Speaker 1In der heutigen Folge lüften wir das Geheimnis, was es wirklich braucht, um deinem Leben so einen richtigen Sinn zu geben und du dadurch ein wahrhaftig erfülltes Leben für dich kreierst. Viele Menschen haben so ein falsches Bild von wahrhaftigem Erfülltsein, in dem sie sich sehen, wie sie finanziell frei sind und vielleicht in einer großen Villa leben. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Es gibt, glauben wir, es gibt genug Menschen, die haben genug Geld, die haben ein schönes Haus, aber die sind dennoch absolut unerfüllt. Die Frage ist, warum streben dann dennoch so viele Menschen danach? Natürlich, es spricht überhaupt nichts dagegen und es ist auch was Schönes. Also es ist schön, finanziell frei zu sein, an einem schönen Ort zu leben. Ich kenne das selbst. Nur, ich kenne es auch so, dass man eben an schönen Orten lebt, man auch viel Zeit hat und das Leben irgendwie sinnlos erscheint. Ich kenne aber genauso das Gegenteil. Dass man voll im Mangel lebt, kein Geld hat und irgendwie ums Überleben kämpfen muss. Natürlich ist auch das nicht der Sinn der Sache. Aber viele haben eben dieses Bild, wissen vielleicht sogar schon vom Verstand, dass es das Geld alleine nicht glücklich macht und diese ganzen materiellen Dinge, aber gefühlt ist es noch immer nicht so abgespeichert. Vielen Menschen fehlt einfach noch wirklich diese Erfahrung, wie sie wirklich diesen Sinn kreieren, um in der absoluten Erfüllung zu leben. Okay, was ist nun das Geheimnis? Das wahre Geheimnis, wahre Erfüllung, das können dir sehr, sehr viele erfolgreiche und glückliche Menschen bestätigen, liegt darin, etwas zu tun, wo du im Dienen-Modus bist. Und in Dienen heißt jetzt nicht, dass du irgendwas gratis magst, dass du irgendwie ehrenamtlich was magst. Das kannst du auch machen. Dienen bedeutet aber auch, dass du zum Beispiel etwas gefunden hast, worin du gut bist und das zu deiner Berufung zum Beispiel geworden ist. Weil interessanterweise, wenn du für dich etwas gefunden hast, das deinem Leben einen Sinn gibt und du hast zusätzlich noch finanzielle Fülle, dann kannst du es so richtig genießen. Also um das zu verstehen, finanzielle Fülle und materieller Erfolg ist richtig schön, wenn du aber von Grund auf schon in der Erfüllung bist, dann ist es das Nonplusultra, sage ich mal. Wenn du das aber nicht hast, dann ist es das Nonplusultra. Wenn du es nicht hast, dann bewirkt es genau das Gegenteil. Weil oft ist eine Hoffnung drin gewesen, wenn ich das und das erreicht habe, dann geht es mir richtig gut. Und dann kommt aber so die richtig tiefe Enttäuschung. Also nennen wir es mal so, finanzieller Erfolg, die materiellen Dinge, die können, wenn du schon in deiner Fülle bist, in deiner inneren Fülle, ein richtiger Turbo sein. Wenn du aber innerlich in einem Loch bist, dann ist es wie ein Bremskraftverstärker. Dann spiegelt es dich so richtig, oh mein Gott. Mein Leben ist eigentlich völlig sinnlos. Also in beide Richtungen ist es wie ein Katapult. Natürlich gehört es auch dazu, dass man das Leben genießt, dass man Hobbys hat, dass man was mit Freunden unternimmt, dass man Spaß hat, okay? Das gehört alles dazu. Aber wenn man nur das macht, wird man irgendwann vielleicht fühlen, da muss es doch noch mehr im Leben geben. Natürlich kann man auch sich in seiner Berufung verlieren und dann wird man süchtig danach und zu sehr identifiziert damit. Wo dann auch eine Schwere mitkommt. Aber wie findest du jetzt etwas, wo du wirklich deinen Sinn spürst, wo du eine Glückseligkeit erlebst, die du sonst vielleicht nie irgendwo in deinem Leben erfahren würdest? Viele Menschen machen sich hier ein bisschen zu viel Kopfzerbrechen und kommen zu wenig in die Umsetzung. Es ist nämlich so, wenn du jetzt darüber nachdenkst, zu viel darüber nachdenkst, also wenn du nach ein paar Minuten tolle Eingebungen bekommst, super, dann mach das. Aber wir erleben, dass wir uns nicht mehr so gut fühlen. Das Problem ist bei vielen Menschen, dass die sich den halben Tag lang darüber den Kopf zerbrechen. Vor allem gerade Menschen, die jetzt keiner Arbeit nachgehen, die jetzt vielleicht gerade arbeitslos sind, dann sind sie in einer Energie, der, ja, sie fühlen sich nicht gebraucht. Sie fühlen sich vielleicht sogar irgendwie nutzlos. Könnte ich auch. Ich hatte auch schon mal Zeiten, wo ich arbeitslos war. Da fühlt man sich vielleicht so. Und dann kann es sein, dass man sich zu viele Gedanken macht, anstatt in die Umsetzung zu kommen. Es ist nämlich so, es gibt Dinge, wenn man sich da hineinfühlt, ohne sie zu tun, dann wird man nie auf eine Antwort kommen. Es gibt so viele Bereiche, so viele Berufe, du wirst es erst für dich erkennen, wenn du hineinfließt. Weil wenn du etwas beginnst, dann ist es ja oft so, dass du zu Beginn, dass es noch ungewohnt ist. Du probierst es weiter, dann merkst du plötzlich, hey, ich wäre besser darin. Ich habe vielleicht sogar ein Talent darin. Vielleicht kommst du auch drauf, es ist nichts für dich. Aber mal angenommen, du machst das, du bist besser darin, du bekommst Feedback. Und plötzlich entsteht in dieser Sache ein Sinn. Bei mir war das damals nicht anders mit dem Coach und Meditation anleiten. Es war so zu Beginn, okay, dachte ich mir, ja, irgendwie kann ich es, dann kommt irgendwie Feedback. Und dann merkst du auf einmal, wow, das gibt anderen Menschen einen Sinn. Also das, was ich mache, hilft anderen Menschen in ihrem Leben weiter. Und plötzlich. Für mich war das der ausschlaggebende Punkt, wo ich gemerkt habe, hey, das ist meins. Auf einmal habe ich mehr Erfüllung dabei erlebt. Bei der Tätigkeit, zum Beispiel bei Anleiten von Meditationen. Ich wusste vorher gar nicht, dass ich das kann. Ich wusste auch nicht, ob das jemandem etwas bringt. Aber ich habe dann plötzlich erkannt, hey, andere sehen, andere haben einen großen Mehrwert davon, wenn ich das tue. Das wäre aber vor 50 Jahren anders gewesen. Vor 50 Jahren hätte das niemanden interessiert. Also du darfst für dich immer schauen, was wird denn aktuell gebraucht. Und das ist die erste Grundsatzfrage, mit der du überhaupt rein starten solltest. Stell dir nicht die Frage, was erfüllt dich, was möchtest du tun, sondern frag dich, was wird denn aktuell gebraucht? Wo besteht aktuell Bedarf? Nach und nach wirst du dich bei Dingen, wo du gut bist, die dich erfüllen, wirst du hineinwachsen, wirst du dich formen und auf einmal erfüllt es dich. Natürlich gibt es Tätigkeiten, wo das nie so sein wird. Hatte ich in meiner Jugend nicht anders. Ich habe auf der Baustelle gearbeitet mehrere Jahre und das war nie meins. Ich habe da nie diese Erfüllung erlebt, weil es einfach überhaupt nicht zu meinem Wesen passte. Oder ein völlig anderes Beispiel, was mir jetzt gerade einfällt. Ich bin ja auf einer Landwirtschaft aufgewachsen, habe auch zu Hause viel mitgeholfen. Und interessanterweise hat es mich immer mehr erfüllt, meinen Nachbarn zu helfen, als bei uns zu Hause. Weil ich dort eine viel größere Dankbarkeit entgegengebracht habe. Also wie du siehst, das Thema Anerkennung ist einfach in uns programmiert. Als Kind, als Erwachsener. Und wenn du siehst, hey, das ist für andere ein Mehrwert, das ergibt für dir einen Sinn, dass ich die unterstütze. Auf einmal gibt es auch deinem Leben, deinem Tun plötzlich einen Sinn. Und diese Dankbarkeit habe ich bei uns zu Hause zum Beispiel nicht so stark erfahren. Und dann hatte ich da überhaupt keine Lust, weil ich mich so gezwungen dazu gefühlt hatte. Wie sehen wir das? Ich finde es zum Beispiel auch, dass Menschen, die aktuell in einer Tätigkeit sind, die für sie, sagen wir mal, okay ist, oder die sie vielleicht sogar etwas beflügelt, dass die sich viel leichter tun, etwas Neues noch auszuprobieren und dann wieder einen neuen Weg für sich zu finden, weil sie ja insgesamt schon in einem positiven Momentum sind. Und Menschen, die gerade auf Arbeitssuche sind oder vielleicht schon länger arbeitslos sind, die sind oft in einer Trägheit, weil sie nirgendwo diese Bestätigung bekommen, ja, ich werde da gebraucht, ich liefere irgendwo einen Mehrwert und dann kommt man in so eine Trägheitsschleife rein. Bei manchen ist es vielleicht sogar das Gegenteil, dass sie sich so sehr langweilen, dass sie unbedingt irgendetwas tun möchten. Und was man hier am besten machen kann ist, also ich lebe gerne nach dem Motto, bei allem was ich tue, fail fast, also schnelles Scheitern. Nicht irgendwas zu überanalysieren, ist das jetzt richtig, passt das zu mir? Hey, ausprobieren, sehen. Ist das was für mich? Wenn nein, dann wieder beenden, was Neues ausprobieren. Genauso wie man das als Kind gemacht hat. Man hat ein Spielzeug, man probiert es, man merkt, das ist nicht meins, ich gehe zum Nächsten, spiele damit und merke, wow, das gefällt mir und dann intensiviere ich das. Genau diese Einstellung, die möchte ich dir jetzt in dieser Folge ganz stark mitgeben, weil ich weiß, dass gerade im deutschsprachigen Raum so überanalysiert wird, dann auch, hey, was denken denn die anderen von mir, wenn ich jetzt den, in einem Jahr, vier, fünf unterschiedliche Dinge ausprobiere und scheinbar nichts zu Ende bringe, wie sieht das denn aus, was denken denn andere von mir? Aber weißt du, von Kindern verlangt das irgendwie niemand. Warum hat man dir irgendwann verboten, dass du so weitermachst? Ich habe das immer gemacht und wurde dafür schon auch von gewissen Menschen irgendwie schief angeschaut, verurteilt, jetzt machst du schon wieder was anderes, was ist los mit dir? Aber ich habe das, ich bin dazu gestanden, ich habe dann gemerkt, nein, ich muss das ausprobieren, weil ich kann mich doch nicht einer Sache verpflichten, die nicht meins ist. Dann ändere ich ihr genauso wie andere Menschen, die das tun und dann merkst du ja auch allein in der Persönlichkeit, dass die oft sehr steif sind, sehr träge sind und das wollte ich nie. Was du hier natürlich tun kannst, ist, begrüße es einfach, heiße es willkommen, dass andere Menschen dich verurteilen, mit dem Finger auf dich zeigen. Weil wenn du mit der Angst reingehst, hoffentlich wird mich dafür keiner verurteilen, dann wirst du es erst recht anziehen und dann tut es erst richtig weh. Wenn du aber schon mit der Einstellung reingehst, hey Leute, wisst ihr was, verurteilt mich einfach. Das heißt nicht, dass du es dadurch erst recht anziehst, du bereitest dich innerlich anders drauf vor. So als würdest du, vergleichen wir es mit dem Wetter, du gehst davon aus, dass es draußen regnet und nur 10 Grad hat oder weniger, dann weißt du, okay, ich ziehe eine Jacke an und ziehe mir einen Pulli an, dann wird mir nicht kalt. Wenn du aber in der Hoffnung bist, dass es 30 Grad hat, es hat aber nur 5 Grad oder Minusgrad und du gehst trotzdem in kurzer Hose raus und in kurzen Shirt, dann wirst du ein bisschen frieren. Das ist nicht notwendig. Überlege dir, welche mentale Kleidung du dir sozusagen anziehst und wenn du eh schon weißt, dass es Menschen gibt, die da anders drauf sind, geht auch nicht darum, die zu verurteilen, sie leben halt in ihrem Symbolismus. Sie leben in einem System, in dem sie sich wohlfühlen und das ist okay. Und alles, was nicht dem entspricht, wollen sie halt eine Meinung dazu haben und das ist okay. Lass Menschen ihre Meinung haben. Aber wenn du fühlst, das macht was mit dir, dann zieh dir eine andere mentale Kleidung an und dann stelle ich schon darauf ein und gebe ihnen die Erlaubnis. Ja, es ist völlig in Ordnung. Ihr dürft mich dafür verurteilen und in eurer Realität habt ihr ja sogar recht. In meiner Realität sieht es aber anders aus. Ich lege dir das wirklich ans Herz, das für dich umsetzt, weil du einfach die allergrößte Erfüllung in deinem Leben erfährst, wenn du auf deinem Weg bist und wenn du dich davon abhalten lässt, von deinen eigenen Überzeugungen vielleicht, dass du dich limitierst, dass du sagst, du bist insgesamt unbrauchbar und schlecht, dann wirst du auch nichts finden, was dich erfüllt. Oder wenn du dich von den Meinungen anderer Menschen manipulieren lässt, weil du unbedingt von jedem gemocht werden möchtest und dadurch nichts Neues ausprobierst, wirst du immer eine Geisel von dir selbst sein. Das hält dich von deinem wahren Lebensglück ab und da spielt es keine Rolle, wie viel Geld du verdienst, was du besitzt. Du wirst nie dieses Level an Erfüllung erleben, was du erleben könntest. Ich habe hier eine kleine Bitte an dich und zwar freue ich mich darüber, wenn du mir in Spotify eine Bewertung hinterlässt. Ich weiß, es gibt viele Menschen, die hören meinen Podcast schon länger. Einige haben mir auch schon eine Bewertung hinterlassen. Das ist aber wenig, weil es noch nicht alle gemacht haben. Und ich freue mich einfach, wenn du meinen Podcast schon länger verfolgst und damit mit den Inhalten glücklich bist, dann freue ich mich einfach über eine Bewertung von dir. Das war's zu dieser Folge. Ich freue mich auf die nächste Folge mit dir und bis dahin wünsche ich dir alles, alles Liebe.