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MC 215: Jesus und die Hölle

from Movecast

29m 56s

MC 215: Jesus und die Hölle

Der Podcast beleuchtet, dass Jesus nicht über eine metaphysische, ewige Hölle spricht, sondern mit drastischen Bildern wie dem Gehenner-Tal lebendige Warnungen gegen diesseitige Lebenszerstörung gibt. Diese Bilder dienen nicht der Schilderung einer jenseitigen Strafe, sondern zeigen auf, wie Gier, Egoismus und Entmenschlichung das Leben kaputt machen. Im Gegensatz zur modernen Höllenlehre, die Glaube und Unglaube als entscheidenden Faktor für das Jenseits betrachtet, geht Jesus in den synoptischen Evangelien auf konkrete Taten und ethische Verhaltensweisen ein. Die Stellen, in denen er von „Hölle“ spricht, beziehen sich auf lebenswirksame Sünden wie Schimpfen, Begehren oder soziale Abstoßung – nicht auf eine ewige Verdammnis. Insbesondere in der Bergpredigt wird der „schmale Weg“ zum Leben als Weg der Liebe, des Vergebung und der Gerechtigkeit dargestellt. Das Leben im Reich Gottes ist also nicht eine zukünftige, metaphysische Erlösung, sondern ein aktuelles, blühendes, miteinander verflochtenes Leben. Jesus verweist auf die Wirklichkeit von guten Taten, wie Liebe, Vergebung und Gerechtigkeit, als Weg aus der Zerstörung. Die Aussage, Jesus habe „am meisten über die Hölle gesprochen“, ist irreführend, da er nie von einer ewigen Strafe für Ungläubige spricht. Stattdessen betont er, dass ein Leben, das auf Selbstsucht und Entmenschlichung basiert, selbst dann zerstört wird, wenn man gläubig ist. Die Hölle ist also kein Ort, sondern ein Zustand des Lebens, der durch unerträgliche Zerstörung gekennzeichnet ist. Diese Stellen sind keine Grundlage für eine ewige Strafe, sondern dringende Aufforderungen zum Wandel. Der Fokus liegt auf dem konkreten Lebensstil: Wer Liebe und Gerechtigkeit lebt, geht auf dem „schmalen Weg“ zum Leben; wer dagegen, auf dem breiten Weg, verläuft, lebt in Zerstörung. In diesem Sinne wird Jesus nicht als Urheber einer ewigen Hölle verstanden, sondern als Freund des Lebens, der durch die Wirklichkeit seiner Lehre und Taten die Welt verändert.

Transcription

4974 Words, 29871 Characters

German
Willkommen zum Movecast, dem Podcast der etwas bewegen möchte. Mein Name ist Martin Bens und jetzt geht's los. Willkommen Martin, schön, dass du da bist. Ja, eine weitere Folge, Movecast, du. Und heute würden wir uns gerne mit den Stellen beschäftigen im neuen Testament, in denen Jesus über die Hölle redet. Denn immer wieder wird mir zurückgemeldet. Ja, Martin, also allversöhnlicher Wunderbar, dass ich aber Jesus redet, so viel über die Hölle. Irgendwie kriege ich das nicht zusammen. Oder Leute sagen mir, ja, niemand hat mehr über die Hölle gesprochen als Jesus. Stimmt das und inwiefern hat Jesus über die Hölle gesprochen. Wir hatten das schon mal eine Zweifolgen dazu gemacht, Movecast 203, 204, wo es einerseits um Schaf in Böcke geht als ein Gleichnis von Jesus, wo es um das Feuer, das ewige Feuer geht und dann Lama Amalazirus und reiche Mann, wo es auch um Totenreich geht, zwei Bereiche. Und da haben wir das schon ausgelegt, heute wollen wir mal mehr generell drüber sprechen. Wie müssen wir das verstehen, alle die Stellen, wo Jesus über die Hölle spricht? Und ich muss immer Schmunzeln, wenn auch gelehrte Leute, der hat auf einen Video auf Instagram bei mir reagiert und hat runtergeschrieben, du vergisst, derjenige, der die christliche Hölle in Lehre erfunden hat, war Jesus Christus, er hat am meisten von der Hölle gesprochen von allen. Und dann muss ich immer deswegen Schmunzeln, weil ich glaube, dass diese Aussage nur dann haltbar ist, wenn man wirklich dieses Stellen nicht genügend studiert hat, wenn man dann nämlich feststellen wird, dass das, was wir heute unter Höllenlehre verstehen. Also Höllenlehre ist bei uns, die Ungläubigen werden für immer in einem metaphysischen Jenseits verdammt sein, aufgrund ihres Unglaubens und die Gläubigen werden für immer in irgendeinem metaphysischen Jenseits erlöst sein, aufgrund ihres Glaubens, das ist die moderne Höllenlehre. Und die findet sich ja tatsächlich fast nirgendwo in den synoptischen Evangelien im Matthias Markus Lugas-Efangäum, wo Jesus ja über dualistische Sachen spricht, Gleichnisse nennt, besonders über Gehennerspricht, das wir gleich noch anschauen, was das genau ist. Aber es geht eben um etwas ganz anderes, so dass ich sagen würde, wer sagt, Jesus spricht von der Hölle, dann würde ich erst mal sagen, schau doch mal genau hin, wo von spricht er, mit wem spricht er und über was spricht er genau. Und die Vielzahl der Stellen, die ist schon auffällig, aber ich persönlich muss gleich mal vorwegzunehmen, wird dann eine ganz andere Schlussfolgerung ziehen. Wir sehen es gleich, dass viele Stellen gar nicht von der Hölle redens gibt, plus acht Stellen muss, um die Gehenner geht. Ich glaube, dass Jesus der große Freund des Lebens ist. Er ist auf diese Welt gekommen und hat nicht einfach alle auf ein Jenseits vertröstet, sondern er hat ihr diesseits verändert. Er hat die blinden Sehend gemacht, er hat die Lamen gehnt gemacht, er hat die hungrigen gespeist, er hat die Ausgitschlossenen in die Gemeinschaft zurückgeholt, er hat also die Lebensbedingungen und die Lebensumstände, der tatsächlich lebenden Menschen zu seiner Wirkungszeit massiv verändert. Also, und er sagt, ich tue nur, was ich den Vater tue, sehe. Also diese Verbesserung der Lebensumstände für ganz viele Menschen bringt zum Ausdruck, wie es sehr Jesus an einen blühenden Leben interessiert ist, dass diese Menschen Leben in Fülle erfahren. Und wem er auch immer begegnet, erzählte von diesen blühenden Leben, von diesem Leben in Fülle, von diesen Leben im Heil und seinen Begriff dafür, ist das Reich Gottes. Das geht nicht nur einfach nur ums Jenseits, das kommt dann irgendwann mal. Da möchte er diesseits gar nichts machen, er hat ihm diesseits gehandelt, dass dieses ist der große Freund eines blühenden, eines veränderten Lebens. Und gleichzeitig wird dadurch deutlich nichts verabscheut Jesus mehr, als all die Situationen, wo dieses Leben zerstört wird. All die Momente, wo dieses Leben kaputtgemacht wird, durch Habsucht, durch den Wunsch nach Geld, durch Egoismus. Ich will der erste sein, ich dräng mich voran, wo immer Menschen entmenschlicht werden. Oder das Leben seiner Fülle und seinen Blühen beraubt wird, dort legt Jesus den Hebel an. Und das macht der Einfach, ich nenne das jetzt pädagogisch, mit drastischen Worten, wie man auch im ersten Jahrhundert halt gesprochen hat, da hat man nicht diplomatisch, durch die Blume, die Dinge ausgedrückt, sondern da hat man das mit drastischen Worten gemacht. Und die ganzen Stellen, wo Jesus so warnend spricht und sagt, "Heh, das geht nicht, das, das, da landet er im Verdärben, sind seine Art auszutrücken. Wir müssen uns auf alle Fälle verhalten, von einem Lebensstil und einem Verhalten, das das Leben verdiebt, und müssen unbedingt das betonen, was das Leben fördert und das Leben heil macht und eben zum Frieden dient." Und das macht der mit drastischen Bildern, mit drastischen Worten, aber für mich geht es da nicht um tatsächliche Erwartungen vor einer jenseitigen ewigen Hölle, sondern es sind drastische Bilder, um vor einer diesseitigen Hölle zu warnen, vor einem Leben, das verdorben und kaputt gemacht wird, durch die Zünde und den Egoismus der Menschen. Genau. Und eines dieser Bilder, die er dafür verwendet, ist eben das Tal, das Hinormtal, Griechestang, Gehenner, wo eben, kann man nachlesen, die Remirsieben und andere Stellen, wo eben laut der Überlieferung Kinder geopfert wurden. Der Inbegriff von Lebenszerstörung. Genau. Was Gott sagt auch, das habe ich nie gewollt, das kommt nicht von mir. Also wenn Eltern angefangen irgendwie auf Kosten ihrer Familie oder Kinder irgendwas zu machen, dann kannst du Thema sagen, ich tue es fürs Reich Gottes, es ist nicht das, was ich will. Und Jesus verwendet ganz in der prophetischen Tradition steht er dort verwendet dieses Bild des Hinormtals, der Gehenner, übrigens ein Tal südlich von Jerusalem, das kann man geografisch verorten, benutzt dieses Bild dafür, um eben von den destruktiven Auswirkungen bestimmter Tathen zu warnen. Ich glaube, das Problem ist, dass wir in unserer, gerade dass die moderne Höhenlehrer, aber auch vielleicht der Evangelikalismus, sehr stark, dass Jesus Bild und die Lehre von Jesus einseitig vom Johannes Evangelium her interpretiert. Im Johannes Evangelium geht es viel um Glaube, im Johannes Evangelium ist Jesus vom Geburt an Gott. Bei den Synoptikern ist es aber ganz anders. Bei den Synoptikern geht es gar nicht um Glaube. Wir werden gleich sehen, wenn wir uns die Stellen anschauen. In den Synoptikern geht es, wann immer Jesus von Gehenner spricht, aber auch andere dualistische Gleichnisse verwendet. Wir haben es ja schon Schafeböcke, es geht um Taten, reiche man einmal Lazarus, es geht um Unterlassene beim Herzlichkeit. Es geht nie um Glaube oder Unglauben in den synoptischen Evangelien. Wenn man natürlich einseitig alles vom Johannes Evangelium her interpretiert, dann wird man das gar nicht merken und zu der eigentlichen, wie du sagst, pädagogischen, warnenden in der prophetischen Tradition stehenden Botschaft, die auf das blühende Leben, auf das gute Leben zieht, nie vortrinkern. Und pädagogik, mein der nicht, so wischewasche wachsweich, passiert das sowieso nix. Nein, pädagogisch mein ich nur, er will damit ein Verhalten bei uns bewirken, er will uns an der Hand nehmen, wie ein Kind, das man an der Hand nimmt und wo hinführen möchte, pädagogik zu einem Kind führen, pädagogik. Er will uns hinführen zu einem Leben, das blüht, weil dieses Verhalten, dass du an den Tag legst, das verdient wirklich dein Leben. Das macht dich wirklich kaputt oder macht die Menschen um dich herum kaputt, dieses kaputt gemacht werden, dieses verdärbendes Lebens, das ist eine Realität. Das Leben haben Menschen dort Tag ein erlebt, deswegen ist nicht einfach nur eine Warnung ins Nichts hinein, sondern es ist eine ernste Warnung, leben geht kaputt, wenn ihr euch so verhaltet. Und wir können ja mal einsteigen, in die Bergpredigt, die Bergpredigt, da geht es immer darum, dass Jesus, in gewisser Weise ja die Überlieferung radikalisiert und zuspitzt und eben auch dreimal von Gehennerspricht, also Gehenner als Bild für dieses Hinormtal. Und das geht los in Matthäus V ab fers 21, da geht es um die Frage, was ist töten? Was ist töten? Und dann sagt er, ihr habt gehört, dass zu den alten gesagt ist, du sollst nicht töten und so weiter. Und dann sagt er, ich aber sage euch, dass jeder, der seinem Bruder, zirns, dem Gericht verfallen sein wird, wer aber zu seinem Bruder sagt, Gottloser, du nah, der Hölle des Feuers verfallen sein wird und hier steht Gehenner. Also, man darf jetzt die ganzen Worte nicht vermischen, oftmals wird dann alles vermix und dann ist plötzlich hardes aus, reich auch mal am Hallazhaus und Gehenner, alles das gleiche ist es ja nicht. Also hier sagt er, wenn du zu deinem Bruder sagst, du Gottloser, du nah, dann bist du des Feuers, der Gehenner verfallen und dann geht es weiter. Wenn du nun deine Gabe da bringst zu dem Altar und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegentlich hat, so lasst deine Gabe dort vor dem Altar und gehe vorhin zu ihm versöne dich mit deinem Bruder und dann kommt und bringt deine Gabe da. So jetzt haben wir hier, sozusagen eine Höllentext. Und worum geht es in diesem Höllentext? In diesem Höllentext spricht Jesus zu einem fremden Menschen, der in den Gottesdienst geht, aber seinen Bruder gottlos schimpft. Und er sagt, das warst du damit anrichtest, du bist des Feuers der Gehenner verfallen. Du richte sozusagen höllischen Schaden an, du tust das, was dem Herrn ein Kreuhe ist und jetzt übertragen wir das mal, was bedeutet das heute? Was bedeutet das? Was tun alle Höllenprediger? Sie schimpfen ihren nächsten gottlos und recken dann ihre Hände in die Höhe und loben Gott. Und Jesus sagt, das ist die eigentliche Hölle. Die eigentliche Hölle ist, wenn du anderen, wenn du anderen das Heie absprichst, sie gottlos schimpft und dann Happy Clappy in Gottesdienst geht und ich freust. Und er sagt, nein, Gehenner, du bist des Feuers der Gehenner verfallen. Es passt übrigens sehr gut, weil er in der Pharisäer Rede, in Matthäus 23, ja, auch zu den Pharisäern, sagt, ihr zieht um das, umher im Land und das, was rauskommt, ihr produziert, Söhne der Hölle, Söhne des Saatans. Und sie sind noch schlimmer als ihr. Wo er genau dieses heuchlerische Verhalten kritisiert, das bedeutet genauso wie beim Reichmann-Arm-Latzerus, was wir besprochen haben in Mufkas 204, wo es um Pharisäer geht, die das Geld lieben. Also um Fromme, die das Geld lieben, Jesus waren sie. Es geht nicht um Ungläubigen, genauso auch hier in dieser Stelle in der Bergpredigt. Es geht um Fromme, die andere gottlos schimpfen und dann schön, ich und mein Jesus Lobpreis machen und ihr sagt, das geht wirklich nicht. Und da merken wir schon, dass das anders gemeint sein muss. Uns der Adressat der heutigen Hölle in Predigten sind ja, wie du sagst, eigentlich die Ungläubigen. Die Ungläubigen ihr kommt in die Hölle und deswegen warnen wir euch, deswegen prädigen wir zu euch, wir selbst, wir gläubigen, wir sind ja im Himmel oder wir kommen in den Himmel. Und Jesus spricht hier jetzt nicht Ungläubige an, sondern er spricht Juden an, die gläubig sind, die in den Gottesdiensten. Ja, die von der damaligen Zeit. Und da waren ja in dem Sinne alle jüdisch gläubig. Zu denen spricht er. Jesus hat ja nicht irgendwie, spricht zu den Röhrmann oder irgendwie über die Grenze hinweg in die zehn Städte hinein oder zu den Samaritern. Er spricht hier zu seinen Volksgenossen, alles gläubige Menschen, die ja hoch religiös waren, der ganzen Alltag durchdrucken war von religiös, die den Schabbat gehalten haben, die den Zehnten gezahlt haben und zwar pingelig den Zehnten in den Termen gebracht haben, die ihre Opfer gebracht haben, die zu den festen gepilgert sind, das sind ja hoch religiöse Menschen gewesen und denen zu denen redet er von der Hölle, da geht es doch nicht im Ewige verdammnis, sondern es sagt selbst wenn du noch so gläubig bist und deine Opfer bringst, du kannst immer noch einen Leben still leben, der dein Leben kaputt macht und der das Leben um dich herum zerstört. Also im Matthäus-Ifangium geht es ja grundsätzlich, das wird, als man wird kaum ein Neutester-Mendler finden, der das anders sagt. Matthäus-Ifangium ist ja sowieso ein sehr jüdisches Ifangium, viele Verweise aufs alte Testament und so weiter und da geht es sowieso sehr sehr viel um Ethik und für einen Juden, Jesus ist ja auch ganz Juden, für einen Juden, geht es eigentlich nie um irgendwie metaphysische Jenseits Spekulation, sondern die Erlösung und das Friedensreich ist immer etwas konkret, auch dies sideiges, was sich auswirkt. Also dieses, dieses, wie du es immer nänzt, das blühende Leben, das Reich Gottes, eine Kategorie, die von Gott kommt, die aufbricht, aber die nicht so metaphysische Kategorien sind eigentlich diesem jüdischen Denken im ersten Jahrhundert eigentlich erst mal relativ fremd und Jesus verwendet ja mannende Bilder, es geht ja dann weiter, zweimal kommt kurz danach nochmal gehänner und zwar wenn es darum geht, was ist Ihr Bruch, wo Jesus sagt, ich aber sage euch, dass jeder, jeder, männlich, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ihr Bruch begangen hat und dann heißt es in Vers 29, denn es ist dir besser, dass einsteiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird und so weiter, dann heißt es und wenn deine Hand der Anstoß gibt, dann haxie ab und dann heißt es noch mal, es ist besser, wenn deine Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle kommt, also wieder gehänner, zweimal gehänner, so jetzt müssen wir ja doch mal sehen, wenn wir das mal ganz wirklich nehmen, wenn wir jetzt das wirklich nehmen mit einer Lehre draus machen würden, müssen wir schon mal feststellen, okay, Jesus warnt hier ausschließlich Männer, es geht um Männer, die eine Frau ansehen und die sollen bitte ihre Augen ausreißen und Hände abpacken, also wirklich alles abpacken und rausreißen, weil sonst kommen sie in die Hölle, dann müsste man sagen, okay, Heilsgewissheit können also nur Frauen haben, laut dieser Stelle, weil es geht nur um Männer, ist ja auch klar im ersten Jahrhundert, kann geht natürlich ehbruch und viele solche Sandra Patrick an Gesellschaft gehen, natürlich eh proaktiv, von Mann aus ist ja klar, aber das ist natürlich schwach sind diese Stelle so auszulegen, das läuchelt ja jedem ein, diese wirklich zu verstehen, sondern es ist ja eine hochbildhafte Sprache mit den Gliedern abpacken, dem Auge rausreißen, so jetzt praktisch, wenn du spürst, dass das destruktive, die Sünde lauert an der Tür, so heißt es ist ein Gennes IV im ersten Buch Moses, Kapitel IV, eh, gegenüber keinem, du aber herrsche über sie, du aber herrsche über sie, genau, also Jesus im Grunde genommen ist es genau das, wenn du spürst, dass die Sünde an der Tür lauert und gerade rein rutschen will, dann werden ihr her und erst dickes gleich im Keim, weil sonst was kommt bei raus, des desaströse, eh, Hinormtal zustände, die Entmenschlichung dieser Frau, die zum Objekt deiner Begehre, das geht wieder um Entmenschlichung, und ich meine auch, dass das Bildhaft ist, ist doch auch klar, wenn Jesus sagt es ist besser, dass du mit einem Auge in den Himmel gehst, als mit zwei Auge ins Verderben, als würden wir ein Eugen in den Himmel gehen, das ist ja eine ganz schlechte Nachricht, alle behinderten Menschen, wenn jemand sagt, ob ich habe eine Kearnung durch einen unfallenen Arm verloren und dann heißt es dann im Himmel ist auch ein Armig, und wenn du blind bist, dann bist du im Himmel auch noch blind, das ist ja idiotisch zu denken, dass im Himmel dann Menschen auch nur noch ein Auge haben und auch nur noch ein Arm haben und so weiter, das ist ja ein Bild davon, lieber jetzt dein Leben einzuschränken, als für ein grundsätzlich eingeschränktes Leben zu sorgen, bei vielen anderen, lieber herrst über diese Sünde und schränkst dich ein, dass du nicht jede Frau begehrst, des haxt du dir ab, aber grad dadurch entsteht Fülle des Lebens, denn das andere zerstört Leben, entmenschlicht Menschen. Und da merken wir, also allein schon jetzt in diesen Stellen, wo Jesus ja über, also in den Bibliosetzungen steht immer helle, es steht ja dort im krisischen Gehänner, wenn Jesus darüber spricht, es geht immer um ganz konkrete Taten und ganz konkrete Auswirkungen, die eben nach profetischer Manier mit dem Bild vor Augen gemalt werden, des Hienomteils, das weiß ja jeder, was gemeint ist. Und wenn wir schon mal bei der Bergpredigt sind, in der Bergpredigt ist in Kapitel sieben ab fers, ja in fers 13 und 14 ist ein ganz, ganz, ganz, ganz, ganz prominentes Bild, was so, es gibt ja auch so richtige Darstellung der Breite und der schmale Weg. Und Romane darüber und der Zollung, ja. Und man hat Angst immer, also manchmal, vielleicht haben das ja manche auch schon gehört, du kommst auf dem breiten Weg, bleib mal auf dem schmalen Weg. Ich hab so, wenn du so, du postst dich, Fangirlika, du kommst langsam auf dem breiten Weg und so weiter, in den früheren Darstellung, Mittealter waren natürlich der breite Weg, da waren dann die Disco's und so weiter, die Art, keine Disco. Also die ganzen Bars und so weiter und der schmale Weg waren natürlich die Kirche und so weiter und so fort. Genau, also was dann der breite Weg letzten Endes ist wandelt sich ja auch, weil die Freikirchen ja schon auch jetzt Musik mögen und auch nicht mehr unbedingt was gegen all das haben, was früher noch der breite Weg war. Auf jeden Fall heißt es hier, geht hinein durch die enge Pforte, denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt und viele sind, die auf ihm hineingehen, denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt und wenige sind, die ihn finden. So und jetzt ist ja das Problem, wenn man immer zu von dieser Hölle in Ideologie herkommt und die Bibel liest, dann findet man überall die Eier, die man selbst versteckt hat, dann denkt man jetzt wirklich, hier ist von einer ewigen metafösischen Hölle die Rede, aber jetzt muss man doch mal gucken, wo ist hier von einer ewigen metafösischen Hölle die Rede? Verdammnis steht hier. Hier steht das Wort verdammnis, aber wie so soll jetzt verdammnis, also ich bin mir steht verdärben, warum soll das, warum soll das jetzt was jenseitiges sein? Wie kommt man darauf? Es geht um einen Weg, der zum Leben führt, jetzt natürlich im Kontext des Junentums im ersten Jahrhundert, im Kontext, des Matthias Evangeliums. Was ist das Leben? Das zum Leben führt es doch nicht irgendwie was jenseitiges, sondern eben etwas konkretes, was du spürst. Also du merkst das, wenn du auf dem Weg des Lebens gerade bist, das ist nicht so, ich bekäme mich und dann warte ich noch 30 Jahre, sondern es geht auch um etwas konkretes und worum es genau geht, das sehen wir doch im Fährstervor. Direkt ein Fährstervor, spricht Jesus davon, was der Weg des Lebens ist. Was der Weg des Lebens ist, die goldene Regel, alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch, denn darin besteht das Gesetz und die Propheten. Übrigens noch besser, das Gesetz, Nommos und die Propheten, Nommos, ist ja das krische für Thora und Thora ist ja eigentlich die Weisung, die Wegweisung, also die Wegweisung, ja wohin denn die Wegweisung, die Wegweisung zum Leben? Und Jesus sagt, der Kern, der Wegweisung zum Leben, der Thora ist die goldene Regel und dann sagt er geht hinein durch diese enge Forte, also geht diesen Weg des Lebens und verdärben ist dann eben nicht diesen Weg zu gehen, also verdärben ist sozusagen nicht nach der goldenen Regel zu leben und offensichtlich, das sehen wir ja jeden Tag, ist das der breite Weg. Meistens sind wir tatsächlich alle auf dem reiten Weg. Es gibt auch viele Gläubige, die auf dem breiten Weg sind. Breiter Weg und schmaler Weg hat nichts mit deinem Bekenntnis zu tun, sondern mit deinem Leben. Und nicht mit einer ewigen Zukunft. Genau. Sondern ob du den Weg der nächsten Liebe gehst, der überall um dich herum leben fördert oder den Weg des Egoismus, der Gier, des Geistes und so weiter, der eben Leben verhindert. Darum geht es hier so, deswegen in den Fährsten drauf. Geht es um die Früchte, an denen wir erkennen sollen, was ein wahrer Prophet ist. Und da geht es wieder um welche Früchte leben, was also welche Taten bringe ich zustande. Und deswegen heißt dann am Schluss auch, ihr könnt hundertmal sagen, Herr Herr, es geht nicht ums Bekenntnis, sonst geht es um was du wirklich lebst und tust. Es werden vieles zu mir sagen, ihm dann Herr Herr, aber nicht die, die irgendwie irgendwelche Bekenntnisse leben sagen kommen zu Jesus und dann die den Willen meines Vaters tun. Also, die letztlich genau das tun, was hier beschrieben ist, nämlich durch die schmarale Pforte zu gehen. Also den Weg der nächsten Liebe, anderen das zu tun, was ich selber will, das diesen Weg zu gehen. Ja, genau, Matteo 7, verseinend 20 Folgen, genau im Anschluss an das mit der engen Pforte. Und jetzt muss man natürlich dazu sagen, ich habe auch schon oft gehört, dass das gläubige eben, die haben diese Stelle ganz anders verstanden, die haben gesagt, nicht jeder, der Herr sagt, kommt zu mir, sondern der den Willen meines Vaters tut. Und dann hatten diese Leute, alles gläubige Jugendliche, haben aufgrund dieser Stelle Angst bekommen. Ich bin doch jetzt schon gläubig, aber wenn ich nicht genug bieberlese und nicht genug den Willen Gottestour, dann komme ich doch nicht mehr in den Himmel. Und deswegen möchte ich sagen, es geht tatsächlich, Jesus im Matteo 7, genau so wie im Lukas und Markus 7, es geht tatsächlich um die Werke. Das Entscheidende an all diesen Stellen sind die Werke. Aber diese Werke sind nicht die Voraussetzung für eine ewige Erlösung und dann jenseits, sondern es geht wirklich um das konkrete Leben, was dadurch zum Blühen kommt. Also man muss sozusagen sagen, wenn man Angst hat, wenn man sagt, an meinen Werken hängt meine ewiges Sehenheil, dann muss man natürlich Angst davor haben, wenn die Werke im Vordergrund stehen und gesagt, du gutes, weil er hat mein Angst, wenn man merkt, ich werde ihm nicht gerecht. Aber wenn man weiß, dass sowieso Christus alle versöhnt hat und alle gerettet sind, dann kann man wieder ganz neu ein Fokus finden auf die Werke. Und das heißt, da hier tatsächlich haben wir nicht in deinem Namen gewise sagt, ja Profitie, haben wir nicht den Mond ausgetrieben, haben wir nicht Wunder getan. Hier sind all das alles bringt nichts. Der Wille meines Vaters ist nicht die ganze Zeit Wunder tun oder profitisch weiss sagen, sondern eben im Kontext wieder goldene Regel, gutes tun. Genauso wie ja auch Paulus 1.13. Es bringt nichts, du kannst Profitzeien, du kannst Engelsstömmen singen, wenn du nicht die Liebe hast und Gutes tust, dann ist das alles nichts. Ich finde auch, das macht die Komposition von machte aus, er von gelten deutlich. Kapitel 5 bis 7, die wir die Bergpredig nennen, sind für mich lauter Aussagen über Blühendes Leben. Über Leben wie es eigentlich sein soll. Leben wie es gelebt werden sollte. Das ist 5 bis 7. Fast nicht die Menschen. Auf allen Kontinenten, egal ob sie Christ an nicht Christen sind, weil es eine unglaublich realistische und großartige Beschreibung ist, des Lebens wie es gelebt werden sollte. Und ab Kapitel 8, also das nächste Kapitel, nach der Bergpredigte, sind alles Geschichten, wo Leben wieder hergestellt wird. Wo also Jesus dieses zerstörte Leben durch die Gier, die Unachtsamkeit und so weiter der Menschen, wo Leben zerstört wurde und jetzt stellt er dieses Leben wiederher. Erheilt den Aussetzigen, die aus der Gesellschaft ausgeschieden wurde, den Knecht des Hauptmanns, die Schwiegermutter des Petros, er stillt in Sturm. Also wir haben jetzt eine Heilungsgeschichte, wiederherstellungsgeschichte, nach der anderen auch in Kapitel 9 kommt das zum Tragen. Das heißt Jesus beschreibt erst das Leben wie es sein soll und dann handelt er genauso und in seiner messianischen Vollmacht, stellt er das Leben wiederher, wie es sein soll. Das ist seine große Vision, ich relere darüber und dann demonstriere ich, was es heißt, wenn Leben wiederhergestellt wird. Ja und man könnte sagen ne, hinom Teil Gehenner ist eben genau diese unheilvollen Zustände, den er gegenübertritt und wo er eben genau das Leben reinspricht und reinbringt. Ja. Insofern redet Jesus ja von der Hölle, erredet immer wieder von Verdammnis, von Verderben, von einem Leben, das vor die Hunde geht. Aber er redet darüber als jemand, der unbedingt verhindern will, dass das Leben so gelebt wird, der uns wahren will mit diesen eindrüglichen Zukunftsperspektiven, wenn du so weitermosch geht ein Leben vor die Hunde. Da wand er uns davor und er macht es oft, weil es ihm so ein großes Anliegen ist, dass wir eben nicht diesen Weg gehen, weil er so ein Freund des Lebens ist. Ja man kann sich wirklich merken, dass all diese dualistischen Texte und auch die vielen anderen, die in den Synoptischen Evangelien zu finden sind. Sie attressieren immer gläubige, immer fromme Menschen, die frommender damaligen Zeit und sprechen immer in Bezug auf konkrete Taten, eben die als Bild in ihrer Destruktivität mit der Gehenner oder anderen Sachen vergleichen werden oder eben aufgerufen wird, genau eben den Weg des Lebens zu beschreiten. Ich glaube, wir müssen uns einfach bewusst machen, wenn Jesus warnt vor der Verdammnis, vom zurückgelassen werden, aber immer im Kontext, wie du es gesagt hast, von bestimmten Verhaltensweisen, von bestimmten Werken. Wenn jemand diese Höllen stellen, diese Verdammnestellen, wie ich so ernst nimmt, sagt er, Jesus redet ganz wie von der Hölle, dann nimmt doch auch bitte den Inhalt dieser Höllen auch sagen ernst, nämlich du musst die richtigen Werke tun. An keiner dieser Stellen geht es um Glaube einfach oder wird wieder geboren oder lasst dich taufen. Sonst geht immer darum, du musst lieben, vergeben, gutes tun, dich erbarmen, dein Geld hergeben, in der Armut leben, dein Leben verlieren und so weiter, es geht immer um sehr klare konkrete Werke. Und jetzt kann man doch nicht folgendes machen, man kann noch nicht sagen, dass mit den Werken, das lassen noch mal schön sein, wir wollen ja nicht bei einem Werke-Rechtigkeit landen, aber die Hörnung vor der Hölle, die nehmen auf alle Fälle mit. Nur tun wir dann als Ausweg aus der Hölle, nicht mehr die Werke nehmen, sondern du musst einfach nur glauben. Und wieder geboren werden. Das finde ich das in konsequente. Wenn du die Höllen stellen, die Jesus ernst nimmst, dann nehm bitte auch seine Methode ernst, wie du der Hölle entgehst, nämlich gute Werke tun. Aber das wollen wir ja alle nicht als Evangelikale, weschen ihr nicht mehr in der Werke-Rechtigkeit? Also tauschen nehmen wir eine Nehmen von uns, andere lassen was sein, ersetzen es mit dem, was uns kapast. Es ist nämlich deutlich bequemer, einfach nur zu glauben, als diese Art von Leben zu leben, der Jesusen auf all diesen Seiten beschreibt. Also sag ich mir, dann nehmen wir das ganze Package, Werke sind wichtig und wir werden aufgefordert zu einem wirklich veränderten, transformierten Lebensstil des Heils und wenn wir das nicht tun, dann merken wir überall in unserem eigenen Leben und auf der Welt ansonsten landen wir miteinander im Chaos. Da muss ich nur heute in den Nachrichten schauen und seh dieses Chaos. Insofern sind das keine Stellen, die davon handeln, die kommst du in den Himmel, sondern wie wollen wir wirklich das Leben gestalten? Insofern sind für mich diese Stellen aufgelöst, nicht länger als Stellen, wo es uns ewige Heil geht, sondern dringende Marnungen, wie leben auf dieser Welt im Miteinander gelingen kann. Ja, das ist genauer der Punkt, dass eben ganz oft diese ganzen vielen Stellen, die wir noch gar nicht alle angeschaut haben, aber wir waren schon mal ansatzweise geguckt haben, immer dann einseitig von Johannes oder Paulus herinterpretiert werden und dann eben aufgelöst werden, wobei man natürlich sagen muss, niemand in der materischen Gemeinde, niemand in der lokanischen Gemeinde, niemand in der machinischen Gemeinde, wäre auf diesen Gedanken gekommen, weil die Kanten alle des Johanneseefangierungen nicht und auch nicht Paulus. Insofern müssen wir sagen, die ganzen ersten Gristen, die das gelesen haben, die fundamental das Missverständnis, weil sie noch nichts um der gerechtfertigung aus Glauben wussten. Und da merkt man natürlich, ja, das es geht ganz konkret, ganz konkret eben um diese guten Taten. Und da verweise ich auch gerne mal auf meinen Podcast Nummer 209 wussten geht, wie wird man nicht errettet? Glaube, Werke, Erwählung, wir finden nämlich alle drei Wege beschrieben im neuen Testament. Einmal heißt, du wirst durch Werke errettet, andere mal durch Glaub, uns andere mal durch die Erwählung. Und da merken wir, das ist gar nicht das Thema, am Ende sind wir errettet wegen dem, was Gott getan hat. Das andere ist nur die Frage, welchen Weg ich für mich wähle, damit mein Leben möglichst stimmig, also stimmig im Sinne Gottes ablaufen kann, dass ich teilt für mich Gottes wegen kann. Also wirst du lohnt, sich vielleicht noch mal den Mufkost 209 anzuhören. Macht mich, glaub, da haben wir es zum Thema Jesus. Nehmen wir jetzt so viel von der Hölle und machen an den Punkt, alle den Punkt. Bis zum nächsten Mal. Macht's glöd, bye-bye. Und das war Mufkost für heute, vielen Dank für's dabei sein. Mufkost finanziell sich ausschließlich durch Spenden und darum freue ich mich über alle, wie diese Arbeit finanziell unterstützen, entweder einmalig oder mit einem regelmäßigen Beitrag. Alle Informationen findet man in der Mufkast.de. Dort findet man auch verschiedene Blogbeiträge von mir und einen Link zu Lorfkost, dem anderen Podcast, den ich zusammen mit meiner Frau mache, zum Thema Liebe, Beziehungen, Sexualität. Und jetzt wünsche ich euch eine gesetzliche Zeit. Macht's glöd, bye-bye.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Jesus spricht nicht von einer metaphysischen, ewigen Hölle, sondern verwendet drastische Bilder wie das Gehenner-Tal, um diesseitige Lebenszerstörung durch Gier, Egoismus oder Entmenschlichung zu warnen.
  2. Die Stellen, in denen Jesus von „Hölle“ spricht, beziehen sich auf konkrete Taten und deren soziale Auswirkungen, nicht auf eine spirituelle Verdammnis für Ungläubige.
  3. In den synoptischen Evangelien geht es um Ethik und gelebtes Verhalten, nicht um Glaube oder Unglaube als Grund für Jenseits-Verdammnis.
  4. Jesus' Botschaft zielt darauf ab, ein „blühendes Leben“ zu fördern, indem er die Werte der Liebe, des Vergebung und der Gerechtigkeit betont.
  5. Die Bergpredigt und andere Gleichnisse verweisen auf den „schmalen Weg“ zum Leben, der durch die goldene Regel und gute Werke charakterisiert ist.
  6. Die Hölle wird nicht als ewige Strafe verstanden, sondern als Metapher für eine verzerrte, zerstörerische Lebensweise, die gegen das Leben im Reich Gottes verstößt.
  7. Die moderne Höllenlehre, die Glaube und Unglaube als entscheidende Faktoren für das Jenseits erklärt, ist nicht im neuen Testament verankert.
  8. Jesus ist ein Freund des Lebens, der durch konkrete Wirkung und Wandel die Lebensbedingungen verbessert – nicht durch eine ewige Strafe.

Summary:

Der Podcast beleuchtet, dass Jesus nicht über eine metaphysische, ewige Hölle spricht, sondern mit drastischen Bildern wie dem Gehenner-Tal lebendige Warnungen gegen diesseitige Lebenszerstörung gibt. Diese Bilder dienen nicht der Schilderung einer jenseitigen Strafe, sondern zeigen auf, wie Gier, Egoismus und Entmenschlichung das Leben kaputt machen. Im Gegensatz zur modernen Höllenlehre, die Glaube und Unglaube als entscheidenden Faktor für das Jenseits betrachtet, geht Jesus in den synoptischen Evangelien auf konkrete Taten und ethische Verhaltensweisen ein.

Die Stellen, in denen er von „Hölle“ spricht, beziehen sich auf lebenswirksame Sünden wie Schimpfen, Begehren oder soziale Abstoßung – nicht auf eine ewige Verdammnis. Insbesondere in der Bergpredigt wird der „schmale Weg“ zum Leben als Weg der Liebe, des Vergebung und der Gerechtigkeit dargestellt. Das Leben im Reich Gottes ist also nicht eine zukünftige, metaphysische Erlösung, sondern ein aktuelles, blühendes, miteinander verflochtenes Leben.

Jesus verweist auf die Wirklichkeit von guten Taten, wie Liebe, Vergebung und Gerechtigkeit, als Weg aus der Zerstörung. Die Aussage, Jesus habe „am meisten über die Hölle gesprochen“, ist irreführend, da er nie von einer ewigen Strafe für Ungläubige spricht. Stattdessen betont er, dass ein Leben, das auf Selbstsucht und Entmenschlichung basiert, selbst dann zerstört wird, wenn man gläubig ist.

Die Hölle ist also kein Ort, sondern ein Zustand des Lebens, der durch unerträgliche Zerstörung gekennzeichnet ist. Diese Stellen sind keine Grundlage für eine ewige Strafe, sondern dringende Aufforderungen zum Wandel. Der Fokus liegt auf dem konkreten Lebensstil: Wer Liebe und Gerechtigkeit lebt, geht auf dem „schmalen Weg“ zum Leben; wer dagegen, auf dem breiten Weg, verläuft, lebt in Zerstörung.

In diesem Sinne wird Jesus nicht als Urheber einer ewigen Hölle verstanden, sondern als Freund des Lebens, der durch die Wirklichkeit seiner Lehre und Taten die Welt verändert.

FAQs

Jesus verwendet Bildern wie das Gehenner-Tal, um vor destruktiven Lebensweisen zu warnen. Es geht nicht um eine ewige Hölle im Jenseits, sondern um die Zerstörung des diesseitigen Lebens durch Gier, Egoismus oder Entmenschlichung.

Nein, die moderne Begrifflichkeit einer ewigen Hölle für Ungläubige findet sich nicht in den synoptischen Evangelien. Jesus spricht von Verderben oder Verdammnis im Kontext von konkreten, zerstörerischen Taten.

Das Ziel ist es, Menschen vor dem Zerstören ihres Lebens zu warnen und sie dazu zu bringen, ein lebendiges, liebevolles und gerechtes Leben zu führen – ein Leben, das im Reiche Gottes blüht.

Das Bild des Gehenner-Tals symbolisiert die katastrophalen Folgen von destruktiven Handlungen, wie z.B. das Opfern von Kindern oder die Entmenschlichung anderer. Es ist ein prophetisches Bild, das die Zerstörung des Lebens darstellt.

Nein, in den synoptischen Evangelien geht es nicht um Glauben oder Unglaube. Jesus spricht von Taten und Verhaltensweisen, die das Leben zerstören – wie z.B. das Schimpfen auf einen Bruder oder das Begehren an Frauen.

In der Bergpredigt wird der Weg zum Leben (schmaler Weg) mit dem Weg zum Verderben (breiter Weg) verglichen. Die Hölle wird als ein Zustand des Lebenstodes dargestellt, der durch egoistische Handlungen entsteht.

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