Kommunikation verbessern: Durch diese Tipps könnt ihr die Kommunikation in der Beziehung verbessern!
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Kommunikation in einer Beziehung ist nicht nur das, was gesprochen wird, sondern umfasst auch Gestik, Blick und Haltung. Unterschiedliche individuelle Wahrnehmungen führen oft zu Missverständnissen und Konflikten, weil Partner gegensätzige Interpretationen bilden. Ein zentrales Problem sind sogenannte „Brillen“, also automatische Reaktionsmuster, die durch vergangene Verletzungen entstehen und zu einer Beziehungsblindheit führen. Kleine, ungesprochene Dinge sammeln sich und verstärken sich mit der Zeit, was zu einer Konfliktspirale führt. Um das zu lösen, ist es entscheidend, die Ursachen von Verletzungen zu erkennen und Systemgesetzverletzungen zu überwinden. Dazu werden Gesprächsregeln wie objektive Beobachtungen, „Ich-Botschaften“ und Nachfragen eingesetzt, um Vorwürfe zu vermeiden und mehr Verständnis zu schaffen. Zudem ist regelmäßige Paarzeit mit ungeteilter Aufmerksamkeit entscheidend, um das „Wir-Gefühl“ und die emotionale Verbundenheit zu stärken. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Austausch über gemeinsame Werte, Visionen, Ziele und Metaprogramme, wie aktiv oder passiv geprägt sein. Dies ermöglicht eine wachsende, tiefe und emotionale Beziehung, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Eine fundierte Kommunikation erfordert konsistente Reflexion und gemeinsame Arbeit, um Konflikte zu lösen und die Beziehung langfristig zu stabilisieren.
Hallo und herzlich willkommen bei dieser neuen Podcast-Folge der Lebensjährlisten.
In dieser Folge wollen wir euch Tipps mitgeben, mit denen ihr die Kommunikation in der Beziehung verbessern könnt.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Kommunikation ist ja ein sehr wichtiges Element in einer Beziehung.
Man kann ja eigentlich schon sagen, somit die Basis für eine harmonische Beziehung.
Vielleicht nochmal vorweg, was Kommunikation bedeutet oder von der Definition her,
ist es ja nicht nur das Verbale, sondern natürlich auch das Nonverbale, also Gestik oder Mimik,
also den Blick, den man seinem Partner, seiner Partnerin am Küchentisch zuwirft oder sei es irgendeine Handbewegung.
Alles ist Kommunikation.
Augen verdrehen ist immer sehr schön.
Oder auch so.
So ein tiefes Schnaufen oder so.
Das ist auch schon Kommunikation.
Und natürlich kommt es bei der Kommunikation auch sehr häufig dann zu Missverständnissen.
Und das führt dann zu einem Konflikt.
Was daran liegt, dass wir Menschen natürlich alle individuell sind und wir auch alle eine individuelle Wahrnehmung haben.
Und ich, so wie ich dich wahrnehme, so nimmst du mich vielleicht nicht wahr.
Aber ich fange natürlich auch relativ schnell an, in meinem Kopf Muster zu bilden und zu interpretieren.
Und denke, bei meiner Wahrnehmung werde ich schon richtig liegen.
Und das führt dann zu einem großen Missverständnis häufig in der Kommunikation.
Deswegen haben wir dieses Thema jetzt nochmal in den Podcast geholt.
Und wir wollen euch zeigen, wie ihr eure Kommunikation nachhaltig stärken könnt und wie man sie optimieren kann.
Es gibt ja am Anfang der Beziehung ganz viele kommunikative Aspekte, die man miteinander abgleicht, die dann sehr gut funktionieren.
Und dann bleiben so ein paar Reste übrig.
Und diese Reste, die sind ja die, die dir auch diktieren.
Die Konflikte machen.
Ja.
Und das ist das, was näher übrig bleibt, wenn man dann zu uns ins Coaching zum Beispiel kommt, wo man merkt,
Mensch, eigentlich läuft vieles ganz gut, aber da sind so ein paar Punkte, die sind kritisch und die bauen sich auch immer kritischer auf.
Und die wollen wir uns näher ansehen.
Das heißt, ich würde sagen, bei mindestens jedem zweiten Paar ist Kommunikation ein Thema.
Vielleicht nicht erstmal so vordergründig, aber wenn wir dann in die Tiefe reingehen, auf jeden Fall.
Ja.
So.
Diese manchmal eben als Herausforderung gestaltet und nach und nach man in so eine Konfliktspirale einsteigt, immer wieder die gleichen Themen, Missverständnisse aufbaut, aneinander vorbeiredet.
Du hörst mir nicht zu, ich habe das doch schon gesagt und hast du nicht wieder nicht zugehört und warum verstehen wir uns dann nicht?
Man hat dann vielleicht faule Kompromisse und es finden immer weniger harmonische Gespräche statt.
Ja, was man auch häufiger hört, es sind auch so Sätze wie, ich dachte für dich wäre das auch.
Das wäre auch klar gewesen oder ich dachte, ich muss das jetzt nicht aussprechen, wir kennen uns ja so gut.
Also über die Kommunikation gibt es einfach auch ganz viel Interpretation und das macht es so schwierig, weil klar, Paare sind manchmal 10, 20 Jahre zusammen und man hat auch das Gefühl, man kennt sich sehr, sehr gut, aber dennoch sind wir individuell.
Und der eine, da kommen wir ja auch mal, was ich gerne im Coaching habe, dieses aktiv und passiv geprägte.
Also der eine versteht einen Satz so.
Und sieht daraus gleich eine, ja eine, wie sagt man das, eine Aufforderung zur Handlung.
So ein typisches Ding ist ja immer, mir ist kalt.
Der andere steht wortlos sozusagen auf und macht das Fenster zu und der nächste sagt, ja ein bisschen frisch hier.
Und die Person, die sagt, ja mir ist kalt, erwartet in dem Moment aber schon, warum steht er jetzt nicht auf, macht das Fenster zu, ich habe doch gesagt, mir ist kalt.
Wenn sie aktiv geprägt ist.
Genau, genau, das ist ja meistens, man geht immer von sich aus und dann kommt es halt zu Konflikten.
Und ich glaube, man muss den anderen immer lernen, in einer Beziehung zu lesen.
Also wissen, wie er in seiner Wahrnehmung Muster gebildet hat, um auch vor so Missverständnissen einfach geschult zu sein.
Aber damit kommen wir einfach schon zum nächsten Punkt.
Nämlich, was natürlich ein großes Problem ist, wie du schon gesagt hast, man kann aneinander vorbeireden, aber man hat einfach ungute Gefühle.
Wenn jemand was Doofes sagt, wenn man das Gefühl hat, man wird nicht verstanden, kommen so Gefühle hoch wie Wut.
Also Traurigkeit, Hilflosigkeit, wo man auch denkt, warum können wir beiden nicht miteinander sprechen, so klappt das nicht, warum verstehst du mich nicht.
Alle anderen verstehen mich, nur du verstehst mich nicht.
Naja, manchmal muss man auch sagen, das ist eins der Probleme, dass man sich selbst nicht versteht.
Damit noch schwieriger.
Ich glaube, das betrifft ganz viele von uns, dass wir gar nicht wissen, wie unsere eigenen kommunikativen Programme eigentlich ablaufen.
Also wer sich denn schon mal aktiv damit beschäftigt, welche Metaprogramme in einem ablaufen.
Ob man überblicks- oder detailgeprägt ist, ob man passiv-aktiv geprägt ist, welches der fünf Sinne ist nun am meisten fokussiert.
Das hat man vielleicht nochmal so ein bisschen abgeglichen und weiß, Mensch, du kannst besser riechen als ich oder sowas.
Also ist da anscheinend ein anderer Fokus oder so.
Aber wer hat sich denn damit für sich selber auch mal intensiv auseinandergesetzt und weiß überhaupt, wie man denn selber überhaupt tickt und wie man selber kommuniziert.
Und das ist ja bei so ganz vielen Dingen so.
Die Sprachen der Liebe könnte man auch jetzt wieder in die Kommunikation und Metaprogramme mit reinnehmen.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Wenn ich nicht weiß, was meine Sprachen der Liebe sind, wie soll ich das meinem Partner vermitteln und zeigen?
Und andersrum genauso.
Und das sind ja immer so die Aspekte, die eben auch ein Problem darstellen, dass ich eben von mir selbst das nicht weiß.
Das kannst du auf viele Dinge übertragen.
Ob das nun die Werte im Leben sind, ob das der Sinn im Leben ist, was die Ziele sind.
Wenn ich das selber nicht weiß und da selber für mich keinen Weg, kein Fundament habe, wie soll ich denn dann in der Beziehung dem anderen klar vermitteln, was ich eigentlich möchte?
Ja, stimmt.
Ja, die Folgen haben wir schon.
Ja, die haben wir schon angeteasert, ist die Konfliktspirale.
Ja.
Die Gespräche eskalieren immer wieder.
Meistens nimmt das in der Zeit zu, also es werden mehr Konflikte, mehr Eskalationen und es wird intensiver vom Gefühl her.
Also man fährt schneller hoch und man fährt höher als zuvor meistens, weil die Probleme dahinter nicht gelöst worden sind und man immer wieder, wie du sagst, in die gleichen Muster auch hineinfährt.
Ja, man wärmt auf, ne? Man holt immer wieder alte Sachen gerne vor, ja.
Und umschlagt dann. Genau.
Das liegt ja vor allem daran, dass Brillen, so nennen wir das, aufgebaut werden und Systemgesetzverletzungen sich aufstauen.
Also eine Brille heißt ja, dass ich in eine Art Betriebsblindheit, also Beziehungsblindheit hineingerate, einen Tunnelblick habe.
Und das sorgt regelmäßig dafür, dass zwar meine verbale Kommunikation wertschätzende Worte formt,
aber meine nonverbale Kommunikation…
Also Kommunikation.
Im inneren Wissen, dass gleich ein Konflikt entstehen wird, sehr wahrscheinlich, schon auf Angriff oder Flucht programmiert ist.
Und ich entsprechend nonverbal signalisiere, ich bin bereit für den Streit, der gleich kommen wird.
Und das spürt der andere und das Ganze schaukelt sich schon hoch sozusagen durch das Nonverbale.
Das liegt am Basisgefühl, da muss man eben Brillen verändern und das Basisgefühl verändern.
Das mit den Brillen geschieht aber auch, finde ich, in einem Prozess.
Manchmal wirklich unbewusst.
Also dass wir eine Brille auf den anderen entwickeln, obwohl wir uns noch gar nicht bewusst ist, dass wir eigentlich schon eine Brille entwickeln.
Also so eine Brille entwickelt sich ja durch viele Erfahrungswerte, die wir sammeln.
Und ich glaube, manchmal sind diese Eindrücke gar nicht so bewusst, weil das können ja auch…
Ich stelle mir das immer wie so ein Puzzle vor, mit so einzelnen Alltagseindrücken und das setzt sich so zusammen.
Und da sind uns manche Sachen, weil es einen großen Streit gab, wenn es eine große Verletzung gab, so ganz bewusst.
Und das ist…
Ja.
Ja.
Würden wir vielleicht auch sofort hervorbringen.
Aber ich glaube, das sind doch so diese Kleinigkeiten, wo wir jemanden beobachten, wo man sagt, okay, macht der jetzt wieder so?
Hätte ich jetzt anders gedacht?
Wo man so eine kleine Enttäuschung vielleicht mitschwingt.
Und die Brille wird einem, finde ich, immer dann bewusst.
Wir alle denken ja immer, wir sind noch so tolerant.
Jetzt nimmt der gerade seine Brille hier ab.
Ich glaube es nicht.
Genau.
Die wird einem ja immer dann bewusst, wenn man eigentlich in einem Konflikt gerät und der andere das voll aufnimmt.
Also wenn ich dem anderen sozusagen die Brille, die ich von ihm habe, aufsetzen möchte.
Ja, du hast ja auch richtig angesprochen, das Nicht-Aussprechen von Kleinigkeiten sorgt ja auch eben für die Vielzahl von negativen Brillen.
Das sagt ja unsere Coachin Nike immer ganz nett, finde ich, wenn sie sagt, wir putzen mal die Brillen.
Das finde ich eigentlich immer ganz gut so als Metapher dann auch.
Ja.
Dass man einmal diese Brille wieder putzt.
Und normalerweise…
Da würde man im Gespräch immer sehr schnell seine Brille putzen, wenn man in dem Moment, wo man sagt, das hat bei mir ein ungutes Gefühl gemacht, das nachhaltig löst, ein neues Verhalten integriert, dann wäre die Brille schnell wieder abgebaut.
Wenn ich das aber bei mir behalte und denke, war unpünktlich, könnte ja noch ein pünktlicher Mensch sein.
Dann kommt derjenige wieder unpünktlich, der kann sogar zwischendurch zwei, dreimal pünktlich gekommen sein und schon verhärtet sich die Brille nachher.
Und dann ist das auf einmal ein unzuverlässiger Mensch.
Also dieses Aussprechen, was ist, das ist eben ganz wichtig.
Richtig, ne?
Mhm.
Ja, es leidet darunter dann insgesamt der Austausch über Smalltalk-Themen, über wichtige Themen.
Also vieles kann da in den Hintergrund geraten, wodurch allgemein nachher so eine Distanz beim Paar entsteht und womöglich irgendwann als letzte Folge auch eine Trennung anstehen könnte.
Dann nehmen wir ja mal in den Kennenlerngesprächen gerne das Beispiel, also ich mache es jedenfalls…
Bye.
als von einem Paar, was sich das Ritual gesetzt hat oder die Routine,
einmal die Woche oder einmal im Monat Paarzeit zu haben und essen zu gehen.
Und das vielleicht sozusagen das als Quality-Time für sich als Paar dann so wahrnimmt.
Das Problem ist aber, wenn da das Fundament nicht da ist,
wenn so viele Verletzungen vorliegen, kann die Kommunikation an dem Punkt
gar nicht mehr gut stattfinden, dass ein Lebensmoment entsteht.
Das sind dann die Paare, die im Restaurant sitzen und sich anschweigen
nach drei, vier Smalltalks setzen und anderen Paaren zuhören
bei deren Gespräch am Nebentisch.
Das ist immer gar keine böswillige Absicht, was einfach damit zu tun hat,
dass die Kommunikation so gestört ist, dass man in einem Rahmen wie einem Restaurant,
wo man sich natürlich auch nicht öffentlich streiten möchte oder auffallen möchte,
dann irgendwann sagt, okay, ich habe jetzt hier gerade abgecheckt,
wie sieht es hier aus, ja, nette Umgebung, ja, was nimmst du zu essen, ja.
Und da hat man alles mal so durch und ja.
Was gibt es sonst so Neues? Ja, nee, sonst
alles klar.
Gerne erzähle ich dazu noch eine kurze Geschichte
aus einem Coaching, weil
das eine, die prägnant hängen geblieben ist.
Die Frau
schreibt einem Einkaufszettel,
gibt den Einkaufszettel dem Mann mit.
Der Mann geht einkaufen,
bekommt während des Einkaufs
total Lust auf Gurken.
Okay, ist das eine echte Geschichte?
Ist eine echte Geschichte, ja.
Er isst halt
ab und zu ganz gerne einfach mal so Gurken.
Ich glaube, die aus dem Glas.
Und kauft dann mehrere Gläser.
Fünf, sechs Stück.
Die werden ja auch nicht schlecht.
Die halten sich ja.
Dann fülle ich mal mein Vorratsfach wieder auf.
Kommt wieder nach Hause
und die Frau möchte ganz wertschätzend
fragen, warum er denn die
Gurken gekauft hat.
Die standen ja nicht auf dem Einkaufszettel.
Und hat das,
wir haben das hier nochmal dann vor Ort
durchgespielt und sie hat das
tatsächlich geschafft, verbal
diesen Satz wertschätzend zu formulieren.
Nonverbal
war sie sowas von auf Krieg,
das kam auch bei mir
total spüren und
ich hab ihr das dann gespiegelt und hab dann
sie nochmal nachgemacht
mit der
nonverbalen Kommunikation, die ich gesehen
hab und da hat sie gesagt so
oh, das war ja nicht so wertschätzend.
Nee, verbal hast
du dein Bestes gegeben, aber
nonverbal nicht. Und dann haben wir geguckt,
wann war es mal gut, woran liegt das,
welche Brille wirkt da gerade,
auf sie.
Und da war eben die Brille,
mein Mann macht nicht das, was ich möchte,
wenn ich eine Bitte habe. Der zieht
immer sein eigenes Ding durch und
respektiert meine Wünsche nicht. Und das
floss da dann als Brille mit ein.
Dass sie einfach nur gesehen hat, ihre
Einkaufsliste wurde missachtet.
Hat er denn ihre Sachen nicht
gekauft? Doch, doch. Aber einfach,
dass er nochmal was hinzugefügt hat.
Das war so für sie, sie will auch entscheiden.
Ihr Wunsch soll auch mal respektiert
werden. Und da sieht man, wie verrückt das
Ganze ist. Dass das gilt
in Richtung ihrer Bedürfnisse,
ihrer Wünsche in der Beziehung
und manifestiert sich nachher
in einem Einkaufszettel, wo er
noch Dinge dazukauft. Also da sieht man,
wie stark auch unser Gehirn
das eine auf das andere
überträgt. Also wie weit manchmal auch
diese Muster auseinander liegen können,
die dann unser Gehirn trotzdem zusammenzieht.
Und in solchen Dingen dann
auf einmal ein Streit entsteht,
weil jemand fünf Gurkengläser gekauft hat.
Das sage ich aber ganz häufig im Coaching, dass ich manchmal
auch sage, jetzt haben wir die
Verletzung, sehen wir so die Verletzung, aber jetzt
gucken wir nochmal, was das Bedürfnis eigentlich
hinter dieser Verletzung steckt.
Weil die Verletzung wirkt manchmal für Paare total
banal. Wie du sagst, es ist so ein Einkauf oder
jemand hat einen Geschirrspüler falsch eingeräumt
oder den Müll nicht rausgebracht. Also das ist ja
einfach so, die Sache wirkt manchmal so, als
wenn man das gar nicht erzählen mag, weil man denkt,
so eine Kleinigkeit. Aber eigentlich steckt ja
ein viel, viel spannender
Kern dahinter, den man erstmal sehen muss. Und häufig
das Thema Wertschätzung, Anerkennung, Respekt.
Das Schöne daran ist,
dass das ein Paar ist, von dem ich regelmäßig
Feedback bekomme, weil die uns
auch regelmäßig weiterempfehlen.
Und ich weiß,
ich habe gerade gestern
ein Kennenlerngespräch
gehabt am Telefon,
wo eine Frau eine Empfehlung
bekommen hat von den beiden. Die sagte,
ja, das ist beneidenswert,
wie gut das bei den beiden
läuft. Und das ist natürlich dann wieder schön,
auch wenn das da ist, diese
Brille und eine Zeit lang eben gar
nicht rund läuft, so lässt sich das
alles auch wieder, wenn beide gewillt
sind und gut mitmachen
und auch zu Hause arbeiten,
dann funktioniert das.
In unserem Blogbeitrag
Kommunikation verbessern, durch diese Tipps gelingt
eine harmonische Kommunikation in der Beziehung,
zeigen wir euch nochmal in verschiedenen
Situationen, wie bedeutsam
eben das Thema Kommunikation
ist, woran man merkt, dass man
an der eigenen Kommunikation vielleicht
arbeiten sollte oder diese besser verstehen
sollte und welche Tipps euch dabei
helfen, die Kommunikation in eurer
Beziehung zu stärken.
Und natürlich könnt ihr auch
Coachings bei uns wahrnehmen, um
einfach ganz aktiv an eurer
Kommunikation zu arbeiten, wenn ihr merkt,
dass das ein Thema ist, was wirklich
für eure Beziehung sehr hinderlich oder
sich sogar kritisch anfühlt.
Kommen wir einmal zu dem Punkt Lösungsansätze.
Da haben wir mal verschiedene
Sachen zusammengestellt. An erster
Stelle steht da für uns immer
die Systemgesetzverletzungen
untereinander zu lösen,
weil die Kommunikation
ist natürlich maßgeblich von den
Verletzungen, die man untereinander hat,
beeinflusst. Also wenn wir verletzt sind,
wenn wir das Gefühl haben, wir haben
irgendwie eine offene Rechnung
mit unserem Partner, mit unserer
Partnerin, wir fühlen uns angepiekst,
dann wirkt sich das sofort auf unsere
Kommunikation aus. Dann sind wir nicht mehr
in so einer wertschätzenden Haltung
oder können sozusagen liebevoll
miteinander umgehen, sondern
wir reagieren meistens in einer gewissen
Form von Abwehr, Schutz
und das ist eigentlich eine Kommunikation,
die sich nicht so viele Paare auf Dauer
wünschen für sich.
Also eigentlich immer dann,
wenn die folgenden Tipps
nicht helfen,
beziehungsweise man merkt,
das klingt gut, das probiere ich aus
und das geht nicht.
Dann liegt dem meistens eine Systemgesetzverletzung
zugrunde und man muss
eben schauen, wann war es mal gut,
wann ist dieses Thema entstanden
und das dann entsprechend lösen und eine neue Brille
bauen. Denn das ist ganz häufig so,
wenn man sein Verhalten, seine Kommunikation,
nicht verändern kann, obwohl man es
eigentlich möchte, dann liegt es
sehr häufig an der Systemgesetz-Ebene.
Und das wird beim
nächsten Punkt sofort klar.
Es ist ja wichtig, dass man
vorwurfsfrei
in die Kommunikation geht.
Also nicht sagt,
du hast schon wieder,
sondern bei sich bleibt, was hat man
objektiv beobachtet,
was ist das Gefühl, was daraus entstanden ist,
um das dann zu lösen.
Vorwürfe kommen häufig durch Brillen
und Systemgesetzverletzungen
an und waren eigentlich mal
ein formulierter Wunsch.
Genau, wenn ich jetzt also zu dir sage, ich wünsche mir von dir,
dass du, und ich merke schon an deiner Haltung,
dass du mich vielleicht unterbrichst
und jetzt sagst, na, was habe ich jetzt wieder falsch gemacht,
was möchtest du denn jetzt von mir,
dann kommt es ja gar nicht mehr auf den Wunsch an.
Meinen Wunsch habe ich ja noch gar nicht formuliert.
Ich habe ja nur den Satz in einer schönen
Ich-Perspektive angefangen,
aber scheitere
eigentlich daran, dass die Haltung zueinander
durch eine Verletzung schon bestimmt ist.
Aber wenn das nicht so sein sollte, ist das ein gutes Vorgehen,
dass man natürlich von sich spricht, es in einem Wunsch
formuliert, damit dem anderen auch klar
und deutlich wird, was dieses
Bedürfnis ist. Also es ist ja eigentlich
immer ein gutes Vorgehen, nur
wenn es nicht funktioniert,
dann scheint da was anderes eben dahinter zu stecken,
warum es nicht funktioniert.
Ja, dann geht es darum, immer wieder aussprechen,
was ist. Also Probleme, seien sie
noch so klein, zu thematisieren,
sich nicht zu verdrängen, denn
das funktioniert
nicht gut, es stauen sich die Dinge an
und die Belastungen werden größer.
Ich habe da letztens so ein schönes
Beispiel im Bereich der Ernährung gesehen,
wo eben man auch sagen kann,
jede kleine Entscheidung führt
eben am Ende des Jahres zu dem
einen oder dem anderen Ergebnis.
Da geht es darum, dass jemand sagt,
so ein Snickers, der hat halt
eben so seine, weiß ich gar nicht, 200, 300 Kalorien
und wenn
man da am Tag mal sich für entscheidet, das kann
ja nicht so schlimm sein.
Mag auch an einzelnen Tagen
nicht so schlimm sein. Wenn ich aber meinen
Tagesbedarf schon gedeckt habe und ich treffe
diese Entscheidung jeden Tag, zu sagen,
naja, ein Snickers heute ist ja nicht so
schlimm, dann macht das am Ende des Jahres
15 Kilo Körpergewicht aus.
Und das muss man
sich eben vor Augen führen, dass
jede kleine Entscheidung zu sagen,
naja, schlucke ich das mal runter, brauche
ich nicht ansprechen, ist ja für heute nicht so
wichtig. Ist vielleicht für die Gesamtbeziehung,
ist diese eine kleine Situation
ja nicht kriegsentscheidend. Nee,
vielleicht nicht, aber
ist es nun mal so, dass diese Summe
an Dingen, die sich aufstaut, dazu
führt, dass nach einigen Tagen
oder Wochen dann eine größere Eskalation
entsteht, weil diese ganzen kleinen Dinge,
die man weggeschoben hat,
die kommen dann irgendwann zum Vorschein und man hält
das nicht mehr aus, das Fass kommt
dann zum Überlaufen. Ich finde
auch, dass es super schwierig ist, wenn man
nicht sagt, was man, wie man
sich fühlt oder was einem verletzt, weil
die Wahrnehmung ja auch da sehr unterschiedlich
ist. Also das, was dich verletzt, muss ja
mich nicht verletzen und andersrum auch.
Und wenn du keine Rückmeldung bekommst,
dass mich das verletzt hat,
redest du in deiner positiven Absicht
ja weiter oder wiederholst das Muster
oder sonst was. Und das
finde ich sehr schwierig, weil dann leidet
einer still und denkt, oh, jetzt
kommt das wieder, oh, jetzt hoffentlich sagt er das nicht.
Und der andere hat gar keine Chance,
das Verhalten zu ändern, weil er sagt,
ja, mich wird das ja nicht verletzen und
hat ja nichts gesagt.
Und das finde ich auch immer so schwierig, wenn man
gerade auch am Anfang einer Beziehung, wenn man sich
noch nicht kennt, aber auch bei längeren Beziehungen,
dass man
sich immer wieder abgleichen muss und sagen muss, wie man sich halt fühlt.
Und ja, manche Sachen kann man einen Tag auch besser vertragen,
an manchen Tagen weniger gut.
Ja, das ist auch wichtig, sich bewusst zu machen,
was heißt es denn, eine harmonische Beziehung zu führen?
Eine harmonische Beziehung heißt nicht, dass man nicht streitet
und keine Konflikte und keine emotionalen Verletzungen hat.
Denn es gibt viele Paare, die bei uns sind, die nie richtig streiten
oder richtige Konflikte haben.
Aber das liegt daran, dass sie sie nicht offen austragen,
sondern in sich weiterführen.
Das ist so wie, man muss jetzt gerade mit der Ukraine immer,
das sind so gute Vergleiche, das ist wie so ein kalter Krieg eigentlich.
Also man ist nicht offensichtlich in Konfrontation,
aber jeder innerlich ist total geladen und dem geht es nicht gut.
Also das heißt, wir haben nur eine oberflächliche Harmonie,
aber keine wirkliche tiefe Harmonie.
Und die erreiche ich eben dadurch, dass ich Probleme anspreche,
sie löse und beide feststellen,
wow, jetzt geht es uns wieder gut damit und wir haben uns immer noch lieb.
Also das ist ja eben das, was dann gebraucht wird.
Und dafür helfen eben dann auch gewisse Gesprächsregeln.
Das sind so Bestandteile aus der gewaltfreien Kommunikation,
die wir da auch nutzen, dass man den Ich-Botschaften bleibt,
zuhört, Nachfragen stellt, dass man dafür sorgt,
dass jeder ausreden darf und so weiter.
Aber auch, dass man Dinge versucht, nicht in der Interpretation zu sagen,
sondern dass man schafft, dass man nicht in der Interpretation sagt,
was hat man objektiv am Verhalten beobachtet,
was hat das für ein Gefühl gemacht.
Und das sind immer feine Nuancen, die da große Unterschiede ausmachen.
Das ist was anderes eben, wenn du zu mir sagst,
heute Morgen hast du schon wieder vergessen, den Müll rauszubringen,
dann ist eine Du-Botschaft schon wieder und vergessen.
Das sind drei Dinge, die alle nicht gut sind.
Wenn du jetzt objektiv sagen würdest,
ich bin nach Hause gekommen und der Müll war noch nicht draußen,
was ist passiert? Das ist ganz anders.
Das ist objektiv, der Müll war nicht draußen,
weil du weißt ja gar nicht, ob ich es vergessen habe.
Und schon wieder, was heißt das denn, dass ich jetzt unzuverlässig bin,
dass ich den Dauer nicht rausbringe,
komme ich sofort in so eine Beweislage irgendwie.
Das ist der Gefühl, mich beweisen zu müssen.
Auch in der Kontrollsituation irgendwie.
Von daher ist das eben ganz wichtig,
da gewisse Gesprächsregeln zu beachten.
Schaut gerne bei uns im Blog nach gewaltfreie Kommunikation,
haben wir da schon mal intensiv.
Aufgeführt.
Das Wir-Gefühl ist ganz wichtig, dieses Team-Gefühl.
Ja, ich glaube, das ist auch das, wonach sich viele Paare sehnen,
weil hinter diesem Wir-Gefühl auch die emotionale Verbundenheit steht.
Also dieses Gefühl zu haben,
wir sind so eng miteinander verbunden emotional,
wir stützen uns, wir haben eine wertschätzende Haltung zueinander,
wir haben so ein Agreement darüber, wie man Dinge handelt,
sei es in Bezug auf die Kinder, sei es in Bezug auf Finanzen.
Da geht es auch oftmals um Lebensziele und Visionen ja auch so ein bisschen.
Also dieses Gefühl zu haben, man ist ein gutes Team.
Aber ich muss sagen, dieses Wir-Gefühl,
also ich finde das eine super Sache,
aber mich erinnert das an meine ganzen Coachings momentan.
Ich habe ganz viele Paare momentan im Coaching,
wo es das Thema ist, dass sie ein super gutes Team sind,
als Elternpaar, aber kein Liebespaar mehr.
Also, ähm,
das fällt mir leider momentan immer zum Wir-Gefühl so ein bisschen ein,
was ich gleich so im Kopf habe.
Da kommen wir zum nächsten Punkt, der auf der Liste steht.
Das haben wir uns extra deswegen auch aufgeschrieben.
Wir brauchen Paarzeit, Zeiten ungeteilter Aufmerksamkeit füreinander,
wo ihr Lebensmomente erlebt und eben dann wieder,
wenn ihr zum Beispiel Kinder bekommen habt,
ins Liebespaar zurückfindet.
Aber auch grundsätzlich ist es für jedes Liebespaar wichtig,
eben diese Zeiten zu haben.
Das kann sein, dass dazu auch mal gehört,
zusammen irgendeinen Streaming-Dienst,
zu schauen.
Aber im Regelfall ist das keine Zeit ungeteilter Aufmerksamkeit,
keine, man aus der Erziehung würde mal Quality-Time sagen,
dass das ist nicht das, was gebraucht wird,
sondern gemeinsam das machen, woran man Spaß hat,
kleine Abenteuer zu erleben.
Ob das nun ist, dass man einen Kitesurf-Kurs zusammen macht
oder ins Kino geht gemeinsam oder ins Theater geht
und danach was essen geht und sich darüber austauscht,
was man da gesehen hat und so weiter.
Also, das ist ja für jedes Paar ganz individuell,
aber das wird eben gebraucht, um dann zu diesem,
diesem Team-Gefühl,
was eher so die eine Seite ist,
so funktionell, das kann man auch mit einem Kumpel haben,
eben aber auch dieses Liebespaar-Gefühl
dazukommt.
Und dann haben wir letztendlich so diese
Gemeinsamkeiten auf diesen verschiedenen
Ebenen der Veränderung,
ob das nun Visionen und Lebenssinn
und Ziele sind, ob das nun ist,
dass man eine Paar-Identität gemeinsam
entwickelt, ob man auf die gemeinsamen
Werte schaut, so ein Werteabgleich
stattfinden lässt, was sind denn so
unsere Werte und wie leben
wir diese, aber dann natürlich
auch in Bezug
auf die Kommunikation ganz speziell,
also
welche Metaprogramme laufen uns ab,
bin ich aktiv geprägt oder passiv geprägt,
Überblick oder Detail, bin ich
eher Träumer, Kritiker oder Realist
vom Typ her, das ist total
unschön, wenn ich am Träumen bin
von irgendwelchen großen Luftschlössern
und einfach wirklich nur am Träumen bin,
mein Realist weiß selber,
was das kostet und meine Kritiker innerlich
weiß auch genau, dass das nicht gehen wird,
aber ich möchte es einfach mal träumen, weil es schön ist
und Spaß macht, wenn du mich da rausreißt
und dein erster Satz ist, ja du schon
wieder mit deinen großen Träumen, das kann sich
doch kein Mensch leisten, das macht mir keinen
Spaß, weil ich bin ja gerade nur am Träumen,
das ist so wie man Filme guckt, die unrealistisch sind,
weil es natürlich Spaß macht, weil
den realistischen Alltag haben wir ja alle selber
vor der Nase, also gucken wir uns Filme
an, die eben Dinge zeigen, die nicht so realistisch
sind und
so ist das manchmal mit dem Träumen eben auch
und so gibt es verschiedene Metaprogramme, Sprachen der Liebe,
und all die ganzen Dinge, die in uns wirken
und da ist das eine ganz
wichtige Basis, das für sich selbst zu wissen
und dann eben einen Austausch, einen
Abgleich mit dem Partner stattfinden zu lassen
und der Partnerin, das sorgt dafür,
dass die Kommunikation
deutlich erleichtert wird.
Ich glaube auch der Punkt bei der Kommunikation ist, dass es
nicht so ein Thema ist, was man
einmal durchgeht
in der Beziehung und dann läuft
das, sondern dass sich das einfach auch mit den
Jahren stark verändern kann
und das, weil man auch seine Werte
vielleicht nochmal hinterfragt und dass man
die Kommunikation sozusagen als
Tool nutzen sollte, immer
eine enge emotionale
Verbundenheit zum Partner, zur Partnerin
zu erhalten oder aufzubauen,
aber halt ein Bewusstsein muss, dass das
Worte halt auch so eine sehr große Macht haben.
Naja, wenn sich im Laufe der Zeit
die Kommunikation verändert, kann man natürlich
die Kommunikation nutzen, um sich darüber auszutauschen,
wie sich die Kommunikation verändert hat.
Habe ich das gesagt?
Nee, habe ich jetzt gerade noch gesagt.
Aber ja klar, das verändert sich natürlich,
ne? Aber wenn mein Lebensziel sich jetzt zum Beispiel
verändert, wenn meine Lebensvision sich ändert,
dann ist es ja ganz wichtig, dass ich darüber
spreche und dass ich das zum Ausdruck
bringe und dich da auch
mitnehme und das nicht als
mein Ding durchziehe, kommunikativ
auch gesehen, sondern ich das
in Abgleich mit dir gehe und sage, okay,
meine Meinung dazu war sonst immer so und so,
jetzt hat sich das geändert, wie siehst du das?
Also da immer aktiv
ins Gespräch zu kommen, ne?
Ja, das ist total wichtig, sonst sind wir vielleicht
auch wieder in der Systemgesetzverletzung drin,
wenn du da für dich
was an etwas signifikant
Wichtigem wie dem Lebenssinn und
deinen Zielen Veränderungen spürst
und ich bin nicht
mitgenommen, das ist ein Ausschluss, ne? Also das
macht ein ganz starkes, ungutes Gefühl.
Also wir fassen nochmal zusammen,
Systemgesetzverletzungen lösen,
auch die, die so da waren in der Vergangenheit,
um ein stabiles Fundament herzustellen,
sorgt für weniger
Vorwürfe.
Man kann dann die Probleme
im Heute besser lösen,
wir wissen Gesprächsregeln,
die man einhalten sollte, die so aus der
gewaltfreien Kommunikation abgeleitet sind
und dann
nicht nur als Team im Wir-Gefühl sein,
sondern auch über qualitative Paarzeit
dafür sorgen, dass man auch als Liebespaar
auf einer Welle liegt
und dann eben die
Systemgesetze, aber auch die Ebene
der Veränderung dafür nutzt, um
die gleiche
Basis, den gleichen Stand auf diesen
Ebenen zu haben. Ganz wichtig eben
bei den fundamentalen Ebenen,
wie Vision, Lebenssinn und Ziele,
aber auch gemeinsame Werte
und dann eben über den Abgleich
der Metaprogramme dafür sorgen,
dass das gut funktioniert. Das sind vielleicht viele
Punkte und auch vielleicht viele Punkte,
die die wenigsten
Paare machen, aber
deswegen haben auch sehr, sehr viele Paare
einfach kommunikative Probleme.
Wenn ihr jetzt gerade
denkt, okay, da ist bei uns einiges
zu tun und es findet ihr vielleicht
spannend, da mal tiefer reinzuschauen
und mal über euch als Paar auch
mal ein bisschen zu reflektieren,
dann meldet euch gerne
für ein Coaching bei uns.
Wir bieten das vor Ort an oder online
und geben damit sozusagen auch immer einen
geschützten und sicheren Rahmen, sich mal intensiv
mit sich als Paar oder auch als Einzelperson auseinanderzusetzen.
Vielen Dank
fürs Zuhören und bis bald. Bis dann.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Podcast Summary
Key Points:
Kommunikation in einer Beziehung umfasst sowohl das Verbalen als auch das Nonverbale, wie Gestik, Blick oder Haltung, und fehlerhafte Wahrnehmungen führen zu Missverständnissen.
Individuelle Wahrnehmungsweisen und Metaprogramme – wie aktiv/passiv oder überblicks/detailgeprägt – führen oft zu Konflikten, wenn Partner unterschiedliche Interpretationen haben.
Die Entwicklung von „Brillen“ – also festgelegten, automatischen Reaktionsmuster auf Verletzungen – führt zu einer Beziehungsblindheit und schädigt die emotionale Verbindung.
Unausgesprochene Kleinigkeiten und verdrängte Dinge sammeln sich und führen zu einer Konfliktspirale, die sich im Laufe der Zeit verstärkt.
Ein wichtiger Ansatz ist, die Wurzeln von Verletzungen zu erkunden, um Systemgesetzverletzungen zu lösen und neues Verständnis und Vertrauen aufzubauen.
Die Nutzung von Gesprächsregeln wie „Ich-Botschaften“, objektive Beobachtungen und Nachfragen verbessert die Kommunikation und vermeidet Vorwürfe.
Paarzeiten mit ungeteilter Aufmerksamkeit stärken das „Wir-Gefühl“ und das emotionale Teamgefühl, was für eine tiefe Beziehung unerlässlich ist.
Regelmäßige Reflexion über Werte, Ziele, Visionen und Metaprogramme ermöglicht eine dynamische, wachsende und emotionale Beziehung.
Summary:
Kommunikation in einer Beziehung ist nicht nur das, was gesprochen wird, sondern umfasst auch Gestik, Blick und Haltung. Unterschiedliche individuelle Wahrnehmungen führen oft zu Missverständnissen und Konflikten, weil Partner gegensätzige Interpretationen bilden. Ein zentrales Problem sind sogenannte „Brillen“, also automatische Reaktionsmuster, die durch vergangene Verletzungen entstehen und zu einer Beziehungsblindheit führen.
Kleine, ungesprochene Dinge sammeln sich und verstärken sich mit der Zeit, was zu einer Konfliktspirale führt. Um das zu lösen, ist es entscheidend, die Ursachen von Verletzungen zu erkennen und Systemgesetzverletzungen zu überwinden. Dazu werden Gesprächsregeln wie objektive Beobachtungen, „Ich-Botschaften“ und Nachfragen eingesetzt, um Vorwürfe zu vermeiden und mehr Verständnis zu schaffen.
Zudem ist regelmäßige Paarzeit mit ungeteilter Aufmerksamkeit entscheidend, um das „Wir-Gefühl“ und die emotionale Verbundenheit zu stärken. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Austausch über gemeinsame Werte, Visionen, Ziele und Metaprogramme, wie aktiv oder passiv geprägt sein. Dies ermöglicht eine wachsende, tiefe und emotionale Beziehung, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt.
Eine fundierte Kommunikation erfordert konsistente Reflexion und gemeinsame Arbeit, um Konflikte zu lösen und die Beziehung langfristig zu stabilisieren.
FAQs
Kommunikation umfasst nicht nur das Sprechen, sondern auch das Nonverbale wie Gestik, Mimik oder Blickwinkel. Alles, was ein Partner beobachtet oder fühlt, ist eine Form der Kommunikation.
Menschen haben individuelle Wahrnehmungen und interpretieren Dinge unterschiedlich. Dies führt dazu, dass ein Partner eine Bedeutung sieht, die der andere nicht teilt, was oft zu Konflikten führt.
Brillen sind festgelegte Muster, die aus frühen Erfahrungen entstehen und dazu führen, dass ein Partner auf bestimmte Verhaltensweisen reagiert, auch wenn diese nicht bewusst sind.
Wenn kleine Verletzungen nicht ausgesprochen werden, stecken sie sich an und führen zu einer Konfliktspirale. Jede kleine Entscheidung kann im Laufe der Zeit zu größeren Problemen führen.
Man sollte auf die Ich-Perspektive setzen, objektiv beobachten, Gefühle nennen und Verletzungen nicht mit Vorwürfen, sondern mit Respekt vermitteln.
Das Wir-Gefühl stärkt die emotionale Verbundenheit und das Teamgefühl. Es hilft, gemeinsame Werte, Ziele und Lebenssinn zu finden und die Beziehung stabil zu halten.
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