Liqid-Chef Schneider-Sickert: „Was man studiert, ist egal. Man muss denken lernen“
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Im Podcast „Chefgespräch“ diskutiert Christian Schneider-Sickert, Gründer der Vermögensverwaltung Liquid, die Rolle von Bildung und Zufall im Karriereweg. Er vertritt die Ansicht, dass nicht das konkrete Studienfach, sondern das Erlernen strukturierten Denkens, Argumentierens und der Umgang mit komplexen Informationen entscheidend sind. Dies sei besonders im Kontext der KI relevant. Sein eigener Werdegang – gefördert durch ein Begabtenprogramm, eine englische Privatschule und ein Orientalistik-Studium in Oxford – unterstreicht den Wert breiter Bildung, die Neugier und individuelle Stärken fördert, anstatt Schemata zu folgen. Wichtige Lernerfahrungen waren der intellektuelle Austausch auf hohem Niveau und die dadurch gewonnene Demut. Als Erfolgsformel nennt er Leidenschaft, harte Arbeit, die Fähigkeit, nach Rückschlägen aufzustehen, und stetige Selbstreflexion. Sein Karriereweg verlief nicht linear: Nach einem geplanten Einstieg bei BCG gründete er während eines Sabbaticals im Nahen Osten überraschend sein erstes Unternehmen.
* Musik * Chefgespräch, ein Podcast der Wirtschaftswoche. Eten Oxford Harvard. Wer so ein Ausbildungsweg absolviert hat und trotzdem behauptet, er habe nie einen Plan für seine Karriere gehabt, der stabbelt entweder ganz tief oder wir haben da etwas Grundlegend Missverstanden bei der Bedeutung, die die renommiertesten Schulen auf dem Globus für eine Karriere haben. Welche Rolle Bildung, also für einen gelungenen Werdengang, spielt und welche der Zufall das eine Frage, die ich mit meinem heutigen Gast diskutieren möchte. Christian Schneider-Sickert, schön, dass sie da sind. Vielen Dank für die Einladung. Ja, Herr Schneider-Sickert, Sie sind gründer und Chef. Das Vermögensverwalt ist Liquid, der Privatanleger in Zugang zu professionellen Investments bieten möchte. Etwa zu Risikokapitalforms oder Private Equity bietet mein Name ist Waringer Berner. Bei der Wirtschaftswoche verantwortet ich alle Geschichten rund um die Kunst des Klogenmanagements und im Wechsel mit meinem Kollegen Konrad Fischer diesen Podcast. Und vielleicht vorab noch ein Hinweis. Liquid oder An Liquid ist auch die Wagner's Kapitalgesellschaft, von die der von Holz bringen beteiligt. Der Verleger der Wirtschaftswoche, aber keine Sorge, liebe Hörerinnen und Hörer. Ich war natürlich die journalistische Distanz. Und wir wollen ja vor allen Dingen auch über ihre Karriere sprechen und Anlageberatungen, die womöglich die Bewertung von Liquid-Import reiben könnte, die machen wir hier unhehnlich in diesem Wort fest. Der erste Eindruck. Drei Dinge konnte ich über sie herausfinden, Herr Schneider-Sickert. Erstens, Sie sagen, was man studiert, ist egal. Man muss denken lernen. Zweitens, die Elemente ihrer Erfolgsformel, die haben Sie einmal geziert, um fassen Leidenschaft, harte Arbeit und die Fähigkeit nach Rückschlägen wieder aufzustehen. Und drittens, Sie lieben gerade auch, um den Kopf frei zu bekommen, das Rudern. Welche diese drei Dinge sagt dann aus Ihrer Sicht am meisten über sie aus? Ich war gesagt, da können wir die Podcasts ja kurz machen. Weil das sind wirklich drei Sachen, die ich wirklich glaube. Ja, ich glaube, ehrlich gesagt, momentan ist dieser Punkt zum Denken lernen. Der wahrscheinlich relevanter ist als alles andere. Ich meine, wir haben ja immer natürlich über den letzten 20, 30 Jahre, sehr viel Veränderung in unserem Umfeld gehabt. Aber ich denke halt, heutzutage gerade mit der anstehende Fenderung durch die KI ist, glaube ich, die mentale Einstellung, die grisylianen, so würde ich auch mal sprechen, sehr schön erwähnt. Sind das, glaube ich, wichtige Faktoren, die im Grunde genommen nicht was immer kommt, aber zumindest in vielen, vielen Fällen, dann so der Art Grundgerüst zur Verfügung stellen, auf das man sich verlassen kann und was vielleicht dann auch bleibender ist, als irgendwelche spezifischen Sachen, die man gelernt hat. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Bleiben Sie dran. KI ist kein Privileg von Big Tech. Doch wie setze ich KI mit begrenzten Budget, Schlankenstrukturen und hoher Ergebnisorientierung als KI im U an besten ein. Praxisnaheinblicke, UseCases und Strategien erhalten Sie auf der wirtschaftswache Konferenz KI im Mittelstand. Von Datenbasis bis EUIEkt KI verstehen, Anwenden und Skalieren. Nutzen Sie unter www.kimittestand.de den Code Podcast26 und sparen Sie 10% auf den Ticketpreis. Dann lassen Sie uns mal ein bisschen genauer darüber sprechen, wie Sie das denken gelernt haben. Denn Sie haben ja in der Tat ein sehr interessanten Werdegang. Ich spring mir ganz an den Anfang. Schon mit 11, 12 Jahren haben Sie an einem begabten Programm teilgenommen. Und das Schulpensum in drei Viertel der Zeit, meine ich absolviert. Wie haben Sie das als Kind damals erlebt? Görte das einfach dazu, viel Ihnen das zu war, das Spielerisch, war das inspirierend, hat das Spaß gemacht oder war da vielleicht auch sehr gut. Das war, ne, das ist das schöner, also wo ich Glück hatte, meine Ältese bei der Ernst, sie sind sagen, halbwegs akademisch geprägt. Veranliegen meinen Vater mit seinem Latein-Griech schon, was hat alles gehybriert, was da alles auf damals gewacht hat. Aber Druck war eigentlich nie so ein großes Thema, aber uns zuhause, es war wirklich mehr Neugierigkeit. Und auch dieses Programm, meine Ältere haben damals in Gronschreit gewohnt und da gab es an der Jugend auf Christophs Schule. Dieses Programm, der vermeintlich noch ob er gabten Förderung, wo ich irgendwie dann angerutsch bin. Und ich fand das interessant, weil es halt, und das ist auch so ein Thema, weil das wir bestimmt brechen werden, weil es diese Breite ermöglicht hat. Also es hat auf der einen Seite dann das normale Schulpensum natürlich abgearbeitet, aber hatte dann mit sogenannten Vertiefungsphasen halt auch die Möglichkeit gegeben, sich mit Themen zu beschäftigen, die vielleicht mit der beeindlichen Korreklung nicht zu tun hatten. Was war das so für Sachen? Also was konnten Sie dann ausprobieren oder entdecken? Ja, man konnte da, als es gibt Leute, die haben finish gelernt, es gab Leute, die haben sich in irgendwelche damals auch schon IT-Themen vertieft, was ich damals gemacht hatte. Es gab verschiedenste Bereiche, die aber hauptsächlich dann auch von den Studenten damals getrieben waren, wo man sich also im Grunde im Bereich, wo man eine gewisse Passion hatte, wo normalerweise dann keine Zeit für war in so einem normalen Schulalltag. Also das war dann auch so ein Thema, die sich dann in einem anderen Schulalltag vertiefen konnte. Und das war offenbar etwas, was Ihnen gut gefallen hat, denn Sie sind, ich habe es eingangs erwähnt, Sie sind dann nach IT-Themen gegangen, Privatschule in England, Kader-Schmiede für britische Politiker und Manager. Sie waren kurz vor Prince William und Prince Harry da, also den beiden sind sie nicht begegnen, aber. So kurz, so kurz, leider nicht. Aber da haben Sie anderen interessante Bekanntschaften gemacht? Sass jemand bei Ihnen eine Klasse der. Ja, der saß schon der eine, der seitdem vielleicht berühmt oder einen Einigenstell auch berüchtigt geworden ist, aber ich darf das lassen wir mal lieber. Aber klar, es ist eine Schule, wo sich vieles sammelt, es ist natürlich aus dem britischen Umfeld, also auch inklusive der ehemaligen Kolonien, was natürlich kulturell auch immer noch so ein bisschen faktor ist, weil diese Länder doch noch so ein bisschen auf engern schauen. Aber es war vor allen Dingen für mich faszinierend, weil, und ich bin ein riesen Fahren von einem englischen Bildungssystem, meine beiden Töchter sind zwischen auch in England, weil es einfach auch diese Vielseitigkeit und diese Vielschichtigkeit in den Kindern gefördert hat. Und wenn Sie auf die Schule schauen, auf der ich war, ja da sehen Sie auf der einen Seite die Politiker, auch schlechte Politiker, ich war eine der. Die Gruppe, die uns den Brexit beschert hat, war leider auch auf meiner Schule, aber sie haben natürlich auch viele ganz tolle Schauspieler, viele Sportler. Und das zeigt glaube ich, also das ist in dem Sinne Kader, ich meine, weiß ich auch nicht, ob das ein richtiger Ausdruck ist, weil es ist glaube ich im Grunde genommen einfach so ein Accelerator, ja so ein Accelerator, was immer dann deine persönliche Passion oder deine persönliche Fähigkeit angeht. Und das finde ich eigentlich das tolle, weil ich glaube, es ist ein bisschen das auch das Motto zum Beispiel von der Schule meiner Töchter. Es ist nicht so, wir fragen nicht, ob ihr Kind intelligent ist, sondern wie es intelligent ist. Also und das finde ich so als Ansatz, sagt mir das zumindest persönlich sehr zu. Das heißt, es wird eben nicht mit Druck gearbeitet, sondern es wäre, dass man die ganze Bandbreite der Talente oder der Möglichkeiten aufgemacht und dann geschaut, welches Kind, wo seine Stärken und Reinschaften hat. Genau, also vielleicht ein bisschen das Gegenteil von dem einen oder anderen vielleicht auch asiatischen Schulsystem, wo natürlich dann sehr stark auf gewisse Dimensionen geachtet wird. Also, ich glaube da ist schon, da wird auch einfach akzeptiert, dass auch junge Menschen halt im Alter von 14, 15, 16 Jahren halt auch gewisse Stärken und Schwächen haben. Ich bin eher halt diese Stärken gefördert als sie als sich auf das Ausgleichen, das Rene Ausgleichen von Schwächen analog eines schematischen Vorgehens zu konzentrieren. Welches Talent haben Sie denn damals bei sich entdeckt? Was lag ich besonders? Ich war glaube ich eher bereit. Ich meine ich habe damals meine Passion für den Narn Osten entdeckt. Also ich hatte auch schon zu Schulzeiten, hatte ich schon Arabischkurse und na Ostbezugene Themen nebenbei gemacht. Das heißt, das war eine Passion, die ich auch ein paar Jahre hinterverfolgt habe und eigentlich auch immer gewisserweise nach habe. Es hat mich auch mit, Sie hatten es finerwähnt mit dem Rudern, was Sie inzwischen leider nur auf der Maschine mache in Kontakt gebracht. Sehr, sehr viele interessante Menschen natürlich auch in seiner Zweig gebracht. Ich würde sagen, ich bin trotzdem leider Generalist geblieben. Also es hat sich bei mir nicht herausgestellt, dass ich irgendwo eine besondere Genialität versteckt habe. Ich bin ein bisschen breit geblieben. Aber haben Sie eben schon gesagt, Sie haben dann Leidenschaft für den Narn Osten kultivieren können. Liegt vielleicht auch an dem kolonialen Erbe der Briten, dass Sie einfachen Bezug in diese Region haben. Ja, das lag hier in mein Elzern. Weil ich glaube also, wenn ich so schau, was habe ich in der Frühzeit oder auch mein Leben lang geprägt. Ich glaube, das eine war dieses bikulturelle Auf zu wachsen, was natürlich durch diese lange Zeiten england kam. Und ich glaube, das ist wahrscheinlich so das eine Themen, wo ich sagen würde. Das hat mir die Perspektive gegeben, gerade auch zu einer Zeit, wo Deutsche und England darf man nicht vergessen in den 80ern. Sicher auch nicht so sehr grün waren. Ich meine, da waren noch sehr, sehr viele Ressantiments, die noch bis auf den zweiten Weltkrieg zurückgehen. Die vollkommen überraschen für mich als Deutsche und auch ein Thema waren.
Aber das zeigt auch ein bisschen, wie fast nebeneinanderliegende Länder, dann doch sehr anders auf die Welt schauen. Und das zweite, was mich dann auch erst mal nicht damit im Namen Osten verbinden gebracht hat, waren viele Reisen mit meinen Eltern. Und das ist halt auch etwas Versuch an meine Kinder weiterzugeben. Und das sind jetzt nicht Reisen irgendwie ins schönste Luxus Hotel in Dubai. Sondern würde ich auch Reisen in Ländern, die es jetzt zu einem weniger ergibt, wo die Sachen auch noch vollkommen anders sind. Und ich war damals in meinem Vater aus Gründen, die ich nicht mehr nachvollziehen kann, nach Jordanien gefahren. Und das hat irgendwie halt, das ist irgendwie hängen gebleben. Und damit finden wir es ein bisschen an. Aber es war dann tatsächlich eher zuvall, dass ihre Eltern für die Region interessiert haben. Ja. Also selbstverständlich ist es ja in 80ern auch nicht. Wir fahren jetzt mal zum Oliopnach-Verdanien. Und wir waren überall eigentlich auf der Welt, waren auch viele in Afrika, vielen Asien. Aber wie es halt dann so ein bisschen ist, irgendwo springt dann der Funken über und woran das genau liegt, per weiß. Ja. Genau. Nach der Schule hatten sie sich eigentlich schon für Jura eingeschrieben und sind dann aber doch ihre Leidenschaft für den naen Osten gefolgt und haben orientalistik studiert. Klassische Ausbildung zum Taxifahrer hätte man jetzt in meiner Studienzeit gesagt. Oder über Setzer vielleicht auch so. Ja gut, dass das geht. Aber wie streng waren ihre Eltern mit ihnen? Irgendwann haben meine Eltern bei mir einfach aufgegeben, glaube ich, weil ich glaube, wenn man als, wenn man als, na ja, das ist schon so ein Punkt. Ich glaube, wenn man aus einem Beruf, der auch schon im Studium quasi anfängt, seit als Jura, seit als Medizin kommt. Genau, da ist man natürlich sehr so auf dem du musst, dass Studier, was zu später mal macht, rips. Aber in England ist halt wirklich anders. Es wird leider zunehmend weniger anders als es damals war. Also ich höre jetzt auch von, ich war jetzt gerade neulich in Knoxwood und hab dort gehört, dass auch dort die Studiengänge, die in Richtung Business gehen, jetzt jetzt über anfangen zu überwiegen. Aber zumindest damals war es eigentlich sehr, sehr schön, dass man wirklich studieren konnte, was einem Spaß gemacht hat und die Karriere, Stufen oder Karriereoptionen, die man hinterher hatte, dadurch überhaupt nicht beeinflusst waren. Und wenn man halt so ein Leute meines Alters, ich bin jetzt Anfang 50, schaut, da gibt es wahnsinnig viele, die in England irgendwo bei Banken sind oder was sie sich nicht, die vielleicht mal zu logisch studiert haben oder halt wie meinem Fall orientalistik. Und wie gesagt, ich glaube da, ich glaube da weiterhin dran, ich finde es auch schade, dass es jetzt auch in England halt zunehmend in Richtung von diesen vermeintlich nützlichen Fächern geht. Interessanterweise sehen die Unis das auch so und versuchen jetzt halt auch den neuen Studenten zu sagen. Kindes ist ehrlich gesagt, egal ob er jetzt macht doch jetzt mal klassik also klassik also lernt doch mal Latein und alte Geschichte, weil das was ihr lernt, letztendlich weniger wichtig ist als das ihr überhaupt über Sachen nachzudenken, Sachen zu strukturieren und so weiter lernt. Aber vielleicht wirklich nochmal die Nachfrage, weil es ja eben nicht so nahe liegen ist, was würden sie sagen, haben sie halt aus diesem Studium der orientalistik mitgenommen? Was haben sie gelernt? Das denken, das klingt ja so abstrakt, aber. Ja, ich glaube, also Oxford hat ja ein sehr besonderes System, weil man was man zu dem Zeitpunkt, wenn man da 2021 ist noch gar nicht so zu schützen weiß, aber man sitzt ja im Grunde genommen regelmäßig mit sehr sehr versierten Professoren. Und dann entweder eins zu eins oder einer kleinen Gruppe zusammen, die im Grunde genommen dann Gedanken in Form von Aufsetzen oder Analysen, die man sich selber gemacht hat, dann mehr oder weniger freundlich zerlegen. Das heißt, dass man in der Hand eigentlich wirklich diesen Intellektor in Austausch und das formulieren von Argumenten, das Strukturieren von Argumenten, das zerlegen von großen Informationsmengen in Argumentationsketten. Also was ich sagen würde, relativ generell Fähigkeiten, die bei uns auch einen ganz anderen Bereichen anwenden kann. Und das würde ich sagen, das wahrscheinlich, das eine, was ich mitgenommen habe. Das andere war ganz bestimmt dann auch eine, ja, das ist auch interessant durch das Umfeld, in dem man ist, halt eine gewisse Demut, was die eigenen Fähigkeiten angeht. Ich meine, ist immer schön zu sagen, diese Elite, vermeintlichen Elite Institutionen. Ich habe also natürlich, hat man da das Privileg, dass man extrem auf sehr homen Niveau dann auch erzogen wird. Aber ich glaube, unterschätzter neben Effekt ist, dass man halt auch um sich herum, unglaublich viele sehr sehr gute Leute, oft deutlich smart zu geleute als man selbst erlebt. Und ich glaube, das andere, was man von so einem Beschüttchen auch mitnimmt, ist dann so eine gewisse Einordnung der eigenen Fähigkeiten, dass man dann sagt, also, ich bin jetzt bestimmt auf den und den und den Dimensionen nicht der absolute Smartest. Aber ich merke halt schon so ein bisschen hier und dort bin ich vielleicht ein bisschen besser als anderer. Also es hört sich schwammig an, aber ich glaube, es sind wirklich so generistisch Sachen, die man mitnimmt. Und warum würden Sie sagen, ist Demut ein wichtiger Faktor für die Karriere, weil es einen hilft, riesigen zu erkennen, weil es einen hilft, die richtigen Leute mit in einen Team zu holen? Ich glaube, das und ich glaube, zusätzlich auch, weil es einen, weil es einen selbstkritisch hält und ich glaube, selbstkritik ist extrem wichtig und wenn ich ein, ich hoffe, das hört jetzt keine vor meinen Mitarbeitern, aber wenn ich einen Teber habe mit, und ich liebe es mit denjenigen bei uns im Unternehmen sind, sind sehr viele so um die 30. Und wenn ich eine Sache auch den immer wieder predige, ist dieses Thema Selbstreflexion selbst hinterfragen. Und ich glaube, dass, dass lernt man eher, wenn man auch in seinem Umfeld halt, Leute hat einen auch mal Challenge. Wenn man immer der beste ist, immer der Smartest, dann fängt man irgendwann an, glaube ich, an seine eigene Genialität zu glauben und das kann glaube ich, denn das wäre ein bisschen gefährlich werden. Sie haben ja ganz am Anfang auch gesagt, dass eben dieses Denken lernen, ein guter Ausbildungsweg ist für das KI-Zeitalter und da muss sie jetzt da tatsächlich gerade daran denken, als sie gesagt haben, wie wichtig es ist, eben auch ein bisschen sich Challenge zu lassen. Das macht die KI ja auch nicht unbedingt, wenn uns die redet uns ja auch häufig genug nach dem Mund oder? Ja, das ist vielleicht KI-1-0. Ich glaube KI-2-0, die jetzt zu nehmen kommt, da wird es ja darum gehen, wie kann man als Mensch diese Systeme in Form von ergenden oder was jetzt noch alles kommt, sich zu nutzen machen. Und ich glaube, da ist schon, weil wir machen bei Liquid sehr, sehr viel in diesem Bereich, da ist glaube ich schon viel architektronisches, strukturiertes, logisches Denken gefordert, was dann wiederum die menschlichen Fähigkeiten herausfordert. Aber ich würde sagen, also dieses hinterfragen und reflektieren, ist auch schon bei der KI, an die sie vielleicht denken, ein Chatschi-Petin natürlich besonders wichtig, weil der wird einem natürlich im gewisserweistes perfekte Beispiel. Ich glaube, es ist extrem wichtig, dass man nicht jemanden hat, der einem Andauernd erzählt, wie toll seine Fragen sind, wie smart seine eigenen Überlegungen sind, weil man dann eingelollt wird und irgendwann diese Referenzpunkte verliert. Und ich glaube, diese Referenzpunkte sind einfach extrem wichtig, in der Karriere aber im Leben generell. Dann springen wir nochmal wieder ein paar Jahre zurück, bevor Stiga KI gab, zurück in ihrem Lebensweg. Sie hatten dann nach dem Studium schon einen Job bei der Unternehmensberatung B.C.G. sicher und haben dann erst mal ein Sybettickel eingelegt. Das ist ja eigentlich so der typische Gen-Simuf, würde man heute sagen. Sie waren also ihre Zeit offenbar voraus. Wir hatten hier damals die Chef reagiert. Ich hatte bei denen, da kommt noch ein Gen-Simuf, der noch ungewöhnlich war damals gleich. Ich hatte damals, es hatte ehrlich gesagt ganz persönliche Grunde. Ich hatte einen sehr sehr schweren Auto-Unfall, wie er in meiner Zeit in der Uni. und hatte deswegen eigentlich keine wirkliche Zeit vor Ort im Nahen Osten verbracht. Deswegen hatte ich bitte gesagt, könnte dir so lieb sein, mir zu erlauben, dass ich bei euch das Training mache, aber dann noch mal einen Jahr anderen Osten gegen, und es hatten sie damals netterweise erlaubt. Aber der eigentliche Gen-Siebmüff war, dass ich dann in während dieses sabate Girls angefangen habe, mein eigenes Unternehmen zu gründen. Und das war damals Jettin von den Eltern gefragt, also das war überhaupt nicht Zeit des Plans, dass man an einem Alter, wo man ja die Faktion noch nicht so wahnsinnig viel wusste, damit gleich los legte. Das hatte sich im Grunde, ob dadurch hier gegebenes Wort an Unternehmen, es gibt auch heute noch, damit ich auch eigentlich noch ganz stolz, dass das heute noch gibt, dass sich heute auf Wirtschaftsinformationen über Schwellenländer oder Zuschwellenländern fokussiert. Und das fing halt damals an, so als Weiterentwicklung meiner Uni der Situation, die ich über Syrien geschrieben hatte. Von daher, das war so der erste Punkt, wo es dann nicht ganz so ging, wie es eigentlich geplant war, weil der erste Plan war ja eigentlich ganz ordentlich und vernünftig direkt macht, der Uni dann so ein Bizzi geht zu gehen und sich dort halt noch weiter trainieren zu lassen. Und ich muss auch sagen, ich bleibe in Riesenfern davon, dass man direkt nach der Uni in Erbaratung oder in Westenbank oder in einem Unternehmen, dass die Strukturen hat auch zum Training anzubieten, dass man da ein, zwei Jahre verbringt, um so ein bisschen die Basics zu lernen, die man akademisch nicht lernt. Ich habe es halt nur leider damals nie selbst gemacht, obwohl das eigentlich der Plan war. Das link ja auch nach einer spannenden Station, als hinzunehmen, ein bisschen mehr über dieses Jahr im Nahen Osten. Also sie sind ursprünglich hin, um was dort zu machen, nicht mit dem Plan schon dann Unternehmen zu gründen. Nee, aus dem Jahr wurden dann mehrere Jahre, also sie sind ja auch nicht so gut.
Die Urschmönigie Deva hatte eine Dissettation über das ist in Gott, das war das 92. Hat ich in Dissettation über die Wirtschaft liberalisierung in Syrien geschrieben. Dann hatte ich mir eine Investentbank in London gesagt, Mensch, wie wär's denn, wenn du dort vor Ort für uns die eine oder andere Sachen noch recherchiert war, das könnte für uns ein ganz interessanter Markt sein. Damit fing es so ein bisschen an. Dann habe ich mit einem Komolitonen die Idee gehabt, wie wär's denn, wenn wir, es scheint ja großes Interesse, in diesen damals auch noch sehr verschlossenen Märkten zu geben. Wie wär's denn, wenn wir im Grunde genommen aus diesem Interesse etwas kommentuelles machen und im ersten Schritt einfach erst mal ein Business Guide, also ein Wirtschaftsführer über dieses damals noch sehr unbekannte Land Syrien geschrieben. Und das haben wir dann gemacht, das hat ungefähr ein Jahr gedauert und dann sollte ich eigentlich zurück zu BCG und dann kam mal die Anfragen rein von Leuten, die das gesehen hatten. Und haben gesagt, Mensch, könnte so es noch über "Lander X-Ebstlanz-Hett" machen. Und daraus haben wir dann letztendlich einen Geschäft gebaut. Oxford Business Group heißt, das gibt es auch noch heute. Bacht natürlich heute fast alles digital, aber das hat sich alles ein bisschen ad hoc dann ergeben. Also da war kein Riesemplan, das ihr Englisch gesagt hatten. Aber somit Anfang 20 oder keine Ahnung, vielleicht gerade mal 20, was sie damals waren, dann zu sagen, okay, ich erkläre jetzt mal gestanden in Westenbankern wie die Wirtschaft von Syrien funktioniert. Das klingt jetzt auch nicht gerade nach Demod. Also das klingt auch schon sehr. Na ja, wir hatten halt. oder ich hatte damals Eingangs den Vorteil, dass ich vor Ort gewesen war, auch für meine Dissertation. Ich hatte da viele ganz interessante Leute kennengelernt, hatte von daher auch gewisse Verbindungen, mit denen ich da ein paar Türen öffnen konnte. Also ja, das war klar, ich meine als jünger Mann mit 21, ich hatte mal die Demod ganz stimmlich gepachtet. Und dann ist man auf einmal dann auf CNBC oder irgendwo im Wirtschaftsfernsehen, wie es damals erfeilbar an muss, ich dann zu seinen gewagten Tesen. von Leuten wie ihnen rechtfertigen. Ja, also klar, Demod mit 22, das würde ich jetzt auch nicht behaupten. Genau, aber das heißt, sie hatten dann da wirklich Zugang zu renommierten Wirtschaftsvertretern, zu Hochrangigen, Politikern oder die haben sie gearbeitet, anfankt den 90er um diese Informationen auch zu beschäftigen. Na ja, es war damals alles ein Netzwerk, Spiel gerade in einem verschlossenen Land. Ich meine, man braucht immer Leute, die einem helfen, glaube ich, gerade wenn man jung ist. Und ich hatte damals eine sehr nette Dame vom Economist, die dort bestens vernetzt war. Und die hatten mir für meine Dissertation schon die Türen geöffnet. Und dann wurde man halt weiter gereicht. Und hat dann. sie eine oder andere Person halt dann relativ schnell kennengelernt, weil sie zu der Zeit halt auch nur nicht so wahnsinnig viel Leute von draußen für diese verschlossenen Märkte interessiert hatten. Mhm. Natürlich eine Frage, die in diesem Raum schwebt, wir schauen auch derzeit wieder auf den Nahen Osten. Vielleicht als Dissclaimer mal für die Höhren und Höhre. Wir zeichnen jetzt diese Folge am 12. März auf. Und tatsächlich, ja, es ist die Lage ja sehr, sehr unübersichtlich. Wie blicken Sie derzeit auf die Region? Wie viele Kontakte haben Sie vielleicht auch noch, wo blutet Ihnen vielleicht manchmal auch das Herz? Ja, das Herz blutet einem leider natürlich, wenn es um einen Osten geht, sehr regelmäßig. Und ich meine, ich habe ja auch dann einige Zeit im Liebernon gewohnt. Und ich glaube, was wäre meine Beobachtung? Also, ich glaube, mittel und langfristig sind es im Grunde genommen 1,2 Trends. Also, als ich da bin, wenn ich zurückblicke, auf die frühe 90er war eigentlich die Hypothese, dass die Levant, das heißt, der westliche, der westliche Nahen Ostenländern, wie Länder wie Syrien, Liebernon, Jordanien, die ja auch historisch überwahren, sehe ich lange Zeiträume, immer eigentlich auch so eine Brückenfunktion gespielt haben und wirtschaftlich auch gerade Liebernon natürlich in den 30er, 40er und 60er, das letzten Jahr ein sehr extrem erfolgreich waren, dass die nach einer Period des Bürgerkriegs, eine Period des Chaos, das wieder ihre natürliche Position erlangen und Ägypten vielleicht auch. Und dann gab es dann halt noch so den Golf, wo eigentlich außer Öl nicht viel los war. Und ich glaube, die Erwartung damals war wirklich, dass der Nahe Osten halt sich vor allen Dingen im westlichen, an Osten weiterentwickelt. Wenn wir jetzt 30, 40 Jahre später drauf schauen, ist natürlich genau das Gegenteil passiert. Also die Golfstaaten haben unglaublich Smart es geschafft, ihre Ressourcen, die natürlich auch über Zeit verschwinden zu nutzen, um da wirklich faszinierende und ja auch international kompetitive und sehr erfolgreiche Geschäftsmodelle, wie das von Dubai oder von Abu Dhabi oder von Qatar halt hinzustellen. Also das ist glaube ich, das ist glaube ich eine Sache, die ich hochwachten würde. Das andere ist, dass natürlich dort immer wieder die Perioden des Konflikte, sich meine der Palästinenser, die Palästinerkonflikt der im Grunde genommen seit der Zeit immer wieder mal auch zu aktiven Konflikten geführt hat. Es leider natürlich weiterhin ungelöst und verschlimmert sich, könnte man argumentieren auch successive. Ich glaube auch die Spannungen zwischen Iran und dem Westen, gibt es ja auch schon seit den 80er. Also man könnte gewisserweise sagen, same same, es hat sich eigentlich wahnsinnig wenig geändert in vielen Dimensionen. Aber was ich halt verschoben hat würde ich schon sagen, dass halt die Rolle des Golfes heute unvorstellbar wichtiger ist als in der Vergangenheit und das wahrscheinlich die Dominanz auch von Israel relativ zu vielen arabischen Staaten halt noch mal stärker geworden ist, weil sie halt auch vieles extrem smart gelöst haben, wie sie ihr Land positioniert haben und aufgestellt haben. Also ich glaube deswegen, also na aus dem Herzblut, ich glaube, Herzblut, ich glaube, das ist wirklich eine ganz gute Kombination, weil das ist natürlich im Kern unverändert eine sehr sehr tragische, sehr komplizierte Situation. Und ich glaube, was jetzt die aktuellen Spannungen oder den aktuellen Krieg angeht, mal sehen. Also es gibt eine lange Geschichte, werden von über die Kolonien geredet. Es gibt in der gerade auch der angesextischen Geschichte, gibt es ja mehr als ein Beispiel wie auch die Komplexität von diesen Ländern chronisch unterschätzt wurde. Ich meine, im jeder Iraner wird ihnen von 1953 erzählen, als die CIA-Unterstützung von den Griten, den einzig immer als demokratisch gewählten im Iranischen Politiker gestürzt hat. Das ist für viele da in diesen Regionen in der Region dann noch, also ob es gestern passiert wird. Ich glaube, unserer historie als Westen dort zu intervenieren, ist, würde ich jetzt sagen, nicht besonders überzeugend bisher gewesen. Um so trauriger, dass wir offenbar so wenig raus gelernt haben. Also die Menschen natürlich jetzt irgendwie schwierig, von einem wir zu sprechen, wenn ein amerikanischer Präsident dort bombardiert. Aber tatsächlich ist leider so. Genau, etwas deprimieren. Springen wir zurück zu ihnen und ihrem weiteren Werdergang. Zurück auf dem Nahen Osten ging es dann irgendwann zu Goldman Sachs. Was ich mir? Zwischen durch King's nach. Ich musste dann irgendwann mal was richtig lernen, weil das so mein Vater so wichtig war. Deswegen bin ich dann schon noch zwei Jahre an die Business-Kore gegangen in Amerika. Um dort die Lücken aufzufüllen, die mein natürlich so, wie gesagt, früh 20er, Mitte 20er, natürlich im Aufbau seines eigenen Geschäfts dann irgendwie doch entwickelt. Und das war dann quasi so das Nachholen dieses, dieser foundations, die ja eigentlich ursprünglich durch eine Zeit bei BZG bekommen wollte. Das heißt, das haben Sie genau. Da war dann die Station an der Harvard Business School. Richtig. Genau. Genau. Und dann Goldman Sachs, stelle ich mir aber trotzdem für jemand, der so freigreistig unterwegs ist und da mit hochhangigen Wirtschaftsvertretterinnen und Syrien gesprochen hat. Stellt mir schon wie ein kleinen Kulturschock vor. Ja, war es, aber deswegen war ich ja nicht so lange da. In Goldman Sachs ist ein ganz tolles Unternehmen und hat wirklich ganz, ganz exzeptionell smarte Leute auch, aber es war dann für mich in der Tat wirklich ein bisschen zu. Ja, es war ein bisschen Kulturschock. Es war doch ein bisschen eingeengt und ich habe das halt eine Weile gemacht. Und dann kam die Möglichkeit zu damals dann zu Bertelsmann. Das war die Zeit, wo unter Thomas Mittelhoff und Bertelsmann wirklich auch europaweit führen war in der. im Verständnis und im Aufgreifen von der. der damaligen großen Technologiewelle im Internet und neue Medien, wie es damals von so schön hieß. Und bin dann dort. für Bertelsmann erst in M&A-Bereich und dann in verschiedene. in verschiedene andere Stationen gegangen. Und das war für einige Jahre wirklich eine ganz gute Kombination, was sich ja auch Bertelsmann aus ein bisschen auf die Fahne schreibt. Ich habe immer noch das unternehmerische auch in einem größeren Corporate-Kontext zu leben. Also das hat zumindest für mich damals ganz gut funktioniert, weil natürlich es ist ein riesen Unternehmen gewesen damals. Aber gleichzeitig hatte man schon die Freiheit auch wieder in der relativ jungen Jahren, dann eigene Projekte zu machen, eigene Diels zu voranzutreiben. Sie waren für Übernahmen dazustellen nicht so nächstes? Ich habe zunächst übernahm gemacht, haben wir einige spannende Transitionen gemacht. Und bin dann. das auch eine Sache, die ich natürlich dann in Konzernen gelernt habe, wenn es dann mal wieder ganz oben rappelt. Und ein CO-Wechsel dann plötzlich stattfindet und sich die Strategie ändert. Das ist ein Thema, das gibt es natürlich auch in vielen. in anderen großen Organisationen. Ich bin da natürlich auch mal so ein bisschen mitgetrieben worden. Also wenn dann vom. Die Milken generell bin ich dann einige Jahre auf die eher Industrieseite gegangen von Battlesmann und dann für längere Zeit ins Fernseh-Bizungs- oder Fernsehproduktionsgeschäft, was in London basiert ist. Mit Mitte 30 waren sie da am Vorstand von Freemantel Nugier, die Produktionsfirma, gerade schon gesagt haben. Und sie haben mal gesagt, dass diese Stationen, sie haben das eben auch so mit so nem Lächeln angedeutet, dass diese Station den Chefposten für sie etwas entmüsstifiziert hat. Was meinen sie damit? Na ja, ich glaube. Also für mich ist auch meine Fröhre bis Mittelehe Karriere, natürlich auch eine Phase gewesen, wo man sukzessive, glaube ich, auch anfängt sich besser zu verstehen und seine eigenen Urtreiber oder un instinctiv, würde ich noch noch versteht, besser auch einzuordnen. Und ich glaube, wenn man in einem Kuppeltumfeld arbeitet oder vielleicht auch in einen Westenbank, dann ist natürlich in jungen Jahren doch schon eine starke Motivation zu sagen, man will weiter, man will nach oben, man will irgendwann mal Chef werden, etc. Und ich glaube, was ich in meiner Kuppeltzeit wirklich dann erlebt habe, ist das. und ich hatte halt Glück, dass es relativ früh, dadurch, dass ich da relativ früh im Vorstand von relativ großen Unternehmen war, auch so ein bisschen mitzuerleben. Aber ich glaube, man merkt, dass in großen Organisationen anders als im sehr unternehmerisch geprägten, vielleicht kleineren Unternehmen, halt auch viele, viele Faktoren spielen, die mit der Qualität oder Fähigkeiten von Einzelpersonen nicht unbedingt etwas zu tun haben, das ist ja dann diese berühmte Politik, die es in großen Kanzaren immer gibt. Und ich glaube, das ist für jemanden, der vielleicht sehr unternehmerisch und sehr sagen wir mal auch bottom line, also bringt jemand etwas, ist jemand smart, hat jemand gute Ideen getrieben ist, ist dann erst mal auch so ein Schock-Poemant, dass man dann vielleicht sieht, wow, also da gibt es dann ganz. - Das sind nicht alles. Es ist nicht alles und andersherum es gibt Leute, die haben das alles und liefern auch ganz toll und werden dann trotzdem aus irgendwelchen Gründen salopp gesagt abgesegt. Und ich glaube, das war für mich doch auch schon zum Prägen der Moment. Weil ich habe das bei ein, zwei Kollegen und Kollegen auch erlebt. Und das muss man dann, glaube ich, auch erst mal verstehen, weil man oder ich zumindest damals, vielleicht aus ein bisschen naiv, reingegangen war und gedacht hatte Mensch. Also wenn man gute Arbeit macht und uns sich im Sinne des Unternehmens engagiert, dann kann ja nicht so wahnsinnig viel passieren. Ich glaube, wenn man das das erste Mal spürt, vielleicht auch, weil man einen Posten nicht bekommt, für den man sich für geeignet hält und den man auch sehr gerne gehabt hätte. Ich glaube, dann ist die sehr Erkenntnis, oder kann die sehr Erkenntnis auch sehr schmerzhaft sein. Das ist halt einfach Dinge, die Konzernpolitik haben sie gerade genannt, gibt die man eben nicht in der Hand hat. Aber ich glaube, wenn einem das mal klar ist, kann das ja auch so ein Stück weit befreien, oder? Absolut. Ich glaube, also was ist für mich auch getan hat. Ich glaube, es hat dieses ganze Thema, wie gesagt, ich komme aus einem eher wirklich konservativen Familienumfeld, wo natürlich Themen wie Sicherheit und Vorhersagbarkeit natürlich ganz natürlicherweise auch immer so eine bisschen Rolle gespielt haben. Ich meine, das ist ja bei Ärzten anwältend und so weiter schon immer ein Thema. Und ich glaube, es gibt auch da wieder so eine gewisse Demot, dass halt Sachen auch mit guten Leuten passieren. Es gibt einen, glaube ich, ein Verständnis, dass halt Faktoren nicht immer kontrollierbar sind. Und es hat mir vor allen Dingen auch ein anderes Gespür für, was Risiko im Geschäftsumfeld wirklich bedeutet gegeben. Weil ich glaube, zumindest zu der damaligen Zeit war der Ansatz immer so ein bisschen zu sagen, wenn du crazy Risiko willst, dann mach was unsernehmerisches, wenn du sicher willst, gehen in Konzernen. Und das würde ich halt, und ich sehe das heute genauso, das würde ich halt in gewisser Weise hinterfragen. Ich würde sagen, das sind andere Arten des Risikos. Aber es ist nicht so, dass wenn man jetzt, ich meine vielleicht sind, ja, ein paar noch so, aber ich glaube, es gibt jetzt gerade heute nicht mehr viele Organisationen oder viele Länder, wo es der Fall ist, dass wenn man sagt, wenn man einen Job hat, dann wird schon alles okay sein. Absolut. Das merken wir in Deutschland ja auch gerade. Und das wird sicherlich in den nächsten Jahren auch eher in den nächsten Jahren auch eher in die von Ihnen beschriebenen Richtung weiter. Absolut. Absolut. Chefsache. Wir bitten die Gäste unseres Podcasts immer ein Gegenstand mitzubringen, der für sie etwas Besonderes ist, der sie an einen wichtigen Moment im Leben erinnert oder auch ein Anker im Alltag ist. Was haben Sie denn dabei, Herr Schneidersekret? Das ist jetzt schwer zu beschreiben. Ich habe es extra mit mir mitgeschleppt. Ich habe sogar hier eingestöpselt. Und zwar ist es eine Lebenszeitur. Und das ist ein Kunstabjekt. Es konzipiert von meinem bekannten Jormi von Matt, der natürlich ein ganz toller Kreativer ist, gar zu Hause Geschäft aufgebaut hat. Sie hat es aber auch künstlerisch betätigt. Ja, genau. Und was ist im Grunde genommen ist, ist eine Schweizer Handarbeit. Deswegen ist es auch extrem schwer. Es ist eine ungefähr, ich schau gerade drauf, 25 Zentimeter hohe, 20 Zentimeter Breize. Es ist ein Kasten, wo vorne eine Digitalur drauf ist. Und diese Digitalur ist programmiert auf Basis der statistischen Lebenserwartung, die man hat. Also ich weiß jetzt nicht, wie es heintifig liehr. Er hat mich jetzt damals irgendwie nicht zum Arzt für den Mediziner ist geschickt. Aber im Grunde genommen ist die Idee, dass es die verbleibende Lebenszeit runterzählt. Und zwar in Millisekunden. Und es steht vorne ganz groß drauf. The Time Christian has left. Und man sieht dann also, eine bei mir noch glücklicherweise relativ lange Zahlenreie, die aber in Richtung 0 läuft. Ich glaube, er hat mir mal klärt, wenn es dann auf 0 geht, steht dann da jetzt eine Gift. Das heißt, das ist dann die Zusatzzeit, die man bekommt. Und das steht bei mir auf dem Schreibtisch. Und er hat mich so ein bisschen und das Projekt heißt Karp-Witam. Also Nutze des Lebens. Und das hat mich damals sehr angesprochen, also, wie mir das gezeigt hat. Und ich habe, ich finde es persönlich motivierend, weil es einem natürlich auch zeigt. Man muss das Meister aus dem machen, was man noch übrig hat an Leben. Es gibt viele Leute, die es auch extrem mobil befinden. Also ich habe den einen oder anderen kollegieren. Kann ich verstehen. Der das Ding dann immer umdreht. Aber ich persönlich finde einfach diesen, ich finde diesen Gedanken. Macht das Meister aus der Zeit, die du hast. Macht das Meister aus dem heutigen Tag. Die hat mich sehr angesprochen. Also von daher habe ich ihm das mitgebracht. Und bei mir steht, wie 1 0 9 0 0 6 1 2 1 2. So, das ist ja erstmal noch okay. Ja, aber das ist ja mir eben schon gesagt. Manche ein Kollegen finde es auch ein bisschen mobier. Und was ich mich tatsächlich frag, wie oft schauen sie vielleicht auch drauf, weil sie sich selbst in Erinnerung rufen müssen, das Leben zu nutzen. Weil ich finde, einerseits ist natürlich dieses Nutze des Lebens, den Tag. Das sagt sich immer so leicht. Und dann gibt es vielleicht mal krasse Schicksalsschlege oder heftige Momente, in denen man sich das dann auch wieder in Erinnerung ruft. Und dann so ein paar Tage deszipiniert, auch ganz gut beisehis. Und dann gibt es halt doch wieder den ganzen nervigen Alltagskram. Und dann gerät eben dieses Nutze des Lebens und Genies auf die kleinen Dinge doch wieder in Erinnerung. Etabten Sie sich manchmal dabei, dass Sie diese Uhr auch so als Erinnerung brauchen? Absolut. Und ich glaube, gerade bei den nervigen, gerade bei den nervigen Alltagsthemen, ist es halt etwas, was mich dann motiviert, auch wirklich zu überlegen, was es auch wirklich wichtig ist. Und wie gesagt, ich finde das als Grundgedanken und es ist nicht flabsig gemeint, weil Sie haben Recht, man kann sagen, Nutze den Tag. Aber es geht ja auch nicht nur um das schöne, mach jeden Tag Parties. Es geht ja um Grundung, um auch darum genau um auch diese Schicksalsschlege, die Sie angesprochen haben. Ich meine, die werden kommen, die gibt es. Eine Sache, die 100 Prozent sicher ist. Wir haben nicht immer und ewig und man sollte schon wirklich darüber nachdenken, was möchte man machen. Ich finde es ist auch eine Art einzuordnen, dass schwierige Entscheidungen oder auch Rückschläge ultimativ, dann ja immer relativ zu sehen sind. Das wirkt jetzt dann vielleicht kurzfristig als das aller Schlimmster. Aber dann schaubt noch so eine Uhr und denkt ja gut, aber langfristig habe ich halt überhaupt nur noch 6 Jahre überhaupt auf der Welt. Das heißt, das bringt jetzt mich von diesem einen Rückschlag oder Schicksalsschlag vollkommen aus dem Konzert bringen zu lassen. Die Zeit wird ja nicht mehr. Etwas, was Sie dann noch gerne machen wollten und auch erfolgreich gemacht haben, vor inzwischen auch schon gut 10 Jahren. Sie haben Liquid-Gegründer, 2025, mit dem Ziel, die Demokratisierung der Geldanlage voranzutreiben. Ich habe schon ein Gang erwähnt, es geht darum, eine ergrubenden Kundschaft zu den gleichen Konditionen, die Möglichkeit zu geben, zu den gleichen Konditionen, in die gleichen Vermögensklassen zu investieren, wie die sogenannten Superreichen. Vor allem Private Equity und Wagner's Capital. Das klingt, also gerade dieser Demokratisierungsanz, klingt jetzt erst mal nach einer Edeln Absicht, aber für mich als Anlegerin stellt sich die Frage, warum soll ich das denn überhaupt machen?
Ja, es ist eine gute Frage und vielleicht einen Schritt zurück. Das Gesamtkonzept auch da, ich bin ja immer sehr von meinen persönlichen Erfahrungen getrieben. Und das Gesamtkonzept für Liquid und es geht nicht nur um Privilekity. Also der Ansatz ist noch ein bisschen stumpfer als ich es sag, das ist all die zu sagen, dass man, dass man Leuten, die in ihrem Leben erfolgreich sind, hilft, beide Geldanlage bei Finanzthemen genauso erfolgreich zu sein, wie sie es in ihren Spezialbereichen selber schon sind. Weil meine Beobachtung, als damals war auch maner Kupelkarriere, als jemand, der ganz gut verdient hat, so halbwegs erfolgreich war, aber sich nie wirklich für diese Finanzthemen interessiert hat, zu sagen, Mensch, ich bemerke bei mir, aber auch bei vielen Leuten im Freundes und Bekanntenkreis, dass die Leute, wenn es um die Geldanlage geht, sich zu leicht zu oft mit, sagen wir mal, 1b oder 2b-Lösungen zufrieden geben. Und dass ich einfach überlegt hatte, kann man denn nicht etwas konstruieren, kann man da nicht unternehmen aufsetzen, dass kleineren Vermögen aber halt vor allen Dingen, diesen Leuten, die nicht die Zeit, nicht die Lust haben, sich drum zu kümmern, die Möglichkeit gibt, ohne sich Sorge zu machen, dass man am Ende der Nahrungskette steht, dass man vielleicht den Abklatsch von den wirklich reichen bekommt, etwas zu konstruieren, was im Grunde um die Anlage Prinzipchen, die Anlage Möglichkeiten oder auch die Expertise, auf die sehr, sehr wohlhabende Leute Zugang haben, auch zu öffnen. Und das machen wir, sie haben es gesagt, inzwischen seit zehn Jahren. Und Zielgruppe war damals in gewisser Weise so ein bisschen ich selbst und mein Freundeskreis, weil ich einfach gedacht habe, also das sind alles Leute, die sich nicht dadurch definieren, dass sie am Finanzmarkt rumnöten und es würde ich auch genießen, gibt es ja auch genügend Leute, die sagen, das macht mir einfach Spaß selber zu investieren, sondern die einfach sagen, für mich ja, es ist im Grunde genommen auch Geld auf der einen Seite Belohnung und auch Bestätigung von dem, was ich vielleicht in meinem eigenen Leben erreicht habe. Aber es ist natürlich auch ein Mittel zum Zweck, was die Zukunftsplanung, die Altersversorge etc. angeht. Also in der Fachsprache, so die klassischen Delegatoren, die sich selbst machen wollen. Und meine Beobachtung damals und das Geld eigentlich auch noch heute war, dass die, sobald sie dann ein bisschen anspruchsvoller oder vielleicht auch sind oder größere Beträge zur Verfügung haben, die haben eigentlich nicht so wahnsinnig viele Anlaufstellen. Wir sind noch zu klein, um wirklich für große Privatbanken interessant zu sein, weil bei denen geht es auch realistisch ehrlich gesagt zu ab 5 Millionen los. Die sind aber auf der anderen Seite vielleicht für die Bank an der Ecke oder vielleicht auch heute den breit aufgestellten FinTech, vielleicht einfach ein bisschen zu komplizierten, ein bisschen zu anschlussvoll und fallen deswegen ein bisschen zwischen die Stühle. Also überhaupt nicht Werten gemeint, ich glaube halt oder wir glauben halt auch inzwischen beim Unternehmen, dass halt Leute, die 120 300 000 Plus zu investieren haben, vielleicht ein bisschen eine andere Setterlösung, andere Setten an Beratungen brauchen als der klassische Massmarkt. Und ja, das ist das Konzept von dem, was wir tun. Und wir haben inzwischen rund 4 Milliarden Euro am Management von unseren Kundinnen und Kunden und bieten den alles von extrem sicheren Kurzlaufen, den Geldmarkt und Anlein Portfolios bis zu eher komplexen Portfolios, wo alles, was heute in KI range Namen hat von Anthropic, Mistral, wie sie alle heißen drin sind. Und unser Anspruch ist ein bisschen zu sagen, wir fangen eigentlich mit dem Kunden an und das ist also auch nicht gut oder schlecht, weil jeder natürlich andere Bedürfnisse hat, jeder auch andere Töpfer an Bedürfnissen und wollen denen einfach entweder in Summe oder für Teil ihres Vermögens dann eine Lösung bieten, die dir entsprechend für sie gerne hätten und wo sie guten Gewissen sagen können, hey, das ist jetzt eine Sache, die in genau dieser selben Form zu diesen Konditionen auch jemand machen würde, der 10 mal mehr Geld als ich hat. Also das ist ein bisschen unser roter Faden, dass wir sagen, die Lösungen, die wir anbieten, müssten so gut sein, dass sie einem multimillionär im Färmenlyoffice jetzt nicht irgendwie als zuvereinfach oder zu teuer oder was auch nicht immer aufstoßen würden. Wie hoch ist denn die Gruppe derer, die wir ja mal einerseits gesagt, so die Zielgruppe, die hat schon gewisse Anspruch an ihre an ihr Vermögen, das es wachsen sollte, hat aber nicht die Geduld oder die Nerven, also ich da jetzt total reinzufuxten. Wie oft kommend tatsächlich Leute zu ihnen, die auch in aufstrebender Startups investieren wollen. Also die sagen wollen, ich nutze jetzt die Kaivewelle und suche über sie den Zugang zu Firmen, die eben noch nicht an der Börse sind. Das ist ein ganz wichtiger Bereich bei uns. Also wir haben mit einem Partner, der komischerweise in Oxford setzt, das war mir zufall, der ganz tolle Verbindung an die Wenscherfonds in USA hat. Haben wir bieten wir halt zum Beispiel diversifizierte Wenscher Capital Polypollius, wo sie wirklich in dieser absolute Kaivewelle, die aktuell läuft, investieren. Und da sind sie quasi dann bei, ich glaube wir sind aktuell bei den Forbes Kaie50, das sind so die Top Kaieunternehmen der Welt, da sind wir bei 35 von denen investiert. Das ist sicher also mit der spannendste Zahl, wenn man sagen kann, wenn es da wird die Zukunft gebaut. Aber wie gesagt, es hängt für mich auch sehr davon ab, was einen Kundin oder einen Kunde möchte. Also das ist auf jeden Fall nicht für jeden die richtige Lösung. Das sind Fonds, wo man dann mindestens 200.000 Euro investieren muss, weil das der Regulator so möchte. Das ist wie gesagt eine Lösung bei uns und da kann man ganz tolle spannende Geschichten auch dann als Kunde bei uns verfolgen, weil man ist halt wirklich dann in der ersten Reihe, was diese Bahnbrechen in der Innovation angeht. Aber es gibt genauso Leute, die machen bei uns ETF-Basierte global, diversifizierte Strategien als Kern ihrer eigentlichen Vermögensanlage. Also das gibt da verschiedenste Lösung. Aber der Haupttreiber ist schon, ich möchte einen guten Gewinn machen und weniger ich möchte vielleicht auch mit meinem, also so ein bisschen ethischeren oder moralischen Ansatz, ich möchte mit meinem Geld die grüne Transformation der Wirtschaft vorantreiben. Absolut, also schneiden. Ich muss das Motivation eine Rolle oder kommen die Leute vor allen Dingen. Sehr, also wir sind wir und möchte mehr. Ja, ältische Motivationen da triggeln, so ein bisschen. Wir sind eine B-Cope. Also wir sind das wahr mir auch sehr wichtig. Also ich weiß nicht, ob es das B-Cope präumt, präumt, aber es ist eine Vereinigung, ein Verband von Unternehmen, die sich im Grunde genommen zum Ziel gesetzt haben, nicht nur die Single-Botter-Mline, also Gewinn zu verfolgen, sondern auch Gesellschaft und Umfeld und Umwelt zu berücksichtigen. Da muss man sich dann halt im Prüfungsprozess unterziehen und so weiter. Und das sind wir als Unternehmen, sind wir das und das ist mir persönlich auch sehr wichtig. Wir haben natürlich auch nachhaltig orientierte Anlagelösungen, wobei ich aber leider sagen muss und das vielleicht einmal einen Unterschied zwischen sehr sehr großen Vermögen und Mittelgrossen Vermögen. Also bei sehr sehr großen Vermögen, wir haben einen großen Gesellschafter bei uns, die LGBT, das ist die Privatbank der Fürstenfamilie von Lichtenstein, die kümmern sich um sehr große Vermögen, bei denen ist die ganze Thema Nachhaltigkeit, Responsibility und so weiter ein riesen Thema. Ich muss sagen in unserem Kundenkreis und vielleicht auch gerade im Massenmarkt, hat es in den letzten Jahren eher an Bedeutung verloren, jetzt nicht für uns als Anbieter, sondern was das generelle Interesse angeht. Und ich glaube auslöser war natürlich ein bisschen das, was dann auch im Zuge des Ukraine Kriegs passiert ist, wo dann auf einmal Rohstoff-Rüstung diese ganzen, sagen wir mal nicht klassisch, grünen oder ethischen Industrien, aber einmal dann die großen Bringer waren, dann haben wir auch bei uns gesehen, dann ging die Nachfrage nach diesen nachhaltig orientierten Lösungen dann deutlich zurück. Ich glaube, als andere ist, dass der Gesetzgeber ein gewisserweise auch aus guten Gründen einfach auch die Regulatorik um diesen ganzen Bereich Nachhaltigkeit so kompliziert gemacht hat, dass die gesamte Finanzbranche und das finde ich sehr schade, jetzt erlaubt, gesagt sich eigentlich auch in großen Teilen von diesem Thema Farbstiedetal, weil die einfach gesagt haben, das ist uns viel zu heiß, dann haben wir irgendwie die Verbraucherschützer auf der deutsche Bank hatte, der auch große Themen, da gibt es ja jede Menge Beispiele, wo Unternehmen vielleicht heraus gute Motivation etwas nachhaltiges Anbieten wollten, was sich dann aber gerecht hat, weil sie es vielleicht auf falsche Art getan haben. Also das ist ein Bereich, gerade für jemanden der zwei Kinder hat, den ich sehr schade finde, dass dieses Thema Nachhaltigkeit einfach nicht mehr so die Rolle spielt, ins Nachhine kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter, bleiben sie dran. Die neue Vivo History Podcast staffel über Weltmarkten mit deutschen Wurzeln. In Pioniere der Weltwirtschaft erzählen wir, wie auswanderer aus kleinen Orten, Fern de Heimat, globale Unternehmen aufbauten, ab dem 21. März jeden zweiten Samstag. Genau, ich stelle die Frage tatsächlich auch, weil klar, es gibt die einen, die sagen, letztlich geht es immer darum, der Homo-Economikus, darum reicht zu werden und das muss man auch gar nicht moralisch auf laden andererseits, jetzt vielleicht weniger im Blick auf die Grüne Transformation, sondern vielleicht auch mit Blick auf den Standort. Mir hat mal ein Gründer erzählt, der war bei einem Risikokapitalgeber im Silicon Valley und kommt da aus der Tür raus und läuft dann in die Arme, ein Vertreter ist einer sehr wohlhabenden deutschen Unternehmer, Familie bei denen er abgehört hat,
in der früheren Finanzierungsrunde. Der hat mir diese Geschichte so ein bisschen erzählt. Von dem Hintergrund, dass er sagt, einerseits gibt es hier in Deutschland auch wirklich sehr große Vermögen und viele Mittelständler und Familienunternehmer halten dann in Sonntagsreden, in der die Pledo-Yees, die Grundersehne unterstützen, und wir müssen den Mittelstand vor morgen aufbauen. Und genau, der war jetzt ein bisschen ernüchtert, da hat gesagt, der letztlich liegt, der sein Geld auch bei den großen Tech-Force an. Und da würde mich tatsächlich mal ihre Sicht drauf interessieren, wie. ja, wie beobachten Sie das, wie leicht oder schwer machen es Menschen hier in Deutschland, die Geld haben, der Grundersehne. Mit der Finanzierung. Ich glaube, es gibt. Ich glaube, es werden überrascht, wie engagiert viele große Vermögen in diesem Bereich. Ich glaube, dass der Wensch als Anlageklasse für sehr große Vermögen ist, deutlich wichtiger geworden. Es ist hier inzwischen auch eine richtige Anlageklasse. Aber ich glaube, sich sprechen eigentlich noch ein viel spannendes Thema an. Und das ist warum fließ das Geld? Selbst wenn Leute in Wänden schön investieren müssen, wie in Ihrem Beispiel, dann halt oft in die USA und nicht nach Europa. Und ich glaube, das kann man auch verschiedensten ebenen. und glaube ich, analysieren. Ich glaube, wenn man den Kapitalmarkt anschaut, ist sicher ein Thema, das Amerika geschafft hat, dort über die Jahre deutlich reifere Strukturen zu schaffen. Das sind wir wieder ein bisschen auch beim Thema Draghi-Report. Ja, also wie kann Europa das nachholen? Ich glaube, was ein anderes Thema ist, was vielleicht noch relevanter ist, das halt der amerikanische Markt durch seinen Größe und vollkommende Harmonisierung halt weiterhin ein unschlagbares Startloch ist für junge Firmen, die Ideen, die sie haben, wenn sie dann funktionieren, sehr, sehr schnell es gelieren möchten. Und ich glaube, das ist ein Thema, das sie auch nicht neu ist. Und die Gefahr für Europa, glaube ich, ist, dass man so ein bisschen in eine Zickmülle kommt, dass man auch relativ schwer rauskommt. Also wenn amerikanische Firmen in Firmen investieren, diesen Stand- und Vollzahlen haben, dann werden sie natürlich erfolgreicher bauen, die Fähigkeit auf, diese Unternehmen in Zukunft auch wieder zu identifizieren. Und was wir halt im Silicon Valley gesehen haben, ist, dass es dort diesen Wörtschersökoh, halt über viele, viele Jahre gegeben hat. Ich würde aber sagen, es gibt auch in Deutschland nicht jedem bekannt. Gibt es aber auch ähnliche Cluster und für mich ist die Tum in München da, also mit dem Prof. Schönberger, einfach ein ganz tolles Beispiel, wo wir auch anfangen nicht jedem bekannt, ähnliche Wörtschersökoh, auch bei uns zu bauen, wo man dann halt ein Nexus hat von Universitäten, die gewisse Talente ausspucken, die dann wieder gewisse Unternehmen gründen, wo auch Risikkapitalgeber dann im Umfeld verfügbar sind, die sich engagieren. Konkretes Beispiel Tum, da ist ja auch eine große deutsche Unternehmerfamilie extrem engagiert, bittens diese mittlerweile in Nier. Ja, ganz genau. Und so über viele, viele Jahre, das ist auch so ein Thema, glaube ich, Konsistenz der Bayerische Startmachter, ganz toll mit, muss man auch sagen. Also ich glaube, es ist eine schwierige Frage, aber es ist in der Tat noch so, es gibt tolle Wändscher von uns in Europa ohne Frage. Aber ich glaube, USA hat da immer noch einen gewissen Vorteil uns gegenüber leider. Letzte Worte. Wir biegen hier auf die Zielgrader ein und ganz zum Schluss habe ich noch drei Dinge für Sie, Herr Schneider-Seekant, ein Zitat, dem Sie Wurstimmen oder widersprechen können, ein Satz, den Sie bitte vornenden und eine Entweder-Oderfrage. Wir starten mit dem Zitat, was von Rhinston Churchill kommt. Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst, er gibt auch anderen eine Chance. Sehr, sehr gutes, sehr nettes Zitat, stimm ich zu. Obst dann wirklich von Churchill, erstes, ja, bei Churchill auch so eine Sache, der wird ja alles ein bisschen wie Mark Train, wenn ja quasi alle Intelligenien sagt, dann zugedichtet. Beenden Sie bitte folgenden Satz, wer mich so richtig auf die Palme bringen will, der sollte? Sagen es geht nicht. Und wenn Sie sich entscheiden müssen, Opa oder Karaoke? Ich bin riesen Opa und Fern, uncool, aber war. Jeder ganz so, wie es ihn beliebt. Herzlichen Dank, Herr Schneider-Seekant. Vielen Dank. Ja, liebe Hörerin und Hörerin, der nächste Woche steht hier wieder mein Kollege Konrad Fischer vor dem Mikro. Zu Gast wird dann Edward Dürrenberg sein, ist der Chef des Kosmetik-Anbieters Dr. Wolf. Und wenn Sie die Wirtschaftswochen nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, dann testen Sie uns doch vier Wochen lang für einen Euro. Sie erhalten damit unter anderem Zugriff auf alle digitalen Inhalte zum Beispiel auf unsere große Jubiläumsserie, 100 Aktien für dieses Jahr. Das Angebot finden Sie unter www.deslashhunderdaktien. Packen wir aber auch noch mal in die Show notes. Bis zum nächsten Mal. Bleiben Sie dran. Fast sechs Jahre ist der Absturz von Wirecard jetzt her. Aber wir sind eigentlich die letzten 48 Stunden davor abgelaufen. Ich bin Cybergoode und ich bin Ina Carabas. Wir sind die Host von Hannesbad Crime, dem Podcast über die spannendsten Streitfälle der deutschen Wirtschaft. Wir bringen die mails, Chatnachtrichten und Fotos der letzten 48 Stunden von Wirecard Live auf die Bühne. Und jetzt gibt es neue Termine. Anfang Juni kommen wir auch nach Hamburg, Frankfurt und Köln. Tickets gibt es auf Hannesbad.com, Schreckschräch, Crime Live. Wir freuen uns auf euch.
Podcast Summary
Key Points:
Christian Schneider-Sickert betont, dass das Erlernen des Denkens und grundlegender mentaler Fähigkeiten wichtiger ist als ein spezifisches Studienfach, besonders im KI-Zeitalter.
Sein Bildungsweg (begabtenförderndes Programm, Privatschule in England, Orientalistik-Studium in Oxford) förderte Vielseitigkeit, kritisches Denken und Demut durch den Austausch mit herausragenden Persönlichkeiten.
Erfolgsfaktoren sind für ihn Leidenschaft, harte Arbeit, Resilienz und Selbstreflexion; zudem schätzt er bikulturelle Erfahrungen und breite Interessen wie den Nahen Osten.
Summary:
Im Podcast „Chefgespräch“ diskutiert Christian Schneider-Sickert, Gründer der Vermögensverwaltung Liquid, die Rolle von Bildung und Zufall im Karriereweg. Er vertritt die Ansicht, dass nicht das konkrete Studienfach, sondern das Erlernen strukturierten Denkens, Argumentierens und der Umgang mit komplexen Informationen entscheidend sind. Dies sei besonders im Kontext der KI relevant.
Sein eigener Werdegang – gefördert durch ein Begabtenprogramm, eine englische Privatschule und ein Orientalistik-Studium in Oxford – unterstreicht den Wert breiter Bildung, die Neugier und individuelle Stärken fördert, anstatt Schemata zu folgen. Wichtige Lernerfahrungen waren der intellektuelle Austausch auf hohem Niveau und die dadurch gewonnene Demut. Als Erfolgsformel nennt er Leidenschaft, harte Arbeit, die Fähigkeit, nach Rückschlägen aufzustehen, und stetige Selbstreflexion.
Sein Karriereweg verlief nicht linear: Nach einem geplanten Einstieg bei BCG gründete er während eines Sabbaticals im Nahen Osten überraschend sein erstes Unternehmen.
FAQs
Bildung ist wichtig, aber entscheidend ist, das Denken zu lernen, um sich an Veränderungen wie KI anzupassen. Spezifisches Fachwissen kann weniger bedeutend sein als grundlegende mentale Fähigkeiten.
Die Fähigkeit, nach Rückschlägen aufzustehen, ist ein Schlüsselelement für Erfolg. Sie fördert Resilienz und hilft, aus Fehlern zu lernen, was langfristig zum Wachstum beiträgt.
Das englische Bildungssystem förderte Vielseitigkeit und individuelle Stärken, anstatt Druck auszuüben. Es ermöglichte ihm, seine Passionen wie orientalische Studien zu verfolgen, unabhängig von Karriereerwartungen.
Eliteinstitutionen schärfen kritisches Denken, Argumentationsfähigkeiten und Demut durch Austausch mit talentierten Mitstudierenden. Sie vermitteln generelle Fähigkeiten, die in verschiedenen Bereichen anwendbar sind.
Demut hilft, eigene Grenzen zu erkennen und fördert Selbstreflexion. Sie ermöglicht es, talentierte Teammitglieder einzubinden und verhindert Selbstüberschätzung, was für langfristigen Erfolg entscheidend ist.
Das Denken lernen fördert logisches und strukturiertes Denken, das nötig ist, um KI-Systeme effektiv zu nutzen. Es hilft, KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und menschliche Fähigkeiten zu stärken.
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