Lampenfieber überwinden - wie du frei vor Menschen sprichst
29m 51s
In dieser Folge geht es um den Umgang mit Lampenfieber, das viele Menschen vor Vorträgen, Terminen oder Dates erleben. Der Sprecher teilt persönliche Erfahrungen, wie er früher unter starken Symptomen wie Bauchschmerzen, Schweißausbrüchen und Blackouts litt. Er betont, dass Lampenfieber vor allem durch negative Gedanken entsteht, etwa die Angst vor Bewertung oder dem Scheitern. Ein einfaches Rezept gibt es nicht, aber zwei zentrale Strategien helfen: Gedankenkontrolle und intensive Vorbereitung. Die Gedankenkontrolle bedeutet, das eigene „Warum“ zu klären – warum halte ich diesen Vortrag oder führe ich dieses Gespräch? Ein großes Ziel relativiert kleine Fehler. Zudem hilft es, Worst-Case-Szenarien durchzuspielen, um zu erkennen, dass selbst ein Blackout nicht katastrophal ist und man daraus lernt. Die Vorbereitung umfasst Körper, Geist und Seele: ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, das Bereitlegen von Kleidung, einen Zeitplan und die Recherche über das Publikum oder den Gesprächspartner. Durch gezielte Fragen und das Wissen über die Zuhörer fühlt man sich sicherer. Entscheidend ist auch, dass Perfektion nicht nötig ist – Echtheit und Natürlichkeit machen sympathisch, und Fehler sind menschlich. Schließlich betont der Sprecher, dass Übung der Schlüssel ist: Jede Bühne, auch vor kleinem Publikum, sollte genutzt werden, um Selbstvertrauen aufzubauen. Lampenfieber verschwindet nicht völlig, aber man kann lernen, damit umzugehen und daran zu wachsen.
Wir alle kennen es. Lampenfieber. Ich kenne es sehr, sehr gut. Weiche Knie, Talknermund, Schlafstörung, Schweißausbrüche. Ich kann dir ein Liter von singen. Mach ich vielleicht sogar später noch. Immer wieder kommen wir in diesem Moment, wo wir das verspüren. Es kann sein, dass wir vor Menschen stehen und etwas sagen dürfen, ja, ein Referat halten, Vortrag halten. Es kann sein, dass wir wichtigen Terminen haben, dass wir vielleicht ein Date haben. Immer wieder kommen wir genau in diesem Moment. Wo wir spüren, oh, jetzt fällt es mir schwer, das so gut auszudrücken, was eigentlich in mir liegt. Das ist so schade. Selbstbewusst, das auszusprechen, was einem auf dem Herzen liegt, ist so wichtig, gerade heutzutage. Deswegen sprechen wir genau darüber, was du tun kannst, und damit herzlich willkommen bei der neuen Folge von. # Schokolade für die Seele. Ja. Also, ich erzähle nur von Dingen, die ich auch wirklich erlebt habe oder erfahren habe. Ich war wirklich so ein Typ. Ich konnte nicht von Menschen sprechen. Wenn ich wusste, ich musste Referat halten in der Schule, oder ich musste irgendwie einen Vortrag halten, an der Uni oder so, ne? Katastrophe. Also, ich habe wirklich alles durchgabts. Ich bin so ein Magen, Mensch, ich habe Bauchschmerzen bekommen. Ich konnte nicht schlafen. Ich habe wirklich dann Weiche kniebekommen, Trockenam und. Blackouts. Also, alles, was dazu gehört. Und. Wir kommen immer wieder in so kleine Momente, weil. Überall im Leben werden wir uns irgendwie. präsentieren dürfen. Überall im Leben werden wir uns irgendwie mal verkaufen dürfen. Also, uns verkaufen, heißt jetzt einfach nur das, was uns auf dem Herzen liegt. Es muss jetzt kein Produkt sein, was du verkaufst. Aber es kann ja sein, dass du irgendwie einen Wunsch hast oder von einem Menschengruppe tritzt, ehrenamtlich. Und da ist doch so schön, wäre es so schön, wenn wir genau das tun könnten. Also, es ist ganz im Herzen sprechen. Und ich weiß allerdings auch, dass das ein der größten Ängste der Menschen ist, ja. Also, vor Menschen zu stehen, zum Beispiel, uns zu sprechen. Ein der größten Ängste. Weil wir natürlich mal das Gefühl haben, ah, ich werde bewertet und ich weiß nicht. Und wir machen uns Gedanken, also meistens negative Gedanken. Und dann passiert genau das, was ich gerade beschrieben habe. Also, diese körperlichen Symptome sind ja immer eine Folge unserer Gedanken. Ja, wir haben ja nicht einfach so Schweißausbrüche. Diese Schweißausbrüche sind die Folge von negativen Gedanken. Zum Beispiel die Gedanken, dass wir uns ausmahlen, was schiefläuft. Ja. Oder bewertet zu werden. Allein dieses Gefühl so, nein, was denken die dann morgen? Was könnte alles passieren, was könnte schief laufen? Und schon liegen wir da, können nicht einschlafen. Und sind in Gedanken schleifen verwickelt. Und ja, da haben wir im Prinzip genau die Herausforderung, die ganz, ganz viele Menschen kennen. Und ich wünsche dir, ich könnte dir jetzt eine Rezept geben und sagen, hier, das und das machst du. Und dann kannst du vor Menschen treten und kannst ganz selbstbewusst sprechen und ausdrücken, was dir auf dem Herzen liegt. Aber das Rezept gibt es nicht. Ja, ich kann dir nur im Puls geben, die dir auf jeden Fall helfen werden. Aber ich weiß auch das eigene Erfahrung. Man wächst mit den Herausforderungen. Man lernt aus den Herausforderungen. Zum Beispiel ich, ich konnte wie gesagt, nicht sprechen vor Leuten, vor anderen Menschen. Und was habe ich gemacht? Ich habe irgendwann erkannt, es macht Spaß, es ist wichtig. Ich habe so viel auf dem Herzen, was ich ausdrücken möchte. Das heißt, ich möchte aber vor Menschen sprechen. Also habe ich jede Bühne genutzt, um irgendwie sprechen zu üben. Ich habe vor fünf Leuten gesprochen. Ich habe vor zehn Leuten im Café gesprochen. Ich habe mal einen Vortrag gehalten. An der Uni vor elf Leuten, wo ich dachte, damals ist es, kommt ein paar Hundert Leute, aber gut, es war nur elf Leute, das habe ich schlimm. Ich habe eine jede Chance genutzt, um wirklich quasi das zu üben. Denn jetzt kommt der nächste Spruch, Übung macht den Meister. Aber es ist wirklich so. Ich glaube, die wenigsten Menschen werden quasi mit so einem natürlichen Talent geboren, um irgendwie dieses Lampen viel bewegt zu kriegen. Wahrscheinlich gibt es Leute, die das besser können oder schlecht erkennen. Aber es ist halt eine ganz, ganz ungewöhnliche Situation. Vor Menschen zu stehen und einfach so frei manchmal zu sprechen. Das ist nicht alltags üblich. Es ist nicht so, dass wir das jeden Tag machen würden. Und es gibt ja auch die Chance bei mir zum Beispiel, dass man sich halt drücken kann dafür. Davor habe ich gemacht lange Zeit. Bissig, wie gesagt, Erkantabe, es ist doch so schön, wenn du frei sprechen kannst, bei einem Treffen, mit einem Menschen, der die vielleicht weiterhelfen kann, bei einem Date vor Menschen. Und heutzutage natürlich stehe ich auf der Bühne. Und da ist es umso wichtiger, dass ich das im Griff habe, das Lampen fieber. Habst du angesprochen, eine der wichtigsten Punkte sind die Gedanken. Auf jeden Fall, ich nutze die meine Gedanken immer, um mir vorzustellen, erstens, warum mache ich das? Also warum halte ich diesen Vortrag? Und da geht es um etwas größeres als einfach nur irgendwie, ja, ich will da irgendwie Applaus verkriegen. Oder so, das ist es nicht. Oder warum habe ich jetzt dieses wichtige Gespräch mit dem Menschen? Ich hab da was auf dem Herzen. Das ist einfach wichtig für meine Zukunft. Ich fühle mich danach befreit. Ich hab die Chance auf Punkt-Punkt-Punkt. Also das war rum ist ganz, ganz wichtig. Dieses Warum? Das trägt dich durch dieses Gespräch. Wenn ich zum Beispiel auf der Bühne stehe bei meiner Show, und mein Warum ist ganz klar, zum Beispiel, ich möchte den Menschen was tolles mitgeben. Ich möchte, dass jeder Mensch heute irgendwas mitnehmend, was ihm glücklicher macht. Das ist natürlich ein riesengroßes Warum. Und wenn das Warum so groß ist, dann sind diese kleinen Dinge, erstens halb so wild. Das heißt, wenn ich mich verspreche oder so, hab ich mir halt versprochen. Darum geht's gar nicht. Und. Zweitens. Was war zweitens? Ich weiß es nicht. Es gibt viele gute Gründe dafür. Also das was und das wie das ergibt sich auf dem Weg. Ja? Das heißt nicht, dass alles spontan passieren sollte. Darauf kommen wir gleich noch zu sprechen. Denn Vorbereitung ist auch sehr, sehr wichtig. Ich hab schon ein paar Mal, glaub ich, im Podcast gesagt, es gibt so eine kleine Formel, V+G=E. Und G steht für Gelegenheit, V für Vorbereitung und E für Erfolg. Egal, wie man auch Erfolg definieren mag. G ist die Gelegenheit. Das kann sein, dass du zum Beispiel jemandem trifft, der dir helfen kann. Und du hast nur zwei Minuten, um ihn davon zu überzeugen. Oder wie gesagt, du bist auf einem Date, du bist auf einem wichtigen Termin. Du stehst vor vielen Menschen. Das ist G die Gelegenheit. V ist die Vorbereitung. Und viele Menschen unterschätzen die Macht von V, also unterschätzen die Macht der Vorbereitung. Und ich bin wirklich ein Typ. Ich hab gemerkt, Vorbereitung ist so, so, so wichtig. Körpergeist und Seele kannst du vorbereiten. Du kannst dein Körper vorbereiten, zum Beispiel in Form von Nahrung, Trinkverhalten, Schlafen und so weiter. Das heißt, also, wenn ich morgen einen wichtigen Vortrag habe zum Beispiel, und ich hau mir heute ohne Ende Fastfood rein, dann weiß ich morgen, wenn ich aufwache, fühle ich mich nicht ganz so gut. Ja, das ist vielleicht nicht so krass merkt bemerkbar, aber es ist irgendwie, zieht auf jeden Fall Energie runter, wenn du dich nicht gut ernährst. Wenn ich statt Wasser heute irgendwie Party mache, dann weiß ich morgen, bin ich nicht entsprechend gut vorbereitet. Schlafen halten genauso. Also, wenn ich irgendwie sage, ich mache einfach durch und so, ich meine, ich hab genug Nächte durchgemacht an der Uni und so weiter, um dann irgendwie Vortrag zu halten. Ich kenne das. Also, wird nicht durchgemacht, ohne zu schlafen, dahin gegangen. Aber es ist nicht unbedingt förderlich, und gesundheitlich auch nicht so zuträglich, wenn man das immer macht. Körpergeist und Seele, heißt also auch, wirklich zu wissen, okay, wenn ich den Vortrag halte, das sind Kleinigkeiten. Zum Beispiel, ich lege mir die Klamotten raus, die ich morgen anziehen werde. Damit habe ich weniger Entscheidungen zu treffen, wenn ich morgen's aufstehe. Da muss ich meine wichtige wertvolle Entscheidungskraft nutzen, um erst mal zu überlegen, was könnte denn gut kommen. Das ist schon klar. Vorbereitung heißt, einen Zeitplan zu haben. Wann geht's los? Wann bin ich wo? Keine Ahnung. Ist der Wagen vollgetankt. Irgendwie, also wirklich vorbereitet sein. Vorbereitung heißt zu wissen, mit wem spreche ich. Wer ist dieser Mensch? Wenn es zum Beispiel in Bewerbungsgespräch ist, ja, dann denke ich mir so, man kann ja recherchieren. Was gibt es für Informationen zu diesen Menschen? Einfach um diesen Menschen so ein bisschen kennenzulernen. Allein mal schon so ein Foto zu sehen, bringt ja schon einem viel weiter, weil du einfach so ein Bild vor Augen hast. Dann bist du vielleicht nicht so überrascht, in dem Moment, wo du diesen Menschen zum ersten Mal trifft, sondern du weißt schon, wie er schaut. Zomenschen manche Menschen haben ja so einen eher ernsten Blick. Aber das liegt in der Natur dieses Menschen. Wenn du aber schon so ein Bild siehst, irgendwo auf 'ne Homepage, wie dieser Mensch aussieht, dann weiß du, der sieht so aus, alles klar, ich hab mich innerlich vorbereitet auf diesen Menschen. Wenn du irgendwo bist und irgendwas präsentierst zum Beispiel, bereite dich vor, auf die Menschen die zuhören. Wer ist das, wenn ich zum Beispiel B2B-Forträge halte? Das heißt, also wenn ich vor Unternehmen spreche. Sag mal, komm jetzt irgendwie, unternehmen aus der Beauty-Branche oder so. Dann ist für mich das allerwichtigste, am Anfang ganz viele Fragen zu stellen. Also, ich bin zum Beispiel auch so. Ich sage,
Ich muss euch kennenlernen, was soll denn die Ziele des Vortrags sein? Weil wenn ich merke, ich bin nicht der richtige Mann, ich kann das gar nicht erfüllen, dann sage ich ganz offen und ehrlich, aber ich kenne jemand, der euch weiter helfen kann. Da vermittel ich ein bisschen, wo und sagt, hier hab Spaß. Ich finde, das ist halt auch ganz wichtig zu wissen, was kann ich, was kann ich nicht? Weil ich möchte nicht irgendwo hingehen und dann sagen, so Hauptsacheauftrag erledigt und fertig tschüss. Wenn du Fragenställts, lehrst du. Das gehört ganz deutlich dazu, wenn du dich vorbereiten möchtest. Das heißt, ich frage immer ganz viel, zum Beispiel beim Beispiel des B2B Vortrags. B2B heißt Business to Business, wenn ich vor Unternehmen spreche, zum Beispiel. Hey, wer ist die Zielgruppe, männlich, weiblich, wie alt? Wie sieht der Tag aus? Wenn ich zum Beispiel eingeplant bin, irgendwo zwischen drin in einem Programmpunkt. Wer kommt vor mir, wer kommt nach mir, um zu fühlen? Was für eine Reise haben die hinter sich oder vor sich? Es ist anders, wenn die zum Beispiel sagen, "Hey, du bist morgens der erste Redner." Als wenn sie sagen, du bist der erste nach der Mittagspause. Nach der Mittagspause weiß ich zum Beispiel, Leute essen was, sind vielleicht ein bisschen müde, haben schon viel Input gehört. Wer war vor mir dran? Okay, welche Themen waren schon da? Was ist vielleicht, was ergänzt dich zu den Themen, was ich sage? Was ist ganz anders vielleicht? Vielleicht muss ich sie anders aktivieren, erst mal um sie wieder einzu sammeln und Kraft zu spenden, nach einem Mittags- oder Mittags- oder nach einem Mittagspause. Du merkst, ganz viele Kleinigkeiten summieren sich und ich hab ein gutes Gefühl. Ich weiß alles klar? Okay. Vorbereitung. Für mich heißt auch Vorbereitung auf der Bühne zum Beispiel. Was machst du hinten? Denübungen. Was liehst du vorher? Also, du merkst schon, viel, viel Energie geht Richtung V. Also Vorbereitung bereite dich bestmöglich vor, weil das gibt dir einfach Sicherheit. Weil du weißt dann so, okay, so und so sieht's aus. Bei dem Date, ne? Vorbereitung ist das A und O. Also, du weißt ja, okay, damit ich nicht irgendwie einen so rumhampel oder damit es nicht unangenehm wird, wann darf ich wo sein, wen werde ich abholen, was sich anwogen, wir hin reservierig ein Tisch, welches perfilmtrage ich bringe ich Blumen mit oder was auch immer, ist alles Vorbereitung. Und die beste durch Vorbereit ist und dann auch auf den Menschen Vorbereit ist, um so besser. Auch da sind Fragen natürlich total wichtig. Zum Beispiel macht's viel mehr Sinn, wenn du weißt, dieser Mensch, den ich treffe, dass es jetzt ein Kumpel sein oder ein Date, was auch immer. Ich weiß, dieser Mensch war zum Beispiel im Urlaub. Ich hab mich vorbeiracht, der war im Urlaub, der war irgendwie keine Ahnung, oder eine Ahnung, dass ich das nicht so gut bin. Und dann kann ich ganz konkret fragen, auch. Also natürlich aus dem Herzen und wirklich interessiert, nicht aufgesetzt. Hey, wo warst du da in Italien? Ich war auch schon mal da, was war das coolste Erlebnis da? Ey, hast du das gesehen und was hast du gegessen? Boah, ich liebe das. Du redest, du bist drehen. Und dann hast du schon ganz anders gefühlen, einfach weil du dich kurz vorbereitet hast auf diesen Menschen. Ja, finde ich sehr sehr wichtig. Also Vorbereitung ist ganz, ganz wichtig, wenn man entgegenwirkt. Also, Körpergeist und Seele vorbereiten, Gedanken, ganz, ganz wichtig. Ja, Gedanken, die Power des Gedankenes. Also was ich mache, wenn ich irgendwie in Termin habe, in wichtigen oder auf der Bühne stehe, ich spiele alles durch in Form von "Best Case" und "Worst Case". Also ich weiß einfach so, okay, was ist das schlimmste, was passieren kann? Ja, ich hab einen Blackout, Leute lachen, Leute finden mich doof, Leute stehen auf und sagen so 'n Scheiß, ja, ich geh nach Hause. Ähm, meine Mitschüler reagieren komisch. Okay, dann akzeptiere ich den "Worst Case", weil ich mir sage, okay, das war's. Also ich werde nicht sterben, okay, super. Das ist schon mal gut, ja. Das heißt, der "Worst Case" wird relativiert einfach. Ich sag mir, okay, ja. Weil ich weiß ganz genau. Und dann gebe mir eine langfristige Perspektive ein. Ich werde nicht auf dem Sterbebett sitzen und über Show X Y nachdenken. Es gab zum Beispiel auch Show's, die liefen gar nicht so gut, wie ich wollte oder wann, wo ich auch dachte, aber, guck mal, heute ist schon mit dir Spreche. Ich hab dich schon vergessen. Ich weiß gar nicht, wann das war, wo das war. In dem Moment dachte ich, das ist so schlimm, aber jetzt denk ich mir so, voll vergessen. Ja, es ist einfach, es gibt wichtigere Es. Ja, das heißt, selbst der "Worst Case" wenn den durchgehst, dann würdest du sagen, den werde ich auch überleben, es ist halb so wild. Und selbst im "Worst Case" liegt ein großes Wachstum. Also ganz konkret, wenn ich irgendwie jetzt, ja, Vorträge hatte oder Termine hatte oder so, Präsentation hatte, die nicht so gut liefen, dann hab ich in dem Moment am meisten gelernt. Ja. Ich weiß, es ist für den Moment vielleicht nicht dröstlich, wenn man sich so denkt, oh, egal, ich lerne was. Aber im Nachhinein denke ich mir so, nein, ne, an dem Tag hab ich ganz, ganz viel gelernt. Und allein, diesen Samen in sich zu tragen, diesen hoffnungsvollen Samen, hey, das keimt jetzt gerade, was ich gerade erlebt habe und irgendwann wird's mir nützen. Wie gesagt, in dem Moment schwer als trost zu sehen, vielleicht. Aber ich kann dir sagen, außer Erfahrung und ich lebst ja auch immer wieder in den schwierigen Momenten, wächst du am meisten. Ja. Und du wirst auch nur besser, weil du sehr, sehr viel erlebt hast, was vielleicht nicht so gut war in Anführungszeichen. Also die Leute, die zum Beispiel wenig Lampenfiebe haben, wie zum Beispiel ich, ja. Die haben einfach viele Fehler schon gemacht und die haben einfach viel erlebt und viele. Ja, Fehler ist für denjenigen, die es richtige Wort, aber viele unangenehme Situationen durchlebt. Kann man so sagen, ja. Alle wollen sein, keiner will werden, hat Götige gesagt, alle wollen ohne Lampenfieber sein, aber keiner will er durch. Da darfst du ein bisschen Lust entwickeln, einfach spielere Schleicht, ich gehe da mal durch. Was soll schon passieren? Ja. Das sind alles nur Menschen. Und das ist auch etwas wichtiges, was du niemals vergessen darfst. Du bist der einzige, der fühlt, was du fühlst, alle anderen sehen wir nur von außen betrachtet. Ja, das ist so, wenn ich jetzt zum Beispiel rausgehe, und ich fühle mich nicht gut, dann sehe ich die Leute alle so, alle haben irgendwie alle so. sind perfekt gesteilt und sind irgendwie. riechen gut, ja, und lachen und so her. Und ich fühle aber mich schlecht gerade. Dann denke ich so, ich bin schlechter als andere vielleicht, oder ich hab ein schlechteres Leben, aber glaub mir, jeder ist sich selbst am nächsten und jeder hat seine Herausforderung. Jeder Mensch hat seine Problemchen. Ja, es gibt kein Mensch, ohne Problemchen. Und wovon nach wie uns Sehnen ist nicht perfektion, sondern Echtheit. Ja, du verliebst dich in den Menschen, der echt ist. Nicht perfekt, längst in die Hörer, wow, der hat sich nie versprochen. Waren sie in alles, nein, längst sie, hey, diese kleinen Macken, diese kleinen Fehler, die machen dich liebenswert. Und genauso ist auch beim. ja, beim Kampf nicht, beim. beim Battle gegen Lampenfeiber. Ja, da geht es nicht darum, dass du perfekt macht, alles perfekt machst, sondern dass du einfach echt bist. Wenn du in meine Bewertung anschaust auf Eventim zum Beispiel, da sind ja auch. über 10.000 Bewertungen, ja, mit 5 Sternen. Da steht nicht irgendwie, oh, das war die perfekte Show. Da steht voll so oft drin, der war einfach natürlich. Er war. also ich jetzt, er war naber, er war herzlich. er sympathisch, ja. Und ich weiß, herzlich sympathisch, naber. Das sind alles Ausdrücke für. ja, der hat sich ja auch mal versprochen, der hat auch mal gelacht. Er hat sich mal über sich selbst gelacht, der ist mal gestolpert. Ich bin auf der Bühne gestolpert, ich bin hingefallen. Hab mir einen Daumen angebrochen. Na ja, gut, ne? Passiert. Ja? Siehst du, geht wieder alles. Top fit wieder, alles gut. Also. Und du siehst, das war den Menschen wichtiger als. Ah, es war die perfekte Inzienierung. Ja? Ist vielleicht jetzt beim Zauberer anders, ne? Also wenn es da irgendwie Zauberer auf der Bühne sind, da muss alles perfekt inszeniert sein, da darf nichts. Aber ich meine, wir reden ja von. von. Gesprächen, von Vorträgen. Und da ist immer wichtig, dass du im Prinzip dein Herz sprechen lässt. Wir haben schon über das mal rumgesprochen. Schau dir die besten Vorträge an, der Geschichte, der Menschheitsgeschichte. Ja, zum Beispiel Martin Luther King, ja. I have a dream. Ne? Er hat das nicht mal auf seinem Skript stehen gehabt, dass er da sagen wird, das war improvisiert. Ne? Und selbst, wenn er es aufgeschrieben hätte, das war ihm so, so wichtig, dass er spricht ja über sein Traum. Und das hat quasi alles in Bewegung gesetzt. Das hat richtig reingehauen in die Herzen und Köpfe der Menschen. Das heißt, die Leute, die wirklich ganz viele Menschen überzeugten, hatten ein großes Warum. Und bevor du dieses große Warum nicht erkenntst, wird es schwierig, sich durchzumorbeln. Und ich weiß jetzt zum Beispiel auch damals in der Schule, wenn wir jetzt ein Referat gehalten haben, über keine Ahnung, er hat im Erdkunde unterricht. Ich war echt nicht gut in Erdkunde. Da konnte ich jetzt nie sagen, was ist mein großes Warum jetzt über. über die Flüsse zu sprechen. Das war ein bisschen schwierig. Aber ich bin einfach in diese Rolle reingegangen. Ich hab gesagt, so soll es bis zu einfach der Typ, der bestmöglich über die Flüsse spricht. Und du wirst es so verkaufen. Also, Flüsse, dass Geilste auf der Welt sind, ja. Flüsse sind noch geil, aber flinier ist Geilste, also für mich persönlich nicht, was ist Geilste auf der Welt. Aber ich hab es einfach so rübergebracht. Im Studium genauso, im Studium, es war kein Herzensstudium. Das heißt, ich muss mich selbst auch immer so ein bisschen dahingehend manipulieren, positiv gesehen.
Egal, sprich über diesen Motor. Also wäre das geilste auf der Welt. Und das konnte ich irgendwann. Ja, einfach wirklich so im. Ist doch, das ist einfach eine Inszenierung. Ich mach einfach mal so, dass das Beste was in mir liegt. Und ich werde einfach bestmöglich darüber sprechen. Also ob ich jetzt irgendwie. Wie so 'ne Rolle manchmal auch. Ich spreche jetzt so über diesen Motor, wie damals Steve Jobs über das iPhone. So, ey, das ist das unter und unter. Und. Ich hab ja auch gerade gesagt, das Wort Rolle benutzt. Und das ist auch etwas, was mir auch hilft. Denn. Das Eintauchen in die Rolle des Redners. Ähm. beeinflusst das tun automatisch. Ja, du ähnest dich vielleicht noch mal eine vorherige Folge. Nicht tun haben sein, sein tun haben. So muss es lauten. Nicht tun haben sein, heißt nicht auf das tun beschränken. Ja, wo muss ich stehen? Wie müssen meine Hände aussehen? Wie weit hab ich ausholen? Äh, wann darf ich Öl sagen? Äh, wann muss ich zum Punkt? Und wann ist nicht das tun, das sein ist viel wichtiger. Ja, ich bin jetzt der Mensch, der ausspricht, was ihm auf dem Herzen liegt. Ich bin jetzt die beste Begleitung gerade für diese Person. Ich bin jetzt der perfekte Bewerber für diesen Job. Ja, ich bin es. Ich fühle mich schon da rein und dann tust du automatische Dinge, die dir helfen werden, da wirklich auch zu überzeugen. Ja, ähm. Das hilft alles gegen Lampenfieber. Bei mir persönlich noch auch eine Glaubenskomponente. Das heißt, ich bete immer vor jedem Vortrag. Ich bete nicht, oder ich bitte. doch damals schon. Also. Das ist auch eine schöne Evolution eigentlich. Ich hab damals immer gebetet und gesagt, "Bitte lieber, go, da, bitte hilft mir, da, das ist mir nicht versprechen." Also, da war schon so ein Bit gebet. Heute geht es eher darum, so, ähm, hey, lieber Gott, bitte spricht durch mich. Ja, es geht nicht um mich. Es geht um was höheres. Und dahingehend hat sich so ein bisschen das Gebet auch verändert. Ähm. Das hat mir sehr, sehr viel geholfen. Also mir persönlich hat das sehr viel Vertrauen gegeben in mich, in das Leben. Und kombiniert mit der anderen Sachen quasi, mit dem. nicht sich selbst und das Thema zu ernst nehmen. Ja, den "Worstcase" durchspielen. Auch den "Bestcase" durchspielen. Auch das ist sehr, sehr, sehr wichtig. Ja. Also. Den "Bestcase" durchspielen heißt, zum Beispiel, immer noch, wenn ich irgendwo bin oder zum Beispiel, was bei mir das halt Vortrag ganz oftmals, ne? Deswegen komme ich mir wieder auf das Beispiel des Vortrags zu sprechen. Ähm, wir da jetzt für Unternehmen oder auf der Bühne. Ähm, ich hab meinen Kochlöffel und dann. dann zieh ich durch. Ja. Also, ich fühle schon richtig, wie ich stehe, was ich mache. Das kombiniert so ein bisschen so, dass wir besprochen haben. Also, dieses sich rein fühlen in eine Rolle, sein, tun haben. Ja, schon sich vorstellen, wie Menschen reagieren. Und. Selbst da denke ich mir, also wenn es jetzt mal schon. wenn du vom Medienleuten Vorträgst. eine Seele erreichen, ein Herz berühren. Darum geht's. Ja, du wirst nie 100 Prozent zu 100 Prozent abholen, aber du kannst immer das Leben eines Menschen beeinflussen. Ja. Weil wir sehen immer so, wie man die Menge von Leuten, ja, auch in der Klasse. Du siehst da jetzt eine ganze Klasse sitzen. Aber am Ende sind das ganz viele einzelne Menschen, die einfach da sitzen und so lauschen. Ja. So, und das ist wichtig. Ich weiß nicht immer, okay, ein Menschen kannst du auf jeden Fall richtig heute, was mitgeben fürs Leben. Und wenn du ein Menschen, was tolles Mitgebes hast du irgendwie die ganze Welt ein Stück weit verändert. Zumindest auch die Welt dieses Menschen. Und das ist ja ein tolles Geschenk, was man dann erlebt. Lampenfüber. Ich hab eine Sache gesagt am Anfang, um die kommen wir nicht rum. Und zwar um die Übung. Ja. Um die Übung, und deswegen hab ich auch gesagt, nutze jede Gelegenheit, einfach um besser zu werden, indem du tust. Also, du musst jetzt nicht irgendwie jeden Tag ein Date haben, um besser zu werden. Aber, ja, du kannst einfach an dir arbeiten, du kannst vorm Mänden mit Menschen sprechen, mit Freundinnen sprechen, mit Herzensmänden sprechen. Ich mach das immer noch. Wenn ich irgendwas neues vorbereite z.B. dann lad ich meine Freunde ein und red mit den. Ja, und guck mal, so wie es ankommt. So, z.B. Auf bei der Schau, wenn ich neue Witze hab oder so, oder sag, das finde ich ganz cool vielleicht. Ich teste das, ja. Wenn keiner lacht, denke ich mir so egal, es scheiß drauf, alle gar keine Humor, der das war richtig witzig, ja. Raus, nee, das mache ich nicht. Aber, wie gesagt, einfach Übung macht den Meister. Also, ich kenne keinen Menschen, der irgendwie Lampenfieber in den Griff bekommen hat, der irgendwie nicht viel geübt hat. Und Übung heißt wirklich, jede Chance zu nutzen. Jede Chance zu nutzen, die sich debitet, einfach über Dinge zu sprechen, damit es normaler wird. Auch im Auto, ne? Ich bin froh, dass es freischprech einrichtungen gibt, weil ich im Auto ganz viel übe und probe. Und wenn Menschen mich sencen im Auto, dann denken, dann denken, ich telefoniere halt. Deswegen, ich bin sehr froh, dass das gibt mittlerweile. Früher hätte ich gedacht, so was geht bei dem ab. Aber ich bin den gerne Zeit am Reden, am Machen, am Tun. Ich will einfach da auch diese Zeit im Auto mit mir selbst einfach nutzen, um zu schauen, wie kann ich etwas ausdrücken, wie kann ich vielleicht noch besser werden, im Vokabular, in der Art und Weise, wie ich spreche, Tunalität, ich teste neue Dinge, jede Chance nutzen. Übung macht wirklich den Meister. Wenn du das so kombinierst, dann hast du uns sehr schönes Gefühl und wirst wirklich dein Lampenfieber in den Griff kriegen. Und wie gesagt, als letztes vielleicht noch ganz wichtig, Lampenfieber ist ja nichts negatives. Es passiert ja für dich, also der Herzschlag, der Schweißausbruch, das hellwach sein. Das sind ja damals evolutionär gesinnend Dinge gewesen, die die helfen. Bei Gefahr zum Beispiel, dass du schneller weglaufen kannst, schneller reagieren kannst, und so weiter. Wach haben bist, Adrenalin hast zum Beispiel. Also es passiert für dich. Heute geht aber nicht mehr um gefressen werden, sondern wir haben nur dieses Gefühl von, "Oh, es ist ganz, ganz schlimm und ganz wichtig." Und ganz, ganz krass, was gerade passiert. Aber am Ende des Tages ist alles halb so wild. So gehe ich auch fast in jedes Gespräch rein und kombiniert aber mit allen anderen Dingen. Also ich bin immer vorbereitet. Ich bin Körpergeist und Seele, sind vorbereitet. Ich nehme mich nicht so ernst. Ich tauche ein in die Rolle, ich hab gutgeübt, meine Sachen. Und mein Warum ist immer sehr, sehr klar. Und dann wirst du merken, dass du viel, viel besser umgehen kannst mit Lampenfieber. Und ich finde auch, wenn du das spürst, irgendwo. und das auszusprechen, das macht dich ultra-sympathisch. Also wenn du jetzt irgendwie sagst, ich bin echt aufgeregt, ne? Lange nicht mehr hier gesessen und hatte eine Bewerbung gespräch, ich fühl das schon gerade, ne? Oder auf der Bühne, wenn ich es irgendwie sage, so, boah. Wohin, Leute, ich muss was trinken, ne? Ich bin echt ein bisschen nervös gerade, so. Das ist ultra-sympathisch. Wenn ich das irgendwo sehe oder höre, oder wenn du mir spricht, ne? So Leute kommen ja auch zu mir und sind manchmal ein bisschen nervös, zum Beispiel, wenn sie mir irgendwas erklären wollen, erzählen wollen, kooperieren wollen. Und dann sagen so, oh, Björn, echt, irgendwie so. irgendwie bisschen draufgeregt und irgendwie so, ey, alles cool, komm. Prost, erst mal auf uns, sehr trinken wir erst mal. Komm erst mal, sympathisch, ne? So fordene Verbindung, denn über so etwas zu sprechen, macht dich ja total verletzlich, ne? Oder zeigt ja auch eine verletzliche Seite. Und dich verletzlich zu zeigen, stellt ja eine ultra schöne Bindung her zu diesem Menschen. Also, wenn man sich verletzlich zeigt, ist das die Basis für eine wunderbare Verbindung zu diesem Menschen. Und macht das einfach. Ja, nehm einfach mal raus, aus dem heutigen Gespräch, was dir gut tut, probierst mal aus, ja, geh raus. Und ich wollte dich unbedingt halt ermutigen, ja. Dinge anzugehen, Menschen zu treffen, vor Menschen zu sprechen. Weil ich finde, jeder hat etwas ganz tolles in sich. Du hast was ganz, ganz tolles in dir, was kein Mensch in sich hat. Und deswegen wäre es so schade, wenn das nur in dir bleibt, sondern die Welt muss hören, was in dir ist. Und was du denkst und was du fühlst, ich finde, es sollten so viele Menschen wie möglich davon erfahren, in welchem Umfeld auch immer. Und deswegen war es mir wichtig, heute genau darüber zu sprechen. Ja? Wenn alles nicht mehr hilft, dann kaufe ich dir bald das Buch, der positive Gedanken-Trick. Ich muss jetzt irgendwie so eine Überleitung kriegen auf dieses Buch, ja. Ich sehe, dass hier so stehen, hab noch nicht übergesprochen. Ja, bis mein neues Buch am 26.08. kommt es raus. Man kann es jetzt schon vorbestellen, bald gibt es das überall, wo es Bücher gibt im Handel online. Ja, wirklich mega freuen, wenn du auch diese Reise mit mir machst. Es ist wirklich ein ganz, ganz tolles Buch geworden. Ich bin so stolz darauf, wenn ich das in der Hand halte. Ich werde noch ein bisschen näher darauf eingehen in den nächsten Wochen. Aber es ist wirklich von Herzen geschrieben und es funktioniert. Ja, also ich gehe wirklich hin zu Menschen und sage, "Ich hab da was, wird das Buch geben und sagen, hier, ich werde mit dir danach, wirst du positive denken, du wirst, ich schwöre es dir optimistischer durchs Leben gehen. Du wirst besser einschlafen können. So fest bin ich davon überzeugt. Ja, also jetzt gerne vorbestellen, ab dem 26.08. gibt es das Buch überall, wo es Bücher gibt. Und ja, wir haben noch ein bisschen Zeit, aber im September geht meine Tour weiter. Hab ein bisschen heute darüber schon gesprochen. Jetzt Jetzt weißt du, was hinter den Kulissen, was ich stattfindet, was ich backstage so mache oder hinter dem Vorhang. Wenn du's live erleben willst, alle Infos in der Infobox, meine Tour, eine Reise zum Glück, wartet darauf, dass du vorbei kommst und deine tolle Energie mitbringt. Und ja, da wirst du mich sehen, auch mit ein bisschen Lampenfieber. Also alles alles Gute für dich. Passt gut auf dich auf, bleibt gesund und bis bald, dann bier. Ciao, ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Lampenfieber ist eine häufige Erfahrung mit körperlichen Symptomen wie weichen Knien, Schweißausbrüchen und Schlafstörungen.
Negative Gedanken verstärken das Lampenfieber; körperliche Reaktionen sind Folgen dieser Gedanken.
Es gibt kein einfaches Rezept gegen Lampenfieber, aber Gedankenkontrolle und Vorbereitung helfen.
Vorbereitung (V) ist entscheidend
Das eigene „Warum“ zu kennen, gibt Sicherheit und relativiert kleine Fehler.
Best-Case- und Worst-Case-Denken hilft, Ängste zu relativieren und Wachstum aus Fehlern zu ziehen.
Echtheit und Natürlichkeit sind wichtiger als Perfektion; Fehler machen sympathisch.
Übung ist essenziell – jede Gelegenheit zum Sprechen nutzen, um sicherer zu werden.
Summary:
In dieser Folge geht es um den Umgang mit Lampenfieber, das viele Menschen vor Vorträgen, Terminen oder Dates erleben. Der Sprecher teilt persönliche Erfahrungen, wie er früher unter starken Symptomen wie Bauchschmerzen, Schweißausbrüchen und Blackouts litt. Er betont, dass Lampenfieber vor allem durch negative Gedanken entsteht, etwa die Angst vor Bewertung oder dem Scheitern.
Ein einfaches Rezept gibt es nicht, aber zwei zentrale Strategien helfen: Gedankenkontrolle und intensive Vorbereitung. Die Gedankenkontrolle bedeutet, das eigene „Warum“ zu klären – warum halte ich diesen Vortrag oder führe ich dieses Gespräch? Ein großes Ziel relativiert kleine Fehler.
Zudem hilft es, Worst-Case-Szenarien durchzuspielen, um zu erkennen, dass selbst ein Blackout nicht katastrophal ist und man daraus lernt. Die Vorbereitung umfasst Körper, Geist und Seele: ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, das Bereitlegen von Kleidung, einen Zeitplan und die Recherche über das Publikum oder den Gesprächspartner. Durch gezielte Fragen und das Wissen über die Zuhörer fühlt man sich sicherer.
Entscheidend ist auch, dass Perfektion nicht nötig ist – Echtheit und Natürlichkeit machen sympathisch, und Fehler sind menschlich. Schließlich betont der Sprecher, dass Übung der Schlüssel ist: Jede Bühne, auch vor kleinem Publikum, sollte genutzt werden, um Selbstvertrauen aufzubauen. Lampenfieber verschwindet nicht völlig, aber man kann lernen, damit umzugehen und daran zu wachsen.
FAQs
Lampenfieber ist eine Angst vor Auftritten oder wichtigen Gesprächen. Es äußert sich durch weiche Knie, trockenen Mund, Schlafstörungen, Schweißausbrüche und Blackouts, die durch negative Gedanken ausgelöst werden.
Stelle dir vor, warum du die Situation meisterst, und denke an dein großes Warum. Spiele den Best Case und Worst Case durch, um zu erkennen, dass selbst der schlimmste Fall nicht schlimm ist, und konzentriere dich auf das Wachstum, das aus Herausforderungen entsteht.
Vorbereitung gibt Sicherheit, weil du dich auf Körper, Geist und Seele vorbereitest. Dazu gehören ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, das Planen von Details wie Kleidung oder Zeitplan und das Recherchieren über dein Publikum oder Gesprächspartner.
Bereite dich vor, indem du Informationen über die Person sammelst, z.B. durch Fotos oder gemeinsame Interessen. Stelle offene Fragen, die aus dem Herzen kommen, um echte Verbindungen zu schaffen und das Gespräch natürlich zu gestalten.
Akzeptiere den Worst Case und relativiere ihn, denn du wirst nicht sterben. Denke an die langfristige Perspektive und erkenne, dass solche Momente oft vergessen werden. Nutze sie als Lernchance, denn aus Fehlern wächst du am meisten.
Strebe nicht nach Perfektion, sondern nach Echtheit. Menschen schätzen Ehrlichkeit und kleine Macken, die dich liebenswert machen. Erlaube dir, Fehler zu machen und über dich selbst zu lachen, denn das macht dich sympathisch und verbindet dich mit deinem Publikum.
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