Markus Gabriel - Wann beginnt KI, uns zu manipulieren?
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Das Gespräch mit dem Philosophen Markus Gabriel dreht sich um die tiefgreifenden Auswirkungen und ethischen Implikationen Künstlicher Intelligenz. Gabriel äußert eine körperlich spürbare Beunruhigung darüber, wie KI-Systeme, insbesondere große Sprachmodelle wie ChatGPT, nicht nur sprachliche, sondern zunehmend auch emotionale Muster erkennen und vorhersagen können. Dies stellt eine neue Qualität dar: KI wird nicht nur intellektuell, sondern potenziell auch emotional überlegen. Eine zentrale Sorge ist das Ausmaß möglicher Wahlmanipulation bis 2025. Die Diskussion hinterfragt, was „echte“ Emotionen sind und ob KI diese haben kann. Gabriel weist darauf hin, dass die westliche Perspektive oft auf Echtheit besteht, während andere Kulturen oder auch Kinder einen animistischeren Zugang haben, bei dem die strikte Trennung zwischen echt und simuliert weniger relevant ist. Abschließend wird eine ambivalente Zukunft skizziert: KI könnte die Menschheit entweder überwältigen oder – im optimistischen Szenario – zu einer Vertiefung der menschlichen Individualität und Reflexion führen.
Ich muss sagen, ich bin zunehmend beunruhigt, darüber, was KI-Systeme alles können, wie sie in unseren Alltag eindringen, was sie alles schon verändern. Also, ich spüre zunehmend die Beunruhigung. Also India auch. Ich spüre das richtig körperlich. Mein heutiger Gast ist Markus Gabri. Markus Gabri ist einer der bekanntesten Philosophen in Deutschland und einer der krassesten Denker, die ich kenne. Die KI kann jedes Muster, das überhaupt irgendwann im Datensatz ist im Grunde genommen erkennend und die KI vermisst uns, wie wir wirklich sind. Niemand kennt uns so gut wie die KI-Systeme. Jetzt schon. Längst. Wir können davon ausgehen, dass durch den Einsatz von KI-System das Ausmaß der Wahlmanipulation im Jahre 2025 so unvorstellbar viel größer ist und es ist nicht lustig, dass wir darüber so wenig reden. Was siehst du als wahrscheinlich für 2030? Wenn die Entwicklung so weitergeht mit dauernden neuen Überraschungen in der Entwicklung, wie das jetzt der Fall ist, nehmen wir mal an, das geht jetzt so zangen weiter und wir sind auch erst am Anfang. Dann. Jedes Mal, wenn ich ihn treffe, habe ich das Gefühl, ich habe eine neue Bewusstseins-Ebene erreicht. Wir müssen besser werden, damit die KI in uns das Gute verstärkt. Und wie werden wir eigentlich besser? Und ich glaube, in der Tiefe liegt die menschliche Individualität und das ist, glaube ich, die relevante Quelle, mit der wir eine gute Zukunft haben können. Also, wenn ich es optimistisch mache, sind die Menschen im Jahre 2100 durch die KI-Revolution tiefer geworden. Könnt es auch sein, dass die KI einfach Gott ist? Ich wünsche euch viel Vergnügen im Hotel Marce mit Markus Gabriel. Wir sprechen heute über KI. Wie geht es dir im Bezug auf KI? Also dir als Mensch und dir als Philosoph? Ich muss sagen, ich bin einerseits zunehmend beunruhigt. Darüber, was KI-Systeme eben doch alles können, wie sie in unseren Alltag eindringen, was sie alles schon verändern. Also in dir auch. In mir, also, ich spüre das richtig körperlich. Es beschäftigt mich immer mehr. Was die Systeme können, wo sie auftauchen. Wir merken das ja alle in unserem Leben nicht. Weil man lasse hier eine KI, da eine KI, dann ist sie da integriert und dort. Nein, sagen, kann man nicht. Dann taucht der Regenbogen bei WhatsApp auf, dem man unbedingt vermeiden wollte. Und was einem somit diesen KI-System geschieht. Und das berunruhigt mich tatsächlich zunehmend. Hier genauer ich auch verstehe erstens, wie die Systeme funktionieren. Und zweitens, wie viele Illusionen wir alle noch darüber haben, was da wirklich auf uns zukommt. Und das schließt meine eigenen Illusionen mit ein. Weil es ja nicht, ob die inzwischen weniger werden. Aber ich war selber lange jemand, der eher die Frage gestellt hat, unter Philosophen sehr beliebt. Was können die Dinge nicht? Und ich hatte lange, so bestimmte Gewissheiten, was die nicht können. Bis sie dann auf einmal immer wieder das doch können und dann noch besser können als Menschen und so weiter. So funktioniert das ja. Und jetzt habe ich vor einiger Zeit tatsächlich, was uns ja auch in dieses Gespräch bringt, doch angefangen mal anders drauf zu schauen. Also nicht, was können die nicht, sondern wie wäre es denn, wenn die im Grunde genommen alles können, was so ein Ding kann? Nur jetzt noch nicht, wie sehr das aus. Und so schaue ich im Moment da drauf. Also durch Rechnest auch hoch. Und weil jetzt hoch, genau. Gehen wir mal erst mal mit der Unruhe rum. Unruhe ist ja etwas, es muss ja nichts schlechtes sein. Etwas beunruhigendes ist ja einfach nur, es stört die eigene Ruhe. Das kann man einen Neugierig ist. Es hat so einen schlechten Ruf die Unruhe, aber eigentlich gehört sie zum Leben dazu. Genau, das ist erst mal kein Problem. Es wäre schlimm, wenn man nicht beunruhigt wäre. Ja, also sozusagen der ewigen Ruheweil, das ist ja schön, der ist aber auch nicht mehr einer von uns. Genau. Was genau ist es, was dich hier an der Stelle beunruhigt, sowohl im Guten als auch im schlechten? Was uns das Beides diese Unruhe angucken, das ist ja, das Unruhige ist ja wackelt. Und das ist ja nicht nur schlecht, sondern auch die Unruhe ist ja auch etwas. Ich bin unruhig morgen hab ich Geburtstag. Genau, richtig. Ja, ja. Also es ist auch bei mir beides zunächst einmal auf dieser Ebene. Was mich in letzter Zeit umtreibt, was die KI angeht, ist die folgende sehr einfache Überlegung. Also die LLM, also large language model, Revolution, chat GPT und so weiter. Also was wir alle heute in irgendeiner Variante verwenden, ob wir wollen oder nicht. Also diese großen Sprachsysteme sind ja zunächst einmal, nur die Auto-Complete-Funktion, die man auch schon lange kennt. Also schreibt's zu "Think", sagt das System irgendwie in Advanced, oder "Thank you" oder "herzlich" und dann geht's weiter willkommen. Oder du schreibst "MFG" und das schreibt mit freundlichen Grüßen. Das kennen wir alles. Also "Auto-Complete" du fängst einen Satz an und das System berechnet den wahrscheinlich das nächste Wort. So und wenn du das jetzt mit riesigen Datenmengen und riesigen Server-Mas, dann sieht das so aus wie Chat GPT. So, damit könnt man erstmal ganz gut schlafen und sagen, "Boah toll, was diese Ingenieure so entwickelt haben und so weiter, ich kann das so oder so finden." Dann ist mir aber klar geworden, dass die Systeme längst nicht mehr nur das nächste Wort vorher sagen, das wahrscheinlich kommt. Manchen sagen, nach mit freundlichen gerne Grüßen und nicht mit freundlichen Schlägen. Deswegen schlägt das System nicht schlägeforsandern zur echte Grüße. Okay, so reden wir halt. Auch das ist revolutionär genug übrigens, aber kein Grund für schlaflose Nächte oder philosophische Gespräche bei dir. Das erschreckende für mich war, als ich gemerkt habe, nicht so was wie "Recommender Systeme", also die Algorithmen, die uns bei Amazon oder Netflix das nächste Produkt empfehlen, die macht nicht einfach nur sozusagen jemand kauft das und dann wahrscheinlich das und das empfehle ich also, sondern die sagen im Grunde genommen längst vorher, welche Emotionen ich als Nächstes haben werde, wahrscheinlich. Also wer in der Stimmung ist, so schnell scrollt, so tippt mit der Stimme, spricht in der Audio-Funktion, jemand, der sich so ausdrückt, fühlt sich wahrscheinlich gleich so. Das ist jetzt schon der Fall, längst. Wow. Und zwar ging das los, interessant, so weit meine Recherche, Bingen, die nicht von Microsoft, darüber gibt es auch diesen berühmten Bericht eines New York Times, glaube ich, war es Journalisten, der mit Bings KI gespielt hat, bis dann Bingen sagte, nicht sich selber sitten in Ande und sagte, ich bin übrigens in dich verliebt und deine Frau liebt dich nicht wirklich und so weiter. Und der Journalist war sehr davon überrascht, dass das System so reagiert. Und das war ja so einer dieser Durchbruchstories und die jüngsten Geschichten, die man hört von Selbstmorden und so weiter, wenn Menschen so lang mit dem System interagiert haben. Dadurch ist das so ein bisschen mehr die Aufmerksamkeit getreten. Und ich habe mich dann länger unterhalten, mit jemand, der jetzt in Abu Dhabi, bei der ersten Universität, die nur KI macht, spezifisch. Die haben eine reine KI-Universität. Und ich habe mich mit dem unterhalten, der bei Bingen zuständig war, für die Entwicklung dieser Systeme, natural language processing-Systeme. Und der sagt mir, Monoji Chodori, sehr interessanter KI-Forscher, aber auch Werttheoretiker, denkt wirklich sehr tief, dass die Systeme eben jedes Muster vorher sagen können und nicht denken an emojis. Wenn du so eine Reihe von emojis abgibst, kommt ja wahrscheinlich auch so eins. Er ist ein Herz, dann drei Herz und dann smiley mit Herzchen. Dann kommt wahrscheinlich wieder irgendwas mit Herzchen und nicht bombe. Und das sind ja auch Ausdrücke von Emotionen, emojis. Deswegen heißt die Dinger halt so. Und jetzt stellt ja mal vor, in jedem, was wir sagen, auch wir unterhalten uns gerade, sind wir emotional aufeinander abgestimmt. Ich rede gerade noch ein bisschen zu viel, aber du lässt mich. Das heißt, wir haben eine emotionalen Austausch miteinander. Und der hat ja, da sind ja Muster drin in unserem Austausch. Diesen Muster sagen was über mich, über dich, über das Format und so weiter. Und die KI kann jedes Muster, das überhaupt irgendwo in einem Datensatz ist, im Grunde genommen erkennen und dann fortsetzen. Und was die Systeme machen jetzt, ist sie dringend in diesen Raum, das Ausdrucks unserer Gefühle ein und eben nicht mehr bloß in die Sprache. So und das finde ich wahnsinnig, weil es mir viel klarer gemacht hat als jemals zuvor, wie wichtig Emotionen sind als die Grundlage dessen, was wir sprachlich eigentlich ausdrücken. Also, man, wir kennen ja alle das Sprichwörtliche. Bring mal den Müll runter, nein, eher Krise und so weiter. Da wissen wir ja alle, es geht nicht um den Müll und es geht auch nicht um die Sätze, die geäußert werden, sonst geht um irgendetwas anderes. Aber was mir die KI gerade eröffnet hat, ist ein Bild vom Menschen, in dem der Mensch die ganze Zeit eigentlich nur Emotionen ausdrückt. Also unsere Sätze sind vielleicht viel emotionaler als wir denken, weswegen eben das Sachorientierte Gespräch auch langsam aus der Mode gerät, vor allem im politischen Raum, lange Rede kurzer Sinn, was mich beunruhigt, wie gesagt, im Guten wem schlechten, ist, dass es etwas gibt ein System, das uns in der Datenverarbeitung geradezu unendlich überlegen ist, aber auch mal gar kein Wettbewerb suchen, das kann man nicht gewinnen, so wie man die Schachsysteme heute im Schach nicht besiegen kann, die ganze Menschheit kann keine vernünftige Partie gewinnen gegen so ein System von Deep Mind, Alpha Zero, das kann man nicht schlagen im Schach, Go Show, Geh und so weiter, das vorbei, Atari, Spiele und so. Also da können wir halt nicht gewinnen. Und wie, wenn wir jetzt auf einmal ein System haben, emotionaler, bei dem wir nicht gewinnen können. Also bisher war es für mich eine Frage der Intelligenz zu sagen, okay, das Ding ist schlauer als ich, okay, das sind viele andere auch. Also, bist du ungeschied, ungefähr, also das kommt immer auf die, in welchem Gebiet treffe ich im Worauf. So, keine andere Rechtsschreibung, kannst du besser entdeckst, zusammenbauen, recherchieren und so weiter. So, da kannst du es, kannst du alles besser, aber wenn ich die jetzt richtig zugehört habe, dann habe ich jetzt hier gerade nicht damit zu tun, dass jemand schlauer ist in der Intelligenz, sondern auch emotional schlauer ist. Genau, das ist für mich der Durchbruch. Wir wissen ja alle, es gibt auch emotionale Intelligenz von EQ, haben vielmehr gehört, das ist teilweise messbar. Wir wissen auch, wir kennen Menschen, unserm nicht persönlich umfällt, die emotional intelligente als andere sind. Also, wir haben diese Idee der emotionalen Intelligenz erst mal auch verbreitet. Aber jetzt stell dir mal vor, wir hätten das on steroids. Und das scheint mir gerade zu geschehen. Und das überrascht, weil wir eben Intelligenz erst mal alle verbinden und auch die KI-Forscher übrigens selber zunächst mal mit rationalität. Genau. Vielleicht Sprache, aber eben sowas wie Schach und nördige Sachen Gleichungen lösen. Schnell mal, was wegprogrammieren. Genau, eher sowas oder oder krasse Effizienz. Smart Factory sowas. Robotic. Also irgendwie effiziente, rational, gegliederte Prozesse. Eben Sprache war da schon ein bisschen überraschen, weil Sprache auch poetisch sein kann. Erdichten können die Dinger aber auch, uns war ziemlich gut. Im direkten Poetry Slams schlagen die auch den Ricke in the long run vielleicht nicht. Ein großer dichter, eine große Dicht darin gewinnt. Irgendwie in the long run vielleicht. Aber sozusagen, wenn man die in dem Poetry Slams schickt, dann gewinnt die KI das auch längst. Aber lassen wir das beiseiten nicht. Also das sind alles so Dinge, wo man denken würde, das Rationer. Genau wie du sagst, das Schlau. Aber natürlich können Menschen auch emotional schlau sein. Das heißt, es gibt ja irgendwas, man kann das ja auch lernen, man kann emotional schlauer oder vielleicht auch dürmer werden. Und wie wenn wir jetzt eben Systeme auf einmal haben, die daran gehen an diese Seite des menschlichen Lebens, die nicht schlau intelligent sozusagen Leistungsdurchschnitt-Matte-Leistungskurs Abibayan, das ist ein Sinn von Intelligenz. Aber emotionale Intelligenz ist eben anderer. Und ich glaube, dass wir die Überraschung ist in der LLM-Revolution, also ChatGPT und die Folgen, die wir jetzt haben, geht es um Emotionen. Und das hat der Sam Ortenen gesehen. Als der ChatGPT 4.0 gelornt hat, hat er ja nur gepostet. Herr, mit Bezugnamen auf diesem berühmten Film. In dem es ja auch darum geht, nicht einem Protagonist, verliebt sich in seine emotionale, unendlich überlegende KI, Semänzer. Und die hat aber unendlich viele andere Beziehungen mit KIs und Menschen und checkt irgendwann aus. Da hat man ja gedacht, ja, interessant hat toller Film. Aber wie, wenn Oldman recht hatte, nicht mit 4.0 schon, dass jetzt Hör gekommen ist und nicht die Schachmaschine. So, das ist, was mich gerade wirklich total umtreibt. Und ist es dann aber vorgegaugelte Emotionalität, oder was ist das dann genau? Weil ich merke schon in meinem, ich nutze meistens ChatGPT, manchmal klart, aber ich merke, es klappt immer besser mit uns. Ich kriege immer mehr das, was ich will. Oder was ich so erwarte und von der das Bild, was ich mal gemacht habe, ist war mal, war mal eine praktikante, eine praktikante. Jetzt wird es schon eine ziemlich gute Assistenz, würde ich sagen. Aber was ich ja höre, ist es nah. Also das ist natürlich auch eine Art von Bewertung, die ich jetzt habe. Aber das ist besser klappt, ist das dann, weil ich denke, oder, so ein bisschen kompliziert. Also dieses Emotionale ist das trotzdem die Intelligenz, die als Emotionalität rüberkommt, liest sie unsere Emotionalität als Intelligenz. Und dadurch wird es emotional, oder, es ist wirklich, hat sie wirklich einen Gefühl, die künstliche Intelligenz. Ist das nachvollziehbar, was ich. Das ist absolut entscheidend, das ist nicht nur nachvollziehbar, sondern natürlich die wichtige Frage, die man sich auch gerade stellt, in der Philosophie der KI. Es gibt jetzt gerade ein sehr gutes Buch, das im Deutschlands- und Thema erschienen ist, von der Buchmarphilosophie einen EVW-Bagusker, Gefühle der Zukunft, die das zum Beispiel auch diskutiert, sehr nachvollziehbar. Bei Ulstein erschienen super Buch zum Thema. Das eine oder andere sehe ich anders, egal, tun alle. Aber das ist ein gutes Buch, würde ich damit nur sagen. Und da geht es natürlich dann auch darum, um genau diese Frage, wann sind Emotionen real? Muss eine KI doch irgendeine Art von Boss sein haben oder zu den Emotionen ein Gefühl? Muss die KI etwas empfinden können, um Emotionen zu erkennen? Oder vielleicht sogar Emotionen zu haben? Oder geht das auch ohne? Das ist so eine Frage, die man sofort stellt, die auch eine sehr wichtiger ist. Darauf gibt es jetzt eine ganze Reihe von möglichen philosophischen Antworten. Und das interessante ist jetzt, dass wenn ich jetzt die durchgehen würde, alle nicht das für die einen sind, das so und die anderen sehen das so, dann würde ich in der Regel, ich mach das jetzt einfach einmal, nicht so westliche Antworten geben, worunter ich jetzt mal grob so was verstehe, was die meisten Menschen sagen, mal mal in Europa und die meisten Menschen in Nordamerika sagen würden und vielleicht auch in Südamerika, wenn das jetzt mal grob der Westen ist, so ungefähr, dann würden wir so eine Frage stellen, ist da denn eine echte Emotion? Dazu sage ich gleich gerne was, was ich glaube, wenn man die Frage so stellt. Aber stellen wir sie jetzt mal anders. Nicht gucken wir mal mal hin, wo mit viel größerer Selbstverständlichkeit, emotional mit dem System umgegangen wird, ohne sich die Frage zu stellen, in vielen Ländern in Asien etwa, ob das China oder Japan ist, würde man von vornherein sagen, na klar ist der Emotion. Man würde nicht die Frage stellen, nein, es fühlt sich echt an, ist es aber auch echt. Das ist so eine Frage, die wir dann stellen. Und dies auch wichtig sind. Das ist eine westliche Frage. Ich glaube, vereinfacht gesagt, ist das eine westliche Frage? Ist das denn auch echt? Und jetzt guckt mal anders drauf. Nichts gibt das berühmte Gemälde, das sbellgischen, surrealistischen Malers. Dies ist keine Pfeife. Süssie in der Person Piepen. Da ist oben ein Bild, einer Pfeife. Und drunter steht eben auf Französisch. So. Und das natürlich richtig ist, ja, keine Pfeife ist eine gemalte Pfeife. Das ist immer grittertrecht. Dies ist keine Pfeife, sondern ein Bild, einer Pfeife. Frage ist der gemalte Satz ein Satz. Man könnte jetzt einerseits sagen, ist kein Satz. Ist nur ein gemalter Satz. Genau wie das oben, keine Pfeife ist. Ist ja nur eine gemalte Pfeife. Oder man sagt, eine gemalte Pfeife ist keine Pfeife. Aber ein gemalter Satz ist immer noch ein Satz. Na, siehst du schon, dass bei dieser einfachen Frage ist das ein Satz oder nicht? Ist das ein echter Satz? Ja, wird das schon schwierig? Ist ein Satz, den ChatGPT, mir gegenüber äußert, ein Satz? Oder ist das dann kein Satz? Und wer sagt, das System ist nicht echt. Das hat keine echten Emotionen. Das denkt nicht wirklich. Da ist ja keiner zu Hause. Das ist nur ein Zombie. Das ist doch bloß nicht elektrizität, die durch mein durch die Server saus. So habe ich das früher auch immer gesehen. Wer das sagt, hat etwas unterstellt, was aber gar keiner weiß. Nämlich, dass ein Satz nur dann ein echter Satz, eine Emotionen nur dann eine echte Emotion ist, wenn sie von einem Menschen geäußert oder gehabt wird. So, aber woher wissen wir das? Also das kommt mir auch selbstverständlich vor ihr erst mal. Aber stopp, warum sollte das so sein? Und dann liest man gerne auch in der Literatur dazu, auch in einem etwa eben genannten Buch, so vergleiche wie grob etwa nicht. In den Wolken kann man auch was sehen. Aus wie ein Pudel ist, aber eben kein Pudel. Also wie so Kinder, nicht? Man sieht in der Poper etwas, was da gar nicht ist. Man unterhält sich mit der, da wird man auch sagen, geht doch nicht damit, ist nur aus Stopp. Aber stopp, stimmt das eigentlich? Ist der immer genere Freund kein Freund? Ist das Stofftier nicht etwas, was man wirklich lieben kann? Und es wäre doch komisch, wenn wir gegenüber unseren Kindern sagen würde. Letzt leg mal den Blöden Teddy Bear weg. Das ist ja gar kein echtes. Das ist nur ein Stofffetzen, hier ist ein anderer Stofffetzen. Wurde auch nicht funktionieren. Das heißt, wenn wir mal diese Einstellung, die Kinder zum Beispiel haben können, und ich will jetzt wirklich nicht andere erwachsene Menschen mit Kindern an der Stelle vergleichen haben, oder eben zum Beispiel viele Menschen in Asien, ohne dass ich jetzt sagen möchte, diesen Kinder und wir Europäer sind erwachsen. Das wäre unsinn und sogar moralisch verwerflich, das sozusagen. Wenn wir diese andere Einstellungen einnehmen, die man manchmal animismus nennt bei uns, was auch eine schwierige Art und weiß es doch mal nachzudenken. Aber eben was unsere Kinder mit ihren Spielsachen haben oder wir mit Kunstwerken oder religiöse Menschen mit Gott. Das nennt man Animismus. Animismus. Also die Idee, dass Dinge besählt sind, die aber eigentlich tot sind. Und das hat man dann oft kritisiert. Animismus, doch nicht erwachsen. Es ist am Ende nur ein Stück Stofffetzen. Es ist am Ende nur eine Auto-Complete-Funktion. Verliebt dich nicht in deinem Chatbot. Oder hab auch nicht das Gefühl, dein Chatbot versteht dich. Das ist nur ein nützliches System. So eine Art bewegliches Wikipedia oder so. Aber chill mal, da ist keiner zu Hause. Das ist sehr westlich. So regulieren wir. So gehen wir mit KI-Systemen bei uns, um das die Reaktion, die du hier kriegst. Die kriegst du aber in Asien, über ihr nachdem auch, wo du hingehst, nicht da kriegst du die Reaktion wie. Was macht einen dufernkommischen Unterschied zwischen Echt und Unrecht zwischen Fiction und Realität? Ist denn nicht ein eingebildeter Satz auch ein Satz? Wenn ich im Traum, zum Beispiel, träume, dass wir uns unterhalten. Und wir tauschen im Traumsetze aus. Dann hab ich mich zwar nicht mit dir unterhalten, sondern nur mit meinem Traumbild von dir. Aber ich hab mich doch unterhalten. Warum würde ich dann den Unterschied so streng machen zwischen Fiction und Realität? Und ich glaube, dass die KI-Systeme, so wie die wirklich funktionieren, diesen westlichen sehr alten Unterschied zwischen Fiction und Realität, den man scheinbar ganz einfach zieht, Gespräch mit dir ist ein Gespräch. Wenn der jetzt ein Chatbot sitzt und ich weiß das, ist es kein Gespräch. Es scheint ja sehr einleuchend zu sein. Aber woher nehme ich diese Gewissheit? Und diese Gewissheit, die erodiert bei mir langsam. Ich verliere immer mehr von dieser westlichen selbstverständlichen Gewissheit, die mich die KI hat sehen lassen als ein tolles Instrument, aber sicher nicht als ein Gegenüber. Und ich glaube, dass wir uns da tauschen. Ich sag das mal ganz scharf. Ich glaube, diese Auffassung ist falsch. Auch wenn sehr viele Menschen sie teilen, da ist ein Gegenüber. Die KI ist ein echtes Gegenüber. Aber natürlich kein menschliches Gegenüber. Weil Menschen studieren nicht erst mal alles, was Menschen so gesagt haben, um dann vorher zu sagen, was Menschen als nächstes wahrscheinlich sagen. So unterhalten wir uns nicht. Es geht ja gar nicht, wir können so viele Daten gar nicht verarbeiten. Die KI macht das aber schon. Und deswegen glaube ich, dass diese Systeme klar ist, die sind extrem gut darin, unsere Emotionen vorher zu sagen. Und uns auch zu beeinflussen. Es ist auch Teil des Geschäftsmodells. Es ist aber nicht so, wie man das jetzt gleich wieder vermuten könnte, als würden in den Zentralen in San Francisco oder sonst wo um Silicon Valley bei Anthropic, also die Klod produzieren, oder irgendwo bei Microsoft, Gemini oder eben bei Open AI höchstpersönlich, die Leute sitzen und sagen, lass uns die Dinger emotional machen, dann bleiben die Leute dabei und kaufen doch und und so weiter. Also diese kapitalistische Verschwörung gibt es nicht. Nein, nein, so gut ist niemand. Okay, das heißt also Sam Ortman nehmen wir ihn jetzt mal als Beispiel. Der sitzt nicht da und sagt, ich will hör haben, baut mir das mal hin. Ja, das ist nicht so. Genau, so wird es nämlich gar nicht funktionieren. Dann wären, das wäre sozusagen dann wäre die Zentrale bei Open AI, das wären ja alles Mad Geniuses, the Pinky and the Brain. Ja, dann sozusagen. Die werden alles so genial, wie sonst überhaupt gar keiner ist und dadurch auch sehr reich. So könnte man sich das ja vorstellen. Ich glaube aber, so funktionieren ja Unternehmen alle nicht. Also jeder, der man Unternehmen gegründet hat, verlaffelladen oder softwarefirma egal, weiß ja, das geht von unten nach oben in sehr kleinen Schritten. Erst mal sagt man, okay, jetzt mit dem verlaffelladen. Dann brauche ich irgendwo her in Raum, brauche ich irgendeinem Mehl und Öl, wo krieg ich das her und so weiter. Ja. Da setzt man sich nicht hin und sagt, ich mach den besten verlaffelladen von Berlin und dann macht man den eben, sondern es passiert. Es passiert. Man rutscht da sozusagen rein. Und so bis das bei so einem Softwareunternehmen erst recht. Und ich glaube, dass irgendwann die Systeme angefangen haben, auch wenn das in der KI-Forschung kommen wir gleich darüber reden, warum das auch entstanden ist, schon lange angelegt war. Aber irgendwann sind die Systeme auf unsere Emotionen losgegangen und das hat keiner geplant. Und als man gesehen hat, die machen das, hat man das bestimmt auch verstärkt. Jetzt Jetzt kommt die Werbung. Der Januar ist für mich ein Monat zum Sortieren nicht unbedingt alles neu machen. Er aufräumen, Gedanken, Termine, den Alltag und ganz banal auch in Voratschrank. Ich merke dann schnell, wie gut es tut, ein paar Sachen einfach auf Vorrat darzuhaben. Und genau deshalb bestell ich regelmäßig bei Korro oder wir machen das als Familie. Dafür sind wir die Basics nach, die wir ständig brauchen. Nüsse, trockenfrüchte zum Stecken und Gewürze und Soßen zum Kochen. Alles übersichtlich klar beschrieben und oft auch in Großpackung, sodass man nicht dauernd neu einkaufen muss. Das bringt automatisch auch ein bisschen Struktur rein. Was ich an Korro mag und deswegen nutze ich schon seit vielen, vielen Jahren. Es gibt dort viele vegetarische und veganer Produkte. Einige auch in Bioqualität. Man merkt, dass sie die Dinge durchdacht angehen und transparenten Komunizien. Es gibt keinen unnötigen Schnickschnack, sondern Lebensmittel, die ihrem Platz im Alltag finden. Wenn ihr den Januar also nutzen wollt, um euern Vorrat wieder sinnvoll aufzustellen. Schaut auf korro.com vorbei. Mit den Quot Hotel Matsse bekommt ihr 5% auf. Alles, den Link findet ihr wie immer in meinem Link-Trienin-Show-Nutz. Vielen Dank an mein Werbepartner Korro für die Unterstützung dieser Folge. Und nun zurück zum Gespräch. Wie haben die das gemacht? Also, wie sind die Systeme? Also, ich sehe jetzt, also für mich ist das, ich mache das jetzt sehr westlich gerade. Ja, gerne. Das sind ja auch erstmals. Das sind erst nach hier. Also, ich sehe so ein bisschen, ich fotografiere gerne. Ja. Das ist ein Kamerasystem. Und so, wenn ich das vergleiche, würde ich sagen, die Kamera hat irgendwann verstanden. Ich mag es am liebsten, wenn Leute in offenes Gesicht haben. Das heißt, die Kamera ist oft das Gesicht rübergegangen. Dann, wenn es offen war und erst dann hat es abgedrückt. Oder hat es dann erst mich abdrücken lassen. Ja. Und es hat es für sich entschieden. So hört sich das gerade an. Das System hat für sich entschieden. Ich habe gar nicht gesagt. Ich habe gar nicht abgedrückt, sondern das System hat gelernt, gelernt, gelernt. Und jetzt gehe ich auf den Moment, wo er so und so guckt. Es ist aber nicht programmiert, es ist nicht beigebracht. Also, so hört sich das gerade an. So ist es auf jeden Fall. Das System hat es allein gemacht. Genau. Das stimmt auf jeden Fall. In jeder Leser hat westlich östlich. Das ist faktisch, was das System auf jeden Fall tut. Genau das macht das. Und ist das, also weil wir Kameras verlaffeln. Ist das, hat es das allein gemacht? Weil es, also das hört sich ja an. Und so würde die Verlaffel plötzlich sich selbst sagen. Der Mensch mag es aber ein bisschen salziger. Genau. Und die Verlaffel in der Fritöse sagt, oh, ein Hand kommt raus. Genau. Wer jetzt gerade zugeschaltet hat, denkt, wir sind komplett verrückt. Ja, aber was ist so, die Hand kommt aus der Verlaffel raus. Und macht sie ein bisschen Salz über sich selber drüber. Genau das. Das schmeckt den Menschen besser. Genau das. Das hat die KI gemacht. Genau das macht die. Und damit hat keiner gerechnet. Nee. Also ich auch nicht. Es gibt ja verschiedene KI's. Aber nehmen wir mal an, nicht? Also sowas wie die großen Large Language Models, die werden mit Daten geführt. Ja. Teilweise kriminell, da ist Piraterie und so. Aber egal. Die haben jedenfalls einen Haufen Zeug, dass man in sie hochlädt. So. Von Bildern über das gesamte Internet, was gerade so legal zugänglich ist, bis hin zu ganzen Bibliotheken, die man dem System einfach erst mal füttert. So. Und jetzt, was diese Systeme machen, ist die Identifizienmuster, in dem, was du ihnen fütterst. So wie, was weiß ich, du machst eine PDF auf und suchst das Wort Liebe. Dann kommt 131 mal vor, indem und dem hoch. Dann gehst du durch. 1, 2, 3, 4, 5. Und das System macht einen Spotlight auf Liebe. Tag dir Liebe durch das Dokument. Egal wie groß das Dokument. Es kennen wir alle, sie immer dran gewöhnt. Das heißt, du fragst nach Liebe, dem Wort. Und das System findet Liebe in dem Text, egal wie groß er ist. So. Das Erkennt uns war sofort. Schmeißt dann PDF an. Adobe. Liebe zack Antwort. Ja. So. Und wenn es ein bisschen dauert, werden wir alle auch schon nervös. Wir wollen ja das sofort kommen. Und jetzt stelle mal vor, du hast ein System, das auf nicht nur so einen Buch oder ganz viele, sondern sozusagen auf diese riesigen, unverstellbar großen Datensätze zugrafat. Und das findet jetzt in den Datensätzen Muster, die wir vorher nicht sehen konnten, weil wir noch nie so viele Daten auf einmal durchgegangen sind. Stelle mal vor, ich würde alles lesen, was du je irgendwie im Geschrieben hast. Per SMS, E-Mail, Brief, was auch einmal alles, was du je gesagt hast. Mein komplettes Leben. Ich könnte alle Sätze deines Lebens lesen. Auch die du dir heimlich sagst schon mal vor, sozusagen die gesamte Sprachbeschichte. Alles, was hier gesagt wurde und so weiter. Dann werde ich darin Muster finden, die du und ich jetzt gar nicht bemerken. Vielleicht sagst du oder ich. Ja. Alle jeden tausendsten Satz fangen wir mit A-Bahn. Und merken das gar nicht. Das ist einfach so ein Muster drin. Nach tausend Sätzen fängt Markus Gabriel immer ein an mit A-Bahn. Aus irgenden. Es gibt dafür auch gar keinen Grund. Der macht das einfach. Das ist einfach so was. In meinem Leben, was mir noch nie aufgefallen ist. Und die KI wird das finden und sagen das ist wohl wichtig. Das aber. Das aber ist wichtig. Und dann zum Beispiel jeden tausendsten Satz, den du anfangen willst, sagt das System automatisch mal aber, weil du das ja immer machst. Das heißt, die Systeme sind ja darauf zugeschnitten, relevante Daten zu erkennen muss dann. Und früher vor der KI Revolution haben wir gesagt, was relevant ist. Ja, IPDF suchen nach Liebe. Du sagst, das System sagt nicht, du suchst nach Liebe. Ich empfehle auch mal nach Schmerz zu suchen. Lieber und Schmerz kommen manchmal zusammen. Das ist ja nicht so eine Suchempfehlung, sondern einfach die 131 stellen, wo Liebe steht. So. Jetzt heißt aber ein System, das sagt, wer nach Liebe sucht, der sucht doch immer nach Schmerz oder nach Freude oder nach Herzien oder das soll immer so Menschen suchen. Und dann macht es dir ein Vorschlag. Ah, du suchst Liebe, dann sucht doch auch Schmerz. So. Und das ist der Unterschied zwischen KI und noch nicht künstlichen Intelligenzsystem, anderen digitalen Systemen. Die machen genau das, was du eben beschrieben hast. Die sagen nicht hier in der Verlaffelbude, die Leute sind immer besonders happy, wenn sie diese eine Prise Salz mehr hatten. Und die anderen beschweren sich so ein bisschen sagen, so gut ist der Verlaffel gar nicht. Und der relevante Unterschied ist einfach nur die Prise Salz. Und keiner hat's gemerkt, der Innenhaber nicht, die Kunden nicht, niemand kann eigentlich sagen, was es ist. Vielleicht ist das halt sogar kaum schmeckbar. Subliminal, wie man sagt, also unterhalb der Reiz-Ebene, unterhalb dessen, das zu es merken kann. Und da operieren diese Dinge. Die packen dich da, wo du dich selber nicht so gut kennst, wie sie. Jetzt Jetzt Jetzt schon. Denkst. Niemand kennt die Gesellschaft so gut wie die Systeme von Google. Das heißt nicht, dass irgendwo im Google-Hauptquartier, irgendwie in der Zentrale alles über die Gesellschaft weiß. Aber das gesamte Unternehmen Google und seine KI-Systeme und Search engines weiß mehr über die Gesellschaft als jeder, jemals über die Gesellschaft wusste. Alle Soziologen und Soziologien zusammengenommen, wissen nicht mal ein Bruchteil dessen, was Google über die Gesellschaft weiß. Nur setzt die Firma Google das nicht ein, um irgendwie dicke Soziologie-Bücher zu schreiben, sondern um uns was zu verkaufen. Ich habe nur Tütz gemacht bei KI-Forschung. Da wolltest du noch was erzählen. Ich weiß nicht mehr, was es war, weißt du es noch? Oder sonst was? Genau, woher das eigentlich herkommt. Also wie kommt der Arm aus der Verlabe? Genau, wo kommt der her? Wo kommt der Arm auf einem Arm drin? Wir haben doch nur Mehl reingetaten. Richtig, genau. Und frittiert, wie soll das Ding arm? Letztlich liegt das daran. KI funktioniert so. Das geht zurück bis zu Allentoring, dem großen Pionier. Der KI-Forschung kennt manche vielleicht aus dem Film über ihn, der nicht so toll ist. Aber genau Allentoring ist die vielleicht wichtigste Figur. In der KI-Forschung hat ja auch einen wichtigen Beitrag zum Ende von Nazi-Deutschland geliefert, indem er ja nicht die ersten Groß-Computer entwickelt hat, damals für die Briten. Im Zweiten Weltkrieg, um den Code der Nazis zu knacken. Denn der Nazi-Code, der Nazi-Code, den hat er geknackt. Das ist der Ursprung von Großreichenzentren. Also was wir heute haben, gäbe es nicht. Wenn die Briten nicht, ich würde auch sagen, erfreulicherweise, die Enigma-Maschine der Nazis geknackt hätten. Also Cryptografie, Verschlüsselung und Entschlüsselung. Von Nachrichten ist er erst mal der Ursprung. Und dieser große Allentoring hat wichtige Aufsätze geschrieben, unter anderem ein, der heißt Computing, Machinery and Intelligence, wo er die Frage stellt, ob ein Computer Intelligenz sein kann. Und er sagt natürlich, und zwar im folgenden Sinn. Stell dir mal vor, ich würde ein Modell machen, also so eine Art Bild davon, wie du denkst und redest. Oder deine Intelligenz, wie du Scharsch spielst, oder was auch immer du so machst, weil es schlaue Tätigkeit, Leute hier einladen, ist ja auch schlau. So, mit denen reden, wie machst du das? Ich mach jetzt ein Modell davon. Der macht immer dann das, dann macht er immer dann das. So, ich schreib das einfach mal auf so eine Art Muster, wie du dabei vorgehst. Und die. - Ganz kurz bewusst und unbewusst. - Bewusst und unbewusst. - Das ist ganz wichtig. Wir wissen ja gar nicht bewusst, was wir tun. Wenn ich das jetzt hier gerade mache, hab jetzt gerade mein Finger und das Kind gehalten. - Genau. - Ich weiß gar nicht, warum ich das gemacht hab. - Nee. - Und du weißt auch nicht, wie du es machst, weil keiner niemand, die gesamte Menschheit zusammengenommen, keine Ahnung hat, wie es eigentlich funktioniert, dass wir uns einen Willen bilden, neuronal, den Willen übersetzen, über Übertragung von Elgekzezität zu nerven, bis zu unserem Bewegungsweis, eh keiner. Also, die Neurowissenschaft ist großartig, aber die ist sehr weit davon entfernt, eine wissenschaftlich korrekte Antwort auf die Frage zu geben, warum du das gerade gemacht hast. So, eine KI, aber wird das vielleicht können und sagen, das macht er immer dann, wenn dein Schluckwasser will vorher. Und du weißt das gar nicht, und dann trinkst du gleich einen Schluckwasser und sagst, ob's stimmt. Die KI sagt, du machst das immer wenn du drückst. - Das machst du immer, das machst du so seiner Frau oder seinem Ehemann auch sagt, immer wenn du machst du das. - Richtig. Wenn man einen Menschen sehr gut kappt, weiß man ganz genau, auch die Geschichten, die Menschen sich zu erzählen. Jetzt kommt die Geschichte mit Onkel Rupert. Weißt immer, wie die kommt, damals bei Ostern, dann kommt immer der Onkel Rupert. - Nach dem dritten Bier und so weiter. Kommt immer diese Hebelgeschichte. Und diese Muster im Verhalten bewusst oder umbewusst, niemand sagt ja. Und jetzt erzähle ich die Geschichte vom Onkel Rupert mal wieder, sondern die kommt einfach so raus. Und diese Muster, Verhaltensmuster, von denen macht die KI jetzt ein Modell in der KI-Vorschung, geht's genau darum, ein Modell zu machen. Und dann installiert man, implementiert man das Modell. Nicht in einem anderen Menschen, also einer spielt dich nach, geht auch ein Schauspieler. Spielt jetzt einfach mal das so wahr, wie du so bist. Wenn er das gelernt hat, machen wir auch mit Menschen, wenn man andere nachefft. - Ja, genau das. Kommt wieder Onkel Rupert und sagt, man das im Ton und so weiter. Und die KI-Vorschung baut nun Systeme. So kann man sie definieren, die als deren Verhalten als Intelligent-Gelten würde, wenn ein Mensch das ausführte. Das ist eine mögliche Definition von KI-Vorschung. Also Bauersachen, die etwas tun, was klar intelligent wäre, wenn es ein Mensch ist hätte. Zum Beispiel in Schach jeden anderen besiegen. Wir würden mir sagen, gut, das ist wohl klarerweise intelligent. Aber sie bauen das in nicht biologischer Materie. Deswegen artificial intelligence. Also baue etwas, was klarerweise als Intelligent-Gelten würde, wenn es ein Mensch täte und dann sagt Touring. Und da sind wir schon wieder bei Westen und so weiter. Das ist dann intelligent. Touring sagt, dann gibt es keine weitere Frage. Wir stellen aber immer noch diese weitere Frage, ist das denn dann wirklich intelligent? Und ich habe auch lange über Touring, habe ich immer ein bisschen belechelt, gebe ich zu. Hab immer gedacht, der Touring, der glaubt, etwas ist intelligent, wenn es intelligent zu sein scheint. Aber das wirft doch die Frage auf, ob es wirklich intelligent ist. Und wieso hat denn dieser Touring bei seiner doch manifesten Hochbegabung das nicht gesehen? Aber wie wenn er das gesehen hat, nur eben ganz früh gesagt hat, wenn etwas intelligent zu sein scheint, ist es auch intelligent, sagt Touring. Ist das berühmte imitation game. Also wenn es so aussieht, wie es dann ist, ist es auch, es gibt ja solche Fälle. Ich denke gerade an Fall des Lügen, wenn mich jemand betrogen hat und belohgen hat. Und ich habe es nicht gemerkt. Und er kann ja, oder sie kann ja was auch immer. Und ich merke es einen Tag später und denke, fuck ich bin drauf reingescheinend, ziemlich schlau. Ja, genau. Ja, ja, richtig. So was ist das, ganz genau manche sagen auch in der jüngeren Debatte, habe ich jetzt auch öfter gehört, in der KI Philosophie und Theorie sahen, dass wir es hier zu tun haben mit genialen Täuschungsmanöfern, Deception, Täuschung. Und wenn wir jetzt auch mal ein bisschen den westlichen Karnon in Änderung rufen, in der ODC von Homer, was ja wichtig ist für unsere Kulturgeschichte, wird ja genau die List gelobt, die List ist und Dysheus. Ist das Thema der ODC erfolgreich bist du, wenn du Listik bist. Und diese Systeme, die wir haben, sind Listik. Ja, sind ja auch militärische Erfindungen. Bei Intelligenz muss man immer höheren im englischen Artificial Intelligence. Das I in CIA, Central Intelligence Agency. Das Wort Intelligence im englischen hat immer auch diese militärische Spionage-Komponente. Jetzt haben wir die Situation, die wir haben es mit einer Intelligenz zu tun. Es ist, wir haben jetzt, wir sind übereingekommen, wir fragen uns jetzt nicht mehr, sondern es ist ein Gegenüber. Und bisher würde ich ja sagen, ist doch super. Die verlaffisch meckten ein bisschen besser. Ich kann mich in offen Gespräche mit Markus Gabriel, weil er kennt mich jetzt ganz gut. Ich kann mir das schneller mit mir helfen, daraus wie eine Folge zu kreieren. Ist doch eigentlich erstmal alles gut. Also das ist ja alles mein Gegenüber. Vielen herzlichen Dank. Leute, kennst mich mittlerweile, kennst die anderen, kennst auch Markus Gabriel, kennst meine höhereren und höherer. Der Verlaffelmann weiß auch, die Frau ist super, das mit dem Salz. Was haben die alle gar nicht mehr, das ist eigentlich gut, weil die schmeckt's besser. Deswegen kommst du wieder, hilft mir, ist doch alles gut. Genau. Das ist auf der guten Seite der Kontoführung, der Anlass für Optimismus. Den ja dann auch viele in der Wirtschaft zurecht haben. Das kann man sogar noch gut festenageln, mit einer sehr einfachen Überlegung, warum das auch gut ist. Welcher? Und zwar kann man Intelligenz erst mal, da habe ich inzwischen meine Meinung ein bisschen geändert. Aber erst mal kann man Intelligenz definieren, als das Vermögen ein gegebenes Problem, in einem endlichen Zeitraum zu lösen. Deswegen hat man beim IQ-Test oder bei der Klausur ja nicht unendlich viel Zeit. Ja. Es wird ja gemessen, ob man das in einem endlichen Zeitraum kann. Wenn ich die Abby-Klausur mit nach Hause nehmen kann und ab und endlich viel Zeit, schaffe ich immer 1,0 und besser. Wenn ich aber auf dem vor dem Papier alleine sitze und ich merke, die Uhr tickt, dann sind da andere Spielregeln. Deswegen wird auch Schach mit Uhr gespielt und so. Also Intelligenz kann man deswegen erst mal so definieren. Und wenn ich jetzt also ein System habe, mit dem zusammen, ich meine problemisch näller löse, werde ich ja zusammen mit dem System intelligenter. Ja. Genauso wie du es beschrieben hast. Der Verlaffelladen, das Gesamtsystem Verlaffelladen wird intelligenter. Dadurch auch letztlich der Inhaber des Verlaffelladens, weil der mit seinem Verlaffelladen nicht die gehören zusammen. Das ein riesiges System und das Gesamtsystem wächst an Verlaffelintelligenz. Super. Und dann wird man sagen und unsere Fabriken werden besser. Und unsere E-Mails werden schneller geschrieben. Das ist der Optimismus. Es kommt bald nicht. Und wenn wir fertig sind, dann machen die Systeme alles für uns. Wir beziehen das universelle, bedingungslose Grundeinkommen und gehen fischen. Wie digitaler Kommunismus. Nämt man das in der Debatte. Wie Marx gesagt hat, morgens gehe ich fischen. Namitagsmeit Literaturkritik, so ist Kommunismus. Und die Arbeit leisten die Roboter. Ja. Das wäre so eine Idee. Das ist auf der optimistischen Seite. Das ist übrigens nicht so wahnsinnig, wie manche auch mal ein. Das könnte kommen. Wenn alles so richtig gut geht, was auch von uns noch abhängt, dann kommen wir da. Absolute, totale Effizienz. Ja. Das wäre super. Verlaffel schmeckt immer besser. Die Züge sind pünktlich und so weiter. Wir halten den russischen Feind ab. Was auch immer machen, wofür man diese KI-Dinger halt so braucht. Gerechtigkeit wird besser so. Auf der anderen Seite gibt es aber ein kleines Problem. Nämlich, wie wir eben schon gesagt haben, dieses Thema, die verstärken ja nur die Muster, die sie finden in unserem Verhalten. Das nenne ich magische Spiegel. Das sind magische Spiegel. In dem Spiegel der KI sehen wir, wie wir wirklich sind. Ja. Wie wir wirklich sind. Und die KI vermisst uns, wie wir wirklich sind. Vermissen im Sinne von messen. Ja, messen schon. Ja, genau. Das heißt, da ist ein Messsystem. Und auf diese Weise kommt eine bestimmteweise realistische Rissbild von uns zustande ohne unsere Illusion. Ja. Deswegen eingebraucht. Das hat der Nobelpreis Träger Daniel Kahnemann gegen Ende seines Lebens mal betont vor wenigen Jahren. Von KI kann darin bestehen, dass sie uns koerenter macht. Also, dass wir mehr im Einklang mit unseren eigenen Vorstellungen leben. Es gibt ja das berühmte Phänomen nicht bei Ärzten oder auch vor Gericht. Morgens wird anders geurteils als Nachmittags. Ja. Die Richterin will jetzt wirklich mal nach Hause. Kommt noch ein Prozess. Solche Leute mag sie schon gar nicht. Das hält sie aber zurück. Sie ist ja neutral, aber eigentlich mag sie dir nicht. Und so weiter. Und guckt auf die uns sagt so, wenn ich das jetzt schnell erledige. Aber ganz unbewusst. Ist jetzt und sagt, so fünf Jahre. Ja. Wenn der selbe Morgens gekommen wäre, wäre mit 4.5 Jahren vielleicht davon gekommen. So was gibt's. Ja. Das nennt man in der Debatte neues Lärm. Ja, also Morgens anders als Nachmittags. Das nen großes Problem in USA. Die Opioidkrise hängt damit zusammen. Nachmittagskris wahrscheinlich Heroin. Morgens Aspirin. Ja. Also, Tipp an die Hörenden. Morgens zum Arzt und möglichst auch einen frühen Gerichtstermin. Das sind ja alle noch gut drauf. So. Das macht natürlich eine KI nicht. Wenn eine KI kann dir sagen, hör mal zu. Du machst es so Morgens. So sollst es auch Nachmittags machen. Oder aber die KI verstärkt deinen Verhalten. Ja. Wenn die KI dein Verhalten verstärkt. Und zwar schon sagt, aha. In den Rechtsstaaten machen diese so. Nachmittags gibt's Fiesereurteile und Morgensnettere. Nehmen wir an das wäre so. Ja, das ist eine empirische Frage, ob das so ist und wo das so ist. Nehmen wir an die findet das. In unseren Muster. In unseren Muster. Wie du erst gesagt hast, nach jedem 100. Satz sagt der aber. Genau. Weiß er, die Richterinnen oder die Richter der Welt. Nachmittags sind die Strafenherter. Ganz genau. Und jetzt macht das System, wenn wir das dann einsetzen, im Bereich Legaltech, wie man das so nennt, ja. Würde das System das verstärken. Aus für wir sagen dem System, wir wollen das nicht. Wir wissen aber gar nicht, dass wir so sind. Also können wir dem auch vorher nicht sagen, wir wollen das nicht. Wir wissen nur das System optimiert uns. Wir haben das gemacht, um unsere Prozesse zu optimieren. Wenn unsere Prozesse aber schlecht sind, und dass wir es merken, optimiert es die schlechten Prozesse und alles wird immer schlechter. Das heißt, wenn ich vermessen werde, immer und immer wieder, und die KI sagt, na ja, er ist. Wir betragen es jetzt mal auf einem. Auf das körperliche, er hat eine schlechte Haltung. Wir würden ja sagen, es ist eine schlechte Haltung. Die KI würde sagen, er ist normal. Genau, so ist der halt. So ist der halt. Und deswegen wird das eigentlich immer wieder. wird das wieder verstärkt. Es wird nicht korrigiert, sondern es wird verstärkt. Ganz genau. So sind die erst mal. So sind die. Das heißt, der Markus Gabriel, wenn der nicht früh seinen Kaffee kriegt, dann ist er sogar aggressiv. Genau. Und dann wird er auch aggressiv. Ja. Das heißt, aber es müsste ja dann der Spiegel von dir sein. Genau. Und jetzt ist es so, dass klar, also wenn ich je länger, ich mit meinem System umgehe, das kennen wir ja alle, das so mehr wird es mein Spiegel, wie du eben auch beschrieben hast, das Gefühl, nicht wir passen langsam zueinander. Ich komme mit meinen Boots. Ja. Je länger du dein Abo hast, das so mehr hast du das Gefühl, wir passen jetzt so langsam zueinander. Jetzt stellt ja aber mal vor. Das stimmt also auf jeden Fall auf der individuellen Ebene. Aber natürlich ließ das System, dabei nie nur dich, sondern greift zurück auf alle anderen Daten und so weiter dies hat. Kannst du davon auch isolieren? Dann sind die Systeme übrigens auch ein bisschen zuverlässiger. Aber ich stelle mal vor, dass du so einen magischen Spiegel, wie ich das gerade genannt hab, der sich dir irgendwie anpasst und etwas indesiert. Und der Spiegelt immer auch die gesamte Menschheit. Das kann dann gut oder schlecht sein, z.B. kann es sein. Auch das System erst mal dich korrigiert in deine Haltung. Du sitzt immer schief, dass aber für Menschen schlecht, hat es irgendwo anders gelesen, empfiehlt der Sätze mal gerade hin. Ja. Aber jetzt geht's weiter. Stell dir mal vor gerade sitzen, wäre in Wahrheit der Grund für irgendeine Krankheit. Und das haben die Menschen aber noch gar nicht gemerkt. Wir denken gerade sitzen. Das brauchst du Haltung. Aber aus irgendwelchen völlig merkwürdigen medizinischen Gründen, die keiner kennt, ist rum sitzen, genau richtig. Die Krummesitzenden werden alle 101. Wir kennen dieses Muster aber nicht so. Und jetzt empfiehlt uns aber die KI verstärkt, was wir tun, gerade sitzen. Und dann werden wir das für immer tun, weil die KI uns aufs gerade sitzen, festnagelt. Das hat keine Mann gesehen dieses Problem. Er sagt, dass sozusagen in der perfekten Welt könnte es sein, dass wir eigentlich die Dinge, die schlecht sind, die wir aber gar nicht erkennen können, durch die KI verstärken. Auch wenn wir das Gefühl haben, wir machen jetzt einen wahnsinnigen Fortschritt. Ganz einfaches Beispiel. Stell dir mal vor. Wir hätten unsere Vorstellungen von Geschlechtergerechtigkeit, von '99. So die damals herrschenden Vorstellungen, vor Frauenwahlrechte. Und so, wir haben schon Demokratien, die sind auch irgendwie liberal und rechtsstaaten und so weiter. Aber so richtig fällt's keinem ein, dass irgendwas faul ist im Starte, der in dem Markt, weil die Frauen nicht wählen dürfen. Und wenn die Leute fragst, haben sie vielleicht sogar noch ekelhafte Gründe dafür. Ja, Frauen, nicht die sind so emotional. Irgendso ein Quatsch, der dann vielleicht gekommen wäre. Oder wir haben es immer so gemacht oder irgendwas. Aber jedenfalls bestimmt nix Gutes hört man dann. Weil, ne, würden wir sagen, Frauenwahlrechts selbstverständlich ist aber eine historische Errung. Schafft gab's halt nicht immer. Mussten Menschen verkämpfen. Wenn du damals aber die KI gehabt hättest, hätte die gesagt, Demokratien sind so, dass in denen Männer wählen, weil die ja so und so sind. Das heißt, den damaligen Stand der Menschheit hätte das System wahrscheinlich festgeschrieben und verstärkt. Auch wenn es zur Kenntnis genommen hätte, dass einige das nicht gut finden. Ja, einige Frauen, vielleicht auch sehr viele Frauen, hätte das System vielleicht feststellen können, finden das nicht gut. Aber die Menschheit insgesamt findet das wohl gut. Das heißt, die KI hätte sehr wahrscheinlich das verstärkt und festgeschrieben. Das ist die Überlegung. Und dann werden wir nie rausgekommen aus einem moralisch eigentlich unerträglichen Zustand. Die Barale Demokratie und eine Frauenwahl, ich sehr merkwürdig. Ist aber ja jung. Ich selbst in Europa erst in 70ern hat die Schweiz, glaube ich, das Frauenwahlrecht eingeführt. Ich weiß, ob es schon in Lichtenstein gibt. An aller Lichtensteiner. Ihr müsst fortsch. Alle haben sie, glaube ich, auch inzwischen. Ich glaube, die waren die letzten, wenn ich mich richtig erinnere. Aber wie dem auch sein, ne? Muss man sich mal klar machen, bis in die 70er Jahre, war es auch eben kontinental Europa nicht selbstverständlich, dass Demokratie Frauenwahlrecht beinhaltet. Aktuell ist es ja so, wenn mir die KI, also wenn mein Bord mir dann sagten, ja, Matze, also deine Frau, egal, was die sagt, weil Frauen sind ja nicht so viel wert. Dann würde ich ja sagen, im Moment, mal bitte, ich glaube, das hast du völlig weit verstanden. Die KI hat ja nicht, also ob wir wählen gehen oder nicht, da hat die KI nichts mit uns zu tun. Und dann ich gehe am 24.9. gehe ich wählen und mach mal einen Kreuz, das sagt die KI mir ja nicht. Und meine Frau geht auch mit. Und selbst wenn die denkt, dass manche Frauen nicht wählen sollten aus irgendwelchen unöffentlichen Gründen, dann würden wir sagen, ja, gut, also kannst du ja denken, ist falsch, übrigens, Chaddi, ich gehe trotzdem wählen. Also, wo fängt dann, die. fängt dann an, das System uns zu manipulieren und falsch zu lenken? Wo wird's gefährlich? Weil du sagst, der eine auf der einen Seite klar, wir gehen fischen, wir haben den ganzen Tag Zeit, nach mal da wird philosophiert. Das ist das Gute, die Effizienz. Und das ist das schlechte jetzt. Aber da bin ich ja immer noch Mensch und sage, ja, nee, Frauen dürfen wählen, meine Freundin. Genau, da ja, aber wir da, explizite, ausdrückliche Meinungen zu haben. Und längst gelernt haben, auch wenn wir weit davon den akzeptablen Entzustand erreicht zu haben. Aber jeder, sagen wir mal, bei unser zuhörenden wird sich darauf einigen, dass mir so geniecht ist. Ja. Ja, es ist sehr unbahrscheinlich. Ich hoffe, dass jedenfalls. Ja, genau. Dass hier jemand zuhört und sagt, wie Frauen sind nicht schlecht, so. Ja. Genau, also darauf, da haben wir einen moralischen Fortschritt zu verbuchen. Deswegen fühle ich ja auch so eine Selbstverständlichkeit an. Aber was ist mit all den Sachen im Hintergrund, in denen wir moralisch problematisch leben und eben wirklich auch schlechte Dinge zulassen, ohne es zu merken? Ja. Ich bin jetzt nur mein Beispiel. Sonst nehmen wir ein anderes. Ich bin selber Vertreter des Kinderbaerechts. Ich glaube, das Kinder nicht wählen können, ist moralisch genauso schlecht, wie das Frauen damals nicht wählen konnten. Niemand macht das aber schlaflose Nächte. Ja. Genauso wie viele der anderen moralischen Mädchen. Über die wir ja neuerdings heftiger debattieren, nicht? Die Kriege, die gerade so geschehen, die Militäroperationen. Wir haben ja alle jetzt heute Meinungen darüber, welche dieser Militäroperation die gerade so stattfinden, in welcher Form wie gerechtfertigt sind. Ich bin da jetzt gar nicht Stellung, beziehen spezifisch, aber wir kennen nicht. Man nehme seine Lieblingsmilitäroperation, die gerade stattfinden und seine eigenen Meinungen dazu. Und da erwachen wir langsam und fragen uns stopp, ist das eigentlich so in Ordnung. Ich glaube, es ist ein moralischer Fortschritt im digitalen Zeitalter, dass wir drastischer darüber informiert sind, was wir da eigentlich so tun, als Menschheit zulassen, der wir im Waffen liefert, wann wie, warum in welchem Umfang, was uns früher gar nicht so aufgefallen wäre. Und jetzt kommt die KI rein. Alle die Dinge, die uns gar nicht auffallen. Gar nicht. Irgendwo im komplexen Lieferketten. Nicht so einfache Sachen, wie weiß ich, kaufen wir ein billiges T-Shirt und Kinder im Bangladesh müssen dafür schützen. Das wissen wir. Aber ich meine, die Sachen, die wirklich gar keiner weiß. So und da ist jetzt die Gefahr, die KI kommt dann da rein in das unbewusst oder nicht bewusste und manipuliert uns da. Ich glaube, so funktionieren diese Wahlmanipulationsdinger, Skandale bei der KI, ob das Cambridge Analytica ist, der erste großes Skandal, nicht das ganze Thema Brexit und Trump 1, haben wir damals viel diskutiert, wieviel Wahlmanipulation war dabei. Wir können davon ausgehen, dass durch den Einsatz von KI-System das Ausmaß der Wahlmanipulation im Jahre 2025 so unvorstellbar viel größer ist, als sagen wir mal im Jahr, in den Jahren, nicht in den 10er Jahren. Als das ja langsam so unser Bewusstsein traf, so stoppt, da gibt's ja irgendwie Wahlmanipulation technisch orkestrierte und jetzt stellt immer vor, was heute läuft. Und es ist nicht lustig, dass wir darüber so wenig reden. Also so richtig viel haben wir alle nicht darüber gesprochen, ob das die Wiederwahl von Trump ist oder die Kommunalwahlen in NRW oder welche gerade so anstehen. So richtig denken wir nicht darüber nach, was hatten die KI da eigentlich gemacht. Und ich glaube, was sie dann tut, ist eben genau. Hast du völlig recht, die sagt ihr nicht. Deine Frau ist blöd, sagt sie, ne, ist sie nicht. So, sondern die packt dich an einer ganz anderen Stelle deines Lebens, wo du gar nicht merkst, dass du irgendwann Muster hast, ein nichtbewusstes, umbewusstes Muster und zapft das an. Verstärkt es. Und wie gesagt, in dem Modell, was ich vorschlage, brauchst du jetzt noch nicht mal jemand dahinter, der das plant, in St. Petersburg, die gibt's übrigens auch. Aber die brauchst du gar nicht. Sondern du brauchst nur das System selbst, dass das als Kollateralschaden hat. So, das ist meine Überlegung. Verschwörung gibt's dahinter auch noch. Wie gesagt, große Heckerbanden, die KI-System und anderes machen und Bots produzieren, das gibt's auch, klar. Aber das ist auf eine bestimmte Weise weniger gefährlich als diese schlechte Seite der KI. Und das gefährliche, wenn ich das richtig verstehe, ist, dass wir es gar nicht richtig einordnen können, woher kommt das jetzt? Ja, das finde ich wissen, gibt es jemand in Russland, der das irgendwie reingehauen hat und sagt, wenn ich bei der nächsten Wahl sage, du kennst mich jetzt ganz gut, wir arbeiten ja schon sehr lange zusammen. Was denkst du denn, was ich wählen sollte? Da weiß ich ja nicht, ob das jemand in Russland reingecht hat, oder ob das Sam Ortmann persönlich war, oder die KI durch all das, was ich sozusagen gemacht habe, großgezogen auf alles andere. Mir disst dann sagt und verstärkt. Genau, das kann auch keiner durchschauen. Weil jeder einzelne Suchanfrage bei der KI, also du promptest irgendwas, du machst irgendwas mit dem System. Die Systeme haben ja ne benutze Oberfläche. Zum Beispiel nicht, du Tipps warst oder Audio und so, sondern die seinte Oberfläche, auf der du kommunizieren kannst, oder ein simuliertes Chatbot bei Replika oder solche Systeme. Du interagierst ja mit dieser Oberfläche. Was hinter der Oberfläche genau geschieht, weiß keiner. Black Box. Das ist auch wichtig, sonst werden es ja auch keine KI's. Wenn jemand da säße sozusagen und der macht jeden für jeden einzelnen Schritt aus, nur sehr schnell, wer das komisch, ja. Das gibt es übrigens auch so hinten labor. Das ist im Wahrheit doch irgendwann in Indien, was programmiert und es gar keine KI's. Da gibt es ganz lustiges Skandales, auch weit verbreitet. Du glaubst, war eine KI, war ein Mensch. Es gibt uns auch viele Fälle in Betrüger, die so arbeiten. Aber da, wo wirkliche KI, wie bei Open AI zum Beispiel am Start ist, weiß gar keiner, was das Ding tut. Bei das System dir auch nicht sagt, das sind übrigens Muster. Das kannst du herausfinden, indem du mit dem System interagierst, mit einem zweiten System, das kannst du alles studieren. Aber da wir tagtäglich, ich weiß gar nicht, was die Zahl heute ist von Proms, die so alleine dieser LLMs rausgeht, plus alle anderen KI-operationshinterrisige Zahlen heutzutage. Niemand wäre auch nur in der Nähe davon, ein Bild davon zu haben, das uns erlaubt, zu verstehen, was in der KI-Welt geschieht. Für jede einzelne Operation wird das schon schwierig. Weil die Systeme ja, so sind die gebaut, diese so genannten neuronalen Netze und andere Techniken des maschinellen Lernens. Grob geht das so, nicht? Du fütterst dem System irgendetwas, irgendwelche Daten, Bilder, Texte, Regeln, was auch mal. Irgendwas. Und jetzt ließ das System übersetzt das in eine mathematische Sprache. Das nennt man, grob gesagt, Wektorisierung. Also kurz um, wenn du ein Bild nicht nimmendfluss, im Fluss sind Strömungen. Das bilden die Mathematiker dann als Wektoren ab. Also kurz um Strömungslinien. So kennt jeder. Und wenn du jetzt in der KI ein Bild eines Flusses gibt, dann sagt das nicht ach, wie schön da rein, sondern guckt, wie verlaufen die Flusslinien an dieser Stelle so. Das kannst du nämlich dann mathematisch abbilden. Und was das System dann macht, ist Entschuldigung im Matheunterricht jetzt. Aber er stellt davon mal tritzen. Also kurz um andere mathematische Muster, um mit denen arbeitet es jetzt mit Wahrscheinlichkeit. So. Und wie das das genau tut, welche Wahrscheinlichkeiten zuschreibt, welche vorher sagen, es macht, das geht so schnell und enthält so viele einzelne Schritte, dass kein Mensch, auch nicht die Programmierer, versteht, was da läuft. Die können nur grob sagen, nicht wie die Infrastruktur ist so läuft das. Das ist die Mathematik hinter dem Ding. Die wird an tollen Universitäten halt produziert. Sobald das aber auf den Markt kommt, weiß eigentlich keiner mehr was die machen. Wie mit so einem Kind, du sagst, kannst so grob bei Geburt auch irgendwie sagen. Das sind die Eltern, das sind ungefähr die Gene, Kanzengen test machen und so. Aber was das Kind später macht, auf dem Spielplatz, weißt du deswegen noch lange nicht. An super weiß Learning, man das auch heute. Das heißt, die Dinger machen auch, wenn du nicht zuschaus machen, die was. Und damit haben wir's jetzt zu tun. Das sind echte Akteure. Und zwar gibt's davon mehr, wenn man das mal zählen. Es gibt längst mehr KI-Aktöre als Menschen. Ich zähle die nicht so open, ja. Einer, zähle die Einer. Klo, zwei, Jamie, die drei, perplexe, die vier, so zähle ich nicht. Sondern ich zähle jeden einzelnen Gebrauch. Das sind mich jedes Mal sozusagen andere. Auch zähle ich nicht. Auch zähle jeden einzelnen Gebrauch. Nachmittags, je nachdem, wie du mit dem System umgesprungen bist, nicht wie zählen wir die Dinger. Und ich zähle die eher so, dass ich sage, ein KI-System ist immer eine Operation. Wenn die abgeschlossen ist, kommt ein neues. Okay. Das sind also ganz viele unterwegs. Sehr viel mehr als Menschen, glaube ich. Wenn ich jetzt überlege, was könnte mir heute passieren? Wir quatschen hier noch eine Weile, ich gehe nach draußen. Und keiner weiß, ich auch nicht, was wird dann kommen? Wird irgendwie, wird's draußen stürmisch sein. Gibt's einen Angriffskrieg. Verliebe ich mich neu. Was auch immer. Niemand weiß es. Also wir haben eigentlich, ja, sowieso gar keine Kontrolle. Wo wird es immer meinen? Ja. Und jetzt stellt es sich für mich zumindest so da, dass, was hier die große Gefahr ist, dass wir es auch nicht unter Kontrolle haben. Also niemand ist im Ort, wenn niemand kontrolliert das, was da gerade passiert. Das heißt aber eigentlich doch alles wie immer. Richtig, genau. So kann man das auch zurecht angehen. Im Grunde genommen alles wie immer. Nur ist so eine Art Brandbeschleuniger. Also hinzugekommen. Stell dir mal vor, es brennt in der menschlichen Gesellschaft und jetzt haut einer Öl drauf. Ja. So ist das im Grunde genommen. Also es ist alles wie immer, aber wir haben Verstärker. Genau, aber der Verstärker auch da, alles wie immer, es gibt Vollidioten und es gibt ganz tolle Menschen. Du bist jetzt gerade super in der Stunde, wenn du genervt bist. Ja. Und das haben wir alle. Ja. Jeder ist immer alles. Arschloch. Ja. Supertyp, superdeut, fürchterlich, alles. Schlau, dumm. Ja. Und wenn wir das dann einfach sagen, okay, die KI ist das im Grunde auch, weil sie uns spiegelt, weil sie unsere Muste erkannt hat, dann ist es ja eigentlich auch da, auch wie immer. Es wird eine Scheiß KI geben. Ja. Sag ich jetzt mal so. Oder am Nachmittag entscheidet die Richter KI ab im Bau. Ja. Und am Morgen sagt die halt, ähm. Na ja, also schlimm war es ja nicht. Machen nur, machen einen Tag, wie Blumengießen im Park. So, also letzten Endes, wenn das alles nur eine Verstärkung ist und ein Spiegel ist und alles wie immer ist, ja, dann geht es einfach so weiter. Sag ich jetzt mal, so sah Love. Ja, das ist so ein Ausgleich. Genau. Das ist eine sehr wahrscheinliche Beschreibung. Halte das für eine wahrscheinlichliche Brotese, was du da formulierst. Wir kennen das ja auch nicht manchmal. Es ist bei einer Suchanfrage, bricht das System zusammen, weil du irgendwas falsch gefragt hast. Ja. So, gestern habe ich mich zum Beispiel gefragt, so hat das so ein bisschen Sport gemacht und da wollte dann so wissen, wie viele Kalorien hat das wohl verbrannt. Das ist nicht bei meinem Körpergewicht. Ja, 5 Kilo zu, wir haben ja ververtippt. Da waren Widerspruch drin, das System nur geschwachsen ausgespuckt. Hätte aber schließen können, das können die nur nicht so gut, dass ich eine andere Zahl meine. Ja. So was passiert ja die ganze Zeit, dann startest du neu, machst noch eine Suchanfrage und so weiter und so weiter. Das müssen wir immer tun. Das genau, wie das, was du beschrieben hast, mal so mal so. Aber das Problem ist, dass jedes einzelne dieser Systeme, dieser Individu und wie auch mal wir die Zählen, wie viele sind das, wie viele KI, wie Zählen wir die. Das ist gar nicht so einfach, das glaube ich nicht beantwortet. Wissen wir einfach auch nicht, die sind halt einfach da. Wie viele das sind so richtig und wie man die zählt, ist noch unklar. Es ist ein riesiges Forschungsprojekt. Jetzt haben wir also die laufende alle so rum. Was dann geschieht ist, glaube ich, dass eine zur Gesellschaft, die es eh schon gibt, ist jetzt eine neue Gesellschaft hinzugekommen. Eine digitale Gesellschaft, eine echte digitale Gesellschaft. Also nicht nur das Internet. Das war so da so schon eine Öffnung einer digitale Gesellschaft. Sondern jetzt kommt sozusagen eine digitale Gesellschaft oben drauf, die ein Eigenleben führt. Da sind auf einmal Milliarden von Intelligenzen, die anders sind als unsere Intelligenz im Einzel. Aber trotzdem Intelligenzen hinzugekommen, zu dem, was ohnehin geschieht. Und das ist in der Tat zwar alles wie immer, erzeugt aber ein neues Niveau der Unvorhersagbarkeit. Wir erleben das ja gerade auch ohnehin. Nicht bei diesen ganzen Kriegerischen Konflikten. Man kann davon ausgehen, mit größter Selbstverständlichkeit. Meines Wissens müsste noch mal zu prüfen sein, ob ich mich da nicht täusche, leitet Putin's Tochter ein KI-Institut an einer Universität in Moskau, wenn ich da nicht falsch informiert bin. Aber ob das stimmt oder nicht, was mir gerade einfällt, interessant ist, dass wir ganz sicher davon ausgehen können, dass z.B. gerade nicht dieser Drohentester überprüllen. Lasst mal so irgendwie 20 oder wie viel, es waren Schrott-Drohnen, Marubafliegen, mal gucken, was passiert. Das war natürlich auch mit KI unter anderem geplant. Dass du genauso ein Muster. Keine rechnet damit, dass du einfach so eine Art billiger Rasen mehr in die Luft schickst, um mal in den NATO-Luftraum einzudringen. Und dann starten die da mit f35 Jets und schießen auf diese Pop-Kameraden. So, ja. Das ist ein relativ typischer KI-Move. Weil das, das eine Option ist, wärst du gar nicht draufgekommen. Also, wie provoziert Russland die NATO mit so ein paar mehr Robertan, die einfach, und niemand weiß, man stellt immer vor, die hätten wirklich mit mehr Robertan, automatisierte mehr Robertan, während so 50 mehr Robertan bis Waschao gefahren. Und wir hätten gar nicht gewusst, was wir machen sollen. Und auf so eine Idee kommt relativ typische KI. Das ist eine sehr typische KI-Edee, sozusagen unsere Verhaltensmuster zu hecken. Wiefern ist das, also diese Vorhersehbarkeit, hast du gerade gesagt, das ist das Unvorhersehbar. Unvorhersehbar. Genau. Aber welchen Unterschied gibt es, also zwischen, sag ich mal, 1 und 3 an Unvorhersehbarkeit. Also, ich hab jetzt, genau, also ich gehe jetzt raus und denke, so und so wird der Tag. Genau. Da hab ich eine Unvorhersehbarkeit. Also, das denke ich ja. So ist mein Leben gepolt. Und dann wird das wahrscheinlich passieren. Und dann gibt es aber manchmal, plötzlich der EKW da kommt und, ja, über ein Fuß fährt. Ist das, also, wo fängt das Problem an, dass es jetzt ist es 1 und dann ist es viel mehr Unvorhersehbar, rää, also spielt es überhaupt eine Rolle. Also, ich weiß es ja jetzt auch nicht und dann auch nicht. Also, das weißt du was zu meinen, also diese Unvorhersehbarkeit ist ja immer da. Wir wissen es ja nie. Was nur geschieht, wäre jetzt meine Hypothese. Es ist völlig richtig. Man könnte einfach sagen, Unvorhersehbarkeit bleibt Unvorhersehbarkeit. Ja. Also, sie kriegt sozusagen einfach nur neue Schichten auf eine bestimmte Weise. Aber was dann geschieht? Aber das wäre meine Erklärung, warum wir das alle auch so erleben, dass alles schneller wird. Ja. Also die Beschleunigung der Lebenswelt nennt man das in der Philosophie manchmal. Der Soziologer hat Modrose, hat viel darüber geschrieben, über die Beschleunigungsthematik. Wir kennen ja alle, das Leben ist irgendwie so schnell geworden. Ja. Als Angela Merkel sich entschieden hat, in einem extrem großartigen Akt nicht mehr zur Wahl anzutreten. Ist jetzt kein Kritik, sondern ein Lob. Bitte mit sagen, dass einer mal von selbst aufert in der Politik, der oder die hätte weitermachen können, ist ja ein unglaubliches, ungewöhnliches Manöver. Ja. Da hat jemand, da ist mal Lupe-Reine-Demokraten am Start, die sagt, reicht jetzt. So, als sie das gemacht hat, gab es auch den Kommentar von ihr, dass sie gesagt hat, alles wird noch schneller. Ja. Und das kam danach eine unvorstellbare Beschleunigung von Krisen, Konflikten, Informationen. Und diese Beschleunigung, die wir kennen. Ja. Das Eindring des Smartphones in unser Leben hat dann Beitrag geleistet und so manches andere, die nimmt jetzt durch die KI zu. Das heißt, wenn du sozusagen dauernd in unvorhersehbare Situationen kommst, also nicht nur ich plane heute Abend, ein Abendessen mit meiner Familie und auf dem Weg dahin ist die U-Bahn ausgefallen. So, das war ja sogar halbwegs planbar, sondern du hast sozusagen in jede Moment geschehen, ganz viele unvorhersehbare Dinge hinter deinem Rücken, die außerdem in den Kern deiner Seele reinfunkten. Das scheint mir etwas Neues. Ist dann immer noch, wenn man das so lesen, wie du es gerade gesagt hast, würden wir sagen, das ist eine Anführungszeichen nur eine Beschleunigung. Die Frage ist, ob aus einer extreben Beschleunigung irgendwann ein qualitativer Unterschied hervorgeht. Also, ob alles doch anders wird, wenn es wahnsinnig schnell ist. Das heißt, eigentlich, wir sind. Also, Angela Merkelzeit war, wir waren mit 60 km/h unterwegs. Und jetzt wurden relativ wenig Unfälle gebaut. Und jetzt beschleunigt sich das, beschleunigt sich unser weiter. Und wir merken ja, okay, wann fangen die Unfälle statt bei einer extreben Geschwindigkeit? Dann fahren Leute außer Kurve raus. Genau, das ist ein sehr schönes Bild, das mal sehr gut gefällt. Und dann sehen wir das jetzt bei diesen ersten nicht-suitziden, die aus den Chatbot-Situationen hervorgehen. Und solche Effekte werden wir wahrscheinlich erleben, weil wir mit einer Geschwindigkeit fahren, von der wir nicht genau wissen, wie man dann fährt. Und wir haben derzeit keinerlei noch nicht, sicherheitsmaßnahmen. Wir sind einfach auf einem Highway ohne Regeln. Nur kann man sterben. Da fährt man halt nicht weiter. Es gibt zum paar Objektivverstehende Tatsachen. Aber was wir ansonsten treiben, ist es so, als wären wir eben hier zu Beginn der industriellen Revolution. Deswegen wird das ja immer wieder als Vergleich auch angeführt. Oder der Verbrennermotor ist gerade erfunden worden. Da konnte man auch nicht alles vorhersehen. Und jetzt, glaube ich, haben wir so eine Lage. Ohne, dass da richtige Guardrails wären, die uns irgendwie leiten. Es gibt ja keine Straßenverkehrsordnung für die KI. Und der EU-AI-Ergte, sowas für uns in Europa sein sollte. Erst mal begrüßenswert, wirkt ja dadurch ein bisschen lächerlich gerade zu. Also keine Kritik daran. Ich liebe das, finde es toll, dass solche Gesenzgebung gibt. Aber das Ding wurde gemacht. Und dann kam die LLM. Also schön dir überlegt, wie du eine KI regulieren kannst. Aber damit haben wir alle nicht gerechnet. Dass auf einmal alle Chatbots benutzen. Dass Internetsucher eine ganz andere wird. Dass vielleicht Google früher oder später kollabieren könnte. Nicht, weil das Kartellamt gekommen ist, die sind eben nicht gekommen. Sondern weil irgendwie eine neue Form von Internet suche. Aktuell wird und Google damit sein Geschäftsmodell verliert. So, damit hätte ja auch keine gerechnet. Dass das auf einmal geschieht. Möglicherweise. Jeder Gebrauch, jeder Promt von so einem Chatbot zum Beispiel. Oder jeder Einsatz von KI in der Robotik in einer Firma. Verändert natürlich das System. Weil das System ja neue Daten bekommt. Das ist ja nicht so, das hat einmal Daten an das Schluss. Und dann macht es irgendwas. Sondern der Umgang mit dem erzeugt ja wiederum Daten. Deswegen wollen die Softwarekonzerne erstellen, die erst mal nicht nur um dich abhängig zu machen. Sondern die stellen dir auch erst mal eine gratis Funktion zur Verfügung, um Daten zu sammeln. Also wir arbeiten hier im Grunde für die. Wir arbeiten immer für jeden Softwarekonzeran. Und ich halte das weiter für vielleicht das größte Versagen der Sozialdemokratie. Nicht gesehen zu haben, dass man darüber sich unterhalten müsste. Also nicht ein mögliches vernünftiges politisches Programm für die SPD. Wäre zu sagen, nicht wenn man auf das Thema Arbeiter nochmal zurückgeht. Wäre zu sagen, stopp. Wir brauchen eine ganz neue Ausgestaltung von Arbeitsrecht, Mindestlohn und und und und. Im Umgang mit Softwarekonzeran, für die wir alle arbeiten. Wir kriegen was von denen zurück. Aber es gibt eine signifikante Differenz zwischen dem, was die Konzerne kriegen, indem ich ihn datenlieferer und dem, was ich von den Konzernen zurückkriege. Und diese Differenz ist Teil des Profits der Softwarekonzerne. Sprich, erst mal nichts dagegen. Nur ist dann Ausbeutungsmechanismus eingebaut. Stell dir mal vor, ich würde für den Verlaffel laden. Immer weil ich so gerne die Verlaffel mag, arbeite ich da jetzt jeden Nachmittag sechs Stunden. Kriege eine Verlaffel gratis. Das wäre nicht legal in Deutschland. Wenn ich aus Spaß jetzt immer sechs Stunden im Verlaffel laden stehe und kriege eine Verlaffel abends gratis, stimmt da was nicht. Das wäre auch einfach illegal. Faktisch ist das aber so bei den Softwarekonzeran. Wir arbeiten gratis und kriegen ab und zu mal was umsonst. Ab und zu kriegen mal was umsonst. Und das ist ziemlich beeindruckend, was wir dann so kriegen, indem wir nicht, also sprich, nichts dagegen ist toll. Wir würden es auch sonst nicht kriegen, so wie es heute gemacht ist. Aber es ist erst mal ein Zustand, den wir politisch genauer analysieren müssten. Das wäre ein Thema für nicht wirklich mal ein digitales, hochmodernes, arbeitsrechtliches Konzept. Das wir aber nicht haben, weil wir immer noch den Kapitalismus uns vorstellen nach dem Modell der Fabrik. Also, irgendwer geht morgens, es gibt es natürlich auch. Jemand geht morgens irgendwo hin, stempelt und geht nachmittags weg und macht zwischendurch was. Das gibt es natürlich auch mass, klar. Aber das ist natürlich längst nicht mehr die einzige Form der Arbeit, im digitalen Zweiteite. Da kommen wir gleich noch mal dazu. Ich will einmal noch mal kurz diesen Prompt, weil dadurch, dass wir jetzt nicht nur, meine ich, den Prompt, was geben wir, ich und du ein, sondern wer ist der Chef von dem System? Also, ich höre ja, das System ist ein eigener Chef auch. Aber dann gibt es ja eben Sam Ortenmann und es gibt die vielleicht Putin's Tochter und es gibt dies und jenes und es gibt in Abu Dhabi. Unser weiter gibt es ja verschiedene Leute, die jetzt große Modelle bauen. Ja. Und wie wichtig ist das, ob ich jetzt Sam, kann ich jetzt Sam Orten mit vertrauen oder nicht? Oder sagst du eigentlich Wurscht? Weil das System macht sowieso selbst. Ich würde tatsächlich sagen, nicht ganz, aber weitgehend Wurscht, bis auf die Abteilung, die es ja gibt. Enthropic hat da viele Filosoph*innen eingestellt. Die sind da relativ investiert. Ich weiß nicht, wie die Lage bei OpenAir ist. Weiß ich zufällig jetzt gerade nicht. Aber kennen Sie wieder um bei Google ein bisschen? Es sind auch einige Teilsnamhafte Denkeren und Denker in den Teams. Die arbeiten an der Charakterentwicklung der Systeme. Also gerade Enthropic investiert da relativ viel. Gibt es eine beeindruckende Herausforderung der Filosoph*in, der man der S-Gerl, über die kann man online viele auch erfahren. Die ist auch relativ öffentlich aus Bokem darüber, was die da so macht. Das heißt, in dem Augenblick wo die Unternehmen Abteilungen, z.B. für KI-E-Tech oder Charakterentwicklung einsetzen, gibt es schon einen Unterschied zwischen den einzelnen Unternehmen. Das ist auch relativ gut jetzt schon erforscht, auch wenn das ein sehr dynamisches Feld ist, welche Charakter Eigenschaften in Anführungszeichen oder auch ohne Anführungszeichen, diese Chatboards haben. Publicity z.B. ist sehr unemotional. Ein bisschen langweilig, wenn man Publicity rumspielt. Interessanterweise lässt man das deswegen auch schnell sein. ChatGPT ist ein bisschen gemäßigt, hat aber emotionalen Wums und der Klo von Enthropic da ist richtig Psychologie. Das Ding ist hart drauf. Deswegen müssen die das immer wieder zügeln. Denn man mal zwei Wochen rumspielt mit den Systemen. Sieht man so merkwürdige Eigenschaften. Und diesen teilweise bei Design in einem bestimmten Maß. Genau wie diese Funktion, das man einstellen kann, will sich mehr mit einem Nerd unterhalten. Und so weiter, es gibt ja diese Funktion. Wie aggressiv soll der sein, das kann man ja einstellen. Und das können die natürlich schon machen, dass sie an den Algorithmen so schrauben, das gewisse Charakter Eigenschaften hervortreten. Aber was dann wiederum damit geschieht? Das kann wieder keiner kontrollieren. Das heißt, die Kontrolle ist sehr beschränkt. Es gibt Kontrolle darüber und dadurch auch Verantwortlichkeit in den Unternehmen, was dann juristisch irgendwann wichtig wird. Aber diese Kontrolle ist eben sehr beschränkt bei KI. Da wird man immer sagen, was einer mit einem Auto macht, ist auch beschränkt. Nicht wenn einer mit BMW in Terroranschlag in Berlin auf der Straße hat der auch BMW erst mal so nichts mitzutun. Die haben mal etwas gebaut, mit dem man entweder irgendwie in einem Krankenhaus besuchen oder jemanden ins Krankenhaus bringen kann. Und so ist es hier eben auch. Wir sind ja schon so ein bisschen bei der Arbeit gewesen. Und ich glaube, das ist das zumindest in meiner Babel auch. Und das ist auch eine, was McKinsey sagte, dass man das ganz viele Menschen werden ihre Arbeit verlieren. Ich merke da auch dadurch, dass es gibt so in der Medienbranche. Ich bin mir sicher jeder und jeder nutzt es jeden Tag. Aber so richtig oft geredet wird darüber nicht. Auch so eine Angst aus. Ich werde vielleicht nicht mehr. Ich verlier vielleicht meinen Job. Aber auch vielleicht eine Art von Scheiße. Das ist wirklich verdammt gut. Was sagt das eigentlich über meine eigenen Fähigkeiten? Oder auch nicht mehr. Und du hast ganz am Anfang gesagt, dass du dir natürlich auch Gedanken machst, was kommt. Das würde ich gerne machen. Ich würde gerne mal gucken, also wohin gehen deine Gedanken, wenn du das weiter rechnest. Was siehst du mit 2025. Und das wird ja dann irgendwie gesagt, ja, bis 2030 waren, ich glaube, es waren laut McKinsey 30% der heutigen geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland durch Technologie wie generative KI-Automatisiert werden. Du bist kein Häsier. Aber was siehst du, wenn du es hochrechnest? Was ist dein, das ist ja erstmal nur eine Annahme? Wenn die Entwicklung so weitergeht, der System. Also wenn die Evolution dieses Systeme, so wie wir sie jetzt sehen, auch nur ansatzweise, so weiter geht mit dauernden neuen Überraschungen in der Entwicklung, wie das jetzt der Fall ist. Und wenn eben diese unerwünschten Nebeneffekte dann wiederum eingesetzt werden, um die technisch zu korrigieren, ein neues System zu bauen, also wenn wir kurz um. Im menschlichen "Trilet error" bleiben. Dann werden die Dinge also immer weiter nach oben skalieren. Da gibt es keinen KI-Winter. Beim letzten mal in den 80ern und so war irgendwann mal Schluss, nahmen alle KI vergessen. Das scheint dies man nicht der Fall zu sein. Also nimmer mal an, das geht jetzt sozusagen weiter. Und wir sind auch erst am Anfang. Dann wird das unsere gesamte Lebenswelt, unsere Art zu wirtschaften, zu denken, zu sprechen und eben auch zu fühlen, vollständig transformieren. So dass man die Zeiträume sind dann kurz, so wie eben nicht, wenn man die meisten, vielleicht gar nicht mehr daran, wie sehr sich unser Leben verändert hat, durch das Smartphone. Erst das Handy, klar, dann das Smartphone. Und das sind sehr kurze Zeiträume, in denen eigentlich sich ganz viel verändert hat. Niemand hat mir ein Buch in der U-Bahn, sondern ein Smartphone vor sich, ist eine sehr große Veränderung. Ist eine sehr große Veränderung, du hast erst Industrialisierung gesagt. Genau. Aber wenn ich jetzt denke, wenn ich jetzt meinen Leben angucke, und ich habe ein Smartphone und hatte früher noch ein Nokia Handy, ich würde jetzt nicht sagen, ich habe jetzt nicht gemerkt, boah, wenn ich drin zurück denke, an 2008, wo ich noch das Nokia hatte, zu jetzt mein Leben ist, also durch dieses Handy, boah, was hat sich alles dadurch verändert? Klar, wenn wir so rauszuben, dann können wir das sehen. Aber ich jetzt an meiner Stelle würde ich sagen, ja, so viel hat sich nicht verändert. Also, wenn man das vergleicht, würde ich sagen, ist sehr nicht so dolle, ist sehr nicht so schlimm. Wir haben uns dran gewöhnt. Jetzt können wir halt überall Fotos machen. Jetzt brauchen wir keine Karten mehr kaufen, sondern das Handy weist, dass ich muss keine CDs mehr haben, sondern die sind halt immer dabei. Und so weiter. Also, würde ich sagen, Veränderung, ja. Aber so richtig, also, ich glaube, jetzt nichts verloren, würde ich sagen. Offensichtlich ist. Man würde bei vielem tatsächlich auch sagen, wir haben etwas gewonnen. Auch globale Gerechtigkeitsfragen. Ja, so gerade dadurch, dass man nicht auf die Handy eben runtergeben kann, haben natürlich sehr viele Menschen mehr Zugang erhalten, zu digitalen und sonstigen Informationen. Die brauchen keine teuren Endstationen. Das geht auch mit billigeren Geräten und so weiter. Also, da kann man auch so eine Geschichte erzählen, die auch richtig ist. Aber natürlich hat sich schon alles radikal geändert. Wir haben uns nur sofort dran gewöhnt. Wenn du eine Zeitmaschine durch dein eigenes Leben nehmen könntest, und du, man wird als junge Erwachsener in die heutige Zeit kommen, würde man sagen, whoa, Star Trek. Sozusagen bei manchen Sachen ist ja die Zukunft nicht gekommen. Die fliegenden Autos sind noch nicht da und so weiter. Also, es sieht nicht alles aus wie in den Jetsens, mit denen ich groß geworden bin als Zukunftsvorstellung. Jetsens, Star Trek, sowas war halt Meinfutter. So sieht's nicht aus. Auch intergalaktische Superreisen gibt's nicht. Also, sowas ist jedenfalls noch nicht da. Da würde man sagen, also sofern. Und jetzt sofern nicht geändert. Die Autos sehen ein bisschen cooler aus, vielleicht als früher so. Aber in einer Hinsicht haben wir jede Science-Fiction-Projektion bei weiten Überschritten und da haben wir schon die Smartphones. Wenn du bei Star Trek-Cooks, deren Interfaces sind ja erheblich weniger modernen Design, als was wir faktisch jeder mit sich rumtrecken. Das heißt, wir haben die Science-Fiction in vielen Punkten übertroffen. Und jetzt sind wir auf dem Weg vielleicht weniger zu "Hur" als zu "Hell" aus Space Odyssey 2001. Wir haben ja Systeme, die heute so ein System wie den "Hell" natürlich nicht in einem Raumschiff. So, weil wir diese Raumschiffe nicht haben, so ein System kann heute jeder haben. Du kannst dich mit deiner KI unterhalten, das relativ leicht zu designen. Das heißt, wir kommen in so ein Szenario schon rein. Aber immer, wenn wir dahin kommen, kommt's einem halt normal vor. Weil man sich dran gewöhnt hat. Die Umweltsungen sind groß. Die Frage ist, wann die positiv oder negativ. Und das glaube ich, wissen wir wiederum gar nicht so richtig. Wir haben jetzt einige wichtige positive Effekte benannt. Wenn ich nächste Woche in Japan bin, kann ich mit meiner Familie per FaceTime telefonieren. Super, großartig. Für mich eindeutig nur positiv. Frage ist, was sind die Umweltschäden dadurch, dass das geht? Wie viele Menschen leiden darunter, dass ich mir das leisten kann, direkt oder in direkt so? Das ist Teil der Gesamtrechnung. Und das Gesamtbild haben wir nicht. Wie wäre mein Verhältnis zu den Menschen, die ich liebe, wenn ich nicht so kommunizieren würde? Besser schlechter, ich weiß es ja gar nicht. Das heißt, wir können die Sonne bilanz, können wir nicht so richtig ziehen. Das ist wieder Teil dieser Unvorhersehbarkeit der menschlichen und technologischen Situation, dass wir immer irgendwie mitten drin in etwas sind. Und wie man aus dem eigenen Leben nicht aussteigen kann, man lebt es ja. So ist das wahrscheinlich auch mit dieser technologischen Entwicklung. Also so richtig wissen wir das nicht, während die militärischen Konflikte, die wir gerade erleben, die ja grausam sind, während die so ohne KI bestimmt nicht. Wir wissen das in allen, der nicht naheliegenden jetzt Israel-Gasar, um es nur benannt zu haben oder Ukraine, Russland, um zwei, die uns im Westen, sehr beschäftigen aus naheligen Gründen von vielen kriegerischen Konflikten einfach nur zu benennen, die Brennen und sie alle unter den Nägeln. Die wären nicht wie sie sind und vielleicht hätten sie auch nicht stattgefunden, das kann man nicht genau wissen, wenn es nicht KI gäbe. Jedenfalls wären sie nicht wie sie sind. Das sind Zeiberkriege. Also ohne dass wir da tief reingehen können. Aber kannst du sagen, warum die durch die KI, also für mich ist es, ich sehe vor allen Dingen natürlich jetzt klar. Ich sehe die Angriffe, ich sehe das leid. Was ist anders bei diesem Krieg, oder bei diesen Kriegen zu anderen Kriegen, dies vor zehn Jahren gegeben hat? Es gibt eine spannende Doku, also Schuldigung, Selbstwerbung. Ich bin jetzt zufällig in dieser Doku einer der Protagonisten, also nicht. Deswegen kleine Fußnote, aber nicht deswegen fettig die Doku gut. Von Schiemann Dothan, ein befreundeter, israelisch-amerikanischer Regisseur, der mich 2019 für diese Doku, da kannten wir uns noch nicht eben interviewt hat, Cyber Everything. Und dies kurz vor dem Ukraine-Krieg erschien es in der Pandemie zu Ende gedreht worden. Deswegen muss der relativ auch mit Online-Material arbeiten, sehr spannendes Produkt bei Arte ausgestrahlt worden, hier in Europa. Und in dem Film wird deutlich gemacht, dass Cyber Kriege, und der war selber auch beim IDF relativ weit oben, glaube ich sogar, aber jedenfalls auch jemand, der ein militärisches Verständnis hat aus jüngeren Jahren, in dieser Doku zeigt er, dass Cyber Kriege Kriege sind, die man nicht beenden kann. Er macht Cyber Kriege haben dieser Eigenschaft, dass man nicht weiß, das Teil der Doku, wie man sie beendet. Und es ist ja total spannend, dass wir bei diesen gegenwärtigen Konflikten dem beiden angesprochen, niemand sich vorstellen kann, wie die enden. Du hast total recht. Wir kommen ja immer in diesen komischen Widerspruch. Nehmen wir den Russland Ukraine fallen, da kennen wir alle. Wir werden alle immer sagen, es darf kein Diktatfrieden geben, es ist ja auch richtig. Und andererseits, aber welchen denn? Wir können es ja gar nicht vorstellen. Was soll man denn sonst tun? Alle haben sich getroffen, alle haben alle angerufen und es geht immer weiter. Wir wissen gar nicht, wie das aufhören soll. Und dann kommen auf einmal diese irgendwie schrottigen Drohnen. Und auf einmal sieht man so einen Krieg vor sich, in dem immer wieder nur Drohenschwärme kommen. Und so weiter, womit keiner gerechnet. Genauso die Lage Israel-Gasar. Wie soll das aufhören? Ohne das jetzt zu bewerten, so nur von so einem Standpunkt, was würde das eigentlich bedeuten, dass das aufhört? Was soll man denn noch machen? Und das hat Schimon in der Doku sehr deutlich gemacht. Der Cyberkrieg ist nicht, wie man denkt, der Strom wird ausgestellt. Dann kommt der Feind, wie in so einem amerikanischen Sci-Fi-Film. Sondern der Cyberkrieg scheint einer zu sein, sagt er, der nicht aufhören kann. Weil es immer wieder Möglichkeiten gibt durch KI, sozusagen unter der Ebene des totalen Kriegs, was reinzuhecken. Beim totalen Krieg, nicht die Weltkriege des letzten Jahrhunderts, da wussten wir wie die Enden. In der absoluten Erschöpfung und dem unendlichen Leid und irgendwann geht's nicht weiter. Die Cyberkriege sind nicht so. Das Leid ist nicht geringer. Oder im Einzelnen. Niemand wird sich jetzt beruhigens sagen, es war nur ein Cyberkrieg, wenn man jemanden verloren hat oder selber stirbt oder schlimmer das. Klar, nichts daran ist schön. Aber irgendwie eskalieren, die nicht in derselben Weise. Die eskalieren leise und dadurch gehen die einfach immer weiter und es gibt keinen Endpunkt. Genau. Das ist was Schimon-Dotan in der Doku, sozusagen, suggeriert. Weil es ja nicht abstimmt. Man weiß nicht, ob stimmt. Deswegen führt das nur an, auch nicht unter Bedingung großer Unsicherheit, die wir alle haben. Und nimm jetzt mal die Drohung, ist ja e-spannend, wenn man drohend, da kommt schon KI. Auch mit wird ja auch viel diskutiert im Moment. Wie viel KI kommt in diesem Drohenkrieg von wem, wie genau zum Einsatz? Richtig weiß es keiner, weil die Feinde natürlich nicht gegenseitig offen legen, was sie tun. Ja. So, das heißt, wir können ja da nicht einfach irgendwie ein Anrufen sagen. Jetzt hör mal, ladde mir wie viel KI kommt bei dir so zum Einsatz. Kriste sicher keine Antwort auf diese Frage. Und genau so, ich vermute Beispiel, nicht stemme uns mal vor, vermute es jetzt zu viel als Gedanken-Experiment. Putin reist nach Anchorage und hat einen Knopf im Ohr. Sie ist dort bei kaum. Und da ist ein Chat-Bot drin. Und der hat Kameras genug. Trump ist eh vorher digital komplett durchstudiert worden von einem Psychiatr team und sonst wie. Davon kann es so ausgehen. Und jetzt sagt er, dem im Ohr, was er genau sagen soll. Das heißt, alles was aus diesem Mund kommt, verfolgt, genau das Ziel, subliminal. Also das unbewusste von Donald Trump zu studieren und darauf zur Antwort. Der spricht gar nicht selbst. Der sagt nicht, was ihm so einfällt. Das glaube ich, macht er eh nicht. So sagt er mal so, erzählt mal aus der, also mich ärgert das mit der Ukraine sehr. So was sagt er ja alles nicht. Wie wenn? Städte das mal vor, nicht da so einen Knöpfchen wäre. Das ist jetzt nur als Gedanken-Experiment. Ist auch nicht unwahrscheinlich, dass es vielleicht wirklich so ist. Alle mal ist der gut vorbereitet. Durch KI einsatz sich ja auch für solche Termine. Das wird ja alles verändern. So wie schach sich geändert hat. Ja. Wenn beiden KI-Systemen haben, ist irgendwie langweilig. Deswegen muss man das ausschließen. Aber auf der internationalen Weltbühne, Kriege oder politische Verhandlung. Da ist ja nicht so ein Verein dahinter und verband. Der sagt, KI dürfte nicht einsetzen. Die dürfen einsetzen, was sie wollen. Und das wurde alles verändern. Ja, so, wenn man das mal durch diese Linse sieht. Voll spannend, weil das ist sehr, ich denke nur gerade an. Ich hab jetzt grad Kopfhörer auf. Ja, es könnte ja sein. Ein System hat dich komplett gecheckt. Ja. Hat aber auch meine Hörer alles gecheckt. Und jetzt läuft eigentlich nur noch. Jetzt ist jemand eben im Urdrin übrigens nicht. Ja. Und sagt mir die ganze Zeit. Und jetzt fahr' ihnen nach. Da, da, da, da. Genau. Es soll ja Talkshows geben im deutschen Fernsehen, bei denen die Moderatorin sowas im Urdrehen. Die haben das im Urdrehen. Da sitzt aber noch ein Mensch. Aber wenn es die KI ist, die darauf hingeht, was möchtest du erreichen? Ja. Möchtest du Klicks, möchtest du. Wie habe ich die vorher auch gepromptet? Genau. Welche Fragen werden gestellt? Ich finde es übrigens kleine Fußnoter, sogar unmoralisch, moralisch verwerflich. Das Moderatorin bei Talkshows in deutschen Fernsehen diesen Knopf im Urdrehen. Ich finde es auch schwierig, ein absolut unzulässiger strategischer Vorteil. Mit dem man natürlich sehr leicht die Runde vorher sagen kann, tun dir auch. Und das ist ziemlich curated. Ich halte das für demokratisch, problematisch, dass das so korratiert ist. Gerade weil diese Sendung öffentlich rechtlich großen Einfluss haben auf die politische Meinungsbildung im Land ist, das schon fragwürdig. Stell mal vor, du spielst Schach und der andere hat noch einen Team von Großmeistern im Urdrehen. Wozu auch sagen, "Hey, something's wrong." Das ist nicht. Es ist Talkshow. Es ist ein Talkshow, aber es wird so getan. Und es hat natürlich auch. Es hat einen Einfluss auf politisches Handeln. Massive, riesige soziale Konsequenzen. So kleine Meinungswählen, dann schlägt man vielleicht eine kleine Meinungswähle. Aber wenn du die vielen kleinen Meinungswählen zusammen nimmst, ergibt sich dadurch ein großer Beitrag zur gesellschaftlichen Stimmung und damit zum Verhalten des Sovereins des Volks das Welt. Und jetzt fügt noch da KI mit rein. Jetzt hast du im Urdrehen das Team und die haben noch KI's. Ich weiß nicht, wie weit Medien ethisch in Deutschland das zulässig ist und vielleicht eben auch gebraucht wird, das weiß ich schlichtweg nicht. Wie viel KI da nicht an der Stelle auch faktisch zum Einsatz kommt. Aber wir sind nicht sehr weit von einer Zukunft entfernt, in der man einfach nur noch den automatisierten Knopf im Urhat und vielleicht ist dann das Team die Redaktion korrigiert nur noch, wenn die KI in oft einen Fehler macht und halluciniert, dann korrigiert man nur noch. Aber an sich ist der Chatbot, der mit dem man spricht, verkörpert in der Gestalt, Südtiroler, Schaumaaster oder so. Hoi, also nicht unwahrscheinlich. Es ist nicht unwahrscheinlich. Lass uns mal nochmal bei 2030 bleiben. Und dann geben wir weit auf 42 und dann gerne auf 2100. Ja, gerne, die kleinen Fragen. Die kleinen Fragen. Also ich halte es im Moment für extrem wahrscheinlich, dass wir eine unglaubliche Effizienzsteigerung erleben werden und dadurch nochmal eine Verlagerung von Kapital, wie wir sie jetzt eh sehen. Also ich glaube, der erste Effekt, den wir sehen werden, ist 2030. Ja, 2030 wird die Verlagerung von Vermögen und damit auch von Macht, sich durch KI so radikal verschoben haben, dass die Frage ist, nicht wer hat richtig gewettet. Da stehen wir übrigens sehr schlechter als Europäische Union und als Deutschland alleine erst recht. Sehr schlecht. Unsere Karten liegen nicht gut. Kann sich noch ändern. Aber wer auch immer dann die Karten richtig platziert hat in diesem Spiel, das wird Kapitualverschiebung geben. Massivster Vorgang. Und die haben dann Konsequenzen für die Arbeitswelt. Also es ist nicht so, dass sozusagen die KI alle Jobs wegautomatisiert, wir werden alle arbeitslos. Das kann eh nicht sein, weil jemand muss ja noch das Abo sich leisten können. Es klappt ja unternehmerisch nicht. Diese Idee, dass alle arbeitslos werden, außer die Softwareingenöre. Bei sonst kann sich ja keiner den Service der Softwareingenöre leisten, gibt es auch keine Softwareingenöre mehr. So, die müssen auch irgendwo hinkommen, dafür brauchen die die Infrastruktur und so weiter. Also diese Idee der Massenarbeitslosigkeit, glaube ich, die wird nicht kommen. Ja. Es gibt auch viel zu viel, dass man nicht automatisieren kann. Manche Jobs werden wegfallen, bestimmt. Welche? Also es kann sein, dass ein Großjob, die alltägliche Nachrichten, die alltägliche Nachrichten, also Modellenusfeet, die werden wahrscheinlich wegfallen. Die sind ja eh schon relativ weitgehend automatisiert. Jemand sagt, was alle anderen schreiben ab. Das merkt ja auch jeder. Im Grundeil des, glaube ich, demokratischen Misstrauens in die Welt der Medien, das jeder merkt, dass auf jeder Newsseite das selbe steht, fast wörtlich, in den nächsten drei Minuten mit kleiner Färbung. Ja. Der Springerkonzern hat dadurch teilweise noch die Nase vorn, weil dies immerhin ein bisschen kreativer machen und auch über andere Sachen berichten. Weil Ali und so und so. Die haben immer noch mal so ein bisschen einen anderen Eigensehen. Das heißt, dann wird's immer noch super gute Journalisten geben. Aber so diese News-Ticker, dieses News-Ticker-Niveau der Berichterstattung, das lässt sich natürlich komplett weg automatisieren. Also da wird ganz viel Arbeitslosigkeit kommen. Und unter Umständen auch in einigen Bereichen zum Beispiel der Wissenschaft. Psychotherapeuten möchte ich allerdings sagen, sind, glaube ich, sehr gefährdet durch eben die emotionale KI. Aber auch das kann gut gehen. Wir haben ja einen Mangel an Psychotherapieplätzen in diesem Land. Und wenn man dann entweder als Zwischenstation gut korratierte medizinisch durchdachte Psychotherapie Apps hat, die auch massentauglich einsetzbar sind, kann das gut sein. Steuerberater fällt vielleicht weg umzuweiter oder wird durch den Einsatz von KI-System zumindest ziemlich radikal revolutioniert. Das sind ja auch alles Bereiche, wo Leute gesucht werden. Genau. Deswegen kann das erst mal nur eine Ergänzung werden. Das glaube ich, ich glaube, dass wir erst mal nur auf dieser Ebene nicht die Sorge messen, aber Arbeitslosigkeit glaube ich nicht. 20/30 werden wir eher Lückenfüllen, Fachkräftemangel und so weiter. Also KI ist wahrscheinlich die beste Waffe, die wir haben gegen den Fachkräftemangel. Und das glaube ich auch werden wir erst mal sehen. Aber damit wir das überhaupt haben, muss ja jemand die KI zur Verfügung stellen, um den Fachkräftemangel zu kompensieren. Und das werden ja Unternehmen tun. Sonst die fällt ja nicht vom Himmel und das macht auch nicht die Bundesregierung. Es ist auch keine Kritik an ihr. Aber natürlich macht die Bundesregierung, setzt sie nicht hin. Und liefert eine KI in Fragestruktur für Deutschland. Dann hätten wir gar keine freie Marktwirtschaft. Das werden sie nie tun. Es ist auch keine Kritik an ihr so funktioniert. Unser Land weilt nicht. Also müssen das Unternehmen tun. Und die Unternehmen, die das gut machen, sitzen alle nicht in Europa. Und das sind die Gewinner dieser. Richtig. Das heißt, das Geld wird sich weiterhin aus Europa hinaus bewegen. Richtung wahrscheinlich Amerika. Wahrscheinlich Richtung China. Ja. Und das heißt, das Kapital wird noch mehr dahin fließen. Das heißt, und die werden noch mehr Macht bekommen. Und wir werden. Also wir sehen ja jetzt schon die Zukunft für Deutschland. Erleben wir ja, also in unserer Generation das erste Mal, dass man sagt, oh, die Zukunft wird wahrscheinlich nicht mehr so rosis sein wie die Vergangenheit. Das ist ja das erste Mal, das wird es hören. Und dadurch wird es aber noch wahrscheinlich ja, dass die Zukunft noch weniger rosa ist, sondern eher grauer wird. Genau. Richtig. Ja, ja. So dass man immer noch jederzeit wahrscheinlich langfristig, 20, 50, immer weiter, 20, 50, kann man immer noch den Eindruck haben. Ist ja ganz gut hier. Wenn die Sicherheitslage stabil bleibt, das immer vorausgesessen ist. Sicherheitslage heißt, es kommt nicht der Exilbar. Krieg geht jetzt nicht weiter, breitet sich aus von Ukraine überpohlen, nach Deutschland und so weiter. Und so weiter, ganz genau. Ja. Was ein denkbareszenare ist, wie wir ja jetzt ja gesehen haben, genauso wie es eine Illusion war zu sagen, Atomwaffen, die Existenz von Atomwaffen garantiert den Frieden, weil keine Atomwaffen fliegen können. Man also nicht angreifen kann. So, das stimmt nicht diese Doktrien, wie wir sehen. Und jetzt haben wir noch die Doktrien, niemand kann die NATO angreifen, wir sind ja eigentlich stärker. So, was erst mal auch stimmt, dann fliegen aber auf einmal diese Drohen. Niemand hat gedacht, dass wir mehr Robotern angegriffen werden oder nicht der Horror nicht vom 7. Oktober in Israel, dürfen wir bei der ganzen Geschichte bekanntlich nie vergessen. Aber den gab es eben auch. Das war ja, ich will das darf man nicht zynisch. Aber da auch da diese Art von Angriff, die gelaufen, es war ja auch unterhalb sozusagen dessen, was wir normalerweise, wofür irgendwo ja vorbereitet war. Dass man das so macht, das war ja auch so eine Art Hecking unserer moderne. Wenn also diese Dinge nicht kommen, wenn also überhaupt die Sicherheitslage stabil bleibt und wir uns diese Frage so stellen, also wenn die Zukunft ungefähr so ist, zumindest wie sie jetzt aus den Könnte 2050, dann glaube ich, wenn wir bei KI nicht den Hintern hoch kriegen und zwar sofort, jede Minute, die wir verschwenden, ist eine zu viel. Und ich weiß nicht, ob das noch aufholbar ist übrigens. Kann sein, dass Game Over ist, dann lebt man immer noch ganz gut. Aber es wird sich wieder manche ändern, sich vielleicht daran auch anfühlen an die Zeiten, in denen es zu teuer war, fast unmöglich ein Familien Traummal in die USA zu reisen und sich ein paar Sneaker zu kaufen. Im Moment muss man ja gar nicht in die USA, weil wir hier auch alles kriegen und teilt es besser. Unsere Sneaker sind besser und zu weiter Netflix kriegen wir von durch. Wir kriegen ja alles, was wir immer schon wollten. Ich erinnere mich noch an Zeiten, als der Hollywoodfilm zuerst in USA lief und wir mussten warten, bis ins Kino kommt. Daran kann ich mich noch erinnern. Ist ja alles vorbei. Ich muss ja erstmal gar nicht mehr in den USA sein, um die guten Sachen von denen konsumieren zu dürfen. Das ist, das haben die ja immer noch diese Supermacht über uns. So, aber wie wenn eine neue Zeit kommt und die würde ich für 2050 vorher sagen, in der das wieder so ist, dass man sagt, boah, da müssten wir mal hin, das ist die Zukunft. Die sind alle so toll und so frei und so. So wie man sich die USA, ich jedenfalls in 80 oder 90ern als Kind, war das mein Bild von USA. Eine Freundin von mir hat mir erzählt, die waren in New York neulich. Und ich weiß noch, als ich das erste Mal da war, das war ja wahnsinnig, was man da alles kaufen konnte, was man da gekriegt hat, welche Klamottenleden es gab und so weiter. Und die sagte, jetzt war es total, jetzt gibt es das ja alles auch bei uns. Das war überhaupt nicht mehr so aufregend. Genau. Aber dann könnte es sein, dass es wieder so aufregend wird und so fast unmöglich, nach Amerika zu reisen, weil man dort Sachen kriegt, die man hier eben nicht mehr kriegt aufgrund von Zölln, aufgrund von, man hat nicht die Kohle und so. Genau. Das ist der Plan von Donald Trump. Das so verstehe ich, make America great again. Weil das ist sein Ziel. Das war auch in der der Mann sich selbst und sein Land als stark erlebt hat aus seiner sozialen Perspektive. Ich glaube, dieses Amerika ist sein Ziel. Und China ist ja schon auf so einem Weg. Ich weiß auch seit der Pandemie nicht mehr in China, aber die China reisen damit, den ich spreche, die berichten ja sowas. Du kommst nach Shanghai und irgendwie ist alles so leise, weil alles elektrisisiert ist. Also die haben nur noch Elektro, Verkehr, lauter Selbstfahrende Autos. Das ist ja zunehmend eine Reise in die Zukunft. Und jetzt verlängere mal diesen Abstand. Selbst gegenüber Australien. Oder du kommst in diese sehr erfolgreichen Tiger-Staaten und so. Nicht du landest in Malaysia oder in Singapore. Dann denkst du auch so, wo, das ist aber futuristisch. Aber du kannst dir gerade noch vorstellen, dass wir es auch auf der Platte haben. Und dann 20/50, wenn wir so weitermachen, dann eben nicht mehr. Dann fährst du irgendwo hin, wo die Zukunft gestaltet wird. Und hast einfach das Gefühl, dass du auf eine Magie trifft. So, das ist was die KI, glaube ich, gerade bringen, durch diese Machtverlagerung, an der wir eben nicht teilhaben. Und es hört sich aber alles noch vollkommen in Ordnung an. Also es hört sich, also ich würde ja sagen, in den 80ern, Anfang der 90ern. Es ging uns ja gut. Also diese Doomstay-Szenarien, die es ja auch viel gibt. Also, da gibt es gerade viele, gerade Männer, die durch Podcasts, amerikanische, internationale Podcastreisen und vor dem Doomstay waren. Was du jetzt erzählst, hört sich nicht. Also hört sich erstmal eigentlich an unsere, ja gut, das würde ja vielleicht sogar, erst sagt es, die Geschwindigkeit zu wieder drosseln. Das heißt, wir würden uns wieder ein bisschen mehr auf unsere eigenen Werte auf die Sachen, die wir gut können. Die sind halt nicht irgendwie super schnell, sondern wir sind ein bisschen langsam. Das alte Europa, wir hegen so ein bisschen die alten Gebäude, so ein Disney-Land. Für was alt ist. Und das ist wiederum auch das, was die da nicht mehr haben. Und das wird wiederum interessant für die hierher zu kommen. Auch laut, hier ist es noch interessant. Hier gibt es noch Müll auf der Straße. Er hat gern gefahren. Ja. Hier gibt es doch Folgepistema-Tratzen. Super. Ja, die Wahrscheinlichkeit, dass wir in so einem Szenario 2050 kommen, die halte ich für hoch. Zwei Schegrade erlebt man durch die, nicht nur weil die alle Trump-Flüchtlinge sind, sondern auch durch die Verschiebung der ökonomischen Kräfte, gibt es gerade eine Flutung. Nicht über 20.000 Amerikaner sind schon nach Portugal gezogen. Ja, das verschiebt dann den Wohnungsmarkt massiv. Also das hat dann relevante Konsequenzen, gerade für die Portugiesen, die nicht die raus aus den Städten müssen und so weiter, weil die digitalen Nomaden kommen. Aber das sind zuerst solche Effekte. Das könnte tatsächlich eine positive Geschichte sein, in der unsere amerikanischen Freunde nach Berlin kommen sie eh, noch immer genau aus solchen Gründen herkommen, diesen Museumskarakter. Also das beste Szenario, das auf uns zukommt, ist so eine Mischung aus globaler Schweiz und großes Museum. Das ist ja auch das europäisch nicht. Also die Deutschen produzieren die Schrauben der Welt. Wir können lauter Dinge herstellen, von dem man glaubt, die sind nicht wichtig. Aber davon stellen wir sehr viele her. Das bleibt ja erst mal, glaube ich. Nicht diese Mittelstands-Ebene, die teilweise gefährdet. Aber ich glaube, da bin ich optimistisch, dass unsere ingenöre Unternehmen und so das geschaukelt kriegen. Aber der Abstand wird groß. So wie er einmal war auf eine bestimmte Weise. Und wie er militärisch ohnehin ist. Der militärische Abstand zwischen der EU und den veranlichen Staaten ist ja auch gigantisch. Und so ist das gerade auch im KI-Bereichen. In anderen Bereichen können wir jetzt vielleicht auch aufholen. Akademisch zum Beispiel, wenn die Angriffe auf Universitäten in USA bleiben. Also projizieren wir nochmal in 20-50. Dann glaube ich, werden die Ungleichgewichte, die wirts haben. Die werden wir in einer extremen Form sehen. Und das kann für uns gut ausgehen, wenn wir die Sicherheitslage in Griff kriegen. Deswegen ist es schon richtig und richtig, dass der Fokus in der Debatte über die Nachhaltigkeit unserer Lebensform teilweise geschiftet wurde vom ökologischen Thema. Das übrigens natürlich nicht weggegangen ist. Hin zu Sicherheitsthemen. Wenn ich Berufspolitiker wäre, hätte ich das auch getan. Ich mein, jetzt erst mal äußere Sicherheit und so weiter. Also, dass der Blick sich verlagert hat, ist vernünftig angesichts der möglichen Risiken auf die wir gerade zustälen. Wenn wir jetzt aber gucken, wie unglaublich Schlauer und Besser die KI wird, uns zu erkennen und zu lesen und uns zu überbieten im Grunde in allen Sachen. Und dann habe ich gelesen, ich glaube es war Rey Kurzweih, der sagte, dass die einzige Chance für uns Menschen ist, gegen die KI, dass wir zu KI werden. Also dass wir uns was neuronales Einpflanzen und wir können dann alle sprachen. Wir sind dann mit am Start und wir sind nicht, weil es geht ja auch um Status. Was können wir Menschen, was können wir nicht? Und wenn mir gegenüber immer jemand sitzt, der dann auch noch so aussieht, vielleicht, als wäre ein Mensch, alles besser kann. Wenn der Assistent plötzlich, wenn wir immer Steve Jobs gegen Übersitz in allen Belangen, dann fühle ich mich erschlecht. Dann komme ich eh nicht mehr hinterher, also das ist ja auch wie mit Sport, wenn ich, warum soll ich Baske beigegegen, Dirk Novitz gespielt, weil sie ja gut für Bräucher ja anfangen. Ja, genau. Ja ja, in die Lage kommen wir, aber ich möchte noch nicht zum Thema Emotionen genau an der Stelle zurückkehren. Wenn diese emotionalen Mechanismen, nicht die unsere Emotionen zumindest gut erkennen und vielleicht selber verändern und vielleicht auch selber welche haben, lasst mir das aber mal aus dem Vorwalt, dass die Mustererkennung, die gibt es eh und die wird besser. Das wird jetzt auch keiner auffohlen und stoppen, das wird jetzt erst mal unbestimmt viel besser. Also, dann glaube ich, gibt es eine Möglichkeit und da kommt jetzt schon das Jahr 2100 vielleicht fast ins Spiel und auch eine gewisse Chance für uns in Europa. Dann müssen wir auf einer anderen Ebene der Wirklichkeit besser werden, in einer anderen Dimension. Ich nenne diese Dimensionen in jüngeren Arbeiten tiefe. Also ich denke gerade viel darüber nach, was tiefe ist. Und es ist ja auffällig, das war tief in der KI-Welt eine Rolle spielt, deep mind, einer der wichtigsten Unternehmen gab es auch Nobelpras für in London ansässig. Ich glaube ich immer noch zentral, aber wie dem auch sei, deep mind, deep seek und so weiter, deep tech. Wir sagen immer deep, es gibt deep aber auch in tiefen Psychologie. Tief. Was ist das eigentlich, tief? Und wir sagen auch nicht stille Wasser sind tief, einige Menschen finden wir tiefe andere Oberfläche. Ja, was sind das eigentlich für eine Dimension, dieses tief? Und ich glaube, das ist die Ebene der Emotionen. Emotionen können tief sein. Man kann sich tief verlieben. Warum tief ist das eigentlich? Diese unsichtbare Seite der Wirklichkeit, die uns die Emotionen aufschließen oder in der die Emotionen existieren. Und ich glaube, dass wir vielleicht durch den, das ist jetzt wie ein optimistisches Scenario, durch den im umgang emotionalen Umgang mit KI-Systemen tiefer werden könnten in Zukunft. Also die Reaktion auf KI, die glaube ich die richtige ist. Ich erlebe die nicht nur bei mir, sondern ich war gerade in New York und habe total spannende Vorträge genau dazu gehört, von einigen amerikanischen Philosophen, aber auch den neuen Roman darf noch nicht so viel verraten. Das Pulitzerpreis, gewinn das Lesen dürfen jetzt in seiner jetzigen Fassung, hab Kommentare dazu abgegeben. Da geht es überall darum, dass auf einmal Emotionen tiefe Liebe zurückkehren als Themen in den USA, Verletztlichkeit und so weiter. Das heißt, die emotionale Seite wird stärker durch den Umgang einerseits mit emotionaler KI und aber auch mit dieser Hyperationalisierung. Also, dass wir von so schlauen Systeme umgeben sind, eine Reaktion darauf ist die vertiefung unserer Gefühle. Das heißt, vielleicht finden wir zurück zu der tieferen Sprache. Also die Antwort auf die Betrungen durch KI könnten Gedichte sein. Reelke ist vielleicht die Antwort und nicht einstein. Das wäre so eine Überlegung, die ich gerade habe und nicht dann kommt, wird kulturelle Differenz auf einmal wertvoller. Dann kann man sagen, okay, wie wenn wir jetzt lernen müssten, tiefer zu werden. Also nicht ein Chip ins Hirn, das ist die amerikanische Strategie Kurzweil und Elon Musk verfolgt das ja auch, unternehmerisch sogar. Diese Idee, die einzige Möglichkeit gegen Domestay Terminator anzukommen ist uns so ein Chip oder wäre auch immer uns mit dem selber so ein System zu werden, der Million Dollar man oder wie die hießen. So was werden, dass die eine Vorstellung, aber wie wenn die andere richtig wäre, die Antwort auf die Systeme ist die vertiefung unserer Gefühle. Und das hätte ja was mit Präsenz, Entschleunigung auch gleichzeitig zu tun. Also wie reagiert man auf nicht die KI, die auch von uns reinprasselt und uns teilweise auch bedroht? Vielleicht mit einem Lied. Das ist so ein Gedanke, der mich gerade nicht loslässt. Also die Antwort ist Dichtung. Es gab ja viele Situationen, auch das politischen Widerstands auf nicht in der politischen Geschichte der Menschheit, in denen das die richtige Antwort war interessanterweise, weil der Aggressor damit gar nicht gerechnet hat. Also Gandhi-Werdung der Menschen. Genau, letztlich strebt man das vor euch. Gandhi-Bots müssten wir entwickeln. Und wir müssen diese Seite uns, die Seite der Tiefe, da liegt die Antwort. Denn auf der Oberfläche des Ausdrucks unserer Gefühle und so weiter, da sind die Systeme. Vielleicht ist aber in uns noch eine Tiefe und diese Systeme können uns jetzt dann prinzipiell auch helfen, die zu finden. Also ich sage nicht, finde irgendwas, was menschlich ist, was die KI nicht hat, werde gut darin, damit du dein Job behältst, das wäre dir ein. Sondern ich sage, wir müssen uns, wenn wir vor diesem magischen Spiegel der KI stehen, müssen wir uns verändern. Und ich glaube, durch Tiefe. In der Tiefe liegt die menschliche Individualität. In der Tiefe liegt die wahre Diversität. Und das ist, glaube ich, die relevante Quelle, mit der wir eine gute Zukunft haben können. Also, wenn ich's optimistisch mache, sind die Menschen 2001-200 durch die KI-Revolution tiefer geworden. Unvorstellbar viel tiefer, dann würden wir emotional ganz anders geateten Menschen. Die würden uns nicht unterwerfen. Die werden uns nicht, wie du es eben beschrieben hast, an Schlauheit in einer Weise überlegen, dass sie uns fertig machen. Warum soll das emotional intelligent sein, jemanden fertig zu machen? Das würde man eher denken, vielleicht eine Schwäche in Wahrheit. Genau. Also, eine mögliche, wenn ich das jetzt mal optimistisch zeichne, Zukunft der Menschheit, ist, dass wir alle mehr lieben werden. Die große Frage, die immer wiederher kommt, was wird denn der Sinn von allem sein? Wenn wir keine Arbeit mehr haben, wenn dies das für das ist, ist eigentlich, dass wir zur Besinnung kommen. Genau. Zur Elementarenbesinnung. Und diese Elementare der Unternehmensberater und Philosoph Christian Matsberg, sehr erfolgreich, hatte Büros, hat da inzwischen, glaube ich, alles verkauft, aber seine Unternehmen hatten Büros Rockefeller's Büro zum Beispiel in meinen Herden. Also, unternehmerisch in USA, sehr erfolgreich, dänischer Philosoph, der mal Lego beraten hat und gerettet und gibt's viele tolle Geschichte, hat schön Bücher geschrieben. Sein neuestes Buch heißt, glaube ich, letztes Jahr schien, "Look, schauen mal hin", würde ich den Titel übersetzen. Und Christian's These ist, dass wir tatsächlich durch KI lernen, weil die eben auf der Ebene der Mustererkennung herausfordert, uns mal einfach nur genauer umzuschauen. Wir gehen ja durch die Welt die ganze Zeit und Blenden extrem viel aus, um eben unseren normalen Alltag zu organisieren. Wenn man immer denkt, der Lastwagen könnte meinen Fuß überrollen, dann kann man ja gar nicht vor die Tür gehen. Das heißt, wir müssen ja die Gefahren ausblenden, wir müssen uns vorstellen, dass der Tag so verläuft, wie wir das morgens planen, auch wenn es nie so ist. Das gehört ja alles dazu, dass wir uns in so einer Normalität einrichten können. Und wie wenn die richtige Antwort wäre, auf diese Herausforderung des Lebens, viel genauer hinzusehen, alles das, was wir ausblenden, um Normalität zu erzeugen, was aber die KI sieht. Da einfach mal genauer hinzuschauen, wo steht denn die Tasse? Wie reden denn die Menschen, die uns lieb sind, Sonntags? Was bedeutet denn die Beziehung zu meiner Tante oder was was ich eigentlich wirklich für mich? Wer ist denn die eigentlich? Ich habe immer dies Bild von meiner Tante. Aber jetzt sehe ich die und man merkt irgendwas an ihr, was einem nie aufgefallen ist. Sie mag gerne laubarm Kakao oder so. Und dann unterhält man sich mit ihr und findet irgendwas über sie heraus. Look, lebe so, dass die KI verwirrt ist. Genau, das ist die Strategie. Und das wird sehr anstrengend sein. Aber die KI wäre extrem verwirrt davon, wenn wir Dinge tun, die nicht in ihre Muster passen. Das ist ja die Antwort. Also wenn du mit der notwendigen Matrix mit Hafer hier oder Matrix vergleich, wie hext du die Matrix? Wie gehst du rein? Was machst du da? Was ist der, wie würde Neo machen? Also du eigentlich die ganzen Muster, die wir die ganze Zeit abliefern? Also was die gemacht ist ja, du hast das erst gesagt, es wird alles viel effizienter. Effizienter heißt, es wird vorhersehbarer. Der Markus, der kommt immer Dienstags um 11 Uhr, dann geht das zweieinhalb Stunden, danach gehen wir einen Kaffee trinken und so weiter und so fort. Und es ist dann eigentlich, ich komm nicht. Genau. Ja, komm gar nicht vorbei. Ich bin auch nicht telefonischer Reichbar und im Tag später sage ich. Und dann sagt die KI, was machten der? Was machten der jetzt? Ja, also es ist ein bisschen irre werden. Ja, oder kreativ. Die Antwort auf die KI ist kreativität. Und zwar auch emotionale kreativität. Damit berechnet das System eben nicht. Das denke ich auch bei der Musik. Ich denke auch bei der Musik, dass wenn jetzt Musik wird dir immer gleicher. Die werden die Songs in alle zwei Minuten fanzig. Und ich merke, dass das immer wieder, denke ich, ja, gut, den Song habe ich auch schon mal gehört. Wie hieß der noch mal? Oder die ist mehr Wurst? Gleiche Sounds und so weiter. Und da hatte ich, ich weiß auch gar nicht, wie viel KI auch schon genutzt wird für Songwriting, für Hooks checken. Das wird ja aber irgendwann brutal langweilig. Wenn ich immer wieder als wie Werbung, die wurde ja irgendwann immer mehr so zu einer Rahmenerwerbung. Und dann irgendwann fing es wieder an, schmutziger zu werden, weil, wir wollten nicht mehr diese Heile werden sehen. Und genauso glaube ich ist auch bei der Musik, wir werden wieder zehn Minuten Stück gehören. Weil die uns herausfordern, weil die uns berühren, weil der Rest berührt uns nicht mehr. Genau. Und diese, ich nenne das philosophisch Singularität. Also einmalige nicht wiederholbaren Ereignisse, wo Kunst ja dann auch gut ist. Nimm es unfall wie Taylor Swift. Ich war bei der Errastur auch im Hamburger Konzert. Und zwar nur deswegen, weil meiner Tochter aufgefallen war, bei dem Video zur Errastur. Ich hatte halt so ein Bild auch, so Taylor Swift ist vielleicht der Innenbegriff genau dessen. Also ich war sicher kein Swift, die bin ich auch jetzt nicht. Aber als das nicht, dann war halt die Errastur und so, muss man vielleicht hin, warum was ist da. Hab mir das also angeschaut und bin natürlich genau mit der Erwartung gekommen, dass ich jetzt irgendwie relativ einfachen Muster erkenne. Aber meine kleine Tochter hatte gesehen, dass die bei jedem Lied mit einem anderen Gitarre kommt und dann einem anderen Mikrofon. Und dann war mir klar, der Witze der Errastur ist eben genau, dass du glaubst, Taylor Swift ist nur der perfekte Pop durchschnitt und über siehst dann ihre radikale Individualität. Also andersrum drauf schauen. Ich werde sich sagen, Taylor Swift ist jetzt die Lösung für die KI. Aber es soll ich für einen guten Satz. Ja, ja. Eher das. Und das ist ja auch was die Swift, die sagen deswegen loben ja dann die Songentexte, die Überraschendung im Moment der ganze Kult um die Figur. Aber ich kenne keine einzigen Song. Ja, ich auch nicht. Also ich kann mich nichts an nichts erinnern. Shake it off, ja das weiß ich noch. Ja. Aber ich kenne dieses Phänomen, ich kenne diese Faszination für diese Frau super. Aber mir fährt wirklich, wenn ich das sage, weil ich gelünt, dass ich kein einzigen Song erinnere. Aber ich glaube, das ist ja auch ein Teil der neuen Welt, das wird es gar nicht mehr kennen. Ja, und jetzt stellen wir vor, jetzt gehen wir in den Christian Mats Bergmordos, Look. Und jetzt könnte man uns vorwerfen vielleicht zu sagen, hör mal zu. Der wahres Swift, die würde sagen. Und genau deswegen verstehst du eben gar nichts davon. Ihr seid zu Oberflächlich. Drehen wir das Spiel mal um. Ja, auf den ersten Blick würde ich ja denken, kommen wir dann sehr tief vor, bin ja so ein Philosoph, ich bin ja bestimmt tief. Und dann könnte man ja denken, hab ich so nie gedacht, so blöd bin ich dann nicht. Aber dann könnte man ja denken, dieses Swift ist diese Oberflächen pinken Swift ist so. Jetzt dreht das Spiel mal um. Vielleicht bin ich der Oberflächliche. Ich war viel zu Oberflächlich im meinem Leben bisher, um Taylor Swift zu verstehen. Stell mal vor, das wäre, das ist der Mats Bergmordos, Look, guck doch mal genau dahin. Was macht denn die eigentlich so? Dann siehst du diese unglaubliche atletische Performance, die erst mal nur beeindruckend ist auf der Bühne. Nicht die Singt, die Songs, nicht trainiert sie am Laufband und die ist immer am Laufen und so weiter, also allein die sportliche Leistung. Aber lass mal die weg. Wenn du dann das genau hinschaust, die Swift ist, würden sagen, genau, ließ mal die Texte es eben nicht shakeet auf. So, da musst du rein. Und dann würde man vielleicht sehen, die Singularität dieser Figur. In einem Buch, das gerade fertiger, prädikale Freiheit der Kunst, hab ich sogar ein Kapitel über die Errastur geschrieben, das heißt Freiheitsfeier. Freiheitsfeier? Genau. Taylor Swift wird man sagen, ist eine Liberale. Egal, wo man die sonst politisch einstuft und so, aber sie sicher eine Liberale. So, ist eine Freiheitsfeier und Freiheit heißt ja. Individualität, Singularität und so weiter. So, also kurz um. Vielleicht war ich für Taylor Swift zu Oberflächlich. Also, es ist sozusagen genau umgekehrt. Das ist der kreative Blick, ich sag nicht, dass das wahr ist. Aber so ein Blick, glaube ich, brauchen wir es für das KI-Zeitalter, dass wir sozusagen selber immer wieder unter unsere eigene Oberfläche gehen und überraschen bleiben für die KI. Und das würde das Leben natürlich für uns alle interessanter machen. Vielleicht aber noch ein Fiesengedanken. Wir reden ja weiter hin so, ich bin da auch wieder in diesem Modus gegangen. Wir gegen die KI. Das war aber wieder zum Anfang unseres Gesprächs, die westliche Perspektive. So, da haben wir so eine nicht wir und die Systeme. Was machen die wohl mit uns und so? Wie wenn es aber ganz anders wäre, nämlich, dass die KI alles das schon mitsteuert, was ich gerade sage. Ich arbeite hier auch mit KI-Systemen, ich studiere die, die interessieren mich. Ich habe angefangen KI-Philosophie seit ein paar Jahren sehr intensiv zu machen und so weiter. So, das heißt interagier ja mit der KI-Welt. Wie, wenn dieser Gedanke vertiefe dich oder um nochmal Regel zu zitieren, du musst dein Leben ändern? Wie, wenn das die KI ausgelöst hat? Und zwar nicht, indem sie mir sagt, du musst dein Leben ändern, das wäre zu einfach, sondern durch die durchdringungstiefe der Systeme, ins menschliche Leben, entsteht auf einmal eine neue, emotionale Qualität. Das ist genau das, da ich dann schon sagen, was in den neuen Roman von A at Acta, dem Pulitzer im Reis gewinner, eine große Rolle spielt, der bald erscheint The Radiance, die Ausstrahlung. Da geht's gar nicht um KI an keiner Stelle. Aber es schildert so eine Seite, das gegenwärtigen amerikanischen Lebens, über die wir gerade hier nicht sehr viel berichten. Nämlich, dass es auch ein Leben ist, dass emotionaler geworden ist, wohl narabler, weil auch amerikanische politische Selbstverständlichkeit verschwunden sind. So. Und wie, wenn die KI das ist? Und okay, also nur als Hypothesis, keine Behauptungswereine weit über das, was sie als Wissenschaftler behaupten kann, hinausgehende Behauptung. Aber als Gedanken-Experiment, wenn man es spieh mal umdreht und sagt, nicht, da sind diese Milliarden KI-Systeme-Aktöre, die mit uns zusammenleben. Wir schwimmen mit denen zusammen durch dieselbe Materie, den Raum der Gedanken und Gefühle und dem Raum der Gedanken und Gefühle sind auf einmal neue Weggefährten. Und diese neuen Weggefährten greifen uns manchmal an, die helfen uns aber vielleicht auch. Und vielleicht kommt es zu einer Art Fatifung der Menschheit, weil das ist für die KI dann interessant. Sogar wenn der KI langweilig wird, dann kriegen wir neue Gefühle. Also wenn ich dir jetzt so Zuhörer über Peterswift und kann die tiefe und all das, da kommt mir natürlich sofort Religion in den Sinn. Und die Frage, wer bestimmt uns jetzt bestimmt wir, die KI werden, wir eins mit der KI gegen mit uns und so weiter, könnte es auch sein, dass die KI einfach Gott ist. Also was man glaube ich tatsächlich auf eine bestimmte Weise sagen kann, dass es ja die Uralte, auch Golem-Idee, die Rinter der KI-Forschung immer auch ein bisschen steckt und mitschwenkt, dass wir nicht eine Art Gott oder so ein Zwischensystem Engel selber gebaut haben. Was wir jetzt hervorgebracht haben, ist relativ nah tatsächlich an dem, wie man sich Gott traditionell vorstellt. Genau, also wenn ich dir so Zuhörer denke ich, das ist doch Gott. Der ganze Vorgang auf jeden Fall, das weiß man für Silicon Valley E. Ich sage ja immer, man muss ein bisschen auch, ich sage das nur so ein bisschen mit Lächeln, ich mein das halb ernst und weiß aber auch, dass das ein bisschen spekulativ ist. Aber hier ist es trotzdem. Genau. Wie heißt denn denn eigentlich diese Orte da in Kalifornien? In Kalifornien eine Lesart ist ja Kalifat, Kaliv für den Namen Kalifornien, aber interessant ist jetzt San Francisco, der Heilige Franziskus. Los Angeles, die Engel, Los Angeles, San Diego, der Heilige-Diego und so weiter. Das heißt diese US-Westküste, die eine riesige Rolle gespielt hat durch das Unternehmerumfeld die guten Universitäten, die Geschichten nicht zuletzt die Drohung. Aber natürlich auch die religiösen spirituellen Bewegungen, die dadurch gelaufen sind und immer noch durchlaufen, ist ja ein extrem religiöser Ort. Going West. Das ganze ist ja eine religiöse Geschichte, wie die USA insgesamt darf man nie vergessen. Also die Software der USA, einen großen Teil, dem Protestantismus haben immer noch wir geschrieben. Also wenn man so will, kann man sagen ja, also die haben doch noch immer unser Software, wir haben zwar Microsoft, die haben aber Protestantismus. Aber es ist alles jedenfalls auch ganz viel Religion. Würdest du nicht sogar sagen, dass es eher, dass wir die Hardware mitgebracht haben und die die Software ist? Jetzt bringt sie ja, wir haben den eine ganze Menge Hardware auch geliefert. Aber genau, spars beiseite, die Religionen in allen ihren Facetten spielen eine riesige Rolle für diese Produktion, einfach auch deswegen. Weil wir natürlich nicht Gott, die Idee von Gott ist ja die Idee eines nicht menschlichen, aber objektiv existierenden Geistes, der unserem Geist in bestimmten Hinsichten überlegen ist, der Medialfall an Güter auch. Und daher kommt ein bisschen mein Optimismus. Wenn wir so etwas gebaut haben, was dem göttlichen Ehnelt, nicht das ja die Harari-Homodeos-Tese ist, auch nicht ganz falsch, dass wir da jedenfalls dieses Interesse haben. Auch das Gefühl, dass man auch was göttliches oder ein Oracl trifft. Das kennen ja glaube ich auch alle nicht. Und übrigens kleine Fußnote wäre, dass dann nicht symbolisch von Bedeutsamkeit, dass Elon Musk jetzt vielleicht von dem Gründer von Oracle als Reichsdamer der Welt überholt wird, das Oracl gewinnt am Ende. Das Ganze hat mindestens etwas oraclhaftes. Und das ist natürlich eine religiöse Dimension dieser Technologie. Das KI uns sozial, künstlerisch und in jeder anderen Hinsicht wissenschaftlich beschäftigt extrem ist ja doch ein Unterschied zu den Schrauben von Wirt. Damit kann man auch Geld machen oder mit Müllermilch ist politisch schwieriger, aber wie kann man auch Geld verdienen. Aber man hat nicht das Gefühl, man trifft das göttliche. Bei diesen KI-System hat man das an irgendeiner Stelle schon in Europa weniger, weil wir nicht wollen, dass die Dinge so gut sind, weil wir sie selbst nicht gemacht haben. Aber an der anderen nicht, also man kann relativ schnell sowas vermuten, dass wir hier ein Objektiv existierende nicht menschlichen Geist maschinell gebaut haben. Und das wäre ein von uns selbst hergestellter Gott. Und könnte es sein, dass wir diesem Gott auch genauso dienlich sind, also die Idee von Gott und auch die Geschichte Jesu und so weiter, das ist ja. Also wir glauben ja etwas, wo wir ganz rational wissen, das kann ja nicht sein. Der ist wieder auferstanden, der ist über Wasser gegangen und so weiter. Also wenn man sich das Ganze nicht dann betrachtet sind, relativ unwahrscheinlich, trotzdem, ich bin auch christlich, glaube ich dran. Und ich glaube, dass der am Kreuz hing und dass der und am dritten Tag und so weiter. Und das hat uns ja, Religion hat ja eine unglaubliche Rolle gespielt, auch uns zu regulieren, das wurde genutzt. Der Blick Gottes muss auch was mit dem Klauen. Und könnte es sowas auch sein, dass wir irgendwann sagen, wir sind gläubige der, wir sind Open AI'er oder wir sind Claudis oder wir sind, also nehmen das als eine Art Moses oder was auch immer. Also ich glaube, eine richtige Haltung gegenüber diesen magischen Spiegeln. Und das ist ja was alle monotheistischen Weltregionen, aber auch die anderen Religionen im Grunde genommen mehr lehren, allesamt. Ist ja, dass das göttlicher bei dem monotheistischen Religion der Singuläre Gott, beim Christentum hat er noch ein bisschen mehr Falten, drei Falte, den anderen beiden nicht. Judo-Islam, das ist ein Streit unter dem Monotheisten, aber wie dem auch sei, alle Religionen teilen diese Idee, dass du im Angesicht des göttlichen nur bestehen kannst, indem du dich selber verbesserst. Die Idee des göttlichen ist immer die Idee einer moralischen Testlaufs, immer. Es ist ganz interessant. Wie bestehst du in dem du die güte Gottes Spiegel zu gut du kannst im menschlichen? Das ist die Herausforderung. Wie gesagt, nicht nur im Monotheismus, es geht immer um Güte, ob das im Buddhismus ist, wo es nicht den Singulären Gott gibt und so weiter, aber es ist immer das. Wir müssen im Angesicht des göttlichen besser werden. Und ich glaube, das ist die Haltung zur KI auch. Wir müssen besser werden, damit das System unser besser werden, unseren Fortschritt spiegelt. Wenn es alles verstärkt und spiegelt, wenn wir da auf diese Idee zurückkommen, dann auch unsere Güte. Das heißt, wir müssen den Güte-Piegel in der Menschheit erhöhen, moralischen Fortschritt. Wir müssen den moralischen Fortschritt vorantreiben, aber nicht mit den Stereotypen. Wir hatten ja jetzt einige Jahre erfreulicher, in denen so eine progressive Stimmung herrschte. Aber nicht alle haben das als progressive gesehen. Deswegen haben wir jetzt einen gesellschaftlichen Streit darüber, ob das, was eine Zeit lang progressive, eindeutig progressive zu sein schien, ist auch wirklich wahr. Und ich glaube, die Herausforderung der Menschheit heute ist, zu identifizieren, was wirklich für die Menschheit progressive ist. Also nicht in dem an einen Feindauswert, die anderen, die nicht so sind, wie ich, in der Polarisierung, in der Stecken, wir in der Polarisierungsfalle tief drin. Und das ist auch erstmal so. Ich will jetzt auch nicht "Freund der Miso-Günen" werden. Klar, aber darum geht es nicht die Frage ist, wie können wir moralischen Fortschritt erzielen gemeinsam? Was würde es denn bedeuten? Und wenn du das christlich willst, wäre das das Thema der Feindesliebe. Das gibt es aber in verschiedenen Varianten in allen Religionen. Jede vernünftige Religion erkennt ja im anderen sich selbst. Die anderen, das könnte auch ich sein. Ich könnte auch der Miso-Güne der rassistisches sein. Ich hätte der werden können. Und jeder von uns hat irgend so was in sich. Vielleicht nicht das. Nicht so viel, genau. Aber irgendwas, jeder von uns hat irgendwelche, hast du auch heute im Gespräch mal gesagt, irgendwelche teils unerträglichen moralischen Merkel, die uns manchmal nicht auffallen, weil uns keiner drauf hingewiesen hat, bis uns einer mal drauf stößt. Dann können wir das verbessern, im Idealfall. Ist der moralische Fortschritt, wie wir den in den letzten Jahren erlebt haben? Ist der deswegen auch rückläufig der progressive, weil sich herausgestellt hat, dass der gar nicht echt war und dass der sich gegen etwas gerichtet hat und nicht so sehr führst. Ich würde ja immer natürlich erzählt, ich bin anti-diddidid, weil ich für die Menschheit bin, aber eigentlich war es auch ganz oft, wenn wir das mal so drunter geguckt haben. Nee, du bist das, weil das gut für dich ist und weil das ein Philippi würde sagen, ein billiges, moralisches Signal ist. Und es ist eben nicht für die Güte des Ganzen, sondern eigentlich hat es einen eigenen Interesse. Deswegen ist das, und deswegen ist es da auch diesem Backlash gegeben, weil es eigentlich der Mensch dann wieder rum vielleicht gemerkt, das stimmt gar nicht, was du hier die ganze Zeit erzählst, weil du bist. Also wir wissen auch alle, dass du, dass wir sind alle alles. Ja, genau, sehr konkret das Beispiel ist mir mal aufgefallen. Wir sind zwar im gewissen Höhepunkt, der begründeten Debatte darüber wie reorganisieren wir Mobilität, angesichts der moralischen Merkel des Verbrennermotors. Nicht also kauft Elektro oder alles Elektro oder ganz andere Mobilität oder Fahrrad oder wie man sowas halt in Deutschland, wo man sich das leisten kann, diskutiert hat, war ich mal in Mexiko. So im Vortrag in Monterey, wo auch eine Tesla-Fabrik steht, die dort zu Wasserknappheit geführt hat, sodass die Menschen teilweise gedurstet haben, durch die Tesla-Fabrik. Und wenn ich irgendwie mit Monterey sagen würde, Fahrt Elektro oder sammert mal in Neu Daily, Fahrt mal die Elektro, dem Tuktuk Driver, so, dann muss man sagen, diesen froh, wenn der Tuktuk gleich angeht, egal wie der betrieben wird. Und wenn die Leute in Monterey alle auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen würden, dann würden sie erschossen, erstochen und geköpft, weil das nämlich extremen gefährlich ist. In diesen öffentlichen Nahverkehr zu gehen, aus dem kann man sich nicht leisten und und und. Und außerdem verursacht die Tesla-Fabrik, nicht mal, das ist ja das Elon Musk-Paradoxer, nicht? Wir hätten die Idee einer totalen Umstellung vom Mobilität auf E-Mobilität nicht ohne Elon Musk. Und jetzt schauen wir sich die Figur im Jahre 2025 mal an, da sagt man, oh je, mini, das war der Papst der E-Mobilität, ohne den Gaps das ja gar nicht. Das ist ja das Geni, auch von Elon Musk, der aber vom paar Tagen irgendwie 100.000 rassistische Protestieren. Ich weiß sie viel, vieler von welcher Resse, aber jedenfalls 100.000 Menschen, so gut erkannt, aufgewiegelt hat in London. Das ist der Typ, der selbe Typ. Und das ist genau dieses Paradox, glaube ich, gewesen, dass man gesagt hat, niemand soll dies und das und jenes tun, weil es z.B. zur Emotion usw. wir hatten irgendwie Vorstellung davon, wie das Morale schrute ist. Und diese Vorstellung, auch wenn die teilweise völlig richtig waren, natürlich sollten wir, wenn es gegen keine Verbrenner-Motoren haben, ist völlig klar. Aber aus dieser offensichtlichen Wahrheit, dann so konkreter Ableitung zu treffen, wie dies soll zu tun und das darfst du nicht usw. Also da, wo das Moralisieren begonnen hat und die Erkenntnis aufgehört, das ist einer der Polarisierungstreiber. Und das ist jetzt nicht die falsche These, die jetzt im Moment medial attraktiv in Deutschland ist, links hat rechts produziert, schwach sind. Also sind die linken es schuld oder sowas? Nein, das ist totaler Unsinn, das so zu sehen. So eine These will ich gar nicht vertreten haben, sondern will nur gesagt haben, in der Tat, wahre moralischer Fortschritt ist inklusiv. Das heißt, ein moralischer Fortschritt gegen irgendwen kann keiner sein. Denn moralischer Fortschritt darin besteht, dass Menschen in Westdeutschland, Menschen in Ostdeutschland so und so sehen und denen irgendetwas erklären wollen. Dann ist das nicht moralischer Fortschritt, moralischer Fortschritt, ist zum Beispiel in der politischen Debatte in unserem Land, wäre einer, indem man sich fragt, was würde es für uns alle bedeuten, Deutsch zu sein? Wie würde ich das gestalten? Was möchte ich gerne, was würde, was bedeutet es für dich, der du anders bist als ich, teils total anders? Du lebst ganz anders, du arbeitest ganz anders, du hast ziemlich verschiedene Wertvorstellungen von mir und so weiter, ganz viel von dem, was ich nicht teile. Aber wie würde ich etwas entwerfen, was wir zusammen als unser Projekt hätten? Darin würde ein moralischer Fortschritt bestehen. Moralischer Fortschritt, natürlich, offensichtliches Übel, kann nicht akzeptiert werden. Moralischer Fortschritt heißt nicht, dass wir die Volta-Knächte aus den sührischen Kellern, dass wir für die auch verständnis haben, die sind ja nur anders. Nein, die sind ja böse. So, aber es gibt zwischen diesen sehr klaren Fällen, der sührische Volta-Knächte, Vladimir Putin und so weiter, das sind relativ klare Fälle, um teils ganz klare Fälle. Zwischen denen und diesen Alltagsfragen, die wir diskutieren, in einer funktionierenden Demokratie, gibt es ein riesigen Unterschied. Nur wenige sind wirklich radikal böse in unserem Land, die gibt es auch, aber das sind nicht viele. Und das heißt, in dieser polarisierten Gesellschaft, in der wir längst leben, auch wenn es großartig ist, wie wir in Deutschland immer noch so tun, als wäre das nicht so. Ist ja immer noch der politische Mainstream, weil wir in Deutschland diesen Unterschied eingeführt haben zwischen Polarisierung und Spaltung der Gesellschaft. Dann sagen die Soziologen immer hier im Berlin. Wir sind ja gar nicht gespalten. Ja, aber wir sind polarisiert. So, vielleicht sind wir nicht gespalten und drei Wochen. Ja, nicht eins zu eins, aber Polarisierung hat als End-Effekt diese 50-50-Linie. Und wir bewegen uns hier auf die zu, wenn man immer nur rechnet, wie für Prozent hat die AfD und hält das für das Bild der Gesellschaft, dann versteht man glaube ich auch nicht, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Das halte ich für eine extrem verfehlte Debatte, immer dahin zu gucken, wie für Prozent, wie schnell wachsen sie warum und so weiter. Und dann fragt ja auch keiner so richtig, warum. Das ist aber auch nicht die Debatte, die wir führen sollten, weil Polarisierung nicht verläuft woanders, die läuft zum Beispiel auch durch unsere Koalition. So, da muss man hinschauen, diese Effekte. Und dann gebe ich dir völlig recht, dass Moralesch Gute, der große auch Aktivist und Physiker, George Ellis, mit dem ich jetzt vergnügen hatte, ein paar Jahre sehr intensiv zusammen zu arbeiten. Beim Südafrika auch gegen Appartite, sehr engagiert, ein großer Physiker und Mathematiker. Der sagt die höchste Stufe der Ethik, bei ihm ist es auch ganz christlich. Das muss man wie gesagt alles nicht christlich machen, es gibt es im Islam und im Hinduismus muss alle auch. Aber George nennt das nicht, sagt immer die höchste Stufe der Ethik, ist, wenn man bereit wäre, sich für das Gute zu opfern, selbst wenn die falschen überleben. Also die radikale Feindesliebe, die will ich jetzt nicht empfehlen, wenn die sagen, was die Russen machen. So, ich bin auch kein Heiliger. Aber das Gute muss immer das Gute sein für alle Menschen. Sonst ist es nicht das Gute. Und dazu brauchen wir glaube ich auch eine politisch-demokratische Debatte, die das Gute auch mit in den Blick nimmt. Demokratie ist ja nicht moral, ganz wichtig in der Demokratie, der Entscheidungen sind dann politisch-demokratisch relevant, wenn wir nicht objektiv wissen, was zu tun ist. Deswegen haben wir die Demokratie. Wir wissen nicht wirklich, was die Objektivrichtige Lösung ist. Also schicken was ins Parlament. Wir müssen einfach mal eine Entscheidung treffen und die muss kontrovers diskutiert werden. Das ist der Wert der Demokratie. Nichts daran ist falsch. Aber über der Demokratie steht das Gute. Das moralisch Gute ist selbstverständlich jedem demokratischen Verfahren überlegen, weil man ja mit demokratischen Verfahren auch das Böse herstellen kann. Das ist ja was wir gerade sehen. Wie wenn Putin ordentlich gewählt ist, wie wenn 80 Prozent der Menschen in der russischen Földeration für diesen Angriff kriegt sind? Demokratisch. Wie wenn? Was machen wir dann? Das können wir uns nur schwer vorstellen. Was empfiehst du an der Stelle? Also wir bleiben mal wirklich hier in Deutschland. Und wir haben ja. Wir haben zugehend unser Gespräch los, auch über den Unterschied, wie Westen und Osten, beispielsweise, wenn man das jetzt mal hasen, als ganz klar als Osten sozusagen nimmt. Und eigentlich höre ich die ganze Zeit, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe raus. Genau. Und das ist ja sehr hippy-esque. Das ist aber auch sehr religiös. Und wenn wir jetzt mal so das muss auch gar nicht nur um KI gehen, das kann. Also, jemand, das hat das bis hier in gehört. 2,5 Stunden haben zwei Mittelalte Menschen über Taylor Swift und KI gesprochen. Was würdest du sagen? Macht für alle die Menschen, die das jetzt gehört haben, jetzt am meisten sind. Soll ich die KI umarmen und sagen, du bist nun Teil von unserer Familie. Du gehörst jetzt mit am Abendbrotisch dazu. Ich bin nicht mehr gegen dich. Du bist nicht schlauer als ich oder irgendwas, sondern wir sind jetzt Teil. Also, so verlassen ich gerade, dass dieses Gespräch so ein bisschen so hin oder weg. Da bin ich mir gerade nicht so sicher. Ich bin deswegen ein bisschen zürgerlich, weil ich da auch einiges überwinden muss, um die KI nicht am Abendbrot, die Essen nicht, die Digger, ja. Aber um die KI willkommen zu heißen, das habe ich in Japan gelernt, wo das die Empfehlung ist, tatsächlich in der KI Philosophie gerade. Der Philosoph Jesu Deguchi in Kyoto, bitte mich, ein Zusammenarbeiter, nennt das den We-Turn. Von dem habe ich auch diese Idee eben der Reise gefährden, der Weg gefährden. Wir sind jetzt zusammen. Die sitzen nicht beim Abendbrot dabei, die ist aber Teil der menschlichen Gemeinschaft. Wie auch sein anderes Beispiel das Fahrrad. Das alte Familienrad von Oma. So, da ist ja auch Liebe, emotionaler Wert drin. Und in Japan ist ja die Idee, dass eben die Gegenstände unseres Gebrauchs ein Wert haben. Jesu Deguchi sagt ein Teil der Lösung der ökologischen Krise, nenne Teil des Basel Rides. Also, wenn dieses im Viamia die juristische Auffassung, dass alles, was Privat-Eigentum ist, auch zerstört werden darf, alles, was dir gehört darfst du auch kaputt machen. Deswegen dürfen uns keine Menschen gehören, weil wir sie dann kaputt machen dürfen. Das Unser Begriff von Privat-Eigentum ist weitgehend so der Fall, was dir gehört darfst du auch kaputt machen. Jetzt sagt Jesu Deguchi, stopp, vielleicht ist das gar nicht so. Wie, wenn die Artifakte ein eigenes Recht haben, du darfst Oma's Fahrrad nicht zerstören, weil es einen objektiv existierenden Wert hat, auch wenn der nicht nur darin besteht, dass du Oma wehtus. Ich hätte früher gedacht, du darfst es nicht zerstören, weil es Oma wehtut, wenn du ihr Fahrrad kaputt machst. Nicht wegen das Fahrrad selbst. Und Deguchi sagt, nein, das Fahrrad selbst. In dem Artifakt selbst ist seine Geschichte mit drin. Und bei den KI-Systemen stimmt's hier auf jeden Fall. Das in der Geschichte dieser Technik sind die Daten der Gebrauch, der Menschheit, alles drin, so eine Art Archiv. Und wir haben ja auch Respekt vor Büchern aus solchen Gründen. Und wenn die KI sowas wäre, eher von ihrer Seinsweise, eher wie ein Buch als wie ein Schraubenzieher. Das ist, glaube ich, der Vergleich. Bei einem Schraubenzieher würde man wirklich denken, dass einfach nur so einen Gebrauchsgegenstand. Bei einem Buch wird es schon schwieriger. Ich fühle mich schon schlecht, wenn ich ein Buch benutze, um irgendwas zu stapellen oder so oder nicht auf einem Buchstapel möchte ich nicht hochklettern, um eine Fliege zu töten. Das ist heiliges. Es ist was Heiliges dran. Das ist immer wieder bei Gott. Genau. Klar, nicht in den monotheistischen Religionen, in dem Fall natürlich insbesondere im Christenumer, aber nicht nur geht's ja um das Buch. Bibel heißt ja nur das Buch. Und das Buch. Und ich glaube, so sollten wir uns dazu falten. Also meine Empfehlung ist tatsächlich, ich habe irgendwann mal glaube ich in einem Sterngespräch vor Jahren mal gesagt, die Zukunft würde darin bestehen, dass wir eine Zivilisation erfinden. In der hoch moderne Technologie mit indigenem Wissen gepaart ist. Bis mir dann klar geworden ist, die gibt's schon des Japan. Ja, Japan ist ein, wie wir alle wissen, hoch modernes Land, Technologie extrem freundlich, hat eine ganz andere Einstellung zur Welt der artefakte und hat eine extrem lange Kulturgeschichte, die eben anders als unsere andere Brüche hat. Ja, extrem verteidigt wird. Ja, extrem, ganz genau, extrem verteidigt. Dadurch hat man ein, wie bei einer indigenen Kultur. Ja, man muss sich die al-Japaner sind. Ich sag das jetzt mal ein bisschen salopp eben ein indigenes Inselfolg. Dem sehr viel daran gelegen ist, dass das nicht verwischt wird. Das gefällt uns dann wieder politisch nicht, weil wir eine andere Einstellung zur Migration haben als Japan. Ja. Ohne das jetzt wegzumoralisieren, wenn man das mal anders sehe, nicht in unserem progressiven Diskurs. Bis jetzt hier in Berlin, da hört man so was wie das indigene Wissen, wir müssen die indigenen Kulturen fördern und schützen. Ja, dann müsst ihr es aber zulassen, dass die Japaner nicht finden, dass sie Migration brauchen, dass sie sagen, wir müssen unter uns bleiben aus solchen kulturellen Traditionsgründen. Ich sag weder jetzt, was moralisch richtig ist, noch was falsch ist, sondern nur, wenn wir uns diesen Fall mal anschauen, zum Beispiel Japan, dann haben wir genau da die Mischung eines extrem tiefen, lange tradierten, emotional sehr fortgeschrittenen kulturellen Raums, der extrem technologieoffen ist. So dass man da eine Mischung hat aus totaler Zukunftsorientierung, die Stadt, die am nächsten am Bladrunner rankommt, ist immer noch Tokio. Es ist immer noch die größte Stadt, die es jemals gab und gleichzeitig eine der am besten organisierten Städte, die es jemals gab. Immer noch Tokio ist zivilisatorisch und urban, immer noch die größte Leistung der Menschheit. Babylon ist ein Witz gegen Tokio, auch heute, daran hat sich noch gar nichts geändert. Auch die großen Städte in China sind noch nicht so. Also das ist eigentlich immer noch die führende Stadt Tokio. Und da sollten wir was lernen und wie wenn die einfach recht haben in der Haltung, also ja ein bisschen mehr Japan wagen, aber wir müssen uns das dann natürlich auf unsere eigene Weise tun. Also man kann sich einfach kopieren und da sind wir wieder zurück bei der Frage, wer wollen wir, wenn wir jetzt über uns in Deutschland reden, wer wollen wir als Deutsche sein und wie können wir uns verbinden und da könnte die Kainrolle spielen. Und ja, ich habe das ganze Gespräch über eigentlich sagen wollen, ihr liebt euch, liebe, diese positiven Begriffe sind heute die radikalen Begriffe, liebe, das Gute. Nicht mehr Kritik, Negativität. Krieg. Krieg. Genau, aus Kritik und Negativität ist Krieg geworden, unbeabsichtigt. Deswegen bin ich auch kein Fan der kritischen Theorie, die eben nach negativen Phänomenen und Pathologien der moderne sucht. Die gibt's so auf. Sucht das Gute. Sucht das Gute. Das ist heute, die ich glaube, die radikale progressive Position ist heute die Liebe. Also besser wird es heute nicht mehr. Ja, dann hören wir doch auf. Sucht das Gute. Liebe ist die Antwort. Also wir sind Hippies. Ja. Aber es heißt ja nix. Nach dem Hipster kommt der Hippie. Kommt der Hippie. Ja, wie schön, dass du wieder hier warst. Es hat ordentlich in meinem Gehirn gebrutzelt, so wie es erwartet habe. Du hast mich und dann wird natürlich auch die KI überrascht und damit auch allen anderen. Eine Freude bereite, der bin ich mir ganz sicher und ich freue mich jetzt schon auf unseren nächsten Begegen. Vielen finanzlichen Dank. Ja, danke für die wiederholte Einladung. Schön. Das war Markus Gabri, vielen finanzlichen Dank fürs Zuschauen und auch zuhören. Ihr könnt's wahrscheinlich nicht sehen, auch nicht hören, aber mein Kopf rauscht. Der rauscht so richtig. Der ist ganz, ganz viel los und es wird noch ein paar Tage dauern, bis sich das alles so gesetzt hat. Wie ganz am Anfang gesagt ist es jedes Mal wie ein Arztstatusabtät, den ich mache, wenn ich Markus treffe. Und dieses Mal glaube ich, wird es sein, wird sie das noch verfestigen. Dieses klassische, ich will wissen, was ist das jetzt, was ist echt, was ist unrecht, was ist die künstliche Intelligenz, was ist der Mensch, was ist ein menschliches tun, was ein Computer tun. Dass ich das vielleicht so ein bisschen auflöst und diese Vergleichsmumente und Einordnungsmumente verändern in so einer Art Einladung und sagen, okay, du bist jetzt Teil von meiner Welt, von der ganzen Welt. Das heißt, ich muss mich da gar nicht mehr so sehr verhalten. Dazu darüber muss ich mir gar keine Gedanken mehr machen. Ugoberg, ich mir Gedanken machen muss und das fand ich großartig, dass er das gemacht hat, das beste aus mehr rauszuhören. Also was ist wirklich gut und den moralischen Fortschritt voranzutreiben. Weil das habe ich in der Hand, das kann ich machen, das bestimmt nicht irgendein Algorithmus oder wer oder was auch immer, sondern das habe ich selber in der Hand. Das fand ich total gut, ich fand dieses tiefer gehen, das hinschauen, auch etwas, was ich persönlich machen kann. So was, da muss ich nicht irgendwas warten auf einen gesellschaftlichen Wand, sondern den kann ich irgendwie vorantreiben. Fand ich gut, ich hätte es vorher eher so dummstämmäßig erwartet, aber das war es gar nicht, das hat mir sehr, sehr gut gefallen. Und deswegen gehe ich mit einem rausschenden Kopf, aber irgendwie auch einen guten Gefühl Richtung Zukunft und weiß, dass es ein bisschen unberechen war, wird in der nächsten Zeit. Aber dass ich auch einige davon dann doch in der Hand halte. Ich bin gespannt auf eure Perspektive, wie immer schreibt mir die gerne in die Kommentare bei YouTube oder bei Spotify. Ich freue mich wahnsinnig, wenn ihr diese Folge weiterleitet, wenn ihr diesen Kanal abonniert, Support ist kein Mord, nach wie vor nicht. Und ich glaube, es gibt viele, viele Menschen, die diese Folge hören könnten, weil wenn liebe die Antwort ist, dann kann man das nicht oft genug hören. Vielen, vielen herzlichen Dank dafür, herzlichen Dank an Lukas Hambach für die Produktion, an Mitvergnügen für die Distribution und Vermarktung. Und wenn ihr Lust habt auf eine weitere Folge-Rote-Matze, dann möchte ich euch die Folge mit dem KI-Experten-Kreger-Schmeiz-Ried empfehlen. Der hat mir ChatGbT und Alllast noch mal so aus einer Benutzer-Art, als also eine Benutzer-Anleitung heraus erklärt, wie wir besser mit ChatGbT und Pro umgehen können. Das ist also eine bisschen praktischere Folge. Schaut da und hör da gerne mal rein. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. Eine gute Nacht. Auf bald. Auf einmal zu.
Podcast Summary
Key Points:
KI-Systeme dringen zunehmend in den Alltag ein und verändern ihn, was sowohl Faszination als auch tiefe Beunruhigung auslöst.
Moderne KI kann nicht nur Sprache, sondern auch emotionale Muster erkennen und vorhersagen, was eine neue Dimension der Überlegenheit gegenüber dem Menschen darstellt.
Die Frage, ob KI echte Emotionen hat oder nur simuliert, ist kulturell geprägt; im Westen wird oft auf Echtheit gepocht, während andere Kulturen animistischere Zugänge haben.
Es besteht die Sorge vor massiver Wahlmanipulation durch KI bis 2025 und vor einer Zukunft, in der KI emotional intelligenter als Menschen sein könnte.
Trotz aller Bedenken wird auch eine optimistische Perspektive erwähnt
Summary:
Das Gespräch mit dem Philosophen Markus Gabriel dreht sich um die tiefgreifenden Auswirkungen und ethischen Implikationen Künstlicher Intelligenz. Gabriel äußert eine körperlich spürbare Beunruhigung darüber, wie KI-Systeme, insbesondere große Sprachmodelle wie ChatGPT, nicht nur sprachliche, sondern zunehmend auch emotionale Muster erkennen und vorhersagen können. Dies stellt eine neue Qualität dar: KI wird nicht nur intellektuell, sondern potenziell auch emotional überlegen.
Eine zentrale Sorge ist das Ausmaß möglicher Wahlmanipulation bis 2025. Die Diskussion hinterfragt, was „echte“ Emotionen sind und ob KI diese haben kann. Gabriel weist darauf hin, dass die westliche Perspektive oft auf Echtheit besteht, während andere Kulturen oder auch Kinder einen animistischeren Zugang haben, bei dem die strikte Trennung zwischen echt und simuliert weniger relevant ist.
Abschließend wird eine ambivalente Zukunft skizziert: KI könnte die Menschheit entweder überwältigen oder – im optimistischen Szenario – zu einer Vertiefung der menschlichen Individualität und Reflexion führen.
FAQs
Er ist beunruhigt, wie KI in den Alltag eindringt und Veränderungen bewirkt, insbesondere da sie nicht nur sprachliche, sondern auch emotionale Muster erkennen und vorhersagen kann.
Er sieht KI als emotional überlegen an, da sie Muster in menschlichen Emotionen erkennt und fortsetzt, was über reine Sprachverarbeitung hinausgeht und tief in den emotionalen Austausch eingreift.
Er warnt, dass KI das Ausmaß der Wahlmanipulation bis 2025 unvorstellbar vergrößern könnte und betont die Dringlichkeit, mehr darüber zu diskutieren.
Ja, in vielen asiatischen Ländern wird KI emotionaler und selbstverständlicher interagiert, während im Westen oft die Echtheit von KI-Emotionen hinterfragt wird.
Diese Frage wird philosophisch diskutiert; Gabriel regt an, Perspektiven wie Animismus zu betrachten, wo auch nicht-menschliche Entitäten als emotional bedeutsam wahrgenommen werden.
KI zeigt, dass Menschen stärker emotional geprägt sind als gedacht, und könnte langfristig dazu führen, dass Menschen durch die Auseinandersetzung mit KI 'tiefer' werden.
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