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Kopfsalat - Social Media mit Hannes-Vincent Krause

68m 19s

Kopfsalat - Social Media mit Hannes-Vincent Krause

Der Podcast diskutiert den Einfluss sozialer Medien auf die mentale Gesundheit, insbesondere bei Jugendlichen. Es wird betont, dass einfache Lösungen wie Zugangsbeschränkungen nicht ausreichen. Stattdessen müssen strukturelle Probleme in Gesellschaft und Bildungssystem angegangen werden, vor allem durch den Aufbau von Medienkompetenz. Diese umfasst nicht nur technisches Wissen, sondern auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion und zum konstruktiven Umgang mit Emotionen wie Neid. Zentral sind soziale Vergleiche und die Verbreitung unrealistischer Schönheitsideale, die Körperbildstörungen begünstigen können. Die Forschung zeigt jedoch, dass die Wirkung komplex ist und von Nutzungsart und konsumierten Inhalten abhängt. Plattformbetreiber müssen stärker in die Pflicht genommen werden, um Risiken zu minimieren. Der Gast, Dr. Hannes Winsend Krause, unterstreicht, dass soziale Medien soziale Realität abbilden – mit allen Chancen und Gefahren – und eine differenzierte Betrachtung jenseits einfacher Kausalitäten notwendig ist.

Transcription

10309 Words, 65696 Characters

German
bei Wochenlösung, die ein bisschen mehr erfordernd als zu sagen. Wir sperren jetzt einfach Kinder und Jugendliche aus und dann hat sich das Problem erledigt, sondern um das Problem entzulösen und die Risiken, die tatsächlich auch da sind, in den Griff zu bekommen, braucht es mehr als das. Da müssen wir reingehen an strukturelle Probleme, die wir haben in unserer Gesellschaft, strukturelle Probleme, die wir haben in unserem Bildungssystem und stattdessen hingehen und sagen, es gibt viel darum, Medienkompetenz zu schulen, Kindern mit Kindern und Jugendlichen in den Umgang mitzuzahlen, die Medien erläutern, zusammen drauf, schauen, riesigen identifizieren und Plattformbetreiber in die Verantwortung nehmen, aber wirklich konstruktiv in die Verantwortung nehmen und die quasi in die Mangel nehmen und sagen, hier und hier sind zentrale Aspekte, die in Risikodar stellen, das müsst ihr in den Griff bekommen, sonst geht es nicht weiter. Kopfsalat, der Freunde fürs Leben podcast, über Depression, Gefühle und den ganzen anderen Salat, in Kopf, Tag und herzlich willkommen. Mein Name ist Sven Heusler und dieses der zweite Teil unserer Sonderfolge zum Einfluss von Sofon Media, auf die mentale Gesundheit, ein Thema, von dem wir hier bei Freunde fürs Leben glauben, dass man kaum genug darüber reden kann, weil es so umfangreich ist, so viele Aspekte hart und vor allem so präsent in unser Leben ist, dass wir mehr Wissen darüber verbreiten wollen, damit sich möglichst viele Menschen dieses Wissen aneignen können, was wir hier mit gerne tun. Und mir ging übersitzt eine Person, die uns glücklicherweise dabei unterstützt. Er ist Psychologe und Wirtschaftsinformatiker und arbeitet als Postdoc am Weizenbaum-Institut in der Forschungsgruppe Wellbeing in the Digital World. Er hat sein Bachelor in der Universität Hamburg in Psychologie gemacht. Und danach an der Humboldt-Universität den Master 2018 begann er dann seine Promotion in Wirtschaftsinformationen, die im November 22 mit dem Thema Auswirkung der Social Media-Nutzung auf das Wohlbefinden abschluss. Er polizierte bereits in führenden Fachzeitschriften wie Journal of Computer-mediated Communication oder current Opinion in Psychologie. In der Forschung liegt sein Fokus, also auf dem Zusammenspiel von technologischen Plattformen-Augenschaften und psychologischen Prozessen. Ich freue mich sehr auf so viel wissenschaftliche digitale Kompetenz. Manifestiert in einem analogen Verbund von biologischen Zellen, aka menschlicher Körper. Damit herzlich willkommen, Dr. Hannes Winsend Krause. Vielen Dank. Danke für die Entrotus. Das war auch tatsächlich eine der kreativen Interessenten. Ich glaube, ich habe es bekommen. Das ist toll bei jetzt sein. Das soll sich ja gleich wohlfühlen. Hannes, hast du uns ein kleines Highlight mitgebracht? Ich frage unsere Gäste hier immer nach einem Ereignis, der zurückliegenden Woche, was dir positiv in eine Erinnerung geblieben ist, unsere kleine Podcast-Achzankheitsübung sozusagen. Oh Gott, ich hatte eine relativ ereignislose letzte Woche. Oh, das ist ein Highlight. Oh Gott, ja, das muss ich jetzt sehen. In einem Anflug von absoluter Nostalgie habe ich mir auf einmal überlegt, dass ich eine Prokermon wieder zu spielen habe. Super. Ich habe meine alte Nintendo-DES rausgekramt. Ich das letzte Mal benutzt habe, als ich 12 Jahre alt war. Und habe angefangen, das wieder zu spielen. Weil mir noch war, ich wollte mich ein bisschen in Nostalgie züllen. Und das war definitiv eine Highlight. Und tatsächlich auch, dass ich immer ganz interessierte Dinge wahrgenommen habe. Ich habe auch immer gemerkt, ich bin irgendwie viel weniger mal im Telefon, dann für weniger Online, weniger bei Social Media. Und das hat irgendwie bestimmte Dinge mit mir gemacht. Und jetzt nicht unbedingt, dass ich sagen, das tat mir total gut, dass ich nicht bei Social Media war. Sondern er, dass ich das Gefühl hatte, der, was ich hier gerade mache, diese Sanologisch-Pielen, ist eigentlich gar nicht gut. Ich vergeute meine Zeit und mir fehlen gerade irgendwie total der soziale Input. Also, ich vermisse es gerade irgendwie, konzentren von anderen Leuten zu sehen, was gerade im Jahr geht. Und dachte, das hat sich ja noch kapattend mit einem Schuldempfinden, auch so ein Schuldempfinden, weil ich auch noch mal in der Kindheit irgendwie kenne. Und ich mir dachte, das ist echt witzig. Und es war einfach ein schönes, wirklich ein schönes Beispiel für Medien des Placements. Ja. Also, das wir quasi auf einmal ein anderes Medium benutzen, aus Bedürfnissen, die da sind. Und dafür andere Medien nicht mehr nutzen. Und das häufig mit so einer Verklärung einhergeht, was diese alten Technologien alles konnten und wie gut diese Technologien waren. Und wie vermeintlich schlecht und gefährlich neutig. Technologien sind. Oh, okay. Da gehen wir gleich nach mir drauf ein. Ich gebe auch noch ein Highlight rein. Ja, es sind ja irgendwie doch immer wieder, merke ich so menschliche Begegnungen. Und ich hatte zwei Begegnungen mit Menschen, die ich bis dahin gar nicht kannte. Also neue Begegnungen. Mit zwei Männern, und ich habe gemerkt in diesem beiden Begegnungen, dass die Gespräche oder das Gespräch, was wir da hatten, das hatte eine Qualität, wie sonst nicht gewohnt bin, zwischen Männern. Ja. Es gab die Art und Weise wieder mit Emotionalität umgegangen wurde und wie auch ganz schnell Emotionalität thematisiert wurde. Hat mir ein total gutes Gefühl gegeben, weil ich so in meiner kleinen Welt in den kleinen Ausschnitt der Welt, die ich erlebe, das Gefühl habe, da verändert sich was. Es verändern sich die Themen, wie Männer miteinander sprechen. Und das fand ich total angenehm und so Hoffnungserweckend. Und auch wenn das, was wir gerade so auf der Weltpolitischen Bühne erleben, genau das Gegenteil ist, hat es mich wieder dran erinnert, was ich immer wieder gerne sagen, dass wir als Bevölkerung bestimmen, wie wir sozial miteinander umgehen und nicht irgendwelche politischen Anstreger. Genau. Und das hat mir das, hat meinen Herz erwärmt diese Begegnung, dass man mein Highlight. Super schön. Schönes Highlight, und schöne Erfahrung und auch sehr optimistisch, und ich stimme nicht total zu. Triff das Thema von Social Media, dass es, dass wir verantwortungen in der Hand haben, wie wir miteinander umgehen, wie wir miteinander sprechen, wie wir uns begegnen. Wie ist das Thema an dein Leben gekommen? Wie hast du einen beschlossen, dich dieses Thema so intensiv anzunehmen, wie das tut? Also, ich hab damals Psychologie studiert aus einer ganz klassischen Motivation, dass ich eigentlich therapeutisch tätig sein wollte. Das quasi begonnen, um später Psychotherapeut zu werden, hab dann mein Bachelor gemacht, mein Master, da man schon sehr viel klinisch gearbeitet, schon sehr viel mit mentale Gesundheit und wohlbefinden, auch sonder gesetzt. Gleichzeitig hatte ich aber auch immer, irgendwie, sonst, zweites Herz in meiner Brust, was immer, was sehr kreativ ist, was sehr hinterher ist. Und dann eine große Faszination für Neuheit mitbringt, vor allem für digitale Technologien, und vor allem irgendwie eine Interesse an großen Dingen, die unsere Gesellschaft verändern und Impact haben auf unsere Gesellschaft. Das habe ich in der Digitalisierung gefunden. Das war super, super reizvoll schon immer. Dann wurde in der Forschungsstelle ausgeschrieben, an dem neu gegründeten Weitsmorminstitut damals. Wirklich schönes Projekt und ein super wichtiges Institut. Und konnte das quasi so ein bisschen mit aufbauen. Wir haben quasi zusammengearbeitet und dachte mir, nee, also dieser klinische Arbeit, für die ist gerade aktuell keine Zeit, und gerade nicht so ein großes Interesse. Es geht mir, glaube ich, darum, weiter in die Theorie einzusteigen, zu gucken, welche Auswirkungen haben, eigentlich wirklich Dinge, die jedem Menschen, unsere Gesellschaft betreffen, wie irgendwie die Digitalität in der Info allem soziale Medien auf die mentale Gesundheit ist. Ist es ein Risiko oder nicht? Okay. Dann kommen wir gleich mal zur Sache. Aber sind dann die psychischen Prozesse, die durch Social-Media-Nutzung ausgelöst werden? Also wir hören immer alle viel über, ja, das Fall sich miteinander vergleichen, selbstwert, Emotionen, Stress, Belohnung, was durch Like-Buttens und so weiter. Und weil es eine simpel und banale Frage ist, Antwort bitte in Eimsatz. Oh, wow. Kann ganz lecker, mit ganz vielen Kompleter. Nee, Quatsch. Also, so um eine richtig harte einzusteigen. Ja. Was passiert da in den Köpfen? Alles, was sonst in der sozialen Welt auch passieren würde. Mhm. Also, normale soziale Prozesse, nur normale sozialpsychologische Prozesse, die in uns schlummern, finden auf diesen Plattformen, genauso statt. Ich sage mal, Social-Media ist einfach ein Abbild von sozialer Realität, mit all seinen Prozessen, mit all seinen Risiken und mit all seinen Benefits. Und wenn wir da jetzt noch mal so speziell auf Jugendliche und Errang wachsende schauen, ich glaube, da wird's ja dann so richtig interessant. Also, in dem Moment, wo halt eben die Psychie das Gehirn in der Entwicklungsphase ist. Und wenn da eine intensive Nutzung stattfindet, vielleicht, wenn wir erstmal so auf die Gefahren schauen, was schlumert da so drin? Ja, eine Menge. Mhm. Und vor allem das Interesse an Kindern und Jugendlichen muss quasi auf, muss unsere oberste Priorität sagen, gerade weil wir dann eine extrem vulnerable Gruppe haben. Dienst, Kinder, deren Persönlichkeit, deren Selbstwert, deren Weltwahrnehmung. deren moralischer Kompass noch nicht wirklich gefestigt ist, sind einfach eine wolnerabelle Gruppe, die potentiell von allen möglichen Einflüssen und sozialen Medien sind einfach voll von sozialen Informationen potentiell besonders beeinflusst werden können. Und entsprechend ist die Frage ganz, ganz relevant, gerade für diese Gruppe, wo Schlommann hier riesigen, die eventuell Entwicklungen stören, Entwicklungen von einer gesunden Persönlichkeit, Entwicklungen von einem gesunden Selbstwert und vor allem auch vom Psychisch- oder Gesundheits- und wir blicken auf eine Situation, in der wir doch mal von einer Youth Mental Health Crisis berichtet. Das wäre viel einen großen Anstieg an psychischen Belastungen haben, mal Kindern und Jugendlichen, darauf schnell von Diagnosen, Solidizialität und entsprechend natürlich wichtig herausfinden, woran liegt das? Ja, genau, ich glaube gerade so in dem Zeitraum zwischen 2010 und 2015, da gab es so eine extreme Entwicklung, wo sich die Zahlen verändert, und da gibt es auch Menschen, die das auf bestimmte Entwicklungen zurückführen, von erstes Smartphones mit Rückkamera, der Like-Button, solche Sachen. Lasst uns da mal genauer hinschauen, was macht das mit Ofen? Und was macht es vor allem eben mit jungen Menschen, die in der Entwicklungsphase sind? Ja, und das ist überhaupt nicht einfach zu beantworten. Und das ist vor allem viel, viel schwieriger zu beantworten als wir alle denken. So, wir sind in einer Gesellschaft, in der das Thema, vor allem gerade aktuell super, super heiß diskutiert wird. Wir sehen irgendwie, dass sich die Leute Sorgen machen, dass die Leute denken, dass die soziale Medien großer Treiber davon sind, dass Kausal erklären können, dass es Kindern und Jugendlichen schlecht geht. Und vieles davon beruft auf, genau dem, was du auch gerade schon gesagt hast, nämlich so ersten Untersuchungen, die sich angeschaut haben, so mit was fällt eigentlich dieser Anstieg von psychischer Belastung, mit was fällt es zeitlich zusammen? Und da lassen sich scheinbar zusammengeaufzeiten 2006, wurde das iPhone eingeführt, dann irgendwann massenddeckend durchdigitalisiert, soziale Medien, waren immer mehr Anrolle und das fällt quasi zusammen mit dem Anstieg am psychischer Belastung bei Kindern und Jugendlichen. Jetzt könnte man super easy hingehen und das wird ganz, ganz viel gemacht und ganz viel der aktuellen Diskussion Fuß darauf und sagen, das eine ist der Kausal-Grund für das andere. Das Ding ist aber die Rechnung ist leider nicht so einfach. Soziale Medien sind superkomplex, viel viel komplexer als der Diskursvermuten lässt. Die sind irgendwie Informationsquelle, sie können für alles möglich benutzt werden. Und entsprechend schlummernd da bestimmte Risiken, das schlummernd aber auch bestimmte Benefits hinter. Und das ist so ein bisschen die Frage, was gucken wir uns eigentlich an? Geht es um bloße Zeit, die wir auf sozialen Medien verbringen? Oder müssen wir ein bisschen tiefer ran som, was wird eigentlich gemacht? Was wir innerhalb der Schauen, wir uns an, die funktionieren, die Technologien eigentlich, wie entwickeln sich diese Technologien eigentlich, nämlich Rapide und dann hinzuschauen, welche Prozesse spielen da eigentlich noch Rolle? Ich kann da jetzt gerne mal einsteigen und sagen, was so zentrale Prozesse sind. Ja, gerne. Also so ein wichtiger Faktor sind, und das wurde in der Forschung die lange diskutiert, sind soziale Vergleichungen. Soziale Medien als eine Plattform, die soziale Vergleiche ankurbelt. Sozial-Waggleich ist, was für euch natürlich ist, das machen wir in unserem Alltag die ganze Zeit. Wir probieren rauszufinden, wie wir über uns denken sollen, indem wir uns mit anderen Leuten vergleichen. Sondern das kann uns gut tun, und das kann uns auch schlecht tun. Jetzt ist es so, dass bei sozialen Medien an Flut an sozialen Informationen sind. Und diese Informationen sind ein bisschen besonders, weil die vor allem geschön sind. So Leute haben natürlich die Tendenz dazu das schönste, die seit ihres Lebens zu präsentieren, in perfekten Körper zu haben, perfekten Urlaub zu machen, perfekte Freunde zu haben. So, wo das entspricht natürlich nicht der Realität, der liegt ja Schluss nah, dass man jetzt sagt, okay, wenn man jetzt anfängt sich mit diesen Personen zu fallen, dann zieht man ja zwangslöchig den Kürzerin. Gefühle von Neid können dann eine große Rolle spielen. Also, es ist aber auch nur eine Sache, also so eine Seite. So, soziale Vergleiche sind völlig normal. So, soziale Vergleiche können auch bennefertigt für uns sein. Können wir uns motivieren, kann uns inspirieren, können dazu füllen, dass wir sagen, wo ich mich etwas in meinem Leben verändern, ich möchte das auch erreichen und können ganz, ganz große Motivate vor sein und unserem Wohlbefinden auch gut tun. So, soziale Vergleiche sind tatsächlich in der Forschung so ein ganz großes Team, mit den sich auch so in der Gesetz wird. Okay, es heißt, es geht dann eher darum zu erkennen oder sich bewusst zu machen. Gut, aber das, was ich da sehe, ist natürlich nur ein Auszug. Und alle anderen stellen sich da möglichst gut da, so wie das beschrieben heißt. Und das einfließen zu lassen in meiner Reaktion darauf und in meinen vergleichendes Verhalten. Ja, selbstreffektion ist was total wichtiges. Und das ist ein ganz zentraler Teil von Medienkompetenz, der meiner Meinung nach viel, viel zu kurz kamen in den letzten Jahren. Zu Medienkompetenz gehört nicht nur zu verstehen, wie funktionieren die Inhalte, wie sind die aufgebaut, wie funktionieren die gar einen technisch und wie funktionieren die Medien an sich, sondern auch ein ganz zentraler Bestandteil ist, wie gehe ich mit meinen emotionalen Reaktionen im Kontakt mit den Medien um? Was mache ich, wenn ich neid empfinde? Was mache ich, wenn ich in Postseher bei dem es bei der nicht gut geht? Wie kann ich damit umgehen? Wie kann ich mit meinen Emotionen koopen, die Adequat Frame und konstruktiv behandeln? Oder dann auch wirklich in Aktion treten, bestimmt Inhalte vermeiden? Oder mir die Inhalte suchen, die mir wirklich gut tun. Das ist ein ganz zentraler Skill, den Kinder und Jugendliche an die Hand gegeben werden muss. Das heißt, eigentlich haben wir es zu tun mit einer technologischen Entwicklung, für die wir man nicht von Anfang an gewappnet waren, weil wir es ja nicht vorhersehen konnten, dass das kommt. Ples, also ich finde, das ist viel zu kurz gedacht. Also die Entwicklung von der Art Freikonnte konnte das nicht in seiner Drastik nachvollzogen werden und in seinem exponentiellen Wachstum. Aber man hätte schon viel, viel frühzeitiger reagieren müssen drauf. Also soziale Medien existenien mittlerweile seit 20 Jahren Teil unserer Gesellschaft. Und wir haben trotzdem im Korrikulum von Schulen immer noch kein ausreichendes Medienkompetenz-Trieb. Da kann man nicht sagen, dass wir das noch einmal nicht sehen können. Und da geht es einfach darum, dass seit Jahren noch verpasst wurde. Ja, wer ich mir die angeschaube, wie die Prozesse im Bildungssystem sind. Der ist natürlich sowas wie 15 Jahre oder gar nicht so eine wahnsinnige Zeit. Aber vielleicht kommen wir noch mal ein bisschen drauf. Was sind noch die Risiken? Also das ist gerade angesprochen, das vergleichende. Ja. Das vergleichende damalt assoziiert problematiken bei der Wahrnehmung von Körperform und Körperzufriedenheit. Soziale Medien sind einfachen visuelle Plattformen auf der Schönheitsideale propagiert werden. Verfälschte Schönheitsideale, die gerade bei Kindern und Jugendlichen Risiko darstellen können, zu Körperbildverzerungen führen können. So unvuzufriedenheit mit dem eigenen Körper falsche Standards schaffen. Falsche Rollenbilder programmieren. Und das ist ein ganz klares Risiko. Ist tatsächlich auch, ich würde mich voll freuen, wenn wir mal gleich nochmal inkommen könnten. So wie sieht eigentlich die gesamtwissenschaftliche Widenz aus? Tatsächlich ist das Risiko von Körperbildstörung oder Risiken da. Ich bin eigentlich von der Störungsschmeinensache an einem Risiko, was das in der Hinsicht tatsächlich das am besten mit Evidenz unter fütterster Risiko. Von all den anderen Sachen, die im Kontext von Sozialen Medien noch diskutiert werden, aktuell. Okay. Wie so ist das so? Wie so ist da die Evidenz hoch? Weil, wie ich es gerade schon gesagt habe, das wahrscheinlich wirklich ein Zentraler und ein, also wirklich auch ein Schlüssel-Michandismus ist, gerade im Heranwachsen. Das auseinander setzen mit Körpern, das da rausfinden von Idealen, das da rausfinden von Zielen und von Körperwahrnehmung und das Reifen in der Hinsicht. Das da scheinbar soziale Medien irgendwie eine wolnerable Stelle ansetzen und ja auch wirklich problematisch sind, wenn wir uns angucken, wie verzerter zum Teil Körperideale propagiert werden. Okay, und das wahrscheinlich dann eben auch alles nochmal in einem Hing zusammenhang mit der Art und vor allem auch der Dauer der Nutzung. Und vor allem auch in Hinblick auf was wir kontänzieren. Also wir wissen mittlerweile, dass Inhalte auf sozialen Medien extrem personalisiert sind. So der Social-Fied von einer Person kann sich komplett, kann drastisch anders aussehen, dass der von anderen Personen kann. Auch gut sein, dass eine Person in der Woche kein Körperbildskontent bekommt, weil die Person zum Beispiel einfach nicht interessiert. Also es ist stark davon abhängig, was schauen wir uns eigentlich an und in welchem Content sind wir taktiklich eigentlich ausgesetzt. Was auch wichtig ist in dem ganzen Kontext und auch wenn man jetzt irgendwie mal in die Hinget und sagt, ja, das ist ein ganz klares Risiko. Das Ganze muss aber auch mit einer Einschränkung formuliert werden. Also wir haben Evidenz dafür, dass verzerrte Körperbilder, Körperbildstörung ein Risiko dafür sein können. Wir wissen es aber auch schon seit langer, langer Zeit des Medien, also das Medien allgemein eine Risiko darstellen, auch traditionelle Medien. Auch Körperbilder, die Inwärbungen vermittelt werden, die in Magazin vermittelt werden, die im Fernsehen vermittelt werden, die sogar in Büchern vermittelt werden, dass das ein Risiko sein kann für die Person. Das ist so ein bisschen die Frage danach. Es ist ein ganz unniekes Risiko, was soziale Medien damit bringt. Oder liegt es einfach an der Art des Kontents, der sonst von einem anderen Medium an die Personagen getragen worden wäre. Okay, wo wurde auch wieder die Dauer eine Rolle spielt, weil eine Werbung habe ich schnell überblättert, oder die hat eine begrenzte Dauer, wenn sie als Spot läuft, oder wenn ich an einem Klaquatwand vorbeilauf oder so. Ja. Was gibt es noch für Faktoren? Ich denke, gerade so ein bisschen an Social Media-Nutzung als Stressor. Ja. Das glaube ich auch über all das Gruppen hinweg. So dieses Gefühl von, ich würde es eigentlich gerne liegen lassen, aber ich habe es trotzdem ständig in der Hand und besetzt mich auf 'ner Art und der Druck. Total. Wir müssen uns überlegen, die ganzen Plattformen sind dafür designed, dass sie konstant unsere Aufmerksamkeit ziehen. Das ist qualit des Kerngeschäftsmodell dieser Plattform Zeit, Aufmerksamkeit, fressen. Und die bauen auf ganz basalem psychologischen Prozessen auf die Aufmerksamkeit ziehen konstant. So das ist natürlich was, was ein Risiko darstellen kann, wenn es uns zum Beispiel ablenkt von anderen wichtigen Tätigkeiten, wenn es dazu führt, dass wir prokrastinieren. Das ist dazu führt, dass wir andere wichtige soziale Kontakte, zum Beispiel vernachlässigen. Wir das Gefühl bekommen, ich habe verbringen gerade zu viel Zeit, als ich eigentlich beabsichtig habe, ich empfinde Kontrollverlust. Und nehmens als Belastung war, weil ich merke, ich hätte die Zeit super anders sinnvoller investieren können. Das kann dann tatsächlich an Risiko sagen. Es ist natürlich eine ganz schön tricky Sache. Also, diesen Lube herzustellen, nämlich die Architektur der Plattform, die dafür sorgen möchten, dass ich so viel Zeit wie möglich dort verbringe. Um mich dann zu konfrontieren mit verzerrenden Wahrnehmungsbildern. Wer will denn sowas? Natürlich, die Plattform provider wollen, dass wir die Zeit dort verbringen und dass wir unsere Daten da lassen. Das ist das zentrale Modell. So und gleichzeitig wollen wir das aber auch selbst. Also wir haben ein Grundbedürfnis nach Dinge zu sehen, die reizvoll sind, die neuartig sind, die Informationen, die unsere Emotionen triggern, die konfrontativ sind, die einfach Emotionen anringen. Da haben wir einen Grundbedürfnis, das zieht unsere Aufmerksamkeit einfach enorm. So, die bauen da einfach auf, was in und psychologisch schon längst verankert ist. So, und das ist aber tatsächlich einfach ein Risiko, wo man Plattform provider auch, und das finde ich total den wichtigen und konstruktiven Ansatzpunkt. Und das wird gemacht, darauf EU-Ebene zu sagen, das geht so nicht weiter und wir müssen hier regulieren, eingreifen, um da Risiken zu verhindern. Das geht nicht, dass konstant Aufmerksamkeit gezogen wird. Und vor allem nicht ohne auch ein Einverständnis darin, dass da quasi mit zentralem psychologischen Mechanismen wie Aufmerksamkeit 10 gespielt wird. Okay, so heißt, du siehst da schon, um wie Entwicklung in einem adäquaten Umgang mit der Situation? Noch nicht genug. Noch nicht genug. Aber es ist auch einfach eine sehr, sehr schwierige politische Regulative, Weg, den das Ganze gehen muss, bis auf EU-Ebene in solches Gesetz verabschiedet wird, bis es dann auch durchgesetzt wird, und bis irgendwie große Konzerne wie Meta, da wirklich irgendwie in die Enge getrieben wird, braucht es eine Menge, weil die finden ihre Loopholz da rauszukommen, sich daraus reden, sich nicht der Verantwortung zu stellen, etc. Aber wir nehmen auf jeden Fall Entwicklung wahr, dass das Thema eine große Rolle spielt, und ja auch gerade aktuell eine ganz, ganz, ganz große Rolle spielt, weil auf der Welt überall von sozialen Medienverboten diskutiert werden. Und wenn manchen Ländern umgesetzt werden, wie in Australien? Wo du hiesst das angeschubst? Ja, dann haben wir jetzt zum sehr interessanten Punkt. Das ist meiner Meinung nach angeschubst von einer großen Angst und Sorgen. Sehr, sehr viel von Meinung und Emotionen. Und der Motivation, was zu tun und was schnell an eine Lösung schnell zu finden. Und den Leuten auch was zu geben, also quasi ein bisschen zeigen. Wir sind in der Regierung, wir machen was. Wir setzen ins was um, und das hat Impact so. Wir arbeiten jetzt an was, was euch alle beschäftigt. Und hier ist die vermeintliche Lösung dafür. Aber das ganze Basie leider wenig aktuell noch auf dem Stand der aktuellen Wissenschaftlichen Evidenz. Und das ist das große Problem. Weil da die Forschung noch nicht weit genug ist oder warum? Also ich würde schon sagen, dass die Forschung relativ weit ist. Aber die Forschung ist aktuell extrem unklar. Wir blicken mittlerweile auf fast 20 Jahre Forschung zurück. So die erste Social Media Forschung begann mit dem RISE von Social Media. Wir blicken mittlerweile auf Zichforschungsartikel zurück. Die zum Teil von großen methodischen Mengeln charakterisiert sind. Die aber, wenn man alles zusammenfasst. Und ein Meter analysen sich anschaut und sich vor allem anschaut. Es gibt sehr, sehr viele Studien dazu, die sich angeschaut haben. Was macht losse Zeitig auf Social Media und Verbringer mit meiner mentalen Gesundheit? Und da finden sich tatsächlich sehr, sehr kleine und unbedeutzende Effekte von reiner Zeitig auf sozialen Medienverbringer und der mentalen Gesundheit. Was uns vor allem fehlt, ist so Kausale-Evidens. Das wir wirklich stark Forschungsmethoden haben und Designs, die uns wirklich ermöglichen zu untersuchen, ist die Nutzung von sozialen Medien ein kausales Risiko für die mentale Gesundheit. Daran mangelt es gerade noch erheblich. Das mangelt, und das ist quasi nicht so richtig, eigentlich der empirische Fundament dafür geben, solche Regelungen anzustoßen. Was machen wir an der. Ich glaube, Lösungen an derweitig suchen. Verantwortung bei Nehmen. Und Lösungen finden die nicht so einfach, weil das Problem an sich komplex ist, sondern wir brauchen Lösungen, die ein bisschen mehr erfordernd als zu sagen. Wir spären jetzt einfach genau und Jugendliche aus, und dann hat sich das Problem erledigt. Sondern um das Problem zu lösen und die Risiken, die tatsächlich auch da sind, in den Griff zu bekommen, braucht es mehr als das. Da müssen wir reingehen an strukturelle Probleme, die wir haben. In unserer Gesellschaft strukturelle Probleme, die wir haben in unserem Bildungssystem. Und stattdessen hingehen und sagen, es gibt viel darum, Medienkompetenz zu schulen. Kindern mit Kindern und Jugendlichen in den Umgang mit sozialen Medien erläutern, zusammen drauf schauen, riesigen identifizieren und Plattformbetreiber in die Verantwortung nehmen. Aber wirklich konstruktiv in die Verantwortung nehmen und die quasi in die Mangel nehmen. Und sagen, hier und hier sind zentrale Aspekte, die in Risikodar stellen, das müsst ihr in den Griff kommen. Sonst geht es nicht weiter. Okay, ich hab da ein bisschen konkreter werden. Also, weil gerade im Mitblick auf Verranwachsende. Also, wenn ich sagen kann, da sind junge Menschen, die ihre sozialen Kompetenzen gerade erst entwickeln, bis hin zu, da findet noch eine Gehörnverschaltung in Wickl. Ja, statt. Was kann es denn für andere Mittel geben, als zu sagen? Und so lange wie dieser Prozess läuft, sollten wir sie von schädlichen Einflüssen fernhalten. Oder sagst du tatsächlich, wir können gar nicht genau definieren, ob das ein schädlicher Einfluss ist? Ja. Wir können aktuell standempuri und ich finde, die Stimme der Forschung sollte eigentlich der zentrale Treiber in dem ganzen Sein und die zentrale Stimme, die sagt, aktuell wissen eigentlich gar nicht, ob es ein Risiko für alle ist. Und ob es wirklich einfach nur in der Zeit liegt, sondern es sieht wahrscheinlich einfach komplexer aus als das. Und wie, so lange wie man das noch nicht eindeutig weiß, was wäre dann dein Vorschlag, wie man, wie du sagst, die Betreiber der Plattform in die mangelnimmt? Durch gesetztes Anwürfe und politische Regulierung auf Länder und EU-Ebenen, und sagt, das sind das dann Risiken und hier und dort müsst ihr mit entsprechender Intervention rangehen. Und das runterfahren, wie zum Beispiel und wie es aktuell auch gemacht wird, so verstärkender und sucht auslösende Design-Elemente in den Griff zu bekommen, um quasi die Nutzerin in diesem spezifischen Aspekt zu schützen. Wir müssen uns auch überlegen. Und ich glaube, da wird es halt dann wirklich kompliziert, dass wir im aktuell gar nicht wissen, ob eine Wegnahme von sozialen Medien für Kinder und Jugendliche, ob das tatsächlich existierende Risiken beseitigt, oder ob das nicht eventuell ein weiteres Risiko darstellt. Wir müssen uns überlegen, wir entziehen damit Kinder und Jugendlichen, die Möglichkeit und das Recht auf Selbstbestimmung und auf digitale Selbstbestimmung. Wir entziehen ihn auch mögliche Chancen und Benefits, die soziale Medien mit sich bringen. Und wir wissen eigentlich nicht, ob wir damit eigentlich mehr Schaden anrichten, als das wir gutes tun. Okay, was können, was sind denn die positiven Sachen, die die Social-Media-Nutzung gerade bei jungen Menschen mit sich bringt? Also es ist vor allem einfach ein soziales Medium. Und das ist ein wenig auch immer wieder als der zentrale Benefit, der dahinter steckt. Der Name ist ein sozialer Netzwerk. Der Leute miteinander verbindet, der Zusammenhalt, Schaft, der Communitys fördert, der Interessensausthausch. für einen Mann, der sich in den Menschen fördert, fördern kann. Es ist soziale Medien, sind eine Informationskanal für herer, anwachsene Kinder und Jugendliche, mittlerweile einer der zentralsten Informationskanäle. Der Kindern und Jugendlichen, neue Blickwinkel auf die Welt und auf soziales Zusammenleben geben kann, der inspirieren sein kann. Das sind alles Benefits, die in diesem Plattform schlummern. Wir wissen nicht, ob wenn wir diese Chancen, die da schlummern den Kindern das entziehen, ob wir den weiteren Risiko schaffen. Wir haben gerade erst, wenn man in diesen Generationen abschnitten denkt, dann haben wir die erste Generation gehabt, die mit den sozialen Medien tatsächlich aufgewachsen ist. Ja. Die ein Leben davor, also die ein Leben davor, quasi nicht kennen. Genau. Und das ist dann tatsächlich sehr früh, um zu entscheiden, ist das jetzt in Summe gut oder schlecht, wenn ich dich richtig verstehe. Wie meinst du? Die Welt vorher ohne soziale Medien und die Welt jetzt, so die erste Generation, wo man sieht, wie es ist, wie das aufwachsen mit Social Media ist. Ja. Und wenn es aber dann doch diese Zahlen gibt, zwischen 2010 und 2015 eine Zunahme von psychischen Belastung, ist dann das nicht ein eindeutiges Entdietst dafür, dass da irgendwas passiert ist zum ersten Mal? Das da definitiv, was passiert ist auf jeden Fall. Also es gibt eine Anstieg an psychischer Belastung, aber es ist die Frage danach, ob soziale Medien dafür causal verantwortlich sind. Was könnte es denn sonst sein, was causal dafür verantwortlich ist? Massive strukturelle Veränderung in unserer Gesellschaft, immer wachsende soziale Ungleichheit in unserer Gesellschaft, gleichzeitig aber auch, dass sich immer kritischere auseinandersetzen mit psychischer Belastung und Erkrankung. Also ich, ein Faktor ist natürlich auch, dass viele psychische Erkrankungen aus dem Dunkelwelt verschwunden sind, tatsächlich festgestörte Diagnosen, einfach weil ein offenerer Umgang mit totaler psychischer Belastung herrscht, aber auch einfach viele Soziokulturrelle Einflüsse, die in den letzten Jahren im gleichen Schritt passiert sind, mit Digitalisierung, die erklären können, warum es zu einem Anstieg kam. Aber jetzt einfach nur hinzugehen und zu sagen, alles fällt jetzt zusammen mit dem Anstieg von Smartphones und digitalen Technologien, dass es viel zu einfach gedacht ist. Forschungs- also Methoden technisch, das schön wechste Forschungs-Siehsein, was man haben kann. Okay, verstehe. Und das ist auch gegeben, auch wenn man tatsächlich sieht, dass das weltweit oder zumindest mit Blick auf den Großteil der westlichen Zivilisationen diese Entwicklung so ähnlich ist, weil es wurde ja auch heißen, was auch diese Gesellschaften sich in sehr, sehr ähnlich parallel entwickelt. Ja, und das ist auch tatsächlich ein ganz großes Problem in der Forschung. Wir gucken nämlich tatsächlich hauptsächlich empirisch auf die westliche Welt, so auf industriellisierte Länder, die sich in dem Kontext zumindest sehr, sehr ähnlich sind und mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen hatten. Und es fehlen aber tatsächlich auch noch viele Daten aus nicht westlichem Kulturen, wie es da eigentlich aussieht. Und da lässt sich zum Beispiel nicht so ein drastischer Anstieg vom psychischer Belastung abzeichnen, wie in westlichen Kulturen. Wir sind da auch in Kulturen, wo zum Beispiel Digitalisierung ein ganz, ganz klarer Förderer war von Austausch für Zugang zu Informationen, Zugang zu Bildung. Wir vergessen in diesem ganzen Kontext, dass wir viel über, also dass wir die Welt begreifen als unsere westlichen, industriellisierten Weird-Countries, wie man die bezeichnet in der Forschung. Wir aber um das Ganze, um diese Prozesse irgendwie besser verstehen zu können, natürlich irgendwie ganze Welt im Blick haben müssen. Und das ist wahrscheinlich eine ziemlich herausforderung, weil der Informationen und Datenfluss wahrscheinlich sehr unterschiedlich ist. Also ich könnte mir vorstellen, dass man zumindest jetzt keine Ahnung aus Schiene wahrscheinlich schwieriger Untersuchungsergebnisse um Zahlen bekommt als aus den Ose. Ja, zum Teil ja, was geht ja auch um den globalen Süden zum Beispiel. Da ist es immer noch schwierig, da herrscht auch ein anderes Forschungssystem, in dem es einfach spiel, in dem Forschung nicht in dem Ausmaß gefördert. Und finanziell unterstützt wird wie in westlichen oder wie im globalen Norden zum Beispiel. Und es ist auch einfach schwierig, selbst für Personen im globalen Norden dieser den globalen Süden zu untersuchen. Und entsprechend wie er nur einen kleinen Abbild unserer Realität eigentlich wahrnehmen. Was bräuchtet ihr denn in der Forschung, um zu klaren Aussagen zu kommen? Wo kann man denn den Hebel ansetzen? Vor allem so aus zwei Perspektiven die Völkerung von guter und unabhängiger Forschung. Und Studien, die einem wirklich erlauben zu untersuchen, ob es Kausale zusammenhänge zwischen Social Media-Nutzungszeit und wohl befinden gibt, sind teuer. Brauchen Zeit, gute Designs brauchen in ihrer Entwicklung und in ihrer Durchführung brauchen die Zeit. Gute Designs gucken sich auch nicht nur zu einem Zeitpunkt nutzeren an und zu einem Zeitpunkt des wohl befinden, sondern werden immer ein längerem Zeitraum am besten durchgeführt. Die brauchen also das Friste einfaches Sorsten und das ist ein Ansatzpunkt, wo man sagen kann, wir brauchen mehr gute unabhängiger wirklich gute Forschung, die da gefördert wird. Und der zweite wichtige Punkt ist auch und das kommen wir zum Punkt Plattformprovider in die Verantwortung nehmen. Es ist gleichzeitig auch der Zugang zu Daten, der uns aktuell immer noch fehlt oder immer unfassbar schwer gemacht wird. Du musst das so müssen, wenn wir in der Forschung arbeiten, dann haben wir nicht wahnsinnig viele Möglichkeiten, die Nutzung von sozialen Medien eigentlich wirklich gut zu messen. So das ist aber entscheidend, um herauszufinden, wie die Nutzungszeit zum Beispiel oder andere Aktivitäten bei sozialen Medien ein Einfluss haben können, auch unser wohl befinden. Was wir machen ist, wir fragen die Leute einfach. So wir fragen sie, wie viel Zeit verbringt um Schnitt auf sozialen Medien? Wie viel Zeit hast du heute auf sozialen Medien verbracht? Wie viel in den letzten Stunden, in den letzten Minuten und immer weiter granular, rangegangen? So das ist die einfachste Lösung, hat aber auch natürlich irgendwie seinen absoluten Hymetationen, weil Leute in denen sind in der Nähe super schlechter, dann über ihre Mediennutzung zu reflektieren. So die entweder unterschätzen sie drastisch oder sie überschätzen drastisch. Und das sind natürlich irgendwie Einflussfaktoren, die auch Forschungsergebnisse an sich in ihrer Qualität beeinflussen können. The Ground Truth, das was uns eigentlich wirklich interessiert, ist das, was bei den Plattformen providern die haben, nämlich die Inzides, wie viel Zeit verbringen Leute auf Plattformen. Welche Inhalte schauen sie sich an? Was machen sie? Es würdschen sie zwischen den Apps. Gucken Sie sich immer den gleichen Content an. Gibt es Zeiten, wo sie es nicht nutzen, ist ihre Nutzung fragmentiert, die langer zusammen. Das sind Einlenke, die haben einfach die Plattformen provider und die werden aber notwendig, eigentlich um wirklich objektiv sagen zu können. Oder mit Höchster-Sicherheit und mit Höchster-Rilieabilität sagen zu können, da sind Risiken oder da sind keine Risiken oder da sind Benefits. Und mit welchem Argument werden diese Daten nicht. Die Providerwinden sich damit allmöglich und raus, ist es irgendwie strukturell schwierig wäre, das zu machen, das ist auch schwierig wäre, das aufzubereiten. Oder sie argumentieren über den Datenschutz, das ist natürlich, dass da das natürlich Person bezogen Informationen sind und Daten, die man da bekommt. Und damit quasi nicht mehr die Anonumentät von Nutzerinnen gewahrt werden kann. Das ist einfach organisatorisch und rechtlich schwierig ist. Das sind natürlich immer so die tagenden Argumente, die da kommen. Skidur mit dabei und da gab es auf der UE eine viele Entwicklung durch den Digital Service Act, dass die Plattformen dazu. Also den Nutzerinnen des Recht dazu einräumen müssen ihre Daten einzusehen. Zum Beispiel auch was, was in der Forschung immer mehr gemacht wird, das spricht dann von so Daten spenden. So man fragt die Leute, man bittet die Leute darum, quasi ihre Daten anzufordern von den Plattformen, die müssen sie herausgeben. Und dann werden die entweder von uns oder von den Nutzerinnen selbst anonymisiert und dann uns weitergeleitet damit, wir wirklich quasi hatte Daten haben, die wir nutzen können, um zusammenhängen herzustellen zwischen psychischer Gesundheit und Unzung. Okay, so lange wie das jetzt noch so ein so nebulöses Feld ist und so viel Ungewisse hat und wie du halt mal wieder betont, der diese Korsalität ist gar nicht 100 Prozent. Also man kann sie bisher gar nicht wirklich so herstellen zwischen Social Media und Nutzung und dem psychologischen Auswirkung oder negativen Auswirkung. So lange wie das so schwer noch greifbar ist, was können denn trotzdem Maßnahmen sein, um sich vor den negativen Aspekten zu schützen. Das wollen schon so ein bisschen angesprochen, so die Betreiber in die Pflicht zunehmen, vielleicht doch an der Architektur schon mal was nachzubessen, was werden, das konkrete aus deiner Perspektive. Wenn es jetzt nur um die Tafel-Probeider und das Design geht, zum Beispiel an Zeitlimitationen einzuführen, die Nutzong bewusst zu interrupten, die Leute zu fragen, ob sie oder zurückzuspiegeln, wie viel Zeit sie eigentlich schon verbracht haben. Und sind noch weitere Zeit den Nutzerinnen so einen Stopperument einzuräumen. Gleichzeitig aber auch andere Features in der Art und Weise, wie der Algorithmus funktioniert, wie der Feed und wie die Informationen zu uns kommen zu sagen, okay, wir müssen das regulieren, dass die Nutzer nicht mehr Zeit verbringen, als sie eigentlich wollen, zum Beispiel zu sagen, okay, du kannst dein Feed, also denn Feed endet irgendwann vielleicht auch mal. Ich wäre glaube ich eine sehr sinnvolle Designentscheidung zu sagen, oder sie ist ja nicht mehr unendlich viel Content, sondern es ist dann irgendwann mal durch. War auch mal so. Es war auch mal so, ja, als wir noch einen chronologischen Feed hat, mal Algorithmus, kein Rolle gespielt. Okay, also kein Light function abzuschaffen, Filter zu regulieren, den Einsatz von Filter zu regulieren, das setze manche Plattformen auch tatsächlich schon um, aber auch nicht in dem Ausmaß, wie es meiner Meinung nach eigentlich nur notwendig sein müsste, klarer zu labeln und das, also die Technologie ist da, dass man sagen kann, dass es zum Beispiel ja ja generiert, da liegen Filter drauf, das entspricht nicht der Realität und das quasi wirklich auch prominent einzublenden. Mit Filter meist du Fotofilter, bei mal Stellen von Content oder Filter, was mir angezeigt wird. Er beides tatsächlich, aber beides, aber eben gar nicht sparig, vor allem um die Bearbeitung von Content und Schönungs- und Idealisierungstourist, die da sind. Ja. Okay, es ist natürlich jetzt, können wir uns jetzt nur darauf warten? Ich glaube, da können wir unter Umständen ganz schön lange erwarten. So, wenn wir das abkürzen wollen, was ist denn aus ein Nutzerperspektive aus deinen Augen sinnvoll, um sich vor den negativen Auswirkungen zu schützen? Die Schulungen von Medienkompetenz und die Selbstreflexion bei der Nutzung schulen und das im Idealfall zusammen machen mit zentralen Erziehungsbeauftragten und das betrifft nicht nur Lehrerinnen, sondern das betrifft auch Eltern zusammen kritisch Medien reflektieren. Die Kinder und Jugendliche in ihrer Medien Realität überhaupt mal abholen, überhaupt verstehen, was geht da eigentlich ab, was gucken, die sich eigentlich an und die Kinder dann einzuladen in ein gemeinsamen Diskurs darum, wo sind Risiken, wo tut mir der Content gut, so ist er mir nicht gut. Überhaupt mal herauszufinden, was macht das eigentlich mit mir? Also wir sind auch bei, also das betribliegen nur Kindern und Jugendliche, sondern wir Menschen haben auch ganz allgemein eine Schwierigkeit, der in der Emotion konkret mal zu benennen, hinzuhorchen, was denke ich gerade und was fühle ich gerade, was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Dingen und einfach emotionale Intelligenzschulen und das auch im Kontext von Medien anzuwenden. Hinzuhorchen, was macht das mit mir? Ich habe es jetzt gesehen, ich bin schlecht mit den Kindern in das Gurs zu treten. Warum ist es so? Was hat das mit mir gemacht? Wie fühlst du dich? Ich glaube, damit ist schon ganz ganz zentrale Anlasspunkt geschaffen und wie ich schon gesagt habe, das ist ein ganz großer Teil von Medienkompetenz. Ist natürlich, wenn man sich anschaut, wie schwer sich ausgewachsene Person schon schwer damit tun, diese das eigene Mediennutzen zu reflektieren, ist natürlich nur Anspruch an heranwachsende zu sagen, denk mal drüber nach, als damit ihr passiert. Ich glaube, das hat wahrscheinlich seine Grenzen, also wenn ich zu 13-jährigen sage, irgendwie gehe jetzt mal nicht diesem Impuls nach, weil genau darauf ist, der Architektur ausgerichtet zu triggern und ich will aber noch ein, noch ein, noch ein. So, das ist wahrscheinlich, nämlich an, dass schnell die Grenze erreicht, irgendwie in einem bestimmten Alter, das zu erwarten. Also, es heißt, da muss ja denn eine Steuerung von aus im Stadt finden. Total, genau. Und ich sehe jetzt als Zusammenspiel von diesen Dingen, also Regulation auf Plattformenseite und gleichzeitig eben Schulungen von Medienkompetenz in Schulen und auch im Diskurs mit den Eltern und es muss zusammengreifen, damit das gut funktioniert. Und ja und sich auch vor allem irgendwie auch als erwachsene Person auch kritisch mit dem eigenen Konsum aus anderen setzen. Daran scheitert es ja super häufig. Also, die Risiken, die erwachsene meinen Kindern, also die Risiken, wo erwachsene meinen, dass die da sind bei sozialen Medien, es treffen die Ernten gleicher Form auch. So auch erwachsen haben Schwierigkeiten, damit ihr Smartphone wegzulegen haben, Schwierigkeiten, damit problematischen Content ordentlich zu verarbeiten und richtig einzuort und Struggler mit den gleichen Problemen. Und ich finde, wir sind in der total privilegierten Situation, dass da ein Bewusstsein bei Kindern und Jugendlichen da ist. Kinder und Jugendliche machen sich sorgen darum, die sehen das als Problem, die suchen nach Lösungen, die sind bereit dafür in den Diskurs zu treten. Ich gebe total auf Fortsäger oder Workshops mit Kindern und Jugendlichen auf Formaten wieder tinkommen zum Beispiel. Und ab diese Workshops super voll besetzt und gucken irgendwie ein interessierter, motivierte und besorgte Gesichter. Also da ist ein Interesse da, jetzt aber hinzugehen und zu sagen, wirst du was die Lösung dafür ist, verbieten zu euch einfach, holt die einfach nicht in ihrer Realität ab und auch nicht in den Sorgen, die da sind. Hast du mal schauen, ob wir so ein paar wirklich ganz konkrete Maßnahmen, also auch für mich, ich frage nicht für ein Freund, ich frage für mich. Also das schon gesagt, cool wäre es eben, wenn ein gebaut ist, so mich hin und wieder daran zu erinnern, wie lange ich hier eigentlich schon diese App nutze, das ist nicht so. Stell ich mir selber ein Teimer. Also geht mir dabei da in Smartphone selbst, so Bildschirmzeitsregulierungen, wo du der Limmensetzen kannst, die dann irgendwann erreicht sind und dann Christian und Reffication kannst es auch nicht, kannst du sogar so weit gehen, dass es dann wirklich gesperrt wird und du musst zahlreiche Umwege gehen, damit du daran kommst, so dir selbst quasi den psychologischen Knüppel selbst aufzwingen, so das ist eine Möglichkeit. Gleichzeitig aber auch, und ich finde das ist ganz wichtig, gleichzeitig auch mit vielen Annahmen und Müten, die wir im Kontext von sozialen Medien haben, aufzuräumen und alles, was wir im Kontext von sozialen Medien empfinden, kritisch zu reflektieren. So altbeispiele haben das ja voll häufig, dass wir uns das mit viel Zeit auf sozialen Medien verbringen und irgendwann das Gefühl haben, ich hab jetzt zu viel Zeit verbracht, ich hätte in der Zeit, was total sinnvolles tun können. Das geht einher mit den Gefühlen von Schuld, Scham, ich hab's gefühlt, ich verledere die Kontrolle über mich, über mehr Medienkonsum, wenn das soziale Person ist, soll eigentlich mal rausgenommen, Sport machen und mehr lesen. So wir müssen uns aber darüber bewusst sein und da ein Reality-Check auf was unsere eigenen anderen sich angeht durchführen, hätten wir in dieser Zeit wirklich mehr Sport gemacht, hätten wir in der Zeit jetzt wirklich ein Buch gelesen, hätten wir in dieser Zeit wirklich unsere Elternangufen und lange mit den telefoniert oder ist die Zeit, die wir auf sozialen Medien verbringen, eigentlich nur ein Stellvertreter von Zeit, die wir ansonsten anderen Medien gewidmet hätten. Hätte ich in der Zeit zum Beispiel sonst Fernsehen geschaut, hätte ich in der Zeit ansonsten Computer-Spiel gespielt wie Pokémon oder hätte ich vielleicht ein Buch gelesen. Wir müssen uns auch immer so ein bisschen kritisch fragen, wie nehmen wir eigentlich Medien, wie nehmen wir vor allem alte Medien war und das tun wir in der Art und Weise, die häufig ziemlich verklärt ist. Also ich faszinier noch mal zusammen, also ich kenne das von mir selber auch gerade Instagram-Nutzung irgendwie irgendwann guckst du auf die Uhr und ich steh fest, war das doch halt echt länger als ich dachte, ich dachte, ich guck mal schnell, denn gibt mir das ein schlechtes Gefühl, wenn ich in der gleichen Zeit, wenn mit einem Buch passiert oder mit einem Telefonab mit einem Freund, dann gibt mir das in der Regel nicht dieses schlechte Gefühl. Du sagst aber trotzdem lieber mal hinterfragen, warum es mir ein schlechtes Gefühl gibt, als zu einfach nur zu akzeptieren, das ist ein schlechtes Gefühl. Ja, warum ist das so? Und wenn du die Realisation machst, dass du sagst, nein, in der Zeit hätte ich wirklich tatsächlich meinen Freund angerufen und in der Zeit hätte ich, dann das hätte mir gut getan und das würde es mit Sicherheit auch getan haben, war möglich besser als die Nutz- als deine Nutzungzeit bei sozialen Medien, aber wirklich und dann ist das super wichtiges, eingestellte für dich selbst, dass du nutzen kannst und sagst, so wenn ich das nächste Mal da bin und wenn ich mir ein Timesteller und ich wieder das Gefühl habe, nehme ich mein Telefon Switch, die App und ruf meinen Freund an oder ruf viel anders an. So, aber wenn du in dem Moment feststellst, die wenn ich eigentlich richtig ehrlich mit mir bin, hätte ich die Zeit einfach anders genutzt, hätte ich Fernsehen geschaut oder die Zeitung gelesen oder hätte im Buch gelesen, ob jetzt unbedingt das, was du im Fernsehen gesehen hast, die unbedingt besser getan hätte, ob das Buch, was du gelesen hätte, jetzt unbedingt, ob dich das weitergebracht hätte oder nicht, ist dann irgendwie die andere Frage. Das meine ich mir, wir verklären das total in der Vergangenheit an, wir die gleiche Debatte, die wir zu sozialen Medien hatten im Kontext von Fernsehenkonsum geführt oder im Kontext von Computerspielen. So, das lief nach dem gleichen Schema ab, wir waren so, ah, das ist ein großes Risiko, wir gucken alle zu viel Fernsehen, wir kriegen vier eckige Augen mit dem, mit dem Spruch, mit meinen Eltern aufgewachsen. So und wir hatten eine unfassbare Angst vor und das zieht sich über generationen Weg, wenn wir uns Medien anschauen, diese gleichen Sorgen gab es als das Radio eingeführt wurde, dass, wenn man ganz es törisch zurückging, gab es diese Sorgen auch als das gedruckte Wort eingeführt wurde, da hat auch die Leute Angst, dass die Leute, dass man verdummt, wenn man zu viel ist, dass die Augen davon schaden tragen und so weiter. Jetzt publiken wir aber zurück und denken und so, ne, Radio hören. wäre die sinnvolle Ramasen, ist das viel bessere Medium oder Zeitung lesen, wäre das viel bessere Medium für mich oder ein Buch lesen, wäre das viel bessere Medium für mich. Das ist interessant, weil ich im Finn des ehrlich gesagt gar nicht so, weil in meiner Wahrnehmung es fast so in Bezug auf Fernsehen, zum Beispiel so ein bisschen Kamensens. Also niemand lässt sein zwölfjähriges Kind fünf Stunden am Tag fernsehen, weil das so ein bisschen so, was ist halt hingeblieben dieses Bild von, nee, es wahrscheinlich nicht gut. So, im Bezug auf Bücher gebe ich dir recht, da gibt es ein anderes Ranking, so ein Belesen ist immer toll, wo ich auch denke, "Ja, kommt drauf, was man ist." So, da ist, glaube ich, die Kontrolle größer. Also Eltern können wahrscheinlich mehr drauf gucken, was liegen denn da für Bücher rum zu den Gegriffen werden, kann potentiell als was läuft dann im Fernsehen, wenn ich gar nicht im Raum bin oder was ist halt eben im Feed zu sehen, wenn ich nicht dabei bin. Da hätte ich jetzt eher die Differenzierung gesehen. Radu jetzt hätte ich auch gedacht, dass niemand seinen Kind mehrere Stunden am Tag einfach unbeaufsichtig radiohören lässt, weil wenn da gerade Nachrichten laufen, dann denkt sie, "Oh, jeder so, nee, das sollte es jetzt vielleicht lieber nicht hören." Gibt es ja nicht irgendwie auch, auch da hingehen, sondern so eine Differenzierung der Medien, die potenziell konsumiert werden können? Ja, vielleicht gleichzeitig, aber auch, also gleichzeitig dürfen wir auch nicht vergessen, wie allgemein welchen Reizmedien haben, jedes Medium. Also welchen Reiz Fernsehen hat, welchen Reiz Bücher haben, und ja, auch in der Marktstecken, der auch aufmerksamkeitsziehung beruht. Also, es geht auch beim Fernsehen darum. Zeit zu stillen, der Leute. Und krassen Anreiz zu schaffen, so auch eine Unkontrollierbarkeit darin zu haben. Und wir unterschätzen Kinder und Jugendliche, da dann wie easy sie das bekommen, was sie sich eigentlich wünschen, und die Bedürfnisse, die die an Medien haben, da doch befriedigen können. Und wenn sie sich raus stillen und bei Freunden Fernsehen gucken, oder wenn sie irgendwie doch einen anderen Senderschaun heimlicht, irgendeine Möglichkeit gibt's da. Also dieses, ich stöme dir zu, soziale Medien haben häufiger den, am häufiger so den Charakter, dass man denkt, das ist viel unkontrollierbarer. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass auch andere Medien so eine Form von nicht Kontrolle über ihren Konsum mitbringen. Okay, vielleicht vielleicht finden wir, können wir noch mehr Punkte identifizieren. Ich fand das gut, so mit Metalltymer, oder sich eine App installieren, irgendwie wo man sagt, irgendwie, dass es myself we mine, sozusagen, ich hab festgestellt, es gibt ja noch sehr viel mehr, tatsächlich Möglichkeiten, die Apps einzustellen, wo meine Interessen liegen. Ja. Also es ist natürlich immer verbunden, mit tief ins Menü gehen und irgendwie gucken, wo kann ich denn noch was steuern, was mir hier überhaupt angezeigt wird. Ja. Vielleicht muss man sich auch da mehr Kompetenz aneignen. Ja. Und vor allem auch kompetent Schulen und Bewusstern dafür schon, wo kann ich eigentlich ansetzen, ohne dass ich mehr, dass es mehr eigentlich bewusst ist, wo ich da ansetzen muss. Und man, zum Beispiel, zu bleiben, der die krasse algorithmische Kurattierung bei so Teilen Medien, also wer mit dabei in allen großen Social Media hab, hat vom ganz, ganz federführend bei TikTok, dass wir dann Algorithmus sitzen haben, der unsere Interessen gut erkennt. Und Content zeigt, der maximal unseren Interessen entspricht. So, und das macht der nicht, weil er der hellseher ist, sondern nicht weil er irgendwie Magic oder weil er unser Mikrofon abhört. Das ist ja auch so ein Mythos, was viele Leute glauben. Sondern das schafft er ganz, ganz einfach über unser eigenes, das schaffte zu lernen, über unsere eigenes Verhalten, was wir auf dem Plattform zeigen. Der Algorithmus verarbeitet, wie viel Zeit wir Content widmen, wie stark wir mit diesem Content entagieren, mit welchem Content unsere Freunde oder unser Netzwerk enthargiert hat. Und macht darauf basierend ziemlich gute Predictions, was uns auch in Zukunft interessieren würde. So, und diese Parameter, die ich gerade genannt habe, die können wir aber für uns selbst auch aktiv nutzen. Und da sind wir wieder im Kontext von Selbstbestimmung und Kontrolle. Wir vergessen, voll häufig, dass wir Kontrolle haben über unsere Notung und auf Plattformen selbst. Wir können das für uns nutzen, dann können zum Beispiel direkt hingehen und sagen, ich manipule, oder. Spiel jetzt mit dem Algorithmus. Und. integiere bewusst mit bestimmten Inhalten, oder integiere bewusst nicht mit bestimmten Inhalten, damit ich in Zukunft den Content angezeigt bekomme, der mir gut tut und den Content vermeide, der mir nicht so gut tut. So, da gibt es andere Möglichkeiten, ranzugehen, Selbstkontrolle zurückzubekommen, auch in Maßen natürlich. Aber das ist eine Strategie, die Kinder und Jugendliche, mittlerweile auch ziemlich aktiv nutzen. Das sind die wahrscheinlich schneller mit als Ältere. Ja, genau. Und das ist aber auch ein Teil von Medienkompetenz. Zu vermitteln, wie funktioniert diese Algorithmus eigentlich? Wir reden hier ganz darüber, was macht er eigentlich? Worauf basiert er? Und dann aber auch in der Medienkompetenz sind, so gerne zu sagen, das sind die Stellschrauben, die hier gedreht werden, die kannst du aber auch selbst mitdrehen. Geh rein und gestaltet dir die Plattform so, wie sie dir gut tun und probiere zu identifizieren, was dir nicht gut tut. Und das dann im Rahmen der zugegeben begrenzten Kontrollmöglichkeiten, dir zur Verfügung stehen. Okay, ich mag das. Lasst mal weiter gucken. Ja. Bist du jemand, der seinen Telefon neben dem Metzuliehen hat? Also, ja. Ja, okay. Ist das, wie kriegst du das hin, dass dann nicht das letzte, was du irgendwie vor dem einschlafen machst, irgendwie noch die Nutzung oder ist das egal? Oder ist es ein Punkt, wo man drauf schauen sollte? So nach dem Motto, die letzten ein, zwei Stunden vor dem Schlafen gehen, keines Greentime? Ich mach das nicht. Also, ich lasse das Telefon neben dem Metzuliehen. Es ist sehr häufig auch so, dass ich, dass die letzte Handlung meines Tages mein Telefon ist und die erste Handlung meines Tages mein Telefon ist. Nachwall das Telefon für mich zentrale Informationsquelle ist. Ich kann bisher noch nicht an den Punkt, dass ich sage, es belastet mich so sehr, dass ich jetzt Interventionsbedarf sehe. Ich muss noch was verändern muss. Nehme aber trotzdem, war oder das Spiel, in meinem Kopf eine Rolle, dass ich mir denke, dass ich kritisch darüber reflektiere und immer wieder frage, dass das richtig richtig war, das notwendig ist. Es gibt auch Untersuchungen dazu, die sich mal angeschaut haben. Was macht es eigentlich mit mir, wenn ich vor dem Zubett gehen, mein Smartphone benutze? Stört das zum Beispiel den Schlaf? Stört das am nächsten Tag meinen Starten in den Tag? Auch da gibt es vereinzelt, die Evidenz dafür, dass es tatsächlich ein Risiko sein kann und mit Schlafproblemen auszuzieht sein kann, aber auch nicht immer und auch nicht quasi auf ganz globale Ebene für alle Nutzerinnen, auch hier wieder ein komplexes Zusammenspiel. Geht mir einfach vor allem darum, so ein bisschen auch da kritisch und zu schauen, finde ich das als Belastung, weil das wirklich eine Belastung für mich ist, oder empfinde ich es als Belastung, weil mir gesellschaftlich auch eingeredet wird, das ist eine Belastung. Ja, ja. Es gibt grad so ein Strom in der Social Media-Forschung, die sich mal angeschaut, welchen Einfluss hat die Art und Weise wie wir über soziale Medien denken, eigentlich auf den Effekt den soziale Medien auf unsere mentale Gesundheit haben. Und es gibt erste Evidenz, die zeigt, dass das eine ziemlich große Rolle spielt. Dass die Person, die denken, soziale Medien sind eine Risiko für mich, tun mir nicht gut. Tatsächlich auch in einer höheren Wahrscheinlichkeit riesigen Reporten und ihr wohl befinden da darunter leidet, weil mich ein Person, den positive Mainz-Zit gegenüber sozialen Medien hat. Sozial-Media, als das sieht, was sie sind, die Bene für Zit und entsprechend positive Effekte zeigt. Also die Art und Weise, ja, ein gesellschaftliches Narrativ, was damit schwingt, wie denken wir eigentlich über soziale Medien, wie diskutieren wir über soziale Medien, wie differenziert genug in unserem Diskurs dazu, hatten Einfluss darauf, welche Effekte sie dann das endlich haben. Worauf ich mir so hinausmöchte, müssen wir so ein bisschen schauen, dass in der Kontroverse um Sozial-Media, dass diese Kontroverse an sich nicht so einem Risiko wird. Okay, also wenn ich jetzt diesen Punkt nehme, und den Punkt nehme, dass du sagst, die Zahlen, die wir haben, davon, was es mit jungen Menschen macht, dass, was wir vorhin gesprochen haben, gerade zwischen 2010, 2015, der Anstieg, von psychischen Belastung, dass da gar nicht die Kausalität gegeben ist. Ich des alles zusammenwerfe, denn kommen wir eigentlich so ein bisschen an bei, nichts genaues wissen wir, nicht. Ja, voll schade. Ich wünschte, meine Antwort wäre eine andere, wirklich. Und ich hoffe, und das sage ich auch immer wieder, ich hoffe, dass deutlich wird. Ich probiere hier nicht eine Lasse für Sozial-Media und ich probiere erst recht, nicht eine Lasse zu brechen für, für Plattform-Provider, für echt problematische Konzerne, wie Meter, darum geht es mir nicht. Ich probiere aber eine Lasse zu brechen für wissenschaftliche Empathy, die im ultimativen Fokus von Diskurs und stehen muss. Und ich breche eine Lasse für das Aushalten und kommt. Weil der Zusammenhang von sozialer Mediennotzungen und Wohlbefinden und mentaler Gesundheit ist leider nicht sehr einfach, ist sehr kompliziert und die Lösung von Problemen, die da sind, ist ebenfalls genauso kompliziert. Gut, bis wir zu mehr Klarheit kommen, glidiers tuja für Austausch, Kommunikation, Vermittlung von Kompetenz, Selbstreflektion und alles, was wir an Wissen rausziehen können, aus der Forschung eben auch umzusetzen und quasi auf die Straße zu bringen, sprich in die Schulen an junge Menschen, mit zwei Sann alle Menschen, ganz ehrlich, weil wir alle damit haben. Also wir sind ja alle noch, wie soll ich sagen, Teil eines Echtzeit-Experiment. Ja, ja, ja, das da so vor sich geht. Ja, total. Und vor allem uns auch irgendwie kritisch zu unterfragen, woher kommen eigentlich, woher kommen diese Meinungen, woher kommen diese Richtung in die sehr diskurs, geht immer man es das anschauen, dann sind es vor einem vereinzeltes Stimmen, es sind vor allem sehr, sehr viel populärwissenschaftliche Literatur, die da existiert. Es gibt also einen Buch, das heißt die Engelschiss Generation von Jonathan Heidt, die in Diskurs vor allem in Australien sehr, sehr stark mitgeprägt. Diese Emperie oder die vermeintlich Emperie, die da berichtet wird, geht aber mit so starken Mengeln reinher, ist keine adäquate Abbildung von der Emperie, die global eigentlich existiert, ist aber trotzdem so prägnend in unserem Diskurs, dass es halt das soziale Medien extrem einseitig diskutiert werden. Ich sehe da total die Verantwortung auch an die Wissenschaftlerin selbst irgendwie die Stimme zu erheben und diese Wissenschaftlerin auch zu Wort kommen zu lassen. Proof mir wrong, aber ich denke Empirica, Wissenschaftlerinnen sollten eigentlich das führende Wort haben in diesem Diskurs und nicht Meinung oder populärwissenschaften. Ist natürlich schwer, ein fachliterarisches Buch zu schreiben aus diesem Nebel noch heraus, also mit dem Fazit, genau kann man es noch nicht sagen, ja, das ist ja dann das letzte halt eben auch schwer verkaufen, so ein Buch. Super und sexy, super und sexy. Nee, und es geht auch nicht darum, zu sagen, eigentlich wissen wir gar nicht, sondern so frame ich mir das zumindest, dass ich sage, das geht nicht darum, dass wir nichts wissen, sondern wir wissen eine Menge, nämlich dass es super komplex ist und dass es von vielen Randbedingungen abhängt, was nicht bedeutet, da sind keiner Risiken und es bedeutet auch nicht, da sind gar keine Benefits, aber wir müssen dieses Level an Unsicherheit und Komplexität aushalten, um wirklich konstruktiv mit der Situation umzugehen. Also ich nehme mit, wenn es etwas positives mit mir macht, die Nutzung von Social Media, dann ist ja eh schön, wenn ich mich unwohl damit fühle, dann sollte ich mich hinterfragen, warum ich mich unwohl damit fühle, was ist damit mir macht und dann mehr reingehen, um dann halt auch fundierter reflektieren zu können. Ja, und das ist aber keine Aufgabe, die man alleine einfach stemmen muss, auf gar keinen Fall. Und das ist wäre völlig verteilt zu sagen, ja, wir lassen die Kinder und Jugendliche immer damit allein. So darum geht es mir nicht, sondern das ist ein gesellschaftliches Problem und das ist ein und braucht eine gesellschaftliche Lösung, wo Leute, wo wir zusammenarbeiten, Kinder und Jugendliche, ernst nehmen, zusammen Medien erkunden und zusammen nach Lösungen suchen und gleichzeitig die Plattform weiter konstruktiv in die Magne nehmen. Doktor Hannes, wir haben eine Aufgabe. Ja. Hannes, wir kommen zum Ende und wir runden das gerne immer ab mit einem musikalischen Tipp. Hast du einen Song uns mitgebracht, der dich berührt, der dich schon lange begleitet oder auch ganz frisch oder was auch immer? Ja, auch gar nicht. Ich bin ein großer Musikfan. Ich bin überlegt, ich würde, ich glaube das ist auch irgendwie ganz schön passt. Ich bin ein großer Fan von Florence Anthem-Machine von ihr album letztend Jahr und ist der besten, was letztes Jahr rausgekommen ist. Find that in track, perfument, milk. Okay, passend, es geht um psychologische Traumata, die auseinandersetzung mit Psychischer Gesundheit, dem Heilungsprozess, das Heilungzeitbrauch, das singen irgendwie das Heling slow, aber wenn es es ein super schöner Satz, der auch zeigt der Unermanmentaler Gesundheit, Zeit erfordert, nicht einfach ist, aber lohnt's wert. Cool. Ja. Ah toll, vielen Dank. Ich kenne das album noch nicht, die künstlerin, ja, aber sehr schön. Spielt mit Geschlechterrollen, geht vielme Female-Rage und sehr wütend und sehr roh und verarbeitet Emotionen, sehr, sehr schön und konstruktiv. Cool. Und passt auch zu meinem Song? Ja, ich habe mich gespannt. Hab ein bisschen länger darüber nachsetzt. Ich wollte erst, was alt ist, Funboy 3, The Lunatic's have taken over the asylum, einfach weil es so in zwei gemeinen Lage passt, der Titel. Aber ich habe mich für einen anderes entschieden, Boost Bring Steam, Streets of Minneapolis. Und das ist eigentlich gar nicht so meine Musik, aber ich mein das eher so aus Respekt, wo der Kunstform des Protestzongs war. Ja. So, weil das natürlich auch eine lange Geschichte hat, der Protestzong als Abbild von aktuellen Ereignissen, das haben wir in der Geschichte immer wieder gehabt. Und ich halte das für total wichtig. Und als ich noch mal so ein bisschen geguckt habe, ich dachte, ja, das ist voll aus der Mode gekommen der Protestzong, aber so ist es eigentlich gar nicht. Also es gab in jedem Jahrzehnt, gab es so mehrere, dann seffte jüngere Vergangenheit, wenn wir MIA mit Borders, Ken Wicklammar mit All Right, es gab immer diese Songs. Und ich finde das wirklich so großartig, dass Boost Bring Steam diesen Song gemacht hat, mit einer namentlichen Nennung der Opfer von Wilküilicherstaatsgeweite. Weil weiße, wer kann sich in zwei, fünf oder zehn Jahren noch dran erinnern. Und da haben wir ein Dokument, was greifbar ist und und dafür gebührt, ihm großer Respekt finde ich, hätte in meinen Augen auch ruhig, hätten jüngere Künstler auch übernimmt, in diese Position stattdessen musste, wir sind alter, sagt kommen und die Sonnen bringen, aber genau, das ist mein Song für die. Schön, ja, und Musik ist politisch und muss auch politisch sein und muss Standpunkte beziehen, so wie konstig ist allgemein ein Turnmus. Und je explizita, desto, das war. Schöne ich auch. Ja, und damit kommen wir zum Ende. Ich möchte noch einen großen Dank aussprechen an Call Square, die nämlich diese Folge hier unterstützt haben und möglich gemacht haben. Das ist ein großes Dank dafür und Hannes uns beiden bleibt eigentlich nur noch eins zu sagen. Tschüss. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr selbst unter einer Depression leidet oder Freunde, Verbande und Bekannte, dann geht zu Hausärztin oder zum Hausarzt. Infos, zu weiteren Anlaufstellen und Krisenberatungen findet ihr auf der Homepage von Freunde fürs Leben auf fr. Dort könnt ihr den Verein uns damit auch diesen Podcast mit Spenden unterstützen. CopsAlert gibt's überall wo es Podcasts gibt und auf der Homepage von Freunde fürs Leben unter fr. D.D./Podcast. Was glaubt ihr denn, was ihr seid, Verbande noch mal? Verrückt du so was, ihr seid es nicht. CopsAlert, der Freunde fürs Leben podcast.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Soziale Medien bergen Risiken für die mentale Gesundheit, besonders bei Jugendlichen, durch soziale Vergleiche und verzerrte Körperbilder.
  2. Medienkompetenz, einschließlich Selbstreflexion und emotionaler Regulation, ist entscheidend, wurde im Bildungssystem aber lange vernachlässigt.
  3. Plattformbetreiber müssen stärker in die Verantwortung genommen werden, um Risiken strukturell anzugehen.
  4. Die Forschung zeigt komplexe Wirkungen; einfache Kausalzusammenhänge zwischen Social-Media-Nutzung und psychischen Belastungen sind oft nicht haltbar.

Summary:

Der Podcast diskutiert den Einfluss sozialer Medien auf die mentale Gesundheit, insbesondere bei Jugendlichen. Es wird betont, dass einfache Lösungen wie Zugangsbeschränkungen nicht ausreichen. Stattdessen müssen strukturelle Probleme in Gesellschaft und Bildungssystem angegangen werden, vor allem durch den Aufbau von Medienkompetenz.

Diese umfasst nicht nur technisches Wissen, sondern auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion und zum konstruktiven Umgang mit Emotionen wie Neid. Zentral sind soziale Vergleiche und die Verbreitung unrealistischer Schönheitsideale, die Körperbildstörungen begünstigen können. Die Forschung zeigt jedoch, dass die Wirkung komplex ist und von Nutzungsart und konsumierten Inhalten abhängt.

Plattformbetreiber müssen stärker in die Pflicht genommen werden, um Risiken zu minimieren. Der Gast, Dr. Hannes Winsend Krause, unterstreicht, dass soziale Medien soziale Realität abbilden – mit allen Chancen und Gefahren – und eine differenzierte Betrachtung jenseits einfacher Kausalitäten notwendig ist.

FAQs

Social Media kann bei Kindern und Jugendlichen zu sozialen Vergleichen, Körperbildstörungen und einem verzerrten Selbstwertgefühl führen, da sie in einer vulnerablen Entwicklungsphase sind und verfälschte Schönheitsideale propagiert werden.

Soziale Vergleiche auf Social Media können sowohl positiv als auch negativ wirken: Sie können motivieren und inspirieren, aber auch Neid und Unzufriedenheit auslösen, besonders wenn geschönte Inhalte als Realität wahrgenommen werden.

Medienkompetenz umfasst nicht nur technisches Verständnis, sondern auch den Umgang mit emotionalen Reaktionen auf Inhalte. Sie hilft, konstruktiv mit Gefühlen wie Neid umzugehen und bewusst Inhalte auszuwählen, die dem Wohlbefinden dienen.

Plattformbetreiber müssen in die Verantwortung genommen werden, um zentrale Risikoaspekte wie verzerrte Körperbilder oder schädliche Inhalte zu adressieren und strukturelle Lösungen für mehr Sicherheit zu entwickeln.

Die Evidenz ist hoch, weil Social Media visuelle Plattformen sind, die verzerrte Schönheitsideale verbreiten, was besonders in der sensiblen Entwicklungsphase von Jugendlichen zu Körperbildstörungen führen kann.

Social Media birgt ähnliche Risiken wie traditionelle Medien, etwa bei Körperbildern, jedoch mit größerer Reichweite, Personalisierung und intensiverer Nutzungsdauer, was die Gefahren potenziell verstärkt.

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