In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie diskutieren Markus Gisdol und die Moderatoren das Thema "Problemlösungsfähigkeit und Krisenmanagement" im Profifußball. Gisdol, der über 25 Jahre Trainererfahrung verfügt, betont, dass Beziehung das Fundament erfolgreicher Trainerarbeit ist. Er erklärt, dass er als junger Trainer zu viel Wert auf Fachkompetenz legte, aber lernte, dass der Mensch hinter dem Spieler im Mittelpunkt stehen muss. Empathie sei nicht erlernbar, aber entscheidend, um Spieler zu verbinden und ein Team zu formen, das sich gegenseitig unterstützt.
Krisen sieht Gisdol als Wendepunkte, die positiv oder negativ enden können. Er beschreibt seine intensivsten Krisen bei Hoffenheim und Hamburg, wo er Abstiegsbedrohungen bewältigen musste. In Hoffenheim nahm er der verunsicherten Mannschaft den Druck, indem er die Tabelle ignorierte und sich auf die Energie konzentrierte. Er betont, dass Krisenmanagement nicht nur bei großen Krisen, sondern wöchentlich nach Siegen und Niederlagen relevant ist. Die Strategie muss situativ und typabhängig sein, da jede Mannschaft unterschiedliche Bedürfnisse hat.
Zudem hebt Gisdol die Bedeutung des gesamten Staffs hervor, einschließlich Physios und Zeugwarten, die oft emotionale Unterstützung bieten. Ein guter Staff, der Verantwortung und Kompetenz zeigt, ist essenziell, um Spieler abzuholen und den Teamgeist zu stärken. Insgesamt zeigt sich, dass Beziehung, Empathie und ein flexibles Krisenmanagement die Schlüssel zum Erfolg sind.
Egal, wie aufgeregt es umfällt, nehmen wir Zeit für Analyse. Nimm die Zeit, das in Ruhe zu betrachten. Und dreft dann Entscheidungen und dreft diese Entscheidungen konsequent. Trainerkompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akkardemie. Der Podcast mit Markus Gistol, wo der am 20. März 2023 in Köln aufgenommen. Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akkardemie, in dem wir über Trainerkompetenzen sprechen. Heute sind Ansem Kiefloh und ich in Köln. Und begrüßen hier in der Domstadt Markus Gistol als Gast in unserer Sendung. Markus, erst mal vielen Dank, dass du die Zeitnums um mit uns herzusprechen und auf die Kompetenz "Problemlösungsfähigkeit und Krisenmanagement" einzugehen. Ansem wir beide muss zumindest zusammen noch nicht durch allzu große Krisen gehen. Dennoch mutet es ja zunächst schon etwas Spereganen, Probleme und Krisen zu thematisieren. Und diese Felder sind erst mal ja negativ besetzt. Dass darin aber große Chance liegen und dieser Bereich für Trainer zumindest situativ unheimlich wichtig ist, steht ja auch außer Frage. Inwiefern kann Markus uns denn dabei mit seinen Erfahrungen und Einblicken aus dem Profi-Bereich unterstützen? Hallo erstmal. In die Runde freut mich, dass wir zur nächsten Folge zusammenkommen. Und ja, Krisenmanagement ist ja ein Thema, das am Ende des Tages jede Trainerin, jeden Trainer irgendwo betrifft. Irgendwann kommt immer eine kleine Krise, eine kleine oder vielleicht auch mal eine große. Ja und auf die Frage auch zwei Antworten, denn es Markus hat die eine oder andere Krise sehr gut überstanden. Aber nicht nur das, er hat einfach schon sehr, sehr viel Trainererfahrung und weiß deswegen, wie mit Problemen umzugehen ist und eben auch größeren Problemen, die eben zu Krisen werden. Und deswegen Markus herzlich willkommen an der Stelle und die Stadt gleich mit einer sehr konkreten Frage. Was war denn die größte Krise, die du sportlich bisher meistern musstest? Also, nächstes Mal auch von meiner Seite. Herzlichen willkommen, bitte ich freue mich sehr, dass ich hier in dem Kreis auch mal meine Meinung kund tun darf, beziehungsweise die sie gefragt ist und bin auch selber gespannt, was man spannendes Gespräch jetzt wird. Erste Frage, welcher sie intensivste Krise war, die zu meistern war. Wenn man zurückblickt, dann geht es ja bei Krisen oft um Existenzängste und um tatsächliches Chaos zu managen. Dann würde ich sagen, das ist drei Sachen, die also zwei würde er dann grenzen, was ein bisschen, weil ich einen zwei Dinge würde jetzt sagen. Also die Situation damals in Hoffenheim, als ich übernommen habe, waren 27-Sauspieltagen, noch 7 Spiele zu spielen und 9 Punkte Rückstände auf Düsseldorf. Das war spannend und Hamburg als ich dort übernommen hatte, war dann die Situation nach zehn Spiele-Tagen, zwei Punkte und noch den Glassenhalts zu schaffen. Also das waren zwei unglaublich große Herausforderungen. Wenn ich jetzt das Gewichten würde, würde ich sagen, war für leicht sogar Hamburg noch ein bisschen schwieriger. Da kommen wir gleich auf jeden Fall nochmal ein bisschen detailliert hat, aufzusprechen, Markus und es interessiert auch. Am Anfang haben wir ganz allgemein, was macht denn für dich einen guten Trainer aus? Es gibt so Attribute, wo du sagst, die muss jeder Trainer, jeder Trainer, wenn mitbringen, um guten Trainer abzugeben, egal, was jetzt unterschiedliche Typen oder Voraussetzungen angeht. Da hätte ich bestimmt als junger Trainer anders geantwortet. Da hätte ich bestimmt jetzt gesagt, Fachkompetenz und wie man mit einer Situation in der und der Situation umgeht. Aber unter dem Strich jetzt, nach über 25 Jahren Trainer, würde ich sagen, Beziehung. Beziehung ist alles. Schaffst du es eine Beziehung zu deinen Spielern, zu den Leuten im Verein und die Spieler untereinander zu konnekt. Dass die Spieler beziehungen. Deswegen Beziehung ist für mich alles. Wie war das in den jungen Jahren Markus bist du? Warst du da auch schon feg, diese Beziehungen super eng zu pflegen oder musst du das erst mal lernen? Das muss ich tatsächlich lernen, das ist sehr wichtig. Ich bin mit 27 Jahren Trainer geworden. Ich habe in den untersten Spielglaßen trainieren dürfen. Kreisliga hat tatsächlich angefangen. Und ich sage mal, die Fehler, die stehen dann noch nicht in der Zeitung, die macht. Da macht es ja jeder Trainer, macht Fehler, wenn er speziell anfängt und jung ist und so. Vielleicht noch zu viel Wert legt dann auf reinsportliche Themen und die Beziehung ein bisschen hinten anstellt. Und für mich spürst es natürlich nachher wie die Spieler auf die reagieren. Und du magst auf einmal, ich weiß eigentlich gar nichts von den Menschen auf der anderen Seite. Und es hat manchmal ein Stück für Stück wie wichtig es ist. Und für mich war dann immer mehr der Schlüssel nachher hinten raus, dass man tatsächlich Beziehung zu den Menschen hat, nicht zu dem Spieler, sondern zu den Menschen, der dahinter steckt. Weil die Jungs müssen auch unglaublich viel leisten, unglaublich viel wegstecken. Bei allem was immer gesprochen und wie viel Geld die verdienen. Aber Geld ist nicht alles, sondern es steht immer der Menschenmittelpunkt. Und ich habe das gespürt, wie gesagt, über die Zeit, dass man das Fußball mehr ist wie nur taktig, mehr ist wie nur Vorträge zu halten in irgendeiner Form, wie man was haben möchte. Du musst erst den Menschen bekommen, auf der anderen Seite dann. Und der ist nachher idealerweise deine Idee zu seiner Sache macht und du dich somit verbrüht uns mindenspiel. Ja, sonst kannst du wahrscheinlich auch Krisen oder Probleme nicht lösen bzw. Meister, wenn du nicht empathisch bist, in so einer Mannschaftsportart, um die es ja noch mal geht bei uns. Und so viele verschiedene Menschen da noch mitgenommen werden sollen in solchen Ausnahmesituationen oder ganz allgemein im Profi-Bereich. Ich habe gesagt, okay, Empathie ist sicherlich eine der fast eine Grundvoraussetzungen, um dann miteinander auszukommen. Und ich denke, Empathie kann zu nicht lommen. Die hast du oder die hast du nicht. Ich habe das oft erlebt, dass einer etwas fühlt oder dass ich etwas fühle, was der andere nicht fühlt. Hab ich immer wieder ein bisschen zu empathisch, aber ich habe auch Harmonie z.B. in meinem Trainer-Team. Ich muss es aber auch schaffen als Trainer, dass ich die Spieler unter einander verbinde. Es nützt nichts, wenn ich nur gute Beziehungen zu jedem einzelnen Spieler habe, sondern die Spieler untereinander müssen sich auch fühlen. Die müssen auch eigentlich spüren bei einer Dressing-Situation. Mein Freund ist im Rücken, der hilft mir. Der nächste ist da, das macht mich stärker. Diese Dinge, ich glaube, das ist das sehr, sehr wichtigste, die Mannschaft miteinander zu kornecken. Markus, wie machst du das? Also wie wächst du da als Trainer darauf ein, um diese Beziehung zwischen den Spielern zu verbessern? Ich versuche erst mal, als Vorbild voranzugehen, meine Mannschaft dann auch, versuche klar zu machen. Das jegliche Erfolg, den wir haben wollen, ob das ein Glas nachhalt ist oder eine Meisterschaft zu gewinnen oder was auch immer. Immer die Basis haben wird, dass wir zusammen eine Rausragung des Teams sind. Dabei muss jeder spüren und ich spreche das dann auch offen an, dass der Einzelne von sich ein bisschen weggehen muss, von sich selber weggehen muss und seine Energie in die Mannschaft reinbringen. Und das kommt doppelt zurück. Die Spieler werden dadurch stärker werden, die werden dann Gefühl haben für sich selber auf einmal haben sie die Mannschaftstahlke im Rücken. Und ich hatte immer das Erlebnis dann, dass die Mannschaft und dadurch der einzelne Spieler nachher besser war, wie er vorhets durch seinen Einzeldenken war. Das schönste Lob ist immer dann für mich, wenn ich heute noch Spieler treffe, die damals in der Bezirksliga oder in der Kreisliga bei mir waren und die heute noch sagen, wenn es reiner, du hast so verrückt, aber das war schon eine geile Zeit, die was wir zusammen erlebt haben, wie dick wir waren und was wir besonderes erlebt haben. Und ich habe natürlich immer auch versucht, besondere Momente mit meiner Mannschaft zu kreieren, zum Beispiel ihnen zu sagen, dass es auch etwas Besonderes ist, egal in welcher Spielklasse eine Meisterschaft zu gewinnen oder eine herausragende Spiel zu machen. Da war das ihr euch ein ganzes Leben lang dran erinnern, sage ich den Jungs immer, einfach nur so vor sich Herr Bletschen lassen zu kommen, bis hin zu trainieren, danach wieder wegzugehen, da ihn das so durch in zehn Jahren nicht mehr daran oder in 20 oder in der Rente, denkst du nicht mehr daran zurück aber an die besondere Leistungen, was soll ich erinnern? Und die werden dir auch immer so eine Energie geben, wenn du wieder daran zurück denkst, was du damals zusammen, und wenn sie im kleinen war, nur in den unteren legen, dann gibt es was Besonderes. Und natürlich noch viel emotional und viel krasser, wenn es dann tatsächlich in der ersten Liga ist und du im letzten Spieltag in glassender Halschaftszutage so her. Da zieht man noch mehr Leute, dann natürlich in seinen Wann, glaube ich, wobei Anseln will mich interessieren, hast du auch mal eine Meisterschaft feiern können und die in Gedechnis? Also natürlich, natürlich, Quatsch, weil ich ja in der mich natürlich da super gut dran, Meisterschaft in jungen Jahren, da sind wir in die Landesliga aufgestiegen, 19 oder so und sehr egal in welcher Liga es war, wir haben auch andere, wir haben vorige Später noch gefeiert an den anderen Ligen und es ist worstand, am Ende des Tages, irgendwann werde ich mich vielleicht gar nicht mehr dran ändern, was das für eine Liga war, aber ich kann das total nachempfinden, Markus, zu sein.
welche Emotionen da entstehen, welches Zusammengehörigkeitsgefühl da entsteht. Deswegen sind ja auch manchmal kleine Erfolge, das was auch mal aus der Krise kathapultieren kann. Denn es hat mich nämlich schon fast wieder vergessen. Wir definieren ja auch immer am Anfang die Kompetenzen, die wir sprechen. Ich möchte nicht, dass es hier unter den Tisch fällt. Was verstehen wir heute überhaupt unter diesem spärigen Titel "Problemlösungsfähigkeit, Krisemanagement". Im Endeffekt geht es darum, ob der Trainer die Fähigkeit besitzt, "Problemlösungen" zu finden. Ganz einfach, ganz einfach ausgedrückt. Und ein Problem ist für mich ein solches, das dem Erfolg im Weg steht. Das ist ein Problem. Und natürlich kann ein kleines Problem zu einem großen Problem werden. Und dann auch zu einer Krise. Und eine Krise ist im Endeffekt ein maximaler Wendepunkt, der dann auch positiv ausfallen kann. Also die Krise kann dann auch zu etwas positiven führen oder aber zu etwas extrem negativen. Und wir wissen ja im Fußball, wenn ergebnis er nicht stimmen, dann ist es meistens erst mal der Trainer, für den es negativ endet. Und dann am Ende des Tages für einen Verein, was dann wiederum dazu führen kann, dass Mitarbeiter entlassen werden. Also es ist ja schon eine Wahnsensspirale. Und im Fußball ist man eben nach ein paar Niederlagen in der Krise. Draußen in der Welt ist man, redet man von der Krise, wenn andere Dinge passieren. Und so kann man das Ganze dann immer wieder schön gerade rücken. Aber heute sprechen wir natürlich vor allen Dingen über den Fußball. Zum Glück ist es der Fußball. Und ich glaube, es ist nicht immer die ganz große Krise, sondern du sagst selber, es geht auch um Probleme. Und darum diese vielleicht zu erkennen, bevor es dann zu Krise kommt. Aber Markus, wie du es zu sagen, ein Trainer ist auch immer ein Krisenmanager. Und wenn ja, was bedeutet das für dich? Ich würde sagen, wenn man das Wort Krise nicht zu hoch hängt, sondern eigentlich hast du ja jede Woche diese kleine Aufgabe vor dir. Sobald die Vorbereitung endet, ist die schöne Zeit vorbei, ja eigentlich ein Trainer. Wenn dann wird abgerechnet, dann wird jedes Spiel abgerechnet und jedes Spiel hat mittlerweile unglaubliches Gewicht, jedes Einzelne. Das heißt, wenn du gewinst, fühlst du dich erstmal gut an. Jetzt aber die Woche wieder so zu gestalten, dass auch dort, ich sage mal ein ähnliches Krisenmanagement stattfindet, wie nach Niederlage. Wenn nach einem Sieg kannst du auch viel falsch machen. Aber gehst du die richtigen Schritte an, schaust du dir an, was haben wir gut gemacht? Wie viel spreche ich an von dem Schlechten, wie viel spreche ich von dem Guten an, wie viel Brauchweine mantschaft, das zu erkennen. Und dann natürlich auch, was ist bei einem Monen entschieden oder was ist bei der Niederlage? Wie viel mache ich denn dann in den jeweiligen Bereichen deswegen? Diese Krise an sich würde nicht immer die ganz große Krise sehen, sondern ich sehe eigentlich jede Woche ist diese Aufgabe für uns drehen wir ja da. Die Mannschaft in den bestimmten Bereich zu lenken und die ganz großen Dinge, die heftigen Krisen, die sind ja dann in einer Saison nicht fünfmal da, sondern die sind halt dann eine oder zwei Mal da, wo du dann diesen Weg beschreiten musst, aber die anderen Dinge, das ist ja die tägliche Arbeit, um die es dann geht. Hast du da Strategien für dich entwickelt oder mit der Zeit auch, also festgelegt, dass du sagst so und so gehe ich damit oben auch Woche für Woche oder ist das eher situativ je nachdem und nachgefühl? Tatsächlich situativ und vor allen Dingen auch typenabhängig, ich sage mal wie meine Mannschaft ist, hat die Mannschaft eine Neigung den Bodenhaftung zu verlieren oder hast du in der Mannschaft schon typen drin, die schon dafür sorgen, dass nach dem Sieg nicht alles Dräumen anfangen, muss einfach schauen, was braucht deine Mannschaft, was für ein Gefühl. Hat man wie intensiv verdreckt sie auch Kritik, auch unterschiedliches, gibt Spieler und Mannschaften, die können sehr gut mit einer Kritik umgehen, mit einer sachlichen, es gibt aber auch Mannschaften und Spieler, die da sehr, sehr große Schwierigkeiten damit haben und dann musst du wieder differenzieren, was streue ich dann vor der Mannschaft ein oder was mache ich im Einzelgespräch? Das kann man nicht pauschal beantworten, diese Fahre gibt es auch nicht vor mir diese pauschale Lösung oder ich habe einen Ordner im Regal stehen, den ich dann züge, Spieltag eins das, Spieltag zweit das. Nee, das ist jedes Spiel, jede Woche, jeder Trainingstag ist nicht zu vergleichen wie in eine Situation, die man hatte mit einem anderen Club oder mit einer anderen Mannschaft. Schönes Jahr, wir reden immer mit Cheftrainer und über die Rolle des Cheftrainers. Du stehst ja zum Glück nicht alleine da und du hast einen großen Staff. Viele Spieler, die begleitet werden vom Trainer-Team, von den Spezialtrainern. Du sprichst gerade schon über Einzelgesprächer auch, wie mannetst du das in deinem Trainer-Team auch? Wie siehst du dieses Team als solches? Oft ist es ja so, dass vielleicht der Cheftrainer fast sogar am weitesten weck ist, am Ende aber kommuniziert. Und du sagst mal, ist der Kult-Trainer mit einem anderen Spieler dicker, mal der andere Kult-Trainer. Oft der ein oder andere Kindes, vielleicht sind die Füße sogar, die am nächsten Rand sind, wo die Spieler sich auch noch öffnen. Welche Rolle spielt da auch Kommunikation für dich in diesem Team? Ja, sehr große Rolle. Also erst noch muss ich sagen, dass du als Cheftrainer natürlich in den unteren Ligen den Vorteil hast, dass dir von der Zeit, der wenig Zeit geglaut wird. Also von den Seiten, das heißt von den Gremien waren dir wenig Zeit geglaut, das war dir wenig Zeit von den Medien geglaut und so weiter geglaut in Anführungszeigen. Da musst du halt aufpassen, ihr Hörer du kommst, dass du den Fokus nicht verlierst, dass du den Fokus nicht verlierst, auf das, was das entscheidende ist. Das entscheidende ist, das Training mit der Mannschaft und die Beziehung zu deiner Mannschaft. Klar, je größer, die Hörer, die Liga, umso mehr Mitarbeiter hast du natürlich auch. Trotzdem wird das Gespräch mit dem Cheftrainer immer für den Spieler das Wichtigste sein. Muss man sich immer bewusst sein, nur du schaffst es ja nicht, wenn du 25, 26 Spieler hast, jede Woche mit jedem irgendwie Gespräch zu führen, immer Feedback zu geben. Und das schaffst du, du kannst dir noch so oft vornehmen, das wirst du nicht schaffen, weil es einfach auch schon rein organisatorisch nicht möglich ist. Und auch so viel ändert sich hier oft nicht von einer Woche zu anderen. Deswegen brauchst du natürlich schon auch einen guten Staff. Wo die Jungs auch spüren, da ist Verantwortung, da ist Kompetenz und da interessiert sich jemand wirklich für mich. Ja, es ist ja, gibt dir oft dieses Blah Blah, mach mir dem mal eine Video-Analyse kurz, Spieler spür sofort, mein, der das ehrlich mit mir will, der mich wirklich voranbringen. Oder macht der das halt ums irgendwie erledigt zu haben. Und da ist einfach eine große Verantwortung im gesamten Trainerstag. Aber auch das, was du gesagt hast, eine unfassbare Wichtigkeit im gesamten Staff. Das heißt, Physio, nicht unterschätzen. Tolle Physios sind oftmals der Wegbegleiter zum nächsten Sieg. Ein guter Zeugwart, wie oft ich erlebt habe, nicht zuletzt hier in Köln, dass die Spieler beim Zeugwart unten sitzen, nach dem Training. Und mit dem noch einen Kaffee drinken oder irgendwas. Und bei dem einfach die menschliche Abholung bekommen. Also das menschliche, wo der dir dann auch mal zurechtweist und mit denen spricht wie ein Papa. Ja, das heißt ja, junge, so läuft's nicht. Und nächstes mal nicht richtig, machrigst du von mir. Oder Probleme, oder wie auch immer. Da wirst du was ich meinen. Also es geht tatsächlich darum, dass das gesamte Team, das mittlerweile in so einem mit Spielern insgesamt so ungefähr 50 Leute umfasst in so einer Bundesliga-Manta. Dass alle eigentlich gut sind, dass alle in die gleiche Richtung arbeiten und keine Störenfriede drin sind, dann kannst du eine gute Chance, ein gutes Team hinzubekommen, ein gutes Team Spirit. Und zum Schluss dann auch den richtigen Weg gehen zu können und Spiele zu entwickeln. Gute Stichwort. Wir haben mal geschaut in der Vergangenheit. Was haben denn da so Spieler auch über dich gesagt? Und als du damals dort T-Skihoffen haben gekommen bist, wo 13 und auf dem vorletzten Tabellenplatz die Mannschaft übernommen hast, da war die Situation ja schon prekär. Und Kevin Volland hat damals über dich gesagt, dass du den Druck von den Spielern genommen hast und als Spieler willst du so eine Situation eigentlich nicht mehr leben. Das hat Kevin Volland damals gesagt noch ganz jung. Und man hatte wohl gemerkt, auch wie für unsicher jeder einzelne Spieler war und du konntest irgendwo diese Fesseln dann auch wieder lösen. Wenn du dich da zurückgeändert hast an diese Zeit, wie bist du das da angegangen? Und würdest du es heute wieder so machen? Es ist sicherlich ein Weg, den ich damals gegangen bin, den man auch so mit anderen Mannschaften gehen kann. Aber ich habe mir das angeschaut, ich habe mir ein Gefühl dafür geholt, was diese Mannschaft in dem Moment braucht. Ich habe eine sehr verunsicherte Mannschaft vorgefunden, die aber eigentlich, wo jeder immer von einem tollen Potenzial sprach, nur das Potenzial ist einfach weg. Wenn du Druck verspürst, wenn du kein Selbstvertrauen hast, ist kein Potenzial vorhanden. Dann kriegst du nichts auf die Kette, der kriegst du nichts auf dem Platz. Und da war für mich schnell klar, dass ich dieser Mannschaft ein Stück weit versuchen muss, den Ergebnis Druck zu nehmen. Und ich habe damals viele Journalisten auch für Rückt erklärt, weil ich gesagt habe, ich tabelle interessiert mich nicht. Tatsächlich, mir habe ich den Vorletzern gewinnt, egal, tabelle interessiert mich nicht. Ich bin so vorgegangen, dass ich wieder Mannschaft zum Start einmal, nur einmal habe ich das sprechen, wie über die aktuelle Situation. Wie sie auf der Tabelle sich darstellt. Und danach nicht mehr, warum? Weil es überhaupt keinen Sinn macht, sich immer irgendetwas durchzurechnen, die Tabelle anzuschauen, wir müssen jetzt aber, und jetzt müssen wir aber das kostet nur Energie.
diese ganze Energie, die dort flöden geht, die stecken wir in Überlegen, was können wir trainieren, in Beziehung zur Mannschaft, in Problemlösungen. Und deswegen habe ich auch vor dem Spiel nie zu meiner Mannschaft gesagt, wir müssen das Spiel gewinnen. Wir wollen, nicht wir müssen. Schon mal ein ganz großer Unterschied. Und wie wollen wir das? Wie was wollen wir machen auf dem Platz? Dann gibt es "Jobs" einfachste "Job", wenn ein Spieler kein Selbstvertrauen hat. Darfst du eben nicht sagen, und das und das und das und das? Gibt ihm einfache Hilfestellungen. Wir wollen auch als Mannschaft dann klare, einfache, einfachste vorgehen, zweißen haben. Ich würde es jetzt, wenn ich es mal runterbrechen würde, aufs einfachste klarkommen, dann noch ein bisschen was dazu. Wir spielen gegen den Ball aggressiv und mit Ball einfach. Nur ums mal, wo die Basis sein anfängt. Und der Mann hat dann sozusagen, und von dir erwarte ich, lieber Sturmmer, den Job musste machen. Das ist deine Aufgabe, das und das. Und nach den drei Dingen rechne ich nachher, wie du ab, mir ist es egal, ob du ein Tor schießt. Mir ist es egal, ob das. Das Ergebnis kommt von alleine, wenn wir die Jobs erledigen. Und so habe ich jetzt geschafft, dass die Spieler sich natürlich auf ihre Aufgabe im Spiel konzentrieren konnten. Und wir nicht von dem Ergebnisdruck gesprochen haben. Das hat ihnen ein Stück weit geholfen, um sich wieder rauszuarbeiten. Aber es geht nicht mit Hand auflegen. Denn wenn du mir die Erlaubnis gibt, dann möchte ich da gerne jetzt über Fußball spielen sprechen, an der Stelle, weil das interessiert mich ja dann schon. Wie du als Trainer auch diesen Spagat für dich selber geschafft hast bei den bisherigen Stationen. Hey, ich, Markus Gistol, ich möchte den und den Fußball spielen. Das ist den, den habe ich mir in den Kopf gesetzt. Und dann komme ich aber zu einer Mannschaft und merke, den Fußball, den ich eigentlich spielen möchte, den kann ich hier nicht spielen. Inwiefern bekommt man das da als Trainer dann für sich im Kopf geregelt? Erst mal natürlich, dass du ja überhaupt eine Idee hast. Das ist schon mal gut. Also jeder Trainer, glaube ich, sollte für sich schon eine Idealform sein noch Spielidee haben. Ich komme aus der, da mal, Offenheim, Alfrangnikschule, weil ich frühzeitig schon da dabei. Das wäre natürlich immer idealerweise ein gutes Pressing spielen. Ja, mit wenig Kontakten, gutes Umschaltverhalten haben, aggressiv natürlich entsprechend unter und ohne es zu sehr jetzt ins Detail zu gehen. Aber du hast eine Idealforschstellung als Trainer. Und jetzt, wenn du dir eine Mannschaft bauen durftest, wie bei FIFA, ja, bei dem Spiel, oder Manager spielen, dann würdest du noch nicht wissen, wenn du da hast. Das hast du es aber natürlich nie die Ideal-Situation, wenn du irgendwo hinkommst. Selbst bei den besten Glubs der Welt spielt vielleicht ein Spieler auf einer Position. Oder sagen, eigentlich würde ich mir schon ein bisschen mehr Druck von dem wünschen, dass der auf der Position das und das mehr macht. So musst du natürlich trotzdem deine Idealformation, oder deine Idealforschstellung vom Fußball, nicht über Bordwaffen, sondern die sage ich meiner Mannschaft schon in gewisse Masse. Und dann muss ich aber anpassen, was passt in dem Moment zu dieser Mannschaft damit sie erfolgreich sein kann. Wenn du nur dein Ding ganz sauber das machst, dann kannst du das machen. Wenn du in fünf Jahren das Vertrag, und der Manager sagt, du kannst machen, was du willst und du hast alle Zeit der Welt. Aber im Leistungsfußball ist es halt ein Wunschdenkendes. Es wird nicht funktionieren, wir müssen die auch sofort Ergebnisse lieben. Deswegen ist es ein auffanandert zugehen, dass du sagst, okay, mein Idealgenange vom Fußball, denn weißt der Manager auch, den weißt der Verein auch. Und dann machen wir da erst mal einen ersten Schritt, indem wir mit der Mannschaft das rausholen, was wir sehen, was möglich ist, um möglichst nah an dieses Sache heranzukommen. Um dann Transferperiode für Transferperiode, die Mannschaft entsprechend dort anzubauen, oder dort umzubauen. Wie es in England gibt es ja da die klassischen Beispiele, sondern wenn ich nur jürgen Glaubt nehme mit Liverpool, war die Mannschaft auch auf Anfang nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. Aber er hat ein paar Kompromisse gemacht und hat dann aber trotzdem die Mannschaft Transferperiode für Transferperiode so gebaut, wie er sich das vorgestellt hat, mit dem Durchschlagen der Erfolg, dass er dann halt auch so gerade schämmenslich geworden hat. Es sind für bei Kontinuitäten auch ein bisschen Zeit, die man braucht, um dann seinen Fußball ja auch auf dem Platz zu bekommen, mit dem Personal, dass da es beziehungsweise das dann auch ergänzt ist. Jetzt ist es ja so als Trainer, wenn man, du kommst zu einem neuen Verein und musst dir diese Situation erstmal genauer anschauen. Jetzt wirst du dich sicherlich informieren und hast bestimmt auch ein gutes Netzwerk, wie sieht es bei dem und dem Club aus. Aber wie gehst du da genau vor, um die Situation zu analysieren und dann halt deine Persönlichkeit einzubringen, um die um die Situation zu meistern? Also du kannst den Vorfeld noch so viele Gespräche führen, was du tatsächlich hast, morgens du wende zwei Wochen da bist. Dann war es so gesehen, hat das bestimmt was ich mir erzählt habe oder ist es doch ein bisschen unterschiedlich. Deswegen auch, wenn du zu einem Verein kommst, nimm dir immer die Zeit auch immer zu analysieren, immer auch dir alles mal anzuschauen. Was passt, was passt nicht. Lasst dich da nicht verrückt machen und irgendwie treiben, sondern nimm dir auch die Zeit. Und wenn der Ergebnis auch mal nicht stimmt, nimm dir trotzdem die Zeit, um zu schauen, was hindert uns am Erfolg und was müssen wir vielleicht noch anpassen. Ich sage mal, das fängt bei mir wirklich an bei den Trainingsbedingungen. Das geht über die Kabine, ist die Kabine vernünftig aufgebaut. Sie sieht die vernünftig aus. Ist es lebenswert da drin oder ist es eher ein ganz grau in grau. Es geht darum, was von Hotel hast du zum Spiel, welche Abläufe hast du an den Spieltagen? Wie sind die Kabitene? Wie sind die, wer hat was zu sagen? Wie ist der Koch? Wie ist egal was? Schaut dir einfach alles rein, hohe an. Um dann, lässt auf deinen Ideal hinzubiegen. In Ruhe anschauen, da brauchen wir natürlich ein bisschen Zeit für, aber du sagst selber, dass es relevante so ein wichtig ist, auch in der Situation. Ich glaube, dass irgendwo man gesagt, die geht es vor allem auch um Gelassenheit, um auch so ein bisschen interpretiert, dass mal als Fels in der Brandung zu einem neuen Club zu kommen und dann auch zu sagen, okay, Leute, ich bin jetzt hier, wir packen das zusammen an und ich bin jetzt vor euch da und du bist jetzt keiner, der hektik versprüht oder sagt, wir müssen das jetzt so oder so machen, sondern du gehst schon mit der Situation so um, wie du sie vorfindest. Ja. Also es ist tatsächlich so und da kann ich nur jedem raten. Es hat mir immer gut getan, wenn ich zu dem neuen Verein gekommen bin, habe ich immer so gearbeitet vom ersten Moment, dann bis zum letzten Tag, als wenn ich in unbefristeten Vertrag hätte. Ich habe mich nie darum gekümmert, wie lange der Vertrag ist oder was, auch immer so gehandelt als wenn ich in unbefristeten Vertrag habe, immer im Sinne des Vereins, immer im Sinne der Mannschaft. Und damit bin ich natürlich erst mal, sagen wir mal ein Stück weit auch gelassener geworden. Diese Gelassenheit und auch ein Stück weit zu Bereinität, das wird deine Mannschaft immer spüren, ob der da vorne steht, ob der uns nur was vorspielt, oder ob der wirklich auch tatsächlich zu Verrenn ist und gelassen ist. Weil das gibt der Mannschaft auch ein Stück weit Sicherheit. Ich würde dir vorstellen, da kommst du in den Club. Egal ob der jetzt von Anfang an da bist oder mitten in das Saison kommt, und es gibt ja immer Phasen, wo so ein bisschen aufgeregter ist, da beobachten, dient ich natürlich noch intensiver. Die Spieler wissen oft besser, wie es dir geht als du selber. Ja, das ist doch weil du vergisst dich manchmal. Aber die Spieler sagen dir ganz genau, oh, drehen er jetzt halt nicht gut drauf. Oh, drehen er jetzt halt gut drauf, oh ja, dann gut, dann. Die wissen ganz genau, ob du Gnatschash im. ob das Streitigkeiten gibt zum Beispiel im Trainerstab. Ein bisschen nicht sofort. Bevor du es ausspricht, wissen die das schon. Also es sind alles so Dinge, wo du dir nichts vorma handmust, die Mannschaft würde ich immer beobachten, die würde ich immer anschauen. Deswegen ein Stück weit Gelassenheit, das hatte ich mir auch mal auf einen. tatsächlich an einem Schreibtisch, wo ich gearbeitet habe, so ein großes Schild machen, die jetzt mal wenn ich einen schreibt, da ich immer vor der Seite sage, gelassen. Also einfach ohne dass man lethargisch oder. aber je wiss, was ich mein, ist umfällt, ist ja eh schon so aufgeregt. Jeder dreht ja schon durch und jeder macht. "Oh, jetzt müsste aber und jetzt ist aber das, oder?" "Ai, wie so, lass uns doch vernünftig arbeiten, lass uns doch Stück für Stück arbeiten." Ein Trainer ist doch kein sauberer. Ein Trainer ist jemand, der normalerweise dafür gemacht ist, etwas zu entwickeln. Mit einer Mannschaft ist das zu entwickeln und das machst du nicht, weil du nur davon sprichst, sondern du brauchst auch die Zeit, und musst daran bleiben an dem Thema und so weiter. Und das musst du dir einfach nehmen. Lasst es dir nicht nehmen, durch das, dass jemand um dich herum aufgeregt ist. Ich finde es sehr interessant auch in dem Zusammenhang mit der Kompetenz diagnostik, in der es nämlich so, dass man unter normalen Situationen und schwierigen Situationen unterscheidet. Also ein Mensch kann in normalen Situationen auf eine gewisse Weise regieren. Ich sage jetzt mal stark ausgeprägte sozial kommunikative Kompetenzen haben, aber in kritischen Situationen auf einmal schießt die sozial kommunikative Kompetenz in den Keller. Und dagegen schießt die Fach- und Methodenkompetenz nach oben. Im Sinne von 85-ter-minute, man lebt 1-0 zurück, man braucht unbedingt dieses Unentschieden. Und auf einmal versucht man das durch fachlichen Input auszugleichen. Und gibt ganz viele Commandos in Spiele, was sich dann auch negativ äußern kann. Das finde ich sehr interessant, weil man als Trainer zum Beispiel gerne gelassen wirken möchte. Aber dann kommt es vielleicht zu einer kritischen Situation. Und dann ist die Frage, wie gehe ich denn damit um? Wie hast du dich denn da beobacht, der dich machen?
meines ist ja das eine zum Beispiel eine Krisensituation zu einem Club zu kommen. Also man trägt eine gewisse Gelassenheit nach innen und eine Situation fühlt vielleicht dann erst zu einer Krise. Wie ging es dir da mental? Also ich muss sagen, es gibt ja auch die Situation, die mir um Meisterschaften gespielt haben. Danach soll ich auch entscheidende Spiele und ich habe dann immer bei mir gespürt, je aufgeregter das Umfeld wurde, umso gelassener bin ich geworden. Welch gespürt habe, muss den Gegenpol sein. Ich musste einfach diese Sicherheit vermitteln, diese Klarheit auch darstellen als Trainer und bin damit immer gut gefahren. Aber das war nichts, dass ich künstlich gemacht habe, sondern das kam bei mir aus meinem Innenraus. Welch gespürt bin ich jetzt auch noch explodiere, wenn ich jetzt auch noch mit mache, dann funktioniert das nicht. Und ich kann dir nur bestätigen. Also es gibt natürlich Momente, wenn jetzt 84 Minute ein Spieler kriegt, oder wenn wechselst du aus oder ein Spieler verletzt sich dann noch zusätzlich was passiert, weil jetzt noch eine Entscheidung mit einem klaren Kopf zu treffen. Das schon erlebt und auch schon gehört von anderen, dass dann keine Entscheidung mehr möglich war bei dem einen oder anderen. Einfach alles blockiert habe ich schon mal mitbekommen, dass das da ist. Ich habe jetzt im Glück, in weder immer habe ich es selbst selber noch mal in Ruhe zu kommen oder aber auch ein guter Input von deinen Code-Trainern zu haben. Die nehmen dir Sinn, die natürlich auch emotional dabei sind. Aber mit Sicherheit nicht das Stresslevel, eines Cheftrainerz erreichen, du kannst immer dann auch Leute neben dir, in weder ein guter Manager, der dann man sagt, "Komm, mach doch so oder so oder ein guter Code-Trainer". Das trägt natürlich Armen oder Zubei zu der eigenen Sicherheit. Wenn du Spürstherr ist auch jemand da, weil als Cheftrainer kannst du nicht alles alleine machen. Das schaffst du gar nicht. Du brauchst gute Leute um dich herum und gerade in so einen Momenten, wenn es eng wird, wenn es schwierig wird, wenn es also auch positiv schwere, wenn es um eine Meisterschaft geht, genauso wie um den Abschlick geht, oder auch in jedem einzelnen Bundesliga-Spiel, das so eng ist heutzutage, dass Kleinigkeiten entscheiden, wer gewinnt das Spiel oder die anderen Mannschaft. Deswegen ein gutes Team, um dich herum, hilft dir natürlich auch als Trainer sehr. Ich glaube, es sind in diesen Ausnahme-Situationen, in denen man ja nun mal manchmal ist, dass da auch das Besondere herauswachsen kann, also dass wir mit den Aufgaben wachsen, im Vergleich zu du hast es vorhin gesagt, der hat ich spiel irgendwie um die goldene Ananas, vielleicht in der Liga? Ja, das kannst du natürlich aber auch nicht simulieren. Das ist ja, was dann immer in der Trainerausbildung und so auch, wie reagierst du unter Druck, wie funktioniert es zu da und so? Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, wir haben über diese Themen immer auch gesprochen. Aber in dem Moment bist du nur noch auf Betje selber. Da denkst du nicht mehr an die Schule. Was hat denn der dir da gesagt, der Psychologie, was du jetzt machen solltest, sondern da geht es einfach darum, da setzt sein eigener Schutzmechanismus ein, da setzt sein eigenes Gefühl, ein wirklich ureignetes Gefühl ein. Und es wie bei dem Spieler, in solchen Momenten sehe ich auch oft, ist der Trainer geeignet für diese höchste Stresslevels oder nicht. Sieben bei dem Spieler, ich oft zur tolle Talente gehabt und ob das nachher richtig packt oder nicht, kann ich dir immer dann sagen, wenn das erste mal auf Blatt stand, 60.000 Zuschauer und erhört fast nichts mehr. Was er sonst gewohnt ist, dass er hört, wenn der andere ihm etwas sagt oder wenn der Ball zu ihm kommt und der Fußball und der Ball vom Fuß verlassen und erste Kontakt macht normal block irgendwie etwas lauter. Ich hört sich jetzt alles ganz anders an. Und die völlig neue Situation ist entstanden in zum Stadion. Knickt er weg oder hält er stand. Das ist so in so einem Moment, der wirklich auch ganz gut, genauso geht es aber an einem Trainer auch, dann in so einem Moment, schaffst du das dann, da cool zu bleiben und die Dinge für dich so zu sortieren oder nicht. Markus Duers bei Herzweitraditionsklubs gearbeitet in Köln und in Hamburg. Ich kann das sagen, weil ich im beiden Städten gewohnt habe, dass das ein immense Fokus ist natürlich in der Stadt, der durch alle Altersklassen und Gesellschaftsschichten ja auch geht und unheimlich viele Herzen hängen daran. Siehst du da auch einen Unterschied, wenn du dann da als Trainer bist, dass du noch mehr in der Öffentlichkeit bist, noch mehr unter Druck stehst, vielleicht noch mehr dieser ruhige Pull sein musst oder ist das dann vielleicht auch so genau das zu genießen und macht es das vielleicht auch aus. Also ich liebe den Fußball, seitdem ich kind bin, nichts anderes gemacht, eigentlich schwule war nie interessant, sondern es war immer Fußball und das große Ziel ist ja dann, dass du irgendwann mal vielleicht auf dem höchsten Level dabei sein kannst und dann war ich in Hoffenheim Trainer und in der Zeit hier erste Erfahrung, erste Liga gemacht und natürlich hat mich das gereizt, also diese Traditionsklubs, die haben ja schon eine richtige Reiz auf den richtigen Fußballer, sage ich mal, also also ob sie jetzt hier Köln, Hamburg oder andere Klubs wie Dortmund, Schalke, egal wer immer wenn du dir alle nennst, das ist natürlich schon was Besonderes in diesen Stadien dann auch Trainer sein und in diesen Städten, das ist ja was Besonderes, deswegen habe ich eigentlich bis heute noch das Corona kam. Ich hatte ja nur sechs Heimspiele mit Köln und dazu schauen, muss man sich mal vorstellen, in der Zeit wo ich da war, das ist bis heute, war jedes einzelne Spiel ein tolles Erlebnis und das hatte ich natürlich getragen, aber zu deiner Frage zurückzukommen, es ist natürlich schon so, dass eine andere Aufgeregtheit bei diesen Klubs vorhanden ist, das ist definitiv so, also die ist manchmal positiv, die trägt dich natürlich, aber die kann natürlich auch viel negative Energiefrei setzen, ja, wenn jeder meint, der müsste seinen Senf öffentlich irgendwo dazu ergeben, der hat dann vielleicht noch einen großen Namen und wird gehört und dann gibt es natürlich dann bei der einen Mannschaft gibt es, ich erinnere mich, wir haben mal mit Hamburg, haben wir einen DFB-Bokalt-Spiel gehabt und haben dieses Pokalt-Spiel glaube ich verloren, gleichzeitig hat Augsburg auch ein Pokalt-Spiel gehabt und hat es auch verloren und woche später haben wir gegen Augsburg gespielt, dann habe ich dich gefragt, wie waren es für euch jetzt nach einem Spiel, wie war es, nach einem Buch hatte, wie war halt das eine Kamera-Team da und die drei Journalisten? Bei mir hat es kein Platz gegeben, wenn wir im Presseraum werden, da waren halt 15 Kamera-Team und das Ding war voll, also das ist natürlich eine andere Buch, der andere Dimension, so einen Club dann zu trainieren, ist auch sehr schön, muss ich sagen, hat mir sehr viel Spaß gemacht auch und es hat einen richtig unglaublich tolle Erlebnisse dann auch dadurch und die sind dann natürlich eine Wucht, wenn du dann da was erreicht und so Spiele gewinst, dann ist es schwer dann auch für Spieler, das wieder richtig einzuordnen, also das ist eine andere Wucht und die darf man nicht unterschätzen, mittlerweile ist natürlich auch die Mediengewalt sehr, sehr groß und sehr, die Medien macht auch sehr groß in diesen Städten, das gehört alles mittlerweile zum Drennen beruf dazu, das darf man nicht vergessen, es ist, du lanstes Fußball trainieren, wenn du anfängst, aber es gehört noch viel mehr Kompetenzen dazu zum einen der Sozialkompetenz mit den Spielernführung, um die Spiele herum sind unglaubliche Störfaktoren oder auch gute Faktoren, die du mit beeinrechnen muss, aber natürlich auch die ganze öffentlich leben, was du sehen musst, was um die Spielraum ist, aber auch um dich als Trainer und um den Verein ist dann wirklich sehr komplexe Aufgabe. Normalerweise ist der Cheftrainer heute wirklich gefordert, dass er entlastet werden muss von seinen Code-Trainern und dort für ihn freiraum geschaffen wird, damit er sich immer wieder um die jeweiligen Dinge kümmern kann. Jetzt hast du es gerade gesagt, es gibt ja super viel Arbeit rund um die einzelnen Spieler, das sind ja diejenigen, die am Ende des Tages dann auch irgendwo die Siege auf dem Platz auch holen. Wie bist du da in der Vergangenheit mit umgegangen, wenn es dann im Team unter Spielern oder auch in der Trainer-Spieler Beziehung gehackt hat, weil sich ein Spieler schlecht behandelt gefühlt hat, weil ein Spieler nicht gespielt hat, da gibt es ja dann auch durchaus mal Herdefälle zu beachten, die er dann auch den Gesamt erfolgt, irgendwo ja auch gefährden können. Wenn du da, wenn ich dir das gerade so sage, da spielen bestimmt bei dir gleich im Kopf ein paar Bildchen, wie hast du das da konkret gemacht, vielleicht kannst du uns da ja so einmal mitnehmen in eine Situation. Ich darf jedenfalls so, dass du da als Trainer bewusst sein musst, dass du in erster Linie für den Großteil einer Spieler erst mal derjenige ist, bis in jedem Wochenende der eigentlich eine enttäuschende Nachricht versieht. Es gibt nur 11, die spielen können vom 25, zumindest mal 14 nicht so glücklich mit dir, normalerweise und dann vielleicht von noch drei die in der Stadtformation sind, die sagen eigentlich, wir müssen mal anders spielen oder andere, würde ich auf eine andere Position stehen. Ich war spitziert sein einfach mal, musst du dir einfach im Klaren sein, dass es diese Punkte geben wird. Michtig war mir immer eine klare Kommunikation zu führen mit meinen Spieler, ihnen auch Dinge zu erklären, wenn ich es vernotwendig empfinde, nicht alles zu erklären, aber wenn es für mich so war, dass ich dem Spieler das erklären, dann habe ich mich vor dieser Aufgabe nicht gescheut und gleichzeitig auch nicht gescheut, wie kann man das am besten dazu sagen, wenn ein Problem in der Entstehung da ist,
Wenn du siehst, da reibt sich was, entweder mit dir zwischen den Spielern und dem Trainerstab vielleicht oder zwischen den Spielern und anderen. Hab ich es immer als meine Aufgabe empfunden, sofort einzugreifen. Bevor es lobt, bevor es weitergeht, bevor es zum Feuer wird. Ich schaff's doch auch nicht immer. Aber natürlich ist die Basis für alles eine gute Kultur, eine gute Umgangsweise. Geht man mit Respekt um. Und das ist einfach als Sache, die kannst du ganz schlecht jetzt in das Saison reinbringen, wenn du ganz wenig Zeit hast, aber wenn du eine Vorbereitung hast, wenn du mit einer Mannschaft arbeiten kannst, dann geht es für mich darum, dass man eine Mannschaftskultur entwickelt. Wie wollen wir damit miteinander umgehen? Und sagt, geht, ja, das ist eine Sache. Was bringst du dazu ein? Was ist dein? Was sagst du? Was bringst du dafür von deines Sachen? Was gibst du da rein? Und da kommen tolle Dinge aufzustandet. Und dann können die das alle als ihr Leidbild auch unterschreiben. Und dann kannst du die Jungs auch andere Sache festmachen. Wie wollen wir dann miteinander umgehen? Ist für mich sehr wichtig. Ich glaube, das für Unternehmen wichtig ist aber für eine Mannschaft auch sehr wichtig. Dass du einfach weißt, es gibt ein paar Dinge zum Beispiel, es gibt keinen auf dem Platz, wenn wir dann da sind und der Trainer oder die Trainer sagen, was dann da gibt es kein Abwinken oder so was. Oder irgendwie wieder wurde zum zu den Trainer. Es kann man danach in der Kabine dann besprechen. Dann können wir mal das mal auf dem Platz, wird einfach vernünftig gearbeitet. Dann fängst du ja, gehst du jetzt entlose diskutieren. Oder wenn Spiele unfaire miteinander umgehen, im Training, es gibt Härte. Und es ist auch gut, wenn man hart trainiert wird. Und wenn es aber immer hart in der Sache, fair in der Art. Ist das verletzt? Muss du es ansprechen? Weil die wählen eine Mannschaft, wie wollen zwei Jungs miteinander durchs Feuer gehen? Wenn der eine in letzte Woche brutal von hinten umgehauen hat und ihn vielleicht fast sogar richtig schwer verletzt hätte, dann merkt das, dass das Fies war von ihm. Wie will ich mit dem nächste Woche durchs Feuer gehen im Spiel? Das sind so Dinge, wo ich denke, als Trainer, musst du da immer hell wach sein. Jedes kleinste fünf gegen zwei. Kann dazu Führer, dass so nächste Woche die Mannschaft den Feuer hast. Kann gepassieren. Und ich bin nur noch ein Beispiel, weil es was Führung angeht, oder so. Kann ich auch sagen aus meinen früheren Stationern. Ich bin dann zum Glück in der Bundesliga nicht mehr passiert, aber. Hast du natürlich als Trainingsterm okay? Disziplin. Haben alles im Griff. Tolle Trainingswoche. Dann hast du Abschlussbesprechung. 13,45. Tür ist zu. Ich fange anzusprechen. Drei Minuten später geht die Tür auf. Gumpen 18-jährige Spiele rein, ich bin so richtig weiß, ich weiß nicht, wie es passieren kann. Aber jetzt hier. Ich bin von. Du. Guck'n' sich, wenn du bist, bist du ganz toller Typ als Trainer. Und hab ich da ganz gradlinig und ganz Disziplin. Würde ich was, das heute. Tschüss. Bis nicht im Kader. Woher später? 13,45 Beschreibung. 13,47. Also 49. Die Tür geht auf. Der Kapitän kommt rein. Dein Wester-Spieler, dein Wichtigster-Spieler. Mach die Tür auf, sagt. Trainer, du weißt, wie es passieren kann, das scheit. So. In dem Moment, du hättest das letzte Woche anders entschieden. Ja. Aber den Fehler machst du halt einmal, dann. Klar musst du dann, das ist genau wieder das, die Spannschaft beobachtet dich jetzt. Ganz genau, ist der Trainer gerecht, ist der Fähre. Geht er mit uns gleich um in diesen Dingen. Wenn er den jetzt hat, ungescholden davon kommen lässt, wenn du die erste mal so gemacht hast, ein Problem, das Problem entsteht, wenn das erste Fallchehenschein ist. Kann man ja anders regeln und das Land machen, dann wieder zahlen. Aber so ein klassischer Fehler von dem Trainer, der jetzt frisch und voller Energie kann daran jeweil und vielleicht auch noch nicht so viel Erfahrung hat, kann natürlich sowas passieren. Wie würdest du da heute das Ganze machen, also mit der ersten zu spät Konaktion? Ja. Also das auch wieder mit dem Thema Gelassenheit. Aber das muss ich im Vorfeld klären. Im Vorfeld, du darfst als Trainer nicht der Polizist sein. Nicht immer, der wär auf alles aufpassen. "Hast du das gemacht, hast du das, hast du das?" Aber brauchst du dich ja unglaublich schnell. Sondern in solchen Momenten für solche Dinge gibt's ein Mannschaftsrat. Gibt's eine gemeinschaftliche Entscheidung mit der Mannschaft auch vorher? Ich sag mal, dann machen die aus miteinander was. Sympelste Variante ist ja immer was, was kostet es, wenn da jemand zu spät kommt? Ja, sagen die immer. Aber es juckt ja viele auch nicht. Aber ich habe ja dann Mannschaften schon erlebt. Die haben dann ja sehr kreativ ihren Strafenkatalog ausgebaut, indem da Dinge drin waren, die eigentlich viel mehr weh getan haben wie Geld. Die haben dann halt das Frühstück herrichten müssen, die ganze Woche oder die haben ihr Auto, dem anderen geben müssen. Oder egal was, also so Dinge verrückt, der Dinge, ja, dass die dann sagen, eigentlich ist das noch die viel bessere Strafe, weil es für die noch diese Zusammengehörigkeit. Und ich bin raus, der kommt dann zu spät rein, sage ja, okay, setz dich rein. Dann hat die Mannschaft in dem Moment keinen Schaden genommen, weil es sich selber reguliert. Die Strafe ist klar, die der machen muss. Ich habe Ordnung in der Mannschaft weitertrennen, aber ich habe auch um 15.30, die beste Mannschaft im Platz. Und natürlich wissen wir alle, wenn sowas überhand dem Nusspiele kommt, ständig zu spät. Das ist noch mal ein anderes Thema. Aber ich habe einfach mal einen Sprache von so einem einfachen Beispiel, wie sowas eigentlich dich selber in der Situation bringen, kann als Trainer, die du eigentlich gar nicht wolltest. Ja, da rutscht du rein, wenn du halt vielleicht auch mal ein Fehler gemacht hast. So anker, die du vielleicht dann auch hast oder dir selber schaffst, auf die du dann drauf schauen kannst, dann sagst, okay, Probleme oder Krisen, dann im weitesten Fall, die entstehen vielleicht gar nicht. So, sondern in der Vorbereitung ist dann eigentlich die Stärke um zu sagen, okay, wir sind diese Gruppe und so und so gehen wir mit den Situationen um. Und wir versuchen es im Keim zu ersticken, bevor wir auf der Tabelle sehen, okay, Freunde, ja, wir sind in der Krise, hier haben wir schwarz auf Weiß. Hast du recht? Da muss ich auch noch einhaken, kurz an der Stelle. Natürlich, wenn's der Mannschaft gut geht, sind die offenigso zugänglich für sowas. Also für Mannschaftskultur, für alles möglich. Wenn's in der Mannschaft schlecht geht und einzelnen Spielern schlecht geht, dann habe ich schon wirklich oft gehört. Es sind für jede Hilfe dankbar. Die sind dann noch einmal für alles offen. Es ist aber normal, es ist eine menschliche Reaktion, was wenn's dir gut geht, bist du nicht so offener und denkst, ja, lass mir doch alles, es läuft doch alles im Guten. Aber das war's, was du bei dich gemeint hast. Bereite die Sache schon vor, dass wenn etwas kommt, dass es dann schon leicht abgefedert worden kann, dass erst gar nicht diese großen Probleme entstehen. Und das ist natürlich die Arbeit, die gerade in das Saison vorplanung, in das Saison vorbereitung und so weiter überall wunderbar einfließen kann, damit die Mannschaftsharmonie und der Gedanke entsteht, einst ist ganz klar, schaffst du es ein gutes Team zu formen, sind die Mannziehungsgut miteinander, ist ein enges Team, hast du die Basis um Erfolg zu haben. Geh linkt es dir nicht und es ist bei allen oft, da war es, was ich persönlich erlebt habe, immer wenn Miserfolg da war, bei Mannschaften, auch wenn man übernommen, war erst mal kein richtiges Team vorhanden. Ja, deswegen ist die Basis für mich, für die Mannschaft, den Mannschaftserfolg immer das Team. Jetzt warst du ja ein ganz unterschiedlichen Situationen auch als Trainer. Und du sprichst über Erfolg und das ist immer so eine Mannschaft hat Erfolg, weil sie nicht absteigt, die andere sucht halt eher den Erfolg in einem Titel und oben mitzuspielen. Da bin ich vielleicht aber auch in einer Krise, weil ich es nicht schaffe oder weil ich den Erwartungen nicht gerecht werde, so aus deiner Wieter-Historie heraus, was hast du da für Erfahrung gemacht, auch mit einer Mannschaft, wenn es darum geht, wirklich erfolgreich Fußball zu spielen und oben mitzuspielen im Vergleich zu einer Mannschaft, die halt eher gegen einen Abstieg agiert. Also erst mal müssen wir das dann Erfolg definieren und was ist gute Arbeit von dem Trainer. Beispiel. Mannschaft wie Fahrrad-Wolkommen macht eine tolle Trainingswoche, spielt gegen Bayern München in München. Und spielt an ihrem absoluten Limit und jeder sagt, es ist gut, top und so, was sie abgelehnt haben und Bayern München gewinnt das Spiel aber 4.0. Bayern München einfach viel, viel bessere Qualität in allen Bereichen hat. Welcher Trainer hat jetzt die bessere Leistung gebracht diese Woche? Das müssen wir erstmal dann definieren. Was hat tatsächlich dieser Trainer gemacht und was hat dieser gemacht? Und trotzdem ist das Ergebnis knallhart für dich. Denkst du hast eine gute Trainingswoche mal durch 4.0 verloren, welts einfach nicht ging, du bist an deinen Limitgestoßen, und das fair zu bewerten. Das fällt uns vielleicht manchmal noch etwas leichter, aber auch und manchmal schwer, weil wir natürlich auch vom Ergebnis oft blenden lassen und dreiben lassen. Deswegen ist so eine Beurteilung von einer guten Arbeit eines Trainers oft wirklich von Verein zu Verein, von Möglichkeiten zu Möglichkeiten, unterschiedlich zu bedrachten. Aber und am Strich ist eigentlich, obwohl wenn du ob du gehen in Abschieg spielst oder um den Aufstieg spielst, um eine Meisterschaft, ist die Basis immer trotzdem die gleiche. Das Team. Und der klare Spielgedanke, der dann einfach dazukommt. Das ist das Team. Funktionieren die miteinander. Das Wiener Orchester, wenn der einer falsch spielt, zwei falsch spielen bei einem Bressing, 200 mitmachen.
Dann kennen die anderen, ach, rennen oft, wie sie wollen, weil der eine Pass halt doch möglich war. Deswegen das zu synchronisieren, dass die Mannschaft wirklich deine Spielidee nachher auch zu ihrer Macht. Das ist immer so das höchste Level. Dann hast du als Trainer eigentlich das, was du willst, nicht das Ergebnis. Wenn du deine Mannschaft dann so spielen siehst, das früher mal gesagt, wenn wir zwei Mannschaften gegeneinanderstellen und die in neutralen Trikos ohne Rücken, nur gegeneinander spielen. Und meine Mannschaft dann von jedem auf der Tribüne erkannt, was sagt das ist die Mannschaft, die die Spielphilosiv von dir spielt. Ohne, wenn jeder gleich aussehen würde, das ist das, was du eigentlich als Trainer dir wünschst, dass du das schaffst mit einer Mannschaft. Es geht manchmal schneller, es geht manchmal Stück für Stück, aber es ist immer ein Produkt von Entwicklung und Entwicklung braucht Zeit. Mein Freund und Mentor Helmut Großart immer gesagt, Markus, das gras wächst nicht schneller, wenn du daran ziehst. Ja? Wenn du irgendwie, da musst du es um. Nein, das muss nicht um den Desprach seine Zeit. Die müssen das Schritt für Schritt landen. Du hast gerade gesagt, das Team ist das Wichtigste. Zu dem Team gehören ja auch noch einige andere. Das hatten wir vorher schon gesprochen. Unter anderem ja auch der Sportdirektor, der Sportdirektor, der dann auch dich einstellt als Trainer. Wie wichtig würdest du sagen, ist diese Beziehung, Trainer, Sportdirektor in Bezug auf den Erfolg. In der Studie, zum Beispiel, haben einige Sportdirektorin gesagt, für sie ist die Beziehung Trainer Sportdirektor die Wichtigste. Das ist aus dem. Also da gibt es auch nichts, drummer um zu reden. Wenn das nicht funktioniert, oder drehen wir so mehr, wenn das nicht funktioniert, wenn die sich nicht verstehen, was es keinen Erfolg geben. Es geht dann immer nur kurzfristig. Es können ein paar Flaster draufkleben, aber grundsätzlich wird nicht funktionieren. Du bist natürlich als Trainer darauf angewiesen, dass du einen Sportdirektor hast, der dich unterstützt. Der auch mal vor die Mannschaft steht, wenn es notwendig, der auch mal mit einem Spieler spricht, der dich auch spiegelt und ehrlich spiegelt, ohne dir einen Skniepingeln zu wollen. So einfach ganz sauber, mit dir ehrlich auch einen Sparring eingeht. Hab ich immer sehr geschätzt, wenn ich das hatte. Aber der dir auch vor allen Dingen, dann in den Transferperioden die Spieler besorgt mit seinem Netzwerk. Da kannst du nicht auch noch als Trainer, dass du anfängst noch zu scouting machen. Du kannst ja Endscouting machen, ja. Aber du kannst nicht anfangen noch zu dem ganzen Zeug. Dann irgendwie noch schaffen, dass du die besten Spieler findest, die für diese Mannschaft auch noch bezahlen zu werden. Das ist Manager Job. Gleichzeitig ist es ja die als Trainer schon auch bewusst, dass du dem Manager noch nicht auch was schuldest. Du schuldest ihm einfach auch, dass du ihm das abliefst, was du ihm auch ausmacht, dass du an deiner Spielphilosophie festhältst, dass du nicht wegkippst wegen Kleinigkeiten, dass du, ne, unglaublich, enger Zusammenarbeit, als Loyalität auch mit deiner Manager fürst, nicht wenn ein Spieler und Vertrag nicht bekommt, zu sagen, ich würde dir eingeben, aber der Manager will's nicht. Also, da sind ja leichte Wege auf, der um den Spieler, dann wissen zu sein, da sei ich aber ich nur kurzfristig. Also einfach auch ganz klar und sauber miteinander zu sein. Aber diese Beziehung ist mit Sicherheit, die auf jeden Fall funktionieren muss in dem Verein. Das finde ich übrigens interessant. Ich kann mal hier thematisieren. Ich nehme das so wahr, dass manchmal sich der Trainer dann auch in der Presse äußern und sagen, die Karakqualität ist zu schlecht. Für mich ist das eigentlich immer dann so das erste Anzeichen. Oh, das ist der Anfang vom Ende. Nimmst du das auch so wahr oder würdest du das sogar auch anders interpretieren? Ich hab lustige weiße heute, hab ich noch auf dem Weg. Hierher hab ich noch mit einem Trainer, Kollege Telefonier. Ich hab mal genau dieses, genau über das Thema entsprochen. Und dieses Thema, das ein Trainer, das in der Öffentlichkeit sagt. Das geht meistens einher, dass es fünfmal intern gesagt hat. Und sich dann denkt, in dem Fall sich zu schützen, will ich sonst denken, ja, die Leute außerhalb, weil ich bin ja mit allem zufrieden und das ist alles toll und mit der Mannschaft müssen wir unbedingt unsere Ziele erreichen. Ich denke aber manchmal anders. Und möchte gern noch diesen Sturm oder diesen Mittelfeld spielen. Und da vereint, zieht es aber anders und holt ihr was anders. Das bist du in dieser Zwickmühle. Das bist du in dieser Britolie. Wenn du cool und gelassen bist, nimmst du über dich hin. Mit der Gefahr, dass bei der nächsten Sponsorenveranstaltung vorne in der zweiten Reihe einer die Hand hebt und sagt, "Sahma, hier gehst du." Haben Sie jetzt eigentlich gesehen, dass wir noch ein Sturm brauchen. Und dann fragte ich genau, das warst du eigentlich auch gedacht hast. Jetzt Bleib mal cool, ja, sag ich, ha, ha, ha. Wir lösen das anders und wir haben doch tolle Idee. Dann sagen, nee, aber das ist ja genau der schwierig im Moment. Deswegen kommt in so einen Auszagen, glaube ich immer ein Stück weit auch durch, dass es in Term nicht einstimmig in eine Richtung geht. Nicht miteinander in eine Richtung geht. Das ist bei mir immer so ein bisschen Signal, wo du denkst, okay. Sonst würde es doch der das nicht sagen. Das hört sich aber fast an, als würde es dir sowas nicht sagen. Ich versuche es nicht zu machen, tatsächlich. Genauso wie ich eigentlich nicht schlecht über meine Spiele in der Öffentlichkeit. Auch wenn einer noch so ein schlechter Spiel gemacht hat, ich finde, das gehört in die Kabine, das gehört dann besprochen, aber es hat nichts in der Öffentlichkeit zu tun. Aber ich will auch nicht über andere Urteilen, ob es da man vielleicht auch mal Gründe gibt, warum die das so machen. Ihre Meinung nach ein Spiel und mal Notwendig hätte, mein Stil ist es nicht, ich mach das. Ja, also ist auch nur eine Beobachtung meinerseits. Man kann ja immer nicht hinter die Kulissen schauen. Und weiß nicht, warum sind diese Auszagen gutig getätet? Das schönes Ansehen. Wir dürfen ja so ein bisschen hinter die Kulissen schauen hier bei unserer Podcast-Serie und kriegen viele Eindrücke, viele Input von dem Providrinnen. Du hast aber gerade die Sportdirektor haben noch mal angesprochen, die du auch befragt hast. Und ich glaube, dieser Kompetenzbereich, über den wir heute sprechen, der muss ja für den Sportdirektor noch hoher Relevanz haben, oder? Also, die Kompetenz ist ja unter die Top 20 Kompetenzen gekommen. Ganz interessant war das jetzt Krisenmanagement, zum Beispiel unter den Amateur-Drenern. Wir haben das ja kategorisiert in unterschiedliche Kategorien, eben nicht unter den Top 20 war. Bei den Providrändern, eben schon. Bei den Providrändern ist eben auch die Kompetenz-Belastbarkeit emotionale Stabilität und dann Top 20, die natürlich dann auch benötigt wird, um auch Krisen meist anzukönnen. Die Sportdirektorin, die entscheidern, haben gesagt, dass sie diese Kompetenz auf jeden Fall als sehr sehr gut befinden bei den deutschen Trainern. Also haben diese Kompetenz als Stärke wahrgenommen. Das ist eine definitiv hier auch ein Kompliment. Bei anderen Kompetenzen waren sie ja durchaus kritischer. Aber wie gesagt, bei dieser, haben sie sehr sehr positiv gesehen. Ich glaube, wenn du, sagen wir, du besetzt so eine Nische. Oder eine Nische ist es ja nicht, aber du bist ein ganz gut mit Krisen umgehen. Bist du aber schnell vielleicht auch in so einer Schublade? Den holen wir jetzt, wenn die Mannschaft unten drinsteht. Und das ist der Rettar, Predikat, Rettar hatte dann. Und das ist jetzt unser Trainer, das aber sicherlich ja nicht das, wodurch du dich selber als Trainer definierst. Sondern es ist nun mal so, dass ja auch Trainer Wechsel stattfinden, weil es nicht so gut läuft. So ist ja nur die Situation. Und dann passiert was, dann komme ich mit der Situation. Ja, komme ich klar. Ich rette vielleicht die Mannschaft der Nanfführungstrichen. Dann geht's ja weiter. Dann geht für mich eigentlich die richtige Arbeit erst los, wie du es ja auch gesagt hast, Markus. So, du bist in dieser Ausnahme-Situation. Da kommst du dann raus. Und dann wird spannend eigentlich als Trainer auch in der Entwicklung. Vielleicht nimm uns mal mit, weil du in den Situationen ja noch mal warst. Du hast die Mannschaften auf Abstiegsplätzen übernommen. Ihr habt euch dann stabilisiert. Wie hast du dich dann vielleicht auch verändert als Trainer? Oder war das dann tatsächlich ein anderes Arbeiten? Oder sagst du, nee, es war eigentlich genauso wie am Anfang auch. Eigentlich macht man vieles gleich, ob es in der Undern oder in der obersten Spielklasse ist. Aber das Thema möchte ich grundsätzlich noch mal ein bisschen aufholen. Wie kommt man in so eine Schiene rein, der rettert zu sein? Ich nehm dir ja, von mir sprechen kann. Dann ist es so. Ich hab 1997 in der untersten Spielklasse angefangen, als Trainer. Hab mich wirklich durch alles durchkämpfen müssen. Ich bin immer dann glücklicherweise mit meinen Mannschaften sehr erfolgreich gewesen, aber Meisterschaften geholt. Und bin dann irgendwann mal an dem Punkt gewesen. Das kann es nach Hoffenheim in die U23 gehen. Muss doch da aber hingehen, um die holen dich um eine Meister zu werden. Weil die aus der Oberliga rausholen in die Regionalliga mit dieser Mannschaft. Hab ich das auch noch gemacht. Dann haben wir dort Meister geworden. Und nachher bin ich dann als Code Trainer nach Schalke. Jetzt hast du aber als vielleicht no name in dem Moment. Vielleicht nur eine Chance reinzukommen in die Bundesliga einmal. Und bei mir war die Chance, als es Hoffenheim damals ganz schlecht ging. Die hab ich ja vorher schon gesagt, ich spielte nur um den Abstieg, sieben Spieltagen nur uns zu spielen. Anruf von Hoffenheim Markus, du warst U23 drin und bis jetzt in Schalke gewesen. Würdest du das machen, sag? Wöchert Trainer, der sich wünscht, irgendwie mal in die Bundesliga zu kommen. Und die ganzen harten Wege gegangen ist. 15 Jahre lang. Nicht ein Jahr. 15 Jahre lang hat gearbeitet, um an diese Tür mal Klopfen zu dürfen. Und dann kriegst du die Chance, jetzt geht's drum, diese Mannschaft zu retten. Hab das gemacht. Und dann vergisst man ja weder ein. Komm, dann ja nur die großen Ereignisse. Ich hab das geschafft, lässt das Spieltag damals in Dortmund gewonnen und so weiter. Dann Relationen, bisschen in der Liga geblieben.
Das ist ja drauf, sind wir neun hinter geworden. Und es ist ja drauf 8, davon spricht da hin keiner mehr. So, was ist geblieben? Im Kopf erstmal? Der kann so schwierige Situationenmeistern. Ich kannte das aber vorher gar nicht. Ihr habt noch nie davor gegen Abschiege spielen. Ich habe immer nur Meisterschaften gespielt mit meiner Mannschaft. Immer nie um den Abschiegen. Jetzt bist du da drin. Jetzt bist du auch einmal in der neuen Rolleck. Kommt irgendwann mal in der anderen vom HSV. Wir haben eine ganz schwierige Saison. Kannst du das bitte machen. Ein tollen Club zu übernehmen und da was aufzubauen. Gist du da rein? Machst du das. Und dann machst du das in drittes Mal, wo es in Köln schlecht geht. Und auf einmal hast du das Image. Das ist der Rettor. Der kann ja die Wandscharrenn. Aber eigentlich wollte das gar nicht. Das kann nicht auch. Und das ist auch gut, dass man das kann. Und da hab ich natürlich auch malt. Es gibt bestimmt oft die Situation, in solche Mannschaften reinzurutschen und das zu machen. Aber die Idealfaubation eines Dreners, der das gelandert von der Picker auf. Und das weiß, wie schön es ist, ummeisterschaften zu spielen und mehr Spiele zu gewinnen, als zu verlieren oder ohne entschieden zu spielen. Der hat eigentlich die Idealfaustellung. Ich beginne am Anfang ein aus der Saison mit einer schönen Vorbereitung. In aller Ruhe bau meine Mannschaft mit der Manager zusammen und und und. Deswegen kann ich sagen, da kann nichts dafür. Da rutscht du rein. Auf einmal hast du dieses Predikat. Aber man hat dann wenigstens dieses Predikat. Aber was soll denn nie vergessen? Das ist ja, warum der Drehner überhaupt in diese Position erst gekommen ist. Und meine Wunschfluss ist nicht mehr von mir. Ich kann mir selber sprechen, wäre natürlich auch mal da in ruhiger Fahrwasser zu kommen. Auch wenn es andere einen unglaublichen Schaum hat. Und ich kann dir aus der eigenen Erfahrung sagen, wenn ich das vergleiche mit einem Meisterschaft. Ist natürlich so ein Abstiegsfinale zu gewinnen. Das ist, das ist, fühlt sich an mir drei Meisterschaften. In dem Moment, die Welt, so viel Erleichterung bei den Leuten stattfindet. Existenzängste auf einmal wechseln. Ich spreche nicht von den Spielern, sondern von den Mitarbeitern, von den Fans, die das unbedingt wollen, und so weiter. Was da für Emotionen freigesetzt werden, das ist wirklich unglaublich. Und in den toller Erfahrung. Aber natürlich ist diese Erfahrung einer Meisterschaft auch eine unglaubliche, schöne Welt, sie mit sehr viel, langem Hartenweg, auch unbehaldigkeit und so weiter zu tun hat. Stört dich dieses Predikat retter, so ein bisschen dann? Glaubst du, das wird mit dir so in Verbindung gebracht, dass wenn dann, du vor allem für diesen Markt offen bist oder sagst du, also ich überleg grade, wie oft finden Trainer wechselstatt, bei Mannschaften, wo es gerade um nichts geht. Also die weder oben an Klopfen noch unten anklopfen, ist ja deutlich weniger als da, wo es nun mal so problematisch ist. Ja, das ist ja. Also ich bin durchaus, da mal nicht abgeneigten, so eine Rolle noch mal reinzurutschen, auch das zu machen. Mir ist dann eher der zweite Schritt wichtig. Hast du dann auch ein paar Bner an deiner Seite, der mit dir, so sagen wir und sagt, okay, jetzt den Wickel machen wir was. Jetzt haben wir den ersten Schritt vielleicht gemacht, diese Rettungssaktion, aber dann fängt dir eigentlich die eigentliche Arbeit an. Du hast du den grader gezielt umbauen. Brauchst du frisches Blut oder brauchst du nicht? Was brauchen wir überhaupt? Wir sind mir da auf einem Weg, sind wir da auf einer Idee. Wollen wir so und so Fußball spielen, wie geht's weiter mit unserer Jugendarbeit? Wir fliehen da bei uns, also es ist auf jeden Fall eine Sache, die mich nicht stört. Ich weiß, dass ich da doch natürlich, oder die Trainer, die dieses Predikat auch haben, natürlich auch erst mal froh sind, dass sie überhaupt eins haben, weil es gibt viele Trainer, da steht gar nichts drauf, zumindest hast du was. Aber aus der Schiene ein Einstieg zu finden, ist halt auch oftmals leichter, klar, weil die Situation kommt auf jeden Fall. Egal, kann man jetzt schon fest mal, kommen nächstes Jahr auch diese Situation, wo manschaften Schwierigkeiten haben. Aber jeder hat trotzdem die Idealforschstellung, eigentlich in Ruhe zu arbeiten und in Ruhe etwas aufzubauen, ohne diesen Wahnsinztruck, der dann darum, oder dieses Wahnsinzt Chaos, das auch in diesen Vereinen dann oft hascht. Manchmal endet ja dann so ein Chaos auch in der Entlassung für ein Trainer. Werden Sie im Vorgespräch irgendwann, ist es halt nun mal so weiter, dann kommt der Krach. Viele Trainer berichten darüber, dass für sie die erste Entlassung extrem prägen war und auch in einem extrem Einfluss auf die weitere Kerre hatte. Wie war das bei dir? Auch so, also kann ich ganz unum Wogen sagen. Ich bin insgesamt 17 oder 18 Jahre schon dreht, da war es 17 Jahre, bin ich immer meine Mannschaften guter gekommen. Und bin dann das erste Mann in Hoffnung, da war es in Lassenwohn. Da muss ich sagen, das war noch eine besondere Situation, weil ich damals wirklich auch kaputt war. Also diese zweieinhalb Jahre als junger Trainer, erste Erfahrung in der ersten Liga, ich habe mich da auch wirklich nicht erholt. Ich habe mir keine Zeit genommen, mich zu regenerieren. Also, das brauchst du einfach. Du musst da egoistischen Stück weit auf sein. Du musst sagen, ne, heute nicht. Es geht einfach heute, mir da nicht. Da bin ich im Wald oder mache ich irgendwas. Dann hole ich mir meine Energie an der anderen Stelle zurück. Das habe ich damals total vernachlässigt. Und dann habe ich irgendwann auch gemerkt, der Level der hat sich nicht mehr auf. Ich komme nicht mehr hoch. Er geht nicht mehr. Wie so Maschine, die immer am Anschlag fährt, das geht einfach nicht. Also Maschine, wie in andere Menschen in der Freien Wirtschaft, die immer am Anschlag fahre, das irgendwann mal macht der Körper nicht mehr mit. Das war dann bei mir so. Aber es hat halt extrem weh getan, weil du natürlich nicht weißt, in dem Moment was passiert morgen. Ich sage dir mir, der hat die Reden ja genug Geld und kriegen Abfindungen und so. Ja, alles Rechnung gut. Aber auch Trainer haben Existenzängste. Auch Trainer haben Zukunftsängste, auch mit ihrer Familie zusammen. Und so weiter. Und es wäre sehr leicht mit dieser Situation gut umzugehen, wenn du wirstest, ein Demo, wo du entlastet warst oder drei Wochen später weißt du. Ein halbes Jahr später, an dem Tatum geht's wieder weiter. Ja, erst acht oder da und da oder erst sechs oder da. Egal, an dem Tag geht's wieder weiter. Aber es weiß ja in unserem Geschäft niemand. Und das ist die Schwierigkeit, wenn du es erste Mal entlassen warst, wenn du es erste Mal das verspürst, hast du natürlich unglaublich viel Wurig. Und alles mögliche Spiel, du überlegst alles, soll ich das überhaupt noch weiter machen. Aber ich das mache. Was mache ich überhaupt mit meiner Freienzeit? Auf einmal sitzt ich so viel zu Hause. Das muss ich mich organisieren. Das muss ich auch Disziplin walden. Das ist mein Tag organisieren. Bis er hatte ich von nichts Zeit, was Familie und Freundin angeht. Jetzt habe ich 24 Stunden Zeit um mich um die Hand zu kümmern. Oder um mein Haus zu putzen oder oder oder da im Garten war es zu machen. Das ist dann schon auch ein Lone-Effekt, wo du dann lernst. Okay, jetzt muss ich mich auch strukturieren. Jetzt mach ich so Dinge wie zum Beispiel heute so ein Podcast. Das machst du ja in das Saison nicht. Hast du ja kein Zeit dafür? Oder weiter Bildung? Ich habe es dann auch wirklich geschafft für mich. Ich habe mich um Dinge gekümmert, die ist sonst kein Zeit. Ich habe mal zum Beispiel bei THB Kiel, eigentlich eine Woche. Hab mir damals bei Alfred Gisler so ein bisschen einschaut. Wie machen denn die das die Handballer? Wie produzieren die ihre Spitzenklasse? Oder auf Seminare mit Leadership? Was ist bei der Führung? Was ist das? Egal was? Wolfgang Ende weint, wenn der Unisein gehalten ist. Einer von meiner Freunde zum Glück. Ja, fragt den, treffen mich mit dem solche Dinge zu machen. Um dein Horizont zu erweitern. Um dich weiterzuentwickeln. Weil zu denken, okay, das hat halt jetzt diesmal nicht geglauben. Nächste Mal machen wir das genau gleich. Und immer versuchen sich weiterzuentwickeln und neu gerecht zu sein. Das war dann immer mein Antrieb. Aber es wäre trotzdem immer auch leichter, auch diese Dinge zu machen, wenn du den Tag wirst, dann nebst wieder weitergeht. Und den weiß niemanden und das ist die Hauptschwierigkeit für die Trainer, die nicht im Job sind. Vielen Dank, dass du da so offen bist. Ist nicht so schnell. Ja, nein. Ansehmend, wir wissen, wann es weitergeht. Jeden Monat. Gibt es eine neue Folge? Ich muss sagen, Markus, ich finde das beeindruckend, wie du erzählst. Und man spürt einfach, dass in dir eine grießen Lust auf Fußball ist. Erst mal ganz allgemein schon mal. Und dass du unheimlich viel mitgemacht hast. Positiv und negativ. Das du viele Erfahrungen gesammelt hast, das Ganze von der Pika auf gelernt hast. Ja, wenn man so will, mit den untersten Lizenzen und dann pöhrer, per Hochgabe, den irgendwann diese Chance-Profi-Fußball genommen hast. Und ich da dann auch rumtreibs. Und das genießt, glaube ich, auch. Ich glaube, du brauchst auch deine Pausen anzwischen durch. Weil das sagen uns auch immer alle, ja, Gesprächspartnern, das ist unheimlich aufreibend ist. Und genau wie du es gerade aufgeführt hast, glaube ich, sonst habe ich eine Station und dann geht es vielleicht nicht mehr. Und deshalb ganz toll, dass du da so offen bist. Markus, wir enden in unserem Gespräch immer mit einer eigentlich zusammenfassenden Frage. Und das geht darum. Was sind so deine drei Tipps, deine Takeaways für die Trainer-Kollegen, um sich im spezifischen Kompetenzbereich? Also hier Problemlösungsfähigkeit und Krisenmanagement, gut aufzustellen, kannst du mal versuchen, das für uns zusammenzufassen. Nimm dir Zeit, das in Ruhe zu betrachten. Und trifft dann Entscheidungen und trifft diese Entscheidung konsequent, mit deine Manage, also mit deinem Verein zu sammeln, sagt, welche Entscheidungen du dann treffen möchtest, ob du Rahmenbedingungen verändern möchtest, aber schau, mach's nicht blind, dann schau es dir an. Und trifft dann in Ruhe deine Entscheidungen. Und dieses große Thema, gerade in diesen aufgeregt, hat dann Gelassenheit. Tatsächlich, nimm dir das Vorschreibste auf den Zetteln, legst dir hin, das wird dir unglaublich helfen. Wenn alle um dich herum drehen ich schon durch. Ja, musst nicht du auch noch. Ansehm ich schreib es mir auf. Gelassenheit. Ab heute. Ab heute tut uns gut. Hast du noch was für ergänzen für diesen Kompetenzprei? Nein, ich denke, wir haben wirklich eine super Bunte voll gehabt. Vielen, vielen Dank. Dafür Markus hat richtig Spaß gemacht.
Da war einiges dabei für die Praxis, für andere Trainer, um etwas zu übernehmen, um vielleicht auch in grießen Situationen dann mit mehr Gelassenheit, würde gesagt, das auch reagieren zu können. Von daher kann ich mich nur bedanken, natürlich auch bei dir. Das gebe ich gerne zurück an euch beide. Vielen Dank für das spannende Gespräch, eure Einblicke und Tipps, Markus, dir weiterhin viel Erfolg. Und dass du bei der nächsten Station nicht nur Probleme lösen und ja Krisen bewältigen musst, sondern vor allem auch die Möglichkeit hast, die Mannschaft zu entwickeln. Und dein Weg da weiter geht es und in ruhigem Fahrwasser als Trainer arbeiten kann. Ich mir hat sehr viel Spaß gemacht, ansehen vielen Dank, Markus, vielen Dank. Und ich freue mich drauf, wir hören uns wieder. Von meiner Seite auch natürlich vielen Dank. Ich glaube, dass sie Zeit eigentlich schon zu Ende ist. Wir könnten noch unendlich sprechen, aber war für mich auch ein Föhnendes und nettes Gespräch. Vielen Dank und ich hoffe, dass vielleicht ein oder andere Trainer da, wenn ich es eine Kleinigkeit rausziehen. Da gehe ich von aus. Danke euch, macht's gut. Trainer Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB Academy.
Podcast Summary
Key Points:
Markus Gisdol betont, dass Beziehungsaufbau die wichtigste Trainerkompetenz ist, wichtiger als reine Fachkompetenz.
Krisenmanagement ist ein zentraler Bestandteil der Trainerarbeit, wobei kleine Probleme früh erkannt werden sollten, um große Krisen zu vermeiden.
Die größten sportlichen Krisen seiner Karriere waren die Übernahmen bei Hoffenheim und Hamburg, wo er Abstiegsbedrohungen abwenden musste.
Empathie ist eine Grundvoraussetzung, aber auch die Fähigkeit, Spieler untereinander zu verbinden, ist entscheidend.
Der Umgang mit Krisen ist situativ und typabhängig, nicht pauschal lösbar.
Ein guter Staff, einschließlich Physios und Zeugwarte, spielt eine wichtige Rolle für das Teamgefühl und die Krisenbewältigung.
In Hoffenheim nahm Gisdol den Druck von der Mannschaft, indem er die Tabelle ignorierte und sich auf die Energie und das Selbstvertrauen konzentrierte.
Summary:
In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie diskutieren Markus Gisdol und die Moderatoren das Thema "Problemlösungsfähigkeit und Krisenmanagement" im Profifußball. Gisdol, der über 25 Jahre Trainererfahrung verfügt, betont, dass Beziehung das Fundament erfolgreicher Trainerarbeit ist. Er erklärt, dass er als junger Trainer zu viel Wert auf Fachkompetenz legte, aber lernte, dass der Mensch hinter dem Spieler im Mittelpunkt stehen muss. Empathie sei nicht erlernbar, aber entscheidend, um Spieler zu verbinden und ein Team zu formen, das sich gegenseitig unterstützt.
Krisen sieht Gisdol als Wendepunkte, die positiv oder negativ enden können. Er beschreibt seine intensivsten Krisen bei Hoffenheim und Hamburg, wo er Abstiegsbedrohungen bewältigen musste. In Hoffenheim nahm er der verunsicherten Mannschaft den Druck, indem er die Tabelle ignorierte und sich auf die Energie konzentrierte. Er betont, dass Krisenmanagement nicht nur bei großen Krisen, sondern wöchentlich nach Siegen und Niederlagen relevant ist. Die Strategie muss situativ und typabhängig sein, da jede Mannschaft unterschiedliche Bedürfnisse hat.
Zudem hebt Gisdol die Bedeutung des gesamten Staffs hervor, einschließlich Physios und Zeugwarten, die oft emotionale Unterstützung bieten. Ein guter Staff, der Verantwortung und Kompetenz zeigt, ist essenziell, um Spieler abzuholen und den Teamgeist zu stärken. Insgesamt zeigt sich, dass Beziehung, Empathie und ein flexibles Krisenmanagement die Schlüssel zum Erfolg sind.
FAQs
Markus Gisdol nennt zwei große Krisen: seine Übernahme in Hoffenheim mit 9 Punkten Rückstand auf Düsseldorf bei 7 verbleibenden Spielen und seine Zeit in Hamburg, wo er nach 10 Spieltagen mit nur 2 Punkten den Klassenerhalt schaffen musste. Er bewertet die Situation in Hamburg als etwas schwieriger.
Für Markus Gisdol ist Beziehung das Wichtigste. Er betont, dass ein Trainer eine Beziehung zu seinen Spielern und den Menschen im Verein aufbauen muss und dass die Spieler untereinander verbunden sein sollten.
Er musste das lernen, da er mit 27 Jahren Trainer wurde und anfangs zu viel Wert auf rein sportliche Themen legte. Über die Zeit erkannte er, dass es entscheidend ist, den Menschen hinter dem Spieler zu sehen und nicht nur den Spieler.
Es geht darum, Probleme zu erkennen, die dem Erfolg im Weg stehen, und Lösungen zu finden. Eine Krise ist ein Wendepunkt, der positiv oder negativ enden kann, und Trainer müssen lernen, auch kleine Probleme frühzeitig zu adressieren, bevor sie zu großen Krisen werden.
Er sieht jede Woche als eine Art Krisenmanagement, da jedes Spiel Gewicht hat. Er analysiert, was gut oder schlecht war, und passt seine Ansprache situativ an die Bedürfnisse der Mannschaft an, ohne pauschale Lösungen zu verwenden.
Der Trainerstab ist sehr wichtig, da der Cheftrainer nicht mit jedem Spieler einzeln sprechen kann. Ein guter Staff, einschließlich Physios und Zeugwart, kann Spielern menschliche Unterstützung bieten und zur positiven Teamkultur beitragen.
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