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Können Gefühle wiederkommen? Mit diesen 4 Schritten findet ihr es heraus!

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Können Gefühle wiederkommen? Mit diesen 4  Schritten findet ihr es heraus!

Gefühle in einer Beziehung können mit der Zeit verfliegen, besonders wenn negative Erfahrungen zu einer emotionalen Schutzmauer führen, die auch positive Empfindungen blockiert. Diese Entwicklung führt oft zu Unsicherheit, Angst, Traurigkeit und Hilflosigkeit, besonders wenn einer der Partner die Gefühle nicht mehr spürt. Die Wiederkehr dieser Gefühle hängt entscheidend von der Aufarbeitung emotionaler Verletzungen ab, etwa durch die System-Empowering-Methode, die Verletzungen analysiert und löst. Ein wichtiger Schritt ist der bewusste Blick auf Zeiten, in denen früher Gefühle vorhanden waren, um Ursachen und Wiederherstellung zu erkennen. Gleichzeitig spielen Gewohnheiten eine entscheidende Rolle: Selbst wenn die Liebe zurückkehrt, kann die körperliche Nähe und der Impuls zur Nähe erst durch eine neue Gewohnheit entstehen. Paare, die sich in diesem Prozess verlieren, profitieren von professioneller Unterstützung, um ihre Gefühle zu reflektieren, zu verstehen und wieder zu erleben. Der Prozess umfasst vier Schritte: Ursachen finden, zurück zu guten Zeiten gehen, emotionale Verletzungen lösen und eine gemeinsame Zukunft mit klaren Zielen und einer Wunschbeziehung planen. Die Wiederherstellung ist ein Prozess, der Zeit, Geduld und gemeinsame Reflexion benötigt – nicht nur auf der emotionalen, sondern auch auf der gewohnheitsbezogenen Ebene.

Transcription

4302 Words, 26523 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten. In dieser Folge geht es um das Thema Können Gefühle wiederkommen? Mit diesen vier Schritten findet ihr es heraus. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Gefühle sind ein wichtiger Teil der Beziehung und die Grundlage dafür, dass man ein Paar ist. Manchmal kommt es vor, dass die Gefühle in einer Partnerschaft verblassen, weiter in den Hintergrund geraten. Und hierfür gibt es ganz verschiedene Faktoren. Oft sind auch die Gefühle gedeckelt und können deshalb nicht zum Vorschein kommen. Gefühle können sich aber auch verändern. Wenn man an die anfängliche Verliebtheit denkt, die sich verändert, vielleicht eine tiefe Verbundenheit. Aber wenn Gefühle verblassen, dann stellt man häufig seine Beziehung in Frage und unterfragt die Liebe zueinander. Weil das immer wieder ein großes Thema im Coaching ist, möchten wir euch heute einmal zeigen, wie ihr euch über eure Gefühle bewusst werden könnt. Ja, das stimmt. Ich nehme das auch so wahr, dass das ein sehr regelmäßiges Coaching-Thema bei uns geworden ist. Ja. Also, ich würde immer noch sagen, unter den Top-Themen ist Affäre, Fremdgehen, Fremdverliebtheit. Was so in die Krise führt. Kommunikation. Kommunikation und Konflikte in der Beziehung. Genau. Dass man sagt, man möchte da wieder mehr zueinander finden, mehr Harmonie. Aber auch dann das Thema, einer von beiden sagt, die Gefühle sind nicht mehr da. Genau. Und die Frage dann auch stellt, können Gefühle wiederkommen? Also, wir sind schon so lange in der Krise und gefühlt auch jahrelang nur noch in so einem Team-Vodus. Und wir haben beide gemerkt, das reicht nicht mehr aus. Und dann stellt sich die Frage, ja, selbst wenn. Wenn wir wieder uns besser verstehen, wenn die Konflikte weniger werden, können dann auch die Gefühle wiederkommen. Oder man ist gar nicht so jahrelang in so einem Team-Modus, sondern es geht einem eigentlich recht gut. Und es ist recht harmonisch und plötzlich merkt einer von beiden da eine Unsicherheit und fragt sich, Mensch, läuft das eigentlich jetzt nur so gut, weil wir eben Team sind und alles eingespielt ist? Oder ist das eigentlich noch Liebe oder jetzt eigentlich nur noch Gewohnheit? Manchmal tritt bei Paaren einfach so diese Frage auf und jemand ist da, sehr verunsichert. Genau, jetzt kommen wir mal dazu, welche Probleme das in der Beziehung verursacht, wenn man sich über seine Gefühle unsicher ist. Der erste Punkt, wo viele so eine Unsicherheit verspüren, ist eben dieser Übergang von der Verliebtheit in die tiefere Verbundenheit. Also die Schmetterlinge nachlassen, dass alles so ein bisschen entspannter wird, man den anderen nicht mehr so extrem stark wie vorher vermisst, auf einmal nicht mehr jeden Tag das Gefühl hat, unendliche Male telefonieren zu wollen, sich jeden Tag sehen zu müssen und man merkt, Mensch, ich habe auch wieder Lust, mich mit Freunden zu treffen und es entsteht so eine Entspannung auf einmal, wo man sich dann fragt, Mensch, sind wir jetzt hier an dem Punkt, dass das jetzt eine tiefere Verbundenheit wird oder matcht das irgendwie doch nicht? Und das entsteht natürlich im Laufe auch einer langjährigen Beziehung immer mal, dass so Punkte entstehen, wo man mehr Zuneigung füreinander empfindet, mal ein bisschen weniger, wieder ein bisschen mehr und das eher so Wellen hat. Und man sich dann manchmal in so einer tieferen Welle fragt, naja, reicht das jetzt noch aus? Und ist man sich dann über seine Gefühle unsicher, kann das viele ungute Gefühle mit sich bringen. Zum Ersten kann das sein, dass es Angst ist, also Angst, dass die Beziehung nicht mehr gut ist und man sich trennen muss. Dann kann auch Traurigkeit entstehen, weil halt diese anfängliche Verliebtheit verschwunden ist und man das Gefühl vielleicht so schön fand und gedacht hat, die Verbundenheit ist vielleicht auch schön, aber ich möchte eigentlich nicht das letzte Mal in meinem Leben gefühlt verliebt sein. Als Gefühl gehabt haben, sondern ich möchte eigentlich, dass das Gefühl dauerhaft da ist. Dann Hilflosigkeit, weil man nicht weiß, wie es in der Zukunft weitergehen soll. Man fragt sich, ist das ein Zustand von einer tiefen Verbundenheit, wo vielleicht die Gefühle nicht mehr so im Vordergrund sind, der normal ist? Muss ich damit jetzt einfach so umgehen oder kann es auch anders sein? In der Beziehung herrscht dann sehr starke Unsicherheit. Also in dem Moment, wo das. einer von beiden ausspricht, ist man da in einem Notfallmodus unterwegs. Das macht auch natürlich sehr große Sorgen und Ängste bei dem anderen, weil der sich ja meistens seiner Gefühle sicher ist und vielleicht auch bis dahin dachte, dass alles gut wäre. Und plötzlich wird eben die Beziehung infrage gestellt, weil das eben ja ein Thema ist, Gefühle füreinander, was eben absolut beziehungskritisch ist, wenn das nicht gegeben ist. Oder auch zum Beispiel das Thema Kinderwunsch ist ja etwas, was sehr beziehungskritisch sein kann. Also es gibt ja viele Themen, bei denen man sagen kann, na ja, da wird so eine gewisse Überschneidung gebraucht, eine Toleranz und dann ist das in Ordnung. Also in vielen Themen kann man da sehr gut stimmige Kompromisse finden, verhandeln und da geht das gut. Und da ist es auch manchmal schön, wenn man sogar unterschiedlich ist, verschiedene Themen hat. Aber es gibt eben Themen, da braucht es eine sehr, sehr große und klare Übereinstimmung und das ist die Sicherheit, über die Gefühle und zum Beispiel auch die Klarheit über den Kinderwunsch. Hast du ein bisschen das Gefühl, dass ich vielleicht den anderen in irgendeiner Form auch schon verloren habe? Was kann ich jetzt noch tun, damit die Gefühle bei dem anderen wiederkommen? Ja, Gefühle sind ja nicht kontrollierbar. Genau. Also man kann Liebe ja nicht erzwingen. Genau, und deswegen entsteht ja auch bei dem anderen dann direkt Hilflosigkeit, Ohnmacht, was soll ich tun? Und entsprechende Verzweiflung. Das sind so die Probleme, die entstehen, die folgen. Die folgen daraus, die sind dann eben auch, dass man sich fragt, habe ich was falsch gemacht? Bin ich der Grund, warum die Gefühle weg sind? Wie kann das passieren? Also auch der Partner macht sich da eben entsprechend viele, viele Gedanken. Und es kann sich daraus eine stärkere Konfliktspirale ergeben. Also ich habe gerade ein paar im Coaching, da geht es genau darum, dass bei einem von beiden die Gefühle nicht spürbar waren. Und dann eine entsprechende Konfliktspirale in Gang gesetzt wurde aufgrund von Uneinigkeit, wie man damit umgeht, was man tun kann, was die Ursachen sind, wie man da jetzt vielleicht wieder in Gefühle zurückfindet, aber auch einfach das Gefühl von Druck und Unzufriedenheit und nicht geliebt fühlen. Also da entsteht ein ganz großer Gefühlsmix, der dann eben die Zündschnur auch sehr kurz werden lässt, wodurch dann die Konflikte sich deutlich intensivieren. Es kann zu Anschuldigungen und Vorwürfen kommen. Warum hast du nicht früher was gesagt? Du hättest ja auch früher schon mal sagen können, dass da irgendwas mit deinen Gefühlen ist, dass du was merkst. Hast mich da gar nicht mitgenommen. Der andere sagt dann, komm zu uns kämpfen. Ist ja auch schwierig, überlege ich gerade so, wenn häufig ja auch, wenn keine Gefühle mehr da sind, auch so die körperliche Nähe zurückgeht. Also die Gefühle sind bei keinem Menschen von heute auf morgen für einmal nicht mehr da. Aber es wirkt halt häufig so, wenn der andere das ausspricht, dass die Gefühle für einmal gefühlt nicht da sind. Aber dann kommt man häufig ja in so eine Reflexion, dass man sagt, ah, ist das vielleicht deswegen, weil der andere in letzter Zeit körperliche Nähe nicht mehr zugelassen hat? Ist es vielleicht deswegen, weil ich bei Geburtstagen oder bei Feiertagen nicht mehr so wirklich gesehen worden ist? Also man stellt auch ein bisschen die Vergangenheit, finde ich, in Frage. Und das macht natürlich so eine Konfliktspirale dann auch wieder aus, dass man alte Sachen, die man nicht mehr sieht, dann hervorgeholt werden und alles wird miteinander in Verbindung gebracht, was nicht unbedingt immer stimmig ist. Aber es ist halt so, aus dieser Hilflosigkeit daraus versucht man halt Muster und Dynamiken erst mal selber zu analysieren. Und dann gehören natürlich Trennungsgedanken zum Alltag. Denn die Frage ist, wo sind die Gefühle hin? Warum verschwinden sie einfach? Können sie überhaupt wieder zurückkehren? Wie ist das, wenn sie nicht zurückkehren? Wie lange gibt man dem Zeit? Findet man Wege gemeinsam? Paare sehen hier häufig, selber von sich aus keine Lösung und geraten deswegen eben immer tiefer in die Spirale aus Streit und Unsicherheit. Und die tatsächliche Ursache, warum das passiert ist und auch dann Ideen, wie man das lösen kann, ist für zumindest die Paare, die sich bei uns melden, nicht greifbar. Wir wissen natürlich nicht, wie viele Paare dort selbstständig Ursachen finden und sie lösen können. Aber ich würde vermuten, dass für viele Paare das nicht selbstständig greifbar ist. Das ist natürlich auch schwierig, weil man emotional ja auch selbst beteiligt ist. Das Gefühl von Liebe ist natürlich ein sehr intensives Gefühl. Und wenn man da über die Liebe spricht, wie die vorhanden ist, wie sich die auswirkt, ist man natürlich emotional stark beteiligt. Wir haben zu dieser Podcast-Folge auch nochmal einen Blogbeitrag verfasst, in dem wir intensiv auf dieses Thema eingehen und ihr schriftlich das Ganze nochmal nachlesen könnt. Solltet ihr an diesem Punkt stehen und einer von euch beiden hat keine Gefühle mehr oder hat keinen Zugang mehr, zu den Gefühlen und möchte gerne für sich herausfinden, was die Ursache ist und ob man wieder die Gefühle spüren kann, wenn sie noch da sind, also wie das zurückkehren kann, dann meldet euch sehr gerne bei uns für das telefonische Erstgespräch. Da schauen wir dann gemeinsam, ob wir euch in eurem Fall im Coaching weiterhelfen können. Kommen wir einmal zu den Lösungsansätzen. Wir haben da so eine Vier-Schritte-Methode ausgearbeitet. Der erste Punkt ist die Ursache dafür finden. dass die Gefühle weg sind. Der Grund dafür ist häufig, dass die positiven Gefühle gedeckelt werden. Und hierfür müssen die Ursachen gefunden werden. Indem man zum Beispiel einmal schaut, wie wir das machen mit der System-Empowering-Methode. Welche Systemgesetzverletzungen, also welche Verletzungen emotionaler Art sind zwischen euch? Also wo kam es schon mal zu Streitigkeiten? Gab es bestimmte Punkte, wo ihr gesagt habt, nach dem Streit sind die Gefühle vor allem mal ganz tief runtergegangen, weil da Sachen ausgesprochen worden sind, die so verletzt haben? Oder gab es Entscheidungen oder Erlebnisse, die einen nachhaltig geprägt haben, wo man gemerkt hat, man ist da vielleicht auch einen faulen Kompromiss eingegangen und Stück für Stück hat man Gefühle immer mehr gedeckelt, hat die körperliche Nähe weniger zugelassen. Das wäre so eine erste Analyse. Da gibt es häufig so zwei Wege. Das eine ist, was du gesagt hast, es gibt schon eine größere Verletzung, an der man das recht gut festmachen kann und sagt, ab da war das so. Und dann gibt es ja, dass das für manche so ein schleichender Prozess ist, es gibt immer nur so kleine Verletzungen, aber irgendwann läuft dieses Fass über und dann kommt noch eine kleine Verletzung, die dann das Ende bringt. Und man kann das natürlich an der Einzelnen gar nicht so festmachen. Das nennt man übrigens auch Mikrotraumata. Und die großen wie kleinen Traumata oder die Makro- und Mikrotraumata, da sprichst du gerade an deiner Masterarbeit intensiv dran. Ja. Das muss ich jetzt mal hervorbringen. Wieder was Wissenschaftliches rausholen. Wenn ich schon mal was habe. Dann ist es so, warum passiert das jetzt, dass man dann irgendwann den Zugang zu den positiven Gefühlen vielleicht verliert. Und zwar entsteht so eine Schutzmauer. Man möchte sich schützen vor weiteren Verletzungen, weil irgendwann unser System sagt, nee, noch mehr von diesen Verletzungen, das hältst du nicht aus. Wenn sich diese Schutzmauer aufbaut und man quasi emotionalen Schutz vor dem Partner, der Partnerin braucht, dann ist das eben keine Einbahnstraße und lässt die ganzen guten Gefühle alle durch und die schlechten alle nicht mehr. Sondern das ist eben dann so, dass typischerweise auch die guten Gefühle mit weggedeckelt werden. Vielleicht nicht im ersten Moment so klar spürbar, aber irgendwann merkt man, oh, meine Schutzmauer, ich habe irgendwie die schlechten Gefühle nicht mehr. Jetzt habe ich die guten aber auch nicht mehr. Und das ist der Punkt, an dem wir ansetzen können und auch unterstützen können. Und das ist eben so, wenn man jetzt so auf die Welt schaut, es braucht eben um Freude, um Freude zu empfinden, auch Leid. Das ist halt immer so ein Yin-Yang-Prinzip. Ohne Leid keine Freude. Das heißt, man kann so diese Wellenform nicht abstellen und sagen, es gibt für mich nur gute Gefühle und die schlechten gibt es nicht. Da gibt es ja manchmal so eine Persönlichkeitsentwicklung, den einen oder anderen, der sagt, man kann immer in Fülle und Liebe und alles ist immer nur gut. Naja, dann trennen die sich auf einmal plötzlich doch. Und man merkt vielleicht ja doch nicht immer alles gut. Aber es ist eben ein Wechselspiel. Es gibt halt schöne Emotionen und negative Emotionen und es gibt halt schöne Emotionen und negative Emotionen. Und beide treten auf und beide wollen gelebt werden. Und man kann eben nicht nur sagen, es gibt für mich nur die schönen Emotionen auf der Welt und die negativen habe ich nicht. Und das zeigt sich eben an dieser Schutzmauer. Diese Schutzmauer, die blockt die negativen. Und manchmal direkt, aber manchmal auch erst nach einer gewissen Zeit merkt man, hey, das blockt ja auch meine positiven. Da kriege ich auch gar keinen Zugang mehr zu. Und dann geht eben dieses Gefühl weg, dass man den anderen liebt. Also man hat dann diesen Zugang zu diesem Gefühl nicht mehr. Es ist noch da, aber hinter der Mauer ist es noch da, aber hinter der Mauer vergraben. Im zweiten Schritt geht man jetzt zurück an den Punkt, wo war es mal gut? Da sind wir jetzt wieder bei dem Thema Ursachen auflösen mit der System-Empowering-Methode. Wir gehen also ganz bewusst zu dem Punkt, wo war es mal gut? Also wo waren jetzt in diesem Beispiel die Gefühle bei der Person vielleicht noch vorhanden? Und stellt im nächsten Schritt dann sicher, dass die Verursachende Person bekannt ist. Also man stellt einmal sicher, dass das ein Konflikt ist, der zwischen den Menschen, die sich verursachen, den beiden besteht. Also dass es nichts ist, was von außen ausgelöst worden ist oder von früher ausgelöst worden ist, dass die Gefühle weg sind, sondern dass das wirklich innerhalb der Beziehung passiert ist. Dann geht es darum, praktisch die emotionale Verletzung zu lösen. Da werden verschiedene Punkte gebraucht, dass man das sprachlich richtig löst. Das sind neue Brille gibt es ja, das sind so die Punkte, die dann durchgeführt werden. Das findet ihr in unserem Videokurs. Wir haben uns einen 26-teiligen Videokurs. Einfach mal nach Steady und Lebensjährlisten googeln. Da findet ihr den. Oder bei uns auf der Website für den kostenlosen 5x5-Kurs anmelden. Da sind schon unsere ersten Impulse zum richtigen Entschuldigen. Da steckt das alles mit drin. Wenn man das richtig detailliert machen will, dann gibt es danach automatisch eine Mail, die zum größeren Kurs führt. Und dann könntet ihr in dem größeren Kurs ganz detailliert das Ganze für euch durchgehen. Oder euch natürlich auch mal anrufen. Oder euch natürlich für ein Coaching bei uns melden. Wir erwähnen es dann immer mal wieder. Wir haben schon Folgen gemacht, wo wir es sehr detailliert gemacht haben. Wiederum ist es dann eben für jede einzelne Folge immer diesen ganzen Prozess darzustellen etwas zu lang. Dann würde jede Folge wahrscheinlich 2-3 Stunden dauern, wenn man das ganz detailliert aufschlüsseln und mit Beispielen erklären würde. Also schaut da gerne nochmal. Oder meldet euch bei uns, wenn ihr sagt, wir brauchen mal wieder eine Podcast-Folge zum Thema. Wie löst man nachhaltig emotionale Verletzungen auf mit der System-Empowering-Methode? Dann kommt es dazu, dass wenn das gelöst ist, die Deckel nicht mehr gebraucht werden. Also diese Schutzmauer wird nicht mehr gebraucht. Und dann kann man entsprechend hinter diese Mauer schauen. Beziehungsweise kann die Mauer Stück für Stück innerlich abbauen. Das passiert auch automatisch mit jeder Verletzung, die man löst. Und dann merkt man, dass die Positivität, die Gefühle auch wieder zum Vorschein kommen. Nachdem man jetzt die Verletzungen untereinander aufgelöst hat, was ja ein sehr, sehr wichtiger Schritt ist und das ordentlich und strukturiert gemacht hat, geht es darum auch, dass man wieder die eigenen Gefühle wieder klarer vor Augen sehen kann. Also man kann sie wieder in Ruhe selber reflektieren. Und das ist auch ganz wichtig, weil sie nun auch selbst beurteilt und reflektiert werden. Und das kann auch jeder, selber für sich machen. Also einmal natürlich die Person, die gesagt hat, ich habe keine Gefühle mehr. Die kann dann mal schauen, okay, wie kann ich jetzt den Punkt, nachdem die Verletzungen aufgelöst haben, für mich nochmal reflektieren. Bleibt es dabei, dass ich keine Gefühle habe? Können die Gefühle wiederkommen? Was wird dafür jetzt noch gebraucht? Was könnte man jetzt noch umstellen? Aber auch der andere Part kann natürlich sagen, was ist jetzt mit mir passiert durch diesen Prozess? Also was ist mit meinen Gefühlen jetzt? Und das ist einfach wichtig, dass man da in einem Moment eine gute Reflexionsphase gegenseitig geht. Man kann das natürlich jeder für sich machen. Schön wäre es natürlich auch am gewissen Punkt, wenn man es zusammen machen könnte im Wir-Gefühl. Also es ist ja auch häufig eine Kombination in den Verletzungen, dass manche Verletzungen ja so aus Konflikten und Streitigkeiten entstanden sind. Andere Verletzungen vielleicht aus Mangel der Nähe, Zuneigung, Wertschätzung, solche Dinge. Und dann gilt es natürlich eben, das jetzt zu verändern. Und jetzt da in dieses Vertrauen auch mehr hineinzukommen, sodass wenn vorher die Wertschätzung nicht so da war, dass jetzt mehr Wertschätzung entsteht. Wenn man vorher zu wenig Nähe hatte, dass mehr Nähe entsteht. Wenn man vorher zu wenig Paarzeit hatte, dass mehr Paarzeit entsteht. Also das heißt, es gilt schon, das dann deutlich zu fokussieren, zu verändern. Denn selbst wenn nach dem Lösen der Verletzung die Gefühle noch nicht so richtig zurückgekehrt sind, dann kann das natürlich passieren, wenn man jetzt sich in den Modus begibt, seine Wunschbeziehung immer mehr zu führen, soweit das natürlich für einen stimmig ist. Da so hineinzugehen. Aber das wird schon gebraucht häufig, um dann wieder in dieses Gefühl zurückzukehren. Und dann abschließend, vierter Punkt, eine Entscheidung für die Zukunft treffen. Also man gibt sich da meistens so einen gewissen Zeitraum, wo man sagt, so lange halte ich das durch, weil es ja eben für beide Seiten auch emotional belastend und anstrengend ist, in dieser Unsicherheit zu sein. Und arbeitet an der Beziehung, versucht diese weiterhin zu retten, guckt, ob die Gefühle beidseitig ausreicht, reichend zurückkehren, ob es sich gut anfühlt, mehr Nähe zu haben, mehr Zeit miteinander zu verbringen, ob man jetzt da wirklich ins Vertrauen kommt, stimmige Kompromisse findet, es beiden gut geht. Man skizziert auch mal seine Wunschbeziehung. Also es ist ja immer so, dieses innere Navigationssystem muss ja auf irgendwas eingestellt sein. Ich muss ja wissen, wo möchte ich uns denn, wo möchten wir uns denn hin entwickeln? Wie sieht denn eine Wunschbeziehung zwischen uns aus? Und dadurch, dass das fehlt und bei vielen eben nicht da war, dass man es visualisiert hat, wie so eine Wunschbeziehung aussieht, verläuft sich das halt irgendwie. Dann kann man auf nichts ja so richtig achten. Dann weiß man ja gar nicht, ob das zu viel, zu wenig Zeit ist, dem anderen. Also das heißt, es braucht viel Austausch darüber, wie sieht für jeden Einzelnen, und dann natürlich übereinandergelegt als Match, die Wunschbeziehung aus, wie sie gelebt werden will. Ja, und dann kann man natürlich eine abschließende Entscheidung hertreffen, dass man sagt, Mensch, hat geklappt. Zugang zu den Gefühlen ist da. Wir fühlen uns beide gut miteinander. Wir sind auf einem sehr guten Weg in Richtung Wunschbeziehung, verbringen viel Zeit, miteinander passt alles. Dann ist das gut, oder eben dann natürlich zu sagen, nee, hat nicht gereicht. Die Gefühle kehren nicht richtig zurück. Also das war schon eine Mauer da, aber wir haben so lange gewartet, bis wir ins Coaching gegangen sind. Das waren jetzt leider vier, fünf Jahre, wo ich irgendwie jetzt rückblickend keine Gefühle mehr hatte und habe mich eigentlich auch schon seit zwei Jahren innerlich sehr verabschiedet. Die Gefühle kehren nicht zurück. Also da ist nichts mehr. Das ist schon abgebaut. Was viele Paare denn auch, auch im Coaching immer Fragen ist, wie das mit der körperlichen Nähe ist, wann die wieder zurückkehrt. Also das meistens ja so ist, dass wenn Gefühle zurückkehren, trotzdem es noch ein bisschen dauert, bis die körperliche Nähe bei einigen wieder zurückkehrt. Was daran ja auch liegt, und das sagen wir auch häufig, dass die körperliche Nähe häufig bei Konflikten oder wenn etwas ausgesprochen ist, was Verletzungen zugefügt hat, das Erste ist, was geht, und das Letzte ist, was wiederkommt. Also dass man da auch eher den ganzen Weg betrachten sollte, den man vielleicht noch vor sich hat, und jetzt nicht an einzelnen Punkten sich so festhalten sollte. Ich arbeite mit Paaren da gerne dann so Stufen aus, dass man guckt, was sind so die nächsten Entwicklungsstufen für beide, um diese Schritte aufeinander zuzugehen. Und was man immer noch beachten sollte, ist die extrem starke Wirkung von Gewohnheiten. Und dass Gewohnheiten auch dazu führen, Impulse zu unterdrücken, beziehungsweise eine andere Art Impuls kommt. Viele haben den Anspruch, dass wenn man sagt, Mensch, wenn ich meine Partnerin oder meinen Partner liebe, dann muss doch automatisch in mir der Impuls hochkommen, sie mal umarmen zu wollen, sie mal küssen zu wollen oder ihn. Wenn aber die Gewohnheit eine andere ist, dann wirkt die Gewohnheit stärker als das Gefühl der Liebe und der Zuneigung. Das heißt, dann kann es manchmal sein, dass man über einen Zeitraum hinweg das so ein bisschen unnatürlich macht, sich erst ein bisschen unnatürlich, sich anfühlt und man so bewusst überlegt, ja, das wäre jetzt mal gut, mal sinnvoll. In der Sexualtherapie wird auch, um dann halt wieder zur Sexualität zurückzufinden, häufig ein Termin gesetzt, wo man sagt, wir machen jetzt hier so einen Termin. Und da findet das dann halt statt. Wenn das nicht völlig unstimmig ist, geht das. Kann natürlich auch so sein, dass einer sich nicht gut fühlt und so. Das wird alles dann genau betrachtet. Aber dass man eben aus der Gewohnheit, nichts miteinander zu schlafen, wieder rauskommt in die Gewohnheit, zu kommen, miteinander zu schlafen, das ist halt genauso mit den Impulsen, sich mal zu umarmen, sich mal zu küssen. Wenn man da wieder in diese neue Gewohnheit reinkommt und im Unterbewusstsein diese Gewohnheit verankert ist, sich zu umarmen, sich zu küssen, sich näher zu kommen, abends das Handy beiseite zu legen, zu reden und zu kuscheln, dann entsteht das auf einmal auch wieder als Impuls, weil es eine neue Gewohnheit ist. Das heißt, nicht unbedingt Liebe ist das, was den Impuls setzt, jemanden umarmen, sondern die Gewohnheit dahinter. Das muss eben eine Gewohnheit bleiben. Am Anfang ist das die Verliebtheit. Da sprudeln diese Impulse nur so aus einem heraus. Aber später geht es ganz viel darum, auch eine Gewohnheit aufrechtzuerhalten oder eben nicht. Das heißt, man muss eben Liebe und Gewohnheit an der Stelle aneinander koppeln und die richtigen Gewohnheiten auch setzen. Also man kann sich lieben und gleichzeitig keine Nähe haben, weil die Gewohnheit eine andere ist. Man kann sich lieben und kann sehr viel Nähe haben, weil das die Gewohnheit ist. Das sieht man ja auch bei vielen Paaren. Das eine Paar ist 14 Jahre zusammen und läuft immer noch Händchenhaltend durch die Gegend, weil es eine Gewohnheit ist und beibehalten wurde. Manche Paare haben sich das quasi abtrainiert. Die machen das nicht mehr. Also wenn ihr uns mal am See spazieren seht, wir halten immer noch Händchen, weil das Gewohnheit ist für uns. Das ist ein Ausdruck unserer Liebe, körperlicher Nähe, Zuneigung zueinander. Und dann ist das eben so, dass wir immer noch Händchenhaltend miteinander am See spazieren gehen. Und andere Paare eben nicht mehr. Aber das ist jetzt nicht, weil die sich weniger lieben vielleicht, sondern weil sie diese Gewohnheit ausgelassen haben. Jetzt müssten sich die beiden noch mal miteinander unterhalten, weil es ist gar nicht unwahrscheinlich, dass es einem von beiden damit gar nicht so gut geht, dass sie aufgehört haben, Händchen zu halten. Der das einfach aber nur so vielleicht stillscharfeigend akzeptiert hat. Ein spannendes Thema. Ein spannendes Thema, auch ein spannendes Thema immer wieder in den Coachings. Wenn ihr das Gefühl habt, das betrifft euch und ihr seid euch eurer Gefühle nicht ganz so sicher, dann meldet euch gerne bei uns für ein Coaching. Im telefonischen Erstgespräch finden wir gemeinsam heraus, ob wir euch bei eurem Thema unterstützen können. Dann geht es zum Kennenlernen mit eurem Coach oder eurer Coachin. Also neben Ina und mir gibt es bei uns noch vier weitere Coaches im Team. Das sind aktuell Nike, Lukas, Stefanie und Berit. Und auch die nutzen die gleiche Methodik wie wir, haben die gleiche Ausbildung wie wir. Und wir schauen dann mal, wer matcht da am besten. Wer matcht da am besten zu euch? Von der Sympathie, von der Kompetenz, von der, ja auch manchmal von den Vorlieben, was man am liebsten coacht. Also du machst am liebsten das mit Paaren. Dann haben wir andere, die das eher im Einzelcoaching gerne machen. Stefanie macht zum Beispiel das Thema Work-Life-Balance sehr gerne. Also wie andere Lebensbereiche sich auf die Beziehung auswirken. Wir schauen, was matcht da am besten zu euch. Und dann habt ihr einen Kennenlernen und könnt ganz entspannt schauen, ob das mit dem Coach für euch passend ist. Ansonsten freuen wir uns, wenn ihr uns in die Kommentare schickt. Und wenn ihr uns eine nette Bewertung hinterlasst. Und wir uns in der nächsten Folge wiederhören. Bis dann. Ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Gefühle können im Laufe der Zeit verändern oder verblassen, wobei die tiefere Verbundenheit oft nicht automatisch als Ersatz für die frühe Verliebtheit angesehen wird.
  2. Die Entstehung von Unsicherheiten im Beziehungsgefühl wird oft durch eine emotionale Schutzmauer verursacht, die negative Erfahrungen filtert und gleichzeitig positive Gefühle blockiert.
  3. Die Wiederkehr von Gefühlen hängt von der Aufklärung und Lösung emotionaler Verletzungen ab, insbesondere durch die System-Empowering-Methode.
  4. Ein bewusster Rückblick auf Zeiten, in denen Gefühle vorhanden waren, hilft, die Ursachen der aktuellen Kälte zu erkennen und gemeinsam eine Rückkehr zu konstruieren.
  5. Gewohnheiten spielen eine entscheidende Rolle
  6. Die Wunschbeziehung wird durch gemeinsames Reflektieren und klare Visionen im Beziehungsmodell gestärkt.
  7. Ungewöhnliche Verhaltensmuster, wie zum Beispiel das Fehlen von Körpernahem, können auf abgebrochene Gewohnheiten zurückzuführen sein, nicht auf eine Abnahme der Liebe.
  8. Paare, die sich unsicher fühlen, benötigen oft professionelle Unterstützung, um Gefühle zu erkennen, zu verstehen und wieder zu erleben.

Summary:

Gefühle in einer Beziehung können mit der Zeit verfliegen, besonders wenn negative Erfahrungen zu einer emotionalen Schutzmauer führen, die auch positive Empfindungen blockiert. Diese Entwicklung führt oft zu Unsicherheit, Angst, Traurigkeit und Hilflosigkeit, besonders wenn einer der Partner die Gefühle nicht mehr spürt. Die Wiederkehr dieser Gefühle hängt entscheidend von der Aufarbeitung emotionaler Verletzungen ab, etwa durch die System-Empowering-Methode, die Verletzungen analysiert und löst.

Ein wichtiger Schritt ist der bewusste Blick auf Zeiten, in denen früher Gefühle vorhanden waren, um Ursachen und Wiederherstellung zu erkennen. Gleichzeitig spielen Gewohnheiten eine entscheidende Rolle: Selbst wenn die Liebe zurückkehrt, kann die körperliche Nähe und der Impuls zur Nähe erst durch eine neue Gewohnheit entstehen. Paare, die sich in diesem Prozess verlieren, profitieren von professioneller Unterstützung, um ihre Gefühle zu reflektieren, zu verstehen und wieder zu erleben.

Der Prozess umfasst vier Schritte: Ursachen finden, zurück zu guten Zeiten gehen, emotionale Verletzungen lösen und eine gemeinsame Zukunft mit klaren Zielen und einer Wunschbeziehung planen. Die Wiederherstellung ist ein Prozess, der Zeit, Geduld und gemeinsame Reflexion benötigt – nicht nur auf der emotionalen, sondern auch auf der gewohnheitsbezogenen Ebene.

FAQs

Ja, Gefühle können wiederkommen, besonders wenn die zugrunde liegenden Ursachen wie emotionale Verletzungen aufgelöst werden und die gegenseitige Vertrauensbasis wieder gestärkt wird.

Gefühle können verschwinden, weil sich eine emotionale Schutzmauer gebildet hat, die positive und negative Emotionen gleichzeitig blockiert – oft als Reaktion auf frühere Verletzungen.

Emotionale Verletzungen führen oft zu einer Schutzmechanik, die die positiven Gefühle abdeckt und so langfristig zu einer Gefühlslosigkeit führt, selbst wenn die Liebe noch vorhanden ist.

Durch die systematische Aufarbeitung von Verletzungen mit Methoden wie der System-Empowering-Methode, wodurch die emotionale Schutzmauer allmählich abgebaut wird und die Gefühle wieder sichtbar werden.

Ja, oft folgt eine Wiederkehr von Gefühlen auch einer Wiederherstellung der körperlichen Nähe, obwohl die körperliche Nähe bei einigen Paaren einige Zeit später zurückkehrt.

Gewohnheiten können stärker als die Gefühl der Liebe wirken; es ist die Gewohnheit, die oft den Impuls für Nähe wie Umarmen oder Küssen auslöst, nicht das Gefühl der Liebe allein.

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