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Langeweile in der Beziehung? So bringt ihr neuen Schwung in eure Liebe! #269

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Langeweile in der Beziehung? So bringt ihr neuen Schwung in eure Liebe! #269

Langeweile in der Beziehung ist kein Zeichen von Scheitern, sondern ein natürlicher Ausdruck, der kreative Neugier weckt. In der Podcastfolge erklären Paartherapeuten Florian und Ina, wie Paare aus der Routine befreit werden können und neue Abenteuer in ihrem Alltag schaffen. Sie zeigen auf, dass digitale Ablenkungen wie Smartphone-Nutzung oft die echte Nähe verdrängen. Die Ursachen für Langeweile liegen oft in verletzten Erinnerungen, mangelnder Kommunikation oder routinemäßigem Leben, wobei auch das Fehlen von gemeinsamen Ritualen eine Rolle spielt. Eine wichtige Grundlage ist die gemeinsame Reflexion über Wünsche, Werte und Lebensmomente – um gemeinsame Abenteuer zu finden. Dazu gehört auch die Schaffung von regelmäßigen, strukturierten Zeitfenstern, wie beispielsweise zweimal im Monat einen Babysitter zu nutzen, um Freiraum für spontane Erlebnisse zu schaffen. Die beiden betonen, dass Abenteuer nicht nur im Urlaub, sondern im Alltag stattfinden müssen und dass beide Partner aktiv daran teilnehmen müssen. Es geht nicht nur darum, neue Dinge zu erleben, sondern um eine tiefe Verbundenheit zu stärken, indem man gemeinsam in die Zukunft blickt und gemeinsam handelt. Die Praxis umfasst die Identifikation von Ursachen, die Behebung von Verletzungen und die schrittweise Einführung von neuen Lebensmomenten – alles unter der Bedingung, dass beide Partner motiviert und vertraut sind.

Transcription

4865 Words, 29485 Characters

German
Jetzt merke ich, obwohl ich vielleicht erschöpft bin, aber auch irgendwie ist es sehr öde. Also mein Leben ist sehr öde, dass morgen geht es wieder los, es ist wieder das Gleiche. Dann gibt es Themen wie bei uns zum Beispiel, dass ja Dinge, die uns damals sehr interessierten, die haben ja einfach aufgehört. Und dann muss man dafür einen Ersatz finden. Im schlechtesten Fall ist das dann der Anfang auch an etwas, was in eine ganz andere Richtung geht. Also dann sind wir dann beim Fremdverlieben, Fremdgehen, Affäre, weil man sagt so, ja, da spüre ich mich mal wieder, da bin ich lebendig. Das ist nicht immer das Gleiche. Letzte Woche haben wir erklärt, wie Langeweile in Beziehungen entsteht und warum das noch lange kein Grund ist, dass ihr als Paar gescheitert seid oder nicht mehr zusammenpasst. Aber wie genau kann man die Langeweile verbannen und die Beziehung neu beleben? Heute erklären wir, wie ihr wieder mehr Abenteuer in euren Alltag bringen könnt und euch als Liebespaar somit von der Langeweile befreit. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Langeweile in der Beziehung, ja, ein Gefühl, das wir auch ganz gut kennen, dieses Miteinander-Langeweile-Erleben. Wir sind da ja sehr häufig und regelmäßig schon im Austausch zu gewesen, wo wir gesagt haben, oh, jetzt gerade ist es irgendwie langweilig, wir brauchen neue Impulse, neuen Input, wir müssen mal, wir müssen mal uns zusammensetzen, austauschen dazu. Ja, ich erinnere mich an einige Phasen unserer Beziehung, wo wir genau so eine Gespräche geführt haben und dann ganz individuell geschaut haben, was könnten Lösungen sein, weil es passiert ja immer in einer unterschiedlichen Lebensphase. Also eine Lebensphase, in die ich mich erinnere, ist, als wir frisch Eltern geworden sind, nach einigen Monaten, dass wir gesagt haben, so, oh, das ist sehr routiniert, das ist jetzt alles das Gleiche, oder auch eine anstrengende Situation, uns fehlt auch so ein bisschen mal das Rauskommen und auch wieder das Abenteuer. Und das war natürlich damals in einem sehr begrenzten Maße nur möglich, weil die Voraussetzungen schwierig waren. Aber auch da haben wir uns zusammengesetzt und überlegt, was geht, was können wir machen? Und eigentlich das erste Mal ja schon davor, denn wir hatten eher den Moment, dass wir sagten, wir haben jetzt irgendwie ganz vieles erreicht von dem, was wir uns vorgestellt haben. Wir haben jetzt ganz viele coole Dinge zusammen erlebt. Was ist denn jetzt das Nächste für uns als Paar? Irgendwie ist es gerade, langweilig haben wir nicht gesagt, aber es ist Platz für was Neues. Es ist Raum da. Und dann haben wir ja entschieden, Eltern zu werden. Und haben gesagt, da ist jetzt der Raum dafür da. Also manchmal ist das ja auch gar nicht so ein Gefühl von Langeweile, sondern manchmal ist es auch ein Gefühl von, da ist Raum da, also Platz für was Neues. Wir können irgendwie das füllen, weil Langeweile an sich ist ja normalerweise, nicht unbedingt was Schlechtes. Heute geht es ja eher darum, dass wir versuchen, dass Kinder bewusst Langeweile bekommen. Also ich hatte als Kind ganz oft Langeweile. Heute haben wir um uns herum ja ständig die Möglichkeit, Langeweile zu verbannen, indem wir hier unser Smartphone benutzen und da ist jederzeit Entertainment mit an Bord. Ich musste als Kind auch noch eine Woche warten, bis die Lieblingsfolge wieder im Fernsehen lief. Und heute kann ich die ganze Serie oder alle Staffeln auf einmal durchbinchen und mir alles von vorne bis hinten angucken. Ich brauche auf nichts mehr warten. Was ja auch ein Abenteuer, Neugierdemoment war und so eine Vorfreude. Juhu, jetzt ist es wieder soweit, die neue Folge kommt. Das heißt, Langeweile ist ja normalerweise der Einstieg in einen Kreativprozess. Kreativ zu werden, was kann ich mit dem Raum, den ich habe, tun? Und nur wenn ich Langeweile erlebe, dann starte ich in diesen Kreativprozess, weil wenn ich beschäftigt bin, habe ich das nicht. Und das ist ja auch meistens die Ursache, warum das den Menschen so spät auffällt, dass die Beziehung gar nicht mehr so spannend ist, weil wir Langeweile kaum noch erleben. Wir sind abgelenkt durch Haussanierung, Hausbau, Karriereschritt, Themen der Kinder in der Schule. Andere Themen, die die Kinder haben. Wir sind den ganzen Tag beschäftigt. Und wenn wir mal eine halbe Stunde Pause haben, wo wir Langeweile haben könnten, dann nehmen wir das Handy, dann lenken wir uns ab. Also auch ganz viel Ablenkung. Wir kommen gar nicht mehr in diese Langeweile hinein, wo wir eigentlich kreativ werden können. Aber was ja viele Paare bei dem Thema Langeweile halt vermissen, ist die Nähe und die Tiefe. Also dass man sagt, wir beiden sitzen nebeneinander. Und unser Energiemodus ist irgendwie bei minus 100. Es ist abends 21.30 Uhr. Die Einschlafbegleitung, wenn es schlecht gelaufen ist, ist gerade erst zu Ende. Und jetzt merke ich, obwohl ich vielleicht erschöpft bin, aber auch irgendwie ist es sehr öde. Also mein Leben ist sehr öde. Morgen geht es wieder los. Es ist wieder das Gleiche. Und dieses Gefühl zu haben, jetzt passiert ja auch nichts, was auf der einen Seite ja gut ist, weil ich bin ja auch erschöpft. Auf der anderen Seite ist es halt auch irgendwie langweilig, weil das Wochenende ist ja auch gut. Das Wochenende, da macht man den Haushalt, da sind wieder andere Sachen. Es ist immer und immer das Gleiche. Und man kommt nicht in die Tiefe, man arbeitet nur noch was ab, man verwaltet sein Leben. Das fühlt sich halt für viele so ein bisschen an wie so ein Gefühl, ja was zu verpassen oder so ein Ohnmachtsgefühl auch. Es sagte mal jemand letzte Woche im Coaching zu mir, Ina, es ist ja schön, dass ich das alles so aufgebaut habe in meinem Leben, aber irgendwie verstreicht auch meine Lebenszeit gerade. Und ich muss immer darauf gucken, bis die Kinder so und so alt sind oder bis der Job das ermöglicht, weil ich werde ja auch älter. Ich bin ja nur einmal, in dem Fall 42. Und dann, und das ist jetzt natürlich ein 10-Schritt-weiter-Ding, passiert ja Folgendes, wenn die Menschen dann rauskommen mal einzeln, wie zum Beispiel zu einer coolen Weihnachtsfeier oder zu einem coolen Firmen-Event oder zu einem Junggesellenabschied und so weiter, wo mal wieder Abenteuer ist, wo mal wieder das Leben anders läuft, dann wird vielen auch bewusst, okay, so kann das Leben also auch aussehen, das verpasse ich also. Und da fragt ja jemand nach, wie es mir geht und das ist eine ganz andere Stimmung, das ist nicht so belastend und so negativ und die Lücke wird dann gespürt und im schlechtesten Fall ist das dann der Anfang auch von etwas, was in eine ganz andere Richtung geht. Also dann sind wir dann beim Fremdverlieben, Fremdgehen, Affäre, weil man sagt so, ja, da spüre ich mich mal wieder, da bin ich lebendig, das ist nicht immer das Gleiche. Auch wenn es eine Scheinwelt natürlich ist, ne? Ja, aber was da vergessen wird, ist der eigene Anteil. Man bezieht das dann häufig auf die andere Person. Also man gerät in so einen Vergleich, also, oh, die Frau, die macht das und das, oh, das sieht alles so leicht aus und spontan, flexibel, meine Frau zu Hause. Aber jetzt habe ich ja zu Hause diesen Alltag mitgeformt. Ich habe ja dafür gesorgt. Ich habe versucht, dass unser Leben so ist, wie es ist. Also das machen wir ja zusammen, wir gestalten ja zusammen. Oder auch zusammengestalten wir nicht und lassen einfach nur laufen. Also wir können ja erstmal schauen, wie viel Zeit verbringen wir mit eher unnützen Dingen vielleicht, wo wir einfach nur Raum füllen, also wo wir einfach Langeweile verbannen, uns ablenken. Da braucht ja jeder mal sein Smartphone schnappen, geht hier in die Bildschirmzeit, in Einstellungen und dann sieht man, wie man durchschnittlich am Tag am Bildschirm verbringt. Ich bin mit vier Stunden, glaube ich, echter Unterdurchschnitt gerade. Ja, dafür auch, dass du es beruflich auch benutzt. Weil wenn ich hier reingucke in die Apps, dann sehe ich, dass die Haupt-App, die ich am meisten nutze, ist GoodNotes, Notizen erstellen. Das heißt, hier wird ja auch noch meine iPad-Zeit mitgewertet. Und GoodNotes nutze ich logischerweise für die Paartherapie-Termine, um Notizen zu machen. Das heißt, das ist meine Haupt-App. Folgt WhatsApp-Business, das ist der WhatsApp-Support, wo ich dann die Nachrichten und Sprachnachrichten beantworte. Dann folgt das private WhatsApp und dann erst kommt Social Media mit Facebook. Und dann Safari, dann kommt wiederum Slack, unser interner Messenger, Mail. Also ganz viele, ganz viele Programme, mit denen ich tatsächlich dann arbeite. Ich glaube, wenn ich die mal rauszählen würde, dann komme ich wahrscheinlich nur, auf eine Stunde Bildschirmzeit am Tag. Aber trotzdem, das ist, glaube ich, im Durchschnitt extrem wenig. Ich glaube, wir sind durchaus inzwischen bei vier, fünf, sechs Stunden am Tag, die viele Menschen an Bildschirmzeit haben. Und selbst bei mir diese eine Stunde, wenn ich davon jetzt eine Dreiviertelstunde wegnehme, die ich dann nicht mehr mit Facebook, Safari, gut, aber wenn ich surfe, dann recherchiert man ja auch manchmal und bestellt irgendwas, was man braucht. Also da sind ja auch so Besorgungsdinge manchmal mit drin. Und fassen wir zusammen, es gibt da auf jeden Fall etwas, was man bestimmt kürzen kann an Ablenkungszeit. Weil was hier zum Beispiel ja auch nicht drin ist, wäre jetzt meine Zeit, die ich mit YouTube, Netflix oder Prime oder sowas verbringe. Weil das ist keine Bildschirmzeit, die ich hier tracke. Das machen wir ja auf dem Fernseher quasi. Das heißt, da könnte man auch dann mal ganz ehrlich reflektieren, wie viel Zeit investiert man dort. Und es wird sich da auf jeden Fall Dinge finden, die man reduziert, denn das ist das Erste, Was glaube ich viele brauchen, viele würden sagen, aber mein Tag ist so voll, ich habe da gar keine Zeit und gar keine Energie mehr für. Die Frage ist aber auch, wie ist man an diesen Punkt gekommen, der Langeweile? Also sind das wirklich äußere Umstände, die einen dazu gebracht haben, weil man jetzt, wie bei uns damals, ein Kind bekommt und da einfach sehr routiniert jetzt alles so aufbaut und man einfach gerade sehr gebraucht wird und man deswegen auch wenig Paarzeit hat? Oder ist das, weil man beruflich sehr eingespannt ist? Oder ist es vielleicht auch, dass man, wenn man ehrlich ist, doch Zeit zusammen hätte, aber aufgrund von Konflikten da sich so auseinandergelebt hat, dass man, wie in der letzten Folge ja schon ein bisschen erzählt mal, nebeneinander sitzt abends, beide gucken ins Handy und man spricht gar nicht miteinander. Dann ist das ja auch eine Form von Langeweile, aber auch von fehlender Nähe und sagt, ja, jetzt könnten wir eigentlich noch, aber beide haben vielleicht keine Energie, aber sind auch nicht motiviert, weil. Man so eine Gewohnheit hat, dass man sich eingerichtet hat, dass jeder so sein eigenes Ding macht. Es braucht ja auch immer einen so ein bisschen, der der Motor ist. Der sagt, oh komm, wollen wir jetzt nochmal uns einen Babysitter holen? Wollen wir das in das Ritual einführen? Und gar nicht selten ist es auch so, dass das dann in Stocken gerät. Also letzte Woche im Coaching war auch ein Fall, fand ich ganz spannend. Da hatte ich nochmal nachgefragt, seid ihr zu mehr Paarzeit gekommen? Konntet ihr Unternehmung machen, weil das war so ein Ziel von denen? Dann haben sie sich angeguckt und gesagt, ja. Also so. So halb der Babysitter ist gefragt worden und der Babysitter gesagt, ja, dann sollen wir konkret sagen, weil wir hatten gesagt, am besten dann eine Regelmäßigkeit reinbringen. Zweimal im Monat oder so. Und dann ist es in Stocken geraten. Also der Babysitter ist sozusagen Warteposition, könnte einspringen, aber keiner von beiden hat sich so verantwortlich gefühlt. Jetzt zu sagen, okay, ich gehe den nächsten Schritt und mache das fest mit dem Babysitter. Und dann sind wieder Wochen verstrichen. Und dann ist wieder diese Langeweile und gesagt, ja. Ja, haben wir irgendwie schon wieder nicht gemacht, haben wir schon wieder nicht gemacht. Und dann zu schauen, warum nicht? Was ist denn das Bedenken? Liegt das an dem Gefühl, dass man es nicht möchte? Liegt das an dem Gefühl, dass man keine Idee hat? Was steckt da so wirklich hinter? Ich würde sagen, das ist ein Mix meistens von all diesen Dingen. Also die Arbeitszeit wird intensiver. Wir müssen bei der Arbeit ganz viele Dinge korrekt einhalten, sehr viel organisieren, haben viele Termine und möchten dann gerne das Privatleben. Privatleben flexibel und spontan haben, aber flexibel und spontan widerstrebt so sehr unser sonstigen Rhythmus, den wir haben, dass das nicht funktioniert. Spontan und flexibel endet dann typischerweise eben in irgendeinem Streamingdienst, weil der ist immer verfügbar und einfach. Und alles, was darüber hinausgeht, braucht dann typischerweise eben Organisationsaufwand und Vorplanung. Wir haben viele Paare, wo das dann so ist, dass man sagen muss, über einen Babysitter schaffen wir uns erstmal Freiraum für einen bestimmten Tag. Das heißt, das ist organisiert und geplant, dass nächste Woche Donnerstagabend wir erstmal überhaupt Freiraum haben. Was wir in diesem Freiraum haben, das können wir flexibel gestalten. Da können wir spontan überlegen, wo zieht es uns dann hin? Aber dieser Freiraum, der muss eben geplant und organisiert werden. Und das sind so Dinge, die sich eben im Vergleich zu früher geändert haben. Das Umfeld ändert sich. Die Freunde haben auch alle Kinder bekommen. Die sind auch eingespannt und haben viel zu tun. Und am Wochenende gibt es dann da Familienzeit. Dann haben vielleicht auch nicht mal alle so spontan Zeit. Und so geht das Reihe um. Dann haben wir vielleicht ein paar Konflikte. Und dann muss man dafür. Dann muss man einen Ersatz finden. In der letzten Folge haben wir die Hamburg Freezers erwähnt. Haben wir sehr gerne uns angesehen. Boxen. Sind pleite gegangen. Boxen. Wir haben die Klitschkos, fanden wir total cool. Hat super viel Spaß gemacht. Mega Abenteuer, da zu stehen. Du hast für die Karte wahnsinnig viel Geld bezahlt. Und du stehst da und du weißt, die schlagen häufige K.O.s. Und die ersten acht Runden fieberst du mit und sagst, hau drauf, aber nicht zu doll. Bitte lass ihn noch stehen. Ich will für mein Geld ein bisschen was sehen. Und ab der neunten Runde. Steht man da und jetzt darfst du doll dazu schlagen. Jetzt wollen wir auch noch mal ein K.O. miterleben. Und das sind einfach Dinge, die haben Spaß gemacht. Und man merkt, wenn man darüber redet, dass auch sofort da wieder Spaß und Energie bei entsteht. Und wenn sowas endet, braucht man eben dann kreative Lösungen, kreative Ideen, das durch neue Dinge auch zu ersetzen, damit das nicht einfach endet. Ich fand zum Beispiel in unserem letzten Urlaub das sehr schön. Wir hatten zusammen ja eine Fahrradtour noch. Das war ja, glaube ich, relativ spontan. Weil unsere anderen beiden Mitreisenden sozusagen konditionell gesagt haben, den Tag sind raus und wir beiden gesagt haben, wir fahren alleine. Wir hatten ja Urlaub in Österreich mit den mit E-Bikes sozusagen vor Ort ausgeliehen, denn geplant. Und dann sind wir beiden durch die Alpen gefahren, da so ein bisschen weiter nach oben mit den E-Bikes. Das hört sich jetzt total easy an für fast gestorben, aber das fand ich sehr schön. Und dieser Moment, wo wir runtergefahren sind. Und wir runtergefahren sind vom Berg und die Kühe da stehen sahen und beide so ein bisschen geschluckt haben und überlegt haben, kann man mit den Fahrrädern durch diese Kuhherde jetzt lebendig durchfahren oder nicht? Das war schon ein Nervenkitzel und das war schon irgendwie cool. Was natürlich, sowas kann man ja jetzt nicht planen, das ist ja spontan entstanden, aber genau so etwas braucht man. Wir waren gar nicht so lang weg, oder? Wie lang ging unsere Tour? Zwei Stunden? Zwei Stunden ungefähr, ja. Also wir waren zum Mittagessen wieder. Aber das sind so Erinnerungen, wo ich zum Beispiel mich sehr lebendig gefühlt habe, aber auch dir sehr nah, weil ich wusste, das ist eine Erinnerung, die wir beide nur gemacht haben und was wir vorher noch nicht gemacht haben. Ja, da sind wir wieder bei diesem neuen Moment, wo man etwas Neues das erste Mal zusammen erlebt. Und wer jetzt gleich kommentieren möchte, Haha, E-Bikes und so weiter, wir leben in Schleswig-Holstein. Wir kennen die E-Bikes. Die haben hier eine Steigung von 1 Prozent, Maximum vielleicht. Bei uns ist schon ein Drama, wenn es 2 Prozent Steigung sind. Ab 3 Prozent wollen wir schon mit Allrad fahren. Also wir sind hier anderes gewohnt. Und wenn wir dann in den Bergen sind, dann ist das für uns halt heftig. Wir hatten ja auch die E-Bikes da ausgeliehen. Und dann sagte der Mitarbeiter ja auch ganz entspannt, ja, ihr könnt ja den Weg da nehmen. Das ist eine kleine Abkürzung, so total entspannt. Schwierigkeitsgrad ist auch nicht so groß und so. Ja, und man musste runterschieben, weil man sich gerade an die E-Bikes gewöhnt hat. Weil es Geröll war auch, muss man sagen. Es war ein bisschen Geröll. Also wir mussten runterschieben. Das heißt, wenn da Schwierigkeitsstufe leicht stand in der App, dann war das für uns schon herausfordernd. Ich habe mich schon gefragt, ob du möchtest, dass ich lebendig auch wieder am Hotel ankomme. Nachdem du mir gesagt hast, du hast einen Fahrradweg rausgesucht mit dieser App. Und ich gedacht habe so, das ist doch kein offizieller Fahrradweg. Da will ich gleich hier runterschubsen. Das war auch. Deswegen abgründende Hoffnung. Ja, genau. Fahr mal dichter, fahr mal dichter. Das könnte sich lohnen. Ich hatte auch extra vorab das Mountainbike manipulieren lassen. Aber ich bin immer noch da. Ja, deswegen haben wir auch den Rabatt später gekriegt, weil es hat nicht geklappt, wie es sein sollte. Aber das ist so, finde ich, im Leben wichtig, dass man öfters in so Momente kommt. Weil man zehrt ja auch danach davon. So wie wir jetzt über Erzählen oder wenn wir zusammensitzen, dann kommt ja dieses Gefühl auch wieder hoch. Natürlich. Deswegen ist das nicht leicht, gerade wenn man Kinder hat, dass man in diese Momente reinkommt. Und man muss es natürlich auch so ein bisschen darauf anlegen und planen. Aber wenn man, glaube ich, den Fokus darauf hat und beide motiviert sind zu sagen, wir möchten regelmäßig Lebensmomente haben. Und da sind wir ja zum Beispiel, das haben wir auch schon öfters erzählt, auch bei so Sachen wie, wir schenken uns keine materiellen Geschenke, sondern Zeit und damit ja auch wieder Erlebnisse. Und bringen damit ja auch regelmäßig durch Weihnachten, Geburtstage, wieder einen Moment in unseren Beziehungsalltag rein, der anders ist. Und wenn man da so den Blickwinkel drauf hat, das kann einem wirklich helfen, sich nicht gegenseitig zu verlieren. Und wenn ihr uns nicht verlieren wollt, dann hinterlasst doch gerne ein Abo bei YouTube, Spotify oder Apple. Oder auch eine nette Bewertung, wenn ihr weitere Geschichten darüber hören wollt, wie ich versuche, Abenteuer zu planen. Und eigentlich Ina umbringen will, aber das nicht funktionierte. Gerne eine Bewertung dalassen. Das motiviert mich sehr, auch weitere Versuche zu starten. Ja, wir haben ja schon einen ersten Lösungsschritt auch angeteasert. Und zwar die Ursachen für das Gefühl identifizieren. Also wie hat sich das eigentlich entwickelt? Man könnte auch da wieder starten, ähnlich wie man das Fundament ja auch aufbaut. Also wie hat sich das mit der Langeweile das erste Mal so eingestellt? Bis wohin hatte man das Gefühl, so richtig Lebendigkeit in der Beziehung zu spüren? Wann waren da so die letzten Momente? Denn wir erleben das bei den Paaren, die wir begleiten, dass die Ursachen im Detail eher unklar sind. Also häufig wird uns auch ein ganz unterschiedliches zeitliches Empfinden Der eine sagt, ja, das ist jetzt so seit zwei Jahren. Und der andere sagt, nee, das ist seitdem die Kinder da sind und die sind acht, zehn. Und dann, okay, da ist auch ein unterschiedliches Empfinden, weil man das erste Mal so gespürt hat, dass sich da was verändert hat und das eher langweilig wurde. Und die Frage ist ja auch, was heißt denn Abenteuer? Also ich habe das gar nicht, seitdem das Menschen sich ja auch in der Wahrnehmung dann durch Konflikte zum Beispiel verlieren und einer sagt, ich verstehe gar nicht, was du hast. Wir gehen doch irgendwie regelmäßig mal hier um die Ecke was essen. Da passt doch meine Mutter auf. Und die Frau dann zum Beispiel sagt, ja, wir gehen essen, aber das ist doch kein Abenteuer. Das ist für mich kein Abenteuer, das machen wir immer das Gleiche. Also da auch zu sagen, was meinst du denn konkret genau an Abenteuer? Was willst du denn mal machen? Genau, also die Frage ist, was braucht es, damit du das Gefühl von Lebendigkeit und Abenteuer spürst? Und andersrum für mich natürlich genauso. Ich darf da eben nicht nur von mir selbst ausgehen. Wenn ich coole Dinge erlebe und sage, Mensch, geiles Abenteuer für mich, ist schon wichtig, das auch bei dir zu hinterfragen und zu schauen, entsteht bei dir das gleiche Gefühl und ansonsten gemeinsam zu überlegen, kreativ zu werden. Was können wir tun, was uns beiden dieses Gefühl vermittelt? Der zweite Schritt, der, falls es notwendig ist, und das ist leider öfters mal der Fall, ist darauf zu schauen, gibt es Ursachen dafür, dass es so schwer fällt, in diese Lebendigkeit, in dieses Abenteuer reinzukommen. Also gibt es zum Beispiel Verletzungen, die das nicht mehr möglich machen? Also. Fällt es mir schwer, zum Beispiel dir zu erzählen, was ich gerne machen würde an Abenteuern, weil ich denke, wenn ich das jetzt erwähne, da habe ich schon einige Situationen in der Vergangenheit erlebt, da hast du nicht gut drauf reagiert. Da hast du gesagt, ja, das ist auch total übertrieben oder du musst auch mal dankbar sein mit dem, was wir haben oder sowas gesagt wie, ja, das wird doch alles wiederkommen, jetzt dräng mal nicht. Also habe ich da irgendwie so eine angezogene Handbremse, dass ich denke so, ich kann das gar nicht hervorbringen und leide dann lieber. Ja, in mir drin, alleine. Und dann hilft es ja nicht, sozusagen auf so einer oberen Ebene immer wieder ein bisschen was zu versuchen oder sich das so vom Denkgefühl hervorzubringen, sondern dann geht es darum zu schauen, die Verletzungen zu lösen. Gibt es irgendwas, was uns in der Vergangenheit extrem auseinandergebracht hat, warum wir gar nicht gerne Zeit miteinander verbringen und uns das vielleicht gar nicht so bewusst, dass es auch auf diesen Erlebensaspekt so ausgestrahlt hat, da müssen wir erstmal daran. Da müssen wir uns dieses Thema in der Tiefe angucken, müssen wir zurückkehren an den Punkt, wann war es mal gut und die Sachen aufarbeiten, damit wir unsere Wunschbeziehung auch führen können, wie wir sie möchten. Das haben wir ja in vielen Podcast-Folgen schon beschrieben, wie der Ablauf ist, das Fundament wieder herzustellen, emotionale Verletzungen miteinander zu lösen, sodass das Fundament wieder ausreichend stabil ist, dass man dem Ganzen auch eine neue Chance geben kann, dass man zum Beispiel wieder wandern geht, wenn man das mochte. Und aufgrund von Konflikten beim Wandern. Das dann hat sein lassen. Dann kann es natürlich noch andere Dinge geben, die einen zurückhalten, was eine Möglichkeit eben ist, sind verschiedene Vorstellungen davon, was Abenteuer sind und man sich da schwer einigen kann. Vielleicht erlebt auch jeder seine Abenteuer mit anderen Menschen, weil die Schnittmenge nicht so passt mehr. Deswegen haben wir bei uns ja einen Bereich in den Paartherapien, wo es um das Wunschleben und die Wunschbeziehung geht. So dass jeder für sich. Nochmal reflektiert. Wie sieht mein Wunschleben aus? Wie sind meine Werte, meine Interessen? Was brauche ich, um mein Wunschleben in allen Lebensbereichen führen zu können? Und wie sieht meine Wunschbeziehung aus? Was jetzt ein spezieller, einer der Lebensbereiche eben ist. Was muss diese alles beinhalten, damit die sich richtig gut anfühlt? Wenn man das dann gemeinsam matcht und schaut, wo gibt es Überschneidungen? Was ist im Toleranzbereich? Gibt es was, was im Intoleranzbereich ist, wo wir richtig dran arbeiten müssen? Und wo gibt es vielleicht Möglichkeiten, noch mehr Schnittmenge zu erzeugen? Insbesondere bei Dingen, die dann eben Lebensmomente und Abenteuer erschaffen. Was war in der Vergangenheit? Was gibt es vielleicht auch für ganz neue Dinge, die einen mal interessieren würden, wo man sagt, das würde ich gerne mal ausprobieren? Meiner Erfahrung nach ist es immer der entscheidende Punkt der Verbindung. Also wenn zwei Menschen sich dafür entscheiden, wir möchten wirklich wieder enger zusammenrücken, wir möchten wieder mehr Nähe haben, wir möchten mehr Lebendigkeit in unserer Beziehung haben, wir möchten neue Abenteuer haben, dann finden sich auch Lösungen, dieses zu ermöglichen. Weil beide dann kreativ werden und sagen, okay, wir haben keine Familie hier vor Ort. Was für Möglichkeiten fallen dir an? Was fällt mir ein, damit die Kinder gut versorgt sind, damit wir das Abenteuer erleben können? Oder wie können wir die auch mit einbeziehen, dass wir mehr Abenteuer haben, wenn sie noch ganz klein sind? Aber dieses Gefühl, dass nicht einer da alleine in Unzufriedenheit sitzt und sagt so, ja, wir müssten mal, wir könnten mal und wieder so ein Wochenende, was beschissen gelaufen ist. Sondern dass beide da so die Motivation haben, sagen, ja, lass uns das angehen. Und dann klappt das in vielen Fällen auch. Und viele sind auch sehr überrascht, wie dann die Lösungen vor allem mal entstehen können. Ja, gerade wenn man sich dann den Raum schafft, dafür haben wir einen weiteren Bereich. Das ist das Thema Komplexität im Leben reduzieren oder im Alltag. Wie führt man Orga-Gespräche miteinander, weil das so häufig schon schiefläuft? Wie führt man Reflexionsgespräche miteinander? Auch das ist etwas, was vielen sehr, sehr schwer fällt, da den richtigen Rahmen zu finden und auch zu wissen, worüber sollen wir denn da überhaupt richtig sprechen? Denn wenn man das vernünftig durchführt, hat man eine gute Chance, viele Dinge im Alltag, die so sein, müssen, so diese Pflichtprogramme effektiver und effizienter zu gestalten, sodass am Ende der Woche auch Freizeit als Paar, als Familie entsteht. Sodass am Ende der Woche man am Sonntag nicht nur einen Haken dran macht und sagt, wir haben die Woche überlebt, sondern eben auch sagt, wir hatten eine schöne Paarzeit miteinander, wir haben als Familie was gemacht. Je nachdem, wie vielleicht auch das Alter der Kinder gerade ist und welcher Phase die sind, wird man nicht jede Woche sich wahrscheinlich Paarzeit, weil es ja auch eben gekoppelt ist an den Babysitter und damit an das Netzwerk, was ich habe. Manche haben das natürlich viel einfacher, wenn sie Oma und Tante und Opa in der Nähe haben. Andere wiederum, die bei uns sind, die sagen, wir haben hier kein Netzwerk, wir kennen hier niemanden, unsere Familie ist ganz weit weg. Wir sind vor zwölf Jahren fürs Studium hergekommen, unsere Familie ist 500 Kilometer entfernt. Und dann ist es natürlich nochmal deutlich herausfordernder. Da ist es sehr wichtig, sich um dieses Netzwerk zu kümmern, damit überhaupt diese Lebendigkeit in die Beziehung kommen kann. Also es sind ja mehrere Schritt zwei sozusagen. Wenn ich die Ursache habe, dann je nachdem, was die Ursache ist, muss ich vielleicht Verletzungen lösen oder das Fundament stabilisieren. Ich brauche vielleicht ein Netzwerk und muss meinen Alltag besser strukturieren, dass ich Räume schaffe. Wir müssen uns vielleicht austauschen darüber, was uns überhaupt zusagt und was uns überhaupt dieses Gefühl, dieses Gefühl von Lebendigkeit und Abenteuer heute gibt, was vor 20 Jahren oder vor 15, 10 Jahren war. Das wissen wir vielleicht noch. Aber wie ist es denn heute? Und dann geht es im letzten Schritt ja darum, das auch wirklich ins Leben, in die Beziehung zu integrieren und Abenteuer zu erleben. Also es ist nicht ausreichend, dann einfach weiterzumachen und einfach nur kurzfristige Veränderungen zu erzielen, die nach der Zeit dann wieder verpusten. Verpuffen, sondern wir müssten da dann auch eine gewisse Regelmäßigkeit hineinbringen. Da reichen eben ein, zwei Urlaube im Jahr nicht aus. Und dazwischen fühlen wir quasi nichts, spulen nur unser Leben ab, wie ein Roboter. Und dann kommt der Urlaub und da soll alles hineingepackt werden. Dann verläuft auch gar nicht selten der Urlaub nicht gut, weil dann auf diesem Urlaub so viel Erwartung und so viel Drucklasten. Wir brauchen das schon, das im Alltag. Immer mal wieder Abenteuer und Lebendigkeit dabei sind. Deswegen, wenn diese Podcast-Folge euch jetzt berührt hat, möchten wir euch motivieren, jetzt zu starten, in ein Abenteuer sich zusammenzusetzen und zu schauen, was hindert euch daran, kein Abenteuer in eure Beziehung einzuladen und daran zu arbeiten. Ja, wir freuen uns, wenn ihr euch bei uns meldet. Auf der Website findet ihr das telefonische Erstgespräch. Da schauen wir gemeinsam. Ob das matcht und wir euch bei eurem Thema gut unterstützen können. Und dann geht es danach in den Kennenlern- und Strategietermin, wo wir gemeinsam uns in der Tiefe kennenlernen, in der Tiefe schauen, wo stecken mögliche Ursachen, was sind eure Ziele und dann eben den Paartherapie-Verlauf gemeinsam erarbeiten, was dort optimalerweise gebraucht wird, um euch zu unterstützen. Bis zur nächsten Folge. Bis dann. Auf der Website findet ihr das Telefon- und Strategietermin, wo ihr euch bei uns meldet. Thank you.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Langeweile in der Beziehung ist kein Zeichen von Misserfolg, sondern ein natürlicher Startpunkt für kreative, neue Erfahrungen.
  2. Abenteuer entstehen oft, wenn Paare gemeinsam Zeit für neue, spontane Momente schaffen und sich aus der Routine befreien.
  3. Häufige Ablenkungen durch Smartphones und digitale Medien verhindern, dass Paare die Nähe und Tiefe in der Beziehung wahrnehmen.
  4. Die Wurzeln von Langeweile liegen oft in verletzten Erinnerungen, mangelnder Nähe oder unzureichender Kommunikation zwischen den Partnern.
  5. Um Abenteuer zu erleben, ist es entscheidend, gemeinsam über Wünsche, Werte und mögliche Lebensmomente zu reflektieren.
  6. Regelmäßige, strukturierte Aktivitäten schaffen Raum für Freizeit und Lebendigkeit, nicht nur bei Urlauben.
  7. Die Beziehung kann nur dann wieder lebendig werden, wenn beide Partner Motivation, Wille und Vertrauen haben, gemeinsam neue Dinge zu erleben.
  8. Wichtig ist, dass das Abenteuer nicht nur individuell, sondern gemeinsam erfahrbar und für beide sinnvoll ist.

Summary:

Langeweile in der Beziehung ist kein Zeichen von Scheitern, sondern ein natürlicher Ausdruck, der kreative Neugier weckt. In der Podcastfolge erklären Paartherapeuten Florian und Ina, wie Paare aus der Routine befreit werden können und neue Abenteuer in ihrem Alltag schaffen. Sie zeigen auf, dass digitale Ablenkungen wie Smartphone-Nutzung oft die echte Nähe verdrängen.

Die Ursachen für Langeweile liegen oft in verletzten Erinnerungen, mangelnder Kommunikation oder routinemäßigem Leben, wobei auch das Fehlen von gemeinsamen Ritualen eine Rolle spielt. Eine wichtige Grundlage ist die gemeinsame Reflexion über Wünsche, Werte und Lebensmomente – um gemeinsame Abenteuer zu finden. Dazu gehört auch die Schaffung von regelmäßigen, strukturierten Zeitfenstern, wie beispielsweise zweimal im Monat einen Babysitter zu nutzen, um Freiraum für spontane Erlebnisse zu schaffen.

Die beiden betonen, dass Abenteuer nicht nur im Urlaub, sondern im Alltag stattfinden müssen und dass beide Partner aktiv daran teilnehmen müssen. Es geht nicht nur darum, neue Dinge zu erleben, sondern um eine tiefe Verbundenheit zu stärken, indem man gemeinsam in die Zukunft blickt und gemeinsam handelt. Die Praxis umfasst die Identifikation von Ursachen, die Behebung von Verletzungen und die schrittweise Einführung von neuen Lebensmomenten – alles unter der Bedingung, dass beide Partner motiviert und vertraut sind.

FAQs

Die Nähe und die Tiefe der Beziehung, das Gefühl, gemeinsam zu sein und miteinander zu leben, wird oft verloren, wenn man sich nur auf die täglichen Aufgaben konzentriert.

Langeweile kann ein Impuls sein, um kreativ zu werden und neue Erfahrungen zu suchen, was oft zu Abenteuern und Spannung in der Beziehung führt.

Durch das Erkennen von Zeiten, wenn das Leben routinisiert ist, wenn sich keine neuen Erlebnisse mehr ergeben und wenn das Gefühl von Erleben und Nähe verloren geht.

Sie können die Ursachen identifizieren, Verletzungen lösen, gemeinsame Wunschbeziehungen definieren und regelmäßig, kreative Lebensmomente planen, um Nähe und Lebendigkeit zu schaffen.

Denn nur so entsteht ein gemeinsames Verständnis, und man vermeidet, dass ein Partner allein die Suche nach Abenteuern führt, was zu Entfremdung führen kann.

Durch die Aufzählung der täglichen Nutzung von Smartphones oder Bildschirmen und die Frage, ob diese Aktivitäten wirklich nützlich oder nur eine Flucht vor der Langeweile sind.

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