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Midlife-Crisis | Sinnsuche in der Lebensmitte und was dir in der Krise hilft

34m 36s

Midlife-Crisis | Sinnsuche in der Lebensmitte und was dir in der Krise hilft

Der Podcast „Die Lösung“ behandelt das Thema Midlife-Crisis, ausgehend von der persönlichen Geschichte von Marc. Zunächst als Klischee belächelt, wird die Krise als ernsthafte Lebensphase dargestellt, in der Menschen ihre bisherigen Werte, Ziele und Lebensumstände hinterfragen. Auslöser sind oft unerfüllte Träume, körperliche Alterung, berufliche Stagnation oder der Verlust von Rollen, beispielsweise wenn Kinder das Elternhaus verlassen. Psychologisch wird sie nicht als Krankheit, sondern als normaler Entwicklungsschritt betrachtet, der jedoch in eine pathologische Krise wie Burnout oder Depression umschlagen kann, wenn der Leidensdruck zu hoch ist und keine Bewältigungsmechanismen vorhanden sind. Marcs Beispiel illustriert diesen Prozess: Nach einem scheinbar erfolgreichen Leben als Familienvater und IT-Sicherheitsexperte erlebt er einen Zusammenbruch, nachdem seine Ehe scheitert und er seinen Lebenssinn verliert. Seine Krise gipfelt in einer Depression, aus der er sich durch ein spezielles Coaching in Portugal, kombiniert mit Surfen und Naturerfahrungen, wieder herausfindet. Die Forschung, wie die U-Kurve der Lebenszufriedenheit oder die Sozio-emotionale Selektivitätstheorie, untermauert, dass diese Phase der Reflexion und Neuorientierung typisch für die Lebensmitte ist und bei guter Bewältigung sogar zu persönlichem Wachstum führen kann.

Transcription

5866 Words, 36410 Characters

German
ARD Sounds Für mich war das Bassboard "Nit Life Crisis" immer sehr, sehr eng verknüpft mit einem Stereotyp. Das Bild eines Mannes mittleren Alters, der ja heute nun mal auch bin. Der einfach orientierungslos in seiner Phase ist, der möglicherweise auch über eine gelisse Instabilität verfügt, dem es auch an Form von Reife möglicherweise fehlt. Und ich persönlich habe das wirklich aus einer sehr arroganten Position herausklaube. Ich belächel aus der damaligen Position heraus, war für mich wirklich dieses Thema "Nit Life Crisis" etwas für ich gesagt habe, dass das passiert mir niemals. Dafür bin ich ja viel zu stark und dafür bin ich ja viel zu klar. Heute weiß ich, dass es definitiv das Gegenteil ist. Hallo zur Lösung dem Psychologie Podcast über die großen und kleinen Fragen rund um unsere Psychie mit mir im Studio Psychotherapeut und Buchautor Sina Hergeril. Und mir ging übersits Journalistin und wunderbare Person Sophia Seiler. Hallo auch von mir. Schön, danke für die Blumen. Ja, schön, dass ihr dabei seid. Ja, ich freue mich auch total, wir lernen heute in dieser Folge Mark Kennen. In den letzten Jahren hat ihr ganz am Anfang schon mal gehört, Mark wird uns von seiner "Mit Life Crisis" erzählen und wir da rein geraten ist. Warum er plötzlich so viel in seinem Leben hinterfragt hat und ganz wichtig, wir sind ja bei der Lösung, wir da auch wieder rausgefunden hat. Und der andere nämlich mit Hilfe eines Surfbrits und eines Funglos. Okay, außerdem schauen wir uns verschiedene Modelle und Studien dazu an, warum die Lebensmittel überhaupt zu einem entscheidender Punkt im Leben sein kann. Wir stellen uns die Frage, ob man sich vorbereiten kann, damit das gar nicht erst zu Krisen kommt und wo eigentlich der Unterschied liegt. Zwischen Krisen im Sinn von Neustien, Nachschärfen hinterfragen oder eine Hand festen Depression. Der Wunsch, das Thema hier mal aufzugreifen, der kam übrigens von euch, nämlich aus unserer Community und an dieser Stelle. Ganz lieben Dank auch an unseren Hörer Alex für den Impot. Wegen ihm beschäftigen wir uns nämlich mit Sinkriesen und speziell mit der Sinnsuche in der Lebensmitte. Sina, muss ich mich da eigentlich auf was gefasst machen? Also ich bin ja jetzt so 30 Jahre alt und für mich war die "Mit Life Crisis" bisher kein Thema. Vor allem bring ich damit aber auch ehrlich gesagt einfach so einen Haufen-Klisches in Verbindung. Also ich denke da an Männer, die sich einen Motorrad kaufen, die Affären haben, die so auf einmal ihr Familienleben über den Haufen werfen um nach "I don't know". In donais sind zu gehen oder so. Ja das sind so die typischen Klisches früher, wenn das damit so abgetan als "Gabs No Ders" und der spät sich da jetzt aus und der wird mal alles in den Haufen. Heute nehmen die Leute es manchmal ernst da, was vielleicht gut ist und die Chance größer macht wirklich nachhaltig auch was zu verändern. Also innehalten sich zu fragen, passt das noch egal ob damit jetzt Beruf oder Familie oder Lebensstil gemeint ist. Also die Sachen mal in Ruhe durchzudenken, neu zu sortieren, das ist manchmal gar nicht so durft. Im besten Fall auch mit weniger Drama und stattdessen mehr von dem Hinterfragen. Aber mal so leicht ist es halt dann doch oft nicht und manchmal wird es auch echt dramatisch für die Betroffenen, kann sie in richtig tiefe Krisen stürzen. Und vielleicht das noch vorweg "Mit Life Crisis" ist kein irgendwie klar definiertes Krankheit zu der Störungsbild, das ist kein psychologischer Fachbegriff. Und deswegen versuchen wir uns heute mal so ein bisschen ranzutasten an dem Mikriff und dafür würde ich als erstes gerne mal wissen, woher kommt er überhaupt? Na ja, mal da geht zurück auf den kanadischen Psychian Al-Ytika El-Jak, der schon 1957 über Patienten berichtet hat, die so ungefähr mit Mitte 30 realisieren, dass sie vermutlich so ihre Lebensmittels dann langsam überschritten haben. Also fünf Jahre habe ich praktisch noch. Fähreweise muss man sagen, damals war die Lebenserwartung auch noch ab bissel niedriger. Ja, genau, das ist jetzt vorausgesetzt gewesen. Heute ist die Lebensmittel später, also den meisten Fällen. Aber so ganz klar lässt sich eh kein Alter definieren. Das kann schon Anfang 30 sein, das kann auch erst mit 50 kommen. Aber auf jeden Fall war das schon immer ein kritischer Moment im menschlichen Biografien. Das sagte zumindest eben dieser El-Ytika El-Jak, weil er die Lebensläufe verschiedener berühmter Personen untersucht hatte, zum Beispiel von Göt, von Beethoven, von Dante, und bei ihnen allen hat er so eine tiefe Schaffenskrise rund um das 35. Lebensherf erst gestellt. Und viele von denen haben diese Krise aber gut bewältigt und sind sogar gestärkt daraus hervorgekommen. Ja, und deswegen verstand es schon Jack, damals diese Mittellive-Krise, eher als ein wichtigen Entwicklung-Schritt als ein Problem. Interessanterweise ist unser heutige Broter auch genaufen, von 30 als eine tiefe Krise schlittert. Und zwischen ist das aber fünf Jahre her. Ja, ich bin Marc, ich bin mittlerweile 40 Jahre alt. Ich bin Vail-Rateds und Familienvater von zwei bewundervollen Kindern, die bald ein bisschen jünger sind, im Alter von 16-8 Jahren. Also, ihr bekommt schon so ein kleines Bild. So sieht Marc's Leben jetzt aus, aber bevor ihr verstehen können, was ihn zuvor in diese Krise gestürzt hat und warum er dann angefangen hat auf einmal alles zu hinterfragen. Müssen wir uns seine Vergangenheit anschauen. Was hatte für ein Leben geführt, bis alles zusammengebrochen ist? Also, ich komme, so ich sagen, aus guten Verhältnissen, klassische Mittelschichts war allerdings ein Großvater, ein Unternehmer, sehr erfolgreich auch in seinem Berufsbild, hat es in Familien und Unternehmen, wo dann eben auch in Grundsicheresamte-Familie mit tätig war im Handel. Das finanziell ist, glaube ich, an nichts gemangelt. Ich habe in der Zeit nach meiner Schule nicht wirklich zielef von mich verfolgt, sondern ich habe im Wunde das gemacht, was von mir erwartet wurde, weil ich glaube ich gehört werde, wollte, wollte gesehen werden. Und man hat mich aber immer nur an dem bewertet, was bewertbar war, anhand von Noten, anhand von was zeige ich und gar nicht den Wert von mir als Menschen gesehen. Ich wusste nicht, in welcher Richtung will ich stimm nicht ganz. Ich habe immer noch einen Buch, weil mir im Regal stehen und Pilotentestbuch. Das heißt, ich wollte damals immer Pilot werden. Das war für mich eigentlich so ein Riesenwunsch, da war nichts dafür getan. Das war für mich ein Trut, das fällt ja nicht vom Himmel so. Und wollte mich auf diesen Pilotentest vorbereiten. Hat aber nicht funktioniert, weil er für mich aussieht, wenn es ein Apiton ist. Das finde ich schon ganz spannend. Sind so geplastige Lebensfreume. Also zum Beispiel sein Pilotentraum, dann etwas, was uns in der Lebensmittel einholt. Ich persönlich kenne es ja schon auch, dass man so Realisationen hat, wo man zum ersten Mal checkt, okay, da ist jetzt gerade was vorbei für mich. Also zum Beispiel, ich kann mich noch daran erinnern, dass ich irgendwann dem Moment hatte, krass, okay, also wenn ich jetzt ein Kind krieg, dann bin ich keine Teeny-Mutter mehr. Also das schaffst du nicht mehr Teeny-Mutter zu werden. Vielleicht auch gar nicht so schlecht. Ja, zugezuerst wahrscheinlich auf Gefahren. Sind solche Schwellen, die man dann übertritt, der Grund, wie so die Lebensmittel so fragil ist? Absolut, das ist einer der Gründe. Es gibt mehrere andere Dinge, die auch noch spezifisch in der Lebensmittel passieren. Okay, zum Beispiel? Also zum Beispiel im Bezug auf unsere Gesundheit und den Körper, wenn der Rücken jetzt Probleme macht, die Haare irgendwie dünner werden oder ausfallen und die Ausdauer schlechter wird, ist zum ersten Mal dieses "Oh Gott, okay, vielleicht wird's nicht mehr besser. Beruflich kann sich so anfühlen. Die Karriere stagniert vielleicht schon ein bisschen etwas Neues anzufangen, etwas Neues auszuprobieren. Das wird immer unwahrscheinlich, ja es wird schwieriger, auch wegen Verpflichtungen, die man mittlerweile hat. Und da sind wir schon beim nächsten Thema, also Familie. Wenn man jetzt schon 40 Ende, 40 ist sogar, wenn dieser Moment eintrifft auf einen, dann sind vielleicht die Kinder langsam erwachsen. Sie werden Autonomer, vielleicht ziehen sie sogar aus und da wird man also weniger gebraucht als Vater, als Mutter in dieser Rolle. Und vielleicht hatte diese Rolle aber lange eine sinnstiftende Funktion und wenn die jetzt wegfällt, dann ist es plötzlich ein großer Teil der eigenen Identität, der nicht mehr da ist. Ja, voll, das verstehe auch. Sind auch so Gedanken, die auch oft hab ehrlich gesagt im Blick auf so meine Eltern, dass sich schon sie, okay, der in Leben wird sich krass verändern, wenn jetzt auch meine kleinen Geschwister anzuziehen. Ja, das ist eine Herausforderung. Aber um mal auf Markt zurückzukommen, der hat ja den Lebensstraum Pilot werden. Da kommen wir später noch mal drauf zurück, aber wir sind ja noch gar nicht in seiner Lebensmittel angekommen. Gerade sieht es nämlich für mag er so aus. Obwohl seine Familie mega hohe Erwartungen hat, schmeißt er vor dem Abi des Gymnasiums und dann kommt auf einmal der Einbürufungsbescheid der Bundeswehr. Anfang der Nuller Jahre war das, da war die allgemeine Werbpflicht ja noch nicht ausgesetzt und weil Marc eh nicht wirklich einen anderen Plan hat, verpflichtet er sich bei der Bundeswehr insgesamt, bleibt er dann einfach ja zwölf Jahre da. Er macht eine Berufsausbildung und spezialisiert sich auf das Thema IT-Sicherheit. Mit Anfang 30 wechselt er dann aber in die freie Wirtschaft. Und seit einigen Jahren, CSO, also die chiefer vermächteten Security Officer, bin für die Informationssicherheit in meiner Rehensation verantwortlich. Beim Backpacken in Australien lernt Marc seine spätere Frau kennen die beiden Highrarten, gründen eine kleine Familie mit zwei Kindern. Ja, das Familie leben, das gestalten sie eher klassisch, würde ich sagen. Er arbeitet fulltime und hat so die ernähre Rolle. Und seine Frau kärzt war nach der Elternzeit wieder in den Job zurück, aber er macht eben nur Teilzeit weiter. Und ja, das war tatsächlich auch immer ein Problem für uns, aus dem ganz klar so benennen und unser Rollmodell, was wir damals für uns gewählt haben, war auch eher das alter tümlich klassische, das haben wir uns glaube ich auch von unseren eigenen Familien abgeschaut. Das heißt, ich hatte das etwas höhere gehalt, wenn darauf basierende Entscheidungen getroffen, dass ich in von Zeit weiter ein Arbeiten gehen werde. Meine Frau hat dann quasi die Kerbeits-Rösten-Tatsübelnommen. Mein Job hat von mir verlangt, dass ich auch deutlich mehr als 40 Stunden in der Woche arbeite. Und das war mir sicher auch nicht förderlich in der Zeit. Ja, und das hat uns natürlich auch einfach immer wieder vor größere Probleme gestellt. Okay, also das ist mal so grob, die vorgeschichte vom Markt, als dann die Krise so richtig reinknallt. Wir haben ja gehört, er hat uns zwischen echt so einige Life-Kolls erreicht. Aber in guten Job eine Ehe, zwei super Kinder. Aber irgendwie kommt er dann doch so ein Bauchgefühl bei Markoch. Irgendwas passt nicht. Dann trifft er plötzlich eine ziemlich grasse Entscheidung. Bevor wir gleich vom Markt hören, wie es für ihn letztlich zum Komplettenzusammenbruch gekommen ist, wollen wir aber mal kurz darauf schauen, was eigentlich die Forschung zu Lebensmittel sagt. Was passiert ab psychologisch? Also, da gibt es ein paar unterschiedliche Studien, ältere und neuerer. Einmal gibt es die sogenannte U-Kurve aus einer großen internationalen Studie von 2008. Die zeigt, dass viele Menschen in den 20ern bis 30ern erst mal recht zufrieden sind. Und dann knickt diese zufriedenheitskurve ungefähr zwischen 40 und 51 ein. Dann auch steigt sie aber wieder. Darum ein U, also ein Tal in der Mitte, und ganz wichtig, dass sind grobe Durchschnitte. Wenn man sich die Einzelfälle anschaut, kann das natürlich komplett anders sein. Und wohin haben wir auch schon gehört, dass es auch schon Anfang Mitte 30 passieren kann, dass wir die Dinge in unserem Leben hinterfragen. Eigentlich hat dann genauso wie bei Marc. Genau, der war was 35. Da, genau. Und die Lebenszufriedenheit in mittleren Alter hängt auch von anderen Faktoren wiederherkommt, dass es zählen Schicht, der Kultur und so weiter ab. Aber im gesamten Durchschnitt, wenn man da eben drauf schaut, würde man von dieser U-Kurve sprechen. Also, so zusammengefasst kann man sagen, dass die Lebensmittel so eine Zeit ist, in der man ja Bilanz zieht, oder? In der Zeit ist es auch nicht so, dass man sich in den Fall, und viele Lebensziele sind ja an dem Punkt entweder erreicht oder irgendwie abgehakt. Also, Karriere, Familiengründungen, materielle Ziele. Und viele beginnen dann eben zu reflektieren und zu bewerten. Was wollte ich ursprünglich mal? Wo bin ich jetzt? Was will ich mit der zweiten Lebenshilfe danach anfangen? Die Zeit wird jetzt echt knapp. Und was ist mir wirklich wichtig? Da gibt es zum Beispiel die sogenannte "Socio-Emotional-Selktivity-Theory" von Laura Kasten. Da ist noch nicht selbst erklärt, oder? Die beschreibt es, wie mit zunehmendem Alter unseren Fokus "Stärk auf emotional-bedeutungsvolle Ziele" und auf Beziehungen richten. Das heißt konkret, Menschen vergleichen ihre aktuelle Lebenssituation mit ihren Idealfonstellungen. Sie prüfen, ob das, was sie tun, mit ihren Werten übereinstimmt. Und es entsteht ein stärkerer, dranges Sinn und Bedeutsamkeit zu erleben, nicht nur Erfolg oder Status. Das Bauchgefühl, das mag immer mal wieder signalisiert, "Hey, ich glaube, ich bin nur nicht so ganz auf dem richtigen Weg, das wird immer mehr zu einem lauten Grummeln." Ja, und im Endeffekt habe ich einfach ein Leben gelebt, ohne zu wissen, warum ich es lebe. So, und das ist tatsächlich erst vor einiger Zeit für mich noch mal ganz klar geworden. Ich habe eben die Menschen gesprochen, oder die versucht zu entsprechen, was andere von mir verlangt haben. Ich bin regelmäßig daran zerbrochen, tatsächlich. Bei Marc passiert dann ziemlich viel gleichzeitig. Er trennt sich von seiner Frau und stürzt sich quasi übergangslose eine neue, extrem komplizierte Beziehung. Also Drama über mehrere Monate. Weil gleichzeitig ist er ja auch noch seine Familie. Vor allem für seine Frau ist das alles echt ne Katastrophe. Ja, das ist eine total krasse Situation. Und nicht nur für Marc, über den wir jetzt sprechen, sondern natürlich mindestens genauso hat auch für seine Frau und die Kinder. Hmm. Max Frau zieht dann auch mit den beiden Kindern tatsächlich in der andere Stadt zu ihren Eltern. Für Marc, der da gerade gar nicht weiß, wohin mit sich selbst, ist das schon auch krass. Dass jetzt die Familie und sein ganzes Leben, dass er sich aufgebaut hat, zusammenbricht, das packt er nicht mehr. Irgendwann, um die Weihnachtszeit, bricht ihm der Boden unter den Füßen weg. Dann gab es aber einen Moment, wo ich dann gesagt habe, ich will eigentlich mit keiner mehr was zu tun haben. Also ich halte mich ziemlich komplett raus, ich habe es ja irgendwie noch kommuniziert. Und dann war ich mal kurz, ob dann gesagt, mir geht es nicht gut oder sowas. Und dann meinte ich, hab ich mich, hab ich für drei Tage am Stück zu Hause ein Gesperrte in Anführungsstrichen, hatte noch nicht mal mehr die Rolle in oben, das war einfach großen Tag abgedungelt, hab maximal, wenn du überhaupt den Fernseherang habt, aber nicht mal das teilweise, ihr einfach nur rumgelegen, hab die Decke geschaut, hab ich leer gefühlt, ich hab wenig gegessen, ich hab auch nicht gemustet derzeit, oder ähnliches einfach gesagt, okay, das wird vermutlich auch eine Depression sein. Und damit der Voraussandler gemützt zu haben, und ich war völlig ausgebrannt, ich konnte nichts mehr. Markspiel damals ziemlich schnell, dass es kein harmloses Umwohl sein ist, dass von alleine bald wieder weggehen wird. Ich wusste nichts mehr, was ich tun soll, ich hatte keine Idee, ich hatte keine Kraft, ich wusste nichts mehr. Was soll zumal nächster Schritt sein, damit ich das bewältige, damit ich irgendwie wieder einen Fuß auf den Wurden bekommen. Das kann dich außer Vergangenheit nicht. Ich bin da vergangenheit, was immer so, dass es Menschen auch in meinem Umfeld gab, in meiner Familie, die für mich entweder tatsächlich den Kabel in kompetensten Dreck gezogen haben, die mich unterstützt haben, dabei, die mir halt gegeben haben, in einer gewissen Weise zumindest. Das hatte ich nicht mehr. Also auch weil ich diese Hilfe gar nicht annehmen wollte, an der Stelle. Und dann war wirklich mein allererster Schritt, der, dass ich zum ersten Mal Kontakt mit einer Telefonseherorgau genommen habe. Und danach nimmt Marc Kontakt zu einem Arzt auf, der in wegen Burnout krank schreibt und eine Therapie empfiehlt. Marc wählt am Ende aber dann tatsächlich einen ganz anderen Weg. Das hören wir gleich noch. Aber jetzt erst mal die Frage an dich, ist das eigentlich typisch in Anführungszeichen, dass ich so eine Mittellift-Krisis dann in einem Burn-out oder eine Depression äußert? Oder ich mach's mal jetzt konkreter, ist Mittellift-Krisis immer irgendwie was patologisches. Da ist das Schlagwort. Also nach dem Mittellift-Krisis ja kein fest definiertes Krankheitsbild ist, das haben wir zu Beginn schon gehört, kann man das so pauschal auch nicht beantworten. Nicht jede Krise, nicht jedes Grübeln, es gleich eine psychische Störung. Eine Studie von der Uni Zürich, von 2009, zum Beispiel hat gezeigt, dass Menschen in Erlebensmitte diese Phase häufig auch als Identitätsverschiebung und nicht unbedingt als Zusammenbruch erleben. Das heißt, dann ist es nicht wirklich eine Krise im patologischen Sinn, es ist keine Erkrankung, sondern eine Phase, in der man sich neu sortiert. Manche Menschen schaffen es dann eher Veränderungen, Anpassungen vorzunehmen und rutschen, deswegen gar nicht so tief rein. Patologisch, also klinisch, wird es, wenn der Leidensdruck und die Belastung über eine längere Zeit bestehen und die Betroffenen ohne Hilfe einfach gar nicht mehr wirklich handlungsfähig sind. So wie Marx eben gerade sehr deutlich geschildert hat. In diese drei Tage werden nur der absolutiv Punkt gewesen sein. Der ging es so wie ich das verstehe, schon auch im längeren Zeitraum, in dem es da bergab ging. Dementsprechend wurde es ja dann herzlich auch diagnostiziert. Bei Mark, was jetzt tatsächlich so, er steckt eine heftigsten Krise, hat gerade die Diagnose Burnout erhalten und braucht einfach mega dringend Hilfe. Aber man kennt's. Die Wartelisten für Therapieplätze sind voll, mehrere Monate auf einem Platz zu warten. Das kommt einfach nicht in Frage. Ich habe ja jetzt ein Problem und solange ich nichts dagegen tue, oder dafür sorge, dass ich dieses Problem löse, wird sich da nicht verändern, dann wird es vermutlich noch schlechter werden. Und das wollte ich nicht. Dann habe ich eben Nachmöglichkeiten von Coachings gesucht. Und er findet tatsächlich in die Plompsychologen der Burnout Coachings in Kombi mit Serfen anbietet. Und zwar mehr an der Algarve in Portugal. Im Januar ist das jetzt nicht unbedingt perfekte Serf und Strandwetter, als Mark am Flughafen landet. Auch wenn es Winter war, dann auch ins Meer zu kommen. Das hat mir schon auch tatsächlich Hoffnung gegeben. Natürlich in Verknüpfung, mit dem, was ich dort tue, es ging ja nicht darum, worüber er unabzumacht. So noch kommst du an, fährst mal gefühlte 20 Minuten. Wurkewkristi ist tatsächlich nicht untertreben, sondern es ist noch schlimmer. Also die krassesten Schlagelöcher, durch ein Naturschutzgebiet, wo links und rechts einfach nur Pienienwälder stehen. So, dann ist es einfach ein komplett verlassenes Gebiet. Es ist einfach rund um dich herum nichts. Also nicht schimpflich, sondern wunderschön in Natur. Aber eben einfach keine Zivilisation. Und dann hast du dieses ganz kleine Strandhäuschen von einen halb Zimmern, los in Schlafzimmern und ein daraus ein anderen Raum. Das war es. Hast du einen schönen Außenbereich? Hast du eine Zuletztere, dann mit Dusche draußen. Du hast deine Küche draußen im Endeffekt. Und dann stehst du da, packst du deine Sache raus und nicht so. Ja, man mach ihn jetzt eigentlich. Alleine jetzt dein Griff zum Handy. Das ist schon krass. Also wenn du dann so merkst, okay, du kannst das Handy jetzt gar nicht nutzen. Weil du hast einfach keine Pfang. Und um wieder empfangen zu haben, musst du einfach in dein Auto setzen und auch dem nächsten Berg fahren. Also 5-5 Minuten oder 5-5 Minuten. Oder 5-5 Minuten, um dort überhaupt einen Telefongespräch zu können. Und mit Glück, auch mal eine Worte, brauchst du einen Klin. Ja, aber du sitzt dann da. Es ist Trunbstille und dann beschäftigst du dich erst mal gegenseitzt. Ich finde das klingt eigentlich ganz schön. Ist das schon Mittler-F-Kreises, wenn ich jetzt denke, ich würde auch gerne in die Hütte oder? Es ist normales Existieren im digitalen Zeitalter. Ja. Es wird einem generell mal gut tun, einfach so ein bisschen. Absolut. Ja, die Sender abschalten. Also, ich dröne mich ja schon immer zu mit Handy und mit Internet und dann auch. hier die Nachrichten und dann hör ich noch ein Podcast und so. Wenn das alles wegfällt, ich kann mir schon vorstellen, dass es auch echt einfach schwierig ist, sich nur mit sich selber auseinanderzusetzen. Ja, das ist auf jeden Fall schwer. Gleichzeitig ist es vielleicht bissel ein Phänomen in unserer Zeit, dass es sich immer schwerer anfühlt. Und dass man sich aber immer mehr auch wünscht. Also, dass immer mehr Menschen sich so ganz explizit mit sich selbst beschäftigen möchten, auch sich selbst verstehen möchten. Und es kommen auch immer mehr mit dem konkreten Anliegen zu Psychieterbeut, Psychieterbeutinnen oder zu Coaches. Und sind auch bereit, dafür selber zu zahlen, also nicht als Krankheitsanlass, sondern ich möchte mich selbst besser kennenlernen. Das ist also nicht nur die Lebensmittel, sondern vielleicht gleichzeitig, vielleicht was das bei uns als Gesellschaft mehr stattfindet, diese Sinnsuche. Mhm. Das ist zumindest historisch gesehen, schon relativ neu. Denn die Antwort war lange klar, also Überleben und Fortflanzungen waren so angesichts der Natur und den Herausforderungen, die sie mit sich bringt. Für unsere Vorfahren wahrscheinlich sind Stiften genug. Die haben sich da keine Gedanken darüber gemacht. Und man kann dieses Bedürfnis nach Sinn schon positiv deuten, wenn man zum Beispiel am Maslo und seine Bedürfnisbüramide denkt. Also, du meinst so Abra-Maslo, der hat diese Bedürfnisbüramide aufgestellt, da sind wir unten so die Grundbedürfnisse, wie so Essen. Genau. Dann irgendwie glaub ich auch so soziale Zugehörigkeit. Genau, also Sicherheit, Gesundheit und soziale Zugehörigkeit, Anerkennung, die sind da alle drin. Und erst, wenn die halbwegs gedeckt sind, da entsteht dann überhaupt der Raum für Fragen nach Sinn, nach Identität, nach Selbstverwirklichung. Also die Bedürfnisbüramide ist nicht wissenschaftlich so mega von dir. Aber ich finde, dass eine gute Brille, aus dem man es mal so betrachten kann, um darüber zu reden und insofern könnte man sagen, dass es heute immer mehr Menschen gibt, die sich mit selbsterkenntnis beschäftigen, dass wir dann also ein gutes Zeichen, das deutet darauf hin, dass bei uns eben nicht mehr so viele Menschen permanent um so wirkliche Nackte überleben kämpfen müssen. Und deswegen in dieser Pyramide weiter oben landen. Okay. Ein anderer Punkt ist aber auch, dass Menschen früher Ihnen sind, oft schon an ganz anderen Stellen gefunden haben oder besser gesagt, schon so fertig geliefert bekommen haben, vielleicht. Also Religionen haben Antworten darauf gegeben, die Philosophie hat sich schon immer damit beschäftigt, was es eigentlich das gute Leben nationalstaaten haben, dann auch über lange Zeit im Weg. Die gibt's ja nicht schon immer in Nationalstaaten, aber haben auch über lange Zeit im Weg irgendwie so Sinn und Stütze gegeben. So wer bin ich eigentlich. Und in der moderne kommt noch der Konsum dazu, dass auch ein sehr perfides Sinnstiften bequälle, weil die so dezentral verwaltet ist und eigentlich endlos liefern kann. Aber ja, so dieses "ich kaufe" also bin ich. Und auch die Kultur an sich, die kann und bis heute tut sie es auch, sowohl denen in den Kulturen die Welt setzen, als auch die dies konsumieren, Sinn geben. Und viele dieser Systeme, die ich hat genannt habe, sind halt brüchig geworden oder die haben man wirkmacht verloren. Und zur Religion haben wir gerade in der eigene Folge gemacht. Und wenn sich diese äußeren Sinnangebote immer mehr zurückziehen oder nicht mehr tragen, dann bleibt die Frage nachdem, wofür mache ich das eigentlich, die bleibt dann plötzlich bei uns selbst beim einzelnen Hängen. Und nicht jeder kann diese Frage allein für sich beantworten. Würdest du denn sagen, dass so ein Sinn erleben größere Krisen verhindern kann? Also, ja, wenn man halt genau diese Frage schon für sich beantworten kann? Ja, also es gibt immer mehr Forsch, die darauf hindäutet, dass Sinn erleben, präventiv helfen kann und präsentieren machen kann, gegen psychische Erkrankungen. 2019 gab es zum Beispiel eine große Langzeitstudie, in der so ein starkes Sinn erleben, mit einem niedrigeren Risiko für Depressionen und nach höheren Lebenszufriedenheit kuriert. Also, findet ihr raus, was eurem Leben Sinn gibt und Sina wird Arbeitsfall. Ja, auf mich, auf mich. Ich würde mich sehr gerne überflüssig fühlen. Das glaub ich dir gar nicht. - Was? Nein, das hab ich. Ich hab mir mal ganz früh jemand gesagt. Ich weiß gar nicht, ob es eine Psychotherapie ausbildung war. Aber das Systeme, sehr oft dazutendieren, sich selbst erhalten zu wollen. Wenn du plantst eine Kommission ein, du stellst irgendwo ein Amt auf und ja, du stellst auch irgendwo einen Psychotherbeutung hin. Und die werden immer auch wieder auf Hinwirken gebraucht werden. Und es ist sehr schwer, dass sie selber merken, man sie vielleicht nicht mehr gebraucht werden. Ich hab mir seitdem immer vorgenommen, das bei meiner Arbeit mich zu vergessen, dass mein letztendliches Ziel in der Psychotherapie, und ja, das ist jetzt sehr groß gedacht, aber auch in der Lösung, ist mich selbst überflüssig zu machen. Ja, das ist doch eine gute Idee. Auch Marc hatte nach seiner Krise das Bedürfnis, was Sinnstifend ist zu tun. Und das würde uns gleich noch erzählen. Und dann war es in der Strandhütte in Portugal. Ohne Handyempfang, Heizung und warmes Wasser. Tagsüber trifft er den Diplompsychologen Florian, der hier an der Algarve Burnout Coachings anbietet. Abends in der einsam Strandhütte hatte er aber viel Zeit zum Nachdenken. Du bist komplett bei dir, wenn alles so dich rum einfach einstill ist. Das ist ein schönes Gefühl. Und das ist eine sehr gute Ausgangslage, wo man dann auch bereit ist. Aufwendig manchmal hart ist, sich dann auch mit sich selbst zu beschäftigen. Das hat Florian ja dann auch mit mir gemacht. Ich habe mich auch selbst mit mir beschäftigt, natürlich mit einer Unterstützung. Aber auch raus zu kommen in der Tour, sich wieder zu bewegen, in der Tag gut zu starten, im Rituale zu entwickeln. Selbstfürsorge zu lernen. Das sind ganz, ganz, ganz wichtige Dinge. Und ja, einfach in dieser Strandhütte zu sitzen, morgens rauszugehen, sich mit wirklich viel Liebe und Zeit sein Frühstück vorzubereiten, sich einfach auf diese Terrasse zu setzen, um aus dem Meer zu schauen. Das ist schön, das wirklich ein tolles Gefühl. Ja, mega geil, dass er so diese Möglichkeiten hatte, das sich so machen, sich diesen Raum zu nehmen. Es ist ein bisschen schade, finde ich, dass es schon jahrtend krasses Privileg ist, das auch sich nehmen zu können. Der absolut, so eine Hütte in Portugal zwei Wochen. Ja, die Zeit, die Krankenkasse nicht. Schade, sollten die mal zurück nach Portugal und wenn die Strandhütte am Meer, da finden nämlich regelmäßig Gespräche mit dem Psychologen Florian statt. Und ja, bei langen Spaziergängen unterhalten die beiden sich, mag wird dabei wirklich vieles bewusst. Zum Beispiel, wo für ihn die Ursachen legen, dass er immer so ein Piepelbliefer sein will, also dass er die Erwartung anderer erfüllen möchte, lieber als eigentlich zu wissen, was ihm eigentlich selber wichtig ist im Leben. Gemeinsam erarbeiten sie die nächsten Schritte und Ziele für Max weiter in Weg. Und einst davon ist, selbst lieber lernen. Selbstliebe sind ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Die ganze Zeit hat er Punkt bei mir. Ich habe mich, das kann ich heute sagen, nie selbst geliebt. Heute kann ich eben sagen, ich bin stolz auf das, wer ich bin, auf das, was ich geleistet habe im Leben. Und ich bin gut, wie ich bin. Diese zwei Wochen am Meer mit dem Coach, die sind dann ein echter Game-Changer-Film-Ark. Er kriegt Impulse Ideen, beginnt sich klar zu machen, was ihm eigentlich wirklich wichtig ist und wie es weitergehen soll in seinem Leben. Privat und beruflich. Er findet wieder Hoffnung. Was gibt man so viel zu entdecken, so viel zu erfahren, zu wissen, sich weiter zu entwickeln? Das dreht mich wirklich an. Ein paar Dinge packt Marc ziemlich direkt an. Andere sind eher so langfristige Pläne und Ziele stichwort, selbst für Sorge. Marc macht mal was für sich. Er lernt zum Beispiel Klavier spielen. Zutim, unfassbar Leid, was auch seine Frau und seine Kinder während seiner Krise mit durchmachen mussten. Und es ist unendlich dankbar, dass sie es am Ende trotzdem. Trotz allem, was vorgefallen ist, hinbekommen, haben ihre Beziehung zu retten. Ich habe eine so unfassbar, starke und tolle Frau an meiner Seite, die mich über so viele Jahre getragen hat, die mich unterstützt, mit der ich den Rest meines Lebens vorringen möchte. Er bringt also seine Ehe wieder in Ordnung und kümmert sich um die Freundschaften, die ihm wirklich was bedeuten. Und dann will er eben auch langfristig, was Sinnstifendes tun und engagiert sich, dass er mit seiner IT-Expertise an der Schule seiner Tochter, wo im Medienpädagogik Vorträge für Eltern hält. Und die kommen dann so gut an, dass er die Nachfrage kaum mehr nebenbei er anamtlich stemmen kann und daraus eine Geschäftsidee entwickelt. Noch steckt er mitten in den Vorbereitung dazu, aber erfreut sich riesig, dass sich da gerade beruflich für ihn auch noch mal eine ganz neue Perspektive eröffnet. Und er fängt an, ein Dankbarkeitszaggebuch zu führen, weil er festhalten will, was sie wirklich glücklich macht. Ich bin heute so glücklich, wie eigentlich ein Nied zu vorm. Weil ich erst mal eine so wundervolle Familie habe, nicht so tollen Kindern. Dieses Gefühl heute ist tatsächlich ein Gefühl von angekommen zu sein. Einfach glücklich zufrieden. Es wissen, dass wir noch so viel erreichen und erleben können in unserem Leben. Das macht mich unfassbar happy, auch zu wissen. Ich will Einfluss, wie eigentlich noch darauf haben. Ich werde vermutlich rennlichst du, du dachtest nicht mehr Astronaut werden oder Pilot. Was ich über trotzdem tun kann, ich kann möglicherweise noch einen Piloten scheinmachen. Auch im Zivilenbereich, einfach, dass ich privat mache. (Ruhige Musik) Also, wird er doch noch irgendwie Pilot. Anders, als das als Kind erwartet hat, aber es gibt eben auch nicht nur dieses Ganze oder gar nicht. Der alte Traum vom Piloten, bei der Airline, muss sie nicht gleich begraben werden. Er hat sich mit Mark zusammen verändert, ist gereift. Und vielleicht ist hier so ein privater Piloten schein, auch viel besser mit seinem Familienleben. So wichtig ist vereinbar. Und das ist jetzt ein realistischer, positiver Traum für die Zukunft, auf denen jetzt aber nicht mehr angewiesen ist, weil er nach ein paar Veränderungen, die er gemacht hat, eben mit der Gegenwart zufrieden ist. Hmm. Max Krise ist inzwischen schon fünf Jahre her, seine persönliche Lösung, bestand darin besser rauszufinden, was er wirklich will. Nicht nur Piebelbließer zu sein, zum Beispiel. als geschafft herauszufinden, welches Leben er fühlen möchte. Und was ihm wirklich wichtig ist. Heute sagt er, so glücklich wie nie zuvor. Und er hat ganz lange nicht gewusst, worauf er im Leben eigentlich stolz sein soll. Und jetzt weiß er es. Wie gesagt, das war Markstrategie mit der Krise umzugehen. Gibt es so ganz allgemein noch Ideen? Was man in so einer Krise wirklich konkret tun kann, beziehungsweise vielleicht auch präventiv, dass man gar nicht erst so krass reinschlittert. Aber die Lösung oder vielleicht ein Lösungsvorschlag sehen. Ein paar Optionen. Ich bique mal ein paar Sachen raus, die hilfreich sein können. Erstens, nehmt euer Bauchgefühl ernst und verdrängt es nicht. Stattdessen versucht zu reflektieren, warum euch ein Thema immer wieder beschäftigt. Ein Zustand oder eine Situation einfach nicht aufeiert, sich falsch anzuführen. Zweitens macht es nicht alles mit euch alleine aus. Sprech mit Familie oder mit Freunden darüber, mit Leuten, die es gut mit euch meinen. Der Austausch mit vertrautem Menschen, der hilft, eure eigenen Gedanken zu ordnen und neue Ideen und Perspektiven zu entwickeln. Und wenn ihr da nicht weiterkommt, hilft es vielleicht, in die man darüber zu sprechen, dessen Job es ist, das zu tun. Manchmal kann diese persönliche Distanz hilfreich sein, weil sich dann keine Verpflichtungen oder Wünsche oder Loyalitätskonflikte einschleichen. Drittens würde ich sagen, findet heraus, was euch wirklich wichtig ist, wenn es geht. Man kann an seinen Werten arbeiten, also was für eine Art Person möchtest zu sein. Das ist ein zentraler Bestandteil, vieler psychoterapeutischer Modelle. Auch das geht wieder über Reflexionen alleine oder gute Gespräche oder auch input und Betoten, also gute Bücher, gute Podcast, etc. Es kann auch hilfreich sein regelmäßiger, dass sich eben nicht um einen Selbstkreis, also um Verantwortung übernehmen, einen Beitrag leisten, für Sorge für andere leisten, egal ob jetzt im Job, in Ehrenamt oder in der Familie, in Freundschaften auch. Und der letzte Punkt, die noch einbringen würde, wenn die Krise wirklich da ist, nicht alles gleichzeitig verstehen wollen. In akuten Krisen der hilft oft weniger, die große Analyse, sondern erst mal stabilisieren. Schlafen, essen, rausgehen. Ich weiß, das klingt banal, aber das ist dann erst mal das Wichtigste. Okay, ich würde sagen, ihr habt jetzt hier 5 sinnvolle Tipps mitbekommen. Und ja, ich würde euch in der Stelle mitgeben. Man, wenn ihr merkt, ich bin unzufrieden. Ich hänge alten Träumen nach. Ich stelle meine Lebensentscheidung in Frage. Das muss nicht direkt eine Krise werden. Man muss nicht, glaube ich, sein ganzes Leben bei den Haufenwerfen direkt. Aber vielleicht sucht immer ein Gespräch mit jemand und stellt euch ernsthaft Fragen. Ist es gerade hier ein Wahnsinnigal für mich? Ist es irgendwie ein Anzeichen, dass ich was ändern muss? Und wie kann ich das vielleicht auch umsetzen? Genau, und hört auf das, was so viel euch sagt. So nämlich, das ist die Regel der Folge. Hört auf, was so viel sagt. Spaß. Danke, dass ihr zugehört habt. Und wir hören uns hoffentlich nächste Woche wieder. Genau auch von mir. Danke fürs reinschalten. Bis bald. Tschüssi. Ciao. Wenn ihr uns eine Nachricht checken wollt, weil ihr uns Feedback oder eine Themen-ED schicken wollt, dann schickt uns doch eine Sprachentie. Im Messenger Eurer-Wahl an 017345221 00 oder schreibt uns eine Mail an. Die Punkt "[email protected]". Und wenn ihr auch noch die nächste Folge hören wollt, dann abonniert einfach die Lösung. Wir freuen uns übrigens auch über Sterne und positive Bewertungen. Autoren der Folge "Anerkhemmer", "Redaktion", "Friederike Weder" und "Mitterbeiterin der Woche", "Sabine Winter". Und denkt immer dran, es gibt nicht die Lösung. Aber jeder Schritt zählt. Ihr kennt das sicher auch. Eigentlich wollte die nur kurzen Video gucken. Und plötzlich ist es halb zwei Nachts. Ihr leßt Artikel über Lichtsprache, einen TikTok-Spekulationen nach und versinkt komplett in den endlosen Tiefen des Internets. Miguel Rubitzky und Caroline Wops geht es ständig so. Als Comedy-Autorin für das ZDF-Magazin Royale und auch privat überladen die beiden ihre Browser täglich mit "Tau-Send-and-Taps". Immer auf der Suche nach Neum-Internet-Gold. Weil die beiden vor lauter Taps so langsam den Überblick verlieren, aber immer wieder auf so viele lustige, kurio-se Dinge stoßen, kommen Miguel und Caro jede Woche vor dem Mikro zusammen, darüber zu sprechen. Der Podcast heißt entsprechend "Tau-Mini-Taps" und ihr findet ihn in ARD-Sounds und überall, wo sonst noch Podcast gibt. Link ist natürlich in den Show-Nodes.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Midlife-Crisis wird oft mit Klischees wie plötzlichen Lebensänderungen assoziiert, ist aber eine ernsthafte Phase der Selbstreflexion und Neuorientierung.
  2. Auslöser können unerfüllte Lebensträume, körperliche Veränderungen, berufliche Stagnation, Rollenverluste (z.B. durch flügge werdende Kinder) oder das Hinterfragen der eigenen Werte und Ziele sein.
  3. Psychologisch handelt es sich um einen normalen Entwicklungsschritt, der jedoch in eine pathologische Krise (z.B. Burnout, Depression) münden kann, wenn der Leidensdruck zu groß wird und keine Bewältigungsstrategien vorhanden sind.
  4. Die Bewältigung kann durch Reflexion, Coaching oder Therapie gelingen, wobei die Krise auch eine Chance für positive Veränderungen und eine Neuausrichtung des Lebens bietet.

Summary:

Der Podcast „Die Lösung“ behandelt das Thema Midlife-Crisis, ausgehend von der persönlichen Geschichte von Marc. Zunächst als Klischee belächelt, wird die Krise als ernsthafte Lebensphase dargestellt, in der Menschen ihre bisherigen Werte, Ziele und Lebensumstände hinterfragen. Auslöser sind oft unerfüllte Träume, körperliche Alterung, berufliche Stagnation oder der Verlust von Rollen, beispielsweise wenn Kinder das Elternhaus verlassen. Psychologisch wird sie nicht als Krankheit, sondern als normaler Entwicklungsschritt betrachtet, der jedoch in eine pathologische Krise wie Burnout oder Depression umschlagen kann, wenn der Leidensdruck zu hoch ist und keine Bewältigungsmechanismen vorhanden sind.

Marcs Beispiel illustriert diesen Prozess: Nach einem scheinbar erfolgreichen Leben als Familienvater und IT-Sicherheitsexperte erlebt er einen Zusammenbruch, nachdem seine Ehe scheitert und er seinen Lebenssinn verliert. Seine Krise gipfelt in einer Depression, aus der er sich durch ein spezielles Coaching in Portugal, kombiniert mit Surfen und Naturerfahrungen, wieder herausfindet. Die Forschung, wie die U-Kurve der Lebenszufriedenheit oder die Sozio-emotionale Selektivitätstheorie, untermauert, dass diese Phase der Reflexion und Neuorientierung typisch für die Lebensmitte ist und bei guter Bewältigung sogar zu persönlichem Wachstum führen kann.

FAQs

Eine Midlife Crisis ist kein klar definiertes Krankheitsbild oder psychologischer Fachbegriff, sondern eine Phase der Reflexion und Neuorientierung in der Lebensmitte. Sie kann als Entwicklungsschritt betrachtet werden, wird aber pathologisch, wenn starker Leidensdruck und Handlungsunfähigkeit über längere Zeit auftreten.

Es lässt sich kein festes Alter definieren; sie kann bereits Anfang 30 oder erst mit 50 beginnen. Häufig wird sie um das 35. bis 40. Lebensjahr beobachtet, wobei die Lebenserwartung und individuelle Umstände eine Rolle spielen.

Auslöser sind oft Schwellenmomente wie körperliche Veränderungen, berufliche Stagnation, das Erwachsenwerden der Kinder oder das Hinterfragen von Lebenszielen. Auch unerfüllte Träume oder eine Diskrepanz zwischen Ist- und Idealzustand spielen eine Rolle.

Sie kann sich als Identitätskrise, Grübeln oder Unzufriedenheit äußern. In schweren Fällen kann sie zu Burnout oder Depression führen, besonders wenn Betroffene über längere Zeit handlungsunfähig sind und keinen Ausweg sehen.

Klischees umfassen Männer, die Motorräder kaufen oder Affären haben. Heute wird sie ernster genommen als Chance zur nachhaltigen Veränderung, um Leben, Beruf oder Beziehungen in Ruhe zu überdenken und neu zu sortieren.

Man kann sich vorbereiten, indem man regelmäßig reflektiert, ob das eigene Leben noch zu den Werten passt. Eine bewusste Auseinandersetzung mit Lebenszielen und eine offene Haltung gegenüber Veränderungen können helfen, Krisen abzumildern.

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