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Laktat essen? Was hinter den Laktat-Gels steckt

48m 51s

Laktat essen? Was hinter den Laktat-Gels steckt

Der Podcast führt eine umfassende Diskussion über das Thema Laktat-Gehl ein und klärt auf, dass Laktat im Körper nicht nur als „Giftstoff“ im Sinne des alten Sportwissenschaftsdenkens gilt, sondern vielmehr als wichtiger Brennstoff, Baustoff und Signalstoff. Die Folge betont, dass Laktat von der Wissenschaft als ein komplexes Molekül mit mehreren Funktionen betrachtet wird. Dennoch steht die Forschung zu dem Verzehr von Laktat-Gehl noch am Anfang. Es gibt bisher nur wenige Studien, die zeigen, dass Laktat tatsächlich im Darm aufgenommen und im Körper verstoffwechselt wird – und selbst dann zeigt sich, dass es zu Magen-Darm-Problemen führen kann. Besonders kritisch ist die Tatsache, dass die Blutlaktatkonzentration nicht steigt, was darauf hindeutet, dass das Laktat nicht in den Kreislauf gelangt. Auch die Hypothese, dass Laktat den Glukoseverbrauch spart, ist bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Einige Produkte wie Exo Laktat oder Energit enthalten große Mengen an Glukose und Fructose, was zu gesundheitlichen Risiken führen kann. Der Podcast betont, dass derzeit keine ausreichenden Beweise dafür vorliegen, dass Laktat-Gehl wirksam ist, und fordert daher Vorsicht. Die Community wird in Zukunft direkt beteiligt, indem Fragen eingereicht und wissenschaftliche Einblicke regelmäßig vermittelt werden. Der Fokus liegt auf der wissenschaftlichen Forschung, nicht auf Marketing-Argumenten. Derzeit sollte Laktat-Gehl nicht als vollständig sicher oder wirksamer als traditionelle Kohlenhydratquellen angesehen werden.

Transcription

7497 Words, 46864 Characters

German
* Musik * Moin und herzlich willkommen, dass hier ist der offizielle Start der neuen Serie des Junk Miles Podcasts. Ich heiße euch herzlich willkommen am früßens Donnerstag, den 10. September, je nachdem an welchem Tag ihr diese Podcastfolge gerade hört und habe super Bock zu starten in die neue Serie. Ich habe mir eine Themenplanung gemacht, ich habe so viele Dinge, die ich gerne mit euch besprechen würde und an euch ran tragen möchte und weil das so viel ist und uns langsam aber sicher das Jahr ausgeht. Ich will noch keine dystopische Stimmung erzeugen, aber habe ich wahnsinnig Bock direkt damit anzufangen. Deswegen begrüße ich euch ganz herzlich zur neuen Serie Junk Miles. Ihr werdet in den nächsten Wochen von mir, dass ein oder andere unterschiedliche Format bekommen. Heute bin ich hier und habe ein Thema mitgebracht, von dem ich wetten würde, dass sie alle davon in den letzten Wochen in irgendeiner Form mal perifährt angeht worden seid. Nächste Woche, zum Beispiel, gibt es eine schöne Gastfolge mit meiner lieben Kollegin Sandra. Da sind wir beim letzten Mal ausgestiegen im Podcast mit durchaus großen Herausforderungen für Sandra Sknie. Und da werde ich euch nächste Woche gemeinsam mit Sandra ein Update geben, wie da so die Lage ist und wie es Sandra geht und überhaupt. Und dann kann ich euch sagen, gibt es für den Junk Miles Podcast in den nächsten Wochen den Plan folgen zu machen, wie diese hier. Folgen zu machen mit Gästen. Vielen Dank für all eure Einsendungen auch. Da hat es einiges gegeben, worüber ich mich gefreut habe, viele schöne Anregungen. Gleichzeitig werden wir auf jeden Fall uns wieder um den wissenschaftlichen Teil in der Studie des Monats kümmern. Da habe ich große Lust darauf, da habe ich im Moment durchaus einige Studien auf Halte, die ich euch gerne mitgeben wollen würde oder mir euch einen Überblick geben wollen würde. Und dann vielleicht auch dafür sorgen wollen würde, immer ganz vorsichtig im Konjunktiv, die Ergebnisse dieser Studien kleines bisschen für euch einzuordnen. Und darüber hinaus werden wir im Junk Miles Podcast in Zukunft auch uns um eure Fragen kümmern. Ich habe dafür ein minimales Formular gebaut in Anführungsstrichen. Da könnt ihr eure Frage einreichen. Den Link dazu, den findet ihr unten in den Show Notes dieses Podcasts. Und da klickt ihr einfach drauf. Gibt mir wenige Hintergrundinformationen. Ich habe ein paar ganz grundsätzliche Fragen an euch, aus welcher Sportart ihr beispielsweise kommt, wo ihr so im Training steht. Aber wie gesagt, sehr uberflächlich, aber einfach für mich als Einordnung des Fragenstellers oder der Fragenstellerin, um am Ende des Tages eure Fragen besser einordnen zu können. Und dann schickt ihr mir eure Frage. Und die werde ich hier in regelmäßigen Abständen werden wir immer eine eigene Folge machen mit Fragen aus der Junk Miles Community heraus, die ich dann für euch beantworten werde. Und mit ein bisschen Glück ist deine eure Frage mit dabei. Heute müssen wir reden über Laktat Gehls. Ja, ich bin mir sehr sicher, dass ganz viele von euch spätestens im Rahmen der Todefonds in irgendeiner Form davon mitbekommen haben. Entweder in der Live-Berichterstattung oder in den sozialen Medien oder oder oder oder oder. Denn auf einmal ist irgendwie dieses Thema aufgekommen, bei dem es darum geht, dass man aus Laktat, wir ordnen das gleich noch mal ein, dass man das jetzt auf einmal auch essen kann. Und ganz offensichtlich ja nicht aus dem Grund, als dass man Lust hat irgendwie noch früher zu übersäuern oder sowas in der Art, sondern dass ja möglicherweise in irgendein Form ein Vorteil mit sich bringen soll. Und zugegeben der ganze Proof of Concept der ist immer dann nicht kleiner, wenn so Leute wie Tadeh Pogaccia das angeblich essen. Ja, ich will das immer nicht so laut sagen, aber ein kleines bisschen vorsicht, ob das denn wirklich auch so ist, ja, nur weil das so aussieht. Es ist nicht unbedingt garantiert, dass das auch immer so ist, also einfach nur als kleine, ganz vorsichtige Einordnung aus dem Profisport. Genau, aber nichtsdestotrotz, kommen wir gleich dazu, warum das auch durch Tadeh Pogaccia in irgendeiner Form interessantes und überhaupt, was denn diese Laktat Gehls so sollen und wollen. Wenn du also dranbleibst hier in diesem Podcast, dann hörst du jetzt gleich von mir erstens, was denn eigentlich Laktat noch mal so im ganz groben ist. Zweitens werden wir darüber sprechen, wo denn ja der Vorteil sein könnte, Laktat zu essen und was denn eigentlich die Idee dahinter ist. Wir werden auf jeden Fall darüber sprechen, wo die Potenziale darin liegen, aber wir werden auch darüber sprechen, wo gegebenenfalls die Herausforderungen schrägstrich Probleme liegen. Und am Ende des Tages fass ich das schon ein kleines bisschen für euch zusammen und dann könnt ihr selber überlegen, ob ihr Lust habt für 5,5 Euro 50. Das glaube ich im Moment so ungefähr der Preis, den sind Leute, die Laktat Gehls kostet, euch das einzuverleiben, ja oder nein. Und da wollen wir gleich mal darüber reden. Also vielleicht als erste Einordnung, einmal noch mal ganz grundsätzlich. Ich glaube dem Junkmals Hörer oder der Junkmals Hörerin, der brauche ich nicht ganz ausschweifend erklären, was denn Laktat eigentlich so ist. Alleine schon deswegen, weil wir da schon diverse Folgen zugemacht haben, die immer wieder unterschiedlichste Dinge im Bezug auf dieses Molekül Laktat beleuchtet haben. Wir haben die, glaube ich, vierte, fünfte Sechstefolge überhaupt, die es im Junkmals Podcast gegeben hat, die drehte sich um Laktat. Wir haben selbstverständlich, waren sie nicht viele Folgen schon gehabt zum Thema Energiestoffwechsel und wie denn das Laktat eine Rolle spielt beim Anaurobenstoffwechsel, beim Aerobenstoffwechsel, warum es wichtig ist zu wissen, in welcher Geschwindigkeit sich Laktat im Körper eigentlich so bildet und letztendlich ganz viele verschiedene Facetten. Und eine Sache, die ich dabei immer schon versucht habe herauszustellen, die uns ja mittlerweile auch so relativ großflächig klar ist, ist ja, dass die alte Betrachtungsweise das Laktat irgendetwas Böses ist, in ein Stoffwechsel Endprodukt, welches am Ende irgendwie zur Überseuerung führt oder sogar Muskelkater herbeiführt. Das der Standpunkt der, ja, sagen wir mal, Vorrangig deutschen Sport, Medizin, Sportwissenschaft von vor 50, 60, 70 Jahren, das der nicht mehr so richtig aktuell ist. Und man darf das eigentlich auch ein kleines bisschen drastischer sagen, der ist nicht mehr nur nicht aktuell, sondern er ist auch lange, lange überholt und durchaus als sehr falsche Erwiesen am Ende des Tages. Und wenn wir jetzt an das Laktat denken, dann können wir uns ganz grundsätzlich überlegen, dass wir am Ende des Tages das einordnen können, also dieses molecule in, ich sag mal, drei übergeordnete Funktionen. Ja, und wir merken uns mal, diese drei übergeordneten Funktionen, nämlich als das erstens, und das kommt hier immer wieder raus, Laktaten ganz, ganz wichtiger Brennstoff ist. Ja, das vom Ende letztlichen molecule, welches entsteht, wenn Glucose oder für uns einfacher Kohlen, ein Kohlenrad oder ein Zucker, wenn man so mal gespalten wird und letztendlich ist, Laktat eigentlich nichts anderes als eine umgewandeltes Kohlenrad, welches ich oben zugeführt habe, also welches ich in irgendeiner Form gegessen habe. So, und dieses zugeführte Kohlenrad, das wird vorrangig im anerahoben Stoffwechsel umgewandelt in Laktat, und dann gibt's eigentlich zwei grobe Wege, sag ich mal, die man aufzeigen kann. Also das findet erst gar nicht den Weg in die Blubbahn, sondern das wird in den schnellen Muskelfasern produziert und auch in den schnellen Muskelfasern genutzt. Oder aber, das Laktatmolykul begibt sich dann irgendwann auf den oxidativen Weg, also in den Sinne, in den irroben Stoffwechsel, und wird dann am Ende des Tages umgewandelt, unter anderem in Acetyl-Qa, wird im Zitratzyklus weiter verstoffwechselt. Und irgendwann steht ganz am Ende ein ATP-Molekul. Und dieses ATP-Molekul ist, ja, das Molekul, was wir brauchen, wenn wir am Ende für eine Muskelkontraktion sorgen wollen, also ist dieses Laktatmolykul eigentlich ein, ja, eine Zwischensubstanz, sagen wir jetzt einfach mal in der Energiebereitsstellung des Körpers. Und deswegen ganz wichtiger Brennstoff, vielleicht mal eine Analogie, mit der man sich das auch ganz gut merken kann. Laktat hat am Ende des Tages quasi den gleichen Brennwert wie Kohlenhydrate. Also wir müssen uns das so vorstellen, das Kohlenhydrat wird gegessen. Wir nehmen das im Magen-Darm-Trakt auf, oder? Nimm es natürlich im Darm auf, aber wir verstoffeckst dann das weiter und nehmen es dann auf im Magen-Darm-Trakt. Und dieses Laktatmolykul, dieser Glokosemolykul wird aufgespalten in zwei Laktatmolykul und bis auf ein kleiner Energieverlust bei der Spaltung, bleibt der Brennwert eigentlich der gleiche. Deswegen ist das vielleicht auch so eine erste Sache, die wir uns merkt. für den weiteren Verlauf dieses Podcasts, das wir darüber nachdenken. Das letztendlich Laktate eigentlich nichts anderes ist als ein umgebautes Kulhydrat. Das wird gleich für die weitere Betrachtung wichtig und vor allem natürlich auch dafür wichtig, dass Laktate jetzt gegebenen falls auch, wie ein Kulhydrat ja sowieso auch gegessen werden kann und demnach in irgendeiner Form zur Energiebereitsstellung beitragen kann. Verzeit mir den Gewürztät zwischendurch, haben schon Herbst in Norddeutschland, der die zweite Funktion, die wir auf jeden Fall nennen wollen, wenn es um Laktate geht, ist das Laktate ein Baustoff ist. Also aus Laktate selber, das ist nicht letztendlich einfach nur ein Brennstoff bei der Belastung, sondern Laktate kann auch ein Baustoff sein, der auch da wieder irgendeine Form von Zwischenprodukt darstellt, bei irgendwelchen Bauten, bei irgendwelchen, wie würde man das nennen, Bauprozessen im Körper. Ich mache ein Beispiel, Laktate in dem Falle kann in der Leber umgebaut werden, wieder quasi rückwärts zu Glucose. Es gibt also nicht nur den Weg, dass Glucose aufgebrochen wird oder gespalten wird zu Laktate, sondern es gibt auch den Weg andersrum, das ist die sogenannte Gluconeogenese, über die wir da sprechen. Und das Wort erklärt es eigentlich schon, Glucose, also Zucker, Neo für Neubildung, also wird wieder neu gemacht und Genese ist ja am Ende die Neogenese ist die Neubildung. Das heißt aus einem Laktate-Moleküle raus, können wir, wenn bedarf ist, auch in irgendeiner Form am Ende wieder eine Glucose-Moleküle machen, über die Gluconeogenese. Ein ganz wichtiger Punkt, der immer häufiger jetzt vor allen Dingen auch in der Trainingswissenschaft aufkommt, zum einen, aber auch den Weg findet zum Beispiel in die Krebsforschung, ist die dritte Funktion, die Laktate mit sich bringen kann, nämlich Saktate, Laktate als Signal. Und wenn ich jetzt sage, Signal, dann meine ich damit, dann müssen wir uns das so vorstellen, wir haben im Körper, wahnsinnig viele Signalwege, die immer in irgendeiner Form Informationen übermitteln. Und es macht der Körper am Ende des Tages deswegen, weil er natürlich auf diese Einflüsse reagieren will. Also es gibt immer irgendwie ein Signal, wir stellen fest, da passiert irgendwas im Körper, dann weiß der Körper okay, grundsätzlich ist zwar okay, wenn was passiert, aber ich mag eigentlich total gerne gleich Gewicht, homilustase. Und weil ich jetzt das Signal bekommen habe, das da irgendwas passiert, regel ich entsprechend gegen und sorge wieder dafür, dass ich das Gleichgewicht herstellen kann. Glinkkomplex ist aber gar nicht so, ich mache ein einfaches Beispiel, wir essen Glucose, wir bleiben mal beim Thema, was dazu führt, dass wir das Signal bekommen, dass Glucose von oben kommt. So. Und wenn Glucose von oben kommt, dann sendet der Körper alleine schon mal das Signal, dass bitte diese Glucose, die da jetzt gerade kommt, auch dahin aufgenommen wird, wo sie gerade gebraucht wird. Das ist unter Belastung relativ einfach, da wissen wir, die arbeiten in der Muskulatur, die braucht das, wenn wir jetzt gerade nicht trainieren oder in einem Rennen sind, dann ist das Signal ein kleines bisschen nicht so klar vorgegeben und dann braucht der Körper auch ein bisschen Unterstützung. Das heißt, es wird dann insolien ausgeschüttet, ich nehme das Glucose, welches ich da irgendwo natürlich am Ende des Tages im Blut habe, der Körper möchte wieder dafür sorgen, dass der Blutzuckerspiegel halt wächst stabil ist, schüttet insolien aus, sorgt dafür, dass die Glucose aufgenommen wird in die Zellen und stellt somit am Ende des Tages auch im Punkt, wo das Blutzuckerspiegel ist, z.B. wieder die Homenostase oder das Gleichgewicht her. Und warum ich das so ausschweifen, der kläre es einfach, dass Laktat als solches bei diesem ganzen, bei diesen ganzen Signal wegen eine wichtige Rolle spielt. Auch in Training, ja, es muss man klar sagen, aber entsprechend auch z.B. in der Krebsforschung, wo sich mittlerweile häufiger die Fragen gestellt wird, welche Funktionen denn Blutlaktatkonzentrationen z.B. haben auf die Bildung von Krebszellen oder auch natürlich auf die Zerstörung von Krebszellen und so weiter. Also das Thema wird immer größer. Die drei Funktionen merken wir uns, Brennstoff, Baustoff, Signal und die merken wir uns deswegen ein kleines bisschen, weil man auch vorsichtig sagen darf, dass möglicherweise wir stehen noch am Anfang, ein Irgendeiner Form, das Laktatgel ja theoretisch auch auf alle drei Einwirken könnte. Klar ist, dass es das jetzt in Gehlform für den Sport gibt oder für den Ausdauer Sport gibt. Das liegt natürlich in allererster Linie daran, dass wir damit uns die Funktion des Brennstoffes zu nutzen machen wollen. Und das erzähle ich euch mal im nächsten Anlauf, wenn es darum geht, ob der Körper denn das Laktat als solches in irgendeiner Form als Brennstoff nutzen kann. Und bevor wir das als Brennstoff nutzen können, müssen wir einmal ganz deutlich ansprechen, warum dieses Laktatgel als solches auch in irgendeiner Form echt groß besonders ist. Wir kennen das bisher nicht, dass wir Laktat essen. Wir kennen das, dass wir Laktat produzieren. Das macht der Körper 24/7 und der muss das auch machen, weil der ansonsten nicht überlebensfähig ist. Und wir wissen auch mittlerweile bei sportlicher Belastung, produzieren wieder mehr von und wir wissen auch, wir brauchen das auch deswegen, weil wir das an anderer Stelle Verstoffwechseln und daraus Energie machen. So weit so einfach. Und wenn wir uns dann die Forschungslage anschauen zu extern zugeführtem Laktat, dann ist es gar nicht so, dass das Thema jetzt in irgendeiner Form neu ist. Sondern da gibt es einige Studien, die in der Zwischenzeit auch gemacht worden sind und die einen Aufschluss darüber geben, wie denn exogen zugeführtes Laktat eigentlich seine Wirkung im Körper entfaltet. Jetzt ist es aber so, dass Laktat wurde in dem Falle selten bis nie gegessen. Das kann ich vorweg nehmen. Es gibt nur sehr, sehr, sehr, sehr wenige Studien überhaupt, die in irgendeiner Form untersucht haben, was mit gegessen im Laktat eigentlich im Körper passiert, sondern in der häufigsten Form wird Laktat da einfach infundiert. Also mit anderen Worten über eine Infusion quasi zugeführt, so dass das Ganze direkt natürlich im Blutkreislauf landet. Jetzt kann man sich die Frage stellen, wo ist der Unterschied zwischen "ich esse das" oder "das landet dem Blutkreislauf", ja, wie bei jedem anderen Nährstoff auch, muss dieses Laktatmolekül letztendlich natürlich erstmal gegessen werden, dann begibt es sich in den Magen, dann geht es in den Darm. Und jetzt ist die große Frage, ist in dieser Vorgang überhaupt möglich. Wir wissen selbstverständlich, dass das bei Kohlenhydraten funktioniert. Wir wissen, dass das bei Fetten funktioniert und wir wissen, dass das bei Protein funktioniert. Das ist sehr logisch. Und die ersten Studien, die auch dazu gemacht worden sind, zu der Frage danach, wie das aussieht mit Laktat und ob man das denn eigentlich essen kann, die sind teilweise so gewesen, dass man sich erstmal noch gar nicht da drum gekümmert hat, ob das jetzt gerade in irgendeiner Form ganz, ganz wichtiger Treibstoff ist, sondern die Frage ist erstmal gewesen, wenn ich Laktat esse, kommt es da an, in Körper. Ja, findet es den Weg überhaupt in den Körper und um mein lieben geschätzten Freundin-Kollegen Professor Dr. Kasten Köhler zu zitieren, der hier mehrfach Gast des Podcasts schon gewesen ist und garantiert in Zukunft auch noch mal sein wird, mal den schönen Satz gesagt, auch hier im Podcast, wenn es im Darm ist, ist es noch nicht im Körper, was ich sehr gut und interessant immer finde und auch so ein bisschen sinnbildlich für den Punkt, an dem wir jetzt gerade stehen. Also die Frage ist, kann denn Laktant überhaupt den Weg in den Körper finden, vergleichbar zu einem Kohlenhydrat. Und da gibt es eine schöne Studie, die ist noch brandaktuell, die ist aus November 2025, ist erschien im Journal of Physiology, da darf man sagen, das ist dann durchaus von der wissenschaftlichen Qualität her eher schon so, dass obere Regal in das man da gegriffen hat, weil das Journal of Physiology, das hat halt ein gewissen Impact-Faktor, da kommt man nicht mit jedem Schrans rein, das ist nicht die Sportwissenschaft, sondern das ist letztendlich ein Journal, ja, für das man schon eine fundierte Arbeit vorlegen muss. Und bei dieser Arbeit ist es so gewesen, dass Koop und Kollegen untersucht haben, ob denn überhaupt Laktat den Weg finden kann in den Körper. Und es gab an der Stelle 13 Erwachsene und zwei Bedingungen. Und zwar hat man einmal das ganze Venus zugeführt und dann hat man die Leute Trainingstechnische so lange oder so belasten lassen, um überhaupt zu gucken, sind wir denn hier in der Lage, gleiche Blut Laktatkonzentration herzustellen und dann die Anschlussfrage gestellt haben, okay, was passiert dann damit? So und man schafft das selbstverständlich, in dem Falle Venus zugeführt noch bei der Studie, das zuzuführen und hat dann die gleiche Laktatkonzentration gehabt. Und das fantastische an dieser Studie, wie ich finde, ist die Untersuchung gewesen inwieweit denn das Gehirn bei der Energiebereitsstellung zu oder vermehrt auf Laktat setzt, wenn eine gewisse mehr Menge an Laktat vorhanden ist. Und warum hat man das Gehirn genommen? Das und nicht die arbeitende Muskulatur, das ist ja einfach, weil das Gehirn sowieso schon in irgendeiner Form zu einem beträchtlichen Anteil Laktat als Energie nutzt. Also da wissen wir, dass das schon funktioniert, aber logischerweise bisher erst mit Körpereignem gebildeten Laktat oder wie in dem Falle jetzt ja gerade mit infundiertem Laktat. Und was dabei rausgekommen ist, das Kernelement oder die Kernausage gewesen ist bei dieser Studie, dass je mehr Laktat vorhanden ist, desto mehr Laktat wird dann auch in der Verstoffwechselung im Gehirn genutzt. Also eigentlich eine fantastische Aus, sage man sich das überlegt, dass es durchaus sein kann und jetzt kann man ganz viele Hypothesen daraus aufstellen, dass wenn ich in der Lage bin, mehr Laktat in den Körper zu bringen, also ich möglicherweise mein Glukosestoffwechsel in irgendeiner Form schonen kann. Analogie für den Sport, wenn ich in der Lage wäre, Laktat als Energieträger, also als Brennstoff zu nutzen, könnte ich ja meine Kohlenhydrate gegebenenfalls schonen. Und es klingt jetzt vielleicht noch banal, aber so wie ich es ganz grundsätzlich immer sage, eines der die wichtigste Funktionen des Trainings, des Fettstoffwechsels liegt darin, dass wir möglichst lange unsere Körpereigen in Glukogenespeicher schonen wollen, dass der Grund, warum wir überhaupt Fetteverstoffwechselen wollen. Das machen wir nicht um schneller zu fahren, sondern das machen wir grundsätzlich um mit unserem Energieträger, Glukose oder Kohlenhydrate, ja, setzt das gleich an der Stelle, wenn ich das sage, möglichst lange Haus halten wollen. Das war durchaus ein Indiz dafür oder ein erstes Anzeichen, bei dem man überlegen konnte, gibt es tendenzielle die Möglichkeit, dass Laktat ein Brennstoff sein kann, der andere Energiestoffwechselwege vielleicht sogar entlastet oder gegebenenfalls mehr Energie zur Verfügung stellt. Genau, und das bringt mich eigentlich auch zu dem Punkt, dass wir den Anlass mal mitnehmen und überlegen, wie kann das denn aussehen für sportliche Belastung an der Stelle. Und die Idee hinter diesem Laktatgel ist eigentlich Folgendes. Müssen wir uns vorstellen, wenn wir jetzt von Kohlenhydraten sprechen, ich pauschalisiere das ja manchmal, dann haben wir bis vor einigen Jahren gedacht, dass Glukose unser Al-Halmittel ist. Wir haben Glukose gegessen, in welcher Darreichungsform auch immer und am festgestellt, super, damit wir können wir arbeiten, das ist das, was der Körper braucht. Vor nunmehr, weiß nicht, 15 Jahren würde ich sagen, sind die ersten Ideen rausgekommen, sich eines anderen Kohlenhydrats zu bedienen und es hat das Aufkommen gegeben von Fructose. Jetzt würde man sagen, Kohlenhydrat ist Kohlenhydrat, der Brennwert ist der gleiche, die Funktion im Körper ist die gleiche, so weit so richtig, aber es gibt einen ganz elementaren und größten Unterschied, den Glukose und Fructose haben, es ist nämlich so, dass die unterschiedliche Transportwege eben eben in Darm benutzen, um in den Körper zu gelangen. Und das ist deswegen so wichtig, weil man da festgestellt hat, dass der Glukose-Transporter, ja, es im Übrigen der sogenannte Glukose-Kotransporter 1, auch genannt SGLT1, so heißt der, das der seine Funktion hat, unter anderem, wie gesagt, im Vollning im Darm und dafür sorgen kann, dass eine gewisse Menge an Glukose eben den Weg durch das, durch die Darmmembran auch findet in die Zellarmende des Tages. So, es ist besonderes, jetzt, als wir festgestellt haben, hey, es gibt da auch noch ein Fructose-Transporter und der ist ziemlich leistungsfähig, ja, das ist nämlich der Glut 5, ja, also nur das wir kurz einmal davon gesprochen haben, dass der Glukose-Transporter 5 ist also nicht irgendwie einer, sondern ist der 5. aber das Besonderer in dem ist, dass der ziemlich ziemlich leistungsfähig ist, denn was wir festgestellt haben bei dieser ganzen Glukose-Fructose-Diskussion ist ja, dass wir trotz gesteigertem oder immer mehr gesteigertem Fructose zuvor keinen Abbruch hatten im Transport der Glukose, das heißt da, wo wir früher hingegangen sind und haben gesagt haben, machen wir 60 Gramm Glukose, Punkt, machen wir 60 Gramm Glukose und 10 Gramm Fructose, also anfänglich noch in sehr schmalen Verhältnissen, haben wir festgestellt, ah cool, da kommen 70 Gramm an und mittlerweile sind wir an dem Punkt, dass wir irgendwann gesagt haben, hey, lasst doch mal versuchen, ein Verhältnis von 2 zu 1 zu machen, also 60 Gramm Glukose, zum Beispiel ein 30 Gramm Fructose, das Ergebnis war 90 Gramm davon, kommen größtenteils da an, wo sie ankommen sollen und werden dann mit einem gewissen Effizienzsatz oxidiert und auch der Effizienzsatz leidet nicht unbedingt unter der, unter der aufsumierten Menge, der kann unter der Menge leiden, wenn wir von allem zu viel machen, ja, aber der leidet nicht unbedingt darunter, dass wir auf die solide Menge Glukose, die wir auch gut verstoffwechseln können, noch Fructose oben draufpacken. Und jetzt ist ja die ganz große Frage, die sich stellt, wenn wir jetzt Glukose ausgereizt haben, wenn wir Fructose ausgereizt haben, also in irgendeiner Form, malen wir uns das mal rein praktisch, für uns als Athleten wissen, wie viel Glukose kann ich aufnehmen, wie viel Fructose kann ich aufnehmen, jeweils, wenn ich sage, wie viel ist ja nicht die Frage, wie viel kann ich aufnehmen, bevor ich breche oder durchfallkriege, sondern die große Frage, die sich für uns alle immer stellt, ist, wie viel kann ich aufnehmen, ohne einen Oxidationseffizienz zu verlieren? Denn diese Kondrate werden aufgenommen und dann werden die in irgendeiner Form in der Muskulatur vor allen Dingen oxidiert. Wir schauen also, wie viel von diesen Kondraten kommen wirklich da an, wo sie ankommen soll oder sportlicher Belastung und die Oxidationseffizienz, die liegt zu ganz grob bei 80 Prozent. Sobald dieser Wert anfängt zu sinken, weil wir zu viel Glukose oder Fructose zuführen oder die Summe daraus, ist das eine Milchmedienrechnung, die am Ende des Tages nicht aufgeht. Dann kommen wir an den Punkt, bei dem wir sagen können, ja, wir haben jetzt 92 Gramm in der Summe gegessen, sondern 120, ergo 30 Gramm mehr, wenn aber die Oxidationseffizienz um 15 Prozent abnimmt, dann können die Milchmedienrechnung jetzt gerade selber aufstellen und werde feststellen, das lohnt nicht. Plus, gesteigertes Risiko natürlich, erheblich von Magendarmproblemen. So, folgende Theorie, wenn ich jetzt Laktat nehme, als wiederum anderes Kohlenhydrat, also eine andere Form von Kohlenhydraten, in dem Fall, also das ist kein Glukose, das ist kein Fructose und klar ist, auch ein Laktatmolekül hat seinen eigenen Transporter, das ist in dem Falle der Monocaboxula Transporter 1, auch besser bekannt als MCT 1 und er findet sich auch im Darm vor. Das heißt, eben der Theorie, kann es möglich sein, dass dieses exogen zugeführte Laktat, also gegessenen Laktat, den Weg findet über den Magen in den Darmtrakt und da aufgenommen wird. Jetzt ist natürlich die riesen Frage, die sich stellt, mega, kann ich dann quasi noch mehr Kohlenhydrate aufnehmen, als ich bisher aufnehmen kann, kann ich da also noch mal neues Level freischalten und letztendlich wiederum mehr Kohlenhydrate zuführen, als ich E schon gedacht habe. Und ich darf mal einen kleinen Cliffhanger einbauen, ich nehme die Anfortschommar vorweg, wir wissen es noch nicht gesichert und ehrlicherweise stehen wir da in der Forschungsfrage total am Anfang, weil wir uns überlegen müssen, was denn alles an Konsequenzen daraus entsteht. Ich mache ein simples Beispiel, wie sie es aus mit Magen-Darmverträglichkeit, bei welcher Menge klappt das mit dem Transport von Laktat noch, ab welcher Menge gegebenenfalls in der Kombination mit Nukose und Fugpose nicht mehr? Kommt das da an, wo das ankommen soll? Was macht das mit dem Fetschtoffwechsel? Schon das weiterhin die Glucogen-Speicher oder sorgt das vielleicht dazu, dass wir das vielleicht aufnehmen können, aber eben auch ein gesteigerten Kohlenhydrant-Verbrauch haben im Allgemein und deswegen eigentlich das Problem nur verschieben. Warum ich das ausschweifend erkläre, ist auch ein kleines bisschen, weil ich immer sehr mit nicht unserer, aber also mit der pauschalen Betrachtungsweise Hadere, dass mehr Kohlen-Drate in der Aufnahme immer besser sind. Es gibt eine fantastische Studie von Tim Podlogger und Kollegen, die gezeigt hat, dass ob ich 90 oder 120 Gramm Zuführe, sehr erst mal so, dass ich auch, wenn ich das trainiert habe, die 120 Gramm aufnehmen kann und auch oxidieren kann. So weit so feine sind schon mal zwei Dinge, bei denen man sagen konnte, wir harken dran, also Magenverträglichkeit, okay, oxidationsrate, in dem Fall auch noch okay, aber die Studie gezeigt hat, dass die Aufnahme von 120 Gramm eben dazu führt, dass ich gleichzeitig ein gesteigerten Kohlenhydrant-Verbrauch habe. Das heißt, der Körper, durch das Meer an Kohlenhydraten auch weniger Fette verstoffwechselt hat und im Allgemein mehr Kohlenhydrate verstoffwechselt hat und wenn der ureigenliche Sinn ist, meine Gluko-Gen-Speicher zu schonen, dann ist genau das, das, was ich nicht haben will. Das heißt, wir werden immer jetzt auf der Suche sein nach dem Suitsport, den sind wir sowieso für jeden einzelnen unter uns bei der Frage danach, Gluko-Sefruktose und wenn ja, wie viel von beide und werden genauso beim Thema Laktat gehen und diese Frage in den nächsten Jahren auf jeden Fall sehr ausschweifen stellen. Und das das so ist, dass wir dir uns stellen, das liegt auch ein Stückchen daran, dass die Idee dahinter, dieses extra-Transportas und so weiter und sofort und dieses eh schon hochqualitativen Brennstoffs, die ist durchaus erst mal gut, also die Idee dahinter war nicht so, dass man sagen kann, das war eben nur ein Marketinggeck oder sowas in der Art, sondern wirklich erst mal vom Grundprinzip eine gute. Wenn wir uns ganz kurz in Überblick verschaffen, was wir denn an Laktat, gilt aktuell so im Umlauf haben, dann gibt es eigentlich zwei verschiedene Gehlen, schrägstrich hersteller die sich dieser Sache bisher gewidmet haben und ja ich ihr kennt das es ist läuft ihr nicht mag neutral in der hinsicht also ich sage jetzt nicht einfach hersteller sondern ich werde dir jetzt gleich nennen das liegt aber nicht daran dass ich da in irgendeiner form irgendwie akzent im spiel habe sondern es liegt einzig unterleihen daran dass ich das schon sehr besonders finde und dass der kontext wichtig ist nämlich der kontext ist folgner der erste hersteller den es dazu gibt es ist ein hersteller der einzig unterleihen erst mal wegen dieser laktat gilt es entstanden ist und das ist exo lektate und der zweite hersteller der das thema angegangen ist es ein hersteller den es sowieso schon gibt beim thema cool drat gilt als aber auch in der ganzen erweiterten sporternierung das ist energit es besondere bei energit ist dass diese entwickelung des laktat gilt in dem falle statt gefunden hat mit dem zu tun von George Brooks zweitet ihr sagen wer ist George Brooks den kennt man jetzt nicht unbedingt aus der brutalen sportpraxis aber George Brooks ist quasi sowas wie der godfather des laktats in der wissenschaft wenn man so möchte also das ist der dessen tätigkeitsschwerpunkt in den letzten 50 Jahren in der wissenschaft auf dem thema laktat gelegen hat und der wiederum auch dann in ganz großer verbindung steht zu inigo san milan den haben wir hier im podcast schon sehr häufig zitiert letztendlich in exes heißt physiologisk aus also ein ein physiologe ein sportwissenschaftsphysiologe wenn man so will träningsphysiologe der unter andam auch für und jetzt schließt sich der kreis tadeh pokertschau und das team ua arbeitet ja und der kommt aus der wissenschaft forscht ganz viel in der krebsforschung einfach kurz beim instagram kanal von inigo san milan vorbeikucken und feststellen da werdet ihr viele viele fantastische grafiken finden des laktats stoff wechselz wo immer in gewisser bionnes man auf gefällt mir klickt weil er sich wahnsinnig freut wenn er diese kunstwerke betrachten darauf der unterschiedlichen signal transportwege oder signalwege des laktats und wenn man sich alleine die beiden gestalten im hintergrund anschaut dann darf man schon sagen das sind Leute die wirklich aus der vordersten front der wissenschaft kommen und wenn die daran beteiligt sind dann ist das grundsätzlich erst mal schon mal ein sehr ja ist ein ordentliches signal würde ich jetzt einfach mal ganz vorsichtig sagen und diese gilt sie da im umlauf sind ich habe eben schon gesagt ich glaube das zumindest war das was meine recherche ergeben hat ich weiß nicht ob der prass stimmt unbedingt aber 30 euro 95 für 6 stück ja wir legen also bei knappe über 5 euro pro stück und das was diese gelts auszeichnet ist und es unbedingt wichtig zu wissen die enthalten eben nicht nur laktat sondern die enthalten glukose fructose und laktat und jetzt ist interessant in welchem verhältnis das stattfindet in dem falle haben die nämlich ein verhältnis von 1 zu 1 aus glukose und fructose also in dem falle in absoluten zahlen gesprochen 20 gram glukose 20 gram fructose und achtung 5 gram laktat ja also einfach nur wichtig für die einordnung wenn wir gleich auch noch ein bisschen überbrennen werden und energiemengen sprechen wir reden von 20 20 5 also am Ende des Tages ist das ein handelsübliches kolhydratgel erst mal ganz grundsätzlich mit ne mich verhältnis von glukose und fructose in form von 1 zu 1 also schon sehr hoch dosiert was fructose angeht und halt eben dem zusatz von 5 gram laktat super und ich weiß ehrlicherweise gar nicht ob das im handel erhältlich ist ich habe ein paket davon zu Hause das habe ich mal zugeschickt bekommen zum probieren ehrlicherweise fand ich ja so wie man halt kolhydratgel es findet also ich kann jetzt nicht auch noch davon berichten dass die geschmacklich auf einmal zu einem absoluten highlight geworden sind aber grundsätzlich nicht schlecht und von daher eine Sache die auf jeden fall zu erwähnen ist in kern auf jeden fall erst man ganz tolles kolhydratgel aber halt eben auch entsprechend mit dieser mänge an laktat oben drauf vielleicht eine wand notiz an der stelle ich habe eben ganz viele hypothesen aufgemacht so was passiert denn jetzt kann das verstoffwechsel werden wenn ja wie und so weiter und sofort man muss jetzt natürlich fairerweise sagen bei diesen laktatgel es nehmen wir mal das enerviertgel an der stelle dann ist das eine geschichte die alleine schon durch diesen großen fructoseanteil in irgendeiner form schon richtig große Herausforderung mit sich bringt also alleine eins zu eins mischen gluckose fructose will trainiert werden hey hier ist die stimme aus dem off in der nachbereitung dieses podcast ist mehr aufgefallen dass mir an dieser stelle ein vieler unterlaufen ist ich spreche hier vom enerviertgel und dem missverhältnis 1 zu 1 korrekt ist aber dass es sich dabei um das exo lektate gel mit dem missverhältnis gluckose fructose in der grössten ordnung 1 zu 1 handelt das enerviertgel hatten missverhältnis von 2 zu 1 also zwei teile gluckose ein teil fructose ja entschuldig den fehler viel Spaß beim weiterhören und wenn ich sagen gewildriniert werden dann meine ich die die verträglichkeit des magendarmtrags trakt die muss auf jeden fall sichergestellt werden und das passiert nicht mal eben so deswegen nicht ein laktat gel kaufen essen erbrechen und sagen oh god ist das furchtbar sondern durch aus einmal hinterfragen ja vielleicht war das jetzt einfach nur für mich gerade nicht die richtige dose denn was man natürlich sagen muss ist im zuge diese enerviertgeschichte zum beispiel ist bisher die probantengruppe also nicht der wissenschaftlichen studie die ist uns jeder weiter hin größtenteils schuldig aber zumindest mal das fällt versuch der probanten sind bisher alles irgendwie profi sportler ja und natürlich leute den ganzen tag solcher substrate substanzen essen und deswegen dementsprechend auch natürlich deutlich besser trainiert sind weil die noch mal ganz andere mängen davon verstoffwechseln müssen in den ganzen tag also das hoffe ich in fall für den hinterkopf einmal in jedem falle merken super wenn wir uns dann überlegen und uns die frage stellen ist laktate überhaupt durch den damen aufnehmen war dann gibt es eine fantastische studie die gezeigt hat das muss ich mal mal schauen genau mechafe und kollegen wir wollen das wissenschaftliche sauber machen in 2024 journal of applied physiology den studier gemacht haben und überhaupt erst mal versucht haben Menschen zu füttern mit laktat in dem falle mit natrium laktat und das was dabei rausgekommen ist dass dieses gegessene laktat grundsätzlich nicht dazu geführt hat dass die blut laktatkonzentration im körper angestiegen ist jetzt könnte man theoretisch schon die konklusion ziehen ok dann findet es ja nicht den weg in den körper ist aber nicht richtig also ganz so einfach ist das spiel nicht ja ich mache es noch ein bisschen komplizierter weil man auch sagen muss dass ein nicht unerheblicher anteil des laktats welches in uns drinnen sich bewegt gar nicht den weg in den blutkreislauf findet ein in den schnellen muskelfasern produziert es und zugleich durch laktat schattler wieder an die stelle der verstoffwechselung gebrachtes in den schnellen muskelfasern laktatmolekül findet nicht den weg in den blutkreislauf das heißt die große frage ist gewesen wo ist es dann gelandet und die ist noch nicht ganz beantwortet ja das ist eine der ganz großen fragezeichen die wir haben wenn es um blut um laktat geht es geht ich wollte schon blut laktat geht es sagen das wäre ein bisschen widerlich ehrlicherweise und deswegen bleibt die frage offen die studie hat gezeigt die laktatkonzentration im blut hebt sich nicht an was ich aber noch nicht als zeichen werden würde das ist theoretisch nicht funktioniert es nur schon mal klar ganz trivial ist es nicht und so ganz offensichtlich funktionieren tut es auch noch nicht wir müssen also noch geduldig bleiben ja aber was da passiert es ist die haben auf unterschiedlichsten art und weisen versucht laktat zu fittern ja und das einzige eigentlich was dabei rausgekommen ist ist sind große probleme mit dem magendarmtrakt gewesen also die probanten haben deswegen habe ich heute schon drei mal gesagt aber erbrochen und zwar in sehr häufiger form und von daher natürlich am ende des tag ist nichts was in irgendeiner form jetzt gerade wünschen es werden wir deswegen das ein minimales puzzle teilchen in dem gesamt puzzle der sportwissenschaft der laktat gelts für die nächsten Jahre welches aber auf jeden fall schon mal eher so sagen möchte so richtig überzeugt sein dürfen wir davon noch nicht da gibt es durchaus noch einige fragen die beantworten müssen und die tendenz ist vielleicht gar nicht mal so optimal wenn aber laktat in der teorie da ankommt wo es ankommt soll und jetzt sprechen wir mal ein bisschen über die größen ordnung und muss man sich folgen des vorstellen es gibt eine studie von dem eben schon genannten jords jords brooks mittlerweile ist die studie schon 13 Jahre alt also einfach nur als teil davon dass wir nicht als heute auf die idee kommen und die verstoffwechslung von laktat mal an zu schauen ebenfalls erschienen journal of a piep physiology und was diese studie gezeigt hat ist wie denn letztendlich wie viel in energie wir denn in irgendeiner form durch die verstoffwechslung von laktat überhaupt erzeugen können und was da passiert worden ist die haben letztendlich langtart infundiert und in dem falle markiertes laktat genommen also markiertes laktat das machen wir grundsätzlich deswegen egal ob das markiertes laktat ist oder markiertes kolodrat ist weil wir das reingeben in den körper und dann wissen wollen wann zu welcher zeit oder an welcher stelle löst sich der marka von dem Laktat oder von dem Kuhnhydrat. um so zu wissen, jetzt ist es oxidiert. Und wenn ich dann 100 Laktatgummi-Punkte mit Markan in den Körper gebe und ich krieg am Ende 80 Marka wieder raus, dann weiß ich, okay 80 Prozent von dem, was ich da reingegeben habe, ist an irgendeiner Stelle entsprechend oxidiert worden. So, dass Marka und Substraat sich voneinander gelöst haben und das in Englander Form wieder rausgekommen ist. Genau so funktioniert unser Kohlenhydrat-Oxidations-Test, den wir durchführen. Wir markieren die Kohlenhydrate oder die Kohlenhydrate sind markiert und wir schauen, wann es der Marka abgefallen und wissen dann ganz genau, welchen Anteil haben die markierten Kohlenhydrate an den Kohlenhydratverbrauch, den wir hier gerade gehabt haben. Genau so ist es gehandhabt worden mit Laktat und wir müssen uns voll mit vorstellen, bei trainierten Athleten, das war die probanten Gruppe, laufen im Bereich der Schwelle, grob 20 bis 25 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Minute an Laktat durch den Blutkreislauf. Und das Ganze ist gemacht worden, in dem Falle bei einer Belastung, die so im Bereich der Schwelleistung war, also auf jeden Fall durchaus eine gehobene Intensität. Und jetzt lass uns das mal einmal umrechnen, ja, wir nehmen mal ganz kurz 70 Kilo Athleten, 25 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, heißt in dem Falle 25 mal 70 und das Ganze dann entsprechend sind dann noch mal, sind dann rund, sorry, 1750 Milligramm pro Minute und das Ganze rechnen wir natürlich eine Hochrechnung auf eine Stunde und kommen dann umgerechnet. Auf 105 Gramm Laktat pro Stunde, 105 Gramm Laktat pro Stunde, also mit anderen Worten am Ende des Tages auch 105 Gramm, substrat, vergleichbar zu einem Kohlengrad mit gleichem Brennwert, ja, wenn wir das so ein kleines bisschen vergleichen, dann müssen wir uns überlegen, dass die Menge an Kohlengraden im Allgemein, die wir dann im Bereich der Schwellenleistung Verstoff wechseln, die ist natürlich sehr variabel, die hängt extrem viel von unserer Leistungsklasse ab und so weiter. Aber die liegt so im Bereich irgendwo zwischen ganz grob, 200 und 350 Gramm Kohlengrad pro Stunde kann man grob sagen, ja, also das nur so als grobe Größenordnung, so und genau, das ist also am Ende des Tages die Größenordnung über die wir sprechen, die wir insgesamt an Laktat brauchen, 105 Gramm pro Stunde. Wenn wir das jetzt ins Verhältnis setzen, zu dem Laktat, welche sich in dem Gehl befindet, welches 40 Gramm Kohlengrad hatte, von dem wir all so sagen, wie man höchstens drei in der Stunde essen sollten, dann kämen wir auf 15 Gramm Laktat. Jetzt wird die Dosis sich irgendwann ändern, das werden vielleicht auch noch mal 20, das werden vielleicht auch mal 25 Gramm Laktat sein, aber was sie merkt ist, dass das Exogin zugeführte Laktat aus den Laktat geht, vielleicht so in der größten Ordnung, etwa einen Viertel von dem in der Theorie ausmachen könnte, von der Gesamtmänge an Laktat, die da verstoffigt wird. Ja, muss jetzt aber bitte nicht als Wertung verstanden werden, das ist mir ganz wichtig, weil bei den Kohlengraden ist es von Prinzipien genauso gleiche. Also wir können auch nicht die Menge an Kohlengraden essen, die wir bei einer höheren Intensität in irgendeiner Form verbrauchen, sondern es wird immer dazu führen, dass wir ein Defizit haben werden von Verbrauch zu zugeführten Kohlengraden, sobald die Intensität ein gewissen Punkt übersteigt oder zum Beispiel im Bereich der Schwelle liegt. Und dann ist der Automatismus der entsteht, dass wir uns aus unserem Glico gehen, speichern bedienen müssen und die nehmen müssen, die wir gespeichert haben, bis die dann irgendwann in Anführungsstrichen leer sind. Die können nicht leer gehen, aber trotzdem sagen wir, dass man gerade umgangssprachlich. Super, also das vielleicht auch einmal für die größten Ordnung eingeordnet und wenn wir jetzt jetzt überlegen, was heißt das jetzt eigentlich für uns? Komm mal ein Stückchen zur Conclusion, dann dürfen wir erstmal ganz doll sagen, dass wir wirklich gerade am absoluten Anfang der wissenschaftlichen Forschung zu dem Thema stehen. Die Tatsache, dass ich zumindest von der Idee her, so Kandidaten wie George Brooks oder Inigo San Milan, mit diesem Thema befassen finde ich persönlich, jetzt nur eine Meinung von mir, durchaus erachtenswert. Das ist da steckt mir Botschaft hinter oder ein Signal hinter, welches schon mal klar macht. Wir reden hier nicht einfach von irgendeinem Scheißprodukt, was ein Marketinggeck am Ende des Tages, also nicht ein Marketinggeck, aber was über ein gutes Marketing verkauft werden. Soll als achso tolles Produkt, und ich sage, dass deswegen, weil wir da gerade im Triathlon und auch im Radsport, waren sie nicht viele von haben, so ehrlich müssen wir sein. Ich würde das jetzt nicht dazu zählen, dass das die Intention gewesen ist, einfach nur ein magenträchtiges Produkt auf den Markt zu bringen. Und dann müssen wir klar sagen, dass wir noch an ganz, ganz vielen Herausforderungen letztendlich arbeiten müssen. Wir wollen ganz genau wissen, wie klappt das mit der Verstoffwechselung, und wenn ja, aus welchen, unter welchen Voraussetzungen am Ende klappt es besser mit Glucose, ja oder nein. Wir wissen, dass es gewisse Transporter gibt, also vielleicht haben wir irgendwann Gehls, die in irgendeiner Form nen dosierten Natriumwert enthalten, also Salz, vielleicht auch in irgendeiner Form zusätzlich beinhalten, um gegebenenfalls die Transportwege noch mal anzuregen. Dann müssen wir uns fragen, wenn wir ansatzweise sagen können, okay, der Weg über den Damen, der kann funktionieren, dann werden wir uns darüber hinaus die Frage stellen, okay, was passiert dann danach? Ja, und dann haben wir eine simple Frage, wie die Blutblack-Kart-Konzentration wird nicht angehoben, okay, wo landet es denn sonst? Oder ist es vielleicht gar nicht aufgenommen worden? Und wiederum danach stellen wir uns in der Kaskade natürlich die Frage, wie trägt es jetzt zum Energiestoffwechsel bei? Also sorgt es dafür, dass wir gegebenenfalls, wie damals bei Glucose-Fruktose, ja, wenn wir so ein bisschen die Fructose-Analogie nehmen wollen, dass wir mehr Kohlenhydrate oxidieren können. Und wenn ja, sparen wir denn dann auch Glucogenspeicher, also schon wir unsere Glucogenspeicher und sparen letztendlich die Oxidation unserer eingelagerten Kohlenhydrate? Es wäre natürlich der Best-Case, ja, aber wir müssen an der Stelle ganz, ganz klar sagen, dass wir da auf jeden Fall noch ganz, ganz doll am Anfang stehen. Und deswegen einfach zu von meiner Seite zum Abschluss erstens, das will ich noch mal sagen, hey, ich hab euch das ganze, die ganze Folge zusammengefasst, als Blogbeitrag, den findet ihr auf heißes.de, ehrlicherweise weiß ich nicht, die URL auswendig, aber sie, sie wird heißen, heißes.de/laktatgehl und wenn ihr da nichts findet, dann googelt "laktatgehl" und heißeist, dann werdet ihr den Beitrag finden. Das heißt, ich schreib euch das alles noch mal runter, ich weiß, dass das eine Menge Stoff gewesen ist. Und dann betrachten wir diese Folge vielleicht einfach mal als ersten großen Überblick, als eine kleine Einordnung für euch, also im Sinne von "Hey, es ist nicht alles gold, was glänzt". Also, bevor ihr die jetzt kauft und eure nächste Wettkampfverpflegung zu 100% auf "laktatgehl" auslegt, ja, hey, sei zu gut und tut es mal gerade bitte nicht. Also, wenn ihr euch den Gäck erlauben wollt, die einfach zu probieren, dann macht es. Aber seid bitte so gut und lasst uns warten, bis wir irgendwie sagen können, okay, da kommt jetzt was fruchtbares Bares raus und das ganze Konzept trägt sich. Aber ich kann auch sagen, bis das passiert wird, eine Menge Zeit noch ins Land gehen. Schauen wir einfach mal, wie die Wissenschaft, die Wissenschaft da sich in den nächsten Wochen und Monaten weiterentwickelt. Wann vor allen Dingen die Wissenschaft auch nicht einfach nur Industrie getrieben ist, auch da muss man immer vorsichtig sein. Also, wer sind die Leute, die sehen wollen, dass "laktatgehl" sich toll verstoffekt sind? Sind das vielleicht Studien, die in irgendeiner Form hersteller subventioniert sind zum Beispiel und dann sind wir natürlich umso vorsichtiger. Klar ist, dieser Junk-Miles-Kanal ist kein schlechter, wenn es darum geht, euch auf dem Laufenden zu halten. Und ich werde das natürlich genauso im Blick haben, solltet ihr irgendwas finden, was ich nicht sehe, dann nutzt zum Beispiel die Möglichkeit, eure Frage oder in dem Falle vielleicht Schrägstrich-Anmerkung einzureichen, über den Link in den Show-Nutz. Könnte das machen. Vielen Dank für die erste Folge. Es hat mir richtig Spaß gemacht, nicht selber auch noch mal intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und euch das rüberzubringen. Wir hören uns ab jetzt wieder jeden Dornstag. Nächste Woche, mein Gast Sandra von A. freue ich mich schon sehr darauf, bis dahin macht's gut. Alles Gute. Ciao!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Laktat ist nicht nur ein Abfallprodukt der Belastung, sondern ein wichtiger Brennstoff, Baustoff und Signalstoff im Körper.
  2. Die Wissenschaft hat erkannt, dass Laktat – im Gegensatz zu der alten Vorstellung – vielfältige Funktionen im Stoffwechsel hat.
  3. Es gibt aktuell keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Laktat als Nahrungsmittel tatsächlich im Darm aufgenommen und im Körper verstoffwechselt wird.
  4. Studien zeigen, dass exogen zugeführtes Laktat nicht zu einer Erhöhung der Blutlaktatkonzentration führt und oft Magen-Darm-Probleme verursacht.
  5. Derzeit steht die Forschung zu Laktat-Gehl noch am Anfang, mit großen Unsicherheiten hinsichtlich der Verträglichkeit, Verstoffwechslung und Wirkung.
  6. Eine mögliche Vorteil wäre, dass Laktat den Glukoseverbrauch sparen könnte, aber dies müsste durch wissenschaftliche Nachweise bestätigt werden.
  7. Produkte wie Exo Laktat oder Energit enthalten neben Laktat auch Glukose und Fructose, was zu hohen Fructosemengen und damit zu Magen-Darm-Problem führen kann.
  8. Der Junk Miles Podcast wird zukünftig Fragen der Community beantworten und wissenschaftliche Forschung zu Laktat thematisieren.

Summary:

Der Podcast führt eine umfassende Diskussion über das Thema Laktat-Gehl ein und klärt auf, dass Laktat im Körper nicht nur als „Giftstoff“ im Sinne des alten Sportwissenschaftsdenkens gilt, sondern vielmehr als wichtiger Brennstoff, Baustoff und Signalstoff. Die Folge betont, dass Laktat von der Wissenschaft als ein komplexes Molekül mit mehreren Funktionen betrachtet wird. Dennoch steht die Forschung zu dem Verzehr von Laktat-Gehl noch am Anfang.

Es gibt bisher nur wenige Studien, die zeigen, dass Laktat tatsächlich im Darm aufgenommen und im Körper verstoffwechselt wird – und selbst dann zeigt sich, dass es zu Magen-Darm-Problemen führen kann. Besonders kritisch ist die Tatsache, dass die Blutlaktatkonzentration nicht steigt, was darauf hindeutet, dass das Laktat nicht in den Kreislauf gelangt. Auch die Hypothese, dass Laktat den Glukoseverbrauch spart, ist bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen.

Einige Produkte wie Exo Laktat oder Energit enthalten große Mengen an Glukose und Fructose, was zu gesundheitlichen Risiken führen kann. Der Podcast betont, dass derzeit keine ausreichenden Beweise dafür vorliegen, dass Laktat-Gehl wirksam ist, und fordert daher Vorsicht. Die Community wird in Zukunft direkt beteiligt, indem Fragen eingereicht und wissenschaftliche Einblicke regelmäßig vermittelt werden.

Der Fokus liegt auf der wissenschaftlichen Forschung, nicht auf Marketing-Argumenten. Derzeit sollte Laktat-Gehl nicht als vollständig sicher oder wirksamer als traditionelle Kohlenhydratquellen angesehen werden.

FAQs

Laktat ist ein Stoffwechselprodukt, das ursprünglich als Überseuerung oder Muskelkater verstanden wurde. Doch heute weiß man, dass es ein wichtiger Energiestoff ist und daher nicht mehr als 'Böses' gilt, sondern als Brennstoff, Baustoff und Signal im Körper.

Laktat kann theoretisch gegessen werden, aber es ist nicht klar, ob es den Weg durch Magen und Darm in den Körper findet. Es gibt einen speziellen Transporter (MCT1), aber bisher fehlen Daten über die tatsächliche Aufnahme und Verstoffwechslung.

Ja, es gibt Studien, aber sie zeigen, dass gegessenes Laktat nicht zur Erhöhung der Blutlaktatkonzentration führt. Außerdem entstehen häufig Magen-Darm-Probleme, was die Verträglichkeit in Frage stellt.

Die Idee ist gut, aber noch am Anfang der Forschung. Es gibt keine klare Belegung, dass Laktat effizient als Brennstoff genutzt wird. Außerdem könnte der Körper mehr Glukose verbrauchen, was die Glucogenspeicher schädigen könnte.

Es gibt Produkte wie ExoLactate und Energit, die Laktat, Glukose und Fructose enthalten. Einige haben ein Verhältnis von 1:1, was die Fructosemenge erhöht und damit mögliche Magen-Darm-Probleme verursachen kann.

Trainierte Athleten verstoffwechseln etwa 105 Gramm Laktat pro Stunde. Die empfohlene Dosis liegt bei 15 bis 25 Gramm pro Stunde, was nur einen kleinen Teil des gesamten Bedarfs ausmacht.

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