Mandie Bienek über Markenkommunikation, Female Leadership und traumatische Erfahrungen als Ausreisekind aus der DDR
54m 40s
In the podcast "Calling East," hosted by Bären Großwend, the focus is on showcasing successful women in East Germany. Bären interviews influential women like Mandy Binek, the founder of Press Factory, discussing their experiences and challenges in the business world. Mandy shares how she and her colleague founded the PR agency with a vision to create brand visibility and tell compelling stories. They emphasize the importance of belief in their network and vision to establish a successful agency. The conversation also delves into their transition towards sustainability and conscious branding, highlighting the significance of storytelling and impactful communication strategies. The discussion touches upon leadership skills, emphasizing traits like empathy and a holistic approach to leadership. Overall, the podcast aims to inspire and empower women in business, shedding light on their journeys and achievements in East Germany.
Transcription
8097 Words, 49270 Characters
Hallo, hier bei Calling East. Deinem Interview podcast zu Frauen und Karrieren in Ostdeutschland. Ich bin Bären Großwend, Magenexperte und Agenturgründerin und ich habe mich gefragt, wo sind Sie denn? All die anderen Businessfrauen hier im regionalen Osten. In der Öffentlichkeit sieht man nicht besonders viele und das will ich ändern. Mit einem besonderen Ort für mehr Sichtbarkeit und Support und einem Raum, an dem Sie zusammenkommen und ihre ganz persönlichen Erfolgsgeschichten erzählen. Lasst ich inspirieren von Gründerinnen,
entscheiderinnen und viele Militern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kunst und Medien. Calling East, jede Folge mit einem spannenden Wohlenmodel. Hallo zu einer neuen Folge von Calling East. Heute spreche ich mit Mandy Binek, eine Frau, die in der Welt der Mode und des Lifestyle zu Hause ist. Mandy ist die Gründerin und Geschäftsführerin der PR und Marketing Agentur Press Factory und eine der mit Initiatoren des Fashion Council Germany. Mandy und ich kennen uns schon seit vielen Jahren und deshalb freue ich mich ganz besonders, sie heute im Podcast vorzustellen. Herzlich willkommen. Hallo Bären. Danke für die Einladung, ich freue mich dabei zu sein. Mandy, du hast vor 25 Jahren mit deiner Kollegin Luisa Philipp, die PR Agentur Press Factory in Berlin gekündet und wie seid ihr damals auf die Idee gekommen, überhaupt eine Agentur zu gründen. Das war sehr imposiv, würde ich sagen. Es war keine Strategie, keine große Planung dahinter und auch tatsächlich da, wenn man rückblickend das Leben oder ich mein Leben betrachten darf, dann ist das tatsächlich etwas, was wie Schicksal vielleicht klingt oder was man wie Schicksal benennen darf, weil ich Luisa auch durch Buchera, durch meinen späteren Job, Beibucherer kennengelernt habe. Luisa hat mich out of the blue, muss ich heute sagen, angerufen und gesagt, das ist jetzt eine Sackgasse, sie hat damals für Axel Springer gearbeitet und sie möchte gerne eine PR oder eine Kommunikationsagentur gründen. Das war damals noch sehr selten, gab es noch nicht so viel im Lifestyle-Bereich und sie hat gesagt, du, ich habe irgendwie an dich gedacht, wir haben uns zwei, drei mal gesehen, wir hatten gute Gespräche, ich hör jetzt mal auf meinem Bauch und hast du Lust, das mit mir zu machen. Ich war da zu der Zeit XXX und habe eine Woche später gekündigt und bin mit ihr diese Reise gestartet, 2001 haben wir die Agentur aus ihrer Küche herausgestartet. Ich habe ja selber auch eine Agentur gekündet, wie sich das angefühlt hat, wie euphorisch man sein kann, aber auch, welche Herausforderungen da warten und man braucht ja sowas wie Startkapital, man braucht gute Beratung, man braucht Jahresstrategien und vor allen Dingen eben den Mut diesen Schritt zu gehen. Wie viel Mut habt ihr beide auf und mitgebracht, diese Agentur dann doch eben auch erstens ja zu starten und auch strategisch anzugehen? Ich glaube sowohl Luisa als auch ich, wir haben sehr daran geglaubt, dass wir mit unserem Netzwerk, mit den Kontakten, die wir haben, mit der Arbeit, mit der Vision, die wir haben, nämlich Berührbarkeit zu kreieren, machen, erlebbar zu machen und Geschichten zu erzählen, dass wir es schaffen werden, einen Platz zu finden, weil jetzt können wir diese Sachen, das ist uns allgegenwärtig, Storytelling, Brand Experience, Emotionalisierung, wir wissen alle, wo von wir reden. Damals war das nicht präsent, also das gab es gar nicht, es gab Werbung und das war es und wir haben einfach versucht, unseren eigenen Weg zu finden und machen, anders erlebbar zu machen und das hat uns glaube ich die Richtung oder die Zuversicht gegeben, dass es das noch nicht in der Art gibt, dass wir aber sowohl sie aus ihrer Historie, als ich aus meiner Historie, wissen, dass es braucht, weil wir es selber auch das Bedürfnis hatten, diese Erlebbarkeit zu erleben und deswegen sind wir diesen Weg gegangen, wir haben keinen Businessplan, wir haben uns natürlich dann um Zahlen gekürmmert, es war aber auch nicht so, wir haben damals auch Förderung bekommen für den Staat, aber es war nicht so, dass wir gesagt haben, okay, das sind jetzt unsere Zielvorgaben, das wollen wir im ersten Jahr erreichen, sondern wir haben wirklich erst mal uns hingesetzt und gefragt, okay, was wollen wir machen, für den wollen wir arbeiten und dann binken putzen an der Tagesordnung, genau, uns vorstellen, präsent zu machen, unser Netzwerk zu nutzen und wir hatten Gott sei Dank, dass Glück, dass wir mit Bucherer auch als Kunden starten durften und dadurch war das natürlich auch gleich ein guter Zugang in diese Branche und auch auf dieses Rato. Und jetzt habt ihr auch zu zweit gegründet und ich kann ja auch aus eigener Erfahrung sagen, wie toll sich das anfühlt, wenn man zu zweit in ein Business startet, einfach weil man sich gegenseitig, so wunderbar spiegeln und auch pushen kann. Wie siehst du das? War das ein Vorteil, hat euch das Empower, hat euch das nach vorne gebracht und getrieben, dass ihr einfach die Möglichkeit hatte, zu zweit diese Dinge anzugehen? Ja, absolut. Jetzt muss ich aber dazu sagen, dass das sicherlich immer Persönlichkeitsgetrieben ist. Da komme ich jetzt noch mal auf dieses Schicksal zurück. Ich glaube, das sollte einfach so sein, das war vorherbestimmt und das zeigt glaube ich die 25 Jahre und wir kennen uns ja noch viel länger, die wir gemeinsam miteinander verbracht haben. Es gibt Menschen, die brauchen keine Spiegelung, die gehen ihren Weg, die arbeiten lieber alleine und bei uns ist es so, dieses Miteinander, dieses Spiegelung hat uns einfach wahnsinnig auch vorangetrieben, immer wieder in Frage gestellt, aber in der Entwicklung sehr, sehr gestärkt. Also deswegen wäre meine herangehensweise oder mein Etwas natürlich, sucht euch euren Partner und es ist natürlich toll, etwas gemeinsam zu kreieren, aber ich kann auch verstehen, dass es viele gibt, die eher ihren beruflichen Wertegang alleine bestreiten, die das auch gar nicht brauchen. Jetzt habt ihr euch ja über die Jahre entwickelt, habt euch transformiert und habt es schaffen können, immer auch mit der Zeit zu gehen. Ihr habt euch die so einem Big Player entwickelt und ich habe es gerade noch mal nachgeschaut mit großen internationalen Kunden auch und ihr seid eine sogenannte Full-Service-Kommunikations-Agentur und da fragen sich jetzt bestimmt einige, was ist es denn überhaupt, was machen die da genau? In mein Oma versteht das auch nicht. Ja gut, aber wir haben ja kompetente Zuhöre und Zuhöreinnen. Also was machen wir genau? Wir entwickeln Kommunikationsstrategien für Marken. Das heißt, wir sind beteiligt am Markenaufbau und wir entwickeln Botschaften. Wir schauen, was ist der Purpose einer Marke und wie machen wir diese Marke mit diesen Botschaften auch sichtbar? Für uns war es sehr, sehr wichtig in diesen 25 Jahren eben nicht mit beliebigen Brand zu arbeiten, sondern eben mit den richtigen Marken, die das Potenzial haben, auch die Welt etwas verantwortungsvoller zu gestalten. Also das heißt, Fast-Fashion ist bei uns ein Tabu. Das heißt, dass wir darauf achten, welche Produkte wie hergestellt werden, was für Menschen dahinter stehen. Genau. Aber dann, wenn wir dort mit Marken arbeiten, mit Unternehmern arbeiten, geht es wirklich darum, was welche Geschichte möchte die Marke erzählen und was nutzen wir, welche Tools nutzen wir, um diese Marke, diese Geschichte erliebbar oder sichtbar zu machen? Passt um wenn die mal einen ganz konkreten Fall, also ein Case-Dadi, an dem man sich das mal konkret vorstellen kann? Ja, natürlich sehr gerne. Das fällt mir als erstes im Bereich Food ein Brand-Like-Meet, die Flanzenfleisch herstellt. Und zwar ist das ein deutsches Unternehmen, die wir vor einigen Jahren begleitet haben und betreut haben, um auf in der Gesellschaft darauf aufmerksam zu machen, dass Flanzenfleisch sehr wohl eine alternative ist und dass es eben gleichzeitig nicht heißt, auf etwas zu verzichten, sondern einfach sein mindset zu schiften darauf, dass man eben weniger Fleisch konsumiert, aber eben alternativen zur Verfügung hat. Damit einhergehend ist dann auch January gestartet, die ja inzwischen wirklich eine große Bewegung sind. Jeden Januar wird in der Gesellschaft einmal aufgerufen, mehr auf den Fleischkonsum einen Monat lang zu verzichten und sehr wohl sehr gute Alternativen zu finden. Und inzwischen spielt auch der Handel, der Einzelhandel mit, es gibt viele Marken, die zum January extra Produkte, extra Kampagnen starten und das ist z.B. etwas, was wir damals auch mit vorangetrieben haben. Also es geht um veganes Essen, es geht darum weniger CO2-Ausstoß zu haben. Ich erinnere mich in der Mode war, viel Jahre das Thema Sustainability, ganz groß, wer sich jetzt in Europroche so nicht auskennt, welche Themen besetzt ihr mit Eurekommunikation, die ihr macht? Also was sind so die größten Herausforderungen in der Gesellschaft, die ihr aufgreifen könnt und mit denen ihr sozusagen in Eurekommunikation eine Veränderung anstoßen könnt? Also ich glaube als erstes ist es immer ganz wichtig, sich zu fragen, für wen möchte man arbeiten und welche Themen liegen einem persönlich am Herzen? Und in der Fashion wissen wir alle ist natürlich das Thema "Fast-Fashion-Konsum" und auch durch Social-Media angetrieben überhaupt, komplette, warloser Konsum, ein großes großes Thema und eine große Herausforderung. Auch dort bewusste Alternativen anzubieten und aufzuklären ist etwas, was uns persönlich sehr am Herzen liegt, z.B. mit Echo-Alf haben wir vor über zehn Jahren gestartet, damals noch komplette No-Brand, was uns wichtig zu erklären, erstmal wo landet Fashion, "Fast-Fashion" und dass wir eben dieses Plastikproblem haben und dass es sehr wohl innovative Game-Changer gibt, die wahnsinnig ambitioniert sind und versuchen neue Wege zu gehen, beziehungsweise mit diesen Problemen auch, dass man aus Trash auch Produkte herstellen kann und dass wir dieses Plastikproblem angehen müssen. Bei Echo-Alf ging es ja darum, die Meere zu reinigen und gleichzeitig eben auf den "Fast-Fashion-Konsum" aufmerksam zu machen und das ist auch etwas, gerade wenn man die Bilder von Bangladesh sieht etwas, was wir uns natürlich als Gesellschaft auch fragen müssen, wie wir konsumieren, wie wir leben und welche Ressourcen wir vergolden. Das heißt, wenn ich das richtig verstehe, ihr verbindet eure Arbeit auch mit einer gewissen Haltung, mit einem Ansatz, der, wenn man so sagen kann, sinnstiftend auch ist, kannst du uns das noch mal ganz genau erklären, wie ihr das tatsächlich auch in eure Agentur umsetzt und wie ihr solche Projekte angeht. Also, als wir damals gegründet haben, wir sind ja schon auf die Anfänge kurz eingegangen, hatten wir natürlich nicht diese klare Vision, dass wir, dass wir gut ist mit unserer Arbeit verbinden wollen, sondern wir wollten einfach gründen und wir wollten etwas erschaffen. Da ging es um die Schapferkraft. Im Laufe der Zeit, das hat natürlich auch mit unserem persönlichen Wertegang zu tun, Gouisa hat zwei Kinder bekommen und ich sag mal ab, sehr viel Vergangenheitsarbeit bewältigt und wahrscheinlich würde man heute sagen, spirituelleren Weg gegangen und erstellte sich, jetzt ist es ca. 10 Jahre her, stellte sich für uns einfach die Frage, wo stehen wir und wollen wir so weiter machen, es fühlte sich einfach nicht mehr gut an. Wir hatten ein Riesen-Showroom für viele, die jetzt damit nichts zu tun haben, viele PR-Genturen haben ein Showroom, wo sie die Produkte, Marken, Kollektion, präsentieren, um sie zugänglich zu machen für Influencer, für Redakteure, Stylisten und wir hatten ein Riesen-Showroom-Foller, wahre, die schämisch gerochen haben, das Team, wenn Pakete ausgepackt wurde, hatte eine Woche Kopfschmerzen. Es hat sich einfach nicht mehr richtig angefühlt und wir haben uns nach der Sinnhaftigkeit gefragt. Und was Luisa und ich gemacht haben zu der Zeit, wir haben uns wirklich eingeschlossen und so ein Status quo, wo stehen wir, was machen wir, was wollen wir eigentlich. Und dabei haben wir sehr schnell verstanden, dass das, was wir machen, die Kommunikation, die Sprache, etwas ist, was uns sehr, sehr belebt und was uns auch sehr, sehr entspricht. Man muss aber verstehen, dass Kommunikation eine wahnsinnige Kraft hat. Das ist eine wahnsinnige Macht, mit der man arbeitet, weil Kommunikation, das haben wir alle erlebt, kann Mauern einsturzen lassen, kann aber auch die falschen Menschen, die falschen Produkte mit Versprechen auf eine Bühne heben und auch die Gesellschaft in eine falsche Richtung laufen lassen. Das erleben wir aktuell ja auch sehr in der Politik. Und deswegen war für uns klar, okay, lass uns doch das ganze Schiff nehmen und umdrehen und Versuchungen für die Richtigen zu arbeiten. Vielleicht gibt es auch gar nicht die Richtigen. Das wussten wir zu den Zeitpunkt noch nicht. Und das hieß damals für uns, wir waren 40 Leute und haben für große Marken gearbeitet, wir haben uns damals von 80 Prozent unserer Marken getrennt, mussten dann auch die Agentur von 40 auf 15 reduzieren, sind dann in ein nachhaltigen Real Estate im Mobile gezogen. Das ist die Weiberwirtschaft in Mitte und haben komplett nochmal von vorne angefangen. Das war auf jeden Fall ein heftiger Schritt, sicherlich eines der wichtigsten Entscheidungen, die wir hier getroffen haben. Du kannst dir vorstellen, vielleicht kannst du dich auch noch ein Inneren beredet, das auch gerade die Medienwelt oder unser Umfeld, alle dachten jetzt sind die total durchgedreht und was sollte das eigentlich werden. Und ja, das war glaube ich das nächste große Abenteuer. Nachhaltigkeit war zu der Zeit komplett nicht existent, sehr verschrien, sehr ökig und überhaupt gar nicht, überhaupt gar nicht irgendwo als Thema platziert. Also ich erinnere mich noch, in dieser Zeit war ja die Fashion Week auch, da wo ihr ja auch immer beteiligt war, du ja auch mit dem Fashion Council Germany auf dem höhere Punkt des Daseins und ihr habt einen absoluten Notmoment gehabt und habt euch da anscheinend schon in eine Richtung bewegt, in die jetzt sehr viele einschlagen, weil das einfach notwendig ist. Es ist notwendig, ob es schon viele sind. Ich glaube, dass es aktuell eine neue Generation an Designern gibt, die ein ganz anderes Verständnis an ihre eigene Schöpferkraft haben, die mit Dead's Dog nennen wir das, also totes Material, was produziert wurde, was irgendwo in Lagern liegt oder eben recycelte Materialien arbeitet. Das war damals natürlich überhaupt gar nicht populär und auch gar nicht gewollt, sondern da ging es ja eher immer drum neuer, größer, genau. Das ist etwas, was sich sicherlich komplett verändert hat, rückblickend kann ich sagen, dass tatsächlich die Gründung des Councils und unsere neue Positionierung komplett einher, also beides sind zehn Jahre, auch der Council ist heute zehn Jahre und was mich da natürlich sehr stolz macht, ich bin jetzt seit zwei Jahren auch aus dem operativen raus, das hat Christiane ab und Scott LePinsky als Geschäftsführer Christiane als Vorstandsvorsitzende mit einem großartigen Team umgesetzt, aber die ehemalige Geschäftsführer in der deutschen Wok, ja, genau. Und das ist natürlich etwas, der Council arbeitet heute als Lobbyverband europäisch, als auch international und setzt neue Maßstäbe für die Modeindustrie von Borken. Und da ist natürlich Thema Nachhaltigkeit, Circularity, also wiederverwertbar, die Schließung des Kreislaufs der Mode ein ganz ganz zentrales Thema, aber auch die Unterstützung von Talenten. Ich würde ganz gerne noch mal auf diese Businessstrategien zurückkommen, die ihr damals angewendet hat, vor zehn Jahren, als ihr euch da neu aufgestellt habt. Wenn jetzt jemand zuhört, der vielleicht auch an so einem strategischen Punkt ist und wissen möchte, welchen Rat hast du denn in der Umsetzung? Also, wie kann das erfolgreich gelingen? Und gibt es vielleicht so Hex, die du mit an die Hand geben kannst? Ich kann mir vorstellen, dass das so was ist, wie ja, sucht euch einen Mentor, einen Mentoren, ein, ja, vielleicht auch, wenn man an so einem Punkt ist, einen Investor, der das mit AMG. Wie habt ihr das umgesetzt? Habt ihr das alleine gemacht, habt ihr euch Hilfe geholt, wie ist er dir da vorgegangen? Also, ich kann heute auf jeden Fall sagen, sucht euch einen Mentor, vielleicht auch mehrere, aber nehmt euch auch die Zeit, herauszufinden, was ihr möchtet, was ihr als Benefit, auch als Beitrag an die Gesellschaft geben möchtet, was auch eure Herzensauftrag zu folgen. Ich glaube, dass wir heute zu Tage sehr, sehr viel von außen gesteuert sind und nach etwas streben, was uns Medien gesellschaft vorleben, was aber gar nicht der eigene Herzensruf ist. Und ich glaube, der Weg, etwas zu erschaffen, fängt halt immer bei dir an. Das ist auch so ein Mantra, was wir in der Führung auf der Führungsebene haben, Führung beginnt bei dir, beginnt nicht am Außen. Das ist etwas und ich glaube, das Sinnhaftigkeit heute auf jeden Fall etwas ist, dass ein ganz anderen Stellenwert bekommt, weil eben auch gerade, wenn wir an die Grenzen der Ressourcen und an die Entwicklung unserer Welt und der Gesellschaft sehen, geht es halt wirklich darum zu fragen, okay, was ist mein Beitrag? Ich glaube, das war damals nicht unser Thema, aber heute, wenn ich noch mal von vorne starten würde und wir sind auch gerade dabei noch etwas Neues zu kreieren und zu erschaffen, ist das etwas, was uns antreibt. Du hast es gerade angesprochen das Thema Führung. Ihr seid ja auch beide Female-Liederinnen. Ihr habt euch gegründet, ihr habt eine Erfahrungsstadt, die ihr mitpringt, ihr habt, oder ihr habt Mitarbeiter ein Team, was damals ein größeres war, jetzt ist ein kleineres, aber was würdest du sagen, wenn die braucht man heute, wenn man eine modernes Leadership leben möchte, also welches Skills und Kompetenzen muss man mitbringen, um in seinem Job aber auch gesellschaftlich Dinge voranzutreiben. Ich glaube, der Hauptskill ist tatsächlich Empathie und der Blick für das große Ganze und Führung zu verstehen, nicht als etwas, wo man einen Willen durchdrücken möchte, sondern Führung zu verstehen, als etwas, womit man andere Menschen befähigt, in ihre eigene Stärke zu kommen. Es gibt dieses große tolle Buch, was ich auch jedem empfehlen kann, Führung beginnt bei dir. Das war etwas, wo wir auch selbst gesagt haben, ja genau das, das, das dann das. Von "with a prayer", heißt ja, ich glaube ich "brear", "br", "er", "er", und ich kann im Nachhinein nur sagen, die eigene Persönlichkeitsentwicklung ist wahnsinnig wichtig bei der Führung, weil wenn man eigene Ängste und Blockaden Traumaters nicht aufarbeitet, dann kann man auch nicht in seine große Meisterschaft der Führungssqualität kommen. Und ich glaube, das ist sehr, sehr wichtig. Die Menschen, die uns heute umgeben und mit denen wir arbeiten, das sind Menschen, die auf der Reise sind und diese zu begleiten und das Bestmögliche aus ihnen heraus zu sehen und eben zu unterstützen, ist etwas, was wir als Führung betrachten. Deswegen haben wir z.B. auch einen großen Teil unserer Arbeit ist, auch meinfüllendes Arbeit, consciousness, in der Agentur mit Meditation, mit Coachings, mit Workshops, mit dem Lernen von Zuhören, auch etwas, was wir als Gesellschaft verlernt haben, zuzuhören, jemand aussprechen zu lassen. Das einmal eins, eigentlich. Und was ich mich dabei immer frage, ist, ihr seid ja nun zu zweit, ja, seid ihr da immer auch auf einer Linie, also könnt ihr das immer zu zweit auch annehmen, aussprechen, umsetzen, weil ihr bringt ja zwei Persönlichkeiten mit, ja, wie funktioniert das? Das ist total interessant. Ich habe vor einem Jahr einen großartige Studium begonnen, der Studium der Astrologie bei Alexander von Schliefen, den ich nur Alexander hat einen ganz, ganz großartigen Podcast. Ich will jetzt keine Schleichwerbung machen, aber ich kann es jedem empfehlen, der Astropot. Und diese Studie, dieses Lernen, was ich dort lernen durfte, hat sich so viel, hat so viel zusammengebracht aus dem eigenen Werdegang, ob das Zyklen sind, ob das Entscheidungen sind, auch selbst die Komposition von Luisa und mir, heute weiß ich, dass wir uns komplett wie Jinn und Jang balancieren und ausgleichen, auch harmonieren. Das heißt, wir sind sehr, sehr unterschiedlich. Aber wir haben eine große Vision und wir fördern uns, unterstützen uns gegenseitig darin sehr. Luisa macht es auf ihre Art und Weise. Sie hat auch während Corona nochmal eine mehrjährige Coaching-Ausbildung gemacht, das heißt, wir coachen auch intern, wir coachen inzwischen auch extern unternehmen, weil auch dort auch das Teil der Kommunikation ist. Großes Thema ist interne Kommunikation auch in Unternehmen, was man auch nicht vergessen darf. Das ist etwas, was sie reinbringt und bei mir ist es eher, ich arbeite mit dem Team und versuche eben meine, das, was ich lern durfte, zu meinen, in der Astrologie, in der Spiritualität, in der Achtsamkeit lehre, versuche ich zu teilen und zugänglich zu machen, damit es halt nicht sich wie ein Fremdkörper anfühlt. Und wir versuchen, das natürlich auch, indem wir versuchen, die richtigen Fragen zu stellen, mit unseren Kunden, also extern, auch weiter zu entwickeln und auch dort zu leben. Das heißt, Spiritualität und Alternative Gedanken zuzulassen, findet den Weg in euer Business und wie kannst du das aber tatsächlich leben und verankern, dass das eben auch euer Team versteht und dass euer Team da auch mitzieht und diesen Gedanken da auch weiter trägt? Ja, das ist total interessant, weil das auch tatsächlich vor, wir haben das vor drei Jahren etabliert in der Agentur und wir haben da erst mal angefangen zu erklären, okay, was ist denn mindfulness, was ist denn Spiritualität, was ist denn Achtsamkeit, was ist denn esoteric? Auch mit so spielerisch, damit zu arbeiten, was wird so, wo zugeordnet und überhaupt erst mal zu verstehen, was wir dort auch integrieren wollen? Das würde auch sehr, sehr gut aufgenommen und vor allen Dingen hat es viele Aha-Momente erst mal mit sich gebracht und dann haben wir gesagt, okay, was macht denn Meditation, was ist denn Meditation? Also auch zu verstehen, dass Meditation eine wissenschaftsbasierte Anwendung ist und kein Humburg oder keine isoterik, also den Unterschied zwischen Tarukate und am Ende eine Meditation. Und das hat sehr, sehr, sehr viel Anklang gefunden zu sagen, okay, ich lasse mich drauf einig probiere und inzwischen haben wir einen festen Tag, also ich sag jetzt mal einfach aus der Praxen veraus, einen festen Tag, also so unser Meditationstag, da starten wir zusammen um 9 Uhr und wir schlagen Meditation vor, aber wir ermutigen auch alle im Team auch vielleicht eigene Meditation mitzubringen und zu teilen und das ist etwas, was sehr gelebt wird und wo auch im Team viele feststellen, okay, das macht was mit mir, aber dann natürlich auch aus der Coaching Lehre, ne, wie arbeitig wirklich sinnvoll. Also halt nicht die Zeit vom Computer absitzen, sondern wirklich sich auch pausen einzubauen, auch mal digital frei, nicht am Handy hängen, auch mal das Telefon abschalten und einfach bewusster zu arbeiten und bewusster mit seinen Ressourcen und seiner Kapazität umzugehen. Und auch mal, wir haben einen kleinen Meditationsraum bei uns an der Agentur, so sagen okay, ich bin jetzt total blocked, ich muss mich mal kurz fünf Minuten einfach ein Reset machen. Wir starten auch teilweise in Meetings mit Check-ins, das heißt kurz ein Wort, wie geht's mir heute was, was treibt mich um und auch die Dankbarkeitslehre auch rauszugehen und so sagen okay, wofür beden ich dankbar oder eben worauf freue ich mich. Und auch diese kleinen Momente, diese kleinen Rituale verändern, die machen etwas. Offensichtlich ein moderner spiritueller Weg, der auch ein Erfolg im Business verspricht, oder? Ich weiß nicht, ob es ein Erfolgsmodell ist. Ich glaube, es ist das einzige Modell, was sinnvoll ist, beziehungsweise was wir, was uns intrinsisch vorantreibt. Da ist kein Businessmodell dahintergesetzt, sondern es ist etwas wie wir Unternehmatum auch verstehen. Unternehmatum, wie auch wenn man mal zurückblickt, an die Anfänge des Unternehmatums war ja etwas sehr sorgendes. Man hat sich um seine Angestellten gekürmmert, um deren Familien, das war etwas wie eine Familie. Und das ist uns einfach abhandengekommen, weil das was Unternehmatum in den letzten, sagen wir mal 40 Jahren richtig vorangetrieben hat, das war halt Wachstum, Größe, Profit und unser Streben ist einfach zurückzukommen zu der menschlichen Seite des Unternehmatums, nämlich dass man als Unternehmer eine Verantwortung trägt für seine Mitarbeiter, für das Team, für deren Entwicklung, aber auch für deren Lärdegang. Da gibts zu mir das richtige Stichwort, wenn die Wärdegang, lasst uns zu deiner Bio-Kaffee kommen, die sehr interessant ist, dahingehend, dass du ja auch in der DDR aufgewachsen bist, in Görlitz und wenn du dich zurückgerinnerst, vielleicht kannst du die Augen irgendwie schließen und kannst dich dahin einversetzen, welche Situation und Gerüche an Wasserrinnerst du dich, was war schön in deiner Kindheit. Also ich glaube, dieses behütete, da hatten wir uns auch schon mal drüber unterhalten und das kann ich absolut nachvollziehen. Ich bin auch sehr behütet aufgewachsen, insofern, ich habe wahnsinnig wie Zeit bei meinen Großeltern, verbracht, meine Eltern waren ja beide noch sehr, sehr jung, haben mich mit 20 bekommen und deswegen war auch ganz klar, dass das Kind von der Oma und dem Opa abgeholt wird und das ich einfach wahnsinnig wie Zeit dort verbracht hatte und Großeltern, das wissen wir alle, nehmen sich natürlich sehr, sehr viel Zeit für ihre Enkel und von daher ist es etwas, also auch gerade, wenn du sagst, an was erinnere ich mich, ich erinnere mich als erstes tatsächlich an die Wohnung von meiner Oma und meinem Opa und wie ich immer zwischen Küche und Wohnzimmer dahin und hergerand bin und das war eine sehr, sehr schöne Zeit mit Oma backen, Opa rumtollen, mensch ärgerlich nicht spielen und so weiter und so fort und ein erster Gedanke, den ich glaube ich schon immer irgendwie im Herzen getragen habe und trage ist, mein Großvater hat mir, ich weiß gar nicht, welches Weihnachten es war, hatte er aus eigenem Handwerkskunst, an und wie jetzt gemacht hat er mir das am Puppenhaus gebaut und ich fand das grandios, weil da gab es auch Licht, was man so anmachen konnte und ich habe tatsächlich auch meine Großmutter lieb noch und ich habe sie vor kurzem mal gefragt, weil ich dieses Haus hingekommen, weil ich das natürlich noch noch in meinem Träumen habe. Ja, wir haben auch noch so ein Haus auf unserem Dachboden bei meinen Eltern stehen, fällt mir gerade ein, aber das kann man ja auch mal wieder rausholen, ist eigentlich eine schöne Erinnerung an die Kindheit. Mendelein Lebensthema ist Zugehörigkeit, du hattest das Franschung gesagt, dass du aufarbeitungsprozesse hinter dir hast und dieses zurechtfinden in beiden Welten sich einordnen, sich einfinden, das spielt eine große Rolle in deinem Leben, weil du wurdest als Kind ja plötzlich aus deinem Leben gerissen, wenn man das so sagen kann, denn Familie ist per Ausreiseantrag dann ausgereist, aber lass uns das vielleicht nochmal einordnen, wie das alles begonnen hat. Den Vater hat, glaube ich, zuerst ein Ausreiseantrag gestellt, da warst du sieben Jahre alt. Erzähl doch mal, wie war das? Also als Kind muss man natürlich sagen, man hat ja nicht in Ost und Westunterschieden, weil man kannte ja nur das, was man gelebt hat, was man erfahren hat und ich kann mich eigentlich nur daran erinnern, dass mein Vater mich dabei sieben bei meiner Großmutter abgegeben hat und gesagt hat, er geht auf Geschäftsreise. Was sich dann später herausgestellt hat, dass das Auswandern nach Berlin West war. Ich hab später dann mit ihm natürlich rüber auch sprechen können, wo er ganz klar gesagt hat, er konnte einfach nicht diese Freiheit leben, nachdem sie ihm immer gestrebt hat, er war damals in dem Kader für die Olympischen Spiele und als dann herauskam, dass er Westbekanntschaft hat, dadurch, dass meine Familie auch ein Teil im Westen gelebt hat. Aus der Historie heraus wurde er aus dem Kader genommen und ich glaube, das war das erste, was ihn wahnsinnig schockiert hat, damals aus seinem eigenen Leben heraus. Und dann gab es noch so ein paar andere Sachen und irgendwann hat er gesagt, ich kann in diesem Land nicht frei leben, ich gehe und ich glaube erst an dem Punkt, wo er startenlos war, das war im Juni, da musste er dann halt das Land verlassen, war eben klar, was das wirklich bedeutet. Er hat im Nachgang auch mir erzählt, dass dieses mich abgeben und seine Frau, seine Eltern, seine Freunde zurückzulassen, auch im damals erst wirklich klar geworden ist und er den ganzen Weg nach Berlin auch geweint hat, aber er konnte halt auch nicht zurück, weil das auch keine Option war. Genau. Und 82 haben wir uns dann heimlich in Prag getroffen und nach diesem Treffen sollte es noch mal ein Neubegin von mein Eltern geben in West Berlin und meine Mutter hatte nach der Rückkehr aus Prag dann den Ausreiseantrag gestellt. Ich weiß von dir, dass das eine ganz schreckliche Zeit für euch als Familie, aber für euch als Kind und deine Mutter gewesen ist, logischerweise, ihr habt drei Jahre auf die Ausreise gewartet und ich erinnere mich noch diejenigen, die das Vorsicht hatten, die lebten ausgepackten Koffern, ja, die mussten sich regelmäßig in der Stasibehörde melden. Was war so das schrecklichste für dich an dieser Zeit, kannst du dich dann noch erinnern? Ich glaube es war so auf wahnsinnig vielen Ebenen, weil zum einen hatte ich natürlich als Kind die Situation, dass ich ohne Vater auf einmal darstand, der ja Landesflucht so begangen hatte und wir hatten da natürlich auch regelmäßig die Stasi bei uns zu Hause. Also das war auch erstmal zu verstehen, als Kind mein Vater ist jetzt weg, dieser Teil der Familie, die ich kannte, ist von heute auf morgen weg und nicht mehr zugänglich. Es gab ja keinen, wir hatten ja kein Telefon oder sonstiges, dass da Kontakt war. Auf dieser Ebene, das natürlich als Kind zu verstehen, aber auf der anderen Ebene waren wir an dem Punkt, wo meine Mutter entschieden hatte, auch das Land verlassen zu wollen, wie aussetzige, wir gehörten halt nicht mehr dazu. Ich weiß im Nachgang auch, dass Prag war ja ein Geheim treffen, da durfte ja auch keiner Bescheid wissen und ich als Kind mit diesen vielen Gefühlen und Emotionen, als ich zurückkam aus Prag hatte natürlich das Bedürfnis, das auch mein Freund mitzuteilen und dann hatten wir natürlich abends auch gleich Besuch zu Hause. Das war schon alles eine sehr, also Besuch von der Stasi, wo es mal erklärt, gerne so nur ein bisschen Besuch von der Stasi. Ja weil du erzählt hattest in der Schule, dass du im Prag warst und da einen Papa da getroffen hast. Absolut. Obwohl ich eigentlich von meiner Mama, von meinen Großeltern auch natürlich darauf hingewiesen wurde, mehrfach nicht darüber zu reden, war natürlich diese ganzen Gefühle, die man als Kind in sich trägt, die mussten ja irgendwo raus. Und dann haben wir abends Besuch bekommen. Auf der anderen Seite war es natürlich dieser Punkt, wir sitzen auf diesen gepackten Koffer und wollen das Land verlassen. Hieß natürlich auch, dass auch in der Schule und in unserem Umfeld, eben auch wie der Staatsfeinde hört sich so groß an, aber wir gehörten einfach nicht mehr dazu. Wir waren einfach nicht mehr Teil der Gesellschaft, und ich weiß auch, es war auch ein Thema auch mit diesem Pionierhals-Tuch. Meine Mutter kann sich da gar nicht dran erinnern. Ich hatte vor kurz mal mit Ithover gesprochen, aber ich war halt schon sauer, dass ich dieses Tuch nicht mehr drang durfte, weil ich gehörte einfach nicht mehr zu den Pionieren. Aber das versteht natürlich ein Kind nicht. Und deine Mutter hat ja wahrscheinlich auch ihren Job verloren. Wie viele der ihre Jobs verloren haben mit einem Ausheiseantrag und was man sich gibt es ja bestimmt Menschen, die jetzt zuhören, die das nicht wissen. Man musste einfach packen, weil man, ja, man wartete unter umständen Monate Jahre lang, aber es ging da in sehr schnell. Also man musste dann innerhalb von 24 Stunden das Land verlassen. Und wenn ich mir vorstelle, das dann auch noch mit Kindern durchzuziehen, als jemand, der selber jetzt Kinder hat, das ist schon irgendwie eine schreckliche Vorstellung. Ja, es war sogar noch ein bisschen, also bei uns waren es knapp vier Jahre. Es gab diesen Koffer, es gab diese Idee, okay, wenn dann haben wir eben die und die Zeit das Thema und ich kann mich eben erinnern, als es so weit war, das war August 86. Ich kam mit meinen Großeltern, war ich in den Ferien und kam zurück und es war schon ein wahnsinniges durch einander bei uns in der Wohnung. Man darf ja auch immer nicht vergessen, wir hatten keine Telefonen, ne? Also wir konnten uns nicht informieren. Also das heißt auch, wenn wir uns verabredet haben, dann hat man sich in zwei Wochen xy zu der Zeit verabredet und hat man auch nicht abgesagt oder, ne? Und dann war man dann halt nach zwei Wochen an dem Standpunkt. Und wir kam zurück, wir wussten von nichts und auch darauf so blue, hieß es okay, es geht los. Meine Mama mit den ganzen Freunden war schon am Ausräumen und am Aufteilen und der einzige Grund, warum sie noch Zeit hatte auf mich zu warten, war, dass du als Ausreisender einen Durchlaufschein brauchtest und das heißt, es gab ein Schein und du musstest dir von allen Ämtern eine Freigabe holen, dass du Schuldenfrei bist. Und gleichzeitig gab es einen Verhör und ich erinnere mich, dass meine Mutter, glaube ich, einen Tag noch auf mich eingeredet hat, weil bei diesem Verhör ging es darum, dass die Stasi versucht hat herauszufinden, ob ich jetzt nun gezwungen werde, mitzugehen, ob ich da bleiben möchte. Und ich weiß noch mal nur, da hat auf mich eingeredet, dass ich auf jeden Fall nicht sage, ja ich würde meine Großeltern schon vermissen oder meine Freunde, sie war halt wahnsinnig ängstlich zu der Zeit, dass ein falsches Wort halt auch natürlich wahnsinnig konsequenzen mit sich ziehen kann. Kannst du dich da noch erinnern in diesem Verhörraum mit der Stasi? Interessanterweise nicht, ich kann mich nur an dieser Aufregung davor erinnern, ich glaube, dass ich da auch wie ein Computer wahrscheinlich geantwortet habe, weil mir schon, also mir war ja immer und das ist etwas, was im Unterbewusstsein stattfindet, du weißt ja immer, wann du in Gefahr bist oder wann etwas nicht normal ist. Das hat man ja in seinem Bewusstsein. Und ich glaube, ich habe da tatsächlich wie ein Computer reagiert. Ich erinner mich dann eher wieder auf die Fahrt von "Gerlitz nach Berlin", das war der 28. August, ich weiß nicht deswegen so genau, weil meine Großmutter an dem Tag Geburtstag hat und wir wurden dann alle in den Treban von meinem Opa eingesetzt und fuhr und dann von "Gerlitz nach Berlin" um meine Großmutter an den ganzen Weg geweint. Und ich habe das natürlich so, ich war zwölf zu dem Zeitpunkt. Ich habe das natürlich gar nicht so verstanden, dachte ja, ist doch nicht so schlimm. Also ich glaube, ich habe diese Dimensionen noch nicht verstanden. Und ich war natürlich aufgeregt, mein Vater, meine Anoffamie wiederzusehen und auf dieses Berlin, ich weiß nicht, ob man sich das vorstellen kann, wenn man als Kind nicht wirklich so Auslandserfahrung hat, außer jetzt mal aus C, dass man sich ein anderes Land vorstellt, als etwas komplett anderes und als in der Vorstellungskraft eines Kindes, auch etwas, was gar nicht wirklich real ist. Das heißt, ich kam ja aus einer sehr einfachen, normalen, grauen Welt. Und ich habe mir Berlin unter den Westen als Wien Schlaraffenland, wie ein Wunderwelt, die ich nicht kenne und nicht erfassen kann, vorgestellt. Du kannst sie natürlich vorstellen, ich kann mich daran noch sehr, sehr wohl erinnern, als wir durch den Trainpalast gegangen sind. Und auf die andere Seite kam, dann kam ich in einem Berlin an, was wahnsinnig grau war, wo es überall einschusslicher gab. Und das war sehr intensiv, auf jeden Fall. Also auf jeden Fall eine traumatische Zeit. Und ich glaube, ich bin jetzt hier nicht die Einzige, die Gänsehaut hat, bei einem zuhören Mendy. Und meine Frage ist, wie war das ankommen da? Also, wie ist man euch begegnet aus Reise, Menschen aus der DDR? Wie hast du das in der Rinnerung? Du sagst du warst in den letzten Jahren in der DDR, war dir sowas wie nicht mehr dazugehörig, hast du dich schnell einfinden können in deine neue Welt? Also, nochmal ein Schritt zurück, als ich durch den Trainpalast, und das ist glaube ich etwas, was ich auch geschichtlich finde, was man viel mehr noch erzählen und teilen kann, weil ich kann mich an diesen endlosen Langschlauch im Trainpalast erinnern, von den Türen und so dieses Kräle licht und auch zu verstehen Palast der Trenen. Später habe ich da drin gefeiert und zur Technokentanz, ja, auch zu verstehen, welche Historie wir hier in Berlin auch haben. Und ankommen und einfinden. Ankommen war natürlich sehr auch nochmal persönlich emotional intensiv, weil mein Vater hatte zu dem Zeitpunkt auch schon eine neue Familie. Und war dann mit meiner Schwester, von der ich nichts wusste und die dann auch auf der anderen Seite wartete, damals sind 10 Jahre auseinander, das heißt, die war damals zwei. Genau, das war natürlich erstmal emotional, was ich überhaupt mal begreifen musste und mein Großonkel, der uns ebenfalls abholte mit seinem Freund, das war mein Zuhause. Mein Vater wollte damals, natürlich selber hat das auch alles durchlebt und für ihn war klar, okay, wir gehen diesen Prozess durch, das heißt, wir gehen da ins Auffanglager, wir holen uns die 100 Demark ab und dann warten wir da und dann werden wir zugeteilt. Mein Großonkel hat damals ganz klar gesagt, auf gar keinen Fall, die beiden kommen mit zu uns und dann, die haben uns dann in die konstanzer Straße in einen unglaublichen Altbau mitgenommen, das hab ich zuerst im All gesehen. Und das war mein Staat, bin dann in Dimastorf noch mal eine Stufe zurückgegangen, weil ich ja kein Englisch konnte, ich konnte ein bisschen russisch. Und dann versucht, mich zurechtzufinden, wenn ich zurückblicke auf die Eingliederung, meine Schulklasse, die Menschen, die mich umgeben haben, haben mich sehr warm aufgenommen. Wir waren damals natürlich auch noch so gewisse Exoten, es gab noch nicht so viele von uns. Sie waren wahnsinnig neugierig und wollten natürlich verstehen, wo ich herkomme. Zum anderen war für mich die Eingewöhnung, kam zu dir vorstellen, viel auch über Essen. Und das war für mich sehr, sehr schwierig, es gibt auch noch wahnsinnig schreckliche Fotos, wo ich sehr abgemagert aussehe, weil ich mit den Geschmäckern und Gerüchen auch erst mal sehr, sehr zu tun hatte. Und das ist etwas, was ich auf jeden Fall rückblickend noch so im Gedächtnis habe. Aber es war ein, ich glaube, für einen Kind, ein weiches Ankommen, weil man in die Schulen, etc., gleich integriert wurde. Und hattest du da auch Freunde, mit denen du dich dazu ernsthaft auch austauschen konnte, ist über deine Erfahrung, die du da gemacht hast? Ich war schon immer gleich mit Räunen unterwegs, als ich konnte schnell Kontakte knüpfen. Ich hatte nicht das Problem, oder ich hatte nicht das Gefühl, allein zu sein. Ich glaube, es hat sehr viel in mir im Unterbufstsein gearbeitet und geschlummert. Ich kann mich auch jetzt nicht an große Gespräche oder an die Freundin erinnern, mit der ich jetzt über meine Vergangenheit gesprochen habe. Ich glaube, das kam erst später, als ich dann auf dem Gymnasium war, andere Freundschaften, das waren noch mal ein anderes Reset, das sind auch teilweise Freunde, die ich auch bis heute noch habe. Und mit denen, ich natürlich auch über vieles gesprochen habe, was mir in der Vergangenheit und auch gerade im Görlitz noch so passiert ist. Und wann hat denn dein Aufbereitungsprozess angefangen, Mendy, weil ich erinnere mich damals, als wir uns kennenlernten, war das nicht so ein großes Thema, da waren wir eben beide aus dem Osten, beide mit ähnlichen Erfahrungen. Aber ich glaube, du hast da viele Jahre auch gebraucht und hast das in dir schlummern lassen und dann ist es irgendwann ausgebrochen, wann ungefähr war das? Ich glaube, es war schleichend. Ich erinnere mich, aber es gab tatsächlich irgendwann an einem Punkt gesundheitliche Themen, das war für mich, glaube ich, zu dem Zeit war ich 35 und das war ein Prozess, wo ich wirklich mich verbinden musste mit meiner Vergangenheit und genauer hinschauen musste. Und das habe ich gemacht mit allen Konsequenzen und das war auch mein Weg. Also wie gesagt, ich hatte jetzt nie den großen Plan, ich wusste nur, okay, das sind jetzt Themen, auf die ich eingehen muss und das sind Themen, wo ich hinschauen muss. Und ich glaube, hätte ich diese Historie auch in Mit Görlitz mit meiner Kindheit nicht, wer ich nicht der Mensch, der ich heute bin. Also all das nehme ich auch an, war das mich halt am Ende zu dem gebracht hat, wo ich jetzt stehe. Ja, im Grunde genommen hast du ja auch deine Heimat mit einer gewissen Haltung verbunden, die du im Leben auch entwickelt hast und musst es dahin wieder zurückkehren. Wie ist das, wenn du heute zu deiner Oma nur hast gesagt, die lebt noch nach Görlitz-Druckkehrs mit welchen Gefühlen fährst du da hin? Also natürlich zum einen, das Glück zu haben, dass meine Großmutter noch lebt mit 93, das ist auch so ein alter. Ist natürlich, da bin ich wahnsinnig dankbar für und nach Görlitz zurückzukommen, ist auch natürlich immer eine emotionale Reise, zum einen viele Kindheitserinnerungen, die wunderschön sind. Und Görlitz, wer noch nicht da war, kann ich immer nur empfehlen, ist eine unglaublich schöne Stadt, mit wahnsinnig viel alter Substanz. Aber es gibt natürlich auch sehr, sehr viele Erinnerungen, die auch sehr dramatisch waren und die ich jetzt aus der Distanz anders betrachten kann und ich bin froh, dass ich diesen Weg auch damit umzugehen und mich damit auch zu beschäftigen, auch gegangen bin. Weil sonst könnte ich auch wahrscheinlich nicht in meiner Heimatstadt so easy zurückkehren und ich habe, das ist vielleicht auch noch ganz spannend, weil heute mich diese zwei Welten so wahnsinnig prägen, ich habe natürlich hier eine Welt, die für viele meiner Familie in Görlitz so gar nicht zugänglich ist und greifbar ist. Und dann kenne ich aber auch diese andere Welt, diese Art Gespräche, die man dort führt und die Themen, die man dort hat, sind einfach nicht vergleichbar mit der sehr urbanen Babbel, in der ich mich hier befinde. Ich weiß aber trotzdem um diese verschiedenen Welten und das ist natürlich die große Frage, wie kann man da wirklich eine Balance finden und wie kann man auch die Menschen in diesen Region auch ein Zugang dazu finden und sie unterstützen. Das heißt, was würdest du dir wünschen für die Region aus der du kommst, aber auch allgemein für den regionalen Osten, ja, so wenn du mal in die Zukunft schaust, das ist ja ein riesen Thema der Gesellschaft in der Politik im Moment und das glaube ich auch so eine Zeit, wo man selber, ich merke das an mir, auch mit seiner Vergangenheit wieder konfrontiert ist. Ja, das ist, ich glaube, das sind auf so vielen Ebenen Herausforderungen und ich kann verstehen, weil wenn man in diese Region fährt, hat man auch teilweise das Gefühl, das sind vergesstene Welten, es sind aber auch schlafende Schätze, also wenn man nicht nur in die Substanz jetzt von Görlitz denkt, auch im Textilbereich war Görlitz sehr stark, den Waggungbau gab es, also es gab ja wahnsinnig viel. Aber die Infrastruktur und die Unterstützung dieser Räume ist ein wahnsinnige Aufgabe, die sich am Ende auch land und Politik einfach stellen muss, da geht es um Bildung, da geht es um Perspektiven, um Infrastruktur, um Verbindung am Ende. Und ich glaube, das verbindet uns beide ja auch, also ich bekreife mich ja auch genau wie du als so eine Art Welten wandlerin. Mir ging das ja auch jahrelang so, dass ich zwischen den Welten hin und her gependelt, geschwitsch bin und das nicht nur räumlich, sondern eben auch im Herzen und in den Gedanken. Und es war immer so ein, auch immer mit zwigespaltenen Gefühlen dahin und herzufahren, aber im Nachhinein empfinde ich, dass als großes Geschenk diese beiden Welten mitzuerleben und natürlich auch Prozesse anzustoßen und für eine Versöhnung, für eine Vereinigung ja auch einzustehen. Absolut und ich finde das auch wahnsinnig mutig und damals als ich mir gesagt hast ja, du gehst jetzt zurück nach Jena aus München, dachte ich wow, das ist ein Schritt. Ja, ich glaube, das war einer meiner größten, wenn ich sogar der größte Mutmoment immer im Leben, also es war ja damals schon sehr mutig, eine Karriere außerhalb seiner Komfortzone anzustreben. Aber nach vielen, vielen Jahren eben auch in der Industrie, in der Modeproche, in der du dich ja auch bewegt hast und immer noch bewegt. Da wieder zurückzukehren, ich glaube, das war damals einer der größten Schritte für mich persönlich. Kann ich mir gut vorstellen und rückblickend, würde es das nochmal machen? Weil ich jetzt gesehen habe, dass ich eben auch eine Person der Verständigung bin und mit meinem Podcast auch die Narrative natürlich verändere, die aus einem westlichen Blick immer über den Osten entstanden sind und mich da sehr als so eine Brückenbauerin auch und eben auch hier Rollmodels vorstellen kann, so wie dich ja auch mit Vergangenheiten. Und ich glaube, die uns jetzt zuhören, die wussten ja zum Beispiel auch gar nicht und werde ich kennt, dass du so einen Lebenslauf ja auch mitbringsst. Aber danke für deine Arbeit, wahnsinnig wichtig. Jetzt habe ich noch die drei schnelle Fragen und vielleicht ist ja auch girlitz dann schon eine Antwort auf die erste Frage, nämlich nach deinem Lieblingsort im Osten. Oder hast du vielleicht noch einen anderen Ort, an denen du gerne zurückkehrst und wo wir ein kleines Schautort hinmachen können? Also girlitz, finde ich, sollte man auf jeden Fall angeschaut haben, aber auch Meißen, Dresden, finde ich immer noch wahnsinnig schön. Ich habe einen kleinen Lieblingsort, aber ich bin natürlich auch ein Strandkind, ich liebe den Dars. Diesen weiten, wilden, weißen Strand. Manchmal hat man ja nur das Gefühl, man muss irgendwie in die Karibik fahren oder nach Südeuropa. Aber ich finde, da hat Deutschland auch wunderschöne Strände zu bieten. Genau, das sind so meine Lieblingsorten. Der Weststrand auch dem Dars, das kann ich an der Stelle erwischtätigen, sieht ja wirklich karibisch aus, wenn du es schon gesagt hast. Ja, so meine zweite schnelle Frage ist, hast du vielleicht eine Frau, die dein Leben verändert hat, eine Frau, ein persönliches Rohmmodel oder tatsächlich eine Frau, die du mal treffen möchtest aus verschiedenen Gründen? Also, mich begeistern, starke Frauen, die die Welt verändern. Und die eine Stimme haben sehr Jane Godell, die natürlich gerade erst gegangen ist, aber auch eine Maya-Güppel, eine Dunja-Hayali, eine Elifschaffack. Finde ich ganz toll, weil, wie gesagt, Kommunikation und Sprache ist für mich etwas wahnsinnig berührbares und vulnerables. Bin ich ein großer Fan, würde ich auch super gerne treffen. Wer mich persönlich, und da kommen wir wieder zu dem Mentoring, wahnsinnig geprägt hat, ist karte Merkel, die mich damals Geschäftshören von Bucherrauer danach hast, Dörn, eine andere Schmuckmarker. Und heute immer noch einer meiner engsten Freundin. Und sie ist auf jeden Fall jemand, die meines berituelle Reise begleitet hat, die mein Schicksal vorhin getrieben hat. Und eine wahnsinnig wichtige Person und meinem Leben. Ich kenne sie ja auch, und ich glaube, das, was du sagst, das wird sie sehr, sehr freuen an der Stelle. Menni, du bist ja auch jemand, der immer so mantras, mit sich im Leben ja auch herumträgt und lebensweise halten. Auch an andere weitergibst, magst du uns vielleicht einen Spruch heute mitgeben für unsere Community hier? Genau, also zum einen, ich hatte sie gerade schon erwähnt, die Elif Schaffack hat wahnsinnig viele schöne Weisheiten, die sie mit der Welt teilt, ihre Bücher kann ich auch nur empfehlen. Aber das, was mich komplett berührt und getrigert gleichermaßen hat, ist ihr Zitat schwimmen nicht mit dem Strom sei der Strom. Und das ist auch die Sprache, die sie verwendet. Und ansonsten kann ich nur sagen, ein Credo, was ich gerne teilen möchte, gibt es auch von dem Ellen Woods ein Philosophen. Und der den Send Buddhismus in die westliche Welt getragen hat. Und von dem gibt es ein Zitat, dem Leben offen begegnen, furchtlos und sich mit dem Herzen verbinden. Und ich glaube, wenn wir das als Menschen und als Menschengemeinschaft leben und danach streben, dann können wir auch eine bessere Welt erschaffen, gemeinsam. Das hast du sehr schön gesagt. Ich freue mich, wenn die, dass du hier im Podcast, dass wir so persönlich sprechen konnten und dass du deine Geschichte geteilt hast, die du ja so öffentlich auch noch nie erzählt hast. Also vielen Dank für deinen Mut und vielen Dank und alles Gute dir. Ich danke dir berührt und danke für dein Arbeit. Tschüss, tschüss. Das war eine neue Folge von Calling East. Ich hoffe, es hat euch inspiriert und ihr seid auch beim nächsten Mal dabei. Alle Infos und Links finde ihr in dem Show notes. Ich freue mich, wenn ihr den Podcast liked, weiter empfiehlt und abonniert übrigens, wenn ihr selbst ein Wurmmodell seid oder eine Form osten kennt, mit der ich sprechen sollte, meldet euch gern.
Podcast Summary
Key Points:
Bären Großwend is the host of the podcast "Calling East" focusing on women and careers in East Germany.
The podcast features interviews with influential women from various fields like business, politics, and media.
Bären Großwend interviews Mandy Binek, founder of Press Factory, discussing their journey of founding the PR agency.
Summary:
In the podcast "Calling East," hosted by Bären Großwend, the focus is on showcasing successful women in East Germany. Bären interviews influential women like Mandy Binek, the founder of Press Factory, discussing their experiences and challenges in the business world. Mandy shares how she and her colleague founded the PR agency with a vision to create brand visibility and tell compelling stories.
They emphasize the importance of belief in their network and vision to establish a successful agency. The conversation also delves into their transition towards sustainability and conscious branding, highlighting the significance of storytelling and impactful communication strategies. The discussion touches upon leadership skills, emphasizing traits like empathy and a holistic approach to leadership.
Overall, the podcast aims to inspire and empower women in business, shedding light on their journeys and achievements in East Germany.
FAQs
Die PR Agentur Press Factory in Berlin.
Luisa rief Mandy an und schlug vor, gemeinsam eine PR-Agentur zu gründen.
Sie glaubten an ihre Vision, Netzwerke und Kontakte zu nutzen, um Berührbarkeit und Geschichten erlebbar zu machen.
Markenaufbau, Brand Experience, Emotionalisierung und Verantwortungsbewusstsein in der Modeindustrie.
Empathie, Blick für das große Ganze, Fähigkeit andere zu befähigen und eigene Persönlichkeitsentwicklung.
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