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MEDIZIN DER ZUKUNFT - Prof. Dr. Jochen Werner über KI im Gesundheitssystem und Digitalisierung

90m 51s

MEDIZIN DER ZUKUNFT - Prof. Dr. Jochen Werner über KI im Gesundheitssystem und Digitalisierung

Das Gespräch kritisiert grundlegende Mängel im deutschen Gesundheitssystem: hohe Kosten bei gleichzeitig ineffizienten Prozessen, veralteter Digitalisierung und einer Krankenhaussteuerung, die sich zu sehr an Vergütungsstrukturen orientiert. Ein zentrales Zukunftsthema ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin, insbesondere in der Onkologie. KI könnte personalisierte Therapien ermöglichen und die Krebsbehandlung revolutionieren, wirft jedoch erhebliche ethische und finanzielle Fragen auf, etwa wer Zugang zu teuren, maßgeschneiderten Therapien erhält. Es wird betont, dass Patienten zunehmend informiert sind und als aktive Partner in medizinische Entscheidungen einbezogen werden sollten, was ein Abrücken vom traditionellen paternalistischen Arztbild erfordert. Hindernisse für Fortschritt sind überbordende Bürokratie, nicht mehr zeitgemäße Zulassungsverfahren für Medikamente und ein Datenschutz, der in seiner aktuellen Form den sicheren und schnellen Austausch von Patientendaten behindert und damit die Behandlung gefährden kann. Die Lösung wird in einer sinnvollen Digitalisierung gesehen, wie im Konzept des "Smart Hospital", das durch den Einsatz von KI administrative Lasten reduziert, um mehr Ressourcen für die eigentliche Patientenversorgung freizusetzen.

Transcription

14993 Words, 90765 Characters

German
Wir müssen die Prozesse ändern, weil viel zu viele Menschen heute in Bettenliegen im Krankenhaus, die überhaupt nicht hingehen. Du orientierst dich also in der Krankenhausbelegung vielfach nach Vergütungsstrukturen. Das ist doch total krank. Wir halten immer am Gegenwärtigen fest, weil es alles so gut ist, aber Deutschland ist super teuer. Gesundheitwesen ist einst der teuersten auf der Welt, aber wir haben nicht die beste Überlebenszeit, etc. Elektronische Patienten nackte, da sind wir schlustlicht. Wir sprechen heute mit einem Gast, der über unserem beide akademischen Bildungsgrad ist, nämlich mit Prof. Dr. Werner. Ich gehe mal direkt ins Thema rein, weil wir hatten schon verschiedene Folgen zum Thema KI. Ich glaube, KI in der Medizin ist, wahrscheinlich einst der interessantes Themengebiete über die nächsten Jahre, wahrscheinlich eben höchsten Impact für die Menschheit. Wir hatten eine Folge mit Christian Angermeier. Der hat einen Statement rausgehauen, wo ich gerne mal ihre Meinung zu hätte. Und zwar hat er den Glauben, dass in den nächsten fünf bis zehn Jahren unter anderem durch Einsatz von KI in der Medizin das Thema Krebs wahrscheinlich deutlich ausradiert sein wird, sei es in der Prävention, sei es in der Behandlungstherapie. Und er meint, dass eigentlich dann keine Menschen mehr dran sterben müssten. Wie sehen Sie das denn von Ihrem Einblick? Also, ich kann erstmal den Gedankengang gut nachvollziehen. Ich gehe nicht so weit, jetzt anzunehmen, dass quasi keine Menschen mehr sterben müssen, weil die Frage sein wird, wer bekommt, welche Therapie ermöglicht. Das wird ja immer personalisierter sein. Man wird sehr genau auf einen Individuum die beste Therapie quasi vorschlagen können. Ganz bestimmte vielleicht auch neue Immuntherapien, vielleicht sogar auch auf Individuen zugeschnitten. Und dann wird die Frage sein, wer bezahlt das? Dann wird die Krankenkasse vielleicht sagen, wir bezahlen nicht. Dann weißt du, da gibt es etwas. Ich könnte es bekommen. Ich könnte vielleicht eins, zwei, drei Jahre länger leben, vielleicht noch länger. Aber die Kasse bezahlt es nicht. Wird man das wissen? Also wird einem das gesagt werden? Oder wird man. Ich glaube, das tricht ja alles dazu bei, dass die Patienten immer viel stärker informiert werden. Und das, was vielleicht im Moment gar nicht vorstellbar ist. Ich glaube aber wirklich, dass schon interessierte, sehr genau sehen können, welche Therapie ist für mich persönlich jetzt die Erfolgsversprechendste. Und wenn ich das weiß, dann will ich sie haben. Das ist in einem Toor des Menschen. Und deswegen glaube ich sollten wir heute schon damit anfangen, auch das ganze Thema Ethik anzusprechen. Also das passiert mir alles viel zu wenig, weil so bestimmte Menschen glauben zu wissen, wie das kommt. Ich glaube es auch. Und du spürst aber, es tut sich irgendwie nichts. Aber ist dann nicht demidizinisch, also die Zulassung von Medikamenten, für das heutige Zeitalter und die Transparenz, die du angesprochen hast, die da reinkommt, weil ich eigentlich viel zu langsam, weil wenn ich quasi krank bin, und dann fange ich an mit TGBT mich zu unterhalten, die ganze Zeit. Und irgendwann schlägt TGBT mich vor. Ich probier doch mal das. Und dann guckst du ja, das wird mir nicht bezahlt. Beziehungsweise, es gibt gerade schon Studien, die mega Erfolgsversprechend sind. Aber die sind einfach auch nicht zugelassen. Jetzt sage ich, ich brauch's aber jetzt. So, jetzt ist meine Frage, ist dann nicht die Zulassung von Medikamenten, so wie wir sie kennen. Weil das, was sie heute schon getestet wird in zehn Jahren rauskommt. Sind die Zulassungverfahren noch so zeitgemäß, wie sie heute sind? Ich denke, auch das wird sich alles verändern. Wir müssen uns hier immer fragen, was kann man tun, wie kann man es verändern? Und alles, was mit Zulassung zu tun hat, dauert lange. Und jetzt da den großen Bogen zu machen. Ich glaube einfach, es muss von Möglichkeiten herkommen. Also die Möglichkeit besteht. Immer mehr Menschen müssen sagen, ich möchte das auch. Und dann wird man solche grundsätzlichen Themen in Frage stellen und sagen, was können wir tun, damit schneller zugelassen wird, damit vielleicht auch das ein oder andere kostengünstiger ist. Also ich glaube, da kommt so viel Bewegung rein. Das ist ein wichtiger Punkt. Auch der wird sich verändern. Es wird etwas dauern. Aber die ganze Medizin verändert sich unfassbar. Das klingt aber so, dass sie oder als ob sie ein großer Verfechter davon sind, das Patienten sich auch versuchen zu informieren. Weil das ist ja durchaus ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite hat man irgendwelche Leute die denken, dass es dann auf Social Media Videos machen. Und sagen, hey, es gibt eigentlich keine Krankheiten. Eigentlich liegt es nur am zu niedrigen Vitamin D-Spiegel. Und was sie sich alles für einen Käse. Und auf der anderen Seite hat man aber auch, ich würde mal sagen, zu einem besonderen Maße im Berufsbild des Arztes ist aufmals ein gewisses Gatekeeping. Also das viele Ärzte auch. Teilweise gefühlt ein Ego-Problem damit haben, wenn Patienten versuchen, sich weiterzubilden oder auch mit den Arzt zu konfrontieren. Ich habe mal ein ganz krasses Beispiel aus meiner Geschichte. Bei mir wurde mit Anfang zwanzig ein sehr niedriger Testosteron-Spiegel festgestellt. Ich wollte dann spermen einfrieren. Dann kam raus, war nichts drin. Also Kinderwunschzentrum Rückmeldungen konnten nichts verwerten. Und der behandelnde Urologe damals meinte zu mir, ja, Hasselpech wird nicht funktionieren. Und dann hatte ich ihm vorgeschlagen. Ich würde gerne versuchen mit LHF-H-Analogen, die auch bei Frauen eingesetzt werden. Dass man zu versuchen, ob es dann vielleicht klappt. Und der war auch relativ wütend, tatsächlich, als ich das vorgeschlagen habe, mit dieser Off-Level Therapie. Long story short, ich habe es von einer anderen Ärztin verschrieben bekommen und habe heute zwei Kinder. Und das klingt ja eher so, als ob sie auch dafür sind, dass Patienten sich informieren. Ja, für mich ist das eine Selbstverständlichkeit. Das eine, was ich mit Sorge beobachte, ist, dass manche Fachärzte bei Patienten weniger, ich sage mal, bewegen können als Social Media. Also da ist der Spezialist für bestimmte Herzerkrankungen. Und irgendwie glauben sie dann doch Facebook-Communities. Und das ist ein bisschen streng, finde ich. Das ist nicht gut. Das andere, ich habe vor zwei oder drei Wochen eine Geschichte erlebt, in Zürich. Der hat mich wirklich beeindruckt und nachdenklich gestimmt. Das war ein Ehepad, das ich kennengelernt habe. Die Tochter waren einem sehr böse, erdigen Hirntomo erkrankt. Und der ist sehr schnell diagnostiziert worden, gleich operiert worden. Das war alles gut. Und dann hat sich die Mutter mit all ihrem Wissen in dieses Krankheitsbild vertieft. Mit Experten gesprochen und kam immer häufiger in die Klinik. Und hat die Ärztin und Ärzte gefragt, wollen wir nicht das tun. Da gibt es eine Studie. Und sie spürte, wie sie weniger gern gesehen war. Zum Schluss war es so, dass nach etwa einem Jahr den Eltern nahegelegt wurde, eine andere Klinik aufzusuchen. Die sind dann mit der Tochter in eine andere Klinik gegangen. Da ist die Tochter auch gestorben. Aber in einem Umfeld, dass sie wenigstens sich respektiert fühlen. Und wenn wir Ärztin und Ärzte nicht begreifen, dass man Patienten und Patienten wirklich wahrnimmt, als Gesprächspartner, die ja teilweise mehr über ihre Erkrankung wissen, weil sie sich da so reingefersetzt haben, dann ist das ein Thema. Das ärgert mich tierisch. Aber das müssen die Leute erstmal verkraften. Ich komme aus einer Zeit noch, da war das Halbgott in Weiß. Das war, da hast du gesagt, so und so ist das. Ich weiß, ein anderes Beispiel. Ja, genau, aber ich hatte mit einem Patienten geschwommen. Ich habe ihm gesagt, bei ihnen muss der Kielkopf entfernt werden. Und der Patient sagte, nein, das will er nicht. Und so war das, hab ich gesagt, ich möchte das gerne in meinem Chef noch mal vorstellen. Denn gegen wir hin, mein Chef saß da. Und ich sag, das ist her so und so. Und mein Chef sagte zu dem Patienten nur, Kielkopf muss raus. Und dann sagte der Patient, ja, Herr Professor. Und so war die Geschichte. Und heute ist es natürlich so. Dahinter fragst du. Aber das muss ein Arzt aushalten, die sehen der Fragen. Ja, und es gibt ja auch eine logische Begründung dafür. Man hat ja, ich glaube, aus verschiedenen Ebenen in den letzten Jahren gemerkt, dass nicht immer alles transparent kommuniziert wird. Also sei es von medizinischen Behörden und sei es von der Politik. Und da reicht's ja, wenn nur manche Nuancen nicht kommuniziert werden, die eigentlich einen guten Grund vielleicht doch haben. Und die auch zum Schutz der Bevölkerung gedacht sind usw. Wo man aber dann im Nachhinein erfährt. Ah, okay, es wäre doch ein bisschen anders in der Kommunikation gewesen. Damit dann plötzlich die ganzen Quacksalbe in der irgendwelchen Facebookgruppen, die sagen, Ach, LDL ist doch nicht gefährschädigend. Den den völligen Zulaufen. Genau so ist es. Aber nur nochmals als Einstieg, du bist ja. Also, die haben uns vor, glaub, anderthalb Jahren haben wir uns kennengelernt. Und da wurde es mir auch vorgestellt. Hey, Professor Werner ist einer der top Ärzte und vor allen Dingen auch Krankenhaus. Na ja, wie so ein Leiter, ne? Du warst da jahrelang der Chef der Uni-Klinik essen. Und sitzt ja auch im Aufsichtsrat von mehreren Kliniken. Und hast du ja auch, bist ja auch sehr kritisch dem Klinik. Also, das Kliniksystem, das Gesundheitssystem ging über. Und es finde ich total interessant, dass wir eben da heute sprechen können. Da haben jemanden, dankenswerterweise hier zu Gast, der wirklich weiß, wovon er spricht und eine sehr, sehr hohe Reputation in Deutschland hat. Also da freue ich mich sehr, dass du heute hier bist erstmal ja. Man kann ja mal die Frage stellen. Wie wird man denn Chef von der Uni-Klinik und wie sieht dann der Alltag aus, wenn man es geworden ist? Also, ich wollte als ganz kleiner Junge, wollte ich schon als werden. Das war immer mein Ding. Und ich hatte es nicht so richtig verstanden, wie das geht. Weil ich bin dann dreimal sitzen geblieben. Und dreimal sitzen geblieben ist schon so eine Geschichte. Da bist du auch so abgestempelt, der dünnste Schüler, der Schule und was alles war. Dann habe ich ja, ich kann klappt nicht. Ich muss es jetzt mehr machen, habe dann Gas gegeben. Weil beim dritten Wiederholungsgang hatte ich einen Unfall. Und dann durfte ich noch mal drei Monate bleiben. Und so kam das ganze in Gang. Dann habe ich den Schalter so umgelegt, dass ich eigentlich nur noch gearbeitet, getan gemacht habe. Und ich habe dann immer überlegt, welches Fach möchte ich machen. Und dann habe ich mich für Halzenhausen-Oren-Hallkunde entschieden. Das ist so das Fach der Sinne. Sind es Organe? Ich finde, du hast da unfassbar viel in der Kommunikation auch mit Menschen zu tun. Und mein Schwerpunkt war Onkologie. Das war so. Und dann habe ich das gemacht. Ich habe die Marburger-Halzenhausen-Oren-Klinik geleitet, 11 Jahre war zufrieden. Ich habe super mit Patientinnen und Patienten gearbeitet. Hatte super Teams. Aber irgendwann so nach 19 Jahren, das spürte ich so, irgendwie brennen nicht mehr. Und bei mir ist das so, dann wird es wieder schwierig. Dann wird das Routine, da kann ich kein mehr anstecken, infizieren. Und dann habe ich was völlig Stranges gemacht. Als jemand mich fragte, was wollen Sie dann machen, Herr Werner? Jetzt die nächsten Jahre. Ich habe gesagt, die wächst sie die Seiten. Und dann bin ich ins Krankenhaus-Management gegangen. Weil mich Krankenhaus, ich glaube, die Versorgung ist schon sehr gut, die wir haben. Also bestimmte Operationen, etc., das ist schon sehr gut. Aber dieses ganze Drumherum im Krankenhaus, es funktioniert so vieles nicht. Das ist so diese warte Zeiten und die Briefe fehlen. Und der Parkplatz kommt, hier sind tausend Sachen. Und dann habe ich gedacht, vielleicht kannst du da noch mal ein bisschen was zu beitragen. Und dann wurde ich irgendwann gefragt, ob ich nach Essen gehen möchte. Und habe gesagt, super gerne, wenn Sie also Nordrhein-Westfalen land. Mir zugestehen, dass wir wirklich digital werden können. Und so kam denn die Initiative Smart Hospital, dass man einfach gesagt hat, wir brauchen Digitalisierung KI, um einfach im hier und jetzt anzukommen. Sonst bist du ja da immer noch zu weit weg. Und so wurde ich das, hat auch viel Spaß gebracht. Aber du hast keinen mehr, der dich lohnt. Also ich sage mal, wenn du Arzt bist, dann hast du Rückmeldung vom Patienten oder von Studierenden oder so und dann gehst du nach Hause und sagst, war gut. Und so ist es nur, du bist eigentlich immer der negativ Mensch, dass sowieso nur Geld einsparen will und im Zweifel noch Rendite machen will, bei privaten Gesellschaften. Aber wenn du an eine Sache glaubst, das war immer so mein Ding, dann kannst du es auch gut umsetzen und gewinst Kraft daraus. Weil man muss ja Kraft ziehen aus einer Tätigkeit, sonst geht das weg. Kannst du ein paar konkrete Beispiele geben, wie so ein Smart Hospital? Also was Digitalisierung im Krankenhaus wirklich bedeutet für dich? Also Digitalisierung, ich wurde dann immer gefragt, was bedeutet eigentlich Smart Hospital? Und ich definier das so, dass ich sage, das ist eine Einrichtung typischerweise Krankenhaus. Kann aber auch was anderes im Gesundheitswesen sein, wo wir uns viel stärker als bisher auf die Patientinnen und Patienten, auf deren Angehörige und auch auf die Mitarbeitenden konzentrieren. Und um deren Ziele zu erreichen, dass die sich wohlfühlen. Da setzen wir Digitalisierung ein, wo immer es Sinn macht. Das ist für mich Smart Hospital. Denn zum Schluss steht menschliches Krankenhaus, aber um das heute zu machen, ihr wisst, wie das ist. Diese Bürokratie macht einen fertig. Und die Christo nicht mehr, in meinen Augen, Christo, die nicht übergesetze und sowas, abgebaut, du brauchst das mit KI. Die Leute müssen sagen, das ist so viel einfacher jetzt. Und so wird KI da einzuhalten und dann kommt auch die Bürokratie irgendwann wieder weg. Und dann haben die dort tätigen wieder mehr Zeit, um sich auch tatsächlich um Patienten zu kümmern. Das ist ja eigentlich auch so lustig, dass du dann am Ende eine KI brauchst oder brauchen wirst, um irgendwelche, sage ich jetzt mal, Fragerüge und Formulare und so weiter auszufüllen, die dann Ende wieder von einer anderen KI gelesen werden. Man sich eigentlich den ganzen Prozess in der Mitte auch sparen könnte. Aber es ist also mein erster Gedanke dabei. Ich glaube, du hast es irgendwann mal geschrieben, tot durch Datenschutz. Also, das ist ja ein riesiges Thema, das würde ich gerne mit der Teamwort auf eingehen. Weil ich sage immer, wir haben in Europa, insbesondere in Deutschland, leben wir so einen Datenschutz fettischismus. Und wenn wir jetzt gerade sagen, KI, dann bedeutet das auch immer persönliche Datum. Und das ist immer das, was am allerstärksten geschützt wird. Das ist immer kurz das Tod durch Datenschutz. Ja, genau, sie aufgreifen, was das heißt in der Nähe. Genau, das ist ja mein Punkt, weil ich glaube einfach, dass die KI auch wahrscheinlich da sehr stark gehemmt wird. Ja. Also, ich, dieser Hashtag Tod, ich habe immer gesagt, Hashtag Tod durch Datenschutz, das wurde mir oft sehr stark entgegengehalten. Und auch Datenschützer waren, kann man sagen, auf den Barikaden, da gab es so Posts über Link, denn die waren auch grenzwertig. Ja, das ist so, Datenschützer, die müssen sie nicht bestätigen, aber sind auch wirklich zum Teil die weirdesten Menschen. So, und dann habe ich dann halt so für mich, genau. Aber dann habe ich das so. Das ist ja irgendwie so ein Selbstzweck. Also, es muss ja mit die Frage sein, was schützt du denn eigentlich damit? Also, Datenschutz, keine Selbstzwecksein. Absolut, deswegen meine Tese war immer Gesundheitsschutz, Portdatensschutz, ne? Aber ich will jetzt gar nicht so sehr auf den Datenschützer rumhacken. Das habe ich lange genug getan, weil ich glaube, wir müssen zusammen irgendwie dieses Problem geregelt bekommen. Was mich eben ärgert ist, da ist jetzt ein Patient in irgendeinem Krankenhaus. Und du hast Schwierigkeiten, diese Daten rüber zu bekommen, in das Krankenhaus, wo jetzt der Patient ist. Und dann sage ich, wenn diese Daten nicht fließen können, mit allen möglichen Unverträglichkeiten, Vorgeschichte und so weiter, dann gefährdest du den Patienten. Und das ist für mich absolut inakzeptabel. Weil es so, ich kam ja aus einer Phase früher, da hat man so Krankenakten mit dem Taxi losgeschickt. Das ist heute nicht. Das ist so grauenvoll. Dann soll es natürlich in der Tüte um verschlossen sein und so weiter. Aber in der Realität ist es so, dass trotzdem dieser Daten-Transport noch nicht so funktioniert. Und dass wir uns in Deutschland wirklich im Klaren sind, dass wir viel zu viel Fachsen in Österreich hat man es eingestellt. Da hat man zum ersten, ersten 25 gesagt, aus Schluss vorbei mit dem Fachsen. Und das hat natürlich ein paar Wochen Unruhe gegeben. Aber zum Schluss, diese Fackserei. Du christst irgendwas zugefacksst, dann liest du das ein und dann lehst du das als PDF irgendwo ab. Und da wärts verrückt. Und deswegen sage ich, da sind Menschen mitgeschäftigt, kostet alles Zeit. Du kannst die Zeit nicht den Patienten widmen und dann wird das völlig irre. Und deswegen ergert mich das immer noch. Auffalls gibt es ja Fälle, wo man auch wercht aus der eigenen Arbeit und Frust über Datenschutz hat. Der dazu geführt hat, dass tatsächlich Patienten gestorben sind oder irgendwie deutlich negativere Behandlungserfolge hatten. Gibt es da Fälle, die im Kopf geblieben sind? Also, erstmal ist es so. Wenn du Ärztin oder Arzt bist, dann musst du ja alle verfügbaren Daten zu diesen Patienten haben, damit du optimal auswählen kannst, was du jetzt machst. Ansonsten die Schwierigkeit ist, es kommt jemand in denemark. Wird jemand gerufen, ist Notfallärztin und fährt los. Dann haben die aber dort schon Zugriffen auch. Der Name ist bekannt. Die können sich vorbereiten. Und du weißt, aha, wen trifft du dort an? Ja, das ist ein Patient. Der hatte die und die Herzerkrankung und du bist vorbereitet. Du kommst also in eine Situation vorbereitet. In Deutschland wäre das anders. Du kommst dort hin, da liegt jemand im Treppenhaus. Null Ahnung. Du fängst also so an. Und da sage ich, das sind alles Beispiele, wo du einfach sagen kannst, das ist nicht mehr zeitgerecht. Das geht nicht. Und deswegen sind wir dann bei der elektronischen Patientenakte, die wir ja seit vielen, vielen Jahren versuchen einzuführen. Sie ist jetzt eingeführt, aber braucht auch noch lange, um dann zu leben. Und deswegen sage ich, kann jetzt schlecht so das eine oder andere konkreterer Beispinernen. Aber ich glaube, die Zuhören und Zuhören, die begreifen, da ist ein Informationsdefizit und immer wenn ich ein Informationsdefizit habe in der Medizin. Und jetzt nicht irgendwie alles sehen kann, wie das Computertomogramm ist, dann gehst du ein Risiko ein und am Schluss hängt das Risiko bei den Ärzten. Auch gesellschaftlich, wenn wir mal überlegen, wenn wir alle Daten, die theoretisch entstehen würden, gut sammeln würden und quasi analysieren lassen würden von der KI. Das wäre ja absurd, also weil jeden Tag sterben Menschen an irgendwas, jeden Tag gelbes eigentlich genug Daten, die man hätte haben können, die hätten analysiert werden können. Und das ja sogar irgendwie ansatzweise anonymisiert, wo wahrscheinlich unglaublich viel Wissen über Krankheitszustände, Überentwicklung und so weiter, jeden Tag generiert werden könnte. Unglaublich und wir haben auch eine Chance, das ja noch zu machen. Also man kann immer sagen, der Zug ist abgefahren. Aber ich sage, wir müssen unsere eigenen Daten hier aussammeln, weil wir brauchen das für Deutschland, Österreich und so weiter. Und können jetzt nicht nur sagen, aber wir haben doch aus China die Daten. Weil das ist eine andere Kultur, das eine andere Genetik dort. Und deswegen müssen wir diese Hausaufgaben machen. Sonst haben wir irgendwas, was wir nutzen, was aber nicht eigentlich unsere Erwartungen sprechen. So wie er, so ich stelle mir folgenden USKs vor. Über viele Jahre redet ich mit meiner KI. Das heißt J.M.I. war so immer mal gerade gut findet. Und da halte mich mit der Person. Mit der Person. Mit der KI. Das heißt, lernen sehr viel über mich. Auch vielleicht, wie ich psychisch drauf bin. Bin ich vielleicht ein Hüpprochon oder was weiß ich. So, dann jedes Mal, wenn ich Daten habe, blut wär, dann kriegst du heute mittlerweile einfach digital. Und wenn nicht, dann machst du einfach ein simples Fotodervonisse von der Marzgeben. Machst ein Fotodervon, gibt es das dann da rein. Das heißt, diese KI sammelt einfach alles. Oder vielleicht gibt es dann irgendwie Apps, die da draufgebaut sind, die speziell dafür zugeschnitten sind. Und meinzenario wäre, das mache ich über Jahre. Das heißt, es gibt niemand, kann diese Datenmenge erfassen. Das heißt, selbst wenn ich mir im Arzt alles erzähle, der hat Hunderte von Patienten, wie soll er das merken. So, dann kann ich aber imprinzip die Stützstelle in Zukunft haben. Das mein Arzt, dann diese Datenbank, die ich da ja selber reingestellt habe, ansteuere und mit der KI quasi kommunizieren kann. Und kann einfach die richtige, die richtigen Fragen stellen, die konkret mit der richtigen Datenmenge und kann sie sich daraus ziehen. So würde ich mir das vorstellen, idealerweise. So stelle ich es mir auch vor. Da ist die elektronische Patienten, nackte, wenn sie dann funktioniert irgendwann, noch weit von entfernen. Aber das ist das für sich. Ja, aber das kann ich ja jetzt schon machen. Das sind ja meine Daten. Und wenn ich das quasi dem Arzt zur Verfügung stehe, dann kann da niemand das dagegen haben, oder? Nein, nein, du kannst es jetzt machen. Du brauchst eine Arztin oder eine Arzt, das ist eine gute Idee. Ja. Ich freue mich darüber. Und ich glaube, genau so wird ja Medizin funktionieren. Du brauchst ja, du willst doch wissen, was bei dir lohntest. Wir gehen doch alle davon aus, wir Menschen sind irgendwie gleich, nein. Du tics ganz anders, als ein anderer, dein Stoffwechsel ist auch anders. Es geht um dich. Das ist personalisierte Medizin. Und das wird auch kommen. Als zugewächselt bist du auf die Krankenhauseite. Was waren so die Sachen, die dich am meisten innerlich aufgeregt haben, wenn es darum geht, okay? Wir könnten einigen viel größeren Patienten nutzen erreichen. Aber also ist es der ökonomische Druck? Oder Bürokratie? So ganz konkrete Sachen, wo man sich denkt, wo eigentlich muss das, das muss anders werden? Also das geht damit los. Ich war ja selbstmal Chefarzt. Und dann erlebst du das aus Sicht Krankenhausmanagement und denkst, so meine Güte sind die Chefärzte schwierig. Das kommt daher, weil jeder ja sein Fachvertritt. Also der Kadiologe macht alles für die Kadiologie und so weiter. Und so hast du diese ganzen Chefärzte und Chefärzte. Jeder macht was fürs Fach, aber es gibt dort nicht die gemeinsame Schiene. Das ist schon schwierig. Wo du eigentlich sagen musstest, man müsste doch viel mehr ganzheitlich denken. Wir mussten diese Medizin ganzheitlich denken, eigentlich brauchst du ein Regisseur. Und der sagt, so jetzt nehmen wir was von der Herzmedizin von der Augenhaltkunde. Das kommt alles durch Kadi. Das wird alles zusammengeführt. Alle Daten werden zusammengeführt. Und deswegen werden auch in der Zukunft Krankheitsbilder beschrieben. Die kennen wir gar nicht. Wir kennen ja ganz viele. Kann man nicht sagen, ja, was ist da genau los? Und das wird alles kommen. Also das nicht nur der Radiologie, seine Radiologie-Daten hat. Sondern dazu, die Labordaten kommen, die Augen hinter Grunddaten. Alles, wie du dich fühlst. Es wird alles zusammenkommen. Und dann hast du die Chance. Ich sage mal ganzheitlich für die Menschen zu denken. Das war mir als erstes aufgestoßen. Dann bist du nur am Diskutieren. Wer hat, wie viele Betten? Betten ist ein Statusimboll. Das ist so für. Wie mit dabei, so bei Teams. Gibt es auch im Unternehmen ganz oft, wo Leute geheiert werden, die dann aus irgendeinen Konzern kommen, wo die ins erst mal darum geht, im 20-Mitarbeiter aufzubauen. Damit sie sagen können. Du brauchst diese Mitarbeiter. Und das ist so wie mit Betten. Du hast also 90 Betten. Und da war ich schon ein bisschen komisch gestrickt, weil ich fing in Marburg als Harno-Chef an und hatte ursprünglich von der 82 Betten. Und dann ging's auf 76. Ich habe die Selbstgrund der gebaut, bis 35, glaube ich. Weil ich einfach gesagt habe, wir müssen die Prozesse ändern. Weil viel zu viele Menschen heute in Bettenliegen im Krankenhaus, die überhaupt nicht hingehören. Teil könntest du komplett zu Hause versorgen. Heißt dann "Hospital at Home", wo du auch zu Hause die Visite machen kannst. Und Teil kann vielleicht ein, zwei Tage in der Klinik sein. Das Problem ist, dann wird's nicht richtig vergütet. Mit der Chefarzt auch vergütet quasi nach Bettenzahl? Nein, okay. Der Wert vergütet, also die meisten haben irgendwie einen Fixum. Und dann geht's meist auch um Entwicklung der Klinik. Aber das Thema ist trotzdem Status im Bullbetten. Deswegen sage ich, quatsch, dann wird nach Betten in ohne Kliniken die Studentenzalben messen. Auch völlig überholt. Also, ihr seht, da ist so viel stehen geblieben vor. 20, 30 Jahren, Entwicklung stehen geblieben. Weil natürlich ganz viele auch so ein Gleichgewicht halten wollten. Es sind nicht viele, die wirklich nach vorne gehen und sagen, so, einmal jetzt Reset. Und zwar befinden wir uns im Jahr 2025. Und jetzt bleiben wir die nächsten zehn Jahre. Die Realität ist, wir befinden uns im Jahr 2025. Und wenn wir Glück haben, dann halten wir nochmal zehn Jahre aus. Bis 20, 35, schrecklich. Wir halten immer am gegenwärtigen Fest, weil es alles so gut ist. Aber Deutschland ist super teuer. Gesundheitwesen ist eins der teuersten auf der Welt. Aber wir haben nicht die beste Überlebenszeit, etc. Und davor stehen wir. Wo sind denn bessere Gesundheitswesen? Weil, wenn man sich zum Beispiel wie die USA anschaut, ist ja noch mal deutlich schlechter. Wichtig. Zumindest auch super teuer. Im teuren Teil. Aber zum Beispiel, ich sag mal, Skandinavische Länder, die haben ja das zum Beispiel, den schönen Beispiel ist den im Markt. Die haben vor 20, 30 Jahren gesagt, wir verändern mal unsere Krankenhausstruktur. Und zwar planen wir das für 20 Jahre ein. Deutschland ist immer das Denken, vier Jahre regierst du. Und dann gibt es natürlich noch die Bundesländer, die auch wieder alles Landessache, dann Bundeslandsache. Und A wird dauern gewählt. Und dann kannst du nicht zu die großen Schritte machen. Und dann kannst du auch Krankenhausreformen nicht machen, weil dann wieder eine andere Partei dran ist. Und deswegen stehen wir still. Andere Länder haben sich weiterentwickelt. Und dann kannst du dich mehr um die Menschen kümmern. Das ist am Schluss der Schlüssel dafür. Und da fürchte ich, das wird im Moment nicht. Wer entscheidet denn sowas ganz konkret am Ende? Also wenn man sagt, ich glaube sowas wie eine elektronische Patientenakte. Das ist ja etwas, was eigentlich jedem einleuchtet. Also so fühlt sich ja generell auf dem Politikern. Dass du im Y10 leuter hast, die alle an dem Tisch schützen, alle sagen, ja irgendwie bräuchten wir alle mehr Bürokratie. Und dann erschaffen sie 100 weitere Zettel und sagen, gut. Und bei dem Thema ist es ja wahrscheinlich auch so, dass eigentlich ganz viele Leute sagen, okay, das würde sind ergeben. Ja. Aber umsetzung schwierig. Ja. Woran scheitert das konkret? Es scheitert, ich glaube schon deutlich an der Regulatorik. Es ist ja in der Regel auch nicht ein Ministerium, das sowas entscheidet. Das sind mehrere Ministerien. Denn gibt es vielleicht die Ministerien unterschiedlich Besetz von verschiedenen Parteien. Also es ist eben sehr, sehr komplex. Und was schade ist, man könnte ja sagen, wie haben es andere Länder gelöst? Denn elektronische Patientenakte, da sind wir schlustlicht. Also man hätte ja schon sagen können, meine Güte, dann lass uns doch das Beispiel von. Und wenn es auch Österreich ist, die haben schon länger ihr. Selbst die Österreicher fortschrittlicher sind. Wir sind deutlich fortschrittlicher dort. Also man muss einfach sagen, nur es ist immer so jeder sagt, nein, aber wir haben unsere eigene Regulatorikgesetzesgebung. Und dadurch wird es nicht besser. Also für mich ist das schon alles deutlich ernüchternd. Wir sind uns eigentlich deutsche Gesundheitssystem völlig überlastet und so teuer. Wir wissen aber, dass wenn wir eigentlich was wir vorhin auch gesagt haben. Ich zum Beispiel erzähle mal, bei mir ist es natürlich spezialkaisig. Ich kenne viele Ärzte und ich bin einfach mal sehr, ich liebe es mich so im Sachen reinzufuxt. Das heißt, wenn ich irgendwas habe, dann redig erst mal mit HGBT darüber und macht Research und so weiter. Und haben über die Jahre dann schon relativ leinhaftes, gutes Grundwissen angeeigt. Und dann gehe ich quasi dahin zu meinen Ärzten und Fachärzten und schrabe den WhatsApp. Ich habe das und das und das schickt in der Sprachnachricht. Wollen wir das machen, das Medikament und sagt, ja, stellt noch eine Frage, ja, gute Idee passt. Hier ist das Rezept, kannst du dir holen. So was das jetzt natürlich ist, jetzt kannst du nicht mehr jeder Person machen. Aber wenn du da das Systeme baust dafür, dass du quasi schon vorarbeit leist, das kannst du massiv das gesündete System auch einfach entlasten. Und da hilft natürlich diese überbohrende Regulierung, die wir haben und diesen Datenschutz einfach überhaupt nicht. Das heißt, ich glaube, dieses große System mal ansatzweise anfangen zu lösen ist, technologie wirklich zu nutzen und einfach mal machen zu lassen und mal gucken, was passiert. Und ich glaube, es gibt viele Schlauerköpfe, die sehr nutzerfreundliche Dinge auf beiden Seiten bauen, auf der einen Seite für den Patienten und auf der anderen Seite für den Arzt. Und sobald das mal ansatzweise funktioniert und einige innovative Ärzte nutzen. Und wie sie den Bände füttert, so die Kosten ein Sparer, im Prinzip geht es immer um Geld im Skeleton her letztendlich. Und wenn dann auch die Krankenkassen sehen, das hat einen Nutzen, dann wird das automatisch kommen, es wird eine Zeit dauern. Aber es wird kommen, aber lass uns bitte zulassen. Rewerte Krankenhäuser müssen sich doch wahrscheinlich in den meisten Fällen an dieselbe Regulatorik halten, oder? Richtig. Gut, ne, ich glaube, das ist eben so das größere Problem an der Sache, in Anführungszeichen, was natürlich hilft. Ich sag mal, das Mittelmaß zu schützen. Aber du kannst ja nicht einfach quasi Paradeys sagen, komm, begründen jetzt einfach mal eine andere Krankenhauskette und schaff's quasi Druck auf das System und sag's so, hier machen wir mal elektronische Patienten-Aktore. Und ne, denn er ist so Schritt wäre für alle Leute, die die Zeit leisten können, gehen dann halt darin, dann sind so viele. Ich würde sagen, ja, der regulieren erst mal, damit so was sie auf den Stehen kann. Und ich glaube, das geht nur über die Bevölkerung am Schluss. Ja. Also deswegen, das ist auch so, ich freue mich ja wirklich hier sitzen zu dürfen jetzt. Und ich sehe das wieder, als Chance wieder aufzuklären. Weil wir müssen die Bevölkerung informieren, wir müssen sagen, was deren Mehrwert ist für solche Veränderungen. Und Erik, du hast das super gesagt, du hast die WhatsApp-Nummer. Und der normale Patient. Wahrscheinlich ist das schon noch sehr schutzwechts. Und da geht's schon los, ne? Das dann sagt man, okay, das geht eigentlich gar nicht, sind medizinische Inhalte und und und. Aber natürlich funktioniert es so viel. Ja. Und das muss man umgesetzt bekommen. Und natürlich würden wir ganz viel Arbeit abnehmen, wenn ein Arzt schon so eine geordnete Anamnese bekäme, kann ja vorher mit irgendeiner KI aufgebaut sein. Der Checkt das noch mal. KI hat das auch schon auf Sinnhaftigkeit auch gegengecheckt. Das kommt ja alles, ne? Die Frage ist nur, wann verlieren wir alleine, weil zig Menschen. Oder sich tausende Menschen jetzt gerade in Wartezimmern rumstellen. Natürlich. Und dann haben sie ganz wenig Zeit. Und dann sollen sie eine vielleicht komplizierte Anamnese, das komplizierte Beschwerdebild, Vortragen sind noch aufgericht. Das kommt ja immer dazu. Ja. Es sind ja nicht alle locker dabei. Und dann die Hälfte vergessen, wenn sie gegessen ist. Deswegen sag ich immer, auch gerade, wenn es um Aufklärung zum Beispiel geht. Und man eine ernsthafte Diagnose mitteilt. Sie haben eine Krebserkrankung. Nehmen Sie's bitte auf. Nehmen Sie das Gespräch auf mit dem Smartphone. Und dann kann man das zu Hause auch noch mal abspielen. Dann kann man das auch mit Bekannten noch mal abspielen. Dann hat mir mal einer gesagt, sind Sie wahnsinnig sowas zu empfehlen. Das geht überhaupt nicht. Ich möchte nicht, dass das aufgenommen wird, was ich mit meinem Patienten bespreche. Ich sage, warum nicht? Gibt dem doch die Chance, denn kann man es doch noch mal hören. Das ist das Falsches gesagt worden. Genau, aber dann habe ich vielleicht was Falsches gesagt. Oh, dann habe ich vielleicht gesagt, die Überlebenszeit ist so und so. Und dann sage ich lieber gar nichts. Aber dann merkt ihr doch, wie wir uns selbst hemmen. Ja. Lasst uns sowas machen. Und dann gerne noch jemanden mitnehmen. Ich habe immer gesagt, wenn ich so eine ernsthafte Diagnose mitgeteilt habe. Und dann waren da irgendwie 15 Minuten als Schlott in der Warte in meinem Sprechzimmer da. Ich habe gesagt, auf keinen Fall. Das verändert jetzt dessen Leben. Also wir müssen uns die Zeit nehmen und dann kann er am besten noch mal rausgehen und kommt noch mal wieder rein. Und deswegen gerne sowas aufnehmen. Und für die, die es jetzt hören, die irgendwas schlimmes haben, fragt, ob wir es aufnehmen können. Und dann könnt ihr es anderen zeigen. Das ist eine gute Sache, weil wenn du aus psychologischen Perspektive hast. Du kriegst eine lebensverändernde Nachricht übermittelt. Bis erstmal aufgerät, kommst nach Hause. Und was machst du automatisch? Du fängst ja die meisten Menschen, fangen dann nicht an, positiv zu denken. Sondern sich erstmal auf die worst-case-Signale und auf die Schlimmste zu fokussieren. Und dann hilft es. Und dann trifft es immer weiter ab. Und dann wird auf einmal dieses Gespräch, was jetzt mal relativ rational und neutral vorgetragen wurde und passiert ist. Auf einmal nach einer Woche, wenn man sie an dieses Gespräch zurück erinnert, ist aber mal das absolute Horrorgespräch. Und da sind vielleicht Dinge ganz anders interpretiert vor dem Nachhinein. Und deswegen hilft es einfach dann zu sagen, Ach, guck mal, das hat ja doch andere. Richtig. Richtig. Und trotzdem könnt ihr auch der Arzt, denn der sagt, Mensch, jetzt, wo ich mir noch mal anhör, dass ja dich vielleicht auch noch sagen sollen. Aber man hat eine Basis. Und man nimmt die negativen Dinge mit. Man baut sich seine eigene Google-Welter raus. So mit Judge Betty oder wie auch immer. Das ist wirklich schade und es ist so einfach, weil die aller meisten haben eben Handy bei sich. Wenn jetzt quasi Deutschland mein Unternehmen wäre. Und ich würde quasi mitkriegen, dass jemand, wie sie kommt und darüber berichtet, was im Gesundheitssystem abgeht. Dann würde ich mir die Frage stellen, okay, wer ist die Person in Deutschland, die so niedrig wie möglich von der Position quasi ist, damit ich sie auch gescheit erreiche, weil du willst händig quasi bei jedem Thema dem CEO offensackehen. Aber quasi so hoch wie notwendig ist, damit sie auch was entscheiden kann. Wer wäre denn die Person in Deutschland, der man quasi offensackehen muss, und sagen muss, ja, hier muss jetzt was geändert werden, die auch die Kompetenz besitzt, was ändern zu können. Also ich glaube, das Ganze geht schon los bei diesem Föderalismus. Weil ich musste mir überlegen, für welche Zielsätze, um brauche ich, welche Person. Und das aller meiste Islam ist Politik. Also, ich wohne in Nordrhein-Westfalen, dann wäre das gut, wenn ich vielleicht sogar bis zum Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen durchdringen könnte. Oder zu seinem Staatssekretär, aber ich muss da irgendwo hin, dass die Wahrnehmung wahrnehmen, um was es geht. Haben Sie da direkten Kontakt? Ja, ich hab zu dem Herrn Laummann tatsächlich viel Kontakt gehabt, als ich dort in Essen tätig war, aber so, so. Aber dann ist die Situation im Rheinland-Pfalz vielleicht schon wieder eine andere. Und deswegen glaube ich ganz zum Schluss, unter dem Strich. Wir müssen mündige Bürger haben, die wissen, worum es geht. Und die einfach, ja, kann man sagen, die können alle wählen. Aber auch bei der Wahl wird es ja nicht hinterlich. Genau, deswegen müssen wir als Erstes mal wissen, was kann man heute tun? Schönes Beispiel war Onlineanmeldung in Arztpraxen. Da hat man zuerst gesagt, ah, geht gar nicht und so und aufs Wiederdatenschutz-Thema und so weiter. Und dann haben welche gesagt, nee, das ist super. Ich will das so. Und dann sind welche zu dem Hausarzt gegangen und haben gesagt, ab bei Ihnen, da sitzt ich immer und telefoniere und kriegt kein Termin. Aber bei Ihrem Kollegen, da mache ich das alles mit Mimhandi. Und so kam ein Wandel rein. Heute können ganz, ganz viele Praxen diese Onlineanmeldung nutzen. Und ich glaube, so muss es kommen. Ja, da musst du sagen, so, das wollen wir jetzt auch. Das heißt, dass der Patientenseite könnte, dass etwas sein, wo man beispielsweise, wie Erik, auch meinte, eine App erschafft, die ein Recht, die Möglichkeit gibt, eine Patientenakte anzulegen. Und quasi alle Sachen, die man jemals kriegt vom Arzt oder so, immer einfach Fotoreien analysieren und quasi reinladen. Vor allem kannst du auch deine aktuellen Beschwerden so völlig wir dort reinsprechen, die KI fragt, ich dann vorab schon gewisse Dinge ab. Ja, und kann es vorsortieren. Das heißt, dass du da nicht mehr völlig unbeholfen, die Hälfte vergisst und dann da sagst, sondern du kannst da wirklich drei Tage, dich vorbereiten, immer wieder. Ach und jetzt tut mir dann doch der linke Zee auf einmal webt. Seit du halb mich schon, ne? Na ja, seit du halb mich schon, ne? Möglichkeit schaffen, dass der Arzt auf der anderen Seite. Genau, wirklich. Ein E-Mail, eine Eindadung kriegt von dir als Kunde, sag ich jetzt mal, als Patient. Genau. Und da dann quasi rein schauen kann. Genau. Und das ist kompimiert. Und dann kriegst du, dass du als Zusammenfassung und dann weißt du schon genau. Und dieser KI-Agent, der macht einmal diese ganze, die an am Nähe weiß, was du für Medikamente einnimmst, weißt du, was du für Nahrungsergänzungsmittel einnimmst, das genau so ein Thema. Wo bin ich Firma Bauerner aus? Ich habe mich gerade schon gesagt, es gibt sowas noch nicht. Also gibt es sowas auch in Deutschland noch nicht, dass Leute das quasi selbstständig gescheit anlegen können. Also ich glaube es gibt viele Kleinbeispiele, aber ich glaube, man muss das holistisch auch den bei dieser KI-Agent, der muss auch den Termin machen. Also der muss, glaube ich, zum Schluss auch noch den Termin machen, der muss sagen so. Jetzt fassen wir auf die Parameter, die laufen jetzt aus dem Roder. Du gehst jetzt zum Kadiologen. Ich weiß, du willst es nicht, aber er spricht dafür. Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass die Krankenkassen ganz, ganz viel wissen haben. Nur die Krankenkassen dürfen vieles aus Datenschutzgründen nicht nutzen. Die könnten oft sagen, Herr Meier, bei Ihnen ist es so, dass es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit laufen Sie in ein Herz im Vorgbein. Aber du kannst nicht, den Herrn Meier anschreiben. Und da sage ich, das ist diese Assistent. Duftte ich als Herr Meier. Ich dürfte doch wahrscheinlich bei meiner Krankenkasse eine Auskunft anfragen und mir meine Daten über mich holen. Ja, aber ich dürfte das nicht verwerten wahrscheinlich. Nee, nee, aber wenn ich, also sagen wir, beispielsweise, es gibt diese App. Und ich bin jetzt Herr Meier und ich sage, ich schicke quasi eine Auskunftsanfrage an meine Krankenkasse. Ich sage, ich möchte alle Daten von mir quasi haben, die ihr habt. Ja. Und dann pack ich das da rein. Das müsst ihr eigentlich rechtlich wahrscheinlich erlaubt sein. Das kann gut sein. Wahrscheinlich nicht. Ich gehe garantiert nachher, auch so davon wegen, also die App darf, die garantiert keine ansatzweise Diagnosen stellen. Ich glaube, das wird nachher. Waren wo die App lokalisiert wird? Ich finde die Karibischen Inseln wirklich relativ toll. Ja, aber weißt du, was ich meine? Weil das Problem bei KI sagt, hast du, als ich jetzt hier mal einen ganz kurzen Schwenk aus dem Finanzsystem, seit über einem Jahr ist unser KI-Agent für Finanzsachen im Prinzip fertig. Ja, wo du einfach die alle möglichen Fragen stellen kannst. Ich weiterbilden kann. Die reich ist Erik. Ja, genau. Und hat auch die. Kann ja auch zu unseren eigenen Daten von der Bitpaniseite, rübergegen und so weiter, dann ganz interessend so. Jetzt gibt's aber die Regulierung, dass das keine. Wie sagt man, finanzelt weiß, also keine Finanzberatung machen darf. Das heißt, seit einem Jahr haben wir nichts weitergemacht als. Also, das Ding ist aber nicht drauf. Wir werden schon lange durchdessen mit. Quasi das Ganze, man sagt, zu Ringfans, also quasi einen Ring zu drum zu bauen. Weil. Wir haben es geschafft, 97 Prozent der Fan. Also von 100 mal, 97 mal. Es ist so formuliert, dass es kein Financial Advice ist. Aber dreimal schon. Und es reicht nicht, weil sie oben drüber zu schreiben. Das ist nicht für einen Schritt weiß. Nein, nein. Und deswegen geht es halt nicht. Ja, aber deswegen kannst du es nicht machen. Und deswegen. Da glaube ich, würde so etwas. Ein ähnliche Probleme stoßen, schätze ich mal. Das heißt, ich würde das eher so bauen, dass du. Wir machen rein, ich spreche noch ein paar Gründen. Ja, es ist ja die Anwendung hier. Es ist ja da, wo der Nutzer sitzt. Also, da kommt schon nicht drumherum. Ich würde es in dem Moment so bauen, wenn ich jetzt drüber nachdenke, dass ich quasi das Einspeise, das Verarbeiter. Es stellt befragen. Gibt mir aber kein Output, sondern sammelt das Ganze kondensiert an den Arzt weiter. Ohne, dass ich quasi eine ärztliche Diagnose oder sowas von dem Ding bekomme. Also, sammelt und stellt die richtigen Fragen, ohne mir ein Output zu geben. Weil das wird erst am Termin mit dem Arzt zusammengemacht. So könnte ich mir quasi die App vorstellen. Ja. Der MVP könnte erst mal einfach sein. Alles, was du hast, alles, was existiert bei der Krankenkasse. Und alles, was du quasi zukünftig als PDF oder so rumfliegen hast, quasi unsortierte reinzugeben. Und das macht quasi eine sortierte Datenbank für dich drüber. Genau, und stellt noch die richtigen Fragen. Weil es wird sehr, sehr wirre sein, was da teilweise rein kommt. Und vor allem auch sehr irrational. Du machst so nachts auf und dann sagst du halt das mit da. Also, das ist so ganz viele kleine Sachen, die einfach viel zu viel sind in der Menge. Aber das dann im Prinzip kondensiert wunderbar an den Arzt weitergegeben kann. Und das wird uns auch weiterbringen. Weil diese ganzen kleinen Dinge, die du ansprichst, die bilden ja ein gesamtes Bild. Genau. Und man ist aber beim Arzt so und sagt, man ja, es tut mir aber die rechte Hüfte weh. Weil, die ist ganze andere, dass du auch noch im linken Knie was hast. Und du hast jetzt auch seit einer Zeit so drennen. Und ich weiß nicht was, du weißt ja nie, wie es zusammenhängt. Und deswegen musst du alles an diesen Informationen reingeben. Und dann werden wir die mittigen Zielen neu schreiben. Ja. Also wenn jemand beim Hörn der Folge Bock hat. Du können wir doch bauen. Stimmt du bisher jetzt nur im Aufstiegs-Radio. Genau. Ich zeige jetzt ja zur exterkischen Schämen. Ich kann noch mehr bauen. Ja, aber so was ist halt auch sinnvoll. Weil ich kenne das einfach, weil ich mich einfach sehr viel auch mit longevity und Gesundheit und so weiter. Und gleichzeitig ein großes Klagen ist, wie das Gesundheitssystem nicht mehr funktioniert. Oder ich krieg einen Facharzt, Termin, erst irgendwie moor, das später. Und ein halbes Jahr später, was mich ja wahnsinnig machen würde. Also wir sind zurück in der Position, wo wir einfach einen guten Zürich zu haben. Aber über 90 Prozent der Bevölkerung hat das eben nicht. Und deswegen, wir haben alle ein Benefit davon. Wenn wir dieses Thema einfach angehen und wirklich innovativ lösen. Und einfach wirklich wieder neu aufsetzen. Richtig. Und ich finde so, also ich meine, um vielleicht doch mal so ein bisschen die Wichtigkeit von solchen Daten für Zuhöre verständlich zu machen. Ich finde zum Beispiel das Thema, wie PCSK9 in die Bitcoin entdeckt wurden. Hat unglaublich spannend. Also für alle Leute die zuhören, man hat im Endeffekt einfach das Genom analysiert von großen Datensätzen. Hat gesehen, okay, es gibt halt eine Gruppe von Menschen, die mit einer PCSK9-Mutation fast nie an Herzinfarkt und Schlaganfall sterben. Hat man gesehen, er ist eine Mutation. Die sorgt halt für quasi dauernde Neubildung von LDL-Rezeptoren. LDL wird mehr ausgeschwemmt, coole Sache, Medikamente für entwickelt, unglaublich spannende Medikamente. Und da denke ich mir halt immer so, okay, wie viele Sachen werden gerade nicht entdeckt, weil wir sie einfach nicht sehen. Aber das kommt. Also das kommt. Also da bin ich völlig richtig und dann muss es immer noch mit mentaler Gesundheit auch noch zusammenbringen. Weil da wissen wir noch viel zu wenig, was in der Psyche abläuft. Auch diese Verbindung. Ja, das weiß man ja heute. Das ist auch Migrobium und wehren und was da alles ist, aber das ist alles so noch Anfangswissen. Und wenn ich jetzt nur schon über Migrobium spreche, wie es zusammengesetzt ist, das sind ja solche Datenmengen. Wir haben letztlich ganz wenig Ahnung, aber auch da kommt mir Klarheit rein. Was kriegen Sie denn in der Forschung mit? Also sei es jetzt KI oder auch andere Innovationen, so in den letzten Jahren, wo Sie sagen oder wo du sagst, sorry. Oh, das ist spannend oder da passiert gerade viel. Also ich glaube, es sind wirklich ganz, ganz viele Themen. Also eins hast du angesprochen. Das ist ja quasi Kadioprevention. Das ist schon unfassbar. Mein Vater ist an Herzkreislauf gestorben. Baucharten, dann er ist mal Herzinfarkt. Und was da alles war? Der hatte nichts zur Hand. Dann kamen die ersten Medikamente auf und heute kamen da schon sehr, sehr gut Monitorn. Also das finde ich super spannend. In Energie hatten wir einleitend. Was dort personalisiert möglich sein wird, enorm. Hat man da jetzt schon konkreten neue Dinge, die quasi ja schon da sind? Also im Montherapie ist viel genauer auf bestimmte Gene-Daten-Sätze quasi ausgerichtet. Das müssen wir uns immer vor Augen halten. Und das ist der Anfang jetzt. Also ich glaube einfach, wir müssen jetzt zulassen, wenn diese Daten, die man hat, wirklich nutzen kann, um auch Therapie zu gestalten. Wenn wir uns vorstellen, als ich Assistent war, da wurden ja ganz große Studien auch gemacht. Und dann hat es, du irgendwo die Phase 3 Studie 600 Menschen in dem Einarmen, 600 in dem anderen. Das wird immer weniger. Weil du kannst die Patienten viel genauer klassifizieren, centrieren. Und dann hast du am Schluss, meine wegen 24 gegen 24. Aber die sind so vergleichbar miteinander, dass du dann die Unterschiede sehen kannst bei kleinen Fallzahlen. Und du wärst auch sehr viel, wie man dann sagt, in Silicotechnologie berechnen können, anhand von Modellen, digitale Zwillinge, was da alles kommt. Und das ist einfach unfassbar. Also mich bewegt das sehr. Was hältst du von diesen Dingen? Brian Johnston hat ja jetzt auch so was gemacht, dass er quasi die eigenen Organe sich nachzüchtet. Um da quasi auch Sachen dann zu testen dran, um zu schauen, was funktioniert bei mir. Und auch medikamente technisch. Also ist das glaube ich auch eine gute Sache, nämlich an. Also ich glaube, das sind ja alles so Dinge, wo man sich zuerst mal ein bisschen an den Kopf fasst. Und fragt, was geht da eigentlich alles ab? Bei der Medizin ist es für mich ganz einfach, wenn es funktioniert, und das ist ein Ziel, was wichtig ist. Ja, ja, deswegen sage ich ja, man muss immer zulassen. Was ist die Alternative? Die Alternative ist typischerweise das Mausmodell. Aber wie viel kann ich von dem Mausmodell auf den Menschen übertragen? Dann sage ich mir meine Güte, da werden Organe gezüchtet. Natürlich ist es jetzt dann nicht gleich die funktionierende Nierre. Aber es sind bestimmte funktionierende Zellen, die Wirkung zeigen können. Und deswegen glaube ich, da sind wir am Anfang eine Entwicklung, aber die kommt, dass wir auch von diesem Mausmodell mal wegkommen. Das ist ja auch so ein bisschen ein Thema bei Nahrungsergänzungsmittel und was es alles gibt. Ich will da nicht gegenehrehen. Ich will nur sagen, wir müssen versuchen irgendwie zu belegen, was wirklich passiert. Ja. Das ist super. Aber diese ganzen, also KI ist ja hervorragend darin, da drin Daten zu nehmen. Also unfassbare Menge von Daten. Und die für uns wieder verständlich und also zu kombinieren und wieder verständlich zu machen. Ich hab auch mal gehört, dass dadurch jetzt auch wieder neue Antibiotika entdeckt werden. Das war ein Spiel, oder? Antibiotika werden entdeckt. Die Antibiotika-Resistenzforschung war ja fast nicht mehr vorhanden, weil sie einfach viel zu wenig Lukrativ für Farma unternehmen war. Ja. Und jetzt geht man anders ran. Man sagt, man hat, was haben wir für eine Substanz, die ein Schlüssel wäre, um diese Resistenz aufzuheben? Und man kann sehen, was gibt es alles für Substanzen? Und so sind schon ganz gezielt Antibiotika quasi entdeckt worden, die man ansonsten gar nicht entdeckt hätte, eben auch wieder mit Hilfe der KI. Und das sind so die positiven Beispiel, wo ich sage, meine Güte, denn es ist ein riesen Thema im Krankenhaus. Es gibt ja heute bestimmte Bakterienstämme, die Christo mit nichts mehr beseitigen. Und wenn du dann noch im Krankenhaus bist, ein eingeschränktes Immunsystem. Kann man dazu zerstärmen, die Menschen? Kann man dazu zahlen, nennen im Sinne von 70, 90%, 50% aller Krankenhäuser haben mindestens X-Y-Stämme. Gibt es so was? Ja, also kundige Leute könnten das bestimmt sagen. Ich würde jetzt irgendeine Zahl sagen, wo sich dann fast alle an Kopf fassen. Also ich kann aber nur sagen, aus Sicht Krankenhaus, das ist eine andauernde Gefahr. Du weißt jeden Tag, kann es hier und gibt es auch bestimmte Resistenzen. Schau mal, da liegt jetzt Patient A neben Patient B in Zimmer 17. So, dann gibt es diese Rockade, da eine Patient wird dahin verschoben, dann wird er dahin verschoben. Und plötzlich siehst du, Mensch, da breitet sich ein Keim in der Station aus. Wie kommt das? Wenn wir aber einen Management haben, wo du schon weißt, wer war wann, mit wem in dem Zimmer? Und so Christo Ausbreitungswege innerhalb eines Krankenhauses, nur durch solche Analysen hin, dass du die identifiziert bekommst und auch verhindern kannst. Also deswegen, da ich bin so fasziniert, so dass du gar nicht nur von irgendwelchen Bakterien sprichst, sondern wie bewegen die sich durch so ein Krankenhaus, um wo kann ich ein Stopps setzen? Das ist echt eine Prävention. Ich ist das schon traurig, weil wenn jemand über den Einsatz von KI z.B. in der Medikamentenforschung redet und man kommt irgendwie oder nutzt KI, um quasi völlig neue Wirkschiffe zu finden, dann ist es ja logisch, dass man das nicht einfach lösen könnte. Aber sowas wie das Wege eines Bettes geträgt werden, dafür hätten wir wahrscheinlich nicht auf Open Hair erwarten. Aber ich sage euch, man glaubt, das ist immer alles selbstverständlich. Aber das ist es nicht, weil Menschen, die auch im Krankenhaus arbeiten, sich da nicht immer wohl mitfüllen. Weil die sagen, nein, nein, du willst gar nicht das Krankenhaus geträgt. Und du willst auch, also dir das Krankenhaus beträgt, du willst auch nicht das EKG-Gerät, das immerhin und hergeschoben wird. Du willst mich kontrollieren. Und deswegen, ich hab da so Dinge erlebt, die sind einfach auch frustrierend, wo ich dann sagte, lass uns eine Kfz-Kennzeichenerkennung machen am Parkhaus. Und das kann die schon, wenn du nach Südfirs zackgeht, die Schranke hoch. Und dann kommt aber ein Argument, nein, nein, sie wollen nicht. Das geht hier nicht um dem Parkplatz für die Besucher oder für die Mitarbeitenden. Es geht um die Kontrolle. Wann verlässt wer die Klinik? Und dann sage ich, da ist so viel Skepsis, so viel Mistrauen. Und dann wir hatten das mit Kitteln. Namenschilder an Kitteln, die eigentlich nicht zum Trecken gebaut waren. Deswegen, das ist so krank manches. Es ist aber eine indoktrinierte Angst vor Daten, die wir hier haben. Und das Paradoxie ist ja ein. Wenn sich der Herbert aus Dortmund denkt, dass die CIA in Schäcken will. Ja, das ist doch so, dass wir das immer so gehabt haben. Und das ist historisch bedingt, ja. Niemand darf wissen. So muss alles anonym sein. Und sonst kann ja sonst was mit deinen Daten passieren. Aber du nutzt Google. Du nutzt Facebook. Du gibt's dein Smartphone. Das gibt's dein Smartphone. Warum glaubst du, ist das alles, sind es die größten Firmen der Welt? Und warum glaubst du, machen die Milliarden Umsatz, wenn es nichts kostet? Deine Daten sind quasi die Bezahlung. Und du gibt es freiwillig, weil es für dich einen höheren Nutzen hat, als dass du deine Daten irgendwie jemand preisgehst. Und dann machen wir das freiwillig in uns aufweistet. Aber bei manchen Dingen sind wir völlig irrational. Wie du das gerade beschrieben hast, in Krankenhaus zum Beispiel. Da auf einmal sind wir völlig parallel noch ich mit unseren Daten. Aber sind wir halbisch nicht später, sind wir zu Hause. Und feiern wieder die Datenpart. Ich habe eine Sammlung von Screenshots aus Facebook. Wo alles drin ist. Da ist drin DNA-Analysen. Da sind Röntgenbilder drin, MRT-Bilder. Mit voll abgebildet, Geburtstartum. Das sagst du, das ist irre. Also, das soll jeder tun, wer will. Aber wenn du ins Krankenhaus kommst, dann geht das alles gar nicht. Weil du immer die Sorge hast, andere Sehns. Aber bei Facebook. Weil das einfach so schön ist. Das Internet ist einfach so eine Wolke. Und man kann dann nicht reinkucken. Aber es gibt für die Datenanalyse. Es ist noch so frustrierend, dass wir aufs Gesundheitssystem schaut. Es gibt so viele Dinge, die offensichtlich sind, die nicht passieren. Wenn wir jetzt einfach nur das ganz anders anschauen. Wenn alle Leute in der Bevölkerung abo B und LPA testen würden. Schauen wir das an. Schauen an, wer hat in meiner LPA-Motation. Fangen wir frühzeitig an mit Collesterien senken. Hat man wahrscheinlich ziemlich viel Geld und Lebensjahr abgespart. Nein, und also zum Beispiel LPA ist ja mittlerweile auch Mainstream. Ich glaube, vor drei, vier Jahren hat es im medizinischen Kreisen angefangen, Mainstream zu werden. Jetzt mittlerweile gibt es schon in der Tageschaubrust darüber. Ist ja nichts Geheimes mehr. Warum passiert es nicht? Es wäre ja sogar im Anreiz aller. Es wäre für den Staat im Anreiz, es wäre für die Krankenkassen im Anreiz. Es wäre für die Kunden im Anreiz, wo ist der Fehler? Der Fehler ist, dass du glaubst, es geht darum, dass wir auch immer das Interesse haben, sollte das Menschen gesund werden. Ist das so hart? Das sehe ich so. Das ist ein Geschäft. Warum haben wir Algerul so verfügbar? Warum kannst du alles mögliche kaufen? Warum sind die Zuckerangebote so im mens? Aber das wäre ja dann ja nur im Anreiz quasi der Therapiekonzerne. Also weil die Krankenkassen hätten ja sogar weniger Kosten jetzt in dem Beispiel. Die Krankenkassen würden dann sagen, das ist gut. Aber ich glaube, es gibt viele, die sagen ne, da verlier ich auch was bei. Ich selbst verliere dann, wenn zu mir auch keine kommen. Deswegen lass uns alles daran tun. Ihr seid ja sehr gut auf den Weg, von dieser Reparaturmedizin wegzukommen zu Prävention hin. Aber das kannst du nicht tun, indem du sagst. Wir reduzieren die Reparaturmedizin. Und es gibt kein Gegenallangebot. Deswegen sage ich ja immer, dass die Ärztin und Ärzte in diese verdammte Prävention rein müssen. Dann kommt aber in der Diskussion dahin, weil es wird nicht vergütet. Dafür kriegen wir kein Geld. Und da ist es natürlich so, du brauchst ein Anreizsystem. Wie es auch Länder gibt, wo du sagst, du wärst bemessen, an dem Erfolg, dass die Menschen gesund bleiben. Das ist ja immerhin. Eigentlich müsste es quasi wie so eine Art medizinische Konzertstoffe sein. Und du sagst, du teilst zum Beispiel im 100-200-Euro-Monat. Dafür hast du Zugang zu Ärzten. Und dann ist der Anreiz des Artes, dass du möglichst lange gesund bist. Dann zeigst du einfach dein Abo und hättest du klappen? Das ist ja auch so eine Irgelaube, den viele älter Menschen aufsetzen. Also, ich sag mal, älteren ja auch mal. Also gerade im Alter musst du wieder eigentlich, ich hab einen Satz mal so beschrieben. Ich hab gesagt, ihr arbeitet jetzt wieder. Ich hab das wieder einen Job. Euer Job ist euer Körper und euer Geist. Und dann setzt du dir eine disability-Zeit und sagst irgendwie von morgens um 9 bis um 11, machst du nur diese Dinge. Da gibt es auch kein Einkaufen gehen oder Anrufen und so weiter. Wenn du auf der Arbeit wirst, kann es auch nicht einfach sagen. Schäft, ich gehe jetzt mal einkaufen. Da gehst du einfach hin und sagst. Du kannst das schon. Du machst. Aber. Ich hab den gesagt, ich müsste euch das so sehen, als wenn dir jetzt wieder arbeitet. Und das ist nur für euch. Da gibt es auch nichts. Da gibt es keine Ausnahme. Das ist einfach euer Büro. Sonst merkt ihr, ihr gefeuert quasi. Und das musst du machen. Und du musst als älterer Mensch sogar mehr machen. Wenn ich jetzt irgendwie, in meinem Alter, ein paar Jahre kein Sport mache, ist es natürlich toll. Ist nicht gut. Hab ich auch lange genug nicht gemacht. Aber wenn mein Körper verzeichnet, ich kann wieder nacharbeiten. Wenn ich aber einen deutlich höheren Alter bin, dann muss ich sogar mehr machen. Dann muss ich eben, wie du schon sagst, profilaktisch, aber dann muss ich quasi in die Zukunft arbeiten und nicht relativ sein. Relaktiv ist im Alter total schlechte Medizin. Du musst quasi mehr Muskulatur aufbauen. Du musst dagegen anarbeiten. Das, wenn du fällt, die eben nicht die Hüfte bricht. Und das ist einfach ne Arbeit. Das muss man den Leuten reingeben. Im Alter nicht weniger machen wir, sondern mehr. Wieder auch die eigenen Limit. Wieder ein bisschen versetzen. Nicht einfach den ganzen Tag sitzen bleiben und weniger gehen. Es muss anstrengend sein. Auch mal wieder schwitzen. Das hast du super erklärt. Und guck mal, du kannst das deinen Eltern sagen. Aber wir müssen das ja den ganzen alten Menschen sagen. Ja, aber die hören jetzt alle im Podcast. Ja, die hören jetzt im Podcast. Und das Thema ist doch einfach, wir vermissen doch, dass man quasi dieses ganze Thema demografischer Wandel wirklich so auch aufnimmt und sagt, hier müssen wir was tun. Am Schluss endet es in irgendeiner Einsamkeit. Wir dürfen nicht vergessen. Ja. Und worüber wir heute noch nicht gesprochen haben, was mich aber auch sehr umtreibt, das ist das ganze Thema Robotik. Intelligente Robotik als Partner für alte Menschen, die motivieren können, die auch sagen, pass auf. Wir sind jetzt hier im Pflegeheim. Wir machen jetzt eine Runde auf dem Flur mit dem Roller. Das ist schon ein Satzfähige. Das ist genau der Punkt. Wir sind jetzt genau an der Schwelle, wo diese Systeme kommen. Und deswegen, dass uns einmal vor Augen führen, da ist jetzt so ein Roboter, der begleitet einen älteren Menschen drei Jahre. Und tauscht sich jeden Tag aus. Spricht über die alten Geschichten. Was wichtig ist für die Erinnerung. Als ich die auch zehn Mal anhöhren kann sich zehn Mal anhören. Es kommt Fotos dazu, vielleicht von den verwandten auch gebracht. Das ist alles sowas, was ein Agil hält. Und trotzdem äußert der Mensch auch seine Sorgen. Über den Tod, was wird mit der Familie sein. Jetzt hätten wir diese Datensätze von alten Menschen, die heute nirgendwo auftauchen. Wenn diese Person verstärbt, ist es weg. Alle Aufzeichnungen sind weg. Und dann hast du aber was, wo andere auch von profitieren können. Und das ist mir so wichtig, dass wir diese Daten auch in Alten und Pflegeheimen sammeln. Und damit will ich ja niemanden ersetzen. Da kamen Menschen und haben gesagt, ja, sie wollen jetzt alles abschaffen. Die Pflege abschaffen. Ist er quatsch? Man kann ja nicht gleichzeitig zwei Positionen halten und sagen, oh mein Gott, wir haben ein riesiges Problem in der Pflege, dass wir zu wenig Leute haben. Wir müssen die Arbeitsplätze beschleken. Es geht ja noch mal ein Schritt weiter. Wir sind ja jetzt schon am Kollabier, gerade in der Pflege. Jetzt geht es aber rapide, dass wir alle noch älter werden. Gleichzeitig will keiner in die Pflege gehen und das machen. Das heißt, diesen demografischen Wandel, die wir da haben, wird noch größer. Die einzige Möglichkeit sein, dass sich normale Menschen, die Medizin leisten können, die wir uns leisten können. Ja, genau. Und eben in Zusammenhang mit Robotics. Das ist nämlich genau der Punkt. Das heißt, auch ganz praktisch im Alter, dass du etwas handfestes hast, dass du jemanden hast, der da mit rumläuft und so weiter. Du hast da in diesem Jahr, 2025, sind schon die ersten, wo man sieht, aussehenden Roboter vorgestellt, die wirklich mittlerweile, also schon enorm. Und ich garantiere dir in zwei Jahren, sitzt hier wieder und sagen, wow, guckt immer an, was jetzt passiert, dass in diesen zwei Jahren. Das ist so unfassbar. Kontrollieren auch dem Blutdruck, erinnern an Medikamenteneinnahmen, das ist so viel. Und dann kommen die Menschen noch dazu und kommen aus. Genau. Also es wird eine Beziehung werden. Ich habe ja mit einem Kollegen David Matosiewicz zusammen, ein Buch geschrieben, künstlicher Empathie. Wenn ich darüber sprach in einen Runden, dann sage ich immer so Stern, Krause und Kopfschütteln. Ich sage immer, erinnern sie sich bitte an Tamagotchi, wo alle plötzlich ganz nervös werden. Und wenn du eine Beziehung, das bedeutet ja nicht, dass jetzt der Roboter von sich aus eine menschliche Empathie entwickelt, aber der kann trainiert werden, der kann auf dich eingehen, der kann eine freundliche Stimme haben. Der erkennt auch an der Mimik, wie bist du heute drauf. Das können wir negieren, aber es kommt. Das ist ja auch schön. Ja, es ist ganz gut. Als gibt es ja gar keine Alternative. Viele Leute sind ja im Altersheim und haben ja sonst niemals. Ja, und das doch freundlich. Die Stimme sind auch Messungen, die Blutdruck und das kann alles abgenommen werden. Es wird gar nicht so sein, dass für die Hand gibt es quasi. Und darüber werden dann schon Sachen ausgelesen, wie es quasi Sauerstoffsetigung und solche Geschichten. Natürlich kannst du natürlich auch, wenn so ein Roboter in deiner Wohnung, Alten Menschen, der da ist, der nimmt das auf. Und dann kannst du da die auch Notruf und so weiter absenden. Hast du schon eine große Roboter gesehen, die quasi kurz vor readinessen? Also wie weit entfernt sind wir davon? Ich belese mich da relativ viel. Und ich glaube, das ist so, wie Erik das sagt. Ich sag ja, immer fünf Jahre. Meine Arbeit, zwei bis drei. Aber ich sage fünf um sich jetzt Leute nicht so ein Schreck kriegen. Nee, ich glaube aber ehrlich gesagt ist fünf. Weil ich habe es immer wieder jetzt erlebt. Gerade auch bei KI-Dingen, dass es zwar schon viel mehr geht. Aber die meins bis zum Einsatz. Ja, weil auch, wenn etwas in der TU-Rie funktioniert, ist die Anwendung, die praktische Anwendung dann doch noch mal etwas anderes. Und die muss eben auch durchgeführt werden. Und da muss es auch trial and errors, muss da ausgetestet werden und wieder eine andere Richtung gehen. Und umso langsamer quasi, wir und Konzerne das adaptieren. Umso langsamer kann diese theoretische verfügbarkeit auch wirklich eingesetzt werden. Dementsprechend, ja, die Technologie kann es für viele Dinge schon. Aber in der Praxis, das ist wirklich umsetzungsfähig, am Markt ist für den Endkunden. Da war es dann doch immer noch ein bisschen länger. Aber das liegt nicht an der Technologie. Das dauert ja alles, was wir machen dauert. Aber du musst es testen. Also wir haben so ein Labor-Ropter eingesetzt. Das Mobil, als ich noch an der Uniklinik war, der fuhr rum. Und dann hat er noch so Augen gekriegt nachher. Da war zuerst auch die Geschichte. Sie wollen hier jetzt irgendwie Personal abbauen und so. Am Schluss aber war es ein intelligenter Mitarbeiter in dem Mitarbeiter-Ul. Keine mittagspause. Aber auch so Dinge erledigt, die jetzt auch nicht von jedem mit Begeisterung erledigt werden. Deswegen glaube ich, einfach das musst du sehen. Muss du daraus lernen und sagst, okay, beim nächsten Modell ist es so und so. Aber du musst starten. Weil wenn du es nicht ausprobierst, dann wär es ja nie weiterkommen. Aber Jochen, das ist die Natur des Menschen. Alles, was erst mal Veränderung ist. Erst mal Angst und erst mal wird skeptisch beurteilt, betrachtet bzw. erst mal ablehnen. Das ist ganz normal. Erst mal was ist das Blöde, was ist die Veränderung, was ist das Schlechte für mir. Das ist ganz normal. Und dann muss es erst mal viele positive Beispiele geben. Das gibt es ja immer diese early adopter Kurve. Die meisten Menschen sind nicht die, die frühzeitig etwas annehmen. Sondern die sind eher etwas dahinter. Das heißt, es muss viele positive Beispiele ausgeben. Meine, wie ich aus anderen Ländern oder aus der Nachbarschaft. Aber es braucht immer erstmal diese Person, die mal diese Vorreiter- und dann positive Überbericht. Und es dauert seine Zeit, bis es dann wie so eine Welle, dann über die anderen überschwarbt. Und dann ist es selbstverständlich. Was hat denn in den letzten Jahren schon, oder vielleicht auch im letzten Jahr, die Krankenhaus- und Gesundheitslandschaft verändert? Und was ich immer so ein bisschen problematisch in meinem Kopf finde, es gibt ganz viele Traumszinnarren, wo wir wissen, okay, es wird auch wahrscheinlich irgendwie dahin kommen. So wird irgendwie ganz viel passieren, es wird ganz viel möglich sein. Aber es ist auch noch an vielen Stellen einige Jahre entfernt. Was passiert in aktuell schon und was ist wirklich so kurz vor? Das ist schwierig für mich zu beantworten. Weil wir haben in Deutschland ja weit über 1000 Krankenhäuser und die sind in ganz verschiedenen Levels, sag ich mal, Stadien. Und ich will auch nicht negativ über Irgendein sprechen, weil das hat bestimmte Gründe und das ist dann so. Aber insgesamt ist positiv zu vermerken, dass viele kapiert haben, du brauchst Digitalisierung. Also als ich da anfing mit dem Thema vor 15 Jahren, da war das noch so fremdwort für Krankenhausgeschäftsführung. Heute ist ja schon, ja, wir digitalisieren auch. Und infras du, was machen Sie so? Die aller meisten haben elektronische Patientenakten für das Krankenhaus. Aber es gibt trotzdem eben auch noch Papierakten. Und dann sage ich für die, von der Papierakte, bis hin zu eingeführten, funktionierenden elektronischen Patientenakten, ist es auch immer ein Riesenschritt. So dass für das Krankenhaus, dass ein Riesenschritt ist, wenn das in zwei Jahren funktioniert. Für andere, die fortgeschritten sind und ich sage mal, die Daten jetzt sammeln, das fand ich schon sehr beeindruckend. In Essen, das Institut für künstliche Intelligenz in der Medizin, wo es eben darauf gründet, dass du sagst, wir bringen alles an Daten zusammen. Wir bringen hin bis zur Raumtemperatur an Daten, dass du nicht nur radiologische Daten hast, so eine Versuchst alles reinzubringen. Und dann zu sehen, wo kommen wir mit KI hin? Und für die ist es dann wieder ein anderer Schritt. Deswegen haben wir so ein zweites Thema. Das hat der Punkt für Leute beim Zuhören. Weil ich weiß gar nicht, ob das allen Leuten bewusst ist, dass es ja auch ein Riesenschritt in der Qualität zwischen Krankenhäusern gibt. Absolut. Es ist ein Sprachgebrauch, das ist ja ein Krankenhausen-Krankenhaus. Also geht es einfach mal zum Arzt und geht es ins Krankenhaus. Und der Begriff ist schon Mist, weil ich mag schon diesen Begriff Krankenhaus nicht. Du kannst es auch nicht gesundheitshausen. Ich habe auch keinen an. Spital ist schon wieder irgendwie anders. Aber lustigerweise, es gibt also die deutsche Sprache, die deutsche Sprache ist die einzige. Also in Deutschland, also in Österreich heißt es ja auch Spital. Das heißt ja auch die Krankenhausen. Die Anländer, wenn du es mal übersetzt, so ein Dick-Story-Narkhocks. Das heißt nie irgendwie "Signus-Haus" oder so. Und kann man dann um, also am Ende wird ja viel darüber funktionieren, dass einfach die Menschen ihre eigene Gesundheit immer priorisieren. Das ist der Kundendruck, der man quasi hat. Wenn man da jetzt nach so gemeinsamen Wahrheiten, sage ich jetzt mal sucht für eigene Entscheidungsfindung, dann ist wahrscheinlich ein uniklinikum tendenziell besser als ein normales Krankenhaus. Ich weiß es nicht. Also bei uniklinikum dürfen wir nicht vergessen, das gibt es ja, um zu forschen, um zu leeren, die Medizin studierenden, also die späteren Ärztinnen und Ärzte, gehen dadurch. Und dann in der Regel, für mich immer, für spezielle Krankheitsbilder. Dann gibt es, nehmen wir ein anderes Beispiel, Hüft-Andoprothesen. Da gibt es super Krankenhäuser, weit weg von der uniklinik, aber die haben so viel Erfahrung. Deswegen, wie finde ich den raus, als quasi Patient, in welches Krankenhaus ich gehen sollte, wie das gerade notwendig ist? Das geht ja alle möglichen Listen, da kannst du sagen, da gucke ich rein, in die und die Liste. Du kannst dich bei der Ärztekammer informieren, du kannst gucken, das macht auch keiner. Wie ist das bei der Ärztekammer? Bewertet nana, wie ich sage, nur die Möglichkeiten. Und am Schluss hängt es natürlich auch ganz viel ab von Mund-Zumun-Präver-Gander. Und du merkst, dazu gehört, waren die freundlich zu mir? Wie waren die Ergebnisse natürlich? Wurde ich vorbereitet auf eine Operation? Ein Patient. Genau, das sind die ganzen Themen. Und da kann man ich mal so eine Person, einen ganzen Unterschied machen. Weil es so, du sitzt da, hast Angst. Und dann, du sagst so, was wollen Sie jetzt hier wohl? Und da denkst du schon, was ist denn hier krank? Runden in einem anderen Krankenhaus, vielleicht gar nicht so gut ausgestattet. Die sagen, Mensch, ich sehe, Sie haben Angst und so, unterhalten wir uns erst mal. Da kannst du so viel Gutes machen, aber der Mensch alleine, der kann nicht entscheiden, wo hat er die beste Leber Chirurgie bekommen? Aber der Mensch kann entscheiden, wie ist man mit mir umgegangen? Haben die mich ernst genommen? Haben Sie mit meinem Partner gesprochen? Oder haben Sie gleich gesagt, da gibt es nicht schriftliches, wir geben keine Informationen. So ist ja die Realität. Und das ist das, was so schade ist. Findest du, dass Empathie in der Ausbildung und Vorbereitung zum Arzt zu kurz kommt? Also, ich hab das Gefühl, dass es einfach bei einigen Leuten, die ich gar nicht fand, das im anderen extrem ausgeprägte ist. Also natürlich ist ja ämpathische Intelligenz, ist ja einer von den verschiedenen Intelligenz, die man halt hat. Natürlich ist es vom Haus aus bei einigen Menschen stärker ausgeprägte als bei anderen. Aber ich finde es. Das ist wieder Radiologe, dass meine Mutter gesagt hat, mit der Unfruchtbarkeit? Nein. Da meinte zu ihr, ihr Sohn wird ein geiles Hexleben haben, aber nie in die Kinder kriegen. Ich finde, ich ehrlich gesagt schon wieder lustig. Meine Mutter fand es nicht so lustig, als sie dann hörte, sie krieg keine Enkel so auf die Art und Weise. Aber ich finde, dass. Also, ich finde, es muss einen großen Wert gelegt werden, in der Ausbildung und einer praktischen Ausbildung zum Arzt, die ämpathische. Also ich glaube, damit würde man schon viele Themen verbessern und lösen in der Gesellschaft, wenn es eine gewisse Empathie gibt. Genau wie du gerade sagst, eine positive Verbindung oder eine positive Ereignis oder eine Person, die einfach gut zu einem war und der entverstanden hat, während es auf den Hals kann, einfach komplett die Sichtweise auf meine eigene Krankheit und auch auf meine. wie positiv meine Heilungsprozess gegen Überstehe verändern, meiner Meinung nach. Also, wir müssen uns vor Augen führen. In meinen Augen ist das Medizinstudium überhaupt nicht mehr zeitgemäß, überhaupt nicht. Meine Tochter studiert Medizin im vierten Jahr. Ich steh ja mit ihr im engen Kontakt. Viele Dinge erinnern mich an mein Studium, das 1980 begann. Wir haben heute ganz viel über KI und solche Dinge gesprochen. Ich sehe die nicht adäquat abgebildet. Früher hast du gesagt, zu einem Medizin-Studenten, das war immer so ein Spruch. Hier ist so ein Telefonbuch, ja, Lernas. Und der Medizin-Student hat gefragt, bis wann. Und der Physik-Student hat gesagt, warum. Und heute hast du den Eindruck, die lernen immer noch so viele Dinge, statt sich darum zu kümmern, wie kommunizierig. Wir wissen alle dieses Thema Placebo-Effekt. Es ist doch ein Unterschied, ob ich sage, ich gebe Ihnen dieses Medikament. Ich habe mich damit sehr beschäftigt. Bei meinen Patienten wirkt das und ich habe es selbst genommen. Oder ich sage, sie kriegen das Rezept gleich an der Rezeption. Das schauen Sie da im Biparkzettel nach. Und dieses ganze, wie werke ich auf einen Menschen? Der Werkfaktor, den wir selbst haben. Und dazu muss es begreifen als Studierende. Und du musst Kommunikation lernen. Deswegen meine ich komplette Erdrümpelung dieses Medizin-Studiums. Bestimmte Dinge nicht mehr. Andere viel stärker reinbringen. Und hast du so irgendwo so ein Psychologieblock zu klein. Du brauchst viel so viel. Du brauchst Ernährung. Du brauchst Sport. Du brauchst Kommunikationswissenschaft. Also diese ganzen Dinge und du hast ein neues Bild. Aber das Berufsbild von Ärzten, das wird sich total verändern. Wie oft christlich immer im Internet rumschlagen muss, mit irgendwelchen Ärzten, die da für einen NDR, irgendein Quatschredung, keine Ahnung von Ernährung haben. Und dann muss er mal die Aufklärgerührung wie du machen. Aber der Ahnung ist natürlich der Arzt und er ist der Typ mit dem Halszertu. Aber effektiv hat er mehr Ahnung davor. Und das schön ist, wenn ihm vor Kraftsport gewarnt wird. Ich weiß nicht, schwierig. Ja, oder? Oder wenn die, was da verwahren zu viel, zu viel Eiweiß pro Kilogramm und solche Geschichten. Aber das kommt, weil du lernst. Du hast irgendwelche Fragen, die du später ankreuz und da ist dann so und so viel Eiweiß. Und dann weißt du, du hast es gelernt. Du hast aber nicht erklärt bekommen, was macht das mit dir? Ja, was ist das ganze Körperbild damit? Was für den Lagen? Genau. Die ändert sich. Wir tun aber deswegen dieses Medizinstudium gehört, überarbeitet, aber wie wert sowas überarbeitet? Das ist ein Riesenprozess. Das ist wie mit Medikamenten zu lassen. Es dauert alles sehr, sehr lange. Und deswegen auch dort, man wird andere Bereiche kriegen. Ich hab's vorhin angesprochen. Ich meine, Arztin und Arztin gehören auch in Prävention. Aber wenn dieser Schiff nicht passiert, dann gibt's alle möglichen Coaches. Und das sind dann Longevity Coaches und ich weiß nicht was. Alles wunderbar, aber ich finde, wenn da eine gewisse medizinische Kompetenz ist es auch gut. Also ein auch, nicht nur, aber ein auch. Und das ist mir so wichtig, aber das geht leider. Das Problem ist es verloren. Und ich sag das ja, als jemand, wenn wir haben eine der größten Companies für Nahrungsgenzungsmittel. Aber das meiste, was in dem Bereich kommuniziert wird, geht mir massiv auf den Sack. Weil du hast halt Leute, die machen Videos, wo sie sagen. Oh, mein Gott, die ganze Farmerbranche will euch nur umbringen. Die ganzen Studien sind alle gefakt und bitte deswegen nehmt mein Vitamin C anstatt einer Täternusimpfung. Und ich denk's dir so, okay, also hier bei der Farmerbranche sagen wir anreize sind böse. Aber wenn du einen völlig ungetestete Supplement auf den Markt bringst, wo du offensichtlich auch einen wirtschaftlichen Anreiz hast. Da ist es dann wieder völlig egal. Da muss man aber auch so ein bisschen an die. Also wer diesen ganzen komischen Instagram Quacksalbandal, Verschwörungstheoretik, eine Medizinbereich folgt. Also da muss man auch ein bisschen an die eigene Verantwortung. Den kannst du auch da nicht wirklich helfen. Also wer das als die Quelle der Wahrheit nimmt, solche Leute, da bist du schon soweit weg da. Na ja, was willst du da noch machen? Da müssen sie selber die Erfahrungen sammeln. Aber es geht immer bis dahin, wo jemand selbst krank ist. Wenn jemand selbst ernsthaft krank ist, die Familie komplett erwechselt. Da gab es einen. Ich weiß, ihr habt ja den kennst, dieser Typ heißt Vitamin D, klingt das immer so, der die Augen aufreist. Er hatte so eine Story gemacht. Da hat er gesagt, er geht jetzt ins Krankenhaus. Oder er muss irgendwie in der OP am Fußnagel oder so machen. Aber er nimmt nicht diese bösen Schmerzmittel, sondern hat sich sein eigenes gemischt. Und dann vier, fünf Stunden später in der Nacht kamen die Story. Hat nicht funktioniert, musste Schmerzmittel nehmen, hat ziemlich weh getan. Ja, aber immerhin. Immerhin kam die Story. Also immerhin was, dann sehr ehrlich. Also ich bin da eine, die ich nicht da rum. Also ich krieg das immer nur mit von deinen Sachen, wo du mal aufgelogen war, aber du machst und wieder gehst. Das sind solche komischen Menschen unterwegs, wo ich mir denke. Wie kann ein normal denkende, ansatzweise intelligenter Mensch da folgen und diesen Rat befolgen? Du siehst doch schon, wenn den ansiesst, dass das nicht so. Das Problem ist, du hast halt wirklich verständliche Gründe dafür. Also, weil beispielsweise Ärzte zu wenig über Prävention lernen. Weil sie dann quasi zu wenig über Ernährung wissen. Weil du dann halt bei manchen Leuten auch dieses Weißkittelsundrom hast. Und dann fällt es so halt ganz schnell in die andere Richtung und suchst dir halt ein anderes Team. Anstatt hat sie merkt, okay, es gibt irgendwie in beiden Teams. Deswegen sage ich, der Arzt, der Arzt, der ein Hals Tatur hat. Das ist dann die Mischung. Was ich damit sagen will, ist dieses, es gibt ein neues Arztbild auch. Du musst darauf ja aufsetzen. Ich bin normal, ja. Wie wir auch immer normal waren, aber wir haben uns anders gesehen. Wir waren immer irgendwie so ein bisschen auch zur Pflege. Viele Pflegekräfte, da ist nicht primär die Tarifsituation, warum sie aufhören, sondern wie sie wahrgenommen werden. So nach oben herab, das riecht mich tierisch auf. Und dann sagst du, und das ist zum Beispiel auch eine Niederlande anders. Du bist da mehr Teammember. Und der hält sich auf Augenhöhe. Wenn wir dahin kommen, dann wird auch das viel besser werden. Aber das muss was mit der Wahrnehmung von sich selbst sein. Kannst du Christian nicht ausbilden? Kannst du ihn noch machen? Ja. Wir müssen einen Weg finden. Mach ich dann, wenn ich durch bin, mit allem mit 40, fange ich nochmal an. Was möchtest du denn in den nächsten Jahren noch konkret ändern, von dem du glaubst, was sich auch ändern lässt? Also ich glaube, es lässt sich sehr viel ändern, wenn wir es zulassen. Mein Spruch ist immer, wenn du Judgey biti, bei dem Bundestache des einführen wollen, hätten wir es bis heute nicht. Und das ist einfach so, du wärst irgendwann rechts überholt. Sagst du, pass auf, das gibt jetzt was und das gibt irgendwie ein Bürokratieprogramm. Das nutze ich, das ist einfach schneller. Ich hab dadurch mehr Freizeit. Jetzt kommen wir dazu, da ist jemanden sieben Stunden beim Job. Und ihr wisst das genauso gut, wie ich diese verschiedenen Säulen, Bewegung, Ernährung und so weiter und so fort. Und der ist im Job, dann kommt er nach Hause oder sie, sollen noch das Kind abholen und die Oma ist krank. Und man hat so viel um sich rum. Dann geht man den Drogeriemarkt und kauft noch drei Packungen von irgendwelchen Ergänzungsmitteln und denkt, jetzt tu ich was Gutes. In meinen Augen muss ich verändern, dass das Unternehmen eine andere Position einnimmt. Dass im Unternehmen gesagt wird, wir haben eine Effiziensteigerung. Wir haben dadurch auch Freiräume, aber die Freiräume, die nutzen wir einmal für dich selbst, dass du dann weniger da sitzt. Aber wir nutzen sie auch für deine Gesundheit. Und ich glaub, dann gehen wir einen Riesenschritt weiter, dass nicht betriebliches Gesundheitsmanagement. Ich finde es so unabturnender Begriff schon. Sondern, dass du sagst, das auf, ich kümmere mich darum. Wir haben eine gute Community. Wir machen einen gemeinsamen Betrieb. Einheit ein Meter großen Raum, wo so ein trauriges Gerät drin ist. Ohne Fenster. Ohne Fenster und da sagt man, also wir haben ja eine Strecke. Wichtig, wir haben das. Und so einen Skibikellen. Wichtig. Oder aus dem letzten Jahr. Ja, genau. Aber deswegen glaube ich so. Und das sind so Dinge, wo ich mich ein bisschen einsetzen möchte, dass man sagt, Leute, guck mal alle in eurem unmittelbaren Umfeld. Und dann ein bisschen, ich will mehr reden über Robotik und auch solche Beispiele finden, dass man sagt, probiert es einfach mal auch. Kannst du mir noch einmal so bildlich und konkret wie möglich es gezieren, wie du die Welt in 10 oder 20, da 20 Jahren ist da schon soweit. Sagen wir in 10 Jahren im Gesundheitssystem siehst, was vielleicht nicht mehr gibt, was es gibt. Und also das, dass wir mal so ein bisschen so eine, so eine Vorstellung haben. Wie skizzierst du die Zukunft mit all dem, was du kennst, was du gesehen hast, wo die Tendenz hingeht, weil mir wird immer wieder gesagt, dass derzeit durch KI durch die ganzen technologischen Fortschritte Quantensprünge macht oder so starke, so schnelle und große Fortschritte macht wir noch nie. Und deswegen würde ich mich total interessieren, wie jemand wie du, der da wirklich tief drinsteckt, die Zukunft in 10 Jahren sieht, weil 10 Jahre ist etwas, was wir glaube. Also die so gut wie alle Hörer, die wir hier im Durchschnitt haben erleben werden. Und das finde ich total interessant, dass man so bildlich, dass man so ein paar Bilder im Kopf kommen. Also bild geht für mich los mit krank werden. Und ich glaube, dass in 10 Jahren dieser Bereich Prävention Krankheitsvermeidung deutlich größer ist. Wenn wir sagen, heute das Thema Longevity, für mich ist das ein Thema, da gibt es eine Gruppe von Menschen, die hat ein hohes Gesundheitsbewusstsein für sich selbst. Und der große Schritt wird sein, wenn wir das mehr in die Breite bringen. Über die 10 Jahre, glaube ich, werden wir dort vieles schaffen. Das bedeutet, mit auch buntern, mit modernen Laboranalysen, wir haben über Herz gesprochen. Das wird mehr und mehr eingang finden. Deswegen wird es weniger, wir werden in 10 Jahren feststellen, es gibt weniger Erkrankte im Bereich Herz und Gefäß. Und es gibt weniger vielleicht Erkrankte, auf jeden Fall früher Erkante Krebserkrankungen. Und das sind schon große Schritte. Und die Heilbarkeit? Und die Heilbarkeit wird weiter deutlich zunehmen. Ich wäre jetzt nicht so, dass ich sag, für alle Krebstypen, aber für ein Großteil. Dann das Bild kriegen die Heilungsschauungsmassiv angeroben. Ich bin nicht ganz sicher. Dann kommt Bildkrankendhaus. Krankenhäuser wird es weniger geben, wie sie dann auch immer heißen. Und es wird zum einen mehr Zentren geben, wo bestimmte seltenere Erkrankungen sehr kompetent behandelt werden. Und viele Dinge werden ambulant gemacht, die man heute im Krankenhaus macht. Glaubst du, dass es über die Kasse gehen wird oder auch ein starken Schiff dahingehen, dass du sagst, okay, du versuchst weniger zu machen, aber dafür muss es. Also, sagen wir so, mehr Eigenleistung. Glaubst du, dass mehr Eigenleistung notwendig werden in unserem Krankensystem? Ja, es werden nicht mehr diese 24/7 all in Leistungszugang geben. Da bin ich ziemlich sicher. Aber in zehn Jahren denke ich, sind trotzdem die Deutschen so aufgefangen, dass die rillewandte Leistungen auf jeden Fall erhalten. Dann haben wir das Thema ambulante Versorgung. Das habe ich gesagt, dass wir mehr und mehr ambulante auch gehen. Und wir werden ein Teil der Patienten komplett zu Hause versorgen. Die gar nicht ins Krankenhaus müssen. Wie geil das auch wäre, wenn du einfach für eine Woche ein Roboter vorbeischen kannst. Oder du hast ja auch sehr gut gemunitort. Aber stellen wir uns vor, da ist jetzt eine Patientin 83 Jahre oder so. Die hat ihren Hund. Das ist so ein Thema für viele, das ist ein riesen Thema. Wie gehe ich damit um? Ich möchte mein Haus, meine Wohnung nicht verlassen. Und du wärst ein Angebot haben, wo du solche Leute auch zu Hause betreust. Gerade im ländlichen Region, also ich stelle mir. Ich krieg immer wieder mit, dass es immer vor allen Dingen an Fachärzt mangelt. In ländlichen Region. Aber auch ein Haus, niedergelassenen Haus, Ärzten. Und die totalweise komplett gar nicht mehr wissen, wie sie die ganzen Leute aufnehmen sollen. Oder haben auch damit Stopp haben. Da muss es ja auch eine Lösung vergeben. Absolut. Dann werden wir in zehn Jahren erleben, dass die Telemedizin viel mehr im Alltag ist. Du hast vielleicht sogar dein Arzt mit dem du sprichst. Du hast irgendwie ein Avatar von dem Arzt. Deine Daten werden darüber eingangfen. Das brauchen wir jetzt mal alle für einen breitbaren Internetzugang. Das ist der. Lass uns in zehn Jahren trotzdem an. Ja, das viele haben. Also das ist ein Punkt, der kommen wird. Da bin ich auch komplett von überzeugt. Und ja, das sind für mich schon so ganz große Veränderungen. Und wir werden sehen, dass Gesundheitsfachberufe in zehn Jahren auch stärker ermächtigt sind. Natürlich muss es so sein. Dass jemand direkt mit seinen Beschwerden zu einem Physiotherapeuten geht. Und der Physiotherapeut diese Leistung selbst indiziert und auch selbst abrechnen kann. Das ist für mich vollkommen klar. Und das geht heute nicht? Nein. Heute ist es so. Es gibt jetzt Modellprojekte. Aber der normale Weg ist es, geht über Zuweisung. Und damit du dann eine Krankenkassen regulierte Leistung bekommst, brauchst du diese Zuweisung. Aber die Physiotherapeuten wissen enorm viel. Die wissen viel mehr. Vielen mehr. Der Arzt schreibt es am Ende eher auf. Natürlich. Aber der hat eine Physiotherapie gemacht. Und bei Psychotherapeuten ist es ähnlich. Gleiche Geschichte. Und dann werden wir in so einem. Ich sag mal, Grauzonbereich kommen. Wo auch für Psychotherapie vielleicht erste. Ich nenne das jetzt mal. Ja, strategische Ausrichtungen gehen, auch von der App her. Also das wird nicht als Feind gesehen. Das kann schon mal unterstützen so ein bisschen triage-System. Wer bekommt wann sein Termin? Ich habe noch ein Thema, was ich selber unfassbar spannend finde. Ich weiß nicht, ob du mir mitgefasst hast. Also CRISPR, Cas9. Das heißt, quasi Scheren. Also quasi die in deinen Gene, quasi eingreifen. Weil du da zum Beispiel etwas drin hast, was sehr definitiv Parkinson gibt. Und dann kannst du mit diesen Technologien. Das sind Unternehmen aus den USA. Kannst du hingehen und kannst dann genau. Also sehr umstritten, weil theoretisch kannst du damit auch schon dein perfektes Kind der Basteln. Nehmen wir mal das jetzt aus. Dann kannst du hingehen und versuchen genau dieses Element, aus der DMA rauszuschneiden. Deswegen sagt man immer Schere dazu. Und dann wirst du einfach kein Parkinson mehr bekommen, weil das einfach raus ist. Bei einem M-Row finde ich es noch besser nachvollziehbar als bei einem Körper, der ja schon enorm viel mehr erzählen hat. Ich wüsste jetzt nicht, wie es bei Parkinson wäre, ob du nur selektiv irgendwie ingehendzellen müsstest, oder ob du es quasi überall in jeder Zelle stattfinden müsstest. Aber es gibt es heute schon bei ganz speziellen Angeboren in Erkrankung, dass du mit dieser Technologie Kinder behandeln kannst. Und wenn man sich das überlegt, ist das ja was enormes. Und jetzt ist das Kind geboren. Und die Eltern nehmen es wahr und es gibt diese Möglichkeit. Das Thema ist, wie, wem wird man diese Möglichkeit einräumen können? Das ist das, was ich anfinglich sagte. Wer kann das alles zahlen? Weil am Schluss sind das große Themen aber, wenn du es dann geheilt bekommen hast, dann hast du nicht diese Folge kosten. Ja, deswegen ist es immens. Ich sehe es bei allen neuen Technologien so. Am Anfang ist es immer erst für die super reichen zu verführen. Und das ist nichts, deswegen nicht schlechtes, weil das ist auch beim Handy so gewesen. Das ist auch beim Computer so gewesen. Das ist bei allen neuen Dingen so. Umso mehr, das dann passiert, umso mehr diese Technik ausreift. Umso günstiger wird es auch. Die Grenzkosten gehen runter. Bis es dann irgendwann massentauglich ist. Früher konnten sich irgendwie so ein Smartphone, weißt du, wo du so eine Tände rausziehen musstest, Anfang der 90er oder so was. Absolut absurde Kosten. Heute kann sich jeder im Prinzip ein Smartphone und wenn es noch so günstiger hat, mit dem Dist-Bate drauf. Das ist einfach, ich gebe dir hin. So wird es in der Medizin auch sein. Nur in der Medizin ist ein Riesenunterschied, weil es was hoch emotional ist. Das stimmt. Das ist das Kind, die Eltern. Warum der Initiativ wird. Das ganze Dorf sammelt Geld. Ich sehe das vor mir. Und ich kann das alles nachvollziehen. Das sind so emotionale Dinge. Das ist noch der Unterschied. Das Problem ist, wir werden es nicht lösen können, weil die Alternative ist, dass es niemand bekommt. Es wird sich genauso umsetzen. Aber trotzdem müssen wir irgendein Mechanismus einziehen, wo man sagt, vielleicht hast du noch mal einen Expertenrat oder irgendwas. Hier ist eine Situation aus medizinischen Gründen oder aus psychologischen Gründen, hat hier vielleicht jemand den Vorrang vor anderen. Du musst irgendwo das mitmachen. Aber was dann wichtig ist, und das wird eben nicht gemacht. Das heißt, wenn eine Technologie sich rauskristallisiert als absolut Game-Changer, das man zum Beispiel sagt, was wir gerade im Prinzip genannt hatten, dass irgendwelche Krankheiten komplett damit ausradiert werden können. Und es einfach extrem teuer noch ist. Dann muss es die Verpflichtung sein von Staaten, eine dermaßlichen große Welle anzustoßen, um zu forschen, dass wir das in die breite Masse bekommen können und günstiger bekommen. Und das muss einfach mit Geld überschüttet werden und Ressourcen, damit es so schnell wie möglich die Grenzkosten runtergehen, damit es der breiten Masse angeboten werden kann. Und das ist für mich die Verpflichtung, sobald wir wissen, dass etwas funktioniert ist. Und dass etwas funktioniert, aber extrem teuer ist. Dann müssen wir schauen, dass wir das Maktreff bekommen für die breite Masse. Und dann musst du so haben, dass du eben das auch öffnest und nicht sagst, wir sitzen hier in irgendeinem Game gesetzt. Da halten wir daran fest und die Topwissenschaftler sagen, ich kann hier nicht arbeiten. Ich bin so reglementiert, ich geh ins Ausland. Und wir dürfen diesen Brain-Shift nicht haben. Wir müssen die Top-Leute hier behalten und wir müssen bestimmte Diskussionen öffnen. Ja, das ist so. Vielen Dank. Ja, vollkommen. Super. Danke schön.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das deutsche Gesundheitssystem ist teuer, aber ineffizient, mit veralteten Prozessen und mangelnder Digitalisierung.
  2. Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, die Medizin zu revolutionieren, insbesondere in der personalisierten Krebstherapie, wirft aber ethische und finanzielle Fragen auf (Zugang, Kostenübernahme).
  3. Patienten sollten aktiv informiert und als Partner in der Behandlung einbezogen werden, was ein Umdenken von der traditionellen "Halbgott-in-Weiß"-Haltung erfordert.
  4. Bürokratie, langsame Zulassungsverfahren für Medikamente und ein übermäßiger Datenschutz ("Tod durch Datenschutz") behindern Innovation und optimale Patientenversorgung.
  5. Die Vision eines "Smart Hospital" zielt darauf ab, durch Digitalisierung und KI Prozesse zu optimieren, um mehr Zeit für die Patientenversorgung zu gewinnen.

Summary:

Das Gespräch kritisiert grundlegende Mängel im deutschen Gesundheitssystem: hohe Kosten bei gleichzeitig ineffizienten Prozessen, veralteter Digitalisierung und einer Krankenhaussteuerung, die sich zu sehr an Vergütungsstrukturen orientiert. Ein zentrales Zukunftsthema ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin, insbesondere in der Onkologie. KI könnte personalisierte Therapien ermöglichen und die Krebsbehandlung revolutionieren, wirft jedoch erhebliche ethische und finanzielle Fragen auf, etwa wer Zugang zu teuren, maßgeschneiderten Therapien erhält.

Es wird betont, dass Patienten zunehmend informiert sind und als aktive Partner in medizinische Entscheidungen einbezogen werden sollten, was ein Abrücken vom traditionellen paternalistischen Arztbild erfordert. Hindernisse für Fortschritt sind überbordende Bürokratie, nicht mehr zeitgemäße Zulassungsverfahren für Medikamente und ein Datenschutz, der in seiner aktuellen Form den sicheren und schnellen Austausch von Patientendaten behindert und damit die Behandlung gefährden kann. Die Lösung wird in einer sinnvollen Digitalisierung gesehen, wie im Konzept des "Smart Hospital", das durch den Einsatz von KI administrative Lasten reduziert, um mehr Ressourcen für die eigentliche Patientenversorgung freizusetzen.

FAQs

KI wird die Krebsbehandlung deutlich verbessern, etwa durch personalisierte Therapien, aber es ist unrealistisch, dass dadurch keine Todesfälle mehr auftreten. Entscheidend wird sein, wer Zugang zu diesen oft teuren Therapien erhält.

Nein, die Verfahren dauern oft zu lange, während Patienten dringend neue Behandlungen benötigen. Es braucht schnellere Prozesse, um innovative Therapien zugänglich zu machen, auch unter Berücksichtigung von Kosten und Ethik.

Ja, informierte Patienten sind wichtig, aber es besteht die Gefahr von Fehlinformationen durch soziale Medien. Ärzte sollten Patienten als Partner anerkennen, die sich intensiv mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen.

Ein Smart Hospital konzentriert sich auf Patienten, Angehörige und Mitarbeiter, indem Digitalisierung und KI Bürokratie reduzieren. Dadurch gewinnen Ärzte mehr Zeit für die Patientenversorgung und Prozesse werden effizienter.

Ja, übertriebener Datenschutz kann lebenswichtige Datenübertragung zwischen Krankenhäusern verzögern und Patienten gefährden. Gesundheitsschutz sollte Vorrang vor Datenschutz haben, um Informationsdefizite zu vermeiden.

Trotz Einführung dauert die Umsetzung lange, da technische und bürokratische Hürden bestehen. Eine funktionierende Akte würde Notfallärzte vorbereiten und die Behandlung sicherer machen, aber die Praxis hinkt hinterher.

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