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Marketingstrukturen für das kulturelle Zeitalter | Sebastian Kemmler

58m 20s

Marketingstrukturen für das kulturelle Zeitalter | Sebastian Kemmler

Im Podcast „What's Next Agencies?" diskutieren Kim Alexander-Rannots und Sebastian Kämler, wie eine moderne Marketing-Organisation aussehen muss, wenn Kultur zum zentralen Steuerungsprinzip wird. Traditionell waren Marketing-Abteilungen nach Disziplinen wie Werbung, PR oder Social Media getrennt, was zu fragmentierten Budgets und Prozessen führte. Heute jedoch entsteht kulturelle Relevanz nicht mehr in einzelnen Kanälen, sondern in vernetzten Communities und Plattformen. Kämler, Mitgründer der Berliner Agentur Kämler Kämler, die seit 14 Jahren Cultural Marketing betreibt, erklärt, dass die Differenzierung von Marken zunehmend über kulturelle Aufladung erfolgt – ähnlich wie bei Luxusgütern. Er plädiert für eine dritte Säule im Marketing (neben Produkt- und Brand-Marketing), die alle kulturellen Disziplinen bündelt. Beispiele wie Birkenstock 1774 und Moncler Genius zeigen, wie Ausgründungen, die Fashion-Kollaborationen, Creator-Projects und PR integrieren, eine Marke kulturell aufwerten können. Zentral ist die Messung kultureller Konnektivität: Statt nur auf Reichweite zu achten, analysiert Kämler Netzwerke von Influencern und identifiziert versteckte Gatekeeper (z. B. Kuratoren oder Einkäufer), die den Zugang zu relevanten Communities ermöglichen. Marken sollten nicht nur einzelne Creator engagieren, sondern deren gesamte Entourage einbinden, um authentisch zu wirken. Dies erfordert ein neues Operating-Modell, das strategische Planbarkeit und messbare Ergebnisse in den Fokus rückt.

Transcription

8869 Words, 56422 Characters

German
"What's Next Agencies?" Der Podcast zur Zukunftsdärgentour mit Kim Alexander-Rannots. Marketing-Organisationen wurden Jahrzehnte lang entlang von Disziplinen aufgebaut. Werbung, Media, PR, Sponsoring, Social Media, Influencer Marketing, CRM, E-Commerce, you name it. Jeder Einheit hatte ihre eigenen Prozesse, Budgets und Erfolgskaterien. Doch die Realität hat sich verändert. Kultur entsteht heute nicht mehr in einzelnen Kanälen, sondern in Communities, Plattformen und Netzwerken. Marken konkurrieren nicht nur im Aufmerksamkeit, sondern im kultureller Relevanz. Die spannende Herausforderung lautet deswegen, wie muss eigentlich eine moderne Marketing-Organisationen aussehen, wenn Kultur zum zentralen Steuerungsprinzip wird? Welche Rolle spielen globale Marken, dockerhalle Märkte und alle Akteure, die damit zusammenhängen und zu tun haben? Und braucht das Marketing vielleicht ein völlig neues Operating-Modell für das Cultural Age? Über die Frage spreche ich heute mit Sebastian Kämler. Sebastian ist Mitgründer von Kämler Kämler, einer Berliner Agentur, die zeiten uns alle mal fest. Seit 14 Jahren schon Cultural Marketing macht, lange bevor der Begriff zum Baselwirt der Branche wurde. Und marken wir auch, die Adidas, Nike oder Salando dabei unterstützt, kulturelle Relevanz aufzubauen. Mit seinem Team entwickelt er nicht nur Kampagnen, sondern beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie Kultur strategisch planbar, messbar und organisatorisch verankert werden kann. Ich finde das eine besonders spannende Frage und deswegen freue ich mich aus sehr lieber Sebastian, dass du dir die Zeit genommen hast für den Austausch, für das Thema zur Zukunft der Genturen. Herzlich willkommen. Danke, freue mich hier zu sagen. Ich habe es ja eben schon angekündigt. Also Cultural Marketing ist nicht neu, wenn man sozusagen sagt, der Startpunkt wäre eure Gründung, vielleicht gibt es noch ein paar andere, die noch davor waren, ist ja sogar schon 14 Jahre, mal mindestens alt. Neues, aber dass wir eben dann Cultural Marketing nicht anfangen, in Einzeldisziplin zu denken, sondern das ganze Jahr viel integrierte auch strategisch zusammendenken. Und was genau macht Cultural Marketing für dich zum strategischen Management oder Steuerungsprinzip, um damit vielleicht mal einzusteigen? Ja, ja, kaltische Marketing gab es eigentlich schon immer und vor allem in bestimmten Branchen war das immer schon ein riesen Thema. Also in der Mode in den Luxusgütern war es schon immer so, dass ein weißes T-Shirt nicht nur ein weißes T-Shirt ist, sondern aufgeladen ist kulturell und das eigentlich der kulturelische Kreis, die Werte, die Stetik, die Trends, die transportiert werden, wenn es Lebensgefühl ausschlaggebend ist. Warum man ein Kladungsstück kauft oder nicht. Und ich glaube, die Besonderheit, die heute aber kommt, ist, dass eigentlich alle Konsumgüter sich in diesen Bereich bewegen in dem Mode schon lange ist, dass die Differenzierung auf reiner Produktbasis, auf Substanzbasis immer schwieriger zu erreichen ist. Also zu dem mehr Produkte werden in denselben Fabriken, in China asien, wo auch immer gefertigt. Und diese Differenzierung und Fokussierung auf einen spezifischen USB ist viel schwieriger durchzusetzen. Und da ich geht sozusagen, die Differenzierung innerhalb eines Marts immer mehr in diesen kulturellen Raum, nämlich nicht nur was Leist das Produkt, sondern wo für Stetes. Und ich glaube, in dem Zuge gucken sich sehr viele Konsumgüterbranzen jetzt auch irgendwie ab, wie Luxusgüter oder auch Modemarken an sich geführt werden. Und da merkt man, dass die eigentlich eher Marketing in drei Säulen steuern, nicht nur in zwei. Also klassischerweise hast du eigentlich in jeder Unternehmen Produktmarketing, Lower-Fanel, Abverkaufsgetrieben und dann Brand-Marketing, wo es vor allem um diese Art mentell-Vailability geht und um Awareness und Reach. Und diese Mitte-Säule, also dieser Mit-Fanel, wo es eigentlich darum geht, wie lade ich mal eine Marke auf mit einer Kompetenz über Werte und auch über Storytelling. Das sozusagen rückt jetzt bei allen in diesen Fokuspunkt. Und ich glaube, vorhauf du anspielst, dass diese Mitte-Säule von Heimarketing, Trendmarketing waren, sie nicht zersplittert, war in Einzeldisciplinen. Also es gab da die Event-Argentur, die das coole Event macht, da die Quä-Argentur, die Quä-Arrein holt, da eine PR-Argentur, die eine Pressemitteilung verteilt und so weiter. Du hattest eigentlich nie eine strategische Bündelung von diesen ganzen Einzeldisciplinen, sondern die waren überall in der Organisation aufgehangen. Ja, weil du eigentlich vom Kanal oder dem jeweiligen Event ausgedacht hast, das eigentlich wissen, der Kanal oder das Event ein Schwerpunkt an Disciplinen mitgebracht hat. Und deswegen hast du es automatisch in dieser Teil Disciplinen verortet, aber eben auch sehr siloesk gedacht. Genau. Und es gab irgendwie nicht wirklich ein kulturelles Thema, auf das das gemeinschaftlich einzahlt. Dann hast du Sponsoring, ganz viel ins Fussball rein, dann hast du Product Placement, da werden irgendwelche Filme dann angedacht, dann gab es wieder einen Artisbucking. Aber es ist sozusagen wie so ein Portpourri von verschiedenen Einzeldisciplinen. Und was Kaltemarketing eigentlich macht, deswegen fühlt sich neu an, aber auch im Guail. Ist das die ganzen Disciplinen bundelt und sagt alles, was uns hilft, bei bestimmten kaltische Communitys relevant zu sein, muss doch eigentlich gemeinsam gesteuert werden. Und das plakativste Beispiel, wo man das beobachten konnte, ist vielleicht eine Marke wie Birkenstock, die noch vielleicht vor 15 Jahren sehr Produkt fokussiert, kommuniziert haben, über den Gesundheitsschu, der Verbundennis mit der Natur. Und dann gab es diesen Moment, als die diese Ausgründung gemacht haben, Birkenstock 1774. Und das war quasi eine Sondayune, war auch gar nicht im Headquarter angeseitelt. Und deren Aufgabe war Fashion Collapse, Artis-Collaborations, Creator-Projects, Pop-ups und so weiter zu gestalten. Und die haben eigentlich alles zusammengezogen, ein Disciplinen, was so eine kulturelle Relevanz ausgemacht hat und haben angefangen, wie ein Lackshweep-Player sich zu verhalten. Und die sind aber deswegen so interessant, weil so einen klaren Startpunkt hast, wann die gegründet wurden und wie diese june dann eigentlich eine Dynamik entwickelt hat und Birkenstock hochgezogen hat. Von dieser reinen Produktzentriert hat zum Erobern von einem systematischen kaltische Territory, was ich jetzt mal umschreiben würde mit dem Thema Kampfett in Lackshweep oder Lackshweep-Kampfett. Also komfort und gemütlichkeiten einem Luxus inszenieren zu können, das aber globalisiert. Und die haben plötzlich angefangen mit Rick Owens, mit Poinser-Schule, mit 0,230C, also auch mit Play-An-Marken, ST-Ticken-Collapse zu machen, die vom Mutterschiff denkbar weit weg war und das integriert. Und dieses kulturelle Schnellboot hat Birkenstock dann weiter hochgezogen und angefangen die Hauptmarker auch zu Cross-Polinate bis zu dem Punkt, als dann auch noch LVM-Arsch eingestiegen ist und die an die Börse gegangen sind. Aber man sieht, dass eigentlich diese Bündelung der Funktion in dem Falle waren, sind nicht gut funktioniert hat und du hast einen ganz ähnlichen Fall im Bereich Monclair, die quasi so einen tradierter Schiluxus waren und dann mit Monclair Genius diese Ausgründung hatten, wo man auch wieder gesagt hat, alles was cooler, was kollaborativer ist mit verschiedenen Partnern, wird dort zusammengenommen, wird gebündelt und haben die Marken wahnsinnig, so zu sein kultureller aufgeladen, parallel und das hat die Marken dann sozusagen so zurückgezogen. Und das sind zwei Beispiele für uns auch, warum wir das Gefühl haben, wenn man diese ganze Supply integriert, denkt, dann kann in Hebe passieren, aber das muss fast schon auch organisatorisch so aufgestellt sein. Wir sagen jetzt nicht, dass jeder markene, coole Resupprand braucht, aber diese Idee, dass du eigentlich den Experention mit dem Kollapartner, mit dem Craterpartner, mit dem PRpartner integriert zusammen in einen Haus führen musst, was jedenseits des Mutterhauses existiert, sozusagen, ist dann, wenn da auch irgendwie wirklich eine Traktion passiert. Und so sehen wir uns auch sozusagen, wie so ein bisschen als eine Agentur, die auch sagt ja, wir verstehen Brandmarketing, wir verstehen Productmarketing, aber wir verstehen vor allem diese Integration dieser Kanäle. Und deswegen ist auch bei uns Kämler angeboten, dass wir klassisch quasi Strategie haben, aber dann Arke-Tector-In-Haus-Anbieten, verähter Marketing-In-Aus-Anbieten, dass wir eine eigene Kunststiftung haben, um diese Bezüge zu haben, also auch, dass wir sagen, dass wir PR-In-Haus-Anbieten, also dass wir genau und subset dieser Disziplin versuchen zusammen zu bringen und zu verknüpfen, die alle in diesem weichen Faktor von, das kann man doch sowieso nicht messen existieren. Also alles, wo man nichts messen kann, sind wir ultrainteressiert, da eine Rationalität reinzubringen. Ich wollte kann sagen, aber nicht, weil man es eben nicht messen kann und ihr euch da vorwegduckt, weil ihr eigentlich, sondern weil ihr die Herausforderung mögt nachzuweisen, dass es Impact hat und dass man sehr wohl schocktourieren und messen kann. Genau, das ist irgendwie auch, sind ja auch immer Zufälligkeiten, aber meine Schwester Katarina war wahnsinnig tief in dieser avant-Gart-Kultursehne drinne und wahnsinnig aus dem Instinct. Also es gibt Leute, die haben einfach mit der Mutter, mich coolness aufgesogen, das war ja in der Schwesterformulierung. Genau, sie kommen von der Straße und da, und es gibt immer Leute, die sind eher keine Ahnung analytisch und müssen sich das erschließen. Und ich bin vielleicht doch deswegen in Landstratee geworden, weil ich immer das Gefühl hatte, ich musste dieses Game of Cool mir ergründen überfalten, weil ich das sozusagen nicht einfach nur so leso. Und für mich war glaube ich, so fast wie so ein Lebensauftrag immer den Instinct, den Katarina dann hat, die immer sehr früh schon den aller nächsten Trend und den nächsten können und so weiter. Wie kann ich dem nachgehen? Aber wie kann ich mit Tools bauen, um da in der selben Informiertheit zu landen? Und das ist ganz interessant, dass wir wahrscheinlich in diesem Space von kaltischer Marketing gerade auch die große Übersetzern, sozusagen Agentur sind. Also nicht großen, sondern von wir sind ultrafile, aber das ist eine unikere Rolle. Andere Agenturen, die sind vielleicht nur zwei Leute und sind super spitz in ihrer Szene-Apsukating Edge. Wir sind auch hoffentlich kattig endlich in unseren flizischen Zähnen, aber wir haben vor allem eine ganz interessante Rolle, diese sehr wangartige Subkultur festständlich zu machen für große Unternehmen. Also macht das sozusagen festständlich, was irgendwo in der Subway von Tukyu passiert, für eine große Unternehmen wie Audi in Ingolstadt. Das macht das festständlich für eine große Unternehmen wie Zalando. Und das irgendwie so übersetzbar zu machen, in dem uns mehr Daten basiert und auslesbar macht. Das gibt natürlich auch gerade Konzernkund eine große Sicherheit. Also, dass es sie wegführt von so einem gapfeeling Experiment, hinzu etwas, was irgendwie sich strategisch herleiten verproben lässt. Was ihr aber spannend, also ich hab jetzt 100 Ansatzpunkte weiterzufragen, weil du mir eine wunderbare Plattform irgendwie für die nächste halbe Stunde locker gegeben hast. Du hast eben zu letzter Mannsatz gesagt, das ist von hier interessant. Ihr seid im Prinzip auf eure Art in diesem Segment Cutting Edge, aber ob es vor allem globalen Playern und Konzernen, wie soll ich sagen, Handhabbar zu machen und sie in diese Welt, in diese Avangadewelt, irgendwie einzuführen und daraus eine Integration zu schaffen. Wie geht ihr diese herausfordernd? Das macht ihr ja schon eine Weile, aber wie geht ihr die Herausforderung an? Also, ich könnte mir vorstellen, es ist sozusagen für Marken, die eh schon flippig und hip oder irgendwie total divers und total offen sind und so weiter. Es ist ja ein leichtes zu sagen, für die machen wir jetzt kaltische Marketing und das Dreh- und Angelpunkt des Marketingsthysamarko oder dieses Unternehmens. Aber wenn du jetzt sagst, ich weiß nicht für Porsche oder ähnliches, wir müssen gar nicht über konkrete Beispiele reden, aber für die Art von Kunden, mit denen jetzt zusammenarbeitet, sind ja global geführte Marken. Und dann reden wir auf der anderen Seite über Subcommunities, teilweise auch lokal sind die länder spezifisch sind. Wie finde ich da eine gute Übersetzung? Ja. Also es fing eigentlich alles mit der Fragestellung an, wie man kulturelle Relevanz da stecken kann. Und das interessante an, ich besetz ich jetzt mal ein bisschen kürzer mit coolen, jetzt ist, du kannst es häufig nicht unbedingt da noch abläuenden, was jemand macht oder wie viel Fans da hat, sondern es geht ganz darum, wer es mit wem verknüpft. Also es geht ganz viel darum, wer ist in welchen Kreisen unterwegs. Und ganz häufig ist eigentlich deine Entourage wichtiger als das, was du eigentlich machst. Und man sagt ja auch, bewegt es dir in den richtigen Kreisen. Und dann guckt es oder andere, da sind ja dann auch ganz viele Bländer oder so die. Aber die sind irgendwie cool und haben die richtigen Telefonnummern. Also das muss eigentlich rausfinden, hast du jemand, der die richtigen Telefonn, und wenn wer das macht, folgen dem andere. Und das war eigentlich für mich der Startpunkt zu sagen, wir müssen eigentlich kaltische Connectivity messen, nicht nur Fame. Und haben deswegen angefangen anzuschauen, wirklich sehr einfach zu sagen. Greta Thunberg ist sicherlich in diesen fresh activists der jungen Grünen. Da waren sie nicht einflussreiche Personen, wem folgt sie eigentlich selber. Also wer beeinflusst eigentlich Greta Thunberg. Und das war eigentlich der Startpunkt zu sagen, okay, die folgt selber auf Instagram, wo man das sehr schön ausreden kann, 200 Leuten. Und wem folgen eigentlich die 200 Leute wiederum selber. Das heißt dann hast du gleich 200 mal 200, dann hast du sozusagen gleich eine riesige Menge. Und dann die zweite Komponente und wer folgt eigentlich zurück. Also ich kann ja ganz vielen interessanten Leuten folgen, aber wenn die wir nie zurückfolgen, dann entsteht keine Connectivity. Das heißt wir konnten plötzlich eine Connectivity-Aufladung erzeugen. Und das haben wir dann skaliert gemacht, bis wir die 5 Millionen größten Influencer dieser Welt ausgewertet haben. Und dann wiederum sagen konnten, okay, und wo entstehen eigentlich Klaster. Also wo entstehen, wie bei der Synapse im Gehörn, Knotenpunkte, wo ganz viele Influencer sich gegenseitig folgen, das scheint ein Themenklaster zu sein. Und dann gibt es in der Analyse, dann immer eine Frage, wer steht im Zentrum und wer steht in der Periferie. Und ganz häufig sind es gar nicht die Superstars, die im Zentrum stehen, sondern es ist häufig auch ein Agent, ein Connector. Also Hans-Urrich Obrist ist quasi der Kurator von Serpentine Gallery in New York. Der ist die kulturelle, relevanteste Person im ganzen Art-Market. Wahrscheinlich sozusagen viel krasser verknüpft, als jetzt Gerhard Richter, der auch ziemlich low on the water, ist da irgendwie so. Das heißt, wenn du im Art-Market irgendwas bewegen musst, musst du eigentlich mit Obrist arbeiten, weil der wiederum der Gatekeeper ist zu den ganzen Communitys hinaus. Und bei uns ging es immer darum zu fragen in jeder kalte Community, wo finden wir eigentlich den Hidden Gatekeeper? Wenn in der Mode sozusagen "Schaus, wer sind die wichtigsten Leute, die irgendwas entscheiden", dann sind zum Teil die Designer, ja, sind zum Teil die Models okay. Aber die wirklich wichtig sind, die du eigentlich identifizieren musst, sind die Chef-Einkräufer, der großen Modehäuser. Bei KDW auf dem Knopf drückt, bei "Hallways" auf dem Knopf. Der ist sozusagen, und diesen häufig Jenseits dieser Öffentlichkeit, aber die musst du eigentlich beeinflussen. Und für uns war es total entscheidend, als wir das gelernt haben, okay, jetzt sind wir man 1910 kennen wir uns gut aus. Also dann kennen ich mich vielleicht gut in der Nukonisches Mittel-Community in Berlin aus, Hermann Platzkreuzberg und diese ganze Systeme will ein bisschen andere sein, oder so. Also da bin ich halt für schön Wasser, und da kannst du mich fragen. Aber ich kenne mich wahnsinnig schlecht in der deutschen Hip-Hop-Szenen aus. Ich kenne mich wahnsinnig schlecht in der TV-Community, wo zum Beispiel Kai Pflaumer einer der Most Connected Player ist. Ich kann nicht was an der Raum nicht hielt in der ganzen Start-up-Szenen aus, aber dann kann ich das einfach analytisch herleiten und sage okay, "Ampfülle Pasta Meyer und so eine ganze Gang, wie sind die verknüpft?" Aber interessanterweise haben die dane verknüpft, aber sind auch mit Online-Alpha-Bros irgendwo verknüpft und haben aber auch so ein bisschen was mit den Viva-Kon-Akwaff-Fresh-Aktivist zu tun. Also ich kann plötzlich so eine Art von Mapping erzeugen, was dann quasi plötzlich objektivierbar wird, weil wir kaltcher in all diesen verschiedenen Communities auslesen können und damit auch steuern. Hinter so ein total spannender, dass du über diese Kaltschul-Konaktivität sprichst, weil üblicherweise in den Gesprächen, die ich zu kaltschul-Marketing führe, sagt man häufig ja, wir ergründen Territorien, in denen die Marke, irgendwie Menschen findet, über die sie die Zielgruppe ausweiten kann oder besonders glaubwürdig ist vom Themen-Spektrum hin. Und ihr kommt eigentlich andersrum, indem ihr sagt, wo sind eigentlich Klaster, die auffällig sind, weil da ordentlich Gewusel auf dieser Netzwerk-Landkarte ist und daraus entsteht eine Traktion, die interessant für Marken sein könnte. Und wenn ich es richtig verstanden habe, guck dir dann erst, was sind eigentlich die Themen, die dahinter stecken und welche dieser Klaster, die wir identifiziert haben, sind interessant für unsere Marke. Genau, und das ist für mich das aber so schwer zu beschreiben, weil die Industrie ist halt so fokussiert auf die eine Botschaft, auf den einen Satz. Und erstmal in der Marke zu sagen, "It's not about what you say, but how you hang out with." Das ist für die Marke erstmal, so zwingend, es ist auch ganz schwierig, operationalisierbar und es nutzt auch nichts, nur ein Teil der Creator als Werbegesicht einzukaufen, sondern wenn du schon was machst mit dem Teiler, dann musst du eigentlich mit seiner ganzen Entourage was machen, weil du willst eigentlich die Entourage, also als Louis Vuitton for Rail geheiert haben, haben die nicht verregeheiert, sondern die haben eigentlich eine komplette Entourage geheiert von Creativity, die Heidel verknüpft war und zu der Entourage gehörte dann nochmals Serena Williams und dazu gehörte, dann Lippon James und dazu gehörte dann natürlich Tyler Dequator und Elisabeth Rocky und so weiter. Und diese erste Modeschorde, die er da gemacht hat, dann in Paris, hat seine komplette Entourage aufgezeigt, die man dann eingekauft hat. Und eine Marke muss sich die Frau stellen, wer ist eigentlich meine Entourage? Und es wird jetzt ein bisschen persönlich, auch ein bisschen frech, dass ich eigentlich sagen würde, wenn du den Marketingdirektor der Zukunft auswählen möchtest, muss eigentlich nicht nur auf dein Lebenslauf schauen, sondern du musst gucken, was ist seine Entourage? Also wegen der Entourage? Und ich kann ja ein Read sogar machen, ich kann auf LinkedIn und auf Instagram schauen, sozusagen was ist die estätische Richtung? Und das wird ja wahnsinnig beeinflussen, wo deine Marke hingeht und ich würde eigentlich sagen, du musst eigentlich Matchmaking machen zwischen dein Marketingdirektor und dem Kaltetherator, wo du mit deiner Marke eigentlich hinwähst. Und nichts anderes passiert hier im Lockshree, Modemarkt. Also wenn Gucci-Demner-Chef-Designer nominiert, dann machen die halt, die machen es glaube ich nicht analytisch, weil die haben das im Blut. Aber die sehen quasi die Entourage von Dämmner, diese avant-Garde-Streetware, sozusagen, Szene ist genau die Energy, die Gucci braucht, bringen die Entourage von Dämmner rein und dann dreht sich die Marke entsprechend rum und dann reden die halt von dem Wipe-Change oder J.W. Ender sind auch bei Dior. So, zeigen, bringen die Entourage mit und zieht die dann rein. Und dann hast du für die nächsten drei Jahre ein kulturelles Tyriturum, was du damit eroberst. Und das machen aber die normalen Marken, also Automarken oder wie auch immer, erfüllen Sie die G-Marken nicht so stark. Sondern die picken sich ein Protagonisten aus so einer Szene raus und machen so eine Singulargeschichte mit dem, anstatt mit der Szene wirklich zu Englischen. Spannend ist auch die Tese, die hört man immer wieder. Man darf sozusagen die Community nicht berauben, indem man sich da so rein seckt. Und sagt jetzt, jetzt machen wir mal einen so einen Ding zusammen. Und ich hab hoffentlich als Marken hohen, was, sondern man muss ihr was zurückgeben. Wenn du jetzt aber eigentlich von diesem Klasstern sprichst, so die Frage, was ist eigentlich die Entourage? Dann geht es ja eher darum, wie spielst du glaubwürdig in diesem Netzwerk mit? Also, wie bist du nicht einfach jemand Fremdes, nutzt, braubt und sagt, danke für eure ganzen Kontakte. Und so, jetzt hab ich ordentlich was für meine Mark gemacht, sondern wie bewegt man sich auf diesem Paket als ein glaubwürdiger Partner auf Augenhöhe als Marker, oder? Ja, total spannend, weil man so häufig so im Briefing kriegt, macht auch wie Red Bull. Man sich immer fragt, warum fühlt sich das bei Red Bull nicht so erzwungen an, wie bei Sparkas, Lüneburg, wenn die sich in Spray erholen, der dann irgendwie eingrafittig mal hat. Und bei Red Bull ist es immer so, dass die eigentlich mit dem Kalt den Gagement erst mal eine Institution schaffen, die der Grasfuzzene wirklich Unterstützung gibt. Also, wenn die in Skate reingegangen sind, dann gab's die Red Bull Skate Academy und das Skate Team. Und dann haben die Sicherheit institutionell, also kulturell institutionell mit dieser Szene, dann engagiert, die auch gestützt, die gefördert und haben daraus dann wiederum die Aktivierung gezaubert. Man sieht, dass das in jedem Feld Red Bull fühlt sich eigentlich nie an, wie ein Sponsor, sondern eigentlich wie Part of the Scene. Und das sozusagen gelingt vielen Marken nicht, weil die quasi dann reinhoppend raushoppend aus und da bestimmt ein Terry Picking. Den Rapper mal rein, aber bist du mit German Rapp irgendwie verknüpft, either no, oder sozusagen die Sustainable Influencer, aber bist du mit Sustainable Fashion bist du dabei? Das heißt, Marken bleiben häufig viel zu so einen Sprunghaft in diesem Engagement. Und müssen eigentlich eher vom kaltschöllen Lichertiffs-Zukalt-Shypro-Gramming kommen, wo du dir sehr genau überlegst, okay, wo habe ich eine Glaubwürdigkeit, wo kann ich rein, was es attraktiv für die Zielgruppe, aber wo kann ich tatsächlich irgendwo auch mehr beit leisten? Und wenn wir jetzt ein Beispiel wie Audi anschauen, kann man schon sagen, die sind halt investiert in Sportarten all over the place, aber wo haben sie eigentlich wirklich, was zu sagen, ist im Bereich Outdoor, weil sie haben Quattro. Und Quattro ist einfach sozusagen eine wahnsinnige Sub-Rand, eine Waffe, eine Vogel-Drive erfunden, die ich nie piste hochgefahren habe. Also da und Quattro ist cool, vor allem in Asien und in USA, könnte eigentlich die nur zweite Marke geben. Dann geh rein und bau über, man nennt das manchmal so Brand-IP-Bau, die kaltische Territory-Auto-Aus über Quattro. Und das war langfristig, ne? Aber aus anderen Feldern, also warum, wie auch noch alle anderen Golf und Tennis jetzt. Nein, nee, aber das ist halt dann, nee, da, wo ist dein Thema, wo ist deine, wo kann es eigentlich ein Kalt für Programme aufsetzen, was dann irgendwo eine langfristigkeit hat? Spannend ist ja auch, du hast vorhin das Beispiel Birkenstock genannt und dann auch nochmal M.M. und Claire. Und jetzt erzählst du auch nochmal auch die Quattro. Also da aus letztlicher Ablesen, in gewisser Weise geht es auch um eine Fokusierung. Nicht nur mit Blick auf Engagement, sondern auch die Frage, muss man das Ganze Unternehmen, den ganzen Konzern jetzt auf Kaltschul ausrichten und diese Glaubwürdigkeit herstellen oder fängt man mit etwas Kleimen, beweglichen mit Beinfreiheit an, was dann am Ende sozusagen eine positive Straherkraft aus den Rest ausübt. Du hast ja gesagt, nicht jeder muss deswegen eine Sub-Ran-Grunden, die dann sozusagen diese ganzen Partner-Schips und Collaps und so weiter macht. Aber es scheint trotzdem hilfreich zu sein, wenn man so vorgeht oder denkt. Ja, und es ist auch eine interessante Bewegung, also aus selbst, wie wir das noch vielleicht vor sechs Jahren gepitzt hätten. Als das alles noch auch neu war, war kaltscher häufig "The Funnel" bevor "The Funnel". Also du hast dann Awareness und dann machst du über Awareness noch mal Kunstaktivierung beim Art-Bas oder Salone die Mobil ist, guck dir, wie so der Luxus, des Luxus und möglichst weit weg vom Produkt. Und was du jetzt eigentlich merkst, dass das die komplett feiche Strategie ist, weil du Versuchskaltschut zu externalisieren und eigentlich nur versuchst, dich an irgendwelchen Interessen fällt anzutoppeln. Und wo sich der Kaltscher jetzt hinbewegt, alle, die das erfolgreich machen, die bewegen Kaltschirmarketing in "The Funnel". Und zwischen Awareness, als ich kenne eine Market, das brauchen wir immer noch. Und da hat auch wieder "Balbon" Schabs wieder seine Rede geilen. "Mantle-Awe-Labilit" auf "Witzen", oder? - Genau. Ich kann leihen, hab ich hier und sie waren sich ja in vielen Punkten ein. Ja, und ich bei Differenzierungen waren sie sich nur so halb ein. Genau, und da bin ich auch total dabei. Aber dann quasi jetzt zu sagen, "Kaltschermus, du musst jetzt platzieren zwischen, also eigentlich aus, deine Produktkompetenz, die von unten kommt und deine kaltsche Relevins, im Mitfunnel und dort irgendwo verankern, weil da entwickelt sich irgendwo auch eine Kraft und auch eine Glaubwürdigkeit. Und da hast du plötzlich jetzt beise, nicht um da immer wieder. Aber bei Quattro, dieses Gefühl, wow, das ist eigentlich Produktzentrisch, das nimmt eigentlich eine wirkliche Kernkompetenzen, wirkliche Funktioneien, Kompetenz wird an der Marke auf. Und übersetzt das aber gerade in dieser neue Autosieden mit einer "Set is Firerunning" und "Pass nur Ormel" und diese ganze Neubildeszene und alle titulierten Innenstadt Grafikati, gerade rumrennen und nicht mehr rafen, sondern aufs Matterhorn steigen die Hulsduap. Da hast du einen Wahnsitz asset, aber sitzt eigentlich in so einem Bereich, sozusagen eher in der Mitte, wo du Desire schaffen möchtest. Und es gibt gerade so eine ganz interessante Tese, die besagt, ich glaube, von diesem "Nouvell Harari". Der meint, wir hatten jetzt die letzten zehn Jahre den Battle for Economy, also "The Attention Economy" und das ging beeindruckend, um einfach so Aufmerksamkeit zu bekommen. Und wir kommen jetzt eigentlich in den Battle of intimacy. Und zwar wem kann ich eigentlich noch vertrauen, wo bin ich von meinen Werten eigentlich noch dicht dran und du hast jetzt gerade über AI und KI und sowas getriebenjahren, wahnsinnig sozusagen Explosion von Content und noch größeres Gefühl von Konträuferlusten bezüglich auf Informationen. Und dazu sagen, nee, dieses mitfane kaltische Relevance findet genau da statt, weil es erzeugt eine Intimität mit einer bestimmten kulturellen Szene, die wahnsinnig wichtig und kauf entscheidend heute wirkt. Deswegen ist es da verankert. Deswegen ist doch die einfache Antwort, nee, du musst dein ganzes Unternehmen umkrempeln. Weil. So, ja. Man auch merkt, diese kaltische Initiative müssen vielmehr von internen mitentwickelt werden anstatt von seiner Agentur nur auf den Außenrang getragen. Weil wenn ich jetzt. Ja, man hätte es eben nicht nur wie ran geflanzt ist, oder? Genau. Also ich muss doch mit dem Design-Departm wirklich ernsthaft bei Audi sprechen und sagen, was habt ihr denn gerade ausgehören? Was sind in eure drei Jahrespläne? Was ist denn technologisch gerade in Quattro das neue Ding? Damit dann auch überhaupt ich mit kaltes Dori drauf erzählen möchte und verletzt uns auch so einem Vortrag. Da war der. dieser Rapper Rinder. Und da meinte er sollte so. Der Elyse Rinder, oder? Genau, er hat gemeint, er macht irgendwie solche, da so ein Kollab mit Adidas, und dann hat er diese ganzen Marketing-Räume, Marketing-Räume. Die haben ihm alles erzählt über Audi, das war so auch Gott. Ja, das hat sich alles gelangen, weil. Und dann ist er ins Adidas-Museum gegangen. Und da war die Frau und hat ihm dieses Triko gezeigt. Und da war noch Blut drauf. Und hat sie gemeint, das war das Triko von sie dann, als er den Kopfstuss gegeben hat an Materazie. Und das ist noch der Blutfleck von Materazie auf dem Triko. Und er hatte gemeint, ist das genial. Ja, das. Also, es gebe weg mit dem ganzen Markt. Er will anders Produkt an die Substanz, die Echtengeschichte. Ja. Und dann daraus, was entfalten, daraus, was machen. Und das merke ich häufig in diesem Kaltjub-Projects. Die Art ist, wollen eigentlich direkt mit dem Produkt-Expertenhöhrenen an Stadze zu sagen, so außen vorgehalten zu werden. Was braucht in Andersungen gefragt, dann die Marketing-Organisation, um diese Vision wahrwerden zu lassen? Also, dass man nicht nur als Agentur sagt, wir haben die Konjunktivität gemessen, setzt doch mal auf jeden Fall. Wir stellen euch gerne Kontakt her. Und dann machen wir irgendwie ein, zwei. Ich fand es ganz schön, die Idee, von der Initiative zum Programm zu gehen. Also statt ein, zwei Initiativen eben auch diesen programmatischen Aspect als Lager für die Marke einzuführen. Also, wie stellt man das her als Unternehmen? Haben die Unternehmen die richtigen Kompetenzen dafür? Muss man da Marketing und auch Marketing-Kompetenzen mal neu denken? Brauch's andere Rollen? Ja, und total die. Einfach zur Beschreibung ist eigentlich, dass sich der Brandmarketer in ein Kurator verwandelt. Der eigentlich. ein Raum, eine Bühne schafft für kulturelle Projekte, aber nicht mehr versucht, ständig alles selber zu erfinden. Und der kuratiert halt in zwei Richtungen. Der muss in einer Einrichtung, der sich öffnen nach intern und muss in der Tiefe des Raumes die sämtlichen Initiativen finden, die glaubwürdig im Unternehmen existieren. Du musst bei Porsche schauen, was macht das Exklusivitätim und welche fällig abzuhode Sonderausstattung machen, die Journalneide und was macht unser Design, die man in einer Technik-Team machen, der muss wie ein Spürnase durch das Unternehmen und dieses Stories finden. Und gleichzeitig muss dann der Markete offen sein für den kulturellen Umfeld seiner Zielgruppe. Und muss wahnsinnig gut die Sensorik lesen, was gerade bei denen für Themen sind, damit er dann diese kuraturische Rolle muss eigentlich ein Thema setzen, anstatt eigentlich auch eine Botschaft. Also wir machen häufig in unseren Kampagnen, dass wir eigentlich nur ein bestimmtes Wort versuchen zu besetzen. Also als wir diesen Konzept "Cigolonschum für Audi" haben wir einfach das Thema gesetzt "Claivity". Und es war eine Neuse, "Wolth" von solchen Media und Bass und so weiter. Da möchtest du eigentlich eine Improvisation über das Thema "Claivity" haben, von Seiten Audi, die da improvisiert haben mit ihrem Wahnsinsgugen Konzept "K" und ihre ganzen Bezahlenflussiffie. Aber gleichzeitig haben wir das ganze künstliche Umfeld eingeladen, auch von sich aus mit "Herves Dickinson" und diesem Film "Milano" und der Inzenehrung quasi "Claivity" zu interpretieren. Das heißt, du setzt dir ein starkes Thema und dann suchst du dir dann der externen Collaborator und du suchst dir dann der internen Funktionen. Die das interpretieren, das ist eben auch ein schöner Blick darauf. Nicht genau. - Nicht vorgebe wie die Dinge, was ich mir schon überlegt habe als Konzept. Genau. - Ja. Weil wenn wir dann den "Herves Dickinson" bouchen, der einer, der besten Arthaus nicht nur Schauspieler, sondern auch Regisseure ist. Und ihm dann sagen, aber jetzt lesst dieses Skript vor. Dann nutzen wir seine Geschwände im "Colance". - Ja, absolut. Sondern der hat wirklich dann in seinem Bauwagen, indem man da sah, am Set, hat dir dann eine Stunde lang improvisiert dem Thema "Claivity" und "When Clarity Happens". Und natürlich haben wir im Baustall eine reingegeben, aber er hat erst mal Text produziert. Dann wurde das alles gedreht, aber dann war der Editor und Regisseur in London. Und die haben das dann auch wegen Kunstfilm zusammengeschneckt. Und kam aus der, das heißt, wir müssen eine gewisse Ergebnisoffen heute dann zulassen. Aber wir müssen halt präzise sein in der Definition des Themas. Und in der Tunalität, die wir erzeugen wollen. Und das erfordert von dem Marketeal der Zukunft. Natürlich eine Wahnsenskompetenz, Geschichten zu finden in der Unternehmung. Aber auch in den Kontext und den Wissen über Kultur. Was der sich eigentlich aneignen, musste ist thematisch. Und dann passt es wieder, wenn ich in mir von Anfang an so schaute, dass ich genau weiß, welche Autorage er mitbringt, und zu welchem Themenfeld er verortet werden kann, oder? Klar. Aber die Realität ist auch häufig, wo hast du eine komplette Marketing-Manschaft oder auch Agentur-Manschaften? Sie haben die, wurden alle ausgebildet in Mannheim und BWL-Studien gegangen und haben halt alle nicht Kunst studiert. Hier haben nicht, wie auch immer, Kulturwissenschaften und so weiter. Die haben diesen Kulturen kontrex nicht. Und was eigentlich unsere Hauptaufgabe jetzt gerade ist, ist in der Industrie. Oder eine der wichtigen Aufgaben ist, die kriegen wir eigentlich eine Art von kaltschö, Academy aufgestellt, die dann die Kunden inhaltlich trainiert, aber vor allem visuell trainiert. Weil ganz viel von dieser Kultur findet in so einer Art von feinklärigen, ist tätischen Auseinandersetzungen statt. Ich hab jetzt den Namen von dem Autor vergessen, aber es gibt dieses geniale Buch Plötzig, diese Übersicht. Und das war ein Schriftsteller, der über alle Entwicklungen der modernen Kunst. Und wir alle gehen durch diese Kunstaufstellungen und denken, und seit einer an die Wand gepisst, und das ist im Kunstwerk, und da ist nur noch der Klecks, und da ist nur noch das. Und du denkst, so was ist das? Und dann hat der dieses Buch geschrieben und hat gesagt, "Okay, es gibt die Schule, es gibt die Schule, es gibt die Abgrenzung, und das Gefühl war plötzlich diese Übersicht." Und das ist mal mein Anspruch, wenn ich da irgendwie im Vortrag halte, dass diese Market-Test, das Gefühl haben, TikTok-Social Media, Vibe, whatever, plötzlich diese Übersicht, weil ich kann denen sagen, es gibt weltweit genau 52 Mikrocommunities, die Relevanz sind da ein Basier. Es gibt auch nicht 83, und es gibt auch nicht nur vier, sondern an Knotenpunkt, der da 5.000, und auf die musst du dich fokussieren. Und dann merkt der erst mal, okay, das sind relativ viele. Aber es ist auch nicht unmöglich. Ja, ich denke, wir lassen uns auch setzen. TikTok gibt es 48, und davon sind 30 auch auf Insta. Und dann in USA gibt es noch mal 10 mehr, aber dafür sind die nicht. Und die drei kannst du jetzt ja obern, und dann merkt's erst mal. Mhm. Ich glaube, ich, ja, okay. Da man auch das Gefühl hat, dass man keine falsche Entscheidung treffen kann, weil es einigermaßen belastbar ist von der Basis her. Aber sagt mal, die gerade diese Konaktivität, das vielleicht noch mal als Thema, habt ihr, das macht ihr schon eine ganze Weile auf diese Art und Weise. Habt ihr das über Schnittstellen zu Instagram, TikTok und Ähnlichem, weil nur da kannst du ja sehen, wer folgt eigentlich wem, wer folgt zurück. Also ist das letztlich ein Tool, was all diese Informationen scraped, und euch dann analytisch zusammenstellt auf diese Art und Weise? Genau. Die Grundlage war erst mal Instagram und dann TikTok. Und mittlerweile übertragen wir es aber auf deutlich mehr Plattform, weil wir jetzt mehr Mechanismen quasi noch mit reinrichten können. Also jetzt können wir reinrichten, wer kommentiert auf Wehen. Also wenn wir nicht genau sehen, dann kann man sagen, okay, wer leigt dann wehen, wer kommentiert, wer reagiert, wir können plötzlich die Konaktivitäten mitnehmen. Also wir können sagen, okay, ich kann dort eine Reichweite auf dieser Plattform sehen. Aber ich weiß über LinkedIn oder über Instagram, dass der in diesem Micro-Komulties steht. Das heißt, wir können sonst sagen, so eine Art von Match machen über diese verschiedenen Plattformen. Und wir explorieren halt immer weitere Wege, immer wieder mit der Frage der internen sozusagen Verknüpfung und Vernetzbarkeit. Und da hilft euch mittlerweile wahrscheinlich auch die KI oder Anlärstelle? Genau. Also die hilft uns vor allem dann auch, wenn man jetzt diese. das Tool wirft aus 52 Cluster, dann haben wir einen Cluster. Jetzt in Korea gibt es alleine schon 5 Cluster zum Thema Suppen. Ja, also es ist auch immer interessant, wo hast du eigentlich, wo rüber definiert sich eine Kultur, Amerika hat halt 6 Cluster über Sport, Baseball, Westling, Football und so weiter. Die definieren ganz viel ihrer internen Berüber, bei denen sind Suppen. Und auch ganz viel alkoholische Getränke. Also die Höhren dann über da, die Whiskey, Wörst, das Watt-Körpers, ist wie auch immer Community. Und da hast du dann immer in jedem Cluster um die 80 bis 120.000 Accounts. Da laden wir automatisiert die Most Like Post runter. Und können jetzt aber KI nutzen, weil das verult reanstrengend ist. Da habe ich dann in Korea nicht. Dann hatten wir dann nicht. Dann hatten wir natürlich ein kleiner und so, die dann. Das Auswerten, jetzt können wir sagen, wir haben eine AI, die läuft über alle Bilder und beschreibt die. Und dann haben wir eine zweite AI, die macht sozusagen die Textanalyse und beschreibt die. Das heißt, diese Cluster-Beschreibung und vor allem die automatisierte Trend aus Leserei, was sind die 14 Trends, die jetzt so eine Mikrocommunity umtreiben? Das können wir jetzt alles über KI machen. Und also das hilft uns schon fundamental. Und das ist keinem Stehnes-Socialistening-Tool, und es habt ihr euch über die Zeit selber aufgebaut? Genau, weil wir. Du hast das halt dann, du musst es. Also, zum einen machen wir das schon seit vier Jahren. Das heißt, wir können wirklich auch Zeit reinmachen. Wir können wirklich dann treten jetzt, warum Gucci hochgegangen ist. Aber dann sozusagen auch wieder abgestürzt, weil die plötzlich sozusagen immer noch gehypfahrene Mainstream, aber die haben die Avant-Garde verloren. Wir sehen jetzt, wie sie versuchen, über Dämmner wieder an die Avant-Garde anzudocken. Du hast diesen Lack drin, also du kannst, dass wir die Zeit ran jetzt wirklich anschauen. Und es ist halt relativ auf, wenn ich überlegst du aus meeres solchem Plattformen und jetzt diese Region. Und jetzt haben wir gerade ganz viele Kunden aus der Schweiz. Und die sagen jetzt mal, "Mor Gottes werden, dach ist doch nicht Schweiz." Und dann. "Ja, Gott ist nicht Schweiz, ist ja nicht Schweiz, weil wir haben ja deutschsprach, ich verzehlt ja jenischer, frachischer Schweiz." Das heißt, dann musst du einen Mikronetzwerk rechnen. Das hat dann wieder in sich 300.000 Accounts nur in der Schweiz. Das dann aber über Instagram, TikTok und so weiter. Das heißt, das explodiert. Aber dadurch, dass wir das halt jetzt schon so lange machen, können wir halt sehr viel Overlapping machen. Wenn unser globales Netzwerk. dann können wir gucken, wie ist die Schweiz anders, Frankreich, England und Breiten uns quasi da so aus. Und die. Ich überleg jetzt gerade noch mal. Ich hatte irgendwie zwei oder drei Gedanken auf einmal. Genau, du hast vorhin gesagt, ähm. Na ja, du kennst dich sehr gut auf Kreuzberg in einer speziellen Mikro-Community von Kreuzberg irgendwie aus. Aber hast keine Ahnung von Hip-Hop. So, wie schafft ihr es, dass ihr. Ihr in eurer Rolle, letztlich auch in der Funktion eines Kurators, zunächst mal zwischen Microcommunity und einem globalen Konzern oder Unternehmen Zugang zu diesen Most Influenced-Persen findet. Ja, das ist erst mal interessant von dem Modell, wie man das jetzt auch skalieren kann. Weil du hast im Bereich, ich hab mal digitales Performance Marketing Exzentschann, Riesens, Netzwerk und die am Lautagentun. Das heißt, im traditionellen Bereich auch mit Omnicom, WPP und so weiter. Es gibt aber tatsächlich kein großes Netzwerk, bis lange für Kulture, sondern das sind alles diese zwei Mannagenturen, drei geniale Lortinsau-Palo, zwei Intugio. Und es wird wahrscheinlich strukturell, auch gar nicht möglich sein, ein wirklich globales Riesen-Netzwerk, in einer Starrinstruktur wie ein Excenter oder ein WPP, weil Kultur ist lokal. Das heißt, unser Zielbild ist, eigentlich eher zu sagen, wir müssen mit einer Marke ein Territorium, wir müssen das zu sagen, den Kulture-Futphen definieren. Und dann müssen wir aber eigentlich reingen in die Märkte und dann unser Tool wiederum nutzen, um die besten Agency-Partner zu finden. Also, es wäre jetzt auch vermessen, wenn ich jetzt gerade, ich meine das aktuelle Fall, was machen wir mit Audio-USA. Ich sagen würde, ja, Chemnarkämmler im Kreuzberger Hinterhof macht jetzt Kulture-Relevance in the Bronx. Ja, es wäre fändisch schön, das zu behaupten. Aber wir können quasi alle Agenturen, alle PR-Genturen, alle Experiential-Allefim-Produktionen, alle Credivations, siehst selber mit ihrem footprint in das Tool reinbringen. Ich denke, wir finden euch die zwei genialsten Nudenehmagenturen in the Bronx und den geben wir das Briefhen. Und das ist quasi sozusagen auch meine Fantasie, also, wo ich auch begeistert werden kann, weil ich sage, "Wow, ich will mit den furchtesten Leuten in Lagos zusammenarbeiten und mit den dreifellrücktesten Dutzenschang hei." Und ich gebe eigentlich den, die Plattform. Und das ist eigentlich fühlt von diesem KX-Dater. Das hält's in der Mitte. - Das ist die Plattform sozusagen. Aber es ist sozusagen das gemeinsame Fuel. Und der Rader, der auf Konnektivität basiert und nicht nur auf Fame, der belohnt immer, jetzt sagen, ganz kleine Player, die aber auch hochrelevant fürs Zeug machen. Das ist eigentlich meine Art und Weise die spannendsten. Schöner, danke auch. Weil es ja nicht nur für die Marken in guter Punkt, sondern dich ja auch total bereichert. Und dir nach jedem Projekt ja auch wieder was zurückgibt, weil du plötzlich einen ganz anderen Eindick in Themen bekommen hast, von denen du vorher nichts wusstest. Und ich merke es auch mit den Zugängen. Also es gibt ja mehrere Agenten, die so Celebrity in Geld schon machen. Und man denkt sich immer, wovor kassieren die eigentlich immer 12 Prozent Kommissionen. Nur weil sie dir die Telefonnummer von Trevor Scott und von keine Ahnung, dann rüberreichend und von Teilhauen, von ASEB und. Die Realität ist aber, die Leistung dieser Leute ist, dass die in der Lage sind, mit den Typen zu feiern. Und. und das ist eine Beschreibung. Wirklich? Und dann erzählen die mir, oh Gott, ich war. Oh, wieder das ganze Wochenende, mit Teiler, drei Tage auf Kutschler. Und ich bin so, um Gotteswillen bin ich froh, dass ich da nicht sein muss, weil das fände ich so ultra anstrengend. Und dann alle regen sich auf und die sagen, nee, du musst die Leute finden, die sich in den Kreisen bewegen und die Zugängen. Und dann musst du die fürschlich entlohn, weil das ist beziehungsarbeit, die die geleistet haben. So zeigen sich dem auszusetzen. - Absolut. Aber was man häufig hört, gerade jetzt auch von den Kaltschwill-Marketing-Agenturen, die sich erst in den letzten Jahren gegründet haben, dass sie häufig sehr Deutschland-Base sagen, wir suchen uns in den relevanten Communities, die so irgendwo zwischen fünf bis zehn Communities liegen, also von Fashion Gaming, Hip-Hop-Fuss-Maisel. Also, Marketing ist auch einfach. - Genau. Aber die kann dann. - Aber die kann dann auch faire Nachverwäsche halt immer so ein kleiner Ausschnitt. Klar und mittlerweile hat fast jede Marketing-Hop-Angage-Mor. Also, auch da ist dann irgendwann die Frage der Glaubwürdigkeit wahrscheinlich gestellt. Aber eben, meine Beobachtung ist, dass die meistens sich jetzt deutlich breiter aufstellen. Und da eben Gatekeeper definieren, die sie dann zu ihrem erweiterten Board zählen, zu denen sie. oder über die sie dann Zugang zu diesen Communities herstellen. Aber von deiner Tese ausgehen. Und gerade weil es eigentlich mehr Micro-Community sind und weil sich die Zugänge da auch immer mal wieder verändern können, dann ist es, was ich da nicht mehr so gut bin. Aber auch da ist es auch nicht so gut. - Ja. Und da ist es auch nicht so gut, dass ich das nicht mehr so gut bin. Und dann ist es ja auch nicht so gut, dass ich das nicht mehr so gut bin. Und dann ist es auch nicht so gut, dass ich das nicht mehr so gut bin. Wir haben eine Art Tiktur-Junet und Produkte sein, auf wirklich beherrschen. Das heißt, wir können relativ weit auch rein exekutieren und digital content und so eine Geschichten, so wie so. Aber wir arbeiten auch ganz viel mit bestehenden Bestandsagentur und dann zusammen wiederum. Also häufig kommt auch dann die StvertedDew von uns und die Guidance. Und dann haben die bestehende Partner mit denen wir dann auch reingehen. Und gerade wenn es auch Bereiche sind, also jetzt für Porsche, dann die Aktivierung in der Invinedich auf der Art Tiktur-Biernale, da brauchst du da nicht spezialisiert, PR-Gentur, die tatsächlich dann mit Chemnuren, die Szene und alle Design und All-Wall-Papers, alle Monoculz, dann wirklich persönlich kennt, brauchst du rein. Und da haben wir auch dann die nochmal Creative Agency Amsterdam Berlin, die waren sie nicht viel einfach direkt in diesem Kulturbereich machen und waren sie nicht autonasend. Das heißt, in der Tat sind wir da sehr offen, das auch zu exekutieren. Du brauchst aber wie so ein bisschen eine Grundkompetenz in Haus, ums Dien zu können. Also du brauchst wie so eine Art von Expert-Layer in der Lage zu sein Creator Marketing, in der Lage zu sein, als Tiktur nicht in der Lage zu sein, PR zu steuer, eine Mediabplanung zu machen, das brauche so auf einem direkterne, Seniorenlevel, um das Steering überhaupt hinzubekommen. Ja, absolut, weil ich meine die Kunden, die kaufen sich auf euch ein Einerseits, weil ihr eben diese strategisch fundierte Analyse der Connections herstellt, aber weil ihr dann eben auch für eine gute, ein gutes Kurratier in der Player steht, die dann aber auch verlässlich, das ist ja für Konzernen, ich kann es unwersentlich verlässlich in der Qualität on Brand am Ende liefern. Auch gerade dann, wenn alle dazu beitragen und ihre eigenen Gedanken einbringen, ist es ja total wichtig, diesen Rahmen der Freiheit zu halten, aber in einer hohen Qualität. Ja, und du merkst es ja auch eine gut korratierten Ausstellung. Ja. Ich komme wieder darauf zurück, aber gehen wir zur Prater Foundation, diese im Venetich in so eine Ausstellung. Das ist kuratorisch interessant, das Thema interessant, dann mit. Also die Beste, aber da war ich auch gerade frisch verliebt mit mir. Also waren wir vom Wandern und dann war die Ausgang der Denkhütten. War brilliant, weil sowohl Heideger hat in den Weltern eine Denkhütte Witgenstein hatte seine Denk und Liebeswütte in Orwegen mit seinem Freund Adorno hatte einen Kalifornien, dann haben die quasi diese Denkhütten dort zusammengebracht. Dann ist das Raumerlebnis aber auch fantastisch gewesen. Dann waren die Beschreibung dieser Texte. Es gibt ja immer so füchte Schwurbel-Texte oder gute künstliche Texte. Das heißt, selbst wenn du Kurator bist, musst du wahnsinnig auf die Qualität aller Elemente abhängen. Und das ist, glaube ich, wo wir uns dann stark sehen. Wir müssen als Kurator nicht jedes einzelne Kunstwerk gemacht haben, aber wir haben es zusammengestellt, wir haben es. orchestriert. Und was bei uns ganz stark reinkommt, ist, dass wir eigentlich die einzigen sind, unseres Wissens, die dann auch systematisch messen. Weil die andere Frage ist ja, wie misst du einen artistischen Kunstauftritt auf dem Designfestival Salone die Mobile in, sozusagen, Daten und Fakten und Linke das wieder zurück? So was abgefahren ist, weil du auf einer Aktionsplevel. wie sozusagen übersetzt du das überhaupt in eine Business-Relevanz, die du dann wiederum mit einer Abverkaufskampagne aus solch ein Video vergleichen kannst? dass die eine Glückwade abtreibt, perfekt und lieht. Und das ist sozusagen der letzte Faktor, wo wir wirklich versuchen, aber auch ringen immer wieder, mit den Kundenmetringen aufzusetzen zu sagen, wie können wir denn eigentlich das auch vergleichbar machen, weil sonst auch die Gelder immer sofort wieder bei einem Synch- und Projekten irgendwie. Aber lass uns zum Schluss der gemeinsamen Folge vielleicht den Abbieger noch kurz nehmen. Also was sind denn Metriken, die eine neue Interpretation des Mitfunnels? Wie soll ich sagen, ein Impact nachweisen können, welche Art von Impact ist, es worauf setzt die in den Metriken? Also wir sagen eigentlich immer fast alle Kampagnen werden eigentlich im Moment nur gemessen auf Reach, also Reichweite und Sales. Und alles dazwischen ist quasi die Black Box. Und das erste, was wir versuchen, ist eine Übersetzung von Retro for Tension. Weil reine Reichweite würden immer die Gitaikanele alles weghauen. Und Banner-Eats und irgendwie, da kannst du für einem CPM von keine Ahnung. Unter einem Euro tausende Leute erreichen. Aber diese Reach-Zahlen werden eigentlich unqualifiziert, neben einer Kino-Wärbung gestellt, wo du 30 Sekunden in einem schwarzen Raum nur das Bild hast. Nur das Bild und keine Ablängen. Dolby's for Rown. Ein Second Screen nichts. Das heißt, du musst erst mal die Reichweite mal nehmen, mal Sekunden auf Engagement. Oder wenn ich auf ein Brand-Event bin, dann bin ich 90 Minuten lang, mit all meinen Sinn aktiviert von einem Konzert anlässig des neuen Wörter-Wakars, hat ja eine ganz andere Engagement-Time. Und du musst eigentlich noch einen dritten Faktor uns für Intensität der Experienz dazu rechnen. Also du musst Reichweite mal Zeit, mal Intensity. Und wenn du das. und das ist ja noch nicht mal schwer zu rechnen. Und wir machen das quasi. also in der Mediaplanung, du kannst einfach TV-Spot okay, 10 Sekunden, 15 Sekunden und dann Intensity. Du kannst aber auch alleine, wenn du ein Artikel in der New York Times oder in der Süddeutschen allgemein Zeitungskandidat ihr ausrechnen will, das genauer hat das zu lesen. Dann plötzlich kriegst du da Reichweite in New York Times mal Zeit, 20 Sekunden. Dann hast du erst mal. also wir gehen von Witch of Attention und rechnen ein Cost per Attention. Ja, das ist sozusagen von CPM zu Cost of Attention. Und das zweite, was wir dann machen, ist, dass wir diese Reichweite distribuieren auf unsere Map of Culture. Wir sozusagen sagen, okay, du bist bei heißen O'Bite, hier in der Süddeutschen Zeitung und so weiter gewesen. Das heißt, deine Reichweite von 3 Millionen war in dieser Mikro-Kommunität, der Mikro-Kommunität und der Mikro-Kommunität. Und die hat einen Overlap mit deiner Zielgruppe von 90 Prozent. Und dann hat noch die Bildzeit von drüber geschrieben und dann hat noch RTL2 drüber berichtet, wahnsinnig reichweiten, aber gemäppt auf unser Map of Culture in den unrelevanten Feldern. Und so vermeintest du die Streuferluste. Also du hast dann vielleicht, welcher, aber die haben dich nichts gekostet, oder? Genau, das war vielleicht doch nice to her. Es war ehrennt an der Stelle, weil irgendwann mit draufgesprungest von dir nur nicht gedacht hat, ist das es interessiert. Genau. Und wir haben dann einen hinterlegten Preis. Wie teuer ist es eigentlich eine gewisse Zielgruppe zu erreichen, weil ein Intiro-Design-Intellektschul-Kommunität zu erreichen, ist deutlich teurer als die TV-Entretäner oder wie Social Media-Stalets. Das heißt, wir berechnen quasi Culture Reach und geben dem entdehrt. Also das erste Satension ist zwar das Culture Reach. Und das dritte, was wir uns dann anschauen, ist diese Konnektivitis-Gor. Also hat sich die Culture-Konnektivitis-Gor dann tatsächlich auch bewegt. Ja. All das sind andern, aber sozusagen, hilft uns zumindest sprachfähig zu seinen so bestümmen Bereich. Und das ist für uns faszinierend. Weil plötzlich du ein Sponsoring beim FC Bayern München vergleichbar machst, mit einem Portak-Place mit einem neuen Superman-Film, mit einer reinen Performance-Napfer-Kaufskampagne, weil du plötzlich mit einer heimheitlichen Werbung von Attention, Culture Reach und Konnektivitis bewertest. Ich finde es perfekt und so ein freumierhaft, dass wir dem Punkt auch noch gestriffen haben. Aber das geht ja immer um die Frage des Wertbeitrags. Und ich glaube, Performance-Marketing hatte deswegen so lange so eine sehr gute, stark nachgefragte Zeit, weil es so direkt ein zu eins beweisbar war und du brauchst nur eine relativ kurze Lunde. Du musst das gar nicht irgendwas langfristig aushalten machen, sondern es war eine sehr taktische Maßnahme, wo du im Prinzip, so wie im Social Media Feed, du wirst sofort belohnt durch, weiß ich nicht, likes oder irgendwas, damit bleibst du dann immer am Ball. Und ich glaube, bisher war die Schwäche der anderen Bereiche, aber von Mitfannel dieses "Okay, was hat das jetzt genau gemacht?" Was hat diese Kampagne jetzt gebracht für mein Marktanteil für all diese Dinge? Und sich dem selbst, wenn es sozusagen Ernährungswerte sind, in diesem Bereich, spreche ich für ich zu machen. Hift, glaube ich, enorm um diesen Budget-Shift, der ja stattfindet, noch stattfinden muss, wegen der fehlenden Differenzierungskraft unserer Produkte. Wir waren ja lange stolz drauf als ingenieurs getriebenes Land, aber es gibt so ein immer weniger. Ist, glaube ich, eine interessante, also schließt den Kreis des Thema sehr schön. Vielleicht ein letzter Punkt, du warst. Ja, um mit den Vertreilen interessant ist, du kannst halt als Produkt dürfen unternehmen, wirst du immer ein Hose in Gateman in einer Mikrocommunität haben. Was interessant ist, ist, dass diese kaltische Leading-Brands es schaffen, eine Faszinationskraft über ihre Kategorie hinaus zu entwickeln. Und als Removar aufgehört hat, einfach nur ein Premium-Rollkopf hat zu sein und sich auch wieder über LV-Malsch als eine kulturelle E-Kone aufzustellen, hast du gemerkt, werte diese Proposition Removar, außerhalb dieser High Frequent-Fraveler, wir hatten die Goldstaatelskunden bei Lufthansa, Top Management, wo auch Samzeneit und Tumi und American Roads sind, haben die na Art von Strahlkraft entwickelt in diese andere Mikrocommunities rein. Und das nennen wir sowas wie kaltische Charisma. Und das ist was, was auch ein Donald Trump leider Gottes geschafft hat aus einer Nische heraus, ein kaltische Charisma zur entwickeln in die Westen-Komunity, in die Community in die Online-Alpha-Pose. Also, der hat ein wahnsinnig Charisma. Und das würde ich definieren als die Magnetismus über deine informierte Gruppe hinaus. Und das ist vielleicht genau das, was einem Scholz dann nicht ganz gelungen ist und einem Märzmöglichen, dass die ein Charisma. Bemeins mit seinem E-Teit im der Akentasche ist. Genau, das ist so knapp daneben gegangen. - So zu sagen. Aber das interessante jetzt zu sagen über diese Charisma, da kannst du das Wachstens des Charisma auch mal auf einer kürzeren Zeitreiste abbeigen. Nämlich, wir merken, dass du Traktion kriegst in mehr Mikrocommunities über das hinaus. Und plötzlich wird das auch auf ein Wochenmunats-Basis-Abbildbar hilft dieser Visualisierung von dem, was wir wahrscheinlich instinctiv schon immer so ein Steppe oder Kategorie und die Finde. Mach mal was anderes. Haben wir ja den geprägd, ich bin immer den Marketing. Aber dass man das jetzt mal sichtbar machen kann, hilft. Und mir den. Ich fand es auch sehr schön, dass du den Bogen geschlagen hast zu der Frage, wie muss ich eigentlich die Rolle des CMOs oder das Casting und der Background des CMOs verändern? Und damit letztlich auch das Culture Marketing Teil der Organisation werden, weil in der Tat zu nämlich auch war häufig so ein bisschen dran geflanzt. Nicht nur an die Marke, sondern auch an die Marketing verantwortlichen. Das lagert man irgendwie aus, an die Jungen Wilden, die außerhalb der Organisation sind. Aber die Rolle als Kurator zu begreifen, finde ich ein sehr schönes Bild. So was, ja, ich danke dir. Es war ein tolles Gespräch. Waren Sie nicht viel gelernt? Ja, vielen Dank. Also, hat mich auch ein Teil gefordert.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Marketing-Organisationen sind traditionell nach Einzeldisziplinen (Werbung, PR, Social Media usw.) aufgebaut, was zu Silodenken führt.
  2. Kulturelle Relevanz entsteht heute nicht mehr in isolierten Kanälen, sondern in Communities, Plattformen und Netzwerken – dies erfordert eine Neuausrichtung der Marketingstruktur.
  3. Cultural Marketing bündelt alle Disziplinen, die helfen, in kulturellen Communities relevant zu sein, und steuert sie strategisch gemeinsam.
  4. Marken wie Birkenstock und Moncler haben durch Ausgründungen (z. B. Birkenstock 1774) gezeigt, wie die Integration von Fashion-Kollaborationen, Creator-Projekten und PR zu kultureller Aufladung führt.
  5. Die Messung kultureller Konnektivität (z. B. durch Analyse von Influencer-Netzwerken und versteckten Gatekeepern) ist entscheidend, um strategisch zu steuern, statt auf Bauchgefühl zu setzen.
  6. Marken müssen nicht nur einzelne Creator, sondern deren gesamte Entourage einbinden, um authentisch in kulturellen Kreisen zu wirken.

Summary:

" diskutieren Kim Alexander-Rannots und Sebastian Kämler, wie eine moderne Marketing-Organisation aussehen muss, wenn Kultur zum zentralen Steuerungsprinzip wird. Traditionell waren Marketing-Abteilungen nach Disziplinen wie Werbung, PR oder Social Media getrennt, was zu fragmentierten Budgets und Prozessen führte. Heute jedoch entsteht kulturelle Relevanz nicht mehr in einzelnen Kanälen, sondern in vernetzten Communities und Plattformen.

Kämler, Mitgründer der Berliner Agentur Kämler Kämler, die seit 14 Jahren Cultural Marketing betreibt, erklärt, dass die Differenzierung von Marken zunehmend über kulturelle Aufladung erfolgt – ähnlich wie bei Luxusgütern. Er plädiert für eine dritte Säule im Marketing (neben Produkt- und Brand-Marketing), die alle kulturellen Disziplinen bündelt. Beispiele wie Birkenstock 1774 und Moncler Genius zeigen, wie Ausgründungen, die Fashion-Kollaborationen, Creator-Projects und PR integrieren, eine Marke kulturell aufwerten können.

Zentral ist die Messung kultureller Konnektivität: Statt nur auf Reichweite zu achten, analysiert Kämler Netzwerke von Influencern und identifiziert versteckte Gatekeeper (z. B. Kuratoren oder Einkäufer), die den Zugang zu relevanten Communities ermöglichen.

Marken sollten nicht nur einzelne Creator engagieren, sondern deren gesamte Entourage einbinden, um authentisch zu wirken. Dies erfordert ein neues Operating-Modell, das strategische Planbarkeit und messbare Ergebnisse in den Fokus rückt.

FAQs

Cultural Marketing bündelt Disziplinen wie PR, Events und Creator-Kollaborationen, um Marken in kulturellen Communities relevant zu machen. Es wird wichtiger, weil sich Produkte immer ähnlicher werden und die Differenzierung zunehmend über kulturelle Aufladung erfolgt.

Während Product-Marketing auf den Verkauf und Brand-Marketing auf Bekanntheit abzielt, fokussiert Cultural Marketing auf die Mitte: die strategische Inszenierung von Markenwerten und Storytelling in kulturellen Räumen.

Gatekeeper wie Kuratoren oder Chef-Einkäufer sind oft einflussreicher als Superstars. Marken sollten nicht nur einzelne Creator engagieren, sondern deren gesamtes Netzwerk ansprechen, um kulturelle Relevanz aufzubauen.

Durch Analyse von Netzwerken: Man untersucht, wem einflussreiche Personen folgen und wer ihnen zurückfolgt, um Cluster und Knotenpunkte zu identifizieren. So lassen sich Hidden Gatekeeper und relevante Communities objektiv erkennen.

Statt einzelner Disziplinen wie Event- oder PR-Agenturen sollte eine gebündelte Einheit alle kulturellen Maßnahmen integrieren – ähnlich wie bei Birkenstocks Ausgründung '1774' oder Moncler Genius.

Durch datenbasierte Mappings von Communities und Connectivity können auch avantgardistische Szenen für Unternehmen wie Audi oder Zalando strategisch greifbar gemacht werden – weg vom Bauchgefühl hin zu messbarem Impact.

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