Liebeskummer bleibt oft nach einer Trennung bestehen, selbst wenn Kontakt bestehen bleibt. Der Hauptgrund liegt im fehlenden emotionalen Abstand und in unverarbeiteten Erinnerungen, die durch gemeinsame Verbindungen wie Arbeitsbeziehungen, gemeinsame Kinder oder Freundschaften verstärkt werden. Besonders schwierig ist die Verarbeitung des gemeinsamen Kindes, da es eine dauerhafte emotionale Verbindung schafft und die Resthoffnung aufrechterhält. Der Kummer entsteht oft aus ambivalenten Gefühlen, einem inneren Widerstand gegen die endgültige Trauer und einem überlebenden Erwartungshorizont, dass die Beziehung wieder gut werden könnte. Diese Wirkung wird verstärkt, wenn der Kontakt weiterhin besteht, etwa durch gemeinsame Orte oder Arbeitsplätzen. Der tiefe psychische Prozess erfordert nicht nur die Reduzierung der Triggerpunkte, sondern auch eine tiefe Selbstreflexion über die Ursachen der Trennung – meist weit zurückliegende Konflikte, die nicht gelöst wurden. Ein zentraler Ansatz ist die aktive Verarbeitung von Verletzungen und Gefühlen anstatt das Verdrängen. Ein Einzelcoaching bietet hier eine strukturierte und sichere Plattform, um die Traurigkeit zu akzeptieren, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und neue persönliche Ziele zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit zu bereuen, sondern um einen nachhaltigen Übergang hin zu einer neuen, selbstbestimmten Lebensphase.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um Liebeskummer trotz Kontakt nach einer Trennung.
So überwindest du ihn.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise,
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Liebeskummer ist schmerzhaft.
Ich glaube, jeder hatte wahrscheinlich schon mal Liebeskummer
und kennt noch so die Gefühle, die man beim Liebeskummer hat.
Man wünscht es dem Partner zurück
oder man möchte denjenigen am liebsten auf den Mond schießen.
Aber es sind halt viele verschiedene Gefühle,
weil man ja auch viele Erinnerungen hat an eine Zeit,
an eine gemeinsame Lebenszeit,
an einen gemeinsamen Lebensweg, den man zusammengegangen ist.
Und je nachdem, wie gerade die eigenen Ressourcen sind,
nimmt einen das mehr oder weniger damit.
Wir haben heute das Thema Liebeskummer trotz Kontakt.
Also wenn man sich trennt und aber weiterhin aufgrund von Umständen,
Verbindungen weiter Kontakt hat.
Das ist natürlich nochmal eine besonders schwierige Situation.
Und wir wollen euch einmal zeigen,
wie ihr diese Situation meistert und den Kummer überwinden könnt.
Ich habe gerade erstmal überlegt,
dass wir auch relativ regelmäßig jetzt folgen,
rund um Trennungsthemen, Trennung verarbeiten und so weitermachen.
Ich habe nochmal überlegt, zu unserem Slogan, den wir immer. Kommt jetzt die dunkle Jahreszeit.
Die dunkle Jahreszeit kann sicherlich das eine sein,
aber ich sehe einen längeren Trend bei uns.
Wir haben dazu mal angefangen, erste Podcast-Folgen aufzunehmen
und auch Blog-Beiträge zu schreiben.
Und dann haben angefangen, sich immer mehr Paare bei uns zu melden,
die eigentlich gar nicht mehr unseren Slogan verfolgen.
Raus aus der Krise hinein,
in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Vielleicht ja für die nächste Beziehung,
aber nicht mehr für die aktuelle.
Das haben wir natürlich auch noch sehr regelmäßig.
Aber es melden sich immer mehr, die jetzt sagen,
wir sind bereits im Trennungsprozess oder haben uns getrennt
und wollen das verarbeiten, Elternpaar bleiben und so weiter.
Das kommt halt immer häufiger vor.
Und ich habe letztens in einem Erstgespräch gehört,
das habe ich jetzt nicht weiter recherchiert,
aber erzählte dort das Paar,
dass sie online kaum Paartherapeuten gefunden haben,
die sich auf Trennung spezialisiert haben
oder die viel mit Trennung machen
oder auch versiert darin sind, wie es darum geht,
wie man es den Kindern gut mitteilt und solche Sachen.
Und das ist ja etwas, mit dem wir uns sehr regelmäßig befassen.
Nur mal so ein kleiner Exkurs, das ist mir so aufgefallen gerade.
Okay.
Ja, das Problem, wenn man über die Trennung hinwegkommen möchte,
ist ja meistens, dass man erstmal den Abstand sucht.
Also das ist nicht das Problem,
sondern man sucht erstmal den Abstand.
Und das Problem an dieser Stelle ist jetzt,
wenn man den Abstand nicht suchen kann
und dadurch immer wieder angetriggert wird.
Genau, normalerweise im besten Fall würde man sagen,
du, es ist vorbei, wir trennen uns.
Und dann lenkt man sich ab oder nimmt andere Strategien,
die natürlich nichts mit dem Ex-Partner, der Ex-Partnerin zu tun hat, auf.
Also man würde jetzt nicht unbedingt im nächsten Schritt
sofort wieder in das gemeinsame Lieblingsrestaurant gehen,
wo man weiß, der andere könnte da regelmäßig noch hingehen,
sondern man. Sucht schon, wie du sagst, ein bisschen so den Abstand,
baut sich vielleicht selber so sein Leben neu auf.
Genau, also dieses typische Ding, gerade in jungen Jahren,
was wir auch gerade im Bekanntenkreis gesehen haben,
das Paar ist zusammengezogen, trennt sich dann nach einiger Zeit.
Der eine zieht in die eine Wohnung, die andere in die andere Wohnung.
Damit die Sachen, die man hatte, werden aufgeteilt.
Die anderen Verbindungen, die man noch hatte,
wie vielleicht gemeinsame Versicherungen, werden gelöst.
Ich ratter die ganze Zeit, überlege ich, welches ist welches Paar,
es ist jetzt, es ist gekommen, okay.
Das ist gelöst und dann ist es sauber.
Also der eine wohnt jetzt in einem anderen Ort als der andere.
Man begegnet sich nicht mehr häufig.
Im besten Fall überschneiden sich nicht mal die Freundeskreise groß.
Dann geht das natürlich ohne Trägerpunkte.
Das ist aber ja nicht so häufig der Fall.
Gerade wenn man, finde ich, ab den 30ern,
wo man vielleicht schon mehr Verbindlichkeiten,
auch ganz bewusst, ja auch damals, zusammen aufgebaut hat,
bleiben die ja häufig bestehen.
Wir haben ein paar Sachen so aufgelistet, was es ist.
Das, glaube ich, mit schwierigste ist einmal das Berufliche,
was es häufig ja auch gibt.
Wenn man sich bei der Arbeit kennengelernt hat,
vielleicht halt nicht nur Liebespaar ist,
sondern auch irgendwie auf der Arbeitskollegenebene besteht.
Dass es natürlich wahnsinnig schwierig ist,
wenn man morgens zur Arbeit geht und dann dem anderen begegnet
oder den anderen mit anderen Leuten sieht
und dann in die Interpretation kommt.
Das ist ja auch so.
Das ist ja auch so.
Das ist ja auch so.
Wenn man sich in die Interpretation verfällt
und nicht drumherum kommt,
weil man ja zur Arbeit gehen möchte und muss.
Ja, oder im schlimmsten Fall derjenige dann auch noch
auf der Arbeit eine andere Kollegin kennenlernt.
Ja, das ist ja das Allerschlimmste.
Und man sieht dann sozusagen auf der Arbeit
seinen Ex-Partner in einer neuen Liebesbeziehung.
Ist auch dann manchmal Grund, eben den Arbeitsplatz zu verlassen.
Haben wir jetzt auch tatsächlich im Umfeld erlebt.
Das ist ja auch so.
Das sind mehrere Filialen.
In der einen Filiale gab es dann die Liebesbeziehung,
die dann endete und der Mann in dieser Filiale
eine neue Frau kennenlernte.
Das war auch der Anstoß, das zu beenden,
mit der es zusammengekommen ist.
Die Ex-Partnerin dann in eine andere Filiale dadurch wechselte.
Und das war jetzt erstmal okay,
weil dadurch die Trägerpunkte gelöst waren.
Weil man sich nicht so regelmäßig beim Weg läuft.
Weil die Filialen eben auch auseinander liegen,
so konkret nichts mehr.
Und nicht miteinander zu tun haben dann.
Naja, jetzt wechselt aber der Ex-Partner in die Filiale,
in die sie gewechselt ist.
Weil da jetzt eben die Position frei geworden ist,
in die er reinrutschen möchte.
Und jetzt wird sie wahrscheinlich das Unternehmen gänzlich verlassen,
weil sie sagt, jetzt muss ich da mal raus.
Weil er sozusagen hinterhergekommen ist
und der Abstand nicht mehr da ist.
Ja, und weil wahrscheinlich ungeklärte Systemgesetzverletzungen da sind.
Weil noch Wut, Angst, Traurigkeit da ist.
Und dass das nicht nachhaltig gelöst wurde.
Ja, zweiter Punkt.
Ja, gemeinsames Kind.
Nee, das ist der dritte Punkt.
Oh, bin ich schon zu schnell.
Du bist einverrutscht, aber können wir auch nennen gemeinsames Kind?
Genau, gemeinsames Kind ist natürlich die mit stärkster Verbindung,
finde ich, zwischen Menschen, die man haben kann.
Dass man eine weitere Person hat, die einen verbindet,
die man beim Aufwachsen begleiten darf.
Ja, da gibt es halt immer wieder gemeinsame Anhaltspunkte.
Man hat eine gewisse Kommunikation,
auch wenn das nicht auf der Ebene ist,
dass man ja voneinander was austauscht,
aber über das Kind.
WhatsApp-Kontakt, E-Mail, Anrufe.
Und natürlich auch, gerade bei kleineren Kindern,
was häufig der Fall ist, wenn es diese Übergabe gibt,
die Übergabesituation des Wechsels,
dass das Kind zum Vater oder zur Mutter wechselt für einige Zeit,
dass man den anderen aussieht
und dann ja auch wirklich vielleicht mal ein paar Sätze sprechen muss.
Auch wieder vielleicht organisatorische Art,
was hat man eingepackt, was ist der neueste Stand?
Und jedes Mal halt in das Gesicht des anderen blicken muss.
Das ist auch der einzige Punkt in der Liste,
den man nicht ohne erhebliche Konsequenzen vermeiden kann.
Ja, da habe ich ja beim Coaching auch schon einige Varianten kennengelernt,
wo Partner oder Ex-Partner zum Beispiel die Übergabe
über die Schwiegereltern oder Eltern dann klären
oder dass die Übergabe im Kindergarten stattfindet.
Das ist zum Beispiel auch etwas,
was so mal aus dem Nähkästchen geplaudert für Erzieher
mal eine sehr schwere Situation ist.
Weil dafür natürlich eigentlich auch eine andere Begleitung notwendig wäre.
Weil jemand bringt dann morgens die Sache fürs Wochenende
komplett mit zur Kita.
Da werden die Sachen verwahrt.
Und dann ist ja die Aufgabe der Erzieher,
die dann auch wieder richtig mitzugeben.
Da vielleicht die Hinweise, die die Mutter oder der Vater sagen würde,
auch wieder mitzugeben.
Und wenn da dann Springer arbeitet und sonst was,
ist halt heikel.
Und wenn das Kind das vielleicht auch nicht möchte aus irgendeinem Grund,
was weiß ich,
vermisst Mama, vermisst Papa, alles doof.
Wer fängt dann die Emotionen auf?
Also ein gemeinsames Kind ist einfach eine Sache,
die einen ja mindestens bis zum 18. Lebensjahr
in irgendeiner Form immer verbindet.
Aber man kann eigentlich sagen, fast ein Leben lang ja auch.
In anderer intensiver Form natürlich,
je älter die Kinder werden.
Aber Elternpaar bleibt man.
Ja, dann haben wir noch den Punkt aufgeschrieben,
dass wenn das nicht so einfach zu regeln ist,
weil man schon mehr gemeinsam,
Dinge aufgebaut hat wie Vermögen,
dann dauert natürlich dieser ganze Prozess länger.
Also wenn ich jetzt vielleicht ein gemeinsames Haus habe,
was ich verkaufen muss,
dann geht das nicht von heute auf morgen.
Das ist ein längerfristiger Prozess.
Wenn vielleicht noch weitere Vermögenswerte da sind,
also gibt es ja durchaus dann auch in den Coachings bei uns,
dass dort Paare deutlich mehr Vermögen aufgebaut haben
und man dann eben schauen muss,
wie bekommt man das dann auseinander.
Und das kann dann eben,
auch mal ein längerer Prozess sein,
was dann auch häufig sinnvoll ist.
Denn wenn das schnell gehen muss,
dann ist das eben mit erheblichen Vermögensverlusten meist verbunden.
Ja, nächster Punkt.
Man hat einen ähnlichen Freundeskreis
oder sich sogar entschieden,
dass man eigentlich mit dem Ex-Partner befreundet bleiben möchte.
Genau, das ist dann dieser eingeschobene Satz wahrscheinlich.
Ja, aber wir können ja Freunde bleiben.
Du bist mir ja immer noch wichtig.
Den man, glaube ich, auch in dem Moment vielleicht so gefühlt hat
oder erhofft hat, den so zu fühlen,
aber nicht überlebt.
aber die negativen Konsequenzen, die häufig darauf folgen, ähm,
bedacht war, weil man ist ja wirklich eine lange Zeit im Leben eng verbunden, emotional gewesen und man weiß viel voneinander und das möchte man ja auch als Geborgenheitsgefühl vielleicht mittragen, jetzt in der Form nicht von Liebesbeziehung, sondern in der Form von Freundschaft, dass man sich gut kennt, aber dieser Switch von Liebespaar auf eine Freundschaft ist natürlich auch ein großer Schritt.
Und man merkt vielleicht im Nachhinein, auch wenn man den anderen das erste Mal dann sieht, beim Einkaufen, bei einer Geburtstagsfeier, puh, das tut dann doch mehr weh, als man gedacht hat, man hat doch noch nicht so den Abstand bekommen, es fühlt sich komisch an, man fühlt sich unwohl.
Ja, in der Folge kann der Liebeskummer schwer verarbeitet werden und besteht weiterhin.
Liebeskummer ist ja eigentlich eine Form von Traurigkeit.
Die dann bestehen bleibt, also heißt im Prinzip, man hat die Trennung nicht vollständig verarbeitet oder nachhaltig verarbeitet.
Man könnte auch sagen, Liebeskummer ist, wie du sagst, eine Form von Traurigkeit, die, wenn sie extrem lange anhält, ja Richtung Trauer gehen könnte und Trauer in der Form von, dass man halt diesen starken Verlust hat, dass man nicht mehr das Gefühl hat, man kann sich selber eine neue Zukunft aufbauen, diese ständigen Erinnerungen an den Ex-Partner, an die Ex-Partnerin und man lebt eigentlich in so einer Blase.
Also dass es nur darum geht, was kann ich vielleicht noch draus ziehen aus einer Unterhaltung, also aus dem Liebeskummer-Gedanken, sehe ich da noch Zeichen, könnte es doch anders sein.
Genau, also es ist eigentlich die Verbindung sogar noch Traurigkeit mit Resthoffnung, obwohl der andere sagt, es wird nichts mehr, besteht dann so diese Resthoffnung und die ist es vielleicht auch häufig, die einen dann noch so in dieser Freundschaft oder in den anderen Verbindungen drin hält.
Ja und die Resthoffnung macht dann eben das.
Dass man die Traurigkeit nicht richtig verarbeiten kann, weil die Trennung innerlich nicht zu einem richtigen Abschluss kommt und dadurch einfach nicht der Punkt da ist, traurig zu sein, das nachhaltig zu verarbeiten und eben das innerlich dann auch abschließen zu können.
Dazu fällt mir noch so ein, dass es ja auch immer die Schwierigkeit ist, was einem so das Basisgefühl sagt und sozusagen auch so der rationale Gedanke, also dass mal ganz viele Menschen sagen,
eigentlich tat mir das auch nicht gut und jetzt sollte es ja auch vorbei sein, aber trotzdem immer es wieder als Impuls hochschießt, ah, vielleicht könnte es ja doch noch besser werden.
Also ich glaube, Liebeskummer ist auch so schwer zu ertragen, weil man da so eine gewisse Leidensphase hat von ambivalenten Gefühlen.
Ja, das ist halt auch eine Phase der Unklarheit, die man sich dadurch innerlich selbst auch ja erzeugt, obwohl eigentlich die Situation klar ist.
Der andere sagt, es ist vorbei und die Situation ist eigentlich klar, aber es ist eine selbst erzeugte Unklarheit.
Und das ist ja für viele der schlimmste Zustand eigentlich, in dieser Unklarheit, in der Schwebe zu hängen und nicht Gewissheit zu haben, was man tun soll, weil man eben dann Dinge nicht nachhaltig verarbeiten kann, würde man sich innerlich auf die Trennung einlassen, so wäre es dann endgültig oder erscheint so und dann muss auch die Traurigkeit ja kommen dürfen.
Manchmal ist vielleicht auch die Hoffnung einfach so ein innerer Schutzmechanismus, um eben gar nicht in diese Traurigkeit hineinkommen zu müssen, weil man es vielleicht schon mal erlebt hat, also da gibt es natürlich verschiedene Dynamiken, die da,
ja,
existieren können.
Wir haben dazu nochmal einen Blogbeitrag geschrieben, Liebeskummer überwinden trotz Kontakt, diese Strategien helfen wirklich und dort könnt ihr erfahren, warum es so schwer ist, Liebeskummer zu überwinden und gerade wenn weiterhin Kontakt stehen.
Wir zeigen euch da ein paar Strategien nochmal auf, die wir auch jetzt gleich nochmal im Podcast darlegen werden, aber im Blog habt ihr sie eben nochmal schriftlich.
Ansonsten ist das ein sehr typisches Einzelcoaching-Thema, was bei uns vorkommt, bei dem sich Einzelpersonen melden und sagen, ich merke hier, ich hänge irgendwie in der Traurigkeit.
Traurigkeit fest und in der Hoffnung und weiß nicht genau und Unklarheit und ich brauche da irgendwie ein Coaching, um die Trennung zu verarbeiten und für mich wieder neue Ziele zu entwickeln, das ist ein ganz typisches Einzelcoaching-Thema bei uns.
Lösungsansätze, wie lösen wir das Ganze?
Erster Schritt wäre natürlich die Kontaktform oder Art und Weise, die man zu der anderen Person hat, mal zu überdenken, also den Kontakt, wenn möglich, zu reduzieren und sich selber nicht immer wieder ins Leid zu bringen.
Wir hatten jetzt ja vorhin schon gesagt, dass man sich nicht immer wieder ins Leid bringt.
Wir haben schon ein paar Punkte gesagt, die es natürlich schwierig machen, aber es hilft vielen Menschen erstmal, den Kontakt zu reduzieren, um in die Phase der Verarbeitung überhaupt eintauchen zu können.
Das ist vielleicht manchmal schwer möglich, die Punkte hatten wir vorhin ja auch schon genannt, wenn man ein gemeinsames Kind hat oder wenn man einen Job hat, der einen verbindet oder wo man sich sieht, aber da nochmal ganz bewusst drauf zu schauen, was ist denn möglich, nicht nur zu gucken, was ist nicht möglich, sondern was wäre denn möglich.
Das muss ja auch nicht immer eine Lösung für immer sein, also es kann ja auch mal eine Lösung für ein paar Wochen sein, gerade so, was das gemeinsame Kind angeht.
Beim Job ist das natürlich ein bisschen was anderes, wenn man da den Job wechseln würde, wäre es wahrscheinlich erstmal relativ endgültig.
Das ist ja Partyquill machen.
Ja, oder so irgendwas, also da darf man ruhig mal ein bisschen drüber nachdenken.
Also erster Schritt ist quasi die Triggerpunkte so weit wie möglich erstmal zu reduzieren, das können ja auch noch andere Dinge sein, also es kann ja auch sein, dass man,
wenn man sich noch damit antriggert, an die gemeinsamen Lieblingsorte zu fahren, so in der Resthoffnung und so weiter, also an der Stelle hört auf, euch weiter zu quälen.
In Fitnessstudios zu gehen, weil man weiß, der andere ist auch da.
Ja, sowas, genau.
Ja, dann ist es natürlich wie bei allen unguten Gefühlen, das hilft diese eben nicht zu verdrängen, sondern anzunehmen, also Liebeskummer zeigt ja eben auf, dass die Trennung nicht vollständig verarbeitet ist,
dass die Traurigkeit nicht vollständig verarbeitet ist, dass einem natürlich auch was an dem Ex-Partner oder der Ex-Partnerin gelegen hat, sonst tritt das eben auch nicht auf.
Das heißt, das ist ja etwas, was dann auch in Ordnung ist, wenn es entsteht.
Das Verdrängen hilft eben nicht auf Dauer, dann bleiben die unguten Gefühle irgendwo zurück, es können in der Folge vielleicht sogar noch Ängste entstehen,
dass das in der nächsten Beziehung wieder passiert, dann entsteht daraus vielleicht eine Trennungs- oder Verlustangst und man hat Sorge, dass dann wieder eine Liebeskummer kommt.
Deswegen…
Das ist am besten, wenn man das nachhaltig verarbeitet und sich eben dann Zeit für die Traurigkeit entsprechend auch nimmt.
Genau, und das war auch schon der nächste Schritt, der eigentlich ja in die Richtung schon sehr stark geht, diese Gefühle zu verarbeiten, aufzuarbeiten, Verletzungen untereinander zu lösen, das kann man innerlich für sich auch machen, die Verletzungen mit dem Ex-Partner oder der Ex-Partnerin, aber halt der ganz klare Weg in dem Prozess, sich den eigenen Gefühlen aktiv zu schützen.
Und nicht einfach darauf zu hoffen, dass die Zeit alle Wunden heilt, sondern in die Verarbeitung zu gehen.
Was noch so ein Impuls ist, der mir gerade hochkommt, der hier nicht steht, ist, dass man sich auch darüber bewusst macht, was die Ursachen waren in der Beziehung, die vielleicht zur Trennung führten, die meistens deutlich weiter zurückliegen, als man es selber vielleicht erstmal so vermuten würde und sich bewusst zu machen, dass wenn man jetzt einfach so mit dem Ex-Partner oder der Ex-Partnerin wieder zusammen käme,
das wird ja nichts lösen. Diese Ursachen, die da waren, sind ja immer noch da. Das heißt, wenn, dann müssten beide an sich arbeiten, an den Themen arbeiten, die man einzeln oder gemeinsam hatte, die die Beziehung eben belastet haben und wenn die nachhaltig gelöst sind, erst dann würde ja ein neuer Anlauf überhaupt Sinn ergeben, denn wenn man immer wieder das Gleiche tut, kann kein neues Ergebnis rauskommen, das heißt, das, was in der Beziehung zur Trennung geführt hat,
kann auch wieder zur gleichen Krise und gleichen Trennung führen, wenn man dieses Thema nicht nachhaltig löst.
Zu dem Punkt, was du eben gerade sagtest, sich zurückzuändern, was die Gründe sind, ich glaube, das ist auch einfach so ein Phänomen, dass man mit einer bestimmten Zeit auch Dinge idealisiert, also dass man das Gute sehr stark vielleicht auch nach vorne drängt in Liebeskummer irgendwann, sagt, ah, das war so ein schöner Urlaub und da war so ein schöner Abend,
die halt zu der Trennung geführt haben, auch so ein bisschen verdrängt, um sich einfach auch in diesem positiven Gefühl länger aufrechtzuerhalten, also dieses Gefühl verstärkt, aber dann wiederum natürlich den Liebeskummer.
Wenn das selbst schwierig fällt, was eben tatsächlich für die meisten Menschen schwierig ist, so eine Art Selbstcoaching zu führen, dann ist ein Einzelcoaching ein sehr sinnvolles Tool, eine gute Möglichkeit, um diesen Prozess,
nachhaltig und auch recht schonungsvoll eigentlich zu gestalten, gerade mit unserer Methodik, die wir jetzt haben, gehen wir ja sehr wenig ins Leid, nur dann, wenn man nicht drumherum kommt, aber im Regelfall versuchen wir das Leid zu vermeiden, wir gehen ja dahin, wann war es mal gut und arbeiten aus so einem positiven Blickwinkel heraus, von daher kann ein Coaching sehr hilfreich sein, um Liebeskummer nachhaltig zu verarbeiten.
Wenn man auf der obersten Ebene noch etwas tun zu können, ist so ein bisschen dieses regelmäßig Zeit für sich nehmen, sein eigenes Selbstbewusstsein zu stärken, die eigene Achtsamkeit zu erhöhen, also dass man allgemein neben dem Coaching zum Beispiel sich ganz bewusst mit sich selber und seinen eigenen Bedürfnissen wieder beschäftigt.
Und vielleicht auch eigene Ziele entwickeln, gerade wenn man vorher viele gemeinsame Ziele als Paar hatte, die dann wieder für sich einsteigen.
Einzeln zu sehen, umzuformen, Bilder, die man im Kopf hatte, wie man im nächsten Urlaub irgendwo gemeinsam ist.
verbringen, so formen, dass man das
für sich einzeln macht oder
beziehungsweise diesen zweiten
Part einfach als Rolle erstmal
neutral zu sehen und zu sagen,
diese Rolle wird auch irgendwann wieder besetzt
werden und dann
werden diese partnerschaftlichen Ziele
auch entsprechend wieder möglich sein.
Ja,
das war es zum Thema Liebeskummer
trotz Kontakt oder
eigentlich gerade durch Kontakt.
So könnte man es eigentlich auch formulieren.
Wir hoffen, dir hilft diese
Folge weiter und solltest
du dazu Fragen haben, melde dich gerne bei
uns oder wenn du sagst,
das sind gute Impulse, aber ich brauche
dabei Unterstützung, auch dann
melde dich gerne. Da ist unser
Dreier-Meilenstein-Paket mit 3x2
Stunden Coaching das Ideale und
völlig ausreichend in typischer Weise, um
Liebeskummer nachhaltig zu verarbeiten.
Ansonsten vielen Dank
fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge. Bis bald.
Musik
Podcast Summary
Key Points:
Liebeskummer bleibt trotz Kontakt bestehen, wenn der Abstand nicht erreicht wird und erinnerungsbasierte Gefühle unverarbeitet bleiben.
Gemeinsame Verbindungen wie Arbeitsbeziehungen, gemeinsame Kinder oder Freundschaften erschweren die Trennung und verhindern einen echten emotionalen Abstand.
Ein gemeinsames Kind schafft immer noch eine tiefe Bindung, die die Traurigkeit und die Resthoffnung nachhaltig aufrechterhält.
Die Trennung wird oft nicht vollständig verarbeitet, weil tiefe emotionaler Verletzungen und ambivalente Gefühle weiterbestehen.
Die Resthoffnung dient als innerer Schutzmechanismus und verhindert, dass die Trauer vollständig abgebaut wird.
Die Wiederbegegnung mit dem Ex-Partner oder die Wiederherstellung von Kontakt verstärken die Traurigkeit und verhindern die Verarbeitung.
Nachhaltige Heilung erfordert eine analytische Auseinandersetzung mit den Ursachen der Trennung, die oft weit hinter der aktuellen Situation liegen.
Ein Einzelcoaching hilft, Gefühle zu verarbeiten, das Selbstbewusstsein zu stärken und neue persönliche Ziele zu entwickeln.
Summary:
Liebeskummer bleibt oft nach einer Trennung bestehen, selbst wenn Kontakt bestehen bleibt. Der Hauptgrund liegt im fehlenden emotionalen Abstand und in unverarbeiteten Erinnerungen, die durch gemeinsame Verbindungen wie Arbeitsbeziehungen, gemeinsame Kinder oder Freundschaften verstärkt werden. Besonders schwierig ist die Verarbeitung des gemeinsamen Kindes, da es eine dauerhafte emotionale Verbindung schafft und die Resthoffnung aufrechterhält.
Der Kummer entsteht oft aus ambivalenten Gefühlen, einem inneren Widerstand gegen die endgültige Trauer und einem überlebenden Erwartungshorizont, dass die Beziehung wieder gut werden könnte. Diese Wirkung wird verstärkt, wenn der Kontakt weiterhin besteht, etwa durch gemeinsame Orte oder Arbeitsplätzen. Der tiefe psychische Prozess erfordert nicht nur die Reduzierung der Triggerpunkte, sondern auch eine tiefe Selbstreflexion über die Ursachen der Trennung – meist weit zurückliegende Konflikte, die nicht gelöst wurden.
Ein zentraler Ansatz ist die aktive Verarbeitung von Verletzungen und Gefühlen anstatt das Verdrängen. Ein Einzelcoaching bietet hier eine strukturierte und sichere Plattform, um die Traurigkeit zu akzeptieren, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und neue persönliche Ziele zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit zu bereuen, sondern um einen nachhaltigen Übergang hin zu einer neuen, selbstbestimmten Lebensphase.
FAQs
Weil der Kontakt ständig neue Erinnerungen und Gefühle auslöst, was die Traurigkeit und die Resthoffnung verstärkt. Die Trennung bleibt innerlich unabschließbar, sodass die Emotionen dauerhaft bestehen.
Man sollte bewusst die Kontaktpunkte wie gemeinsame Orte, Arbeitsplätze oder Freundschaften überdenken und gegebenenfalls reduzieren oder temporär abschalten, um sich aus der Traurigkeit zu befreien.
Sie schaffen eine kontinuierliche Verbindung, die über WhatsApp, Anrufe oder die Kindertagesstätte besteht und emotionale Anspannungen verursacht, da man regelmäßig aufeinander blickt und miteinander kommuniziert.
Man verdrängt die Gefühle, was dazu führt, dass die Traurigkeit sich langfristig speichert und später zu Angst oder Verlustängsten im nächsten Beziehungsprozess führt.
Weil der Übergang von Liebesbeziehung zu Freundschaft ein großer emotionaler Schritt ist und die früheren tiefen Bindungen nicht vollständig verarbeitet wurden, was zu Unwohlsein und Ambivalenz führt.
Man sollte sich bewusst machen, dass die Gründe oft weit zurückliegen und dass ein Wiederzusammenkommen nur dann sinnvoll ist, wenn diese Ursachen nachhaltig gelöst wurden.
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