Go back

Marktplatz Gesundheitswesen_Folge 113

39m 7s

Marktplatz Gesundheitswesen_Folge 113

Im Podcast wird die digitale Arztpraxis in der Schweiz thematisiert. Gast Pascal Brack von der Schweizerischen Post erläutert, wie sein Unternehmen als traditionell vertrauenswürdiger Informationsdienstleister nun digitale Gesundheitsdaten sicher transportiert. Er identifiziert die starke Fragmentierung des Systems und mangelnde Kooperation zwischen den vielen Playern als größte Hürden für die Digitalisierung. Die Post bietet mit "Time for Passion" eine All-in-One-Lösung für Arztpraxen an, die Hardware, Software und Support bündelt, um Ärzte von IT-Aufgaben zu entlasten. Brack betont, dass bereits heute digitale Patienten-Journeys möglich sind, wie etwa die vollständig digitale Buchung einer Darmspiegelung inklusive Rezeptversand. Solche Lösungen sollen Medienbrüche vermeiden und Prozesse effizienter gestalten. Trotz des vorhandenen Potenzials belegt der Digital Health Report, dass Schweizer Arztpraxen im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung hinterherhinken. Brack plädiert für mehr Zusammenarbeit und ein offenes Ökosystem, um die Vorteile der Digitalisierung für Patienten und Ärzte gleichermaßen nutzbar zu machen.

Transcription

6724 Words, 40840 Characters

German
Markplatz-Gesundheitswesen Der Podcast für New Healthcare Management in digitalen Zeitalter. Dieses Sendung ist als Kooperation der ZW mit der Schweizerischen Post im Rahmen des Digital Health Reports 2025/26 entstanden. Ja herzlichen willkommen zu unserem heutigen Podcast. Wir werden mal wieder über das Thema Digitalisierung der Schweiz sprechen genauer über die digitale Arztpraxis. Und dazu habe ich hier im Studio Pascal Brack von der Schweizerischen Post. Herzlich willkommen Pascal. Herzlichen Dank, darf ich hier sein. Pascal, du kommst ja aussprünglich von der IT. Hast du später einen Executive Master in Business und Technologie gemacht. Hast 15 Jahre bei der IBM gearbeitet. Vorhin hast du auch gar nicht so weit weg von hier in Wintertour wunderbar. Ja und am Schluss warst du der Leiter der Abteilung Transition and Transformation der Dachregion. Aber deswegen bist du nicht hier, sondern du bist hier weil du bei der Schweizerischen Post schon seit nun 9 Jahren bist. Und deine aktuelle Funktion ist Head of IT Services Digital Health. Ging schon mal viel versprechen. Ich freue mich auf das Gespräch. Aber vorher wollen wir natürlich etwas über den Pascal erfahren. Nämlich drei Fakten zu dir, bitte schön. Drei Fakten, ja, du hast ein bisschen von meiner Vergangenheit gesprochen, vielleicht ein bisschen weiter vorne. Mich gibt es auch noch als Privatperson. Ich habe einen Sohn, es 24 Jahre und zu einem Sohn. Da gehört auch noch eine Frau dazu. Was habe ich sonst noch Privat gemacht früher? Ich bin älter Radrennfahrer, war ich lange. Ich habe auch zwei, drei Medaillien und Rennen gewonnen. Aber ganz gereicht hat es nicht natürlich da. Und das große Geld zu verdienen. Und was ich auch noch gemacht habe, das passt auch noch zum Gesundheitswesen. Ich war High Speed Passive-Raucher. Ich bin 6 Tage Rennen gefahren. Okay. Weißt du, was 6 Tage Rennen sind? Nein, herzen wir. Da fährst du 6 Tage im Halen-Stadion auf einer Rennenbahn und früher durfte man da noch rauchen. Kann man sich heute fast nicht mehr vorstellen. Wenn man das so mit der Gesundheit verbindet. Aber eben, mit dem Radfahren kein Geld verdienen oder zumindest nicht mehr meiner Leistung. Und dann habe ich natürlich ein Studium gemacht. Und bin dann zur IBM gekommen, so. Das war so mein Weg. Und als ich dann in New York war, ich habe mit der Familie einen Ausflug gemacht, nach New York. Und das Financial District, da gesehen habe, habe ich gedacht, "Heide muss mal etwas für die Schweiz machen, nicht nur international." Und bin dann so zur Post gekommen, 2016. Ja, neun Jahre. Und das war noch ganz coole Sache. Ich war dort bei Innovation und Entwicklung. Das war die Abteilung mit all den Drohnen, den Robotten, die heute auch in Spitzeilen hin und her fahren. Transportieren, E-Wolting war in diesem Thema. Und bin dann aber beim APD-Hängen geblieben, beziehungsweise so in das Gesundheitswesen reingekommen. Super, also ich sehe schon dein Einstieg in das Gesundheitswesen hat sich ja ergeben. Weil in der Vorbereitung habe ich ja mal auf LinkedIn geguckt und lauter IT und Technologie-Sachen gehört und gelesen dachte mir, du bist ja so ein Typischer Nerd, ja. Wo man so mit Technik aufwächst und wahrscheinlich mit drei Jahren schon an den Computer zu löten. Aber das passt ja gar nicht zu deiner sportlichen Karriere, sondern auch Rockstar, zu sagen, wie gehört das zusammen? Diese Liebe für Technologie, Liebe für Sport, wie passt das zusammen? Ja, es gibt natürlich in der Schweiz ganz der neben dem Sport muss dann irgendwie Geld verdienen. Ich habe dann schon immer das Interesse gehabt für IT und Technologie. Ich habe danach ein großes Netz gebaut für den größten Rohstoffhändler in der Schweiz im Zug und wollte da immer mehr erfahren. Ich wollte mehr wissen, wie es funktioniert. Ich selber habe jetzt auch letzthin vor ein paar Jahren noch eine Solaranlage gebaut und auf dem kleinen Tiny House gibt es doch aber ein bisschen Leistung. Und das war mir auch nicht genug. Ich wollte dann mein Elektroauto mit dem Überschuss strongladen. Hab ich noch einen kleinen Raspberry Pi aufgebaut. Und jetzt kann die Solaranlage mit meinem Auto schwarzen. Denn die sich austauschen, wenn die Sonne raufgeht und wenn sie runtergeht. Ja, habe mich schon immer fasziniert. Und jetzt nur zu diese Faszination für das Gesundheitswesen. Kann sie noch hineinversetzen, also zum ersten Mal da rein gerutscht bist. Das war bei der Schweiz das schon Post, wenn ich das richtig verstanden habe. Hast du das erwartet, in welchem ich sage ich es mal, desolaten Zustandes ist, im Vergleich zu anderen Industrien? Ja, das ist jetzt nicht ganz einfach eine Frage. Ich habe das nicht erwartet. Ich glaube zusammengefasst ist das Gesundheitswesen halt sehr fragmentiert. Es gibt ganz viele Player und das ist ja nicht das Schlimme daran, dass es viele Player gibt. Aber auch technologischer Schicht, auch ein bisschen politischer Sicht. Das Ganze ist nicht mit den anderen richtig verbunden. Das ist das Problem. Wir haben überall Medienbrüche und Übergänge die Probleme verursachen. Ich glaube, das ist die große Hürde, mit der wir zu kämpfen haben. Da werden alle gerade hier die Zuhörne nicken und sagen ja, das ist ein großes Problem. Aber komm mir mal langsam in deine Funktion zu einem Arbeitgeber, Schweizerische Post. Lustigerweise hatte ich gerade letzte Woche in Unterhaltung mit meiner Familie, wo es um die Schweizerischen Post ging und dann haben die mich weltweit gefragt, wie so hast du mit den zu tun, was machen die im Gesundheitswesen. Und ich glaube meine Familie sind nicht die einzigen, die ein bisschen erstaunt sind, dass die Post auch im Gesundheitswesen unterwegs sind. Dabei seid ihr schon seit Jahren dort unterwegs. Kannst mal erzählen, wie das zusammen geht, Schweizerische Post und das Gesundheitswesen. Als Schweizerische Post sind wir an vielen Orten unterwegs. Wenn das im Gesundheitswesen anschaust, wir haben ja Cyber Security, eine ganze große Abteilung, die sich um Cyber Security kümmert. Wir haben auch Spitteil und Heime als Kunden. Wir haben den E-Post-Brifkosten. Wir haben viele coole Dinge in unserem Bereich, wo wir aus meiner Sicht sehr privilegiert sind. Wir haben auch schon sehr lange Erfahrung mit elektronischen Patienten. Wo wir versuchen, dem Schweizer Bürger hier die Daten an einem Ort zu bringen und verschiedenen Orten sind wir unterwegs. Und das führt zu einer gerade hochaktuellen Diskussion. Nämlich in der Politik wird sich überlegt, was sollte überhaupt zu den Kernaufgaben gehören der Schweizerischen Post. Der wird gerne mit diesen typischen BVL-Abegriff und sich geschmissen, nämlich Kernaktivitäten. Gehörn den all diese Aktivitäten wirklich zu den Kernaktivitäten, die eine Post erfüllen sollte. Was ist solche Argumentation, wie es so sagt, ja, klar. Warum sollte das die Schweizerische Post sich mit dem Gesundheitswesen auseinander setzen? Ich habe erst mal eine Gegenfrage heran, die ich hause. Also, wann hast du deinen letzten Liebespris versendet? Oh, Liebes, es ist jetzt eine Frankfurge. Liebespriefe ist wirklich lange, lange her nachdem ich schon sehr viele Jahre verherrertet bin. Wobei ich da merke, das sollte ich nicht widersprechen, das tut sich ja. Aber leider mein Fall, ja. Wahrscheinlich schickst du ja mehr WhatsApps mit Herzchen, oder irgendwelche sonst gute Grüße und das zeigte eigentlich schon. Es hat sich alles in die digitale Welt verlagert. Und wenn man jetzt 175 Jahre zurückgeht, dann hatte man halt früher einfach nicht WhatsApp, sondern man hatte den Brief. Und die Post, die ist Zeit über 175 Jahre. Ein vertrauenswürdiger Transportör von Informationen. Und das ist genau unser Spielgebiet, sag ich jetzt mal. Wir transportieren sicher von A nach B etwas. Und früher war das halt mehr in der physischen Welt. Und heute ist es in der digitalen Welt. Und wir das von A nach B transportieren. Und in der Übergangszeit lustiger Weise hat man ja die digitalen Daten auf eine DVD gebrannt. Also ich habe so DVDs zu Hause mit meinen M-Rei-Bildern drauf und habe die via Post verschickt. Nur hat heute niemand mehr ein DVD-Laufwerk. Und jetzt transportieren wir das digital, die Datensträume. Das ergibt Sinn. Außer das viele Spieltiele, mir immer noch eine CD in die Hand drücken wollen, wenn die mir eine mehr e-mit nach Hause geben. Aber gut, verstehe ich das ein Moment. Ihr müsst mit der Zeit gehen. Es steht ja auch in einer Strategie. Das Gesundheitswesen gehört der Zukunft. Jetzt kommt aber eine Frage, weil ihr so ein großer Laden seid. Und das Thema Digital, das ist jetzt zwei im wichtiger Strategischer Bereich. Aber wahrscheinlich noch vom Umsatz sehr klein im Vergleich zu den gesamt Umsatz. Und ich kenne das auch aus anderen großen Läden, wie die Telekom oder Swisscom, wo sich die sind neu in kleinen, aufregende Bereiche Schwertungen, weil als reine Umsatzzahlen ist das verschwindend gering. Wie ist es bei euch im Haus schwörst du schon die Akzeptanz? Haben die Mitarbeiter verstanden, dass die Zukunft vielleicht nicht im Paketen bricht, sondern in euch? Ja, der Interesse und der letzte noch nicht. Wir müssen da noch viel Werbung machen, auch hinter. Ich glaube, das Ganze hängt ja auch zusammen. Also es ist ja, man muss das mehr als Ökosystem anschauen, zusammen mit den anderen Dienstleistungen, die wir erbringen. Auch gerade im Gesundheitswesen, ob das jetzt auch Gesundheitslogistik ist. Das sind natürlich auch super stark. Und wie sind halt die Transporteur von Informationen und im Gesundheitswesen? Es ist extrem wichtig. Es braucht noch ein bisschen mehr Werbung, würde ich jetzt mal sagen, auch hinter. Und auch extern, also wenn ich mit Leuten redet, dann fragen die genau die gleiche Frage, die du jetzt gestellt hast. Was machst du da? Ja, dann ist ja dieser Podcast perfekt. Das ist ja Bildungspodcast, damit die Leute lernen, was alles passiert. Aber gehen wir nicht von der Post insgesamt, sondern reden wir von deinem Team, von deiner Position. IT Services Health, was muss man sich dafür Dienstleistungen vorstellen, die bei dir anfallen? Ja, ich glaube wir haben es vorhin ein bisschen angesprochen. Du hast heute auch nicht im Umfeld von Gesundheitswesen, hast du ganz viele Teile, die zusammen spielen oder eben nicht zusammen spielen. Und gerade in einer Rartspraxis kümmern sich aus unserer Sicht viele Ärzte noch um informatik- thematiken und das wäre eigentlich nicht nötig. Also wir haben unser Produkt auch Time for Passion genannt, genau aus diesem Grund. Wir geben mehr Zeit wieder für den Patienten. Du kannst bei uns ein ganzes Package bestellen, was sich alles um Informatik dreht. Nennen wir normal so einen kleinen Labelprinter, wo man die Medikamente anschreibt. Das Ding sieht also unwichtig aus beim Arzt auf dem Tisch. Aber das ist genauso wichtig wie eine Brauerei, wenn ein Zettel raus muss und der Lastwagen schon für kann nicht abfahren. Wenn er das Papier nicht in der Hand hat und in der Rartspraxis ist das genau das Gleiche. Du musst die Medikamente anschreiben, du musst ein Zettel für einen Termin ausdrucken. Solche Dinge und das gehört zum ganzen Package dazu. Also von der Hardware bis zur Software liefern wir alles aus einer Hand. Und der Arzt kann sich dann um den Patienten mehr kümmern, hat da mehr Zeit. Das ist da eigentlich die Grundlegende Idee. Okay, also alles für die Arztpraxis, als Beispiel. Lasst uns mal vielleicht das aus Patienten sich sehen. Also wenn man so eine Patientenreise sich vorstellen würde. Ich habe zum Beispiel jetzt am Wochenende Koffschmerzen gehabt. Den Husten bist du, ich bin wieder gehalten. Wie unterstützt denn eure Produkte oder Service diese Patientenreise? Ich nehme ein anderes Beispiel als ein Koffee oder Koffschmerzen. Ich habe selber ausprobiert, weil ich das bei mir immer so. Ich habe die SMS Briefmarketer postausprobiert, das franquieren. Und den Mai post 24, wo du die Pakete aus einer Boxer rausnehmen kannst mit dem Kürkot. Ich wollte das auch wissen, wie es das funktioniert, das für die Patienten heute. Und vielleicht noch eine Seitengeschichte. Wenn du ja über 50 bist im Kanton Bernd zum Beispiel, bekommst du einen "gutschein" für eine Darmspiegelung. Im Kanton zürich wirst du nicht mal informiert, dass du gehen soll. Dass die vor so, auch wenn du sie selber zahlen bereit bist, du wirst nicht mal informiert. Also wer ist das vielleicht über Kollegen? Vielleicht sagst du ja dann Arzt im besten Fall. Aber genau dort könnten wir auch digital einfach ansetzen. Prävention, du könntest Frauen, Männer, Brustuntersuchungen und so weiter. Könntest du viel besser erwärmes schaffen. Und ich habe dann meine Darmspiegelung, die habe ich voll digital gebucht, ohne dass ich angerufen habe. Also das bedeutet auch nicht, du gehst auf die Webseite, wenn der Arzt das natürlich unterstützt. Das ist ein supermoderna Arzt, dem zürich sehr fält. Ich sage jetzt, sie nahmen nicht, aber es ist sehr digital unterwegs. Man findet die nachher auf LinkedIn. Kannst du einen Termin buchen, kannst du sagen, ist das eine Magen oder Darmspiegel oder Beides? Dann buchst du das. Dann wird dir nach Hause geschickt, einen Rezept. Das kannst du mit dem da das Abführmittel holen. Da ist auch die ganze Anleitung, wie du vorgehen musst. So hast du Essen da, so wie viel Stunden vorher und nachher nicht. Dann gehst du dort vor Ort und ich war noch nie in so einer entspannten Praxis. Das ist jetzt verwirklich extrem relaxed. Da kommst du hin und da läuft es alles super ab. Klar ist das jetzt natürlich ein Spezialist. Es ist vielleicht nicht vergleichbar mit einem Kinderarzt, wo extrem wie ein Bienenhaus funktioniert und nicht alles so strukturiert und klare Blöcke hat, Darmspiegel und Magenspiegel. Aber ich will einfach damit zeigen, es gibt gewisse Erze, die schaffen das. Die haben das schon durchprozessiert. Die sind das auch ein bisschen Technologie-Fans oder Prozess-Fans. Ich habe da verschiedene schon angetroffen, die das machen. Das vielleicht jetzt als Beispiel. Das ist ein kleiner Teil der Journey. Vorher kommt wahrscheinlich noch der Allgemeinarzt, der ich dann überweist an der Spezialisten. Je nach Behandlung musst du nachher vielleicht in eine Therapie noch oder eine Physio, irgendetwas. Aber diese Journey müsste ja nicht viel digital sein, von Anfang bis Schluss. Und die Argumente, dass das nicht alle wollen, okay, akzeptiert. Aber wenn wir jetzt nicht anfangen, passiert nichts. Vielleicht sind sie am Anfang drei Prozent, fünf Prozent, die das so machen. Das spricht sich rum, wenn es gut ist, wenn es richtig ist, ins funktioniert, machen das die Leute. Das ist eine schöne Journey und ich dachte mir selbst, ich habe auch die 50 überschritten an meine Erfahrungen damit. Und da war viel Telefon und viel Papier. Ich probier, dass ich dazu Spiegel umgegangen bin. Okay, also dann habe ich verstanden, diese digitale Journey. Das ist das, was eure Software unterstützt. Dafür seid ihr darum, so eine Journey zu bestätigen. Genau, also ein anderes Beispiel. Also ich bin ja über 50, sind wir jetzt gemerkt. Ich hatte schon zwei, drei Dinge, so das fängt dann irgendwann mal an mit 40 oder so. Ich hatte aber auch mal ein Umfall mit einem Augen, musste zwar in eine Augenklinik. Und ich rege mich in jedem Wartezimmer auf, wenn ich ein Brett bekomme mit diesem Metallbügel und einem Papier und einem Bleistift. Weil ich denke dann immer, jetzt meine Schrift kommt fast keiner lesen. Nachher wird das da in die Praxis Software reingetippt, oder? Und wir nennen das Check-in, einen elektronischen Check-in. Wenn du in die Ferien gehst, machst du einen digitalen Check-in. Dann machst du schon zu Hause auf dem Software. Dann musst du nicht am Flughafen mit einem Brett machen und einem Papier. Und dort fängt die ganze Journey schon an. Wenn du dich bei einem neuen Arzt anmeldest, du warst noch nie dort, beim Urologen, beim Gastorentorlogen, wo auch immer digital. Gibt es deine Krankenkasse oder Karte rein? Könntest du schon Fragen stellen? Könntest du schon gewisse Dinge abholen? Wie geht es dir? Und was so? Und das geht alles direkt rein in die Praxis Software. Also kannst du den Check-in machen, du kannst einen Termin buchen, hinten raus auch. Das sind so Dinge, die man heute schon ganz einfach digitalisieren kann. Mit unserem Package auch natürlich. Und das sind die alles Lösungen, wie du sagst, die könnt man heute schon haben. Aber die Frage ist, haben wir das auch tatsächlich heute. Wenn man in unserem Digital Health Report reinkuckt, ist die Antwort? Nein, ja. Also zumindest haben die Arztplachsen mit dem Reifegrad von 3.4 auf einer Stinaskaler. Haben leider den sechsten Platzbillig von sechs Aktionen, die wir analysiert haben. Also das gesehen hast, hat es dich überrascht, hat es sich bestätigt, was war deine Reaktion darauf? Meine Reaktion war ja ein, weil eigentlich ich wusste, wir sind da nicht weit in den Ortspraxen. Aber erstaunt, dass es wirklich der sechste Platz war, also der letzte Platz hinter der Spitze und der Apotheke. Ich habe die vorhin davon erzählt, dass ich rat gefahren bin und ich hätte noch eine Idee für dich oder für dein Team. Ich bin in der Checkerslowigkeit zu dieser Zeit, die waren noch zusammen, ich habe einen Radar in den gefahren. Und der letzte, der hat immer eine rote Laterne gekriegt, nach jeder Etappe. Und man könnte jetzt auch nicht jedes Mal, wenn ihr alle zwei Jahre diesen Report macht, diesen Hells Report. Könnte man dem letzten eine rote Laterne geben, und so als Inspiration für euch. Ja, ich fürchte nur, dass sich dann nie mehr einen Termin bekomme, weil du eine Arztpraxen bist. Das ist lieber mit der rote Laterne. Ja, okay, also, ja, rote Laterne haben sie aber verdient, aber die Frage ist, warum, warum, was sind die Haupthürden? Warum sind die nicht weit? Warum haben sie nicht die blaue Laterne? Das ist eine grüne T-Shirt, oder was auch immer. Ja, ich glaube, da gibt es viele, viele Interessen, Partikularinteressen, unterschiedlichste Player. Jeder hat ein bisschen das Gefühl in seinem Garten wirgegraben. Man ist nicht bereit, zusammenzuarbeiten. Ich generalisierte hier alles. Das stimmt überhaupt nicht. Es gibt wirklich Leute, die sind offen. Die haben auch seinen offenen Ecosystem mein Set, wo sie zusammenarbeiten. Nicht überall irgendwie etwas an einer Schnittstelle verdienen wollen oder sonst wo. Es gibt Teile, die denken anders als andere. Aber ich muss das noch aufgebrochen werden, habe ich das Gefühl. Ich habe auch kein Geheimrezept jetzt, um das durchzuführen. Aber es muss wirklich mehr mit einer anderen werden, in diesem, ich sag es jetzt, Krankheitssystem. Wenn man etwas durchsetzen will, ist es ja gar nicht so verkehrt, wenn man mit seinen Produkten, welche Probleme löst. Dass man sagt, guck mal, liebe Arztpraxis, ich löse die Erfolgen des Problems. Was wir so sagen, welches Problem löst, die oder mit oder in die Lösung? Womit lockt man wirklich so die Ärztin und Ärzte aus der Serverkammer? Es gibt ja verschiedene Problemstellungen in den Arztpraxen. Eine ist von einer bestehenden zu migrierieren und einfach ein neues Praxisinformationssystem. Es ist eine große Angst, ich hatte da letztin ein gutes Gespräch mit einer Ärztin. Sie hat mir einfach gesagt, wir waren bei euch super aufgehoben. Ihr habt uns von ABISB begleitet, weil von dem hatten sie extrem Angst von ihrem alten Praxisinformationssystem. Mit all den alten PC-Hardware-Printern und allem auf das neue zu wechseln. Also wir unterstützen bei der Migration von A nach B, nehmen die ganzen Daten mit. Das ist sicher eines. Das andere ist all die vielen Ansprechspersonen. Also ein Arzt hat keine Zeit, um jemandem anzurufen, wegen der Software und dann wegen der Hardware. Heute gibt es ja die vielen Plattformen, die auch angebunden werden müssen und Daten geliefert werden. Es gibt verschiedene Players, die wir eigentlich bündeln alles und du kannst dich bei uns an einem Ort melden. Das ist auch noch ein Punkt, den wir zusammenfassen. Die anderen Dinge habe ich vorhin gesagt, wir versuchen mit dem E-Check in E-Termin diese Dinge wirklich zu vereinfachen. Das geht mehr dann ein bisschen in die Prozessuale-Thematik hinein, erhört dann aber auch die Qualität natürlich. Und was wir auch liefern, ist bereits eine Schnittstelle an einen guten AI. Es ist kein Startup mehr, aber dort gibt es auch wirklich die Möglichkeit, dass du AI richtig einsetzen kannst und wieder Zeit gewinzt. Es geht ein bisschen alles unter dem Thema Zeit gewinnen. Man kann hier erstmal gleich kommen, weil das ist natürlich heutzutage, keine Sendung ohne KI, die sich um Digitalisierung dreht. Aber lass mich ein bisschen den Markt verstehen, weil ich weiß, das ist ein schwieriger Markt, komplexer Markt, viele Akteure. Aber du bist ja der Experte, es sagt mir, wie groß ist der Markt, wie viele verschiedene Anbieter gibt es. Es gibt ja so viele Probleme, die man lösen kann, aber welche interessieren wirklich den Praxispartner? Ich könnte mir vorstellen, sehr goistisch, Patientenreise ist schön und gut, aber löst mir andere Probleme zuerst, bevor wir überbeileichtete Patientenreise reden. Also der Markt und das sind wir halt wieder beim Gesundheitswesen, der ist extrem fragmentiert. Wir haben irgendwie die einen Reden von 50, die anderen von 70 unterschiedlichen Praxis-Informationssystemen. Muss ich das mal also so schützen lassen, nur die Schweiz. Das wäre wie, wenn wir irgendwie Microsoft Office Palette 50 Mal hätten oder in unterschiedlichsten, nach den Open Office und dann das und so und so ein bisschen um sich das vorzustellen. Was man fairweise vielleicht noch sagen muss ist, es gibt Software für einen Augenarzt, ist anders als für einen Allgemeinarzt oder für einen Spezialisten oder für einen Zahnarzt, wenn man da mit den Software herstellen und redet. Da muss man vielleicht schon, das kann schon ein paar mehr geben, aber ich denke immer, wenn man die Kräfte bündeln würde von all diese Entwicklungskapazität, die diese 50 bis 70 Software herstellern, produzieren. Wenn wir das in die ganze Vernetzung und interoperabilitätsprobleme, die wir haben, lösen würde damit, wenn wir viel weiter. Sind das lauter inländische Anbieter oder später mich ja große Ausländische Anbieter auch in die Rolle? Ich würde jetzt sagen, dass es zu 80/90 wahrscheinlich jeder 90% inländischer. Aber du hast natürlich, und das sind wieder typisch für die Schweiz, die drei Spracheregionen, also aus natürlichen der französischen Schweiz, gewisse, die da über die Grenzen kommen. Und das hast du natürlich auch in der Deutschschweiz. Und jetzt zu der frage Killer Argument beim Verkauf. Also so ein Sales-Gespräch, es sind natürlich Qualität, das ist immer wichtig, versteh ich aber. Was sind so die Killerkriterien, wo sich dann deine Anspruchsrolle glientel für oder gegen eure Software entscheidet? Sind das die Kosten, sind das das Thema Sicherheit, ist das Thema Cloud, ja, nein. Was sind so die Killerkriterien, wenn du dich mit eurem Kunden unterhehst? Es gibt verschiedene Persona, wie man den so schön sagt. Ich habe vorhin eine angesprochen, wo du alles all in one kriegst. Es ist einfach mit einem Proweiter. Das andere ist vieles sprechen auch an natürlich auf die Software, auf genau diese Dinge, die sie dann da suchen, um die Prozesse zu optimieren. Als ich noch nicht gesagt habe, ist unser Package gibt es als Mitmodell. Man muss sich nicht groß finanzieren am Anfang. Und nach fünf Jahren wird die Hardware ausgetauscht. Also du bist da, das ist ein mehr halt in den Spotify ansatz, du bist ein Mitmodellerin. Es ist bequem, du bist gut aufgehoben, bei einem guten Partner. Ich glaube, das sind so die Themen, wenn man sie mit früher vergleicht, dann hat das du auch immer so ein Projekt. Du hast alles installiert und die Software wurde alt, die Hardware wurde alt. Und bei uns ist das nicht so. Du hast eine Evergreen IT, du hast jeden Monat neue Fixes von den Bugs, du kommst neue Features. Die Hardware wie getauscht, wenn sie alt ist und so weiter. Also du bist dann immer auf dem aktuellsten Stand. Heute steht auf die Art für eine Praxis. Es geht um schützenzwärtige Daten und Gesundheitsdaten. Also da haben wir auch schon Dinge erlebt, ob man sagen muss, Haus sind wir froh. Können wir hier jetzt neue Aufsetzen, neue anfangen? Und was fürs Schätzen, wie viel Prozent deiner Praxenkunden mögen überhaupt das Thema? Mögen sich damit auseinandersetzen, vergleichen verschiedenen Software und für wie viele von denen ist es einfach. Ich soll laufen, es soll mich nicht ärgern. Ich möchte nämlich auch was anderes Konzentrieren. Also der Antele Nerd sozusagen, die wirklich Spaß dran haben, ein gutes IT System zu haben. Ich glaube, der Anteil ist klein. Also es ist wahrscheinlich zu 20% irgendwie dort. Ist aber auch eine tolle Klientel, sage ich jetzt mal. Aber der große Teil, der will es einfach haben. Es muss funktionieren, es muss laufen, es muss intuitiv sein, wenige Klicks. Ich glaube, das sind die Anforderungen, die darf man aber auch stellen. Also nach so vielen Jahren mit Software in einer Art Praxis. Und wie informieren sich denn eure Kunden? Es ist Worte auf Mauch das Wichtigste nach Mauch durch, ich mache meine neue dermatologische Praxis auf. Und dann rufe ich mein Kumpel an, der ist auch dermatologer und der ist zufrieden mit seiner Software. Ist das das stärkste Verkaufsargument? Das ist ein starkes, ja. Es gibt aber auch einige, die schauen sich dann zwei, drei Jahren. Ich glaube aber auch diese zwei, drei, die kommen dann von Kollegen, wo sie würde auf Mauchs, wie du gesagt hast. Und versuchen es dann zu analysieren. Die einen sind ihnen ein bisschen finanziell, wo sie es genau anschauen. Wobei man sagen muss, viele schauen sehr finanziell an. Ja, ich glaube das ist so. Die große Veränderung, die jetzt stattfindet im Gesundheitswesen, das ist ja die, dass viele Braxen auch zusammen gekauft werden. Viele Boomers gehen jetzt in Pension. Es folgen neue Generationen, viel mehr Frauen auch. Wie 70% und den Unis und so sind das Frauen, die sich da einschreiben. Die arbeiten nach einer Teilzeit. Auch die Männer wollen Teilzeit arbeiten, junge Generationen. Und darum gibt es jetzt viele Netze, Organisationen, die sich die Ärzte anstellen lassen, also ein ganz neues Modell wie die Ärzte arbeiten. Dort wird unser Modell auch noch besser verstanden. Denke ich, das ist ein CFO, das ist ein CIO, der möchte, dass wir einen guten Partner haben, möchte die Finanzen kennen, auch noch eine Veränderung. Aber sprichst du ja eher für euch, dass die Zukunft, wenn ihr so professionelle Einkäufer habt, die wissen, wie wichtig es zu Verlässigkeit ist und die letzten Franken rauszuholen. Und die sich dann auch tiefertiv mit ein Thema IT und Sicherheit und sowas Beschäftigungen eigentlich ist, dass eine gute Entwicklung auch so rassigt. Wir haben jedenfalls, also unser Produkt ist auch eigentlich daraus entstanden, dass wir mit dem. Man muss ja vielleicht noch sagen, als Post sind wir so, wie sind eigentlich überall in der Schweiz? Also durch das, dass wir IT-Leute haben für jede Postfileale, für jedes Logistikzentrer, haben wir überall Leute in der Schweiz. Und darum sind wir auch sehr schnell vor Ort und können Probleme beheben, wenn mal etwas ist. Und unser größter Kunde, der ist auch in der ganzen Schweiz, verteilt, da betreuen wir jetzt über 70 Arztpraxen und jetzt kommen noch die Apotheken dazu. Also es ist daraus eigentlich entstanden, das Produkt für auch kleinere und mittlere Arztpraxen. Genau. Ich fasse von einem anderen bishersteller, dass er gesagt hat, wir haben auf die Cloud umgestellt und ich weiß nicht mehr genau, aber sofort spontan ein Drittel der Kunden verloren. Das ist schon einige Jahre her. Er lebst du, dass immer noch als Reizthema und wie geht hier damit um? Wo sind meine Daten gespeichert? Ich bin froh, hast du gesagt, das ist schon ein paar Jahre her, weil das auch gefühlt vor, ich würde sagen, vor fünf Jahren war das noch ein extremes Reizthema. Ich glaube heute haben die Ärzte auch gemerkt. Wir haben natürlich Ärzte angetroffen am Freitagabend, haben sie noch das Wekkeptape nach Hause genommen und in den Tresor getan und solche Dinge. Weil ihr System noch unpräm, sagen wir dem, in der Praxis steht der Server. Viele kommen von dem jetzt auch weg, merken die Bequemlichkeit, wie das ist in der Cloud, den Service zu beziehen. Und das, was ich vorhin auch gesagt habe, diese Evergreen IT ist auch ein großer Vorteil. Du hast sofort aus den neuen Features drinnen, die Box sind raus, ist ein Vorteil. Klar, du hängst an einer Internetleitung, wenn die Unten ist und die nicht zweifach ausgelegt ist, ist die Offline. Das ist sicher der größte Nachteil, aber das kann man mit einer zweiten Leitung, kann man dieses Risiko minimieren. Also das heißt, in ein paar Jahren spätestens wird das nicht mehr das Reizthema sein und das ist jetzt schon. Ich glaube, das ist jetzt schon keines mehr. Ist ein bisschen weg, ja. Oder ganz, würde ich mal sagen. Das freut mich. Ja, du hast es ja vorhin schon angesprochen, das Thema KI. Du hast gesagt, teilweise habt ihr schon KI implementiert. Es wird sicherlich auch die Zukunft sein. Im 5 Jahren werden wir ganz woanders um uns stehen. Erzählen mir, wo es seit ihr jetzt was erwartet, so viel nächsten fünf Jahren für die Entwicklung. Ich meine, KI gibt es im medizinischen Umfeld schon lange. Ich glaube, was jetzt der große Change ist, ist mit diesen LLMs, wo wir die Möglichkeit haben mit diesen Sprachmodellen Gespräche, wie wir sie hier jetzt zum Beispiel führen. Wenn man da eine Befundung macht, am nächsten im Gespräch aufschweizer Deutsch, das nachher in das Sobschema reingeht, also. Sobschema. Ja, Sobschema ist dieser Standart, wo man strukturiert das Objektiv, die Beschwerde des Patienten aufnimmt, nachher das Objektiv, also den Befund macht als dritte Punkt das Assessment, also das Ganze analysiert und eine Bewertung macht und nachher darauf einen Plan macht. Das ist ja jetzt in einem Gespräch, so wie wir jetzt da sitzen, an das Mikrofon auf dem Tisch tun. Redet es ganz normal und am Schluss ist das 1-2-1 in einem Praxis-Informationssystem drin und zwar nicht transkriptet, dann ist nicht der ganze Text drin. So ist dann wirklich das Sammere, das ist ein Zelle und du kannst nachher als Arzt, als so genannte Human in der Loop. Wir reden ja, wir sind ja nicht eine Zwischenphase oder von kein Kaui, zu Vollkaui, das ist wie beim Elektroautom, wir sind in der Hybridphase jetzt. Und da muss der Human in der Loop, muss jetzt noch prüfen, ist das gut, sagt ja, okay, aber ist viel schneller. Und ich glaube, das sind jetzt so die Teile im administrativen, die helfen, die Notizen, die im Befund alles sauber nicht zu schreiben, sehr einfach und da wird noch extrem viel folgen. Also jetzt 3 Arschwerfer für mich noch so ein Thema, also ich habe mit Kindrärzen gesprochen und die haben gesagt, ja, ich kann keine E-Termin anbieten, weil wenn Montagmorgen füllen, die mir alle den Kalender voll mit E-Terminen. Und das ist nicht das Gleiche wie der Gastrentrologie, wo ich vorher erzählt habe, weil die Ruf von an die MP sagt, hey, die Kinder einen Zepfri geben und dann in drei, vier Stunden wieder schauen und dann wird aber kein Termin gebucht für das. Und da macht die 3 Arscher, macht die MP. Und ich glaube jetzt, die Herausforderung wird sein, eine 3 Arscher mit Kai zu haben, die die Menschen auch akzeptieren, dass sie der Vertrauen, am Schluss geht immer alles über Vertrauen. Als ich mein erstes Auto hatte mit GPS, dem habe ich ja nicht vertraut. Ich habe gemeint, ich kenne den Weg besser, bis ich einmal auf der Autobahn runtergefahren bin. Ich habe gesagt, eine Stunde erstaunt zwischen Zürich und Bernd. Da habe ich gedacht, wie ist man vorsichtig, fährst runter, sie ist auf der Autobahn eine Riesenstahl. Und ab diesem Moment habe ich dem GPS getraut. Und das wird jetzt in dieser Zeit leben, mir jetzt auch, oder mit Kai? Kommen wir mal zu einem ersten Beispiel, weil das ist ja der klassiker Dokumentation mit Kai unterstützt. Das, was du beschrieben hast, bietet ja heute schon an, oder ist es die Planung? Das ist ja ist stand. Ich könnte heute als Arzt gestellen. Ich kann nicht bestellen, wunderbar. Und die zweite Frage ist, wie steht es da um den Vertrauen? Also Vertrauen, die Ärzte, die Ärzte in dieser KI-Soft wäre, wie spürst du das, dass sie das richtig transkrebiert? Schömen in der Loop, aber wie viel vertrauen sie der Maschinen, dass sie da wirklich keine Fehler einbaut? Ja, es gibt ja die berühmte Adaptschen-Kirf. Es gibt da verschiedene Phasen, oder von den Innovators bis zu den Lackers ganz hinten, die nie auf Kai setzen werden. Ich glaube zu einfach vorne sind jetzt die dabei, die das interessant finden. Das hat mich vorhin gefragt, wie viele sind ITaffin und so. Und die sind jetzt da dabei, die wollen uns das ausprobieren, die lernen und die anderen Folgen dann hinten dran. Und der Mensch braucht es im Moment noch dazwischen. Es wird auch noch länger wahrscheinlich so sein. Also die Frage ist, was ist lang jetzt in diesen Kai-Zick? Und da sind sich nicht alle gleicheinig. Ich glaube es geht jetzt einfach in dieser Zeit darum, Erfahrung zu sammeln. Und es gibt es, du kannst jetzt haben, es funktioniert. Ich war vor einer Woche bei einem Ort zu beiden. Der hat das noch nicht in seiner Praxis-Softwerderin. Der macht jetzt einfach alles in Jet-GTP, ohne Namen. Der wirft dort auch Bilder rein, schneidet einfach das Bild aus, ohne dass ein Gewurtsdatum oder ein Name da so drauf ist. Das sagt ich bin extrem schneller und der hat es noch nicht implementiert in seinem PS. Und es gibt es verschiedene Praxis-Softwerden, die es schon haben. Und das wird sich rum sprechen. Und ich glaube, man muss einfach ausprobieren. Und dann merkst du es, ob es für dich passt oder nicht. Ist bei uns im Büro auch so. Wir haben bei uns auch ein Produkt. Und ich nutze das ja auch tagtäglich mittlerweile. Da muss ein bisschen das Vertrauen gewinnen. Und ich finde es schön, diese Metaphamate, als du den Staugessien hast auf der Autobahn, dass das sing funktioniert. Ich frage mich, ob man den AH-Moment auch herzeugt, indem man einfach mal so einen Erzärztin, mal so ein Gespräch aufnehmen lässt und transkribieren oder strukturiert ablegen, ob das sozusagen schon reicht für diesen AH-Effekt. Ich glaube schon. Ich bin ein Typ, der zeugs ausprobiert. Ich habe es vorhin gesagt. Ich habe Kollegen getroffen, die habe noch nie eine SMS-Beriefmarke ausprobiert von der Schweiz post. Ich habe es einfach mal gemacht. Und dann weißt du es, ja, ich gibt es ja heute nicht mehr. Jetzt ist sie im App integriert. Aber früher kann das so ein SMS schicken. Und man muss es einfach ausprobieren. Manchmal merke ich auch, es passt mir noch nicht. Das ist noch zu kompliziert. Und da probiere ich so ein halbes Jahr später noch mal so aus. Und ich glaube gerade jetzt, auch bei KI ist das wichtig, dass du einfach daran bleibst. Weil das hat es ja gezeigt, die Menschen, die sich adaptieren können, die den Change machen können. Da bleibst du immer immer in Rennen, auch joke-mässig und so. Also du musst dranbleiben, ein Bauch. Vielleicht letzte Frage dazu, ihr habt das nicht selbst entwickelt, sondern als klein vorher, so als hättet ihr mit dem Start-up-Zusamm gearbeitet. Also ihr habt euch dieses Wissen, wie man das macht, eingekauft von externen. Genau. Also in unser Bereich arbeiten wir auch immer wieder mit Partner zusammen, die ihres Business auch super verstehen. Also wir gehen nicht alles selber erfinden. Die Post hat keine Praxis software. Das haben wir nicht. Da arbeiten wir mit guten Partner zusammen. Und darfst du und willst du den Namen sagen von diesen KI start-up oder nicht mehr start-up? Ja, kann ich sagen. Internet. Internet, okay. Es gibt extrem viele, die sich aktuell am Markt platzieren. Und da höre ich auch immer wieder von vielen, ja, das vielleicht sind das ja nicht die richtigen und so. Ich glaube wichtig ist, dass du da wie eine Connection hast, die du auch vielleicht mal wechseln könntest. Viele wollen ja nicht auch in eine Abhängigkeit rein, aber auf der anderen Seite musst du jetzt ausprobieren, glaube ich. Da stimmt. Und man könnte natürlich hier auch jahrelang evaluieren. Wer ist das richtige? Und dann denke ich mir im Moment ist das ja eh das Rennen komplett offen, der verschiedene LLMs von dem her. Lieber jetzt mit einem guten Partner rausgehen als da, die ich warten. Ja, damit sind wir schon fast schon meinen Handlungsempfehlung, aber so kleinen Ausblick in die Zukunft gucken möchte ich noch von dir hören. Nämlich das Thema, es passiert schon etwas in der Schweiz. Wir haben ja vorhin gejamert, wie weit hinten wir sind und das nicht überraschend. Aber es laufen ja einige Initiativen wie Digisante oder das EGD kommt. Seid ihr da auch involviert in diesen politischen Prozessen oder mit diesen öffentlichen Initiativen seid ihr da am Wald, damit das in die richtige Richtung läuft? Ja, also wir sind ja mit dem EPD schon einige Jahre, es sind wir da dabei. Jetzt findet er die Überführung statt und die Neujahensrichtung ins EGD. Also wenn wir alles gut, dass man im EPD gelernt hat, wird man mitnehmen und wird dann noch weitere Dinge hinzufügen, damit wir in Zukunft als Patientin, auch ein Patientendosie oder ein Gesundheitsdosie haben, wo wir uns drauf abstützen können und die Informationen im Hosen sagt dabei hast, geht ihr heute schon. Ich glaube, das ist auch eine wichtige Initiative. Wir haben ja das auch gesehen mit der Abstimmung von der EID. Das halt immer noch ein Teil von der Bevölkerung ein bisschen kritisch gegenüber ist. Ich war an diesem Sonntag habe ich das Abstimmungselter Zellber mitverfolgt und dann war es ja noch auf der Kippe das Ganze. Ich glaube, dass wir machen müssen in Zukunft. Wir müssen wirklich versuchen, den Schweizer Bürger auf diese digitalen Reise besser mitzunehmen. Und wir können da nicht einfach im Bergen oben ein Konzept schreiben und niemand versteht und niemand kommuniziert. Ich glaube, das sind wichtige Punkte und wir haben uns vorhin kurz darüber gesprochen und heute in der Schweiz in Spitälern wegen viel Behandlung. Und sterben immerhin rund 2000 Menschen in der Schweiz. Wir müssen sich mal vorstellen. Und wenn wir so ein bisschen vergleichen mit dem Straßenverkehr, dann sterben 240. Wir haben da irgendwo ein Faktor 10 zwischen dem Straßenverkehr und dem Gesundheitswesen mit fehlbehandlungen, die da passieren. Und wir sind ja Menschen, die machen Fehler. Das ist ja klar. Aber viel wichtiger ist, wir lernen da raus. Wir tun etwas damit, damit es weniger wird. Und darum diese Initiativen, die laufen von die gesamte bis zum elektronischen Gesundheitsdossi und weiter, die sind gut, als meine Sicht könnten wir das noch besser machen. Und meine Stalletäße ist, wir brauchen Marketing-Profis. Die genau diese Botschaften, wie 2000 Tote, die nicht sein müssen, wegen Fehler. Wie wir zu einem guten Teil verhindern könnten, wenn wir digitalisiert werden, wenn wir die Kritikensysteme hätten. Das lässt sich doch wunderbar emotional ausschlachten und den Bürger in den Beibringen. Aber das müsste dann Marketing-Profis machen. Das wäre meine Stalletäse, aber ich möchte zum Schluss eine Frontier haben. Was hast du uns mitgebracht für eine Stalletäse? Meine Tese ist, wir werden diese stark fragmittierte Eitelandschaft. In den nächsten Jahren werden wir miteinander verknüpfen, wir werden sie optimieren. Denn wenn wir das richtig machen, dann fließen die Daten. Und wenn die Daten fließen, können wir die Behandlungsqualität und die Geschwindigkeit im Gesundheitswesen stark verbessern. Was bedeutet das für die Fachpersonen und Patienten? Die werden dadurch auch digitaler. Also die Kompetenz, die Digitale, aber auch die medizinische Kompetenz und zwar von dem Fachpersonen und dem Schweizer Bürger. Die werden sich steigern, wenn wir Zugriff auf unsere eigenen Daten haben. Wenn du weißt, wie ein Kollesterinspiegel sich entwickelt, wie als Mann vielleicht ein Prostata-Wert sich entwickelt und so, wenn du das ein bisschen unter Kontrolle hast. Und Zugriff, wir sind ja heute im Blimpflug und die Daten, das ist das Fundament und die Basis und darauf nachher, kann AI und KI aufbauen. Also es reden alle von AI und KI, aber ohne selber Daten oder Daten überhaupt wird es einfach schwierig, also wir müssen über die Daten. Und dann wird alles viel einfacher und ich glaube, das zahlt nachher auch auf dem Fachkräftemangel ein und diverse andere Punkte, die wir im Gesundheitswesen unbedingt angehen müssen. Ich mag positive Tesen, deswegen passt gar vielen Dank dafür und für das Gespräch heute. Danke für die Einladung. Das war unsere Folge von Marktplatz-Gesunheitswesen. Ihr wisst unsere Adresses [email protected] für Kommentare, Lob und Kritik. Ich danke euch für das Zuhören und bis zum nächsten Mal. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Pascal Brack von der Schweizerischen Post diskutiert die digitale Transformation im Schweizer Gesundheitswesen, insbesondere in Arztpraxen.
  2. Die Post positioniert sich als vertrauenswürdiger Transporteur digitaler Gesundheitsdaten, analog zu ihrer historischen Rolle im physischen Briefverkehr.
  3. Haupthemmnisse für die Digitalisierung sind Fragmentierung, Medienbrüche und Partikularinteressen der vielen Akteure im Gesundheitssystem.
  4. Das Produkt "Time for Passion" bietet Arztpraxen ein komplettes IT-Paket (Hardware/Software), um administrative Last zu reduzieren und mehr Zeit für Patienten zu schaffen.
  5. Digitale Patienten-Journeys (z.B. Online-Terminbuchung, elektronischer Check-in) werden als praktische Beispiele für bereits mögliche Verbesserungen genannt.

Summary:

Im Podcast wird die digitale Arztpraxis in der Schweiz thematisiert. Gast Pascal Brack von der Schweizerischen Post erläutert, wie sein Unternehmen als traditionell vertrauenswürdiger Informationsdienstleister nun digitale Gesundheitsdaten sicher transportiert. Er identifiziert die starke Fragmentierung des Systems und mangelnde Kooperation zwischen den vielen Playern als größte Hürden für die Digitalisierung.

Die Post bietet mit "Time for Passion" eine All-in-One-Lösung für Arztpraxen an, die Hardware, Software und Support bündelt, um Ärzte von IT-Aufgaben zu entlasten. Brack betont, dass bereits heute digitale Patienten-Journeys möglich sind, wie etwa die vollständig digitale Buchung einer Darmspiegelung inklusive Rezeptversand. Solche Lösungen sollen Medienbrüche vermeiden und Prozesse effizienter gestalten.

Trotz des vorhandenen Potenzials belegt der Digital Health Report, dass Schweizer Arztpraxen im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung hinterherhinken. Brack plädiert für mehr Zusammenarbeit und ein offenes Ökosystem, um die Vorteile der Digitalisierung für Patienten und Ärzte gleichermaßen nutzbar zu machen.

FAQs

Die Schweizerische Post agiert als vertrauenswürdiger Transporteur von Informationen, sowohl physisch als auch digital, und bietet Dienstleistungen wie Cyber-Security, E-Post-Briefkasten und digitale Lösungen für Arztpraxen an.

Das Gesundheitswesen ist stark fragmentiert mit vielen Playern, was zu Medienbrüchen und mangelnder Vernetzung führt. Dies erschwert die digitale Integration und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren.

Sie bieten ein umfassendes Paket für Arztpraxen, das Hardware, Software und Support umfasst, um administrative Aufgaben zu digitalisieren und Ärzten mehr Zeit für Patienten zu geben.

Digitale Lösungen ermöglichen Terminbuchungen, elektronische Check-ins und den Austausch von Patientendaten, was Prozesse beschleunigt und die Erfahrung für Patienten verbessert, wie bei der digitalen Buchung einer Darmspiegelung gezeigt.

Arztpraxen stehen vor Herausforderungen wie Partikularinteressen, mangelnder Kooperation und der Komplexität von Migrationen auf neue Systeme, was den Fortschritt hemmt.

Durch die Automatisierung administrativer Aufgaben wie Terminverwaltung und Medikamentenverschreibung gewinnen Ärzte Zeit, um sich besser auf die Patientenbetreuung zu konzentrieren.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.