Life Coaching: So könnt ihr euer volles Potenzial im Alltag ausschöpfen!
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Life Coaching wird im Kontext von Paartherapie als entscheidendes Werkzeug zur Entfaltung persönlicher Potenziale und zur Verbesserung der Beziehung betrachtet. Da individuelle und familiäre Lebensbereiche eng miteinander verbunden sind, kann ein Mangel an Entfaltung in einem Bereich wie z. B. der Persönlichkeitsentwicklung oder dem Beruf die Beziehung belasten. Live-Coaching zielt nicht auf die Heilung von psychischen Erkrankungen ab, sondern auf die Wiederherstellung von Klarheit, Werten und innerer Freiheit, wie zum Beispiel das „Darf“- oder „Muss“-Verhalten. Dazu wird ein strukturierter Prozess mit klaren Methoden und Werkzeugen eingesetzt, um Blockaden wie Angst, Gewohnheiten oder frühe Traumata zu erkennen und zu lösen. Ziel ist es, Menschen wieder auf ihre Ziele, Werte und Wünsche zu fokussieren, was auch die Kommunikation in der Beziehung verbessert. Die Methode berücksichtigt die systemische Entwicklung und die Vererbung von Traumata über Generationen, beispielsweise durch die Genea-Methode. Coaching ist besonders effizient, mit kurzen, frequenten Sitzungen, die in drei bis sechs Terminen oft Ergebnisse liefern. Im Gegensatz zu Therapie wird hier nicht die Krankheit behandelt, sondern das Potenzial entfaltet. Die Entscheidung für Coaching statt Therapie hängt von beruflichen, finanziellen und persönlichen Faktoren ab, wie etwa der Krankenkassenabdeckung oder der Berufswunsch. Ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch ermöglicht es, die eigene Situation und die passende Methode zu erkunden. Das Coaching fördert nicht nur persönliche Wachstum, sondern auch die Empathie, die Kommunikation und die Fähigkeit, Gefühle auszusprechen, was die Beziehung stärkt.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensjährlisten.
In dieser Folge geht es um das Thema Life Coaching.
So könnt ihr euer volles Potenzial im Alltag ausschöpfen.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise,
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Manchmal hat man das Gefühl im Leben, dass man sein gesamtes Potenzial nicht so wirklich
ausschöpfen kann.
Oder es gibt vielleicht Themen oder Belastungen, die einen davon abhalten.
Wir finden das Thema Life Coaching deshalb sehr passend, wenn man an persönliche Themen
arbeiten möchte oder den Wunsch hat, diese volle Power zu entfalten, um halt seinen eigenen
Alltag positiver zu gestalten.
Oder vielleicht auch näher an seine Ziele ranzukommen, die man irgendwie im Kopf hat und die man
immer weiter vor sich herschiebt.
Da wäre ja erstmal die Frage, was hat das Thema Life Coaching in einem Paartherapie-Podcast
zu suchen?
Warum ist Life Coaching und sein Potenzial auszuschöpfen relevant für die Beziehung?
Erstmal muss man ja sagen, dass das eigene Leben und die Paarbeziehung ja eng miteinander
verflochten sind.
Das eine bedingt das andere ja so ein bisschen.
Also ich kann ja als Mensch in der Beziehung. Als Individuum ja auch ganz eigene Ziele haben und auch das Gefühl haben, ich möchte bestimmte
Sachen erreichen.
Wenn ich aber Probleme in der Partnerschaft habe, können die halt auch so sein, dass
ich das Gefühl habe, ich habe gar keine Kraft mehr, mein Potenzial zu entfalten, um meine
Ziele zum Beispiel zu erreichen.
Andersrum aber auch.
Es kann ja sein, dass ich ganz persönlich ganz viele Probleme habe, die jetzt vielleicht
direkt nichts mit der Partnerschaft zu tun haben.
Zum Beispiel bei der Arbeit oder im Freundeskreis oder Zukunftsziele, Unzufriedenheit.
Und das wiederum kann die Beziehung dann beeinflussen, weil ich immer schlecht gelaunt bin, unzufrieden.
Also diese Bereiche an sich sind schon eng miteinander zusammen, sodass wir im Coaching
natürlich immer wieder diese Punkte merken, wo das aneinander kommt.
Ja, man sagt ja, jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich und das spiegelt sich
da halt wieder.
Wenn ich eben. Wenn ich eben diese Verantwortung für mein Glück nicht übernehme und in diese Unzufriedenheit
komme, belastet das eben die Beziehung.
Das halten manche aus, aber wiederum ist es auch so, dass es Ärger und Wut machen kann
oder auch Traurigkeit machen kann, wenn man eben das sieht, aber auch das kann auch den
Zweiten davon zurückhalten, sich weiterzuentwickeln, weil er eben sieht, der andere, der entwickelt
sich ja nicht mit.
Und ich habe jetzt gerade ein Coaching.
Das ist eigentlich ein Live-Coaching, weil wir eigentlich auf den verschiedenen Ebenen
der Veränderung schauen und uns sehr viel um ihn kümmern gerade noch.
Wir werden auch zu Themen kommen, die bei ihr vorliegen.
Das hat sie auch schon gesagt, weil sie auch bei seinen Themen immer mit dabei ist.
Aber da geht es genau um das.
Er hat immer das Gefühl von Fremdbestimmung, aber auch Unzufriedenheit und hat ganz viel
probiert, Bücher gelesen, in der Persönlichkeitsentwicklung ganz viel gemacht, Affirmationen,
probiert und im Ergebnis ist er immer unzufriedener und wütender geworden, weil die Dinge nicht
geholfen haben.
Und da war auch die Bitte an seine Frau, ihn zu spiegeln und die hat es auch gemacht und
ihn gespiegelt, aber das hat ihm nur noch mehr aufgezeigt, dass er nicht die Fortschritte
macht, die er sich wünscht und damit hat sie Wut abbekommen, die gar nicht zu ihr gehört.
Irgendwann hat sie natürlich aufgehört, ihn zu spiegeln und er hat aufgehört, Dinge anzusprechen,
weil er sagt, naja, dann kriege ich ja immer den unangenehmen Spiegel vorgehalten.
Und wir haben jetzt letztendlich im Coaching dafür gesorgt, dass wir uns mal die unterste
Ebene angucken, die Systemgesetz-Ebene, eben genau die, die ihm bis jetzt als Zugang immer
fehlte und haben in mehreren Terminen jetzt ganz, ganz viele Puzzlestücke zusammengesetzt
von den Dingen, die er bisher auf seiner Reise so probiert hat und sieht auch, warum eben
das nicht gereicht hat, da zu probieren, weil er eben von den sieben Ebenen der Veränderung,
die wir uns anschauen.
Wie es so typisch ist, nur die oberen drei, vier gesehen hat, also Umgebung, Verhalten,
Fähigkeiten, Glaubenssätze, aber wir haben ja nochmal darunter die nächsten drei Ebenen
und die haben halt viele nicht im Blick.
Ich hatte gestern auch ein Telefonat, das fällt mir gerade ein, es ging um ein Kennenlerngespräch,
wo das auch um das Thema Live-Coaching so ein bisschen ging.
Da hat ein Mann angerufen, der gerne ein Paar-Coaching buchen wollte oder,
hatte Fragen dazu und er sagte, das Problem ist, dass er sich die letzten Jahre immer
weiterentwickelt hat.
Er hat ganz viel an seinem Potenzial gearbeitet, hat ganz viel Bücher gelesen, ganz viele
Erkenntnisse für sich gewonnen und dabei aber haben die beiden festgestellt, dass er
sich immer mehr von ihr verabschiedet sozusagen und dass sie ihre Themen nicht wirklich angehen
kann, dass sie nicht hinterherkommt und das auch ein ungutes Gefühl ist, weil er versucht zwar als Partner sie so ein
bisschen mitzureißen, aber er sagt, er ist ja bei manchen Themen auch so ein bisschen selber involviert
und deswegen so dieses ganze Thema Live-Coaching, persönliches Potenzial, finde ich mal sehr, sehr
spannend, weil das Leben einfach ja eine Veränderung ist. Man merkt das ja, wir merken das dann und uns
selber auch in unserem Leben, was ständig voller Veränderung ist. Wie wichtig das ist, seinen Werten
nachzugehen, stimmig, unstimmig sein Potenzial entwickeln zu können, was das für uns persönlich ist.
Was das aber auch für uns in der Partnerschaft macht, wenn einer sich von uns wieder weiterentwickelt oder neue Erkenntnisse hat, aber auch und das finde ich auch ganz wichtig, was das mit uns als Familie macht, nämlich nicht nur auf der Basis von Individuum, Partnerschaft, sondern auch auf dem System Familie passiert ganz viel, wenn man das Thema Potenzial angeht.
Ja und die Belastungen, die dann im Alltag entstehen, wenn man eben seine persönlichen Ziele nicht so verfolgt, wie man es sich wünscht, ist,
dass eben auch Werte häufig in den Hintergrund geraten, das macht eben auch ein unzufriedenes Gefühl, wenn man merkt, man erlebt seine Werte nicht, aber vor allen Dingen ist es so, dass man sich häufig in eingefahrenen Gewohnheiten wiederfindet, die einem nicht gut tun und aus denen man nicht rauskommt. Viele von uns versuchen ja aus diesen eingefahrenen Gewohnheiten rauszukommen, sehr präsent sind da natürlich immer die Neujahrsvorsätze, die ja auch zu 80 Prozent scheitern und das wird eben
auch so sein, dass wenn man sich da Ziele setzt, Veränderungswünsche hat und da eben nicht so rauskommt, dass das Unzufriedenheit und Unwohlsein macht und genau dafür kann eben dann ein Live-Coaching hilfreich sein, um zu schauen, wo ist denn da die Blockade, die verhindert, dass man sich da weiterentwickeln kann in dem Bereich, wo man es jetzt gerade wünscht und dieses Gefühl dann auf der Stelle stehen zu bleiben,
das macht natürlich dann auch weitere Hilflosigkeitsgefühle, das macht Ärger, Wut, manche macht es traurig, das kann auch die Partnerin oder den Partner traurig machen, dass der sieht, dass der andere dann eben keine Schritte weitermacht, obwohl er sich das wünscht, das sind so Dinge, die dann mit Belastung, Ängsten und Sorgen einhergehen und ja einen selbst, aber auch die Beziehung natürlich vereinen haben können.
Wenn man Unzufriedenheit hat, könnte sich das natürlich auch auf andere Lebensbereiche übertragen, was natürlich dann auch für die Familie oder für die Partnerschaft dann wieder eine Belastung ist.
Das kann genauso sein, wenn du eben sehr, sehr fokussiert bist auf Sport, das haben wir manchmal in den Coachings, dass jemandem Sport extremst wichtig ist, drei, vier, fünfmal die Woche muss das sein, um einen Ausgleich zu haben und dann die Partnerin, das sind häufig die Männer, manchmal auch die Frauen, aber häufiger die Männer und die Frauen dann sagen, ja Mensch, wo ist denn mein Ausgleich, Zeit für uns, das nimmt so viel Zeit ein, also leidet dann unter dem Ausgleich, was dann körperlich gemacht wird, aber eigentlich für die Psyche ist, leidet die Zeit und die
Beziehung wieder darunter, also das heißt, wenn so ein Lebensbereich sich nicht gut anfühlt, dann hat der im Regelfall immer eine Sogwirkung auf die anderen Lebensbereiche, die dann auch sich nicht mehr ganz so ausgeglichen und entspannt anfühlen.
Und da stellt sich dann natürlich so zum Schluss immer auch die Frage, was kann man denn tun, um etwas im Alltag zu verändern?
Dazu haben wir einen Blogbeitrag geschrieben, der heißt fast genauso wie unser Podcast.
Live-Coaching, was ist das und was erwartet euch bei der Beratung? Da zeigen wir euch, welche Themen bei uns im Live-Coaching aufgegriffen werden, denn das ist natürlich breit gefächert, Live-Coaching kann auf die eine und die andere Art und Weise stattfinden, wie ihr natürlich auch den passenden Coach für euch findet, unsere Methodik ist aus unserer Sicht sehr gut, aber es gibt natürlich auch für viele, viele Menschen viele verschiedene passende Methodiken und woran ihr merkt, dass ein Live-Coaching wirklich der passende Weg für euch sein könnte, das findet ihr in der Beschreibung.
Ich finde bei uns zum Beispiel immer in einem kostenlosen und unverbindlichen Geldvermögen,
Kennenlerngespräch statt.
Da geht es bei uns aktuell immer so 30 Minuten
darum, mal zu schauen, wer seid ihr, was
macht ihr, was ist euer Ist-Stand,
was ist euer Wunsch-Zustand, wo wollt
ihr hinkommen? Und
dann geht es natürlich auch darum, zu
matchen, passt das von der Sympathie her,
passt das von der Methodik her, so einen
Ausblick zu geben, wie würden wir mit euch arbeiten,
wie schauen wir uns mit euch die verschiedenen
Ebenen der Veränderung an.
Das sind alles so Themen, die dann
eben im Kennenlernen stattfinden.
Ja, im Live-Coaching unterstützt euch ein Coach
dabei, Belastungen zu lösen
und euch wieder auf persönliche Ziele,
Werte, Wünsche und die Zukunft
fokussieren zu können. Denn ganz häufig
ist es eben ein Thema, was
im Fundament liegt.
Das können verschiedene Dinge sein, das können
wir nennen das zum Beispiel einen Schatten,
etwas, was man nicht darf, was
einen zurückhält. Das können innere
Antreiber sein, die einem
innerlich sagen, du musst wachsen, mehr Geld
verdienen, mehr Geld, mehr Geld und kannst dadurch
keine guten Beziehungen eingehen und so weiter.
Weil du sagst, nee, nur Business hat
Vorrang, ich muss unbedingt Geld verdienen.
Weil vielleicht das so eine innere,
dass das für die Bestätigung
nach außen gebraucht wird,
das kann sein, dass das gebraucht wird,
um übertragene
Traumata von den Ahnen
zu verändern,
wie zum Beispiel Angst vor Armut, Angst
vor
davor
nicht genug zu essen zu haben,
was dann vielleicht die Großeltern im
Krieg erlebt haben oder so. Da können
ganz verschiedene innere Antreiber sein,
die dazu führen, dass man
eben nicht mehr so eine Wahlfreiheit hat.
Also, dass ein Nicht-Dürfen oder ein
Müssen in einem drin steckt und das sorgt
dafür, dass man nicht mehr so frei wählen kann.
Und das ist eben ein wesentlicher
Bestandteil bei uns im Coaching,
dass wir es ermöglichen,
dass jemand frei wählen kann.
Wenn jemand so ein Helfer-Syndrom hat und
sagt, ich muss anderen helfen
und kann gar nicht auf mich achten.
Dass man sagt, ja Mensch, wir wollen dich jetzt
nicht zu einem egoistischen Menschen
machen, der anderen nicht mehr helfen kann
und will, sondern wir wollen
dir die Möglichkeit geben, auch mal sagen,
zu dürfen innerlich,
ich bin gerade selber mit meinen Ressourcen
ziemlich weit unten, ich muss mich
erst um mich kümmern, dann kann ich dir auch
wieder helfen und das wertschätzend
auszusprechen und
zu schauen, dass man das dann eben löst.
Was viele sich jetzt auch noch fragen,
vielleicht, was der Unterschied zur Therapie ist.
So Live-Coaching,
Unterschied zur Therapie
und was vielleicht
auch die Vorteile ist von einem Live-Coaching
zur Therapie, wenn es da einen Vorteil gibt.
Vielleicht magst du da noch mal was zu sagen.
Naja, erstmal ganz grundsätzlich
sind die Menschen, die ins Live-Coaching
kommen, ja nicht krank.
Also eine Psychotherapie mache ich
ja normalerweise, wenn ich psychisch
erkrankt bin, eine psychische Störung
erlitten habe, eine Diagnose
bekommen habe und dann den Psychotherapeuten
brauche, um
letztendlich ja die Psyche wieder zu heilen.
Jemand, der sein Potenzial
nicht voll entfaltet und
durch Dinge zurückgehalten wird,
der ist beim Psychotherapeuten ja
meistens nicht richtig aufgehoben. Der möchte
sich um andere Dinge kümmern und hat die
Warteliste voll mit wirklich
wichtigen, wichtigen Klienten.
Deswegen
ist im Coaching das ja eher so,
dass wir Impulse geben,
dass wir schauen,
was hält zurück.
Wir sind nun sehr methodisch aufgebaut,
wir haben einen klaren Vorgang,
wir haben einen Werkzeugkoffer
voll verschiedener Tools,
das heißt, das ist bei uns nicht so,
dass wir einfach nur mal reden, sondern
wir haben schon klare
Vorgehensweisen, je nachdem, was eben
so vorliegt, was wir finden, wie
wir Dinge dann auch lösen können
und zum Beispiel einen Schattenantreiber
verändern können.
Das heißt,
wir
sorgen dafür, dass Potenziale
sich entfalten lassen, dass Klarheit
entsteht, dass Ressourcen genutzt
werden können und
können eben nicht dafür sorgen,
dass jemand, der eine psychische Erkrankung
hat, von dieser Krankheit geheilt
wird. Genau.
Wir gehen meistens
im ersten Schritt
zurück dahin, wann war es mal gut.
Also die Frage wäre
immer, das, was du gerade
verändern möchtest, hat das
irgendwann schon mal geklappt? War das irgendwann
schon mal gut?
Bei manchen ist das dann so, dass sie sagen, ja,
bis 13, 14 war es
gut und ab dann
geht das nicht mehr. Das ist die Frage, was da
passiert.
Man ist meistens da irgendwas vorgefallen,
was da passiert ist.
Das können auch Dinge sein wie Ängste.
Zum Live-Coaching kann es ja auch
gehören, Ängste zu lösen.
Das heißt,
manchmal arbeiten wir schon
therapiebegleitend oder
gucken nochmal, dass wir
so ein paar Hebel einsetzen,
die eben in der Psychotherapie nicht so
sehr genutzt werden.
Da habe ich zum Beispiel gerade ein Coaching,
da geht es darum, die Angst vor dem Tod
zu lösen.
Da ist es so, dass man sich nicht mehr
da ist dann die Frage, wann war es mal gut?
Und im Leben war es nie so richtig gut.
Die war immer schon da, schon als
3-, 4-Jährige hat sie ganz besondere Angst
mal in einer Situation geäußert
und dann mit 16 ist der Opa gestorben
und das hat eben auch nochmal ganz große
Ängste ausgelöst, die aber schon vorher
eigentlich da waren.
Und da ist es so, dass da die Angst vor dem Tod
als
Kriegstraumata vererbt wurde
durch einfach die Großeltern
und Urgroßeltern und aber
auch durch die Eltern weitergegeben
wurde.
Und das sind eben so Belastungen, die dazu führen
können, dass man eben auch sein Potenzial im Leben
nicht entfalten kann, weil es eben
verschiedene Situationen gibt,
die dann eben in eine Panikattacke
oder in große Angst
hineinführen,
was dazu sorgt, dass man eben nicht so frei
sich bewegen und agieren kann, wie man
es sonst wünschen würde. Das heißt, wir gehen zurück
in die Vergangenheit und schauen, wann war es
mal gut und das, was da entstanden ist, das lösen
wir. Das kann im eigenen Leben sein,
das kann im Leben der Großeltern
oder Urgroßeltern sein.
Wenn ihr euch da näher dafür interessiert, das ist das Forschungsfeld
der Epigenetik,
wo erforscht wird, wie Ängste und Traumata
weitergegeben werden und die
Methodik, die wir einsetzen dafür,
die ein Teilbereich des
Systemempowerings sind, ist die
Genea-Methode, mit der wir dann
diese Traumata lösen
können. Ich hatte ja nochmal gefragt,
was ein Vorteil ist vom Lifecoaching zu
Therapie. Da meinte ich
ja so ein bisschen die Anspielung auf
die Krankenkasse.
Naja, dann sind wir jetzt wieder bei
unsere Kommunikation ist gestört, dann
müssten wir uns beide mal unseren Podcast
von vor zwei Wochen anhören, wie man die
Kommunikation verbessert. Das wusste ich nicht.
Das war mir nicht deutlich, dass
du auf die Krankenkasse hinaus musst.
Steht das hier denn?
Nein, das hatte ich noch als Extrafrage.
Siehst du. Ich will dich ja ein bisschen herausfordern.
Ja, also ich würde sagen, Ina,
wir gucken mal nach einem Erstgespräch bei den Lebensjahrlisten.
Wir sollten da was buchen,
um unsere Kommunikation zu verbessern.
Das war jetzt nicht deutlich genug.
Dann lassen wir es mal.
Ich bin jetzt ja in die Schritte eingestiegen.
Ich würde vorschlagen, wir machen nochmal Schritt 2 und Schritt 3
und gehen dann auf die Krankenkasse ein.
Schritt 2
ist Klarheit.
Man kann natürlich
seine Wünsche und Ziele nur erreichen,
wenn man Klarheit darüber hat.
Manche Menschen sind da auch einfach im Nebel.
Das heißt, es kann auch im Lifecoaching einfach
so sein, dass man erstmal Klarheit herstellt.
Welcher Beruf ist für mich der richtige?
Was möchte ich im Leben erreichen?
Welche familiären Ziele habe ich? Möchte ich Kinder?
Möchte ich keines? Das ist ein häufiges Thema.
Möchte ich eine Familie gründen oder nicht?
Wie wichtig ist der Beruf im Leben?
Was ist der Sinn in meinem Leben?
Was motiviert mich und treibt mich an?
Um dann natürlich daraus Handlungsstrategien
entwickeln zu können, um dort hinzukommen.
Wenn ich weiß, was meine Ziele sind,
dann kann ich auch überlegen,
wie kann ich so handeln?
Um dann
letztendlich auch diesen Prozess vielleicht anhand von Beispielen
durchzugehen oder den halt
langfristig, wenn man das möchte, zu begleiten.
Jetzt habe ich die Schritte durch.
Jetzt erzähl gerne was
zur Krankenkasse.
Genau, das ist einfach mal ein Thema, was ja immer
viel bei uns auch gefragt wird. Werden die Kosten
übernommen für so ein Live-Coaching von der Krankenkasse?
Und es hat sich bei uns
so ein bisschen herausgestellt, dass auch
manche Menschen ganz bewusst
aufgrund ihres Berufes
halt nicht eine Psychotherapie
oder eine Beratung
bei einem Psychiater wählen möchten,
was über die Krankenkasse abgerechnet
wird.
Das betrifft
vor allem
vor allen Dingen angehende
Verbeamtungen, dass man sagt,
da wird das geprüft.
Und ich möchte nicht, dass in der Prüfung
das herauskommt. Das kann auch sein,
dass man schon
verbeamtet ist, aber es steht
eine Beförderung an. Da wird meines
Wissens auch nochmal geprüft,
wie denn die Krankenlage gerade ist,
die Aktenlage.
Ja, wo kann das noch eine Rolle spielen?
Das sind eigentlich so die Berufsgruppen,
die ganz bewusst
auch fragen, ob das irgendwo. bei der Krankenkasse eingetragen wird,
ob man das erkennen kann.
Für Privatversicherte, wenn man eben
diesen Baustein nicht drin hat, kann das auch
relevant sein, das zu nutzen.
Und dann ist es
natürlich auch einfach nochmal eine Frage
der Methodik.
Ist das für mich wirklich die passende
Methodik, die jemand einsetzt?
Des Rahmens, der Vorgehensweise
und aber auch
der unterschiedlichen Erfahrungen vielleicht.
Also je nachdem, was gerade gebraucht wird.
Also wenn man jetzt so. ins Coaching geht, hat vielleicht das Thema
Familie, Erziehung,
dann wäre es bei dir passend.
Wenn jemand sagt, bei mir macht irgendwie mein Unternehmen,
meine Führungspositionen, Laufen, Stress,
dann ist das bei mir vielleicht gut aufgehoben
mit meiner Vorerfahrung.
Dann haben wir eben zweistündige Termine.
Wir haben schneller Termine
als ein Psychotherapeut im Regelfall,
weil wir eben nicht über Monate
vorweg ausgebucht sind, sondern meistens
nur zwei, drei, vier Wochen ausgebucht sind.
Danach haben wir zwar auch schon
dann jede Menge Termine, aber wir haben dann Platz,
jemanden aufzunehmen, weil unsere
Methodik eben
im Regelfall in drei bis sechs Coaching-Sitzungen das Ziel erreicht hat.
Und das ist natürlich auch was, wo man sagen muss,
wir sind auch einfach mit unserer Methodik sehr effizient und kommen gut durch.
Wir gehen wenig ins Leid, wir haben eine sehr schonungsvolle Methodik,
die aber gleichzeitig auch sehr wirksam ist.
Und das muss man sich eben überlegen, was da für ein passend ist
und welches Ziel man verfolgt oder auch das Ende.
Interstruktur ist auch für viele spannend.
Zu sagen, zwei Menschen, Mitte 30, mit einem Kleinkind,
das ist so Menschen in unserer Lebensphase vielleicht,
das finde ich ganz ansprechend.
Die können so die Themen und Probleme und Herausforderungen,
die ich auch gerade in den 30ern habe, gut nachvollziehen.
Muss aber auch nicht sein.
Manche wählen das auch anders und sagen, das ist ganz erfrischend.
Also wir hatten ein paar im Coaching, die waren 70 und Mitte 60
und die sagen, ja, wir haben uns ganz bewusst,
mal hier zu sprechen.
Wir haben sehr junge Leute ausgesucht,
weil das ist total erfrischend für uns dann,
so diesen modernen Blickwinkel mal zu haben.
Also es gibt ganz verschiedene Aspekte,
warum man dann letztendlich das mit uns dann auch macht
und sich für ein Live-Coaching entscheidet,
statt für eine Psychotherapie.
Genau.
Ja, damit sind wir am Ende der Folge zum Thema Live-Coaching.
Live-Coaching ist eben auch ein wesentlicher Bestandteil
eigentlich fast jeder Paartherapie,
bei uns, weil wir eigentlich immer in Einzelcoachings gehen.
Denn meistens sind einzelne Päckchen, Triggerpunkte, Rucksäcke,
Themen aus der Vergangenheit, die man mitbringt,
hinderlich für die Beziehung und die lösen wir im Einzelcoaching.
Das heißt, eigentlich ist ein ganz wesentlicher Bestandteil
unserer Paartherapie in Live-Coachings sozusagen,
in Einzelcoachings, diese Themen zu lösen
und Potenziale tatsächlich zu eröffnen,
die vorher nicht da waren.
Weil es kann ja auch das Potenzial sein,
wertschätzend zu kommunizieren
oder das Potenzial eben auch
das Gefühl des Anderen sehen zu können,
empathischer zu sein.
Also es gibt ja auch da ganz viel Potenziale,
die man entwickeln kann.
Über Gefühle zu sprechen.
Über Gefühle sprechen, also diese ganzen Themen,
die wir eben angesprochen haben.
Von daher, wenn euch das interessiert,
meldet euch gerne bei uns zum kostenfreien
und unverbindlichen Erstgespräch.
Gerne schauen wir gemeinsam,
ob das matcht, ob wir euch bei euren
Themen gut unterstützen können.
Das ist natürlich auch was, was wir uns anschauen,
ob wir euch wirklich gut unterstützen können
und ob das für euch einfach matcht.
Und dann lasst uns gerne euer Thema angehen,
euer Potenzial entfalten,
was euch einzeln in eurem Leben hilft
oder aber auch euch in der Beziehung weiterbringt.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Bis zur nächsten Folge.
Ciao, bis bald.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Podcast Summary
Key Points:
Life Coaching hilft, persönliches Potenzial im Alltag zu entfalten und persönliche Ziele zu erreichen.
Die Beziehung und das persönliche Leben sind eng miteinander verflochten, weshalb Veränderungen in einem auch die andere Person beeinflussen.
Unzufriedenheit und eingefahrene Gewohnheiten können Belastungen für die Beziehung und die eigene Entfaltung verursachen.
Live-Coaching unterscheidet sich von Therapie durch den Fokus auf Potenzialentfaltung statt auf Heilung von psychischen Erkrankungen.
Die Methode bezieht sich auf verschiedene Ebenen der Veränderung, darunter auch systemische und frühe Traumata, um Blockaden zu identifizieren.
Ein wichtiger Aspekt ist die Wiederherstellung von Werten und die Entwicklung von innerer Freiheit, beispielsweise durch das „Darf“- oder „Muss“-Verständnis.
Coaching bietet schnelle und effiziente Termine, mit klaren Methoden und Werkzeugen zur Lösung von Hindernissen.
Die Entscheidung für Coaching oder Therapie hängt von Beruf, finanziellen Aspekten und persönlichen Wünschen ab.
Summary:
Life Coaching wird im Kontext von Paartherapie als entscheidendes Werkzeug zur Entfaltung persönlicher Potenziale und zur Verbesserung der Beziehung betrachtet. Da individuelle und familiäre Lebensbereiche eng miteinander verbunden sind, kann ein Mangel an Entfaltung in einem Bereich wie z. B.
der Persönlichkeitsentwicklung oder dem Beruf die Beziehung belasten. Live-Coaching zielt nicht auf die Heilung von psychischen Erkrankungen ab, sondern auf die Wiederherstellung von Klarheit, Werten und innerer Freiheit, wie zum Beispiel das „Darf“- oder „Muss“-Verhalten. Dazu wird ein strukturierter Prozess mit klaren Methoden und Werkzeugen eingesetzt, um Blockaden wie Angst, Gewohnheiten oder frühe Traumata zu erkennen und zu lösen.
Ziel ist es, Menschen wieder auf ihre Ziele, Werte und Wünsche zu fokussieren, was auch die Kommunikation in der Beziehung verbessert. Die Methode berücksichtigt die systemische Entwicklung und die Vererbung von Traumata über Generationen, beispielsweise durch die Genea-Methode. Coaching ist besonders effizient, mit kurzen, frequenten Sitzungen, die in drei bis sechs Terminen oft Ergebnisse liefern.
Im Gegensatz zu Therapie wird hier nicht die Krankheit behandelt, sondern das Potenzial entfaltet. Die Entscheidung für Coaching statt Therapie hängt von beruflichen, finanziellen und persönlichen Faktoren ab, wie etwa der Krankenkassenabdeckung oder der Berufswunsch. Ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch ermöglicht es, die eigene Situation und die passende Methode zu erkunden.
Das Coaching fördert nicht nur persönliche Wachstum, sondern auch die Empathie, die Kommunikation und die Fähigkeit, Gefühle auszusprechen, was die Beziehung stärkt.
FAQs
Life Coaching hilft, persönliches Potenzial zu entfalten und Ziele zu erreichen. Da das individuelle Leben und die Beziehung eng miteinander verflochten sind, kann Coaching helfen, Unzufriedenheit und Belastungen in der Partnerschaft zu lösen.
Coaching richtet sich auf das Entfalten von Potenzial und Ziele, nicht auf die Heilung psychischer Erkrankungen. Menschen im Coaching sind meist nicht krank, sondern suchen nach mehr Klarheit und persönlicher Entwicklung.
Durch Klarheit in Zielen, Werten und Wünschen werden Konflikte reduziert. Ein besseres Verständnis von sich selbst und dem Partner führt zu mehr Empathie und gegenseitiger Wertschätzung.
Manchmal sind Blockaden aufgrund von früheren Erfahrungen oder Traumata der Ursprung von Unzufriedenheit. Im Coaching wird darauf zurückgegangen, wann es letztes Mal gut war, um die Wurzeln von Problemen zu verstehen.
Durch die Analyse von inneren Antreibern und Schattensystemen kann man blockierende Muster erkennen und verändern. Das führt zu mehr Selbstwirksamkeit und freien Entscheidungsmöglichkeiten.
Ja, im Coaching werden Fragen wie der Sinn im Leben, Motivation und Beziehungsziele geprüft. Dies ermöglicht es, klare Handlungsstrategien zu entwickeln und langfristige Ziele zu erreichen.
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