Lust-Coachin Christin Chudy im Interview - Die Wahrheit über weibliche Lust
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In der Podcastfolge diskutieren zwei Frauen, darunter eine Beziehungscoach und eine Expertin für weibliche Lust, die weit verbreitete Erfahrung von Frauen, sexuellen Erwartungen in Partnerschaften nachzugeben, ohne selbst Lust zu empfinden. Auslöser sind oft emotionale Erpressung, Drohungen oder die Angst vor Konflikten seitens des Partners, was als psychische Gewalt eingeordnet wird. Die Ursachen werden in gesellschaftlichen Strukturen verortet: das Patriarchat, eine durch Pornos geprägte, peniszentrierte Vorstellung von Sexualität (erkennbar am "Orgasmus Gap") und die Erziehung von Mädchen zur Zurückhaltung und Anpassung. Diese Faktoren führen dazu, dass Frauen den Kontakt zu ihren eigenen Bedürfnissen und ihrer Lust verlieren und in einen "People-Pleasing"-Überlebensmodus verfallen. Als Lösung wird ein Weg zur Selbstermächtigung skizziert. Frauen sollen lernen, bei sich selbst anzukommen, ihre Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen, ihr Nervensystem zu regulieren und so ihre eigene Lust und Weiblichkeit (wieder) zu entdecken. Dieser individuelle Prozess wird als Chance gesehen, nicht nur die sexuelle Dynamik, sondern das gesamte Leben positiv zu verändern.
Die Herausforderung weiblicher Lust: Persönliche Erfahrungen und gesellschaftlicher Druck
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Wildes Herz und heute ist eine ganz, ganz besondere Folge für mich, weil ich habe hier heute nämlich die Christine Schuli bei mir sitzen und ja, sie hat sich heute bereit erklärt, alle wirklichen Fragen mir zu beantworten.
Zum Thema Lust, liebe, Intimität und warum ist das für mich so eine besondere Folge, weil ich selbst mal bei Ihr Klientin war.
Und zwar sie betreut nämlich oder begleitet muss man ja eher sagen, Frauen mit den Themen in die Lust zu kommen, bei sich selbst anzukommen, das Nervensystem zu regulieren, sich sicher in Beziehung zu fühlen mit sich selbst und mit dem Partner.
Und das ist auch so ein bisschen mein Thema gewesen, und zwar, dass ich einfach selber gemerkt habe damals, ich bin überhaupt nicht mit mir verbunden und habe überhaupt gar keinen Zugang zu Lust.
Und bin dann zu ihr gekommen und habe gesagt, Christine, bitte hilf mir, ich habe, ich weiß gar nicht, ob überhaupt Lust empfinden kann.
Ja, und ich hätte da gerne eine Lösung und deswegen herzlich willkommen und sehr, sehr schön, dass du da bist und dich bereit erklärst, hier dich meinen kritischen Fragen zu stellen.
Ja, und dass du heute einfach mit dabei bist.
Vielen, vielen Dank.
Sprecher*in 2
Ja, ich freue mich total.
Danke für die Einladung an Christine.
So so schön hier zu sein.
Sprecher*in 1
Ja, und mir hat es ja unglaublich viel gebracht, mit dir zu arbeiten.
Ich würde auch sagen, es ist viel, viel mehr in dieser Verbindung als du bist.
Mein Coachy und ich war mal oder du bist mein Coach und ich bin dein Coachy gewesen, sondern ich merke ja, wir sind irgendwie danach jetzt ja noch tief verbunden.
Ja, das ist irgendwie auch sowieso eine Sister Hood, ja, man versteht einander, ich fühle mich gesehen und wertgeschätzt und habe das Gefühl, das erste Mal durch deinen Blick, durch deine Augen, wie du mir die Welt so ein bisschen geöffnet hast in dem Bereich Lust und Intimität.
Dass ich mich selber darin auch einfach immer mehr finde als Frau und deswegen ich bin total dankbar, dass du jetzt einfach so deine Sicht der Dinge jetzt hier auch mit anderen Frauen teilen magst.
Sprecher*in 2
Dankeschön Wert für die schönen Worte.
Ich muss direkt direkt zum Anfang der Folge habe ich direkt pipi in den Augen Mensch ah so schön, ja schön, dass ich dich ja, dass du in meinem Feld bist und dass wir uns gefunden haben, du mich gefunden hast und.
Wir uns begleiten dürfen und genau auf sisterhood Ebene, auf Lustebene, auf was auch immer für Ebenen und danke.
Danke auch für dich, so schön, dass du, dass es dich gibt.
Sprecher*in 1
Ja, und vielleicht für alle, die das jetzt noch hören und sich jetzt denken, OK, warum sprechen wir hier überhaupt heute?
Ursprung des Ganzen ist tatsächlich, dass ich selbst da Themen hatte in der Vergangenheit, aber auch Klientinnen habe in meinen Räumen, die Halt ein Riesenthema haben mit ihren Partnern.
Wenn Sie ein anderes Bedürfnis haben als ihr Mann, also dass sie jetzt quasi der Partner möchte, Intimität, der kommt auf sie zu, und die Frauen merken aber so, boah nee, ich bin erschöpft, ich bin eigentlich gar nicht ready jetzt für Intimität hier am Abend, haben vielleicht wirklich auch mit Kindern, Haushalt, Arbeit, allem möglichen genug zu tun gehabt und wir haben jetzt so das Gefühl.
Jetzt kommt da noch eine Erwartung, noch irgendwie ein to do und sie sind einfach erschöpft.
Sie haben keine Lust mehr, ja, und wenn sie das dann kommunizieren, Hey, hier ist gerade bei mir eine Grenze, hey, ich schaffe das jetzt, also ich kann jetzt nicht, ich will nicht, ich habe keine Lust, dass dann die Partner oft nicht mit Verständnis reagieren oder mit Hey, wie könnte ich dich hier unterstützen oder so vielleicht also das wäre so ein Wunsch, glaubt die sie diese Frauen äußern, sondern dass sie dann halt eher dann so die Reaktion ist, sie werden dann irgendwie beschimpft.
Oder dass sie dann halt, dass da emotional großer Druck aufgebaut wird, dass sie halt abgelehnt wird, dass sie über Tage Distanz herrscht, dass sie merkt, die Stimmung kippt ja vom eben noch liebevoll, und oh, ich will mit dir hier irgendwie sexy Time zu OK, ich red mit dir kein Wort mehr, ja, und dann mach halt, was du willst.
Und ja, dann halt eben nicht und dann stark beleidigt sind ja vielleicht sogar eher unter Druck setzen und drohen.
Ja, es gibt auch andere Frauen da draußen, wenn du nicht mit mir schläfst, dann also so was hör ich dann auch ne, also wirklich so.
Das ist so die Dynamik, die mir immer wieder so untergekommen ist, wo ich gesagt habe, das finde ich so schlimm, das hat mich so betroffen gemacht.
Muss ich wirklich sagen, dass dort Frauen mir erzählen, ich schlafe mit meinem Mann, damit wir zu Hause Harmonie haben, damit wir überhaupt eine Verbindung haben, und diese Beziehung funktioniert auch vor den Kindern, also zum Teil auch, da der Mann dann gegenüber den Kindern ne nicht nicht liebevoll war, weil er so gefrustet war?
Ja, also auch so, dass die Frauen wirklich den Raum halten, in Verantwortung gehen für den.
Mann für die Beziehung, für die Kinder, für alles, ja für die gesamte Dynamik.
Und wirklich, das hat mich so berührt und betroffen, dass ich gesagt habe, darüber muss ich eine Podcast Folge machen, darüber habe ich einen real gemacht, und das ist millionenfach aufgerufen worden, so viele Nachrichten von Frauen, die gesagt haben, hey, das geht mir ganz genauso und das wiederum hat bei mir noch mehr dafür gesorgt, dass ich dachte, Oh mein Gott, wie schlimm ist das bitte, das sind nicht nur die Frauen in meinen Räumen, die jetzt zufällig bei mir reinkommen, ja, sondern das
sind.
Mit Millionen Frauen, Millionen Frauen da draußen gehen täglich über ihre Grenzen, schlafen mit ihren Männern, nur um geliebt zu werden, nur um den Frieden zu wahren, nur um ihn irgendwie zu schützen, davor, sich mal vielleicht mit seinen unangenehmen Emotionen auseinanderzusetzen.
Das war so, ist so n bisschen mal bei meinen Zusammenfassungen, und das ist der Grund, warum ich heute auch dich hier eingeladen hab, Christine weil.
Ich bin Beziehungscoach und ich kann auch aus dieser Sicht ganz viel sprechen.
Aber ich finde, Lust hat noch so so viel mehr Raum verdient.
Warum ist das vielleicht bei den Frauen so?
Ja, was können diese, was können diese Frauen auch tun?
Ich habe auch ein paar Fragen bekommen, tatsächlich ja von meiner Community was sie, was sie einfach von dir gerne wissen möchten, worauf ich noch eingehen möchte und einfach vielleicht auch, um hier Betroffenen, die das hören, ein Gefühl dafür zu geben okay.
Bin ich eigentlich das Problem, weil das denken die meisten Frauen ja, also liegt das Problem wirklich bei mir und was kann ich hier eigentlich tun, weil diese Frauen gehen ja schon in Verantwortung, also welche Verantwortung können Sie ja auch wirklich nehmen und damit wir jetzt überhaupt mal einen Start finden, würde mich natürlich jetzt erstmal einfach vielleicht ganz allgemein interessieren, wie du dazu stehst, dass so viele Frauen, weil ich denke, das wirst du auch schon kennen, aus deinen
Coaching räumen.
Viele Frauen gehen ja in diese Verantwortung für die Lust oder den Frust des Mannes.
Und wie ist so ein bisschen deine, wie sind so deine Gedanken dazu oder deine Erfahrung vielleicht auch?
Wie Gesellschaft und Patriarchat weibliche Lust beeinflussen
Ja, also ja, es ist.
Auf jeden Fall war auch gerade krass für mich, das alles so zu hören, ne, also das ist auch was, nur weil ich damit vielleicht häufiger zu tun habe als jetzt vielleicht andere Menschen, die jetzt nicht im Bereich.
Sexualität, Lust, arbeiten heißt es nicht, dass mich das nicht mehr berührt, im Gegenteil.
Also das ist wirklich, weil sowas mit so auch Beschimpfung und Drohung und so, das ist tatsächlich auch was, was ich nicht so kenne aus meiner Zielgruppe, also aus den Frauen, die mit mir arbeiten, das finde ich schon sehr, da geht es ja schon, das ist ja schon Gewalt, das ist ja schon psychische Gewalt, emotionale Gewalt, und genau das muss ich auf jeden Fall gerade noch so ein bisschen prozessieren, das merke ich, und genau gleichzeitig ist es natürlich, was die Grunddynamik, die da drunter
liegt, eben dieses.
Ich will etwas, was du mir nicht gibst.
Ne, also das ist ja so n bisschen dieses ich hab n recht darauf, was viele Männer denken und das liegt natürlich auch n Großteil unserer Gesellschaft ja wie wir wie wir groß werden generell was ne wer hat die höhere Macht die höhere Stellung auch immer noch selbst in unseren in in der westlichen Welt, ja selbst da haben wir immer noch ne sind immer noch die Männer in den Entscheiderpositionen sind immer noch die Männer diejenigen die auch über mehr Geld verfügen et cetera ne also das ist n
riesen Fass was wir aufmachen könnten.
Das ist das eine.
Und das andere ist aber eben auch, wie lernen wir Sexualität, ja, wie lernen wir eine partnerschaftliche Sexualität, und das lernen wir in der Regel ja nur aus Pornos.
Ja, also die meisten Menschen lernen das aus Pornos, und wie wird da Sexualität gelebt, also in den meisten Pornos mittlerweile gibt es natürlich auch viele ne feministische Pornos, viele frauenfreundliche Pornos, aber.
So wie die meisten in unserem, sag ich mal, Alter in unserer Generation aufgewachsen sind oder ne so die ersten Jahre, wo wir uns mit Sexualität beschäftigt haben, da war das ja noch gar nicht verfügbar und da war es einfach so, dass ja, dass da geht es halt nur darum, dass der Mann halt irgendwie sein Penis in die Vagina steckt und möglichst schnell zum Orgasmus kommt und dabei komischerweise auch die Frau total viel Spaß hat, obwohl es eigentlich überhaupt nichts für die Frau ist, woran sie
Spaß haben könnte.
Und genau, und das ist natürlich das, was wir irgendwie mitnehmen als Bild, so einerseits irgendwo ein Stück weit, der Mann steht im Zentrum der, sage ich jetzt mal, Aufmerksamkeit der Gesellschaft, der der Macht, wie auch immer wir es beschreiben wollen, und das andere ist aber eben auch zu sehen, okay krass, Sexualität ist eigentlich total Penis fokussiert, oder ja, Penis fokussiert und Heterosexualität, ich meine nicht umsonst gibt es ein riesen orgasm Gap, also Orgasmus Lücke.
Wo nur jede dritte Frau ungefähr im Durchschnitt, wenn überhaupt, zum Orgasmus kommt.
Beim Heterosex während fast jeder Mann zum Orgasmus kommt, beim Heterosex also, alleine das zeigt ja auch schon ganz viel, wie wir unsere Sexualität leben, und das ist so ein bisschen das so was was, was so das Gesamtgefüge angeht, und wenn wir dann natürlich auf einer individuellen Ebene hinschauen, und das kommt, glaube ich, auch noch mal, das ist noch so eine weitere Ebene, die auch die ich auch gesellschaftlich sehe.
Ist natürlich das ganze Thema auch.
Wie werden wir Frauen erzogen, auch aufgrund natürlich der Systemordnung aufgrund des Patriarchats werden wir natürlich so erzogen, dass wir gehörig sind, dass wir im Zweifel uns zurücknehmen, ja ich meine Hexenverbrennung ist noch nicht so lange her, ja, das ist erst 200 300 Jahre her und wenn man sich überlegt auch heute ne, ich hatte dazu auch mal ne Podcast folge gemacht.
Auch digitale Inhalte?
Ja, wenn ich zum Beispiel auf Instagram was poste zum zur Ermächtigung von weiblicher Lust zu weiblicher Selbstermächtigung, zu weiblicher Sexualität, wird das hart kozensiert, während Viagra auch auch Bilder von Frauen für den für den Mail gays, ja für den männlichen Blick werden gepusht werden, vom Algorithmus gehyped, ja, alleine da sieht man ja noch ne, wie unterschiedlich einfach.
Da umgegangen wird mit unseren Bedürfnissen, mit dem, was wir wollen.
Also als Frau jetzt ne, ich spreche jetzt mit bei bei uns meine ich wir Frauen was wir wollen, was uns irgendwie befriedigt, was für uns irgendwie schön und nährend ist, was lustvoll ist, während das, was für Männer eben ne schön und lustvoll und toll ist.
Das wird eben gepusht auch immer noch, also das ist nicht mal jetzt irgendwie nur ein Relikt aus irgendwie ne jahrhundertelangen Frauenunterdrückung, auch sexuelle ne macht von Frauen, ja wo der ganz systematisch unterdrückt und.
Sondern eben auch das, was du in deiner Kindheit, also du liebe hörerin, was du in deiner Kindheit erlebt hast, ja, wie du, wie oft dir gesagt wurde, sei jetzt brav, sei nicht so laut, ja, du hast, wir hatten Vorgespräch, da hast du es von deiner Tochter erzählt, so ne, also dass solche Sachen ja auch immer noch passieren, ja, dass dass wir Mädchen werden eher dazu angehalten, eben sich zurückzunehmen, ja, das ist einfach immer noch so, also das.
Durfte ich das jetzt sagen mit der Tochter O.
Sprecher*in 1
K also, um euch abzuholen.
Was Sie damit meint.
Ja, dass mir aufgefallen ist, in der Kita zum Beispiel, dass die das loben, dass sie so lieb und angepasst ist, dass sie da im, das hat sie ja gar keine Probleme, da macht sie nie, nie mehr, und dass ich dann gesagt habe.
Ich würde mich eigentlich mehr über so ein Feedback freuen, dass sie immer sagt, Boah, heute war sie aber frech, heute hat sie sich aber was rausgenommen.
Heute hat sie aber viel gelacht und Quatsch gemacht, das wäre ein viel besseres Feedback für mich als zu sagen, Oh, die ist so lieb und angepasst und die läuft immer mit, man merkt eigentlich gar nicht, dass sie da ist.
Da denke ich mir so, das ist doch kein Kompliment, es ist doch total schlimm, dass mein Kind sich nicht traut, sie selbst zu sein und deswegen, das ist so der mal so der kleine Schwung, warum um die Leute hier abzuholen, was was meinst du damit genau das ist es halt so sind wir Frauen erzogen so.
So, und das wird schon von klein auf uns gesagt, wie fein und lieb das ist, dass wir so lieb und angepasst sind.
Sprecher*in 2
Ja, total.
Also wirklich super Beispiel und ne auch erschreckend, dass es einfach auch immer noch so ist.
Also irgendwie denkt man ja so, wir haben uns weiterentwickelt in den letzten 100 Jahren, aber also da scheinbar auch noch nicht, zumindest noch nicht überall.
Ja, das ist ja auch.
Ne Sache genau.
Und wenn du eben.
Und dann kommen vielleicht auch noch mal familiäre Strukturen dazu.
Ja, wie bist du aufgewachsen, wie wie, also wie sehr wurdest du gesehen in deinen Bedürfnissen, in deiner Familie, ja wie sehr wurde darauf durftest du deine Wut zeigen, wie sehr durftest du traurig sein, wurdest du abgestraft mit Ignoranz, schweigen und vielleicht sogar liebesanzug wenn du, wenn du geweint hast, wenn du traurig warst, wenn du wütend warst Was auch immer all das spielt ja auch eine Rolle und wie wir uns eben mit unseren Bedürfnissen und unseren Gefühlen selber zeigen und auch
vor allem in Partnerschaft, vor allem Intimität, weil das ist ja im Endeffekt das, wo wir am meisten zu verlieren haben, in Anführungsstrichen zu verlieren, ja, aber so fühlt es sich ja an, weil was macht unser Nervensystem, und das ist ja jetzt wieder, das wirst du ja auch bestimmt viel mit Deinen, mit deinen Frauen besprechen, oder oder lehren.
Unser Nervensystem ist halt in diesem Anpassungsmodus und sagt Halt, OK, das ist meine einzige Überlebensstrategie.
Ich überlebe nur so, indem ich people please, also eben ne, indem ich es einem anderen recht mache, indem ich mich zurücknehme, meine Bedürfnisse und deswegen wird auch im Erwachsenenalter dann eben Sex zur Pflicht oder ne, wir haben das Gefühl, wir müssen es jetzt dem anderen Recht machen, wir müssen jetzt, wir müssen ja jetzt.
Da den Sex mitmachen, der uns vielleicht überhaupt nicht gefällt.
Ja, wo wir vielleicht sagen, so, oh nee, ich würde mir eigentlich was ganz anderes wünschen, weil wir eben diese diesen Überlebensmechanismus in uns haben und oder viele, viele Frauen auch, die mit mir arbeiten, und das ist im Endeffekt, das ist das, wo, wo es eigentlich, das ist, wirklich so ein richtiger Kern, ja, da geht es richtig tief und genau, und deswegen würde ich sagen, also es ist so, ich finde das einfach erschreckend natürlich, das zu sehen und gleichzeitig.
Ist es für mich um so ein bisschen vielleicht auch ins Positive in Anführungsstrichen zu richten, zu rücken, das ins positive Licht zu rücken?
Ist es auch natürlich eine Chance, gerade wenn auch die Klientinnen, von denen du jetzt berichtet hast, wenn die zu dir kommen und mit dir darüber reden, das zeigt ja auch schon, dass es ihnen bewusst ist, ja, was ja schon mal mega Schritt ist, was ganz vielen ja gar nicht bewusst ist.
Ja, sie machen halt mit beim Sex und merken es gar nicht, also so war es bei mir zumindest lange.
Ja, ich habe das gar nicht bewusst gehabt, dass ich einfach mitmache und dass ich einfach.
Die ganze Zeit meine Grenzen übergehe und gar nicht bei mir bin und gucke, was will ich eigentlich, was ist für mich eigentlich gerade wichtig und dass sie eben auch sehen okay irgendwie ist es ja nicht so ganz okay, dass mein Partner mich dann so abstraft.
Ja, und das erstmal zu sehen und bewusst zu machen und genau und was ich sagen wollte, als positives Licht ist es natürlich eine Einladung mehr zu dir selbst zu finden, ja wieder mehr bei dir anzukommen, mehr zu gucken okay was?
Wer bin ich eigentlich?
Ja, das hatten wir auch im Vorgespräch, wer bin ich eigentlich als Frau, ja, was macht mich eigentlich aus, was wünsche ich mir, welche Sehnsüchte habe ich, welche vielleicht auch Ängste habe, welche habe ich, welche Grenzen habe ich, welche Bedürfnisse habe ich ja, und da da anzusetzen und dann natürlich auch, hat man auch natürlich einen Effekt auf die Dynamik.
Wenn es allerdings, deswegen habe ich gesagt, das passiert in meinen Räumen sehr selten, zumindest wirklich sehr, also das hatte ich bisher.
Noch nicht so diese, wirklich dieses krasse emotional also so richtig heftige.
Auch androhen, ich verlass dich und so, das ist natürlich auch was, wo man sagen kann okay, wenn du wieder mehr zu dir findest, dann vielleicht auch zu merken okay, das ist vielleicht auch nicht der richtige Partner für mich, im Zweifel, aber das ist natürlich eine Reise so, und ich glaube ja, es ist erschreckend und gleichzeitig ist es auch, und ich glaube, das ist ja auch gerade kollektiv superkrass dran, dass das feminine einfach so, ja so ob.
Erwachen musst und sich noch mehr.
Also wirklich wir als Frauen, aber auch in unserer Weiblichkeit ja mehr uns wirklich spüren dürfen, uns fühlen dürfen, uns zeigen dürfen, uns wirklich auch verbinden.
Ja, was du auch mit Sister Hood angesprochen hast, das ist glaube ich das, was es auch gerade kollektiv braucht.
Und wenn du natürlich bei dir im Schlafzimmer im Bett anfängst mit der Arbeit, dann hat das auch einen Ripple Effekt, das hat einen Domino Effekt, das streut ja und das das ist auf jeden Fall das was ich als Chance sehe, auch wenn es natürlich.
Wirklich mein tiefstes Mitgefühl, mein das.
Das sollte nicht so sein.
Ja, das ist ja Missbrauch, und das ist nicht OK.
Ja, also das erstmal auch klar zu benennen, das ist nicht OK und gleichzeitig OK, wo kann ich mich hier raus entwickeln, wo darf ich hier raus wachsen, diese Frage sich zu stellen.
Umgang mit Schuldgefühlen und der Weg zur Selbstverbindung
Ja danke, auf jeden Fall hier schon mal für deinen einfach auch wirklich, weil so wo kommt das überhaupt her?
Ja und was braucht das ja eigentlich so ne, dass man bei sich selbst ankommt, das Nervensystem zu regulieren auch, ja dass man da die Fähigkeit hat überhaupt mal zu spüren, bin ich jetzt gerade im Überlebensmodus, bin ich gerade nur im außen, weil ich nicht weiß wie und wo und kein Raum für mich da ist oder nehme ich mir den Raum, reguliere ich mich selbst?
Kann ich das überhaupt ne und wie du schon sagst, klar, wenn du manchmal sind wir im Überlebensmodus, weil die Umstände unseres Lebens so sind, weil wir die ganze Zeit überfordert und.
Und im Stress sind.
Und zum Teil ist es aber schon auch so, wie du sagst.
Wenn du jetzt natürlich einen Mann hast, der die ganze Zeit emotional so hohen Druck auf dich ausübt und dir dir droht und und dir irgendwie sagt, ja, wenn du nicht mit mir schläft, schläft eine andere mit mir, was übrigens nicht als Trennung ausgesprochen wird, sondern eher als Drohung, so, ja dann habe ich neben dir halt noch eine andere, ja, die mir dann alle Wünsche erfüllt, die du mir nicht erfüllst.
So als also das finde ich jetzt auch immer so, ganz so wie du schon sagst, wie in so einem Porno eigentlich ja, also.
Ich weiß nicht, was du musst.
Genau ne, du musst funktionieren.
Also als wären das so ne Puppe die so funktioniert die funktioniert hat wieso n Spielzeug und aber auch so, dass ich mir denk so ach so oft denk ich mir so gehen die Männer wirklich raus, sind das so Männer die rausgehen wo alle Frauen sagen oh ja.
Dich will ich auch nicht.
Der Mann, den wollte ich schon immer mal haben.
Ja so, also da denke ich auch immer so was mit was für einer Erwartungshaltung diese Männer dann rausgehen.
Ja und das und das einfach auch finde ich so krass, weil natürlich haben da unfassbar viele Männer und bis heute noch schreiben unter diesen, diesen dieses Real, von dem ich gesprochen habe und die fühlen sich getriggert, die fühlen sich, die sind pist ne die schreiben dann auch rein, ja dann ist der 20er im Puff richtig gut investiert oder ja keine Ahnung ne also die sind wirklich so total.
Ich kann es gar nicht.
Ich weiß nicht, da merkt man halt auf allen Ebenen, da fehlt es an Verständnis, da versteht, da fehlt es an Respekt, da fehlt es an komplett ne, also irgendwie auch mal so diese Sexualität wirklich als das zu sehen, was sie in meiner Welt ist.
Ne, also es ist ja irgendwie auch eine eine Verbindung zueinander als paar ne zu untereinander, selbst wenn man kein Paar ist.
Aber wenn man in ne man verbindet sich ja wortwörtlich ne miteinander und.
Ich finde dann zu sagen, so, ja, das ist halt einfach, das gehört einfach dazu, das macht man einfach so in Beziehung und das sollte so sein und du hast halt zu funktionieren als Frau, wenn du in eine Beziehung gehst, dann ist es deine Pflicht und deine Aufgabe, dass dein Mann sexuell erfüllt ist und dass du ja quasi eigentlich dann verfügbar bist, wenn er es braucht.
Und genau das ist ja so das, was bei ganz vielen so mitschwingt, dass sie nicht so wirklich wissen, welchen Raum darf ich mir nehmen, welchen Raum sollte ich ihm geben, weil das habe ich dann auch ganz oft, dass die Frauen dann so Schuldgefühle eigentlich haben, wenn sie ihn dann vielleicht sogar wirklich ablehnen.
Ja, und immer wieder auf ihre Grenzen wahren, aber merkt mir okay er ist aber enttäuscht und er ist aber traurig und er hat ja irgendwie ein Bedürfnis und ich will ihm ja irgendwie auch gerecht werden, aber ich kann halt aus irgendeinem Grund nicht und.
Vielleicht da auch so.
Wie könnten die Frauen so mit diesem Gefühl umgehen?
So, da sind ja 2 verschiedene Bedürfnisse, die irgendwie aufeinandertreffen, und da gibt es jetzt gerade keinen richtigen Kompromiss, im ersten Moment, zumindest weil sie hat halt gerade keine Lust und er hat halt Lust und vielleicht mal aus deiner Sicht, wie könnten die wieder zueinander finden oder wie könnte sie mit diesen Schuldgefühlen umgehen, wenn sie die hat?
Sprecher*in 2
Ja, ja, super, wichtiges Thema und auch was, was ich sehr, sehr häufig auch das tatsächlich begegnet mir sehr oft diese Schuldgefühle und.
Und auch hier gibt es wieder so viele Ebenen.
Also einerseits ist es ja auch dieses, was du auch gerade beschrieben hast mit diesen Kommentaren unter diesem Real, diese Anspruchshaltung, die kommt ja aus einer tiefen, tiefen Respektlosigkeit für das weibliche, weil du würdest ja nicht.
Wenn du Respekt vor einem Menschen hast, würdest du ja nicht sagen okay, dann ist der 20er im Puff gut investiert oder dann hole ich mir halt eine andere.
Auch das ist ja respektlos ohne Ende und auch hier wieder dürfen wieder kollektiv schauen und ich finde auch gerade passiert so so viel auf einer kollektiven Ebene, was wirklich wirklich richtig rückschrittlich ist.
Wirklich so ein Mittelalterzustand und das das ist halt das warum solche Kommentare überhaupt möglich sind, ja, dass Männer sich dafür nicht schämen so was zu schreiben.
Sprecher*in 1
Ja, wirklich.
Die supporten sich sogar untereinander und sagen ja starke Worte, Bruder und so.
Also wirklich, du denkst dir so raus, Haare stumm und dann kommen die Frauen runter und sagen ja ich krieg langsam verlier die den Glauben an die Männer, also weil die so da sind, so zweideutig also.
Sprecher*in 2
Ja, genau, voll.
Und das ist natürlich ne ne auch ne Strömung und das also ne Strömung im Sinne von das sind natürlich auch nicht alle Männer, das muss man auch dazu sagen, ne, dass es nicht alle aber genau es gibt auf jeden Fall diese diesen Trend auch noch mal gerade mehr in unserer jetzigen Zeitqualität in unserer Gesellschaft, wo eben wieder das.
Das Erstarken dieser ungesunden Maskulinität, ne Entrytate und Co.
So wieder sehr sehr groß wird während eben ne das weibliche sehr abgewertet wird sehr missbraucht wird.
Ne also wirklich wortwörtlich und auch hier ne ich mein Epstein ne brauchen wir gar nicht drüber reden, also auch all das was gerade ans Licht kommt und das ist übrigens auch schon lange bekannt, ja es ist noch mal gerade und dann noch egal.
Ich will jetzt nicht so politisch werden weil ich merk das kommt irgendwie so viel tue ich heute, ich weiß auch nicht warum.
Okay lass uns noch mal zurück zum individuellen, auf der individuellen Ebene ist es natürlich so, wie du gesagt hast, genau richtig. 2 Bedürfnisse ja, der Mann hat das Bedürfnis, ich will jetzt Sex, die Frau hat das Bedürfnis so und jetzt wird's wichtig, so will ich den Sex nicht, so will ich den Sex nicht, das ist das allererste wo wir hinschauen dürfen ja natürlich so viele Frauen kommen auch zu mir und fragen Christine das.
Wie kann ich mich mehr hingeben?
Wie kann ich den Sex mehr wollen, wie kann ich mich zu diesem Sex, wie kann ich mehr loslassen, wie kann ich mehr Sex wollen?
Und dann sage ich immer erst mal, ja, warte mal, lass mal kurz kurz gucken, weil Hingabe bedeutet ja nicht Selbstaufgabe, Hingabe bedeutet ja nicht, ach, ich schmeiß all meine Grenzen über Bord und denk mir so, oh ja, ich mach jetzt einfach mal, er will, nein, das ist nicht Hingabe, das ist, das ist auch verletzte weibliche, deshalb ist Selbstaufgabe im Endeffekt.
Hingabe bedeutet zu gucken, okay was brauche ich, was brauche ich, damit ich mich sicher genug fühle, mich auf diesen Sex einzulassen, loszulassen, mich diesem Sex hinzugeben, was brauche ich, wie müsste der Sex oder nicht mal nur der Sex, die Intimität, die Partnerschaft für mich aussehen, damit ich überhaupt diese.
Ja, diese Hingabe oder dieses Gefühl von Lust und auf meinen Partner, auf Sex überhaupt in mir aufkommen kann, weil auch hier, das ist wieder ja so, diese 2 Anteile an uns, wir haben ja eine maskuline Energie, wir haben eine weibliche Energie oder oder feminine Energie, und es hat nichts mit den Geschlechtern zu tun, aber prinzipiell haben wir alle quasi in uns so eine innere Ehe.
Die ne, die maskuline Energie ist eben die Klarheit.
Ne ist genau diese Klarheit darüber, was brauch ich, welche Bedürfnisse hab ich, was für Grenzen hab ich und so n bisschen auch diesen Raum zu zu ziehen, das ist ja wieso n Rahmen abzustecken.
Ja wie wenn wir jetzt hier sitzen im Podcast und sagen oder du sagst mir hör zu wir haben die und die Fragen vorbereitet oder ne du hast sie mir geschickt, ich hab sie mir jetzt nicht angeguckt aber ne so ist egal.
Ist ja mein, das ist ja meine Entscheidung, ich hab sie nur kurz überflogen und wir haben ne Stunde ungefähr Zeit Maxim ungefähr ne so OK darin kann ich mich ausbreiten so und genau das haben wir auch, natürlich mit Sexualität wenn wir gucken wollen OK was brauche ich denn damit ich mich überhaupt wohl fühle in meinem Körper ja da fängt es ja auch schon an ja ganz viele Frauen fühlen sich ja gar nicht wohl, mag meinen Körper.
Was brauche ich dafür?
Muss ich vielleicht erstmal mit mir in Kontakt gehen, solosexualität oder nicht mal solosexualität, sondern erstmal überhaupt den Körper erstmal wieder anfassen spüren, ja mich wahrnehmen, atmen, tönen, ja all das machen um bei mir anzukommen, weil das brauche ich, um mich zu einer Sexualität hinzugeben, also das brauche ich zumindest.
Und das brauchen auch ganz viele der Frauen nicht begleiten, begleite dann auch natürlich, was brauche ich von ihm was?
Was brauche ich von dieser Partnerschaft?
Zum Beispiel Respekt, also das wäre für mich, für mich wäre das ein no go, ja, also wenn mir mein Partner antun würde, ich verlass dich oder ich oder ich, ich suche mir eine andere, da würde ich tatsächlich ja ganz ehrlich, mach das tschau Kakao und das ist ja dann wieder das Thema, was du ja viel auch hast in deinen Begleitungen das Thema Bindungsstile also wie gehen wir in Bindungen, bindungsängste, ja dass wir dann natürlich Angst haben, den Menschen zu verlieren und.
Und durch diese heftige Bindungsangst Verlustangst, die in uns getriggert wird, gehen wir über unsere Grenzen.
Ja, damit wir eben diese Angst nicht führen müssen und auch hier wieder das maskuline hält den Raum für alles, was du führen möchtest und müsstest dürftest.
Und das ist sowieso ganz häufig, wird Lust ja nur so mit Ekstase und Orgasmen und so was gleichgesetzt und wir denken so, Oh, Lust muss immer so, also wenn wir so ein Bild von einer lustvollen Frau haben, denken wir irgendwie so, die ist die ganze Zeit nur am Stören und.
Und am Lachen.
Und alles ist irgendwie geil, aber das stimmt nicht, das ist nicht die Wahrheit, weil Lust ist alles was fließt, und wenn du bereit bist, dich wirklich zu halten in all deinen Gefühlen, und das machst du, glaube ich, ja auch viel in deiner Arbeit, in all deinen Gefühlen, in all den unangenehmen Gefühlen auch.
Ja, die Trauer auch, die enttäuscht auch die EY.
Ganz ehrlich, ich wäre auch fucking wütend, ja, auf diesen Mann, der mir sagt, der sucht sich eine andere, sag mal, spinnt der also so, ja.
Aber das ist ja dadurch, dass die Connection und auch der halt, der innere Halt so sehr auch wieso überschattet wird von diesem Bedürfnis, es dem anderen Recht zu machen, damit ich überlebe, damit ich sicher bin, weil das ist wieder ein Nervensystem, dadurch wird ist gar kein Raum, diese Gefühle auch mal zuzulassen oder eben dann, wenn wenn wir uns begleiten lassen, dann kommt der Raum auf einmal, dann dann führen wir die Traurigkeit, dann führen wir den Wut, dann führen wir den Frust, ja, dann
ist auf einmal alles da und.
Aber genau, häufig braucht es erstmal diesen Raum und genau dafür kann jede, die hier zuhört auch natürlich sich einen sicheren Coach oder Raum oder Workshop oder Kurs oder keine Ahnung was ist brauchen, die Moment suchen um sich eben da begleiten zu lassen.
Aber genau das braucht es ja erstmal durchzuführen und das ist zum Beispiel ja auch was wie welche Verbindung hast du überhaupt zu dir?
Ja und da überhaupt erstmal eine Verbindung herzustellen und das klingt immer so abstrakt, aber im Endeffekt ist es eben genau das okay.
Was ich auch jahrelang gemacht habe, nicht zu sagen, Oh, ich sollte mich jetzt nicht kacke fühlen oder oder traurig, ja, ich sollte jetzt nicht wütend sein, nein, ich bin wütend, ja, und ich gebe mir jetzt einen Raum, einen Rahmen, wie auch immer die Wut zu fühlen, ja, und daraus, dadurch kommen wir mehr in unsere Kraft und dadurch werden wir auch freier von all diesen, ich muss ihm gefallen, ich muss nicht anpassen, ich muss jetzt zurückziehen, ich muss jetzt zurückstecken und dadurch werden
wir auch klarer in dem, was wir wirklich wollen.
Nämlich nee, wir wollen keinen Sex, wo ich das Gefühl habe, er will mich irgendwie.
Wieso eine Sexpuppe benutzen, immer wenn er Bock hat auf Sex, nein, das will ich nicht, das will ich nicht, aber was will ich denn sonst?
Ah, vielleicht möchte ich, dass wir auch im Alltag Zärtlichkeiten austauschen, dass er mir im Alltag auch mal ein Kompliment macht, dass er mir sagt, Oh, so schön wie du dein Kleid und oh toll, wie du heute keine Ahnung, was auch immer deine Liebessprache auch ist, was auch immer dich halt beflügelt in deinem.
Gefühl auch gesehen, um geliebt zu werden.
Und ich brauche vielleicht dann noch keine Ahnung, ein anderes Setting.
Ich brauche vielleicht, dass er auch mehr Verantwortung für die Kinder übernimmt, wenn ihr Kinder habt.
I don't know ja so viele Aspekte und überhaupt natürlich erstmal diese Beziehungsdynamik sich anzugucken und eben Thema bindungssicherheit ja, ist das überhaupt eine bindungssichere Bindung, also eine sichere Bindung oder ist da total viel Verstrickung und Trauma Bond und hast du nicht gesehen?
Also ich meine das spielt ja alles mit rein, deswegen ist es ein großes Thema, also super super Frage und trotzdem gibt es ganz ganz ganz viele Baustellen wo man hingucken kann, wo man natürlich auch die individuelle Person die vor also die das Thema hat natürlich sehen darf und sehen muss, aber.
Aber genau so das erst das ist es glaube ich so grob was ich sagen würde erstmal wirklich diese Verbindung mit dir selbst zu kultivieren an allererster Stelle und den Fokus weg von diesem ich muss ihm gefallen also das habe das habe ich auch mal, das war für mich auch mal so ein so voll voll der schöne Satz den ich mir so eingeprägt habe, ich weiß leider nicht mehr woher ich ihn habe, aber so dieses wenn wenn du.
Du innerlich das Gefühl hast, zum Beispiel jetzt diese Angst.
Ich habe Angst, dass er mich verlässt, alleine zu sein, einsam zu sein.
Am Ende ist es ja auch eine Traumaidentität von ich existiere, nein, ich existiere nicht mehr, wenn mich niemand mehr liebt, oder ich bin nicht mehr geliebt, ich bin keine Liebe, ja, und dass du das, dass du nicht zu ihm guckst und sagst, er muss mir jetzt quasi dieses dieses Bedürfnis wieso erfüllen und er muss mir jetzt sagen, Nein, du bist doch geliebt und ich bin hier für dich, sondern du selbst.
Ja, dass diese inneren Kinder, das ist im Endeffekt innere Kindesarbeit, ja, dass die inneren Kinder, die bei dir sich auf die wirklich sich so aufstellen und sagen, ich bin, aber ich bin traurig, und was ist, wenn er mich verlässt und man, dass du erst mal, dass du halt zu diesen Kindern gehst und nicht deinen Mann oder Partner oder wen auch immer zu diesen Kindern, überhaupt ihm die Macht gibst.
Und das ist, das ist alles im Endeffekt emotionale Halt emotional nur dich halten zu können, in deinen Gefühlen, in deinem.
Und das ist der Urschlang, wo es anfängt und dann können wir erst überhaupt in dieses ganze Thema Lust.
Also das, das kommt dann und wie gesagt, wenn du die Wut fühlst, wenn du die Traurigkeit fühlst, wenn du den Liebeskummer, auch den Schmerz, wenn er wirklich geht, ja auch, oder du sagst kein Bock mehr, tschau, Kakao, ja, dass du auch, dass du auch den Schmerz fühlst und all das und darunter liegt immer die Lust.
Ja, alles, was fließt, ist lustvoll, ja, also deswegen gibt es ja auch Cry Gassens, also Orgasmen, wo wir weinen.
Weil unser Nervensystem macht keinen Unterschied zwischen.
Das ist jetzt ein gutes Gefühl, und das ist ein schlechtes Gefühl, da gibt es keinen Unterschied.
Körperlich nervensystemisch ja, das ist das gleiche, je mehr wir unsere Kapazität wieder hier das männliche, je mehr wir unseren Raum öffnen, je mehr wir halten können von auch unangenehmen Gefühlen, denn ich sehe jetzt nicht schlechte Gefühle, sondern auch unangenehme Guttrauigkeit eher unangenehm, meistens ja.
Desto mehr können wir auch die Lustigextase zulassen.
Und das ist aber das, was ganz viele, ja wo es, wo es eben häufig auch natürlich ein Bildungs, wieso eine Bildungslücke gibt.
Ja, also da gucken wir natürlich nicht direkt hin, ja, als erstes deswegen, das ist das, was ich jetzt sagen würde, aber wie gesagt, das Thema ist groß, es gibt wahrscheinlich auch ganz, ganz viele andere Baustellen, die man sich angucken kann.
Lust als Fluss: Emotionen fühlen für mehr Lebendigkeit
Ja, super wertvoll, weil du bist auf ganz viel eingegangen.
Auch zum einen eine eine Frau aus der Community hat halt gefragt okay.
Ich bin mir schon darüber bewusst, dass ich quasi dieses Sicherheitsgefühl nicht habe.
Aber wie bekomme ich das denn zurück?
Ja, und das hast du jetzt gerade so schön beantwortet, ich finde auch da schwingt so in der Frage das jetzt reininterpretiert weiß ich natürlich, aber auch ein bisschen mit, wie schaffe ich es denn wieder zu funktionieren, ja, also wie schaffe ich es denn so sicher zu fühlen, damit das funktioniert mit uns beiden ne also das das kann nicht auch aus meiner eigenen Reise noch sein, dass ich in.
Irgendwann spät, erst gerafft habe.
Eigentlich muss man ja mal so sagen, dass ich immer wieder mich gefragt habe, wie schaffe ich es denn, Lust zu finden, weil ich wollte funktionieren, so wie es ja in jedem Bereich meines Lebens funktioniere, ich es super, ja, ich schaffe es super zu performen, wieso schaffe ich das in diesem Bereich nicht?
Ja, also es hat mich ja auch total mürbe gemacht und oft wollen wir wieder, wollen wir wieder funktionieren können, wir wollen, dass das funktioniert, wie wir es jetzt gerade wollen, auf Knopfdruck, ja und?
Ich finde du hast aber super toll einfach hier irgendwie abgeholt dieses Thema.
Wie empfinden wir dann in unserem Körper wieder?
Sicherheit ja, indem wir bei uns ankommen, indem wir alles Emotionen annehmen und auch mal halten können, mal mit dem zu sein, was einfach gerade ist ohne es verändern zu wollen ohne es zu bewerten ohne irgendwie zu sagen OK ich bin jetzt traurig, aber in 5 Minuten muss ich mich wieder glücklich sein ja also nein ich bin dann einfach auch mal traurig ja und das darf dann auch mal sein, so oder auch.
Nach irgendwie vielleicht auch mal ein Gefühl für die Emotion zu bekommen und zu wissen, okay Emotionen sind ja nichts Schlechtes, selbst wenn sie unangenehm sind.
Und solange wir uns dazu keine Geschichte erzählen, bleiben die Emotionen eigentlich auch nicht für immer.
Ja, also ich nur weil ich mich jetzt gerade traurig fühle, bin ich nicht in einer halben Stunde immer noch traurig, sondern da ist halt gerade Traurigkeit in mir.
Theoretisch bin ich ja nicht mal traurig.
Also ich bin es ja nicht, sondern ich habe es ja und das mal zu mir, ich habe da Traurigkeit, ich habe da Freude, ich habe da Wut, ich habe da so viel in mir, und wenn ich mir erlaube, dass für den Moment, wo es dann eben sowieso schon da ist, dann einfach zu fühlen, dann hast du ja einen ganz anderen Zugang zu dir selbst.
Und die Emotionen haben ja auch immer, und das ist zum Beispiel was, was ich teach, die haben immer eine Funktion, ja, viele wollen irgendwie das Wegdrücken und sagen, ja, ich habe voll das Wutproblem, ich werde immer voll wütend und und dann wollen die Halt wissen, wie sie diese Wut wegdrücken, warum dass sie nicht mehr wütend, nicht mehr eifersüchtig, keine Dramaqueens sind und weiß ich nicht, was sie dann, so wie sie sich selber betiteln, was ja eigentlich meistens auch dann schon zeigt, wie
die Gesellschaft mit wütenden Frauen oder lauten Frauen angeht.
Ja, und da finde ich aber total spannend, weil.
Wenn sie dann erst mal verstehen, dass die Wut eigentlich erst mal ihnen nur zeigt, hey, guck mal, das ist ne Grenze, die du selbst oder jemand anderes gerade massiv überschritten ist und Wut, Energie mobilisieren soll, damit du in Aktion kommst.
Ja und ich, ich sag dann auch immer gerne so was wie cherfights würdest du in so einem Moment, wo jemand dir massiv über deine Grenze geht und du wirklich ne, würdest du traurig sein und würdest dir ganz sagen, also es wäre wirklich schön.
Wenn du meine Grenze einhältst ne, also da wird keiner drauf hören, dass dass einfach dann jemand dann auch so drauf ist, dass der sowieso tendenziell jemand ist, der über Grenzen geht, weil es ihm scheißegal ist, wie es dir geht.
Da brauchst du keine Trauer, da brauchst du keine Freude.
So von wegen es wäre voll süß, wenn du jetzt mal ein bisschen nein, da brauch es Mut, da brauch es stopp, ich will das nicht, das gefällt mir nicht.
Ja, also ein ganz anderes State, eine ganz andere Energie und deswegen ist ich sag auch immer, lade alle Emotionen ein, dass die alle da sein lernen, damit umzugehen, weil das ist der Shift im Endeffekt auch für dein Nervensystem, dich mit dir selbst sicher zu fühlen bedeutet, du fühlst dich auch in deinem Umfeld und so weiter sicher und du kannst klare Entscheidungen treffen, vielleicht eben auch so, wie du es eingangs gesagt hast.
Der Partner ist es nicht so eine Beziehung will ich nicht, ich möchte einen Mann an meiner Seite, der mich respektiert, der mich ernst nimmt und wo meine Bedürfnisse genauso wichtig sind oder Grenzen auch wie seine.
Ja, wir sind hier auf Augenhöhe so und ich werde hier nicht als Objekt, sondern als Mensch behandelt.
Als die Frau, die er liebt, angeblich ja, also so, und das ist einfach so was, was ich jetzt sehr schön finde, was du hier einfach auch abgeholt hast und was ich halt toll finde, weil das immer wieder in meinem Kopf war aus unserem Coaching, du hast damals mal zu mir gesagt, Sexualität ist quasi ein Brennglas, wo sich Themen zeigen, und das fand ich so schön, weil ich das auch immer noch so fühle, dass es.
Es gibt ganz viele Teile in der Beziehung, wo Probleme sich zeigen können, so wie jetzt auch in Kommunikation oder in der Erziehung oder was auch immer.
Dann dann so für Bereiche in der Partnerschaft sind und ich merke das Halt, wenn zum Beispiel ein Thema in Verbindung ist, ja, dass diese Frauen oder die Frau und Mann einfach gar keine Verbindung haben oder gar keinen Respekt.
Dann zeigt sich das in Sexualität.
Dann zeigt sich das in der Kommunikation.
Ja dann zeigt sich das aber auch in ne, dass also dass die Frauen dann sagen, ja, so wie du meintest, die haben im Alltag haben wir eigentlich gar keine Nähe, kein liebes Wort, keine Berührung, kein ja, wir sagen Hallo und Tschüss und dann gehen wir arbeiten und abends unterhalten wir uns über die TO dos oder über den Alltag und mehr mehr halt aber auch nicht.
Ja da ist kein irgendwie liebe, keine Liebe.
Keine.
Keine Verbindung, kein liebevolles für miteinander, irgendwie sowas.
Und dann wundern die sich aber wiederum, warum ist das abends nicht auf Knopfdruck einfach da, warum fließt da nichts, weil du sagst ja so schön Lust ist Fluss im Endeffekt einfach, dass Emotionen fließen, Lust ist nicht eine Emotion, sondern Lust ist eigentlich da fließen Emotionen wie Freude, Trauer, Feuer, ja irgendwie Energie fließt.
Ja, dass es das eigentlich Lust ist.
Also finde ich auch ganz schön eigentlich als Bild, das mal so ein bisschen zu verstehen, weil das ist für mich jetzt auch gerade neu so ein neues Bild, was sich da gerade eröffnet.
Ja so, dass ich so denke, ja, Lust ist gar keine Gefühl, was wir fühlen wollen, sondern es ist eigentlich.
Eigentlich nur ein Zustand, wo diese Emotionen fließen.
Das ist total.
Also total schön, was du da gesagt hast.
Wenn wir selber gerade noch mal so ein Aha.
Sprecher*in 2
Schön, ja, manchmal landet es noch mal anders.
Ne, ja ich glaube Lust ist genau, also es ist auch ne natürlich ne definitionsfrage ne also wie man Lust das definiert natürlich so, wenn ich zum Beispiel Ekstase sage, dann fühle ich eher wirklich das Gefühl, ja dieses so ekstatisch wie beim Orgasmus, wie was auch immer, ja, wenn man wirklich so ekstatische Freude ekstatisches.
Auflösen ja schon fast ne, empfindet aber Lust für meine Definition.
So wie ich Lust definiere und auch ich komme ja aus dem Tantra ursprünglich und da ist das auch tatsächlich da, also habe ich das auch gelernt in meiner Tantra Ausbildung, dass Lust alles ist was fließt, also genau das alles lustvoll und das merkt ne ich weiß nicht, ich erinnere mich noch an meinen schlimmsten Liebeskummer, ja vor oh Gott, wie lange ist es jetzt her 4 Jahren oder so was ja bevor ich meinen jetzigen Partner kennengelernt habe und.
Und ich erinnere mich noch daran, so wie ich hier auf der Couch saß und diesen Liebeskummer gefühlt habe und wirklich einfach geweint habe und mir so richtig schön auch.
Ich habe mir wirklich war, wieso eine liebe Mama zu mir selbst.
Ja, ich habe mich so richtig habe mir versorgt, habe meinen Blick im Tee hingestellt, mich so richtig und habe eben nicht gesagt, was ich jahrelang vorher gemacht früher gemacht habe, so der war es doch gar nicht wert.
Der Typ, der wollte da eh nie was fest oder was auch immer.
Ja die ganzen Sachen die man sich dann erzählt, genau was du gesagt hast mit dieser Geschichte, die man an die Emotionen packt, nein, so einfach und genau und habe mich so eingekuschelt und dann habe ich einfach wirklich dankesessen ich weiß es nicht wie lange jetzt auch nicht ewig ist auch wichtig, dass wir so ein bisschen, aber ich habe die Emotion durchbewegt ja, ich habe die Emotion gefühlt und das hat sich lustvoll angefühlt.
Ja, ich hatte auch ein Programm letztes Jahr, das war so ein Monat, wo ich mit Frauen gegangen bin und da haben wir viel live Sessions gemacht.
Das war so ganz kurz und knapp.
Drink tripping with Desire ich kann es aber nicht so gut aussprechen, ich muss wissen, überlegt na ja anyway das war da waren über über 70 Frauen dabei, das war mega geil, das war so eine richtige Bewegung und da habe ich ein Video von mir geteilt, wo ich aufgenommen habe, wie ich so eine Emotion wie in dem Fall war es auch Trauer, Enttäuschung gut.
Wie ich die durch meinen Körper bewege und wie das wirklich lustvoll war.
Und ich habe das nicht geplant, dass es jetzt lustvoll wird, sondern es ist einfach passiert und jeder, der das schon mal gemacht hat, der in der Emotion wirklich, und das ist jetzt wieder Stichwort Embodiment, ja wirklich bewegt hat und nicht, was bei Trauer ja häufig passiert ist, dass wir in so eine Apathie fallen, ja, dass wir so ein bisschen so, so komplett, wieso, ja, wieso erstarren schon fast.
Das ist nicht das, was ich meine mit Emotionen bewegen, sondern ich meine wirklich Tränen fließen lassen, wirklich?
Wirklich vielleicht auch den Körper bewegen, die Stimme nutzen, den Atem nutzen.
Und ich weiß nicht, ich habe das Video gezeigt in einer der Live Sessions und die Frauen, die haben wirklich, die hatten so krasse Gänsehautmomente, ja, die haben gesagt, das ist krass, also so wie verletzlich gleichzeitig und gleichzeitig aber auch so diese Lust darin zu spüren, und es war eine Emotion, da habe ich eine Absage bekommen für für eine Kooperation, die mir sehr wichtig war.
Das war eine Emotion, die also Scheiße war in Anführungsstrichen.
Ja, das war keine schöne Emotion, es war nicht so, ja geil streibig, dass sie abgesagt hat, sondern das war eben so, was, ja, nein, und dann habe ich das bewegt, und das hat eben dazu geführt, dass dann auf einmal die Lust da war, oder das hat sich lustvoll geführt, genau, und eben wenn du das kennst, Liebeskummer, und du hast da vielleicht eine halbe Stunde geweint, meistens fühlen wir uns danach besser, ja, meistens fühlen wir uns danach so, ha, so ein Ausatmen, so ein Ah und.
Und das ist ja auch Lust.
Ein Stück weit Raum, ja, Lust kommt nur dahin, wo Raum ist.
Ja, und wenn wir eben all die Emotionen schön unterdrücken und so schön nach unten und da machen wir noch eine Decke drauf, und damit wir das nicht viel müssen, wo soll da Lust einziehen?
Ja, das ist wie wenn du dein dein Zimmer komplett vollstopfen würdest bis Anschlag, ja wieso ein Messi und dann sagen würdest, Oh komm, jetzt kommt mal zu Besuch hier, meine Freunde also und die Freunde, hier ist die Lust kein Raum, wo sollen die hin?
Ja, und das ist halt im Endeffekt das was, was die meisten Menschen halt oder Frauen auch.
Jetzt reden wir viel über Frauen, nicht machen und auch auch die Männer, auch diese Männer, die sagen, ja lohnt sich ja dann 20 die 20€ im Puff, also ich mein Gott, oh Gott, also auf dieses Niveau müssen wir uns eigentlich gar nicht begeben, aber so auch selbst die Männer, die jetzt sagen, die Halt Druck machen, die sagen so, hey aber.
Wäre jetzt schon cool, wenn wenn du immer wieder Sex hätten, so ungefähr und ja, so muss ja funktionieren und so vielleicht ein bisschen nettes verpacken, aber unterschwellig ja trotzdem die Energie mitliest.
Auch die haben nicht gelernt ihre Emotionen zu halten, auch die haben genau das gleiche Thema, also auch das wie im außen, wenn du das selber, und das ist auch Gott so, so schön, weil es schließt sich so ein Kreis, weil wenn du selber merkst okay ich selber kann mich gar nicht halten, ich.
In meinen ganzen Emotionen.
Und dann kommt natürlich auch die Lust nicht.
Aber davon mal abgesehen, ich kann mich nicht heilen, ist doch klar, dass du höchstwahrscheinlich einen Partner hast, der dir das spiegelt, weil wir ziehen also und auch hier, ich sage nicht, dass wir immer verantwortlich sind für Missbrauch und so um Gottes Willen, das will ich nicht sagen, aber ein Stück weit dürfen wir da auch in unsere Verantwortung gehen und sagen okay, warum habe ich mir denn hier diesen Mann manifestiert, ich?
Ja, warum habe ich mir den Mann manifestiert, der sagt, du musst jetzt aber funktionieren, weil ich selber denke, ich muss immer funktionieren, weil ich selber mich vielleicht nicht halten kann in all den Emotionen, ne, all diese Sachen und dann eben den Weg zu gehen und das ist auch das, was vielleicht noch mal ein bisschen Hoffnung gibt, vielleicht jetzt nicht bei den 20€ Puff Männern, aber vielleicht bei den bisschen weniger krassen Kalibern.
Dass, wenn Frauen den Weg gehen und den Schritt gehen, ja auf Lust emotions, was auch immer, ja sie, was sie ruft, dann verändert sich in der Regel auch immer die Dynamik und der Partner auch mit.
Also das, weil auch hier im innen wie im Außen, wenn du auf einmal dich hältst, dich anders hältst, dich anders siehst, dich anders wertschätzt.
Fängt dein Partner auch an, dich anders wertzuschätzen?
In der Regel, aber auch hier gibt es Ausnahmen, ja, also genau, und manchmal heißt es dann vielleicht auch einfach zu sagen okay, ich schätze mich so sehr wert, dass ich sehe, das ist nicht der richtige Mann für mich, weil das kann ja auch eine Complusio sein.
Ja, genau.
Männliche Emotionen und Co-Regulation in Beziehungen
Ja, und was ich hier total wertvoll finde, ist also erstmal, das habe ich auch beobachtet.
Also und das ist tatsächlich ja einer meiner Hauptarbeitspunkte eigentlich und Ansichten, weil viele.
Coaches beziehungscoaches da draußen, die jetzt wirklich nur mit einem Part arbeiten.
Die gucken ja, dass sie die Leute stark machen, dass die alleine losgehen.
Ich wiederum glaube schon sehr da an Beziehungen, ja auch die schon hinten sind und glaube wenn du bei dir anfängst und deine Dynamik, also deinen deinen Bindungsstil zum Beispiel Anguckst, Dein Nervensystem anguckst, deine Anteile anguckst, was gebe ich hier rein, was?
Warum ist mein Partner vielleicht bei mir so und bei anderen ja auch nicht?
Vielleicht ist, warum ist es so, ja oder und wie mit was für Anteilen vielleicht mache sogar ich diese Beziehung toxisch, ja also da zu gucken okay wenn ich wirklich mal gucke, wenn ich jetzt bei mir bleibe, wenn ich jetzt lerne zu kommunizieren und so weiter was für ein Raum öffnet sich vielleicht dann auch für den Partner?
Sich auch mal zum Beispiel auch in Beziehung Co reguliert zu werden, weil wenn ich reguliert bin, kann ich ja auch besser räumen, für andere halten und ich rede jetzt nicht davon, dass die Frau wieder komplett Verantwortung gehen soll für die Emotion, aber trotzdem natürlich, man kann auch mal für einen Moment den Raum halten, so dass der Partner dann ruhiger werden kann oder auch merkt, OK, ich muss gar nicht direkt in Angriff gehen, das ist jetzt gar nicht gerade dran, ne, also ich muss gar
nicht irgendwie oder mich zurückziehen, ne, also die Männer, die ja mein Coaching räumen quasi oft zitiert werden, das sind ja Männer, die dann sagen, ja wie du willst.
Oder die gehen dann einfach aus dem Raum oder dem wird es dann zu viel.
Ja, also oder ja, die sind einfach irgendwie, die vermeiden halt den Konflikt, die versuchen halt irgendwie das komplette gibt, das gibt es nicht, das Problem ja und und da merke ich dann oft so, ja, das ist aber auch eine Überforderungsstrategie, so wie du vorhin gesagt hast, Anpassung ist eine eine ist Flow, kleine ist Angriff total ja und eine ist dieses Ohnmacht ja also ich, ich stell mich tot, ich bin einfach nicht da, ja so und da sind diese 4.
Modis, in die man schelt, wenn man im Überlebensmodus ist, und Frauen, die passen sich dann halt vielleicht an oder gehen in diesen Kampfmodus.
Ja, die Frauen, die dann sagen, Hey, ich habe ein Thema mit meiner Wut, ja, und der Mann auf der anderen Seite, der ist halt genau das Gegenteil, der ist halt der, der vermeidet, der sagt, Oh, ich habe Angst vor Konflikten, ich will bloß gar keine Konflikte, ich will keine unangenehme Emotion, ich vermeide das komplett.
So, und da hilft es ungemein, wenn man anfängt, bei sich hinzugucken.
Da verändert sich so viel auf der anderen Seite, weil man Raum schafft und der andere plötzlich sich sicher fühlt, auch mal was zu zeigen, auch mal verletzlich zu sein und das Gefühl hat, Hey, ihr werde ich auch mal gehalten, hier darf ich auch als Mann vielleicht mal schwach sein, weil das ja auch irgendwo mal herkam.
Ja, also da wird irgendwann mal gesagt, Hey, ganz ehrlich, heul mal nicht rum, ja, Männer heulen nicht so und diese Männer werden zu erwachsenen Männern, die sagen, ja, ich habe halt keine Emotionen, ich heule nie.
Ja so, deswegen so, das ist einfach so und wenn die aber mal Raum bekommen, und das hat mir eine Klientin auch gesagt, die war in der Paartherapie, die Frau hat 2 Sätze gefragt bei dem Mann, und der hat geheult wie ein Schlosshund, der wusste gar nicht, wir heilen noch aus und sie hat gesagt, sie hat den noch nie heulen gesehen und ich sag, also heulen hört sich jetzt gerade so ab, also weinen ne, also der hat noch nie geweint und hat sie auch gesagt, krass, der hat total die Verbindung zu
seinen Emotionen, weil der immer so kühl und distanziert tut.
Der, der drückt das nur alles und der ist auch zum Beispiel ständig überfordert.
Ja, und das merke ich immer wieder, die meisten Männer, wo oder die meisten Beziehungen wo ein Thema ist, da sind beide komplett disreguliert beide sind triggern sich in ihrem Bindungsmuster die ganze Zeit jetzt Spiel nur Ping Pong so und deswegen kommen die da nicht raus und Sexualität, Lust und so weiter das ist halt ein Bereich wo sich das einfach auch dann zeigt und.
Vielleicht weil das finde ich super spannend und da habe ich am Eingang ja auch gesagt, dass ich gerade irgendwie so einen Beitrag da letztens irgendwie zugesehen habe und du kannst da einfach viel, viel mehr zu sagen, weil ich bin kein Los Coach, oft ist es die Erwartungshaltung ja auch, was ist denn eigentlich mein Ziel?
Ja, da wären wir wieder ein bisschen dabei, was ist Lust?
Ja, wo will ich überhaupt hin, was für eine Empfindung möchte ich denn spüren, wenn ich mein Nervensystem reguliere?
Keine Ahnung, also was ist denn ein realistisches Gefühl, dass man mal ein Gefühl dafür bekommt, was ist Lust, also was, was kann ich?
Sich da vielleicht fühlen, also wie soll sich das denn in Anführungsstrichen sollen, also weißt du, ich meine, ich kann es ganz schlecht formulieren, aber wie darf sich das vielleicht auch anfühlen?
Ja, wie darf sich Lust anfühlen, was ist so eine realistische Erwartungshaltung für eine Frau jetzt mal unabhängig sich eben mal von diesen gesellschaftlichen, was sollte Lust sein und wie sollte diese ekstatische mal Multi orgasmische Frau dann vielleicht sein, sollte die ja wirklich so Multi Orgasmus sein muss, die einen Orgasmus nach dem anderen haben oder was bedeutet Lust eigentlich was was ist so die Erwartung die sie haben dürfen?
Genau, also vielleicht hast du da vielleicht noch mal, weil davon auch dieses.
Es gibt 2 Arten und du hast dann auch gleich gesagt, ja, diese eine Art ist eigentlich ganz normal.
Also vielleicht magst du da immer noch kurz was sagen.
Lust als Lebendigkeit: Spontanes vs. responsives Verlangen verstehen
Super gern also.
Lust ist im Endeffekt auch hier noch mal, wenn wir wirklich auch die Gefühl, wie fühlt es sich an, das finde ich voll.
Die schöne Frage übrigens mega Mega schöne Frage, es ist im Endeffekt also so, mein erster Gedanke war gerade Lebendigkeit ja also wirklich und wie gesagt auch hier wieder Lebendigkeit schließt ja nicht aus.
Ich fühle keine Trauer, ich fühle keine Wut, nein oder schließt es ein.
Ja, Lebendigkeit schließt alles ein, ja, Lebendigkeit ist quasi wirklich dieses so, ich bin in mir verankert, das ist wieder auch dieses diese Mitte, diese diese, du bist in deiner Mitte, du bist bei dir angekommen und von dort aus, und das ist ja wieder das maskuline, die maskuline Energie in dir genauso wichtig wie die feminine, auch wenn du eine Frau bist, völlig egal.
Und diese feminine Energie ist die Lebendigkeit, ist Energie, ja ist im Endeffekt wirklich alles zu fühlen, also auch hier wieder alles zu fühlen, alles sein zu dürfen, ja sich aber auch gleichzeitig, und das sehe ich auch immer wieder und deswegen voll schön, was du auch mit der Beziehungsdynamik angesprochen hast, weil ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, der auch manchmal in meinen Coachings kommt.
Dass ich immer wieder auch Frauen erlebe, die dann sagen, die vielleicht schon noch ein bisschen sich beschäftigt haben mit Weiblichkeit, mit Polarität, mit diesen ganzen Themen, und dann zu sagen, ja, aber ich bin jetzt wütend auf den, und ich will dem das jetzt alles, der muss das doch wissen, dass ich wütend bin, nein, aber du hältst dich ja selber nicht in deiner Wut, wie kannst du denn von ihm erwarten, dass er dich hält in deiner Wut, das ist doch übergriffig.
Und da anzufangen, genau das, was wir eigentlich gerade schon beschrieben haben, dich selber eben zu halten zu können in dieser Energie, in dieser Lebendigkeit, und das ist im Endeffekt das, was, was auch Männer, die frühzeitig ejakulieren, das ist jetzt ein bisschen anderes Thema, aber es passt gerade so gut dazu, die können das auch nicht, die können Energie nicht halten, deswegen geben sie sie ab, so früh wie möglich, die können diese lustvolle Energie nicht halten, die haben deren
Nervensystem hat nicht gelernt, mit dem zu sein.
Präsent zu sein mit dieser Energie Energie zu bewegen, ohne sie abzugeben, loswerden zu wollen, und das ist das, was wir halt häufig denken als Weiblichkeit, das ist auch Teachen.
Auch viele sogenannte weiblichkeits Coaches, die sagen, du musst einfach nur richtig wild und frei sein, ja klar, aber du musst dich daran halten können und erst dann kannst du das auch wirklich erst dann bist du wirklich frei und wild, wenn du dich daran halten kannst, selber.
Nicht dein Partner, nicht deine Mutter, nicht dein Papa, nicht wer auch immer.
Ja deine Tochter, keine Ahnung, niemand du selbst außer dir selbst.
Und genau deswegen, das ist eigentlich Lust für mich, so einerseits wirklich, also diese innere Ehe auch aus maskuliner Klarheit Halt Raum und innere okay jetzt kann ich es auch führen, jetzt kann ich es durchbewegen jetzt kann ich und wie gesagt, das ist doch scheißegal, ob es der Liebesgummer ist oder die Ekstase, die Multiorgasmen ja und?
Und deswegen, und hier kommen wir so schön zu dem Endergebnis, haben wir ja am Ende nicht das Bild der multiorgasmischen Frau, die jetzt genau immer multiorgasmen haben sollen, am besten noch squated und keine Ahnung, sondern wir haben eben das Bild, was für diese Frau gerade bewegt werden will und was sie eben bewegt und es kann auch sein, dass sie dann da steht wie Kali, ja wie die die Tantrische machavidia, eine der 10 Machavidias aus dem Tantra.
Eine Gottheit?
Ja, die so wirklich da so richtig wild steht, mit ihrer Zunge ausgestreckt und so, ja, das kann eine, das kann eine Facette von Lust sein, aber das ist es vielleicht heute nicht für dich, vielleicht jetzt nicht für dich, vielleicht auch morgen nicht für dich, vielleicht ist es was ganz anderes, weil ich das sehe, dieses sanfte, Sinnliche, aber das kann sich verändern, verändern genauso, wie sich Energie verändert, wie sich Energie bewegt, ja, wir haben ja nie einen energetischen Zustand, was du
vorhin meintest, auch mit Gefühlen, ja, ich glaube, 90 Sekunden braucht es in der Regel, dass Gefühle durchbewegt werden.
Oder geführt werden.
Und dann sind sie weg in Anführungsstrichen, dann verändern Sie sich ja, und das ist ja so, also das ist im Endeffekt Lust.
Ist für mich einfach Energie, Lebendigkeit, so dass das eine und das andere, was du noch angesprochen hast, mit den unterschiedlichen Arten, wie wie überhaupt auch so weibliche Lust entsteht oder wieso das Gefühl haben okay so ist, so ist Lust irgendwie normal.
Ja auch hier wieder, es gibt ja kein normal, das passt ja zu dem, was ich gerade gesagt habe.
Aber du hast es angesprochen, dass es Unterschiede gibt, wie man Lust quasi so initial empfindet und es gibt dieses spontane Verlangen, also das ist so dieses, dass wir das haben halt die meisten Männer, also auch nicht alle, Entschuldigung, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber in der Regel haben das eher Männer, dass sie halt wirklich das Gefühl haben so ne du keine Ahnung, ihr seht ihr steht zusammen im Bad, du gehst duschen, ja und dein Mann, der kriegt schon einen Ständer, nur weil er dich
nackt sieht.
Ja, das ist tatsächlich.
Das ist auch die Realität von vielen meiner meiner Frauen, die ich begleite.
Das ist häufig halt bei Männern so, dieses spontane Verlangen, und du stehst da und bist so hä, wie kannst du jetzt an Sex denken, so ungefähr, oder wie kann, wie kannst du jetzt überhaupt reagieren?
Es gibt auch noch mal eine.
Ist vielleicht ein bisschen zu tief, aber es gibt noch mal auch eine Unterscheidung zwischen dem, was genital passiert und dem, was wir wirklich fühlen.
Also auch bei uns Frauen.
Wir können zum Beispiel feucht werden, obwohl wir gar keine Lust auf Sex haben, also das vielleicht auch noch mal wichtig und genauso auch bei Männern, Männer haben ja auch morgenlatten, ja, und haben trotzdem keinen Bock auf Sex, also nicht immer zwingend genau und bei uns Frauen in der Regel auch hier, es gibt Ausnahmen, ist es so, dass wir eben eher responsives verlangen, heißt das also, wir reagieren auf Reize wir.
Wir wir sind wieso in so einem Tanz mit unserer Umwelt?
Ja, und da kommt es ja auch so ein bisschen drauf an.
Wie ist dein Partner auch energetisch?
Ja, es ist eher ein schüchterner, zurückhaltender Mann, der vielleicht nicht so viel seine Lust nach vorne trägt oder ne zeigt irgendwie, dass er energetisch lebendig auch hier ne wie lebendig ist dein Mann, dein Partner und wie ne, wie gehst du in Resonanz damit so, und das ist eher das, was die meisten Frauen haben, also dass es eben nicht so ist.
Oh, ich komme jetzt hier in ne nach der Arbeit nach Hause und lege mich ins Bett und.
Will meinen Mann besteigen.
Ja, also es gibt auch Frauen, die das haben.
Ich will nicht sagen, dass es das nicht gibt, aber in der Regel ist es eben eher so.
Der Mann initiiert das ein bisschen mehr und so ein bisschen so diese sexuelle Energie nenne ich es auch, das, es ist ja so, auch das ist ja so was energetisches, das muss ja noch gar nicht sein, dass wir jetzt hier irgendwie mit genitaler Berührung und so was anfangen, sondern erstmal so energetisch, so hu, ja und dann passiert was mit dir und das ist so Responsives verlangen und was bei Frauen auch noch ganz wichtig ist.
Durch diesen ganzen Mentaload, den wir haben, das ist ja einfach auch nachgewiesen.
Wir haben so viel mehr in unserem Kopf und Mentaload und wir machen ja auch so viel mehr der Kehrarbeit als Männer, also dass wir auch einfach einen ganz anderen, wir brauchen so viel mehr Bedingungen, die im außen einfach stimmen, also so, das nennt man Kontext, also dass der Kontext quasi stimmt, dass wir das Gefühl haben, so okay, wir können zum Beispiel uns.
Entspannt also.
Wir müssen jetzt nicht darüber nachdenken, ob irgendwie das Kind jeden Moment zur Tür reinkommt.
Ja, Männer können das besser ausblenden, in der Regel ja, also auch das oder die 3 Wäscheladungen, die dich noch erwarten.
So, das sind alles so Sachen oder die to do's, die du noch auf der Liste hast und das auszublenden ist für die Frauen meistens schwieriger oder auch so was wie zum Beispiel wie hell, also wie ist das Licht an, ist das Licht aus, ist es hell, ist es dunkel, ist es Gemüt, ist es aufgeräumt, all das ja.
Spielt für Frauen eine viel größere Rolle, aber und gleichzeitig ist es für mich trotzdem.
Also als ich, ich habe so angefangen, dass ich so ein bisschen den Kontext, also als ich meine eigene Reise hatte, dass ich so geguckt habe, okay ich mache alles so im außen schön und gucke, dass ich keinen Mentalot habe oder wenig, dass ich mir alles aufschreibe, was trotzdem der ultimative Shift war, war trotzdem das Thema eben, dich wirklich fühlen zu können, dich wirklich halten zu können in all dem, was du bist, in all dem, was du fühlst.
Also ich finde, dann ist es auch ein bisschen sekundär, ob dann halt das Licht an ist oder aus ist.
Das ist meine Erfahrung, genau, aber es ist wichtig zu wissen, weil auch das kann dazu führen, dass du eben weniger Lust hast und eben auch genauso was wie wie geht mein Partner sonst mit mir, umgibt er mir einen Kuss, wenn wir uns, küsst er mich auch nicht nur so schmatzmäßig wie wie seine Mama zur Begrüßung, sondern.
Küsst du mich halt auch mal so richtig leidenschaftlich.
Ja, so mit Zunge und so was ja auch die wenigsten Paare in Langzeitbeziehungen überhaupt noch machen.
Ja lange also zungenküsse machen so, da gibt es statistisch weiß ich gerade nicht, aber das ist wirklich erschreckend wie wenige das noch machen.
Ja und das ist ja auch was was alles ne das ist auch Kontext, das gehört auch dazu.
Wie lustvoll fühlst du dich, aber wichtig ist eben erstmal wirklich in deinem Körper anzukommen.
Dich zu fühlen und wie gesagt auch auf einer körperlichen Ebene.
Ja wirklich, wie cremst du dich ein, wie gehst du mit deinem Körper um, wie gehst du mit dir in Kontakt, wie bist du vielleicht auch mit dir sexuell?
Ja, ist da überhaupt eine Sexualität mit dir selbst?
All das, das ist auch natürlich super wichtig, aber genau diese Unterschiede gibt es zwischen Mann und Frau in der Regel.
Was Frauen vom Partner erwarten dürfen: Verständnis und männliche Selbstverantwortung
Ja, mega spannend finde ich, weil tatsächlich ich wirklich auch ich bin in dieses Lust Coaching damals noch mit dir, das ist ja jetzt schon ein bisschen über ein Jahr her und.
Ich hab dann zu dir, also hab dann gesagt, ach so, ja und ich will da halt so funktionieren, ich möchte halt diese Lust empfinden können und mein mein mein Gedanke war ja ich möchte halt einfach das so freischalten weil ich dachte da liegt was drüber und ich will das halt freischalten, dass ich einfach.
Lust empfinde ja, dass einfach dann so dieser Impuls kommt.
Oh, ich hab jetzt Lust und wie du so schön gesagt hast und jetzt will ich meinen Mann besteigen ja, also jetzt ist er los so oder dass er irgendwie nur ganz leicht irgendwie keine Ahnung, ein Blick, eine Berührung reicht und dann bin ich on fire.
Ja, also das wollte ich, das war mein, genau das ist es und dann herauszufinden der Mist, so funktioniert ja einfach nicht ja, also das ist einfach nicht die, das ist nicht das Best Case, das ist auch nicht, das muss auch nicht angestrebt werden und da muss man sich auch nicht in diese Form muss man nicht reinpassen, sondern man darf auch.
Auch Lust anders empfinden oder Lust davor ein selbst was ganz anderes sein.
Und dass es ganz normal ist und für die meisten Frauen normal ist, fand ich irgendwie dann wirklich sehr heilsam.
Dass sie eben, dass sich das aufbaut, dass sich das aufbaut über Stunden, Tage, ja über das, wie du so schön ist, den Kontext auch.
Ja, wie ist mein Partner sonst mit mir, wie ist denn mein ganzer Alltag, ist mein Leben überhaupt genussvoll, weil du sagst ja auch so Leichtigkeit und Lebendigkeit, Genuss.
Wenn das nie in meinem Alltag ist, weil ich nur im Funktionieren bin.
Ich habe gar keinen Genuss, ich esse schnell, ich Dusche schnell, ich mache schnell, nur im Funktionieren, dann kann am Abend der Genuss nicht plötzlich da sein und diese Leichtigkeit, weil sie am Alltag ja gar nicht da ist.
So und auch was für eine Rolle nimmt der Partner da ein und so, und das wäre jetzt noch vielleicht so eine Frage, welche Rolle, also, was können Frauen so ein bisschen vielleicht auch erwarten, oder was bräuchten diese Frauen vielleicht auch, welche Rolle wer?
Wäre denn da gesund?
Was könnte so ein Mann vielleicht, wenn das jetzt einen Mann hört, ja, oder wenn eine Frau sagt, Hey, ich wüsste gerne, was ich meinem Mann sagen soll, was, was kann ich denn von dem erwarten überhaupt, ja, was wird meine Erwartungshaltung sein, was denkst du, was für eine Rolle könnte der Mann dort einnehmen, um die Frau zu unterstützen, sich selbst den Raum zu nehmen?
In dieses Gefühl der Leichtigkeit zu kommen, sich sicher zu fühlen, weil du sprichst sehr oft von Sicherheit.
Hier geht es ganz viel um Sicherheit, ja um sich hingeben zu können, um in die Lust zu kommen und was können jetzt vielleicht Männer, dann aber auch tun oder was können die Frauen vielleicht da auch von ihren Männern erwarten, also so ein bisschen jetzt ohne ganz doll Druck aufzubauen, aber du weißt, wie ich es meine, welchen Rahmen bräuchten Frauen vielleicht wirklich, da auch vom Partner, um das so zu können.
Sprecher*in 2
Ja.
Super Frage.
Auch ich muss so ein bisschen überlegen, weil auch hier ne.
Ich finde es immer schwierig wirklich so die individuelle Ebene komplett rauszunehmen, also auch jetzt von dem Partner, vor allem weil wie gesagt was ich ja vorhin schon meinte, wenn er ne auch so was wie vorzeitig ejakulieren oder auch diesen Druck aufbaut heißt es ja häufig auch.
Dass er auch ein Thema hat, seine Emotionen vielleicht ne überhaupt nicht zu, also nicht nicht bewegen kann oder ne und deswegen ist es das ist ein Stück weit auch was, was natürlich auch durch Energie einfach schon passiert, wenn wenn die Frauen losgehen, ne, dass dass Männer das dann automatisch ein bisschen mehr machen, ne, aber es kommt halt auch drauf an, ne wo wo steht der Mann?
Also ich glaube es ist so ein bisschen schwierig zu gucken zu so allgemein zu sagen, aber.
Wenn der Mann an einem Punkt steht, wo er prinzipiell auch aufgeschlossen ist und das auch vielleicht schon so mitkriegt, dann ne super.
Reicht das auch, aber vielleicht auch zu gucken, OK und der Mann sich vielleicht noch mal einen Raum suchen, wo er auch Dinge fühlt, prozessiert, verkörpert, durchfließen lässt, ne teilt ne.
Also das wäre vielleicht eine Sache, aber auch nicht unbedingt zwingend und was er jetzt in konkret in Bezug auf die Frau tun kann ist natürlich erstmal halt und das ist ja das was.
Und das ist auch wieder so spannend, weil es ist wieder so ein Spiegel.
Wenn du einen Mann hast, der dir gegenüber so verständnislos ist, ne und sagt irgendwie ne, warum funktionierst du jetzt hier nicht, dann bist du in der Regel ja auch mit dir, mit dir nicht so mitführend und verständnisvoll und das ist das ist glaube ich ja aber auch das erste, was natürlich ein Mann machen kann, ja erst mal Verständnis zu haben, erst mal einen Raum zu halten dafür, dass es auch gerade OK ist, dass die Frau gerade nicht so viel Lust hat, ne und ich sehe das auch gerade bei.
Menschen oder Paaren, die gerade auch ein Kind bekommen haben.
Ja, da ist die wohl vielleicht auch die Sexualität vor der Geburt.
Eine andere war ja, und dann verändert sich das Halt durch diesen krassen ja auch lebensumbruch ich meine, da ist einfach ein dritter Mensch ja mit oder Vierter, je nachdem wie viele Kinder schon da sind oder fünfter Mensch mit im System und das ist einfach was, was ich ja auch alles neu sortieren muss und da.
Auch ein Stück weit Geduld zu haben, also Geduld.
Und das hat für mich ja auch ganz viele.
Also das ist ja auch eine mitführende Qualität, ja Geduld zu sagen, okay, ich sehe dich und auch wirklich auch so ein bisschen eine Neugierde, das vermisse ich bei vielen Männern, also eine Neugierde zu wissen, zu erforschen, hey, was bräuchtest du denn was, was, was können wir denn machen, was was, was also so Mehrheit so von.
Von ja und klar, das ist manchmal schwieriger, wenn man ein krass Bedürfnis hat, was man irgendwie das Gefühl hat, man muss es jetzt stillen, aber auch da ist es vielleicht dann auch noch mal die Frage, den Mann zu gucken, für den Mann zu gucken, okay, wie kann ich mir das Bedürfnis jetzt nicht im Sinne von wie kann ich Sex haben auch anders stillen, sondern wo kann ich denn diese Energie, ja die da gerade scheinbar ja irgendwie raus oder bewegt werden will, wo kann ich die denn anders Channel
ausleben ja genau, und was ist denn dein Faden verloren?
Was habe ich davor gesagt?
Also genau dieses ganze Thema miteinander in Kontakt gehen und den Raum zu halten und dafür zu sorgen und dafür zu sorgen, dass eben auch, dass es okay ist, dass es jetzt auch vielleicht was anderes braucht als das, was der Mann kennt, weil auch der Mann hat ja die Sexualität so gelernt, wie wir auch, der Mann hat ja nur diese krass frauenverachtenden Pornos gesehen, in der Regel ja die meisten Männer, ja gucken ja auch wirklich viele Pornos, das kommt ja auch noch dazu, mehr als Frauen, ja,
und?
Und das heißt auch da mal zu hinterfragen.
Als Mann ha habe ich überhaupt so ein richtiges Verständnis von Sexualität.
Ich habe auch tatsächlich eine Folge in meinem Podcast nur für Männer, ja, also auch da sich einfach mal zu informieren, nicht nur die Frau zu fragen, die Eigner, sondern vielleicht auch einfach mal.
Ja, offen zu werden ist auch ein super großes Tabuthema unter Männern.
Ja, Männer reden untereinander nie über Sex, also nicht richtig außer Ort, die hast du klar gemacht, geil so, das ist das einzige, was vielleicht noch irgendwie gesprochen wird, aber so Unsicherheiten oder Hey, meine Frau hat irgendwie nicht so viel Lust.
Habt ihr eine Idee oder Never ever?
Also das höre ich auch von meinem Mann das das das ist kein Thema was die miteinander besprechen würden, da ist viel zu viel berührungsangst, viel zu viel Scham, viel zu viel.
Ja, und das wäre glaube ich so 1 der wichtigsten Sachen und halt irgendwo auch ein Stück weit den Raum zu halten und eben zu gucken, wie kann dieser Mann sich auch anders, ja wie kann er quasi mit sich in diese Lebendigkeit kommen, ohne dass er sie dafür braucht und das ist ja manchmal dann auch sowas wie Sport, wie wirklich auch sich sich selber gut im Körper fühlen, so viele Männer haben auch Themen mit dem Körper, ja, auch das wird häufig unterschätzt, so einfach.
I Don't know ja, also kommt natürlich auf den Mann, aber da so ein bisschen mehr den Fokus zu sich zu nehmen und zu gucken okay, wie kann ich mich jetzt hier gerade nähren und für mich sorgen, wie kann ich mir meine Bedürfnisse stillen, weil unter genau das ist vielleicht noch wichtig unter dem Bedürfnis nach Sex liegt ganz häufig auch ein, also liegt häufig auch ein anderes Bedürfnis nach Nähe, nach Verbindung, nach Bestätigung, nach Anerkennung, nach Wertschätzung, nach Respekt, I Don't know
ja 1000 verschiedene Facetten.
Und das auch klar zu haben.
Was ist es denn eigentlich, was mir fehlt?
Ja, weil es ist häufig nicht der Akt an sich, das ist häufig nur wieso ein Outlet, deswegen sage ich das immer mit dem Brennglas, weil wir können so im restlichen Leben und auch in der Beziehung können wir sehr gut vieles so unter den Teppich kehren, aber bei Sexualität zeigt es sich einfach sehr, sehr tendable sehr, sehr wie sagt man auf Deutsch anfassbar, sehr greifbar und.
Und deswegen genau also da auch zu gucken, was ist denn eigentlich wirklich mein Bedürfnis.
Und genau genau sind die Frauen natürlich für sich zu exponieren.
Was ist eigentlich wirklich mein Bedürfnis, was brauche ich mehr, damit ich diese Lust überhaupt wieder einladen kann, damit der Raum größer wird, damit die Lust fließen kann.
Wichtige Erkenntnisse, Ressourcen und ein liebevoller Abschied
Ja, mega wertvoll.
Was ich hier halt auch wieder raus höre ist eigentlich was was kann eine Frau von ihrem Mann erwarten?
Einfach ganz.
Gar nicht, dass dass es jetzt irgendwie die ganze Zeit darum geht, dass er etwas für sie tut, sondern vielmehr eigentlich, dass er loslässt und sich auf sich konzentriert, auf sich fokussiert und guckt.
Ah OK, was ist bei mir gerade los, warum zum Beispiel habe ich so viel mehr Lust oder was, wie gehe ich mit der Energie um oder warum habe ich Frust?
Ja, auch wenn ich Lust habe und sie nicht, warum frustet mich das so?
Fühle ich mich?
Was beziehe ich über Sexualität, höre ich hier raus?
Ja, also auch zu gucken, wie kann ich mir diese Bedürfnisse selber stellen, wie kann ich mich ein bisschen auch in gewisser Weise unabhängig von meiner Partnerin machen und ja, wir reden ja jetzt hier nicht davon, wir wollen ja nicht Männer und Frauen Beziehungen erschaffen, die gar keine Sexualität haben, aber in erster Linie einfach in so eine freie Unabhängigkeit, so 2 unabhängige Individuen kommen aufeinander zu und entscheiden sich quasi ganz bewusst und frei für Sexualität, ohne dass es
jetzt bedeutet, ich muss ganze Zeit die Bedürfnisse jemand anderen erfüllen.
Ja, und also hier höre ich ganz, ganz viel raus, halt dieses so wirklich.
Ja, dass der Mann für sich selbst und für seine Lust auch einfach mal Verantwortung dann übernimmt und das auf dann irgendwie vielleicht auch lernt, so zu kommunizieren.
Hey, ich merke gerade ne, da kommt gerade Frust.
Ich nehme mir den Raum, ich fühle das mal durch, damit du das jetzt nicht.
Abbekommen.
Das ist nicht schuld, ja, sondern ja, also da ich glaube, das würde so vielen Frauen helfen, ja da einfach mal zu merken okay, ich bin nicht schuld, ja, es ist nicht meine Verantwortung, es ist nicht mein Druck, um zumindest in diesem Raum mal wieder, ja, und ich glaube auch darüber, diese Verletzlichkeit, die viele Männer ja auch vielleicht wirklich nicht gelernt haben, dadurch entsteht ja wieder mehr Verbindung, was ja wiederum auch Lust und Intimität, also Intimität, vor allem nährt.
Intimität ist ja viel mehr als Sex, Intimität ist ja auch in der ganzen Beziehung zu sehen, ne, also?
Also ja, finde ich super wertvoll, was du da auch wieder gesagt hast und geteilt hast.
Ich glaube ich habe hier noch 1000 Sachen, aber ne, also auf meinem Zettel stehen noch sehr viele Fragen, aber ich glaube du hast wirklich das Wichtigste einfach schon auch gesagt, ich glaube worauf es ankommt und ich glaube jede Frau die das jetzt hier gehört hat bis hierhin, die hat verstanden worum es geht, die hat verstanden, dass es darum geht.
Emotion zu halten, Nervensystem zu rühren, bei sich selbst anzukommen, die eigene Wahrheit zu sprechen, auch ja sich selber überhaupt mal wirklich für sich Raum und Zeit zu nehmen und sich selber kennenzulernen und aber auch, dass sie erwarten darf, dass sie mit Respekt behandelt wird, dass sie nicht funktionieren muss, dass alle Emotionen da sein dürfen und dass sie auch erwarten darf, dass der Partner genauso in Verantwortung geht für die Beziehung, für die Intimität und die ja Lust im
Endeffekt, wie sie auch.
Und ich finde, das ist irgendwie sehr stark so, wenn man das mal einmal so vielleicht zusammengefasst im Raum stehen.
Ja gut, aber wie du es jetzt gerade schon gesagt hast, und darauf möchte ich einfach gerne auch noch mal verweisen, du bist Lust Coaching und du machst, hast selber einen eigenen Podcast und vielleicht magst du mal kurz sagen, wie er heißt Underpleasure genau, und den gibt es auch bei Spotify und hier hast du ja wirklich.
Unendlich viele Themen und folgen einfach schon, wo es wirklich ganz viel darum geht, ja, wo es einfach noch mal viel, viel konkreter in jede einzelne Situation oder ne alles was mit Lust und Intimität und Sexualität und ne diese Verbindung und Dynamik und so, darum geht es im Endeffekt und deswegen möchte ich jetzt einfach, wenn du das hier hörst, ja hör dir gerne auch diese Folgen an, ich werde.
Unten in die Beschreibung auf jeden Fall auch einen Link packen, dass du direkt zu dem Podcast kommst und dann kannst du da einfach mal durchstöbern.
Was zieht dich, was ist da vielleicht eine Folge?
Du sagst, Oh ja genau da zu dem Thema, das spült mir, spielst mir hier gerade so rein, genau das brauche ich noch mehr ja weil du zeigst dich ja auch immer, das hat man jetzt wahrscheinlich auch gehört, du bist immer sehr offen, sehr verletzlich, ja du gehst sehr lieb rein, du sagst auch ja du sagst wie es ist.
Ja du redest hier nicht schön, du machst nicht so einen Filter drüber machst du piep ja, sondern das ist ja, und das ist glaube ich auch einfach schön und authentisch, ja und da einfach mal vielleicht auch ein Gefühl.
Gefühl für Sexualität noch mehr, um für die weibliche Lust zu bekommen und einfach eben mal weg von dem, was alle anderen sagen, wie es sein soll, wie die Gesellschaft das oft vorlebt, wie Pornos es vorleben, wie der Partner, der es so auch so gelernt hat, es dir sagt, wie du hast.
So funktionieren mal hinzu, Hey, ich spür jetzt mal was Neues in mein System, wie sollte.
Darf besser gesagt, wie darf ich mich fühlen, was für wie darf Sexualität und Lust für mich sein?
Und ich glaube, dafür ist dein Podcast Mega gut.
Ja um einfach mal neue Perspektive zu bekommen, neues Gefühl auch zu sich selbst und zu Lust und was man sich als Frau eigentlich erlauben darf.
Ja und deswegen ich das hier deine Einladung schön wenn du bei mir weiter reinhörst aber vor allem ganz toll wenn du da ein Thema hast.
Auch bei Christine Reinzuhören und genau und.
Gibt es da aber noch etwas n Thema wo du sagst, hey ich bräuchte noch viel viel mehr Begleitung, dann meld dich auch gerne bei Christine.
Ich werd dir auf jeden Fall auch ihre Webseite verlinken, ich weiß nicht was dann gerade in dem Moment wo du auf ihre Seite gehst da Angebot ist.
Sprecher*in 2
Ich glaube, das Beste wäre wahrscheinlich sogar die.
Ich habe eine kostenfreie Master Class come like a Queen, da erkläre ich noch mal die Geheimnisse für wirklich erfindende Sexualität, so Schritt für Schritt, da leite ich dich auch durch eine embodiment Übung durch, das wäre wahrscheinlich sogar ein perfekter Einstieg.
Genau das kann, das können wir ja einfach verlinken, ich glaube das ist so das Beste, ja.
Sprecher*in 1
OK, das ist perfekt, das wusste ich zum Beispiel gar nicht.
Ja, das ist dann zum Beispiel noch schöner, noch ein besserer Einstieg für dich, um mal ein Gefühl für Christine zu bekommen, für ihre Arbeit und für ihre Räume, ne, weil das ist glaube ich das.
Was man überhaupt nicht nachempfinden kann, wenn man nicht mal in ihrem Raum war.
Ja, also was Kristin für Räume hält, also schaut einfach mal rein, das ist kostenlos, ihr könnt da einfach mal bisschen was über euch und über Lust und über Intimität erfahren und ich mein Come Like A Queen ist eigentlich auch schon selbstredend.
Sprecher*in 2
Sagt Alos, oder?
Sprecher*in 1
Ja, deswegen.
Also ich bin auf jeden Fall super, super dankbar.
Einfach, dass du dir die Zeit hier jetzt genommen hast, dass du hier.
In diesem Raum warst, dass du den mit mir gemeinsam gestaltet und gehalten hast.
Und ich glaube, dass hier sehr, sehr viel Heilung auch für Frauen sein kann, die gerade in dieser Situation stecken, die gerade für sich vielleicht sogar das sehr aussichtslos empfinden, weil sie mit diesem Mann verheiratet sind, weil sie schon lange in Beziehungen sind, weil sie Haus und Kinder und weiß ich nicht was haben und sich eigentlich selber in ihrer Rolle noch gar nicht gefunden haben und eigentlich gar nicht so, also so ein bisschen lost sind und gar nicht wissen, wo sie hin sollen
und wollen und überhaupt, und ich glaube, diese Folge holt sie sehr ab.
Ja, sich da mal so zu erlauben, sich neugierig einen neuen Raum, ja wie soll ich sagen, nicht zu erschaffen, sondern eigentlich überhaupt mal zu ja wieso als wenn man in so einem Gelände ist und man tastet sich langsam vor und der Raum, der ist zwar da, aber man findet ihn, ich komme jetzt gerade auf kein gutes Wort, aber sich so zu erschließen, ja mehr Raum zu finden und ich glaube, das ist diese Folge, kann da ein sehr, sehr guter Einstieg sein und deswegen vielen vielen Dank dass.
Dass du da so dein Wissen und alles teilst.
Und ja, wie gesagt in der in den in den Beschreibungen.
Vielleicht gibst du mir auch noch andere Links, dann werde ich auf jeden Fall alles reinpacken, damit ich glaube, dass sie gut gut zu dir finden und dann sonst natürlich auch gerne immer Fragen stellen, wenn noch irgendwas unklar ist oder ihr noch mal was Privates habt oder so, dann kann ich auch immer noch mal auf Christine zugehen.
Sprecher*in 2
Ja, voll gerne jederzeit.
Ihr könnt auch auf mich zu, also ne jederzeit kein Problem, ja und?
Und weil ich greife auch gerne fragen, auch in meinem Podcast noch mal auf ne zum Thema Sexualität und deswegen schreibt mir gerne einfach eine Nachricht und ja, also vielen Dank für für die Einladung.
Ich fand es ein mega tolles Gespräch es ich fand es richtig richtig lieb und ich hatte das Gefühl, dass ja wir uns da auch so schön die Bälle hinten hin und her geschmissen haben und genau vielleicht noch mal an dich liebe Zuhörerinnen.
Ich glaube wirklich erst mal so dieses ganz weich mit dir werden ganz weich mit diesem Thema, weil wie du schon gesagt hast, häufig liegt da so ein Druck drauf, gerade wenn wir ja auch von Druck von außen kriegen und dann sind wir so hart mit uns und so gemein zu uns und so, warum bin ich jetzt nicht lustvoll, warum kriege ich es nicht hin, warum habe ich alles im Griff, nur das nicht warum diese ganzen Fragen und dass das mal so ein bisschen und wirklich wie diese liebevolle Mama, die du
vielleicht auch nicht hattest, ja für dich selber zu sein, ja und wirklich dich.
Weich damit zu werden und dich erstmal darin zu halten, in diesem Moment, in dem du vielleicht gerade bist und diese Podcast Folge hörst.
Ich glaub das ist mir noch so wichtig zum Abschluss, weil wir natürlich auch viel darüber gesprochen haben.
Was kann man alles machen, ne.
Und natürlich sind auch viele super schöne und wichtige Ansätze, aber ich glaub so der erste Schritt ne.
Erstmal weich damit zu werden und liebevoll mit dir zu werden und nicht da schon wieder auch Druck drauf zu legen und zu sagen, jetzt muss ich jetzt muss ich hier Podcast hören und Podcasts ganz viel optimieren.
Also ja gerne hör den Podcast an, aber gleichzeitig genau, dass so ein bisschen diese Weichheit da reinkommt und du einlädst in dein System, weil auch dadurch ist wieder mehr Raum und Überraschung was passiert wenn mehr Raum ist, dann kommt die Luft ne also ohne jetzt eben diese Erwartungshaltung natürlich zu haben, aber ne diese Weichheit ist glaube ich ein ganz ganz wichtiger Faktor den gerade so deine ne Zielgruppe und auch meine Frauen die mit mir arbeiten.
Sehr, sehr häufig in dem Leben vermissen, weil es einfach sehr viel Druck, sehr viel Härte, sehr viel funktionieren, sehr viel kontrollieren, sehr viel.
Ja genau deswegen wäre mir das noch wichtig.
Und vielen Dank, du hast es super super schön, ich finde war so beeindruckt wie du es zusammengefasst hast.
Ich dachte so.
Sprecher*in 1
Wow.
Sprecher*in 2
Das hätte ich niemals geschafft.
Also mega danke, danke, danke und es waren so schöne Fragen, toll tolle Community die du da hast, die auch von deinen, von deinen ja Frauen kamen und.
Vielen Lieben Dank, dass ich gestern sein durfte.
Ich fühle mich sehr geehrt und ich freue mich ja, bin sehr gespannt, was die Resonanz auch sein wird auf diese Folge.
Sprecher*in 1
Ja, ja, werde ich dir natürlich offen halten.
Also vielen, vielen Dank, dass du da warst.
Und ich habe auch so gerade noch den Impuls, also ich glaube mal, wir werden uns bestimmt hier auch noch mal sehen und hören und bestimmt bestimmt noch Themen kommen und deswegen ich bin auf jeden Fall froh, dass wir uns beide kennen und dass wir connected sind und.
Deswegen für mich ist das hier eine richtige Herzensfolge und ich habe ja auch wieder selber jetzt totale Erkenntnisse wieder gehabt.
Also ich liebe das einfach, mit dir zu sprechen und deswegen, also danke auch für deine abschließenden Worte, weil ich finde auch, es braucht eigentlich immer nur ein bisschen mehr Akzeptanz, ein bisschen mehr Liebe, ein bisschen mehr Fürsorge und dann kommt vieles von ganz, ganz von selbst und deswegen vielen vielen Dank noch mal für dieses Herzöffnende, dieses vielleicht auch einfach nur loslassen, vielleicht brauch es gar nicht mehr, sondern weniger und ja, vielen, vielen Dank.
Sprecher*in 2
Sehr, sehr gern.
Danke dir.
Sprecher*in 1
Ja, dann an alle, die hier noch noch dran sind.
Ich wünsche euch jetzt einfach einen richtig schönen Tag, lass das erstmal sacken, ich glaube das war sehr viel und dann freue ich mich, wenn ihr dann nächste Woche wieder reinhört, bis dahin ganz liebe Grüße an Christine.
Podcast Summary
Key Points:
Viele Frauen erleben sexuellen Druck in Partnerschaften und haben Sex aus Pflichtgefühl, um Harmonie zu wahren oder emotionale Bestrafung zu vermeiden.
Gesellschaftliche Faktoren wie patriarchale Strukturen, eine auf männliche Lust fokussierte Sexualerziehung (z.B. durch Pornos) und die Erziehung von Mädchen zur Anpassung unterdrücken weibliche Lust.
Der Weg zur Veränderung liegt in der Selbstverbindung
Summary:
In der Podcastfolge diskutieren zwei Frauen, darunter eine Beziehungscoach und eine Expertin für weibliche Lust, die weit verbreitete Erfahrung von Frauen, sexuellen Erwartungen in Partnerschaften nachzugeben, ohne selbst Lust zu empfinden. Auslöser sind oft emotionale Erpressung, Drohungen oder die Angst vor Konflikten seitens des Partners, was als psychische Gewalt eingeordnet wird. Die Ursachen werden in gesellschaftlichen Strukturen verortet: das Patriarchat, eine durch Pornos geprägte, peniszentrierte Vorstellung von Sexualität (erkennbar am "Orgasmus Gap") und die Erziehung von Mädchen zur Zurückhaltung und Anpassung.
Diese Faktoren führen dazu, dass Frauen den Kontakt zu ihren eigenen Bedürfnissen und ihrer Lust verlieren und in einen "People-Pleasing"-Überlebensmodus verfallen. Als Lösung wird ein Weg zur Selbstermächtigung skizziert. Frauen sollen lernen, bei sich selbst anzukommen, ihre Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen, ihr Nervensystem zu regulieren und so ihre eigene Lust und Weiblichkeit (wieder) zu entdecken.
Dieser individuelle Prozess wird als Chance gesehen, nicht nur die sexuelle Dynamik, sondern das gesamte Leben positiv zu verändern.
FAQs
Das Patriarchat und gesellschaftliche Normen fördern oft eine männlich-zentrierte Sexualität, die Frauen dazu erzieht, sich zurückzunehmen und ihre Bedürfnisse zu unterdrücken. Dies zeigt sich in der Erziehung von Mädchen zur Anpassung und in der Darstellung von Sexualität in Medien wie Pornos, die den Fokus auf männliche Befriedigung legen.
Viele Frauen übergehen ihre eigenen Grenzen aufgrund von internalisiertem People-Pleasing und dem Gefühl, für die Harmonie in der Beziehung verantwortlich zu sein. Oft resultiert dies aus einem Überlebensmechanismus des Nervensystems, der in der Kindheit geprägt wurde, um Sicherheit durch Anpassung zu erlangen.
Häufig reagieren Partner mit Unverständnis, emotionalem Druck, Beschimpfungen oder Drohungen, was zu psychischer Gewalt führen kann. Dies zwingt viele Frauen, Sex als Pflicht zu sehen, um Konflikte zu vermeiden und Liebe oder Frieden in der Beziehung zu bewahren.
Frauen können durch Selbstreflexion und Coaching lernen, bei sich selbst anzukommen, ihr Nervensystem zu regulieren und ihre wahren Bedürfnisse zu erkennen. Dazu gehört, sich mit Fragen wie 'Wer bin ich als Frau?' und 'Was will ich wirklich?' auseinanderzusetzen.
Von Kindheit an werden Mädchen oft dazu ermutigt, 'lieb und angepasst' zu sein, was ihre natürliche Expressivität und das Erkennen eigener Bedürfnisse hemmt. Diese Erziehung führt dazu, dass Frauen im Erwachsenenalter Schwierigkeiten haben, ihre Wünsche und Grenzen in der Sexualität zu artikulieren.
Der 'Orgasm Gap' beschreibt die Kluft, bei der durchschnittlich nur jede dritte Frau beim Heterosex zum Orgasmus kommt, während fast jeder Mann dies erreicht. Dies verdeutlicht die Penis-fokussierte und unausgewogene Sexualität, die in vielen Beziehungen vorherrscht.
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