer arbeitet
wie? Wir können Termine dann umbuchen
und so weiter. Also, wir haben
halt dadurch gewisse Freiheiten.
Und das
meine ich mit Entwicklungsmöglichkeiten.
Wenn wir jetzt am Anfang abgeglichen
hätten und gesagt hätten,
ziemlich strikt und starr und
fokussiert und gesagt hätten,
mein Lebensmodell ist Selbstständigkeit
und ich kann mir das schwer vorstellen,
jemals angestellt zu sein und du solltest sagen,
mein Lebensmodell ist nur Selbstständigkeit,
nur angestellt sein.
Deine Selbstständigkeit macht
bei mir Unsicherheit, Angst, Sorgen.
Das passt für mich nicht.
Dann hätten wir vielleicht gesagt,
okay, das matcht nicht. Lass uns das lieber sein lassen.
Also ist ja die Frage,
es bestehen halt Entwicklungsmöglichkeiten
und die sollte man halt auch sehen.
Ja, oder dieses wirklich
checklistenhaftige Vorgehen.
Davon vielleicht ein bisschen Abstand gewinnen.
Oh, ich sehe gerade, wir haben schon eine sehr lange Folge.
Oh, okay. 27 Minuten.
Aber das war jetzt auch schon der letzte Punkt.
Genau, das war der letzte Punkt.
Lösung hatten wir, Pläne im Detail besprechen.
So etwas wie Werte im Detail auflösen.
Dann lass uns mal
zum Schluss kommen.
Genau, zum Schluss, da geht es eigentlich
wieder darum, nochmal, wenn diese
vier Probleme, über die wir gesprochen haben,
diese vier typischen Probleme Anfang einer Beziehung
auftreten, umgeht es
ein starkes Fundament zu errichten.
Und das ist natürlich Arbeit.
Aber das ist auch die Grundlage
für eine harmonische Beziehung.
Und darum geht es, dass beide in der Beziehung glücklich sind
und dass die Beziehung
einen Mehrwert in dem Sinne von Glück bedeutet
und nicht eine zusätzliche Belastung.
Und je früher man damit anfängt,
die starke Fundament zu errichten,
desto glücklicher
kann die Beziehung auch weiter verlaufen.
Das erklärt, glaube ich,
auch sehr gut, warum Entwicklungsmöglichkeiten
da sind. Weil ja die Frage ist,
habe ich einen Wert,
der auch wirklich zu mir passt
und der wirklich gut ist?
Oder habe ich einen Wert oder eine Prägung,
die aus
alten, unguten Erfahrungen entstanden ist?
Also in Bezug auf Selbstständigkeit,
Freiheit, Sicherheit, war dein
Fundament nicht stabil.
Und das hat sich verändert. Dein Fundament ist stabiler geworden
und auf einmal verändert sich, dass
Selbstständigkeit für Freiheit steht.
Das heißt aber nicht, dass du ja
grundsätzlich als tiefen inneren Wert
gegen die Form der Selbstständigkeit bist.
Dann wäre es schwierig, das noch zu vereinen.
Wenn
jetzt nehmen wir jemanden, der Veganer ist
und jemanden, der vom
Bauernhof kommt und Tiere
einfach als Nutztier ansieht und sagt,
das ist dafür da, um geschlachtet zu werden,
dann haben wir was, was wahrscheinlich
tief innerlich verankert ist und so sehr
aufeinander prägt, dass es prallt, dass es schwer
werden kann.
Außer, wenn auch da wieder Entwicklungsmöglichkeiten
offen sind.
Wenn beide offen sind, auch sich zu bewegen.
Toleranz, ganz wichtiges Thema.
Okay, starkes Fundament errichten.
Und mit dem Partner natürlich reden, Unsicherheiten und Ängste klären.
Ganz genau.
Das ist der nächste wichtige Schritt.
Wir hoffen, dass die Podcast-Folge
euch gefallen hat. Freuen uns
darüber, wenn ihr unseren Podcast
abonniert und auch positiv
bewertet. Und wenn ihr uns bei YouTube
gerade seht, weil wir den Podcast jetzt ja auch
filmen und
bei YouTube hochladen, dann
könnt ihr natürlich dort auch sehr gerne
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damit ihr nichts mehr verpasst und
wir sehen können, dass euch das Spaß macht.
Oder auch ein Like, das würde uns
sehr, sehr freuen.
Wir machen diese Videos und Podcasts super gerne.
Ja. Und hoffen, dass
sie euch weiterhelfen und
euch spannende Impulse für eure
Beziehung liefern. Okay, dann
bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Ciao.
Tschüss.
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Podcast Summary
Key Points:
Selbstzweifel im frühen Beziehungsbereich stammen oft aus vergangenen Beziehungen und verankert sind in tiefen emotionalen Prägungen.
Unsicherheit und Angst entstehen durch Schutzmauern, die aus frühen Verletzungen entstanden sind, und beeinflussen die Fähigkeit, sich auf das Glück einzulassen.
Das Kennenlernen der Eltern oder Schwiegereltern offenbart tiefgreifende Prägungen, die sich gegenseitig verstärken und Verletzungen auslösen können.
Gedanken über die Zukunft wie Kinder, Wohnweise oder Arbeitsmodelle bringen oft Verwirrung, weil Werte und Bedeutungen nicht klar definiert sind.
Klarheit über Werte und Ziele entsteht durch offenes, reflektives Gespräch und die Erkennung von persönlichen Prägungen und Verletzungen.
Ein stabiles inneres Fundament ist entscheidend, damit die Beziehung harmonisch, glücklich und nicht belastend ist.
Entwicklungsmöglichkeiten und Flexibilität sind wichtig, um Werte im Laufe der Zeit anpassen zu können.
Beide Partner sollten offen sein, sich verändern zu lassen und gemeinsam ein Fundament aufzubauen, das auf gegenseitiger Toleranz und Verständnis basiert.
Summary:
In dieser Podcast-Folge der Lebensirrlisten werden vier häufige Probleme im frühen Stadium einer Beziehung behandelt: Selbstzweifel, Unsicherheit und Angst, das Kennenlernen der Eltern und Gedanken über die Zukunft. Die Autoren zeigen auf, dass viele dieser Probleme tief verwurzelt in vergangenen Erfahrungen sind und nicht durch den aktuellen Partner verursacht werden, sondern durch persönliche Prägungen und emotionale Verletzungen. Selbstzweifel entstehen oft, weil Menschen wieder mit ähnlichen Konflikten konfrontiert werden, wenn sie in Beziehungen mit ähnlichen Musterpartnern treten.
Unsicherheit und Angst sind Ergebnisse von Schutzmauern, die aus frühen Beziehungen stammen. Das Kennenlernen der Eltern offenbart oft erhebliche Prägungen, die sich gegenseitig verstärken und zu Verletzungen führen können. Gedanken über die Zukunft – wie Kinder oder Wohnweise – sind meist oberflächlich besprochen, weil Werte und Bedeutungen nicht klar definiert sind.
Die Lösung liegt in einem tiefen, reflektiven Gespräch über persönliche Verletzungen und Prägungen, um ein stabiles emotionales Fundament zu bauen. Dieses Fundament ermöglicht es, auf gemeinsame Werte und Ziele zu vertrauen, ohne sich an alte Schutzmauern zu klammern. Offene Kommunikation, Entwicklungsmöglichkeiten und gegenseitige Toleranz sind entscheidend, damit die Beziehung nicht nur funktioniert, sondern auch glücklich und voller Wertschätzung bleibt.
FAQs
Die vier häufigen Probleme sind Selbstzweifel, Unsicherheit und Angst, das Kennenlernen der Eltern und Gedanken über die Zukunft.
Selbstzweifel entstehen oft aus früheren Beziehungen und ungelösten Konflikten. Sie sind nicht durch den neuen Partner, sondern durch persönliche Prägungen verursacht.
Man sollte die Ursachen klären, wie vorherige Beziehungen funktionierten, und das eigene Fundament stabilisieren, um damit mehr Sicherheit und Vertrauen zu haben.
Es hilft, familiäre Prägungen und Werte zu erkennen, die sich auf die Beziehung auswirken können, und vermeidet Konflikte durch offene Kommunikation.
Sie sollten gemeinsam über Werte, Lebensziele und Lebensstile sprechen, um klare Visionen zu entwickeln und Verständnis für unterschiedliche Interpretationen zu schaffen.
Die Bedeutung von Werten kann sehr individuell sein – z. B. Freiheit kann für einen Miete- oder für einen digitalen Nomaden-Tag bedeuten, was zu Verständnisproblemen führen kann.
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