Manifestations-Bullshit – Du musst nur das Richtige manifestieren
19m 51s
In dieser Folge spricht die Rednerin über den Missbrauch von Spiritualität und Manifestation, der oft in Form von manipulativen Aussagen wie „Du bist noch nicht so weit“ oder „Du hast dir das selbst erschaffen“ auftritt. Sie betont, dass solche Sätze eine perfide Täter-Opfer-Umkehr darstellen, bei der das Opfer die Schuld für sein Leid zugeschrieben bekommt. Dies geschieht nicht nur in Kursen, sondern auch in persönlichen Beziehungen, und wird oft erst spät erkannt, da die Manipulation subtil ist und emotionale Bindungen ausgenutzt werden. Die Rednerin warnt davor, dass Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung nicht als Druckmittel dienen sollten, sondern echte innere Sicherheit und Authentizität fördern müssen. Sie kritisiert die Abwertung von Wut, die eigentlich eine wichtige „Umsetzungspower“ ist, um sich zu schützen und handlungsfähig zu bleiben. Statt auf „richtiges Mindset“ oder „Superflow“ zu setzen, plädiert sie für Verkörperung und das Vertrauen auf den eigenen Körper als Weg zu echter Transformation. Ihr Anliegen ist es, Menschen zu sensibilisieren, damit sie Manipulation frühzeitig erkennen und sich nicht in Schuldgefühlen oder Selbstverurteilung verlieren.
[Musik] Lass uns heute ein wenig über Manifestationsbulschit sprechen. Denn wenn dir jemand sagt, "Tja, du bist halt noch nicht so weit." Oder das hast du dir selbst kreiert, dann würde ich sagen, "Nimm deine Füße in die Hand und renn so schnell, du kannst weg." Und das meine ich so, wie ich es sage. In einem meiner Kurse fragte mich kürzlich ein Teilnehmer. Meine Freundin hat so einen Quantum, was was ich super Power-Wirkshop besucht. Und wenn ich ihr dann sage, dass ich die Dinge, die sie dort gelernt hat, nicht nachvollziehen kann, dann sagt sie einfach nur zu mir "Tja, du bist halt noch nicht so weit." Und damit ist dann das Gespräch so was wie abgehackt. Also dann geht's einfach nicht weiter. Und er berichtet weiter, "Neulich habe er Zweifel geäußert, weil die beiden gemeinsam eine größere Wohnung suchen und er sich nicht ganz sicher ist." Woraufhin dann ihr Kommentar war, "Du bist halt nicht im Vertrauen." Wenn du im Vertrauen wärst, dann hätten wir längst eine coole Wohnung gefunden. Das waren die Aussagen, die er sozusagen geerntet hat. Und seine Frage an mich, die war relativ schlicht, nämlich, wie ich dazu denke. So, jetzt kommt mein Semm. Das ist schon ein Thema, was ich wahnsinnig wichtig finde. Da es in der, ich sag mal, spiritellen Szene extrem viel Missbrauch und Machtspielchen gibt, ist es vielleicht wirklich auch ganz guten Parkern aus sagen zu benennen, um insgesamt, also wenn wir es euch hier den schon mal gehört haben, um insgesamt einfach schneller hellhörig zu werden. Denn die meisten von uns werden erstmal sagen, so wie ich das auch mal gemacht habe, sie sein für so Sachen einfach nicht anfällig. Ich würde sagen, pustukuchen. Da solche Dinge oft ganz, ganz subtil manipulativ verwendet werden, merken wir das meistens erst, wenn wir mit drinstecken oder wenn es auch zu spät ist. Und dazu kommt ja dann auch noch, dass wir gerne das Bild aufrecht erhalten wollen. Das ja doch bitte wenigstens, irgendwelche Bereiche. Also zumindest die Spiritualität, die Persönlichkeitsentwicklung, die Traumaterapie oder was auch immer die Szene ist, der du gerne vertrauen schenken möchtest, dass zumindest die Safe ist, also dass wir dort nicht betrogen oder manipuliert werden. Und so denken und hoffen erstmal ganz viele und das ist ja auch super menschlich, dass wir so denken und so ticken. Das ist doch bitte einen Platz, diebt, wo wir gut behandelt werden und wo einfach alles gut ist, weil wir sehen uns alle nach zumindest ein oder zwei Bereichen in unserem Leben, wo einfach alles gut ist. Und vielleicht aktuell sogar noch viel mehr, da ja so vieles um uns herum wirklich da ist, was uns verunsichert und Angst macht und so weiter. Also es ist letztlich etwas, was total menschlich ist. Und viele von uns haben ja auch alles möglichisch und probiert, wenn es darum geht irgendwie in dem Leben, was zu verändern, zu verbessern, an sich zu arbeiten und so weiter. Und da sprechen wir dann so von Manifestation zu Übungen, wir sprechen von irgendwelchen Visionboards, wir sprechen davon, das richtige Mainzhead zu haben, wir sprechen davon, bloß nie wieder Wüten zu sein, keinen bösen Gedanken mehr zu haben und nur noch gute Gefühle zu haben und so weiter und so fort. Aber anstatt dadurch dann letztlich freier zu werden, entsteht ja ganz oft so eine Art von Druck in uns, weil wenn das nicht klappt, heißt es ja ganz schnell, dann habe ich es wohl falsch gemacht. Also das Ergebnis ist dann letztlich so was wie Schuldgefühle, selbstverurteilung, unmacht, kennst du vielleicht, zumindest einst davon, oder ein bisschen, gibst du, ich will dir nichts einreden, keine Sorge. Aber ich mag zum bisschen auf die Krucks in dieser Geschichte eingehen. Und dann kommt ja noch der Missbrauch von Spiritualität und Manifestieren dazu, wo es dann von vermeintlichen Vorbildern, von vermeintlichen Lehrern, Kotes und so weiter heißt, "Du bist schuld", wenn es nicht klappt. Du hast dir das selbst erschaffen. Alles ist Liebe. So lange du noch wütend bist, bist du noch nicht so weit. Ja, du bist halt einfach nicht im Vertrauen. Du hast das falsche mindset. Du brauchst nur die richtige Schwingung und dann gelingt dir alles. So zu sagen, alles ist Magic, alles ist Superflow. Und hier passiert dann ganz schnell, ganz viel, was mit Abwertung, mit Schuldumkehr, mit Vertrehung von Tatsachen, mit Verachtung, mit Verunsicherung und mit Angst machen zu tun hat. Und das passiert eben nicht nur in Kursen und auf Veranstaltungen, sondern eben dann auch in Beziehungen, in Freundschaften, in Familien und so weiter. Ich habe ja selber auch schon mal mit jemandem zusammengelebt, der mir ständig die Schuld an allen möglichen Sachen gab und der mir eingeredet hat, dass ich noch nicht so weit sei. Und ich habe mich zu der Zeit, natürlich ohne es bewusst zu merken, auch manipulieren lassen. Und ich erzähle es deswegen, weil trotzdem hätte ich jederzeit behauptet, dass mir so etwas bestimmt nie passiert. Weißt du, wie ich meine? Weil letztlich, ich bin ja nicht auf den Kopf gefallen. Aber es ist mir passiert und es kann fast jedem passieren. Also je größer letztlich, sondern auch ein eigener Schmerz da ist oder eine eigene Angst, die eigene Unsicherheit, Schuldgefühde, Scham oder Selbstverurteilung ganz tief und oft unbewusst in uns drin sind, desto schneller kann so etwas, dann real auch vorkommen. Und wenn der manipulator dann die eigene Partnerin, ein Elternteil oder irgendein Vorbild ist, umso anfälliger sind wir dann auch dafür, weil Achtung, weil es eine emotionale Bindung zu der Person gibt. Das ist ganz wesentlich. Also je intensiver die Beziehung ist, desto schneller kann was subtil so passieren, wo wir eigentlich immer sagen würden, das wird mir nie passieren. Und lass uns auch gerne noch mal zu dem Satz. Du hast dir das selbst erschaffen oder du hast dir das selbst kreiert oder manifestiert zurückkommen. Weil per vielerweise heißt das ja im Klartext, also wenn wir jetzt ganz auf den Punkt kommen, heißt das ja, dass jedes Kind das Gewalt erlebt, sich das selbst erschaffen hat. Und das heißt auch, dass jede Frau, die missbraucht wurde, sich das selbst kreiert hat. Und am Strich könnte man jetzt sagen, das heißt so viel wie, dass das Opfer sozusagen selber schuld ist. Und genau das ist perfide und das ist täter Opferumkehr. Und da möchte ich wirklich 10 Ausrufezeichen dahinter setzen. Also ich habe ja selber mal in der Beziehung Gewalt und Missbrauch erlebt daher, ist das, was ich jetzt hier in meinen Worten in dieser kleinen Form in diesen Podcast sage. Es ist kein angelesenes Wissen. Also das sind realerlebte Dinge. Und wenn der Täter da noch sagt, tja, so lange du noch wütend bist, wirst du halt, bist du halt noch nicht so weit. Dann hat diese Aussage sozusagen auch einen Charakter, wie wir den in Gemeinschaften, wie zum Beispiel Insekten wiederfinden, weil also Insekten und ähnliche Institutionen, weil dort wird ja auch mit Macht und mit Täter Opferumkehr und so.
mit dem Spiel um die Wut ailt. Also der Satziesjat, ja, so lange du noch wütend bist, bis zu halt noch nicht soweit das heißt, ja, Wut darf nicht auftauchen. Und was ich sagen möchte ist, wer noch wütend werden kann, der ist ja noch handlungsfähig. Denn wer sich auch noch von seine Wut abschneidet oder sich seine Wut ausreden lässt, dem bleibt ja letztendlich, wenn ihm gewalt oder missbrauch angetan wird, nur noch die Erstarung. Also das aushalten, das Runderschlucken, das sich von sich selber abspalten übrig. Weil um weglaufen zu können, brauchen wir die Faktor. Also die Faktor Wutkraft. Um weglaufen zu können, um agieren zu können, brauchen wir Wutkraft. Und in ganz vielen Bereichen von Persönlichkeitsentwicklung, von Spiritualität, aber auch in Therapien, in Seminaren und so weiter wird, mit Manipulation, mit, ich weiß nicht genau, wie das alles heißt, Quantumsuperpower, Versprechungen, mit Schuldgefühlen, mit Druck und mit Aussagen, die uns einfach nicht gut tun agiert. Und ich glaube, dass das ganz gut ist, das wirklich auch mal beim Namen zunennen, damit wir ein bisschen Wahrheit dafür entwickeln. Also mein Anliegen ist ja letztlich, weil ich selber auch so viele Dinge erlebt habe und weiß, wie das so so so verwickelt zu sein in Dingen und oft erst im Nachgang dann verstanden habe, was es heißt, das war eigentlich gar nicht meins, dass wir eine Wahrheit dafür entwickeln, so gut mit uns verankert zu sein, um herauszufinden, was dir wirklich entspricht. Und in diesen ganzen Geschehenissen, wo es ganz viel um Druck geht, wo es ganz viel, um irgendwelche Quantumsuperpower-Versprechungen geht und so weiter und so fort, da dreht sich ja ganz viel auch einfach um "Du musst tun, du musst dir wünschen" und es geht überhaupt nicht um dieses authentische Auftauchen und es geht auch überhaupt nicht um echte Verbindung zum eigenen Körper. Und ich würde sagen, ich mag die Wort echt immer ganz gerne, deswegen kommt das bei mir auch öfter vor, echtes inneres Wachstum braucht weder Verunsicherung, noch Druck, also echtes inneres Wachstum braucht. Dein erleben von, und dein Empfinden von Sicherheit, also innere Sicherheit, diesem Gefühl von Sicherheit und vor allen Dingen auch und das geschieht ja auch ganz viel durch, wirklich gesehen werden und gefühlt werden, so wie du bist. Das ist das, was echtes inneres Wachstum braucht, weil Unter Druck können wir nicht wachsen. Unter Druck macht unser inneres System zu. Also es ist Leistung können wir in einem gewissen Maß abliefern, unter Druck, aber echtes tiefes inneres Wachstum passiert nicht unter Druck. Und selbstverständlich möchte ich mich davon so ein bisschen wie distanzieren, wie ich habe jetzt nicht gesagt, dass wir nicht Dinge mitbeinflussen können, also selbstverständlich können wir Dinge mitbeinflussen und können ein Achtsam umgang mit unserem Denken und mit unserem Handeln trainieren. Ja, das kann jeder machen. Aber der Missbrauch, der in diesen Bereichen tatsächlich leider praktiziert wird, der muss benannt werden, weil Opfer, also Menschen, denen das passiert, sonst mit ihrem Erleben alleine bleiben. Wenn denen noch mehr erzählt wird, da bist du selber schuld oder hast du selber kreiert oder bis halt keine Ahnung noch zu wütend oder was was ich liebe, alles ist liebe, bla bla. Das schließt sozusagen ein Opfer in das eigene Erleben ein. Also das heißt, das Opfer bleibt oder derjenige, der das erlebt hat, bleibt damit alleine. Und ein wirklich guter Ansatz, um seine eigene Wahrheit zu finden und auch leben zu können ist und ich spreche ganz oft davon, ist der eigene Körper, also ist dein Körper. Und damit distanzier ich mich auch immer wieder ein bisschen davon. Ich will nicht sagen, dass alles was im Kopf stattfindet, nur Mist ist, das sage ich nicht. Aber ich bin kein Fan davon zu sagen, du brauchst nur das richtige Mindset und dann kannst du alles erreichen. Das davon möchte ich mich explizit distanzieren. Also ein guter Ansatz, um seine eigene Wahrheit zu finden und auch leben zu können ist dein Körper. Und das heißt, in deinem Körper zu Hause zu sein, deine angemessene Wut wirklich spüren zu können und mit dieser Energie wirklich sein zu können, das ist das, was dich davor bewahrt, Manipulation, Vertrehung zu erleben und auch der Missbrauch in das Spiritualität. Und es ist ein bisschen heikle Thema, wenn ich das ansprach, ja, du brauchst deine Wut, damit du, damit es solche Dinge nicht erlebt und diese Szene sagt, ja, aber du darfst nicht hüten sein. Ist ein bisschen spooky, aber vielleicht magst du das ein bisschen an dich ranlassen, weil Wutkraft ist ja letztlich unsere Umsetzungspower, ja, und kann eine sehr konstruktive Energie für uns sein, wenn wir sie eben nicht blind links einfach nur ausagieren müssen, also auch los werden müssen, sondern wenn wir sie wirklich verkörpern können und verkörpern heißt, ja, sie zu integrieren anstatt sie wegzuschießen. Denn im Körper liegt letztlich unsere echte Transformation, das heißt über unser Nervensystem, über den Atem, die Stimme und über natürliche Bewegung. Und verkörperung macht dich dann letztlich auch wirklich handlungsfähig und nicht plus einfach so ein bisschen wie hoffend, also wie immer noch auf irgendwas gutes wartend, ja, sondern verkörperung macht dich handlungsfähig und da ist Wutkraft ein ganz wesentlicher Faktor. Und es geht ja nicht darum, mehr von diesen Hessen, das Ding, Magic, superpower zu haben, also ich nenne das jetzt so, sondern ich wirklich authentisch bewohnen zu können. Und was ich ganz schön finde ist der Kursteilnehmer, der mich zu diesem Thema befragt hat, der hat sich rein instinktiv, also einfach so aus seinem Instincter aus angefangen, sich mit seiner Wutkraft zu beschäftigen und sich interessanterweise vorerst gegen diese gemeinsame Größe Erwohnung zu der er ja gar kein gutes Gefühl hatte, erst mal dagegen entschieden. Und an der Stelle mag ich dir mitgeben, wenn dich das Thema Umsetzungspower und Wutkraft interessiert, dann sei gerne bei meinem Kurs zu diesem Thema dabei, denn dort geht es wirklich um verkörperung und nicht so sehr um irgendwelches Kopfkino und solche Sachen. Also es geht darum, dich wirklich authentisch bewohnen zu können anstatt einen kurzfristigen Magic Superflow zu pushen und es geht wirklich um gelebte Tiefe, statt dieses ganze besser höher weiter und so weiter, du weißt schon. So, wenn dich das anspricht, dann schauen, wann sind ich gerne entweder auf meiner Webseite Lilian-Runge.de und im Text unter dieser Folge, weil dort findest du genau diesen Kurs. Und an der Stelle mag ich erst mal sagen, du weißt es schon, ich freue mich immer über solche Fragen, zu denen ich Podcastfolge machen darf und ja, passt mutig auf dich auf und hab bis zur nächsten Folge eine ganz ganz mitwendige Zeit. [Musik] [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Spirituelle und esoterische Szenen werden oft für Manipulation und Machtmissbrauch genutzt.
Aussagen wie „Du bist noch nicht so weit“ oder „Du hast dir das selbst erschaffen“ sind Formen von Täter-Opfer-Umkehr und Schuldzuweisung.
Solche Manipulation kann in Beziehungen, Familien und Kursen subtil wirken und wird oft erst spät erkannt.
Wut wird fälschlicherweise als negativ dargestellt, obwohl sie als „Wutkraft“ wichtig für Handlungsfähigkeit und Selbstschutz ist.
Echtes inneres Wachstum braucht Sicherheit und Authentizität, nicht Druck oder Verunsicherung.
Der eigene Körper ist ein verlässlicher Anker, um Manipulation zu erkennen und sich zu schützen.
Summary:
In dieser Folge spricht die Rednerin über den Missbrauch von Spiritualität und Manifestation, der oft in Form von manipulativen Aussagen wie „Du bist noch nicht so weit“ oder „Du hast dir das selbst erschaffen“ auftritt. Sie betont, dass solche Sätze eine perfide Täter-Opfer-Umkehr darstellen, bei der das Opfer die Schuld für sein Leid zugeschrieben bekommt. Dies geschieht nicht nur in Kursen, sondern auch in persönlichen Beziehungen, und wird oft erst spät erkannt, da die Manipulation subtil ist und emotionale Bindungen ausgenutzt werden.
Die Rednerin warnt davor, dass Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung nicht als Druckmittel dienen sollten, sondern echte innere Sicherheit und Authentizität fördern müssen. Sie kritisiert die Abwertung von Wut, die eigentlich eine wichtige „Umsetzungspower“ ist, um sich zu schützen und handlungsfähig zu bleiben. Statt auf „richtiges Mindset“ oder „Superflow“ zu setzen, plädiert sie für Verkörperung und das Vertrauen auf den eigenen Körper als Weg zu echter Transformation.
Ihr Anliegen ist es, Menschen zu sensibilisieren, damit sie Manipulation frühzeitig erkennen und sich nicht in Schuldgefühlen oder Selbstverurteilung verlieren.
FAQs
Dieser Satz wird oft manipulativ verwendet, um Gespräche abzubrechen und das Gegenüber abzuwerten. Er kann Teil einer Täter-Opfer-Umkehr sein, bei der die Verantwortung für Probleme dem anderen zugeschoben wird.
Ja, solche Aussagen können sehr schädlich sein, da sie implizieren, dass Opfer von Gewalt oder Missbrauch selbst schuld sind. Dies ist eine Form von Täter-Opfer-Umkehr und kann Betroffene zusätzlich belasten.
Wenn Manifestation oder positives Denken nicht klappt, wird schnell gesagt, man habe es falsch gemacht. Das erzeugt Druck, Selbstverurteilung und Schuldgefühle, anstatt echte Freiheit zu bringen.
Achte auf Aussagen, die dir die Schuld geben, dich abwerten oder Druck machen, wie 'Du bist nicht im Vertrauen' oder 'Du hast das falsche Mindset'. Manipulation ist oft subtil und nutzt emotionale Bindungen aus.
Wut ist eine wichtige Kraft, die uns handlungsfähig macht und hilft, uns abzugrenzen. Sie sollte nicht unterdrückt werden, denn sie kann uns vor weiterem Missbrauch schützen und echte Transformation ermöglichen.
Echtes Wachstum braucht Sicherheit, gesehen werden und Verbindung zum Körper, nicht Druck oder Schuldgefühle. Es geht um authentische Entwicklung, nicht um 'höher, schneller, weiter' durch Manipulation.
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