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Liebe fürs Leben? Diese Fragen solltet ihr unbedingt vor der Ehe klären!

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Liebe fürs Leben? Diese Fragen solltet ihr unbedingt vor der Ehe klären!

Die Transkription beleuchtet die Bedeutung von präventiver Vorbereitung vor der Ehe. Es wird betont, dass viele Paare nicht bewusst auf die Grundlagen der Beziehung eingehen, wie z.B. Kommunikationsstile, Werte, finanzielle Ziele oder künftige Lebenspläne. Oft entstehen später Konflikte, weil wichtige Themen unbehandelt bleiben oder aufgrund von Annahmen und ungesprochenen Erwartungen verfälscht sind. Beispielsweise entstehen Enttäuschungen bei der Kinderzahl, dem Wohnort oder dem Umgang mit Finanzen, weil keine gemeinsame Klärung stattfand. Auch die Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle: Anstrengung, Vermeidungsstrategien oder unerkannte Schattenthemen können sich über die Zeit verstärken und zu einer Krise führen. Das Buch „101 Fragen, bevor du heiratest“ wird als nützliches Werk empfohlen, um grundlegende Fragen zu klären. Der Fokus liegt nicht nur auf der Festlegung von Zielen, sondern auf der Erfassung realer Lebenspraktiken – etwa wie ein Wert wie „Gesundheit“ tatsächlich gelebt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass Beziehungen sich entwickeln und daher ein Fundament, das ständig aufgegriffen und angepasst werden muss, notwendig ist. Experten wie Paartherapeuten und Coaches können dabei helfen, diese Fragen zu bearbeiten und eine stabile, glückliche Zukunft zu sichern. Die Botschaft ist klar: Eine sorgfältige, reflektierte und gemeinsame Klärung vor der Ehe verhindert viele zukünftige Probleme und schafft eine fundierte, emotionale und praktische Grundlage für eine dauerhafte Beziehung.

Transcription

8058 Words, 48854 Characters

German
Hast du vor unserer Hochzeit dir intensiv Gedanken darüber gemacht, ob unser Fundament stabil ist, ob wir gemeinsame Zukunftsziele haben, ob unsere Kommunikation in allen Aspekten gut läuft? Wie war das für dich? Nein, ich habe mir davor nicht wirklich Gedanken gemacht, also mich nicht bewusst hingesetzt und überlegt, ob unser Fundament stabil ist, weil ich damals oder wir damals auch gar nicht das Wissen hatten. Deswegen sind wir natürlich die Dinge auch gar nicht durchgegangen und man ist dann damals nach seinem Gefühl gegangen. Also wie sich das angefühlt hat, wir waren ja schon ein paar Jahre zusammen, bevor wir geheiratet haben. Aber so wie du das gerade ausgesprochen hast, so die einzelnen Punkte, das gab es bei mir nicht. Hast du dir darüber Gedanken? Nein, auch nicht, weil eigentlich ist es ja so, man hat das Wissen nicht und man schaut dann, wie waren die letzten Jahre, okay, das läuft gut. Wie ist es in der Zukunft? Okay, wir haben ungefähr die gleichen Vorstellungen und das wird bei allen unterschiedlich detailliert sein. Und wenn das alles matcht und passt, dann fühlt man irgendwann, dass das der nächste Schritt wäre und dann geht man den. So findet es ja typischerweise statt. Aber ich finde das immer sehr beeindruckend. Wir haben nicht viele Paare. Aber ab und zu ist das schon vorgekommen, dass Paare zu uns kommen, die sagen, wir wollen bald heiraten und möchten ganz gerne vorher schauen, ob das auf allen Ebenen gut matcht. Und das gibt schon so erste Kleinigkeiten, da möchten wir gar nicht erst, dass daraus eine große Krise erwächst. Wir wollen das vorher alles klären. Das ist immer sehr schön, wenn man da präventiv vorsorgen kann, dass das gar nicht erst in die Krise hineinläuft. Du bist im Podcast der Lebensidee. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung. Die Ehe ist ja für viele Menschen so ein Romantik. Das ist ein romantisches Lebensziel, was erreicht werden möchte, so neben Kindern häufig oder auch materiellen Dingen, wie zum Beispiel im Haus oder Reisen, ist das so das romantische Lebensziel, dass man sagt, man möchte irgendwann auf die Person treffen, die Person heiraten und wie es im Film ja auch immer so schön heißt, bis ans Ende aller Tage dann zusammen sein, bis der Tod einscheidet. Also ist die Hochzeit häufig für viele auch so ein Höhepunkt von einer Beziehung? Da gibt es ja auch viele Umschreibungen wie der schönste Tag des Lebens, so ein Höchststand der Gefühle bei vielen Menschen. Aber es geht ja auch um ein Zukunftsversprechen, also dass man mit bestem Wissen und Gewissen diese Entscheidung getroffen hat. Und das ist natürlich ganz spannend jetzt mit dem Wissen von heute, so wie wir gerade sagten, das Wissen hatten wir damals nicht, vielleicht mal auf die Beziehung zu schauen und zu sagen, wie fühlt sich das denn jetzt an, nochmal so eine Entscheidung zu treffen. Und bis das der Tod uns scheidet, findet ja häufig gar nicht so statt. Denn wenn man sich die Daten vom Statistischen Bundesamt anschaut, dann gab es 2022 390.000 Eheschließungen und 137.000 Scheidungen und 2023 361.000 Eheschließungen und 129.000 Scheidungen. Das heißt, wir haben auch jedes Jahr eine große Anzahl von Ehescheidungen, wo es nicht der Tod war, sondern. Wenn man eigentlich sagen müsste, bis das das Unglück, was wir nicht mehr ändern können, oder bis das die Unzufriedenheit, die wir nicht mehr ändern können, uns scheidet, oder auch manchmal, bis einfach das Gefühl nicht mehr da ist, bis wir uns auseinander. Also es gibt ja so viele Varianten, die da hinführen können, die man eigentlich heute mit benennen müsste. Also das heißt, bis das der Tod uns scheidet, tritt dann ja doch immer seltener jetzt ein. Das hört sich jetzt schon nicht mehr so romantisch an, ne? Also, wenn man jetzt überlegt, dass ja für viele Menschen. Dass so das besondere Erlebnis im Leben ist und wenn man dann auf die Zahlen schaut und überlegt, wie viele dann doch nochmal sich für eine Scheidung entschließen oder vielleicht mehrfach heiraten, dann nimmt das schon so ein bisschen die Einmaligkeit eigentlich, ne? Ja, das ist bestimmt auch was, was ich mir vorstellen kann, was Notare spüren, dass früher Eheverträge viel seltener geschlossen worden sind und dass auch viel mehr vielleicht so ein Affront war in Richtung, du vertraust mir also nicht, du bereitest jetzt schon den Ausstieg vor. Mhm. Dass das heute bestimmt viel, viel häufiger vorkommt, dass Menschen da realistischer draufschauen und auch eine Trennung als echte Option sehen, zu sagen, wenn wir es einfach nicht mehr hinbekommen, dann trennen wir uns und dann schauen wir uns neue Wege an. Natürlich nicht so locker leicht, aber dass das eben eine echte Option geworden ist, während das ja bei unserer Elterngeneration eher noch deutlich schwieriger war. Da erinnere ich mich gerade an einen Lehrer. Aus meiner Schulzeit. Das fand ich immer sehr beeindruckend. Der hat sich bewusst dazu entschieden, nicht die Partnerin zu heiraten. Also die waren so in den 50ern. Und das war, weiß ich noch, als ich in der neunten, zehnten Klasse war, irgendwie immer so ein Thema, dass der so ganz bewusst und offen erzählt hat, dass er gegen eine Hochzeit ist. Und er nannte seine Partnerin in guten Zeiten immer seine Herzallerliebste und manchmal auch seine Lebensabschnittsgefährtin. Und das fand ich immer. Er war so ein bisschen makaber Lebensabschnittsgefährtin. Also wir gehen einen Abschnitt zusammen und dann kann das auch wieder wechseln. Aber dieses Bewusstsein, der wollte nicht in dieses Romantische hingehen und sagen, ja, ich glaube nicht so an die eine Ehe. Deswegen die anderen Begrifflichkeiten. Ja, kommt ja bei uns auch in den Coachings häufiger vor, dass wir ein Paar haben, was dann schon jeweils in der zweiten Ehe vielleicht ist, bringen Kinder mit aus der ersten Ehe. Also es ist ja gar nicht so selten. Dass wir so eine Patchwork-Konstellation haben und dass in der ersten Ehe keine Paartherapie gemacht wurde. Und jetzt in der zweiten Ehe oder jetzt in dieser zweiten langjährigen Partnerschaft meistens so nach fünf Jahren. Das ist so irgendwie ganz oft nach fünf Jahren in der zweiten Ehe oder in der zweiten sehr langjährigen Partnerschaft ist so ein Punkt, wo realisiert wird, dass sich einiges wiederholt oder dass man einiges mitgenommen hat. Und vor allen Dingen auch, dass man ja auch sich selber mitgenommen hat und die eigenen Prägungen. Und Themen da eben eine große Rolle spielen. Es gibt auch wichtige Fragen, die man vor der Ehe klären kann und auch sollte, um zum Beispiel Missverständnissen vorzubeugen oder auch vielleicht die Gefahr für sehr viele Konflikte zu klären. Und deswegen haben wir uns überlegt, nehmen wir diese Folge mal zum Anlass, drauf zu schauen, welche Fragestellungen es gibt, um vorab, bevor man sich für die Ehe entscheidet, ein gutes Gefühl zu haben. Ja, eigentlich wäre so ein Coaching vor der Eheschließung wie so eine Art Versicherung, dass man einige Dinge nochmal für sich in Sicherheit bringt. Denn es gibt ja doch oft unstimmige Kompromisse, große Missverständnisse. Die Kleinigkeiten, die sind ja vielleicht gar nicht so relevant, aber oftmals sind es auch wirklich große Missverständnisse, wo man in einzelnen Lebensbereichen so stark aneinander vorbeigeredet hat und jeder so in seinem Glaubenssatz war, dass man das Gleiche meint. Oder in seinem eigenen Blickwinkel und man die Details gar nicht so richtig besprochen hat. Was bedeutet das denn für uns genau? Ich hatte letztens ein besonderes Paar im Coaching und zwar ist die Geschichte dort so, dass die beiden geheiratet haben, obwohl sie noch gar keinen Alltag miteinander hatten. Nämlich, das lag daran, dass aufgrund von der beruflichen Situation einfach eine Fernbeziehung gebraucht wurde. Die haben zwar zwischendurch schon längere Reisezeiten. Reisen zusammen gemacht, aber hatten nie einen richtigen Alltag, waren aber sehr lange zusammen. Ich glaube acht oder neun Jahre, bis sie zusammengezogen sind, haben aber nach sechs Jahren geheiratet. Und das war insofern besonders, als dass doch die meisten Menschen ja erst mal einen gemeinsamen Alltag miteinander verbringen und schauen, wie ist es denn da, bevor man sich zum Heiraten entschließt. Und hier war es nun so, die beiden waren schon verheiratet, dann drei Jahre lang und sind dann erst zusammengezogen. Und dann erst. In den Alltag gestartet und haben dann eben nach einiger Zeit gemerkt, dass es große Veränderungen mit sich gebracht hat. Haben jetzt auch reflektiert, dass es vielleicht besser gewesen wäre, zuerst den Alltag miteinander zu verbringen und sind jetzt im Coaching, um die Themen auch zu arbeiten. Also ein häufiger Satz, den man das mitbekommt, ist ja, wir kennen uns gut genug, um zu wissen, was uns wichtig ist. Und deswegen wird die Klärung wichtiger Themen gar nicht so sehr als notwendig angesehen. Ein häufiger Satz ist, wir kennen uns gut genug, um zu wissen. Was uns wichtig ist. Deswegen ist die Klärung wichtiger Themen ja für viele nicht notwendig an der Stelle. Und man stellt sich nicht die Frage, haben wir denn die Themen wirklich tiefgründig genug geklärt und wissen wir wirklich, was der andere gemeint hat? Oder sind wir mit unserem eigenen Bild davon ausgegangen, dass wir das Gleiche meinten? Das ist das einfache Beispiel. Sind wir bei Werten, wenn beide sagen, uns ist Gesundheit wichtig. Es ist nun extra sehr oberflächlich, aber uns ist Gesundheit wichtig. Dann, wenn man in der Tiefe nicht drüber spricht, dann meint der eine vielleicht vegane Ernährung und dreimal die Woche Sport. Und der andere meint, solange es einen Tag die Woche ohne Fleisch gibt und man alle paar Wochen mal spazieren geht und der Arzt nicht sagt, dass ich kein Fleisch esse. krank bin, dann bin ich gesund. Ja, und das ist halt auch schwierig, weil ja mit der Hochzeit häufig ja auch danach große Themen dazukommen. Also, die ist typischerweise Hochzeit, Kinderwunsch, Hausbau, Hund oder so. Und das sind ja auch wirklich krasse Lebensziele, die auf der Werte-Ebene eine große Bedeutung haben. Und wodurch auch die großen Kompromisse erst richtig erforderlich werden. Also legen wir das Konto zusammen oder die Konten? Ja, da möchte man ein Kind, möchte man sechs Kinder. Also manchmal ist es ja auch so, das haben wir ja auch schon öfters erlebt in den Coachings, aber auch ja im privaten Bereich, dass manche Menschen doch dann überrascht sind, wenn sie verheiratet sind, wie unterschiedlich doch manchmal die Wege sind. Und man hat gedacht, ja, das entsteht dann irgendwie, so aus dem Flow heraus, so wie alles andere sich vorher vielleicht geregelt hat und dann prallen doch zwei Welten aufeinander und dann entsteht eine große Enttäuschung, weil man im Alltag dafür keinen Platz gefunden hat, darüber zu sprechen. Und man dann dachte, ja, aber ich dachte, ich kenne dich doch, ich weiß doch, was für ein Haus du bauen wolltest. Wir sind doch so oft durchs Neubaugebiet gegangen und da hattest du nie gesagt, dass du mindestens 180 Quadratmeter haben willst. Und dann ist es wirklich schwierig, weil da hat man ja schon innerlich auch so ein Commitment und Verbindung ist dann eingegangen, dass man sagt, okay, das heißt jetzt ja im Umkehrschluss, ich möchte ja auch mit dir zusammenbleiben, aber wir müssen jetzt echt eine Lösung finden. Weil so ein bisschen ist immer bei Themen schwierig. So ein bisschen schwanger gibt es nicht und so ein bisschen Hausbau ist auch schwierig. Also wenn jemand unbedingt ganz groß bauen will und der Nächste sagt, nee, auf keinen Fall, 120 Quadratmeter reicht für mich komplett, dann sollte man das schon gut miteinander absprechen. Ja, das klingt jetzt wie ein triviales Beispiel, aber das findet in der Realität statt. Also ich habe ein Paar bei mir, da ist es so, dass die beiden und sie ganz besonders sehr, ja so umweltbewusst ist, also sehr auf Ökologie bedacht ist und da ist eben ein großes Haus etwas, was aus ihrem Blickwinkel unnötig ist. Wo sie sagt, man braucht nur so viel Wohnfläche, wie man auch wirklich benötigt, also dieses Minimum. Und ja, er mag ganz gerne auch noch ein Arbeitszimmer und ein Gästezimmer und jetzt haben sie ein großes Haus und ja, sie merkt tagtäglich, dass sie sich damit unwohl fühlt. Und das ist immer wieder ein Thema zwischen den beiden, dass das einfach so sehr gegen ihren inneren Wert verstößt. Die sind zu zweit, haben keine Kinder und ihr dringendes Bedürfnis ist jetzt zu sagen, wir müssen dieses Haus verkaufen, eine Familie mit Kindern, die haben die Berechtigung, so eine Wohnfläche zu haben. Wir als Paar zu zweit, wir haben eigentlich nicht die Berechtigung, so viel Platz auf der Welt, so viel zu verbrauchen. Wir müssen weniger verbrauchen. Und da ist das genau so ein Thema, wo das entstanden ist. Bei Kindern würde ich sagen, über die Anzahl haben sich die meisten sehr gut unterhalten und haben da schon sehr ähnliche Vorstellungen. Vielleicht gibt es da so eine Tendenz, einer hat eher zwei, der andere eher drei und dann sagt man, okay, wir schauen mal, irgendwas davon wird es schon werden. Wo ich manchmal größere Unstimmigkeiten empfinde, ist bei dem Thema, überhaupt Kinder zu bekommen. Dass der eine sagt, nee, ich möchte keine Kinder und das ganze Umfeld und auch der Partner sagen, das wird sich bestimmt auch ändern. Und darauf verlässt man sich, geht dann den Weg gemeinsam und irgendwann wird es ernst und vielleicht auch, dachte man selber noch, ich habe ja auch schon ein paar Mal im Coaching gehabt, dachte ich doch selber, ja, alle sagen ja, das wird irgendwann kommen. Irgendwann ist der Punkt, wo ich innerlich spüre, ich möchte Mama, ich möchte Papa werden und dann kommt der Punkt nicht. Und dann stehen die Paare eben auch vor einer sehr großen Herausforderung, denn das ist eines der wenigen Themen, wo gar kein Kompromiss möglich ist. Wo ich wirklich eine klare Entscheidung brauche, ja, ich will das oder nein, ich will das nicht. Wenn ich mich da auf einen Kompromiss einlasse, hat der eine Probleme mit seiner Sinngebung. Wenn er zum Beispiel sagt, ich verzichte auf Kinder und versuche das irgendwie zu kompensieren. Oder aber, wenn der andere sich auf Kinder einlässt und das Leben wird nicht so, wie er sich vorgestellt hat, dann wird das immer die Familie, also Kinder, Partner, unbewusst oder sogar bewusst spüren. Ja, und gleichzeitig finde ich, ist es ja aber auch so, dass das Leben Bewegung ist. Und dass man sich natürlich für ganz viele Dinge committen kann und das vorab besprechen kann. Aber im Leben ist ja auch anders laufen kann. Und jeder sich ja trotzdem noch weiterentwickelt. Also so wie wir vor jetzt fast zehn Jahren waren, so sind wir ja jetzt nicht mehr als Menschen. Und das ist ja auch gut so. Aber wir haben uns ja eigentlich vor zehn Jahren als andere Menschen ein Commitment gegeben. Und diese Entwicklung finde ich, darf ja auch sein und soll ja auch sein, darf aber auch nicht eingeschränkt werden durch die Hauptwerte, die man mal festgelegt hat. Weißt du, wie ich das meine? Also, dass wir ja trotzdem darauf schauen müssen, wenn wir sagen, wir möchten gerne verheiratet sein, dann ist das ja so eine Momentaufnahme in so Grundwerten. Aber man darf sich ja auch noch verändern im Leben. Ja, so ein bisschen wie das Grundgesetz dann quasi. Das müssen wir mit der zwei Drittel Mehrheit dann verändern. Und hier auch, das gibt es vielleicht so Grundwerte zwischen uns, die uns verbinden. Und das ist eben äußerst kritisch, wenn einer von beiden sozusagen diesen Grundwert alleine verlässt. Und das muss immer gemeinsam passieren in Abstimmung. Das gilt für andere Themen ja auch. Genauso aber auch, wie Dinge nicht in Stein gemeißelt sind. Also man muss auch aufpassen, wenn man sich kennenlernt, man hat vielleicht so in den ersten zwei Jahren sehr viel besprochen, auch vieles aus einer rosa-roten Brille heraus und hat daraus so seinen Lebensplan schon ein wenig geformt. Fünf, sechs, sieben Jahre später entschließt man sich zu heiraten, hat aber zwischendurch diese ganzen Themen alle nicht nochmal erneut thematisiert und gesagt, ist das für dich immer noch stimmig? Ist das bei dir eigentlich immer noch so, dass du dir wirklich zwei Kinder wahrhaftig vorstellen kannst? Passt das für dich immer noch? Da können Dinge zwischendurch passiert sein, genauso wie die Frage, wollen wir auf dem Dorf oder in der Stadt wohnen? Ganz häufig ein Thema, was zwischen Paaren kritisch ist. Übernehmen wir das Haus der Eltern? Und all solche Sachen, die da total relevant sind und wo man sich auch nochmal ganz klar updaten sollte, bevor man dann in den nächsten Step geht. Vor allen Dingen sollte man hinterfragen, wie gut funktioniert die Kommunikation zwischen uns? Also können wir Bedürfnisse aussprechen? Können wir Wünsche äußern? Wenn wir uns verletzt fühlen, können wir Verletzungen aussprechen und lösen? Oder gibt es da irgendwelche Schutzmauern und Limitierungen? Gibt es erste Schattenthemen, die wir gar nicht mehr ansprechen? Das wären so Signale, dass es eher nicht so gut funktioniert und dass wir da auf jeden Fall reingehen sollten. Auch die Frage, haben wir uns noch nie gestritten oder streiten wir uns nie? Dann auch mal ehrlich zu hinterfragen, liegt das daran, dass wir einfach so gut miteinander kommunizieren können und so gut Lösungen herbeiführen können? Oder gibt es Themen, die ich nicht anspreche, damit es harmonisch bleibt? Auch das ist ein ganz häufiges Thema, dass Paare sagen, ja zwischen uns gab es ganz lange nie Streit, auf einmal ist das explodiert. Wir hatten immer so harmonische Beziehungen und wo man merkt, ja, das war oberflächlich harmonisch, weil man die Dinge nicht angesprochen hat, die wichtig gewesen wären und weil die Konflikte in uns zwar brodelten, aber eben nicht zur Aussprache kamen. Und da gibt es eben auch Studien zu, zum Beispiel von der Uni Mannheim, dass einfach eine gesunde Paar Kommunikation und Verständnis füreinander die Basis für eine glückliche Ehe sind. Und wenn das nicht gegeben ist, dann kann eben die Scheidung eine Konsequenz sein. Und viele Menschen haben das auch schon im Gefühl. Also ich erinnere mich da an ein Paar, da sagte sie, es ist schon ein fester Entschluss von ihr gewesen, zu heiraten und sie bereut das auch nicht, aber es waren schon Signale da vor der Eheschließung, die bei ihr immer so ein Unwohlgefühl gemacht haben in der Kommunikation. Also, dass sie gedacht hat, Mensch, wenn wir jetzt heiraten und das wird noch schlimmer oder das behalten wir so bei, dann hätte ich damit schon ein Problem. Dann hat sie aber immer gehofft, dass das sich doch ändert, dieses Romantische, aber wenn wir dann verheiratet sind, dann ist das ja vielleicht anders oder wenn wir dann Kinder haben, dann fühlen wir noch mehr Zugehörigkeit und Verbundenheit und dann wird sich das wieder regeln. Und rückblickend sagt sie, eigentlich muss ich sagen, dieser Impuls, den ich damals hatte, da hätte ich eigentlich nachgehen müssen und drauf hören sollen. Weil für ihn war das gar nicht klar, dass sie diesen Impuls schon hatte. Sie hat das nie ausgesprochen. Er wusste natürlich schon, dass da irgendwie in der Kommunikation das bei denen von Anfang an nicht so rund war, aber es war nicht so, dass es eskalativ war oder beleidigend, sondern es war nur anstrengend. Also sie hatten ein anstrengendes Kommunikationsmuster. Am Streit. Wie das denn so ist, dann haben sie geheiratet, haben sie ein Kind bekommen und dann ist es natürlich nicht so, dass es besser wird, sondern muss ich ehrlich sagen, Kinder bringen ja einfach auch eine gewisse Anstrengung mit in den Alltag und das Muster, was vor der Hochzeit schon da war, hat sich dann auch mal verstärkt. Und da hat die Zugehörigkeit natürlich nicht das ausgeglichen. Da sind wir jetzt schon so ein bisschen beim Block angekommen. Was funktioniert denn eher nicht? Also quasi Hoffnung ist eher schwierig oder unausgesprochene Erwartungen. Dann Annahmen über den Partner treffen, ohne diese wirklich zu besprechen, also zu interpretieren, von gewissen Dingen auszugehen, also einfach Annahmen zu treffen, die dann wiederum irgendwann in Enttäuschung münden können. Also Dinge nicht offensiv aussprechen und hoffen, dass das irgendwie funktionieren wird. Damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Das ist gefühlt ein bisschen wie zu hoffen, dass man im Lotto gewinnt, aber keinen Schein ausfüllen und abnehmen. Da ist natürlich auch die Angst hinter, dass es schlimmer werden könnte, wenn ich das Thema jetzt angehe, weil alles andere ja vielleicht sonst ganz gut ist. Also gehe ich dann lieber die Vermeidungsstrategie und sage, naja, dann gibt es wieder Glaubenssätze. Überall gibt es ja auch Probleme. Keiner hat eine 100% glückliche Beziehung. Und schon habe ich wieder einen Grund, das Thema nicht anzugehen. Oder auch gar nicht selten ist, wenn ich merke, dass jemand sozusagen ein Päckchen mitbringt aus der Vergangenheit und deswegen zum Beispiel im Streit eine bestimmte Art und Weise zutage legt, dass ich das immer innerlich entschuldige und sage, naja, aber ich weiß ja, er hatte das in der Kindheit nicht leicht und er bemüht sich doch. Und damit das dann wieder wegwische, um das Thema nicht anzugehen. Also wenn quasi der Kopf sich einschaltet und rechtfertigt, warum denn dieses Verhalten und damit mein verletztes Gefühl in Ordnung ist, warum ich das akzeptieren muss. Und dann kommen nach der Hochzeit dann die Schwiegereltern oder die Geschwister und sagen, naja, wir kennen den doch. Das war doch schon immer so. Das wusstest du doch, dass dem das so schwerfällt. Und dann denkt man sich, ja, das wusste ich. Trotzdem ist das scheiße. Was viele an der Situation nicht bedenken ist, dass sich das aufstauen kann. Dass das nicht gleichbleibend ist. Also mit jedem Mal, wenn sich so ein Thema wiederholt, geholt, verstärkt sich und intensiviert sich das Gefühl. Das ist quasi wie so ein Fass, was sich füllt. Und so beschreiben das ja auch viele. Und irgendwann läuft dieses Fass eben über. Und man kann ein Verhalten, was man lange Zeit tolerieren konnte, irgendwann nicht mehr tolerieren. Und dann ändert sich diese Lage. Und auf einmal wird das Ganze präsent. Und das ist auch manchmal für den anderen sehr überraschend. Weil er genau das Gleiche sagt, vielleicht wie die Familie. Und sagt, aber wir haben uns doch so kennengelernt. Ich war doch schon damals so. Und das hätte man früher kommunizieren müssen. Hatte ich mal einen Fall im Coaching. Klingt jetzt lustig. Also eigentlich ist es nicht lustig. Aber es ist so ein allgemeiner Satz, dass er mal sagte, ja, es gibt ja diese Annahme, dass man sich immer die Mutter oder den Vater ja auch anschauen soll von der Partnerin. Und sagte, ja, als ich das erste Mal auf deinen Vater getroffen bin, hatte ich starke Parallelen. Hat natürlich bei ihr ein starkes, ungutes Gefühl ausgemacht. Aber ja, das ist natürlich etwas, was auch so ein bisschen lähmend sein kann. Durch das Gefühl, okay, weil das jetzt so ist, muss ich das jetzt so hinnehmen, weil bei dir in der Familie sind das die Strukturen und Muster. Und dann sagte er, und jetzt lass uns mal auf unsere kleine Tochter schauen. Da geht es weiter. Ja, also grundsätzlich ist das ja richtig. Also die Beziehungsdynamik der Eltern ist schon sehr relevant. Und wenn ich da sehe, dass die Beziehungsdynamik immer noch so ist, dann ist das schon sehr relevant. Wenn die Beziehung eher nicht so schön ist und eher nicht so, wie ich sie mir wünsche, dann ist schon eine berechtigte Frage, was hast du denn getan, gelernt, verändert, damit du dich davon lösen kannst. Denn auszusprechen, ich möchte eine andere Beziehung führen als meine Eltern, reicht typischerweise nicht aus. Das ist die erste Beziehung, die wir wahrnehmen und verinnerlichen. Dadurch lernen wir, wie Beziehungen funktionieren. Und wenn die Beziehung dann eher distanziert ist, wenig liebevoll, wenige Gespräche miteinander oder Konflikte laufen nicht gut ab, dann ist das erst mal meine angelegte Autobahn im Kopf, wie es funktioniert. Und da muss ich mich rausarbeiten. Bevor wir gleich zu einigen wichtigen Fragestellungen und Themen können, die ihr umsetzen könnt, bevor ihr für immer Ja sagt, möchte ich euch einladen, euch bei uns zu melden, wenn ihr das Gefühl habt, ihr möchtet das wirklich in Sicherheit bringen und die Erfahrung von uns als Experten nutzen, die inzwischen weit über 1.000 Paare aus der Krise sind, die in der Krise gehäuften hat. Wir kennen also alle möglichen Varianten und frühzeitige Ursachen und Signale, die irgendwann in die Krise führen. Das heißt, wenn wir mit euch gemeinsam die Beziehung durcharbeiten, dann können wir euch da sehr optimal und präventiv unterstützen. Und das in Kombination mit unserem Beziehungstraining, wo es nochmal darum geht, wirklich zu lernen, wie man miteinander kommuniziert, wie man über wahrhaftige Gefühle und nicht nur Schlussfolgerungen spricht, wie man stimmige Kompromisse miteinander schließt, und auch zum Beispiel, wie man seine Wunschbeziehung ganz klar definiert, um ein Navigationssystem für die Zukunft zu haben. Meldet euch sehr gerne bei uns fürs telefonische Erstgespräch. Wir schauen, wie wir am besten gemeinsam zusammenarbeiten können. Was sind also die wichtigen Dinge, die man vor der Ehe klären sollte? Das ist natürlich je nach Paar und Lebenssituation völlig individuell. Aber es gibt durchaus einige Möglichkeiten für Wichtigkeit, und es gibt auch einige wichtige Fragen, die auf so gut wie jeden zutreffen. Wir haben uns da ein Buch mal angesehen von Norman Wright. 101 Fragen, bevor du heiratest oder dich kommittest. Das ist ein englisches Buch. Und da haben wir mal so ein paar Fragen rausgesucht. Ich nehme mal hier aus denen, die wir so ausgewählt haben, mal drei raus. Und dann können wir mal die Vorlesen unserer Meinung dazu sagen. Inwiefern siehst du die Art und Weise, wie ihr kommuniziert, als ähnlich an, und in welcher Weise ist sie unterschiedlich? Das finde ich super spannend, die Frage. Also ähnlich finde ich wichtig bei den Werten halt. Also können wir beide ähnlich konstruktiv oder wertschätzend auf die Dinge schauen? Sind wir ähnlich in den Werten? Also können wir eine Wertigkeit in Dinge zum Beispiel sehen? Sind wir ähnlich in der Kommunikation vielleicht auch? Ja. Wir haben bezogen auf unsere Art und Weise unterwegs. Also jetzt gar nicht, dass man geklont ist, aber mögen wir beide die Art von Kommunikation? Also mögen wir den anderen so, wie er spricht, zuhören? Haben wir beide so das gleiche Setting, wo wir uns wohlfühlen in der Kommunikation? Ja, darauf ist die Frage, glaube ich, bezogen, die Art und Weise. Also reden wir in einem ähnlichen Stil? Oder hat der eine eher so eine derbe Ausdrucksweise und der andere ist zurückhaltend? Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Oder auch ist der eine eher proaktiv, offensiv und geht auf den anderen zu und spricht aus, wenn Themen da sind. Der andere ist eher zurückhaltend und lässt die Dinge so ein bisschen laufen, spricht eher wenig proaktiv Dinge aus. Wie spricht man die Dinge aus? Eher vorwurfsvoll, eher wertschätzend, sowas. Aber auch da finde ich, darf es ja auch Unterschiede geben, weil das ja auch ganz stark von meiner Persönlichkeitsstruktur geprägt. Also bin ich eher der Mensch, der sich zum Beispiel selber gut regulieren kann, also der das Ding mit sich selber ausmacht? Oder bin ich jemand, der sich durch andere reguliert? Und ich finde, das sieht man auch bei Menschen einfach stark in der Kommunikation. Also die Menschen kommunizieren dadurch ja auch schon anders. Bin ich gerne jemand, der viele Erfahrungen sammelt und sich gerne im Austausch mit der anderen Person darüber ist? Oder bin ich jemand, der still konsumiert für sich? Und das muss, glaube ich, so ein bisschen so ein ausgeglichenes Match sein. Also nicht zu 100 Prozent gleich, aber so, dass man immer wieder ein Fundament hat, um ins Gespräch zu kommen. Vor allem sollte man sich fragen, stört mich etwas an dem anderen, wie er spricht? Fühlt sich das alles für mich gut an? Ist das in Ordnung? Auch besonderes Signal vielleicht, wenn man das Gefühl hat, man schämt sich vielleicht sogar manchmal, wenn man in einer größeren Runde ist und der Partner, die Partnerin sagt etwas, ob es nun inhaltlich ist, oder auch von der Art und Weise. Also, dass man dort so auf diese Signale wirklich achtet und schaut, wie kann man das zusammenführen. Also es sollte, es darf unterschiedlich sein, aber wenn es unterschiedlich ist, ist die Frage, wie können wir es so gestalten, dass es für uns förderlich ist. Ja. Wir haben jetzt zum Beispiel manchmal die Situation, dass dich einige Dinge besonders stark aufregen, weil du dich dann so besonders ungerecht behandelt fühlst, wo wir sagen, oder wo du dann sagst, hey Flo. Florian, geh du mal hin, du kannst das in dem Moment diplomatisch erklären. Ja, ich bin eher, ich bin eher diejenige für die groben Sachen. In dem Fall schon, ne? Ja. Also, und das, das, wenn man das weiß, kann man das ja förderlich für sich nutzen und sagen, wenn wir das jetzt in Ruhe klären wollen und eine echte Lösung wollen, dann gehe ich hin. Ja. Und wenn wir auf die Kacke hauen wollen und wollen mit dir nichts mehr zu tun haben, dann schicken wir dich. Ne, ich bin, ich bin halt diejenige, die im letzter Instanz dasteht und nicht mehr weggeht. So ein Hacken. So ein Hackenbeißer-Typ, glaube ich. Und du bist, und das ist ja auch manchmal auch gut im Leben, wenn Diplomatie nicht mehr geht. Ich erinnere mich an einige Szenen zum Beispiel, als wir mit unserem Sohn mal im Krankenhaus waren und die gesagt hatten, dass er nicht aufgenommen werden kann in einer bestimmten Konstellation und irgendwie zu Corona und so. Und da habe ich es erst mal sehr diplomatisch, wie ich finde, versucht. Und dann habe ich auch gemerkt, okay, ne, so Hitze steigt auf, es wird schwierig. Und dann wusste ich so, okay. Dann habe ich mich zurückgezogen in der Kommunikation. Ja, bist du nach vorne gegangen und hast das versucht, nett zu klären. Und dann sind wir nicht weitergekommen. Und dann war für mich klar, okay, jetzt haben wir beide Varianten von unseren Persönlichkeiten hier gut hervorgebracht. Und da war für mich Feierabend. Und dann habe ich zwei, drei ziemlich deutliche Aussagen getroffen. Und dann hatten wir auch einen Platz auf der Kinderstation. Und ich glaube, beides ist gut, also immer respektvoll. Aber ich glaube, ich bin da ein bisschen deutlicher. gewissen Punkt, wenn für mich das in eine Richtung geht, wo es ungerecht wird und nicht gerechtfertigt. Ich überlege gerade, ob das wirklich so unterschiedlich ist. Ich glaube, wir sind beide bis zu einem gewissen Punkt diplomatisch. Ich habe manchmal das Gefühl, dass es eben Themen gibt, bei denen ich länger diplomatisch bleiben kann als du. Vielleicht aber andersrum gibt es auch Themen, wo du das länger könntest als ich. Man muss nur wissen, bei welchem Thema ist das und wann setzt man was ein. Weil es als die vorherige Kinderärztin signalisierte, dass ich unseren Sohn mit acht Jahren quasi fixieren sollte, also freundlich umarmen, um ihm dann eine Probe zu entnehmen. Da habe ich auch sehr deutlich gesagt, nee, das machen wir hier nicht gegen seinen Willen. Da war auch gar keine Diplomatie mehr, sondern sofort, nee, das machen wir hier so alles nicht. Ich suggeriere jetzt hier nicht meinem Sohn, dass ich ihn umarme, was ja eine schöne Geste ist, die Sicherheit und Vertrauen und Fallenlassen bedeutet, um ihn damit heimlich zu fixieren oder hinterrücks zu fixieren, damit er dann dort eine Speichelprobe entnommen bekommen kann, wovor er in dem Moment Angst hatte. Da war ich auch sofort sehr klar. Ich glaube, da sind einfach die Grenzen bei uns je nach Thema etwas unterschiedlich und da ist es eben gut, wenn man das förderlich nutzen kann, das weiß und reflektiert und gemeinsam sagt, okay, machen wir eine zweite weitere diplomatische Runde oder gehen wir jetzt den deutlichen Weg der Klarheit und wir sprechen ganz klar aus, was wir wollen und haben jetzt gerade keinen kulanten Weg mehr. Zweite Frage. Was sind deine finanziellen Ziele und Verpflichtungen? Spannend. Ich weiß nicht, ob es sich hier noch anschließt, aber damit geht ja vieles auch einher. Also man könnte jetzt ja, damit geht einher, was bedeutet das für die Karriere? Was bedeutet das vielleicht auch für die Rente und Sparpläne? Ja. Was bedeutet das vielleicht auch für die Größe vom Haus und andere Dinge? Familienplanung, ja, alles, ne? Verpflichtung ist spannend. Gibt es da doch noch Kredite, von denen ich nichts weiß? Sollte jetzt, bevor man heiratet, nicht der Fall sein, aber es gibt doch Paare, wo die finanzielle Lage des anderen eine Blackbox ist. Ich hatte schon ein Paar, da wusste die Frau nicht, was der Mann verdient. Auch das Thema Selbstständigkeit in dem Zusammenhang, dass man sich davor darüber unterhält, wenn einer zum Beispiel sagt, Mensch, ich habe einen Beruf, da könnte ich mich auch selbstständig mitmachen, dass man das vorher klärt, weil das ist ja manchmal auch ein Punkt, wo der Partner oder die Partnerin manchmal sagt, ja, nee, also das wäre für mich gar keine Variante. Ich bin absolut Team Sicherheit. Ich möchte nicht, dass du dich selbstständig machst und das ist natürlich wichtig, sowas vorab zu klären, weil das ja schon für die berufliche Entfaltung sonst eine starke Einschränkung wäre. Ich erinnere mich an ein Paar, was einfach nochmal zeigt, weil man manchmal vielleicht glaubt, die Dinge, wie wir sie erzählen, das wirkt ausgedacht oder das kann ja so gar nicht sein oder wir erzählen Dinge, die in der Realität nicht vorkommen. Ich erinnere mich an ein Paar, die haben ihre Finanzen getrennt, haben einen Ehevertrag, denn sie stammt aus einer eher wohlhabenden Familie und nun ist das so, dass sie sehr groß geerbt hat und sie sagt ihrem Mann nicht, welche Summe das ist. Okay, krass. Da spricht sie ihm gegen übernicht aus, sagt, nee, das will ich für mich behalten, das ist mein Geld, das ist mein Erbe und ich möchte nicht, dass da von seinerseits Ansprüche, Neid und Co. entstehen. Das ist mein Bereich. Also das heißt, da gibt es schon ganz spannende Konstellationen auch bei dem Umgang mit den Finanzen. Klar, auch gerade, wie du sagst, wenn man auch aus unterschiedlichen Schichten kommt. Also wir beide kommen ja aus sehr bodenständigen Verhältnissen, würde ich sagen. All das, was wir jetzt haben, haben wir uns ja auch, weil wir schon so lange zusammen sind, zusammen erarbeitet und das ist natürlich schon etwas, finde ich, was komisch wäre, wenn wir, glaube ich, ganz unterschiedlich aufgewachsen wären, finanziell jetzt gesehen. Also wir sind ja auch natürlich unterschiedlich aufgewachsen, aber auf die finanziellen Mittel gesehen, weil das müsste man schon thematisieren, finde ich. Also es muss kein Problem sein, aber kann, ne? Ja, die finanziellen Ziele sind schon wirklich dann auch ein spannendes Thema, weil das ja auch sehr mit der unterschiedlichen Art und Weise, wie man Geld ausgibt, zusammenhängt. Bei uns ist es ja genau andersrum als bei vielen anderen Paaren. Du bist sparsam, ich verschwenderisch. Und man muss eher aufpassen, dass ich nicht schocken will. Du bist die Frau bei der Sache, ja. Man muss immer so ein bisschen schauen, ne? Das ist auch nochmal, also das Buch ist wirklich gut. Also hier nochmal für alle, die es haben möchten. Aber es ist komplett auf Englisch, ne? Es ist komplett auf Englisch, aber die Fragen sind wirklich gut, finde ich. Wie gehst du mit konstruktiver Kritik und Ratschlägen um? Ist natürlich schon etwas, was man erlebt hat, wie das so ist, aber nochmal offen zu thematisieren und wirklich nochmal zu überlegen, wie ist da meine Haltung zu, finde ich sehr gut. Ich habe gerade ein paar im Coaching, da ist das Thema Feedback geben und Verletzungen lösen wirklich kompliziert. Weil das sehr schwer ist, dass ein Feedback bekommen für eine Seite als ja etwas Angenehmes und die Möglichkeit der Veränderung gesehen wird und dahinter für die Person immer so ein Angriff auf die Person dahinter steckt. Also immer dieses ich bin nicht richtig, mit mir stimmt was nicht, wenn ich so viel in meinem Leben verändern soll, damit das mit uns matcht, dann matcht das mit uns wohl nicht. Also das gerät da immer in diese Zweifel hinein und wenn da vorher intensiv über das Thema konstruktive Kritik und Ratschläge gesprochen worden wäre, hätte man das vielleicht besser erkennen können. Wobei die beiden sind noch nicht verheiratet, aber schon sehr lange zusammen und das ist eine sehr spannende Frage. Häufig kann man da ja auch schon sehen, beim Kennenlernen unter den ersten Jahren, wie wird das allgemein in der Familie gehandhabt? Also können Dinge ausgesprochen werden? Kann man Dinge offen klären oder nicht? Und wenn man merkt, dass zum Beispiel in der gesamten Familie Feedback geben oder keiner kann konstruktiv nach Lösungen suchen, dann ist das mit großer Wahrscheinlichkeit ja auch irgendwann ein Thema in der eigenen Beziehung. Also außerdem, bei der Negatio extrem viel an sich gearbeitet, so ist es ja dennoch so, dass man die Prägung und die Sozialisation ja mitnimmt in die Beziehung und das auch relativ schnell ein Thema ist, was aufploppt. Die Frage ist natürlich immer, bringt mich das so weit ins Leid? Das ist ein Punkt, worüber ich mir hier Gedanken mache, dass die Sache mich vor einer Ehe abhält oder ist es etwas, was ich bisher nur einstufe unter ja, stört mich? Naja, das, was mich jetzt stört, das kann ja irgendwann größer werden. Genau, aber das wollen ja gerne die meisten Menschen so verdrängen, dass man halt sagt so, naja, jeder bringt ja was mit. Was natürlich auch stimmt, jeder bringt ja auch was mit, aber das, unserer Erfahrung nach, sich viele Dinge durch bestimmte Lebensereignisse, durch einfach die Zeit eher verstärken, je älter man wird. So typischerweise haben wir ja auch schon öfters darüber gesprochen, wenn man überlegt, man würde nochmal neu anfangen und jemanden Neues kennenlernen. In den 40ern, 50ern, man deutlich weniger Kompromisse eingehen würde. Als in den 20ern. Und das zeigt sich ja einfach auch in den Themen, die man hat, dass die sich meistens eher verstärken, anstatt die einfach weg sind. Klar, mein Charakter, meine Identitätsebene formt sich ja immer mehr. Ich weiß immer mehr normalerweise, wer ich bin und was ich will, was meine Bedürfnisse sind und wie ich mein Leben gestalten möchte. Auf der anderen Seite ist eben die Frage, wie sich das tatsächlich auswirkt. Also es können sich die Themen verstärken, wenn ich dafür keine Lösung finde und das fast vollläuft. Wenn ich für die Themen eine Lösung finde und diese nachhaltig löse, dann werde ich im Alter immer entspannter und immer ruhiger, immer weiser und eben nicht immer mürrischer und das hängt davon ab, komme ich mit meinen Themen zurecht und finde ich eine Lösung oder sammeln die sich in mir immer mehr an. Was für einen Blickwinkel generiere ich dadurch auf die Welt? Sehe ich alles immer schlechter und damit auch die Beziehung vielleicht immer schlechter und finde die Dinge als ausweglos, kann ich handeln oder habe ich das Gefühl, ich bin handlungsfähig? Also ich hätte große Lust, weitere Fragen des Buches durchzugehen, aber lass uns mal zusammenfassen, was aus unserer Sicht nochmal wichtig ist. Ein paar Stichpunkte auf die Schnelle, die man nochmal sich anschaut sollte. Also erster, finde ich fast wichtigster Punkt ist das Beziehungsfundament. Also gibt es Verletzungen in der bisherigen Beziehungsgeschichte, die noch nicht aufgearbeitet sind, die sie vielleicht jetzt schon angestaut haben, die immer wieder im Streit hervorkommen. Das können auch Kleinigkeiten sein, nicht nur große Dinge, wo man sagt, ja, da sind schon einige Vorfälle in unserer Beziehung. Auch nicht muss man gar nicht mal zur Trennung kommen, aber was irgendwie hängengeblieben ist und das würde ich vorher auf jeden Fall einmal bearbeiten. Zukunftspläne und Lebensziele, genauso wie gemeinsame Lebensmomente, aber dass eben dieses Thema Wunschbeziehung, Wunschleben sich genauer ansehen, so wie wir das bei uns im Beziehungstraining machen, dass man gemeinsam ein Navigationssystem erstellt und weiß, Wo soll das denn hingehen, dass man dieses Ziel formt, visualisiert, hat den Risiko, Diesen Vorteil, dass man nochmal zum jetzigen Zeitpunkt Klarheit darüber gewinnt, vielleicht sogar eine Entwicklung sehen kann zu dem Zeitpunkt, wo man die ersten Male darüber gesprochen hat. Und wenn man dieses klare Bild vor Augen hat und genau weiß, wo man zusammen hin will, also wie sich das auch für beide gut anfühlt, dann merkt man auch sehr frühzeitig, wenn man vom Weg abkommt. Habe ich dieses klare Bild nicht, dann merke ich das eher irgendwann mal durch Zufall, dass ich gar nicht da bin, wo ich hin will. Ein weiterer Punkt ist, wenn Kinder ein Gesprächsthema sind, da etwas intensiver drüber zu sprechen. Also nicht nur über die Kinderanzahl und vielleicht, wie das ist nachher, die Zimmeraufteilung im Haus, sondern auch darüber zu sprechen, was sind die Ansichten in der Erziehung. Das ist auch häufig ein Konfliktthema bei Paaren, nachdem sie geheiratet haben. Wenn sie Kinderwunsch hatten, Kinder auf die Welt kommen, so meistens ab einem Alter von, ja fängt es so mit anderthalb, zwei Jahren an, wenn Kinder so ein Alter von anderthalb, zwei haben, so terrible two. Wenn es dann so ein bisschen herausfordernder wird, dass manche dann doch überrascht sind und sagen, okay krass, ich hätte in meiner Interpretation dich als Vater oder dich als Mutter ganz anders eingeschätzt im Handeln. Und dafür und für viele andere Themen sind gemeinsame Werte, beziehungsweise das Verständnis. Das Verständigen über die Werte und was genau zeigt mir, dass ich einen Wert lebe und erfülle, eine ganz wichtige Grundlage. Und die zweite Frage ist noch viel wichtiger als die erste, nämlich dieses, was zeigt mir, dass ein Wert sich als erfüllt anfühlt. Wie sieht das praktisch im Leben genau aus? Also nehmen wir Gesundheit. Was genau zeigt mir, dass ich diesen Wert erfülle und danach lebe? Und das bei vielen anderen auch. Auch da kann man ja sagen, wir möchten eher eine lockere, nicht so autoritäre Erziehung wählen. Bindungsorientiert, okay, klingt gut. Würden viele sofort sagen, ja gerne, aber was heißt das denn genau? Und da mal einige Themen und Situationen durchspielen. Wie würde man das sehen, da reagieren, damit umgehen, dass man dort wirklich noch mehr Klarheit, noch tiefgründigere Gespräche dazu führt. Wie meinen Sie das? Wie sieht man das ganz genau? Dazu im Anschluss, wir haben das mal genannt, das Leben so in Rollenbildern. Also wie stelle ich mir einfach die Lebensphase vor, wenn die Kinder noch klein sind, bezogen auf den beruflichen Aspekt, bezogen auf die Aufteilung zu Hause, dass man das einfach mal ganz klar sagt. Häufig auch gibt es da Missverständnisse zum Thema Elternzeit, also Erwartungen, die nicht ausgesprochen worden sind. Und dadurch zu Verletzungen geführt haben, das sollte man auf jeden Fall nochmal abklären. Auch guter Punkt, alle Erwartungen, Hoffnungen, Bedürfnisse, Wünsche, die unausgesprochen sind. Da nochmal schauen, gibt es da was, gibt es unausgesprochene Themen? Wenn ja, dann sollten die nochmal auf den Tisch. Genauso wie das Klären von rechtlichen Fragestellungen. Wir hatten den Ehevertrag angesprochen, einfach zu schauen, gibt es dort unterschiedliche familiäre Voraussetzungen. Im Vermögen gibt es unterschiedliche Voraussetzungen, weil der eine vielleicht ein Unternehmen gegründet hat, was schon wertvoll ist und man da regeln möchte, wie das im Trennungsfall gelöst wird. Weil das ja durchaus immer etwas ist, gerade wenn ein Unternehmen da ist, dass man dafür eben den Ehevertrag so erstellt, dass natürlich der andere nachher irgendwann auch vom Wachstum, was innerhalb der Ehe passiert, mit profitiert. Aber eben in einer Form, dass das Unternehmen dabei nicht zerstört. Weil das ist immer eines der Gefahren. Wo wir auch schon beim nächsten Thema wären, das Thema Finanzen. Wie möchte man da umgehen? Habt ihr schon ein gemeinsames Konto? Falls nein, wollt ihr das später machen? Habt ihr noch einzelne Konten? Wie sieht denn das aus? Also seht ihr das als Familieneinkommen, egal wie viel wer verdient? Oder habt ihr eher ein Gemeinschaftskonto, jeder hat sein eigenes Gehaltskonto und davon macht man prozentual irgendwie eine Aufteilung? Oder den gleichen Betrag? Wie fühlt sich das an? Ist das wirklich fair? Und man kann gerne schon überlegen, wie ändert sich das denn, wenn Elternzeit da ist? Wie würde man denn damit umgehen, wenn sich der Job verändert? Also vielleicht ist das so, dass beide unterschiedliche Jobs haben und der eine hat aufgrund seines Jobs eher keine mega Erwartungen, was jetzt Gehaltssprünge angeht. Zum Beispiel jemanden, der verbeamtet ist, der hat ein sehr gutes Gehalt. Aber. Der hat ganz klar definierte Sprünge und der weiß ganz absehbar, wann was ungefähr kommen wird. Hast du denn den Extremfall, auf der anderen Seite vielleicht den Unternehmer, der das nicht weiß und der dann irgendwann einen Megasprung nach oben macht? Wie will man damit umgehen, wenn sowas passiert? Also ist das etwas, wo man dann sagt, ja trotzdem, alles ein Topf? Oder sagt man dann, naja, das war jetzt mein Verdienst, davon gehört auch das meiste mir. Wie möchte man das für sich regeln? Und dann auch nochmal drauf zu schauen beim Thema Finanzen. Das ist ja auch manchmal ein Thema. Wenn man halt. Wenn man da unterschiedlich unterwegs ist, so wie wir das vorhin so ein bisschen erzählten, macht das ein ungutes Gefühl. Also stört mich das, wie mein Partner oder meine Partnerin Geld ausgibt? Ist das ein Thema zwischen uns, wo wir sagen, okay, da müssten wir nochmal drüber sprechen, bevor wir vor allem unser Geld zusammenlegen? Möchten wir gerne viel reisen? Sind wir die Sparer? Also was für ein Persönlichkeitstyp steckt dahinter? Weil das sollte natürlich vorab geklärt sein. Sonst hat der eine ein Gefühl, ich bin total meiner Freiheit hier bedrängt, weil ich muss jetzt hier alle Bonks aufbewahren. Und dann sagt der, ist doch wunderschön, ich führe seit zehn Jahren Haushaltsbuch, das bringt mir ganz viel Sicherheit. Ja, dann ist das schwierig. Welche Summe bringt mir Sicherheit? Wie viele Rücklagen brauche ich, damit ich mich wohlfühle? Also das sind ganz viele Fragen, die da wirklich nochmal im Detail drin stecken. Und dann kannst du natürlich noch ganz individuelle Themen geben, die die Beziehung belasten oder die nicht hundertprozentig, hundertprozentig geklärt sind. Zum Beispiel das Thema, fällt mir gerade ein, weil es auch ein paar bei uns betrifft, und bei uns war es ja auch eine Zeit lang so, dieses Verantwortung noch für einen anderen Menschen haben. Dass man, weil wenn wir jetzt auf einer Ebene sind und vor allen Dingen, dass es darum geht, eine Familie zu gründen, dann brauchen wir beide ja auf Augenhöhe die Ressourcen, Verantwortung nach unten zu tragen für die Kinder. Und wenn man dann noch seitwärts oder nach oben für Eltern verantwortlich ist, und Verantwortung trägt, dann kann das schwierig sein, denn das gehört da eigentlich nicht rein. Also Aufgaben übernehmen ja, Verantwortung übernehmen normalerweise nein. Und das ist so ein Thema, was zum Beispiel die Beziehung belasten könnte, was so ein individuelles, besonderes Thema ist. Ein anderes individuelles Thema ist zum Beispiel, wenn jemand einen Hof erbt oder Nachfolge von etwas wird. Ich hatte jetzt eine Einzelperson im Coaching, da ging es um so eine einzelne Trennungsbegleitung oder Verarbeitung. Und da war es so, dass klar war, dass der Partner irgendwann ein Unternehmen der Eltern übernehmen wird, weil er auch der Einzige ist, der nachfolgen will auch, also das ist dem auch wichtig, der möchte das. Aber das ist eben ein lokal tätiges Unternehmen, das heißt, es ist vorbestimmt, der muss in diesem Ort oder nah dran später leben. Und von der Art und Weise des Unternehmens. Und von der Art und Weise des Unternehmens muss er auch, sag ich mal so kulturell in diesem Ort sehr präsent sein, also muss an Festen teilnehmen und so weiter. Der braucht wirklich eine richtige Präsenz in dieser Stadt, um das so fortführen zu können. Ja, und das war nicht der Weg des anderen. So dieses vorherbestimmte, so muss das sein. Und das ist eben auch da so ein ganz individuelles Thema, was jetzt hier in dieser Beziehung dann auch zur Trennung führte. Wenn ihr in eurer Beziehung an diesem Punkt angekommen seid und wollt ganz gerne, voll ins Vertrauen, in die Sicherheit gehen, dass euer Fundament stabil ist, wollt nochmal an eurer Kommunikation arbeiten und schauen, wie könnt ihr echte, stimmige Kompromisse schließen und damit bestens vorbereitet sein auf die nächsten Schritte in eurer Beziehung, dann meldet euch sehr gerne bei uns für das Telefonische Erstgespräch. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis bald. Vielen Dank.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Vor der Ehe ist es entscheidend, gemeinsame Werte, Kommunikationsstile und Zukunftsvisionen zu klären, um Missverständnisse und Konflikte frühzeitig zu erkennen.
  2. Die Art und Weise, wie Partner sich kommunizieren, spielt eine zentrale Rolle – Unterschiede wie Diplomatie, Offenheit oder Reaktionsweisen müssen transparent besprochen werden.
  3. Finanzielle Ziele, Verpflichtungen und Lebenspläne wie Kinderwunsch oder Wohnungssuche sind entscheidende Themen, die vor der Ehe aufgegriffen und gemeinsam abgestimmt werden sollten.
  4. Unausgesprochene Erwartungen, Schattenthemen oder ungelöste Konflikte aus der Vergangenheit können sich im Laufe der Zeit verstärken und zu einer Krise führen.
  5. Die Einhaltung gemeinsamer Werte hängt nicht nur von der Aussage ab, sondern von der konkreten Lebenspraxis – es ist wichtig, zu erkennen, wie ein Wert im Alltag tatsächlich gelebt wird.
  6. Paare sollten sich bewusst entscheiden, ob sie eine Ehe anstreben, und nicht auf den Glauben, „es wird alles gut werden“, vertrauen, sondern auf realistische, reflektierte Entscheidungen.
  7. Die Beziehung ist dynamisch und entwickelt sich im Laufe der Zeit – ein Fundament, das im Laufe der Jahre neu ausgerichtet werden muss.
  8. Vorabgesprochene, präventive Gespräche mit Experten helfen, die Beziehung stärker zu binden und Risiken frühzeitig zu erkennen.

Summary:

Die Transkription beleuchtet die Bedeutung von präventiver Vorbereitung vor der Ehe. B. Kommunikationsstile, Werte, finanzielle Ziele oder künftige Lebenspläne.

Oft entstehen später Konflikte, weil wichtige Themen unbehandelt bleiben oder aufgrund von Annahmen und ungesprochenen Erwartungen verfälscht sind. Beispielsweise entstehen Enttäuschungen bei der Kinderzahl, dem Wohnort oder dem Umgang mit Finanzen, weil keine gemeinsame Klärung stattfand. Auch die Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle: Anstrengung, Vermeidungsstrategien oder unerkannte Schattenthemen können sich über die Zeit verstärken und zu einer Krise führen.

Das Buch „101 Fragen, bevor du heiratest“ wird als nützliches Werk empfohlen, um grundlegende Fragen zu klären. Der Fokus liegt nicht nur auf der Festlegung von Zielen, sondern auf der Erfassung realer Lebenspraktiken – etwa wie ein Wert wie „Gesundheit“ tatsächlich gelebt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass Beziehungen sich entwickeln und daher ein Fundament, das ständig aufgegriffen und angepasst werden muss, notwendig ist.

Experten wie Paartherapeuten und Coaches können dabei helfen, diese Fragen zu bearbeiten und eine stabile, glückliche Zukunft zu sichern. Die Botschaft ist klar: Eine sorgfältige, reflektierte und gemeinsame Klärung vor der Ehe verhindert viele zukünftige Probleme und schafft eine fundierte, emotionale und praktische Grundlage für eine dauerhafte Beziehung.

FAQs

Man sollte sich beispielsweise über die Kommunikationsweise, finanzielle Ziele, Kinderwunsch und Lebensziele austauschen. Besonders wichtig sind gemeinsame Werte und die klare Definition von Wunschbeziehung und Zukunft.

Die Kommunikation ist entscheidend. Man sollte prüfen, ob beide Bedürfnisse ausdrücken können, Konflikte offen behandeln und Verletzungen respektvoll lösen können, um eine stabile Grundlage für die Beziehung zu schaffen.

Ja, unerfüllte Werte führen oft zu Enttäuschung. Es ist wichtig, klare Vorstellungen darüber zu haben, wie ein Wert im Leben konkret wahrgenommen wird, bevor man heiratet.

Weil unterschiedliche Erwartungen in der Erziehung oder der Familienplanung zu Konflikten führen können. Eine frühe Klärung verhindert späteren Enttäuschungen und Missverständnisse.

Man sollte über gemeinsame oder separate Konten, finanzielle Ziele, die Rolle von Erben oder Unternehmen und die Reaktion auf Lebensveränderungen wie Elternzeit sprechen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Eine Beziehung ohne klare Werte ist oft instabil. Werte bilden die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und ermöglichen, gemeinsam eine Zukunft zu gestalten.

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