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Kohlenhydrate: Alles rein, was geht?

73m 18s

Kohlenhydrate: Alles rein, was geht?

In dieser Episode des Podcasts „Power & Pace“ wird das komplexe Thema der Kohlenhydratoxidation im Triathlon behandelt. Dabei geht es darum, wie viele der während der Belastung zugeführten Kohlenhydrate tatsächlich in der Muskulatur ankommen und in Energie umgewandelt werden. Diese Oxidation ist ein zentraler Bestandteil der Energieversorgung neben den körpereigenen Glykogenspeichern und der externen Zufuhr. Das Ziel ist es, diese drei Faktoren so zu steuern, dass die Energiespeicher idealerweise genau bei Zielankunft geleert sind, um einen Leistungseinbruch („Hungerast“) zu vermeiden. Ein praktischer Ansatz ist die Verwendung von Gels mit einem Mischverhältnis von Glucose zu Fruktose (z. B. 1:0,8), da die beiden Zucker unterschiedliche Transportsysteme nutzen und so die Gesamtmenge an oxidierbaren Kohlenhydraten pro Stunde erhöht werden kann. Allerdings ist die individuelle Verträglichkeit, besonders bei Fruktose, entscheidend und muss im Training erprobt werden. Während die maximale Oxidationsrate genetisch vorgegeben und kaum steigerbar ist, kann die Magen-Darm-Toleranz für höhere Mengen trainiert werden. Letztlich betonen die Moderatoren, dass eine solide, individuell angepasste Basisversorgung wichtiger ist als das blinde Verfolgen theoretischer Maximalwerte.

Transcription

12069 Words, 73249 Characters

German
* Musik * * Musik * Wow, euer DJ Björn ist ja am Drücker heute. Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Power & Pace, Trier-Adjoint-Training. Ja, das ist Wahnsinn. Das ist das zweite Mal, das ist das dritte mal, glaube ich schon, dass ich das machen darf. Das ist unglaublich. Mich ist das unglaublich. Noch mal kurz zur Klarstellung. Ich bin Anna-Boder-Redakteurin bei Trier-Tlauen und mir heute wirklich gegenüber sitzt Eure und unser Coach Björn gehst mal an. Und DJ auch. Moin. Wenn es dann nichts erauftritt. Hier, immer nur hier, ist eine exklusivte. Okay. Ja, immer nur ein Gast. Ja, will mich sehr geärkt. Meist und freut's mich, dass ich das hier machen darf. Ja, gut. Also der Gast ist auch wichtig, aber ich mache das vor allen Dingen zum eigenen Vergnügen. Sehr gut. Das ist ganz toll. Wie immer habe ich richtig Bock auf unsere gemeinsame Folge heute, auch weil wir uns heute persönlich gegenüber sitzen und wir wollen über einen, würde mal sagen, recht komplexes Thema sprechen, was wir wie immer versuchen, möglichst praxisnah und alltags tauglich rüberzubringen. Es geht um Kohlenhydratoxidation. Klingt schon relativ schwierig, finde ich. Ein Satz dazu schon mal. Ich habe gewartet, ob du sie erklären musst. Es ist ganz einfach. Also, es könnte das auch erklären. Ja, dann macht du zuerst. Kohlenhydratoxidationen klingt ein bisschen schwammig, bedeutet aber letztlich, wie viele von den zugeführten Kohlenhydraten tatsächlich ankommen und verwertet werden. Super. Also, statt Oxidation kann man auch einfach Verwertungen ersetzen. Genau, also das ist manchmal, haben wir da so ein kleines Problem im Sprachgebrauch. Da gibt es so eine kleine Language barrier zwischen Englisch und Deutsch, wenn das so umgesetzt wird. Es gibt so Resoption, Oxidation. Das ist dann das eine meint, dass das vom Darm aufgenommen wird, überhaupt erst mal in den Körper. Wir sagen immer, wenn sie magen oder im Darm ist, dann ist es noch nicht im Körper. Klingt ein bisschen weird, aber das ist ja jetzt endlich so ein Kanal, der von Mund bis A nos durch den Körper führt und der noch, also der zwar in den Körper ist, aber die daraus kommenden stammenden Nährstoffe, die sind noch nicht im Körper angekommen. Und dann wird es resorbiert und dann wird es oxidiert in der Muskulatur. Also das sei vielleicht noch dazu gesagt, dass das, was du völlig richtig gesagt hast zur Verwertung, das findet in unserem Kontext jetzt hier gerade, also das, was wir damit meinen, in der Muskulatur statt und wir benutzen diese, oder wir nutzen diese Oxidation dafür, um letztendlich Energie aufzunehmen, zu verarbeiten, zu verwerten, die wir dann für Fortrieb brauchen. Warum sprechen wir heute darüber? Es ist ein perfekter Zeitpunkt, um sich auf jeden Fall jetzt schon mal Gedanken über die Rennverflegung zu machen, auch in Anbetracht dessen, dass man das ein bisschen üben und erst mal entwickeln muss. Aber vielleicht kannst du da noch ein bisschen was dazu sagen, wie so ist das Thema so relevant? Weil es, weil die Oxidation ein von drei wichtigen Bausteinen ist, wenn es überhaupt um die Kuhnendratversorgung geht. Und vielleicht, warum das noch mal wichtig ist, die Kuhnendrate sind der limitierende Faktor für uns im Triathlon. Also jetzt kann man noch ganz viele andere aufzählen, die so neben Faktoren sind, aber am Ende müssen wir uns im Herfolgnis überlegen. Leistung ist ein Energieumsatz pro Zeit-Einheit und Energie setzen wir vorrangig um aus zwei Makronährstoffen, nämlich Kuhnendraten und Fetten. Und der für uns wichtige, weil schneller verfügbare Energieträger sind die Kuhnendrate gleichzeitig, ist das aber auch der Energieträger, der am limitiertesten vorhanden ist. Also wir haben anders als bei den Fett speichern, deutlich weniger Kuhnendrate an Bord. Und wenn ich jetzt sage, drei Bestandteile, dann ist das zum einen die Kuhnendrate, die wir an Bord haben, also Kuhnendrat speichern vor allen Dingen in der Muskulatur. Dann ist der zweite Bestandteil die Zufu, wie du es eben prassend gesagt hast, und dann ist die Verwertung der Zufuhr, also die Oxidation der dritte Bestandteil. Und diese drei Bestandteile, das kann man sich vorstellen, wie eine matamartische Gleichung. Und da muss man sich das immer so vorstellen, dass am Ende soll das Ergebnis eigentlich sinngemäß null sein. Und mit null ist gemeint, dass wir diese drei Bestandteile der Gleichung so optimal ausgesteuert haben, dass wir ins Ziel einlaufen und dann sagen können, wir haben quasi 100 Prozent von dem jetzt gerade umgesetzt, genutzt, oxidiert, infortriebgeneriert, wie wir bestmöglich umsetzen konnten. Und jetzt sind wir hier in Anfangs strichen leer, ist nicht ganz richtig, aber jetzt haben wir das alles bestmöglich ausgenutzt. Und jetzt dürfen wir sagen, jetzt ist hier quasi tank alle. Und da sei ich der Zustand, den wir erreichen wollen. Wir wollen den Tank sinngemäß leer haben und natürlich das bestmögliche aus diesem Tank rausgeholt haben. Aber bestenfalls im Ziel und nicht 10 Kilometer vorher. Genau, weil die Erfahrung kennen wir alle irgendwie, dass wir schon mal die Situation hatten, dass wir das mit einem Timing eben nicht so hinbekommen haben. Und der Tank irgendwie leer gewesen ist an einer Stelle, wo wir nicht wollten, dass wir den leer hatten. Und der Grund dafür ist eben einer dieser drei Bestandteile. Entweder hat es daran gelegen, dass wir nicht ausreichend zugeführt haben oder es hat daran gelegen, dass wir möglicherweise nicht wussten, wie unsere Oxidation aussieht oder es hat daran gelegen, dass wir nicht optimal mit gefüllten Kone-Drad speichern am Start. Egal ob jetzt Trainings-Einheit oder Wettkampf gestanden haben. Genau, und wenn man das nicht optimal aussteuert, dann jetzt können wir uns jede Begrifflichkeit überlegen. Dann kommt der Mann mit dem Hammer oder der Hunger-Ast oder was auch immer dann alles passiert. Aber ich glaube, wir kennen das alle irgendwie. Das muss auch nicht immer die dramatischte Form sein. Aber am Ende können wir uns überlegen, wenn eben nicht mehr ausreichend Kone-Drate verhandelt sind und der Tank sinngemäß leer ist, bevor wir es zielereicht haben. Dann geht es mindestens mit einer Reduktion der Leistung einher. Das ist auf jeden Fall das, was passiert. Und das wollen wir natürlich absolut vermeiden. Und im Wettkampf natürlich am aller meisten. Deswegen reden wir heute über einen dieser drei Bestandteile ganz im Speziellen. Das heißt, das ist auch realistisch, dass man das hinbekommt mit jedem optimalen Pacing. Auf jeden Fall. Und auch natürlich, das ist wahnsinnig wichtig. Und jetzt, da, wo ich eben gesagt habe, das am Ende der Gleiche, kommt eigentlich null raus. Tank leer, aber bestmöglich ausgenutzt. Also wir wollen da eigentlich auch nicht 100 Gummipunkte stehen haben und sagen, wir waren super langsam, aber glücklicherweise ist der Tank noch halbvoll. Da braucht niemand. Genau und jetzt geht es ja darum, dieser, also null ist immer, wäre jetzt der perfekte Zustand, den gibt's im gelebten Leben nicht. Aber dem möglichst nahezukommen, das eigentlich die Idee. Ja. Da stellt sich für mich jetzt die Frage, ob der Fettstoffwechsel überschätzt wird, beziehungsweise welche Rolle der dabei spielt. Weil wir haben schon oft darüber geredet, ausgeprägter Fettstoffwechsel ist gut, um die Glückogenen speichern zu schonen. Und zu dann die externe hole-ne-drad-Zufuhr- und Oxidationen. Hat zwei Gründe, also der Fettstoffwechsel, der steht immer in direktem Zusammenhang zu unserer Leistungsfähigkeit. Also je größer unserer Leistungsfähigkeit, desto größer unser Fettstoffwechsel, dann ist das noch eine Frage der individuellen Physiologie, wie wir die ausgestalten. Aber letztendlich ist der Fettstoffwechsel ja, wenn man so möchte, der Ureigungsnatürliche Energiegewinner, Energie kann man nicht gewinnen, die kann man nur umwarten. Deswegen ist das nicht richtig, aber ich sag's trotzdem so, der schon dazu führt, dass man die Kohlenhydrate schont. Also vor allen Dingen die eigens eingelagerten in den speichern befindlichen Kohlenhydrate schont. Und deswegen ist der ein ganz, ganz wichtiger Bestandteil. Also das ist all das, was schon vorher passiert, in Bezug des Auf-des-Training, auf die Leistungsfähigkeit, auch auf den Ausbau des Fettstoffwechsels, der extrem wichtig ist. Weil wir natürlich auch schnell sein wollen. Und um schnell zu sein brauchen wir eine erhöhte Leistungsfähigkeit, weil wir auch eine erhöhten Fettstoffwechsel haben wollen, um am Ende eine Menge von X-Konhydraten bei einer möglichst hohen Leistung zu verbrauchen. Um dann diese Gleichung, die wir gleich aufstellen, auf eine möglichst hohen Leistungslevel haben zu können. Und deswegen ist der Fettstoffwechsel einfach super, super wichtig. Und deswegen brauchen wir den. Gleichzeitig ist er aber auch keine Abkürzung oder umgehen davon, dass wir extern Kohlenhydrate zuführen müssen und eine möglichst hohe Oxidationsrate auch haben wollen. Genau, also das ist der Punkt, wo man sagen kann, wir wollen von allem alles. Also wir wollen einen Bestmöglich hohen Fettstoffwechsel, eine Bestmöglichholleistungsfähigkeit. Wir würden aber auch, wenn wir die haben, nie auf die Idee kommen zu sagen, ah, das ist super, weil dann brauchen wir jetzt nicht so viele Kohlenhydrate zuführen. Das macht keinen Sinn. Sondern wir wollen von allem alles. Vielleicht können wir immer drüber sprechen, was Kohlenhydratoxidation überhaupt bedeutet. Wir haben schon Überverwertung gesprochen und irgendwas muss letztlich in der Muskulatur ankommen. Was passiert mit Eintritt das Gehls, sagen wir mal in der Montöde? Genau, gehen wir das mal durch. Also, wie du es gerade richtig gesagt hast, wir lutschen das aus der Verpackung raus. Dann schlucken wir das runter, dann wird das im Magen-Darmtrakt oder im Magen. oder im Magen erstmal ein kleines bisschen vermischt und irgendwann Da gibt's sich das, je nachdem, wie lange das im Magen verweilt, weiter in den Darm und da wird es dann größtenteils aufgenommen. Und dann wird's aufgenommen ins Blut, gibt ein paar unterschiedliche Verwärtungswege bis irgendwann das Gel, beziehungsweise das Kohlenhydrat aus dem Gel an der Muskulatur ankommt. Da wird es dann irgendwann wieder rum weitergeleitet. Ganz wichtig für uns ist eigentlich, ist er auf diesem Weg, wir müssen verschiedenste Punkte bedenken. Es gibt eine gewisse Magenverwahldauer. Wir müssen aber auch bedenken, es gibt unterschiedliche Transporter, die dazu führen, dass dieses Gel am Ende in der Muskulatur ankommt. Und unterschiedliche Kohlenhydrattransporter, die wir ausfinlich gemacht haben, vereinfacht gesagt, können wir jetzt mal uns die zwei wichtigsten raus suchen. Und wenn man das noch einfacher machen wollen, dann ist der eine Transporter für Glucose da und der andere Transporter für Fguktose. Das ist eigentlich der Grund, warum wir im Moment immer, oder jetzt auch schon seit vielen Jahren Gehls, oder was auch immer für Pulver und so weiter haben, die ein gewisses Kohlenhydrat gemisch beinhalten. Und die bestehen dann aus Glucose und Fguktose, weil der große Vorteil darin liegt, dass wir zwei unterschiedliche Transportwege, also Zulaufkanäle, bedienen. Und auf dem einen wird die Glucose transportiert und auf dem anderen wird die Fguktose transportiert. Deswegen kommt am Ende mehr von alle Dem in der Muskulatur an, weil wir halt die Zulaufkanäle besser ausnutzen. So und dann. Könnt ihr an der Stelle einmal alle auf eure Gehls gucken? Genau. Dass da bestimmt draufstehen wird, zum Teil der auch das Mischverhältnis. Genau. Und das Mischverhältnis hat sich eigentlich in den letzten Jahren, wenn man das grob zusammenfasst, so verändert, dass wir so vor, ich würde sagen, 10, 15 Jahren waren wir so an den Punkt, dass wir gesagt haben, "Hey, es macht so viel Sinn, Fguktose hinzuzufügen, wir haben dann neuen Transportwege gefunden." Dann sind wir am Anfang hingegangen, wenn ich jetzt von wir spreche, meint das die Sportwissenschaft, also, ist jetzt sehr zusammengefasst. Dann sind wir am Anfang hingegangen und haben gesagt, lass mal zwei zu eins Mischen, also quasi zwei zu eins Verhältnis aus Glucose und Frugtose. Mittlerweile stellen wir fest, dass der Frugtose transportwege vielleicht doch noch ein bisschen mehr Menge auch vertragen kann. Deswegen sprechen wir häufig von 1,0,8. Wir haben das ein bisschen zueinandergeführt, verdichtet. Und es gibt auch schon Ideen oder Versuche. Klar, es gibt natürlich auch Versuche mit anderen Kohlenhydratformen. Wir haben auch schon Sacherose getestet und Kohl. Stellt man aber immer wieder fest, dass es am Ende auf Glucose und Frugtose hinausläuft. Es gibt auch 1-1-Mischverhältnisse im Test, die scheinen dann aber wieder so zu sein, dass die keinen Vorteil mehr bringen. Gleichzeitig. Deswegen kann man vielleicht so 1,0,8. Ganz grob schon mal irgendwie als. Soll ich sagen, als Benchmark in irgendeiner Form festhalten. So die Sportwissenschaft, der Praktiker in mir sagt, aber das wird durchaus nicht außer Acht lassen dürfen, wie viele Leute mit Frugtose auch auf jeden Fall Probleme haben. Also gerade so was Magen, Verträglichkeit und Kohangeh. Deswegen ist es ganz wichtig, dass nur, weil wir von irgendwelchen Ideen Verhältnissen reden, wir die nicht als Gesetz annehmen müssen, sondern dass einfach für uns auch ausfindig machen müssen. Wie gut wir diese beiden Kohennedrate letztendlich vertragen. Ja, also immer bedenken, dass es auch durchaus einen kleinen Dissens geben kann, zwischen dem, was die Wissenschaft vor allgemeiner sagt, und dem, was man selber für sich als optimale achtet. Die Frage hat jetzt angeschlossen, was machen Personen, die eine Frugtose unverträglichkeit haben, können ja nahezu kein Produkt anzuschlemen. Genau, also das gibt natürlich weiterhin auch viele Gehls, die nur Glukose beinhalten. Man könnte das ansonsten sich auch selber irgendwie über ganz normales Pol war, letztendlich Anmischen zum Beispiel, also durchaus machbar. Und dann muss man sich immer auch überlegen, dass man das Ganze mal ganz kurz mit Zahlen belegen. Wir sagen jetzt eine Kohle, die gerade zuvor von 90 Gramm, was wirklich schon nahezu pieg ist, von dem, was wir, wenn wir es dann überhaupt oxidieren können, wirklich so maximal als Oxidation ansehen könnten. Und wenn wir jetzt ein Mischfältnis haben von 2 zu 1 oder von 1 zu 0,8, dann sprechen wir bei der Frugtose von irgendwas um die 30 bis 40 Gramm in der Rechnung bei den 90 Gramm in der Summe. Und wenn wir die jetzt nicht verarbeiten können, also selbst wenn wir nur auf Glukose setzen würden, dann ist das so ja, dann fehlen uns vielleicht 30 Gramm, wenn den überhaupt, alles noch hypothetisch gerade, dann würden uns vielleicht 30 Gramm Kohlen gerade in der Stunde fehlen. Das setzt natürlich geleppert auf einen Aromand, wäre das dann schon auch eine relativ große Menge. Aber in unserer Kalkulation aus Oxidation, zuvor und speicher, ist das trotzdem erst mal nur ein moderater Bestandteil. Das heißt, es geht also auf jeden Fall auch ohne, so fern wir den Rest gut aussteuern. Es ist halt ein kleines Hindernis oder eine Herausforderung mehr, keine Frage. Auf der anderen Seite muss man immer sagen, wenn man sich zum Beispiel auch unsicher ist, ob das mit der Frugtose funktioniert, dann lieber auf Nummer sicher gehen und das richtig gut machen. Und am Ende, dass so aussteuern, dass hinterm Gleichheitszeichen die Null steht, als dass wir irgendwie etwas versuchen, was nicht funktioniert oder wo wir uns nicht sicher sind oder wo wir vielleicht auch unsere Oxidationsmengen überschätzen, um dann daran zu scheitern, dass es schon bei der Verträglichkeit haubsgeht und wir die Oxidation am Ende gar nicht haben, weil wir schon vorher magend haben Probleme haben. So, weil jeder Durchfall durchkreuzt die Oxidation, da kann man sicher sein, ein schöner Satz oder auf die Folge gerne heißen. Ja. Und ja, und das, das wäre dann, da brauchen wir gar nicht darüber nachdenken, dass wir es überhaupt bis zu Zylien erschaffen oder zumindest nicht unter vernünftigen Bedingungen. Und deswegen kann man das gerne mit auf die Liste schreiben, der Dinge, die man bei denen man lieber erst mal die Basics richtig macht. Und auch ein bisschen vorsichtig ist in der Herangehensweise und durchaus sich Gedanken dazu macht, wie man diese ganze Gleichung aufstellt. Und dann lieber, wie Sie gesagt, die Basics richtig machen, als es an irgendeiner dieser Stellen zu übertreiben. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten, ums, weil es beim Durchfall bleiben, ums zu verkacken. Was sind das Wortes? Für den Basics kommen wir auf jeden Fall noch. Gerne. Kann man die Fähigkeit, Kohlenhydrate zu oxidieren, kann man das durch Training verändern und wo stößt das dann an Grenzen? Also, was gerade schon gesagt, man muss das ausprobieren und so. Was heißt das? Und wann kann man sagen, okay, nee, funktioniert einfach nicht? Also im Moment, Wissenschaft ist ja ein Fluktuides-Konstrukt mit jeder neuen Arbeit, verändert sich ja die Erkenntnis. Aber im Moment gehen wir davon aus oder geht die Sportwissenschaft davon aus, dass man die Oxidationsrate selber nicht verändern kann. Also auch nicht trainieren kann in der Hinsicht und jetzt nicht ist ein großes Wort, aber sagen wir mal, nicht signifikant trainieren kann. Das heißt, das ist genetisch. Das ist auch ein Stück weit genetisch beding, das hat natürlich viel auch antropometrische Gründe. Also wie viel Muskulatur habe ich da? Das macht alleine was aus. Also wie groß bin ich, wie schwer bin ich von Haus aus. Ich denke schon, dass der Leistungszustand, der wird schon eine kleine Rolle spielen. Das ist ziemlich sicher. Aber eben nicht in der Form, als wir jetzt sagen können, wir trainieren jetzt mal unsere Oxidationsrate. Jetzt müssen wir sauber bleiben gleich. Von, ich sage jetzt mal, keine Ahnung, 60 Gramm Kohle-Drate in der Stunde auf 120 Gramm. Wir darf gar keinen Voll funktionieren, kann man sich sicher sein. Was wir voraussichtlich trainieren können, ist die Verträglichkeit oder die Toleranz der Kohle-Drate-Menge. Also, dass wir, wenn wir jetzt versuchen, 90 Gramm Kohle-Drate in der Stunde aufzunehmen, dass wir, wenn wir das ohne es vorher probiert, zu haben, machen, sicherlich an unsere Grenzen stoßen, weil unser Margen schon alleine rebellieren wird. Geschweige, denn das wird das vernünftig in den Darm aufnehmen können. Und da geht die Dindens dahin, dass wir diese Verträglichkeit oder Toleranz trainieren können, aber nicht die Oxidationsrate. Und deswegen probieren wir das im Training auch ganz häufig aus, weil wir erstmal Grundlegen wissen wollen, vertrage ich das eigentlich, was ich da esse. Und das ist eine Sache, die kann jeder für sich selber wunderbar rausfinden. Da geht es ja dann irgendwie darum, in eine Form von, ja, zum Beispiel, Gehl zuzuführen oder Pulver getränkt, was auch immer. Und ganz simpel zu gucken, ob mein Margen-Darmtrag damit zurechtkommt. Und das dann auch ein Stück weit zu steiger. Aber wir müssen immer überlegen, dass, wenn wir da einen Optimum erreichen, was wir als Optimum erachten würden, dann heißt das noch lange nicht, dass wir die gesamte Menge auch wirklich oxidieren. Das sind zwei völlig unterschiedliche Fragestellungen. Das heißt, dass wir so eine, wie es kann, prinzip. Ja, so ungefähr, was wir auch selber in unseren Grund- und Rad-Oxidations-Tests feststellen, ist häufig, dass es sehr viele unterschiedliche Outcomes geben kann, der einzelnen Testung. Ich mach mal ein Beispiel. Das offensichtlich ist ja sowas, wie wir haben auch sowas, wie eine Oxidationsökonomie so, so sagen wir es ganz grob, dass du wenn du 90 Gramm aufnimmst, also zufürst. Dann gibt es eine gewisse Verwertungsökonomie, die so im Idealfall ungefähr grob, 80 Prozent liegt. Also 20 Prozent von den 90 Gramm, wir werden nie 100 Gramm. 100 Prozent davon oxidieren, sondern es wird immer irgendwas hindrüberfallen. Egal bei welcher hat zugeschürt. Kommt ein bisschen drauf an, weil es kann auch deutlich mehr hinten rüberfallen. Und das ist nämlich dann genau der Punkt. Also wir haben auch schon Leute getestet, die haben 100 Gramm Kronodrate gegessen, in einer Stunde und die haben 50 Gramm oxidiert. So dass du halt sagen kannst, die Hälfte von dem, was du zufürst, die geht eins zu eins durch. Die kommen sinngemäß unten wieder raus, ohne dass du die verarbeitet hast. Hätte man sich dann komplett sparen können. Und man wäre garantiert auf Nummer sicherer Rach gegangen, wenn man die nicht gegessen hätte. Weil diese 50 Extra Gramm, die da trotzdem dann in irgendeiner Form einmal durch den Schlauch durchmüssen, die haben garantiert für Stress gesorgt. Also durchaus ein großer Dessenz aus Zufuhr und Oxidation. Und das ist eine Sache, bei der sollten wir auf jeden Fall darauf achten, dass wir die im Einklang stehen haben, weil nur so macht es Sinn. Also dass wir sagen können, das, was wir zuführen, können wir auch zu aller, allergrößten Teilen oxidieren. Und dann wollen wir, bestenfalls an unsere sinngemäß maximale Oxidationsrate kommen, die dann aber wieder auch ein Stück, weil prä dispositioniert ist, also dem Vorgegibt es. Die wir auch nicht großartig trainieren können. Das ist natürlich durchaus eine Kunst. Möglicherweise habe ich die Erfahrung beim Almen Hamburg gemacht. Inwiefern? Dass ich Magneprobleme bekommen habe beim Laufen. Und wie lasst du zugeführt? Das ist jetzt eine gute Frage. Ungefähr. Ich würde sagen, also beim Radfahren waren 80 Gramm die Stunde des Ziel. Das hat auch ziemlich gut geklappt. Und beim Laufen 50 oder so. In gemischter Form natürlich. Ja. Und wann kam die Magneprobleme? Ab Marathon-Hilfte. Vielleicht ein bisschen später. Ich glaube auf dem Dixie war ich bei Kilometer 30 oder so was. Und konnte es dann auch weiterlaufen? Ja. Und war okay. Ja. Ich finde, da müssen wir immer noch so ein bisschen bedürfene gewisse Toleranz haben, dass der Magn oder der Dame mal ein kleines bisschen, auch mal eine kleine Ermüllungserscheinung haben darf. Und dann dürfen wir ihm zugestehen. Ja. Also auch da gilt das gleiche Spiel. Das muss nicht perfekt sein. Also wir haben genug Profis, die zwischendurch aufs Dixie gehen. Und das jetzt auch nicht so, dass die sagen, auch das gönne ich mir jetzt mal. Das ist eine kurze Pause. Die nehme ich mal gerne mit einfach. Niemand macht das freiwillig und es ist völlig okay, wenn das mal so kommt. Die Frage ist, ob das damit einhergeht, auch zum Beispiel, dass die Leistung eben deutlich reduziert ist. Deswegen habe ich gefragt, ob es danach weiterging. Wenn du sagst, ich konnte danach aber den Schnitt genauso wieder aufnehmen wie vorher. Also sind die Meßles. Ja, aber du hast anderen Gründen eher nicht so, dass das an den. Genau, das wollte ich damit sagen. Also sind die Meß. Dann musst du es auch nicht zwangsläuig, irgendwie zu einem allzu großen Problem werden. Also es kann dann auch schon mal sein, dass man einfach mal ein Dixie stopp macht. Und dann ist es okay, oder dass der Magen mal sich ein bisschen meldet. Oder dass man auch mal dringend auf Toilette muss jetzt gerade. Das ist ja erst mal irgendwie was natürliches und der Magen unter der Dame, die vollbringende auch höchst Leistung an solchen Tagen. Man darf den also zugestehen, dass die auch ihr normalen Ablauf einfach mal jetzt gerade nehmen. Ich hätte glaube nicht mal zwangsläufig gemacht. Es war nur so ein Gefühl, dass ich dachte, vielleicht geht es ja nach ein bisschen besser. Genau, so. Und die Frage ist auch immer, ob das dann mit einer Leistungsreduktion einhergeht. Und was war zuerst da? Die Leistungsreduktion, der Dixie stopp und so weiter. Das sind ja dann die Fragen, die man sich stellt. Und da darf man aber ruhig auch, wie gesagt, da fähig ist eine gewisse Toleranz auch wichtig. Alleine deswegen erzähle ich das mal, weil ich möchte nicht, dass jemand denkt, dass so der perfekte Zustand wäre, nicht auf Dixie zu gehen. Also wir brauchen keinen perfekten Zustand, in dem wir sagen, ich gehe nicht auf Dixie. Ich mach es mal anders rum, wenn man bei Marathon 3 mal auf Dixie geht. Aber trotzdem irgendwie seine halbwegs angestrebte Zielpays am Ende erreicht. Ja, dann ist alles fein. Dann kann man das genauso machen. Und dann kann das immer noch ein geiler Marathon werden. Also damit kann man wenn gewinnen, welches er werden, was auch immer was. Und das kann richtig gut klappen mit Dixie stops. Es ist ja am Ende auch einfach ein sehr langer Sporttag und an normalen langen Tag muss man ja auch mal aufs Klo. Verrichtigt. Genau das. Wenn man irgendwas zu sich. Genau das. Genau das. Mit den Kohlen und Radmengen, woher kommen die Mengen deutlich über 100 Gramm. Also zum Teil werden angeblich, wie auch immer, wird gesagt, dass werden 120 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde zugeführt oder sogar 180 Gramm im Fall von Passbastornes in Nitzar. Kann das sein, kann das klappen? Wenn ich dazu valide Daten sehe, die mir garantieren, dass das auch so gewesen ist, dann kann das sein, dass Passbastornes das zugeführt hat, so lange es das nicht gegeben hat, ist es für mich alles erst mal heiße Luft. Wenn ich das so offen und ehrlich sagen darf, weil das ist halt. Also. Es ist halt schon eine recht komplexe Wissenschaft herauszufinden, wie viel Gramm Kohlenhydrate ich oxidiere. Ich fang es mir so an. So und dazu braucht es schon mal gewisse Möglichkeiten, soweit so gut. Die aber jeden in irgendeiner Form zugänglich sind. Also es ist jetzt keine Raketenwissenschaft oder sowas. Aber man muss es halt mal getestet haben. So ausgehend von den Kohlenhydrotoxidations-Tests, die wir so taktäglich durchführen, kann man sagen, dass so die. Und auch das ist das, was die wissenschaftliche Lage sagt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Signifikante über 100 Gramm wirklich an Kohlenhydraten oxidiert, die ist halt sehr, sehr gering. Weil das gibt es quasi nie. Das heißt, nicht, dass es das nie nie gibt. Es gibt immer Ausnahmefälle. Also das sei dazu immer gesagt, das kann da immer Einzelfälle geben, die eine Ausnahme machen. Das ist total okay. Dann ist die Frage. Also beeindruckend würde ich es erst finden, wenn ich sehen würde, dass diese Oxidationsökonomie von. sagen wir mal mindestens 70 Prozent, wenn ich gar 80 Prozent auch gewahrt ist. Also von 180 Gramm sollten dann halt auch mindestens 150 Gramm oder sagen wir, mindestens 140 Gramm oxidiert worden sein. Weil ansonsten ist es halt ein Training der Magenverträglichkeit, von denen dann aber nicht die nötigen Kohlenhydraten, also natürlich kommen auch welche an, aber halt dann vielleicht 50 oder 60 Prozent nicht aber 80. Und dann würde ich mir, sind mir es einfach nur die Frage stellen, warum tut man sich das mit den 180 Gramm an? Wenn denn die Zahl überhaupt zu stimmt? Und da will ich ehrlich sein, tu ich mich immer schwer mit, wenn ich die Zahlen veröffentlicht bekomme von den Nahrungsherstellern, die Leute so haben. Weil ja, klar, das also, ohne es kritisieren zu wollen, aber ich würde es schöner finden, wenn es von einer neutralen Instanz kommt. Und auch von einer wissenschaftlichen Instanz als das mir der, der am Ende den. den vielleicht auch finanziellen Benefit davon hat, möglichst hohe Zahlen zu veröffentlichen, derjenige ist der das Ganze veröffentlicht. Weil der Sportwissenschaftler in mir hat damit ein kleines Problem. Verstehe. Und so lange das einfach nur erzählt Wahrheit ist oder an ekdotische Evidenze ist, bei der keiner nachvollziehen kann, ob das so richtig ist ja oder nein. Also, offen gesprochen, wenn ich solche Zahlen lese, dann überlese ich die häufig, weil ich denke, na ja, so lange ich das jetzt nicht hier von einer wissenschaftlichen, vernünftigen Quelle irgendwie mal bestätigt bekommen habe. Oder zumindest irgendwie malen, weiß ich nicht zum Beispiel, Oxidationsraten, Kenne, die mal in irgendeiner Form erfasst worden sind, dann ja, fähig, also relativ uninteressant. Ich einfach gerne zugeben. Vielleicht kannst du einmal auf die angesprochenen Tests eingehen. Wie läuft so was ab, was genau wird da gemessen und so weiter? Und mit welcher Erkenntnis geht man dann raus? Also was wir da täglich tun bei den Kohlenhydrat-Oxidations-Tests ist, also vielleicht muss man erstmal mal vorwegschieben, dass diese Kohlenhydrat-Oxidationswissenschaft die steht noch recht am Anfang. Also, man habe hier eben schon gesagt, so 10, 15 Jahre, dass wir überhaupt erst mal erkannt haben, da gibt es unterschiedliche Transportwege. Wir haben jetzt gerade im späten Frühjahr Anfang Sommer eine Studie, eine uns erst bekannte, die überhaupt untersucht, wie die Kohlenhydrat-Oxidation beim Laufen nach dem Radfahren aussieht. Weil das zum Beispiel ein Feld bisher, das hat noch niemand betreten. Dann gibt es quasi keine wissenschaftliche Untersuchung zu, die Kohlenhydrat-Oxidation beim Laufen rausfindet nachdem es vor eine adäquate Radbelastung geben hat. Und das, genau das wirken wir mit, gemeinsam mit einem wissenschaftlichen Team aus Extern, Birmingham in England. Und ja, also ehrlichweise mich selber sehr gespannt, was da herauskommt. So, und was wir da eigentlich taktäglich tun ist, wir nehmen uns Isotope. Das gibt bestimmte Isotope, kann man sich vorstellen, wie so kleine Maka. Und diese kleinen Maka heften wir an Kohlenhydrate. Und diese Kohlenhydrate essen wir dann, beziehungsweise trinken die, je nachdem, also der Adlet selber, der das macht. Und dann kann man sich ja vorstellen, begleitet dieser Maka das Kohlenhydrat. Oh, wie ist da durch den Körper wandert? Und dann wird das über den Mund aufgenommen, im Magen weiter, in den Darm weiter, dann wird's aufgenommen, dann kommt es in die Blutbahn und so weiter irgendwann kommt es in der Muskulatur an und da wird es dann verarbeitet. Und sobald dieses Kohlenhydrat verarbeitet wird, löst sich der Maka. Also weil dann ist das Kohlenhydrat ja nicht mehr da, das ist ja jetzt umgewandelt worden. Das ist ja jetzt kein Kohlenhydrat mehr, sondern am Ende irgendwie, also nicht ATP. Ich stell's mir vor, wie so ein kleiner Chip der an irgendwas dran ist. So machen wir das mal kurz. Und dieser Chip sind gemäß oder dieser Marca, der wird dann abgeart mit. Und dann kann ich in der Atem luft, finde ich diesen Marca dann wieder. Der ist also einmal diesen kompletten Kreislauf durchlaufen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich habe sinngemäß 60 Gramm Glucose und dann die klebe ich jetzt gerade meine Marca dran. Und dann habe ich eine sportliche Belastung. Dann muss die natürlich adäquat lang sein, weil ich habe erst mal natürlich ein paar andere Glucose Formen oder Glucose Speicher, die ich da gerade mal verarbeite, die schon vorher in der Muskulatur waren, die schon im Margen waren, die schon eingelagert waren. Und irgendwann stelle ich aufs A jetzt habe ich die vorher vorhandenen Verbrauch, die jetzt kommt meine Glucose dran, die ich vor mir in den Marca belegt habe. Und dann gucke ich, wie viel von den 60 Gramm Glucose, oder sagen wir mal, X Gramm Glucose, am Ende wirklich auch oxidiert worden ist. Also wie viele Marca finde ich in der Atem luft wieder. Und so ist sinngemäß das Testverfahren. Also vom Prinzip her ein relativ einfaches. Wenn man sich das Ganze aber dann in der Durchführung anschaut, dann stellt man fest, dass das dann doch sehr hochkomplex ist, weil alleine diese Marca zu bekommen oder Labore zu finden, die sowas analysieren können, das Ganze mit der Atemluft zu verbinden, das Ganze auch dann zu verbinden mit den Daten, die eine Spirometrie in der Hinsicht auswirft. Also eine VU2 oder eine VCO2, also eine Kundeuxitabatmung und Sauerstoffeaufnahme. Das dann schon ein bisschen komplexer, also mal so eine Hausnummer zu nennen, aber im Moment zahlen wir alleine nur für die Analyse und das Material, was wir brauchen für so einen Test knapp 400 Euro. Für einen Test. Wenn wir jetzt die Studie durchführen, zum Laufen im Anschluss ans Radfahren, dann kommt der Athlet 4 bis 5 mal, weil wir wollen wissen, wie ist die Oxidation beim anschließenden Lauf? Wir wollen aber auch wissen, wie ist die Oxidation beim isolierten Laufen, beim isolierten Radfahren, um das einfach vergleichen zu können? Ja, um auch sagen zu können, dass nach einer 3-Stinding-Ratbelastung die Oxidation beim Laufen um 20 Prozent abnimmt, im Vergleich zum isolierten Laufen sind gemäß, jetzt gerade. Und genau, dann ist so ein Studiendesign halt schon mal gerne so, dass alleine nur Material und Analysefunktion pro Band gerne mal 1500 bis 2000 Euro kostet. Jetzt kann man das mal zwölf rechnen ungefähr für die Probanden, also dann zu Studien umfang. Und da ist keine Arbeitszeibemite und Spirometrie mitgerechnet. Aber so eine Studie, die mich grob schätzen müsste, und Wert hat von knapp 150 bis 200.000 Euro kann man sagen. Also nur, dass das mal auch irgendwie deutlich wird, was hinter so einer Erkenntnis steht. Und das der Grund, warum ich häufig dann, ehrlicherweise, etwas gelangweilt bin, wenn ich Werte sehe, die all das nicht machen, weil das dann die Frage der Wissenschaftlichen, weil es wahnsinnig ist. Genau. Und aber so, zumindest mal vom Idee her, so einfach läuft das Verfahren ab. Wir machen das im Moment noch so, dass wir ausschließlich auf Glukose testen. Man kann genauso gut auf Fructose testen. Also, in kommerziellen Test untersuchen wir Glukose und schließen auf die Fructose über die Verträglichkeit. Also, das wollte ich gerade sagen. Das kann man ja dann, oder muss man ja dann die selbst irgendwie rausfinden, ob und wie viel man davon beträgt. Weil ansonsten, wenn wir einen kommerziellen Test verkaufen würden, kann man sich jetzt vorstellen, dann bräuchten wir mindestens auch drei Testverfahren. Dann wäre allein der nur die Material- und Analyse-Ausgabe, lege bei 1200 Euro. Etci Frage wäre für so ein Test, irgendwie 300.000 Euro ausgibt. Die wird nicht so viele geben, unbedingt die das machen. Deswegen versuchen wir das trotzdem aber irgendwie nach draußen zu bringen und es irgendwie adäquat zu handhaben. Und genau, dann ist das Prinzip quasi, ich teste auf Glukose, schließe auf Fructose je nach Verträglichkeit und hab halt dann jetzt lege ich dann das Mischfältnis an. Wenn ich Fructose in adäquater Form vertrage, dann wähle ich für mich dann am Ende ein Mischverhältnis von 1,1 bis 1,8. Aber und das ist ganz entscheidend wichtig, jetzt auf Basis der Glukose. Da kann ich sagen, das alleine reicht, um wahnsinnige Unterschiede in den Kohlenhydratoxidationsraten rauszufinden. Also all das, was wir so taktäglich als Schematar oder vermeintlichen Standard lesen, sieht in der Realität ganz anders aus. Das muss man einfach sagen. Also da haben wir Sportler, die 72 Kilo Wiegen, eine Schwellenleistung haben von 340 Watt und eine Glukose-Oxidation haben von 45 Gramm in einer Stunde. Wenn man jetzt einen 2,1-Verhältnis anlegen oder wegen mir auch 1,0,8, das ist ja ganz egal. Aber dann ist das eine Kohlenhydratoxidationsrate von 70 Gramm. Und das trotz sehr hoher Leistungsfähigkeit ist also weniger als ein Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Wo wir, also Caspar Stornz, waren dann ungefähr eher 2,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Ja, bei Sinni. Du im Moment sind schwer mit. Gibt es zusammenfassende Erkenntnisse, also dass man irgendwas sagen kann, je nach Trainingszustand oder Geschlecht oder wie auch immer sie die Range so und so aus oder ist es komplett individuell? Ich finde die fantastische Studie, die wir dazu bisher haben, ist ein Studie von Tim Podlogger, das ist derjenige, mit dem wir auch diese Studien zusammen machen. Und das, also zusammen mit Gareth Wallace, das ist so dis gespannt aus UK. Das sind so für mich mit die führenden Wissenschaftler in der Kohlenhydratoxidation. Das sind die, die häufigsten Studien auch mit ordentlichem Impact-Faktor und Koh veröffentlicht haben. Und es gibt eine schöne Studie von Tim, die eben ganz simpel hingegangen ist und gesagt hat, wir vergleichen 90 Gramm zu 120 Gramm Kohlenhydratoxidation. Im gleichen Mischverhältnis und die Erkenntnis ist gewesen. Das zwar bei 120 Gramm Zufu an Kohlenhydraten auch die Oxidationsrate etwas angestiegen ist, aber auf Kosten des Fetsstoffwechsels, was dann also auf irgendeinen Punkt passiert ist, dass der Körper ein Stück weit umschaltet und sagt, okay, wenn viele Kohlenhydrate da sind, dann nehme ich die, aber dann verbrauche ich auch mehr Kohlenhydrate und hemmel meinen Fetsstoffwechsel. Und das eine ganz wichtige Erkenntnis, weil das dann null zum Spiel. Also mit anderen Worten, der Outcome der Studie ist, 90 Gramm Kohlenhydrate sind vor dem Hintergrund, dass die 120 Gramm garantiert mehr Stress auslösen im Körper, auf jeden Fall besser. Und deswegen, dass das was ich meine, auf jeden Fall bei den Basics bleiben, entspannt bleiben und lieber die Basics richtig machen, als sich von irgendeinem Geschwurbel über 100 Gramm und mehr und so was halt verrückt machen zu lassen. Wenn man das gesichert hat und nachgewiesen hat, dass man eine Oxidationsrate gerne auch im 3-stelligen Bereich hat, dann ist das total toll. Dann kann man das abfeiern und dann fühlt man das auch gerne zu. Solange das nicht der Fall ist, auf jeden Fall immer erst mal auf Nummer sicher gehen und dafür sorgen, dass man da, ich wiederhol mich, aber die Basics richtig macht. Kann man auf jeden Fall auch einiges an Geld sparen bei den Verregungsprodukten, wenn man nicht nach dem Prinzip mehr ist, mehr. Ja, also man kann natürlich auch das Geld zum Fenster rausschmeißen. Und mehr ist aber dann halt eben nicht mehr. Mehr ist nicht mehr Kohlenhydrate in unserer Gleichung zur Verfügung. Also wenn ich noch mal auf die andere Gleichung komme, dann würde ja jetzt, also die, die wir haben, anfangen aufgestellt haben, dann würden diese 120 Gramm bedeuten, ich führe mehr zu. Okay, ich oxidiere auch mehr, aber auf Kosten meiner Speicher. Also die leere ich schneller als mit den 90 Gramm zuvor, bei denen ich meinen Fettstoffwechsel weniger gehemmt habe. So, und dann ist das null zum Spiel. Dann ist am Ende auch, eben an der Zilinien 0, aber ich bin deswegen kein Stück schneller unterwegs gewesen. Sondern es kommt aus gleiche raus, nur mehr Stress für den Magen und für einen Daumen. Weil für ein Fachdgesagt der Körper denkt, "Ageil, hier kommt ja mehr rein, dann kann ich ja bisschen, muss ich nicht sparsam oder so damit umgehen." Genau, ganz genau das. Und das ist halt ein ganz, ganz, ganz wichtiger Teil, dieser Gleichung, den man immer bedenken muss, wie wirkt sich das, also auch die Oxidationsrate, dann am Ende auf den Kohlenhydrat verbrauchen. Ja, deswegen macht man vieles viel richtiger, wenn man lieber sagt, ich jetzt 90 Gramm ist schon alleine sehr ambitioniert und hochgegriffen, um das auch mal zu sagen. Und wenn ich sowas sage, dann ist das der wissenschaftliche Teil, weil halt 90 Gramm irgendwas war, wo wir gesagt haben, wo ja, da bewegt sich so das Maximum hin. Dann ging es mal die Tendenz in Richtung der 120 Gramm als Versuch, wo man dann, wie gesagt, bisher aber festgestellt hat, und das zieht sich eigentlich so durch, es gibt keine sinnvollen Studien, die zeigen, dass die 120 Gramm auch in der Oxidation ohne Nebenwirkung konsistent möglich ist. Und deswegen lieber weniger und auch da an alle, also jetzt für den, der Praktiker in mir, lieber einfach erst mal bei 60, 70, je nach Körperkonstitution, vielleicht auch dann 80 Gramm anfangen und das super gut und solide aufnehmen können. Und wenn man das hinbekommt, dann macht man schon richtig, richtig, richtig viel richtig. Und das vor allen Dingen. Und das ist ja nicht mehr nur Stunden, also es ist selbstverständlich. Und mit einem überschaubaren Risiko. Und das ist eigentlich das Geile daran. Ja. Du hast es schon angedeutet, jetzt die Person, die du genannt hast, mit den 45 Gramm pro Stunde, die kann das nicht trainieren, dass sich die Oxidation verbessert. Nein, also vielleicht von 45 Gramm auf, keine Ahnung, 50 Gramm oder vielleicht auch auf 55 Gramm, aber halt nicht signifikant. Also für den Einzelnen dann signifikant, aber nicht in einer größten Ordnung, bei dem man jetzt sagen kann, das setzt nicht wie eine Leistungsfähigkeit. Bei einer V2 Max kann ich hingehen und kann sagen, die kann ich von 50 auf 70 trainieren. Das klappt schon. Und dann habe ich die jetzt auch nicht um. Also es sind ja nicht einfach nur 20 Milliliter, sondern mehr. Wenn man sich überlegt, dass eine V2-Max eines Lebewesen überhaupt erst bei 35, 40 losgeht, dann habe ich die auf einer Range von 40 bis 80. 40 Milliliter habt ihr um 20 verbessert, dass eine potenzielle Steigerung um 50 Prozent von biologisch sinnhaftigen. Und so was ist bei der Kuhn über die Oxidationsrate, stand jetzt, aber voraus sich nach nicht zu erwarten. Das heißt, den Test macht man einmal und nicht alle drei Monate um zu gucken, ob sich etwas verbessert hat. Ja, genau. Das würde ich auch auf jeden Fall sagen, da ist nicht zu erwarten, wie bei einem Leistungs-Test, dass ich den regelmäßig überprüfe, sehe ich auch nicht. Die Frage ist eher, also die Grundfrage bei diesen Test, die sich stellt, ist, was wird irgendwann der Test sein, den wir sinngemäß anbieten. Da wird eine gewisse Varianz geben für einen Ratsportler, bietet sich einen anderen Test an als für einen Läufer, als für einen Triatleten. Und offen gesprochen sind wir in der Findungsphase. Wir sitzen mit Wissenschaftlern aus dem Bereich zusammen, überlegen, gemeinsam, welche Studien wir machen und überlegen gleichzeitig auch gemeinsam, wie wir das in anfangs schrichen Kometzielle übertragen, sodass das für den Endkunden möglich ist, das auch selber zu machen. So, dass das für den normaler, der nicht einfach proband in der wissenschaftlichen Studie ist, möglich ist, dass in seinen Training und in seinen Wettkampfalltag mit einfließen. - Ja. Cool. Wie ist die Oxidationsrate abhängig von der Intensität? Es macht ja durchaus einen Unterschied von der Verträglichkeit auf jeden Fall, ob ich jetzt einen Aromen mache oder eine Kurzsystems. Genau. - Ja. Auf jeden Fall. Wir brauchen eine gewisse Intensität, um überhaupt eine hohe Oxidation zu haben. Unsere höchsten mögliche Oxidation ist nicht bei ganz, ganz locker, sondern wir brauchen eine gewisse Intensität, damit überhaupt der Energiestoffwechsel adäquat angelaufen ist. Und dann kann man grob sagen, dass da aber auch die Bandbereite, bei denen, bei denen die Kohlenhydrat-Oxidation auf peak Level läuft, dies relativ groß. Also, ich mach's mal sehr vereinfacht. Aber grob kann man sagen, dass angefangen bei so mittlerer G1-Bereich, ich spreche mal kurz in Trainingsbereich, bis hin zu mittlerer G2-Bereich, vielleicht sogar leicht in die Richtung des oberen G2-Bereichs, dass irgendwo da der peak der Kohlenhydrat-Oxidation relativ konstant gleich ist. Ja, also wenn man das jetzt prozentual fassen würde, und wir würden sagen, der G1-Bereich fängt so an bei, also ich sag mal, 65 Prozent des Schwellenbereichs, also wenn man eine Schwelleneistung bei 250 Watt liegt, dann sind 65 Prozent davon 8, du scheiße, jetzt hab ich eine Krumme zahlgenommen. 195, weiß ich nicht ganz so, das stimmt. - Mhm. Genau, 195 Watt bis hin zu so in Richtung 85 Prozent, also schon so 20 Prozent auf jeden Fall, mal auf der Range, vielleicht sogar in Richtung 90 Prozent. Irgendwo da, dann wären wir da so bei, was sind das dann 220 Watt? Also schon eine Range von vielleicht mal 30 bis 35 bis 40 Watt für jemanden, der eine relativ moderatisch wellen Leistung von 250 Watt hat. Also, also sehr praktisch gesprochen. Will aber sagen, wir können nicht erwarten, dass das halt schon bei sehr langsam und locker so ist. Und als der Grund, warum zum Beispiel jeder, der eine Ultrabelastung macht, auf jeden Fall umdenken muss, also da funktioniert die Gleichung nicht mehr, weil da häufig die Intensität so niedrig ist, dass die Oxidationsrate eben sinngemäß geheimt ist, oder nicht an ihrem Ansatzweiß, an ihrem Peak läuft. Und deswegen muss man die Gleichung da anders aufstellen. Wo hingegen wir, dass der das schön im beim Triathlon, sobald wir da so in Richtung Mitteldistanz, Armen, Pays unterwegs sind, da ist ja genau das, der Bereich, der da gegeben ist, der richtig gut funktioniert. Also wir sind da quasi voll drin, wenn man so. Heißt ja auch, dass wahrscheinlich die meisten, die jetzt hier gerade zuhören, dass die sich ein Großteil ihres Trainings in diesem Bereich irgendwie bewegen und das auch super gut dann trainieren. Die sind mit gemeint, genau, auf jeden Fall. Perfekt. Wir haben schon gesagt, wir wollen noch mal über die Basics sprechen. Haben wir im Vorgespräch auch immer schon mal gemacht, dass wir das auch nicht so gut gehen, auf das Thema Kabul-Loding eingehen. Was mir ehrlich gesagt in der Vorbereitung nicht so klar war, dass das so unmittelbar mit dem Thema Kohlenhydrat-Oxidation zusammenhängt. Ja, also das ist. Ich will ja hole die Gleichung noch mal. Wir haben eine Ausgangsbasis. Und dieser Ausgangsbasis sind unsere Kohlenhydrat speicher. Davon gibt es zwei, die ein sind in der Leber, die an einer Nenemuskulatur. Und für die sportliche Belastung wollen wir, die haben, die in der Muskulatur sind. Bei Glucogen-Speichern, also Glucogen ist die Speicherform der Kohlenhydrate. Es ist immer so, dass die da eingelagert werden, wo die auch gebraucht werden. Also für die sportliche Belastung brauchen wir das Muskulatur gehen. Und das ist der eine Teil, das ist unsere Basis, auf der wir unsere Gleichung überhaupt beginnen. Also wir haben irgendeine Speichergröße. Und dann ist die Frage, wie gut sind denn unsere Speicher gefüllt? So. Und damit starten wir quasi ins Rennen. Und im Rennen ist das dann die Situation aus, ja, letztendlich Verbrauch, Oxidation, Zufuhr. Also Zufuhr und Oxidation ist ja mehr oder weniger das Gleiche. Da gibt es eine gewisse Ökonomie dazwischen. Also wie viel von der Zufuhr, oxidieren wir denn jetzt eigentlich. Und bei welcher Intensität sind wir unterwegs? Also wir für Kohlenhydrate verbrauchen wir. So. Und dann kann man sich das ja so vorstellen. In bestem Falle starten wir jetzt bei 100 Gummipunkn. 100 von 100. Unsere Kohlenhydrat speicher, eine Muskulatur sind also auch reil gefüllt. So, dann haben wir einen gewissen Verbrauch über die Intensität. Wir werden also jede Stunde, um jetzt mal irgendwas zu sagen, 100 Gramm Kohlenhydrate davon verbrauchen. Und wir werden dann jede Stunde, ich sag jetzt einfach mal 80 Gramm Kohlenhydrate wieder zuführen. Oder beziehungsweise dann vielleicht 100 zuführen und 80 Oxidieren. Oder 90 zuführen und 70 Oxidieren. Wie auch immer. So. Und so funktioniert am Ende die Gleichung. Und das, was du gerade völlig richtig gesagt hast, ist halt. Jetzt komme ich noch mal aus einer anderen Richtung. Wir reden die ganze Zeit, also wir im Triathlon, reden die ganze Zeit über eine Zufuhr, die sagt nichts aus über eine Oxidation. Und was wir vollkommen vergessen ist, ob wir bei 100 Gummipunkn starten. So. Und das ist eine Thematik, der wir uns auf jeden Fall widmen sollten. Weil das ist irgendwas, was jeder mit nicht allzu großem Aufwand, sicherlich nicht um den schönen, trotzdem nicht mit allzu großem Aufwand, für sich richtig machen kann, nämlich mit 100 Gummipunkn zu starten. Und deswegen ist natürlich die Form des Kabo-Lodings, also die Begrifflichkeit ist nicht ganz die richtige, die es zurückzuführen auf eine Art der Kohlenhydrat-Füllung, die noch mal ein bisschen anders ist, als wir das so im Alltag machen würden. Aber am Ende geht es darum, um eine saubere Aufladen der Kohlenhydrat-Speicher. Und dafür zu sorgen, dass die mit dem Kano-Ne, die Sie bei 100 Gummipunkn ist. Und das ist was, was ich persönlich extrem wichtig finde. Ich finde, ich war schon sehr häufig immer in den Analysen gesprechen über irgendwelche Wettkampf-Performenzes. Und warum die Leistung irgendwann reduziert wurde und so weiter. Hier kann man sehr einfach für sich analysieren, wie war es denn eigentlich mit der Kohlenhydrat-Zufuhr, mit der Intensität und wie hat es denn mit dem Kabo-Loding ausgesehen? Und sehr häufig stellt man fest, viele Leute sich Gedanken machen über die Zusammensetzung der Kohlenhydrat-Hurte, die Menge pro Stunde, vielleicht noch die Varianz, beim Laufenden, beim Radfahren und so weiter, verträglichkeit getestet haben. Aber damit 70 Gummipunkn ins Rennen gegangen sind. Und dann ist halt schon mal eine Menge Potenzial. Unsere Gleichung einfach mal liegen gelassen worden, bevor das Rennen überhaupt gestartet ist. Und das ist natürlich schade. Und deswegen fichst ganz extrem wichtig, das richtig zu machen. Da sprechen wir als nächstes drüber. Ich denke, dass den meisten wahrscheinlich klar ist, ja, man soll irgendwie vor einem Wettkampf viele Kohlenhydrate essen und so und so drauf achten. Aber was das dann konkret bedeutet, also als ich das zum ersten Mal einigermaßen vernünftig gemacht habe, war das komplett was anderes, als ich es vorher gemacht habe. Als vorher war es auch so, ja, ich esse halt mehr Kohlenhydrate und irgendwie eine größere Portion zu meinen drei Hauptmalzeiten, aber das hat auf jeden Fall nicht gereicht. Wie geht's richtig? Sondern wie hast du es gemacht, sagt du zuerst? Ich habe das dann komplett ausgerechnet. Hab mir dann zehn Gramm Kohlenhydrate pro Kilo Körpergewicht vorgenommen den Tag über. Und hab das in Form von weißem Reis mit Catch Up, weil man braucht Herabwechslung und so. Hab das dann zugeführt. Super. Und ein paar Gummitiere und Fanta und so, einfach noch und Top, damit ich kein Risiko eingehe, das ist zu wenig sein könnte. Genau, so sieht das kulinarische Highlight aus. Und das gerne in den zwei, drei Tagen vorm Rennen. Und man darf das ein kleines bisschen steigern. Also ich würde jetzt nicht unbedingt vier Tage vorm Rennen schon mit den zehn Gramm anfangen. Umbedingt. Aber wie gesagt, da stellt man gerne schon sicher, dass das dann eher so sechs Gramm vielleicht sind. Und dann am drei Tage vorm Rennen schafft man schon die acht. Und dann macht man die letzten zwei Tage so um und bei zehn. Also wir sagen auch immer so, irgendwas von acht bis zwölf Gramm pro Kilo Körpergewicht, dass es so die größten Ordnung über die wir sprechen, ganz entscheidend wichtig ist. Es ist halt echt voller Fokus auf diese Kuhlenhydrate. Also wir brauchen da nicht noch irgendwas nebenher, was einfach unser Leben noch schwieriger macht. Also will sagen, ich hab keinen bisschen Gemüse gegessen. Ich wollte grad sagen, wir können gerne auf Proteine nicht vollständig vielleicht verzichten. Aber ja, die dürfen wirklich nur noch ein Nebenprodukt sein. Also die müssen dann nicht mehr ernsthaft dabei sein. Wir sollten auf jeden Fall auf so ziemlich jede Form von Fetten. verzichten, weil die verlängern halt für gewöhnlich, je nach Fettart, aber für gewöhnlich eher die Magenverweildauer, was dann wiederum für ein Sättigungsgefühl sorgt. Und das können wir bei der Menge an Kuhnenraden nicht gebrauchen. Macht Satt und es Gericht würde auch viel zu gut schmecken, mit noch ein bisschen. - Richtig, genau. Und was wir am allerwenigsten eigentlich dann haben wollen, sind irgendwie über mich viele Ballaststoffe. Du hast es gerade gesagt, mit zum Beispiel Gemüse. Und wenn eben auch kein Vollkombroht, sondern wir nehmen irgendeinen Brot, was halt viel leichter verdaulich ist. Oder wenn wir nicht noch keinen Vollkorn reiß, und bei der war ich noch ein bisschen entspannter, aber genau, sondern wir nehmen gerne den weißen Reiß. Genau. Und das ist dann das, was wir tun, und den Ketchup abwechst und mit Honig. Die eigentlich mal vielleicht dabei ist zusammen. Ja, genau, das ist Zeit auch. - Genau. Um das einfach runter zu bekommen, so muss man es ja sagen. Ja, ja, war genauso. - Dann hast du Vollkomb recht, wenn man sich das dann überlegt, also kann sich jeder für sich selber ausrichten. Das eigene Körpergewicht mal 10. Und dann einfach mal überlegen, wie viele Nudeln oder wie viel Reiß das wirklich ist. Das ist dann zum Beispiel immer der Moment, wo man feststellt, dass man das niemals mit Kartoffeln schaffen würde. Wollte ich gerade sagen, spätestens dann überlegt man sich, ob man das wirklich mit Kartoffeln machen wollen. Also, die haben dann auch, die haben zu wenig coolen Raddichte in der Hinsicht. Und auch zu viele Nebenprodukte, die wir da einfach nicht gebrauchen können, sondern wir brauchen das wirklich sehr roh, wenn man so will. Kohlenen gerade roh, und das finden wir am ersten dann in Reiß oder Nudeln. Man könnte die Kartoffeln kochen und als Topping auf den Reiß legen, oder so, bis hin Abwechslung. - Super. Ja, also es ist auf jeden Fall anspruchsvoll. Das am ersten Tag noch ganz lustig. Und auch wenn man sich dann diese Reißmengen kocht und so, dann freue ich mich am ersten Tag noch darüber und dritten, aber auf jeden Fall nicht mehr. Ja, also vielleicht noch kleiner Tipp dazu. Ich würde das nicht das erste Mal machen, wenn es dann in der Wettkampfphase gefordert ist. Ich würde das auf jeden Fall ein, zwei Mal vorher einfach mal probieren. Also alleine auch schon, um Gefühle für zu bekommen. Dass man auch mal vielleicht 'n Gefühle für bekommen, was das mit dem Magen da macht, weil das zum Beispiel ist nicht ganz leicht. Also auch da gibt es ja wahrscheinlich wieder individuelle Abwanderung. Also ich kenne zum Beispiel Leute, die, wenn sie dann so vollständig auf Gemüse verzichten sollen, also auf irgendeform von sinnvollen Ballastoffen, dass die dann Schwierigkeiten kriegen, auf Toilette zu gehen. Und dann klassisch irgendwie 'ne Verstopfung letztendlich erleiden. Und das natürlich auch das letzte, was wir wollen. Mit der wollen wir nicht ins Rennen gehen. Also Rast sich nicht so gut, wenn man zwei Tage nicht vernünftig auf Toilette war. Und das sind halt so Dinge, die findet man am besten für sich selber raus. Da brauchen wir nicht darauf warten, dass irgendwann eine wissenschaftliche Studie gibt, die uns sagt, wir viel Gemüse, wir in den Vortagen essen sollen, sondern das muss natürlich jeder für sich ausfinden. Und deswegen würde ich das einfach im Training mal probieren, an der irgendein Wochenende mal ausprobieren, wie das so klappt. Weil so ganz so trivial, wie wir es dann gerade da stehen, ist es dann halt auch nicht. Weil auch alleine bei den Selbst bei Süßigkeiten, ist ja die Herausforderung darin, dass man wirklich auf Süßigkeiten setzt, die dann auch wirklich nur Kohlenhydrate enthalten in größer Form. Also es klappt halt nicht, Prinzenrolle zu essen, weil da ist so viel Schokolade drauf. Und dadurch, dadurch, dass es dann doch recht trocken ist, so schwierig, davon so übermäßig viele Mengen reinzubekommen, dass das zusattacht. Man kann die Prinzenrolle damit Kohler unterspülen und so weiter. Hat ja so in allen Varianten. Ja, genau. Das wäre so irgendwas, wo ich auch sagen wollte. Also Gummibärchen sind der absolute Klassiker. Wir gehen richtig, richtig gut. Weil das ist dann wirklich auch wieder ein rohes Kohlenhydrat, wenn man denn so möchte. Und das wäre auf jeden Fall eine gute Alternative. Ja. Noch als praktische Empfehlung vielleicht für das Rennen dann selbst. Also für Langdestanz, Mittel, Distanz, Olympische, Distanz, gibt es irgendwie eine Untergrenze unter der man sich bei der Zufuhr nicht bewegen sollte, um kein Potenzial dazu verschenken. Also ich denke schon, dass wir, um das jetzt mal sehr weitläufig zu sagen, irgendwie so von 0,8 Gramm pro Kilokörpergewicht-Oxidationsrate dürfen wir schon ausgehen. Also, will sagen, wenn wir 60 Kilowigen, wenn es schon zu erwarten, dass wir so 45 bis 50 Gramm Kohlenhydrate verbrauchen oder oxidieren können. Sofern wir im Training dafür gesorgt haben, dass das mit der Verträglichkeit klappt. Das ist natürlich die Grundvoraussetzung. Und wenn dem dann so ist, dann sollten wir auch versuchen, das Ansatz weiß rein zu bekommen. Ich würde es immer so machen, dass ich das Ganze trotz alle dem mit viel feingefühl versuchen würde anzugehen. Also, dass so bald ich das Gefühl habe, dass das gerade nicht optimal funktioniert, dass ich mir durchaus auch mal eine Pause gönne in der dauerhaften Zufuhr, vielleicht einfach mal ein bisschen auf Wasser setze, was da sinngemäß ja passiert ist, einfach. Ich gebe dem Magen und dem Dagen ein bisschen mehr Ruhe, Möglichkeit, das vorhandene vielleicht dann auch zu Verstoff wechseln. Und da baue ich dann so ein bisschen drauf, dass das dann auch besser oder qualitativ er funktioniert, sage ich jetzt mal. Also bitte nicht einfach einen Schlachtplan aufstellen und den dann eiskalt verfolgen und nicht darauf hören, was der Körper dazu sagt. Gleichzeitig habe ich das auch oft in die andere Richtung. Wenn man sich eine solide Menge auferlegt hat von, ich sage jetzt mal 70, 80 Gramm und man hat zwischendurch das Gefühl, dass man hoher Art. Also auf mehr Vertragen könnte, dann darf man das durchaus auch machen. Also dann dürfte man auch mal mehr aufnehmen, weil da muss man einfach sagen, man kann das im Training ja auch nicht bis ins, bis aufs letzte Test, was dann in so einem Wettkampf in der dann da 9 bis 14 Stunden dauert, irgendwie alles so passiert. Deswegen würde ich auch immer irgendwie noch ein bisschen was dabei haben, gerne auch vielleicht mal ein bisschen was anderes, vielleicht mal ein Regel oder so, wo man mal die Fragen auch, oder zumindest mal auch sensationell, was im Mental für eine kleine Abwechslung sorgt, finde so was auch mal nicht schlecht, sensationisch heißt also auch geschmacklich für eine kleine Abwechslung zu sorgen. Kann gerade bei so einem Hungergefühl echt gut sein, wenn man auch was kaut. Ja, genau, was kaut und auch der Magen vielleicht dann doch noch mal einfach eine andere Form der Verarbeitung vorfindet, quasi ein bisschen anders damit zu tun hat. Und so und dann gilt es das zu machen und wir gesagt, fein fühl ich bleiben, weil auch da ist das gleiche Spiel lieber, also gerade so, ich persönlich finde immer in so einem Aramans zum Beispiel oder auch auf eine Halbdistanz gibt so viele Situationen, wo ich finde das fein gefühlt wichtig ist. Ich mache mal ein Beispiel, wenn ich aus dem Salzwasser komme und ich soll sofort anfangen zuzuführen, ja da muss man sich schon auch überlegen, dass der Körper gerade erst mal ein bisschen Salzwasser geschluckt hat, das muss man also mit in diese Gleichung packen und geht vielleicht erst mal hin und sagt, hey, ich nehme erstmal solide 200ml Wasser, die ich da oben aufpacke, dann vermisch ich das mal und gibt dem Körper ein bisschen Entlastung weil der wird das Salzwasser nicht toll finden, das ist nichts, was man gerne trinkt. So und das ist dann der Moment, wo man vielleicht erst mal hingeht und sagt, okay, ein bisschen Wasser, ein bisschen Luft dran lassen und die ersten 10 Minuten jetzt nicht sofort anfangen mich voll zu stopfen und dann im ersten mal ein bisschen Ruhe zu geben oder beim Umstieg aufs laufen, würde ich auch immer schauen, dass wenn man sich beim Radfahren gut versorgt hat, also wir nehmen uns jetzt wirklich die 180 km vor, wir haben da 5,5,6 Stunden, jetzt haben wir um Rad gesessen, dann würde ich vielleicht auch da gucken, dass man so die letzte Viertelstunde beim Radfahren weiß ich nicht, ob man da jetzt noch wirklich Vollgas geben muss beim Krunel Drate futtern, sondern sich das vielleicht auch ein bisschen als Puffer irgendwie einräumt, beim Laufen losläuft und dann aber vielleicht auch sagt, hey, am Anfang kleine Schlückewasser, erstmal gucken, dass man reinkommt ins Laufen, vielleicht auch sämtliche Form an potenziellen Seitenstichen und Kofa meidet und nicht noch mehr dadurch verstärkt, dass man jetzt dabei auch noch ist und Luft schluckt und so weiter und so fort. Da wäre ich zum Beispiel auch immer wirklich ein bisschen sensibel und da dem Körper auch gerne ein bisschen Entlastung geben, dass man diese teilweise dann auch wechseln von der Belastung, aber auch wie gesagt, wechsel von Schwimmen mit Salz oder allgemein Wasser, dass man da nicht sofort drauf kloppt und sagt so und jetzt hier nach dem Salzwasser nimmt bitte 90 Gramm Krunel Drate, sondern vielleicht erstmal einfach eine Viertelstunde warten und dann ist gut. Genau und da muss man sich immer überlegen, dass wenn dann das Vorgrenommende gut klappt, also wenn ich von den sechs Stunden Radbelastung 500 Stunden gut Krunel Drate aufnehme und mir die erste und die letzte Viertelstunde spare, wenn mir das helfen würde, ja dann ist das immer noch eine richtig solide Menge, also da hab ich hier gerade 5 Prozent gedanklich auf die verzichtet, wenn ich diese halbe Stunde lege, kann man aber locker auch dann in den 500 Stunden, auf die 500 Stunden verteilen und dann ein bisschen mehr zuführen und dann ist frei. Wenn ich jetzt mein Kohlenhydrat verbrauch aufs einer Diagnostik, zum Beispiel wenn ich den kenne, auf dem Rad oder auch beim Laufen egal, kann ich das dann nicht als Mindestmenge, die ich ganz sicher auch oxidieren kann oder hängt das auch nicht zusammen. Nein, leider nein. Schade. Ja, es sind zwei völlig unterschiedliche Zahlen, die aber am Ende im Einklang stehen müssen. Also. Das heißt, das kann sein, dass ich weiß ich nicht bei der geplanten RacePaste, da sich da 70 Gramm die Stunde oder so verbrauche, aber leider nur 50 oxidieren kann. Ja, aber lasst mal das leider weg, weil wenn man das Spiel jetzt mal durchspielen, du startes jetzt und wir vor Ort und die jetzt einfach mal, seit mal keine Ahnung, 300 Gramm oder Glückugain speichern in der Muskulatur. Und jetzt gehen wir mal davon aus, dass du die aller meiste Menge davon nutzen kannst, also vielleicht 250 Gramm. So, wenn du jetzt in deiner Rechnung gerade hast du 70 verbraucht, 50 oxidiert, also minus 20 pro Stunde. Wie lange bist du unterwegs? sagen wir 5.5.5. 20 mal 5 1/2 wären knapp 120 Gramm Defizit von den 250 Gramm Speicher, die du mitbringt. Kommst also mit dem Plus im Ziel an, super. Kannst du machen. Also das war jetzt die sehr vereinfachte Darstellung. Können Sie es dir noch laufen danach? Ach so, du bist jetzt beim Radfahren? Okay, dann machen wir das Beispiel. So, bei einem halb Stunden, dass ich bei der Mitte des Tanz gerade gerechnet habe, habe es insgesamt genommen. Und wenn du jetzt 20 Gramm, das 200 Gramm verbraucht, sind gemäß. Also, wir haben jetzt gesagt, 20 mal 5 oder 5 1/2, egal. So, und dann hätten wir jetzt von den 250, 300 Gramm, die du mitgebracht hast, noch 50 Gramm, die du irgendwie zu Verfügung hättest. Das wird nicht funktionieren. Da wäre man im Punkt, dass wir sagen würden, das reicht nicht, um den Marathon zu laufen. Also wenn du den ganz, ganz langsam läuftst, so dass du am Ende weniger verbrauchst, als du auch sie dient könntest beim Laufen, aber das will niemand. Dann kannst du eine achter Pace laufen und kannst auf Wann dann gehen. Und deswegen müssen wir genau diese Gleichung so aufstellen, dass wir am Ende des Tages sagen, dass du, also um jetzt mal symbolisch zu sprechen, schon noch in der zweiten Wechselzone ankommst. Und bestenfalls mindestens mal die Hälfte, wenn ich zwei Drittel deiner Glucogin speichere in der Muskelottu auf jeden Fall weiterhin mit dabei hast. Die Stellschraube wäre auf jeden Fall ja schon mal was wir gerade gesagt haben, dass ich die Glucogin speichere maximal gefühlt habe und im Training mein Kohlennedrat verbrauch, bestmöglich senke, weil ich ja die Oxidation nicht beeinflussen kann. Du steigest deine Leistungsfähigkeit, du verbessest deinen Fettstoffwechsel und damit ergo, sagen wir mal, hältst du zumindest mal die Kohlennedrat den Kohlennrad verbrauch irgendwie gleich, bzw. es ist ein Sängstehen bei gleicher Leistung. Um ich spreche noch mal in Zahlen, damit er jeder folgen kann. Wenn du jetzt eine Schwelleistung hast von 220 Watt, am Anfang des Winters. Und dann gehen wir jetzt mal einfach davon aus, dass du sagen mal mal eine potenzielle Race-Pace hättest bei 70% einer Schwelleistung oder 80% einer Schwelleistung, um irgendwas zu sagen. So in dem Fall, irgendwas um die, also nicht 160, 170 Watt. Und wenn du das jetzt im Winter machst, und du machst nicht im Winter das Rennen, aber wenn wir die Gleichung aufstellen im Winter bei 220 Watt, dann hättest du bei 160 Watt jetzt irgendwie ein Verbrauch von, sagen wir mal, 80 Gramm an Kohlennedraten. Und jetzt ist ja das Ziel, dass wir deine Leistungsfähigkeit so sehr entwickeln, dass du die 80 Gramm nicht mehr bei 160 Watt verbrauchst, sondern bei 200 Watt. Das ist der Teil der Leistungsfähigkeit. Und was dann passiert ist, dann die Leistungsfähigkeit verschiebt sich, dein Fettstoffwechsel baut sich aus, sodass du bei den vorherigen 160 Watt nicht mehr 80 Gramm Kohlennedraten verbrauchst, sondern nur noch 50. Und das ist das, was passiert bei steigender Leistungsfähigkeit. Also so, dass auch die, wenn man so will, die Verteilung der Makronährstoffe, oder der Energieträger, die wir verbrauchen, sich zu Gunsten der Fette verschiebt mit steigender Leistungsfähigkeit. Und dann ist das immer eine, wenn dann Funktion, wenn der Fettstoffwechsel besser wird, dann wird der Kohlennedrat verbrauch kleiner. Das kann man als quasi Gesetz annehmen, nur die Frage der Größenordnung, der Höhe. Genau. So, und wenn du das jetzt bestmöglich schnell machen willst, dann sorgst du erst mal die acht, neun Monate Vorbereitungszeit dafür, dass du halt möglichst Leistungsfähig bist, um das ganze möglichst schnell machen zu können, trotzdem. Klar, weil du willst dann nicht sagen, ich bleib für immer bei 160 Wart, oder bei 130, wenn das ganze gar nicht ist, jetzt ein, was du möchtest und trainiere nur, damit ich am Ende möglichst wenig Kohlennedrate verbrauche. Keine mehr. Keine mehr, keine Gittler, dann nicht. Genau, sondern das Prinzip wäre, dass du so Leistungsfähig willst, dass du am Ende sagen kannst, cool, damit kann ich eine geile Leistung erzielen. Und ich habe jetzt hier eine Intensität von, ich sag jetzt mal, was war sich X, bei der ich dann eben die 70 Gramm Kohlennedrate verbrauche, wenn ich jetzt in der Lage bin, vielleicht nicht 50, sondern 60 zuzuführen, ja, es ist das Defizit schon mal halb so groß in der T2, das wär schon mal mega, dann sind das halt 10 Gramm, Differenz bei 5,5 Stunden. Das wäre ein Defizit von 70 Gramm, die du minus gemacht hast in der Bilanz, an Kohlennedraten beim Radfahren. Und wenn du das von deinen Initialen 250 Gramm abziehst, dann bleiben noch 170 Gramm übrig und 80 Gramm übrig, die du dann fürs Laufen gebrauchen kannst, dann wird ein Schuht raus. Und da merkt man schon, 10 Gramm Unterschied in unserer Gleichung jetzt gerade, bei der Zufuhr, die machen ein Riesenunterschied und jetzt haben wir noch nicht über deine, also, ein Kabel-Lodin gesprochen, wie groß deine Glucugienzpeicher sind, die zum Beispiel sind anders als die Oxidation auf jeden Fall ein Stück weit trainierbar. Also mit steigender Leistungsfähigkeit steigert sich auch die, die Größe des Glucugienzpeichers. Sind Personen, die 90 Gramm oxidieren können, also die maximale Range sind, die denjenigen gegenüber im Vorteil, bei denen es nur 60 sind, unsätzlich? Ja, kommt immer ein bisschen drauf an. Also, ich sag mal, wenn man jetzt eine von Haus aus sehr gute Oxidationsrate hat, dann ist das sicherlich erst mal ein Vorteil, keine Frage. Aber die Frage ist natürlich auch, wo kommt die her? Und was macht das gleichzeitig auch dann zum Beispiel mit dem Verbrauch? Also, wenn das Leute sind, die einfach sehr, ich sag mal, glükulültische Sportler sind, die vielleicht auch sehr viele Kohle der Rade verbrauchen, was den Körper immer schon dazu gebracht hat, auch einfach mehr davon zu oxidieren, dann ist das eine Milchmedienrechnung, die sich am Ende ausgleich. Wir haben also nicht unbedingt das davon. Genau, das ist dann so. Also, ich glaube, es ist deutlich zu früh, um irgendwie pauschal sagen zu können, dass wir da unterschiedliche Typen haben. Aber sicherlich ist es so, dass Training regelmäßige Kohne 3/2, also Stärkung der Toleranz und Koh und der Verträglichkeit, das sind alles Sachen, die da sicherlich auch drauf einzahlen werden. Am Ende, wir wollen das unbedingt üben, um die Verträglichkeit zu verbessern. Auch, wenn wir möglicherweise nicht den ganz großen Einfluss nehmen, können auf die Oxidationsrate. Und noch mal, das will ich auch dazu sagen, deswegen habe ich das eben zwar daran betont, dass es im Moment noch so, dass wir sagen, im Moment sieht es so aus, als können wir an die Oxidationsrate nicht unbedingt trainieren. Es kann gut sein, dass wir in fünf Jahren was anderes sagen. Weil, also die Anzahl an wissenschaftlichen Studien zu Kohle 3/2 Oxidationen, die sind zwar jetzt mittlerweile schon richtig gut, aber das ist immer noch sehr überschaubar. Und wir haben sicherlich noch nicht. Also, das ist jetzt für uns gerade zum Beispiel auch die neue Erfahrung, die wir machen, dass wir das über den Saisonverlauf mal testen, anhand von Einzelfällen. Also da haben wir noch nicht davon gesprochen, dass das dann für die Grundgesamtheit gilt. Aber das ja immer so ein bisschen der, wie soll ich sagen, auch ein Stück weit der Entscheidungsbaubende, man hat es für mich persönlich, ist der wissenschaftliche Teil, den finde ich toll und wichtig. Und da freue ich mich auf jede wissenschaftliche Studie, die wir machen, mit Universitäten und Koh und um daraus am Ende wissenschaftliche Arbeiten zu machen. Gleichzeitig interessiert mich aber natürlich auch für den einzelnen Sportlar und will wissen, ob der nicht vielleicht doch als Einzelfall seine Oxidationsrate und Stück weit anheben kann und was der dafür braucht. Und das sind, ich finde ich sagen, zwei verschiedene Richtungen, das ist schon die gleiche Richtung. Aber es sind schon zwei sehr unterschiedliche Fragestellungen. Und die würden wir beide gerne beantworten. Das wäre ja auf jeden Fall cool, wenn das gehen würde. Auf jeden Fall. Also ich habe auf jeden Fall mitgenommen, dass mehr nicht unbedingt mehr ist und darum geht, dass ich mir im Training nicht unbedingt den Kopf darüber zerbrechen muss, wie ich möglichst viel zuführen kann. Genau. Sondern lieber bisschen niedriger ansetzen und vor allem lieber das Kaboloding erst mal richtig machen. Genau. Und dann bei einem so lieben Wert landen. Und einfach ganz entspannt ranntasten. Ausprobieren im Training und auch nicht nervös werden, wenn irgendwie Fructose nicht auch das ausprobieren. Wenn das so hochdusierte Fructose gilt sind und man das Gefühl hat, die klappen nicht, dann muss das nicht immer in der Menge liegen, dann kannst du auch an der Fructose liegen. Oder auch so mal darauf schauen, was für eine coolen Hydratform das ist. Also ich habe da schon mehrere gehabt, mit denen ich, also wenn ich sage, ich Probleme hatte, dann will ich sagen, mit Athleten größere Probleme hatte, dann habe ich es auch wieder kehren. Deswegen gilt es, das auszuprobieren, geschweige, denn dass man vor allen Dingen auch irgendwas ausprobiert, was überhaupt auch geschmacklich alleine passen muss. Also man darf auf gar keinen Fall die Komponente unterschätzen, dass der Kopf bei dieser Geschichte eine ganz wichtige Rolle spielt. Weil das ist irgendwas, wenn ich schon bei Stunde drei Ekelgefühl entwicke, so ist eine der Ekels, eine der wichtigsten Emotionen, die wir haben und das keine positive Emotionen. Und die führt meist nie dazu, dass wir sagen, geil, ist zwar ekelig, aber kann ich trotzdem zwölf Stunden durchziehen. Das schließt sich eigentlich aus. Der bei Stunde drei auch auf jeden Fall zu früh. Richtig, und deswegen würde ich auf jeden Fall auch auf irgendwas setzen, was eben nicht die Emotionen ekel in mir auslöst. Das ist ganz wichtig. Und das einfach ausprobieren und dann hast du es völlig richtig gesagt, lieber einen soliden Wert annehmen, bei dem man dann im Training auch sagen könnte, ey, das hat gesichert funktioniert, das hat auch hinten drauf beim Laufen funktioniert, das hat auch beim Laufen funktioniert, nachdem ich vorher drei Stunden Rad gefahren bin und dann beim Laufen und paar Intensität nate. Ja. So, und dann ist das ganz prima. Und dann auf das setzen. Super. Hast du noch was hinzutufeln? Nein, ich hab voll Bock den DJ zumachen. Okay, du darfst. Ich freue mich. Yes. Vielen Dank fürs Zuhören. Und ja, bis zum nächsten Mal, würde ich sagen. Bis dann. Tschüss. Tschüss. ♪ Bring it to your knees ♪ ♪ Don't you give up, give up, give up ♪ (upbeat music) ♪ Go on and get up, get up, get up ♪ ♪ Gotta learn to walk ♪ ♪ Before you run ♪ ♪ Gotta learn to win to be a champion ♪ ♪ Ha ♪ ♪ Cause that's how it's done ♪ ♪ And you're a champion ♪ ♪ You're a champion ♪ ♪ Ha ♪ ♪ Ha ♪ ♪ Ha ♪ ♪ Ha ♪ ♪ Ha ♪ ♪ Cause that's how it is ♪ ♪ People want, some people wish ♪ ♪ Some people need it ♪ ♪ Go on and get it ♪ ♪ Let's separate ♪ ♪ Failure from success ♪ ♪ People separate you from the rest ♪ ♪ Go on and get it, get it, get it ♪ (upbeat music) ♪ Go on and take it, take it, take it ♪ (upbeat music) ♪ Gotta learn to walk ♪ ♪ Before you run ♪ ♪ Gotta learn to win to be a champion ♪ ♪ Ha ♪ ♪ Cause that's how it is done ♪ ♪ And you're a champion ♪ ♪ You're a champion ♪ ♪ Ha ♪ ♪ Ha ♪ ♪ Ha ♪ ♪ Cause that's how it is done ♪ ♪ Hey ♪ (upbeat music) ♪ Hey ♪ (upbeat music) ♪ That's the one that's not ♪ ♪ You're champion ♪ ♪ Oh ♪ ♪ Cause that's how it is done ♪ ♪ Oh ♪ ♪ You're a champion ♪ ♪ Oh ♪ ♪ That's how it is done ♪ ♪ Oh ♪ ♪ You're a champion ♪ ♪ Ha ♪ ♪ I learn to walk ♪ ♪ Before you run ♪ ♪ Gotta learn to win to be a champion ♪ ♪ Cause that's how it is done ♪ ♪ And you're a champion ♪ ♪ You're a champion ♪ ♪ Cause that's how it is done ♪ ♪ Cause that's how it is done ♪ ♪ You're a champion ♪ [BLANK_AUDIO]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Kohlenhydratoxidation bezeichnet die tatsächliche Verwertung zugeführter Kohlenhydrate in der Muskulatur zur Energiegewinnung.
  2. Sie ist einer von drei Schlüsselfaktoren (neben körpereigenen Speichern und der Zufuhr) für die Energieversorgung im Ausdauersport und entscheidet über Leistungsfähigkeit und „Hungerast“.
  3. Ein optimales Mischverhältnis von Glucose und Fruktose in Gels nutzt unterschiedliche Transporter und kann die Oxidationsmenge erhöhen, muss aber individuell auf Verträglichkeit getestet werden.
  4. Die maximale Oxidationsrate ist größtenteils genetisch bedingt und kaum trainierbar, trainieren lässt sich jedoch die gastrointestinale Verträglichkeit höherer Kohlenhydratmengen.
  5. Das Ziel ist eine ausgeglichene „Energiegleichung“, bei der die Speicher am Renndeende optimal geleert sind, ohne dass es vorher zu einem Leistungseinbruch kommt.

Summary:

In dieser Episode des Podcasts „Power & Pace“ wird das komplexe Thema der Kohlenhydratoxidation im Triathlon behandelt. Dabei geht es darum, wie viele der während der Belastung zugeführten Kohlenhydrate tatsächlich in der Muskulatur ankommen und in Energie umgewandelt werden. Diese Oxidation ist ein zentraler Bestandteil der Energieversorgung neben den körpereigenen Glykogenspeichern und der externen Zufuhr. Das Ziel ist es, diese drei Faktoren so zu steuern, dass die Energiespeicher idealerweise genau bei Zielankunft geleert sind, um einen Leistungseinbruch („Hungerast“) zu vermeiden.

Ein praktischer Ansatz ist die Verwendung von Gels mit einem Mischverhältnis von Glucose zu Fruktose (z. B. 1:0,8), da die beiden Zucker unterschiedliche Transportsysteme nutzen und so die Gesamtmenge an oxidierbaren Kohlenhydraten pro Stunde erhöht werden kann. Allerdings ist die individuelle Verträglichkeit, besonders bei Fruktose, entscheidend und muss im Training erprobt werden. Während die maximale Oxidationsrate genetisch vorgegeben und kaum steigerbar ist, kann die Magen-Darm-Toleranz für höhere Mengen trainiert werden. Letztlich betonen die Moderatoren, dass eine solide, individuell angepasste Basisversorgung wichtiger ist als das blinde Verfolgen theoretischer Maximalwerte.

FAQs

Kohlenhydratoxidation beschreibt, wie viele der zugeführten Kohlenhydrate tatsächlich in der Muskulatur ankommen und zur Energiegewinnung verwertet werden. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Energieversorgung während des Wettkampfs.

Kohlenhydrate sind der limitierende Energieträger, da die Speicher begrenzt sind. Eine optimale Oxidation hilft, Leistungseinbrüche zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Energie bis ins Ziel reicht.

Die maximale Oxidationsrate ist weitgehend genetisch bedingt und lässt sich nicht signifikant steigern. Trainieren kann man jedoch die Verträglichkeit, um höhere Kohlenhydratmengen ohne Magen-Darm-Probleme aufzunehmen.

Ein gut trainierter Fettstoffwechsel schont die körpereigenen Kohlenhydratspeicher. Dennoch ist eine externe Zufuhr mit hoher Oxidationsrate entscheidend, um bei hoher Leistung ausreichend Energie bereitzustellen.

Glucose und Fructose nutzen unterschiedliche Transporter im Darm, sodass insgesamt mehr Kohlenhydrate pro Stunde aufgenommen werden können. Ein typisches Mischverhältnis liegt bei etwa 1:0,8 (Glucose zu Fructose).

Sie können auf reine Glucose-Produkte zurückgreifen oder sich eigene Mischungen anrühren. Zwar fehlt dann der Fructose-Transporter, aber mit guter Planung von Speicherfüllung und Zufuhr ist eine ausreichende Versorgung möglich.

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