Mannsein heute – Zwischen Stärke und toxischer Männlichkeit
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Die Diskussion behandelt die Krise der Männlichkeit in der heutigen Gesellschaft. Es wird festgestellt, dass viele Frauen Männer aufgrund von Gewalterfahrungen und patriarchalen Strukturen als Bedrohung wahrnehmen, was durch Statistiken zu Partnerschaftsgewalt belegt wird. Gleichzeitig wird kritisiert, dass ein pauschalisierender und diffamierender Feminismus viele Männer verschreckt und in eine defensive Haltung treibt, anstatt sie in einen Transformationsprozess einzubinden. Männlichkeit wird als soziales Konstrukt beschrieben, das nicht biologisch festgelegt, sondern durch Erziehung und kulturelle Muster erlernt wird. Diese Muster, die Stärke und Emotionsunterdrückung fordern, werden als Wurzel gewaltfördernden Verhaltens identifiziert. Politisch zeigt sich eine Spaltung: Junge Frauen tendieren zu linken Parteien, junge Männer vermehrt zu rechten, was auf unterschiedliche Wahrnehmungen von Gleichstellung und die Angst vor Privilegienverlust zurückgeführt wird. Als Lösung wird die Notwendigkeit betont, Männern positive, gewaltfreie Rollenbilder und Räume zur Selbstreflexion anzubieten, um traditionelle Männlichkeitsbilder zu überwinden und zu einem respektvolleren Zusammenleben zu finden.
S.F. Audio. Man sein so scheint das heute ist schwierig und gefährlich. In der Schweiz besteht dringender Handlungsbedarf gegen den grassierenden Maskulinismus dieses Jungs. Aber auch auf den Bühnen der Weltpolitik tummeln sich Männer, die für ihren kultastärke bewundert werden. Ist das gut so? Wie geht es in Männern in unsere Gesellschaft und wie finden wir zu einem gewaltfreien und respektvollen Umgang miteinander? Um diese Dinge zu diskutieren, ist bei mir Markus Zorn hat er als Männerpsychologe Autor dieses Buches hier und er meint Männer müssen sich neu erfinden und dass er eine epokale Herausforderung. Und auch hier ist Tobias Haberl, es Journalist und Autor dieses Buches hier und er meint der dogmatische Feminismus hätte viele Männer verschreckt indem sie als Mengewesen die formiert worden sein. Herzlich willkommen in beiden. Ja, würdest du im Wald alleine lieber auf einen Mann oder einen Bergen stoßen diese Frage ging auf TikTok weltweit. Viral viele Frauen haben auf diese Frage gesagt, den Bergen werden sie wählen. Kommt auf den Mann, kommt auf den Bergen an würde ich sagen. Ist eine sehr schwierige Frage, Parallel zu beantworten, weil beides kann gefährlich und ungefährlich sein. Müste man differenzieren? Ich glaube nicht, dass wir vor Männern Angst haben wissen. Wir müssen Angst haben vor der Erziehung zu Männlichkeit, vor patriarchale Zurichtung. Davon, dass Männer im Laufe ihres Aufwachsenen lernen, sich selbst nicht zu spüren. Das ist den, was das, was mir Angst macht. Was würden Sie denn sagen, weshalb haben Frauen diese Antworten gegeben, können Sie das nachvollziehen? Ich kann es dahingehend nachvollziehen, weil natürlich, wenn man sich überlegt, wer Kriege anzettelt, wer Gewalt anwendet, man denke an Trump, man denke an Putin, man denke an Masculinisten, die sich im Netz tummeln und über Frauen herziehen, patriarchalisches Weltbild, verteidigen, feminizide, dann sind natürlich Männer, die Gewalt in unseren Alltag bringen. Zeig, die auch die Kriminalstatistik. Das ist doch einfach so, und alle zwei Wochen wird in der Schweiz eine Frau umgebracht von ihrem Partner, von ihrem Ex-Mann, von einem Freund. Das ist doch wahr, die gefährlichste Ort, in dem sich eine Frau aufhalten kann, ist den eigenen Vierwenden. Vielleicht sollten Sie mich auch noch von Ihnen interessieren. Können Sie nachvollziehen, dass so viele Frauen diese Antwort gegeben haben oder schockiert Sie das? Nein, ich halte es für eine total rationale Einschätzung. Tatsächlich? Ja, klar. Die viele Frauen abengewaltte Erfahrungen, viele Frauen lernen, das Grenzen nicht respektiert werden. Mein Punkt ist nicht irgendwie das relativieren zu wollen. Das ist ja gerade darum geht es, diese Arbeit, die wir bei Männer.c. alleisen, wenn wir versuchen, die sind auch Fachstellen, leider bei Männer.c.a. genau. Das ist doch vor dem Prokessiv, wahrscheinlich zur Männer-Fet-Augensation. Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie nachhaltiges Mann sein gelingen kann. Wir sind also gelingen, dass wir Männer dabei begleiten, jenseits männlicher Sozialisation, jenseits patriarchalere Prägung, jenseits eben der Zurichtung zu gewaltförderlichen und gesundheitsschädigenden männlichen Verhalten, irgendwie neue Perspektiven zu finden, wie man sein gehen kann. Das heißt, wir haben ständig diese Wirklichkeit, wo wir sehen Männer nicht ausstärken und nicht aus Gemeinheits- und Ausschwäche. Und das Verzweiflung verhalten sich gewalttätig, weil sie keine besseren, alternativen Strategien zu fügen haben, weil sie nicht in der Lage sind, sich konfrontativ, irgendwie auf eine gute, art friedfertig gewaltfrei durchzusetzen, sich auseinanderzusetzen. Deswegen klar haben ganz viele Frauen die Erfahrung gemacht, dass Männer gefährlich sind. Das klingt nach einer regelrechten Krise, der da am anderen steckt. Kann sie das so beschreiben? Männlichkeit ist per se krisenhaft. Das ist keine neue Entwicklung. Männlichkeit ist etwas, was wir herstellen, indem wir uns auf Männlichkeitsanforderungen beziehen. Diese Männlichkeitsanforderungen, die sind gesellschaftlich kulturell geprägt. Das ist eine Illusion zu glauben, dass es irgendetwas wie eine eigentliche, urtymliche, richtige Männlichkeit gäbe, die überall erpachern und kulturen hinweg stabil wäre. Das ist eine sehr verheissungsvolle Aussicht für ganz viele. Das ist so etwas gäbe wie richtiges Mann seine echte Männlichkeit, die dann auch noch bitter schön in der Natur angelegt sein soll. Und biologisch für alle Lebenwesen so sein soll. Die Wissenschaft gibt es einfach nicht her. Die Sozialwissenschaft sowieso nicht, aber auch die Biologie. Und die Zoologie nicht. Wir müssen Abschied nehmen von dieser Illusion, dass es Männlichkeit, als es tatsächliches gibt und müssen uns amfrönten mit der unbegräben Tatsache, dass wir Männlichkeit permanent herstellen und deswegen Männlichkeit so aber auch ganz anders, nämlich friedlich und konstruktiv füllen könnten. Ja, also ich glaube wir sind uns in den Befund einig, dass wir daran arbeiten sollen müssen. Männler weniger Gewalttätik zu machen, Friedliebender, ihnen die Fähigkeiten zu kommen lassen, Schwächen zuzugeben, über Gefühle zu sprechen, Frauen und überhaupt alle lebewesen, respektvoll zu behandeln. Also auch ich bin, obwohl das Buch erst mal nicht so wirkt für eine ausbalanzierte Gesellschaft, für ein Ende des Männerzentrierten Weltbildes, das Patriarchat. Ich beobachte aber natürlich schon, dass Fehler gemacht wurden in den letzten Jahren im Umgang mit Männern, im Umgang mit der Kritik an Männern und meiner Meinung nach. Wir haben jetzt eigentlich den Zenit überschritten. Das heißt? Ja, also wenn ich mich zurück erinnere vor, deswegen habe ich auf damals das Buch geschrieben, vor drei, vier Jahren konnte man kaum eine Zeitung aufschlagen oder ins Internet gehen, ohne einen differmierenden Satz über Männer zu lesen. Also ich habe wirklich eine Zeit, da gibt es unglaublich viele Beispiele, ich erinnere mich an eine Kolumne in der Tatsst, der deutschen Tageszeitung, die ist dumme weiße Männer. Es gab ein #AllmanourShit, es gab ein Buch einer französischen Schriftstellerin für Ministerin namens Pauline Armansch, die hat einfach mal die Teese aufgestellt. Alle Männer sind feige, faule, egoistische, gewaltte. Also man kann alles über Männer sagen, aber nichts Gute. Ich hatte den Eindruck, dass sozusagen ein berechtigter Feminismus mit einem berechtigten Anliegen, nämlich dass die Männer ein bisschen vom Ton runtersteigen müssen, privilägeln abgeben müssen, damit Frauen sich selbst ermächtigen können, damit Frauen sozusagen gleich berechtigt leben können, als haben wir dann ein bisschen über Zylina ausgeschossen. Aus Kritik wurde die Vermierungen, alterweißer Mann, toxische Männlichkeit, Ansicht, Begriffe, die einen Habitus meinen, aber dann oft sehr pauschal generell für weiße ältere heterosexuelle Männer verwendet wurden. Und man muss sich nicht wundern, wenn sozusagen die Lebensleistung dieser Männer nicht berücksichtigt wird. Männer waren nämlich nicht nur Täter, sie waren auch oft Opfer und zwar oft anderer Männer. Sie würden verschlisten, sie hatten undankbare Aufgaben, sie sind in Kriegen gestorben. Und wenn Männer das Gefühl haben, dass diese Seite nicht gesehen wird, dass nur die negativen, nicht aber die Errungenschaften, die positiven Seiten gesehen werden, dann muss man sich nicht auch wundern, wenn unsichere nicht zur souveräne Männer und die gibt es nun mal in die Opposition gehen oder in die Reaktanz gehen. Und das ist so ein bisschen mein Vorwurf. Der Sozialo-Gewalter Honstein sagt, der Mann sei von der Krone der Schöpfung zur Latrine der Gegenwart geworden, dass es in etwa so, was sie jetzt gerade beschreiben, hat Tronazie gehören ja, auch diesen Geschlecht an, was meinen Sie denn zu dem, was wir gerade gehört haben. Ich finde es total schwierig zwischen einem berechtigten und einem ungerechtigten Feminismus unterscheiden wollen. Ich glaube nicht, dass der Beitrag ist, denn wir Männer leisten soll, solche Wertungen vorzunehmen. Das Problem sehe ich darin, dass wir nicht zwischen toxischen Männlichkeit im Sinn von gesellschaftlichen Männlichkeitsanforderungen unterscheiden und den toxischen Männern. Die Anforderungen sind es. Dieser Vorstellung, dass Männlichkeit heißt, ah zu sein, stark zu sein, zu sein, in jeder Lebensphase. Das ist die Wurzsel der ganzen Problematik und das Männer, die übernehmen, das ist dann halt die Folge. Das ist eine gute Frage. Wie kommt es, dass diese Männlichkeitsanforderungen das Gesetz traditionellermännlichkeit zwar nie ganz festgeschrieben ist und trotzdem von allen übernommen wird? Die Antwort, die uns die Sozialisationsforschung gibt, lautet Kinderlernen im Alter von zwei bis drei Jahren zu unterscheiden, dass es in uns so binärgebrecken, gesellschaft Männer und Frauen, die uns und Mädchen gibt und beginnen im Dienst dazu Gehörigkeit, die uns der Anerkennung der Gruppe der echten Jungs sich so zuverhalten, wir es eben belohnt werden. Das heißt, sie lernen nicht zu weinen, obwohl sie traurig sind und sie lernen, gefühle das Schwächeter ohne nach der Verzweiflung nicht mehr wahrzunehmen oder zumindest nicht zu zeigen, um ja nicht zu riskieren, das ja es unmännlich attraktiert werden. Und zwar bis heute die österreichische Autorin Marieke Fallwickler, gerade im Buch zu diesem Thema geschrieben, sie war dafür in unterschiedlichsten Schulen unterwegs und hat dort nach Geschlechterung gefragt und selbst bis heute ist es so, dass Jungs Antworten Gefühle zeigen sein, Problem Geld verdienen sei erwartet und so weiter. Also die ganz klassischen Stierortüten? Wir müssen ja schon mal die die Grausamkeit, die so Geschichte kurz vor Augen führen. Also Menschen können nicht nicht fühlen, es ist den Menschen unmöglich keine Gefühle zu haben und wir schaffen es als Gesellschaft von einem Geschlecht den Männern zu erwarten, dass sie keine Gefühle haben oder sie zu ernten.
Sie zu mindestens nicht zum Ausdruck bringen. Das ist schon in hohem Maße grausam und ein Formstruktureller Gewalt. Dann dürfen wir uns nicht nur dann gewalt dahinter. Wenn wir in der Erziehung diese Form der Strukturenen gewalt, dass sie sich selbst nicht nah sein dürfen, dass sie sich gewalt dann halt auch nicht. Aber als Gebes da einen Akteur oder einer Akteur hinterher? Das stellt sich für mich die Frage, wen mein wir damit? Aber ich will Ihnen kurz noch das Wort geben. Einmal muss ich mich noch kurz verteidigen, zwischen Berechtigten und Unberechtigten Feminismus, sondern meine Kritik zielte ja auf die Methodik. Also Feminismus würde ich sagen, es ist immer berechtigt. Weil wir eben immer noch in einer Gesellschaft leben, die nicht gleich berechtigt ist. Gender-Pay-Gab ist zum Beispiel so eine, ist ein Beispiel dafür. Wenn der Feminismus aber diffamierend, wenn er sektiererisch wird, wenn aus Kritik Beschimpfung wird, dann glaube ich wird der Kontraproduktiv verschreckt Männer, führt sie in die innere Immigration. Vielleicht Männer, die durchaus einen Willen haben, an sich zu arbeiten, aber sich schwer tun. Weil es nicht so einfach ist, Prägungen, kulturelle Muster. Wie ist man aufgewachsen? Das kann man nicht ausknipsen, wie eine Nachtischlampe. Das dauert wahrscheinlich sogar mehrere Generationen. Mein Name ist noch bis sich das wirklich rausmändelt. Und es gibt auch nicht den Akteur, sondern es sind natürlich tiefgreifende Mechanismen und Gemengelagen, Medien, Internet, Rollmodels, die dann Rolle spielen. Warum Männer denken, sie müssten so sein. Wie sie sind, ja. Ich glaube, aber auch gleichzeitig, mein Sascha Lobo hat es mal gesagt, und er ist wirklich nicht als Maskolinist bekannt, ohne weibliches Selbstbewusstsein wird es nicht gehen. Also man kann nicht nur immer die Männer auffordern, ihr müsst das und das tun. Man darf ihnen nicht den ganzen Tag sagen, wie sie nicht sein sollen. Man muss ihnen auch positive Rollenbilder geben. Daran fehlt es meiner Meinung nach. Darüber werden wir auch sprechen. Das ist Teil ihrer Arbeit und Teil dieses Buches, das sie geschrieben haben. Ich möchte kurz auf einen Aspekt eingehen, die sie gerade gesagt haben, die Unterschiede weiterhin bestehen. Wir haben zuvor von der Gewalttätigkeit gesprochen. Da gibt es schon ganz klare Geschlechterunterschiede. Auch politisch gesehen gibt es Geschlechterunterschiede. Ich habe den Gleichstellungsbarometer 2024 dabei. Im Dunkel-Violate zieht man, dass Männer der Meinung sind, dass das Gleichstellung insgesamt schon viel mehr erreicht sei, als Frauen. Nun kann man natürlich fragen, wer hat mehr Recht? Aber das ist nicht so relevant, um zu sehen, welche Konfliktlinien durch diese unterschiedliche Einschätzung entsteht. Wir sprechen hier gezielt von den jungen Männern. Also, Männer zwischen 18 und 35, in dieser Untersuchung. Da sehen wir schon einen harten Geschlechterkraben. Und wir sehen schon auch eine Wahrnehmungsverzerung, die ziemlich irrational anmutet. Wenn wir hier auf den Unterschied schauen, die Gleichstellung in den Führungsetagen der Wirtschaft sei wirklich eine ziemlich kühne Annahme. Wenn wir sehen, dass nach wie vor nur ein Bruchteil alle Verwaltungsrat sieht, beispielsweise von Frauen, besetzt wird, dass sie aus der großen Unternehmen nur in Ausnahmefällen weiblich sind, da muss man schon eine ziemlich schräge Brille anziehen und zu sagen, auch kein Problem. Die Gleichstellung ist doch da verwirklicht. Und trotzdem eine deutliche Mehrheit. Der jungen Männer sieht das Problem nicht mehr aus meiner Sicht. Gibt es da nur eine Erklärung dafür, nämlich, dass diese Männer von der falschen, aber halt populären Annahme geleitet sind, dass es in der Natur der Frauen liegen, dass sie halt nicht ganz so Karriere bewusst und macht orientiert, arbeiten würden und durchs Leben gehen würden. Also, dass sich da essencialistische Bilder von Geschlechtlichkeit nach wie vorhalten. Das ist das eigentlich dramatische, wenn das so ist. Das heute eine Mehrheit der jungen Männer, sehr einseitig, essencialistische Vorstellungen nochmals. Das ist wissenschaftlich nicht haltbar. Das ist irgendwie so, was ist wie eine Essenz. Man muss das ganz kurz erklären. Dann hat es noch ein Potenzial. Essenzialismus ist sozusagen die Idee, dass es ein unveränderte Natur gibt, innerhalb von verschiedenen Wesen, Personen, Dingen auch, die wirklich unveränderlich sein. Ich sehe, dass ich Männer im Kampf Erfüllungs- und Frauen in Sorgen und Kümmern, das ist der Kerngehalt. Und da sagen Sie, das ist eine wissenschaftliche überhaupt nicht haltbar. Jetzt, was folgt daraus, wenn die Einschätzungen so unterschiedlich sind? Was man ja auch sieht, und das ist auch wieder handfest, junge Frauen wählen zunehmend Linker und junge Männer rechter. Auch da gibt es einen klaren Geschlechtergaben. Ja, also das ist richtig. Man hat das jetzt zuletzt zum Beispiel bei der Bundestagswahl in Deutschland gesehen, wo die AfD von jungen Männern gewählt wurden. Oder auch bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl, wo, glaube ich, Männer unter 30 sehr überwiegend Trump gewählt haben. Und überhaupt weiß sie Männer ohne Collegeabschluss überdimensional Trump gewählt haben. Ich glaube, es liegt ein bisschen in der Natur der Sache. Man gibt seine Stimme der Partei dem Lager, von dem man sich etwas verspricht. Und zwar sowohl finanziell ökonomisch, was das eigene Fortkommen anbelangt, als auch was vielleicht eine kulturelle Aufwertung, also was sozusagen der Platz der Statusinhalb einer Gesellschaft mit sich bringt. Und da natürlich Linkkeparteien sich eher um Minderheitenthemen, Frauen, Emanzipation, gleiche Bezahl und gleiche Rechte kümmern, wählen junge Frauen eher links. Und Männer, die Angst haben, Privilegien abzugeben, die diesen Veränderungsdruck spüren und nicht damit zu Recht kommen, die überfordert sind, geben ihre Stimme in der Tendenz eher rechten Parteien, weil die sagen, wir können ungefähr so weiterleben, wie es war. Die vertreten ein traditionelleres Geschlechterbild, wollen den Status gewohnen, nur langsam oder gar nicht verändern. Das liegt ein bisschen in der Natur der Sache. Aber wenn man es jetzt so ein bisschen auf die Spitze trabt, ein Mann, der so denkt, ist doch für eine Frau, die eben eher, sage ich jetzt mal, ganz klassisch Linker denkt, mit diesen Anliegen, und ich besonder das Attraktiv. Ja, das ist die Realität und das ist die sich selbst erfüllen der Profizeiung. Die Angst der Männer, das ist wirklich eine tragische Sache, dass sie keine Frau mehr finden, dass das Patrikation um das Kernversprechen betrügt, sei fleißig strebsam und bekommt einen Rausendschopf und eine Frau, dass wir sich für große Anteil der Bevölkerung nicht mehr füllen. Die trage ich besteht darin, dass diese Männer meinen, der Feminismus habe sie, um dieses Privileg gebracht, anspruch auf weibliche Zuwendung zu haben. In Tat und Wahrheit ist es ihr Verhalten, ihr Festhalten an diesen alten Männlichkeitsbildern. Ich geb Ihnen völlig recht. Wir brauchen ein Angebot. Wir müssen prükenbar. Wir müssen das Hilfe ruf verstehen, als Ausdruck dessen, dass die jungen Männer ein großer Mehrheit überfordert, sind heutzutage. Mit diesen unvereinbaren Doppelbewerbungen, das Problem ist, wir erwarten von Männern heute, dass sie einfühlsam und zugewandt und nicht übergriffig sind. Gleichzeitig wissen die Jungen Männer aber ganz genau, um den Platz in der Pier-Roup zu sichern, müssen sie hart stark und so vereint sein wie immer. Ich möchte gleich um das unterstreichen, was gerade gesagt haben. Ein kleinen Einspieler zeigen, und zwar gibt es ja zunehmen, gerade durch diese Bewegungen Männerkurse, Courachings und so weiter, die Angeboten werden. Eine Kollegin von mir hat vor einem Jahr einen kurzen Kurs besucht. Wir schauen uns kurz rein, oder an, was dort gemacht wird. Nicht die Gesellschaft müssen sie einfachen, sondern der Mann. Wir nehmen eine Auszeit und gehen in die Stille. Wir hören einfach, was ist. Warum ist die Stille ein Teil der Männerarbeit? Männer denken sehr viel. Es ist eine Kunst, in die absolute Stille einzutauchen, und das aushalten zu können, sodass es sogar näherend und klären ist. So, dass es sogar nerndisch klärendisch. Nach den Nübungen reden die Männer in zwei Irrgruppen über ihre Gefühle. Das sollen sie hier lernen und Männergemeinschaft erleben. Meine Freundin hat mal gesagt, sei ein Mann, mach mal. Da habe ich gedacht, mein Gott, was ist los? Nein, was muss ich genau? Ich habe nicht mehr gewusst, wo ich stehe, was ich bin. Das will ich jetzt für mich lösen, auch für meine Zukunft, für meine Enkel, für mich, für meine Freundin. Was passiert, würde ich dann sehen. Was passiert, was wird die gesehen? Drei Tage lang schlüpfen Männer in verschiedenen Energien. Als ich das zustose, sind sie in der weiblichen Energie. Du versuchst ganz in deine Verletzlichkeit zu sein. Die Männer müssen 30 Minuten lang blind durch den Wald tappen. Die Idee, der moderne Mann soll auch seine weibliche Seite integrieren. Tornazier haben tief Eingahrt mit jetzt gerade. Um diese weibliche Seite ging, ich habe mich gefragt, was die Blindheit mit der Weiblichkeit zu tun hat. Aber es geht offenbar um eine Vereinung von scheinbaren Gegensätzen. Für mich total schwierig so ein Spiel. Ich finde das wunderbar, dass diese Männer sich mit ihrem Mann sein auseinandersetzen. Sich fragen, was steckt da noch alles drin. Ein großer Reichtum der Verborgen ist, wenn Männer diese Kossette traditioneller Männlichkeit. zu weiten und zu springen beginnen. Und gleichzeitig haben Sie das Schauder in meinen Augen gesehen, wenn davon weibliche Energie und Verletzlichkeit gesprochen wird. Es gibt keine weibliche Energie oder männliche Energie im Sinn von etwas, was irgendwie in der Natur der Männer angelegt wäre. Natürlich gibt es eine energetische Ausstrahlung von Menschen, die männlich sozialisiert wurden. Da ist dann eher das Rupiger und das so etwas härterer dabei. Und bei Frauen vielleicht eher das sozialere, emotionalere Abdastung sind Dinge, die wir gesellschaftlich erlernt haben und aus meiner Sicht, deswegen ist das ein Problem, kommen wir nicht weiter, wenn wir Männer dazu anleiten, ihre weibliche Energie zu spüren. Wir müssen Männer anleiten, ganz Mann und mehr Mensch zu werden. Das heißt, ihre Verletzlichkeit auch nicht, dass etwas exotisches irgendwie sich anzueignen, sondern ganz selbstverständlich zu sagen. Ich bin ein Mensch, was soll ich denn sonst sein als verletzlich. Vielleicht spinnen wir das etwas weiter jetzt nicht nur männlich weitlich, sondern da geht sie auch darum, dass traditionelle so ein bisschen aus und traditionellen so ein bisschen ausbrechen und dass progresivere einbinden, so lesig das auch. Ich glaube, das wird wahrscheinlich als Synonym verwendet. Und sie finden, das geht ja beides miteinander. Wir müssen nicht das eine überwinden, um zum anderen zu kommen. Ich hoffe es, dass beides zusammengeht und ich versuche es zum Beispiel in meinem Leben. Vielleicht noch mal ganz kurz zu dem Einspieler. Ich musste auch ein bisschen lächeln. Also ich würde, ich könnte bei so was nicht mitmachen, ohne mich ein bisschen albern zu fühlen. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass Männer davon profitieren. Ich kenne nur niemanden der solche Kurse und Coachings mitmacht. Ich glaube es ist eine ganz kleine Zahl von reflektierten Männern, die Sachen erkannt haben, die bereitwillig an sich arbeiten und dass die Männer, die so was vielleicht bräuchten, toll viel tun würden und sich bei so einem Workshop anmelden. Also ich versuche immer beides parallel zu denken. Die Selbstermichtigung von Frauen auf der einen Seite und auch diese Ablösungs- und Findungsprozesse, diese Veränderungsdruck von Männern auf der anderen Seite. Ich glaube, man darf die nicht gegeneinander ausspielen. Und interessanterweise, ich habe mal vor zwei oder drei Jahren ein Essay im Spiegel geschrieben, wo ich sozusagen für ein amai gar plettiert habe. Also ja, ich finde ganz toll, dass so was, dass es so was, wenn in moderne Männlichkeit gibt, Männer, die offen über Gefühle sprechen, die kochen können, die ihre Hämtenbügeln, die mit ihren Kindern im Babybecken rumstehen. Mehr mein Vater hat es noch nicht gemacht, mehr mein Großvater, das ist überhaupt nicht gemacht. - Ja, klar. Auf Männer haben sich verändert und sind eine weitere Wegstrecke gegangen. Aber ich habe manchmal den Eindruck, dass wir sozusagen Eigenschaften und ich würde die gar nicht als typisch männlich bezeichnen. Aber das sozusagen Eigenschaften wie Mut, Entschlossenhalt, Risikobereitschaft, Widerstandskraft, vielleicht auch Opferbereitschaft, vielleicht sogar Wärhaftigkeit, dass wir den nicht über Bord werfen sollten und nur als toxisch brandmarken sollten, weil wir immer als Gesellschaft und auch jeder einzelne Inssituationen, in Krisensituationen kommen kann, wo diese Eigenschaft wieder gebraucht werden können. Und zwar nicht nur von Männern, auch von Frauen. Und darf ich den Punkt noch machen, ich bin damals unglaublich angegriffen worden. Da will einer den starken Mann zurück, da verherrlicht einmal Gewalt und das militärische, da war, hab ich es überhaupt nicht so gemeint, man muss diese Eigenschaften nur richtig kanalisieren, konstruktiv kanalisieren. Und dann wenige Wochen nach diesem Essay ist Putin in Ukraine einmal schiert, auf einmal haben alle Überwerhaftigkeit diskutiert. Auf einmal sind diejenigen heute für Waffenlieferungen, die noch vor fünf Jahren auf Riedensmeerschen waren. Also alles hat sich umgedreht, als die Wirklichkeit in unseren Alltag eingebrochen ist, es gibt es böse nun mal und man muss damit umgehen. Aber schauen wir uns doch. Schauen wir uns doch ganz kurz. Ich finde das wunderbar, wie sie das gerade zusammengefasst haben, weil ich glaube, das sieht man tatsächlich in der aktuellen Weltpolitik, dass dann eine traditionelle Männlichkeit, wenn wir so vorgelebt wird und diese Vierilität mit dieser Vierilität auch stärker behauptet, ihr haben den Zusammenchnitt vorbereitet. Was passiert, wenn Alfa Männer mit Macht aufeinander treffen, war Jüngst bei ein Besuch des ukrainischen Präsidenten Zelenski im Oval Office bei US-Präsident Trump zu beobachten. Statt zu einer Lösung kam es zum Erklar. Er posiert und zellibriert seit Jahren unverholen den Matsju, der russische Präsident und Kriegstreiber Vladimir Putin. In Argentinien regiert ein Präsident der gern mit der Kettenselge auftritt. Und der reiste Mann der Welt, Tesla-Besitzer Elon Musk, lässt sich davon inspirieren und soll jetzt in Amerika den Spa-Hammerschwingen hauptsache radikal. Es ist natürlich momentan so, dass Männer momentan die Länder dünn depressivieren und auch den Takt vorgehen. Und dort darf man sich durchaus fragen, wer es allenfalls ein anderes Klima oder ein anderes Tempo, wenn eine Frau in dieser Position wäre. Also, Mayerine Cardivier, jetzt gerade gesehen haben, sagt Jüngst auch die Weltpolitik seit der Zeit Tesla, Testosteron und Dollar getreten. Jetzt stellt sie natürlich einfach die Frage, warum kommt das denn so gut an? Um sicherer die Situation, um so größer der Wunsch nach dem starken Mann. Deswegen haben rechts vor Polisten, nie aller Länder, auch in Regen-Sinteresse dran Probleme zu Bewirtschaften und nicht zu lösen. Das ist ja Strategie geleitet. Ich sehe, wenn ich mir diese Figuren Trump put in und go, anschaue, keine starken Männer. Ich sehe, da Männer, die ein enormes Dominanzbedürfnis haben und es für ihren Selbstwert oder für Welchen Zweck auch immer, aber es garantiert kompensatorisch, es benötigen, andere zu demütigen, andere zu beherrschen. Stärke, ich meine, damit menschliche Stärke, nicht nur männliche Stärke, heißt für mich so, mit sich selbst ein Verbindung und im Reinen zu sein, dass ich nicht meinen kümmerlichen Selbstwert aufmöbeln muss, indem ich andere klein mache. Ich möchte das, was Sie jetzt gerade zuvor gesagt haben, noch ein bisschen weiter drehen, um mit dem verbunden. Man könnte ja auch sagen, es hat etwas Gutes, dass diese traditionellen Rollenbilder jetzt wieder ein bisschen zurückkehren, dass eben diese Wehrhaftigkeit gebraucht wird und vor kurzem voran. Soll ich das etwas gut sein? - Da habe ich ganz kurz fertig sprechen, hat Hornat, danke sehr. Vor kurzem habe ich einen Interview gelesen in der NCZ mit Matthias Politikit, er hat dieses Buch hier geschrieben, und er sagt eben auch, es braucht eine neue Wehrhaftigkeit und er sagt auch, in diesem Buch, die Wogen hätten einen allzu sanften Mann hervorgebracht. Natürlich erhält sich jetzt an diesen klassischen Strukturen fest. Ich würde aber trotzdem interessieren, weil Sie ja zuvor auch das hervorgehoben haben, dass es da gewisse Charakter-Eigenschaften gibt, die durchaus zu behalten sind. Ich würde es vielleicht ein bisschen anders ausdrücken, aber ich erne, was Herr Politik gemeint. Also wir sind von sehr männlich dominierten Welt. In den letzten Jahren gab es heftige Debatten darüber, wie sozusagen ein Mann zu sein hat und propagiert wurde, der sehr sanfte, gefühlvolle, urbane Mann, den ich gut finde, den ich richtig finde. Ich habe nur vorhin schon gesagt, man sollte nicht die anderen Sachen, die man in Krisensituationen brauchen kann, über Bord werfen. Für mich ist ein einmal Garm, ganz kurz. Für mich ist ein einmal Garm dieser beiden Sachen eigentlich erstrebenswert. Und das kommt, ich finde, wir sind uns vollkommen einig darin, dass Trump und Putin schwache Männer sind. Aber ich glaube es gibt auch. Aber für ganz viele sind das keine schwachen Männer. Aber wenn ich das in die Schule, darf ich den Gedanken nach ausführen. Ich habe schon auch, wir leben in extrem unsichereren Zeiten. Vor allem junge Menschen haben Angst vor der Zukunft, sowohl was die individuelle Zukunft betrifft. Alles auch wird es wieder Krieg geben. Vor allem junge Männer sind sehen sich unglaublichen Herausforderungen gegenüber. Sie sollen ganz viel auf einmal sein. Gleichzeitig wurden Sie Jahre lang beschimpft und die Familie nach dem Motto. Es gibt nicht schlimmeres als Mann geboren worden zu sein. Da gibt es unzählige Beispiele dafür, wo sie so zu sagen beschimpft und klein gemacht worden. Ich finde das ja nicht richtig. Ich sage nur, ich verstehe, warum sie sich dann solchen Symbolen und solchen Männern andienen, weil das Identitätsangebot sind. Für schwache Männer, die sich nach Orientierung sehen, die sich nach einer Zugehörigkeitsgefühl sehen. Und da werden natürlich leichte Lösungen angeboten. Da werden auch schuldige, benannt, fälschlicherweise, nämlich Frauen. Der die Männer unterdrückt und politisch gesehen, wie Kranten, die uns das Geld wegnehmen, die Jobs wegnehmen und so weiter. Ich verstehe, warum Männer, die vielleicht nicht einen gewissen Bildungsstand haben, die nicht so wahrein sind auf diese Fallen reinfallen. Und es verhindert natürlich, dass sie an sich arbeiten. Dass sie sich selbst hinter dem Land, dass sie Wachstum zu lassen. Wir sind uns ja einig. Wir sind jetzt in seinen Punkern nicht da. Und jetzt, was wir wirklich sehr klar stellen, was sie tun ist, ein Narrativ konstruierender heißt, irgendwie haben sie die Feministinnen, die Frauen, die westliche Gesellschaft übertrieben, mit dieser kritischen Diskussion. Und das ist ein sehr glärster Übermännlichkeit über Patriarchat. Und jetzt seid ihr ganz selbst schuld, dass das Pendel wieder zurückschlägt. Und jetzt holen sich halt die Männer irgendwie, ich werde zurück. Und da möchte ich wirklich sehr scharf intervenieren. Und zwar mit einer empirischen Feststellung. Es ist unsinn zu behaupten, dass sich diese Neumendlichkeit in ihrem Artikel haben, sie von den Männern mit den rot gepunkten Socken, die da mit dem Ökofahrrad, irgendwie den Lauch auf dem Biobau und so holen gehen. Es ist passiert aber, da tut mir statt nicht die Portierung, mich stört die Behauptung, dass sie so tun, als sei das kulturelle Leitbild von Männlichkeit in Erkennung.
Wir haben es nicht erlebt. Weltweit gibt es kein Land in dem Männer mehr als die Hälfte der unbezahlten Sorgearbeit. Übernehmen beispielsweise gibt es weltweit kein Land in dem Jungs irgendwie gemobbt werden, weil sie den harten Kerl raushängen. Das ist einfach ein Phantom, das sie das kitzieren. Aber dieses Phantom benötigen sie, um da in der Gehtimen Backlash zu konstruieren. Da möchte ich wirklich schauen. Ich finde den Backlash überhaupt nicht legitim. Ich finde auch nicht gut, dass es so ist. Und dass der Feminismus teilweise übertrieben hat, ist nur ein Punkt noch nicht mal der Wichtigste. Wir müssen uns doch die Fragen stellen, warum Millionen jünger Männer auf solche Bilder, Symbole, Männer, Models, wie wir es gerade gesehen haben, abfahren. Und da ist doch eine Unsinnung, dass ich gerade nicht mehr so weit bin. Ich denke, einfach vorbeutet. Wir leben in dieses Patriarchat nicht bearbeiten, weil wir uns einfach konsequent weigern, die schädlichen Wurzeln und so Männlichkeitsvorstellungen als solche zu anerkennen. Aber zu bearbeiten. Wenn ich eine Sache noch sagen darf, was mich selber immer aus der Haut fahren lässt, ist, dass diese vermeintlich negative Männlichkeit, die sich selbst hypermaskuliengeriert, die Frauen abwertet, die über tollen Körper, toller Job, Proz, funktioniert sehr uberflächlich, dass die immer noch häufig auch belohnt wird in unserer Gesellschaft. Also ich würde sozusagen gern das Argument aufmachen. Wir leben nach, also dass es auch eine systemische Frage ist. Wir haben so ein Bild, wie die Gesellschaft sein sollte, könnte, wie Männer sein sollten, Frauen sein sollten. Da sind wir uns alle ziemlich einig mit kleinen Unterschieden. Aber ich mache die Erfahrung, dass bei der Jobsuche im Unternehmen, bei der Partnerware, wenn man sich diese Dating-Plattformen anschaut, wer da reissiert und wer da eher nicht reissiert, sind oft eben problematische Marker, der durchtrennierte, der erfolgreiche Erde, Investmentbänker als der Krankenpflege. Sie würden sehr politiert. Wir sind auch gar nicht so weit, wie wir eigentlich gerne wären oder wie wir auch durchschaut und erkannt haben, dass es sein soll. Das hat die ganze Gesellschaft fällt immer wieder so. Also das ist so, dass es anders sein, wenn wir das nicht bearbeiten. Ich bin ja auch das, wir haben das sehr klar. Die Schadensbilanz des Patriarchats ist desaströs. Sie macht Frauen, Kinder, unglücklich, sie macht Männer, die ist besonders. Sie haben besonders die Profiteure, die von meintlichen, unglücklich und sie zerstört den ganzen Planeten. Genau, sie werden sich eigentlich auch gegen den Wahnsinn. Die Schadensbilanz. Wir haben sehr scharf und trotzdem weigern wir uns. Männlichkeit, patriarchale Prägungen zu bearbeiten. Irgendwelche Orientierungshilfen zu geben, den jungen Männern. Ja, die brauchen Brücken, die brauchen Orientierung. Wir tun unsere Arbeit nicht. Und das ist die Verantwortung, ein Versagen von uns als Regelgesellschaft. Jetzt, wenn ich Ihnen so zu höre, dann stellt sich für mich tatsächlich die Frage, was hat denn eigentlich Ihre geschlechter Rollen geprägt? Biografisch gesehen. Schmeigen. Nee, für mich, ich überleg kurz, weil es bei mir wie zwei Antworten gibt. Ich bin auf der einen Seite in den 1970er Jahren geboren. Zuhause sehr traditionell geprägt, schulisch, progressiv, feministisch. Das hat mich geprägt. Und die andere Prägung, die möchte hier in diesem Kontext gerne werden. Ist eine Transgeneration, alle meinen Vater war ein Kriegsflüchtling. Also 1939 im heutigen Schles in geboren. Hat als Kind seinen Bruder vorhungern, sehen, auf der Flucht, Vergewaltigungen beigeholt und einfach selische Schäden erlitten, die ihr Zeitlebens nicht mehr verheilen konnte. Und für mich ist das eine ganz wichtige Triebfeier, auch meines Engagement, sich von Mut zu mindestens, dass das ein starker Grund ist. Deshalb ist dieses Thema sehr beseld. Und das ist mich auch, so, ich es mir so zu Aufgaben mache, diese transgenraationalen Wunden, die patriarchale Zurichtungen hinterlassen haben, da einen kleinen Beitrag zu leisten, das die heilen können. Sie sind selber im Bayerischen Wald, glaube ich, aufgewachsen. Mein München, er fahrter Arzt, oft nicht zuhause. Was hat er Ihnen mitgegeben? Also 70er, 80er Jahre, 20. des Jahrhundert Bayern, Provinzland. Das war eher eine klassische Rollenverteilung. Konservatives Milieu. Auch meine Eltern sind eher konservativ, aber nicht irgendwie, aber sehr liberal, sehr herzlich, sehr liebevoll. Also ich hatte eine schöne Kindheit und Jugend, aber schon mit klassischer Verteilung. Also mein Vater hat extrem viel gearbeitet. 70, 80 Stunden waren die Regel. Meine Mutter war auf Musikkonservatoriumen, für Klavier, hat Anfangs noch Unterricht gegeben, hat es dann irgendwann eingestellt, um ganz Hausarbeit und für die Kinder eben dazu sein. Ich habe das nicht in Frage gestellt, weil ich es nicht anders kannte. Für mich war es die Normaistie Sache der Welt. Ich habe auch davon profitiert. Ich fühle mit meiner Mutter ausgetauscht, die eben nachmittags zum Beispiel zu Hause waren, nicht im Job. Es hat lange dauert, bis ich sozusagen gemerkt habe, dass es nur ein Modell von ganz vielen ist. Was heißt lange? Ich war erwachsen, würde ich sagen. Und dann ging es in Stufen. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich die Nachteile der Position meines Vaters gesehen habe. Das ist mit 49 am Herzen notoperiert worden, was mit Sicherheit mit dem Stress zu tun hat, den er hatte. Er war sozusagen ein kleiner Patriarch, er war ein bisschen das Zentrum. Der Familie hat die großen Entscheidungen getroffen. Meine Mutter hat ihm den Rücken freigelalten, hat viele kleine Entscheidungen getroffen. Und ich heute sehe ich ganz klar, dass er zu wenig auf sich geachtet hat, dass sie vielleicht andere Interessen, andere Seiten stärker hätte entwickeln oder ausleben können. Wenn sie einen Beruf gehabt hätte. Ich will aber auch dieses Modell gegenüber dem anderen nicht schlecht machen. Ich glaube, es ist immer ein Preis zu zahlen. Das war meine Kindheit. Ich habe es so erlebt und ich habe es als schön empfunden. Heute sehe ich natürlich, es gibt ganz andere Modelle, die aber auch wieder ihren Preis fordern. Und ich sehe natürlich auch den Preis den meine Eltern dafür gezahlt haben. Aber so bin ich groß geworden. Diese Prägung, diese Muster sind wichtig. Und ich habe schon auch in den letzten Jahren daran gearbeitet, sie teilweise abzustreifen, in Frage zu stellen. Eigentlich diese Männlichkeit, die mir mein Vater vorgelebt hat, ein bisschen zu ergänzen. Was war das für ein Prozess? Schmerzhaft. Weil es natürlich mit Abschieden verbunden ist. Sachen, die man toll gefunden hat oder die angranig bewusst waren, dass man vielleicht ungerecht war oder vielleicht sogar mal sexistisch war. Wir sind die bewusst geworden. Mir wurden, ich bin da auch dem Feminismus dankbar dafür, dass ich da sensibler geworden bin. Mal ein Spruch, dem man nicht macht oder sich in eine weibliche Perspektive hineinversetzen. Ich hoffe, dass mir das einigermaßen gelungen ist, dass ich weiter bin als mein Vater oder mein Großvater des Waren. Und trotzdem will ich nicht, dass diese Männergeneration nur schlecht gemacht wird. Das hört man ja oft. Sie haben einen Planeten zerstört und haben Frauen unterdrückt. Das stimmt. Frauen konnten ihnen nicht zerstören, weil sie Warnhalt nicht an der Macht. Und Männer und das Patriarchat hat natürlich auch viele Errungenschaften. Sie haben auch Medikamente erfunden und sind von ihnen komponiert. Und haben auch vieles, von dem wir heute profitieren, erst ermöglicht. Ich weiß halt immer daraufhin, dass das Desparat ist. Trotzdem bin ich natürlich dafür, dass Männer Privilegien abgeben und dass Frauen Privilegien bekommen. Wenn wir jetzt hören, dass das bei einen harbalen Längererprozess war, dann sind sie sozusagen geschlechtergerechter Overachiever, weil sie waren schon mit 15 irgendwie feminist. Ja, ich weiß auch nicht genau, woher das kommt. Wahrscheinlich durch die schulische Prägung eher stettisch, zumindest in der Peeer-Gruppe, progressive, feministisch inspiriert. Und ich musste einfach aus Rhein und Not mich sehr früh als junger Mann mit Männlichkeit auseinandersetzen. Und ich habe keinen Boden unter die Füßen bekommen. Ich habe irgendwie so versucht, nicht der Mann zu sein. So irgendwie damals war ja das Angebot "Macho Softi". Ich habe das irgendwie mit dem Softi probiert und fand das eine unbefriedigende Lösung. Und weil, was wir sagen, war das unbefriedigen. Softi ist uncool. Softi, also, ist sie gut anheist? Konnten Sie uns anheist das oder was meinen? Das kommt toll an, aber dass ich, ja, was junger Mann da untergelitten, dass ich zwar ganz viele tolle Freundinnen hatte, die sehr gerne mit mir gesprochen haben und tolle Dinge unterlommen haben. Aber für dich als sechsualpartner weniger attraktiver. Und das war für mich ein Triebfeder, mich dazu fragen, wo es da tritt der Weg, wo ich irgendwie Verletzlichkeit, beispielsweise ein Fühlsamkeit über Gefühle sprechen können. Solche Qualitäten erhalten möchten. Das ist mir wichtig. Das gehört auch zu mir, meine Mann und Mensch sein. Und gleichzeitig aber auch genügend Selbstsicherheit habe mich genugend gut spürgen und klar in der Ansage. Und eben auch so ein etwas breitere Klaviator mehr Oktaven auf der Klaviator bedienen zu können. Spannend. Ich glaube, diese Suche, die ist eine, die wir auch beobachten können, in sozialen Netzwerken und dort teilweise auf auch sehr problematischer Art und Weise. Netzwerke, die toxische Mählichkeit propagieren. Die sind in Europa auf Formar, das wissen wir. Sie beunrücken auch die Schweizer Bundesbehörden. Kürzlich wurde eine Motion eingereicht, die den Bundesrat auffordert, die die Reichweite, das Ausmaß, dieses Phänomen zu erfassen. Und da sind sie auch involviert hat heunert. Dank Bundesunterstützung können wir in diesem Jahr eine vollkungsrepresentative Befragung realisieren. Weil wir im Moment einen totalen Blintflug haben. Wir wissen nicht genau, wie solche Denkfiguren gewaltlegend die mir und die Menschheit in Europa. Also ich kann nicht von der Schweiz. Als Einbeispiel, genau von der Schweiz, verbreitet sind. Und da können wir nun ins Samenau arbeiten mit der Universität, diese Befragung durchführen, weil die Behörden
sehen, wie brauchen wir am Wissen ungezielt, preventiv aktiv werden zu können und um einfach das Ausmaß der Problematik identifizieren zu können. Aber das ist richtig, dass wir in der Schweiz die Zahlen dazu noch nicht haben. Man sieht aber nur schon mit den umliegenden Ländern, weil da die Zahlen, glaube ich, erhoben wurden, dass man das tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Ja, wir haben insgesamt eine sehr klare Linie, die zeigt die Akzeptanz von Gleichstellung einerseits und umgekehrt die Akzeptanz von beispielsweise gewaltlegend die Männlichkeitsnormen Vorstellungen, dass Männer Frauen dominieren dürfen, notfalls auch mit gewalt irgendwie sich ihre Verfügung macht und gewärfen dürfen. Solche Dinge, das nimmt zu, das nimmt insbesondere bei den jüngeren Männern zu. Das war nie weg, aber es kommt wieder. Also diese Idee, es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis halt die älteren Männer, die da irgendwie noch so traditionell sozialisiert waren, bis die böse gesagt hat aussterben. Und dann wird alles gut, diese Idee ist nicht haltbar und es braut sich da was zusammen. Wir haben die Serie Adolesans, die kürzlich das grad ganz drastisch zum Ausdruck gebracht hat, ein 13-Jähriger, radikalisiert sich in Bindeseile im Internet und tötet dann gleiche Altrige, gleiche Altriges Mädchen, die Behörden machen sich sorgen und die Eltern machen sich sorgen und zurecht. Ich will nicht alarmistisch sein und sagen, das Problem ist riesig, wir wissen nicht genau, wie groß das Problem ist. Der Alarmismus gründet nur dort, wo ich es darauf hinweisen möchte, ein junger Mann, der das Gefühl hat, egal, was er anstellt. Er findet sowieso keine Frau, er findet sowieso keine befriedigende Lebensperspektive. Das ist ein Risiko und zwar einfach, weil er nichts mehr zu verlieren hat. Wir wissen nicht, wie viele Männer sich in dieser Krassenweise radikalisieren, aber wir wissen, dass es da dynamiken gibt und wir wissen, dass eigentlich alle Amokläufer der vergangenen Jahre in der einen oder anderen Weise eben solche antifeministisch, maskulistischen Denkfiguren verinnerlicht haben. Also vielleicht muss man dazu noch ganz kurz sagen, was da ganz, wo von da ganz auf gesprochen wird, ist von dieser Inselbewegung. In voluntary cellypets, also unfreiwillig zölebatärlebenden Männern und das eben eine Gruppierung, die sozusagen eine Regel im Kopf hat, dass 80 Prozent der Frauen nur auf 20 Prozent der Männer stehen und insofern eigentlich ganz viele Männer, aber natürlich im Grunde genommen auch Frauen leer ausgehen. Und deshalb, weil da sozusagen von Seiten der Frauen so etwas wie ein Gatekeeping über ihren eigenen Körper wahrgenommen wird, muss man sich das selber holen oder was. Und die als Grenkung und das Widerspruch zu dem, was sie gelernt haben, nämlich ein Mann hat Anspruch auf weibliche Zuwendung, inklusive Sex. Wir müssen vielleicht kurz für die Zuschauer, das auch etwas klären, die Manusfeier als Oberbegriff der, das sind ja alle Munde ist. Ist der Maskulinismus oder die Manusfeier, die beinhaltet eben verschiedene Bewegungen? Ganz genau. Unter anderem diese Inselbewegung, die ich gerade hatte. Genau. Das sind die verzweifelten. Das sind die, die nichts mehr zu verlieren haben. Auf der anderen Seite, die diese krassen Alfa-Männlichkeitsprofeten, die Anjutät aus Stichwort, die junge Männer sehr, sehr aktiv dazu anleiten, an ihre Dominanz zu glauben, an sich zu arbeiten, reich zu werden, solche Dinge. Also dort haben wir den Empowerment Gedanken im Vordergrund. Bei den Insel ist es eher die Resigation und die Hoffnungslosigkeit. Vielleicht schauen wir uns doch gleich für diese zweite Gruppe, die Sie jetzt genannt haben, diese Alfa-Mails ein paar Videos an, die wir auf den Sozialen Netzwerken machen. Die Modernen-Sus涵nungs-Maske ist die Maskulin-Mann. Und hier ist es, wie ein Mann, die sich von der Maskulin-Maske beinhaltet. Erst der Fall, nicht für die Menschen. Ein Mensch, die die Menschen mit der Respekt vorbeigen, und ein Kind, aber nicht für sie. Das ist einfach die Zeit. Die Menschen sind absolut sehr glücklich, dass sie in einem Mann die Respekt sind. Es sind mehr und mehr gemütterter, und sie sind in einem fangen Teil. Frauen wollen gute, starke Maskulin-Männer. Und von denen gibt es zu wenig. Wenn ich es klar bin, ihr will aber keiner sein, dann kann ich nicht sagen, ich bin der Babbo. Nein, du hast kein Geld, keine Frauen, keine guten Freunde, dann seh dich als es klar und schau zu, dass du dich da rausentwickelt. Ich kann dazu sagen, das sind jetzt eher moderatorbeispiele. Es gibt dann noch viel extremerer Beispiele. Was macht das mit ihnen, wenn sie solche Videos sehen? Ich muss etwas überlachen und mache gleichzeitig Sorgen, wenn man bedenkt, wie viele Millionen junge Männer vielleicht sozusagen diese Sachen angucken, ohne dass ihre Eltern lehren und so weiter davon mitkriegen. Es ist ja so, dass junge Menschen nicht gelegen, die mal ins Netz gehen, sondern die Leben im Netz, diese Figuren, diese Strukturen haben unglaublich Einfluss darauf, wie sie sich entwickeln. Welche Werte sie für sich sozusagen rausziehen. Und ich kann mir das nur so erklären, dass es eine große Orientierungslosigkeit gibt, eine große Verunsicherung, auch eine große Überforderung, wahrscheinlich bei Männer wie bei Frauen, nur Männer reagieren anders darauf. Und das sind Identitätsangebote für verunsicherte Männer. So weit ich weiß, ich bin kein Fachmann, was diese Mannesviel betrifft, aber da geht es ja dann eben nicht nur um Frauenfeindliche Thesen, sondern das sind ja so ganze Packages. Da geht es um Sport, Ernährung, da geht es um Geldanlage. Also Kryptokoins zum Beispiel, das ist so wirklich, wir machen dich sozusagen fit, um in dieser schwierigen Welt, in der du noch dazu von Frauen unterdrückt wirst und als Mann nicht mehr Mann sein darf, wir machen dich fit mit einer Ort Geheimwissen, dass den anderen den normal los nicht zustät, dir da dein Weg zu bauen. Um so ein Alphamähl zu werden, für den sich eben Frauen dann interessieren. Der Faden ist die Resuberegnisierung, das so führische Angebot. Es ist alles gar nicht so kompliziert, dass dir nichts einreden sei, einfach ein richtiger Mann. Das haben wir gehört, dass das was die Frauen eh wollen. Das ist genau diese Illusion, wird da vom Mittel zu stimmt nicht, dass das einfach für alle insbesondere jungen Männer, die da zuschauen, ganz klar unterspricht. Es ist einfach nicht ein bisschen die Kamera. Einfach euch wird etwas eingeredet. Das ist die Welt, ist nun mal komplizierter und es gilt für Männer vielfältige. Nein, die können wir leider genau vielfältige Kompetenzen zu entwickeln. Ja, es gibt Situationen, in es durchaus, daheit und Selbstsicherheit braucht, aber nicht als stabiler Persönlichkeit, sondern als Kompetenz genau zu spüren, in welchem Moment eben es was braucht und Einfühlsamkeit, Resonanzfähigkeit. Die sind notwendig, einfach ohne die, kommt ihr nicht gut durch Leben. Ich finde immer ganz interessant, dass wir sozusagen nicht nur über Männerbilder und Frauenbilder und Männer sind so und so und sollten so und so sein sprechen, sondern die entscheidende Frage, die sich eine Gesellschaft stellen muss, ist doch, warum finden Millionen junge Männer diese Männer toll? Ganz genau. Warum fallen sie auf sie rein? Richtig. Genauso wie damals für mich die alle haben über Trump bei der ersten Präsidentschaft geschimpft. Ich habe immer gedacht, wie war Trump denn möglich? Was ist denn in den fünf bis zehn Jahren vorher falsch gelaufen? Dass so und so viele Millionen Menschen sich für diesen Menschen entscheiden. Und diese Fragen, wenn man an meinen Meinung nach zu wenig gestellt und das sind so viel tiefgreifendere, strukturelle Fragen, die natürlich auch mit digitaler Kommunikation zu tun haben, überhaupt mit Digitalisierung, mit Vereinzellung, mit Überforderung des modernen schöpfenden Lebens, dass sich junge Menschen, obwohl sie ständig connector sind, einsam fühlen. Da gibt Statistiken auch, das ist sozusagen evaluierbar und erwiesen, und sich sagen eben an solchen Anternsorten. Das sind also größere systemische Zusammenhänge, die problematisch sind, die auch ein politisches Demokratie gefährden, das Problem werden. Ich sehe ihren Punkt haben, aber gleichzeitig, wenn sie das, alles was sie sagen, stimmt natürlich auch der Aspekt der Einsamkeit gleichzeitig, frage ich mich, weshalb entscheidet mir sich dann für dieses Angebot und nicht ein anderes, ein Topfakus, vielleicht. Weil es einfach ist. Es ist komplex und natürlich multidimensional und alles, aber es ist letztlich auch sehr einfach. Wir leben in einer patriarchal geprägten Kultur, die Männern über Jahrtausende gesagt hat, ihr seid die Krone der Schöpfung, ihr seid das Maß aller Dinge, ihr habt eine legitime Dominanzposition in der Gesellschaft. Seit 40 Jahren wird das zum Glück endlich breit entofragt. Aber was wir verpasst haben, ist, Männern eine Alternative angebot zu machen, eine Brücke zu bauen, in Weg zu zeigen, wie sie in Würde vom Sockel des Patriarchats steigen können, weil wir nach wie vor so tun, als sei das alles irgendwie gar nicht so patriarchal und das sein wir schon sehr viel weiter und sei das mit der Männlichkeit gar kein Problem. Das fliegt uns jetzt um die Ohren und verweist auf die Frage, wie können wir jetzt dringend, weil sich da etwas zusammenbraut, wo wir nicht wissen, was das für Folgen haben wird, die können wir jetzt, jungs zumindest diese Minimalbeutschaft vermitteln, mansein ist gestaltbar. Ja, aber wie erreich man die Leute, bevor sie in solche Netzwerke hineinkommen, bevor sie solche Inselnetzwerke, wie sie gesehen haben, trocksische Männlichkeit, etc. Das ist halt ein konzentriertes langwierige Mechanismen. Das hängt mit Erziehung zusammen, das hängt mit Schulen, mit Bildung zusammen. Man kann das nicht politisch verordnen oder in einem Workshop aus der Gesellschaft verbannen.
Das ist nicht so schwierig. Man braucht nur politische Wille. Man braucht nur politische Sensibilität. Einfach noch, als Fachlauchhauch, haben wir Fachleute, was fehlt, ist der politische Wille. Die Einsicht, wir müssen jungs etwas geben. Mit diesen Rattenfängern auf den Leim gehen. Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie unterbreche. Aber der Punkt, ich spreche, mein Gäste nicht gerne so, aber etwas möchte ich noch sagen. Natürlich könnte man auch, dass man Medien abspielt, da auch mehr Regulierungen reinbringen, weil die Inhalte so problematisch sind, dass man da, dass man da eigentlich eingreifen könnte. Das wird ja auch nicht gemacht. Es ist für diese Netzwerke interessant, Player dazuhaben, deren Inhalt sich so gut klickt. Deshalb so gut verkauft. Ich finde diesen Aspekt darf man nicht ausklammern. Das ist auch ein Geschäftsleben. Es ist natürlich. Es ist überhaupt nicht nur fragwürdige Männer, sondern es sind auch grobelose Geschäfte. Da wird vor allem Geld verdienen, dann kostet man Flüchtige, Workshups mit Angebunden usw. Das ist eine ganze Lebenswelt. Jetzt werden Sie wieder sprechen, Herr Toinnert. Aber ich will trotzdem noch einmal wiederholen. Ich habe das nicht wissenschaftlich bewiesen. Aber ich habe manchmal die Vermutung, dass dieser Row-Back, den wir gerade erleben, der ein großes problemes Problem ist. Das ist auch ein Problem. Das ist auch nicht nur, aber auch damit zusammenhängt. Dass eben in den Jahren zuvor man das Gefühl hatte, dass gewisse Energien. Ich sage bewusst nicht männliche Energien, weil ich bei Ihnen bin. Das kann man nicht so genau definieren. Gewisse Verhaltensweisen als toxisch gebrannt wurden, dass manche sehr engagierte Aktivisten wirklich mit dem Feldstecher Ausschau gehalten haben. Ich fand es mal übertrieben, diese Lust am Überführung. Ich glaube, wenn eine gewisse Seite, die es nun mal in Männern und in Menschen gibt, etwas widersprüchliches, etwas wildes, auch etwas mal übers Ziel hinausschießen. Nicht 100% dumm, destiziert ist, dass das möglich sein muss, dass in eine Gesellschaft zu integrieren. Und wenn Männer das Gefühl haben, dass das sanktioniert wird, dass sie schief angeguckt werden, dass sie einen Topf geschmissen werden mit Rechtsradikalen und Maskolinisten. Wenn ihnen einen schiefen Halbsatz hinterläuft, dass sich das eben Bahn bricht als Fratze. Das ist sozusagen als Fratze zu uns zurückkehrt in einer übertriebenen gefährlichen Form. Und deswegen klediere ich immer dafür, empathisch die verschiedenen Seiten zu sehen, um diese Sachen parallel zu denken, damit da nichts sich zusammenbraut und dann über Umwege in Anjutät zu uns zurück. Aber es gibt es ja nicht nur beiden Männern. Es gibt sozusagen die parallel Bewegung, beiden Frauen, die sogenannten Tried Wives, könnte man auch Aspect Lash wahrnehmen oder interpretieren. Also Frauen, die sich gerade auch als Influencerinnen, z.B. wie Esti Williams, die wir hier sehen, als Bild, die sich als ganz traditionelle Hausfrauen geben, die schauen, dass sie jederzeit repräsentabel ausschauen, dass sie ihren Mann mit Schür zu Hause empfangen, mit am Fest mal gekocht und so weiter. Und da spricht man teilweise auch von Tried- Entschuldigung von toxischer Weihbigkeit, weil es ja eben auch mit diesen Stereotypen spielen. Wir müssen die Dimension etwas anschauen, wenn wir verschiedene Untersuchungen so nebeneinanderlegen können, wir etwa zum Schluss, dass so ein Drittel der Männer in der Vorwärtsbewegung ist, also Mann sein, sind wir als lustvolles Experiment auch empfindet, sich als Männer neu erfinden zu können. Das steckt ja auch ganz viel zu gewinnen dahinter. Drittel, dass so irgendwie in der Mitte nicht recht weiß, grundsätzlich schon pro Gleichstellung, aber auf keinen Fall irgendwie in der Englmannsein hinterfragt werden möchte, und Drittel im Abwehrkampf. Und bei Frauen spiegelt sich das natürlich, aber die Zahlen sind schon andere. Also, wenn wir da schauen, wir müssen bei den jungen Männern etwa von 40 Prozent ausgehen, so je nach Quelle von Männern die Bereits- im Männlichkeits-Ideologisch radikalisiert. Ach, ich meine, das ist eine Sitzende. 40 Prozent? Das ist eine Riesenzahl. Man muss da genau hinschauen. Wie gesagt, ich möchte nicht alarmistisch sein. Wir haben einen zu geringen empirische Basis, als das sich mich darauf behaften lassen möchte. Aber ja, es passiert da was in der Gesellschaft, und wir drohen, die jungen Männer großflächig zu verlieren. Und zwar genau, dass sie diesen Rattenfängern auf den Leim gehen. Und ganz kurz der Gedanke, diesen 40 Männern stehen etwa 20 Prozent Frauen, gegenüber, die diese traditionellen Frauen rollen, einnehmen wollen. Da ein Teil davon, das passt ja dann auch gut. Die wollen sich auch in dieser Hausfrau-Mutterrolle zurückbringen lassen. Aber ganz viele dieser jungen Männer werden schlicht kein, weil ich es gegenüberfinden, dass das mit sich machen lässt. Das sind wir bei dem Ausgang der Sendung. Lassen Sie uns in den letzten paar Minuten noch wirklich ein Bild zeichnen, wie den gelungenem Mändlichkeit, denn wir das so sagen wollen, ausschaut. Sie haben jetzt gesagt, wie diesen Rattenfänger nicht auf den Leim kriegen. Sie haben es zuvor schon ein bisschen angetönt. Wie machen wir das denn? Was kann man da vorleben, dass ein besseres Angebot ist, als das, was gerade skizziert wurde? Für uns, ganz klar, indem wir nicht eine neue Norm setzen und sagen, dann neue Neue Mann muss jetzt so und so sein, sondern indem wir Kompetenzen vermitteln. Also jungen und Männern jene Kompetenzen vermitteln, damit sie aus diesen selbstzerstörischen, patriarchalen Prägungen eigen motiviert herauswachsen können. Das ist insbesondere die Kompetenz für sich selbst zu sorgen und nicht reflekshaft auf weibliche Zuwendung zu greifen, wenn sie in der Form bedürftig sind. Das ist aber auch sich in der eigenen privilegierten Position zu hinterfragen, auch zu begrenzen, im Anspruch, als Mann irgendwie dann trotzdem Anspruch zu haben, auf ein größeres Stück vom gesellschaftlichen Kuchen. Und das heißt ganz stark, auch lernen zu vertrauen, zu zulassen. Also dieses Grundprinzip, männliche Sozialisation, du musst dich und deine Umwelt immer und in jeder Lebenssituation im Griff haben, da loszulassen, sich ein bisschen locker zu machen und vertrauen zu lernen, ins Leben und in sich selbst. Wer direktiv klingt das für Sie, Herr Havarl? Klingt ein bisschen theoretisch. Ich stimme über ein. Ich glaube nur, dass viele Männer überhaupt kein Interesse daran haben, diese Kompetenzen zu erwärben, weil sie sich angerichtet haben, weil sie sozusagen hier Orientierung, Ziele, Vorbilder haben mit denen sie vermeintlich ganz gut zurechtkommen. Und das ist natürlich ein Problem. Ich würde wieder auf diese tieferen gesellschaftliche Ebene verweisen. Wir müssen uns fragen, wie wir junge Menschen, ich würde gar nicht mal zwischen Männern und Frauen unterscheiden. In unsere Welt, wie wir sie erziehen, wie wir sie bilden, welche Kompetenzen wir ihnen mitgeben. Erziehungen in der Familie ist extrem wichtig, identitätsangebote zu schaffen. Bevor sie in die Fänge von solchen Rattenfängern geraten, und ich finde auch immer gar nicht so richtig, so Männer sollten so oder Frauen so sein oder erzogen werden. Bei mir sieht immer sozusagen diese Prinzip der Menschlichkeit über die Ideologie. Ich glaube, Männer und Frauen sollten die gleichen Kompetenzen haben. Sie sollten in der Lage sein Verantwortung zu übernehmen. Sie sollten in der Lage sein, Respekt vor mit anderen umzugehen. Sie sollten in der Erziehung daraf vorbereitet werden, sie nicht in einen Self-Space entlassen werden, sondern das Kränkungen niederlagen und abschiede kommen werden. Sie daraf vorbereiten mit Kränkungen mit niederlagen umzugehen. Empathisch zu sein und eigene Macht- und eigene Machtpositionen, eigene Machtposition auch reflektieren, eigene Privilegien reflektieren, das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Volleygainverstanden, wichtig scheint mehr einfach, dass wir wirklich sehr klar sind in der Ansage. Das ist wissenschaftlich, wasserdicht belegt. Die Orientierung, die Verinnerlichung, traditioneller Männlichkeitsnommen führt dazu, dass du früher einsam und bitterer stirbst. Und das ist nichts, was Männer wollen. Das will auch der größte Alpha-Kell wirklich nicht. Und da müssen wir einfach reinbeinchecken und sehr viel klarer darüber informieren, was sind die schädlichen Nebenwirkungen toxischer Männlichkeit eben gewalt. Das ist das interessant, der Angebot, weil er gerade in Frage gestellt hat, wie attraktiv ist. Das und die würden sagen, wir haben Handfeste, beweise, weshalb wir nicht so viel zu tun. Wir haben das schon nicht so viel zu tun. Aber wir haben auch schon eine gute, eine gute, gute, gute, gute Frage. Wir haben auch schon eine gute, gute, gute Frage. Wir haben auch eine gute, gute, gute Frage. Wir haben Handfeste, beweise, weshalb Männlichkeit in dieser Art gelebt, auch Gesundheitsgefährdend ist. Wir haben jetzt 57 Minuten über die problematischen Seiten. Wir haben sogar wahrscheinlich schon neun, 50 Minuten. Wir brauchen gleich die Abmoderation. Und drei Minuten über die positiven. Ich würde mir eine Sendung wünschen. Ach so wichtig, die Probleme, die ja gelose finde, was vielleicht nicht so umgekehrt wäre, wo wir 57 Minuten über das sprechen, was es zu gewinnen gibt, wenn Männer diese festeln, traditioneller, patriarchale Prägung sprengen. Ich glaube, sie haben aber ein richtungsweisende Aussage gemacht. Und man kann sich das erahnen, ums Gezieren, wie das aussehen würde. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen beiden Herr Haaball. Herr Tonat, das Sie hier waren und für das Engagement gesprechen. Das war ein Podcast von S.S.F. Produziert im Auftrag der S.S.G.
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Podcast Summary
Key Points:
Gesellschaftliche Debatte über toxische Männlichkeit, patriarchale Strukturen und die Notwendigkeit einer Neudefinition von Männlichkeit.
Viele Frauen empfinden Männer als gefährlich, was durch Gewaltstatistiken und alltägliche Erfahrungen untermauert wird.
Kritik an einem diffamierenden Feminismus, der Männer pauschal verurteilt und sie in die Opposition treibt.
Männlichkeit ist ein sozial konstruiertes, krisenhaftes Konzept, das gewaltfreie und respektvolle Alternativen ermöglicht.
Junge Männer und Frauen drifteten politisch auseinander, wobei junge Männer zunehmend rechte Parteien wählen.
Es braucht positive Rollenbilder und Angebote für Männer, um aus traditionellen Mustern auszubrechen.
Summary:
Die Diskussion behandelt die Krise der Männlichkeit in der heutigen Gesellschaft. Es wird festgestellt, dass viele Frauen Männer aufgrund von Gewalterfahrungen und patriarchalen Strukturen als Bedrohung wahrnehmen, was durch Statistiken zu Partnerschaftsgewalt belegt wird. Gleichzeitig wird kritisiert, dass ein pauschalisierender und diffamierender Feminismus viele Männer verschreckt und in eine defensive Haltung treibt, anstatt sie in einen Transformationsprozess einzubinden.
Männlichkeit wird als soziales Konstrukt beschrieben, das nicht biologisch festgelegt, sondern durch Erziehung und kulturelle Muster erlernt wird. Diese Muster, die Stärke und Emotionsunterdrückung fordern, werden als Wurzel gewaltfördernden Verhaltens identifiziert. Politisch zeigt sich eine Spaltung: Junge Frauen tendieren zu linken Parteien, junge Männer vermehrt zu rechten, was auf unterschiedliche Wahrnehmungen von Gleichstellung und die Angst vor Privilegienverlust zurückgeführt wird.
Als Lösung wird die Notwendigkeit betont, Männern positive, gewaltfreie Rollenbilder und Räume zur Selbstreflexion anzubieten, um traditionelle Männlichkeitsbilder zu überwinden und zu einem respektvolleren Zusammenleben zu finden.
FAQs
Viele Frauen haben diese Wahl getroffen, weil Männer statistisch gesehen häufiger Gewalt ausüben, wie etwa in Partnerschaftsgewalt oder durch öffentliche Figuren, die gewalttätiges Verhalten verkörpern. Die gefährlichste Umgebung für eine Frau ist oft das eigene Zuhause.
Toxische Männlichkeit bezieht sich auf gesellschaftliche Männlichkeitsanforderungen, die Männer dazu drängen, stark, dominant und emotionslos zu sein. Diese Erwartungen können zu gewaltförderndem und gesundheitsschädlichem Verhalten führen.
Kinder lernen bereits im Alter von zwei bis drei Jahren, Geschlechterrollen zu unterscheiden, und passen ihr Verhalten an, um Anerkennung in ihrer Peergroup zu erhalten. Sie unterdrücken dabei oft Gefühle wie Trauer oder Schwäche, um als 'männlich' wahrgenommen zu werden.
Junge Männer fühlen sich oft von rechten Parteien angesprochen, die traditionelle Geschlechterbilder und den Status quo bewahren wollen, während linke Parteien sich stärker für Frauenrechte und Minderheitenthemen einsetzen. Dies kann als Reaktion auf den wahrgenommenen Verlust von Privilegien gesehen werden.
Der Feminismus hat berechtigterweise auf Ungleichheiten hingewiesen, aber einige Formen der Kritik werden als diffamierend empfunden und können Männer verschrecken. Eine konstruktive Auseinandersetzung sollte positive Rollenbilder fördern, anstatt nur negatives Verhalten zu kritisieren.
Essenzialismus ist die Vorstellung, dass es eine unveränderliche Natur von Männern und Frauen gibt, wie etwa dass Männer von Natur aus kämpferisch und Frauen fürsorglich seien. Diese Ansicht ist wissenschaftlich nicht haltbar und ignoriert den Einfluss gesellschaftlicher Prägung.
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