Hallo und herzlich willkommen zurück beim Easy German Podcast.
Heute kein Pfeifen im Intro, das bedeutet, Kari ist nicht dabei, denn sie ist auf einem
Roadtrip mit Janosch durch Australien, aber mir gegenüber hier im Easy German Podcast Studio
sitzt eine sehr würdige Vertretung und das ist Lisa aus dem Easy German Team.
Hi Manuel.
Hi Lisa, endlich bist du mal hier zu Gast. Wer war alles vor dir schon zu Gast aus unserem Team?
Ich glaube fast alle, oder? Fast alle. Ehrig war schon ein paar mal hier. S.D. war schon mal hier.
Mir fallen mir gerade nicht ein.
Robert war vor kurzem da. Chris war schon mal da, du hast recht.
Und jetzt also du, Lisa, wer bist du?
Ich bin wie du schon gesagt hast. Teil des Easy German Teams seit mittlerweile fast zwei
Jahren. So groß ist unser Team. Das wissen die Leute vielleicht gar nicht, wie groß ist
in unser Easy German Team? Die Frage kriege ich öfter gestellt und kann sie immer nur so ganz
ungefähr beantworten, muss ich zugeben. Ich sage immer so ungefähr 15 Leute vielleicht. Ist das
zu viel? Also wir haben doch auf unserer Website Easy German.org ein Teamfoto, das wir letztes
Jahr gemacht haben und da sind so mehr oder weniger alle drauf. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8,
11, 11, 13, 14, 15, 16, 17 Leute zähl ich da. Ja, war ich doch nicht so schlecht mit 15.
Sehr gut und was machst du bei uns im Team? Ich bin Community und Publishing Team. Das bedeutet
meistens, ja, bin ich für euch, da für euch unsere Community und wir machen halt Daily
Business Aufgaben, Dinge, die jeden Tag anfallen, mit euch kommunizieren, die Community calls
machen, die Conversation calls, meine ich. Was ist das? Das ist Teil unserer Conversation
Membership. Wir haben 5 calls pro Woche und ich bin nicht in jedem Call natürlich, aber doch
schon bestimmt zwei, drei mal die Woche und wir sprechen mit euch, wir üben mit euch
gemeinsam euer Deutsch und ja sprechen über viele verschiedene Themen. Toll, das könnt
ihr machen, wenn ihr ein Easy German mit Glied werdet und Lisa jetzt ganz ehrlich hinter den
Kulissen, wie ist die Arbeit bei uns? Super, toll. Tröcklich. Nein, wirklich, die 10 Euro
rüber, dafür, dass du das sagst. Nein, ganz, ganz ehrlich. Also ich bin total froh,
Teil des Teams zu sein. Okay und wenn du nicht gerade arbeitest, Zoom calls
machst, e-mails beantwortest, Kommentare moderiert, was machst du in deiner Freizeit? Ich bin gerne
unterwegs, unterwegs bedeutet, unterwegs in Berlin, unterwegs, ja woanders auf der Welt, draußen
in der Natur gerne und bin aber auch manchmal gerne zu Hause und lese zum Beispiel.
Das kommt nicht so oft vor, ich genieße es aber auch, wenn es mal vorkommt.
Schön, du bist gerne unterwegs, das ist ja schon die perfekte Überleitung für unser
Sigmund. Manuel's Manual. Manuel's Manual, das ist mein Sigmund mit einem Namen, der ein
bisschen cringe ist in diesem Sigmund, erkläre ich, wie ich Dinge organisiere und mache. Also
man hätte das Sigmund vielleicht auch Live-Hacks, meine liebsten Live-Hacks nennen können.
Ich finde den super, ich finde den nicht cringe und das ist so eine schöne, wie nennt man's
Alliteration. Das ist eine schöne Alliteration und heute soll es nicht nur mein Manual sein,
sondern auch Deins, Lisa, denn wir beide haben festgestellt, dass wir so einige Dinge gemeinsam
haben, aber unter anderem sind wir beide viel um die Welt gereist und zwar nicht nur kurz
im Urlaub hier und da für eine Woche, sondern wir waren beide für eine längere Zeit am
Stück schon aufreisen. Also ich war zum Beispiel vor einer längeren Zeit mal zwei Jahre
am Stück auf Reise, bin um die Welt gereist und wie ist das bei dir?
Bist du zwischendurch nach Hause gekommen oder warst du wirklich am Stück weg?
Ich war tatsächlich einmal kurz für drei Tage zurück, weil meine beste Freundinnen geheiratet
hat und das wollte ich nicht verpassen. Aber sonst war ich am Stück unterwegs.
Okay, dann war ich nämlich auch, könnte ich sagen, vier Jahre am Stück unterwegs, bin
aber zwischendurch immer mal nach Hause gekommen.
vier Jahre unterwegs, was wo warst du überall?
Ich war hauptsächlich in Südamerika oder Lateinamerika, weil ich auch in Mexiko,
unter anderem war und in der dominikanischen Republik. Kurzzeitig auch in Europa und einigen
europäischen Ländern, ja, aber hauptsächlich Lateinamerika.
Schön, da haben wir eine weitere Gemeinsamkeit, dass wir beide Lateinamerika Fans sind.
Und ich glaube sogar, dass wir beide mit Mexiko angefangen haben, kann das sein?
Das kann sein, ich war vor meiner Weltreise ja schon austausch, Student in Mexiko und
hab da spanisch gelernt. Ja, zurück zu unserem Segment, wir haben uns überlegt, wir möchten
Tipps teilen, heute mit euch, für eine solche längere Reise. Also es geht jetzt nicht
um, wo kann man den schönsten Strandurlaub machen für drei Tage, sondern es geht ums lange
Reisen. Ich weiß nicht, welche du Tipps du mitgebracht hast, du weißt nicht, welche Tipps
ich mitgebracht hab, wir wollen uns jetzt gegenseitig überraschen. Möchtest du anfangen?
Gerne, ich würde anfangen mit so ein paar Travel Gadgets auf die ich nicht, ich bin nicht
direkt neugierig. Ja, kann ich mir vorstellen. Allerdings sind die nicht, die meisten nicht
digital meine Gadgets und deine wahrscheinlich vielleicht schon. Bei mir ist es tatsächlich
so einfache Dinge, die ich wirklich zu schätzen gelernt habe, wie zum Beispiel eine kleine
Wäscheleine dabei zu haben. Oh, das ist auch auf meiner Liste eine Reisewäscheleine. Ich
hatte sogar zwei und rei in der Tube. Natürlich gehört dazu im Set. Genau, was ist das?
Das ist so Handwaschmittel. Ja, ein hochkonzentriertes Waschmittel, da tut man nur einen kleinen
Tropfen ins Waschbecken. Ich habe auf meiner Reise nämlich jeden Abend meine Unterwäsche
und meine T-Shirts gewaschen und dann im Zimmer aufgehängt, weil ich nur so wenig Kleidungen
mit hatte. Ja. Und das ist ja auch super, wenn man leicht reisen will, nicht so viele Sachen
mitzunehmen. Und hast du da einen Lieblingsmodell, das wir verlinken können? Ich habe es nicht
im Kopf, aber wir können das bestimmt finden und verlinken. Und bevor ich dieses hatte,
habe ich sogar so eine ganz so einen Strick einfach immer dabei gehabt. Statt einer professionellen
Wäscheleine, einfach so einen Strick. Und der hat auch seine Funktion erfüllt. Das geht
auch, muss man nichts teures kaufen. Echtig. Okay. Ja, ein weiteres Gadget, das ich empfehlen
würde, wenn wir beim Thema Gadgets bleiben. Wasserflasche ist, glaube ich, ein No-Brainer,
jeder weiß, dass man eine gute wiederverwertbare Wasserflasche dabei haben sollte, eine Metallflasche,
eine Plastikflasche. Was aber ebenfalls sehr, sehr gut ist, ist ein Thermobächer. Und zwar
unter anderem, weil man damit, wenn man ein Thermobächer dabei hat und T-Bolte, dann kann
man in jedem Starbucks und auch in den aller meisten anderen Cafés in Flugheben, Bahnhilfen,
Innenstädten kostenlos warmes Wasser bekommen und sich dann einfach selbst ein T-Bolte reinmachen.
Da kann man, wenn man Low-Budget unterwegs ist, sehr viel Geld sparen. Das ist richtig. Ich habe
keinen Thermobächer. Ich habe einen faultbaren Silikonbecher. Oh, fancy. Also der hält dann nicht
so lange warm, aber er fühlt sein Zweck auch sehr gut und vor allem ist sehr, sehr klein zusammen
faultbar. Das ist auch cool, aufreisen. Toll, was ist dein nächster Tipp? Bleiben wir bei Gadgets?
Ja, wir lassen uns alle Gadgets abarbeiten. Okay, eins, was ich auch sehr zuschätzen weiß, ist ein
kleiner Schlüsselanhänger mit verschiedenen Gewürzen. Oh, das ist smart. Bekommt man auch in so
Autorschops, zum Beispiel. Ein Gewürzschlüsselanhänger. Ist auch ein guter Zungenbrücher. Ja, da passt jetzt
auch nicht so viel rein, aber für ein paar mal kochen reicht's meistens. Und wenn man irgendwo eine
Wohnung hat, dann will man sich ja meistens nicht für ein paar Tage oder eine Woche jetzt ein großes
Paket Salz oder Pfeffer oder irgendwas holen, dann ist das schon hilfreich. Auf meiner Liste steht,
ist jetzt kein Gadget, aber passt gut. Generell Ortebruchen mit Küche. Also wenn man sich das leisten kann,
dann vielleicht ein RBNB oder eine private Ferienwohnung. Aber es gibt auch viele hostels, wo man sehr günstig
wohnen kann, die dann eine Gemeinschaftsküche haben. Und ich habe auf meiner Weltreise festgestellt,
dass man wirklich sehr, sehr viel Geld sparen kann, wenn man selber kocht oder in supermärkten
einkauft oder ist. Also Restaurants fallen in den meisten Ländern richtig krass ins Gewicht. Das stimmt,. aber ich würde ein paar. Parländer ausklammern, gerade jetzt auch, weil bei mir die Erinnerung an Thailand so frisches,
als ich im Januar jetzt dort war, habe ich gemerkt, dass es dort doch meistens günstiger
ist, Essen zu gehen.
Klar, wenn es gutes Street Food gibt, wenn es eine Street Food Kultur gibt, dann stimmt das.
Ich habe meine Rote damals in Berlin begonnen und bin dann Richtung Osten, durch Osteuropa
und so weiter und war dann in Kroazien und hatte dort keine Küche und in Kroazien haben
die Restaurants richtig.
Ich habe so viel Geld ausgegeben in Kroazien und das war für mich so ein Aha-Moment,
wo ich gemerkt habe, ich brauche eine Küche.
Ja, ich glaube, Skandinavische Länder, zum Beispiel, fallen oben rein.
Und der hat mir wirklich oft geholfen, z.B. habe ich meinen Flip-Flop damit geklebt.
Ich habe meine Sonnenbrille damit geklebt.
Natürlich war das immer alles recht provisorisch, bis ich mir quasi was Neues kaufen konnte,
hat aber funktioniert.
Also, ja, war für mich sehr hilfreich auf meiner Reise, oftmals.
Ich hatte einen Schlafsack Inlay mit dabei, also ich hatte sehr wenig Gepeck, ich habe
keinen Schlafsack dabei gehabt, aber ich hatte so ein Inlay, also so ein, das ist wie ein
Schlafsack, aber aus ganz, ganz dünnem leichten Stoff zusammen geknüttelt ist es dann, weiß
ich nicht, kleiner als ein Handy und das kann man dort benutzen, wo es vielleicht hier
und damals nicht ganz hygienisch ist, dass man dann in seinem eigenen Schlafsack Inlay
schläft und hat der Decke, von der man sich nicht sicher ist, wann sie zuletzt gewaschen
wurde oder halt in wärmeren Ländern reicht das dann auch oft komplett.
Also ich habe auch, glaube ich, meine Wüste nur in meinem Inlay gelegen, war auch super.
Ich hatte auch so was, habe es aber nie benutzt und dann irgendwann nicht weggelassen.
Das ist eine gute eigene Kategorie, was man zum Beispiel wirklich nicht braucht, obwohl alle
sagen, man braucht das ist so ein Mani-Bild, so ein Gürtel, den hatte ich am Anfang, weil
man da angeblich seinen Reisepass verstecken soll und so unter der Hose, ich habe das
Teil einfach nie benutzt, als total unbequem ist und weil die Gefahr, dass man jetzt
ausgeraubt wird und das ein, dann dieser Gürtel irgendwie beschützt, letztlich dann
doch kleines.
Ja, ich hatte auch so was, habe ich dann aber tatsächlich fürs Jorgen zum Beispiel benutzt.
Ja, fürs Jorgen.
Aber sonst nicht für Sicherheit.
Okay, hast du noch mehr Gadgets?
Gadgets, Powerbank, das glaube ich immer gut dabei zu haben.
Ja.
Aber es ist so ein bisschen normal, also ich würde da auf diese Liste auch noch setzen.
Neues Cancelling Headphones, super wichtig, aber ist, glaube ich, mittlerweile standard.
Ja, oh und ich habe noch so eine faltbare Löffelgabel oder Gabellöffel, wie auch immer man
das bezeichnen will, aber das war auch schon oft sehr praktisch dabei zu haben.
Spork, nennt man das auf dem Tisch.
Ja.
Genau.
Gut, ja, wenn wir so langsam von den Gadgets wegkommen, also gut, das ist vielleicht
noch Gadget im gleichen Bereich, eine E-Simm, wenn man unbedingt Internet haben möchte,
unterwegs, dann kann man heute, heutzutage ja in jedem Land eine neue Simkarte einfach
digital kaufen.
Da gibt's mehrere Anbieter.
Damals gab's das noch nicht so, als ich auf meiner Weltreise war und ich bin tatsächlich
klagekommen ohne Simkarte.
Also ich hatte eigentlich auf der ganzen Weltreise immer nur dann Internet, wenn ich
WLAN hatte und das war auch für mich okay und was ich dann aber gemacht habe ist, ich
habe mir ganz viele Dinge immer offline runtergeladen, also sowohl die Karten, also Google Maps
oder OpenStreetmap offline runtergeladen und dann gibt es sowas, das heißt Wi-Fi Map, da
sind ganz viele öffentliche und semi-öffentliche WLAN-Nätze mit Passwort drin gespeichert.
Da kann man sich ein ganzes Land runterladen und dann kann man, wenn man unterwegs ist,
oft schnell einen WLAN-Netz finden und ich hatte sogar die gesamte Wikipedia, die gesamte
englisch und deutschsprachige Wikipedia nur Text ohne Bilder offline auf dem Handy, damit
ich unterwegs Dinge nachschlagen kann.
Da gibt es einen OpenSource-Projekt, das heißt KeyWix, das kann ich mal verlinken und so
hatte ich eigentlich alles, was ich brauche offline.
Ja, aber das war zu Zeiten vor der E-SIM-Richte.
Genau, also 2017 habe ich meine Weltreise gemacht, da gab es das vielleicht schon, aber ich
hatte das noch nicht.
Ich habe tatsächlich jetzt in Thailand im Januar zum ersten Mal eine E-SIM gehabt.
Und?
Vorher habe ich immer vor Ort Simkarten gekauft.
Das kriegt natürlich auch.
Auch weil ich es irgendwie mag, dieses Erlebnis einfach in so einem kleinen Shop irgendwo
einer Straße.
Ich wollte die auch immer aus Prinzip nicht am Flughafen kaufen, sondern dann am nächsten
Tag irgendwo in so einem Handy Shop oder so.
Das stimmt natürlich, dass jeder Digitaler und die Besser die Sachen werden, es geht auch
immer was verloren.
Also auch mit den offline Karten oder Karten generell, als meine Mutter auf Indienreise
war, hat sie noch nach dem Weg fragen müssen und dadurch vielleicht neue Leute kennengelernt
oder so.
Das macht man heutzutage nicht mehr.
Das stimmt.
Ja.
Okay.
Was hast du noch?
Ich wollte dich fragen, welche Apps sind für dich essentiell?
Wenn du jetzt drei auswählen müsst, ist es zum Reisen, welche werden das?
Ja, Google Maps ganz weit oben.
Ich habe früher noch viel, wie heißt das, wo man auch Reviews TripAdvisor, wo man Orte
suchen kann, zum Beispiel Cafés, in denen man auch arbeiten kann oder Sehenswürdigkeiten
und dann für die Bewertungen.
Ich glaube aber mittlerweile, dass man das fast nicht mehr braucht, was denn noch für
Top Apps.
So Uber oder Alternativen zu Uber benutze ich einfach wahnsinnig viel in den Ausland.
Klar.
Das könnte ich nicht rauffazigen.
Ja.
Ja.
Ich mag Kiwi, sehr gerne.
Kennst du was?
Scheissuchmaschine für Flüge.
Richtig.
Und zwar.
Was macht Kiwi besonders?
Für mich, dass ich keinen speziellen Abflugort eingeben muss.
Ich muss kein Land auswählen oder sogar eine Stadt, sondern man kann Europa eingeben.
Und dann zum Beispiel Europa nach Brasilien oder Europa nach Sao Paulo.
Und dann zeigt er mir die besten Flüge an und die gehen dann eventuell von Lissabon oder
irgendwo anders.
Und dann kann ich mir dazu passend wieder einen guten Flug nach Lissabon raus suchen,
der jetzt nicht unbedingt dazu gehört, der aber vielleicht günstig ist und mir dann noch
zwei Tage in Lissabon gibt oder so.
Dafür muss man natürlich ein bisschen flexibel sein.
Ja.
Ich mag außerdem noch Kaiak, Kaiak ist auch eine Suchmaschine für Flüge, aber was Kaiak
auch hat, ist diese Trips Funktion, wo du jede Buchungsbestätigung für Flüge, Busse,
Züge, Rotels, Hostels, Airbnb, Ferienwohnung einfach immer weiterleiten kannst an
[email protected].
Und dann wird der automatisch so eine Übersicht erstellt, was du alles gebucht hast
und in welcher Reihenfolge und wenn du dann, wenn der Flug eine Verspätung hat, schicken
sie dir auch automatisch eine Push Notification, also es ist halt so total easy, einfach jede
Bestätigung weiterleiten und dann hat man eine schöne Übersicht, kann man dann auch
mit anderen Menschen teilen, die vielleicht wissen wollen, wo man gerade unterwegs ist.
Mhm.
Das habe ich noch nie ausprobiert.
Nächstes Mal.
Wir sind nicht gespannt, das sind unsere ehrlichen Empfehlungen.
Ja, ich habe noch was, was ganz, ganz essentiell war für mich und vielleicht für alle auch
ein guter Tipp, die mit Oneway-Tickets unterwegs sind, wie kann man Oneway-Ticket auf Deutsch
sagen?
Nur der Hinweg.
Nur der Hinweg.
Hinflug.
Ja.
Genau.
Nämlich viele Länder möchten ja gerne ein Weiterflug-Ticket oder Rückflug-Ticket sehen bei der Einreise
oder sogar schon am Flughafen, beim Check-In, da ist das oft so und wenn man jetzt aber flexibel
bleiben möchte und zum Beispiel weiß, man ist drei Monate unterwegs, man weiß aber noch
nicht, welche Länder man besuchen will oder wann man reisen möchte oder wie auch immer,
dann gibt es einen Heck und zwar kann man sich ein Ticket mieten sozusagen.
Aha.
Da gibt es Internetseiten, also ich kenne eine, da habe ich das immer gemacht, best Oneway-Ticket.com,
es gibt aber noch mehrere und da zahlt man so zwölf bis 15 Dollar und dann bekommt man
sozusagen eine Reservierung für ein echtes Flugticket, die nach 48 Stunden abläuft, die man
aber vorzeigen kann und die auch im System geprüft werden kann von der Airlines.
Klingt aber, als wärst du da leicht in der Illegalität.
Ich habe noch mal nachgeguckt und anscheinend ist es nicht illegal, weil es tatsächlich
eine Reservierung ist, die dann wieder storniert wird von diesem Service.
Könnte man doch auch selbst eigentlich dann machen oder?
Also man könnte natürlich auch sich ein flexibelsticke Buchen für 1.000 Euro und das dann
wieder stornieren, da sind aber dann oft gebühren und man muss das Geld dann natürlich
auslegen und das machen die für dich.
Das habe ich öfter gemacht und es wurde ein paar mal kontrolliert, bestimmt zwei oder drei
mal.
Und das hat mir dann buchstäblich den Flug gerettet.
Genial.
Ich würde jetzt mal ein bisschen raushummen, ein Schritt zurückgehen.
Und ich habe Empfehlungen für all diejenigen, die sich das jetzt hier alles anhören
und sich fragen, wie so überhaupt der ganze Aufwand, was bringt einem das?
Ich habe zwei Buchempfehlungen, das eine Buch heißt "Vegabonding".
Das Wort gibt es ja auch auf Deutsch "Vegabond".
"Vegabond" ist jemand, der um die Welt zieht oder einfach immer weiterzieht.
"In uncommon guide to the art of long term world travel".
Und das ist ein Buch, das macht richtig Lust aufs Reisen.
Wenn man das liest, dann kriegt man einfach Lust aufs Reisen.
Das andere Buch ist noch "The art of travel".
Vielleicht ein bisschen bekannte von "Alain double point".
Das ist ja so ein Philosoph.
Das sind ein bisschen Philosophisch an, ein bisschen poetischer.
Aber beides Bücher, die Lust machen aufs Reisen.
Schön.
Ich habe auch eine Buchempfehlung.
Und zwar besonders für Alleinreisenbefrauen.
Wie vielleicht auch gerne wandern, gerne in der Natur unterwegs sind.
Und zwar ist das Freudein draußen, ist der Titel von Kathrin Heckmann.
Das fand ich sehr, sehr inspirierend.
Weil sie ist auch eine Alleinreisenbefrau, die irgendwann das Alleine wandern für sich.
Und dann tatsächlich in ganz vielen Ländern.
Alleine unterwegs war und auch draußen gezeltet hat.
Und halt das ein bisschen beschreibt.
Das ist ja gut.
Und gibt sie auch so Sicherheitstipps oder generell Tipps,
wie man die Angst verliert vor dem Alleinereisen?
Ja, ich glaube schon.
Also sie erzählt auf jeden Fall ganz viel über ihre Gefühle während dieser Reisen
und wie sie alles so empfunden hat.
Also ich fand es sehr inspirierend.
Besonders für Alleinreisende Frauen, wie gesagt.
Toll, wenn man nicht alleine reist, sondern zum Beispiel zu zweit,
dann habe ich einen Tipp und zwar statt.
Also gerade bei so einer längeren Reise muss man ja permanent planen.
Wie geht's weiter?
Wo fahren wir als nächstes hin?
Was ist der nächste Bus, der nächste Zug, das nächste Hostel?
Und man unterschätzt das glaube ich, wie viel Zeit auf so einer langen Reise
dabei drauf geht zu recherchieren und zu planen.
Und gerade wenn man low budget unterwegs ist, wenn man mit wenig Geld auskommen muss,
dann muss man proportional mehr Zeit investieren,
um dann Preise zu vergleichen zu schauen,
wie komme ich am günstigsten zu meinem Ziel?
Und was ich total angenehm fand in der Zeit,
wo ich zu zweit gereist bin,
ist, dass man die Planung abwechseln macht.
Also man sagt nicht, wir machen das immer zusammen
und wir müssen uns quasi immer beide damit beschäftigen,
wie es weitergeht, sagt man, ich plan das Land, du planst das nächste Land.
Ich plan das Land, du planst das nächste Land.
Und so hat man immer eine Zeit zwischendurch, wo man sich um nichts kümmern muss.
Und man muss dann einfach der oder dem Reisepartner in Vertrauen.
Vertraut. Aber es ist auch toll, weil dann kann man sich so überraschen lassen.
Wie kommen wir da hin? Was machen wir da?
Also auch die Aktivitäten, dass man das einfach so,
man ist dann immer der Reiseleiter abwechseln für den nächsten Teil der Reise.
Das klingt super, das klingt nach einem optimalen Reise gespannt.
Aber vielleicht so habe ich auch die Erfahrung gemacht,
muss man sich dann doch in vielen Dingen besprechen oder das ausdiskutieren,
was jetzt am nächsten Tag gemacht werden soll oder nicht.
Das kann man ja auch trotzdem machen.
Also man kann dann zum Beispiel, wenn man jetzt Unterkünfte recherchiert.
Da guckt man sich ja dann manchmal dutzende Unterkünfte an.
Und wir haben das dann oft so gemacht, dass wir quasi die Top 3 ausgewählt haben.
Und dann gesagt haben, guck mal, diese 3 sind meine Favoriten
und du kannst jetzt einen davon aussuchen.
Aber dann muss man nur noch quasi auswählen.
Oder man sagt, es gibt diese Route und diese Route.
Die ist ein bisschen länger, die ist ein bisschen günstiger.
Welche sollen wir nehmen oder teurer?
Und dann der andere kann dann entscheiden.
Ja, das klingt richtig gut.
Ja, was hast du noch für Tipps?
Ja, immer gut.
Mindestens eine Kreditkarte dabei zu haben.
Oh ja.
Besser 2 oder mehr.
Und besser auch nicht nur eine Art von Kreditkarte.
Sondern zum Beispiel eine Visa-Karte und eine Master-Karte.
Und das ist gerade für Menschen in Deutschland relevant.
Die Kreditkarten oder mindestens eine davon sollte eine echte Kreditkarte sein.
Keine Debitkarte.
In Deutschland ist das mittlerweile geben fast alle Banken kostenlos Kreditkarten aus.
Die sind dann auch von Visa oder von Master-Kart.
Aber das sind Debitkarten, die zwar über Visa und Master-Kart abgewickelt werden.
Aber das sind im Runde gut haben Karten.
Also das Geld wird direkt verrechnet mit dem Gut haben, was man hat.
Und diese Karten, selbst wenn man gut haben hat, werden zum Beispiel bei Mietwagen
und auch bei manchen Hotels nicht akzeptiert.
Ja, Mietwagen wollte ich grad sagen.
Das ist die Situation, wo man es wirklich braucht, wo ich es auch brauche.
Und sonst gehen die Debitkarts aber auch in den meisten Situationen.
Also die sind sogar richtig gut.
Das ist ein Spiel von der DKB, man zahlt keine Gebühren, das ist auch noch mal ein großer Vorteil.
Man sollte auch unbedingt recherchieren, welche Karte keine Gebühren nimmt für Bargeldabhebungen.
Denn da kann man richtig viel Geld verbrennen, wenn man da jedes Mal eine Gebühr bezahlt.
Genau. Aber ja, in vielen Ländern braucht man ja gar kein Bargeld mehr.
Trotzdem würde ich immer sagen, ein bisschen Bargeld mitzunehmen.
Und dann tatsächlich auch gerne in Euro oder Dollar,
weil das so Not auch meistens akzeptiert wird, auf jeden Fall.
Apropos Geld, also vielleicht ist das schon ein bisschen überholt.
Aber ich glaube, so ungefähr wird das noch stimmt.
Für alle, die sich fragen, wie teuer es denn so eine Reise, das kann ich mir nie leisten.
Es gibt ein Buch, das heißt Travel the World on $50 a day, oder so.
Und das ist im großen und ganzen auch, glaube ich, immer noch realistisch.
Also da wird man natürlich ein bisschen kreativ sein müssen.
Und man kann nicht jetzt überall in die teuren Museen gehen und Bungie jumpen und so weiter.
Aber man kann für sagen wir mal 50 bis 70 Dollar am Tag um die Welt reisen.
Das geht schon. Also das ist oft günstiger als zum Beispiel in der teuren Wohnung in Berlin zu leben.
Da, also wenn man alles kündigt und alles verkauft, so wie ich das damals gemacht hab,
ich hatte keinen Wohnsitz mehr, ich hatte keinen Besitz mehr in Deutschland.
Dann ist das, also gerade es gibt ja die digitalen Nomaden,
wenn man dann gerade noch einen Einkommen hat, wenn man unterwegs arbeiten kann,
ist das durchaus möglich, auch wirklich langfristig zu reisen.
Ja, das war bei mir ähnlich.
Ich hab festgestellt, dass ich monatlich viel weniger Ausgaben hatte im Ausland als in Deutschland,
als ich noch in Deutschland gelebt habe.
Und ich hatte auch alles verkauft, meine Wohnung gekündigt, das war so ähnlich wie bei dir.
Und ich habe letztendlich Geld gespart dadurch, dass ich unterwegs war.
Ja, aber es kommt natürlich immer sehr aufs Land an einmal und auch auf den persönlichen Reisesdial.
Klar.
Welchen Standard man selber hat und leben möchte.
Das stimmt, genau.
Und man kann aber dann auch in den teuren Ländern oft gibt's Tricks.
Also ich hab z.B. in Hongkong und auch in Tokyo,
unfassbar teure Städte, gekautschaft.
Ich hab da in Wohnungen gelebt von ganz tollen Menschen,
mit denen ich mich dann auch befreundet habe.
Und da ist gar kein Geld geflossen.
Und in Japan hab ich ganz oft in den Supermärkten gegessen.
Also die haben oft so Sushi-Bars oder Salad-Bars.
Also es gibt schon auch in den teuren Ländern oft Mittel und Wege,
dass man auch mit wenig Geld zurechtkommt.
Ja, es gibt immer Möglichkeiten, die Erfahrung hab ich auch gemacht.
Ja.
Ich hab noch einen tollen Tipp, würde ich so behaupten.
Und zwar sagen immer viele Leute, es ist schwer für mich, Leute kennenzulernen,
wenn ich unterwegs bin.
Vielleicht auch gerade als Alleinreisender oder vielleicht auch als Paar.
Das gerne andere Leute kennen lernen möchte.
Aber jetzt nicht unbedingt in Hostels übernachten will.
Und da finde ich es ganz toll,
an diesen Free Walking Tour-Styles zu nehmen.
Sobald ich irgendwo hinkomme, an einen neuen Ort,
das hat super viele Vorteile.
Also einmal das neue Leute kennen lernen,
die oft auch sehr offen sind, dafür.
Aber eben auch gleich, was über die Stadt zu erfahren.
Wo ich bin, super Tipps von einem Local Guide zu bekommen.
Für mein restlichen Aufenthalt dort.
Also eigentlich hat es nur Vorteile.
Das geht mir genauso wie du.
Für die, die das nicht kennen, Free Walking Tour gibt's auf der ganzen Welt.
Die sind nicht wirklich free.
Denn man soll am Ende schon was bezahlen.
Man kann das nur selbst entscheiden.
Es ist einfach auf Spendenbasis.
Ich war sogar auch mal ein Free Walking Tour Guide in Basel, in der Schweiz.
Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Und ich habe das genau wie du gemacht.
Immer an jedem neuen Ort als erstes eine Tour,
dann kriegt man einen guten Überblick über den Ort.
Man lernt was, man lernt neue Leute kennen.
Und generell ging es mir so,
dass ich auf der Reise super viel gelernt habe über die Länder.
Also ich habe mir das vorgenommen.
Weil ich weiß, ich bin sehr schlecht in Geografie und Geschichte.
Und es fällt mir schwer, wenn ich jetzt in Deutschland meinem Alltag nach gehe.
Etwas über fremde Länder.
also wirklich zu lernen. Aber ich habe schon immer auf dem Weg in jedes neue Land,
habe ich mir Videos angeschaut über das Land. Ich habe den Wikipedia-Artikel gelesen und
dann nach der Ankunft eine Tour gemacht und Leute kennengelernt und wirklich meine Mission auf
der Reise war, ich möchte so viel wie möglich lernen über dieses Land, in dem ich jetzt bin.
Und das ist finde ich auch ein schöner Grund, so eine Reise überhaupt zurechtfertigen.
Ja, bei mir im Laufe des Reisens hat sich das ein bisschen geschiftet, könnte ich sagen,
von vielen Verschoben, von Vorbereitung, viel Vorbereitung vor der Reise.
Hinzu, ich fliege jetzt hin, ich weiß nur das nötigste und dann befasse ich mich vor Ort damit.
Und damit bin ich immer sehr gut gefahren, muss ich sagen. Aber das kommt, glaube ich auch,
damit wenn man ein bisschen entspannter wird mit der Zeit. Lisa, das war eine fantastische
Episode, es hat mir sehr viel Sprachs gemacht, diese Gadgets und Tricks und Tipps und Live-Fix mit
dir auszutauschen, wir schauen mal in der Aftershow, ob uns noch ein paar ganz besondere Tipps
einfallen, aber die wichtigsten haben wir glaube ich abgearbeitet und wir hoffen, dass du uns
bald mal wieder hier, erst im Podcaststudio, sagt Bescheid, immer gerne. Bis bald. Tschüss.
[Musik]